Internationaler Handel

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1 Internationaler Handel MÄRZ 2015 IT-TECHNOLOGIE Zukunftsmärkte Indonesien, Peru, Kenia? Heute zu wissen, welche Länder grosses Wachstumspotenzial versprechen, kann sich morgen für Schweizer Unternehmen als echter Wettbewerbsvorteil entpuppen. Seite 3 Business-Anwendungen Beschleunigte Geschäftsprozesse und Zunahme digitaler Daten wer diesen Herausforderungen gewachsen sein will, muss in Sachen Business-Software auf dem neuesten Stand sein. Seite 4 Auf Erfolgskurs: Schweizer Qualität punktet beim Export Enterprise Resource Planing Die Comarch Swiss AG spricht kundisch : Das eigens entwickelte ERP System verhilft Schweizer Produzenten dabei, klare Richtlinien à la Made in Switzerland umzusetzen. Seite 5 Neue Märkte, Schweizer Stärke und der Blick durch die unternehmensinterne Brille. Die nationale Wirtschaft der Schweiz lebt vom Handel. Der grenzüberschreitende Warenverkehr erschliesst der Schweizer Wirtschaft weltweite Absatzmöglichkeiten, was auch ein Blick in die Zahlen des Jahres 2014 zeigt: Die Warenexporte der Schweiz wuchsen um 3,5 Prozent auf 208,3 Milliarden Franken, womit der bisherige Höchststand aus dem Jahr 2008 übertroffen wurde. Trotz dieser Ergebnisse gilt es weiterhin, neue Märkte zu erschliessen, denn gerade die markante Aufwertung des Franken gegenüber dem Euro zwingt die Schweizer Exportindustrie zu einer Diversifikation in neue Gefilde. Es gilt, Märkte und Marktnischen zu finden, in denen die Stärken der Schweizer Exportwirtschaft Qualität, Zuverlässigkeit und Service als globale Währung zählen und damit gute Absatzchancen bieten. Auch die Wahl der richtigen strategischen Partner, der Finanzierung und der Absatzkanäle sollte gut durchdacht sein. Für diese Herausforderungen müssen die Unternehmen gerüstet sein: Zu den wichtigsten Aufgaben zählt mittlerweile die Optimierung der unternehmensinternen organisatorischen Abläufe. Dabei helfen die richtigen IT- Lösungen, denn mit diesen können international ambitionierte Unternehmen bereits heute die steigenden Anforderungen der Zukunft erfüllen. Logistik Logistische Herausforderungen sind das Kerngeschäft des Swiss Logistic Award Gewinners Innofreight. Wie bringt man den Strassenverkehr auf die Schiene? Seite 7 Anzeige LEITMESSE FÜR INNOVATIONEN IN DER VERPACKUNGSTECHNOLOGIE , MESSE ZÜRICH IHRE PLATTFORM FÜR LAGER- UND TRANSPORTVERPACKUNGEN KOSTENLOSE REGISTRIERUNG AUF MIT EINLADUNGSCODE 1919

2 2 Internationaler Handel März 2015 Grusswort Mut, etwas Neues zu wagen Aus dem perfekten Zusammenspiel zwischen Menschen, Prozessen, Technologien und Rohstoffen entstehen Effizienz und Exzellenz. Neue Innovationen und Technologien sind für die internationale Wettbewerbsfähigkeit von enormer Bedeutung. Nur Unternehmen, die konsequent in Forschung, Innovation und Fachkräfte investieren, werden sich auch künftig im globalen Wettbewerb behaupten können. Schon Platon forderte den Menschen auf, eigene Überzeugungen zu entwickeln und dafür einzustehen. Dem Mut im heutigen Sinne kommt dabei eine ganz besondere Bedeutung hinzu denn es geht darum, im Zweifel auch gegen den Mainstream zu laufen, denken oder handeln. Durch den Entscheid der Schweizerischen Nationalbank vom 15. Januar 2015, die temporäre Massnahme, den Mindestpreis von 1,20 Franken für 1 Euro aufzuheben, geraten viele Unternehmen und insbesondere die schweizerische Exportwirtschaft stark unter Druck; einige sind sogar in ihrer Existenz bedroht. Die schlagartige Aufwertung des Schweizer Frankens kommt einem heftigen Erdbeben gleich, jedoch mit dem gewichtigen Unterschied, dass es viel länger dauert und grosse Unsicherheiten auslöst. Welches sind in Zukunft die wichtigsten Volkswirtschaften, und wo auf der Weltkarte liegen die Märkte von morgen? Wenn Fragen unbeantwortet bleiben, braucht es mutige und visionäre Unternehmer, die frühzeitig neue Chancen erkennen. Und es braucht den Mut, Neues zu wagen. Eine ausgeprägte Risikobereitschaft ist die Grundlage für den ersten Schritt, neues Terrain zu erschliessen. Die Lehren aus der letzten Krise sind gezogen. Firmen müssen sich mit Innovation und Unternehmergeist auf die neuen Bedürfnisse und Anforderungen ausrichten und in kürzester Zeit internationale Kompetenzen aufbauen. Dies erfordert Lern- und Entwicklungsprozesse an unterschiedlichen Stellen, die in die Wege geleitet, strukturiert und unterstützt werden müssen. Der Verband swiss export setzt sich seit Jahrzehnten für die praxisorientierte Vermittlung von aktuellem Fachwissen ein. Zur breiten Palette von Serviceleistungen gehören neben der Exportberatung insbesondere Seminare und Kurse im Bereich Exportabwicklung und Exporttechnik, Intensivkurse, persönliche Coachings und individuelle Firmenseminare, wobei letztere massgeschneidert sind und hinsichtlich Inhalt, Methodik und Dauer auf die spezifischen Bedürfnisse eines Unternehmens ausgerichtet werden. Auch die swiss export Fachveranstaltungen bilden ein wichtiges Instrument zur Unterstützung und Vernetzung der KMU-Exporteure. Bei den Best Practice Events legt swiss export ein besonderes Augenmerk auf den Erfahrungsaustausch und Wissenstransfer zwischen Unternehmern. Werte bleiben ein rasches Umdenken ist gefragt und alle Akteure sind gefordert. Seitens der Politik sind bessere Rahmenbedingungen seit Langem gefordert. Rasche Verhandlungen der Freihandelsabkommen, Entregulierungen statt neuer Hürden und Bürokratie, Stärkung der Innovationsförderung und die Weitergabe von Währungsvorteilen um nur einige zu nennen. Neue und alte Werte gilt es ins rechte Licht zu rücken, beispielsweise den Bonus Swiss Made, den die Schweizer Wirtschaft und massgebend die KMU durch Qualität, Zuverlässigkeit, Genauigkeit und Pünktlichkeit geschaffen haben. Dieser stellt eine gute Ausgangslage dar, die es zukünftig noch stärker zu nutzen gilt, damit Chancen sowohl im Inland als auch weltweit frühzeitig erkannt und gewinnbringend genutzt werden können. Claudia Moerker Claudia Moerker führt den Verband swiss export, den sie 2003 gegründet hat. Swiss export vermittelt seinen Mitgliedern Wissen über ausländische Märkte und vernetzt sie mit Partnern. Zu seinen Serviceleistungen gehören Exportberatung, Kurse über Exportabwicklung und technik, länder- und kulturspezifische Trainings, individuelle Firmenseminare und Coachings sowie Veranstaltungen, an denen KMU-Exporteure Erfahrungen und Wissen austauschen. swiss export Verband/Association Staffelstrasse 8 CH-8045 Zürich T: Wachsende Mittelschicht in aufstrebenden Märkten ein Segen für den Schweizer Export? Aussenwirtschaftsforum 2015 In den Schwellenmärkten der Welt gibt es immer mehr Konsumenten, die sich immer mehr leisten können. Ist die wachsende Mittelschicht ein neues Standbein für die Schweizer Exportindustrie? Gerade mit Blick auf den starken Franken. Und wie lässt sich das neue Kundenpotenzial am besten nutzen? Diskutieren Sie am Aussenwirtschaftsforum 2015 (AWF) am 23. April in Zürich, organisiert von Switzerland Global Enterprise (vormals Osec), mit Experten und Unternehmern die Auswirkungen dieser weltweiten Verschiebung der Konsummacht. Bis 2030 wird die Mittelschicht weltweit um rund drei Milliarden Menschen anwachsen. Das ist vier Mal mehr als Europa Einwohner hat und betrifft vor allem Schwellenländer in Asien, Afrika und Lateinamerika. Konsumhunger, herausfordernder Handel Potenzielle Konsumenten, die sich mehr leisten können, höhere Ansprüche an Produkte, Dienstleistungen und Infrastruktur entwickeln und nicht zuletzt ihren neuen Kaufkraftstatus nach aussen sichtbar machen möchten, denn sie sind zurecht stolz auf ihren erreichten Wohlstand. Insbesondere für Schweizer Unternehmen eine attraktive Entwicklung, denn ihre Produkte und Dienstleistungen zeichnen sich oft durch Eigenschaften aus, die diesen Bedürfnissen entgegen kommen: hohe Qualität, Zuverlässigkeit und ein guter Name. Dies gilt in gleichem Masse für Investitionsgüter, mit denen Infrastruktur und Produktionsanlagen aufgestockt und verbessert werden. Die Risiken: Die neue Mittelschicht hegt von Region zu Region, von Land zu Land ganz eigene Vorlieben und Erwartungen. Und wenn sie auch dabei ist, mehr Wohlstand zu entwickeln, stehen ihr doch häufig noch weniger Mittel zur Verfügung, als wir es aus den Industrieländern kennen. Eine weitere Herausforderung besteht in der Konkurrenz, die Schweizer Firmen durch die immer wettbewerbsfähigeren regionalen Unternehmen und den sich ausweitenden Handel unter den Schwellenländern erfahren. Wachsende Mittelschicht als Geschäftsfaktor von wachsender Bedeutung Am AWF behandelt Peter Sloterdijk, streitbarer Philosoph mit Kultstatus, in seinem Vortrag die grundsätzlichen Fragen. Verschiebt sich die wirtschaftliche Weltordnung von Europa und USA Richtung Asien? Der CEO des weltweit führenden Schokoladeproduzenten Barry Callebaut, Jürgen Steinemann, zeigt am AWF an anschaulichen Beispielen aus der Praxis, wie sich die wachsende Mittelschicht in den aufstrebenden Märkten Erfolg versprechend in die Geschäfts- und Internationalisierungsstrategie eines global tätigen Herstellers von Konsumgütern einbinden lässt. Auch für Michael Häusermann, CEO von Bucher Municipal, Anbieter von Kommunalfahrzeugen zur Reinigung und Schneeräumung, ist die wachsende Mittelschicht von zunehmender Wichtigkeit. Sie legt immer mehr Wert auf eine gute öffentliche Infrastruktur in stark wachsenden Städten, was folgerichtig zusätzliche Investitionen zum Beispiel auf kommunaler Ebene in die Qualität und den Umfang der Fahrzeugflotte zur Strassenreinigung und Abfallentsorgung nach sich zieht. Erfahrungsaustausch und Ratschläge für KMU Eine Diskussionsrunde am AWF beantwortet die Fragen der Gäste. Auf dem Podium sitzen Tobias Gerfin, Chef des weltweit aktiven Kochgeschirr- Familienunternehmens Kuhn Rikon, die Weinhändlerin mit Standbein in China Claudia Masüger sowie Matthias Altendorf, CEO des grossen Industrieunternehmens Endress+Hauser. Hot Topics: Wer profitiert von der wachsenden Mittelschicht, wer steht vor grösseren Risiken? Welche Herausforderungen beim Markteintritt in ein Schwellenland muss insbesondere ein kleines oder mittleres Schweizer Unternehmen bewältigen? Diese Fragen können die Teilnehmer im Anschluss direkt an die 21 Leiter der Swiss Business Hubs aus aller Welt und die spezialisierten Berater von Switzerland Global Enterprise stellen, die am AWF bereitstehen für individuelle Gespräche. Der Erfahrungsaustausch mit bereits erfolgreichen KMU ist ein weiterer Schwerpunkt des Aussenwirtschaftsforums: Praxisbeispiele, wie sich bereits heute von der Rising Middle Class profitieren lässt, liefern unter anderem die Nominierten des Export Awards, der Auszeichnung für die besten Exportprojekte von Schweizer und Liechtensteiner KMU, der am Aussenwirtschaftsforum 2015 durch Switzerland Global Enterprise verliehen wird. Für alle Teilnehmer zu gewinnen sind am AWF neue Erkenntnisse und Ideen nicht nur bei der Nutzung der wachsenden Mittelschicht sowie neue Kontakte und Strategien für eine erfolgreiche Internationalisierung und Expansion in neue Märkte. PRogramm und Anmeldung

3 März 2015 Internationaler Handel 3 artikel Den BRICS auf den Fersen Globalisierung und Wachstum von Zukunftsmärkten kurbeln die Weltwirtschaft an. Damit der Schweizer Aussenhandel profitiert, sollten Unternehmen ihren Blick Richtung aufstrebender Nationen richten. Von nadine effert Wo liegen die Zukunftsmärkte? Welche Staaten versprechen künftig gute Chancen für Produktion und Handel? Eine Antwort liefert eine Studie des französischen Kreditversicherers Coface, der 2014 zehn aufstrebende Wirtschaftsnationen identifiziert hat. Zur Top Ten gehören eingeteilt in zwei Gruppen Schwellenländer, die sich durch ein starkes und beschleunigtes Wachstum auszeichnen. Dabei muss die Wirtschaft diversifiziert und robust genug sein, um Wachstumseinbrüche auffangen zu können. Weitere wichtige Kriterien sind ausreichend vorhandenes Kapital zur Finanzierung des Wachstums sowie Mindestreserven zur Minimierung der Abhängigkeit von Auslandskapital und des Risikos, Kreditblasen zu produzieren. Indonesiens Wirtschaftsleistung nimmt zu Zur ersten Gruppe gehören Indonesien, die Philippinen, Sri Lanka, Kolumbien und Peru. Sie zeichnet ein vernünftiges Geschäftsumfeld aus, das mit dem der sogenannten BRIC-Staaten vergleichbar sei. Ihr Wachstum werde allerdings langsamer verlaufen als das in Brasilien, Russland, Indien und China zu Beginn des Jahrtausends. Werfen wir einen Blick nach Indonesien: Laut Prognose des Unternehmensberaters McKinsey soll die mit 250 Millionen Einwohnern grösste Volkswirtschaft Südostasiens bis 2030 unser Nachbarland Deutschland in der Wirtschaftsleistung überholt haben. Indonesien ist eins von zehn Ländern der südostasiatischen Staatengemeinschaft ASEAN, in der bis Ende 2015 die Zollschranken fallen. Heisst: praktisch keine Zölle, freie Bahn für Waren, Dienstleistungen, Investitionen, Fachkräfte und Kapital. Das Potenzial der neuen asiatischen Wirtschaftsmacht ist enorm: McKinsey geht von zusätzlichen Geschäften in den kommenden Jahren im dreistelligen Milliardenbereich aus. Neben Indonesien sind die Philippinen, Thailand, Malaysia, Vietnam und Myanmar die aktuell stärksten Treiber. Potenzial trotz Instabilität In die zweite Gruppe der Coface-Top-10 fallen Kenia, Sambia, Tansania, Äthiopien und Bangladesch. Länder, die sich durch ein sehr oder extrem problematisches Geschäftsumfeld auszeichnen. Dieses könnte zwar das Wirtschaftswachstum und die Investitionsbereitschaft ausländischer Firmen erschweren, allerdings sei dies relativ zu sehen, da vor 15 Jahren die Governance der BRIC-Staaten, zu denen seit 2011 auch Südafrika zählt, ähnlich aufgestellt war. Fazit: Die Schweiz muss frühzeitig die Weichen stellen, um das Potenzial dieser vielversprechenden Märkte ausschöpfen zu können. Dann hält sie ihre Position als eines der weltweit wettbewerbsfähigsten Länder weiterhin inne. interview Die Internationalisierung des Renminbi Herr Steinkat, was bedeutet die Etablierung eines Schweizer Renminbi-Clearing-Hubs für den Handel mit China? Die wachsenden Handelsbeziehungen mit China sind eine wesentliche Stütze der Schweizer Konjunktur. Neben den USA und der EU hat sich China mittlerweile zum drittwichtigsten Partnerland im Schweizer Aussenhandel entwickelt. Dabei wird der überwiegende Teil der Handelsströme bisher in US-Dollar oder Euro abgewickelt. Nicht nur dem chinesischen Handelspartner, sondern auch dem Schweizer Unternehmen wird so ein Währungsrisiko aufgebürdet. Während Grosskonzerne ihre Handelsgeschäfte bereits seit einigen Jahren in Renminbi (RMB) darstellen können, war vielen KMU dieser Vorteil aus verschiedenen Gründen bisher nicht vergönnt. Mit der geplanten Etablierung einer Clearingbank können künftig Geschäfte mit China verstärkt direkt in RMB abgewickelt werden. Die Vorteile für heimische Firmen liegen unter anderem in der Möglichkeit in RMB zu fakturieren und in der Überlegung, bei entsprechendem Volumen, den RMB in das zentrale Währungsmanagement aufzunehmen. Denn interessant in diesem Zusammenhang ist auch das Potenzial von zusätzlichen Optionen in Anlage und Finanzierung - bei höherer Liquidität und damit auch attraktiveren Preisen. Welche weiteren neuen Chancen ergeben sich hieraus speziell für KMU? Vor allem die Fakturierung von Im- und Exportgeschäften in Renminbi und der damit einhergehende Wegfall des bis dato mit viel Aufwand und Kosten verbundenen Währungstausches mindern den Aufwand beim chinesischen Partner merklich. Nur mögliche Festpreisvereinbarungen reduzieren Vertragsnachverhandlungen. Diese neuen Umstände dürften für die Schweizer Seite zu besseren Verhandlungsbedingungen führen. Weiter vervielfacht sich die Zahl der potenziellen Geschäftspartner in China durch die Firmen, welche keinen oder nur beschränkten Zugang zu Fremdwährungen haben. Interessant in diesem Zusammenhang ist auch, dass diverse ostasiatische Länder ihre eigene Währung eng an den Renminbi koppeln. Eine steigende Akzeptanz der chinesischen Währung dürfte den Handel mit diesen Ländern somit ebenfalls vereinfachen. Welche zusätzlichen Anforderungen kommen auf die Banken zu? Um die neuen Chancen der Internationalisierung des Renminbi für KMU-Kunden nutzbar zu machen, haben auch die Banken umfangreiche Vorbereitungen zu treffen. Angebote für das Geschäft in China müssen in den entsprechenden Losgrössen auf KMU-Bedürfnisse zugeschnitten und zur Verfügung gestellt werden. Eine weitere Herausforderung besteht darin, KMU über die aktuellen Entwicklungen in der Renminbi-Internationalisierung und das sich stetig ändernde regulatorische Umfeld auf dem Laufenden zu halten. Abhängig von der jeweiligen Produktpalette wird es für einzelne Banken von Vorteil sein, selbst eine starke Onshore-Präsenz in China zu haben. Die geplante Clearingbank in Zürich wird den Zugang zum Renminbi in der Breite vereinfachen und vergünstigen. Im Idealfall können KMU ihre Aktivitäten aktiv aus der Schweiz heraus mit ihren etablierten Trade Finance Tools und bestehender Zahlungsverkehrsinfrastruktur steuern. Wichtig ist auch der psychologische Effekt. Die schweizerischen Unternehmen sehen, dass die Clearingbank in Zürich ihnen näher ist. Damit wird es vielen Firmenkunden leichter fallen, sich mit diesem wichtigen Währungsthema zu befassen. Wird die Erfolgsgeschichte des Renminbi sich weiter fortsetzen? China geht mit dem zunehmenden Ausbau der weltweit mittlerweile 14 RMB-Clearing-Hubs den Weg einer schrittweisen Öffnung seiner Währung konsequent weiter. Es ist absehbar, dass der Renminbi zur Weltwährung aufsteigen wird. Spätestens dann wird kein Treasurer mehr darauf verzichten können, diese Währung auch vor Ort zu managen. Internationale Grosskonzerne nutzen bereits die Vorteile des internationalisierten Renminbi, immer mehr KMU werden folgen. In Deutschland, wo seit Herbst letzten Jahres ein Renminbi-Clearing-Hub in Frankfurt besteht, ist diese Entwicklung bereits deutlich abzulesen. im interview Marc Steinkat, Country Manager Schweiz, Commerzbank AG

4 4 Internationaler Handel März 2015 interview Pitcher die digitale artikel Einen Schritt voraus Plattform Wie hilft Pitcher Unternehmen in Bezug auf Vertrieb, Sales Pitches und Digital Marketing? Unsere Plattform ist eine Lösung für grosse Unternehmen, die Aussendienstmitarbeiter beschäftigen. Das Tool ist komplett auf die flexible Benutzung via Tablet ausgerichtet, wird über die zentrale Datenbank des Unternehmens gemanagt und kann in das Kundenbeziehungs- oder das Ressourcen-Management (kurz ERP) integriert werden. Compliance-Richtlinien können mit Pitcher effizient und einfach durchgesetzt werden, während die Corporate Identity der Firma stets gewahrt bleibt. Wie kann man sich die Anwendung konkret vorstellen? Pitcher ist sehr vielfältig und extrem flexibel einsetzbar genau das ist die Stärke des Tools. Es kann beispielsweise bei einem Verkaufsgespräch eingesetzt werden, bei dem es wichtig ist, dass das zu verkaufende Produkt entsprechend der Anforderungen und Ansprüche des Kunden zu präsentieren. Gleichzeitig kann das Meeting im Hauptquartier in Echtzeit mitverfolgt und ausgewertet werden. Ausserdem kann der Aussendienstmitarbeiter das Reporting schnell und effizient auf dem Tablet erledigen. Der Verkauf wird flexibilisiert und die Verkaufschancen maximiert, während gleichzeitig Zeit und Kosten gespart werden können. Sie haben sich nach Ihrer Gründung 2011 zunächst auf Pharma-Unternehmen fokussiert Das ist richtig. Firmen aus der Pharmaindustrie waren die Early Adopters, da sie spezifische Prozesse, wie e-detailing, stets optimieren und sich an strenge Richtlinien halten müssen. Geographisch ist unser Sitz in Zürich perfekt gelegen, denn die Schweiz ist ja Herzstück der Pharma- und Finanzbranchen. Nichtsdestotrotz ist Pitcher eine universal einsetzbare Lösung, die in jedem anderen Metier angewandt werden kann und bereits in verschiedensten Branchen genutzt wird. Ihre Firma existiert erst seit vier Jahren, zählt gerade mal 40 Mitarbeiter, aber Ihr Produkt wird schon in 110 Ländern verwendet. Wie setzen Sie sich gegen Riesen wie SAP und Oracle durch? Unser neuartiger Ansatz ist sicher ein Vorteil: wir bieten unseren Kunden eine technologisch extrem hochwertige Lösung an, die konstant weiterentwickelt wird und keinen Flaschenhals- Effekt kennt. Die Skalierbarkeit der Plattform ist daher natürlich ein Muss. Unsere Kunden können Pitcher überall auf der Welt sehr präzise nach Ihren lokalen Anforderungen gestalten, updaten und einsetzen. Die grossen Stärken von Pitcher sowohl der Firma, als auch der Anwendung selbst - sind Flexibilität, Individualität und Qualität der erbrachten Leistung. Im Interview: Mert Yentur, Gründer und CEO Pitcher Ob ERP oder Business Intelligence wer auf innovative und individuell konfigurierbare Software-Lösungen setzt, steigert die Produktivität im gesamten Unternehmen. von nadine effert Unternehmen, die im Wettlauf mit der Konkurrenz die Nase vorn haben wollen, sollten immer auf der Suche sein nach neuen Absatzmärkten und Kundengruppen, Ideen für innovative Produkte und Dienstleistungen, aber auch nach smarten Software-Lösungen zur Optimierung ihrer Geschäftsprozesse. Als Teil der IT-Infrastruktur sorgen sie dafür, dass Entscheidungen schnell, fundiert und sicher getroffen werden. Das Ergebnis: optimierte Arbeitsprozesse und mehr Produktivität. Steuerung von unterwegs Betrachten wir das Beispiel Enterprise Resource Planning. ERP-Software-Lösungen steuern die wichtigsten Abläufe im Unternehmen und zwar zentral. Empfehlenswert ist eine flexible und funktionale Lösung, die modular an die Grösse und spezifischen Bedürfnisse angepasst werden kann. Wer nicht so tief in die Tasche greifen will, nutzt webbasierte Versionen, durch welche die Bereitstellung eines eigenen Servers entfällt. Im Trend liegen mobile Applikationen, die dem Anwender ortsunabhängig Zugriff auf die ERP-Software ermöglichen mittels Smartphone oder Tablet. Vorteile: Personelle und materielle Ressourcen können effektiver eingesetzt, Daten in Echtzeit zur Verfügung gestellt und Geschäftsprozesse beschleunigt werden. Daten intelligent nutzen Um die intelligente Auswertung und Analyse von Daten kommt heute kaum noch ein Unternehmen herum Unternehmen sehen sich heutzutage mit einer Flut an Daten konfrontiert über sich, den Markt und Kunden. Die Ergebnisse aus der Auswertung und Analyse relevanter Daten sind eine Goldgrube, helfen sie doch gut informierte, fundierte Entscheidungen zu treffen. Der Umgang mit den teils riesigen Datenschätzen, die oft verstreut in unterschiedlichen Formaten vorliegen, stellt Unternehmen jedoch vor grosse Herausforderungen, die nur mit einer Fülle an Software-Funktionen zur Analyse- und Visualisierung Stichwort Business Intelligence (BI) gemeistert werden kann. Der Einsatz einer BI-Software schafft Transparenz, entschärft die Komplexität und spart eine Menge Zeit und Zeit ist schliesslich nicht relativ, sondern bares Geld. Höchste Flexibilität auch für Schweizer KMU interview Wir sind Trouble Shooter Das ERP-System canias ERP erhält Bestnoten in Marktvergleichen Die Unternehmensgruppe Industrial Application Software (IAS) ist seit 1993 mit ihrem eigens entwickelten ERP-System canias ERP erfolgreich auf dem internationalen Markt. canias ERP ist eine modular aufgebaute, flexible Unternehmenssoftware, die aktuell von mehr als 25, 000 Anwendern in 26 verschiedenen Ländern und 13 verschiedenen Sprachen genutzt wird. Die Kunden aus der Schweiz werden seit 2006 durch den Businesspartner iscl AG, mit Sitz in Spreitenbach, betreut. Grund für die aussergewöhnlich hohe Flexibilität Technologisch unterscheidet sich canias ERP von anderen ERP-Systemen durch seine offene Architektur und die Entwicklungsumgebung TROIA, welche von den Anwendern sehr geschätzt wird. Jeder Kunde erhält einen uneingeschränkten Zugriff auf den Quellcode der Applikation und kann sie, nach einer entsprechenden Schulung, jederzeit selbst an die individuellen Anforderungen anpassen. Dass sich canias ERP nicht zuletzt aufgrund seiner hohen Flexibilität stark auf dem ERP-Markt positioniert, belegen unabhängige Marktuntersuchungen der Trovarit AG und der GPS. Studie der Trovarit AG In der ERP-Studie der Trovarit AG ERP in der Praxis wurde canias ERP von mittleren Unternehmen ( MA) im Hinblick auf die Zufriedenheit mit dem System und dem Anbieter als eine der besten ERP-Lösungen bewertet. Auch in der Kategorie Anpassungsfähigkeit erreichte die Software eine Spitzenposition. ERP-Vergleichstest der GPS Im Systemvergleichstest der Gesellschaft zur Prüfung von Software zwischen sechs ERP-Lösungen im Jahr 2014 erhielt canias ERP das Prädikat ERP Excellence. Werner Schmid, Gründer der GPS, betonte bei der Ergebnispräsentation: Bei der Suche nach einem System, welches für genau Ihr Unternehmen passt, macht die Flexibilität der Lösungen auf dem Markt den grossen Unterschied. Bezüglich der Flexibilität erzielte canias ERP als einzige Software die maximale Punktzahl in unserem Test. Grabäckerstrasse Spreitenbach T: F: E: Philipp Künsch, Geschäftsführer des Softwareunternehmens Datalizard AG, über massgeschneiderte Anwendungsentwicklung und Lösungen aus einer Hand. Herr Künsch, wer gehört zu Ihren Kunden? KMU ab 40 Mitarbeiter bis hin zu mittelständischen Unternehmen aus den unterschiedlichsten Branchen mit Vertriebs- und Produktionsstandorten im In- und Ausland. In welcher Ausgangslage befinden sie sich? Die meisten haben bereits mindestens eine Betriebssoftware. Trotzdem ist der manuelle Aufwand oft enorm etwa in den Bereichen Verkauf, Finanzplanung und -controlling, Administration und Supply Chain. Mit der Erschliessung neuer Absatzmärkte oder durch Ausbau des Angebots kommen diese Prozesse an ihre Grenzen. Mit der Übernahme bereits bestehender Unternehmen wird die Systemumgebung zudem immer vielfältiger und komplexer. Die Medienbrüche nehmen zu und damit auch Mehrfacherfassungen und Inkonsistenzen. Dies führt zu unnötigen Reibungsverlusten. Oft wird versucht, die zunehmende Systemvielfalt mit einer Ein-ERP-Strategie zu konsolidieren. Dies kann aufgrund der zumeist starren Systeme sehr aufwändig, langwierig und teuer werden. Zudem müssen im postmodernen ERP-Zeitalter auch noch spezialisierte Cloud- Dienste integriert werden was die Problematik zusätzlich verschärft. Wie können Sie helfen? Über die Zeit: Wir sind die Trouble Shooter. Aufgrund unserer Expertise und unseren Produkten sind wir in der Lage, in kürzester Zeit auf Veränderungen zu reagieren. Wir schliessen closing gaps Prozesslücken, begegnen Inkonsistenzen und reduzieren den zeitlichen Druck im operativen Geschäft. Damit schaffen wir mehr Zeit für die Umsetzung der verfolgten IT-Strategie. Mit unseren Produkten und Dienstleistungen sind wir in der Lage, nachhaltige Lösungen zu implementieren. Wir digitalisieren bestehende manuelle oder neue Prozesse, schaffen Transparenz und Kontrolle über das Geschäft. Können Sie ein wenig über Ihre Produkte berichten? Mit datalizard G4 stellen wir eine Plattform zur Verfügung, mit welcher sich Prozesse digitalisieren und in die bestehende Systemumgebung integrieren lassen. Sie agiert als Brücke zwischen unterschiedlichen Systemwelten. Dann gibt es noch planyourbusiness.ch: eine Cloud-basierte Unternehmensplanungs- und Reporting-Lösung, welche eine rollierende Planung ermöglicht. Dass diese auf unserer Applikationsplattform aufbaut ist selbstsprechend. ZUM Autor Philipp Künsch, Geschäftsführer Datalizard AG

5 März 2015 Internationaler Handel 5 Schweizer Unternehmen über Produktion und Prozesse Waren aus heimischer Produktion tragen ein Gütesiegel: Made in Switzerland. Doch in Zeiten der Globalisierung sind produzierende Unternehmen vor immer neue Herausforderungen gestellt. Victorinox und Kolma berichten über die Prozesse und ERP-Lösungen im Unternehmen. Wer Produkte herstellt, muss zahlreiche Prozesse koordinieren - vom Einkauf der Rohmaterialien über die Verarbeitung bis hin zur Distribution. Dabei gibt es zahlreiche Anforderungen, die ein Unternehmen beachten muss. Nicht umsonst ist Made in Switzerland ein weltweit geschätztes Gütesiegel. Was wollten führende Schweizer Produzenten mit der Einführung eines ERP-Systems erreichen? ERP bei Victorinox Das Unternehmen Victorinox Die Victorinox AG aus Ibach in der Schweiz ist ein internationales Unternehmen mit Standorten und Vertretungen auf der ganzen Welt. Das Unternehmen beschäftigt weltweit circa Mitarbeiter und konnte im Jahr 2012 einen Umsatz von 510 Millionen Schweizer Franken verzeichnen. Das 1884 gegründete und mittlerweile mehr als 130 Jahre alte Traditionsunternehmen legt grossen Wert auf Umweltschutz, Ökologie sowie verantwortungsvolles Produzieren und setzt dies auch vorbildlich in der Praxis um. Die Erfolgsgeschichte des Konzerns basiert auf dem international bekannten Schweizer Armeemesser. Ausgangssituation Als weltweit agierendes und expandierendes Unternehmen konnte die Victorinox AG den stetig wachsenden Anforderungen mit den bis dato installierten Einzelsystemen nicht mehr genügen. Unübersichtlichkeit in den Prozessen, Strukturen und Arbeitsabläufen waren die Folge. So mühte man sich beispielsweise in der Kundenerfassung, der doppelt und dreifach angelegten Kunden in den unterschiedlichsten Schreibweisen Herr zu werden, weil durch den nicht-kompatiblen Einsatz von Einzelsoftware in den verschiedenen Filialen und durch Sprachunterschiede keine klaren Richtlinien herrschten. Entscheidung für Comarch ERP Victorinox war es wichtig, ein ERP-System neuester Technologie zu finden, das sowohl 100 Prozent webfähig als auch datenbank- und plattformunabhängig ist. Zudem musste die Lösung eine komfortable sowie einfach zu bedienende Oberfläche bieten und aufgrund der Internationalität des Unternehmens sprach- und zeitzonenunabhängig arbeiten. Die Entscheidung fiel auf das Produkt Comarch ERP, welches sich dadurch auszeichnet, dass es von jedem Ort aus zu jeder Zeit verfügbar ist. Das Hauptkriterium bei der Auswahl der Systemtechnologie war für Victorinox die Plattform- und Datenbankunabhängigkeit sowie die Tatsache, dass die Software zu 100 Prozent in Java programmiert wurde. Hinsichtlich der Funktionalitäten war vor allem die Multi-Site-Funktion von zentraler Bedeutung. Für die Anwender war es wichtig, eine einfach zu bedienende Oberfläche zu bekommen, die über eine exzellente Ergonomie verfügt und die auch ungeübten Benutzern ein sicheres Arbeiten ermöglicht. Urteil von Victorinox zur Einführung Nach Einführung einer neuen Software stellt sich grundsätzlich die Frage, ob Verbesserungen erreicht und Prozesse optimiert werden konnten. Dies kann mit einem klaren Ja beantwortet werden. Comarch ERP ermöglicht es der Victorinox AG, die Auftragserfassungszeit und damit auch die Kosten um 50 Prozent zu reduzieren. Es wird nur verkauft, was auch technisch möglich ist, lautet das Urteil von Alex Amgwerd, Comarch ERP Manager, Victorinox AG. Im Klartext bedeutet das, dass der Kunde sofort und umfassend über die Verfügbarkeit, die Lieferzeit, den Preis und die technische Realisierbarkeit des gewünschten Produktes informiert werden kann. Durch diese Verbesserungen erreicht die Victorinox AG eine hundertprozentige Prozesssicherheit in den Kernprozessen. Die Hauptunterschiede zwischen Comarch ERP und der alten Lösung liegen in der einfacher zu bedienenden Benutzeroberfläche, der browserbasierten Softwarelösung und der permanenten Verfügbarkeit aller Funktionen sowie in der Multi-Site-Umgebung. Die Akzeptanz im Unternehmen ist hoch und die Anlernzeiten bei neuen Mitarbeitern sind extrem kurz. Als Marke werden wir weiterhin auf die Qualität und die hohe Funktionalität unserer Produkte setzen, sagt Rosmarie Zuber, Manager der Group IT Business Applications bei Victorinox. In Sachen IT-Infrastruktur ist es wichtig, dass wir sowohl mit den Strukturen des Unternehmens wachsen, wie auch am Puls der Zeit bleiben, was die technische Innovation betrifft. Als moderne Softwarelösung, die sich in vielerlei Hinsicht an unsere Bedürfnisse anpasst wie auch erweitern lässt, stellt Comarch ERP einen wichtigen Bestandteil in unseren Zukunftsplänen dar. Was konkret anstehende Projekte betrifft, steht bei unserer mexikanischen Tochtergesellschaft die Einführung von Comarch ERP bevor. Zusätzlich gibt es eine offene Anfrage der japanischen Tochtergesellschaft, welche ebenfalls gerne Comarch einsetzen möchte. ERP bei Kolma Das Unternehmen Kolma Die Kolma AG zählt zu den bedeutendsten und leistungsfähigsten Büroartikelherstellern in der Schweiz. Auf dem Bürobedarfsmarkt hat sie sich mit der Herstellung und Vermarktung von Sichthüllen, Zeigetaschen, Registern, Schnellheftern, Ringbüchern und weiteren Organisations- und Präsentationsmitteln eine führende Position erarbeitet. Der Familienbetrieb ist seit rund 70 Jahren als Markenanbieter insbesondere auf dem Schweizer Markt erfolgreich tätig. Die Qualitätsprodukte werden über Grossverteiler, Internethändler, Fachhändler sowie Warenhäuser vertrieben. So deckt die Kolma AG den B2B-Bereich vollständig ab. Am Standort Wabern in der Nähe von Bern arbeiten rund 50 Mitarbeitende, 25 davon sind ERP-User. Ausgangssituation Made in Switzerland ist ein wichtiges Gütesiegel, getreu dem das Unternehmen produziert. Statt die Produktion zu verlagern, bleibt man dem Standort seit über 60 Jahren treu. Immer mehr setzte Kolma in den vergangenen Jahrzehnten auf eine Automatisierung der Prozesse. Hinzu kam die Inbetriebnahme modernster Anlagentechnologie mit drei zusätzlichen Produktionsanlagen. Diese technische Weiterentwicklung sollte von einer ebenso modernen ERP-Software gesteuert werden. Urs Neuenschwander, Bereichsleiter Ressourcen und IT-Projektleiter bei Kolma, berichtet von der ERP-Einführung: Die Situation sah bei uns so aus, wie sie wahrscheinlich bei vielen anderen KMU auch anzutreffen ist oder war: Unser altes ERP-System war rund 30 Jahre im Einsatz und wurde von dem damaligen Anbieter nicht mehr weiterentwickelt. Zudem hatten wir sehr viele manuell bewirtschaftete Schnittstellen. Daten wurden dem ERP entnommen, in der Office-Umgebung aufbereitet und unter Umständen wieder ins ERP zurückgeschrieben, so dass wir mit diesen Daten arbeiten konnten. Wir haben im Oktober 2011 entschieden, dass wir eine Online- Evaluation starten, führt Urs Neuenschwander weiter aus. Das ist ein webunterstützter Fragenkatalog mit rund 1, 100 Fragen. Wir haben diese Fragen kategorisiert in Muss-, Kann- und Soll- Kriterien. Das hat uns zu einer Liste geführt mit rund 20 möglichen Anbietern. Wir haben diese unter die Lupe genommen und um eine konkrete Offerte gebeten. Zudem sollten sie mitteilen, wie viele Muss-, Kann- und Soll-Kriterien sie erfüllen können. Auf dieser Grundlage haben wir eine erste Selektion vorgenommen. Entscheidung für Comarch ERP Fünf dieser Anbieter wurden schliesslich zu einem ersten Workshop eingeladen, in dem diese ihre Software präsentieren durften. Im März 2012 wurden mit Comarch die Verträge unterschrieben. Schlussendlich wurde das System in rund acht Monaten aufgebaut und getestet. Am 1. Januar 2013 ist Kolma damit erfolgreich in den Live-Betrieb übergegangen. Schon bei der Online-Evaluation zeigte sich, dass Comarch rund 98 Prozent der Muss- und Kann-Kriterien von Kolma mit dem Standard abdecken kann. So wurden während des Systembaus nur wenige individuelle Anpassungen benötigt. Alle unsere Wertschöpfungsprozesse konnten mit dem Standard abgedeckt werden. Wir haben zudem von Anfang an gemerkt, dass die Chemie mit den Projektleitern von Comarch stimmt, berichtet Urs Neuenschwander. Sie haben zwar nicht den gleichen Dialekt gesprochen wie wir, aber sie haben verstanden, was wir wollen. Ebenso haben die Berater von Comarch eine hohe Branchenerfahrung an den Tag gelegt. Für uns als Produktionsbetrieb war und ist es sehr wichtig, dass wir mit jemandem zusammenarbeiten können, der sich im Bereich der Fertigung auskennt und zudem Erfahrung in Handel und Logistik aufweist. Natürlich spielten die Eigenschaften des Systems selbst auch eine entscheidende Rolle: Comarch bietet fortschrittliche und zukunftsorientierte Lösungen, das ERP ist internetbasiert und modular erweiterbar: Bestimmte Frameworks können nach Bedürfnis lizenziert und von Zeit zu Zeit aufgeschaltet werden. Zu guter Letzt war die hohe Nutzerfreundlichkeit für die End-User bei Kolma von grosser Bedeutung. Insgesamt konnte das Gesamtunternehmen mit Comarch ERP eine bedeutende Effizienzsteigerung erzielen. Urteil von Kolma zur Einführung Mit Stolz kann ich sagen, dass wir unsere Projektziele zu 100 Prozent umgesetzt haben. Die alte Software konnte unter anderem komplett ersetzt und die Office-Schnittstellen weitestgehend eliminiert werden, lautet die Meinung von Urs Neuenschwander. Zudem haben wir mit Comarch ERP in allen Bereichen und Wertschöpfungsprozessen eine enorme Steigerung der Prozesseffizienz erzielen können. Informationen Die Filme zu Comarch ERP bei Victorinox und Kolma sowie weiterführende Informationen finden Sie auf Comarch Swiss AG Grabenstrasse 2/4 CH-9320 Arbon T: F: E:

6 6 Internationaler Handel März 2015 Networking tut auch Analyse und Planung gut Vernetzen ist in. Wir networken mit Freunden über Social Media. Unser Smartphone bandelt mit dem Auto, der Heizung und dem regionalen Verkehrsbetrieb an. Warum? Weil wir so jederzeit bequem und effizient Dinge tun können. Die Technik macht s möglich. Auch Unternehmen profitieren von Vernetzung, indem sie ihre Effizienz steigern. Was können Umsatzanalysen, Vertriebsplanungen und Budget-Betrachtungen nicht alles bewirken, wenn sie erst einmal miteinander verbunden sind. Genau da setzt der Schweizer Softwarehersteller BOARD an: Alle Anwendungsgebiete, von Analyse und Reporting bis hin zu Planung und Forecasting, sind nahtlos vereint. Damit steuern Unternehmen ihren gesamten Entscheidungsprozess einfach und effizient ohne die aufwändige Konsolidierung und Fehleranfälligkeit von Excel oder einer Kombination mehrerer Werkzeuge. Das Smartphone ist aber nicht allein wegen seiner Vernetzung so erfolgreich: Es ist zudem einfach zu bedienen. So finden sich auch weniger technikaffine Menschen schnell zurecht. Für eine Unternehmenssoftware heisst das: Wenn der Fachanwender in der Lage ist, selbst Berichte anzupassen und Daten eigenständig zu analysieren, wird Zeit gespart. Oft wird jedoch ein IT-Kollege oder ein externer Berater hinzugezogen. Nicht so bei BOARD: Hier wird der Self-Service-Gedanke gross geschrieben und von über Kunden weltweit wie Acer, AMC, Home Shopping Europe, Nordstream, Palexpo und Puma gelebt. Auch Ricola setzt auf BOARD. Dadurch, dass Verkaufsanalyse und -planung mit demselben Werkzeug geleistet werden, ergeben sich für Ricola besondere Synergieeffekte, so Monika Krafft vom BOARD-Partner acons business consulting. BOARD ermöglicht allen Nutzern eine einheitliche Sicht auf die Daten und senkt dadurch die Fehleranfälligkeit. Neueste Trends und Technologien wie Predictive Analytics werden von BOARD schnell integriert und richten sich nach den Bedürfnissen der Fachanwender: So erleichtert BOARD 9 Prognosen, Data Mining und Big Data-Analysen. Anders als bei traditionellen Werkzeugen muss der Anwender weder programmieren noch das Statistik-Handbuch zücken, um diese Funktionen zu nutzen und die Ergebnisse in die Geschäftsprozesse einzubinden. In der Schweiz stellt sich BOARD neu auf, um besser auf die sprachlichen und kulturellen Unterschiede der Kantone einzugehen. Karola Franz betreut die deutschsprachige Schweiz und will die Präsenz in der Region ausbauen. Dabei setzt sie natürlich auch auf ein starkes Netzwerk: Lokale Partner wie acons sowie strategische Allianzen unter anderem mit PwC, KPMG und Horváth & Partners. Impressum Projektleitung: Karin Güldner, Redaktion: Nadine Effert, Tobias Lemser, Wiebke Toebelmann V.i.s.d.P.: Nadine Effert Fotos: fotolia.com Druck: DZZ Druckzentrum Zürich AG Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an Marc Kaars Sijpesteijn, Xmedia Solutions AG, Hirschengraben 33, 6003 Luzern T: Xmedia Solutions hat sich auf cross mediale Publikationen spezialisiert, welche in Tageszeitungen und auf relevanten Online-Portalen veröffentlicht werden. Inhalte von Unternehmensbeiträgen sowie Gastbeiträgen geben die Meinung der beteiligten Unternehmen wieder. Die Redaktion ist für die Richtigkeit der Beiträge nicht verantwortlich. Die rechtliche Haftung liegt bei den jeweiligen Unternehmen. weitere informationen und Mehr Informationen unter: Wareneinfuhr mit End-to-End-Lösung optimiert Canon zählt zu den weltweit führenden Anbietern von Technologien und Lösungen im Home-, Office- und Business-Bereich. Die Canon (Schweiz) AG nutzt für die Einfuhr ihrer Produkte aus dem EU-Raum und die anschliessende Verteilung an ihre Schweizer Kunden eine Verzollungs-, Lager- und Transportlösung der Schweizerischen Post. Canon steht für Spitzentechnologie, Innovation und Qualität in Japan mit dem Ziel gegründet, Top-Kameras zu produzieren, stellt das Unternehmen heute umfassende Imaging- und Printing- Lösungen für Heim und Business her. Von Foto- und Videokameras über Netzwerkkameras bis hin zu Multifunktions- und digitalen Produktionssystemen umfasst das Angebot alles, was das Herz begehrt. Auch die Analyse und Optimierung von Arbeitsabläufen, Managed Print Services, Informationsmanagement sowie Dokumenten-Management gehören zu den Kompetenzen von Canon. Der weltumspannende Konzern verfügt in der Schweiz über eine Tochtergesellschaft mit rund 800 Mitarbeitenden. Diese nutzt für die Einfuhr ihrer Produkte aus dem Ausland und die Verzollung eine Lösung der Schweizerischen Post. Auch die Lagerung und Zusammenführung der Waren sowie die anschliessende Lieferung an die Kunden übernimmt die Post. Durch das Outsourcing an eine End-to-End-Lösung, die Verzollung, Einlagerung, Auslagerung und Lieferung umfasst, konnten wir den Importprozess entscheidend optimieren, sagt Sandra Garcia, Order Management Manager, Canon (Schweiz) AG. Dringende Aufträge prioritär behandeln Bei der Verzollung profitiert Canon davon, dass die Post Ein- und Ausfuhrverzollungen direkt an ihren Standorten durchführen kann. So lassen sich Staus und Wartezeiten an der Grenze vermeiden und die Waren werden schneller abgefertigt. Bei der Abfahrt des Lkws im Ausland verfügt die Post bereits über die elektronischen Warendeklarationen und kann die komplexen Verzollungs- und Mehrwertsteuerformalitäten vorab abwickeln. Bei der Ankunft des Lkws im Logistikzentrum in Mägenwil bestätigt die Post der Zollverwaltung nur noch dessen Eintreffen. Nach der Freigabe der Zollverwaltung werden die Waren sofort abgeladen und eingelagert. Durch die Direktverzollung im Lager erhalten wir einerseits rasche Durchlaufzeiten, andererseits können wir bei der Einlagerung prioritäre Aufträge vorziehen. Davon profitieren unsere Kunden direkt. Ausserdem ist stets gewährleistet, dass die Waren zum richtigen Zeitpunkt beim richtigen Händler ankommen, bilanziert Sandra Garcia. Von der Abholung im Ausland bis zur Zustellung beim Kunden in der Schweiz kann Canon die Sendungen auf dem gesamten Transportweg elektronisch verfolgen. Und sollte Canon ein Anliegen haben, kann sich das Unternehmen über die ganze Prozesskette hinweg an die Post für alle Fragen zu Verzollung, Lagerung und Transport an immer die gleiche Ansprechperson bei der Post wenden. Das reduziert den Koordinationsaufwand und damit die Kosten: Dank des direkten Kontakts konnte eine langjährige Zusammenarbeit entstehen. Wir erleben die Post als verlässliche Partnerin in allen Belangen des Imports, sagt Sandra Garcia. Verzollung leicht gemacht Ob Paletten, Pakete oder Kuriersendungen die Spezialisten der Post unterstützen Unternehmen jeder Grösse in allen Fragen des internationalen Versands und der Verzollung. Die Post holt die Waren bei ihren Kunden in der Schweiz oder im Ausland ab, übernimmt die Verzollung und Mehrwertsteuerdeklaration und stellt die Sendungen zu im Ausland mittels eines Partnerunternehmens, in der Schweiz natürlich selbst. Die Post übernimmt die Logistik, ihre Kunden kümmern sich um ihr Kerngeschäft.

7 März 2015 Internationaler Handel 7 artikel Wachstumsmotor für die Logistik Die Schweiz gehört zu den Ländern mit den höchsten Anteilen des Aussenhandels am Bruttoinlandsprodukt. Von den florierenden Geschäftsbeziehungen rund um den Globus profitieren vor allem die Logistiker von nadine effert ir sind das Rückgrat der Welt. Ohne Logi- funktioniert der Planet nicht, sagte Wstik einst Deutsche-Post-Chef Frank Appel. Allein in der Schweiz müssen jedes Jahr über 400 Millionen Tonnen an Gütern schnell und sicher von A nach B transportiert werden auf Strassen, Schienen, Gewässern oder in der Luft. Tendenz steigend. Rund 70 Millionen Tonnen, davon Importe in Höhe von 50 Millionen, sind dabei dem Aussenhandel zuzuschreiben, der im Jahr 2013 einen bereinigten Handelsbilanzüberschuss von 26,6 Milliarden Franken erzielte. Rund 80 Prozent des Export- und 59 Prozent des Importvolumens werden über die Strassen abgewickelt gefolgt von Schienen- und Schiffsverkehr. Wertmässig spielt beim Export ein anderes Transportmittel eine Rolle: Via Luftfracht gelangen vor allem hochwertige Güter wie pharmazeutische Produkte und Luxusartikel wie Juwelierwaren aus der Schweiz in Länder rund um den Globus. Auf der Importseite dominieren hingegen Konsumund Investitionsgüter. Die Branche boomt Wichtigste Handelspartner sind die vier Anrainerstaaten der Schweiz. Zudem konnte insbesondere in den vergangenen zwei Jahren eine Zunahme an Einfuhren aus Asien verzeichnet werden. Das im Juli 2014 in Kraft getretene Freihandelsabkommen zwischen der Schweiz und China lässt positive Auswirkungen auf den Aussenhandel und die Logistikbranche erwarten. Die Schweizer Logistikdienstleister profitieren von der wachsenden Nachfrage nach grenzüberquerenden Transporten parallel zum anhaltend starken Binnenkonsum. Das wertmässige Logistikmarktvolumen stieg im Jahr 2013 überproportional zum Bruttoinlandsprodukt um drei Prozent auf 39 Milliarden Franken. Die Relevanz des Logistikmarktes wird in Zukunft weiter zunehmen, da sind sich Experten einig. Es muss grüner werden Grundsätzlich ist der Transport von Waren aller Art ein dynamisches Geschäft vor allem in Hinblick auf die steigende Internationalisierung der Märkte. Der Druck auf die Branche wird wachsen. Es geht insbesondere um die Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit im Rahmen einer nachhaltigen Logistikstrategie. Laut Schätzungen trägt die Logistik acht bis zehn Prozent zum Gesamtausstoss von CO2 bei. Was die Verminderung der Treibhausgase bei gleichzeitig steigendem Transportaufkommen anbelangt, muss die Branche rasch Antworten finden. Mit dem Einsatz moderner IT-Lösungen zur Optimierung und effizienten Steuerung von Prozessen entlang der Supply Chain sowie Fahrzeugen, die weniger verbrauchen oder auf alternative Antriebskonzepte setzen, sind erste Schritte in die richtige Richtung getan. INTERVIEW Innovationen für den Schienengüterverkehr Innofreight steht für modulare Gütertransport- und Logistiksysteme. Neben der optimierten Waggonauslastung leistet die Firma einen Beitrag, den Strassenverkehr vermehrt auf die Schiene zu verlegen. Herr Mauro, Innofreight mit Sitz in Herzogenbuchsee setzt seinen Schwerpunkt auf individuelle Waggonlösungen. Können Sie uns einen kurzen Einblick in dieses Tätigkeitsfeld geben? Der Name Innofreight sagt bereits vieles über uns aus. Unter dem Motto Innovationen für Fracht lösen wir sämtliche technischen Probleme rund um den Schienengüterverkehr. Wichtigstes Anliegen dabei ist es, unseren Kunden den Zugang zur Bahn zu erleichtern. Was hat Sie bewogen, gerade auf diesem Gebiet tätig zu sein? hohe Wagenvielfalt zurückzuführen. Viele dieser Wagen befördern jährlich lediglich drei bis vier Monate saisonale Transportgüter wie Getreide, Baustoffe und Rundholz. Für den Rest des Jahres stehen sie still. Mit welchen innovativen, patentierten Lösungen wirken Sie diesem Stillstand entgegen? Wir sind der Überzeugung, dass die Lösung darin besteht, den Ladungsträger vom Unterbau, also dem Waggon, zu trennen. Dadurch, dass wir auf den Unterbau den geeigneten Container stellen, erreichen wir, dass der Waggon zu jeder Zeit rollt. Ein zusätzlicher Vorteil besteht darin, den Container nach zehn Jahren durch einen neuen, der dem aktuellsten technischen Stand entspricht, ersetzen zu können. In welchen Branchen bieten sich diese multifunktional anwendbaren Innofreight-Lösungen insbesondere an? Beispielsweise in der Papier- und Zellstoffindustrie, um Holzhackschnitzel zu befördern, oder auch in der Recyclingbranche zum Transport von Abfall, Glas, Papier, Altholz und Schrott. Darüber hinaus kommen unsere Gütertransport- und Logistiksysteme in der Agrarwirtschaft zum Einsatz, etwa um Getreide, Ölsaaten und Zuckerrüben zu verfrachten. und SBB-Cargo in einer Container-Testphase, um Erfahrungen zu sammeln und aufzuzeigen, wie flexibel die Container sind. Ziel soll sein, die 600 Waggons, die allein für den Rübenverkehr im Einsatz sind, zu ersetzen und die Abläufe so zu optimieren, dass die Container im Werk mit Innofreight-Technologie rascher entladen werden können und somit schnellere Umläufe der Waggons möglich sind. So wird nicht nur weniger Equipment benötigt, auch kann der Unterbau nach dem Einsatz weiterverwendet werden, wodurch sich Kosten einsparen lassen. Interviewpartner: Giorgio Mauro, Geschäftsführer Innofreight Die Güterbahnen in Europa haben Mühe, Geld zu verdienen. Dies ist zum einen auf den kostengünstigen Strassentransport und zum anderen auf das überalterte Rollmaterial und die extrem Inwiefern kann Ihr System hier punkten? Betrachten wir die Zuckerrübentransporte: Hier sind Innofreight, Zuckerfabriken, Rübenpflanzer Anzeige Die Post macht vieles einfacher. Auch bei Transporten über die Grenze. Die Post übernimmt für Sie den grenzüberschreitenden Versand, die Verzollung und sie kümmert sich um alle elektronischen Prozesse. So können Sie die Kundennähe auch über Tausende von Kilometern pflegen. Weitere grenzüberschreitende Services finden Sie unter

8 Wenn Sie hier geschäften, sollten Sie einen unserer 6 Standorte in der Schweiz besuchen. Mittelstandsbank. Die Firmenkundenbank. Ganz gleich, ob Sie mit Asien, Europa oder Amerika geschäften als exportorientiertes Unternehmen haben Sie spezielle Anforderungen an Ihre Bank. Verlassen Sie sich auf das umfassende Know-how einer starken, weltweit vertretenen Bank mit 140 Jahren Expertise und betreuten Firmenkunden. Neu bieten wir Ihnen auch in der Schweiz über Ihre gesamte Wertschöpfungskette konkrete Optimierungsmöglichkeiten in allen Phasen der Zusammenarbeit: von den ersten Verkaufsverhandlungen bis zum Zahlungseingang. Lernen Sie uns kennen. Weitere Informationen, auch zu unseren 6 Standorten in der Schweiz: four_rz_cb_msb_inserat_china_soz_sb_297x440.indd :52

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