LEISTUNGSBERICHT FÜR DAS J AHR 2013

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1 LEISTUNGSBERICHT FÜR DAS J AHR 2013 gem. 8 Hochschulvertrag Mai 2014

2 Gliederung Vorwort...2 TEIL I GESAMTEINSCHÄTZUNG ZUR LEISTUNGSENTWICKLUNG DER HOCHSCHULE Finanzausstattung und räumliche Situation Personalentwicklung Studium und Lehre Forschung Gleichstellung Kosten und Leistungsrelation Kooperation der Hochschulen zur Verbesserung der Wirtschaftlichkeit und zur Abstimmung der Strukturplanung Ausblick: Schwerpunkte zukünftiger Entwicklung TEIL II BERICHT ZUR VERTRAGSERFÜLLUNG Finanzausstattung a Integration behinderter Studierender Planungssicherheit und weitere Mittel Studienplätze, Ausbildungskapazität, Strukturplanung Bereitstellung von Studienplätzen/Hochschulpakt Strukturpläne a Public Health Chancengleichheit von Frauen an Hochschulen Verbesserung der Wirtschaftlichkeit Kanzler Transparenz der Leistungen und der Kosten Wirtschaftlichkeit der Verwaltung Lehre und Studium Qualitätsmanagement Bologna-Prozess a Internationalisierung Diversifizierung des Studienangebotes und Weiterbildung a Übergang Schule Hochschule b Stiftung für Hochschulzulassung Wissenschaftlicher Nachwuchs...40 TEIL III DATEN UND FAKTEN

3 Vorwort Die Alice Salomon Hochschule Berlin (ASH Berlin) zeichnet sich nach über 100 Jahren seit ihrer Gründung durch Alice Salomon in Berlin-Schöneberg weiterhin als traditionsreiche und gleichzeitig innovative staatliche Hochschule mit einem klaren Profil für Soziale Arbeit, Gesundheit sowie Erziehung und Bildung aus. Die seit 2011 fortgeschrittene Implementierung des Leitbilds der ASH Berlin war in den letzten Jahren richtungweisend für die Hochschule. Die zehn Leitbildsätze, die das Selbstverständnis der ASH Berlin ausmachen und zentrale Prinzipien, wie Interdisziplinarität, eine enge Verbindung von Theorie und Praxis und eine internationale Ausrichtung verfolgen, finden sich mittlerweile nicht nur als Leitsätze an den Wänden der Hochschule, sondern werden auf vielfältige Weise im Hochschulleben umgesetzt und weitergeführt. So sieht sich die Hochschule mit emanzipatorischem Anspruch dem gesellschaftlichen Auftrag sozialer Gerechtigkeit und kritischer Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Entwicklungen verpflichtet. Seit dem Wintersemester 2013/14 werden beispielsweise zahlreiche Lehrveranstaltungen in einer benachbarten Flüchtlingsunterkunft durchgeführt und z.t. mit Flüchtlingen gestaltet. Die ASH Berlin ist am Nachbarschaftsdialog in Hellersdorf aktiv beteiligt und hat ihre Campus Community-Partnerschaften deutlich ausgebaut. Weiterhin sind Maßnahmen zur Gewährleistung von Chancengleichheit, Gender Mainstreaming und Antidiskriminierung wichtige Bestandteile des Hochschulalltags. Die Studiengänge der ASH Berlin sind so konzipiert, dass sie auch für so genannte nichttraditionelle Studierendengruppen attraktiv und studierbar sind. Die ASH Berlin fördert lebensbegleitendes Lernen mit dem Ziel, die Durchlässigkeit des Bildungssystems zu erhöhen. Deshalb unterstützt sie auch den Hochschulzugang über den Dritten Bildungsweg und betrachtet die Weiterbildung ihrer Absolvent(inn)en als einen wesentlichen Auftrag. In den Studiengängen werden fachliche und soziale Kompetenzen vermittelt, die zu einer erfolgreichen Berufstätigkeit befähigen und politisches Engagement sowie persönliche Entwicklung fördern. Die ASH Berlin fördert inter- und transdisziplinäre Kompetenzen der Studierenden und Lehrenden in Studiengängen, Forschung und Praxisentwicklung und wird damit der Bedeutung multidisziplinärer Zusammenarbeit in Praxis- und Forschungsfeldern der Sozialen Arbeit, Gesundheit und Bildung und dem Bedarf an interdisziplinären Ansätzen zur Bewältigung gesellschaftlicher Querschnittsaufgaben gerecht. Die ASH Berlin versteht sich als forschungsintensive Hochschule. Sie fördert die Forschungsaktivitäten der Hochschullehrer(innen) und wissenschaftlichen Mitarbeiter(inne)n und unterstützt die Einwerbung von Drittmitteln für Forschungsprojekte und internationale Forschungskooperationen. Studierende werden an Forschungsprojekten beteiligt und zu eigenständiger Forschung (bis zur Promotion) befähigt. Die ASH Berlin orientiert sich in Lehre, Forschung und Praxisentwicklung an internationalen gesellschaftlichen und wissenschaftlichen Entwicklungen. Sie kooperiert auf internationaler Ebene mit Hochschulen, Praxiseinrichtungen sowie Verbänden und fördert den Austausch der Studierenden, Lehrenden und Mitarbeiter(innen) sowie internationale Forschungsprojekte. In international ausgerichteten Studiengängen werden die Studierenden für neue, grenzüberschreitende Aufgaben- und Praxisfelder qualifiziert. Als familiengerechte und gesundheitsfördernde Hochschule entwickelt die ASH Berlin geeignete Maßnahmen, Instrumente und Strategien zur Unterstützung der Hochschulangehörigen bei der Balance von Arbeit und anderen Lebensbereichen. Im Sinne des Setting-Ansatzes verfolgt sie das Ziel, die Organisation, Studium und Arbeit partizipativ und gesundheitsgerecht zu gestalten und gesundheitsgerechtes Verhalten zu fördern. 2

4 Teil I Gesamteinschätzung zur Leistungsentwicklung der Hochschule 1. Finanzausstattung und räumliche Situation Modell der leistungsbasierten Hochschulfinanzierung In der Legislaturperiode kam im Jahr 2011 erstmalig ein leistungsbasiertes Finanzierungsmodell zur Anwendung. Das Modell legt die Gesamtzuschüsse des Landes Berlin an die staatlichen Berliner Hochschulen fest. 80 % der Zuschüsse wurden an die Leistungen in den Bereichen Lehre, Forschung, Gleichstellung & Diversity, sowie Weiterbildung gebunden. Die Leistungsparameter des Jahres 2011 in diesen Bereichen galten somit auch für das Finanzjahr 2013 als Bewertungsparameter. Die ASH Berlin konnte ihre Leistungen 2013 in allen Bereichen der leistungsbasierten Hochschulfinanzierung so steigern, dass sie bei nahezu allen im Finanzierungsmodell definierten Leistungsparametern die oberen Kappungsgrenzen überschritten hat. Nur bei den Absolvent(inn)enzahlen und der Anzahl der Studierenden im ersten Hochschulsemester blieb die ASH Berlin unter den oberen Kappungsgrenzen. Die Unterschreitung der Kappungsgrenzen in den beiden Bereichen liegen im Berliner Hochschulfinanzierungsmodell begründet, denn für die Jahre wurden die Werte eines einzelnen Jahres (2008) als Bezugsbasis ausgewählt. An der ASH Berlin schlossen 2008 überdurchschnittlich viele Studierende der auslaufenden Diplomstudiengänge ihr Studium ab, so dass dieser hohe Bezugswert in den darauf folgenden Jahren, in denen die neuen konsekutiven Masterstudiengänge im Aufbau begriffen waren, noch nicht wieder erreicht werden konnte. Die Anzahl der Studierenden im ersten Hochschulsemester liegt an Fachhochschulen allgemein weit unter der Anzahl der Studierenden im ersten Fachsemester. Darauf hatte die ASH Berlin bereits bei Einführung des neuen Finanzierungsmodells hingewiesen. Genau hier kann auch das Problem des alten und auch des neuen Modells gesehen werden. Im Rahmen einer Umstellungsrechnung werden die Kappungsgrenzen für die folgenden Jahre der Legislaturperiode bestimmt, deren Höhe direkt abhängig ist von den jeweiligen Ausprägungen der Indikatoren. An der jeweils günstigen oder ungünstigen Höhe muss sich die Hochschule dann in allen nachfolgenden Jahren messen. So konnten für das Jahr 2013 von den möglichen ,000 Euro an Zuschüssen nur etwa ,000 Euro abgeschöpft werden. Bewertung der Finanzausstattung für das Jahr 2013 und die absehbare Entwicklung Die derzeitige Finanzausstattung des Landes ermöglicht der Hochschule keine Perspektive im Hinblick auf die Entwicklung und Etablierung neuer Studiengänge. Dies ist insbesondere kritisch zu betrachten, da gerade die aktuelle Diskussion über die Akademisierung der Gesundheitsberufe entsprechende Herausforderungen an die ASH Berlin stellt, der wir leider aufgrund der nicht ausreichenden Ressourcen nicht nachkommen können. So konnte im Berichtszeitraum ein vorgesehener Logopädie-Studiengang, der das derzeitige Studienangebot im Bereich Physiotherapie/Ergotherapie sinnvoll ergänzen sollte, aus finanziellen Gründen nicht umgesetzt werden. Ebenso wenig konnten aus finanziellen Gründen Studienplätze in den konsekutiven Masterstudiengängen ausgebaut werden. Ein Ziel, das jedoch dringend umgesetzt werden müsste, um für die Absolvent(inn)en aus den Bachelorstudiengängen der ASH Berlin angemessene Übergangsquoten zu erreichen. Im Rahmen des Zukunftskonzepts der Berlin School of Public Health ist der Aufbau eines konsekutiven Masterstudiengangs in Public Health vorgesehen, der von den Kooperationspartnern Charité, TU Berlin und ASH Berlin gestaltet wird und für Bachelorabsolvent(inn)en der ASH Berlin zugänglich sein wird. 3

5 Zwar suggeriert der Haushalt der ASH Berlin auf den ersten Blick möglicherweise eine auskömmliche Finanzausstattung. Im Hinblick auf künftige Entwicklungen sind jedoch folgende Punkte dabei zu berücksichtigen: Die ASH Berlin hat außerplanmäßig eine einmalige Nachzahlung aus dem Hochschulstrukturfonds in Höhe von Euro erhalten, die für die Betrachtung der grundsätzlichen Finanzausstattung abzusetzen ist. Zusätzlich erstattete die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung der ASH Berlin im Rahmen der Abrechnung zur dritten Gebäudeerweiterung einen um ,21 Euro höheren Betrag als im Haushaltsplan veranschlagt. Zur Deckung der Ausgaben in 2013 wurden außerdem Mittel aus der allgemeinen Rücklage in Höhe von ,47 Euro herangezogen, die ebenfalls in dieser Höhe nur einmalig und zusätzlich zur Verfügung standen. Die Bewertung der Finanzausstattung 2013 ist auch um diese Summe zu reduzieren. Nicht ausgegebene Mittel im Bereich Personal speisten sich in der Vergangenheit im Wesentlichen aus nicht besetzten Stellen. Im Bereich der Professor(inn)en ist der Generationswechsel an der ASH Berlin weitestgehend abgeschlossen, wobei insbesondere die neuen Professuren, die zusätzlich in die Haushalte 2012 und 2013 aufgenommen wurden, erst in 2013 respektive 2014 besetzt wurden bzw. voraussichtlich besetzt werden. Im Angestelltenbereich sind durch langfristige Erkrankungen mit Wegfall der Lohnfortzahlungen sowie längere Vakanzen von freien Stellen geringere Ausgaben entstanden. Der vermeintliche Überschuss der ASH Berlin ist somit auch um diese nicht planmäßigen Minderausgaben zu bereinigen. Künftig wird die ASH Berlin insbesondere in folgenden Bereichen dauerhaft Mehrausgaben zu finanzieren haben: Im ersten Bereich der Bauunterhaltung werden aufgrund des Alters des Gebäudes die laufenden Kosten für die laufende Bauunterhaltung kontinuierlich und deutlich ansteigen. Die ursprünglich in den Hochschulverträgen veranschlagten Beträge sind bei Weitem nicht mehr auskömmlich. Die in den Haushaltsrechnungen der letzten Jahre ausgewiesenen Ist-Kosten für die Bauunterhaltung belegen dies. Hinzu kommen zusätzliche Mittelbedarfe für den von Sachverständigen festgestellten Bedarf an zusätzlichen Brandschutzmaßnahmen, Energieeinsparmaßnahmen sowie noch immer für die Beseitigung von Planungs- und Ausführungsmängeln aus der Zeit der Gebäudeerrichtung. Im zweiten Bereich der Personalkosten besteht neben der Finanzierung der deutlichen Tarifsteigerungen bei den Angestellten und der Besoldungs- bzw. Pensionserhöhungen im verbeamteten Bereich auch der Bedarf an weiteren Stellen insbesondere zum Abbau der Überauslastung in der Lehre, sowie zur Erreichung der stets fortschreitenden externen betriebswirtschaftlichen Anforderungen an den Hochschulbetrieb. Damit gehen erweiterte und zusätzliche Anforderungen an EDV-Support und Dienstleistungsangebote des Computerzentrums der ASH Berlin einher. Bisher wurden hierfür Beschäftigungspositionen bzw. freie Stellenanteile verwendet, wobei letztere für ihre ursprüngliche Bestimmung über kurz oder lang dauerhaft benötigt werden. Die in den Hochschulverträgen festgelegten Steigerungen des konsumtiven Zuweisungsbetrages decken in den nächsten Jahren zwar die Ausfinanzierung der Tarif- und Besoldungssteigerungen ab, lassen jedoch keine Spielräume für notwendige personelle Kapazitätserweiterungen. Nicht vorhersehbar sind auch die weiteren Entwicklungen der Versorgungslasten sowie insbesondere die zu erwartenden Beihilfeleistungen für diesen Personenkreis. Im dritten Bereich der Energiekosten führt der zu erwartende Kostenanstieg für die ASH Berlin wie für alle anderen Hochschulen auch künftig zu entsprechenden Mehrausgaben sowohl für die direkten Strom- und Fernheizungskosten als auch beim Einkauf von Produkten und Dienstleistungen am Markt. Mögliche Energiesparpotenziale werden daher laufend geprüft. Eine signifikante Verminderung der Kosten kann aber nur durch erhebliche Investitionen erreicht werden. 4

6 Weiterhin ist die finanzielle Grundausstattung des Alice Salomon Archivs der ASH Berlin als Forschungs- und Informationszentrum zur Geschichte der Sozialen Arbeit über 2013 hinaus nicht abgesichert. Das derzeitige Finanzierungssystem mit seinen Kappungsgrenzen kann den gewünschten weiteren Ausbau der ASH Berlin nicht gewährleisten. Maximal kann so mit Mühen der Status quo aufrechterhalten werden. Ein Umstand, der auf Dauer für eine Hochschule nicht zuträglich ist. Sachmittel Die Zuweisungen an investiven Mitteln wurden erst ab 2014 auf Euro angehoben, nachdem diese seit 1997 (also 17 Jahre lang) bei unverändert Euro stagnierten. Der 1998 bezogene Neubau der Hochschule in Hellerdorf erfordert weiterhin einen in den letzten Jahren steigenden Reparatur- und Modernisierungsbedarf, der so finanziell über die Mittel für Bauunterhalt nicht abgebildet ist. Eine große Herausforderung für die Hochschule ist der immer kleiner werdende Zeitraum der anstehenden Erneuerungen im EDV-Bereich. Gerade als Hochschule müssen und wollen wir den entsprechenden technischen Entwicklungen (insbesondere auch für Online- Studienangebote) Rechnung tragen, die von Lehrenden und Studierenden sowie von studieninteressierten Berufstätigen zu recht an uns herangetragen werden. Dies bedeutet aber zusätzliche Investitionen. Im Zuge der weiteren Forschungsorientierung und Drittelmitteleinwerbung ist der von der Hochschule zu leistende Beitrag einer Kofinanzierung stetig gestiegen. Des Weiteren wird in vielen Projekten davon ausgegangen, dass die so genannte Infrastruktur von der Hochschule gestellt wird. Dies ist aber nur eingeschränkt möglich. Erforderliche Aufwendungen im Bereich einer Bürogrundausstattung oder Anmietung von zusätzlichen Büros schlagen hier voll zu Buche, ohne dass diese immer über einen Gemeinkostenzuschlag ausfinanziert sind. Ein weiteres Problem entsteht auch durch die häufig verlangte Vorfinanzierung der Drittelmittelgeber. Dies geschieht insbesondere bei EU-Projekten, die zum Teil dann eine mehrjährige Kreditierung der Ausgaben im Projekt und ein nicht unerhebliches Abrechnungsrisiko erzeugen. Auch dies ist vom Hochschulbetrieb z. Zt. nur begrenzt leistbar, zumal die über die Drittmittelforschung im Rahmen der leistungsbasierten Hochschulfinanzierung eingespielten Mittel zur Deckung der Grundfinanzierung herangezogen werden müssen. Räumliche Ausstattung Das derzeitige Finanzierungsmodell erlaubt es nicht, die räumliche Infrastruktur den großen Studierendenzahlen anzupassen. So ergibt sich gegenwärtig für die ASH Berlin allein ein anzuerkennender Flächenbedarf von zusätzlichen qm. Insoweit wird die Hochschule 2014 die konkreten Planungen für einen Erweiterungsbau in unmittelbarer Nähe zur Hochschule wieder aufnehmen. Hierbei sollen neben den dringend benötigten zusätzlichen Seminarräumen auch erforderliche Spezialräume für die Physio-/Ergotherapiestudiengänge sowie Beratungslabore für die Soziale Arbeit eingerichtet werden. Eine stärkere Unterstützung der Neubauplanungen durch die Senatsverwaltung ist an dieser Stelle wünschenswert, da der zugrunde liegende Bedarf unstreitig erwiesen ist. Die im Berichtszeitraum schon weitgehend vorgelegten Planungen für einen Hochschulneubau mit einem Kooperationspartner, der als freier Träger im Gebäude der ASH Berlin eine Hochschul-Kita in enger Zusammenarbeit mit dem Studiengang Erziehung und Bildung im Kindesalter geplant hatte, scheiterten letztlich an der für den Kita-Bereich nicht gewährleisteten Umsetzung im Förderzeitraum des Kita- Ausbau-Programms. Leider war in diesem Punkt trotz massiven Einsatzes seitens des Be- 5

7 zirks Marzahn-Hellersdorf mit der zuständigen Senatsverwaltung keine Handlungsoption zu erzielen. 2. Personalentwicklung Personal Professorinnen und Professoren An der ASH Berlin stehen im Berichtszeitraum 58 Stellen für Hochschullehrer(innen) zur Verfügung. Im Jahre 2012 beschäftigte die ASH Berlin 51, im Jahr 2013 waren es 53 Professor(inn)en. Dies entspricht derzeit 48,5 Vollzeitäquivalenten (VZÄ) konnten drei, 2013 weitere vier Berufungsverfahren erfolgreich abgeschlossen werden. Im Rahmen des Qualitätspakts Lehre (dritte Säule Hochschulpakt) stehen ab 2011 drei weitere Stellen für Professor(inn)en, zunächst auf fünf Jahre befristet, zur Verfügung. Im Ergebnis zeigt sich, dass an der ASH Berlin die Stellen für Hochschullehrer(innen) nicht mit der stetig erfolgten Steigerung der Studierendenzahlen ansteigen konnten. Hieraus ergeben sich entsprechende Konflikte bei der Bewältigung des gegenwärtigen Lehrbedarfs. Wissenschaftlicher Mittelbau, differenziert nach haushaltsfinanziertem und drittmittelbeschäftigtem Personal Als Fachhochschule verfügt die ASH Berlin leider über keinen haushaltsfinanzierten wissenschaftlichen Mittelbau. Lediglich eine Stelle für eine Lehrkraft für besondere Aufgaben steht zur Verfügung, die derzeit mit der Leiterin des Sprachenzentrums an der ASH Berlin besetzt ist. Die zahlreichen Drittmittelprojekte führen zu einem großen Zuwachs bei befristet Beschäftigten, wissenschaftlichen Mitarbeiter(inne)n in den Jahren 2012/2013. So hatte die ASH Berlin 2012 in drittmittelfinanzierten Forschungsprojekten 27 und 2013 schon 41 Beschäftigungsverhältnisse vorzuweisen. Die Unterstützung der beruflichen Perspektiven für die befristet beschäftigten wissenschaftlichen Mitarbeiter(inn)en ist eine der anstehenden Herausforderungen für die ASH Berlin. Sonstige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Das Personal ist moderat im Rahmen von Masterplan und Strukturfonds sowohl im akademischen wie im nicht-akademischen Bereich gewachsen. Ein Teil der Stellen, die über den Masterplan bis 2011 finanziert wurden, wurden aufgrund der Dauerhaftigkeit der Aufgaben ab 2012 verstetigt. Es handelt sich dabei u.a. um Stellen aus den Bereichen Computerzentrum, Hochschulbibliothek, International Office, Studierendenverwaltung, Medienbetreuung und Studiengangskoordination. Alle Stellen sind mit dem Anstieg der Studierendenzahlen an der ASH Berlin unmittelbar verbunden. Künftige Erweiterungen des Studienangebots an der ASH Berlin sind auch mit einer Gewährleistung der administrativen Unterstützung verbunden. 3. Studium und Lehre Qualität von Studium und Lehre Die ASH Berlin ist von Beginn an durch die Hochschulleitung und weitere Hochschullehrer(innen) aktiv am Prozess der Entwicklung eines europäischen Hochschulraums im Sinne der Bologna-Erklärung beteiligt, auch durch Mitwirkung an nationalen und europäischen Akkreditierungsagenturen bzw. als Gutachterin bei Evaluationsverfahren. Alle Studiengänge, die in der akademischen Verantwortung der ASH Berlin liegen, wurden erfolgreich akkreditiert oder bereits reakkreditiert. Hierfür wurde im Berichtszeitraum erstmals eine Paketakkreditierung erprobt (vgl. Kap. II 10.3, 11.1) und hinsichtlich ihrer Effektivität und Effizienz positiv 6

8 bewertet. Mit der Weiterentwicklung des Akkreditierungssystems in Richtung eines Institutionellen Qualitätsaudits hat sich die ASH Berlin ebenfalls auseinander gesetzt. Aufgrund der Größe der Hochschule mit der vergleichsweise geringen Anzahl von Studiengängen wird dieses als zurzeit im Vergleich mit einer Paketakkreditierung weniger effektives Verfahren bewertet. Die ASH Berlin arbeitet mit Blick auf das hochschuleigene Qualitätsmanagementsystem jedoch kontinuierlich darauf hin, dass dieses den Anforderungen institutioneller Qualitätsaudits genügt. Wichtige Elemente sind an der ASH Berlin bereits vorhanden, u.a. ein abgestimmter Leitbildprozess mit abgeleitetem Ziel- und Maßnahmenkatalog, ein komplexes Kennzahlensystem und ein umfassendes Konzept zur Evaluation der Lehre. Die ASH Berlin hat in Erfüllung der Anforderungen des Berliner Hochschulgesetzes eine Rahmenstudien- und -prüfungsordnung (RSPO) entwickelt, verabschiedet und in Kraft gesetzt. Die Ordnungen der Bachelor- und konsekutiven Masterstudiengänge wurden bzw. werden entsprechend überarbeitet und angepasst. Alle Masterstudiengänge ermöglichen ihren Absolvent(inn)en den Zugang zum höheren Dienst. Seit mehreren Jahren verfügt die Hochschule über ein komplexes System der kontinuierlichen Evaluation aller Studienangebote und Lehrenden (vgl. Kap. II 10.1). Die regelmäßige und aktive Mitwirkung am Qualitätszirkel der Hochschulen erfolgt über die Referentin für Qualitätsmanagement. Durch das über Gelder der dritten Säule des Hochschulpakts geförderte Projekt Alice Salomon Hochschule für Innovation und Qualität in Studium und Lehre ASH-IQ konnten vielfältige Maßnahmen zur Sicherung und Weiterentwicklung der Qualität in Angriff genommen werden (vgl. Kap. II 12.3). So werden seit Anfang 2013 in Ergänzung zu den auf einzelne Lehrveranstaltungen bzw. Lehrende fokussierenden Lehrevaluationen regelmäßige Studieneingangs-, Studienverlaufsund Studienabschlussbefragungen durchgeführt, die die Ebene der Hochschule insgesamt adressieren und sich auf die allgemeinen Studienbedingungen an der ASH Berlin, die Studienzufriedenheit und den Studienerfolg der Befragten konzentrieren (vgl. Kap. II 12.3). Die Ergebnisse dieser Befragungen werden zu einer differenzierten Sicht auf notwendige Informations- und Unterstützungsbedarfe beitragen, zu konkreten Maßnahmen führen und möglichst allen Studierenden, unabhängig von ihren Voraussetzungen und besonderen Bedingungen, ein erfolgreiches Studium an der ASH Berlin ermöglichen. Um die Qualität gerade in den Studiengängen zu stärken, die für Studieninteressierte mit beruflicher Vorbildung und Qualifikation attraktiv sind, wurde mit Mitteln aus der dritten Säule des Hochschulpakts die Personalausstattung verbessert. Es wurden, befristet auf fünf Jahre, drei zusätzliche Professuren eingerichtet, womit ein konkreter Beitrag zur Verbesserung der Studienbedingungen geleistet wird. Die Denomination dieser zusätzlichen Professuren wurde bewusst mit den Schwerpunkten Teilhabe, Diversität und Inklusion gewählt, um die strategischen Ziele der ASH Berlin weiter zu stärken. Die Stellen konnten mit drei exzellenten und fachlich ausgewiesenen Professorinnen besetzt werden. Bei der Aufnahme von Studierenden ohne (Fach-)Abitur mit mittlerem Bildungsabschluss, Ausbildung und Berufserfahrung ( 11 BerlHG) liegt die ASH Berlin weit über dem Bundesdurchschnitt. Sie beschreitet innovative Wege, wie die Etablierung der Stelle einer Anrechnungsbeauftragten und die curriculare Verankerung von Praxisreflexion und -analyse in mehreren Studiengängen, um außerhochschulisch erworbene Kompetenzen Studierender adäquat auf ihre Äquivalenz mit den Studienzielen hin zu überprüfen und über diesen Weg anrechnungsfähig zu machen. Aufbauend auf den nunmehr mehrjährigen Erfahrungen mit strukturierten Anrechnungsverfahren in mehreren Studiengängen wurde die Entwicklung von Anrechnungsverfahren für außerhochschulisch erworbene Kompetenzen nunmehr auch im Bachelorstudiengang Soziale Arbeit weiter vorangetrieben und steht kurz vor der Implementierung. Ein Schwerpunkt bei der bedarfsgerechten Weiterentwicklung der Qualität von Studium und Lehre liegt außerdem auf der Erweiterung von Studienangeboten, die E-Learning und Blended-Learning-Anteile beinhalten, sowie der Beratung und Unterstützung von Lehrenden beim 7

9 Aufbau entsprechender Formate (vgl. Kap. II 12.4). Die Entwicklung und Erprobung von studiengangsübergreifenden Modulen bzw. Lehrveranstaltungen sowie die strukturelle Verankerung eines studiengangsübergreifenden Wahlbereichs wird vorangetrieben und konzeptionell wie personell unterstützt. Die ASH Berlin hat in den letzten Jahren ihr hausinternes Portfolio zu hochschuldidaktischen Weiterbildungs- und Austauschmöglichkeiten erweitern können. So wurde das in der Regel monatlich stattfindende Austauschforum Gutes Lehren x Gutes Lernen (GuLe²) zu hochschuldidaktischen Fragenstellungen für alle Hochschullehrenden, Gastdozent(inn)en und Lehrbeauftragten der ASH Berlin aufgebaut, um einen Raum für den kollegialen Austausch zu Lehrideen und Lehrerfahrungen zu schaffen. Ein Weiterbildungskonzept für Lehrende an der ASH Berlin, das den Schwerpunkt auf die Gruppe der Lehrbeauftragten sowie hochschuldidaktische Spezialthemen im Mini- und Kurzformat legt, konnte ebenfalls umgesetzt werden. Diese Aktivitäten sind auch als Reaktion auf den ungeklärten Status und die finanziell labile Situation des Berliner Zentrums für Hochschullehre zu verstehen, die im Berichtszeitraum zu einer Verunsicherung bezüglich der Kontinuität der Angebote des BZHL geführt haben. Nachfrageorientierter Ausbau des Studienangebots und Verbesserung der Übergangsquote Bachelor-/Master Bei der Entwicklung des Studiengangs-Portfolios der ASH Berlin sind vor allem drei Aspekte handlungsleitend: a) Studienangebote, die auch und insbesondere so genannten nichttraditionellen Studierenden einen Weg in die Hochschule eröffnen; b) Schaffung von inhaltlich anschlussfähigen Masterstudienplätzen durch die Einrichtung weiterbildender Masterstudiengänge; c) gesteuerter Ausbau von Studienangeboten mit internationaler Ausrichtung. a) Die ASH Berlin verfolgt seit mehreren Jahren das Ziel der Öffnung der Hochschule für beruflich qualifizierte Studieninteressierte und die Entwicklung auf diese Zielgruppe abgestimmter, innovativer Studienangebote sowie die Möglichkeiten verschiedener, einander ergänzender Bildungswege. Sie bietet in allen drei Studienbereichen (Soziale Arbeit, Bildung und Erziehung, Gesundheit) besondere Studienformate für beruflich qualifizierte bzw. berufstätige Studierende an. Der Studiengang Gesundheits- und Pflegemanagement (B.Sc.) richtet sich an Personen mit abgeschlossener dreijähriger Ausbildung in einem staatlich anerkannten Pflegefachberuf, eine Gruppe pro Jahr studiert im Abendstudium, um Berufstätigkeit und Studium besser zu vereinbaren. Der Studiengang Erziehung und Bildung im Kindesalter wird auch in einem berufsintegrierenden Format für bereits berufstätige pädagogische Fachkräfte mit Präsenzzeiten an den Wochenenden angeboten. Seit dem Wintersemester 2010/11 ist es möglich, Soziale Arbeit berufsbegleitend online zu studieren: Der Studiengang BASAonline richtet sich an bereits Berufstätige im Sozialen Bereich, die einen Hochschulabschluss anstreben. Diese Studienangebote sind organisatorisch und curricular auf die besonderen Zielgruppen abgestimmt. b) Die ASH Berlin strebt einen gesteuerten Aufbau weiterer nicht-konsekutiver Masterstudiengänge an, um der hohen Nachfrage an inhaltlich anschlussfähigen Masterstudienplätzen zu begegnen. Da zurzeit keine Mittel vorhanden sind, um konsekutive Masterstudienplätze bzw. -gänge aus- und aufzubauen, hat die ASH Berlin in den vergangenen Jahren daran gearbeitet, ihr Angebot an weiterbildenden Masterstudiengängen zu diversifizieren. Die neuen bzw. in Planung befindlichen Studiengänge sind an den Schnittstellen von Sozialer Arbeit, Kindheitspädagogik und Gesundheit/Pflegemanagement angesiedelt (vgl. Kap. II 12). Im Sommersemester 2014 wird der viersemestrige Masterstudiengang Netzwerkmanagement Bildung für eine nachhaltige Entwicklung Schwerpunkt Kindheitspädagogik M.A. starten. Er bildet Expert(inn)en aus, die in der Lage sind durch innovatives Netzwerkmanagement die Inhalte und Methoden einer Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) in unterschiedlichen Arbeitsfeldern mit aktuellen Themen und Belangen der Kindheitspädagogik zu verknüpfen (vgl. Kap. II 12.5). 8

10 Der Masterstudiengang Frühe Hilfen und Kinderschutz hat die theoretische, empirische und methodische Weiterbildung von Praktiker(inne)n der Frühen Hilfen und des Kinderschutzes zu Dialogischen Qualitätsentwickler(inne)n zum Ziel. Die Studierenden lernen in kritischer Auseinandersetzung mit neuem theoretischen Wissen und empirischen Forschungsmethoden und -ergebnissen sowie in reflektierten Praxisprojekten in Einrichtungen und Organisationen der Frühen Hilfen und des Kinderschutzes, Qualität dialogisch zu entwickeln, d.h. mehrseitige Lernprozesse im Bündnis mit den Fachkräften anderer Professionen und Einrichtungen und nicht zuletzt mit Eltern und Kindern zu konzipieren, durchzuführen und zu evaluieren. Der Studiengang wird als berufsbegleitendes Teilzeitstudium (6 Semester) konzipiert und soll so die Weiterqualifizierung auf Hochschulniveau bei gleichzeitiger Berufstätigkeit in Teilzeit erlauben. c) Die positive Entwicklung des international ausgerichteten weiterbildenden Masterstudiengangs Intercultural Conflict Management und die im Verlauf der vergangenen Jahre erworbene, gewachsene Expertise in der Administration und Durchführung internationaler Studiengänge hat die ASH Berlin bestärkt, die Internationalisierung im Bereich der weiterbildenden Masterstudiengänge weiter fortzuführen. So wurde inzwischen eine spanische Variante des o.g. Studiengangs entwickelt. Im Kontext des Aufbaus weiterbildender Masterstudiengänge sind zwei Angebote mit internationaler Ausrichtung entwickelt worden. Im September 2014 wird das internationale, englischsprachige Masterprogramm Social Work as a Human Rights Profession (MA-SWHR) starten, das sowohl Präsenz- als auch online-basierte Lehr-/Lernelemente umfasst. Es befähigt Studierende bzw. Absolvent(inn)en zur Auseinandersetzung mit Menschenrechten unter besonderer Berücksichtigung der Sozialrechte u.a. im Hinblick auf Armutslagen, kulturelle und ethnische Aspekte sowie Marginalisierungsprozesse und zur Klärung des Beitrages der Sozialen Arbeit sowohl zur rechtlichen Einlösung als auch zur Verankerung der Menschenrechte in der Alltagskultur. Der Studiengang ist eine Weiterentwicklung und Internationalisierung des erfolgreichen Masterstudiengangs Soziale Arbeit als Menschenrechtsprofession, der in Kooperation der ASH Berlin mit der Evangelischen Hochschule Berlin (EHB), der Katholischen Hochschule für Sozialwesen Berlin (KHSB) und weiteren Kooperationspartnern seit 2010 angeboten wird. In Kooperation mit der Südlichen Föderalen Universität Rostow (SFU) wird die ASH Berlin ab Februar 2015 den Deutsch-Russischen Doppelmaster Internationales Sozialmanagement anbieten. Die Südliche Föderale Universität Rostow ist eine der führenden föderalen Universitäten und ein wichtiges Zentrum für Bildung, Wissenschaft und Kultur im Süden Russlands. Beim Russisch-Deutschen Doppelmaster handelt es sich um einen viersemestrigen Studiengang, der mit dem doppelten akademischen Grad Magister in Management, verliehen durch die SFU, und Master of Arts Internationales Sozialmanagement, verliehen durch die ASH Berlin, abgeschlossen wird. Die Unterrichtssprache ist jeweils Russisch bzw. Deutsch, je nach Studienort. Internationalisierungsstrategien der Hochschule, Verstärkung der europäischen Dimension und Verstetigung der internationalen Ausrichtung Die ASH Berlin verfügt über ein umfangreiches internationales Kooperationsnetzwerk, das Hochschulen und Praxiseinrichtungen im Ausland sowie internationale Praxisorganisationen umfasst. Im Berichtszeitraum wurden im Sinne der Internationalisierungsstrategie der ASH Berlin weitere Kooperationsverträge mit Partnerhochschulen und -institutionen im Ausland geschlossen, internationale Studiengänge entwickelt und etabliert, die Aktivitäten im Studierenden- und Lehrendenaustausch sowie in der strukturellen Verankerung der Internationalisierung in der Lehre gesteigert. Die bestehenden und neuen Hochschulpartnerschaften der ASH Berlin wurden 2013 von ihren Studierenden sowohl für Auslandssemester als auch -praktika genutzt und vom International Office der ASH Berlin tatkräftig gefördert, u.a. wurde das Beratungsangebot weiter 9

11 ausgebaut und die Webseite neu gestaltet. So konnten auch die Mobilitätszahlen von Outgoing- und Incoming-Studierenden im Berichtszeitraum gesteigert werden (vgl. Kap. II 11a.1). Ausgebaut wurde auch das internationale Curriculum der ASH Berlin, das Incoming- Studierende aus verschiedenen Ländern mit Studierenden der ASH Berlin zusammenführt und somit auch Teil der Strategie Internationalisation at home ist. Es umfasst u.a. Lehrveranstaltungen in englischer, türkischer und spanischer Sprache. Im Sinne der Internationalisierungsstrategie ist auch die Zusatzqualifikation im Bachelor Soziale Arbeit International hervorzuheben, die in enger Kooperation der ASH Berlin mit der Hacettepe Universität in Ankara etabliert wurde. Auf der Grundlage eines strukturierten zusätzlichen Programms, werden Studierende der ASH Berlin mit und ohne Migrationshintergrund auf bi-nationale und bi-kulturelle Handlungs- und Arbeitsfelder in Deutschland und der Türkei vorbereitet. Nachdem die Partnerschaften zu Hochschulen und Praxiseinrichtungen im westeuropäischen Ausland bestens etabliert sind, konzentrierte sich die ASH Berlin im Berichtszeitraum strategisch auf den weiteren Ausbau von Partnerschaften mit den Herkunftsregionen der größten Immigrantengruppen in Berlin (Türkei, Russland/GUS). Weitere Erasmus- und Studiengangskooperationen mit türkischen Universitäten und osteuropäischen Nachbarländern, sowie mit Spanien und Lateinamerika begünstigt durch ein wichtiges größeres Forschungs- und Entwicklungsprojekt konnten ebenfalls ausgebaut werden. Darüber hinaus gilt es, die Bedingungen für die Förderung von Studiensemestern der ASH-Studierenden im Ausland zu verbessern und mit Blick auf die nicht-traditionellen Studierenden die Internationalisation at home weiter voranzubringen. Wissenschaftliche Weiterbildung Das Angebot der wissenschaftlichen Weiterbildung der ASH Berlin, das sowohl Einzelseminare als auch Zertifikatskurse (meist auf Masterniveau mit Anrechnungsmöglichkeiten) umfasst, wurde weiter zielgerichtet ausgebaut. Durch intensive Vorbereitungen und Planungen konnte die Zahl der Teilnehmenden trotz Reduzierung von Personalkosten erhöht werden, so dass durch beständige Erhöhung der Einnahmen und Senkung der Kosten seit 2009 regelmäßig ein positives oder annähernd ausgeglichenes Ergebnis erzielt wurde. Auf dieser Basis ist ein Ausbau der wirtschaftlichen Tätigkeiten entsprechend der Zielsetzung der Hochschulverträge möglich und beabsichtigt. Die weiterbildenden Masterstudiengänge der ASH Berlin orientieren sich am Profil der Hochschule und tragen zur Qualifizierung der Fachkräfte und der wissenschaftlichen Expertise in den an der ASH Berlin vertretenen Disziplinen bei. Die deutschsprachigen Masterstudiengänge sind berufsbegleitend studierbar und befördern den Wissenstransfer zwischen Wissenschaft und Praxis. Kooperationen mit anderen Hochschulen begünstigen den Austausch und tragen sowohl regional als auch national zur Profilierung der Professionen bei. Alle derzeit bestehenden weiterbildenden Masterstudiengänge sind sehr gut nachgefragt und etabliert. Im Sinne der Internationalisierungsstrategie der ASH Berlin wurden 2011 drei international ausgerichtete Masterstudiengänge konzipiert (s.o. sowie Kap. II 12.5). Der nachfrageorientierte und strategische Ausbau der wissenschaftlichen Weiterbildung erfordert sowohl personelle als auch räumliche Kapazitäten. Für sämtliche Bereiche der wissenschaftlichen Weiterbildung ist die enge Anbindung an die Hochschule sowohl in inhaltlicher als auch wirtschaftlicher Hinsicht von existenzieller Bedeutung. Bewertung Die ASH Berlin befindet sich mit den oben beschriebenen Entwicklungen auf einem guten Weg. Sämtliche Studienangebote der Hochschule werden sehr gut nachgefragt und weitere dem Profil der ASH Berlin entsprechende Studienangebote sind in Vorbereitung. Studium und Lehre sind in ein umfassendes und aussagekräftiges Evaluations- und Qualitätsmanagementsystem eingebunden. Der Anspruch Diversität zu ermöglichen und gerecht zu wer- 10

12 den, beinhaltet besondere Herausforderungen, denen sich die Hochschule insbesondere mit ihrem über die dritte Säule des Hochschulpakts geförderten Projekt Innovation und Qualität in Studium und Lehre ASH-IQ stellt. Darüber hinaus wurden 2013 im Bundesprogramm Offene Hochschule Mittel zur Entwicklung eines interdisziplinären BA-Studienangebots für Health Care Professionals im Online-Format beantragt. Wie bereits im letzten Bericht formuliert, ist die zu beobachtende sich etablierende Praxis, politisch gewünschte bzw. als notwendig erkannte hochschulische Entwicklungen und Weichenstellungen in Projektform mit zeitlich befristet zur Verfügung stehenden Mitteln zu fördern, zwiespältig zu bewerten. Positiv ist, dass es hierdurch an der ASH Berlin in den vergangenen Jahren zum Anstoß wichtiger Reformschritte in Studium und Verwaltung kam und im Rahmen der Projektlaufzeit voraussichtlich weiter kommen wird. Eine unbeantwortete Frage bleibt, wie angeschobene Prozesse und Maßnahmen nachhaltig auch nach Ende der Projektlaufzeit implementiert und verstetigt werden können und wie mit anstehenden, eigentlich grundständigen Aufgaben, für die keine Drittmittelförderung zur Verfügung steht, umgegangen werden soll. Es ist bereits jetzt abzusehen, dass nur einige der als richtig und zukunftsweisend erkannten Maßnahmen nach Auslaufen der Projektförderung über den regulären Haushalt weiterfinanziert werden können, manche dagegen trotz ihres nachgewiesenen Erfolges gestoppt werden müssen, wenn keine Landesmittel dafür zur Verfügung gestellt werden. Besonders unbefriedigend stellt sich die Situation des Übergangs vom Bachelor- zu einem fachlich anschlussfähigen Masterstudium dar. Die Übergangsquoten auf der Grundlage der Zulassungszahlen liegen an der ASH Berlin mit 18 % für die Gesundheitswissenschaften und 15 % für den Studienbereich Soziale Arbeit deutlich unter dem Durchschnitt. Aus eigener Kraft kann die ASH Berlin zur Zeit keine zusätzlichen konsekutiven Masterstudienplätze finanzieren, da alle Ressourcen benötigt werden, um die Halteverpflichtung bezüglich der Anzahl der Erstsemesterstudienplätze in den Bachelorstudiengängen erfüllen zu können. Die Strategie, über nicht-konsekutive und kostenpflichtige Masterstudiengänge hier eine Entlastung zu schaffen, wird allerdings innerhalb der Hochschule auch kritisch gesehen, weil befürchtet wird, dass es zu Exklusionsprozessen kommt, wenn Studieninteressierte ein kostenpflichtiges Masterstudium aus finanziellen Gründen nicht realisieren können. Dies betrifft vor allem auch die Gruppe der so genannten nicht-traditionellen Studierenden und steht den großen Bemühungen der ASH Berlin gerade um Förderung dieser Studierendengruppe(n) kontraproduktiv entgegen. 4. Forschung Die ASH Berlin versteht sich als forschungsaktive Hochschule und hat dieses Selbstverständnis sowohl in ihrem Leitbild als auch im darauf basierenden Strukturplan für den Zeitraum 2010 bis 2015 festgehalten. Im Leitbild der ASH Berlin heißt es unter dem Titel Forschungsaktive Hochschule: Im Dialog mit der Praxis forschen : Forschung ist integraler Bestandteil der Entwicklung der Hochschule. Die ASH Berlin fördert die Forschungsaktivitäten der Hochschullehrer(innen) und wissenschaftlichen Mitarbeiter(innen) und unterstützt die Einwerbung von Drittmitteln für Forschungsprojekte und internationale Forschungskooperationen. Studierende werden an Forschungsprojekten beteiligt und zu eigenständiger Forschung (bis zur Promotion) befähigt. Die ASH Berlin steht in einem kontinuierlichen und produktiven Dialog mit der Praxis und sichert damit die Anwendungsorientierung und Praxisrelevanz ihrer Forschungsaktivitäten. Gleichzeitig trägt sie zur innovativen Weiterentwicklung der Praxis bei. Forschungsstrategie Die ASH Berlin hat im Berichtszeitraum ihre Forschungsleistungen deutlich ausbauen können, obwohl die Rahmenbedingungen für Forschung an Fachhochschulen (Lehrdeputat von 18 Semesterwochenstunden, fehlender Mittelbau, fehlendes Promotionsrecht, fehlende Res- 11

13 sourcen) unverändert schwierig sind. Mitentscheidend für diesen Erfolg war die Entwicklung einer Forschungsstrategie, die mit geeigneten Instrumenten begleitet wurde: Forschungsstarke Professor(inn)en berufen und belohnen: Um das Forschungsprofil ebenso wie den spezifischen Forschungsbeitrag der an der ASH Berlin angesiedelten Disziplinen Soziale Arbeit, Gesundheit sowie Erziehung und Bildung zu stärken, gehören Forschungskompetenzen und -leistungen der Professor(inn)en neben anderen Qualifikationen seit vielen Jahren zu einem wichtigen Anforderungsprofil bei Neuberufungen. Auch bei den Leistungszulagen im Rahmen der W-Besoldung haben (neben Leistungen in der Lehre) Forschungsleistungen und Publikationen einen hohen Stellenwert. Mittel für interne Forschungsförderung bereitstellen: Die Hochschule bietet ihren Professor(inn)en die Möglichkeit, alle vier Jahre bei der Kommission für Forschung und wissenschaftlichen Nachwuchs (FNK) ein Forschungsfreisemester ohne Lehrverpflichtung zu beantragen, um sich einem Forschungsvorhaben zu widmen. Darüber hinaus können forschende Professor(inn)en der ASH Berlin ihr Lehrdeputat gemäß Lehrverpflichtungsverordnung (LVVO) auf Antrag in Ausnahmefällen um eine bis vier Semesterwochenstunden reduzieren, um damit Freiraum für ihre Forschung zu erhalten. Drittmitteleinwerbung unterstützen: Die ASH Berlin konnte ihre Drittmittel im Berichtszeitraum kontinuierlich steigern schnellte die Summe der für Forschung ausgegebenen Drittmittel von Euro auf 1.391,000 Euro hoch, 2011 wurden insgesamt 1.564,737 Euro Forschungsdrittmittel ausgegeben, 2012 waren es schon 1.580,576 Euro und 2013 schließlich 1.764,437 Euro. Deutlich zu erkennen ist die maßgebliche Bedeutung von staatlicher Forschungsförderung, besonders durch Bundeseinrichtungen, aber auch durch europäische Institutionen und Einrichtungen des Landes Berlin. Die positive Wirkung der Forschungsförderung im Rahmen des Berliner Instituts für angewandte Forschung (IFAF Berlin) ist hier hervorzuheben. Seit Gründung des IFAF Berlin im Jahr 2009 wurden an der ASH Berlin bis 2013 insgesamt 1.275,000 Euro für IFAF-geförderte Projekte ausgegeben. Die ASH Berlin unterstützte die Einwerbung von Drittmitteln, indem sie das mit Drittmitteleinwerbung und -abrechnung betraute Personal in den Abteilungen Forschung und Planung, Haushalt und Personal moderat erweiterte. Trotz dieser strategischen Bemühungen kann die ASH Berlin forschungsstarken Professor(inn)en nicht die Arbeits- und Gehaltsbedingungen schaffen, die Universitäten bieten. Das zeigt sich auch daran, dass an der Hochschule zwischen 2010 und 2013 fünf Professor(inn)en von Universitäten abgeworben wurden. Das sind knapp 10 % der Hochschullehrenden der ASH Berlin. Besonders problematisch ist in diesem Zusammenhang, dass die Personalkategorie der so genannten Lehrprofessuren im 2011 novellierten Berliner Hochschulgesetz laut LVVO nur ein Lehrdeputat von 12 Semesterwochenstunden zu bewältigen hat, die Professor(inn)en der Fachhochschulen trotz der vielfältigen und ausgeweiteten Aufgaben in Forschung, Wissenstransfer, Weiterbildung und Kooperation jedoch weiterhin ein Lehrdeputat von 18 Semesterwochenstunden erfüllen müssen. Forschungsschwerpunkte Die Forschung an der ASH Berlin ist in den Profilbereichen Soziale Arbeit, Gesundheit und Erziehung und Bildung sowohl disziplinär als auch interdisziplinär ausgerichtet. Im Berichtszeitraum führten interne wie externe Faktoren zu einer Neujustierung der Forschungsschwerpunkte: Intern ließen sowohl der Generationswechsel in der Professor(inn)enschaft als auch der Ausbau der Studiengänge neue Disziplinen und Forschungsprofile hinzutreten und alte verblassen, wenn profilierte Forscher(innen) in den Ruhestand gingen. Als externe Faktoren spielten auch finanzielle Forschungsförderimpulse auf Bundes- und Landesebene eine gewisse Rolle bei der Schwerpunktverlagerung. So stellten zahlreiche 12

14 Förderprogramme von Bundesministerien Forschung zur so genannten alternden Gesellschaft in den Mittelpunkt. Ebenso regte die Initiative der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) mit der Erweiterung der bereits für die Universitäten bestehenden Forschungslandkarte an den Fachhochschulen eine erneute Diskussion über Forschungsschwerpunkte an: 2011 initiierte die HRK eine neue Internetseite, auf der sie in Form einer Landkarte die Forschungsschwerpunkte der Hochschulen Deutschlands in deutscher und englischer Sprache präsentiert, um Forschungsschwerpunkte der Hochschulen in Deutschland regional und international sichtbarer zu machen und Wissenschaftler(innen) und Organisationen aus aller Welt dabei zu unterstützen, Kooperationspartner(innen) für Forschungsprojekte über das Internet zu finden. An der ASH Berlin führte diese Initiative zu einer weiteren leichten Akzentverschiebung weg von den stark studiengangsbezogenen Benennungen der Forschungsschwerpunkte hin zu einer disziplinbezogenen Schwerpunktsetzung. Im internen Diskussionsprozess der Identifizierung der Forschungsschwerpunkte wurde die Interdisziplinarität vieler Projekte jedoch genauso betont wie die Tatsache, dass sich zwischen den drei Forschungsschwerpunkten der ASH Berlin Schnittmengen bilden, so dass einige der Forschungsprojekte mehreren Forschungsschwerpunkten zugeordnet werden können. Untermauert durch klare Kriterien, die u.a. Drittmittel und Publikationen umfassen, definiert und beschreibt die ASH Berlin 2013 drei Forschungsschwerpunkte, die Eingang in die Forschungslandkarte fanden: 1. Sozialarbeitsforschung Sozialarbeitsforschung untersucht Problemlagen und Ressourcen von Adressat(inn)en, Gemeinwesen und sozialen Bewegungen, analysiert strukturelle Rahmenbedingungen, entwickelt Handlungsansätze für Menschen und ihr bio-psycho-soziales Umfeld und evaluiert die Wirksamkeit Sozialer Arbeit. 2. Gesundheits- und Versorgungsforschung Versorgungsforschung schafft Grundlagen für die innovative Weiterentwicklung und ressourcenbewusste Organisation des Gesundheitswesens. Sie analysiert Strukturen sowie alltagsbezogene Probleme und trägt zu qualitativ hochwertiger Versorgung und Gesundheitsförderung der gesamten Bevölkerung bei. 3. Bildungsforschung Die Forschung widmet sich Bildungsprozessen in verschiedenen Lebensaltern und Kontexten sowie der Qualitätsentwicklung von Bildungseinrichtungen. Das Kompetenzzentrum Integration und Gesundheit des Instituts für angewandte Forschung (IFAF Berlin) Mit dem Ziel, die Forschung an Fachhochschulen zu stärken und den Wissens- und Technologietransfer zu fördern, wurde 2009 das Institut für angewandte Forschung (IFAF Berlin) von den vier staatlichen Berliner Hochschulen der Alice Salomon Hochschule Berlin, der Beuth Hochschule für Technik Berlin, der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin und der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin, gegründet. Damit wurde ein völlig neues Instrument der Forschungsförderung und der Vernetzung von Wissenschaft, Gesellschaft und Wirtschaft auf Landesebene geschaffen, das fachhochschulübergreifend arbeitet und in die Berliner Innovationsstrategie (innobb) eingebunden ist. Zweck des IFAF Berlin ist die Förderung von Wissenschaft und angewandter Forschung durch die ideelle und finanzielle Förderung der Zusammenarbeit der vier beteiligten Hochschulen im Rahmen gemeinsamer Forschungsprojekte. Gefördert werden vor allem Verbundprojekte, in denen mindestens zwei der beteiligten Berliner Hochschulen sowie regionale Partner kooperieren. Überdies ist die Kofinanzierung von Forschungsprojekten und unter speziellen Voraussetzungen die Gewährung von Forschungssemestern und anteiliger Frei- 13

15 stellung von der Lehre möglich. Außerdem werden in einzelnen Fällen hochschulübergreifende freie Forschungsprojekte unterstützt. An der ASH Berlin ist das Kompetenzzentrum Integration und Gesundheit des IFAF Berlin angesiedelt, das die Vernetzung der Forschung der Partnerhochschulen zu diesem Profil und die Einbindung regionaler Partner fördert. Das IFAF Berlin wurde bis 2012 im Durchschnitt mit jährlich über zwei Millionen Euro von der Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung gefördert. Mit der Umstrukturierung der Ressorts des Berliner Senats nach den Wahlen 2011 wechselte die Forschungsabteilung in den Geschäftsbereich der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Forschung. Die Zuständigkeit für das IFAF Berlin ging damit auf die neue Senatsverwaltung über. Die für die beteiligten Hochschulen und Kooperationspartner aus der Berliner Wirtschaft und Praxis nicht nachvollziehbare Absenkung der Fördersumme im Jahr 2012 um eine Million. Euro hatte zur Folge, dass nur die bereits laufenden Projekte weiterfinanziert werden konnten. Bereits positiv begutachtete neue Projekte konnten jedoch nicht starten. Eine neue Förderphase wird aufgrund der um die Hälfte reduzierten Mittel noch hinausgezögert. Um die erfolgreichen Strukturen und Ergebnisse der Forschungskooperation zwischen den staatlichen Berliner Fachhochschulen mit Partnern aus Wirtschaft und Gesellschaft für die Entwicklung des Wissenschafts- und Wirtschaftsstandortes Berlin zu erhalten, ist eine Absicherung der Finanzierung mindestens auf dem vorherigen finanziellen Niveau dringend erforderlich. Promotionsfördernde Strukturen und Initiativen Seit den 1990er Jahren fördert die ASH Berlin systematisch ihren wissenschaftlichen Nachwuchs. Angesichts der strukturellen und finanziellen Benachteiligung von Fachhochschulen bei der Unterstützung von Promotionen und Wissenschaftler(innen) in der Postdoc-Phase ist dies nicht nur finanziell aufwendig für die Hochschule, sondern auch eine fortwährende Kraftanstrengung der beteiligten Professor(inn)en, die sie zusätzlich zu dem umfangreichen Lehrdeputat von 18 Semesterwochenstunden ihrer Fachhochschulprofessur leisten. Dieses außerordentliche Engagement bleibt überdies oft unsichtbar, da die Betreuungsleistung angesichts des fehlenden Promotionsrechts der Fachhochschulen nicht immer mit der offiziellen Betreuung, Begutachtung und Prüfung der Doktorarbeiten übereinstimmt. Insbesondere in den nur an Fachhochschulen vertretenen Disziplinen wie z.b. in den neu akademisierten Gesundheits- und Therapieberufen besteht dringender Handlungsbedarf für die Qualifizierung des wissenschaftlichen Nachwuchses, so dass sich hier die Notwendigkeit einer engen Kooperation mit Universitäten ergibt, solange das Promotionsrecht das Privileg der Universitäten bleibt. Den Empfehlungen des Wissenschaftsrats zur Rolle der Fachhochschulen im Hochschulsystem (2010) entsprechend ist es notwendig, weitere staatliche Anreize und Verpflichtungen für den Aufbau nachhaltiger Kooperationsstrukturen für Forschung und Promotion zwischen Fachhochschulen und Universitäten zu schaffen. In 13 der Berliner Hochschulverträge heißt es, dass die Universitäten im Rahmen ihrer personellen und sächlichen Möglichkeiten den Anteil von Fachhochschulabsolvent(inn)en mit Masterabschluss an ihren Promovend(inn)en erhöhen werden. Zu diesem Zweck sollen sie sich verpflichten, das Instrument der kooperativen Promotion zu nutzen. Damit gesteht die Senatsverwaltung den Universitäten zu, den Anteil von Fachhochschulabsolvent(inn)en mit Masterabschluss an ihren Promovend(inn)en lediglich im Rahmen ihrer personellen und sächlichen Möglichkeiten zu erhöhen, während die überaus knappen personellen und sächlichen Ressourcen der Fachhochschulen, die Promotionsvorhaben ihrer Absolvent(inn)en zu unterstützen, nicht geregelt, geschweige denn aufgestockt werden. Außerdem sollen die Berliner Universitäten und Fachhochschulen die Initiative zur Antragstellung von gemeinsamen Graduiertenkollegs ergreifen. Die ASH Berlin hat im Berichtszeitraum zahlreiche Förder- und Kooperationsstrukturen für promotionswillige Fachhochschulabsolventinnen auf- und ausgebaut, um den im Zuge der Akademisierung dringend benötigten wissenschaftlichen Nachwuchs im spezifischen Profilbereich der ASH Berlin zu fördern. Unterstützt durch das Berliner Chancengleichheitspro- 14

16 gramm führt die ASH Berlin seit 1998/99 das Alice-Salomon-Stipendienprogramm für Nachwuchswissenschaftlerinnen durch und setzt neben den Berliner Landesmitteln auch Eigenmittel ein. Voraussetzungen für eine Förderung der Doktorandinnen sind neben der wissenschaftlichen Qualifikation bzw. Potenzial ein Fachhochschulabschluss in Sozialer Arbeit, Pflegewissenschaften, Physio- und Ergotherapie oder Erziehung und Bildung im Kindesalter sowie der Nachweis einschlägiger Praxis- und Berufserfahrungen. Bei der Fachtagung 2011 zum 13-jährigen Bestehen des Alice-Salomon- Stipendienprogramms konnte folgende quantitative Bilanz gezogen werden: Bis 2011 nahmen 46 Nachwuchswissenschaftlerinnen am Promotionskolleg teil, davon vier als Gäste. Eine hat ihre Promotion abgebrochen, zwei haben den Abschluss aus beruflichen Gründen verschoben, zu zwei weiteren ist der Kontakt abgebrochen, so dass der Status ihrer Promotion nicht geklärt werden konnte. 41 Stipendiatinnen hatten bis 2011 ihre Promotion nachweislich abgeschlossen, das entspricht einer Erfolgsquote von 89 %! Sechs Stipendiatinnen des Alice-Salomon-Stipendienprogramms haben Professuren an Fachhochschulen inne oder lehren im Rahmen von Vertretungsprofessuren an Fachhochschulen. Zwischen 2010 und 2013 konnten in diesem Programm acht Promotionen erfolgreich abgeschlossen werden. Diese Zahlen unterstreichen eindrucksvoll den anhaltenden Erfolg dieses Förderinstruments. Ebenfalls ist die seit Jahren erfolgreiche Zusammenarbeit der ASH Berlin mit der Charité - Universitätsmedizin Berlin in Forschung und Lehre und bei der Qualifikation von Nachwuchswissenschaftler(inne)n hervorzuheben. Professor(inn)en der Hochschule sind in das Graduiertenkolleg Multimorbidität im Alter und in gemeinsame Forschungsprojekte von ASH Berlin und Charité eingebunden; zwei Absolvent(inn)en der ASH Berlin haben bis Ende 2013 in diesem Kolleg erfolgreich an der Charité promoviert, sieben weitere arbeiten noch an ihren Dissertationen. Das von Hochschulen aus Großbritannien, Finnland, Slowenien, Österreich und Deutschland entwickelte Promotionsprogramm International Doctoral Studies in Social Work (INDO- SOW) ist der erste gemeinsame europäische Promotionsstudiengang, der Postgraduierten die Möglichkeit bietet, an internationalen, interdisziplinären Studien der Sozialen Arbeit, der Wohlfahrtssysteme und der Sozialpolitiken teilzunehmen sind insgesamt 27 Promovierende eingeschrieben, sechs davon an der ASH Berlin. Aus den Absolvent(inn)en des Masterstudiengangs Klinische Sozialarbeit hat sich unter der Leitung von Prof. Dr. Brigitte Geißler-Piltz und Prof. Dr. Silke Birgitta Gahleitner ein Promotionscolloquium für den klinischen Bereich der Sozialen Arbeit entwickelt. Das Colloquium reiht sich in die langjährigen Erfahrungen der Promotionsförderung der ASH Berlin ein. 5. Gleichstellung An der Alice Salomon Hochschule Berlin nimmt die Umsetzung von Gleichstellungszielen seit der Gründung der Hochschule einen hohen Stellenwert ein. Die ASH Berlin engagiert sich im Sinne der Chancengleichheit und arbeitet an Strukturen und Prozessen zur Realisierung von Chancengerechtigkeit. Diversity-Management und Antidiskriminierungsarbeit sind wichtige Bestandteile des Hochschulalltags. Die Hochschule stellt sich der Herausforderung, durchlässige Bildungs- und Karrierewege für so genannte nicht-traditionelle Studierende zu schaffen. Hierzu zählen Personengruppen, die allgemein an Hochschulen unterrepräsentiert sind entlang der Differenzierungslinien Alter, Geschlecht, soziale Herkunft, ethnische Zuschreibung sowie körperliche und/oder psychische Beeinträchtigungen. Die gleichstellungspolitischen Ziele der ASH Berlin sind strukturell in allen Hochschuldokumenten (Leitbild, Hochschulstrukturplan, Frauenförderrichtlinien, Gleichstellungskonzept, Rahmenprüfungsordnung, Modulhandbücher, etc.) verankert und werden durch verschiedene Gremien sowie durch die Frauenbeauftragte konstant umgesetzt. 15

17 An der ASH Berlin kümmern sich verschiedene Akteurinnen und Akteure darum, Inklusion und Barrierefreiheit auf allen Ebenen zu erreichen. Die Kommission für Barrierefreiheit arbeitet daran, Menschen mit Behinderungen und chronischen Krankheiten den Weg in die Hochschule zu ebnen und Arbeiten und Studieren an der ASH Berlin zu ermöglichen. Die ASH Berlin verfügt über eine behindertengerechte Ausstattung wie behindertengerechte Treppen, Toiletten, barrierefreie Computerarbeitsplätze und Höranlagen für Hörbenachteiligte. Auf der Basis des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes arbeitet eine Antidiskriminierungskommission, die insbesondere in Fällen von aktiver Diskriminierung an der Hochschule angerufen wird. Die ASH Berlin hat ihre Erfolge bei der Verwirklichung des Gleichstellungsauftrags in Bezug auf die Geschlechter weiter ausgebaut. Bundesweit ist die ASH Berlin Spitzenreiterin mit einer Frauenquote von 65 % unter der Professor(inn)enschaft. Die Umsetzung der Frauenförderrichtlinien und Gender-Mainstreaming sind als Doppelstrategie Aufgabe aller Hochschulangehörigen und werden insbesondere von den Leitungspersonen an der ASH Berlin vertreten. 6. Kosten und Leistungsrelation Mit dem Ausstattungs-, Kosten-, und Leistungsvergleich (AKL) legt das Deutsche Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung (DZHW) seit 1998 alle zwei Jahre hochschulund länderübergreifend vergleichbare Kennzahlen auf Fächerebene vor. Die Ziele des AKL sind, den Akteur(inn)en der Wissenschaftspolitik eine Hilfestellung zur Versachlichung und empirischen Fundierung politischer und hochschulinterner Diskussionen zu geben, sowie einen Beitrag zur Verbesserung hochschulinterner Steuerung zu leisten. Dies soll durch eine valide Datenbasis erreicht werden, die einen Vergleich fachlich ähnlicher Einheiten verschiedener Hochschulen erlaubt. Zu diesem Zweck ist der AKL als kostenrechnerisch orientiertes Kennzahlensystem angelegt, welches die Kosten und Leistungen von Hochschulen miteinander in Beziehung setzt. Am AKL beteiligen sich derzeit die Länder Berlin, Bremen, Hamburg, Mecklenburg- Vorpommern, Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein mit ihren öffentlichen Hochschulen. Vertreter(innen) der Hochschulen und Wissenschaftsressorts jedes Teilnehmerlandes begleiten die Projektarbeiten in einer Lenkungsgruppe. Ausgewählte Kosten- und Leistungskennzahlen der ASH Berlin Lehrkosten je Jahreswochenstunde (in Euro) Fachrichtung Jahr Diff. zum Vorjahr abs. in % aktueller überreg. AKL (2011) Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, Sprach- und Kulturwissenschaften (einschließlich Gesundheitswissenschaften) % Die Zeitreihe zeigt, dass gegenüber 2008 die Lehrkosten je Jahreswochenstunde (= JWS) im Jahr 2012 nur geringfügig gestiegen sind, gegenüber 2011 sogar wieder reduziert werden konnten. Dies ist insofern positiv, da die ASH Berlin demnach das seit 2008 um 25 % gestiegene Lehrangebot primär durch hauptamtliche, d.h. professorale Lehrkräfte abdeckt. Seit 2008 liegt der Anteil der Lehraufträge am Lehrangebot tatsächlich bei etwa 37 % (AKL- Durchschnitt: 35 %). Im vorliegenden Modell kann nur eine Forschungsquote von bis zu 7 % angerechnet werden. Die tatsächlichen Forschungsaktivitäten sind seit 2008 jedoch deutlich gestiegen, was z.b. 16

18 durch Steigerungen der Forschungsdrittmittelausgaben um über 170 % eindrucksvoll belegt werden kann. Eine steigende Forschungsquote führt zu einem sinkenden Lehranteil, weshalb die Kennzahl Lehrkosten je JWS folglich eher gefallen ist. In 2012 gingen die Lehrkosten je JWS um etwa 7 % zurück. Da die im Modell angerechnete Forschungsquote nur geringfügig höher war als in 2011, kann als Ursache nur der leichte Rückgang bei den Lehrkosten bei gleichzeitig steigendem Lehrangebot gesehen werden. Schließlich liegt die ASH Berlin weiterhin um etwa 8 % leicht unterhalb des AKL- Durchschnitts. Die Lehrkosten an der ASH Berlin sind also entsprechend günstig. Ein Spielraum für Einsparpotentiale besteht folglich nicht. Lehrkosten je Student(in) innerhalb der Regelstudienzeit (in Euro) Fachrichtung Jahr Diff. zum Vorjahr abs. in % aktueller überreg. AKL (2011) Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, Sprach- und Kulturwissenschaften (einschließlich Gesundheitswissenschaften) % Die Zeitreihe zeigt, dass über die Jahre die Lehrkosten je Studierendem innerhalb der Regelstudienzeit (= RSZ) gefallen sind. Auch hier beeinflusst die Forschungsquote die Kennzahl. Im Gegensatz zu den Lehrkosten je JWS fällt hier jedoch beim Ansatz einer konstanten Forschungsquote von 7 % oder der tatsächlichen über die Jahre steigenden Forschungsquote der Unterschied zwischen 2008 und 2012 noch größer aus. Demnach sind die Kosten je Student(in) in der RSZ stark gefallen. Dies wirft die Frage auf, ob sich der Anteil der Studierenden in der RSZ an den Gesamtstudierenden verändert hat. Mit 85 % - 87,5 % war der Anteil in den Jahren jedoch relativ konstant. Auf Grund von Aufwuchsvereinbarungen im Hochschulvertrag wurden in den letzten Jahren vermehrt Studienanfänger(innen) zugelassen. Dies führte zu Steigerungen beim Lehrangebot und in gleichem Maße zu Steigerungen bei den Lehrkosten. Da das Lehrangebot im Verhältnis zu den Aufwüchsen bei den Studierenden nur unterproportional stieg, fielen die Lehrkosten je Student(in) in der RSZ in 2012 geringer aus als in den Vorjahren. Tatsächlich ist das Lehrangebot von 2008 auf 2012 um 25 % gestiegen, wohingegen die Zahl der Studierenden in der RSZ um 47 % stieg. Ein Vergleich mit den durchschnittlichen Lehrkosten je Student(in) in der RSZ zeigt, dass die ASH Berlin um 12 % unter dem Durchschnitt liegt. Offenbar liegt ein Missverhältnis zwischen Lehrnachfrage bzw. Studierenden in RSZ und Lehrangebot bzw. Lehrkräften vor. Dies wird auch durch den Auslastungsgrad bestätigt, der seit Jahren bei % liegt. Gesamtkosten je Professor(in) (in Euro) Fachrichtung Jahr Diff. zum Vorjahr abs. in % aktueller überreg. AKL (2011) Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, Sprach- und Kulturwissenschaften (einschließlich Gesundheitswissenschaften) ,8 % Bei den Gesamtkosten je Professor(in) werden alle kennzahlenrelevanten Lehr- und Forschungskosten ins Verhältnis zu den Professuren gesetzt. Die Kennzahl drückt damit in gewissem Maße die Ausstattung einer Professur aus. Insgesamt kann von einem Verharren auf einem gleich bleibenden Niveau gesprochen werden, das sich oberhalb des AKL- 17

19 Durchschnitts befindet. Eine Berücksichtigung auch der Gastprofessor(inn)en und Gastdozent(inn)en lässt die Stetigkeit sogar noch deutlicher erkennen. Dies bestätigt auch die gleich bleibenden Lehrkosten je JWS. In diesem Zusammenhang sind zwei Ursachen zu nennen: Zum einen war die Zuwachsrate bei den Studierenden in der RSZ mit 47 % deutlich größer als bei den Professor(inn)en mit etwa 25 %. Dies führte zu einem relativ gesehen höheren Aufwand und höheren Kosten in der Studienverwaltung als bei den Professor(inn)en, weshalb die Gesamtkosten stärker stiegen. Zum anderen stiegen die Drittmittelausgaben (Forschungs- und Lehrdrittmittel) in den letzten Jahren um über 200 % an. Zwar sind Drittmittelausgaben nicht direkt kennzahlenrelevant, gehören also nicht zu den hier betrachteten Gesamtkosten, jedoch wirken sie auf versteckte Weise auf die Höhe der Gesamtkosten ein. Dies liegt daran, dass bisher Verwaltungskosten (= Overheadkosten) nicht angemessen oder oftmals auch gar nicht in der Finanzplanung eines Drittmittelprojektes berücksichtigt werden. Würde man diese Kosten korrekt einkalkulieren, so wären die Gesamtkosten eines Projektes wahrscheinlich um 15 bis 20 % größer, die anschließend aus den Gesamtkosten des Kennzahlenprojektes herausgerechnet werden könnten. Da dies aber nicht erfolgt, wird die Höhe der kennzahlenrelevanten Gesamtkosten auch von den Drittmittelprojekten beeinflusst. Im Kontext einer so genannten Trennungsrechnung wurde mittlerweile ein Konzept zur Berechnung und Handhabung von Overheadkosten erstellt, so dass Drittmittelprojekte künftig kostendeckend kalkuliert werden können. Drittmittelausgaben je Professor(in) (in Euro) Fachrichtung Jahr Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, Sprachund Kulturwissenschaften (einschließlich Gesundheitswissenschaften) Diff. zum Vorjahr abs. in % aktueller überreg. AKL (2011) % Wie die Zeitreihe zeigt, sind die Drittmittelausgaben je Professor(in) seit 2008 deutlich gestiegen. Der Grund ist, dass die Drittmittelausgaben mit über 200 % stärker als das professorale Personal (etwa 25 %) gestiegen sind. Ein Vergleich mit dem AKL zeigt, dass die ASH Berlin somit um etwa 170 % über dem Durchschnitt liegt. Drittmittelausgaben fließen im neuen Finanzierungsmodell nun auch als Indikator für Forschungsleistungen mit ein. Da hier bei der Umstellungsrechnung 2014 sehr hohe Drittmittelausgaben berücksichtigt werden, sind die oberen Kappungsgrenzen für die nächsten Jahre entsprechend hoch angesetzt. Folglich wird es immer schwieriger werden, diese hohen Kappungen zu erreichen, da nur so die versprochenen maximalen Finanzmittel abgeschöpft und der Status Quo der Hochschule von 2013 gehalten werden kann. 7. Kooperation der Hochschulen zur Verbesserung der Wirtschaftlichkeit und zur Abstimmung der Strukturplanung Ausbau wettbewerbsfähiger und wirtschaftlicher Strukturen in Lehre, Forschung, Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses und in der Weiterbildung Im Berichtszeitraum wurde die umfassende Kostenstellen- und Kostenträgerrechnung weiterentwickelt. Bei Drittmittelvorhaben ist nun eine Bestimmung der Overheadkosten und damit eine genauere Planung bei neuen Projekten möglich. Die hochschulseits errechneten Overheadkosten sind zwischenzeitlich auch durch ein Wirtschaftsprüfungsunternehmen zertifiziert und damit entsprechend verlässlich berechnet. Im Bereich der Weiterbildung sowie der postgradualen 18

20 Studiengänge erfolgt eine laufende Kontrolle und Steuerung der Kosten. Somit wird auch in diesem Bereich ein objektivierter Kostenvergleich z.b. mit anderen Weiterbildungsträgern möglich. Ferner arbeitet die Hochschule gemeinsam mit einem Wirtschaftsberatungsunternehmen an der Umsetzung der so genannten Trennungsrechnung, das heißt der Trennung staatlicher und nicht-staatlicher bzw. wirtschaftlicher Bereiche. Die Hochschule hat ein Standardberichtswesen umgesetzt. Ziel ist die transparente Darstellung und Übersicht der Kosten je Kostenstelle (semesterbezogen). Die Ermittlung und der Vergleich sinnvoller Kennzahlen und Benchmarks sind dann nochmals vereinfacht. Die Einführung des Campus-Managementsystems HIS-InOne wurde im Berichtszeitraum geprüft. Angesichts der kritischen Entwicklungen bei HIS und der exorbitanten Einführungskosten wurde gegenwärtig davon Abstand genommen. Alternativen am Markt wurden ebenfalls geprüft. Da die sonstigen Campusmanagementsysteme immer noch mit erheblichen Kosten verbunden sind und an einer reinen HIS-Hochschule nur schwierig umzusetzen sind, wurden auch diese Möglichkeiten letztlich nicht weiter verfolgt. Zwischenzeitlich ist der IT-Bereich der HIS GmbH in eine Genossenschaft umgewandelt worden. Die Hochschulen konnten entsprechende Genossenschaftsanteile erwerben. Die ASH Berlin hat sich entschlossen, Mitglied der Genossenschaft zu werden, da nur so die weitere Pflege und Nutzung der eingeführten Programme gesichert werden konnte. Bei einer stabilen Entwicklung der HIS eg wird das Projekt Campusmanagemnt aber mittelfristig wieder aufgenommen. Weitere Aktivierung von Optimierungspotenzialen auch durch Leistungsvergleiche im regionalen und überregionalen Bereich Die Hochschule beteiligt sich am HIS Ausstattungs-, Kosten- und Leistungsvergleich der Fachhochschulen der Länder Berlin, Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein sowie am Berliner Kennzahlenprojekt der Fachhochschulen (ebenfalls von der HIS GmbH umgesetzt). Die Ergebnisse wurde bereits ausführlich berichtet (vgl. Kap I Nr. 6). Kooperation der Hochschulen in Einzelbereichen Die ASH Berlin kooperiert auf dem Gebiet von Public Health eng mit der Berlin School of Public Health (BSPH) an der Charité - Universitätsmedizin Berlin, die im Jahr 2007 unter Beteiligung der Freien Universität Berlin (FU), der Humboldt Universität zu Berlin (HU) und der Technischen Universität Berlin (TU) eingerichtet wurde. Zielsetzung der BSPH ist es, ein umfassendes und international konkurrenzfähiges Public Health-Lehr- und Forschungsangebot in Berlin anzubieten. Die strukturell abgesicherte Kooperation ist von entscheidender Bedeutung für die Entwicklung des Wissenschafts- und Gesundheitsstandortes Berlin. Aufbauend auf dem im Jahr 2012 entwickelten Zukunftskonzept soll die BSPH im Sommer 2014 in eine neue Kooperationsform überführt werden. An der neuen Kooperation der BSPH sind von den ursprünglichen fünf Partnern dann noch die Charité - Universitätsmedizin Berlin, die ASH Berlin und die TU Berlin beteiligt. (vgl. Kap II 6a) Im Bereich der Berufungsplanung und der Beteiligung externer Gutachter(innen) an Berufungsverfahren, ist an der ASH Berlin gemäß den Vorschriften des Berufungsleitfadens der Hochschule an allen Berufungsverfahren ein Professor oder eine Professorin einer anderen Hochschule als externes Mitglied der Berufungskommission beteiligt. Diese externen Mitglieder werden von den ASH-Mitgliedern der Berufungskommission vorgeschlagen und vom Akademischen Senat bestellt. Im Berichtszeitraum haben die externen Mitglieder in ihren Berichten stets bestätigt, dass die Berufungsverfahren der ASH Berlin transparent, sachgerecht und qualitätsorientiert waren. 19

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