Zeitenwende Vom demografischen Wandel mit Zertifikaten profitieren VISIONEN DEFENSIVE. Tiefe Barriere, geringes Risiko?

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Zeitenwende Vom demografischen Wandel mit Zertifikaten profitieren VISIONEN DEFENSIVE. Tiefe Barriere, geringes Risiko?"

Transkript

1 AUS GA BE 01 / 12 Das Anlageberater- und Vermögensverwalter-Magazin der europäischen Zertifikate-Börse Frankfurt DEFENSIVE Tiefe Barriere, geringes Risiko? VISIONEN Erst Ziele machen eigene Fähigkeiten nutzbar Zeitenwende Vom demografischen Wandel mit Zertifikaten profitieren

2 Anzeige Auch bei Seitenwind geht es vorwärts: Mit den Aktienanleihen von HSBC Trinkaus. Es bedarf nicht immer Rückenwind oder hoher Wellen, um vom Börsengeschehen zu profitieren. Unsere Aktien anleihen ermöglichen überdurchschnittliche Renditen in seitwärts laufenden Märkten durch einen Zinssatz, der bei Emission oberhalb des Niveaus von vergleichbaren festverzinslichen Anleihen liegt. Sollte die entsprechende Aktie am Laufzeitende unterhalb des Basispreises der Aktienanleihe notieren, kommt es zur Aktienlieferung. Optimieren Sie Ihre Renditechancen in Seitwärtsmärkten mit Aktienanleihen von HSBC Trinkaus. Attraktive Renditen auch in seitwärts laufenden Märkten möglich Zinszahlung, unabhängig von der Kursentwicklung des Basiswertes Aktienkursrisiko im Falle einer Aktienlieferung bis hin zum Totalverlust Die maximale Auszahlung ist auf den Nennbetrag begrenzt Die Einstufung von HSBC Trinkaus mit AA durch die Rating-Agentur Fitch Ratings Ltd. bedeutet, dass für lang fristige Verbind lich keiten ein sehr geringes Kreditrisiko besteht. Dennoch tragen die Wertpapier inhaber das Emittentenausfallrisiko von HSBC Trinkaus. Kostenfreie Infoline Hotline für Berater Die hierin enthaltenen Produktinformationen stellen keine Empfehlung zum Kauf oder Verkauf der darin besprochenen Wertpapiere seitens der HSBC Trinkaus & Burkhardt AG dar und können eine individuelle Anlageberatung durch die Hausbank nicht ersetzen. Der Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen werden zur kostenlosen Ausgabe bei der HSBC Trinkaus & Burkhardt AG, Derivatives Public Distribution, Königsallee 21/23, Düsseldorf, bereitgehalten. Quellen: DIE WELT, Stand:

3 Editorial Wir stehen vor einer Zeitenwende Herr Reuss, im Herbst 2011 hat die Weltbevölkerung die Marke von sieben Milliarden überschritten. Welche Bedeutung hat das für die Finanzmärkte? Kennen Sie das Video vom Moonwalking Bear? Schauen sie es sich einmal auf YouTube an, wenn Sie ein paar Minuten Zeit haben. Sie werden überrascht sein. Die Pointe will ich allerdings jetzt nicht verraten. Was das alles mit Demografie und Geldanlage zu tun hat? Gerade im Investmentbereich achten wir tagtäglich auf Meldungen, Daten oder Chartformationen all das ist unbestritten auch wichtig, aber oft verlieren wir dabei das Große und Ganze aus dem Blick. Die demografische Entwicklung zählt in den kommenden Jahren sicherlich zu den ganz wichtigen globalen Trends, auch im Anlagesegment. Die Menschheit wird weiter wachsen, wenn auch langsamer. Die Bevölkerungsstruktur wird sich ändern und das hat Konsequenzen. Wie könnte sich das äußern? Künftig wird es wahrscheinlich mehr Senioren auf unserem Planeten geben. Insgesamt altert die Bevölkerung, weil bei steigendem Wohlstand die Geburtenraten zurückgehen und zugleich die Lebenserwartung zunimmt. Gleichzeitig dürfte die Zahl der Erwerbstätigen abnehmen. Das wirft Fragen auf. Um nur einige zu nennen: Wer sind die künftigen Sparer? Wo fließt Kapital hin? Welche Infrastruktur wird gebraucht? Investiert eine alternde Gesellschaft überhaupt noch in Infrastruktur? Was passiert mit den Gesundheits- und Sozialkosten? Christian Reuss CEO Scoach Welche Schlüsse können Anleger daraus ziehen? Es gibt einige Bereiche, die hinsichtlich der Entwicklung in den kommenden Jahren und Jahrzehnten schon heute durchaus beachtenswert sind. Welche Entwicklungen zu erwarten sind, das können Sie ab Seite 8 in der aktuellen Titelgeschichte Zeitenwende erfahren. 3

4 Mehr Informationen online Mit festem Hebel dem DAX folgen Faktor-Zertifikate für trendstarke Marktphasen Faktor-Zertifikate Mit Faktor-Zertifikaten von db-x markets können Anleger mit einem konstanten Hebel an der Entwicklung des DAX teilnehmen. Die Zertifikate bilden die tägliche prozentuale Wertveränderung des DAX mit dem gewählten festen Hebel ab. Faktor-Zertifikate gibt es für steigende Kurse (Faktor Long) sowie für fallende Kurse (Faktor Short). Kontakt Deutsche Bank AG db-x markets Hotline: +49 (69) Wahl zwischen verschiedenen Hebeln, Long oder Short Kein Knock-out, kein Basispreis, keine Laufzeitbegrenzung In volatilen Seitwärtsphasen sind Kursverluste unabhängig vom Basispreis möglich Ein hoher Hebel kann zu großen Gewinnen führen, steigert aber auch das Verlustrisiko Produkt WKN Faktor Kurs Faktor 4x Long DAX Index-Zertifikat DE4LEV +4 33,70 Euro Faktor 2x Long DAX Index-Zertifikat DE2HEB +2 45,24 Euro Faktor 2x Short DAX Index-Zertifikat DE9SHT 2 27,53 Euro Faktor 4x Short DAX Index-Zertifikat DE9SRT 4 21,20 Euro Briefkurse vom Der maßgebliche Prospekt für die genannten Wertpapiere kann unter heruntergeladen oder bei der Deutsche Bank AG, db-x markets, Große Gallusstraße 10-14, Frankfurt, kostenfrei angefordert werden.

5 Inhalt Scoach 01/12 Insider 06 Service & Kommunikation. Scoach ist auch in den sozialen Netzwerken Facebook und Twitter zu Hause. Mit scoach.de/blog wird zudem ein neuer Informationsservice angeboten. 08 Die Erde wird immer voller: Das Bevölkerungswachstum findet vor allem in Entwicklungsländern wie Indien statt. Outlook 08 Zeitenwende. Mittlerweile gibt es sieben Milliarden Menschen auf der Erde und ihre Zahl wird weiter steigen. Wie Anleger mit Zertifikaten vom demografischen Wandel profitieren können. Kolumne 14 Gekauftes Glück? Im modernen Wirtschaftsleben dreht sich vieles um Geld, Profit und Wachstum. Doch wirklich glücklich macht uns das nicht. Was uns echtes Glück verschafft. Strukturiertes 16 Turbos. Kleiner Einsatz, große Wirkung wie Turboscheine funktionieren und welche Chancen und Risiken sie bergen. Product 18 Flott unterwegs. Innerhalb weniger Jahre hat sich die Türkei vom Pleite kandidaten zum ökonomischen Wunderknaben entwickelt. Dennoch sind Investments in türkische Aktien nicht ohne Risiko. 18 Mit der Türkei geht es flott voran. In den ersten drei Quartalen 2011 wuchs die Wirtschaft des Landes um 9,6 Prozent. 22 Tiefe Barriere, geringes Risiko? Im Segment der Aktienanleihen mit Barriere sind aufgrund der Unsicherheit an den Finanzmärkten vermehrt defensive Strukturen gefragt. Was es zu beachten gilt. Trading 24 Traden nach Großwetterlage. Berufshändler Michael Voigt erklärt, warum es beim Trading zunächst immer um den übergeordneten Trend und erst dann um den Handelsstil gehen sollte. Coach 28 Ziel-Visionen. Ziele wecken die vorhandenen Fähigkeiten. Ohne ein Ziel mag noch so viel Begabung vorhanden sein, ein solche Person wird trotzdem nie wissen, wohin mit ihren Möglichkeiten. 28 Die Vision gibt eine Richtung vor und bildet damit den Ausgangspunkt für das Stecken von Zielen. Exit 32 Magazin. Finanzmetropolen: Tokio Scoach-Zahlen: Highlights 2011 Denkspiel: Die spinnen, die Römer Kuh-Aktien: Tierisch gute Rendite Teure Pflaster: Die hochpreisigsten Einkaufsmeilen der Welt Contact 34 Kontakttabelle & Impressum 5

6 INSIDER Green Community Gefällt mir Scoach Europa erweitert seine Zertifikate-Berichterstattung unter scoach.de und seine Social-Media-Aktivitäten. Web 2.0 die europäische Zertifikatebörse Scoach in Frankfurt wird im Bereich des sogenannten Social Networking immer aktiver. Auf dem Zertifikate-Portal scoach.de ist nun auch ein Blog (siehe unten) integriert. Zudem ist Scoach auf der Social-Media- Plattform Facebook und dem Kurznachrichtendienst Twitter vertreten (siehe gegenüberliegende Seite). Wer sich für das Thema Zertifikate interessiert, kann sich der Green Community von Scoach anschließen und wird so fortlaufend über Trends, Meldungen, Termine, Statistiken, Trading und Analysen informiert. Blog Die Welt der Zertifikate Unter scoach.de/blog können Zertifikate- Anleger regelmäßig Nachrichten, Analysen oder Trading-Tipps lesen und interaktiv sofort kommentieren. Wer über neue Nachrichten informiert werden möchte, braucht nur den kostenlosen Newsfeed abonnieren. 6

7 INSIDER Facebook Zertifikate- Pinnwand Facebook ist eine der größten Social-Media-Plattformen weltweit. Klar, dass dort auch Scoach präsent ist. Verfolgen Sie Analysen und Nachrichten, kommentieren Sie diese und teilen Sie Zertifikate- Neuigkeiten mit Freunden beziehungsweise anderen Zertifikate-Anlegern. Twitter Zertifikate- Als Follower sind sind Sie immer auf dem Laufenden, was Zertifikate-Analysen oder Nachrichten von Scoach in Frankfurt angeht. Einfach Folgen und automatisch die Updates auf den Computer oder via Twitter-App auf das Smartphone bekommen. 7

8 OutlOOk Zeitenwende Im vergangenen Herbst hat die Weltbevölkerung die Sieben-Milliarden-Marke überschritten. Die Zahl der Menschen wird weiter wachsen, wenn auch langsamer, und die Menschen werden älter werden. Das hat weitreichende Folgen. Express Heute leben gut 7 Milliarden Menschen auf der Erde. Die erste Milliarde wurde 1804 erreicht. Bis 1900 waren es 1,6 Milliarden Menschen, 1927 zwei. Dann ging es rasch: 1974 waren es vier und bereits 1987 fünf Milliarden Menschen. kurz vor der Jahrtausendwende wurde die Sechs-Milliarden-Marke überschritten. In nur einem Jahrhundert hat sich die Weltbevölkerung somit rund vervierfacht. 1 Die Welt ist ein Dorf, heißt es oft. Was aber, wenn es wirklich so wäre? Ein Dorf, sagen wir, mit 100 Einwohnern, und der Kalender würde das Jahr 2011 zeigen? Dann zählte die Gemeinschaft 15 Afrikaner, 5 Nord- und 9 Lateinamerikaner, 11 Europäer sowie 60 Asiaten. Die Gemeinde hätte eine recht ausgeglichene Altersstruktur: Kinder unter 15 Jahren gäbe es 27 und lediglich 8 Menschen wären älter als 65. Die Einkommen wären dagegen nicht gleich verteilt. 48 Einwohner müssten von weniger als zwei Dollar am Tag leben. Wenn man dies positiv sehen möchte, könnte man argumentieren, dass es für diesen Teil der Dorfgemeinschaft noch ein gewaltiges finanzielles Nachholpotenzial gibt. Die Familienplanung im Dorf sähe so aus, dass jede Frau im Schnitt 2,5 Kinder bekäme. 1 Würde man dieses Dorf 39 Jahre später, also im Jahr 2050, erneut besuchen, dann hätte es einige Verschiebungen gegeben: Pro Jahr wäre ungefähr ein Bewohner hinzugekommen, sodass in der Gemeinschaft nun 137 Menschen leben würden. Sie würden sich aufteilen in 33 Afrikaner, 7 Nord- und 11 Lateinamerikaner, 10 Europäer und 76 Asiaten. 1 1) Alle Daten: Stiftung Weltbe völkerung, Datenreport der Stiftung Weltbevölkerung Bis zum Jahr 2050 werden wohl gut zehn Milliarden Menschen auf der Erde leben. 8

9 Outlook 10 Milliarden Menschen Langsameres Wachstum der Weltbevölkerung Weltbevölkerung in Milliarden Durchschnittlicher jährlicher Zuwachs innerhalb von 10 Jahren Die Bevölkerungswachstumsrate erreichte im Jahr 1968 mit 2,1 Prozent ihren Höchststand. Seitdem sank sie aufgrund rückläufiger Geburtenzahlen bis 2010 auf 1,1 Prozent. 2100: 10,12 Mrd. 2083: 10 Mrd. 2043: 9 Mrd. 2025: 8 Mrd. 2011: 7 Mrd. 1999: 6 Mrd. 1987: 5 Mrd. 1974: 4 Mrd. 1959: 3 Mrd Zuwachs in Millionen 1804: 1 Mrd. 1927: 2 Mrd Quelle: Stiftung Weltbevölkerung, Vereinte Nationen, World Population Prospects: The 2010 Revision, 2011 Das Beispiel zeigt: Die Bevölkerung auf unserem Planeten wandelt sich und wächst wahrscheinlich langsamer als in den vergangenen Jahrzehnten. Seit dem Erreichen des Höchststands der Bevölkerungswachstumsrate im Jahr 1968 mit 2,1 Prozent sank diese aufgrund rückläufiger Geburtenzahlen bis 2010 auf 1,1 Prozent. 3 Laut UN-Prognose dürfte die Weltbevölkerung bis 2050 somit auf 9,3 Milliarden und bis 2100 auf mehr als 10 Milliarden ansteigen (siehe auch Grafik oben). 2 Menschheit im Wandel Zugleich findet ein Strukturwandel der Bevölkerung statt: Das Wachstum findet fast nur noch in den Entwicklungs- und in den Schwellenländern statt. Ansonsten altert die Menschheit auf unserem Planeten. Weltweit hat die Lebenserwartung seit 1950 um 4,6 Monate pro Jahr von 45,4 auf 68,2 Jahre zugenommen. In Asien stieg die Lebenserwartung sogar von 39,9 auf 69,6 Jahre (siehe Grafik Seite 10). 3 War früher der Lebensabend ein überschaubarer Abschnitt, hat sich dieser inzwischen zu einer echten Lebensphase entwickelt. Ein japanischer Pensionär hatte 1950 noch rund 11 Jahre Ruhestand vor sich. Heute beträgt diese Zeitspanne 22 Jahre. Bis Mitte des Jahrhunderts könnte sie auf 24 Jahre ansteigen, ähnlich wie in der Schweiz oder Deutschland, wo sich Ruheständler dann auf 23,7 beziehungsweise 22 Jahre Rentnerdasein freuen dürfen. 3 Die Weltbevölkerung altert künftig zweifach: Zum einen nimmt die Lebenserwartung zu und zugleich sinkt die Zahl der Neugeborenen. Sie vergreist langsam. Das hat auch gravierende Wissen Fertilität In Zeiten wirtschaftlichen Wachstums und spürbarer Wohlstandsgewinne nimmt die Geburtenrate üblicherweise ab. Mortalität Sowohl in Industrie- und Schwellenländern als auch in den am wenigsten entwickelten Ländern hat die Lebenserwartung in den vergangen Jahrzehnten deutlich zugenommen. 2) Vereinte Nationen, World Population Prospects: The 2010 Revision, Stiftung Weltbevölkerung. 3) Allianz Global Investors, Investmentchance Demografie. 9

10 Outlook Vergreisung Immer mehr Ältere In Prozent der Weltbevölkerung unter 40 Der Anteil der Weltbevölkerung mit einer Lebenserwartung über 70 Jahren lag im Zeitraum von 1950 bis 1957 gerade einmal bei einem Prozent. Im Zeitraum 2010 bis 2015 wird dieser Anteil bei 57 Prozent liegen. Quelle: Vereinte Nationen, Department of conomic and Social Affairs, Population Division, World Mortality 2011 Auswirkungen auf die Zahl der Erwerbstätigen, welche die wesentlichen Treiber der wirtschaftlichen Entwicklung sind. Die Zunahme der Erwerbstätigen war in der Vergangenheit eine wesentliche Stütze für das Wirtschaftswachstum, stellt die VP Bank im Oktober 2011 in der Studie Investieren in die Demografie fest. Und ohne Wirtschaftswachstum gibt es langfristig keine positiven Renditen. In den Industrieländern sei nun der demografische Wendepunkt erreicht, so die Liechtensteiner Vermögensverwalter. Der Anteil der Bevölkerung im erwerbstätigen Alter steige in den Industrieländern nicht mehr, sondern falle von nun an. Für das Potenzialwachstum einer Volkswirtschaft ist das Bevölkerungswachstum eine entscheidende Größe. Bei einem konstanten Kapitalstock und stagnierendem technischen Fortschritt ergibt sich das Pro-Kopf-Einkommen aus dem Produkt der Arbeitsproduktivität und dem Anteil der Erwerbstätigen an der Gesamtbevölkerung. 4 Die Faustregel: Je weniger wirtschaftlich abhängige Personen (unter 15 Jahren und über 65 Jahren, die nur einen geringen Beitrag zur Wertschöpfung leisten) von den Erwerbstätigen (15- bis 65-jährigen, die arbeiten und gleichzeitig sparen) versorgt werden müssen, desto höher fällt die sogenannte demografische Dividende aus. Doch die Zahl der Erwerbstätigen dürfte in Zukunft weniger werden. Allianz Global Investors hat deshalb errechnet, dass das Pro-Kopf-Einkommen in der Welt in den nächsten 40 Jahren um 4 Prozent sinken könnte. Die Umkehrung der demografischen Dividende: Während Steuereinnahmen aus Arbeitseinkommen sinken, könnten gleichzeitig die Sozial- und Gesundheitsausgaben mit dem wachsenden Heer von Senioren steigen. Alleine von heute (760 Millionen Senioren) bis zum Jahr 2020 (1030 Millionen Senioren) betrage das Wachstum der Altersgruppe der Senioren 36 Prozent, schreibt die VP Bank in ihrer Studie. Bis im Jahr 2050 könne diese Gruppe auf über 2000 Millionen Menschen ansteigen. Am stärksten davon profitieren dürfte der Gesundheitssektor (siehe auch Interview Seite 12). Finanzmärkte vor Veränderungen Wie werden die Kapitalmärkte auf den demografischen Wandel reagieren? Schwarzseher prophezeien schon einen Asset Meltdown. Ihre Erklärung: Gibt es immer mehr Pensionäre, werden auch immer mehr Ersparnisse aufgelöst, da diese zur Finanzierung des Ruhestands benötigt werden. Zugleich würden die Erwerbstätigen fehlen, die Einkommen erwirtschaften und Ersparnisse bilden. Somit müsste die Nachfrage nach Aktien und Anleihen spürbar zurückgehen. Der Babyboomer-Effekt der Jahrgänge 1946 bis 1965 würde sich ins Gegenteil wandeln. 5 4) Arnott, R. D. / Chaves D. B., 2011: Demographic Changes, Financial Markets, and the conomy, Research Affiliates, LLC. 5) Mankiw, N. G. / Weil D. N., 1989: The Baby Boom, the Baby Bust, and the Housing Market. 10

11 Anlage in Edelmetalle beständig und wertvoll RBS führender Anbieter von Edelmetall-Zertifikaten Vor rund zehn Jahren starteten Gold und Silber ihren Siegeszug. Mehr und mehr Investoren mischen seitdem Anlageprodukte auf Gold und Silber ihrem Depot als Inflationsschutz bei. Während bei Gold der monetäre Charakter als Kaufgrund dominiert, spricht für Silber darüber hinaus seine Rolle als Industriemetall. Profiteure steigender Edelmetallpreise sind mitunter auch die Minengesellschaften. Der NYSE Arca Gold Bugs Index und der RBS Silver Mining TR Index enthalten Minengesellschaften, die Gold und Silber fördern. Eine Auswahl aus unserem großen Angebot: Open End Zertifikate WKN NYSE Arca Gold Bugs Index Gold RBS Silver Mining TR Index AA0BT6 Silber Chancen, Risiken und mehr zu unseren Produkten erfahren Sie hier: Online rbs.de/markets Telefon +49 (0) Produktinformation Der allein verbindliche Prospekt ist bei der The Royal Bank of Scotland N.V. ( RBS N.V. ) Niederlassung Deutschland, Junghofstr. 22, Frankfurt am Main, kostenfrei erhältlich. Kein Vertrieb an US-Personen. Die Rechte an den genannten Indizes sind zugunsten der jeweiligen Inhaber geschützt. The Royal Bank of Scotland N.V. Alle Rechte vorbehalten.

12 Outlook Interview Vielfältige demografische Auswirkungen Bernhard Allgäuer, Investment-Stratege der VP Bank, sieht im Wachstum der Weltbevölkerung eine stetige Herausforderung. Außerdem ist ein Wandel der Bevölkerungsstruktur zu erwarten. 7 Milliarden Menschen leben heute auf der Erde. Eine Vervierfachung innerhalb von 100 Jahren. Wie geht es weiter? In diesem Jahr fällt weltweit erstmals der Anteil der Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter. Betroffen sind zunächst vor allem die Industrieländer und Russland, gefolgt in einigem Abstand von China und den anderen Schwellenländern. Die Auswirkungen sind vielfältig und betreffen Klima, natürliche Ressourcen, Geopolitik, Urbanisierung, Wirtschaftswachs tum, Inflation, Steuern und Anlagerenditen. Welche Bedeutung hat die Lebenserwartung und Geburtenrate für die Bevölkerungsentwicklung? Lebenserwartung und Geburtenrate sind die wichtigsten Treiber der demografischen Entwicklung. Aufgrund des steigenden Wohlstands zeigen beide deutliche Trends auf. Die Lebenserwartung steigt und die Geburtenrate sinkt. Das Ergebnis sind niedrigere Bevölkerungswachstumsraten in den Industrieländern im Vergleich zu den Schwellenländern. Die Zahl der erwerbstätigen Personen nimmt ab. Welche Folgen hat das? Die Zusammensetzung der Wirtschaftsleistung verändert sich. Ältere Menschen konsumieren aus ihrem Kapitalstock. In der Folge wird weniger Kapital für Inves- titionen bereitgestellt. Das Wachstum verlangsamt sich, was zu tieferen Realzinsen führt. Investitionen von westlichem Alterskapital werden zunehmend in Schwellenländern getätigt, weil die dortigen Investitionsprojekte höhere Renditen erwirtschaften. Das Ausscheiden erfahrener Mitarbeiter beeinträchtigt auch die Produktivität, weil Wissen verlorengeht. Welche Auswirkungen hat die Demografie auf die Bereiche Gesundheit und Ressourcen? Die Gesundheitskosten werden stark zunehmen. Die Anzahl der Senioren wird allein in den nächsten zehn Jahren von heute 760 auf 1030 Millionen ansteigen. In der Schweiz verursachen Rentner, die 16 Prozent der Bevölkerung ausmachen, 43 Pro zent der gesamten Gesundheitskosten. Pro Kopf liegen die Gesundheitskosten jährlich mit 8100 Franken pro Rentner viermal höher als bei der übrigen Bevölkerung. Die Umsätze der betroffenen im Interview Bernhard Allgäuer Bernhard Allgäuer ist seit 2007 Senior Investment Strategist im Economics & Investment Office der VP Bank Gruppe. Er ist verantwortlich für das Research und die Markteinschätzungen der VP Bank. Unternehmen steigen dementsprechend mit. Die höhere Lebenserwartung führt dazu, dass die Weltbevölkerung und damit der Rohstoffkonsum stark ansteigen. Wie könnten sich Staatshaushalte und Sozialsysteme entwickeln? Das Verhältnis von Arbeitnehmern zu Senioren (Dependency Ratio) wird deutliche Spuren in den Staatshaushalten hinterlassen. Weniger Steuereinnahmen aus Erwerbseinkommen stehen größeren Ausgaben bei Sozial- und Gesundheitskosten gegenüber. Derselbe Effekt trifft das Rentensystem. Eine Systemanpassung an die heutige Lebenserwartung ist daher längst im Gange. Welche Investmentthemen ergeben sich aus den demografischen Trends? Wir empfehlen Anlagen in natürliche Ressourcen und solche, die vom Wachstumsmarkt Senioren profitieren. Dies sind insbesondere Unternehmen, welche die Lebensqualität und die Gesundheit von Rentnern positiv beeinflussen. Beispiele sind: Hersteller von Hörgeräten oder von Produkten für die Behandlung von Herz- und Gefäßerkrankungen, Pharmakonzerne mit Produkten zur Behandlung von altersbedingten Krankheiten sowie Anbieter von Konsumgütern für Senioren. 12

13 Outlook Mutlos Die Allianz-Experten wollen zumindest einen Effekt auf das Bewertungsniveau am Aktienmarkt ausgemacht haben (siehe auch Grafik Mutlos, rechts). Unterstellt wurde, dass jüngere Personen risikofreudiger sind als ältere. Erwerbstätige wurden dazu im Verhältnis zu den Ruheständlern betrachtet. Im Zeitraum 1960 bis 1981 sank dieses Ratio auf unter 1,7. Erst als die geburtenstarken Jahrgänge ins Arbeitsleben drängten, stieg das Verhältnis wieder an, und anscheinend nahm auch die Risikoneigung der Bevölkerung wieder zu bis etwa zur Jahrtausendwende. Inzwischen sinkt das Verhältnis wieder und die Risikoneigung, gemessen am Kurs-Gewinn-Verhältnis, geht wieder zurück. Wird es also zur Alterskernschmelze an den Finanzmärkten kommen? Zumindest holpriger könnte es aufgrund gegenläufiger Trends werden. Mit einer sinkenden Zahl von Erwerbslosen könnte der Produktionsfaktor Arbeit gegenüber dem Kapital an Gewicht gewinnen und die Löhne könnten stärker steigen als die Kapitalrenditen. Andererseits ist in einer Gesellschaft, in der es immer weniger Erwerbstätige gibt, Kapital sehr wichtig, da es den Produktionsfaktor Arbeit ersetzen muss. Zugleich dürfte sich das Kapital globaler verteilen, was dessen Einsatz grundsätzlich effizienter machen sollte. Investmentchancen Fazit: Auf Branchenebene dürften Unternehmen aus dem Gesundheitswesen, etwa Pharma- oder Biotech-Gesellschaften, von den demografischen Trends der Zukunft profitieren. Steigende Bevölkerungszahlen haben aber auch einen höheren Lebensmittelbedarf zur Folge. Dünger-, Saatgut- und Lebensmittelproduzenten könnten somit eine gewichtige Rolle Risikofreude abhängig vom Alter? KGV S&P 500 (linke Skala) Verhältnis Sparer/Entsparer in den USA (rechte Skala) 0 1, Je mehr Erwerbstätige es im Vergleich zu Rentnern in einer Gesellschaft gibt, desto größer ist anscheinend die Risikofreude. Seit der Jahrtausendwende sinkt das Verhältnis und mit ihm auch die Risikoneigung (Kurs-Gewinn-Verhältnis). spielen. Überhaupt werden Rohstoffe und Energie immer kostbarer. Ganz besonders steigt der Bedarf an Trinkwasser. In vielen Regionen kann dieses nur energieaufwendig durch Meerwasserentsalzungsanlagen zur Verfügung ge stellt werden. Auch der Infrastruktur-Sektor Stichwort Urbanisierung eröffnet aussichtsreiche Perspektiven. Auf regionaler Ebene sollten Anleger solche Länder im Blick behalten, deren Bevölkerung wächst und/oder die über große Vorkommen an Rohstoffen und/oder Energieträgern verfügen. Hier sind vor allem die sogenannten BRIC- Staaten (Brasilien, Russland, Indien und China) zu nennen, aber auch einige südostasiatische und langfristig einzelne afrikanische Staaten sollten über gute Chancen verfügen. Für Anleger könnte es sich lohnen, sich schon jetzt auf die Zeitenwende vorzubereiten, unabhängig vom tagesaktuellen Geschehen. Mit Zertifikaten lässt sich zielgerichtet in einzelne Unternehmen, Branchen oder Regionen investieren. 2,3 2,2 2,1 2,0 1,9 1,8 1,7 1,6 Quelle: Allianz Global Investors 13

14 KOLUMNE Gekauftes Glück? Im modernen Wirtschaftsleben dreht sich vieles um Geld, Profit und Wachstum. Doch wirklich glücklich macht uns das nicht. Wie die Wissenschaft zeigt, sind es andere Dinge, die uns subjektives Wohlbefinden und damit echtes Glück verschaffen. Die Ergebnisse der interdisziplinären Glücksforschung sind gerade dabei, eine Epochenwende herbeizuführen: weg vom Denken in Kategorien des Wirtschaftswachstums, hin zum Denken in Kategorien eines besseren Lebens. Es geht nicht mehr um die Erhöhung des Einkommens, sondern um eine Steigerung der objektiven Lebensqualität und des subjektiven Wohlbefindens und beides sind zwei (ganz) verschiedene Dinge: Mehr Einkommen macht uns nicht glücklich(er). Die Glücksforschung beschäftigt sich mit Glück im Sinne des Glücklichseins, also mit dem subjektiven Wohlbefinden, nicht aber mit dem Glückhaben, also dem Zufallsglück, das zum Beispiel ein Lottogewinn verschafft ( Luck im Englischen). Subjektives Wohlbefinden wiederum kann als emotionales Wohlbefinden empfunden werden also dem Glücklichsein im Moment ( Happiness ) und/oder als kognitives Wohlbefinden, das sich auf den Grad der Zufriedenheit mit dem Leben bezieht ( Satisfaction ). Doch welche Faktoren sind es, die Menschen glücklich machen? Dazu gehören zwar auch Mittel zur Befriedigung der materiellen Grundbedürfnisse, doch wie die Mit steigendem Einkommen steigen auch die Ansprüche, sodass daraus keine größere Zufriedenheit erwächst. Forschung zeigt, sind es in erster Linie Kriterien wie funktionierende soziale Beziehungen (beruflich und privat), physische und psychische Gesundheit, Engagement und Befriedigung bei der Arbeit, persönliche Freiheit und eine optimistische innere Haltung (also mit sich und der Welt im Reinen sein), die uns wirklich glücklich machen. Wissenschaftliche Umfragen, die seit den 1960er-Jahren im großen Stil weltweit betrieben wurden, haben gezeigt, dass es in den westlichen Industrieländern seither kaum mehr einen Zusammenhang zwischen einer Steigerung des Bruttoinlandsprodukts pro Kopf und der Lebenszufriedenheit (kognitives Wohlbefinden) gibt. Sind die materiellen Grundbedürfnisse nämlich abgedeckt, so passen sich unsere Ansprüche und Ziele an die tatsächliche Entwicklung an, das heißt, mit steigendem Einkommen steigen auch die Ansprüche, sodass daraus keine größere Zufriedenheit erwächst. Moderne Menschen sind wie Hamster im Rad. Die Glücksforscher nennen das die hedonistische Tretmühle. An einen einmal erreichten Standard gewöhnen wir uns schnell und streben nach noch mehr. Karlheinz Ruckriegel ist Professor für Makroökonomie (Schwerpunkt: Geld- und Währungspolitik) sowie Psychologische Ökonomie und interdisziplinäre Glücksforschung an der Georg-Simon-Ohm-Hochschule Nürnberg. Auf dem Gebiet der Glücksforschung hat er zahlreiche Aufsätze und Artikel veröffentlicht (www.ruckriegel.org). 14

15 OptiOnsscheine Zertifikate anleihen fonds Wir entscheiden selbst! Und Sie? Citi Discount-Zertifikate. Auch Experten sind der Meinung: Citi gehört zu den besten drei Anbietern für Discount-Zertifikate. informieren sie sich jetzt unter oder kontaktieren sie unser team kostenfrei unter Citigroup Global Markets Limited. All rights reserved. Citi and Arc Design is a trademark and service mark of Citigroup Inc., used and registered throughout the world.

16 STRUKTURIERTES Turbos Kleiner Einsatz, große Wirkung Turboscheine zählen zur Kategorie der Hebelprodukte. Das heißt, sie vollziehen die Bewegungen eines Basiswerts überproportional nach. Basiswerte können Aktien oder Aktienindizes sein, aber auch Währungen und Rohstoffe. Die Hebelwirkung resultiert aus dem geringeren Kapitaleinsatz im Vergleich zu einem Direktinvestment. Ein Turbo-Bull (auch Turbo-Call) gewinnt bei steigenden Kursen des Basiswerts, ein Turbo-Bear (auch Turbo-Put) bei fallenden Notierungen. Turbopapiere ähneln in der Funktionsweise Mini-Futures. Ein Unterschied liegt in der befristeten Laufzeit von Turbos. Höhere Transparenz und größere Hebelkraft... Ein zentraler Vorteil von Turbos ist ihre hohe Transparenz. Während der Preis von klassischen Warrants stark von Veränderungen der impliziten Volatilität des Basiswerts beeinflusst wird, spielt dieser Faktor bei Turboscheinen kaum oder gar keine Rolle. Ein weiterer Vorzug: Da Turbos einen geringeren oder gar keinen Zeitwert aufweisen, sind sie günstiger als vergleichbar ausgestattete Optionsscheine und besitzen daher eine größere Hebelkraft.... aber auch höhere Risiken Im Gegensatz zu klassischen Optionsscheinen können Turbos vorzeitig verfallen, wenn der Kurs des Basiswerts eine bestimmte Schwelle (Knock-out-Barriere) unterschreitet (bei Turbo-Bulls) oder überschreitet (bei Turbo-Bears). Je nach Ausgestaltung des Produkts verfällt es dann sofort wertlos oder es wird ein bestimmter Restwert zurückgezahlt. Herkömmliche Optionsscheine können sich dagegen wieder in die gewünschte Richtung entwickeln. Der Preis für die höheren Chancen sind also höhere Risiken in Form eines Knock-out-Ereignisses. Nicht für Anfänger geeignet Turbopapiere werden aufgrund ihrer hohen Hebel vor allem zu Tradingzwecken eingesetzt, also zur kurzfristigen Spekulation auf Trends und Kursbewegungen. Sie eignen sich nur für erfahrene Anleger, die sich des Knock-out- Risikos bewusst sind. 16

17 STRUKTURIERTES Der innere Wert Der Käufer eines Turbo-Bulls muss nicht den gesamten Betrag zum Erwerb des Basiswerts aufbringen. Er steuert lediglich den Teil dazu bei, der über den Basispreis hinausgeht. Der Preis eines Turbo-Bulls lässt sich demnach relativ problemlos berechnen. Er ergibt sich aus der Differenz zwischen dem aktuellen Kurs des Basiswerts und dem Basispreis (in der Regel entspricht der Basispreis der Knock-out-Barriere). Gegebenenfalls muss noch das Bezugsverhältnis berücksichtigt werden. Dazu ein Beispiel: Bei einem Aktienkurs von 47 Euro hätte ein Turbo-Bull mit einem Basispreis von 45 Euro und einem Bezugsverhältnis von 1 : 1 einen Wert von 2 Euro. Diese Differenz wird auch als innerer Wert eines Turbo-Bulls bezeichnet. Formel: Turbo-Bull = (Kurs Basiswert Basispreis) Bezugsverhältnis Turbo-Bear = (Basispreis Kurs Basiswert) Bezugsverhältnis Ein kleiner Preiszuschlag: das Aufgeld In der Praxis werden Turbo-Bulls nicht zu ihrem inneren Wert gehandelt, sondern in der Regel zu einem etwas höheren Preis sie enthalten ein sogenanntes Aufgeld. Der Hintergrund ist, dass der Anleger bei einem Turbo-Bull nur einen Bruchteil des Werts des Basiswerts zahlt. Den Rest finanziert der Emittent. Für diese Bereitstellung von Kapital werden dem Anleger Zinskosten in Form eines Aufgelds (Agios) in Rechnung gestellt. Bei einem Turbo-Bear verhält es sich etwas anders. Hier verkauft der Emittent den Basiswert und erhält dafür Geld, welches er zinsbringend anlegen kann. Daher können Turbo-Bears gegebenenfalls mit einem Abgeld (Disagio) notieren. Hebelwirkung Der Reiz von Turbos liegt in ihrer Hebelwirkung. Der Hebel gibt an, um welchen Faktor sich ein Turbo stärker bewegt als der zugrunde liegende Basiswert. Bei einer Bewegung des Basiswerts um plus 1 Prozent verändert sich beispielsweise ein Turbo-Bull mit einem Hebelfaktor von 5 entsprechend um plus 5 Prozent. Der Hebel wirkt dabei in beide Richtungen, sowohl bei Kurssteigerungen wie auch bei Kursverlusten. Formel: Hebel Turbo-Bull = Kurs des Basiswerts Bezugsverhältnis Preis des Turbo-Bulls Es gilt folgende Faustregel: Je näher der Basispreis (und damit auch die Knock-out-Barriere) am aktuellen Kurs des Basiswerts liegt, desto geringer der Kapitaleinsatz und umso höher der Hebel umso größer aber auch die Gefahr eines Knock-outs. 17

18 Product Flott unterwegs Innerhalb weniger Jahre hat sich die Türkei vom Pleitekandidaten zum ökonomischen Wunderknaben entwickelt. Dennoch sind Investments in den türkischen Aktienmarkt nicht ohne Risiko. Express Europas Tiger Die türkische Wirtschaft wächst in rasantem Tempo. Das ist Chance und Risiko zugleich. Einen wunden Punkt stellen insbesondere die steigenden Leistungsbilanzdefizite dar. Die Türkei macht Fahrt. In den ersten neun Monaten 2011 wuchs das Bruttoinlandsprodukt um 9,6 Prozent. Kaum zu glauben, aber es ist gerade einmal zehn Jahre her, da waren im östlichen Mittelmeer die Rollen noch ganz anders verteilt. Auf der einen Seite das aufstrebende Griechenland, das soeben von der EU mit der Aufnahme in die Währungsunion geadelt wurde. Auf der anderen Seite die finanziell und ökonomisch am Boden liegende Türkei, deren Zahlungsfähigkeit nur durch milliardenschwere Finanzspritzen des Internationalen Währungsfonds (IWF) sichergestellt werden konnte. Heute ist die Si- tuation genau umgekehrt. Der Pleitekandidat ist Griechenland, die Türkei dagegen erlebt einen bemerkenswerten Wirtschaftsboom. Wie ist der 74 Millionen Einwohner zählenden Nation am Bosporus dieser beachtliche Sprung nach vorne gelungen? Blick zurück Kurz nach der Jahrtausendwende durchlebte die Türkei eine der schwersten Wirtschaftskrisen ihrer Geschichte: kriselnde Banken, panische Aktienmärkte, ängstliche Investoren, abwanderndes Kapital, Entwertung der türkischen Lira und galoppierende Inflation. Zahlreiche Türken vertrauten damals den eigenen Banken nicht mehr: Sie tauschten die weiche Lira gegen harte Dollar und D-Mark beziehungsweise Euro. Die Konsequenz: Der Internationale Währungsfonds musste in einer damals aufsehenerregenden Rettungsaktion mehrere Milliarden Dollar in das Land pumpen, um die Staatspleite zu verhindern. Türkisches Wirtschaftswunder Dann setzte das ein, was heute als türkisches Wirtschaftswunder bezeichnet wird. Und am Anfang standen wie so häufig in der Wirtschaftsgeschichte harte Reformen setzte der damalige Finanzminister Kemal Dervis, zuvor Vizepräsident der Weltbank, ein Umschuldungsprogramm in Gang. Die Banken 18

19 Product wurden strenger überwacht, die Zentralbank wurde unabhängiger, die Privatisierung staatlicher Unternehmen vorangetrieben, das Haushaltsdefizit reduziert. Als 2003 Präsident Recep Tayyip Erdogan zum Ministerpräsident gewählt wurde, setzte seine Regierung das Reformprogramm fort. Wie aus dem Lehrbuch, schrieb das britische Wirtschaftsmagazin The Economist, habe die Türkei die schwere Krise gemeistert. Dank der Reformen wurde auch die weltweite Wirtschafts- und Finanzkrise der Jahre 2008 und 2009 relativ rasch überwunden. Nachdem die türkische Wirtschaft 2009 noch um 4,7 Prozent schrumpfte, belief sich das Wirtschaftswachstum laut IWF ein Jahr später bereits wieder auf stattliche 8,9 Prozent. Damit war der Höhepunkt aber noch nicht erreicht. In den ersten neun Monaten 2011 erzielte die türkische Wirtschaft mit einem Plus von 9,6 Prozent sogar eine höhere BIP-Wachstumsrate als China. Wie aus der IWF-Datenbank ebenfalls hervorgeht, stieg das Pro-Kopf-Einkommen von umgerechnet 2900 Dollar im Jahr 2001 auf geschätzte Dollar im vergangenen Jahr. Rückläufige Schuldenquote Mit dem Aufschwung einher ging eine kontinuierliche Verringerung der Inflation. Lag die Teuerungsrate vor zehn Jahren noch bei mehr als 50 Prozent, sank sie im vergangenen Jahr zeitweise auf 4 Prozent und damit auf den tiefsten Stand seit 41 Jahren. Die Schuldenquote, die im Jahr 2001 noch bei 75 Prozent des Bruttoinlandsprodukts lag, konnte 2010 auf 36 Prozent zurückgeführt werden auch dank der hohen Inflationsraten in der Vergangenheit. Zum Vergleich: In Griechenland lag die Schuldenquote zuletzt bei knapp 160 Prozent. Während der griechische Schuldenberg wuchs, nahm der türkische ab Anteil der Staatsschulden am Bruttoinlandsprodukt in Prozent ,47 Griechenland Türkei 70,25 92,27 98,84 100,29 63,63 54,65 45,57 106,11 105,41 38,54 110,72 32,24 32,82 127,10 38,52 142,76 35,95 153, e Die Türkei konnte die Staatsverschuldung auch dank hoher Inflationsraten auf ein im europäischen Vergleich sehr niedriges Niveau zurückfahren. Steigendes Leistungsbilanzdefizit Auch Investoren ist der Boom am Bosporus nicht entgangen. Der Leitindex der Aktienbörse in Istanbul, ISE 30, legte seit Anfang 2009 zeitweise um fast 165 Prozent zu. Allerdings sind die Kurse von ihren Höchstständen wieder deutlich zurückgekommen. Denn so beeindruckend der Aufschwung erscheinen mag, er birgt auch Überhitzungsgefahren. Vor allem das hohe Leistungsbilanzdefizit bereitet Sorgen. Der IWF schätzt, dass sich das Leistungsbilanzdefizit im vergangenen Jahr auf rund 78 Milliarden Dollar erhöht hat, was einer Quote am Bruttoinlandsprodukt von mehr als 10 Prozent entsprechen würde. Hierfür gibt es mehrere Gründe: Zum einen haben der zunehmende Wohlstand und der steigende Konsum dazu geführt, dass die Türkei mehr Güter und Dienstleistungen importiert, als sie ans Ausland verkauft. Aber auch die Struktur der 33,85 Quelle: IWF, conomic Outlook, September 2011; e = erwartet 19

20 Product Gefährlich steigende Defizite Entwicklung der türkischen Leistungsbilanz in Milliarden Dollar 0 0, ,51 14,43 14, , , ,21 41, , , e türkischen Wirtschaft ist für das Defizit verantwortlich: Das Land ist auf Rohstoffimporte, vor allem von Öl, angewiesen, um die Produktion am Laufen zu halten. Ein weiterer Punkt ist die gestiegene Risikoaversion ausländischer Anleger. Waren diese an Istanbuls Börse vor gut einem Jahr noch für fast 80 Prozent des Marktvolumens verantwortlich, sank der Anteil gegen Ende 2011 auf 62 Prozent und damit auf den tiefsten Stand seit etwa sieben Jahren. Dieser Geldabfluss hat nicht nur die Börse unter Druck gesetzt, sondern auch der türkischen Lira zugesetzt. Gegenüber dem Euro hat sie im vergangenen Jahr rund 17 Prozent an Wert eingebüßt. Das könnte zwar dem Leistungsbilanzdefizit entgegenwirken, jedoch fließt auch weniger Kapital ins Land, um dieses zu finanzieren. Außerdem gefährdet die schwächelnde Lira über steigende Importpreise die Preisstabilität. Ursprünglich hat die türkische Zentralbank für 2011 ein Inflationsziel von 5,5 Prozent anvisiert. Im Dezember 2011 lag die Inflationsrate jedoch schon wieder über der 10-Prozent-Marke. Die Türkei sieht sich also mit der Herausforderung konfrontiert, die Fluktuationen am Devisenmarkt zu dämpfen, ohne gleichzeitig das Wachstum zu stark abzuwürgen. Quelle: IMF, conomic Outlook, September 2011; e = erwartet Türkei im Paket Anleger, die sich für den türkischen Aktienmarkt interessieren, sollten also nicht nur die Chancen sehen, sondern auch die Gefahren im Auge behalten. Analysten wie Yakin Cebeci von JP Morgan zeigen sich trotzdem optimistisch: Natürlich gibt es Risiken, lang- und mittelfristig ist die türkische Wirtschaft aber positiv zu bewerten. Als Argumente nennt er die junge Bevölkerung (Altersschnitt: 29,2 Jahre), die aufstrebende Mittelschicht sowie die zunehmende Bedeutung der Binnenkonjunktur. Mit strukturierten Produkten wie Indexoder Basket-Zertifikaten können Anleger eins zu eins an der Entwicklung des türkischen Aktienmarktes partizipieren (siehe Tabelle) und vom ökonomischen Aufwärtsdrang der Türkei profitieren. Beispiele: Partizipations-Zertifikate auf türkische Aktienindizes oder Aktienbaskets Basiswert ISIN Emittent Laufzeit DJ Titans Türkei 20 Index DE000GS7CJJ4 Goldman Sachs endlos ISE National 30 Index DE000DB0AMD2 Deutsche Bank endlos Türkei Basket DE000VT1TUR1 Vontobel Quelle: mittentenangaben 20

Anlagestrategien mit Hebelprodukten. Optionsscheine und Turbos bzw. Knock-out Produkte. Investitionsstrategie bei stark schwankenden Märkten

Anlagestrategien mit Hebelprodukten. Optionsscheine und Turbos bzw. Knock-out Produkte. Investitionsstrategie bei stark schwankenden Märkten Anlagestrategien mit Hebelprodukten Hebelprodukte sind Derivate, die wie der Name schon beinhaltet gehebelt, also überproportional auf Veränderungen des zugrunde liegenden Wertes reagieren. Mit Hebelprodukten

Mehr

Zeitenwende Mit Strukturierten Produkten vom demografischen Wandel profitieren DEFENSIVE VISIONEN. Tiefe Barriere, geringes Risiko?

Zeitenwende Mit Strukturierten Produkten vom demografischen Wandel profitieren DEFENSIVE VISIONEN. Tiefe Barriere, geringes Risiko? SCHWEIZ AUSGABE 01/12 Das Vermögensverwalter-Magazin der europäischen Börse für Strukturierte Produkte DEFENSIVE VISIONEN Tiefe Barriere, geringes Risiko? Erst Ziele machen eigene Fähigkeiten nutzbar Zeitenwende

Mehr

INVEST 2011 - Volker Meinel. Hebelprodukte der BNP Paribas im vergleichenden Überblick

INVEST 2011 - Volker Meinel. Hebelprodukte der BNP Paribas im vergleichenden Überblick INVEST 2011 - Volker Meinel Hebelprodukte der BNP Paribas im vergleichenden Überblick Agenda Wertpapiere fürs Trading: 1. Turbo Optionsscheine 2. Mini Futures 3. Unlimited Turbos 25/03/2011 2 Turbo Optionsscheine

Mehr

Wirtschaftliche Entwicklung und Bevölkerungswachstum am Beispiel von China, Indien und Pakistan

Wirtschaftliche Entwicklung und Bevölkerungswachstum am Beispiel von China, Indien und Pakistan Schillerstr. 59 10 627 Berlin E-Mail: info@berlin-institut.org Tel.: 030-22 32 48 45 Fax: 030-22 32 48 46 www.berlin-institut.org Wirtschaftliche Entwicklung und Bevölkerungswachstum am Beispiel von China,

Mehr

Positionstrading. am 27.2.2012. Webinarbeginn um 19:00 Uhr. email des PTT: positiontrading@nextleveltrader.de 27.2.2012 1

Positionstrading. am 27.2.2012. Webinarbeginn um 19:00 Uhr. email des PTT: positiontrading@nextleveltrader.de 27.2.2012 1 am 27.2.2012 Webinarbeginn um 19:00 Uhr email des PTT: positiontrading@nextleveltrader.de 27.2.2012 1 Agenda für das Webinar am 27.2.2012: Depotcheck: Besprechung der laufenden Positionen (Auswahl) Ordercheck:

Mehr

Futures. Vontobel Mini Futures. Vontobel Investment Banking. Minimaler Einsatz, maximale Chance

Futures. Vontobel Mini Futures. Vontobel Investment Banking. Minimaler Einsatz, maximale Chance Vontobel Mini Futures Futures Minimaler Einsatz, maximale Chance Vontobel Investment Banking Vontobel Mini Futures mit minimalem Einsatz Maximales erreichen Anlegern, die das Auf und Ab der Märkte in attraktive

Mehr

Knock-Out Zertifikate. 01.07.2015 Christopher Pawlik

Knock-Out Zertifikate. 01.07.2015 Christopher Pawlik Knock-Out Zertifikate 01.07.2015 Christopher Pawlik Knock-Out Zertifikate 2 Agenda 1. Knock-Out Zertifikate Eigenschaften von Knock-Out Produkten Beispiele von Knock-Out Produkt 2. Einsatzmöglichkeiten

Mehr

Klassische Turbos und Open End Stop Loss Turbos

Klassische Turbos und Open End Stop Loss Turbos Klassische Turbos und Open End Stop Loss Turbos Anschnallen, Turbo einlegen und Gas geben 2 Klassische Turbos Turbo Optionsscheine und Open End Stop Loss Turbos Wenn die Märkte nicht so recht in Fahrt

Mehr

ING MARKETS Anlegertag Düsseldorf Mit Charttechnik und den passenden Hebelprodukten zum Erfolg. Ingmar Königshofen

ING MARKETS Anlegertag Düsseldorf Mit Charttechnik und den passenden Hebelprodukten zum Erfolg. Ingmar Königshofen ING MARKETS Anlegertag Düsseldorf Mit Charttechnik und den passenden Hebelprodukten zum Erfolg Ingmar Königshofen 2007 2010: Produktmanager bei BNP Paribas 2010 2012: Produktmanager bei Macquarie 2012

Mehr

Durchblick für Sie. Im Markt der Anlage - und Hebelprodukte.

Durchblick für Sie. Im Markt der Anlage - und Hebelprodukte. Durchblick für Sie. Im Markt der Anlage - und Hebelprodukte. Die UniCredit zählt zu den größten Bankengruppen Europas. onemarkets steht insbesondere in ihren Heimatmärkten Deutschland, Österreich und Zentral-

Mehr

WGZ Discount-Zertifikate

WGZ Discount-Zertifikate ALLGEMEINES ZU WGZ BANK-ZERTIFIKATEN WGZ Discount-Zertifikate ZERTIFIKATE AUF AKTIEN ODER INDIZES Werbemitteilung! Bitte lesen Sie den Hinweis am Ende des Dokuments! Produktbeschreibung Das WGZ Discount-Zertifikat

Mehr

Nachfolgend werden die Zertifikate der Sieger in den einzelnen Produktkategorien kurz vorgestellt (plus einige Zusatzinformationen):

Nachfolgend werden die Zertifikate der Sieger in den einzelnen Produktkategorien kurz vorgestellt (plus einige Zusatzinformationen): Nachfolgend werden die Zertifikate der Sieger in den einzelnen Produktkategorien kurz vorgestellt (plus einige Zusatzinformationen): Österreich-Zertifikat des Jahres Sieger: Raiffeisen Centrobank (RCB)

Mehr

Der demografische Wandel als Stresstest für Gesellschaft u. Wirtschaft: Szenarien und Herausforderungen bis 2030

Der demografische Wandel als Stresstest für Gesellschaft u. Wirtschaft: Szenarien und Herausforderungen bis 2030 Der demografische Wandel als Stresstest für Gesellschaft u. Wirtschaft: Szenarien und Herausforderungen bis 2030 Dr. med. Hans Groth, MBA Lehrbeauftragter Demografie und gesellschaftliche Entwicklung,

Mehr

DDV Index-Report Juli 2010: Scoach-Aktienanleihe-Index

DDV Index-Report Juli 2010: Scoach-Aktienanleihe-Index Juli 2010: Scoach-Aktienanleihe-Index 3 1-1 - -3 Aktienanleihe-Index Der Aktienanleihe-Index. Volatilität abgeben, Kupon bekommen. Aktienanleihen nennt man auch Reverse Convertibles. Ein normaler Convertible

Mehr

Produkttypenbeschreibung

Produkttypenbeschreibung Produkttypenbeschreibung 09.05.2008 Hebel-Produkte Partizipations-Produkte Renditeoptimierungs-Produkte Kaptalschutz-Produkte Warrants Spread Warrants Knock-out Mini-Futures Hebel Diverse Tracker-Zertifikate

Mehr

DAXsignal.de Der Börsenbrief zum DAX. 10 Tipps für erfolgreiches Trading. Das kostenlose E-Book für den charttechnisch orientierten Anleger.

DAXsignal.de Der Börsenbrief zum DAX. 10 Tipps für erfolgreiches Trading. Das kostenlose E-Book für den charttechnisch orientierten Anleger. Das kostenlose E-Book für den charttechnisch orientierten Anleger. Wie Sie mit einer Trefferquote um 50% beachtliche Gewinne erzielen Tipp 1 1. Sie müssen wissen, dass Sie nichts wissen Extrem hohe Verluste

Mehr

Weltspartags-Wochen! Gut aufgestellt mit den Zertifikaten der DekaBank.

Weltspartags-Wochen! Gut aufgestellt mit den Zertifikaten der DekaBank. Weltspartags-Wochen! Gut aufgestellt mit den Zertifikaten der DekaBank. Weltspartag 2014 Express- Zertifikat Relax der DekaBank Neue Perspektiven für mein Geld. 1 DekaBank Deutsche Girozentrale 1 Informationen

Mehr

Sparplan schlägt Einmalanlage

Sparplan schlägt Einmalanlage Sparplan schlägt Einmalanlage Durch den Cost-Average-Effekt hat der DAX-Sparer seit Anfang des Jahrtausends die Nase deutlich vorne 29. Oktober 2013 Herausgeber: VZ VermögensZentrum GmbH Bleichstraße 52

Mehr

Bonus Zertifikate Geldanlage für Skeptiker

Bonus Zertifikate Geldanlage für Skeptiker Bonus Zertifikate Geldanlage für Skeptiker 4.12.2014 Martin Szymkowiak Eigenschaften von Bonus Zertifikaten Bonus Zertifikate 2 Für seitwärts tendierende, moderat steigende oder fallende Märkte Besitzen

Mehr

ZIELSICHER INVESTIEREN EFG FINANCIAL PRODUCTS AKTIENANLEIHEN RENDITEOPTIMIERUNG

ZIELSICHER INVESTIEREN EFG FINANCIAL PRODUCTS AKTIENANLEIHEN RENDITEOPTIMIERUNG ZIELSICHER INVESTIEREN EFG FINANCIAL PRODUCTS AKTIENANLEIHEN RENDITEOPTIMIERUNG RENDITEOPTIMIERUNG INVESTIEREN IN STAGNIERENDE MÄRKTE Seit den massiven Kurseinbrüchen im Jahr 2008 konnten sich die nmärkte

Mehr

DirektAnlageBrief Der Themendienst für Journalisten. Ausgabe 24: Oktober 2012. Inhaltsverzeichnis

DirektAnlageBrief Der Themendienst für Journalisten. Ausgabe 24: Oktober 2012. Inhaltsverzeichnis DirektAnlageBrief Der Themendienst für Journalisten Ausgabe 24: Oktober 2012 Inhaltsverzeichnis 1. In aller Kürze: Summary der Inhalte 2. Zahlen und Fakten: Fremdwährungskonten immer beliebter 3. Aktuell/Tipps:

Mehr

Aktuelles zum Thema: Niedrigzinsen.

Aktuelles zum Thema: Niedrigzinsen. Möglichst viel draußen sein. Neue Orte kennenlernen. Aktuelles zum Thema: Niedrigzinsen. Werbemitteilung Schwierige Zeiten für Anleger: Niedrige Zinsen lassen Vermögen auf Dauer schrumpfen. Zertifikate

Mehr

Rede Dr. Norbert Reithofer Vorsitzender des Vorstands der BMW AG Telefonkonferenz Zwischenbericht zum 30. September 2014 4. November 2014, 10:00 Uhr

Rede Dr. Norbert Reithofer Vorsitzender des Vorstands der BMW AG Telefonkonferenz Zwischenbericht zum 30. September 2014 4. November 2014, 10:00 Uhr 4. November 2014 - Es gilt das gesprochene Wort - Rede Dr. Norbert Reithofer Vorsitzender des Vorstands der BMW AG 4. November 2014, 10:00 Uhr Guten Morgen, meine Damen und Herren! Auf fünf Punkte gehe

Mehr

Facebook-Analyse von. Facebook: Eine Aktie für jedermann? Die Potential-Analyse. www.aktien-strategie24.de. tom - Fotolia.com

Facebook-Analyse von. Facebook: Eine Aktie für jedermann? Die Potential-Analyse. www.aktien-strategie24.de. tom - Fotolia.com Facebook-Analyse von Facebook: Eine Aktie für jedermann? Die Potential-Analyse tom - Fotolia.com www.aktien-strategie24.de 1 Inhaltsverzeichnis 1. Allgemein... 3 2. Kursentwicklung... 5 3. Fundamental...

Mehr

Aktienanleihen. variantenreiches investment mit attraktiven kupons

Aktienanleihen. variantenreiches investment mit attraktiven kupons Aktienanleihen variantenreiches investment mit attraktiven kupons CLASSIC-Aktienanleihen Aktienanleihen bieten weitaus höhere Zinskupons als klassische Anleihen. Während jedoch bei klassischen Anleihen

Mehr

Professionell handeln mit. CFDs. Instrumente und Strategien für das Trading

Professionell handeln mit. CFDs. Instrumente und Strategien für das Trading Professionell handeln mit CFDs Instrumente und Strategien für das Trading Grundlagen und Allgemeines zu CFDs Der CFD-Handel im Überblick CFDs (Contracts for Difference) sind mittlerweile aus der Börsenwelt

Mehr

LS Servicebibliothek 3: FONDSHANDEL/ETFs/ETCs

LS Servicebibliothek 3: FONDSHANDEL/ETFs/ETCs LS Servicebibliothek 3: FONDSHANDEL/ETFs/ETCs Handeln Sie über 250 Fonds ohne Ausgabeaufschläge! 50 britische Pfund: Queen Elizabeth II. (*1926) Warum sollten Privatanleger Fonds über Lang & Schwarz außerbörslich

Mehr

LS Servicebibliothek 2: BONDS RENTENHANDEL

LS Servicebibliothek 2: BONDS RENTENHANDEL LS Servicebibliothek 2: BONDS RENTENHANDEL Mit aktuellen News kann der Rentenhandel spannend werden. 20 Schweizer Franken: Arthur Honegger, französischschweizerischer Komponist (1892-1955) Warum ist außerbörslicher

Mehr

Manche Anleger kommen erst nach Umwegen an ihr Ziel. onemarkets.de führt Sie direkt zum passenden Produkt.

Manche Anleger kommen erst nach Umwegen an ihr Ziel. onemarkets.de führt Sie direkt zum passenden Produkt. Manche Anleger kommen erst nach Umwegen an ihr Ziel. onemarkets.de führt Sie direkt zum passenden Produkt. Durchblick für Sie. Im Markt der Anlageund Hebelprodukte. Bei den Basiswerten werden alle Anlageklassen

Mehr

Aktienanleihen und Discount- Zertifikate. Heinrich Karasek Leiter Structured Products & Equites Bank Sal. Oppenheim jr. & Cie.

Aktienanleihen und Discount- Zertifikate. Heinrich Karasek Leiter Structured Products & Equites Bank Sal. Oppenheim jr. & Cie. Aktienanleihen und Discount- Zertifikate Heinrich Karasek Leiter Structured Products & Equites Bank Sal. Oppenheim jr. & Cie. (Österreich) AG 1 Aktienanleihen 2 Markterwartung und Anlagestrategie: Wann

Mehr

PROFESSIONELLES INVESTIEREN & TRADEN MIT BÖRSENGEHANDELTEN FONDS TEIL 2: SHORT UND LEVERAGED ETP

PROFESSIONELLES INVESTIEREN & TRADEN MIT BÖRSENGEHANDELTEN FONDS TEIL 2: SHORT UND LEVERAGED ETP PROFESSIONELLES INVESTIEREN & TRADEN MIT BÖRSENGEHANDELTEN FONDS TEIL 2: SHORT UND LEVERAGED ETP DIE HEUTIGEN THEMEN IM ÜBERBLICK Einführung in Short ETPs und Leveraged ETPs Wie funktionieren Short ETPs?

Mehr

UBS PERLES/PERLES Plus Investment mit reduziertem Risiko.

UBS PERLES/PERLES Plus Investment mit reduziertem Risiko. UBS PERLES/PERLES Plus Investment mit reduziertem Risiko. Performance PERLES ermöglichen Ihnen, einfach und effizient die Wertentwicklung eines Basiswertes nachzubilden. PERLES Plus bieten zudem eine bedingte

Mehr

Contracts for Difference (CFDs) Kennzahlen Jahresvergleich 2006-2009 und Q4 2009

Contracts for Difference (CFDs) Kennzahlen Jahresvergleich 2006-2009 und Q4 2009 RESEARCH CENTER FOR FINANCIAL SERVICES Contracts for Difference (CFDs) Kennzahlen Jahresvergleich 26-29 und Q4 29 Statistik im Auftrag des Contracts for Difference Verband e. V. München, im März 21 Steinbeis

Mehr

Manche Anleger kommen erst nach Umwegen an ihr Ziel. onemarkets.de führt Sie direkt zum passenden Produkt.

Manche Anleger kommen erst nach Umwegen an ihr Ziel. onemarkets.de führt Sie direkt zum passenden Produkt. Manche Anleger kommen erst nach Umwegen an ihr Ziel. onemarkets.de führt Sie direkt zum passenden Produkt. Durchblick für Sie. Im Markt der Anlageund Hebelprodukte. Bei den Basiswerten werden alle Anlageklassen

Mehr

Referentin: Alexandra Baldessarini, CEFA, CIIA

Referentin: Alexandra Baldessarini, CEFA, CIIA Referentin: Alexandra Baldessarini, CEFA, CIIA Aktionärsstruktur 10,0% 6,1% (per 31. Dezember 2007) 0,7% 58,2% 25,0% Ö. Volksbankenverbund 2 Zertifikate DZ-Bank-Gruppe Victoria Gruppe RZB Streubesitz Bilanzsumme

Mehr

Kaufen, Halten, Verkaufen

Kaufen, Halten, Verkaufen Kaufen, Halten, Verkaufen Heiko Weyand Stuttgart, 18.-20. März 2011 1 Agenda 1. Ihr Portfolio 2. Risikosteuerung 3. Discountzertifikate und Put-Optionsscheine 4. Echtzeit-Produktportraits 5. Fazit 2 Ihr

Mehr

Zeitfenster des Glücks

Zeitfenster des Glücks Zeitfenster des Glücks Wellenreiter-Kolumne vom 23. April 2015 Im Bundes-Haushaltsplan 2015 sind 26,8 Milliarden Euro für Zinszahlungen veranschlagt. Nach einem Bericht der Welt soll schon jetzt klar sein,

Mehr

Contracts for Difference (CFDs) Kennzahlen Q3 2010

Contracts for Difference (CFDs) Kennzahlen Q3 2010 RESEARCH CENTER FOR FINANCIAL SERVICES Contracts for Difference (CFDs) Kennzahlen Q3 21 Statistik im Auftrag des Contracts for Difference Verband e. V. München, im ember 21 Steinbeis Research Center for

Mehr

Herzlich Willkommen in der Welt der CFDs von CMC Markets. October 7, 08

Herzlich Willkommen in der Welt der CFDs von CMC Markets. October 7, 08 Herzlich Willkommen in der Welt der CFDs von CMC Markets Risikowarnung 2 Unsere Produkte beinhalten Verlustrisiken und sind nur für erfahrene und risikobereite Anleger geeignet. Beim Trading Account können

Mehr

Privatanleger sehen Schuldenkrise nicht gelöst

Privatanleger sehen Schuldenkrise nicht gelöst 12. Dezember 2013 DZ BANK AG Deutsche Zentral- Genossenschaftsbank Pressestelle Privatanleger sehen Schuldenkrise nicht gelöst Privatanleger mit mehr Börsen-Optimismus, aber ohne Euphorie / Risiken durch

Mehr

Mini Future Zertifikate

Mini Future Zertifikate Mini Future Zertifikate & Smart-Mini Future Zertifikate Mini Future Zertifikate kombinieren die einfache Funktionsweise eines Partizipationszertifikates mit der Hebelwirkung eines Optionsscheins Smart-Mini

Mehr

LS Servicebibliothek 5: SFD EINE INNOVATIVE ASSETKLASSE

LS Servicebibliothek 5: SFD EINE INNOVATIVE ASSETKLASSE LS Servicebibliothek 5: SFD EINE INNOVATIVE ASSETKLASSE SFD steht für Straight Forward Dealing sowie für neue Investmentstrategien für Privatanleger. 50 Renminbi: Mao Zedong, Revolutionär und Staatsmann

Mehr

Edelmetall-Investments in Österreich

Edelmetall-Investments in Österreich Edelmetall-Investments in Österreich MOTIVE, EINSTELLUNGEN UND INDIKATOREN ZUSAMMENFASSUNG philoro-research Wien, im September 2015 philoro EDELMETALLE 3 Edelmetall-Investments in Österreich Das Wichtigste

Mehr

aktienanleihen Das besondere Zinspapier

aktienanleihen Das besondere Zinspapier Das besondere Zinspapier aktienanleihen Mit Aktienanleihen der DZ BANK können Anleger, die mittelfristig von moderat steigenden bis moderat sinkenden Kursen ausgehen, attraktive Kuponzahlungen vereinnahmen.

Mehr

Börsenplatz wählen Berlin Frankfurt / Scoach München Stuttgart. Der Zertifikatehandel. Scoach nutzt Xetra

Börsenplatz wählen Berlin Frankfurt / Scoach München Stuttgart. Der Zertifikatehandel. Scoach nutzt Xetra Börsenplatz wählen Berlin Frankfurt / Scoach München Stuttgart Der Zertifikatehandel Scoach nutzt Xetra Wir haben uns für Sie stark gemacht. Scoach die neue europäische Börse für strukturierte Produkte

Mehr

DAX-Struktur (ohne Wertegewichtung) positiv: 25 LONG / 5 SHORT 1.2.2013

DAX-Struktur (ohne Wertegewichtung) positiv: 25 LONG / 5 SHORT 1.2.2013 Mit weiter fallender Variation hat sich der Dax über den Januar nur ganz leicht aufwärts bewegt. Die sehr starke technische Verfassung des Index wird durch steigende Hochs und Korrekturtiefs über die vergangenen

Mehr

Anlage in Finanzderivaten / Strukturierten Wertpapieren

Anlage in Finanzderivaten / Strukturierten Wertpapieren Anlage in Finanzderivaten / Strukturierten Wertpapieren Prof. Dr. Martin Schmidt Friedberg, 24.10.2012 UNIVERSITY OF APPLIED SCIENCES Seite 1 Übersicht 1. Wovon reden wir eigentlich? 2. Wie bekommt man

Mehr

[AEGIS COMPONENT SYSTEM]

[AEGIS COMPONENT SYSTEM] [AEGIS COMPONENT SYSTEM] Das AECOS-Programm ist ein schneller und einfacher Weg für Investoren, ein Portfolio zu entwickeln, das genau auf sie zugeschnitten ist. Hier sind einige allgemeine Hinweise, wie

Mehr

GÜNSTIG EINSTEIGEN. Discount-Zertifikate. Den Basiswert mit Rabatt erwerben und zusätzlich vom Risikopuffer profitieren!

GÜNSTIG EINSTEIGEN. Discount-Zertifikate. Den Basiswert mit Rabatt erwerben und zusätzlich vom Risikopuffer profitieren! GÜNSTIG EINSTEIGEN Discount-Zertifikate Den Basiswert mit Rabatt erwerben und zusätzlich vom Risikopuffer profitieren! Discount-Zertifikate Wenn Sie ein zusätzliches Renditepotenzial für Marktphasen mit

Mehr

UBS BLOC/BLOC Plus Mehr Ertrag im Seitwärtstrend.

UBS BLOC/BLOC Plus Mehr Ertrag im Seitwärtstrend. ab UBS BLOC/BLOC Plus Mehr Ertrag im Seitwärtstrend. Optimierung Mit einem BLOC (Discount Certificate) erwerben Sie indirekt einen Basiswert zu einem Preisabschlag (Discount). Bei Verfall erhalten Sie

Mehr

Die Charttechnik versucht den zukünftigen Verlauf von zum Beispiel Aktienkursen vorherzusagen.

Die Charttechnik versucht den zukünftigen Verlauf von zum Beispiel Aktienkursen vorherzusagen. KOSTENLOSE AKTIENKURS-ANALYSE!!! Wir bieten auf http://www.kukchart.de/ eine online Aktienkursanalyse nach der Point & Figure - Methode sowie verschiedene Indikatoren an. Die von uns errechnete, durchschnittliche

Mehr

Kurzfristig steigende Aktien, mittelfristig Öl-Hausse erwartet

Kurzfristig steigende Aktien, mittelfristig Öl-Hausse erwartet Citi-Investmentbarometer Kurzfristig steigende Aktien, mittelfristig Öl-Hausse erwartet Gut 53 Prozent der Befragten erwarten für das zweite Quartal steigende Aktiennotierungen in Europa Fast 64 Prozent

Mehr

WGZ Sprint-Zertifikate

WGZ Sprint-Zertifikate ALLGEMEINES ZU WGZ BANK-ZERTIFIKATEN Stand: Dezember 2010 WGZ Sprint-Zertifikate ZERTIFIKATE AUF AKTIEN ODER INDIZES Werbemitteilung! Bitte lesen Sie den Hinweis am Ende des Dokuments! Produktbeschreibung

Mehr

Attraktive Kupons angeln!

Attraktive Kupons angeln! Werbemitteilung. Stand: 28.12.2010 Attraktive Kupons angeln! Doppel Aktienanleihen Protect auf Deutsche Standardwerte Doppel Aktienanleihen Protect auf Deutsche Standardwerte Hohe Kupons plus Risikopuffer

Mehr

Down & Out Put auf DJ EuroStoxx 50 Preiswerte Absicherung & Mittel zur Replikation bekannter strukturierter Produkte

Down & Out Put auf DJ EuroStoxx 50 Preiswerte Absicherung & Mittel zur Replikation bekannter strukturierter Produkte Down & Out Put auf DJ EuroStoxx 50 Preiswerte Absicherung & Mittel zur Replikation bekannter strukturierter Produkte Gute Gründe für die Nutzung eines Down & Out Put Die Aktienmärkte haben im Zuge der

Mehr

Donnerstag, 10.10.2013 Newsletter Jahrgang 1 / Ausgabe 24

Donnerstag, 10.10.2013 Newsletter Jahrgang 1 / Ausgabe 24 Donnerstag, 10.10.2013 Newsletter Jahrgang 1 / Ausgabe 24 Liebe Leser/innen, herzlich willkommen zu einer neuen Newsletter Ausgabe von Bühner Invest. Heute möchte ich Ihnen ein wenig zum Thema die Deutschen

Mehr

Fallstudie Anlagepraxis: Optionsscheine, Optionen, Futures und Zertifikate (oder auch: Die Welt der Derivate ) Lösungsvorschläge:

Fallstudie Anlagepraxis: Optionsscheine, Optionen, Futures und Zertifikate (oder auch: Die Welt der Derivate ) Lösungsvorschläge: Fallstudie Anlagepraxis: Optionsscheine, Optionen, Futures und Zertifikate (oder auch: Die Welt der Derivate ) Lösungsvorschläge: Die Laufzeiten der verwendeten realen Wertpapiere enden am 15.06.2012.

Mehr

Zeit- und Dividendeneinfluss. auf einen amerikanischen Aktien-Call-Optionsschein.

Zeit- und Dividendeneinfluss. auf einen amerikanischen Aktien-Call-Optionsschein. HSBC Zertifikate-Akademie Zeit- und Dividendeneinfluss auf einen amerikanischen Aktien-Call-Optionsschein Liebe Leserinnen und Leser der HSBC Zertifikate-Akademie In den vergangenen Ausgaben wurden verschiedene

Mehr

Börsianer Bonmot: Die Nacht ist am dunkelsten vor dem Morgengrauen.

Börsianer Bonmot: Die Nacht ist am dunkelsten vor dem Morgengrauen. Ausgabe Nr. 27 21. Oktober 2011 Seite 1 von 8 Börsianer Bonmot: Die Nacht ist am dunkelsten vor dem Morgengrauen. Unsere Themen: - Aktienmärkte: Fest im Griff der Eurokrise - Rohstoffe: Die Preise werden

Mehr

Contracts for Difference (CFDs) Kennzahlen Q2 2009

Contracts for Difference (CFDs) Kennzahlen Q2 2009 RESEARCH CENTER FOR FINANCIAL SERVICES Contracts for Difference (CFDs) Kennzahlen Q2 29 Statistik im Auftrag des Contracts for Difference Verband e. V. München, im Juli 29 Steinbeis Research Center for

Mehr

DirektAnlageBrief Der Themendienst für Journalisten. Ausgabe 10: Juni 2010. Inhaltsverzeichnis

DirektAnlageBrief Der Themendienst für Journalisten. Ausgabe 10: Juni 2010. Inhaltsverzeichnis DirektAnlageBrief Der Themendienst für Journalisten Ausgabe 10: Juni 2010 _ Inhaltsverzeichnis 1. In aller Kürze: Summary der Inhalte 2. Zahlen und Fakten: Emerging Markets als Gewinner 3. Aktuell/Tipps:

Mehr

Public. Trading Masters. Referent: Metin. Equity Derivatives, Frankfurt

Public. Trading Masters. Referent: Metin. Equity Derivatives, Frankfurt Public Zusatzwebinar Trading Masters Hebelprodukte Referent: Metin Simsek UBS Equity Derivatives, Frankfurt Überblick simsekme [printed: February 14, 2011 6:05 PM] [saved: November 10, 2011 6:55 PM] S:\Public

Mehr

Werbemitteilung. DAX Kupon Korridor-Anleihen. Renditechancen mit Kapitalschutz.

Werbemitteilung. DAX Kupon Korridor-Anleihen. Renditechancen mit Kapitalschutz. Werbemitteilung DAX Kupon Korridor-Anleihen Renditechancen mit Kapitalschutz. Wie geschaffen für Seitwärtsmärkte und Niedrigzinsphasen Immer wieder gibt es an den Börsen lange Zeiträume, in denen die Märkte

Mehr

Professionell handeln mit. CFDs. Instrumente und Strategien für das Trading. FinanzBuch Verlag

Professionell handeln mit. CFDs. Instrumente und Strategien für das Trading. FinanzBuch Verlag Professionell handeln mit CFDs Instrumente und Strategien für das Trading FinanzBuch Verlag Inhaltsverzeichnis Vorwort... 9 Grundlagen und Allgemeines zu CFDs... 13 Der CFD-Handel im Überblick... 13 Historie

Mehr

Morningstar Deutschland ETF Umfrage. Juli 2011

Morningstar Deutschland ETF Umfrage. Juli 2011 Morningstar Deutschland ETF Umfrage Juli 2011 Trotz größerer Transparenz und verbesserter Absicherung von Swap-basierten ETFs bevorzugen Investoren die physische Replikation. An unserer ersten Morningstar

Mehr

Aufgepasst hier verrate ich Ihnen mein Geheimnis

Aufgepasst hier verrate ich Ihnen mein Geheimnis Seite 1 von 5 Aufgepasst hier verrate ich Ihnen mein Geheimnis Verdienen Sie jetzt 250,- Euro und mehr am Tag ganz nebenbei! Auch Sie können schnell und einfach mit Binäre Optionen Geld verdienen! Hallo

Mehr

Kapitalflüsse in ökonomisch sich entwickelnde Staaten

Kapitalflüsse in ökonomisch sich entwickelnde Staaten Kapitalflüsse in ökonomisch sich entwickelnde Staaten In absoluten Zahlen, nach nach Arten, Arten, 1998 1998 bis 2008 bis 2008 Mrd. US-Dollar 500 450 517,2 459,3 400 * Durchschnittswert in den genannten

Mehr

Investmenttipps 2011

Investmenttipps 2011 Investmenttipps 2011 Mag. Herbert Autengruber Aktien seit März 2009: Aufwärts Börsen seit März 2009: Aufwärts zwei besondere Merkmale: 1. Emerging Markets: Wirtschaft und Aktien steigen deutlicher als

Mehr

Klassik Aktien Emerging Markets. beraten durch Lingohr & Partner Asset Management GmbH

Klassik Aktien Emerging Markets. beraten durch Lingohr & Partner Asset Management GmbH Klassik Aktien Emerging Markets beraten durch Lingohr & Partner Asset Management GmbH Was sind Emerging Markets? Der Begriff Emerging Markets" kommt aus dem Englischen und heißt übersetzt aufstrebende

Mehr

Discount-Zertifikate-Studie

Discount-Zertifikate-Studie Deutschland Discount-Zertifikate-Studie Februar 2013 Zusammenfassung 68,2 Prozent der 69.025 untersuchten Discount-Zertifikate haben sich über die jeweilige Produktlaufzeit besser entwickelt als der ihnen

Mehr

Contracts for Difference (CFDs) Kennzahlen Q2 2009

Contracts for Difference (CFDs) Kennzahlen Q2 2009 RESEARCH CENTER FOR FINANCIAL SERVICES Contracts for Difference (CFDs) Kennzahlen Q2 29 Statistik im Auftrag des Contracts for Difference Verband e. V. München, im Juli 29 Steinbeis Research Center for

Mehr

DAXplus Covered Call Der Covered Call-Strategieindex

DAXplus Covered Call Der Covered Call-Strategieindex DAXplus Covered Call Der Covered Call-Strategieindex Investment mit Puffer In Zeiten, in denen Gewinne aus reinen Aktienportfolios unsicher sind, bevorzugen Anleger Produkte mit einer höheren Rendite bei

Mehr

Knock-Out-Produkte richtig handeln

Knock-Out-Produkte richtig handeln Knock-Out-Produkte richtig handeln Referent: Heiko Weyand Hamburg, 16. April 2008 Agenda HSBC Trinkaus & Burkhardt 3 Überblick 6 Turbo-Optionsscheine 8 Mini Future Zertifikate 12 Praxistipps 17 2 Kurzvorstellung

Mehr

Alle Texte sind zum Abdruck freigegeben, Belegexemplar erbeten

Alle Texte sind zum Abdruck freigegeben, Belegexemplar erbeten DirektAnlageBrief Der Themendienst für Journalisten Ausgabe 28: August 2013 Inhaltsverzeichnis 1. In aller Kürze: Summary der Inhalte 2. Zahlen und Fakten: Generation 60plus erzielt bei der Geldanlage

Mehr

Cost-Average-Effekt. Gezieltes Investieren für die Altersvorsorge. Januar 2013

Cost-Average-Effekt. Gezieltes Investieren für die Altersvorsorge. Januar 2013 Cost-Average-Effekt Gezieltes Investieren für die Altersvorsorge Januar 2013 Herausgeber: VZ VermögensZentrum GmbH Bleichstraße 52 60313 Frankfurt am Main Ansprechpartner/Initiator: Michael Huber, mhu@vzde.com,

Mehr

Mit Russland wachsen

Mit Russland wachsen Dresdner Bank Endlos-Zertifikat auf den DAXglobal Russia Index Mit Russland wachsen Das Dresdner Bank Endlos- Zertifikat auf den DAXglobal Russia Index Zur beeindruckenden Größe Russlands gesellt sich

Mehr

LS Servicebibliothek 4: HANDEL MIT OPTIONSSCHEINEN & TURBOS

LS Servicebibliothek 4: HANDEL MIT OPTIONSSCHEINEN & TURBOS LS Servicebibliothek 4: HANDEL MIT OPTIONSSCHEINEN & TURBOS Optionsscheine dienen der Absicherung vorhandener Positionen oder der Spekulation. 2 argentinische Pesos: Präsident Bartolomé Mitre (1821-1906)

Mehr

Down & Out. Hinter den Kulissen

Down & Out. Hinter den Kulissen Down & Out Hinter den Kulissen 1. Juni 2011 1. BNP Paribas, die Bank für eine Welt im Wandel 01. Juni 2011 2 BNP Paribas, die Bank für eine Welt im Wandel Allgemeine Eckdaten Ist das Elftgrößte Unternehmen

Mehr

Marktanteile nach Börsenumsätzen

Marktanteile nach Börsenumsätzen Marktanteile nach Börsenumsätzen von strukturierten Wertpapieren Deutsche Bank führt die Rangliste an Die ersten drei Emittenten kommen auf 55,1 Prozent mit Kapitalschutz (100 %) ohne Kapitalschutz (

Mehr

Lernmodul Zertifikate

Lernmodul Zertifikate Lernmodul Zertifikate Lernmodul Zertifikate Zertifikate Zertifikate sind mit dem Ausbruch der Finanzkrise im September 2008 stark in den Fokus der Medien gerückt. Die Berichterstattung über Zertifikate

Mehr

Bonitätsrating S&P AA+ Moody`s Aa1. Europa Garantie Zertifikat VII. Kostenlose Hotline 0 800-0 401 401. www.derivate.bnpparibas.de

Bonitätsrating S&P AA+ Moody`s Aa1. Europa Garantie Zertifikat VII. Kostenlose Hotline 0 800-0 401 401. www.derivate.bnpparibas.de Bonitätsrating S&P AA+ Moody`s Aa1 Europa Garantie Zertifikat VII Kostenlose Hotline 0 800-0 401 401 www.derivate.bnpparibas.de Europa Garantiezertifikat VII auf den DJ Euro Stoxx 50 Kursindex Ganz Europa

Mehr

Frauen-Männer-Studie 2012 der DAB Bank Männer und Frauen liefern sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen

Frauen-Männer-Studie 2012 der DAB Bank Männer und Frauen liefern sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen Frauen-Männer-Studie 2012 der DAB Bank Männer und Frauen liefern sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen Die DAB Bank hat zum fünften Mal das Anlageverhalten von Frauen und Männern umfassend untersucht. Für die Frauen-Männer-Studie

Mehr

... China QUANT. Eine aktuelle China-Einschätzung ... 1

... China QUANT. Eine aktuelle China-Einschätzung ... 1 China QUANT Eine aktuelle China-Einschätzung 1 Das aktuelle Umfeld» Die großen Börsen der meisten Industrieländer durchlaufen zur Zeit eine ausgedehnte Konsolidierung. In deren Gefolge haben auch die asiatischen

Mehr

Tell Gold Newsletter 75. 22. März 2015. Die Märkte nach dem FOMC-Meeting vom 18. März 2015.

Tell Gold Newsletter 75. 22. März 2015. Die Märkte nach dem FOMC-Meeting vom 18. März 2015. Tell Gold Newsletter 75 22. März 2015 Die Märkte nach dem FOMC-Meeting vom 18. März 2015. Letzten Mittwoch den 18. März wurde um 20 Uhr abends unserer Zeit der FOMC-Report (Federal Open Market Committee)

Mehr

discount Investieren mit Rabatt

discount Investieren mit Rabatt Investieren mit Rabatt discount ZERTIFIKATE Mit Discountzertifikaten der DZ BANK erhalten Anleger einen Abschlag (Discount) gegenüber dem Direktinvestment in den Basiswert. > Jetzt informieren: eniteo.de/discounter

Mehr

Frauen-Männer-Studie 2013/2014 der DAB Bank

Frauen-Männer-Studie 2013/2014 der DAB Bank Frauen-Männer-Studie 2013/2014 der DAB Bank Männer erfolgreicher bei der Geldanlage als Frauen höhere Risikobereitschaft und Tradinghäufigkeit zahlt sich in guten Börsenjahren aus Zum sechsten Mal hat

Mehr

Risikohinweis / Disclaimer

Risikohinweis / Disclaimer Risikohinweis / Disclaimer Dieses Dokument dient ausschließlich zu Informationszwecken. Es kann keine Gewähr für deren Richtigkeit, Genauigkeit, Vollständigkeit und Angemessenheit übernommen werden - weder

Mehr

CONSORSBANK AKTIEN-REISEFÜHRER. ENTDECKEN SIE JETZT ZENTRALEUROPA!

CONSORSBANK AKTIEN-REISEFÜHRER. ENTDECKEN SIE JETZT ZENTRALEUROPA! CONSORSBANK AKTIEN-REISEFÜHRER. ENTDECKEN SIE JETZT ZENTRALEUROPA! ENTDECKEN SIE JETZT ZENTRALEUROPA. GEBÜHRENFREI INTERNATIONALE AKTIEN HANDELN! WILLKOMMEN BEI DER SECHSTEN ETAPPE UNSERER WELTREISE! Während

Mehr

Wir bitten Sie zu beachten, dass es sich bei dieser Depotanalyse nur um ein fiktives Beispiel handelt, aus dem keine echten Empfehlungen abgeleitet

Wir bitten Sie zu beachten, dass es sich bei dieser Depotanalyse nur um ein fiktives Beispiel handelt, aus dem keine echten Empfehlungen abgeleitet Wir bitten Sie zu beachten, dass es sich bei dieser Depotanalyse nur um ein fiktives Beispiel handelt, aus dem keine echten Empfehlungen abgeleitet werden können. 35! 30! 25! 20! 15! 10! 5! 0! Aktienfonds!

Mehr

Aktienanleihe. Konstruktion, Kursverhalten und Produktvarianten. 18.02.2015 Christopher Pawlik

Aktienanleihe. Konstruktion, Kursverhalten und Produktvarianten. 18.02.2015 Christopher Pawlik Aktienanleihe Konstruktion, Kursverhalten und Produktvarianten 18.02.2015 Christopher Pawlik 2 Agenda 1. Strukturierung der Aktienanleihe 04 2. Ausstattungsmerkmale der Aktienanleihen 08 3. Verhalten im

Mehr

Nicht ein Schuldenschnitt, ein Wachstumsprogramm wäre der richtige Weg

Nicht ein Schuldenschnitt, ein Wachstumsprogramm wäre der richtige Weg 1 Die Welt http://www.welt.de/print/die_welt/wirtschaft/article136849514/hilfen-fuer-griechenland.html 28.01.2015 Hilfen für Griechenland Nicht ein Schuldenschnitt, ein Wachstumsprogramm wäre der richtige

Mehr

$ Die 4 Anlageklassen

$ Die 4 Anlageklassen $ Die 4 Anlageklassen Die 4 Anlageklassen Es gibt praktisch nichts, was an den internationalen Finanzplätzen nicht gehandelt wird. Um den Überblick nicht zu verlieren, zeigt Ihnen BDSwiss welche 4 Anlageklassen

Mehr

Umsetzung von Aktieninvestments mit Strukturierten Produkten September 2014

Umsetzung von Aktieninvestments mit Strukturierten Produkten September 2014 Umsetzung von Aktieninvestments mit Strukturierten Produkten September 2014 2014 Swiss Structured Products Association www.ssps-association.ch Agenda 1. Kapitalschutz Kapitalschutz-Produkt mit Partizipation

Mehr

Aktuelle Trends und Neuerungen bei KG-Modellen

Aktuelle Trends und Neuerungen bei KG-Modellen Aktuelle Trends und Neuerungen bei KG-Modellen Eric Romba Hauptgeschäftsführer VGF Verband Geschlossene Fonds e.v. Symposium Herausforderungen und Innovationen bei Investments in unternehmerische Beteiligungen

Mehr

Lernmodul Regelmäßiges Sparen

Lernmodul Regelmäßiges Sparen Zinsprodukte Zinsberechnung Mit dem Tag des Geldeingangs beginnt die Verzinsung des eingezahlten Kapitals. Der Zinssatz bezieht sich auf ein Jahr, d. h. nur wenn das Kapital das komplette Jahr angelegt

Mehr

Discount-Zertifikate-Studie

Discount-Zertifikate-Studie Discount-Zertifikate-Studie Deutschland (März 2014) Zusammenfassung: 63,1 Prozent der 86.149 untersuchten Discount-Zertifikate haben sich über die jeweilige Produktlaufzeit besser entwickelt als der ihnen

Mehr

Die Strategien der Turtle Trader

Die Strategien der Turtle Trader Curtis M. Faith Die Strategien der Turtle Trader Geheime Methoden, die gewöhnliche Menschen in legendäre Trader verwandeln FinanzBuch Verlag Risiko-Junkies 33 Hohes Risiko, hoher Gewinn: Man braucht Nerven

Mehr

14 Fonds im Crashtest: Die besten Schwellenländer-Mischfonds

14 Fonds im Crashtest: Die besten Schwellenländer-Mischfonds 14 Fonds im Crashtest: Die besten Schwellenländer-Mischfonds Mischfonds sind eine bewährte und beliebte Anlagekategorie. Eine relativ junge Historie haben dagegen solche Produkte, die sich auf Aktien und

Mehr