- (4) Hauptproblem resultierend aus Entwicklung: Funktionale Überfrachtung

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1 VORLESUNGEN Teil1 Thema: Begriffsbestimmung und historische Entwicklung a) Lernziele - (1) Begriffsdefinitionen speziell im ERP-Umfeld notwenig, da: 1. Missverständnisse vermieden werden müssen 2. die Semantik festgelegt werden muss 3. Der Interpartitionsspielraum des Empfängers reduziert werden muss 4. ein Abgleich der vorhandenen Bedeutungen zwischen Sender und Empfänger erfolgen muss 5. einheitliches Verständnis über verwendete Begriffe = Grundlage für erfolgreiche Kommunikation 6. ERP-Systeme haben meist ein eigenständiges Verständnis für bestimmte Begriffe, Paradebeispiel Werk - (2) ERP = Enterprise Ressource Planning - (3) Historie ERP-Systeme: 1972 R/2 von SAP kommt auf den Markt 1987 SAP fasst in den USA Fuß 1992 modulares R/3-System wird von SAP auf den Markt gebracht (C/S) Ende der 90er bis heute, verschiedene Unternehmensübernahmen - (4) Hauptproblem resultierend aus Entwicklung: Funktionale Überfrachtung b) Zusammenfassung Begriffsbestimmung ERP - ERP-Hersteller dokumentieren verwendete Begriffe mit systeminterner Bedeutung in Form eines Glossars. - Der Begriff ERP stammt aus dem Englischen und ist die Abkürzung für Enterprise Resource Planning. Als Synonym wird jedoch auch der Begriff des Enterprise Ressource Managements (ERM) verwendet. - ERP-System im deutschsprachigen Raum = integrierte betriebswirtschaftliche Standardsoftware. Historische Entwicklung - Erst seit ca. 30 Jahren gibt es betriebswirtschaftliche Standardsoftware (ERP), welche ständig leistungsfähiger wurde, vorher Anwendungssysteme nur als Individualsoftware. - Mit der Entwicklung der Client/Server-Technologie wurden ERP-Systeme zunehmend auch für Klein- und Mittelständige Unternehmen (KMU) interessant. - Alte System waren monolithisch, daher verstärkte Modularisierung heutiger ERP-Produkte. - Erfolg des Internets stellte neue technische Anforderungen an die ERP-Systeme und erweiterte die Geschäftsprozesse über Unternehmensgrenzen hinaus.

2 - Nachdem ERP-Systeme in vielen der Großunternehmen bereits zum Einsatz kommen, Wachstum der Branche zukünftig hauptsächlich über Klein- und Mittelstandsunternehmen. - Funktionalität der ERP-Systeme entwickelte sich ausgehend von der Produktion bis über fast alle Bereiche eines Unternehmens und sogar über deren Grenzen hinweg.

3 Teil2 Thema: ERP-Berufsbilder und Qualifikationen a) Lernziele - (1) Überblick über die unterschiedlichen Berufsbilder im ERP-Umfeld ERP-Projektleiter(in) ERP-Anwendungsberater(in) ERP-Anwendungsentwickler(in) ERP-Basisbetreuer(in) ERP-Berater(in) (Consultant) ERP-Trainer(in) - (2) Ständige Weiterbildung nötig, unter Umständen Umschulung in andere Bereiche b) Zusammenfassung Berufsbilder und Qualifikationen - Im Umfeld von ERP-Systemen sind eine Reihe unterschiedlicher Berufsbilder entstanden, deren Tätigkeitsschwerpunkte von technischen Gebieten über betriebswirtschaftliche Ausrichtungen bis hin zu Aufgaben der Projektleitung oder Mitarbeiterführung reichen WIs stehen alle ERP-Berufsbilder offen. (da breite Ausbildung!) - Spezialisierung auf bestimmtes Aufgabengebiet und ERP-System auf Grund der Komplexität zwingend erforderlich. - Umfangreiche Ausbildungsmöglichkeiten durch die Hersteller angeboten (hängt vom jeweiligen ERP-System ab). - Den umfangreichen Entwicklungspotenzialen im ERP-Bereich stehen jedoch auch Risiken entgegen, denen es durch permanente Weiterbildungsmaßnahmen zu begegnen gilt, wie es auch generell im IT-Bereich der Fall ist. c) Probeklausur - (1) Chancen und Risiken der ERP-Berufsbilder Potenziale im ERP-Umfeld: - Internationalisierung von Unternehmen und deren ERP-Lösungen - Wechsel im Karrierepfad möglich / üblich - Erweiterung des ERP-Projektportfolio (Integrationsgedanke) - Anhaltende Knappheit an erfahrenen ERP-Mitarbeitern - Rasanter Wandel in der Informationstechnologie - Ausbau und Entwicklung neuer Branchenlösungen - Eroberung des Mittelstands - Add-on- und Complementary-Produkte Risikopotentiale des schnellen technologischen Wandels und aus der dynamischen Marktentwicklung wie auch der Globalisierung: - stagnierender Bedarf in bestimmten Marktsegmenten und Verlagerung in andere Marktsegmente mit erhöhten Eintrittsbarrieren - Nachfrage nach anderen bzw. erhöhten Qualifikationen

4 - Verringerung des Einführungsaufwandes durch verbesserte Einführungswerkzeuge und -methoden - Die permanente Weiterbildung kann vom Einzelnen oder auch von Unternehmen nicht im erforderlichen Umfang oder zeitgerecht erbracht werden

5 Teil 3 Thema: Eingruppierung von ERP-Systemen a) Lernziele - (1) Klassifizierung von Software: Anwendungssoftware im Gegensatz zu Systemsoftware - (2) ERP-Systeme sind Anwendungssoftware! Und zwar ein betriebswirtschaftliches Standard-Software-System in der Gruppe der integrierten Funktionssoftware - (3) Begriff Standard bei ERP-Software: Anwendungssoftware, die unabhängig von einem konkreten Anwendungsfall und Kunden erstellt wird, nennt man ERP-Software o Fester Funktionsumfang für einen bestimmten Anwendungsbereich o Standardisierte Abwicklung der jeweiligen Geschäftsprozesse o Allgemeine Einsetzbarkeit in verschiedenen Unternehmen - (4) Anpassung einer ERP-Software nach Auslieferung zwingend notwenig, da sie sich in einem branchenneutralen Zustand befindet, die Anpassung wird durchgeführt mit dem Ziel den Abdeckungsgrad der Software mit dem Unternehmen zu erhöhen. Modifikationen, die den Standard verändern treiben jedoch nur die Kosten in die Höhe und bringen in Relation zu den Kosten zu wenig! - (5) Positionierung Individual- und Standardsoftware: - (6) klassische Anwendungsbereiche eines ERP-Systems: - das Rechnungswesen (internes und externes) - die Personalwirtschaft - die Produktion - der Vertrieb - (7) Vergleich ERP-Systeme vs. Individuallösungen (aus Sicht der Standardsoftware):

6 Vorteile geringere Anschaffungskosten i.d.r. höhere Qualität und Stabilität als bei neuentwickelter Individualsoftware ergonomische Benutzerschnittstellen kein personenabhängiges Know-How- Problem Einfache Realisierung einer mehrsprachigen Bedienoberfläche bzw. Mehrwährungsfähigkeit ggf. Synergieeffekte bei unternehmensübergreifendem Einsatz... Nachteile nur begrenzte Anpassungsmöglichkeiten des Standards z.t. funktionale Überfrachtung weniger Abgrenzungsmöglichkeiten zum Wettbewerb ggf. höhere Personalfluktuation Abhängigkeit bzw. Bindung an einen Softwarehersteller... b) Zusammenfassung Klassifikationskriterien - erste Unterteilung an Hand der Nähe der Software zur Hardware bzw. zum Anwender, daher: System und Anwendungssoftware. - Art der Softwareerstellung sorgt bei Anwendungssoftware für Unterscheidung zwischen Individual- (kann eigen- oder fremderstellt werden) und der Standardsoftware (wird immer fremderstellt) - Begriff Standard wird uneinheitlich verwendet und muss daher kritisch hinterfragt werden - Der Standard -Begriff bezieht sich im Zusammenhang mit Standardsoftware auf deren festen Funktionsumfang, der unabhängig von einem konkreten Anwendungsfall entwickelt wurde und schließlich den Einsatz in verschiedenen Unternehmen für das gleiche Aufgabengebiet ermöglicht. - ERP-Systeme werden immer in einem unternehmensneutralen Zustand ausgeliefert, daher Anpassungen bei der Einführung (das sogenannte Customizing) an die individuellen Aufbau- und Ablauforganisationen eines Unternehmens zwingend erforderlich Erweiterung der Funktionalität kann Abdeckungsgrad weiter erhöhen! - Eine Gefahr von weiteren Anpassungen stellen Modifikationen dar, die eine Veränderung des Standards darstellen und u.a. zur Unwirtschaftlichkeit führen können und daher möglichst vermieden werden sollten! - Als Kriterium zur Klassifizierung von Standardsoftware dient die Aufgabenklasse, die zur einer Unterscheidung von technischen, betriebswirtschaftlichen und gemischten Systemen führt. - Betriebswirtschaftliche Systeme lassen sich auf Grund ihres Anwendungsbereichs in Branchen-, Funktions- bzw. Spezialsoftware unterscheiden. - Funktionssoftware ist i.d.r. so ausgelegt, dass sie alle Aufgaben eines spezifischen Anwendungsbereichs in einem Unternehmen unterstützen kann. Eingruppierung von ERP-Systemen

7 - Nach dem Grad der Anwenderunterstützung kann Funktionssoftware noch weiter untergliedert werden, wobei ERP-Systeme (jedoch) alle dieser Kriterien erfüllen. - Da ERP-Systeme mindestens alle klassischen Anwendungsbereiche im Unternehmen (Rechnungswesen, Vertrieb, Produktion, Personalwirtschaft) abdecken, sind sie eine besondere Form der Funktionssoftware, die sogenannte integrierte Funktionssoftware. - Die Bewertung von ERP-Systemen hinsichtlich der in der vorgestellte Klassifikation gewählten Kriterien ergibt eindeutig eine Eingruppierung in die Klasse der integrierten betriebswirtschaftlichen Standardsoftware. - Dem Hauptvorteil der (zunächst) niedrigeren Anschaffungskosten für Standardsoftware steht der Nachteil des geringeren Abdeckungsgrades bei der Funktionalität im Vergleich zur Individualsoftware entgegen. c) Probeklausur Abgrenzung Individualsoftware und Standardsoftware: Zur Abgrenzung von Individualsoftware gehören Programme, die nicht für einen einzelnen Anwender, sondern eine Vielzahl von Kunden produziert werden.

8 Teil4 Thema: Integrationsaspekte a) Lernziele - (1) Ziele der Integration in Bezug auf ERP-Systeme: Die Überwindung von Prozess- oder Abteilungsgrenzen ist nur eins der Integrationsziele. Als weitere Unternehmensziele sind wie folgt zu nennen: - Verknüpfung verschiedener Teilbereiche einer Organisation - Reduzierung des manuellen Eingabeaufwandes - Automatisierung von Abläufen und Datentransfers - Kürzere Prozessdurchlaufzeiten - Realisierung moderner Konzepte der Arbeitsorganisation (z.b. ganzheitliche Aufgabenbearbeitung durch die Zusammenfassung der Funktionen an einzelnen Arbeitsplätzen) - (2) Integrationsformen können je nach Betrieb in den unterschiedlichsten Weisen auftreten, um alle Formen der Integration unterscheiden zu können, gibt es die folgenden Unterscheidungskriterien: o Integrationskonzept o Integrationsrichtung o Integrationsreichweite o Integrationsobjekt o Integrationsintensität - (3) drei konkrete Beispiele der Praxis: - Transportgewerbe Darstellung des Ablaufs in einem integrierten logistischen Verbundsystem - Electronic Cash Integriertes System zur Abwicklung bargeldloser Zahlungsvorgänge - Warenwirtschaft Abwicklungsvorgänge in einem integrierten System eines Handelsunternehmens b) Zusammenfassung - Eine Unterscheidung des Integrationsgrades kann hinsichtlich des Konzeptes, der Richtung, der Reichweite, dem Objekt oder der Intensität erfolgen. - Bezüglich des Konzeptes wird zwischen technischer, organisatorischer und methodischer Integration unterschieden. - Hinsichtlich des Kriteriums der Richtung gibt es die horizontale und die vertikale Integration, die sich auf die Aufbauorganisation eines Unternehmens beziehen. - 2 Arten der Reichweite von Integration: innerbetriebliche Integration und überbetriebliche Integration. - Als Integrationsobjekte kommen Daten, Funktionen, Programme oder Prozesse in Frage, wobei alle diese Aspekte bei ERP-Systemen umgesetzt sind. - Das Kriterium der Integrationsintensität orientiert sich am Automatisierungsgrad. Neben der Voll- und Teilautomation kann diesbezüglich auch noch zwischen der Unterstützung und Registrierung unterschieden werden.

9 - ERP-Systeme, als Beispiel für integrierte Standardsoftware, übernehmen Aufgaben aus verschiedenen Funktionsbereichen, wobei die einzelnen Module systemintern zu einem Gesamtsystem verknüpft sind. - Grundlage der Integration bildet eine gemeinsame Datenbasis, für alle Module. - Zur Verdeutlichung wurden drei Beispiele überbetrieblicher Integration vorgestellt. Hierzu gehören: - Datenaustausch im Transportwesen - Zahlungsablauf beim Electronic Cash - Warenwirtschaftssysteme c) Probeklausur - (1) Aufbauorganisation Das Kriterium der Integrationsrichtung orientiert sich an der Aufbauorganisation eines Unternehmens.

10 Teil 5 Thema: Angebot und Auswahl / Unternehmens- und Referenzmodelle a) Lernziele - (1) Große Hersteller von ERP-Systeme: JBOPS - (2) allein in Deutschland über 250 mittelständische ERP-Anbieter - (3) Auswahl eines ERP-Systems für Unternehmen auf Grund der großen Auswahl schwierig, daher durchläuft man den folgenden Auswahlprozess: Festlegung der Zielsetzung des Unternehmens Analyse und ggf. Optimierung der betroffenen Geschäftsprozesse Aufstellen eines Anforderungskataloges (Kategorien bilden) Sichtung des ERP-Marktes und Grobauswahl von Systemen treffen Einschränkung der Grobauswahl auf max. 5 Systeme auf Basis der k.o.-kriterien Detailanalyse (mit Beratern) für die in Frage kommenden Hersteller in Form von (mehrtägigen) Workshops mit System-Vorführungen veranstalten Prozess der Entscheidungsfindung (und Dokumentation) - (4) Viele Unternehmen und insbesondere der Mittelstand benötigt bei der ERP-Auswahl und Einführung eine umfassende Beratung. Mittelständische Unternehmen verfügen oft nicht über umfangreiche IT-Abteilungen. Das Fehlen von IT-Stäben wird in der Regel durch externe Beratung kompensiert. Erwartet wird dabei immer mehr eine ganzheitliche Betreuung, d.h. sowohl über alle Phasen des Produkt- Life-Cycles als auch der technische Support aus einer Hand durch eigene Experten vor Ort beim Kunden ohne funktionale Abstriche mit zunehmender Globalisierung. Hiervon profitieren viele Hersteller-unabhängige Berater sowie eine Vielzahl von sogenannten Systemhäusern und Partnerunternehmender ERP-Anbieter. Das ERP-Implementierungsgeschäft generiert einen gewaltigen Dienstleistungsbedarf, dessen Umsatz um ein vielfaches höher ist, als das Lizenzgeschäft der Hersteller. Die Schwierigkeiten beginnen daher bereits bei der Auswahl des richtigen Beraters. - (5) Grundlagen der Unternehmensmodellierung Definition Unternehmensmodell: Ein Unternehmensmodell ist die (abstrahierende) Beschreibung der statischen und der dynamischen Strukturen und Prozesse eines Unternehmens. Anforderungen an Unternehmensmodelle: 1. Vollständigkeit 2. Wiederspruchsfreiheit 3. Eindeutigkeit Verschiedene Modelle: Ablaufdiagramme: Die Darstellung der zeitlichen Reihenfolge von Funktionen innerhalb eines Geschäftsprozesses und dessen dynamischer Aspekte erfolgt in Ablaufdiagrammen. ER-Modell:

11 Bereits 1976 wurde das Entity-Relationship-Modell zur Darstellung von DV-Funktionen und der verarbeiteten Daten entwickelt. Im Modell wird zwischen Entitäten und Beziehungen unterschieden und diese in Form von ER-Diagrammen dargestellt. IFIP-Modell: Dieses Modell hat 3 Sichten: 1. datenorientierte Sicht Darstellung der relevanten Informationen sowie der Beziehungen dieser untereinander. 2. prozessorientierte Sicht Beschreibung der Vorgänge und Aktivitäten und deren Reihenfolgebedingungen. 3. verhaltensorientierte Sicht Ausrichtung auf die Ereignisse und deren Vorgänger und Nachfolgerbeziehungen. EPK-Modell: Mit den ereignisgesteuerten Prozessketten (EPK) wurde eine Methode zur vereinfachten Darstellung komplexer betrieblicher Vorgänge eines Unternehmens in einem Modell geschaffen. Prozesskettenanalyse: Am Fraunhofer Institut für Materialfluss und Logistik (IML) in Dortmund wurde die Methode der Prozesskettenanalyse zur Identifizierung und Visualisierung von Informations- und Materialflüssen eines Unternehmens entwickelt. ARIS-Modell: Von Professor Scheer wurde das ARIS-Modell entwickelt, das zur Beschreibung der Architektur integrierter Informationssysteme dient. Im ARIS-Modell werden insgesamt 4 Sichten unterschieden, wobei für jede der vier Schichten jeweils 3 verschiedene Beschreibungsebenen mit unterschiedlicher Nähe zur Informationstechnik existieren. - (6) Referenzmodelle: siehe Zusammenfassung b) Zusammenfassung Angebot und Auswahl - Markt für betriebswirtschaftlicher Standardsoftware hat weltweit viele Hersteller, deren ERP-Lösungen sich an den Anforderungen der jeweiligen Zielgruppe (Groß-, Mittelständige und Kleinunternehmen) orientieren. - Hart umworbene Käufergruppe = Mittelstand, hier noch ERP-Grundbedarf vermutet. - Solche Unternehmen haben dünne IT-Abteilungen, brauchen somit im großen Umfang externe Beratung, die sich über alle Produktlebenszyklen einer ERP-Software erstreckt. - Gilt besonders für Auswahl der ERP-Software nach Abdeckungsgrad und den Kosten! - Verhältnis zwischen realisierten Anforderungen zu den Gesamtanforderungen eines Unternehmens ist nur eines von vielen Kriterien für die Auswahl eines ERP-Systems. - Eine Erhöhung des Abdeckungsgrades kann entweder durch Anpassungen der Geschäftsprozesse (BPR) oder aber der ERP-Software erreicht werden. Unternehmensmodelle - Modell =Abbild der realen Welt, dabei Reduktion der Komplexität durch Beschreiben der interessierenden und Weglassen aller nicht relevanten Aspekte. - Sicht = beschreibt Aspekt eines Objektes, der bei der Modellbildung von Interesse ist.

12 - Bei Unternehmensmodellen kann zwischen der Funktions-, Daten-, Organisations-, Ressourcen-, Prozess-, Steuerungs-, Informations- und Kommunikationssicht unterschieden werden. - Modelle, als Methoden zur formalen Beschreibung betriebswirtschaftlicher Geschäftsprozesse, haben die Anforderungen auf Vollständigkeit, Widerspruchsfreiheit und Eindeutigkeit zu erfüllen. - Bei der Auswahl einer Methode sollte das mit der Analyse verfolgte Ziel sowie der damit verbundene, modellabhängige Aufwand neben der allgemeinen Tauglichkeit im Vordergrund stehen. - Hierarchiediagramme eignen sich für die Darstellung der statischen Struktur des Funktionsgebildes eines Unternehmens. - Zur Beschreibung der dynamischen Aspekte eignen sich hingegen Ablaufdiagramme. - Das IFIP-Modell berücksichtigt neben der daten- auch die prozess- und verhaltensorientierte Sicht. - Der prozessorientierte Ansatz in der Softwareentwicklung hat auch direkten Einfluss auf die Methoden zur Modellierung von Geschäftsprozessen. So haben die statischen gegenüber den dynamischen Modellen immer mehr an Bedeutung verloren, wobei ein ganzheitlicher Ansatz der Betrachtung in den Vordergrund gestellt wird. Wieder andere Ansätze ergeben sich durch die Objektorientierung. Referenzmodelle - Referenzmodell einer Standardsoftware für Dokumentation der kompletten Funktionalität. - Außerdem für Ermittlung des Abdeckungsgrades der eigenen Abläufe mit dem Leistungsspektrum einer Standardsoftware. - Darüber hinaus sind Referenzmodelle auch bei der Anpassung der Software nützlich. - Zentraler Bestandteil und Grundgerüst eines Referenzmodells bildet das Prozessmodell, als EPK-Modell grafisch dargestellt. Referenzmodell der SAP - komplette Funktionalität des SAP R/3 Systems durch Referenzmodell dokumentiert. - Als Vorlage für das Referenzmodell dienen die Geschäftsprozesse (< 1000) realer Unternehmen, die im Zuge der fast 30-jährigen Entwicklung untersucht und deren Abläufe als best practice bezeichnet wurden. - Geschäftsprozesse werden als ereignisgesteuerte Prozessketten (EPK) dargestellt und lassen sich mit Hilfe der Werkzeuge des Business Engineers graphisch anzeigen. - Das R/3 Referenzmodell der SAP richtet sich sowohl an IT-Profis als auch an Mitarbeiter der Fachabteilungen und ist in der Sprache der Prozessanwender geschrieben. - R/3 Referenzmodell = große Hilfestellung bei der Implementierung des R/3 Systems beim Kunden und idealer Ausgangspunkt für Business Engineering Prozesse. - Zentraler Bestandteil des R/3 Referenzmodells = Prozessmodell, in EPK-Methodik! - Neben der Prozesssicht kann das R/3 Referenzmodell noch um die Daten-, Organisations-, Komponenten- und Kommunikationssicht erweitert werden. - Der Business Engineer stellt mit dem Business Navigator ein umfangreiches Werkzeug zur Visualisierung des R/3 Referenzmodells mit seinen verschiedenen Sichten und Komponenten zur Verfügung. c) Probeklausur - (1) Sichtenanzahl der Modelle:

13 ARIS(4), IFIP (3), EPK (1), Prozesskettenanalyse (1), Ablaufdiagramme (1), ER (1) - (2) Prozess zur Auswahl eines ERP-Systems Gliederung des Auswahlprozesses: o Festlegung der Zielsetzung des Unternehmens o Analyse und ggf. Optimierung der betroffenen Geschäftsprozesse o Aufstellen eines Anforderungskataloges (Kategorien bilden) o Sichtung des ERP-Marktes und Grobauswahl von Systemen treffen o Einschränkung der Grobauswahl auf max. 5 Systeme auf Basis der k.o.-kriterien o Detailanalyse (mit Beratern) für die in Frage kommenden Hersteller in Form von (mehrtägigen) Workshops mit System-Vorführungen veranstalten o Prozess der Entscheidungsfindung (und Dokumentation) - (3) Anforderungen zur Auswahl eines ERP-Systems finanzielle Rahmenbedingungen zu beachten, ansonsten meist individuelle Aspekte: 1.Abbildung der Aufbauorganisation des Unternehmens 2.Verwaltung der erforderlichen Unternehmensdaten 3.Abdeckung der (Kern-) Geschäftsprozesse 4.unternehmens-, branchen- und/oder länderspezifische Aspekte beachten 5.technische Rahmenbedingungen - (4) Definition des Abdeckungsgrades Der Anteil der durch ein ERP-System erfüllten Anforderungen im Verhältnis zu den gesamten Unternehmensanforderungen wird allgemein als Abdeckungsgrad der Software bezeichnet. - (5) Einsatzmöglichkeiten für das Referenzmodell des R/3-System Es gibt mehrere Einsatzmöglichkeiten: - Die Hauptrolle des R/3 Referenzmodells liegt in der Dokumentation der Geschäftsprozesse. - Häufig dient das R/3 Referenzmodell mit seinen vordefinierten Prozessen auch als Grundmodell bei der Überarbeitung / Optimierung der eigenen Prozesse. - Damit stellt das R/3 Referenzmodell einen idealen Ausgangspunkt für Business- Engineering-Prozesse dar. - Das R/3 Referenzmodell stellt mit den Werkzeugen des Business Engineers eine große Hilfestellung bei der Implementierung des R/3 Systems beim Kunden dar. - (5) Nutzen des R/3 Referenzmodells Nutzen des Einsatzes des R/3 Referenzmodells bei der Implementierung des R/3 Systems bzw. beim Business Engineering: - Die Modellierung von Prozessen ist nicht einfach und kann durch das R/3 Referenzmodell erleichtert werden. - Das R/3 Referenzmodell wurde von führenden Geschäftsprofis erstellt und enthält

14 all ihre Erfahrung, ihr Wissen, ihre Kreativität und Gründlichkeit. - Nur wenige Unternehmen könne sich aufgrund des immensem Aufwands einen von Grund auf eigenständigen Ansatz leisten. - Die Optimierung von Geschäftsprozessen ist entscheidend für die Reaktionszeit des Unternehmens auf den Markt. - Unternehmen verringern das Risiko, ein für das Prozessmodell geeignetes Softwareprodukt zu finden. - Das R/3 Referenzsystem dient den am Prozessdesign beteiligten Teams als gemeinsamer Ausgangspunkt und gemeinsame Sprache. - (6) die beiden Werkzeuggruppen des R/3 1. Business Engineer Zu den wesentlichen Werkzeugen gehören das R/3 -Referenzmodell, sowie der Einführungsleitfaden (IMG), die bei der Einführung gemäß des ASAP-Vorgehensmodells und dem hierbei vorzunehmenden Customizings eine zentrale Rolle spielen. 2. ABAP Workbench In der Workbench stehen Tools zur Verfügung, mit denen Eigenentwicklungen, Erweiterungen aber auch Modifikationen erstellt werden. - (7) die beiden bedeutsamen Werkzeuge des Navision-Systems - OnTarget Modeller Vorgehensmodell zur Projektabwicklung sowie grafisches Tool zur Geschäftsprozessmodellierung auf UML-Basis - C/SIDE Integrierte Entwicklungsumgebung zur Anpassung und Erweiterung des ERP- Systemstandards.

15 Teil 6 Thema: Prozessketten/EPK/Aris a) Lernziele - (1) ARIS-Konzept Das ARIS-Modell wurde von Professor Scheer vom Institut für Wirtschaftsinformatik der Universität des Saarlandes in Zusammenarbeit mit der SAP zur Beschreibung und Analyse komplexer betrieblicher Prozesse entwickelt. Da ein Geschäftsprozess als Grundlage des Modells aufgrund seiner Komplexität in seiner Gesamtheit nicht transparent beschrieben werden kann, verwendet die ARIS-Architektur geeignete Methoden zur weiteren Beschreibung der Prozesse. Folgendes Schaubild zeigt die graphische Darstellung des ARIS-Konzeptes (ARIS-Haus) mit seinen 4 Sichten und 3 Beschreibungsebenen [Sichten und Beschreibungsebenen als Prinzipien des ARIS-Konzeptes] im Überblick: - (2) jedes Modell hat seine spezifische Bestimmung, grade bei umfangreichen Systemen wie dem R/3 ist das Referenzmodell mit Auswertungsmöglichkeiten für den jeweiligen Teilbereich von extrem hoher Bedeutung, um überhaupt noch einen Überblick behalten zu können. (siehe auch Teil 6, Folie 36) b) Zusammenfassung Prozesskettenpläne - Prozesskettenpläne beschreiben betriebliche Abläufe als Abfolge einzelner Vorgänge oder Prozesse. Jeder Prozess kann dabei aus weiteren Teilprozessen bestehen. Auch Teilprozesse können weitere Teilprozesse enthalten. - Ein einzelner Prozess oder Teilprozess eines betrieblichen Ablaufs wird in einem

16 Prozesskettenplan durch ein Prozesskettenelement dargestellt. - Die Darstellung eines Prozesses durch ein Prozesskettenelement basiert auf der Vorstellung, dass Objekte in einem Prozess bearbeitet werden. Diese Bearbeitung wird allgemein als Transaktion (Veränderung eines Objektes) bezeichnet. - Neben Quellen und Senken stehen in den Prozessplänen insgesamt 4 verschiedene Prozesstypen (Bearbeiten, Prüfen, Transportieren und Lagern) sowie 6 Kategorien von Ressourcen (Personal, Bestände, Flächen, Arbeitsmittel, Hilfsmittel, Organisationsmittel) zur Verfügung. - Außer dem betrachteten Materialfluss und des ihn koordinierenden Informations- Fluss weisen typische Prozessablaufpläne meist noch einen voreilenden und einen nachfolgenden Informationsfluss auf. - Komplexe Prozesskettenpläne lassen sich unter Verwendung von Unter- bzw. Teilmodellen strukturieren. - Eine Detaillierung der Prozesskettenpläne kann durch den Einsatz von Ablaufdiagrammen oder Entity-Relationship-Modellen erfolgen, die einzelne Aspekte in aller Tiefe beschreiben können. - Basis für die eigentliche Prozesskettenanalyse ist ein Prozesskettenplan, der den IST-Zustand eines Unternehmens beschreibt und iterativ in mehreren Anläufen erarbeitet werden muss. - Ausgehend von diesem Plan wird anschließend der gewünschte SOLL-Zustand durch einen modifizierten Prozesskettenplan definiert. - Über den Vergleich des IST- mit dem SOLL-Zustand können dann Schwachstellen ermittelt, Maßnahmen zur Verbesserung abgeleitet sowie Aussagen hinsichtlich der Informationsverarbeitung getroffen werden. EPK-Modelle - Grundlage der ereignisorientierten Prozessketten sind die Geschäftsprozesse. - Ein Geschäftsprozess besteht aus logisch zusammenhängenden Aufgaben, die von Stellen innerhalb des Unternehmens ausgeführt werden. - Es gibt zu jedem Geschäftsprozess ein Startereignis und ein Endergebnis. - Die an dem Geschäftsprozess beteiligten Organisationseinheiten, Ereignisse, Funktionen und Ressourcen werden durch graphische Symbole dargestellt. - Auch die logischen und zeitlichen Abhängigkeiten innerhalb des Geschäftsprozesses werden im EPK-Modell durch Symbole abgebildet. - Vorgangsketten sind ereignisorientierte Prozessketten in tabellarischer Form. ARIS -Konzept - Das ARIS -Modell dient zur Beschreibung und Analyse komplexer betrieblicher Prozesse und wurde von der SAP in Zusammenarbeit mit Professor Scheer entwickelt. - Zur Reduzierung der Komplexität bedient sich das Modell des Prinzips der Sichten und der Beschreibungsebenen. - Im ARIS-Modell werden 4 Sichten (Daten-, Funktions-, Organisations- und Prozesssicht) unterschieden die auf 3 Ebenen (Fachkonzept, DV-Konzept und Implementierung) beschrieben werden. - Je nach Sicht und Beschreibungsebene gibt es im ARIS-Modell unterschiedliche Darstellungsformen der Ergebnisse. - Die Verwendung des ARIS-Modells kann u.u. zu sehr komplexen und umfangreichen Beschreibungen führen, die mit hohem Aufwand verbunden sind.

17 Teil 7 Thema: UML und OnTarget Modeler a) Lernziele - (1) objektorientierte Modellierung von Geschäftsprozessen gewinnt an Bedeutung, vor allem mit der neuen UML 2.0, bislang äußerte man eher Bedenken - (2) übergeordnete OnTarget Methodology von Microsoft Business Solutions im Rahmen der Projektierung und Einführung von Navision

18 - Bei Verwendung des OnTarget Modellers verfolgte Ziele: 1.Steigerung der Profitabilität, große Herausforderungen hierbei sind: - die Art des Verkaufes - das Projektmanagement - und das Verständnis der Geschäftsprozesse des Kunden 2. Es muss folgendes sichergestellt werden: - das Projekt muss korrekt verkauft werden - die Bedürfnisse des Kunden müssen verstanden wer den - das Projekt muss stetig vorangetrieben werden, um den Bedürfnissen des Kunden gerecht zu werden, ohne diese aus den Augen zu verlieren 3. Beschleunigung der Implementierung: - problemlose Vergrößerung der installierten Basis - klares Verständnis über Ziel und Umfang des Projektes 4. Internationale Projekte können mit gemeinschaftlichem Ansatz bedient werden b) Zusammenfassung - Der im Rahmen der Softwareentwicklung bereits vollzogene Paradigmenwechsel hin zur Objektorientierung vollzieht sich auch langsam bei den ERP-Systemen. - Bezüglich der Modellierung von Geschäftsprozessen wird der objektorientierte Ansatz jedoch zum Teil noch skeptisch betrachtet. - Die Unified Modeling Language (UML) stellt eine standardisierte Notation für die objektorientierte Modellierung dar, die durch die Object Management Group (OMG) ständig weiter entwickelt wird. - Mit dem OnTarget Modeler stellt Microsoft Business Solutions ein Werkzeug zur Modellierung von Geschäftsprozessen zur Verfügung, das die UML-Notation verwendet. - Der OnTarget Modeler ist Bestandteil der Implementation Methodology von Microsoft Business Solutions, die eine standardisierte Vorgehensweise zur Einführung von Navision beschreibt, mit dem Ziel einer besseren und schnelleren Implementierung.

19 Teil 8 a) Lernziele - (1) grundlegende Einführungsstrategien zur Einführung von ERP-Systemen (2 Stück) zum Stufenkonzept: (auch simultane Einführung genannt) Chancen / Vorteile Risiken / Nachteile Überschaubare Projektgröße Zahlreiche Interimsschnittstellen Verteilung der Kosten über einen größeren Zwischenlösungen Zeitraum (Kostenstreckung) Schnelleres Erfolgserlebnis Hohe Gesamtlaufzeit des Projektes Geringere Belastung der Vorübergehend reduzierte Integrationseffekte Systemadministratoren zur simultanen Einführung: Chancen / Vorteile Risiken / Nachteile Minimierte Anzahl der Schnittstellen Erhöhte Anforderungen an das Projektmanagement Kürzere Laufzeit des Gesamtprojektes Längere Vorlaufzeiten Vorteile durch Nutzung der Software im Zusatzbelastungen im gesamten Unternehmen gesamten Unternehmen zu einem Zeitpunkt (2) Warum wurde ASAP von der SAP eingeführt? Die zunehmende Kritik der Anwender an den vergleichsweise langen Einführungszeiten der R/3 -Software hat mit dazu geführt, dass die SAP ihr bisheriges Vorgehensmodell grundlegend überarbeitet hat. Das Ergebnis stellt das ASAP -Vorgehensmodell dar: ASAP = Accelerated SAP - (3) Welche Vorraussetzungen legt die SAP bei Durchführung des ASAP zu Grunde? Bei ihrem Ansatz setzt die SAP Folgendes voraus (Vorraussetzungen, die der Kunde erfüllen muss): - Klar abgegrenzter, stabiler Projektumfang - Nur auf dem Referenzmodell basierendes Business Process Reengineering (nicht andersherum!)

20 - Die Implementierung basiert auf dem R/3 Standard (nichts verändern!) - Starke Unterstützung des Projektes innerhalb des Unternehmens - Managementverpflichtung (Lenkungsausschuss) - schnelle Entscheidungen - engagiertes Projektteam - fachkompetente Benutzer und Entscheidungsträger - (4) Implementation Assistant ASAP stellt mit dem Implementation Assistant alle für die Einführung relevanten Methoden und Werkzeuge zur Verfügung. Der Implementation Assistant ist ein PC-gestütztes Werkzeug, welches unabhängig vom R/3 -System angewendet wird. Komponenten des Implementation Assistant: - Roadmaps (Vorgehensweise) - Einführungsbeschleuniger (Hilfsmittel) - Projektpläne (Terminpläne für MS-Project) - Question & Answer Datenbank (Werkzeug für das Business Blueprint) - Issues Datenbank (Projektziele / Fragen) - Business Process Procedures (Vorlagen für Arbeitsabläufe) - Knowledge Corner (Sammlung von Informationen für effiziente Vorgehensweisen bei Problemstellungen bei der Einführung) - Glossar und Hilfe - (5) ASAP-Roadmap + Hauptaufgaben für jede Phase Die Roadmap ist das Organisationsprinzip des Implementation Assistant. Hier wird die Vorgehensweise zur Einführung eines R/3 -System detailliert beschrieben und zu allen Aktivitäten Empfehlungen zur Durchführung gegeben sowie unterstützende Werkzeuge bereitgestellt. Die Roadmap setzt sich aus insgesamt 5 Phasen zusammen: Phase 1: Projektvorbereitung Hauptaufgabe: Planung und Vorbereitung des Projekts Arbeitspakete: Projektplanung erstellen, Projektabläufe, Projekt-Kickoff, Planung der technischen Anforderungen, Phase 2: Business Blueprint Hauptaufgabe: Erstellung einer Beschreibung der Anforderungen an die Geschäftsprozesse Arbeitspakete: Projektmanagement Business Blueprint, Projektteamschulung Business Blueprint, Systemumgebung entwickeln, Organisationsstruktur, Geschäftsprozessdefinition Phase 3: Realisierung Hauptaufgabe: Konfiguration der Geschäfts- und Prozessanforderungen des Business Blueprint Arbeitspakete: Projektmanagement Realisierung, Entwicklung von Erweiterungen, Erstellen von Formularen, Benutzerdokumentation und Schulungsunterlagen (etc.)

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