Evaluation und Implementierung des Open Source ERP-Systems OpenERP in einem Start-Up-Unternehmen

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Evaluation und Implementierung des Open Source ERP-Systems OpenERP in einem Start-Up-Unternehmen"

Transkript

1 Hochschule Deggendorf für angewandte Wissenschaften -Fachhochschule Deggendorf- Fakultät Betriebswirtschaft und Wirtschaftsinformatik (Bachelor-Studiengang Wirtschaftsinformatik) Evaluation und Implementierung des Open Source ERP-Systems OpenERP in einem Start-Up-Unternehmen Evaluation and implementation of the open source ERP system OpenERP in a startup company Bachelorarbeit zur Erlangung des akademischen Grades: Bachelor of Science an der Hochschule Deggendorf VORGELEGT VON: Stefan Feilmeier geboren am 8. Juni 1986 Donaulände 19, Hofkirchen AM: 28. September 2012 PRÜFER: Prof. Dr. Josef Schneeberger Dieses Werk bzw. Inhalt steht unter einer Creative Commons Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Unported Lizenz.

2 Kurzfassung Anhand des Start-Up-Unternehmens FENECON GmbH & Co. KG dokumentiert diese Bachelorarbeit die Evaluation und anschließende Implementierung des Open Source ERP-Systems OpenERP. Traditionell waren hochintegrierte So waresysteme, sogenannte ERP-Systeme, aufgrund ihrer Komplexität und der hohen Kosten nur Mi elständlern und Großunternehmen vorbehalten. Das heißt, dass in diesen Unternehmen mindestens einmal sobald sie die kritische Größe ür ein ERP-System erreicht ha en eine aufwendige ERP-So wareimplementierung mit Datenmigration erforderlich war. Diese Projekte bergen neben enormen Kosten auch ein nicht zu verachtendes betriebswirtscha liches Risiko, wie die Insolvenz des Unternehmens American LaFrance 1 zeigt. Die Open-Source-So ware OpenERP stellt diesbezüglich eine interessante Alternative dar. Das freie Lizenzmodell ermöglicht es, in einem neu gegründeten Unternehmen mit geringem Budget schon von Beginn an grundlegende Geschä svor älle in einem ERP-System abzubilden, welches im Laufe der Zeit modular mit dem Unternehmen wachsen kann. Nach einer gründlichen Begriffsdefinition und -abgrenzung sowie einer Abwägung der So warealternativen wird das System anhand von betriebswirtscha lichen und informationstechnischen Parametern analysiert und die anschließende Implementierung von OpenERP beschrieben. Ein beispielha er Ablauf Vertriebsprozess eines LED-Projekts und ein abschließendes Resümee runden die Arbeit ab. 1 vgl. Computerwoche (ERP-Migration fehlgeschlagen: Mit Blaulicht in die Insolvenz) 2

3 Inhaltsverzeichnis I. Einleitung 6 1. Zielsetzung und thematischer Aufbau der Arbeit 7 2. Die Firma FENECON GmbH & Co. KG 8 II. Theoretische Grundlagen 9 3. Begriffsdefinition und -abgrenzung ERP-System Open-Source- und Closed-Source-So ware On-Premise-Installation und So ware-as-a-service Abgrenzung von Start-Up-Unternehmen zu anderen Unternehmenstypen So ware zur Steuerung eines Start-Up-Unternehmens Anforderungskatalog an ein So waresystem Anforderungskatalog bei Unternehmensgründung Zukün ige Anforderungen an die Unternehmensso ware der FENECON GmbH & Co. KG So warealternativen Office-Paket Kaufmännische So ware ür Kleinst- und Kleine Unternehmen Mi elstandsso ware Open Source ERP-Systeme III. Evaluation von OpenERP Funktionalität Abdeckung unternehmerischer Funktionsbereiche Konkrete Anwendungs älle Im Vertrieb In der Buchhaltung

4 In der Lagerverwaltung Anpassung von Geschä sprozessen Erweiterungen im Enterprise App Store Reporting E-Business Referenzen Implementierungsunterstützung und Support OpenERP s.a. in Belgien Dienstleistungspartner Online-Community Systemarchitektur So warekonzeption Client-Server- und Drei-Schichten-Architektur Objektrelationaler Mapper Modularität Mehrbenutzer ähigkeit Transaktionssicherheit Sperrverfahren Berechtigungssystem Schni stellen CSV XML-RPC Direkter Datenbank-Zugriff Gateway Basistechnologien Datenbank: PostgreSQL Programmiersprache: Python Auszeichnungssprache: XML Anpassungs- und Erweiterungstechnologien Personalisierung und Customizing Module Modifikation des ellcodes IV. Implementierung Installation Datenbank (PostgreSQL) Applikationsserver (OpenERP) Reporting (LibreOffice) Client-PCs

5 9. Vorbereitung zur Inbetriebnahme Anpassung des Reportings an das Corporate Design Anpassung der Nummernkreise Workflow: Vertriebsprozess für ein LED-Projekt Angebot und Au rag Lieferung Rechnung Bezahlung V. Resümee Zusammenfassung Ausblick 67 VI. Verzeichnisse 68 Literaturverzeichnis 69 Abbildungsverzeichnis 73 Tabellenverzeichnis 75 VII. Anhang 76 A. Die Definition quelloffener So ware ( Open Source So ware ) 77 B. OpenERP Startskript (/etc/init.d/openerp-server) 80 C. LibreOffice Startskript (/etc/init.d/libreoffice-headless) 82 D. Rechnungserstellung mit Aeroo Reports 84 D.1. Ausschni e des Report-Parsers (parser.py) D.2. LibreOffice-Vorlage E. Belege im Vertriebsprozess 87 E.1. Verkaufsau rag E.2. Lieferschein E.3. Rechnung

6 Teil I. Einleitung Integrierte So waresysteme können ein entscheidender Baustein ür langfristig erfolgreiches unternehmerisches Handeln sein. Richtig eingesetzt erhöhen Sie die Effizienz und verringern die Fehleran älligkeit betriebswirtscha licher Prozesse. Das Fraunhofer PMI schreibt dazu in einer Studie: Nowadays, information technology is unavoidable in every part of life and business management is also not an exception. One of the most widespread solutions is the use of enterprise resource planning (ERP) systems that has proved to support the integration and automation of the processes, the improvement of the performance, and the reduction of costs. 2 Aufgrund der komplexen Ein ührung und Wartung in Verbindung mit den erheblichen Kosten waren sie aber traditionell nur den großen Konzernen vorbehalten. Seit einigen Jahren versuchen die großen So wareanbieter neue Absatzmärkte zu erschließen und sprechen daher zunehmend auch mi elständische Unternehmen an. Für Unternehmensgründer stellt sich trotzdem weiterhin die Frage, mit welchem System der Geschä sbetrieb gestartet werden soll. Die Studie ergänzt: Yet, several mostly small and medium enterprises (SME) cannot afford the time, the uncertainty and the resources that are required by the implementation of an ERP system. 3 Diese Arbeit beschä igt sich daher mit der Frage, inwieweit sich ein ERP-System ür Start- Up-Unternehmen eignen kann und propagiert die Idee, von Beginn an ein Open Source ERP- System als Unternehmensso ware ür Start-Up-Unternehmen einzusetzen. 2 Schatz, Egri und Sauer (Open source ERP - Reasonable tools for manufacturing SMEs?, Seite 7) 3 Schatz, Egri und Sauer (ebd., Seite 7) 6

7 1Kapitel 1. Zielsetzung und thematischer Aufbau der Arbeit Ziel ist, dem neu gegründeten Unternehmen FENECON GmbH & Co. KG von Beginn an die Basisfunktionalitäten einer integrierten So ware zur Ver ügung zu stellen. Zu den erho en Vorteilen zählt zum einen, dass bereits ab dem Zeitpunkt der Gründung eine einheitliche Datenbasis zur Ver ügung steht, mit der Au räge, Kunden- und Artikeldaten, Lagerbestände usw. zentral verwaltet werden können. Darüber hinaus soll das System mit dem Unternehmen wachsen können, um somit eine später notwendige, aufwendige Operation am offenen Herzen 4 vermeiden zu können. Die Struktur der Arbeit teilt sich konzeptionell in die Abschni e eoretische Grundlagen, Evaluation von OpenERP und Implementierung. Im Teil eoretische Grundlagen wird das große Feld kaufmännischer So ware, möglicher Lizenzmodelle und unterschiedlicher Unternehmenstypen so weit auf den vorliegenden Fall abgegrenzt und eingeschränkt, dass eine sinnvolle, anforderungsnahe Evaluation ermöglicht wird. Auf dieser Basis werden neben der betriebswirtscha lichen Funktionalität im Teil Evaluation von OpenERP auch die externen Supportmöglichkeiten und die Architektur der So ware analysiert. Der Abschni Implementierung stellt schließlich die notwendigen Schri e zur Installation und Inbetriebnahme dar und zeigt beispielha die Abbildung eines Vertriebsprozesses im System. Das Resümee am Ende der Arbeit bietet eine Zusammenfassung und einen Ausblick auf die zukün ige Entwicklung von OpenERP. 4 Hoppe (So ware ür den Überblick - Am offenen Herzen) 7

8 2Kapitel 2. Die Firma FENECON GmbH & Co. KG Abb. 1.: Logo der FENECON GmbH & Co. KG Das Start-Up-Unternehmen FENECON GmbH & Co. KG mit Sitz im niederbayerischen Deggendorf wurde vor dem Hintergrund einer politisch und gesellscha lich geforderten Energiewende nach den Reaktorun ällen in Japan im März 2011 gegründet. Das kleine Team verfolgt die Vision einer dezentralen Selbstversorgung auf den drei Säulen Energieerzeugung, -effizienz und -speicherung. Dabei steht Energieerzeugung ür eine dezentrale, erneuerbare und günstige Stromerzeugung durch Photovoltaik, Energieeffizienz ür die Reduzierung der Stromnachfrage zu Nicht-Sonnenzeiten, vor allem durch LED-Beleuchtung, und Energiespeicherung ür die kurzfristige (Tag/ Nacht) und langfristige (Jahreszeiten) Verteilung von Stromlasten durch Stromspeichersysteme. Für dieses ganzheitliche Konzept, mit dem der Wandel zu einer erneuerbaren und dezentralen Energieversorgung unterstützt werden soll, wurde das Unternehmen im Jahr 2012 mit dem Niederbayerischen Gründerpreis ausgezeichnet. Die Firma FENECON vertreibt ihre Produkte über Mitarbeiter im Außendienst, den eigenen Onlineshop unter und über die Verkaufspla form Amazon Marketplace und tri dabei sowohl als Einzel- als auch als Großhändler auf. Außerdem bestehen intensive internationale Geschä sbeziehungen nach China, Bulgarien und in den Senegal. 8

9 Teil II. Theoretische Grundlagen Im Teil eoretische Grundlagen werden die Hauptbegriffe, die in dieser Arbeit Verwendung finden, definiert und insofern eingeschränkt und abgegrenzt, als dass im darauf folgenden Teil eine sinnvolle und anforderungsnahe Evaluation ermöglicht wird. Eine Abgrenzung ist deshalb erforderlich, weil neben ERP-Systemen verschiedenste Methoden zur IT gestützten Unternehmenssteuerung existieren, die sich bezüglich ihrer Komplexität und Spezialisierung enorm unterscheiden. Einige ausgewählte Alternativen zum ERP-System werden kurz mit ihren jeweiligen Stärken und Schwächen vorgestellt. Darüber hinaus sollen kurz die wesentlichen Eigenscha en, Vor- und Nachteile von Open-Source-So ware dargestellt werden. Um den Rahmen der Bachelorarbeit nicht zu sprengen, ist es außerdem unabdingbar, einige Einschränkungen vorzunehmen. So wird hier davon ausgegangen, dass eine Installation On-Premise, also auf einem eigenen Server des Unternehmens, erfolgt, und nicht auf die Dienstleistungen eines So ware-as-a-service-anbieters zurückgegriffen wird. Ebenso ist die Arbeit klar auf Start-Up-Unternehmen ausgerichtet, die sich in ihren Anforderungen an ein So waresystem deutlich von anderen Unternehmenstypen unterscheiden. 9

10 3Kapitel 3. Begriffsdefinition und -abgrenzung 3.1. ERP-System Ein ERP-System ist eine komplexe Anwendungsso ware zur Unterstützung der Ressourcenplanung eines gesamten Unternehmens. 5 So kurz und verständlich erscheint die Definition des Begriffs ERP-System in Wikipedia. Deutlich detaillierter definiert Gablers Wirtscha slexikon: Ein Enterprise Resource Planning-System oder kurz ERP-System dient der funktionsbereichsübergreifenden Unterstützung sämtlicher in einem Unternehmen ablaufenden Geschä sprozesse. Entsprechend enthält es Module ür die Bereiche Beschaffung, Produktion, Vertrieb, Anlagenwirtscha, Personalwesen, Finanzund Rechnungswesen usw., die über eine (in Form einer relationalen Datenbank realisierte) gemeinsame Datenbasis miteinander verbunden sind. Durch die unternehmensweite Konsolidierung der Daten ist eine Unterstützung der Planung über sämtliche Unternehmensebenen hinweg (von der Konzernebene über verschiedene Werke, Sparten und Abteilungen bis hin zu einzelnen Lagerorten) möglich. 6 Ein ERP-System ist demnach also eine mehrbenutzer ähige, an unternehmerischen Geschä sprozessen ausgerichtete Anwendungsso ware zur umfassenden, strukturierten Verwaltung der Ressourcen eines Unternehmens auf Basis einer gemeinsamen Datenbank. Diese wesentlichen Punkte sind es auch, die ein ERP-System von den in Abschni 4.2 aufgezählten So warealternativen unterscheiden. 5 Wikipedia contributors (Enterprise-Resource-Planning) 6 Gabler Wirtscha slexikon (Definition: Enterprise Resource Planning-System) 10

11 3.2. Open-Source- und Closed-Source-So ware Im Gegensatz zu sogenannter Closed-Source- oder Proprietärer So ware, dazu zählen die gängigen Programme wie z. B. Microso Office, deren Nutzung, Neuvertrieb oder Modifizierung untersagt oder stark eingeschränkt ist, bezeichnet Freie So ware [ ] So ware, die jedem die Berechtigung gewährt, sie zu nutzen, zu kopieren und/ oder zu verbreiten, entweder unverändert oder mit Modifizierungen, gratis oder gegen ein Entgelt. Im Besonderen bedeutet das, dass der ellcode ver ügbar sein muss. 7 Die Open Source Initiative (OSI) hat dazu einige Kritierien als verbindliche Merkmale von Open-Souce-So ware 8 (OSS) festgelegt. 9 Freie Weitergabe: Die Lizenz darf niemanden in seinem Recht einschränken, die So ware als Teil eines So ware-paketes, das Programme unterschiedlichen Ursprungs enthält, zu verschenken oder zu verkaufen. [ ] ellcode: Das Programm muss den ellcode beinhalten. [ ] Abgeleitete So ware: Die Lizenz muss Veränderungen und Derivate zulassen. [ ] Unversehrtheit des ellcodes des Autors: [ ] Die Lizenz muss die Weitergabe von So ware, die aus verändertem ellcode entstanden ist, ausdrücklich erlauben. [ ] Keine Diskriminierung von Personen oder Gruppen: Die Lizenz darf niemanden benachteiligen. Keine Einschränkungen bezüglich des Einsatzfeldes: Die Lizenz darf niemanden daran hindern, das Programm in einem bestimmten Bereich einzusetzen. [ ] Weitergabe der Lizenz: Die Rechte an einem Programm müssen auf alle Personen übergehen, die diese So ware erhalten. [ ] Die Lizenz darf nicht auf ein bestimmtes Produktpaket beschränkt sein: Die Rechte an dem Programm dürfen nicht davon abhängig sein, ob das Programm Teil eines bestimmten So ware-paketes ist. [ ] 7 Free So ware Foundation (Kategorien freier und unfreier So ware) 8 Der Ausdruck Open-Source-So ware wird in dieser Arbeit bewusst synonym zum Begriff Freie So ware im Sinne ihrer eigentlichen, gemeinsamen Bedeutung verwendet. 9 Englische Originalfassung der Open Source Initiative ( e Open Source Definition) bzw. deutsche Übersetzung von Ronneburg (Debian GNU/Linux Anwenderhandbuch); Die Beschreibungen sind an dieser Stelle auf das Wesentliche gekürzt. Die vollständige Open Source Definition befindet sich in Anhang A. 11

12 Die Lizenz darf die Weitergabe zusammen mit anderer So ware nicht einschränken: Die Lizenz darf keine Einschränkungen enthalten bezüglich anderer So ware, die zusammen mit der lizenzierten So ware weitergegeben wird. [ ] Bekannte Beispiele ür Freie So ware, die diese Bedingungen er üllen, sind der Browser Mozilla Firefox, die Büroso ware LibreOffice bzw. OpenOffice und die vielen weiteren Anwendungen, die das Rückgrat des Internets bilden, wie z. B. der Webserver Apache. Abb. 2.: Logo der Open Source Initiative Obwohl aus den Kriterien nicht hervorgeht, dass Open-Source- So ware notwendigerweise kostenlos bereitgestellt werden muss, bleibt der bekannteste und offensichtlichste Vorteil ür die Nutzer quelloffener So ware in den meisten Fällen die Einsparung von Lizenzkosten. Doch die umfangreichen Rechte, die dem Nutzer von Open-Source-So ware zugesprochen werden, besitzen nicht nur unmi elbare positive Wirkung, sondern bringen auch eine Reihe von mi elbaren Vorteilen mit sich. Ist nämlich der ellcode vorhanden und die Weiterentwicklung durch jeden hinreichend versierten Dri en möglich, verliert die Insolvenz eines So wareherstellers oder Wartungsdienstleisters viel von ihrem Schrecken. 10 Studien von Reasoning 11 und Coverity 12 bescheinigen Freier So ware außerdem eine hohe Codequalität. In ihrer Begründung given enough eyeballs, all bugs are shallow 13 folgen Sie der Argumentation aus Eric S. Raymond s Standardwerk e Cathedral and the Bazaar, in der dieser das collaborative Basar-Entwicklungsmodell als dem Kathedralen-Modell klassischer So warehersteller überlegen ansieht. Da die klassischen Vertriebsmodelle im Open-Source-Umfeld kaum Erfolg versprechend waren, haben sich im Laufe der Zeit einige innovative, alternative Geschä smodelle entwickelt. Raphael Leiteritz listet in seinem Beitrag zum Open Source Jahrbuch unter anderem das Geschä smodell der OSS-Applikationsanbieter, wie z. B. Apache (ehemals SUN bzw. Oracle) mit OpenOffice oder der OSS-Dienstleister, wie z. B. OpenERP s.a. mit dem hier thematisierten ERP-System. Dass die wirtscha liche Relevanz quelloffener So ware immer mehr an Bedeutung zunimmt, zeigt die Statistik in Abbildung BBS Rechtsanwälte (Open-Source-So ware im Unternehmen: Verpflichtung ür beide Seiten) 11 vgl. Reasoning LLC (How Open Source and Commercial So ware Compare, Seite 12) 12 vgl. Coverity Inc. (Open Source Code ality On Par with Proprietary Code in 2011 Coverity Scan Report) 13 Raymond ( e Cathedral and the Bazaar: Musings On Linux And Open Source By An Accidental Revolutionary, Seite 41) 14 vgl. Leiteritz (Open Source-Geschä smodelle, Seite 139 ) 12

13 Abb. 3.: Prognostizierter Umsatz mit Open Source So ware in Europa in den Jahren 2008 bis On-Premise-Installation und So ware-as-a-service Ein Trend, der in den vergangenen Jahren entstanden ist, ist das sogenannte Cloud Computing. Es erlaubt die Bereitstellung und Nutzung von IT Infrastruktur, von Pla formen und von Anwendungen aller Art als im Web elektronisch ver ügbare Dienste. Der Begriff Cloud soll dabei andeuten, dass die Dienste von einem Provider im Internet (bzw. im Intranet eines größeren Unternehmens) erbracht werden. 15 Ein Teilbereich des Cloud Computing ist So ware-as-a- Service (SAAS), bei dem eine spezifische So wareanwendung als Dienst vom Provider zur Ver ügung gestellt wird. Da das Angebot an hochwertiger, als SAAS bereitgestellter Unternehmensso ware ständig wächst, ist es sinnvoll, über eine Auslagerung von Diensten in die Cloud nachzudenken. Dabei müssen jedoch die Vor- und Nachteile 16 sorg ältig gegeneinander abgewogen werden. Zu den Vorteilen von So ware-as-a-service zählen: Geringes Investitionsrisiko da ür die So wareein ührung keinerlei IT-Hardware benötigt wird und ausschließlich die Ein ührungsberatung berechnet wird 15 Baun u. a. (Cloud Computing: Web-basierte dynamische IT-Services, Seite 1) 16 vgl. Wikipedia contributors (So ware as a Service) 13

14 Transparente IT-Kosten da in der Regel nur ür die tatsächliche Nutzung der So ware bezahlt wird Beschleunigte Implementierung durch die Standardisierung der SAAS-Lösung Verringerung der IT-Prozesskomplexität indem Wartungsarbeiten, Updates und weitere IT-Aufgaben durch den Servicegeber übernommen werden Mobilität durch zeit- und ortsunabhängigen Zugriff über das Internet Konzentration auf das Kerngeschä durch die Abtretung lästiger IT-Aufgaben Die Nachteile dürfen aber gerade bei geschä skritischen Anwendungen nicht außer Acht gelassen werden: Abhängigkeit von Servicegebern und damit die Gefahr, dass das System aus einem bestimmten Grund (z.b. Insolvenz, Ausfall der Internetanbindung) aus ällt Langsamere Datenübertragungsgeschwindigkeit als bei On-Premise-Lösungen im lokalen Netzwerk Geringere Anpassungsmöglichkeiten durch hohen Standardisierungsgrad der SAAS-Lösung Daten- und Transaktionssicherheit müssen geltenden Vorschri en und Gesetzen entsprechen und durch angemessene Sicherheitsmaßnahmen geschützt werden Das ERP-System OpenERP wird von diversen Dienstleistern, unter anderem der Herstellerfirma selbst, als So ware-as-a-service angeboten. Für die in dieser Arbeit betrachtete Implementierung wurde allerdings eine On-Premise-Installation auf einem lokalen Server vorgezogen, um eine intensivere Evaluation des Systems zu ermöglichen Abgrenzung von Start-Up-Unternehmen zu anderen Unternehmenstypen Üblicherweise werden Unternehmen anhand der Anzahl der beschä igten Personen, ihres Jahresumsatzes und ihrer Jahresbilanzsumme in Unternehmensklassen eingeordnet. Die Kommission der Europäischen Union 17 sieht folgende Einteilung vor: 17 EU-Kommission (Empfehlung der Kommission vom 6. Mai 2003 betreffend die Definition der Kleinstunternehmen sowie der kleinen und mi leren Unternehmen. (2003/361/EG)), Artikel 2 des Anhangs 14

15 Unternehmensklasse Beschä igte Personen Jahresumsatz oder Jahresbilanzsumme Kleinstunternehmen < 10 < 2 Mio Kleine Unternehmen < 50 < 10 Mio Mi lere Unternehmen < 250 < 50 bzw. < 43 Mio Tab. 1.: Mitarbeiterzahlen und finanzielle Schwellenwerte zur Definition der Unternehmensklassen Diese Einordnung bezieht sich jedoch nur auf den aktuellen Zeitpunkt und lässt eine zeitliche Entwicklung außen vor. Damit eignet sie sich nicht ür die umfassende Charakterisierung eines Start-Up-Unternehmens, wie sich aus dem Blogeintrag des erfolgreichen Unternehmensgründers Steve Blank aus dem Silicon Valley ableiten lässt: A startup is an organization formed to search for a repeatable and scalable business model. 18 Dieses skalierbare Geschä smodell impliziert ein schnelles Wachstum des Unternehmens sowohl finanziell als auch personell. Damit unterscheidet sich die Gründung eines Start-Up- Unternehmens substanziell von Existenzgründungen mit dem Ziel einer beruflichen Selbstständigkeit, wie sie z. B. typischerweise im Handwerk au reten, obwohl beide in die Klasse der Kleinstunternehmen eingeordnet werden. Gerade bei Investitionen in die unternehmerische Infrastruktur ist es wichtig, die erwartete zukün ige Entwicklung der Firma mit in den Entscheidungsprozess einfließen zu lassen, um das Unternehmen auf eine adäquate Basis zu stellen und um die Investitionssicherheit zu erhöhen. Diese Arbeit beschränkt sich auf die Betrachtung von Start-Up-Unternehmen mit ihrem im Vergleich zu anderen Kleinstunternehmen abweichenden Anforderungsprofil. Da in der Literatur keine eindeutigen, quantitativen Kriterien ür Start-Up-Unternehmen existieren, ist es dem Unternehmensgründer selbst überlassen, seine Firma einzuordnen. In der Praxis könnte z. B. ein geplanter Personalbestand von mehr als 10 Beschä igten innerhalb der ersten beiden Jahre nach Gründung ein Indikator ür die Existenz eines Start-Up-Unternehmens sein. 18 Blank (What s A Startup? First Principles.) 15

16 4Kapitel 4. So ware zur Steuerung eines Start-Up-Unternehmens Insbesondere ür die betriebliche So ware ist die Abgrenzung von Start-Up-Unternehmen zu anderen Kleinstunternehmen, die im vorangegangenen Abschni (3.4 Abgrenzung von Start- Up-Unternehmen zu anderen Unternehmenstypen) diskutiert wurde, entscheidend. So wareanbieter nutzen o die Einordnung in Unternehmensklassen, um ihre Produkte zielgruppengerecht zu bewerben. Dabei ist darauf zu achten, dass spezielle So ware ür Kleinstunternehmen schon nach kurzer Zeit mit den Anforderungen eines Start-Up-Unternehmens überfordert sein kann, was einen kurzfristigen, aufwendigen Wechsel zu einem umfangreicheren So waresystem erfordern würde Anforderungskatalog an ein So waresystem Bevor mit der Auswahl einer So ware begonnen werden kann, muss als eine der ersten Aufgaben im Rahmen einer Anforderungsanalyse ein Soll-Konzept mit den fachlichen Anforderungen an Funktionen und Prozesse entwickelt werden. Ebenso sind systemtechnische Anforderungen und Restriktionen zu berücksichtigen und Schni stellen zu Nachbarsystemen und Fremdso ware zu definieren und zu analysieren. 19 In Start-Up-Unternehmen ist es dabei zweckmäßig, einen zweiteiligen Anforderungskatalog zu erstellen. Der erste Teil umfasst die grundlegenden betriebswirtscha lichen Geschä sprozesse, die notwendigerweise schon 19 vgl. Jungebluth (Das ERP-Pflichtenhe, Seite 82) 16

17 zum Zeitpunkt der Aufnahme des Geschä sbetriebes ver ügbar sein müssen. Im zweiten Teil können die absehbaren zukün ige Anforderungen aufgelistet werden. Die folgenden Unterabschni e beschreiben die wesentlichen Punkte, die dabei durch eine betriebliche So ware er üllt werden müssen Anforderungskatalog bei Unternehmensgründung Es gilt der Grundsatz, dass zum Zeitpunkt der Unternehmensgründung nur die grundsätzlichen Geschä sprozesse im System abgebildet werden sollen, um dadurch die Kosten ür Ein ührung und Anpassung der So ware zu begrenzen. Zu den daraus resultierenden wesentlichen Anforderungen zählen: Zentrale, redundanzfreie Datenhaltung der Stammdaten von Kunden, Lieferanten und Produkten Abbildung eines einfachen Vertriebsprozesses mit der Funktionalität Angebote, Lieferscheine und Rechnungen zu erstellen, Zahlungen zu registrieren, Lagerbestände zu korrigieren, usw. Benutzerfreundlichkeit der So ware sowohl in der Anwendung als auch in der Administration Hilfe und Support bei Eingabe- und Programmfehlern sowie bei Fragen zu Bedienung und Verhalten der So ware Überschaubare Investitionssumme um das junge Unternehmen nicht zu überfordern und das geringe zur Ver ügung stehende Kapital in den Kernprozessen verwenden zu können Ziel in dieser Phase ist es nicht, das Unternehmen als Ganzes mi els einer Unternehmensso ware abzubilden, sondern lediglich vorwiegend die kundenorientierten Kernprozesse zu unterstützen Zukün ige Anforderungen an die Unternehmensso ware der FENECON GmbH & Co. KG Die Liste der Anforderungen bei Unternehmensgründung zählt ür gewöhnlich auch bereits zum Leistungsumfang einfacherer, auf Kleinstunternehmen ausgerichteter So warealternativen. 17

18 Wie oben angedeutet sollten jedoch insbesondere auch die erst zukün ig zu erwartenden Anforderungen im Auswahlprozess beachtet werden, um Investitionssicherheit zu erreichen. Eine zukun sgerichtete Anforderungsanalyse der FENECON GmbH & Co. KG ergab folgende wichtige Funktionalitäten: Internationalisierung sowohl in Bezug auf die Benutzeroberfläche als auch die vollständige Übersetzbarkeit der Standardbelege (Rechnung, Lieferschein, ), Produktbeschreibungen, usw. Integration mit E-Commerce-Anwendungen wie dem Amazon Marketplace und dem eigenen, auf der Open-Source-E-Commerce-Pla form Magento basierenden, Webshop. Dabei sind unterschiedliche Stufen der Integration, von der einfachen Übernahme neuer Bestellungen, bis hin zur vollständig integrierten Produkt-, Bestands- und Au ragsverwaltung, denkbar. DATEV-Integration zum Austausch von Buchhaltungsdaten mit der Steuerkanzlei. Flashlistenmanagement gehört zu den sehr spezifischen Anforderungen an eine Unternehmensso ware in der Photovoltaikbranche. In sogenannten Flashlisten sind dem Kunden die eindeutigen Kennnummern sowie weitere Leistungsdaten der gelieferten Photovoltaikmodule auszuhändigen. Projekt- und Dokumentenmanagement ür die Abwicklung des LED-, Stromspeicher- und Photovoltaikvertriebs, da dieser häufig in Form von Projekten mit zahlreichen Planungsund Angebotsschri en erfolgt. Liquiditätsplanung um jederzeit Informationen über den aktuellen und zukün igen Zahlungsfluss erhalten zu können. Service, Wartung und Ersatzteilmanagement um den hohen Ansprüchen gerecht zu werden, die bei Produkten mit Garantielaufzeiten bis zu zehn Jahren bzw. einer Gesamteinsatzdauer von 30 Jahren und mehr au reten. Anpassungs- und Erweiterungsfähigkeit um Eigenentwicklungen in die So ware zu integrieren und nicht abgedeckte Funktionalitäten zu ergänzen. Umfangreiches Berechtigungskonzept zur Absicherung von Unternehmenskennzahlen vor unberechtigten Zugriffen 18

19 4.2. So warealternativen Nachdem der Anforderungskatalog ür die betriebliche So ware definiert wurde, kann eine Marktanalyse durchge ührt werden. Dieser Abschni stellt die verschiedenen Kategorien der am Markt ver ügbaren So ware vor und analysiert Chancen und Schwachstellen der jeweiligen Lösungen in Bezug auf den Anforderungskatalog bei Unternehmensgründung (siehe Unterabschni 4.1.1) und ihre Zukun s ähigkeit. Die aufgelisteten Anwendungsprogramme und So warepakete verstehen sich als beispielha ür die jeweilige Kategorie und erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit Office-Paket Zur Kategorie der Office-Pakete zählen Anwendungen wie Microso Office 20, Apache Open- Office 21, LibreOffice 22 ( e Document Foundation) und Corel WordPerfect Office 23. Für die So ware ist ein finanzieller Aufwand von 0 bis maximal unge ähr 300 einzuplanen. Abb. 4.: Office-Paket: Microso Word Eine naheliegende Option ür jeden Unternehmensgründer ist die Verwendung eines Office- Paketes ür die Verwaltung von Stammdaten, das Schreiben von Angeboten, Rechnungen, usw. Der Einstieg ällt hier besonders leicht, weil entsprechende So ware meist sowieso vorhanden 20 h p://office.microso.com 21 h p://www.openoffice.org 22 h p://www.libreoffice.org/ 23 h p://www.corel.com/corel/product/index.jsp?pid=prod

20 ist, da sie auch ür weitere Aufgabenbereiche benötigt wird, und ür gewöhnlich Vorerfahrungen im Umgang mit der So ware existieren. Somit können ohne zusätzliche Investitionen und mit nur geringem Lernaufwand gute Erfolge erzielt werden. So sind Office-Anwendungen nicht auf die Bewältigung von Workflows, also die Abarbeitung von festen Arbeitsschri en in einem komplexen Arbeitsprozess, ausgerichtet. Durch die vielen manuellen Tätigkeiten, die deshalb notwendig werden, wie etwa das Korrigieren des Lagerbestandes, nachdem eine Lieferung durchge ührt wurde, können schnell Fehler in der Datenintegrität au reten. Da die Daten nicht formalisiert und strukturiert, sondern unstrukturiert abgelegt werden, ist außerdem eine spätere, automatisierte Migration in eine Datenbank wenn überhaupt nur mit sehr hohem Aufwand möglich. Bei den wenigen handgeschriebenen Rechnungen, die im Rahmen der Implementierung von OpenERP bei FENECON zu migrieren waren, traten z. B. mit regelmäßiger Häufigkeit fehlerha e Berechnungen, uneinheitliche Layouts, falsche Lagerbestände, usw. auf Kaufmännische So ware für Kleinst- und Kleine Unternehmen In diesen Bereich fallen unter anderem die Produkte der Haufe-Lexware GmbH & Co. KG 24 ( Warenwirtscha pro, Büro easy, Handwerk plus ), der DATA BECKER GmbH & Co. KG 25 ( finance to date, Au rag & Rechnung, Handwerker PRO ), die Lösungen ür Kleinunternehmen der Sage So ware GmbH 26 ( GS-Office, PC-Kaufmann ) und andere Programme wie microtech büro+ 27, CTO Warenwirtscha Business 28, MonKey Office 29 und Win-HaBu 30. Das So warespektrum reicht von kostenloser Freeware bis hin zu So warepaketen ür ca Den Einstieg in den Bereich integrierter, auf betriebliche Geschä svor älle ausgerichteter So ware bildet kaufmännische So ware ür Selbstständige, Freiberufler sowie ür Kleinst- und Kleine Unternehmen. Im Allgemeinen er üllen die Anwendungen aus dieser Kategorie uneingeschränkt die Punkte aus Unterabschni (Anforderungskatalog bei Unternehmensgründung), scheitern jedoch häufig an den zukün igen Anforderungen, die insbesondere in Start- 24 h p://www.lexware.de 25 h p://www.databecker.de 26 h p://www.sage.de/sb 27 h p://www.microtech.de/produkte/bueroplus 28 h p://www.ctoso ware.de 29 h p://www.monkey-office.de 30 h p://mcrichter.macbay.de 20

21 Abb. 5.: Kaufmännische So ware: CTO Warenwirtscha Business Up-Unternehmen au reten. Beispielsweise sind in dieser So wareklasse die Integration eigener Individualprogrammierung zur Erweiterung der Grundfunktionalitäten, der direkte Zugriff auf die zugrunde liegende Datenbank mit den Geschä sdaten und Möglichkeiten zur Internationalisierung keine Selbstverständlichkeit. Demzufolge können diese Programme im unternehmerischen Alltag schnell an ihre Grenzen stoßen, wie einige Beispiele, die in der Firma FENECON schon nach kurzer Zeit au raten, zeigen. So war es ür Auslandsgeschä e im Senegal notwendig, französische Produktbeschreibungen vorzuhalten, Rechnungen in französischer Sprache zu erstellen und Steuersätze entsprechend anzupassen. Ebenso wurde es mit zunehmender Anzahl an Mitarbeitern immer wichtiger, den Zugriff auf sensible Daten nur ür bestimmte Mitarbeitergruppen freizugeben, was nur durch ein in die So ware integriertes Authentifizierungs- und Berechtigungssystem möglich war. 21

22 Mi elstandsso ware Die bekannten, auf branchenorientierte Mi elstandsso ware ausgerichteten, Anbieter wie Sage So ware GmbH 31 ( Office Line Evolution, New Classic, ERP b7, ERP X3 ), DATEV eg 32 ( Mi elstand classic pro, Unternehmen online ), IFS 33 ( Applications ) und ABAS So ware AG 34 ( abas-erp ) bekommen in den letzten Jahren vermehrt Konkurrenz durch die Mi elstandsoffensiven der großen, traditionellen ERP-Systemhäuser SAP 35 ( Business One ), Oracle 36 ( JD Edwards EnterpriseOne ) und Microso 37 ( Dynamics NAV ). Als Investitionssumme ür Mi elstandsso ware sollten niedrige ünfstellige Beträge eingeplant werden, wobei sich die endgültigen Kosten stark projektbezogen unterscheiden können. Abb. 6.: Mi elstandsso ware: Sage New Classic In Bezug auf Branchenorientierung und -optimierung, Funktionalität, Benutzerfreundlichkeit und Anpassungs ähigkeit sind die So warepakete aus dieser Kategorie das Maß der Dinge. Ausschlusskriterium ür den Einsatz in einem Start-Up-Unternehmen ist jedoch die zu erwartende Investitionshöhe, die den finanziellen Rahmen dieser Unternehmensklasse übersteigt. Mit Produkten wie Sage New Classic finden sich in dieser Kategorie auch Anwendungen, die ür Start-Up-Unternehmen geeignet sein können. Über den Ansatz, eine Basisso ware erst 31 h p://www.sage.de/smb 32 h p://www.datev.de 33 h p://www.ifsworld.com 34 h p://www.abas.de 35 h p://www.sap.com/germany/sme 36 h p://www.oracle.com/de/products/applications/jd-edwards-enterpriseone 37 h p://www.microso.com/de-de/dynamics/erp-nav-ubersicht.aspx 22

23 bei Bedarf über Module individuell und flexibel an neue Anforderungen anzupassen, lassen sich hohe Initialkosten zeitlich entzerren. Als Einstiegslösung ür ein Start-Up-Unternehmen stellen sie aber weiterhin eine enorme Investition dar Open Source ERP-Systeme Abb. 7.: Open Source ERP-Systeme: OpenZ Im Markt der Warenwirtscha ssysteme unter Open-Source-Lizenz existieren viele Projekte mit unterschiedlichsten Ausrichtungen und Hintergründen. Tabelle 2 listet daraus die wesentlichen, auf den deutschen Raum angepassten Anwendungen. Die Pfeile ( ) in der Tabelle symbolisieren jeweils einen Fork 38. Open Source ERP-Systeme bieten gerade ür Start-Up-Unternehmen einen interessanten Gegenvorschlag zu den in den vorherigen Unterabschni en vorgestellten So warealternativen. Die aufgelisteten Systeme befinden sich in einem fortgeschri enen und bewährten Entwicklungsstadium und sind grundsätzlich mit der Funktionstiefe von Mi elstandsso ware (Unterabschni 4.2.3) vergleichbar. Ihr wesentlicher Vorteil im direkten Vergleich sind die sehr günstigen Anfangsinvestitionskosten, da ür die Freie So ware keine Lizenzgebühren anfallen. Dennoch darf nicht übersehen werden, dass hinter den meisten Open Source ERP-Systemen Unternehmen stehen, ür die die Veröffentlichung des ellcodes Teil der Geschä sstrategie ist und die ihre Umsätze meist mit Komplementärprodukten und -dienstleistungen erzielen. Gerade bei ERP-System stellen die im Laufe der Zeit älligen Kosten ür Anpassung und Erweiterung 38 Ein Fork bezeichnet in der So wareentwicklung die Aufspaltung eines Projektes in zwei oder mehrere Folgeprojekte, wobei Teile des ellcodes kopiert werden und dann unabhängig von dem ursprünglichen Projekt weiterentwickelt werden. Gründe ür einen Fork können verschiedene Ziele ür das Projekt, Uneinigkeiten in der technischen Aus ührung oder persönliche Unstimmigkeiten zwischen den Entwicklern sein. Neubert (Betriebswirtscha liche Anwendungsso ware auf Basis Freier So ware eine Auswahl, Seite 6) 23

24 ERP-System Hersteller Programmiersprache Internet Apache OFBiz Java o iz.apache.org Compiere Consona Corporation (USA) Java ADempiere Java Openbravo Openbravo s.l. (Spanien) Java OpenZ Zimmermann-So ware (Deutschland) Java concepterp mm-concept GbR (Deutschland) PHP ERP5 Nexedi s.a. (Frankreich) Python IntarS IntarS GmbH (Deutschland) Objective-C Nuclos Novabit GmbH (Deutschland) Java OpenERP OpenERP s.a. (Belgien) Python Tryton Python SQL-Ledger DWS Systems Inc. (Kanada) Perl Kivitendo LINET Services GmbH (Deutschland) Perl/ PHP weberp PHP Tab. 2.: Übersicht über Open Source ERP-Systeme des Funktionsumfangs, sowie notwendige Schulungen einen hohen Anteil der Gesamtkosten dar. Es ist also unrealistisch anzunehmen, die Ein ührung einer Open-Source-Lösung könne vollständig kostenfrei durchge ührt werden trotzdem sind die Total Cost of Ownership häufig deutlich geringer als bei vergleichbaren Alternativlösungen. 24

25 Teil III. Evaluation von OpenERP Grundlage dieser Bachelorarbeit ist die Idee, in einem Start-Up-Unternehmen ab der Gründung mit einem vollwertigen, erweiterbaren ERP-System zu arbeiten. Zu diesem Zweck erscheint Open-Source-So ware aufgrund der günstigen Anschaffungs- und Inbetriebnahmekosten besonders gut geeignet. Nachdem nun im vorangegangenen Teil eoretische Grundlagen gelegt wurden und die möglichen So warealternativen in Hinblick auf aktuelle und zukün ige Anforderungen des Unternehmens FENECON GmbH & Co. KG diskutiert wurden, folgt in diesem Teil die konkrete Evaluation von OpenERP. Dazu werden in jeweils eigenen Kapiteln die Funktionalität, Varianten von Implementierungsunterstützung und Support und die Systemarchitektur der derzeit aktuellen Version 6.1 analysiert. Abb. 8.: Startbildschirm von OpenERP 25

26 5Kapitel 5. Funktionalität Die möglichst vollständige und umfangreiche Abbildung und Unterstützung der Geschä sprozesse eines Unternehmens ist das Ziel der Implementierung eines ERP-Systems. Um die Funktionalität einer So ware zu bewerten, ist deshalb sowohl die Breite des abgedeckten Funktionsportfolios, als auch die Funktionstiefe der einzelnen Module zu betrachten. Im Folgenden werden dazu die Funktionsbereiche von OpenERP kurz vorgestellt und anschließend beispielha die Abbildung einiger konkreter Anwendungs älle im System nachvollzogen Abdeckung unternehmerischer Funktionsbereiche OpenERP wirbt auf der eigenen Internetpräsenz mit der Abdeckung folgender betrieblicher Funktionsbereiche: 39 CRM (Customer Relationship Management) Durch ührung von Marketingkampagnen Unterstützung der Kundenakquise Planung von Besprechungen und Telefonanrufen Management von Kundenkontakten und Verkaufschancen Angebots- und Au ragsverwaltung Echtzeit-Auswertungen Anbindung an Microso Outlook und Mozilla underbird 39 OpenERP s.a. (OpenERP - Open Source Business Applications) 26

27 Buchhaltung und Finanzen Eingabeoptimierte Benutzeroberfläche Integriertes, analytisches Rechnungswesen Automatischer und manueller Zahlungsabgleich mit Online Banking Schni stelle Multiwährungs ähigkeit Mehrfirmen ähigkeit Rechnungsverfolgung Automatisches Mahnwesen Angepasste Lokalisierung an viele Staaten Definierbare Dashboards und Leistungskennzahlen Kassenterminal Basierend auf Webtechnologie Bedienerfreundlich Leistungs ähige Artikelsuchmaschine mit Unterstützung ür Barcode-Scanner Offline ähig Parallele Warenkörbe Leistungs ähiges Back-End (Öffnen und Schließen von Registrierkassen, Mehrbenutzer- ähigkeit, verschiedene Zahlungsarten, ) Projektmanagement Integrierte Kollaborationswerkzeuge (Texteditor, Chat, ) Einsatzplanung der Mitarbeiter Auswerungen und Analysen (z. B. Gan -Diagramme) Issue-Tracking-System Lagerverwaltung Abbildung komplexer Warenströme Doppelte Lagerbuch ührung Wareneingangs-, -ausgangs- und -wertanalyse Integration mit Bestellwesen (Mindest- und Meldebestände) 27

28 Personalwesen Zentrale Mitarbeiterdatenbank Anwesenheits- und Arbeitszeiterfassung Urlaubsplanung Personalbeschaffungsmanagement Aufstellung von Mitarbeiterentwicklungsplänen Einkauf Wareneingangsverfolgung alitätsmanagement Lieferantenbewertung Produktion, Planung und Steuerung Optimierte automatische und manuelle Ablaufplanung Ablaufverfolgung mit Barcode-Unterstützung Ressourcenplanung ür Personal und Material Unterstützung ür komplexe Stücklisten und Produktionsprozesse Marketing Durch ührung von Kampagnen per und Post Test-Modus Integration mit CRM ür Nachfassaktionen usw. Fakturierung Einfache, benuterfreundliche Erstellung von Rechnungen Detaillierte Auswertungen Gehaltsabrechnung Noch nicht auf den deutschen Markt angepasst 28

29 Abb. 9.: Screenshot: OpenERP s.a. versucht mit der Internetseite (Abbildung 9) einen objektiven, detaillierten Vergleich mit den Konkurrenten Open Bravo, Sage, Microso Dynamics NAV und SAP R/3 auf funktionaler Ebene. Leider befindet sich die Seite noch im Au au und ist aufgrund der starken Ausrichtung auf OpenERP auch nur bedingt aussagekrä ig. Dabei ist ein direkter Vergleich beispielsweise zwischen OpenERP und SAP R/3 eigentlich nicht sinnvoll. Dies liegt zum einen an der grundsätzlich unterschiedlichen Zielgruppe und der ungleich längeren Entwicklungszeit von SAP R/3, zum anderen verfolgt OpenERP in vielen Bereichen einen vollkommen anderen Ansatz. So zeigt das Buch OpenERP evaluation with SAP as reference 40 anschaulich (Abbildung 10), wie sich die Grundphilosophie zur Anpassung der So ware an den Bedarf des Kunden in den beiden Systemen unterscheidet. Während SAP im Regelfall die Anforderungen der Unternehmen deutlich übersteigt und ür den Einsatz ein aufwendiges Customizing erforderlich ist, verfolgt OpenERP die Idee, nur die Basisfunktionalität anzubieten, die ür die jeweiligen Ansprüche individuell erweitert wird Konkrete Anwendungsfälle Ein bewährtes Mi el zur Analyse und Bewertung der Funktionalität von IT-Systemen ist das Requirements Engineering 41. Mithilfe konkreter Use Cases 42 werden dabei aus der Sicht des Anwenders Aufgaben definiert, die durch das System abzubilden sind. Im Folgenden sollen jeweils beispielha e Anwendungs älle in den Bereichen Vertrieb, Buchhaltung und Lagerverwaltung aufgestellt und die Umsetzung durch OpenERP betrachtet werden. 40 vgl. Delsart, Yves und Van Nieuwenhuysen, Christelle (OpenERP evaluation with SAP as reference, Seite 38) 41 vgl. Partsch (Requirements-Engineering systematisch: Modellbildung ür so waregestützte Systeme, Seite 19) 42 vgl. Cockburn (Use Cases effektiv erstellen, Seite 15 ) 29

30 Abb. 10.: Grundphilosophie zur Anpassung der So ware an den Bedarf des Kunden: SAP im Vergleich zu OpenERP Im Vertrieb Im Vertrieb steht die Interaktion mit den Kunden im Vordergrund. Aus den dabei anfallenden Aufgaben resultiert eine Reihe von Anwendungs ällen, die sich ür den Vertriebsmitarbeiter im System ergeben: Kontaktdaten verwalten Kundenbesuch planen Angebot erstellen Kontakt nachfassen Vertriebsmitarbeiter Auftrag verwalten Abb. 11.: Anwendungs älle im Vertrieb Abb. 12.: Menüpunkt Verkau OpenERP bildet die geforderte Funktionalität mithilfe der Module CRM (crm) 43 und Verkaufsmanagement (sale) im zentralen Menüpunkt Verkau ab. Zur Kontaktdatenverwaltung stehen die Menüunterpunkte Verkauf Verkaufskontakte und Partnerverzeichnis Kunden zur Ver ügung je nachdem ob es sich nur um eine Verkaufschance bzw. eine Rückmeldung aus Marketingaktivitäten oder um einen Kunden, der bereits 43 Die interne Bezeichnung des Moduls ist jeweils in Klammern dahinter angegeben. 30

31 in der Kundendatenbank abgelegt wurde, handelt. Kundenbesuche und Nachfassaktionen, wie z. B. Telefonanrufe, können ebenfalls in der Kundenverwaltung oder unter Kundenanrufe Geplante Anrufe geplant werden. Angebote und Au räge werden über den Punkt Verkauf Verkaufsau räge erfasst In der Buchhaltung Die Buchhaltung bearbeitet die im Rahmen der finanziellen Geschä svor älle eines Unternehmens au retenden Tätigkeiten. Mögliche Use-Cases in Bezug auf das ERP-System sind: Rechnung erstellen Zahlungsfluss registrieren Warenauslieferung freigeben Gutschrift erstellen Buchhalter Mahnung schreiben Abb. 13.: Anwendungs älle in der Buchhaltung Abb. 14.: Menüpunkt Finanzen Die entsprechenden Funktionalitäten befinden sich bei OpenERP sowohl unter dem bereits bekannten Menüpunkt Verkau als auch unter dem Überbegriff Finanzen, der durch die Module einvoicing (account), einvoicing & Payments (account_voucher) und Buchhaltung und Finanzen (account_accountant) abgedeckt wird. Der Standardprozess zur Erstellung einer Rechnung und zur Freigabe der Warenauslieferung wird angestoßen, indem ein bestehender Verkaufsau rag bestätigt wird. Mi els der angegebenen Fakturierungsregel wird dabei der Prozessablauf gesteuert. Der Prozess ür einen Verkauf auf Vorkasse wird mit der Option Zahle vor Lieferung angestoßen. Dabei wird direkt eine Rechnung erstellt, die Auslieferung der Waren jedoch erst freigegeben, nachdem der Zahlungseingang registriert wurde. Der Menüpunkt Kunden Ausgangsrechnungen ermöglicht 31

32 in diesem Zusammenhang einen ständigen Überblick über den aktuellen Status der Ausgangsrechnungen und bietet auch den Einstiegspunkt zur Erfassung eines Zahlungseingangs und zur Erstellung einer Gutschri im Falle einer Rücksendung. Die Funktion Periodische Buchungen Zahlungserinnerungen Sende Zahlungserinnerung aus dem Modul Followup Management (account_followup) unterstützt den Buchhalter darüber hinaus bei der automatisierten Erstellung von Mahnungen aufgrund unbezahlter Rechnungen, bei denen das angegebene Zahlungsziel überschri en wurde In der Lagerverwaltung Ein gut funktionierendes Lagermanagement kann die Kapitalbindung reduzieren und die Lieferquote erhöhen. Das Bereitstellen der da ür notwendigen, gesicherten Informationen über den aktuellen und zukün igen Lagerbestand ist die zentrale Aufgabe der Lagerverwaltung. Wareneingang registrieren Ware ausgeben Lagerverwalter Bestand verwalten Abb. 15.: Anwendungs älle in der Lagerverwaltung Abb. 16.: Menüpunkt Lager OpenERP setzt intern auf eine Methode, die sich an die doppelte Buch ührung anlehnt und die einzelnen Lagerorte wie Konten in der Buchhaltung ührt. Eine Warenlieferung entspricht dabei einem Buchungssatz mit Soll- und Habenkonto, sodass zu jeder Warenlieferung immer auch eine Buchung auf einem Gegenkonto erfolgt. Das System arbeit dazu mit echten, physischen Lagern, wie Hauptlager und alitätskontrolle, mit Konten ür Lager bei Kunden und Lieferanten und mit virtuellen Lagern, wie Eigene Produktion, Lagerschwund und Ausschussware vgl. Pinckaers und Van Vossel (Integrate Your Logistic Processes with Openerp, Seiten 103 ) 32

33 Die entsprechenden Eingabeoberflächen ür Anwendungs älle der Lagerverwaltung sind der Kategorie Lager zugeordnet, das mit dem Modul Lager & Logistik (stock) mitgeliefert wird. Lagerbuchhaltung Wareneingang listet die, durch Beschaffungsau räge ausgelösten, zu erwartenden Wareneingänge auf, um sie an dieser Stelle zu überprüfen und zu bestätigen. Analog dazu erfolgt die Auslieferung der geplanten Warenausgänge inklusive der Erstellung eines Lieferscheines unter Lagerbuchhaltung Warenauslieferung. Zur Überprüfung des Lagerbestandes im Rahmen einer Stichtagsinventur steht der Punkt Bestandsverwaltung Inventurau räge zur Ver ügung Anpassung von Geschä sprozessen In wurde bereits beschrieben, dass Office-Anwendungen ür komplexere Geschä sprozesse ungeeignet sind, weil sie aufeinander folgende Arbeitsschri e nicht unterstützen. Ein ERP-System lebt davon, Aufgaben anhand von vordefinierten, mit Parametern gesteuerten Prozessen abzuarbeiten, wie das Beispiel eines Verkaufs auf Vorkasse (Unterabschni 5.2.2) kurz angedeutet hat. OpenERP kennt zwei verschiedene Perspektiven auf Geschä sprozesse. Mithilfe der Ansicht User Process kann der aktuelle Status eines konkreten Dokuments in einem Workflow betrachtet werden. Abbildung 17 zeigt beispielsweise in einem Verkaufsprozess den Weg des Angebots VA0102, aus dem ein Verkaufsau rag mit zugehöriger Rechnung (RE12172) und eine Warenauslieferung wurde. Abb. 17.: User Process 33

34 Als Workflow bezeichnet OpenERP die technische Definition zur Abarbeitung von Prozessschri en. Obwohl in ERP-Systemen grundsätzlich eine Reihe vordefinierter best-practice Workflows existieren, ist es häufig notwendig, Anpassungen vorzunehmen oder vollständig neue Arbeitsprozesse zu entwerfen. Somit lässt sich die ERP-So ware vollständig an die betrieblichen Abläufe des Unternehmens anpassen. Im Menüpunkt Einstellungen Personalisierung Workflowdesign Workflowdesign steht dazu ein leistungs ähiger, grafischer Editor zur Ver- ügung. Abbildung 18 zeigt den Verkaufsprozess erneut, jedoch diesmal in der formal vollständigen, technischen Darstellung als Zustandsdiagramm. In dieser Ansicht werden die möglichen Zustände und die jeweiligen Transitionen deutlich. Dabei stellen die grauen Ellipsen Start- und Endzustände dar; das Rechteck um invoice deutet auf einen eigenen Subworkflow zur Abwicklung der Rechnungsstellung hin. Abb. 18.: Workflowdesigner 34

35 5.4. Erweiterungen im Enterprise App Store OpenERP s.a. verfolgt den Ansatz, ein stabiles, hochwertiges ERP-System zur Abdeckung der Basisfunktionalitäten zu entwickeln und zu pflegen. 45 Nach dem Vorbild der App-Stores ür Android- und Apple-Smartphones, soll das Grundsystem mit Apps erweitert werden, die durch externe Partner erstellt werden. Vorteil dieser Strategie ist die Nutzung der Open-Source-Community als Entwickler von Erweiterungen sowie eine Stärkung der OpenERP-Partner, die sich als Spezialisten positionieren können. Ein wesentlicher Nachteil ist, dass o sehr viel Zeit zwischen dem Erscheinen neuer OpenERP-Versionen und der Ver ügbarkeit der Apps ür diese Version verstreicht. Derzeit sind im Enterprise App Store auf h p://apps.openerp.com ca Module ver ügbar, wobei sowohl Umfang als auch alität der angebotenen Erweiterungen stark schwanken. Hinter dem großen Angebot verbergen sich eine Vielzahl sehr brauchbarer und wichtiger Werkzeuge, wie die verschiedenen Reporting-Engines zur Erstellung von Auswertungen und Ausdrucken und die Konnektoren ür E-Business-Anwendungen Reporting OpenERP setzt auf das gut integrierte ReportLab PDF Toolkit 46, das auf der Auszeichnungssprache RML (Report Markup Language) basiert, die jedoch sehr tief ansetzt und relativ schwer anzupassen ist. Obwohl mit dem OpenOffice Report Designer ein Konverter existiert, der Office-Dokumente in RML übersetzt, ist dieser mit komplexeren Aufgabenstellungen o überfordert. Von Partnern wurden deshalb einige gute Alternativen entwickelt: Aeroo Reports (report_aeroo) setzt ähnlich wie der OpenOffice Report Designer auf die Funktionalität von OpenOffice bzw. LibreOffice um die Vorlagen ür Dokumente zu erstellen. Im Gegensatz zum Original arbeitet es jedoch nicht als Konverter, sondern verwendet zum Ausdruck eine im Hintergrund laufende Office-Instanz. Für die Druckdokumente der FENECON GmbH & Co. KG kommt Aeroo Reports zum Einsatz; siehe dazu auch die Beschreibung der Installation des Reportings in Abschni 8.3. Webkit Report Engine (report_webkit) verwendet zur Erstellung seiner Ausdrucke die HTML- Rendering-Engine Webkit, die unter anderem auch in Apple s Browser Safari zum Einsatz 45 vgl. Pansaers, Xavier (Vision & Update on Channel Strategy, Folie 13) 46 h p://www.reportlab.com/so ware/opensource/rl-toolkit 35

36 kommt. Nachteil der Auszeichnungssprache HTML zur Erstellung von PDF-Dokumenten ist, dass eine exakte Positionierung und Seitenumbrüche nur schwer zu realisieren sind. Darüber hinaus existieren unter anderem noch Anbindungen an die spezialisierten Berichts- Werkzeuge JasperReports und Pentaho Business Analytics E-Business Unter dem Projektnamen Magento OpenERP Connector 47 entwickeln einige OpenERP-Partner gemeinsam eine offene und flexible Schni stelle zur Anbindung von E-Business-Pla formen wie Magento, Amazon Marketplace und ebay. Leider sind diese Module in den derzeit frei ver ügbaren Versionen noch nicht tauglich ür einen Produktivbetrieb. Eine Integration der verschiedenen Shop-Systeme ist deshalb momentan nur in Verbindung mit darauf spezialisierten OpenERP-Partnern sinnvoll. Im Projekt FENECON wird deshalb die automatisierte Anbindung an die eigenen Online-Shops Magento und Amazon so lange ausgesetzt, bis die manuelle Bearbeitung der Bestellungen unverhältnismäßig wird Referenzen Die oben dargestellten, abgedeckten unternehmerischen Funktionsbereiche, die beispielha en Anwendungs älle und ver ügbare Erweiterungen geben einen Hinweis darauf, wie umfangreich die Funktionstiefe von OpenERP ist. Da es nicht möglich ist, die Abdeckung jedes aktuell und zukün ig notwendigen Betriebsprozesses zu analysieren, lohnt sich darüber hinaus ein Blick auf die Unternehmen und Branchen, in denen die So ware bereits im Einsatz ist. OpenERP s.a. listet in seinen Referenzen 48 über 100 Unternehmen aus den Bereichen Handel, Bau, Fertigung, Dienstleistung usw. auf und zählt auch einige namha e Firmen wie Danone und Canonical, den Sponsor der Linux-Distribution Ubuntu, zu seinen Kunden. Wichtig ür einen Einsatz in Deutschland ist außerdem, dass die So ware auch den hiesigen Anforderungen genügt. Dazu sei auf die Referenzen 49 der big-consulting GmbH aus Cloppenburg verwiesen, in denen zahlreiche Implementierungen in Deutschland, insbesondere auch im rechtlich kritischen Bereich Finanzbuchhaltung, gelistet sind. 47 h ps://launchpad.net/magentoerpconnect 48 OpenERP s.a. (Customers References) 49 big-consulting GmbH (OpenERP Referenzen) 36

37 6Kapitel 6. Implementierungsunterstützung und Support Ein ERP-System ist ein komplexes So warepaket, das auf die Anforderungen jedes einzelnen Unternehmens individuell angepasst werden muss und das sich in jeder Implementierung etwas unterscheidet. OpenERP ist mi lerweile verhältnismäßig einfach zu installieren und eine interne Inbetriebnahme ist, wie in dieser Arbeit dargestellt, gerade bei Start-Up-Unternehmen durchaus sinnvoll. Das Geschä smodell hinter dem Open Source ERP-System sieht vor, dass sich mit OpenERP s.a. der Hersteller der So ware um die Weiterentwicklung des Frameworks und der grundlegenden ERP-Funktionalität, sowie um den Langzeitsupport kümmert, während Dienstleistungspartner die Implementierung und Anpassung vor Ort übernehmen. Darüber hinaus soll die Community, also auch jeder nicht-zahlende Benutzer der So ware, sich aktiv in den Entwicklungsprozess einbringen können und die So ware dauerha als kostenlose Open-Source-So ware unter der AGPL-Lizenz zur Ver ügung gestellt werden. Dabei behält Abb. 19.: Partnerstrategie des Herstellers OpenERP s.a. sich OpenERP s.a. die Vorgabe der strategischen Ausrichtung der So ware vor und bestimmt quasi im Alleingang die grundlegende Ausrichtung, Anpassungen im Framework und anstehende Releasewechsel. 37

38 Dieses Kapitel stellt die Protagonisten im Ökosystem um OpenERP dar, also das Zusammenspiel zwischen OpenERP s.a., den Dienstleistungspartnern und der Online-Community OpenERP s.a. in Belgien Ein wesentlicher, im Unternehmensumfeld vielleicht entscheidender, Unterschied zu anderen Open Source ERP-Systemen wie Apache OfBiz oder dem OpenERP-Ableger Tryton, ist die Tatsache, dass im Falle von OpenERP ein gut etabliertes Unternehmen hinter der So ware steht. Das belgische Unternehmen OpenERP s.a. 50 wurde im Jahr 2005 von Fabien Pinckaers mit der Vision gegründet, mit einer Open-Source-So ware der Markt der ERP-Systeme zu verändern. Die mi lerweile mehr als 180 Mitarbeiter in den Standorten Belgien und Indien zeigen, dass das Geschä smodell aufgegangen ist. Bei Open-Source-So ware im Unternehmenseinsatz drängt sich immer die Frage auf: Wer ha et, wenn es schief geht? 51 In der AGPL-Lizenz etwa, nach der OpenERP lizenziert ist, steht unter Paragraf 15: THERE IS NO WARRANTY FOR THE PROGRAM 52. Auch wenn dieser Ha ungsausschluss in Deutschland gesetzlich umstri en ist 53 ein Unternehmen, das Open- Source-So ware in kritischen Bereichen einsetzt, benötigt eine kompetente Anlaufstelle ür Unterstützung und Support. Mit dem Supportmodell OpenERP Enterprise 54 bietet OpenERP s.a. Unterstützung und Produktgarantie durch den Hersteller sowie kostenlose Migrationen auf die neueste Version bei einem Releasewechsel. Die Kosten ür diesen Servicevertrag belaufen sich auf im Jahr bei bis zu zehn Benutzern. Zu beachten gilt es dabei, dass der Support durch den Hersteller nur in französischer und englischer Sprache ver ügbar ist Dienstleistungspartner Mit über 400 Partnern in mehr als 70 Ländern existiert außerdem ein weltweites Netzwerk aus Gold-, Silver- und Ready-Partnern 55. Diese regionalen und fachlichen Spezialisten pflegen 50 s.a. steht ür société anonyme, eine belgische Rechtsform ür Aktiengesellscha en 51 Sobola, Sabine (Open Source: Wer ha et, wenn es schief geht? - manager magazin - Unternehmen) 52 Free So ware Foundation (GNU Affero General Public License (AGPL)) 53 vgl. Bundesministerium ür Wirtscha und Technologie (Open-Source-So ware: Ein Leitfaden ür kleine und mi lere Unternehmen, Kapitel 5. Rechtliche Fragen und Geschä smodelle) 54 vgl. OpenERP s.a. ( e OpenERP Publisher Warranty) 55 vgl. OpenERP s.a. (Partner Program) 38

39 den persönlichen Kontakt zum Kunden im Rahmen von Produktpräsentationen, Projektdurch- ührungen, Mitarbeitertrainings, Wartung und laufender Betreuung und passen die So ware an regionale Erfordernisse, wie z. B. geltende Gesetze, und die Anforderungen des Kunden an. Für den Raum Deutschland sind derzeit 13 lokale Partner gelistet. Deren A raktivität als Supportdienstleister liegt darin, dass sie den deutschen Wirtscha sraum mit den hier geltenden rechtlichen Anforderungen an Unternehmensso ware sehr gut kennen, örtlich nahe am Kunden sind und nicht zuletzt eine Kommunikation in deutscher Sprache möglich ist Online-Community Auf verschiedenen Pla formen wie den öffentlichen Foren auf openerp.com, der Entwicklungspla form Launchpad, dem Hashtag #OpenERP auf Twi er, dem Programmiererforum stackoverflow.com, privaten Blogs und dem sozialen Netzwerk Facebook, existiert eine weitläufige, unübersichtliche Community. Auch wenn dadurch Informationen nicht Abb. 20.: OpenERP-Partner in Deutschland immer einfach zu finden sind, findet sich doch eine große Vielfalt an Wissen und Unterstützung zu OpenERP. Eine erste Anlaufstelle bietet die Communityseite 56 von OpenERP s.a. Für die hier diskutierte Ein ührung in einem Start-Up-Unternehmen wurde der Weg mithilfe der Online-Community anstelle eines Dienstleistungspartners gewählt. Auch wenn eines der erklärten Ziele von OpenERP eine möglichst einfache Installation ist, hat sich doch herausgestellt, dass ein hohes Maß an IT-Know-how und viel Geduld bei der Suche nach funktionierenden Lösungen eine Voraussetzung ür diese Variante der Implementierung ist. 57 Wie oben bereits erwähnt, sind Migrationen und die schnelle Korrektur von Programmfehlern durch den Hersteller nur durch einen OpenERP Enterprise -Vertrag abgedeckt. Wer darauf verzichten kann, findet in der Community häufig ebenfalls gute, kostenlose Lösungen, wie etwa das Projekt OpenUpgrade, mit dem Migrationen von einem Release zum nächsten möglich werden h p://www.openerp.com/community 57 In Kapitel 8 finden sich deshalb die ersten Schri e zu einer grundlegenden, zukun s ähigen Installation. 58 vgl. OpenUpgrade team (OpenUpgrade s documentation) 39

40 7Kapitel 7. Systemarchitektur Abb. 21.: Client-Server-Architektur von OpenERP Für eine So ware, die weltweit von Tausenden Programmierern weiterentwickelt wird, die in geschä skritischen, sicherheitsrelevanten Unternehmensbereichen eingesetzt wird und die sich flexibel an aktuelle und zukün ige Anforderungen, wie z. B. den Zugriff auf Unternehmensdaten über Smartphone und Tablet-PC, anpassen soll, ist eine moderne, skalierbare Systemarchitektur entscheidend. Anhand der Kriterien So warekonzeption, verwendete Basistechnologien sowie Anpassungsund Erweiterungstechnologien erfolgt in diesem Kapitel eine eingehende, technische Analyse von OpenERP So warekonzeption Die So warekonzeption beschä igt sich mit den Fragen zum grundsätzlichen Au au der So ware. Welche Programmierparadigmen im OpenERP-Framework zum Einsatz kommen, erläutern die folgenden Unterabschni e. 40

41 Abb. 22.: Detaillierte Architektur von OpenERP Client-Server- und Drei-Schichten-Architektur Die Abbildungen 21 und 22 zeigen in unterschiedlichen Detailstufen die Architektur von OpenERP. Diese setzt mit der Trennung von Präsentationsschicht ( OpenERP Client ), Anwendungsschicht ( OpenERP Server ) und Persistenzschicht ( PostgreSQL-Datenbank ) konsequent auf eine Drei-Schichten-Architektur 59. Neben der Übersichtlichkeit durch die klare Struktur ergeben sich aus den klar definierten Schni stellen zwischen den Schichten einige Vorteile: Die Präsentationsschicht ist ür die Darstellung der Informationen auf dem Endgerät und damit ür ein einheitliches, benutzerfreundliches Bedienkonzept innerhalb der gesamten Anwendung zuständig. Sie verwendet dazu in der Auszeichnungssprache XML definierte Benutzeroberflächen mit Diagrammen, Eingabeformularen, usw. Der Standardclient in aktuellen Versionen ist der OpenERP Web-Client, der mithilfe eines Internetbrowsers bedient wird. Er wird zwar neben dem Applikationsserver installiert, technisch gesehen bildet er trotzdem als unabhängige Einheit eine eigene Schicht. Daneben existieren noch der GTK-Client, der sich wie eine Desktopanwendung bedienen lässt, und weitere Clients, die als Apps ür Android und iphone bzw. ipad umgesetzt sind. Die Anwendungsschicht realisiert die eigentliche Applikationslogik der Anwendung durch ihre Geschä sobjekte ( Business Objects ) und Geschä sprozesse ( Workflow Engine ). In den in der Programmiersprache Python verfassten Modulen im OpenERP Server finden die Berechnungen und Auswertungen sta, deren Ergebnis an die übergeordnete Präsentationsschicht über Schni stellen weitergeleitet wird. 59 vgl. Dunkel und Holitschke (So warearchitektur Für Die Praxis, Seite 18 ) 41

42 Die Persistenzschicht sorgt mit ihrem integrierten objektrelationalen Mapper da ür, dass die in Python definierten Geschä sobjekte dauerha in der Datenbank abgelegt werden Objektrelationaler Mapper OpenERP wurde von Grund auf und durchgehend nach dem Paradigma der objektorientierten Programmierung entwickelt. Um diese Objekte möglichst komfortabel in der zugrunde liegenden, relationalen Datenbank PostgreSQL abzulegen, ist ein sogenannter objektrelationaler Mapper erforderlich. Dieser sorgt da ür, dass mit wenig Aufwand persistente Geschä sobjekte erstellt, bearbeitet und verwaltet werden können und dabei das relationale Datenmodell in den Hintergrund rückt. Abbildung 23 zeigt am Beispiel der Definition des Objektes Partner, dass das Beerben der Klasse Object Service (osv.osv) ausreicht, um ein neues, persistentes Geschä sobjekt zu definieren. Mit weiteren Anweisungen können darüber hinaus Abb. 23.: Definition des Objektes Partner unter anderem A ribute und ihre Standardwerte definiert werden und Nebenbedingungen (Constraints) in der Datenbank angelegt werden Modularität Im Gegensatz zu vielen klassischen ERP-Systemen, die als monolithische Strukturen aufgebaut sind, besteht OpenERP nur aus einem allgemeinen Applikationsframework, das mit den entsprechenden Modulen zum ERP-System wird. Jede Funktionalität, egal ob komplexes Produktionsplanungs- und -steuerungssystem oder die einfache Erweiterung eines Geschä sobjektes um ein Eingabefeld, ist zu einem Baustein gekapselt. Diese Module können voneinander abhängen, sich gegenseitig flexibel erweitern und Eigenscha en und Methoden erben und vererben. 42

43 Weitere Informationen zur Modularität befinden sich im entsprechenden Unterabschni auf Seite 50 unter den Anpassungs- und Erweiterungstechnologien Mehrbenutzerfähigkeit Ein ERP-System kann von vielen Benutzern gleichzeitig verwendet werden, die möglicherweise zur gleichen Zeit die gleichen Objekte bearbeiten oder deren Operationen sich gegenseitig beeinflussen. In diesem Zusammenhang ist die Umsetzung der Transaktionssicherheit und des Sperrverfahrens ausschlaggebend. Darüber hinaus sind in einem Mehrbenutzersystem verschiedene Benutzerrollen mit unterschiedlichen Zugriffsrechten notwendig. Mit der durchgängigen Drei-Schichten-Architektur und dem objektrelationalen Mapper sind in OpenERP die Grundlagen ür eine übergreifende Mehrbenutzer ähigkeit gegeben, die automatisch bei allen Modulen Anwendung findet. Programme, die an diesen Schichten vorbei operieren, wie etwa durch einen direkten Zugriff auf die Datenbank per SQL-Anweisung, können diese Sicherheitsvorkehrungen jedoch umgehen Transaktionssicherheit Eine Transaktion bezeichnet eine Folge von Programmschri en, die als eine logische Einheit betrachtet werden. 60 Sie ist ein abgeschlossener Vorgang, der die Datenbank von einem konsistenten Zustand in einen neuen konsistenten Zustand über ührt 61 und somit die Datenintegrität gewährleistet. Das Transaktionssystem stellt dabei die Einhaltung der sogenannten ACID-Eigenscha en 62 sicher: Atomarität (Atomicity): Eine Transaktion wird entweder ganz oder gar nicht ausge ührt. Transaktionen sind also unteilbar. Wenn eine atomare Transaktion abgebrochen wird, ist das System unverändert. Konsistenz (Consistency): Nach Aus ührung der Transaktion muss der Datenbestand in einer konsistenten Form sein, wenn er es bereits zu Beginn der Transaktion war. Isolation (Isolation): Bei gleichzeitiger Aus ührung mehrerer Transaktionen dürfen sich diese nicht gegenseitig beeinflussen. (Siehe dazu auch Sperrverfahren) 60 Wikipedia contributors (Transaktion (Informatik)) 61 Gabler Wirtscha slexikon (Definition: Transaktion) 62 Wikipedia contributors (Transaktion (Informatik)) 43

44 Dauerha igkeit (Durability): Die Auswirkungen einer Transaktion müssen im Datenbestand dauerha bestehen bleiben. Die Effekte von Transaktionen dürfen also nicht mit der Zeit verblassen oder aus Versehen verloren gehen. Eine Verschachtelung von Transaktionen ist wegen dieser Eigenscha streng genommen nicht möglich, da ein Zurücksetzen (Rollback) einer äußeren die Dauerha igkeit einer inneren, bereits ausge ührten Transaktion verletzen würde. Das OpenERP-Framework bündelt automatisch alle Anweisungen, die an die Anwendungsschicht mithilfe eines Funktionsaufrufs (RPC) 63 übergeben werden, zu Transaktionen. Dies betri sowohl alle Anfragen durch OpenERP-Clients als auch über externen Aufruf von Webservices Sperrverfahren Falls mehrere Operationen auf dieselben Ressourcen zugreifen, sind Sperrverfahren notwendig, um gegenseitiges Überschreiben von Änderungen zu verhindern. OpenERP verwendet hierzu die Strategie der Optimistischen Sperren 64. Im Gegensatz zum Pessimistischen Locking werden dabei gleichzeitige Zugriffe nicht grundsätzlich blockiert, sondern Transaktionen nur bei tatsächlichen Konflikten zurückgesetzt. Um inkonsistente Daten zu erkennen, bedient sich das OpenERP-Framework der Snapshot Isolation der zugrunde liegenden Datenbank PostgreSQL 65. Diese vergleicht die Daten in der Datenbank zu Beginn der Transaktion mit den Daten zu deren Ende und überprü, ob von parallelen Transaktionen gleichzeitig dieselben Daten verändert wurden Berechtigungssystem In einem Mehrbenutzersystem, das sensible Unternehmensdaten verwaltet, sind unterschiedliche Lese- und Schreibrechte ür die unterschiedlichen Anwenderrollen erforderlich. Als Grundvoraussetzung ist dazu eine Anmeldung am System erforderlich, die die Benutzerauthentifizierung erledigt. Anhand der definierten individuellen und gruppenspezifischen Zugriffsrechte entscheidet das OpenERP-Framework über die ür den Benutzer geltenden Berechtigungen im System. 63 vgl. OpenERP s.a. (OpenERP Coding Guidelines) 64 vgl. Dony (Comment #3 : Bug # : OpenERP Server) 65 vgl. PostgreSQL Global Development Group (PostgreSQL: Documentation: 9.1: Transaction Isolation) 44

45 In OpenERP finden sich einige, nach typischen Anwendungsszenarien vordefinierte, Benutzerrollen, wie Verantwortlicher Mitarbeiter im Bereich Finanzen & Controlling oder Einfacher Mitarbeiter im Personalwesen, die den Benutzern über das Menü Einstellungen Benutzer Benutzer im Reiter Zugriffsrechte zugewiesen werden können. In der Detaildefinition unter Einstellungen Sicherheit Rechte ür Daten bzw. Rechte ür Anwendungen können diese Rechte sehr exakt näher spezifiziert werden, wobei da ür einiges an technischem Hintergrundwissen über den Au au von OpenERP erforderlich ist Schni stellen Eine komplexe Unternehmensso ware kann nicht sinnvoll vollkommen autark und unabhängig von anderen IT-Systemen arbeiten. OpenERP bietet aufgrund seiner Architektur und der Tatsache, dass es Freie So ware ist, eine Vielzahl an Integrationsmöglichkeiten. Diese reichen vom einfachen, manuellen Import von CSV-Dateien bis hin zum automatisierten Zugriff auf die Anwendungsschicht per XML-RPC oder die Datenbank. Darüber hinaus ist die Einbindung über ein -Gateway Kernbestandteil des Systems CSV Im Web-Client findet sich überall dort, wo Daten dargestellt werden die Möglichkeit, diese als comma-separated values - Datei zu exportieren oder externe Daten zu importieren. Diese CSV-Dateien lassen sich leicht mit Microso Excel oder Libre- Office erstellen und bieten somit eine einfache, benutzerfreundliche Möglichkeit, die Daten aus dem ERP-System extern weiterzubearbeiten oder neue und geänderte Daten halb automatisiert in die Datenbank einzu ügen. Abb. 24.: Import- und Exportfunktion XML-RPC Das Drei-Schichten-Modell von OpenERP sieht vor, dass die Präsentations- und die Anwendungsschicht über definierte, netzwerktransparente Webservices kommunizieren. Externe Anwendungen können diese XML-RPC-Aufrufe auch direkt ansprechen und Geschä sobjekte in 66 vgl. Modi und Collet (Security in OpenERP) 45

46 der gleichen Integrationstiefe wie der Client bearbeiten, wobei die oben genannten Funktionalitäten der Mehrbenutzer ähigkeit und der objektrelationale Mapper ohne Einschränkungen genutzt werden. Für Programmierer stehen Bibliotheken wie OpenObject on Python (OOOP) 67 und der OpenERP- Rails connector (OOOR) 68 zur Ver ügung, die die einfache Verwendung des XML-RPC-Protokoll in Dri anwendungen ermöglichen. Mi els der Erweiterung TerminatOOOR kann auch die spezielle ETL-Anwendung (Extraktion, Transformation, Laden) Ke le 69 zur Massendatenverarbeitung benutzt werden. Abbildung 25 zeigt beispielha die Änderung des Status eines Produktes auf Ende Produktlebenszyklus aus einer externen Python-Anwendung. Wie am Beispiel ersichtlich wird, erfordert XML-RPC ebenso wie der Web-Client eine Authentifizierung am Anwendungsserver mit Benutzername und Passwort und erlaubt anschließend die direkte Bearbeitung des Geschä sobjektes. Abb. 25.: Die Bibliothek OOOP Direkter Datenbank-Zugriff Nicht empfohlen, aber aufgrund der offenen Architektur möglich, ist der direkte Zugriff auf die Datenbank des ERP-Systems. Zu bedenken gilt, dass auf diesem Weg sämtliche Sicherheitsvorkehrungen und Konsistenzprüfungen umgangen werden und berechnete Felder nicht zur Ver- ügung stehen. Trotzdem kann der lesende Zugriff auf die Datenbank manchmal sinnvoll sein, da damit komplexe Anfragen, ohne den Umweg über den Flaschenhals Anwendungsserver, direkt ausge ührt werden können. Über die Funktionalität Office-Anwendungen per ODBC-Schni stelle ( Open Database Connectivity ) direkt mit Datenbanken zu verbinden, besteht außerdem eine interessante und einfache Möglichkeit, Daten extern weiter zu bearbeiten. 67 h ps://github.com/lasarux/ooop 68 h p://www.akretion.com/en/products-and-services/openerp-ooor-connector 69 h p://ke le.pentaho.com 46

47 Gateway Da ein Großteil der Kommunikation in einem Unternehmen per erfolgt, ist eine Integration in das ERP-System sinnvoll. OpenERP ver ügt über eine leistungs ähige -Schni stelle, die aus eingehenden s automatisch Datensätze erstellen und s versenden kann. Ein möglicher Anwendungsbereich dieser Funktionalität ist die automatische Erstellung von Verkaufschancen im Customer Relationship Management aus s an die Adresse oder die Verwaltung von Stellenbewerbungen an über das Modul Human Ressources Recruitment Process (hr_recruitment). Ebenso können Liefer- und Bestellbestätigungen bei hinterlegter -Adresse des Kunden direkt aus dem System an ihn versendet werden. Für weitergehende Integration der -Kommunikation mit dem ERP-System stehen Erweiterungen ür Microso Outlook und Mozilla underbird zur Ver ügung Basistechnologien Ausschlaggebende Kriterien ür die Zukun s ähigkeit und Skalierbarkeit einer So ware sind nicht nur die sinnvolle So warearchitektur, sondern auch die Eigenscha en der verwendeten Basistechnologien. Deren Vor- und Nachteile sollen in diesem Abschni diskutiert werden Datenbank: PostgreSQL PostgreSQL bezeichnet sich selbst als the world s most advanced open source database 70. Mit diesem Selbstverständnis ver ügt das freie, objektrelationale Datenbankmanagementsystem über zahlreiche fortgeschri ene Funktionen, die traditionell nur den Produkten großer, kommerzieller Anbieter wie Oracle oder Microso vorbehalten waren. Vom bekannteren Open- Source-Rivalen MySQL unterscheidet es sich insbesondere durch den höheren Funktionsumfang und die weitgehende Konformität mit dem SQL-Standard ANSI-SQL , während MySQL eher als benutzerfreundliche Datenbank ür Webentwickler gilt PostgreSQL Global Development Group (PostgreSQL: e world s most advanced open source database) 71 vgl. PostgreSQL Global Development Group (PostgreSQL: Documentation: 9.2: SQL Conformance) 72 vgl. PostgreSQL Global Development Group (PostgreSQL: Frequently Asked estions, Q: How does PostgreSQL compare to MySQL?) 47

48 Aufgrund des objektrelationalen Mappers, über den das OpenERP-Framework jegliche Datenbankzugriffe abwickelt, ist es grundsätzlich möglich, auch andere Datenbankmanagementsysteme, insbesondere MySQL, einzusetzen wobei offiziell nur PostgreSQL unterstützt wird Programmiersprache: Python Als Programmiersprache, sowohl ür das OpenERP-Framework als auch ür die Module, wird Python verwendet. Die, erst in den 1990er Jahren entwickelte, dynamisch typisierte und interpretierte Sprache wurde mit dem Ziel entworfen, möglichst einfach und benutzerfreundlich zu sein. 73 Sie eignet sich daher besonders ür den in OpenERP angestrebten agilen So wareentwicklungsprozess, der mit geringem bürokratischen Aufwand, wenigen Regeln und meist einem iterativen Vorgehen 74 auskommt. Die Sprache zeichnet sich unter anderem durch ihre Pla formunabhängigkeit, die vollständige Umsetzung objektorientierter Paradigmen und einen enormen Fundus an ver ügbaren Bibliotheken aus. Ihr sichtbarstes Merkmal ist, dass Code-Blöcke durch ihre Einrückung und nicht, wie in anderen Sprachen, durch Klammern oder Schlüsselwörter begrenzt werden, wie das Beispiel in Abbildung 23 auf Seite 42 zeigt. Python findet in den letzten Jahren mit Unternehmen wie Canonical, Google und YouTube 75 eine immer professionellere Nutzerscha und taucht auch in den Programmiersprachen-Rankings seit Jahren auf den vordersten Rängen auf. So sieht TIOBE 76 die Sprache derzeit auf Platz acht, während sie bei RedMonk 77 sogar auf Platz vier der beliebtesten Programmiersprachen rangiert. Mit Python 3.0 wurde vor einigen Jahren eine neue, nicht vollständig abwärtskompatible Version einge ührt. Die Anpassung des Codes von OpenERP auf die neue Version steht noch aus Auszeichnungssprache: XML Die Auszeichnungssprache XML wird in OpenERP zur Vorgabe von Konfigurationsdaten und vor allem zur Definition der Benutzeroberflächen in der Präsentationsschicht verwendet (siehe Client-Server- und Drei-Schichten-Architektur). Die Extensible Markup Language 73 vgl. Wikipedia contributors (Python (Programmiersprache)) 74 Wikipedia contributors (Agile So wareentwicklung) 75 vgl. Python So ware Foundation ( otes about Python) 76 vgl. TIOBE So ware BV (TIOBE Programming Community Index for September 2012) 77 vgl. O Grady ( e RedMonk Programming Language Rankings: September 2012) 48

49 gilt als sehr universelle Möglichkeit, hierarchische Daten strukturiert in Form von Elementen (siehe Abbildung 26, Zeile 4: <field[ ]>res.partner</field>) und A ributen (name="model") abzulegen. Sie wird mi lerweile ür unterschiedlichste Zwecke, wie z. B. Internetseiten (XHTML), Vektorgrafiken (SVG) und Textdokumente (OpenDocument und Microso Office mit OOXML), eingesetzt. 78 Abb. 26.: Erweiterung des Views Partner durch das CRM-Modul Da sich der Au au von Benutzeroberflächen sehr gut als Hierarchie beschreiben lässt, ist XML insbesondere ür diesen Zweck geeignet. In Anlehnung an die objektorientierte Programmierung ermöglicht OpenERP auch die Vererbung von Views mit der expliziten Möglichkeit, einzelne Felder zu ersetzen, zu entfernen oder neu hinzuzu ügen 79 eine Funktionalität, die insbesondere in der Erweiterung von Stammdatenoberflächen durch Module Verwendung findet. So ügt beispielsweise das Customer Relationship Management -Modul den Reiter Historie in die Oberfläche Partner ein Anpassungs- und Erweiterungstechnologien ERP-Systeme sind ein Ansatz, unternehmerische Prozesse in einer Standardso ware abzubilden. Dennoch unterscheiden sich die spezifischen Ausprägungen der Geschä sprozesse in verschiedenen Unternehmen teilweise deutlich und stellen o gerade die entscheidenden Vorteile gegenüber der Konkurrenz dar. Aus diesem Grund müssen ERP-Systeme Möglichkeiten bieten, um sie an die jeweilige Unternehmung anzupassen. Die folgenden Unterabschni e stellen Anpassungs- und Erweiterungstechnologien vor, die OpenERP zu diesem Zweck vorsieht. 78 vgl. Wikipedia contributors (Extensible Markup Language) 79 vgl. Open Object Press (Technical Memento v0.6.5, Seite 9 ) 49

50 Personalisierung und Customizing Im Allgemeinen erfolgt das Customizing über den zentralen Menüpunkt Einstellungen, der z. B. die Konfiguration der Nummernkreise (siehe 9.2) und die Verwaltung der Benutzer und des Berechtigungskonzeptes ermöglicht. Abb. 27.: Menüpunkt Einstellungen Weitere weniger komplexe Anpassungen werden ebenfalls direkt im Client über die entsprechenden Menüpunkte durchge ührt; so können etwa Eingabefelder direkt über den Entwicklermodus hinzuge ügt oder ausgeblendet werden. 80 Darüber hinaus bietet jedes Eingabeformular die Möglichkeit, ür Felder Standardwerte zu definieren. Auch der unter 5.3 Anpassung von Geschä sprozessen vorgestellte Workflowdesigner zählt in diese Kategorie. Alle diese Änderungen können mithilfe des Module recorder (base_module_record) 81 aufgezeichnet und zu wiederverwendbaren Modulen zusammengefasst werden Module Tiefer gehende Eingriffe in die Funktionsweise des Systems und komplexe Individualprogrammierungen werden über Module in das System integriert. Die umfangreiche Unterstützung objektorientierter Programmierparadigmen wie Vererbung und Delegation ermöglicht dabei umfassende Anpassungen, ohne dass der vorhandene ellcode angetastet werden muss. Um den Austausch von Erweiterungen in der Community zu ördern, stellt OpenERP den in Kapitel 5.4 vorgestellten Enterprise App Store zur Ver ügung. Jedes Modul wird innerhalb der OpenERP-Installation im Ordner addons als eigenes Verzeichnis mit den entsprechenden Python-Programmen, XML-Dateien und weiteren Ressourcen ge ührt. 80 vgl. OpenERP s.a. (OpenERP 6.1. Functional Demo, ab Minute 06:30) 81 vgl. Open Object Press (Technical Memento v0.6.5, Seite 16) 50

51 Modifikation des ellcodes Falls die oben genannten Eingriffsmöglichkeiten nicht ausreichen, um die Funktionsweise von OpenERP hinreichend zu beeinflussen, steht als letzte Möglichkeit immer noch die direkte Modifikation des ellcodes zur Ver ügung. Zu beachten ist, dass in diesem Fall die Upgrade ähigkeit der So ware eingeschränkt wird, da diese Änderungen bei jeder neuen So wareversion manuell überprü und unter Umständen angepasst werden müssen. Die Installation von OpenERP mithilfe des Versionsverwaltungssystems Bazaar, wie unter Abschni 8.2 beschrieben, kann diesen Prozess deutlich erleichtern, da jegliche Änderungen automatisch mitprotokolliert und dadurch nachvollziehbar werden. 51

52 Teil IV. Implementierung Die Evaluation im vorangegangenen Teil zeigt, dass die unter Kapitel 4.1 Anforderungskatalog an ein So waresystem diskutierten Eigenscha en durch OpenERP er üllt werden. Teil IV dokumentiert daher nun die Implementierung von OpenERP im Start-Up-Unternehmen FENE- CON GmbH & Co. KG. Sie untergliedert sich in die Phasen Installation, Vorbereitung zur Inbetriebnahme und den beispielha en Workflow: Vertriebsprozess ür ein LED-Projekt. 52

53 8Kapitel 8. Installation Dieses Kapitel beschreibt die Einrichtung der Datenbank (PostgreSQL), des OpenERP-Applikationsservers, des Reportings (LibreOffice) und der Client-PCs. Die Anleitung setzt dabei ein bestehendes, auf der Distribution Ubuntu basierendes Linux-Betriebssystem mit administrativem Zugriff auf die Konsole voraus. Im konkreten Fall wird der Zentyal Linux Small Business Server 83 in Version 3.0 auf einem HP ProLiant N40L Microserver 84 verwendet, da sich diese Kombination gut als Basis ür die Infrastruktur eignet, um eine gemeinsame Datenablage und zentrale Benutzerauthentifizierung in einem kleinen Unternehmensnetzwerk zu realisieren Datenbank (PostgreSQL) Das Installieren des Datenbankservers und der notwendigen Abhängigkeiten erledigt das folgende Kommando: sudo apt g e t i n s t a l l p o s t g r e s q l Im Anschluss müssen noch der Benutzer und die Datenbank ür OpenERP angelegt werden: sudo su p o s t g r e s c r e a t e u s e r c r e a t e d b username p o s t g r e s no c r e a t e r o l e \ 82 h p://www.ubuntu.com 83 h p://www.zentyal.org 84 h p://h10010.www1.hp.com/wwpc/de/de/sm/wf06b/ html 53

54 no s u p e r u s e r pwprompt openerp E n t e r password f o r new r o l e : [ OpenERP Datenbankpasswort ] E n t e r i t a g a i n : [ OpenERP Datenbankpasswort ] e x i t 8.2. Applikationsserver (OpenERP) Um das Betriebssystem ür den OpenERP-Applikationsserver vorzubereiten, müssen erst einige zusätzliche Programme installiert werden: sudo apt g e t i n s t a l l b z r python d a t e u t i l python f e e d p a r s e r \ python g d a t a python l d a p python l i b x s l t 1 python lxml \ python mako python openid python psycopg2 python p y b a b e l \ python p y c h a r t python pydot python p y p a r s i n g \ python r e p o r t l a b python s i m p l e j s o n python t z \ python vatnumber python v o b j e c t python webdav \ python werkzeug python x l w t python yaml python z s i Nun wird ein Benutzer openerp angelegt, mit dessen Privilegen und in dessen Home-Verzeichnis der OpenERP-Applikationsserver später ausge ührt wird: sudo adduser system home =/ opt / openerp group openerp Mit einem weiteren Befehl kann man sich nun als openerp einloggen: sudo su openerp s / bin / bash Nun werden die ellcodes zur aktuellen Version 6.1 mithilfe des Versionskontrollsystems Bazaar (bzr) in das lokale Verzeichnis /opt/openerp/version-control-6.1 heruntergeladen. Dieses Verzeichnis dient in dieser Konfiguration von nun an als zentrale Ablage ür alle Downloads. mkdir v e r s i o n c o n t r o l 6.1 cd v e r s i o n c o n t r o l 6.1 b z r branch l p : o p e n o b j e c t s e r v e r / 6. 1 o p e n o b j e c t s e r v e r b z r branch l p : openerp web / 6. 1 openerp web b z r branch l p : o p e n o b j e c t addons / 6. 1 o p e n o b j e c t addons 54

55 Die Dateien des OpenERP-Applikationsservers (openobject-server) werden nun mithilfe symbolischer Links unter dem Namen /opt/openerp/server-6.1 zusammenge ügt, da dieser die Erweiterungsmodule (z. B. diejenigen aus openobject-addons und openerp-web) im Unterordner./openerp/addons erwartet. cd.. l n s v e r s i o n c o n t r o l 6.1/ o p e n o b j e c t s e r v e r / s e r v e r 6.1 cd s e r v e r 6.1/ openerp / addons / l n s ~ / v e r s i o n c o n t r o l 6.1/ o p e n o b j e c t addons / *. l n s ~ / v e r s i o n c o n t r o l 6.1/ openerp web / addons / *. e x i t Abschließend muss noch das Startskript aus Anhang B 85 übernommen, die mitgelieferte OpenERP- Konfigurationsdatei kopiert und angepasst und die Protokollierung eingerichtet werden. cd / opt / openerp / s e r v e r 6.1/ i n s t a l l / sudo nano / e t c / i n i t. d / openerp s e r v e r [ h i e r I n h a l t e i n f ü g e n ] sudo chmod 755 / e t c / i n i t. d / openerp s e r v e r sudo chown r o o t : / e t c / i n i t. d / openerp s e r v e r sudo update r c. d openerp s e r v e r d e f a u l t s sudo cp openerp s e r v e r. conf / e t c / openerp s e r v e r. conf sudo chmod 640 / e t c / openerp s e r v e r. conf sudo chown openerp : / e t c / openerp s e r v e r. conf sudo nano / e t c / openerp s e r v e r. conf db_password = [ OpenERP Datenbankpasswort ] admin_passwd = [ OpenERP A d m i n i s t r a t i o n s p a s s w o r t ] l o g f i l e = / var / l o g / openerp / openerp s e r v e r. l o g sudo mkdir / var / l o g / openerp / sudo chown openerp : r o o t / var / l o g / openerp / Der OpenERP-Applikationsserver mit dem integrierten Webclient wird nun bei jedem Systemstart automatisch ausge ührt. Mit dem Befehl sudo s e r v i c e openerp s e r v e r s t a r t 85 vgl. Open Sourcerer, e (How to install OpenERP 6.1 on Ubuntu LTS) 55

56 steht er auch ohne Neustart des Systems unter der Adresse»h p://[ip-adresse des Servers]:8069«zur Ver ügung. Über den Link Manage Databases kann dort eine neue Datenbank angelegt werden: Abb. 28.: Erstellen einer OpenERP-Datenbank Darau in steht eine leere aber vollwertige OpenERP-Instanz zur Ver ügung. Die internen Abläufe in der Protokolldatei können währenddessen mit diesem Befehl verfolgt werden: t a i l f / var / l o g / openerp / openerp s e r v e r. l o g 8.3. Reporting (LibreOffice) Als Reporting-Engine (vgl Reporting auf Seite 35) wird das Aeroo-Modul verwendet. Es erfordert ein im Headless -Modus laufendes OpenOffice oder LibreOffice, deshalb ist dessen Installation und die Einrichtung des Startskriptes (C) erforderlich. 86 sudo apt g e t i n s t a l l l i b r e o f f i c e w r i t e r python s e t u p t o o l s sudo nano / e t c / i n i t. d / l i b r e o f f i c e h e a d l e s s sudo chmod 755 / e t c / i n i t. d / l i b r e o f f i c e h e a d l e s s sudo chown r o o t : / e t c / i n i t. d / l i b r e o f f i c e h e a d l e s s sudo update r c. d l i b r e o f f i c e h e a d l e s s d e f a u l t s 86 vgl. Alistek Ltd. (Aeroo Reports Linux server) 56

57 Nun muss das Aeroo-Modul in die Installation integriert werden: sudo su openerp s / bin / bash cd v e r s i o n c o n t r o l 6.1/ b z r branch l p : aeroo / openerp6. 1. x aeroo b z r branch l p : a e r o o l i b a e r o o l i b cd ~ / s e r v e r 6.1/ openerp / addons / l n s ~ / v e r s i o n c o n t r o l 6.1/ aeroo / *. e x i t cd / opt / openerp / v e r s i o n c o n t r o l 6.1/ a e r o o l i b / a e r o o l i b / sudo python. / s e t u p. py i n s t a l l Anschließend kann das Reporting-Modul über den OpenERP-Webclient installiert werden. Nach der Aktivierung der erweiterten Schni stelle in den persönlichen Einstellungen ( Zahnrad am oberen rechten Bildrand) wird der Menüpunkt Einstellungen Übersicht Module Update der Module ver ügbar, mit dem die Liste der im Addons-Verzeichnis vorhandenen Module neu geladen werden kann. Im Fenster Einstellungen Übersicht Module können nun die Module Aeroo Reports (report_aeroo) und Aeroo Reports - OpenOffice Helper Addon (report_aeroo_ooo) installiert und eine Verbindung zum LibreOffice-Dienst hergestellt werden. Zur Erstellung der Angebots- und Rechnungsvorlagen ür Aeroo wird an dieser Stelle auf Abschni 9.1 Anpassung des Reportings an das Corporate Design weiter unten verwiesen Client-PCs Abb. 29.: Aufruf des OpenERP-Webclients Aufseiten der Client-PCs sind ür gewöhnlich keine Anpassungen erforderlich. Dank der verwendeten Webtechnologien können sie einfach per Webbrowser auf den OpenERP-Server zugreifen: h t t p : / / [ IP Adresse des S e r v e r s ] :

58 9Kapitel 9. Vorbereitung zur Inbetriebnahme Nachdem die Installation von OpenERP im vorangegangenen Kapitel durchge ührt wurde, steht nun das Customizing, also die Anpassung des ERP-Systems an das Unternehmen, an. Wichtig ist auch hier wieder, wie in der gesamten Bachelorarbeit, die Einschränkung auf den Einsatz in einem Start-Up-Unternehmen. Dies reduziert den Umfang der Inbetriebnahme deutlich im Vergleich zur Ein ührung eines ERP-Systems in einem bestehenden kleinen oder mittelständischen Unternehmen; insbesondere ist weder eine aufwendige Migration bestehender Daten erforderlich, noch müssen komplexe bestehende Workflows im System abgebildet werden. Im Falle der FENECON GmbH & Co. KG konnten die, bis zur Ein ührung von OpenERP angefallenen, Geschä svor älle mit vertretbarem Aufwand manuell im System nacherfasst werden. Für den Import größerer Datenmengen stellt OpenERP eine Reihe von Technologien bereit, die im Unterabschni Schni stellen näher betrachtet werden. Außerdem waren die vordefinierten best-practice Prozesse ausreichend, sodass die Installation des Moduls Verkaufsmanagement (sale) ausreichte, um die im Anforderungskatalog bei Unternehmensgründung (Unterabschni 4.1.1) geforderte Abbildung eines einfachen Vertriebsprozesses zu ermöglichen. Die weiteren individuell notwendigen und gewünschten Anpassungen unterscheiden sich naturgemäß je nach Firma sehr. Zwei der Customizing-Maßnahmen, die ür die FENECON erforderlich waren, werden im Folgenden kurz vorgestellt. 58

59 9.1. Anpassung des Reportings an das Corporate Design Die in OpenERP vordefinierten Reports sind zwar zweckmäßig, eine Anpassung an das Corporate Design des Unternehmens ist jedoch aufgrund der verwendeten Auszeichnungssprache RML sehr aufwendig. Aus diesem Grund wurden die Vorlagen ür Dokumente, die an den Kunden gerichtet sind, wie etwa Angebote, Rechnungen und Lieferscheine, mi els Aeroo Reports neu erstellt. Andere Berichte, die nur intern verwendet werden, wie z. B. die Bestandsvorschau der Produkte, wurden im Original belassen. Abb. 30.: Definition einer Dokumentenvorlage mit Aeroo Reports Um eine neue Dokumentenvorlage mit Aeroo Reports anzulegen, wird im Menüpunkt Einstellungen Personalisierung Aeroo Reports Reports mit Anlegen ein neuer Datensatz mit den Angaben aus Abbildung 30 erstellt. Der bestehende RML-Report ür Rechnungen wird dabei durch die Namensgleichheit im Feld Dienst Name ersetzt. Im Template path muss der Pfad zu einer Vorlagendatei angegeben werden; ein Beispiel dazu findet sich in Anhang D.2. Mithilfe eines Parsers, der im entsprechenden Reiter angegeben wird, können dem Report über eigene Programmierung weitere Umgebungsvariablen und Hilfsfunktionen zur Ver- ügung gestellt werden. Der hier verwendete ellcode befindet sich in Anhang D.1 und im Modul fenecon_aeroo_reports in der Bazaar-Versionsverwaltung auf Launchpad h p://bazaar.launchpad.net/ sfeilmeier/coreser-addons/trunk/files/head:/fenecon_aeroo_reports 59

60 9.2. Anpassung der Nummernkreise Im Standard vergibt OpenERP eindeutige Nummern wie VK/2012/0001 ür die erste Rechnung im Jahr 2012 oder SO001 ür den ersten Verkaufsau rag. Um diese Nummernkreise anzupassen, ist ein Eingriff in die Sequenzen unter Einstellungen Konfiguration Sequenzen und Identifizierungsmerkmale erforderlich. Die Vorgaben ür Rechnungen und Au räge befinden sich in den Journalen Verkau und Sales Order. Um etwa das Format ür Rechnungsnummern als RE gefolgt von einer zweistelligen Jahreszahl und einer fortlaufenden, dreistelligen Nummer vorzugeben, sind die Angaben wie in Abbildung 31 geeignet. Das Ergebnis ist eine eindeutige Nummer der Form RE12001 ür die nächste erstellte Rechnung. Abb. 31.: Defintion eines Nummernkreises 60

61 10Kapitel 10. Workflow: Vertriebsprozess für ein LED-Projekt Abb. 32.: Vereinfachtes BPMN-Diagramm eines Vertriebsprozesses Als Teil der Schulung ür die Mitarbeiter der FENECON GmbH & Co. KG zeigt dieses Kapitel einen einfachen Geschä sprozess zur Abwicklung des Vertriebs von LED-Leuchtmi eln. Gleichzeitig dient es der Demonstration der Eingabe- und Ausgabeparadigmen im OpenERP- Webclient, wie z. B. der Möglichkeiten zum Anlegen neuer Datensätze. Abbildung 32 stellt einen Teil des Vertriebsprozesses als BPMN-Diagramm (Business Process Model and Notation) so dar, wie er in OpenERP abgebildet wird. 61

62 10.1. Angebot und Au rag Angebote und Au räge verwaltet OpenERP unter dem Menüpunkt Verkauf Verkauf Verkaufsau räge (siehe Abbildung 12 auf Seite 30). Abbildung 33 zeigt den Anzeigemodus Liste zur Übersicht über den Status der aktuellen Verkaufsau räge. Er bietet die Möglichkeit einen neuen Datensatz anzulegen (1) oder bestehende zu bearbeiten (2). Abb. 33.: Liste der Verkaufsau räge Ein Klick auf den Bu on Anlegen (1) erzeugt einen neues Angebot in der Formular -Ansicht. OpenERP vergibt automatisch eine eindeutige Nummer (1) und trägt das aktuelle Datum (2) ein. Im Feld Kunde wird der Name des Geschä spartners eingetragen, der, sollte er noch nicht im System erfasst sein, auch direkt aus dem Angebot heraus angelegt (3) werden kann. In diesem Fall öffnet sich ein Fenster zur Erfassung eines neuen Kunden. Aus dessen Stammdaten werden im Anschluss unter anderem die Felder Rechnungsadresse, Lieferadresse und Preisliste, aber auch die Sprache des Druckdokumentes, Steuerschlüssel, Zahlungsziele, usw. vorbelegt. Mit dem Bu on Verkaufsau ragpositionen Anlegen (4) öffnet sich das Fenster aus Abbildung 36 zur Erfassung der einzelnen Artikel. Entscheidend ür den weiteren Verlauf des Geschä sprozesses ist die Konfiguration der Fakturierungsregel. In diesem Beispiel wird die Regel Lieferung und Fakturierung nach Abru verwendet, die dem oben dargestellten Workflow entspricht. Dabei werden im Anschluss Rechnung und Lieferschein nach Bedarf erstellt. Alternativ ist gerade im Onlinehandel o die Methode Zahle vor Lieferung passend, die mit Bezahlung der Rechnung automatisch eine Warenauslieferung einplant. Sobald alle Daten erfasst wurden, kann das Angebot als PDF-Datei exportiert und gedruckt (5) werden. Nach einer positiven Rückmeldung durch den Kunden wird es im Anschluss per Bestätige Au rag (6) in einen Au rag (Anhang E.1) umgewandelt. Die Statusmeldungen (Abbildung 37) geben Auskun darüber, welche Schri e durch den Prozess ausgelöst wurden. 62

63 Abb. 34.: Neuer Verkaufsau rag Abb. 35.: Neuer Verkaufsau rag: Andere Informationen Abb. 36.: Neue Verkaufsau ragposition Abb. 37.: Statusmeldung: Verkaufsau rag bestätigt 63

64 10.2. Lieferung Mit einem Klick auf Lieferau rag ist geplant ür oder über den entsprechenden Eintrag im Reiter Historie des Au rags, kann nun die Warenauslieferung bestätigt werden. Sie dient dazu, die physische Entnahme aus dem Lager zu buchen und so z. B. den Lagerbestand zu aktualisieren. Nach den Schri en Prüfe Ver ügbarkeit (8), Bestätigen und Validiere Produktlieferung verbucht OpenERP den Warenausgang. Der Bu on Lieferau rag erstellt bei Bedarf einen Lieferschein wie in Anhang E.2. Abb. 38.: Warenauslieferung bestätigen Rechnung Auf Basis des Verkaufsau rags wird mit dem Bu on Erstelle Schlussrechnung (9) eine neue Rechnung als Entwurf erstellt. Sofern sich seit dem Verkaufsau rag keine Änderungen ergeben haben, kann diese nun validiert (10) und als Rechnung (11, Anhang E.3) an den Kunden versandt werden. Abb. 39.: Erstelle Schlussrechnung aus einem Verkaufsau rag 64

65 Abb. 40.: Kundenrechnung im Status Entwur Bezahlung Um nun den Vertriebsprozess abzuschließen, wird über den Bu on Zahlung (12) der Ausgleich des offenen Postens verbucht. Dazu wird eine Einzahlung des Kunden erstellt, die nach ihrer Bestätigung die Rechnung in der Buchhaltung ausgleicht. Abb. 41.: Rechnung drucken und Bezahlung einleiten 65

Lizenzkostenfreie Systeme

Lizenzkostenfreie Systeme Lizenzkostenfreie Systeme Kundenbeziehungsmanagement mit Open-Source ERP-Lösungen M.Sc. Falk Neubert, Universität Osnabrück 1 Begleitvorhaben Kundenbeziehungsmanagement Leitfaden zum Thema CRM Klassifizierung

Mehr

Alternative? M.Sc. Falk Neubert, Universität Osnabrück. Freie ERP-Systeme 26.05.2011, Essen

Alternative? M.Sc. Falk Neubert, Universität Osnabrück. Freie ERP-Systeme 26.05.2011, Essen Brennpunkt: ERP-Systeme Freie ERP: Für wen sind diese Systeme eine Alternative? M.Sc. Falk Neubert, Universität Osnabrück 1 26.05.2011, Essen M.Sc. Falk Neubert Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Fachbereich

Mehr

ERP-Systeme. ERP-Einführung konkret: Beispiele aus der Praxis. M.Sc. Falk Neubert, Universität Osnabrück

ERP-Systeme. ERP-Einführung konkret: Beispiele aus der Praxis. M.Sc. Falk Neubert, Universität Osnabrück ERP-Systeme ERP-Einführung konkret: Beispiele aus der Praxis M.Sc. Falk Neubert, Universität Osnabrück 1 18.11.2009, Bremerhaven M.Sc. Falk Neubert Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Fachbereich BWL/Produktions-Management

Mehr

Betriebswirtschaftliche Anwendungssoftware auf Basis Freier Software eine Auswahl

Betriebswirtschaftliche Anwendungssoftware auf Basis Freier Software eine Auswahl ERP-Marktübersicht Betriebswirtschaftliche Anwendungssoftware auf Basis Freier Software eine Auswahl September 2011 2 3 Inhaltsverzeichnis 1. Einführung 1. Einführung...........................................................

Mehr

1 OpenERP 7: The Next Generation

1 OpenERP 7: The Next Generation datenpol gmbh Regensburger Str. 9 4020 Linz Tel./Fax. +43 732 997 035-0 office@datenpol.at Autor: Thomas Lauber Email: thomas.lauber@datenpol.at Dieser Text ist verfügbar unter der Lizenz: GNU Free Documentation

Mehr

Microsoft Dynamics NAV Technische Details

Microsoft Dynamics NAV Technische Details Microsoft Dynamics NAV Technische Details INHALT Microsoft Dynamics NAV Technische Details........................................ [3] Infrastruktur.............................................. [3] Systemanforderungen.....................................

Mehr

Prozessorientierte Informationssysteme im Controlling

Prozessorientierte Informationssysteme im Controlling Themenschwerpunkt Controlling September 2004 Fraunhofer IML bietet Unterstützung bei Systemanalyse und -auswahl Prozessorientierte Informationssysteme im Controlling Das Controlling hat für die Erfolgskontrolle

Mehr

ERP-Systeme für den Mittelstand. SAP Business ByDesign 02.05.2012. Agenda. -Systemhaus in Ihrer Nähe. am Beispiel von:

ERP-Systeme für den Mittelstand. SAP Business ByDesign 02.05.2012. Agenda. -Systemhaus in Ihrer Nähe. am Beispiel von: ERP-Systeme für den Mittelstand am Beispiel von: SAP Business ByDesign Das -Systemhaus in Ihrer Nähe Über sine qua non und SAP-Basis-Technologien und Positionierung Business bydesign Details - Agenda ITbyCloud_Industry_Templates

Mehr

Open Source ERP-Systeme: eine wirtschaftliche Alternative für KMU? Diplomarbeit

Open Source ERP-Systeme: eine wirtschaftliche Alternative für KMU? Diplomarbeit Open Source ERP-Systeme: eine wirtschaftliche Alternative für KMU? Diplomarbeit zur Erlangung des Grades eines Diplom-Ökonomen der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Leibniz Universität Hannover

Mehr

Ein freies ERP-System

Ein freies ERP-System Ein freies ERP-System Dozent: Firma: www: Norbert Wessel metas consult GmbH metas.de ADempiere - Einführung Integriertes Open Source ERP-System GPL-Lizenz ADempiere, italienisch für Pflicht erfüllen Java

Mehr

Holger Becker 7028 WI 00

Holger Becker 7028 WI 00 Holger Becker 7028 WI 00 Übersicht 1 SAP Firmenprofil 2 mysap 3 Unterschiede zu SAP R/3 4 Aufbau - Bestandteile 5 Anwendung 6 Fazit Übersicht 1 SAP Firmenprofil 2 mysap 3 Unterschiede zu SAP R/3 4 Aufbau

Mehr

Auswahl von ERP-Systemen. Prof. Dr. Herrad Schmidt 30. Mai 2015

Auswahl von ERP-Systemen. Prof. Dr. Herrad Schmidt 30. Mai 2015 Auswahl von ERP-Systemen 30. Mai 2015 Gliederung Einstimmung: Die Welt der ERP-Systeme Die Geschäftsmodelle Motivation, Ziele, Nutzen Der Auswahlprozess Erfolgsfaktoren und Risiken Die Einführung Folie

Mehr

beveb best business software...increasing your business

beveb best business software...increasing your business -erp Das -erp System ist nahezu unschlagbar, wenn es um Funktionalität gepaart mit Flexibilität geht. Die volle Integration der einzelnen Module, die konsequente Nutzung der Webtechnologie auf Basis führender

Mehr

Software as a Service

Software as a Service Software as a Service Andreas Von Gunten http://www.ondemandnotes.com http://www.andreasvongunten.com SaaSKon 2008 11. November 2008 Das Problem - Komplexität Software selber zu betreiben, bedeutet zunehmende

Mehr

CRONOS CRM Online for OS

CRONOS CRM Online for OS www.osram-os.com CRONOS CRM Online for OS B. Blanz, S. Eichinger 08.09.2014 Regensburg Light is OSRAM Customer Relationship Management Online for OS Page 1. Vorstellung des Projekts CRONOS 04 2. Anforderungsanalyse

Mehr

1 Einleitung. Betriebswirtschaftlich administrative Systeme

1 Einleitung. Betriebswirtschaftlich administrative Systeme 1 1 Einleitung Data Warehousing hat sich in den letzten Jahren zu einem der zentralen Themen der Informationstechnologie entwickelt. Es wird als strategisches Werkzeug zur Bereitstellung von Informationen

Mehr

John A. Sas Managing Partner Nexell GmbH, 6304 Zug Schweiz 14/03/08 1

John A. Sas Managing Partner Nexell GmbH, 6304 Zug Schweiz 14/03/08 1 John A. Sas Managing Partner Nexell GmbH, 6304 Zug Schweiz 14/03/08 1 Agenda Wer ist Nexell? vtiger CRM Open Source Vorteil oder Nachteil? Darstellung Produkte vtiger-crm Fragen Wrap-up 14/03/08 2 14/03/08

Mehr

Open Source ERP für kleine und mittelständische Unternehmen. Open Source ERP für kleine und mittelständische Unternehmen IT Carinthia 2013

Open Source ERP für kleine und mittelständische Unternehmen. Open Source ERP für kleine und mittelständische Unternehmen IT Carinthia 2013 Open Source ERP für kleine und mittelständische Unternehmen. Wer sind wir? Stammhaus: Gründung 1999, Sitz in Eugendorf bei Salzburg Geschäftsführer: 12 Mitarbeiter Entwicklung und Vertrieb von vollständigen

Mehr

Open Source Geschäftsanwendungen- Eine professionelle Alternative für KMU s? Ja, mit AvERP!

Open Source Geschäftsanwendungen- Eine professionelle Alternative für KMU s? Ja, mit AvERP! Open Source Geschäftsanwendungen- Eine professionelle Alternative für KMU s? Ja, mit AvERP! 1 , Ausbildung: Dipl. Betriebswirt (FH) Seit 14 Jahre tätig im Vertrieb und Einführung von ERP Systemen; seit

Mehr

Ein Auszug aus... Studie. Content Management Systeme im Vergleich. Empfehlungen und Entscheidungshilfen für Unternehmensbereiche

Ein Auszug aus... Studie. Content Management Systeme im Vergleich. Empfehlungen und Entscheidungshilfen für Unternehmensbereiche Ein Auszug aus... Studie Content Management Systeme im Vergleich Empfehlungen und Entscheidungshilfen für Unternehmensbereiche Die komplette Studie ist bei amazon.de käuflich zu erwerben. Inhaltsverzeichnis

Mehr

Kurzfristiges Liquiditätsmanagement Zahlungsströme im Blick

Kurzfristiges Liquiditätsmanagement Zahlungsströme im Blick Kurzfristiges Liquiditätsmanagement Zahlungsströme im Blick CP-Cash ist ein Modul der Corporate Planning Suite. KUrZFriStigeS LiqUiDitätSMAnAgeMent Kurzfristiges Liquiditätsmanagement. Mit CP-Cash können

Mehr

Sugar innovatives und flexibles CRM. weburi.com CRM Experten seit über 15 Jahren

Sugar innovatives und flexibles CRM. weburi.com CRM Experten seit über 15 Jahren Sugar innovatives und flexibles CRM weburi.com CRM Experten seit über 15 Jahren Wie können wir Ihnen im CRM Projekt helfen? Think big - start small - scale fast Denken Sie an die umfassende Lösung, fangen

Mehr

Vom ERP-System zum Wissensmanagement Beispiel einer webbasierten Vertriebsanwendung. Präsentation vom 21.10.2003

Vom ERP-System zum Wissensmanagement Beispiel einer webbasierten Vertriebsanwendung. Präsentation vom 21.10.2003 Vom ERP-System zum Wissensmanagement Beispiel einer webbasierten Vertriebsanwendung Präsentation vom 21.10.2003 Was sind interne Portalanwendungen? Vorm ERP-System zum Wissensmanagement, 21.10.2003, München

Mehr

Konzepte und Methoden des Supply Chain Management. Kapitel 6 IT-Systeme für das Supply Chain Management Modul Produktionslogistik W 2332-02 SS 2015

Konzepte und Methoden des Supply Chain Management. Kapitel 6 IT-Systeme für das Supply Chain Management Modul Produktionslogistik W 2332-02 SS 2015 Konzepte und Methoden des Supply Chain Management Kapitel 6 IT-Systeme für das Supply Chain Management Modul Produktionslogistik W 2332-02 SS 2015 Grundvoraussetzungen für eine erfolgreiche Planung und

Mehr

SAP CRM und ITML > CRM als Lösungen für professionelles Kundenmanagement. CRM Stammtisch der ITML GmbH 15.07.2008 /// Stefan Eller

SAP CRM und ITML > CRM als Lösungen für professionelles Kundenmanagement. CRM Stammtisch der ITML GmbH 15.07.2008 /// Stefan Eller SAP CRM und ITML > CRM als Lösungen für professionelles Kundenmanagement CRM Stammtisch der ITML GmbH 15.07.2008 /// Stefan Eller SAP CRM und ITML > CRM Neue Oberflächen für eine verbesserte Usability

Mehr

Cloud Computing. Chancen und Risiken aus technischer und unternehmerischer Sicht. von Christian Metzger, Thorsten Reitz, Juan Villar. 1.

Cloud Computing. Chancen und Risiken aus technischer und unternehmerischer Sicht. von Christian Metzger, Thorsten Reitz, Juan Villar. 1. Cloud Computing Chancen und Risiken aus technischer und unternehmerischer Sicht von Christian Metzger, Thorsten Reitz, Juan Villar 1. Auflage Hanser München 2011 Verlag C.H. Beck im Internet: www.beck.de

Mehr

CRM - Fakten und Trends

CRM - Fakten und Trends CRM - Fakten und Trends Marktsituation CRM - Aufbau und Funktionen Positionierung der bit by bit Software AG Die Office-Datenbank in organice 3 1 Computer Aided Sales (CAS) Vertriebsinformationssystem

Mehr

Compiere eine neue ERP Alternative für den Mittelstand

Compiere eine neue ERP Alternative für den Mittelstand Compiere eine neue ERP Alternative für den Mittelstand 05.03.2005 Lutz Klabuhn Student der Wirtschaftsinformatik (TU Chem nitz) 1 lutz.klabuhn@s1999.tu chem nitz.de Inhaltsü bersicht (1/2) 1. Begriffe

Mehr

Konzepte und Methoden des Supply Chain Management

Konzepte und Methoden des Supply Chain Management Konzepte und Methoden des Supply Chain Management Kapitel 6 IT-Systeme für das Supply Chain Management Modul Produktionslogistik W 2332-02 SS 2014 Grundvoraussetzungen für eine erfolgreiche Planung und

Mehr

Enterprise-CRM mit Open Source Anwendungen

Enterprise-CRM mit Open Source Anwendungen Genius4U Limited Enterprise-CRM mit Open Source Anwendungen Malcolm Hoffmann, Geschäftsführer, Genius4U Limited E-Mail: m.hoffmann@genius4u.com, Tel: 040-822 186 432 Agenda Genius4U Limited Vorteile Open

Mehr

12.04.2011. Kundenbeziehungsmanagement im Mittelstand

12.04.2011. Kundenbeziehungsmanagement im Mittelstand 12.04.2011 Kundenbeziehungsmanagement im Mittelstand Die Situation Ausgangslage Neugründung als Dienstleister für Kundenbeziehungsmanagement Leistungsspektrum Datenmanagement (Verwaltung der Kundendaten)

Mehr

Befragung und empirische Einschätzung der Praxisrelevanz

Befragung und empirische Einschätzung der Praxisrelevanz Befragung und empirische Einschätzung der Praxisrelevanz eines Vorgehensmodells zur Auswahl von CRM-Systemen D I P L O M A R B E I T zur Erlangung des Grades eines Diplom-Ökonomen der Wirtschaftswissenschaftlichen

Mehr

Content Management mit Open Source Beispiel: OpenCms

Content Management mit Open Source Beispiel: OpenCms Content Management mit Open Source Beispiel: OpenCms Ersteller: Frank Marwedel Datum: 31.08.2005 1 Agenda 1. Was ist Content Management? 2. Welche Arten von (OSS) CMS gibt es? 3. OpenCms 4. Diskussion

Mehr

SAP Business One. ERP für klein- und mittelständische Unternehmen. Ihr komplettes Business in einem System... in Echtzeit abgebildet!

SAP Business One. ERP für klein- und mittelständische Unternehmen. Ihr komplettes Business in einem System... in Echtzeit abgebildet! ERP für klein- und mittelständische Unternehmen Ihr komplettes Business in einem System...... in Echtzeit abgebildet! Das ERP-System für den Klein- und Mittelstand Mit SAP Business One steht Ihnen eine

Mehr

Wirtschaftsinformatik II SS 2012. Einführung in SAP

Wirtschaftsinformatik II SS 2012. Einführung in SAP Wirtschaftsinformatik II SS 2012 Einführung in SAP SAP als klassisches ERP-System SAP = ERP Enterprise Ressource Planing SAP als klassisches ERP-System SAP: führender Anbieter im Bereich ERP-Systeme (Enterprise

Mehr

Product Lifecycle Management

Product Lifecycle Management Product Präsentation der Funktionen von PLM-Systemen Stud.-Ing. Ansprechpartner: Dr. -Ing. Harald Prior Fachhochschule Dortmund Sommersemester 2013 Inhaltsverzeichnis Seite 1 Seite 2 Seite 3 Seite 4 Seite

Mehr

Integrierte IT-Lösungen für die Sozialwirtschaft. care viva Damit mehr Zeit für das Wesentliche bleibt.

Integrierte IT-Lösungen für die Sozialwirtschaft. care viva Damit mehr Zeit für das Wesentliche bleibt. Integrierte IT-Lösungen für die Sozialwirtschaft care viva Damit mehr Zeit für das Wesentliche bleibt. IT-Rundumversorgung für die Sozialwirtschaft Dienstleister in der Sozialwirtschaft stehen vor großen

Mehr

Vom PIM in den Webshop

Vom PIM in den Webshop Vom PIM in den Webshop mediasolu1on3 Product Informa1on System Magento Connect Die Referenten Lilian Zweifel Teamleiterin Grundentwicklung mediasolu1on System- Integra1on und Kundensupport lilian.zweifel@staempfli.com

Mehr

Thema: Entwicklungen und Anwendungen im Bereich von ERP- Systemen Christopher Keppler, Kathrin Günther Michael Schenk und Sebastian Viehl

Thema: Entwicklungen und Anwendungen im Bereich von ERP- Systemen Christopher Keppler, Kathrin Günther Michael Schenk und Sebastian Viehl Thema: Entwicklungen und Anwendungen im Bereich von ERP- Systemen Christopher Keppler, Kathrin Günther Michael Schenk und Sebastian Viehl 07.06. 13 1 Gliederung 1. Einleitung 2. Beispiele 1. SAP 2. Dynamics

Mehr

INNOFUTURE. IF Enterprise Manager ENTERPRISE SOFTWARE WWW.INNOFUTURE.COM

INNOFUTURE. IF Enterprise Manager ENTERPRISE SOFTWARE WWW.INNOFUTURE.COM AND SERVICES FOR INNOVATIVE MANAGMENT WE REVOLUTIONIZE MANAGEMENT I N N O V A T I O N S FOR PEOPLE Der Enterprise Manager von INNOFUTURE Enterprise Software ist eine Software zur integrierten Unternehmenssteuerung

Mehr

Microsoft Dynamics CRM Perfekte Integration mit Outlook und Office. weburi.com CRM Experten seit über 10 Jahren

Microsoft Dynamics CRM Perfekte Integration mit Outlook und Office. weburi.com CRM Experten seit über 10 Jahren Microsoft Dynamics CRM Perfekte Integration mit Outlook und Office weburi.com CRM Experten seit über 10 Jahren Wie können wir Ihnen im CRM Projekt helfen? Think big - start small - scale fast Denken Sie

Mehr

Geschäftsprozessmodellierung und implementierung am Beispiel SAP ERP

Geschäftsprozessmodellierung und implementierung am Beispiel SAP ERP Geschäftsprozessmodellierung und implementierung am Beispiel SAP ERP V04 02. Mai 2011, 16.15-17.45 Uhr, ITS-Pool nur zugelassene Teilnehmer Niedersächsisches Hochschulkompetenzzentrum für SAP (CCC) Aktuelles

Mehr

Freie Software und Open Source Software

Freie Software und Open Source Software Freie Software und Open Source Software Seminar Wissen in der modernen Gesellschaft im SS 2009 bei Prof. Dr. Hans-Gert Gräbe Universität Leipzig Referent: Alexander Lust 1 Freie Software oder Open-Source-Software?

Mehr

Integration von Unternehmenssoftware Microsoft Dynamics NAV

Integration von Unternehmenssoftware Microsoft Dynamics NAV Integration von Unternehmenssoftware Microsoft Dynamics NAV INHALT Integration von Unternehmenssoftware Microsoft Dynamics NAV (EAI): Ihre Möglichkeiten und Vorteile........................ [3] EAI mit

Mehr

open to your business

open to your business open to your business oss dac (document and appoval center) der fahrtenschreiber zu ihrer produktplatzierung oss dac einführung inhalte (stand januar 2014) aktuelle gegebenheiten und oss dac S. 2 grundsätzliches

Mehr

beveb best business software beveb methodic services gmbh Mittelpilghauser Weg 13 D-42657 Solingen +49 (0)212 2471363

beveb best business software beveb methodic services gmbh Mittelpilghauser Weg 13 D-42657 Solingen +49 (0)212 2471363 In Solingen seit 1996 Beratung, Erstellung und Programmierung von komplett webbasierter ERP- Software Fullservice-Dienstleister bei On- Demand Software Alle relevanten Dienstleistungen aus einer Hand Kompetente

Mehr

Systemlösung keramischer Siebdruck: Vertrieb. Projekt. Zeiterfassung

Systemlösung keramischer Siebdruck: Vertrieb. Projekt. Zeiterfassung ERP CRM Projekt Zeiterfassung ERP Verwaltung kaufmännischer Prozesse ERP basic beinhaltet für unterschiedlichste Branchen alles Notwendige, um warenwirtschaftliche oder auftragsbezogene Prozesse einfach

Mehr

Titel. Einfühungsstrategien für OpenSource-ERP-Lösungen. - Ein Praxisbeispiel mit openerp Subtitel

Titel. Einfühungsstrategien für OpenSource-ERP-Lösungen. - Ein Praxisbeispiel mit openerp Subtitel Innovationspolitik,Informationsgesellschaft,Telekommunikation Einfühungsstrategien für OpenSource-ERP-Lösungen Titel - Ein Praxisbeispiel mit openerp Subtitel M. Sc. Falk Neubert BWL/Produktions-Management

Mehr

Strategische Unternehmenssteuerung immer in Richtung Erfolg

Strategische Unternehmenssteuerung immer in Richtung Erfolg Strategische Unternehmenssteuerung immer in Richtung Erfolg CP-Strategy ist ein Modul der Corporate Planning Suite. STRATEGISCHE UNTERNEHMENSSTEUERUNG Immer in Richtung Erfolg. Erfolgreiche Unternehmen

Mehr

CRM und Mittelstand Passt das zusammen?

CRM und Mittelstand Passt das zusammen? CRM und Mittelstand Passt das zusammen? Erfahrungen bei Dipl.-Wirt.-Ing. Nils Frohloff AGENDA Die Firma MIT Moderne Industrietechnik GmbH Ausgangssituation im Mittelstand Was bedeutet CRM? Anforderungen

Mehr

Master-Thesis (m/w) für unseren Standort Stuttgart

Master-Thesis (m/w) für unseren Standort Stuttgart Master-Thesis (m/w) für unseren Standort Abschlussarbeit im Bereich Business Process Management (BPM) Effizienzsteigerung von Enterprise Architecture Management durch Einsatz von Kennzahlen Braincourt

Mehr

Der Service von morgen ist mobil. www.coresystems.net

Der Service von morgen ist mobil. www.coresystems.net Der Service von morgen ist mobil www.coresystems.net Agenda 1. Coresystems Field Service Software 2. Funktionsumfang 3. Serviceprozess 4. Service Dashboard 5. Architektur und Technologie 6. Referenzen

Mehr

Software-Technologie der Zukunft. Webbasierte ERP-Software

Software-Technologie der Zukunft. Webbasierte ERP-Software Software-Technologie der Zukunft Webbasierte ERP-Software webbasierte erp software Die Generation internet abacus vi ist vollständig neu in internet-architektur entwickelt. die Verson vi der erp-software

Mehr

Christian Metzger Thorsten Reitz Juan Villar. Cloud Computing. Chancen und Risiken aus technischer und unternehmerischer Sicht HANSER

Christian Metzger Thorsten Reitz Juan Villar. Cloud Computing. Chancen und Risiken aus technischer und unternehmerischer Sicht HANSER Christian Metzger Thorsten Reitz Juan Villar Cloud Computing Chancen und Risiken aus technischer und unternehmerischer Sicht HANSER Inhalt Vorwort, XI 1 Ist die Zukunft schon da? 1 1.1 Allgemeine Definition

Mehr

Der Open ERP Effekt......am Beispiel von Richard

Der Open ERP Effekt......am Beispiel von Richard Der Open ERP Effekt......am Beispiel von Richard Richard ist ein brillianter Manager... Im Jahr 1985 gründete er seinen Produktionsbetrieb... Im Jahr 2000 beschäftigte Richard 45 Mitarbeiter...die 4500

Mehr

Synergita Software as a Service

Synergita Software as a Service Synergita Software as a Service Synergita Synergita ist eine HR Software zur konstanten Personal-Leistungs-Bewertung. Sie unterstützt bei der Schaffung einer erstklassigen Unternehmenskultur getragen von

Mehr

Dokumentenverwaltung. Scannen. Eingangsarchiv. Direct Link. Flexibler Zugriff. Archivierung. tacoss.edoc - SOFTWARE FÜR ARCHIVIERUNG

Dokumentenverwaltung. Scannen. Eingangsarchiv. Direct Link. Flexibler Zugriff. Archivierung. tacoss.edoc - SOFTWARE FÜR ARCHIVIERUNG Workflow Direct Link Dokumentenverwaltung Eingangsarchiv Scannen Archivierung Flexibler Zugriff tacoss.edoc - SOFTWARE FÜR ARCHIVIERUNG Inhalt Inhalt 2 Überblick 4 Funktionalität 6 Archiv 7 Eingangsarchiv

Mehr

Microsoft Dynamics Mobile Solutions

Microsoft Dynamics Mobile Solutions Microsoft Dynamics Mobile Solutions ERP und CRM jederzeit und überall Michael Meyer Technologieberater Dynamics AX Microsoft Deutschland GmbH Was ist Microsoft Dynamics? Supply Chain Management Finance

Mehr

Software Engineering 2 (SWT2) Dr. Alexander Zeier. Chapter 3: Introduction to ERP Systems

Software Engineering 2 (SWT2) Dr. Alexander Zeier. Chapter 3: Introduction to ERP Systems Software Engineering 2 (SWT2) Dr. Alexander Zeier Chapter 3: Introduction to ERP Systems Standard Software vs. Individual Software 2 Software wird meist in 2 Phasen erstellt 1. Auftrag eines Kunden zur

Mehr

IT-Sicherheit mobiler Applikationen zur Unterstützung von Geschäftsprozessen. Bachelorarbeit

IT-Sicherheit mobiler Applikationen zur Unterstützung von Geschäftsprozessen. Bachelorarbeit IT-Sicherheit mobiler Applikationen zur Unterstützung von Geschäftsprozessen Bachelorarbeit zur Erlangung des akademischen Grades Bachelor of Science (B.Sc.) im Studiengang Wirtschaftswissenschaft der

Mehr

Open Source in der Unternehmenspraxis

Open Source in der Unternehmenspraxis Open Source in der Unternehmenspraxis Walter Klausberger 25.09.2014 AWS 1 Open Source Definition Software wird als quelloffen (= open source) bezeichnet, wenn ihre Lizenzbedingungen einer der von der Open

Mehr

Ihr Weg zum digitalen Unternehmen

Ihr Weg zum digitalen Unternehmen GESCHÄFTSPROZESSE Ihr Weg zum digitalen Unternehmen INNEO-Lösungen auf Basis von Microsoft SharePoint machen s möglich! GESCHÄFTSPROZESSE Digitalisieren Sie Ihre Geschäftsprozesse mit INNEO INNEO ist Ihr

Mehr

MOBILE ENTERPRISE APPLICATION PLATFORM (MEAP)

MOBILE ENTERPRISE APPLICATION PLATFORM (MEAP) MOBILE ENTERPRISE APPLICATION PLATFORM (MEAP) Oliver Steinhauer.mobile PROFI Mobile Business Agenda MOBILE ENTERPRISE APPLICATION PLATFORM AGENDA 01 Mobile Enterprise Application Platform 02 PROFI News

Mehr

ERP als Werkzeug zur Krisenprävention

ERP als Werkzeug zur Krisenprävention ERP Trend Report 2010: ERP als Werkzeug zur Krisenprävention Die Befragung von 120 mittelständischen sowie großen Unternehmen im Rahmen des von der Infor Global Solutions Deutschland GmbH sowie der Hamburger

Mehr

Dipl.-Inf. (fh) Kim Sancken Prokurist

Dipl.-Inf. (fh) Kim Sancken Prokurist Dipl.-Inf. (fh) Kim Sancken Prokurist Kundenbeziehungsmanagement CRM Zentrale Kundendatenbank Customer Relationship Management (CRM) bedeutet wörtlich Kundenbeziehungsmanagement. Doch der CRM Gedanke geht

Mehr

Joomla! Source- CMS. Joomla! Open Source-CMS

Joomla! Source- CMS. Joomla! Open Source-CMS Joomla! Open Source- CMS Joomla! Open Source-CMS Mirco De Roni, 2010 Inhaltsverzeichnis 1 Begriffe und Konzepte... 3 1.1 Content Management System (CMS)... 3 1.2 Struktur eines Web Content Management Systems

Mehr

Cloud Computing für Logistik Die Logistics Mall als neue Generation der logistischen IT- Unterstützung?

Cloud Computing für Logistik Die Logistics Mall als neue Generation der logistischen IT- Unterstützung? Cloud Computing für Logistik Die Logistics Mall als neue Generation der logistischen IT- Unterstützung? Foto Name: Eric Gastel Funktion/ Bereich: Geschäftsführer Organisation: Unternehmensberatung für

Mehr

Hallo, einfach. C LO U D. symbl.cms und framework Beschreibung

Hallo, einfach. C LO U D. symbl.cms und framework Beschreibung Hallo, einfach. C LO U D symbl.cms und framework Beschreibung Wir stellen uns vor. Wir kümmern uns um IT-Infrastrukturen, gestalten und entwickeln Websites, Online-Shops sowie mobile und interaktive Applikationen.

Mehr

Mobile Factory. Wie mobilisieren wir Ihre Unternehmensprozesse. Hannes Fischer, Global Business Development Sept 2012

Mobile Factory. Wie mobilisieren wir Ihre Unternehmensprozesse. Hannes Fischer, Global Business Development Sept 2012 Mobile Factory. Wie mobilisieren wir Ihre Unternehmensprozesse. Hannes Fischer, Global Business Development Sept 2012 In vielen Unternehmensbereichen sind mobile Prozesse gewünscht. Immer mehr neue Anforderungen

Mehr

Microsoft Dynamics CRM IT PRO

Microsoft Dynamics CRM IT PRO Microsoft Dynamics Mit Flexibilität und Leichtigkeit zum jeweiligen Ziel UNTERNEHMEN Gründung Oktober 1999 Geschäftsführer DI Johannes Leitner Oliver Zauner Team 14 Mitarbeiter Standorte Linz Schärding

Mehr

Technische Voraussetzungen für f r CRM Hosting

Technische Voraussetzungen für f r CRM Hosting Technische Voraussetzungen für f r CRM Hosting Holger Rackow Technologieberater - Microsoft Dynamics CRM Microsoft Dynamics CRM 3.0 Wo stehen wir heute? Microsoft CRM weltweites Kundenwachstum 53 Länder,

Mehr

«Liebe LeserInnen». Unser Ziel >> Ihr wirtschaftlicher Erfolg heute und morgen.

«Liebe LeserInnen». Unser Ziel >> Ihr wirtschaftlicher Erfolg heute und morgen. daneco «Liebe LeserInnen». Ihre Anforderungen >> Sie suchen einen Berater, der Ihr Geschäft versteht. Einen Partner, der Ihre Lösung aus einer Hand liefert. Eine Lösung mit dem grössten Nutzen, dem kleinsten

Mehr

Cloud Computing in Industrie 4.0 Anwendungen: Potentiale und Herausforderungen

Cloud Computing in Industrie 4.0 Anwendungen: Potentiale und Herausforderungen Cloud Computing in Industrie 4.0 Anwendungen: Potentiale und Herausforderungen Bachelorarbeit zur Erlangung des akademischen Grades Bachelor of Science (B.Sc.) im Studiengang Wirtschaftsingenieur der Fakultät

Mehr

Geschäftsstrategie und SOA - ein Thema für den Mittelstand? Prof. Dr. Gunther Piller

Geschäftsstrategie und SOA - ein Thema für den Mittelstand? Prof. Dr. Gunther Piller Geschäftsstrategie und SOA - ein Thema für den Mittelstand? Prof. Dr. Gunther Piller Aktuelles 2 Langfristige strategische IT- Planung existiert [im Mittelstand] in vielen Fällen nicht Bitkom: IuK im Mittelstand,

Mehr

Industrialisierung 30.03.2015. Werden Sie zum Gewinner der Multichannel Marketing-Revolution was Ihre Kunden schon heute erwarten.

Industrialisierung 30.03.2015. Werden Sie zum Gewinner der Multichannel Marketing-Revolution was Ihre Kunden schon heute erwarten. 30.03.2015 Werden Sie zum Gewinner der Multichannel Marketing-Revolution was Ihre Kunden schon heute erwarten. Patricia Kastner, CEO CONTENTSERV AG Die große Revolution Teil 1: Produktion Die große Revolution

Mehr

Effizient und erfolgreich verkaufen. Evaluation. Heinz Krienbühl. Business Unit Manager. 26. März 2010

Effizient und erfolgreich verkaufen. Evaluation. Heinz Krienbühl. Business Unit Manager. 26. März 2010 Effizient und erfolgreich verkaufen. Evaluation. PIM. Shop-Software. Software Tools. Übersicht. Namics. Heinz Krienbühl. Business Unit Manager. 26. März 2010 3/25/2010 2 E-Commerce. Vision und Realität.

Mehr

Leistungen für. Adress- und Kontaktmanagement. Büroorganisation. Vertrieb und Service. Direktmarketing

Leistungen für. Adress- und Kontaktmanagement. Büroorganisation. Vertrieb und Service. Direktmarketing Leistungen für Adress- und Kontaktmanagement Büroorganisation Vertrieb und Service Direktmarketing Dieses Dokument beschreibt lediglich einen Auszug der Leistungen von cobra Adress PLUS. Für weitere Informationen

Mehr

Mein Name ist Peter Scigalla

Mein Name ist Peter Scigalla Mein Name ist Peter Scigalla IBB Ingenieurbüro Battefeld Nöckerstraße 37 c D-44879 Bochum Tel.: (0234) 94172-0 Fax: (0234) 94172-99 IBB Ingenieurbüro Battefeld Brahestraße 3 D-04347 Leipzig Tel.: (0341)

Mehr

Präsentation von SolvAxis

Präsentation von SolvAxis Präsentation von SolvAxis 4 Unsere Philosophie Unser Metier Die Spezialistin der Businesslösungen für KMU Entwicklung von Unternehmenssoftware Vertrieb von Unternehmenssoftware Dienstleistungen 5 Unsere

Mehr

Wirtschaftlichkeitsanalyse von Cloud Computing aus der Sicht internationaler Unternehmen. Masterarbeit

Wirtschaftlichkeitsanalyse von Cloud Computing aus der Sicht internationaler Unternehmen. Masterarbeit Wirtschaftlichkeitsanalyse von Cloud Computing aus der Sicht internationaler Unternehmen Masterarbeit zur Erlangung des akademischen Grades Master of Science (M.Sc.) im Masterstudiengang Wirtschaftswissenschaft

Mehr

Unternehmenssoftware aus der Cloud. Unternehmensprofil Scopevisio AG

Unternehmenssoftware aus der Cloud. Unternehmensprofil Scopevisio AG Unternehmenssoftware aus der Cloud Unternehmensprofil Scopevisio AG Unternehmenssoftware aus der Cloud Die Scopevisio AG ist Hersteller und Anbieter einer hochfunktionalen und integrierten Cloud Unternehmenssoftware.

Mehr

Balanced Scorecard Strategien umsetzen. CP-BSC ist ein Modul der Corporate Planning Suite.

Balanced Scorecard Strategien umsetzen. CP-BSC ist ein Modul der Corporate Planning Suite. Balanced Scorecard Strategien umsetzen CP-BSC ist ein Modul der Corporate Planning Suite. UnternehMenSSteUerUng Mit ViSiOn UnD StrAtegie Strategien umsetzen. Jedes Unternehmen hat strategische Ziele und

Mehr

Verpassen Sie keine Verkaufschance. www.coresystems.net

Verpassen Sie keine Verkaufschance. www.coresystems.net Verpassen Sie keine Verkaufschance www.coresystems.net Agenda 1. Coresystems Field Sales Software 2. Funktionsumfang 3. CRM und Opportunity Management 4. Verkaufsprozess 5. Architektur und Technologie

Mehr

IT IS AG präsentiert IT IS activigence, die neue Integrationslösung für Microsoft Dynamics- ERP und SharePoint-Technologien

IT IS AG präsentiert IT IS activigence, die neue Integrationslösung für Microsoft Dynamics- ERP und SharePoint-Technologien IT IS AG präsentiert IT IS activigence, die neue Integrationslösung für Microsoft Dynamics- ERP und SharePoint-Technologien Landshut 09. März 2006: Die IT IS AG startet heute das neue, webbasierte IT IS

Mehr

Sven Launspach, Geschäfstführer. Scopevisio Abrechnung & Finanzen Abbildung dezentraler Geschäftsstrukturen in der Cloud

Sven Launspach, Geschäfstführer. Scopevisio Abrechnung & Finanzen Abbildung dezentraler Geschäftsstrukturen in der Cloud Sven Launspach, Geschäfstführer Scopevisio Abrechnung & Finanzen Abbildung dezentraler Geschäftsstrukturen in der Cloud Silvia Bürmann, Geschäftsführerin Scopevisio Sales & Consulting GmbH Scopevisio Sales&

Mehr

Open Source ERP und CRM Lösung ADempiere für das steirische Produktionsunternehmen LD Pool

Open Source ERP und CRM Lösung ADempiere für das steirische Produktionsunternehmen LD Pool Open Source ERP und CRM Lösung ADempiere für das steirische Produktionsunternehmen LD Pool cibex gmbh Dr. Thomas Krausse www.cibex.net / t.krausse@cibex.net Praktische Open Source ERP und CRM Lösung ERP

Mehr

Dein Weg in die Cloud

Dein Weg in die Cloud ESF-Projekt Dein Weg in die Cloud 1 von 20 Ziel: Open Source Software in den Bereichen Adressmanagement sowie Verwaltung von Geschäftsdokumenten und Prozessen Motivation Im Mittelpunkt steht NICHT die

Mehr

Vielseitig präzise individuell

Vielseitig präzise individuell Vielseitig präzise individuell unsere Softwarelösungen für Ihr Unternehmen business-software ERP-Software auf Open Source Basis ist salonfähig geworden! Das Angebot der klassisch lizenzierten ERP-Systeme

Mehr

individuelle IT-Lösungen

individuelle IT-Lösungen individuelle IT-Lösungen Unternehmensprofil Als kompetenter IT Dienstleister ist HaKoDi EDV-Systeme für kleine und mittelständische Unternehmen in ganz Mitteldeutschland tätig. Wir planen und realisieren

Mehr

Microsoft Office SharePoint Server 2007 Überblick. Gernot Kühn Partner Technical Specialist Microsoft Deutschland Gmbh Gernotk@microsoft.

Microsoft Office SharePoint Server 2007 Überblick. Gernot Kühn Partner Technical Specialist Microsoft Deutschland Gmbh Gernotk@microsoft. Microsoft Office SharePoint Server 2007 Überblick Gernot Kühn Partner Technical Specialist Microsoft Deutschland Gmbh Gernotk@microsoft.com 30. Juli 2006 Munich, Germany 2007 Microsoft Office System Investitionen

Mehr

2 SharePoint-Produkte und -Technologien

2 SharePoint-Produkte und -Technologien 7 SharePoint ist ein Sammelbegriff für einzelne Bestandteile der Microsoft Share- Point- und Windows-Server-Produkte und -Technologien. Erst die Verbindung und das Bereitstellen der einzelnen Produkte

Mehr

ERP-Lösungen für Ihr einzigartiges Unternehmen. mercaware - Software, die sich anpasst.

ERP-Lösungen für Ihr einzigartiges Unternehmen. mercaware - Software, die sich anpasst. ERP-Lösungen für Ihr einzigartiges Unternehmen. mercaware - Software, die sich anpasst. Mit Leidenschaft und Kompetenz für Ihre individuelle ERP-Lösung Die All for Accounting GmbH aus Stuttgarter entwickelt

Mehr

Anbindung von Magento an ein ERP-System am Beispiel Microsoft Dynamics NAV

Anbindung von Magento an ein ERP-System am Beispiel Microsoft Dynamics NAV Anbindung von Magento an ein ERP-System am Beispiel Microsoft Dynamics NAV Intelligentes Online-Business mit Magento und Microsoft Dynamics NAV Success Story (c) 2009 m+p gruppe 28.10.2010 1 René Weise

Mehr

SAP Business ByDesign als Plattform für die kaufmännische Prozessoptimierung

SAP Business ByDesign als Plattform für die kaufmännische Prozessoptimierung SAP Business ByDesign als Plattform für die kaufmännische Prozessoptimierung Clemens Dietl Vorstand m.a.x. it Unternehmenssoftware Zeitstrahl Von der Finanzbuchhaltung zu SaaS 2004 SAP Business Suite 2010

Mehr

... Bei der Knürr AG führte eine neue Standardsoftware zum Chaos. Die negativen Einflüsse schlugen sich im Geschäftsbericht nieder.

... Bei der Knürr AG führte eine neue Standardsoftware zum Chaos. Die negativen Einflüsse schlugen sich im Geschäftsbericht nieder. Fon 0 89 / 7 90 10 33 Fax 0 89 / 7 90 42 25 Fragebogen für den kundenspezifischen Vergleich [BETREFF] email info@d-bug.de Internet www.d-bug.de von ERP-Systemen [ANREDE], Zufriedenheit sieht anders aus...

Mehr

MOBILE ENTERPRISE APPLICATION PLATFORM (MEAP)

MOBILE ENTERPRISE APPLICATION PLATFORM (MEAP) MOBILE ENTERPRISE APPLICATION PLATFORM (MEAP) Oliver Steinhauer Markus Urban.mobile PROFI Mobile Business Agenda MOBILE ENTERPRISE APPLICATION PLATFORM AGENDA 01 Mobile Enterprise Application Platform

Mehr

Anbieter: Microsoft Dynamics NAV von knk Systemlösungen, Dortmund

Anbieter: Microsoft Dynamics NAV von knk Systemlösungen, Dortmund Checkliste ERP-Software Anbieter: Microsoft Dynamics NAV von knk Systemlösungen, Dortmund 1. Welche Bereiche sollen abgedeckt werden? Verkauf Einkauf Lagerwirtschaft CRM (Customer Relationship Management)

Mehr

Agenda. ebusiness-lotse Schleswig-Holstein Supply Chain & Logistics. ERP Auch was für die Kleinen! Kundenfeedback super! Shop super!

Agenda. ebusiness-lotse Schleswig-Holstein Supply Chain & Logistics. ERP Auch was für die Kleinen! Kundenfeedback super! Shop super! ebusiness-lotse Schleswig-Holstein Supply Chain & Logistics ERP Auch was für die Kleinen! Kundenfeedback super! Shop super! Logistik, Einkauf, Kundenmanagement? Prof. Dr. Winfried Krieger Fachhochschule

Mehr

Cloud Services für die Logistik

Cloud Services für die Logistik Cloud Services für die Logistik Logistik einmal anders betrachtet: Wie sich die Logistik der Zukunft gestaltet Martin Böhmer Karlsruhe, 10.05.2012 Wie sich die Logistik der Zukunft gestaltet Cloud Services

Mehr

SERVICE SUCHE ZUR UNTERSTÜTZUNG

SERVICE SUCHE ZUR UNTERSTÜTZUNG SERVICE SUCHE ZUR UNTERSTÜTZUNG VON ANFORDERUNGSERMITTLUNG IM ERP BEREICH MARKUS NÖBAUER NORBERT SEYFF ERP SYSTEME Begriffsbestimmung: Enterprise Resource Planning / Business Management Solution Integrierte

Mehr