Versicherungsbroker AG. Kunden-Informationen. Dezember

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1 Versicherungsbroker AG Kunden-Informationen Dezember 2009

2 Die RVA freut sich, Ihnen traditionsgemäss die jährlich erscheinende Broschüre «Kunden-Informationen» zukommen zu lassen. Wir bitten Sie, diese Broschüre bei den interessierten Stellen in Ihrem Betrieb (z. B. Geschäftsführer, Finanzchef, Personalchef etc.) zirkulieren zu lassen. Anschliessend sollte diese Broschüre in Ihrem Versicherungsordner, Griffregister 13, abgelegt werden. Haben Sie Fragen, möchten Sie Details über gewisse Versicherungsprodukte erfahren oder ist Ihnen im «Versicherungs-Dschungel» etwas unklar, zögern Sie nicht, nehmen Sie mit uns Kontakt auf.

3 Es muss also in der Natur eine vorgesehene, richtige Grösse geben, ein Gleichgewicht, eine Harmonie. Wir Menschen streben oft über diese Harmonie hinaus und erleben dann, wie die Wirtschaftskrise ein weiteres Mal nur allzu deutlich zeigt, einen bösen Absturz. Wir von der RVA streben deshalb eine Grösse an, die Ihnen als Vertragspartner helfen, aber nicht unübersichtlich und gefährlich werden kann. Bäume wachsen nicht in den Himmel Eigentlich erstaunlich. Jeden Frühling sehen wir mit eigenen Augen, wie die Bäume ausschlagen, wie sie ein dichtes Blätterdach bilden und sich bei den Tannen hellgrüne Spitzen bilden, die deutlich in die Höhe wachsen. Die Bäume müssten also unendlich hoch werden. Doch über all die Jahre stellen wir fest, dass Bäume, wenn sie einmal die vorgesehene Grösse erreicht haben, nicht mehr weiter in die Höhe wachsen. Sie schlagen im Frühling zwar aus, grosse Äste und Zweige entstehen, aber die Höhe bleibt konstant. Seien Sie versichert, dass wir auch im kommenden Jahr alles tun werden, um Ihnen in Versicherungsfragen der bestmögliche, der richtige Partner zu sein. Für Ihr Vertrauen danken wir Ihnen recht herzlich, wünschen Ihnen eine segensreiche Weihnachtszeit und ein erfolgreiches, neues Jahr. Im Namen der Geschäftsleitung und der Mitarbeitenden dankt Ihnen Kurt Leuenberger 3

4 Inhaltsverzeichnis 1. Vorwort Ziel der «Kunden-Informationen» Versicherungsjahr Leitbild 6 2. Allgemeine Informationen zur Assekuranz und ihr nahestehenden Bereiche Versicherungsbroker SIBA (Swiss Insurance Brokers Association) Aufsicht über die Versicherungen Versicherungsvertragsgesetz (VVG) FINMA (Finanzmarktaufsicht) Ombudsstelle der Privat versicherungen Schweizerischer Versicherungs verband (SVV) Entscheide des Parlaments bzw. des Bundesrates (BR) 7 3. Informationen zu den Personen-Versicherungen Alters- und Hinterbliebenen- Versicherung (AHV) stellige AHV-Nummer InfoRegister: Meine kontoführenden Kassen Neuer Link für die AHV/ IV-Merkblätter und Formulare Beiträge AHV/ IV/ EO Anpassung der AHV/ IV-Renten an die Teuerung Altersrentenvorbezug Altersrentenaufschub Rückforderung einbezahlter AHV-Beiträge beim definitiven Verlassen der Schweiz Familienzulagen (FAK) Invalidenversicherung (IV) Befristete IV-Zusatzfinanzierung mit Wirkung ab Rentenbestimmender IV-Grad Arbeitslosenversicherung (ALV) Beiträge ALV-Revision (Ausblick) Kurzarbeitsentschädigung der ALV Arbeitsunfähig: wer zahlt wenn noch keine IV-Verfügung vorliegt Erwerbsersatzordnung (EO) EO-Entschädigungen Mutterschaftsentschädigung (MSE) Erhöhung des EO- / MSE-Beitragssatzes (Ausblick) Bundesgesetz über die Schwarz arbeit (BGSA) Obligatorische Unfallversicherung (UVG) Versichertes Gehalt Prämienentwicklung Abredeversicherung des UVG Kürzungen der UVG-Leistungen Berechnung der 8-Wochenstunden für NBUV bei unregelmässig Beschäftigten UVG-Zusatzversicherung (UVZ) Krankentaggeld Pensionskasse (BVG) BVG-Leistungen Massgebliche Werte per 1. Januar 2010 für die obligatorische PK Verzinsung des Altersguthabens im BVG für das Jahr Einkauf von fehlenden Beitragsjahren in die PK Einkäufe für vorzeitige Pensionierung Lebenspartner-Rente (Konkubinat) Auswirkung des EU-Abkommens über den freien Personenverkehr für BVG-Freizügigkeitsleistungen in Kapitalform Was ist der BVG-Mindestzins Was ist die «Legal Quote» im BVG (bei Sammelstiftungen) Was bedeutet eine Unterdeckung Was ist der Umwandlungssatz Was ist der technische Zinssatz Was ist der Teuerungsausgleich obligatorischer Versicherungsschutz bei Temporärjobs Gebundene Vorsorge («Säule 3A») Beitragsgrenzen Begünstigungsregelung «Säule 3A» für erwerbstätige Rentner «Säule 3A» für Arbeitslose Personenschäden Krankheit Unfall Krankenkassen (KK) per 2010 steigen die KK-Prämien im Durchschnitt um 12 % Jahresfranchise für Erwachsene (bei Krankheits- und Unfallereignissen) Einheitliche Versichertenkarte ab Revision der Formel für den Risiko - ausgleich unter den KK Verfasser der Informationen zu den Personen-Versicherungen Informationen zu verschiedenen Beilagen 18 4

5 4.1 Lohnsummen- und Umsatzdeklara tionen: Datenerhebung mittels dem farbigen RVA-Formular («flsd 2009») Originalformulare der einzelnen VG BVG-Lohnlisten «VH»-Listen (vorhandene Fahrzeuge ohne eigene Haftpflicht-Versicherung) RVA-Excel-Tabellen für Mandanten mit einer grösseren Anzahl Gebäude Prämienrechnungen für das Jahr Generelles Prämienrechnungen Fahrzeugflotten Prämienrechnungen der kantonalen Gebäudebrand-VG Prämienrechnungen für Verträge, bei welchen die Prämien für 2010 aufgrund der Prämienanpassungsklausel (PAK) erhöht werden Verfallprämienrechnungen VG, welche mit dem Versand der Januar-Verfall-Rechnungen 2010 Probleme machen RVA-Dauerbrenner RVA-Eigenes Zuständigkeiten der RVA-Mitarbeiter Gesamt-Verantwortung Personen-Versicherungen Nicht-Personen-Versicherungen (Sach-, Vermögens-, Fahrzeug- und übrige Versicherungen) Administrative Arbeiten (wie Kontrolle der Verfall-Prämienrechnungen, der definitiven Abrechnungen, der Überschussbeteiligungsabrechnungen etc.) Informations-Austausch und Anregungen Nützlich zu wissen und zu kennen Zusammenarbeit mit anderen Firmen Gegengeschäfte von VG Hypotheken von VG Zustellung der Überschussbeteiligungsabrechnungen IBAN-Nummer Nützliche Web-Seiten (alphabetisch aufgelistet) RVA-Versicherungsphilosophie Schadenfälle aus der RVA-Praxis Aufzählung von Schadenfällen die generell nicht versichert sind Aufzählung einiger Schadenfälle, die keinen Versicherungsschutz genies sen sofern nicht speziell vereinbart Aufzählung einiger Schadenfälle, welche zu Problemen führen, wenn Obliegenheiten nicht erfüllt werden Erkenntnisse aus Schadenfällen Überschwemmungsschäden EDV-Versicherung Fahrhabe in Fahrzeugen Was tun im Schadenfall Feuer- und Elementarschadenereignisse an Gebäuden Aufbewahrungspflicht Informationen und Präzisie rungen zu einzelnen Versicherungsprodukten Betriebs-Haftpflicht EDV-Versicherung Erdbeben-Schäden Gebäude-Wasser Gebäude-Feuer Haftpflicht-Garantiesummen Maschinenbruch-Versicherung Rückwirkungsschäden in der Betriebsunterbruch-Versicherung Warentransport-Versicherung Unterversicherung Was für Versicherungen gibt es Slogans von SUVA-Schadenverhütungsmerkblättern Neues von den VG für Sie gelesen Diverses aus der Versicherungswelt für Sie gelesen Schadenzahlen und Schadenfälle aus den Zeitungen für Sie gelesen 33 Das RVA-Team 36 5

6 1. Vorwort 1.1 Ziel der «Kunden-Informationen» mit dieser Broschüre will die RVA Sie über den Ver sicherungsbereich informieren. Die RVA zeigt Ihnen Neuerungen für das kommende Jahr auf und beantwortet häufig gestellte Fragen der Bereich «Personen-Versicherungen» unterscheidet sich vom übrigen Teil (roter Streifen am Seitenrand) das Inhaltsverzeichnis führt Sie zu den einzelnen Themen, wenn Sie selektiv lesen wollen 1.2 Versicherungsjahr 2009 von der Schadenbelastung her betrachtet, werden die Versicherungsgesellschaften (VG), welche lediglich in der Schweiz tätig sind, wohl ein gutes Ergebnis erwirtschaften. Mit Ausnahme der Hagelschäden verlief das Schadenjahr 2009 normal die Erholung an den Finanzmärkten werden zu einem besseren Finanzergebnis führen andererseits wird die massive Zunahme der Krankentaggeld-Schadenfälle in dieser Branche zu Sanierungen im Prämienbereich führen (anstatt Kündigungen auszusprechen, wird z. T. der Mitarbeiterbestand über die Krankentaggeld-Versicherung «entlöhnt») ebenfalls werden in Zukunft bei einzelnen VG die Prämien im Bereich Fahrzeug-Versicherungen steigen 1.3 Leitbild es ist das Ziel sämtlicher RVA-Mitarbeiter, unsere Mandanten fachlich sehr gut, zeitlich rasch und im zwischenmenschlichen Bereich offen, korrekt und freundlich zu bedienen dass wir für die grosse RVA-Mandantengemeinschaft tagtäglich die Versicherungsprobleme lösen können und deren Dank und Anerkennung entgegennehmen dürfen, motiviert uns alle das spornt uns an, auch in Zukunft das Beste zu geben 2. Allgemeine Informationen zur Assekuranz und ihr nahestehenden Bereiche 2.1 Versicherungsbroker ein Unternehmen, welches mit keinem Versicherungsbroker zusammenarbeitet, hat beim Einkaufen seiner Versicherungspolicen folgendes Problem: keine Wahl, wenn es bei seinem angestammten Versicherungs berater bleibt die Qual der Wahl, wenn es von verschiedenen Anbietern selbst Offerten einholt dank der RVA hat das Unternehmen hingegen «die Wahl der Wahl», weil die RVA mittels der Prämienevaluation bereits eine Vorselektion durchführt Transparenz zu erhalten ist positiv für den Unternehmer, jedoch sehr schwierig. In Deutschland muss bei einem Versicherungsabschluss eine Dokumentation abgegeben werden, welche bis zu 70 Seiten umfasst und vom Versicherungsnehmer eigentlich durchgelesen werden sollte Auszug aus der Zeitung «Cash» vom 8. Dezember 2005 (hat nach wie vor seine Gültigkeit): Consultants kosten Geld, viel Geld üblich sind Tagesansätze zwischen Fr bis Fr aber es gibt eine Ausnahme von dieser Regel, der Versicherungsbroker des Rätsels Lösung. Der Versicherungsbroker bezieht seine Entschädigung als jährliche Courtage auf das von ihm betreute Prämienvolumen (keine Abschlussprovision). Die VG zahlen diese Courtage nicht «ungern», denn sie haben gemerkt, dass der Vertrieb über den Versicherungsbroker nur halb so teuer ist, als über den eigenen Aussendienst 2.2 SIBA (Swiss Insurance Brokers Association) der Verband SIBA repräsentiert ca. 50 Versicherungsbroker (einer davon ist die RVA) gefordert wird vor allem Unabhängigkeit. Eine finanzielle Anlehnung an eine VG wird nicht akzeptiert zudem wird eine Belegschaft von mindestens fünf Mitarbeiter, davon drei Versicherungsspezialisten, verlangt um der Neutralität noch vermehrt Ausdruck zu verleihen, haben sich die SIBA-Mitglieder im Jahr 2008 entschieden auf «Contigent Commissions» zu verzichten und haben dies den VG schriftlich kundgetan. Die SIBA-Mitglieder verzichten auf jegliche volumen-, wachstums- oder schadenabhängige Zusatzentschädigungen 6

7 die SIBA hat im Jahr 2009 an verschiedenen Vernehmlassungsverfahren im Bereich Versicherungen mitgewirkt (z. B. verhindern, dass die Versicherungsnehmer die Broker entschädigen müssen) 2.3 Aufsicht über die Versicherungen Versicherungsvertragsgesetz (VVG) in diesem Bereich hat sich im Jahr 2009 nichts Welterregendes ereignet Grundversicherung keine Provisionen oder Courtagen mehr entrichten werden dürfen. Dieser Beschluss hat keine Konsequenzen für die RVA, da wir uns in diesem Bereich (Vermittlung von Krankenkassenpolicen) nicht bewegen. Hingegen wird dieser Entscheid bei Kleinstmaklern und Telefonanbietern Auswirkungen haben, die bis zur Aufgabe ihrer Selbständigkeit führen können FINMA (Finanzmarktaufsicht) die FINMA beschäftigte sich im Jahr 2009 vor allem mit den Banken (Folgen der Finanzkrise) und weniger mit den VG und deren Auswirkungen für den einzelnen Ver sicherungsnehmer 2.4 Ombudsstelle der Privatversicherungen insgesamt suchten im Jahr Personen um Rat nach. Das sind 184 mehr als im Jahr 2007 unter den Anfragen befanden sich 521, die ausserhalb des Zuständigkeitsbereiches der Ombudsstelle lagen behandelt wurden Anfragen (gegenüber im Vorjahr) Anfragen betrafen den Bereich Privatversicherungen, 712 Anfragen den Bereich UVG und 251 Anfragen den Bereich BVG den stärksten Zuwachs erfuhr der Bereich UVG. Dort haben die Anfragen innerhalb eines Jahres um 50 % zugenommen dominierten in früheren Jahren die Probleme aus dem Sachversicherungsgeschäft, machte 2008 erstmals der Bereich Personenversicherungen mehr als die Hälfte der bearbeiteten Fälle aus 2.5 Schweizerischer Versicherungsverband (SVV) Zunahme des Prämienvolumens 2007 im Bereich Schadenversicherung = 1.40 % Prämienvolumen (2007) = weltweit Fr Mrd. (davon in der Schweiz Fr Mrd.) 190 konzessionierte VG Beschäftigte (davon in der Schweiz) die Privatversicherer bilden Lehrlinge aus die Versicherungswirtschaft weist die höchste Produktivität (Wertschöpfung pro Arbeitsplatz) aller Branchen in der Schweiz auf 2.6 Entscheide des Parlaments bzw. des Bundesrates (BR) Der Nationalrat und der Ständerat hat am 2. Dezember 2009 beschlossen, dass bei der Krankenkassen- 7

8 3. Informationen zu den Personen-Versicherungen 3.1 Alters- und Hinterbliebenen- Versicherung (AHV) stellige AHV-Nummer Die Versichertennummer wird in allen Sozialversicherungen, bei der Einwohnerkontrolle und der Steuerverwaltung, im Militär usw. verwendet. Die AHV-Nummern werden im zentralen Versichertenregister bei der zentralen AHV-Ausgleichskasse in Genf gespeichert InfoRegister: Meine kontoführenden Kassen Das InfoRegister ist für die Versicherten der AHV/ IV bestimmt. Damit haben Sie die Möglichkeit durch Eingabe Ihrer 13-stelligen Versichertennummer, welche auf dem persönlichen Versicherungsausweis ersichtlich ist sowie Ihrem Geburtsdatum diejenigen AHV-Ausgleichskassen mit Adressen anzeigen zu lassen, welche unter Ihrem Namen ein individuelles Konto (IK) führen. Internet-Link: Dienstleistungen InfoRegister Neuer Link für die AHV/ IV-Merkblätter und Formulare Die AHV-Infostelle hat einen neuen Internetauftritt mit einer rein tabellarischen Darstellung. Der neue Internet- Link lautet (www.ahv.ch gilt nicht mehr). Dort kann über den Querbalken rechts «Dienstleistungen» ausgewählt werden. Es erscheint links eine Auflistung über Merkblätter und Formulare. Das Gewünschte kann bei Bedarf als PDF-Datei abgespeichert werden Beiträge AHV/ IV/ EO für Arbeitnehmer die Beiträge von 5.05 % für Arbeitnehmer und 5.05 % für Arbeitgeber bleiben 2010 unverändert für Nichterwerbstätige und Studenten diese Personen müssen ab 1. Januar nach Vollendung des 20. Altersjahrs Beiträge an die AHV, IV und EO entrichten. Die Beitragspflicht endet, wenn das ordentliche Rentenalter erreicht ist. Die Beiträge sind lückenlos zu bezahlen. Fehlende Beitragsjahre können zu einer Kürzung der Renten führen. Nichterwerbstätige, die nicht bereits von einer Ausgleichskasse für die Beitragszahlung erfasst sind, müssen sich selbst bei der Ausgleichskasse ihres Wohnkantons oder bei der Gemeindezweigstelle anmelden. Es ist Sache der Versicherten, sich um ihre Beitragspflicht zu kümmern der Mindestbetrag für Selbständigerwerbende, Nichterwerbstätige und Studenten beträgt im Jahr 2010 für AHV, IV und EO nach wie vor Fr pro Jahr für Personen in der freiwilligen Versicherung der jährliche Beitragssatz beträgt im Jahr 2010 nach wie vor 9.80 % und der Mindestbetrag beträgt Fr Anpassung der AHV/ IV-Renten an die Teuerung Die AHV/ IV-Renten wurden per 2009 angepasst. Dies führte zu einer Rentenerhöhung von durchschnittlich 3.20 %. Die aktuelle minimale Altersrente beträgt Fr und die Maximalrente Fr pro Monat Altersrentenvorbezug im Rahmen des flexiblen Rentenalters kann die AHV- Rente ein, maximal zwei Jahre früher bezogen werden. Für Frauen mit Jahrgang 1947 beträgt die Rentenkürzung moderate 3.40 % und % für Frauen mit Jahrgang Für Männer ab Jahrgang 1946 beträgt die Kürzung 6.80 % pro Rentenvorbezugsjahr für erwerbstätige Rentner gilt normalerweise ein Freibetrag, für den keine Beiträge zu entrichten sind. Dieser Freibetrag gilt nicht während des Vorbezugs der Rente sondern erst nach Erreichen des ordentlichen Rentenalters Altersrentenaufschub für Personen, die das ordentliche Rentenalter erreicht haben, kann der Anfang des AHV-Rentenbezuges um mindestens ein, höchstens fünf Jahre aufgeschoben werden. Der prozentuale Zuschlag auf den ordentlichen Renten beträgt für ein Jahr 5.20 %, für zwei Jahre %, für drei Jahre %, für vier Jahre % und für fünf Jahre % der Aufschub der Rente ist nicht möglich: wenn die berechtigte Person bisher schon eine IV-Rente bezogen hat wenn zur Altersrente eine Hilflosenentschädigung gewährt wird Rückforderung einbezahlter AHV-Beiträge beim definitiven Verlassen der Schweiz Ausländer, mit deren Heimatstaat die Schweiz kein Sozialversicherungsabkommen hat, können die gesamten einbezahlten AHV-Beiträge (Arbeitnehmerund Arbeitgeberanteil) zurückfordern, jedoch ohne Zins mit Heimatstaaten mit denen ein Freizügigkeitsabkommen besteht, erfolgen keine Rückvergütungen der einbezahlten AHV-Beiträge. Dafür wird später eine Altersrente ausgerichtet. Dieses Auszahlungs- 8

9 verbot besteht grundsätzlich auch für Schweizerund EU-Bürger. Nähere Informationen und Tipps finden Sie im Internet auf (Schweizerische Ausgleichskasse; SAK) oder (Bundesamt für Sozialversicherung; BSV) Familienzulagen (FAK) am 1. Januar 2009 trat das «Bundesgesetz über die Familienzulagen» (FamZG) in Kraft. Damit kam es zu teilweise weit reichenden Änderungen. Nach dem neuen Bundesgesetz (BG) werden in allen Kantonen mindestens die folgenden Zulagen pro Kind und Monat ausgerichtet, wobei die Kantone auch höhere Ansätze bestimmen können: Kinderzulage von Fr für Kinder bis 16 Jahre Ausbildungszulage von Fr für Kinder von 16 bis 25 Jahren der Anwendungsbereich dieses BG beschränkt sich auf Arbeitnehmer sowie auf Nichterwerbstätige mit tiefen Einkommen. Je nach Kanton besteht aber auch Anspruch für Selbständigerwerbende. Entsprechende Regelungen kennen heute die Kantone AR, BE, BL, BS, GE, GL, LU, NW, SG, SH, SZ, VD und VS. Sie sind aber nicht überall gleich ausgestaltet weil die Kantone die Kompetenz haben, eigene Lösungen zu treffen In Zukunft sollen auch Selbständigerwerbende Anrecht auf Familienzulagen haben Der BR hat am 26. August 2009 einer Änderung des FamZG zugestimmt. Künftig haben auch alle Selbständigerwerbenden ein Anrecht auf einheitlich geregelte Familienzulagen. Sie müssen sich, wie Arbeitgeber einer Familienausgleichskasse anschliessen. Selbständigerwerbende haben Anspruch auf dieselben Leistungen wie Arbeitnehmer und für den Bezug gelten auch für sie keine Einkommensgrenzen. Das Inkraft treten dieser Änderung ist noch offen. 3.2 Invalidenversicherung (IV) Befristete IV-Zusatzfinanzierung mit Wirkung ab 2011 An der Volksabstimmung vom 27. September 2009 wurde die befristete IV-Zusatzfinanzierung (Zusatzartikel in der Bundesverfassung) vom Volk und den Ständen angenommen. Die IV kämpft mit grossen finanziellen Problemen. Während den letzten fünf Jahren verbuchte sie jährliche Defizite von über Fr. 1.4 Mrd. und ist aktuell mit rund Fr. 14 Mrd. hoch verschuldet. Seit längerem werden verschiedene Massnahmen zur Sanierung der IV diskutiert. Das Bundesamt für Sozialversicherungen (BSV) schlägt einen dreistufigen Sanierungsplan vor. Die Zusatzfinanzierung, als zweiter Teil dieses Plans, sieht vor, die Mehrwertsteuer während sieben Jahren zu erhöhen und diese Zusatzeinnahmen von schätzungsweise jährlich Fr. 1.1 Mrd. der IV zukommen zu lassen. Mit diesem wichtigen Schritt können die Defizite und das Anwachsen der Verschuldung gestoppt werden. In Anbetracht der momentan schlechten Wirtschaftslage wird der ursprünglich per 1. Januar 2010 festgesetzte Beginn um ein Jahr hinausgeschoben, womit die Erhöhung von 2011 bis 2017 wie folgt aussieht: Normalsteuersatz %-Punkte von 7.60 % auf 8 % reduzierter Satz (Güter des täglichen Bedarfs) %-Punkte von 2.40 % auf 2.50 % Sondersatz (Beherbergungsdienstleistungen) %-Punkte von 3.60 % auf 3.80 % Der vom Volk angenommene IV-Sanierungsplan umfasst noch drei weitere Massnahmen: die Errichtung eines eigenständigen IV-Ausgleichsfonds, damit die Defizite der IV nicht weiter der AHV angelastet werden. Bisher wurden die IV-Schulden dem AHV-Fonds in Rechnung gestellt die Überweisung von Fr. 5 Mrd. Startkapital aus dem AHV-Fonds an den neuen IV-Fonds die vollständige Übernahme der Schuldzinsen durch den Bund von 2011 bis 2017 (ca. Fr. 360 Mio. pro Jahr), welche die IV der AHV zahlen muss Zusatzfinanzierung als Teil des Sanierungsplans (Zusammenfassung) Die oben erläuterte IV-Zusatzfinanzierung steht nicht für sich alleine, sondern ist der zweite Teil des dreistufigen Sanierungsplans des BSV: den ersten Schritt bildete die 5. IV-Revision (siehe «Kunden-Information Dezember 2008»), die bereits am 1. Januar 2008 in Kraft trat. Ziel ist es, das Defizit der IV durch Sparmassnahmen und vermehrte Eingliederung anstatt Rentensprechung zu stabilisieren. Die Zahl der Neurenten konnte bereits um 40 % reduziert werden den zweiten Schritt bildet die an der Volksabstimmung vom 27. September 2009 beschlossene befristete IV-Zusatzfinanzierung die ab 2011 in Kraft tritt der dritte Schritt bildet die geplante 6. IV-Revision. Diese soll ab 2012 durch die Eingliederung von Personen mit IV-Rente ins Berufsleben und leistungsseitige Sparmassnahmen für eine künftig ausgeglichene Rechnung sorgen. Ein erstes Massnahmenpaket ist bereits in der Vernehmlassung, ein zweites muss noch erarbeitet werden. Das Ziel ist eine ausgeglichene IV-Rechnung ab

10 3.2.2 Rentenbestimmender IV-Grad Personen mit IV-Grad 40 % bis 49 % erhalten eine ¼-Rente Personen mit IV-Grad 50 % bis 59 % erhalten eine ½-Rente Personen mit IV-Grad 60 % bis 69 % erhalten eine ¾-Rente Personen mit IV-Grad über 70 % erhalten eine volle Rente 3.3 Arbeitslosenversicherung (ALV) Beiträge Die Beiträge an die ALV betragen 2 % (je 1 % für Arbeitgeber und Arbeitnehmer) bis zu einem Jahreslohn von Fr ALV-Revision (Ausblick) Mit neuen Einnahmen und massvollen Abstrichen an den Leistungen sollen die Schulden abgebaut und der künftige Finanzierungsbedarf sichergestellt werden. So sollen die ALV-Beiträge von heute 2 % auf 2.20 % erhöht werden. Zum Schuldenabbau wird dieser Beitragssatz zudem um 0.10 %-Punkte auf 2.30 % befristet erhöht und für Einkommen zwischen Fr und Fr wird der Solidaritätsbeitrag von 1 % wieder eingeführt. Mit diesen Massnahmen soll die ALV um Fr. 1.4 Mrd. pro Jahr entlastet werden. Der BR plant die Inkraftsetzung der ALV-Revision per 1. Januar Kurzarbeitsentschädigung der ALV Während der Dauer der Kurzarbeit, für welche eine Entschädigung durch die ALV ausgerichtet wird, sind die vollen gesetzlichen und vertraglich vereinbarten Sozialversicherungsbeiträge zu bezahlen (AHV, IV, EO, ALV, UVG, FAK, BVG usw.). Der Arbeitgeber zieht die vollen Arbeitnehmerbeiträge vom Lohn ab. Die Arbeitgeberbeiträge für die Dauer der Kurzarbeitsentschädigung werden von der Arbeitslosenkasse zurückerstattet (analog der EO-Entschädigung bei Militärdienst). Während der Kurzarbeit bleibt die Versicherungsdeckung für den Arbeitnehmer damit vollumfänglich erhalten, d. h. für die Versicherungsleistungen bleibt der Bruttolohn entsprechend der normalen Arbeitszeit massgebend, so als gäbe es keine Kurzarbeit Arbeitsunfähig: wer zahlt wenn noch keine IV-Verfügung vorliegt Arbeitnehmer, die krankheitsbedingt arbeitsunfähig sind, erhalten in der Regel den Lohnausfall während zweier Jahre zu 80 % über ihre betriebliche Krankentaggeldversicherung vergütet. Wenn die IV-Anmeldung rechtzeitig erfolgte, aber der Entscheid über einen all fälligen Rentenanspruch noch nicht verfügt ist, fliesst nach der Leistungserschöpfung des Taggeldversicherers kein Lohn mehr. In diesem Fall sollte eine Anmeldung für Arbeitslosengelder bei der Arbeitslosenver sicherung gemacht werden. Eine Person, die bei der IV (Unfallversicherung oder Pensionskasse) angemeldet ist, gilt bis zum Entscheid der anderen Versicherung grundsätzlich als voll vermittlungsfähig, sofern sie unter Annahme einer ausgeglichenen Arbeitsmarktlage nicht offensichtlich vermittlungsunfähig ist. 3.4 Erwerbsersatzordnung (EO) EO-Entschädigungen Der Höchstbetrag der EO-Gesamtentschädigung wurde per 2009 auf Fr pro Tag erhöht und bleibt für 2010 unverändert. Die letzte Erhöhung fand 1999 mit dem Inkrafttreten der sechsten EO-Revision statt. Seither ist der Lohnindex aber effektiv um % gestiegen. Wenn die Entwicklung des Indexes seit der letzten Anpassung mindestens 12 % entspricht, müssten die EO-Beträge angepasst werden. Die Heraufsetzung der EO-Leistungen verursacht Kosten von Fr. 77 Mio. Davon gehen Fr. 61 Mio. an Dienstleistende, Fr. 16 Mio. an Bezügerinnen von Mutterschaftsentschädigungen Mutterschaftsentschädigung (MSE) Arbeitnehmerinnen und selbständig erwerbende Frauen haben Anspruch auf die MSE. Dies gilt auch für Frauen, die gegen einen Barlohn im Betrieb ihres Ehemannes mitarbeiten. Während 14 Wochen erhalten sie 80 % des durchschnittlichen Erwerbseinkommens vor der Geburt. Die maximale Entschädigung wurde im Zuge der Anpassung der EO-Entschädigungen per 2009 auf Fr pro Tag angehoben und bleibt für 2010 unverändert Erhöhung des EO- / MSE-Beitragssatzes (Ausblick) Mit der Einführung der MSE wurde auf eine Erhöhung der EO-Beiträge verzichtet weil der damals sehr gut ausfinanzierte EO-Fonds noch über dem gesetzlichen Minimum einer halben Jahresausgabe lag. Die vorgesehene Beitragserhöhung um 0.20 %-Punkte auf 0.50 % dürfte, mit zunehmenden Geburtenzahlen, ab 2011 erforderlich werden. Diese Erhöhung wird insbesondere deshalb nötig, weil in den vergangenen Jahren insgesamt Fr. 3.7 Mrd. des EO-Fondsvermögens der defizitären IV zur Verlustdeckung übertragen wurden. 10

11 3.5 Bundesgesetz über die Schwarzarbeit (BGSA) Seit 1. Januar 2008 ist das neue BGSA in Kraft. Private Haushalte müssen für alle Hausangestellten (z. B. Reinigungspersonal, Kinderbetreuung) Sozialversicherungsbeiträge (AHV, IV, EO, ALV, UVG) entrichten. Für diese Personen gilt der AHV-Freibetrag (zur Zeit für Löhne unter Fr pro Jahr) nicht mehr und somit ist jeder verdiente Franken AHV-pflichtiger Lohn. Hierfür wurde das sogenannte vereinfachte Abrechnungsverfahren eingeführt. Der Arbeitgeber meldet sich bei der kantonalen Ausgleichskasse an und zieht total % für AHV/ALV und die pauschale Einkommensquellensteuer (direkte Bundessteuer 0.50 %, Kanton 4.50 %) vom Bruttolohn ab. Zusätzlich ist er verpflichtet eine obligatorische Unfallversicherung abzuschliessen. Die RVA empfiehlt ebenfalls einen Arbeitsvertrag abzuschliessen in welchem die Lohnfortzahlung nach OR geregelt ist. Wenn kein Arbeitsvertrag nach OR vorliegt, gilt der jeweilige kantonale Normalarbeitsvertrag «NAV» und hier kann auch eine Krankentaggeld-Deckung zwingend vorgeschrieben sein. 3.6 Obligatorische Unfallversicherung (UVG) Versichertes Gehalt Der Höchstbetrag des versicherten Gehaltes beträgt im Jahr 2010 nach wie vor Fr pro Jahr (Fr pro Monat). Der BR beschloss per 2008 eine Anhebung des Höchstbetrages, damit künftig mindestens 92 % der versicherten Arbeitnehmer bei Unfällen zum vollen Lohn versichert sind Prämienentwicklung 2010 SUVA (Schweizerische Unfallversicherungsanstalt) die SUVA senkt per 1. Januar 2010 erneut die Bruttoprämien in der Berufsunfallversicherung (BUV) sinken die Prämien um durchschnittlich 3 % und in der Nichtberufsunfallversicherung (NBUV) um 5 %. Somit kommen viele Betriebe und Arbeitnehmer in den Genuss einer Prämiensenkung. Hingegen sind bei Betrieben, die nach dem Bonus-Malus-System (BMS) eingereiht sind, Prämienerhöhungen möglich. Andererseits reicht der Ertrag aus dem Anlagevermögen nicht aus, um die gesetzlichen Teuerungszulagen auf den IVund Hinterlassenenrenten zu garantieren. Deshalb wird der auf der Nettoprämie erhobene Teuerungszuschlag erstmals seit Einführung des UVG (1984) von 3 % auf 7 % erhöht. Bisweilen hat die SUVA die Teuerungszulagen auf den Renten immer aus den Zinsüberschüssen bezahlt. Der Verwaltungskostensatz in der BUV und NBUV bleibt hingegen unverändert die Minimalprämie pro Versicherungszweig beträgt per 2010 unverändert Fr. 84. pro Jahr. Da bei kleineren Lohnsummen die Verwaltungskosten die effektiven Kosten bei weitem nicht mehr decken, hat die SUVA per 1. Januar 2009 mit den privaten VG gleichgezogen und eine Mindestprämie eingeführt private UVG-VG die Tarife bleiben per 1. Januar 2010 grundsätzlich unverändert. Hingegen wird auch bei den privaten UVG-VG der auf der Nettoprämie erhobene Teuerungszuschlag von 3 % auf 9 % angehoben. Diese Anpassung hat für die BUV und NBUV eine moderate Prämienerhöhung zur Folge die Minimalprämie pro Versicherungszweig beträgt für 2010 unverändert Fr pro Jahr Abredeversicherung des UVG die NBUV bleibt noch während 30 Tagen nach dem letzten Lohnanspruch bestehen (Nachdeckungsfrist) wer danach keinen neuen Arbeitgeber oder keinen Anspruch auf Arbeitslosentaggelder hat, braucht eine Abredeversicherung. Damit können die UVG-Leistungen inklusive der Renten selbständig weitergeführt werden: die Abredeversicherung kann längstens für sechs Monate (im Anschluss an die Nachdeckung) abgeschlossen werden die Prämie beträgt Fr. 25. pro ganzen oder angebrochenen Monat (bei der AXA-Winterthur Fr. 40. pro Monat) die RVA kann diese Versicherung vermitteln Kürzungen der UVG-Leistungen die Taggeldleistungen (nicht aber die Leistungen für Heilungskosten, IV-/Hinterbliebenenleistungen) werden um 50 % gekürzt, wenn ein Versicherter grobfahrlässig handelt, Wagnisse eingeht oder gefährliche Sportarten ausübt (z. B. Auto-, Motocross- oder Motorbootrennen inkl. Training auf einer Rennstrecke; Box-, Karate- und Fullcontact-Wettkämpfe; Tauchen in einer Tiefe von mehr als 40 Metern oder bei schwerwiegender Missachtung von sportsüblichen Vorschriften oder Vorsichtsgeboten) in Fällen des «reckless driving» d. h. rücksichtsloses Fahren im Sinne von Art. 91 Abs. 2 des Strassenverkehrsgesetzes (SVG) und bei grobem Verstoss gegen die Verkehrsvorschriften werden nebst den Taggeldern auch die IV- und Hinterbliebenenrenten gekürzt 11

12 3.6.5 Berechnung der 8-Wochenstunden für NBUV bei unregelmässig Beschäftigten bei Beschäftigten mit unregelmässigem Arbeits einsatz wird auf die durchschnittliche Arbeitszeit abgestellt, wobei Wochen, in denen wegen Ferien resp. gesetzlichen Verpflichtungen (z. B. Militärdienst) oder Krankheit / Unfall nicht gearbeitet wurde, unberücksich tigt bleiben. Somit werden zur Ermittlung des Durchschnittes nur die effektiven Arbeitswochen gezählt 3.7 UVG-Zusatzversicherung (UVZ) sofern das Gehalt, welches das UVG-Maximum übersteigt, versichert ist, erfolgt die Entschädigung erst für den Jahreslohnanteil über Fr (über Fr pro Monat) die entsprechende Abgrenzung zur Berechnung der definitiven Prämien 2009 wird automatisch durch die RVA mittels Deklaration der Löhne per Ende Jahr erfolgen 3.8 Krankentaggeld Prämiensanierungen (Prämienerhöhungen) sind bei stark belasteten Verträgen (massiv mehr Schadenzahlungen als Prämieneinnahmen) vielfach nicht abzu wenden. Hier kann die RVA durch ihr «Schadenüber wachungssystem» jedoch Verhandlungsgrundlagen ausarbeiten, die es ihr ermöglichen, mit den VG eine «angemessene» Prämien erhöhung auszuhandeln. Die betroffenen Mandanten wurden von der RVA bereits orientiert in vielen Fällen kann die RVA dagegen bei Ablauf von gut verlaufenden Verträgen entsprechend günstige Konkurrenzangebote aushandeln 3.9 Pensionskasse (BVG) BVG-Leistungen das ordentliche Pensionierungsalter für Frauen liegt bei 64 und für Männer bei 65 Jahren gemäss BVG können mindestens 25 % der obligatorischen Altersleistungen als Kapital bezogen werden. Die einzelnen Pensionskassen (PK) können diesen Anteil wie bisher auf 100 % erhöhen und die Bedingungen der Kapitaloption festlegen vorzeitige Pensionierung ab 58. Altersjahr (mit entsprechender Rentenkürzung) ist möglich Aufschub der Altersleistungen bis zum 70. Altersjahr (mit entsprechender Rentenerhöhung) ist möglich registrierte gleichgeschlechtliche Lebenspartner sind seit Inkrafttreten des Partnerschaftsgesetzes (PartG) den Ehegatten gleichgestellt Lebenspartnerrenten für Konkubinatspaare können zusätzlich versichert werden bei gewissen PK besteht die Möglichkeit, die gesetzlich festgelegte Begünstigungsordnung (BVV 3) durch besondere Vereinbarung den persönlichen Bedürfnissen anzupassen und die Begünstigten und deren Anteile näher zu bestimmen (unterstützte Personen, Lebenspartner, gemeinsame Kinder) die IV-Renten entsprechen grundsätzlich der Rentenskala der Eidg. IV (Viertel-, Halb-, Dreiviertelund Vollrente). Gewisse VG bieten jedoch eine «erweiterte Skala» an. Bei diesem Modell haben die Versicherten bereits ab einem IV-Grad von 25 % % Anspruch auf eine dem IV-Grad entsprechende Rente Erweiterte Skala Skala nach IV IV-Grad Rentenleistung IV-Grad Rentenleistung ab 25 % = entspr. IV-Grad <= 40 % = keine Rente ab 40 % = entspr. IV-Grad ab 40 % = Viertelrente ab 50 % = entspr. IV-Grad ab 50 % = halbe Rente ab 60 % = Dreiviertelrente ab 60 % = Dreiviertelrente ab 70 % = volle Rente ab 70 % = volle Rente Massgebliche Werte per 1. Januar 2010 für die obligatorische PK Die Grenzbeträge per 2010 bleiben unverändert und betragen: Eintrittsschwelle Fr (Fr pro Monat) Koordinationsabzug BVG Fr %-Obergrenze BVG Fr versichertes Maximalgehalt Fr versichertes Mindestgehalt Fr Deckungsgrenze Fr Sicherheitsfonds BVG Verzinsung des Altersguthabens im BVG für das Jahr 2010 obligatorischer BVG-Teil nach wie vor 2 % (Jahr 2009 = 2 %/ Jahr 2008 = 2.75 %/ Jahr 2007 = 2.50 %) der BR folgt der BVG-Kommission und hat am 14. Oktober 2009 entschieden, den Mindestzinssatz im obligatorischen Bereich des BVG für das Jahr 2010 unverändert zu belassen. Aufgrund der aktuellen Finanzmarktlage wird dieser Satz von vielen PK als zu hoch erachtet. Verzinsung des überobligatorischen Teils unverändert 1.75 % bis 2.50 % dieser Zinssatz ist abhängig von den Ergebnissen der Kapitalmärkte und er wird jährlich durch den Stiftungsrat der PK nach versicherungsmathematischen Grundsätzen festgelegt 12

13 3.9.4 Einkauf von fehlenden Beitragsjahren in die PK Einkäufe in die PK zur Leistungsverbesserung sind steuerlich sehr interessant. Es ist aber zu beachten, dass das eingebrachte Kapital während drei Jahren nicht wieder in Kapitalform bezogen werden kann. Diese Einschränkung muss bei Einkäufen beachtet werden, wenn ein Kapitalbezug für Wohneigentum vorgesehen ist oder wenn die Altersleistung im Pensionierungszeitpunkt in Kapitalform bezogen werden soll die höchste Rendite ergibt sich meist bei einem Einkauf in den letzten Jahren vor der Pensionierung, weil dann der Lohn und folglich auch die Steuerprogression in der Regel am höchsten sind und das Gut haben bald wieder bezogen wird der Einkaufsbetrag sollte wenn möglich gestaffelt über mehrere Jahre eingezahlt werden um noch mehr Steuern zu sparen in der Regel wird der Einkaufsbetrag dem überobligatorischen Guthaben gutgeschrieben, welches oft schlechter verzinst wird als das obligatorische. Auch der Umwandlungssatz ist im überobligatorischen Bereich in der Regel deutlich tiefer Einkäufe für vorzeitige Pensionierung Seit 1. Januar 2007 kann die versicherte Person auch nach Einkauf in die vollen reglementarischen Leistungen zusätzliche steuerbegünstigte Einkäufe tätigen, um Kürzungen bei einem vorzeitigen Bezug der Altersleistungen ganz oder teilweise auszugleichen. Eine vorzeitige Pensionierung ist frühestens nach Vollendung des 58. Altersjahres möglich. Die Altersrenten aus der 1. und 2. Säule dürfen aber gesamthaft 85 % des Erwerbseinkommens nicht übersteigen (Angemessenheit der Leistungen gem. BVV 2) Lebenspartner-Rente (Konkubinat) viele PK bieten ohne grossen Prämienaufschlag eine Lebenspartnerrente («Konkubinatsrente») an. Bei der PAX oder der Swiss Life z. B. ist diese im Basis-BVG- Vertrag automatisch enthalten (bei der Helvetia und Allianz Suisse gilt sie jedoch nur bis zur Pensionierung). Es gibt keinen gesetzlichen Anspruch auf eine Konkubinatsrente. Die genauen Bestimmungen sind im PK-Reglement festgehalten sterben unverheiratete Arbeitnehmer, können ihre Partner (auch nicht eingetragene gleichgeschlechtliche) die gleichen Renten erhalten wie Ehepaare, wenn folgende Kriterien erfüllt sind: sie waren mit der verstorbenen Person nicht verwandt sie haben vor dem Tod mindestens fünf Jahre ununterbrochen im gemeinsamen Haushalt gelebt oder der überlebende Partner wurde in erheblichem Masse unterstützt oder kommt für den Unterhalt gemeinsamer Kinder auf (Unterstützungsvereinbarung) der Stiftung muss eine schriftliche Erklärung vorliegen, dass die beiden Personen eine Lebenspartnerschaft eingegangen sind Auswirkung des EU-Abkommens über den freien Personenverkehr für BVG-Freizügigkeitsleistungen in Kapitalform Die bilateralen Abkommen haben seit dem 1. Juli 2007 Auswirkungen auf das BVG im Rahmen der Barauszahlung der erworbenen Freizügigkeitsleistung: Arbeitnehmer, welche die Schweiz definitiv verlassen und in einem EU-/ EFTA-Staat Wohnsitz nehmen und dort der obligatorischen Versicherung für Alter, IV oder Tod unterstehen, wird der obligatorische Teil des BVG nicht mehr bar ausbezahlt. Dieser Teil bleibt in der Schweiz gebunden (Übertrag auf Freizügigkeitspolice, -konto oder in eine Auffangeinrichtung) und kann frühestens fünf Jahre vor Erreichen des ordentlichen Pensionsalters (Frauen ab 59 Jahren, Männer ab 60 Jahren) als Altersleistung bar bezogen werden. Hingegen kann dieses Kapital für selbstbewohntes Wohneigentum im EU / EFTA-Raum bezogen werden für den Teil der Austrittsleistung, welcher aus der überobligatorischen Vorsorge stammt, ist die Barauszahlung immer noch möglich Was ist der BVG-Mindestzins Der Mindestzins ist jener Zinssatz, mit der eine PK die Altersguthaben des obligatorischen BVG mindestens verzinsen muss. Der BVG-Mindestzinssatz bedeutet für die PK eine Garantieverpflichtung. Er wird jährlich im Voraus vom BR festgelegt und darf nicht unterschritten werden. Deshalb muss er mit risikoarmen Anlagen erreicht werden können und ist entsprechend vorsichtig festzulegen. Ein zu hoher Zinssatz belastet die PK (Unterdeckung). Hingegen erlaubt eine tiefe Garantie auch Anlagen in langfristig ertragssichere Anlagekategorien Was ist die «Legal Quote» im BVG (bei Sammelstiftungen) Die «Legal Quote» auch Mindestquote genannt, ist eine spezielle Regelung, der nur die privaten VG unterliegen. Sie regelt die Verteilung der im BVG-Geschäft erziel - ten Erträge zwischen den Versicherten und den VG. Gemäss Versicherungs aufsichtsgesetz (VAG) sind mindestens 90 % der erwirtschafteten Erträge den Versicherten zuzuweisen. Die VG erhält höchstens 10 % der Erträge und wird damit für das zur Verfügung gestellte 13

14 Risikokapital entschädigt. Ohne dieses Risiko kapital müssten die Versicherten das Anlagerisiko selber tragen. Die «Legal Quote» basiert auf der BVG- Betriebsrechnung und die Einhaltung der Zuteilung des Gewinnanteiles an die PK wird durch das Bundesamt für Privatversicherungen (BPV) überwacht Was bedeutet eine Unterdeckung Eine PK mit Unterdeckung hat weniger Mittel (Vermögenswerte) in der Kasse, als sie zur Deckung sämtlicher Verpflichtungen haben müsste. Unterdeckungen destabilisieren die PK und sind ungerecht. Denn wer die Stelle wechselt, kann in jedem Fall 100 % seiner Freizügigkeitsleistung (angespartes Altersguthaben) aus der PK mitnehmen, egal ob die Kasse vollständig aus finanziert ist oder nicht. So schreibt es das Gesetz vor. PK mit einer Unterdeckung werden auf diese Weise ausgehöhlt. Bestraft werden jene Versicherten, die in dieser PK zurückbleiben und mit ihren Sanierungsbeiträgen die finanziellen Lücken auffüllen müssen Was ist der Umwandlungssatz Der Umwandlungssatz ist ein prozentualer Faktor zur Umrechnung des Altersguthabens bei der Pensionierung in eine lebenslängliche Altersrente. Der Mindestumwandlungssatz wird vom Gesetzgeber bestimmt und dient zur Umrechnung des obligatorischen Altersguthabens. Dieser Satz ist für sämtliche registrierten PK verbindlich. Der geltende Mindestumwandlungssatz von 6.80 % beruht auf Annahmen, die längst überholt sind und ist deshalb zu hoch angelegt. Verantwortlich dafür sind die immer höhere Lebenserwartung und die tiefere Renditeerwartungen. Folgen eines zu hohen Umwandlungssatzes Der zu hohe Umwandlungssatz benachteiligt die Arbeitnehmer und gefährdet die Sicherheit und Stabilität der 2. Säule. Derzeit muss einem Neurentner länger Altersrente ausbezahlt werden als mit seinem erworbenen Altersguthaben finanzierbar ist. Das Parlament und der BR steht daher mit grosser Mehrheit hinter einer Senkung des Mindestumwandlungssatzes von derzeit 6.80 % auf 6.40 %. Zudem ist vorgesehen, den Umwandlungssatz alle fünf Jahre zu prüfen um dem Trend zu längeren Lebenserwartungen gerecht zu werden. Am 7. März 2010 werden die Schweizer Stimmbürger über die Anpassung des Umwandlungssatzes im BVG entscheiden. BR und Parlament haben sich für die Anpassung des Umwandlungssatzes auf 6.40 % ausgesprochen. Bei einer Inkraftsetzung per 1. Januar 2011 würde der Umwandlungssatz schrittweise bis zum Erreichen von 6.40 % per 1. Januar 2016 gesenkt werden. Gegen diesen Entscheid wurde von den Gewerkschaften und Konsumentenmedien das Referendum ergriffen Was ist der technische Zinssatz Der technische Zinssatz ist der Diskontierungssatz für die Berechnung des Gegenwartswertes zukünftiger Leistungen der PK. Das Altersguthaben oder der Rentenbarwert bei IVund Hinterbliebenenrenten wird während der laufenden Rentenzahlungen von der PK angelegt und verzinst. Der technische Zinssatz ist somit eine rechnerische Grösse. Er ist so festzulegen, dass er unterhalb einer mit risikoarmen Anlagen erreichbaren Kapitalrendite liegt und über einen längeren Zeitraum beibehalten werden kann Was ist der Teuerungsausgleich Mit dem Teuerungsausgleich werden die laufenden Renten an die Preisentwicklung angepasst (Auffangen des Kaufkraftverlustes). Altersrenten Bezüger von Altersrenten aus dem BVG haben (entgegen den AHV-Bezügern) keinen gesetzlichen Anspruch auf eine Anpassung an die Teuerung. So entscheidet jeweils die PK, wie weit die Altersrenten der Preisentwicklung angepasst werden IV- und Hinterbliebenenrenten Hingegen haben Bezüger von IV- und Hinterbliebenenrenten aus dem BVG Anspruch auf die Anpassung an die Teuerung. Die PK sind gesetzlich verpflichtet, die Renten nach bestimmten Vorgaben der Teuerung anzupassen. Dies gilt jedoch nur für den obligatorischen Teil. Daher muss häufig der überobligatorische Teil als Puffer herhalten, so dass die Rente trotz Teuerung insgesamt nicht höher ausfällt obligatorischer Versicherungsschutz bei Temporärjobs Wer keine Festanstellung hat und während eines Jahres mit Unterbrüchen oft temporär arbeitet, ist grundsätzlich obligatorisch in einer PK zu versichern. Seit Anfang 2009 gilt für «Temporäre» eine neue PK- Regelung. Die Dauer der einzelnen Einsätze beim gleichen Temporärbüro wird zusammengezählt. Arbeitet der «Temporäre» so insgesamt mehr als drei Monate, muss er vom Temporärbüro (Arbeitgeber) bei dessen PK angemeldet werden. Diese Regelung gilt dann, wenn zwischen den einzelnen Einsätzen jeweils nie mehr als drei Monate verstreichen. Die Unterbrechungsperioden dürfen nicht kumuliert werden. Somit darf jede einzelne Unterbrechung bis zu drei Monate 14

15 dauern. Ebenfalls kommt hier die Möglichkeit zur Befreiung der Versicherungspflicht für befristete Arbeitsverhältnisse bis drei Monate nicht zur Anwendung Gebundene Vorsorge («Säule 3A») Beitragsgrenzen Die AHV/ IV-abhängigen «Säule 3A»-Maximal-Beitragswerte für 2010 bleiben unverändert und betragen: Beitrag mit BVG Fr (2007/08 = Fr ) Beitrag ohne BVG Fr maximal 20 % des Vorsteuergewinnes (2007/ 08 = Fr ) Begünstigungsregelung die Begünstigungsregelung in der «Säule 3A» ist derjenigen des BVG (BVV3) angepasst worden. Im Todesfall ist neben den direkten Nachkommen die Person begünstigt, die mit der verstorbenen Person in den letzten fünf Jahren ununterbrochen im gemeinsamen Haushalt gelebt hat oder von ihr in erheblichem Masse unterstützt worden ist oder für den Unterhalt gemeinsamer Kinder aufkommt diese gesetzliche Regelung kann manchmal unerwünscht sein, z. B. wenn der Versicherte nicht möchte, dass neben seinen Kindern auch der/die KonkubinatspartnerIn begünstigt ist. Da die gesetzliche Begünstigung diesbezüglich nicht abgeändert werden kann, müssen andere Dispositionen getroffen werden «Säule 3A» für erwerbstätige Rentner ab dem 1. Januar 2008 wurde die Altersgrenze und somit die mögliche Beitragsdauer für die «Säule 3A» um fünf Jahre erhöht. Wer im AHV-Alter noch erwerbstätig ist, kann bis zum vollendeten 70. Altersjahr (Männer) resp. 69. Altersjahr (Frauen) Beiträge in die «Säule 3A» einzahlen und diese bis zum zulässigen Maximalbetrag von den Steuern abziehen. Dies gilt auch für jene, die sich ihr «Säule 3A»-Alterskapital bereits auszahlen liessen. Für die Beiträge gelten die gleichen Beitragsgrenzen wie für Erwerbstätige vor dem AHV-Alter (mit oder ohne BVG-Anschluss) «Säule 3A» für Arbeitslose Arbeitslose können in die «Säule 3A» einzahlen, solange sie Taggelder der ALV beziehen und nicht ausgesteuert sind. Arbeitslose sind in der Regel der Auffangeinrichtung der PK angeschlossen und zahlen Beiträge für das IV- und Todesfallrisiko. Sie können daher in die «Säule 3A» nur soviel einzahlen wie Erwerbstätige mit PK 3.11 Personenschäden Krankheit Mitwirkung des Arbeitgebers: Schadenminderungspflicht (Krankmeldung /Arbeitsunfähigkeitszeugnisse) die Krankmeldung muss zwingend innerhalb der Wartefrist, bei längeren Wartefristen spätestens nach 30 Absenztagen (Innova und Groupe Mutuel, spätestens nach 14 Tagen) bei der RVA eintreffen die Krankentaggeldversicherer können ihre Leistungen kürzen, d. h. sie bezahlen das Taggeld erst ab dem Tag der verspätet eingegangenen Meldung verlangen Sie von Ihren Arbeitnehmern spätestens nach drei Absenztagen ein Arbeitsunfähigkeitszeugnis. Bei längeren Absenzen monatlich eine neue Bestätigung, damit die RVA bei den Versicherungsgesellschaften Teilabrechnungen verlangen kann. «Vorauszeugnisse» mit Formulierungen wie «bis auf weiteres» oder «bis voraussichtlich zum» werden von den Versicherungsgesellschaften nicht akzeptiert und sollten auch vom Arbeitgeber zurückgewiesen werden Schadenminderungspflicht im Hinblick auf eine eventuelle IV der Arbeitgeber ist schadenminderungspflichtig, d. h. er ist zusammen mit dem Krankentaggeld- und den IV-VG gehalten, möglichst ab Beginn einer Erkrankung Lösungen zu suchen, die einer wahrscheinlichen IV entgegenwirken. Die versicherte Person ist verpflichtet, eine zumutbare Tätigkeit in einem anderen Beruf oder in einem anderen Aufgabenbereich innerhalb der Firma anzunehmen heute haben weit mehr als 50 % aller neu gesprochenen IV-Rentenbezüger ein psychisches Leiden. Tendenz steigend. Die ehemals häufigen Schädigungen des Bewegungsapparates oder des Nervensystems machen heute weniger als 25 % der neuen IV-Renten aus (Rest: Kreislauf-, Krebserkrankungen, Unfälle usw.) eine rasche Problemlösung als Wiedereingliederung der meist noch jungen, psychisch Kranken hat erste Priorität. Deshalb müssen die Leistungserbringer so rasch wie möglich orientiert werden (rasche Krankenmeldung) Unfall Unfallmeldung Bagatellmeldung UVG Wenn neben den Transport- und Arztkosten der unfallbedingte Arbeitsausfall nicht mehr als zwei Arbeitstage ausmacht, muss dieses Formular eingereicht werden. 15

16 Schadenmeldung UVG Sobald Geldleistungen (Lohnausfall) gefordert werden (Taggelder von 80 % ab dem dritten Tag) oder es sich um einen Zahnschaden oder um eine Berufskrankheit handelt, muss dieses Formular eingereicht werden. Formulierung des Unfallherganges Damit Rückfragen auf ein Minimum reduziert werden können, bitten wir Sie, dieses Formular besonders sorgfältig auszufüllen. Als Unfall gemäss UVG gilt: «Die plötzliche, nicht beabsichtigte, schädigende Einwirkung eines ungewöhnlichen äusseren Faktors auf den menschlichen Körper». Um von einem Unfall im Sinne des UVG zu sprechen, müssen alle erwähnten Voraussetzungen gegeben sein. Fehlt auch nur ein einziges Merkmal, wird nicht mehr von einem Unfall im Sinne des UVG gesprochen (Ausnahmen: Knochenbrüche, Gelenksverrenkungen, Muskel-, Sehnen- und Meniskusrisse sowie Bänderzerrungen und -dehnungen). Hier handelt es sich um eine unfallähnliche Körperschädigung auch ohne Einwirkung eines ungewöhnlichen äusseren Faktors. Vorsicht bei Erkrankung oder «Degeneration». Mitwirkung des Arbeitgebers: Schadenminderungspflicht (Unfallmeldung /Arbeitsunfähigkeitszeugnisse) der Arbeitgeber ist verpflichtet, die Versicherungsgesellschaft (über die RVA) unverzüglich zu benachrichtigen, wenn ein Arbeitnehmer verunfallt oder an einer Berufskrankheit erkrankt Versäumen der Versicherte oder seine Hinterlassenen resp. der Arbeitgeber die Unfallmeldung in unentschuldbarer Weise, so können die auf die Zwischenzeit entfallenden Geldleistungen durch die VG bis zur Hälfte gekürzt werden. Damit eine Leistungskürzung vermieden werden kann, muss die Unfallmeldung innert dreier Monate der VG gemeldet werden die Verhütung von Berufsunfällen und Berufskrankheiten ist eine wichtige Aufgabe des Arbeitgebers. Schutz- und Sicherheitseinrichtungen sind zu verwenden und dürfen weder manipuliert noch ausser Acht gelassen werden Sie erhalten von uns jeweils eine Liste der Unfälle des vergangenen Jahres. Setzen Sie Ihre Erkenntnisse aus diesen Berufsunfällen um. Treffen Sie geeignete Verhütungsmassnahmen (gemäss Eidg. Koordinationskommission für Arbeitssicherheit «EKAS») 3.12 Krankenkassen (KK) per 2010 steigen die KK-Prämien im Durchschnitt um 12 % Besonders hart trifft es Versicherte mit einer hohen Wahlfranchise. Sie müssen mit Aufschlägen bis zu 40 % rechnen. Grund dafür ist der bundesrätliche Beschluss, den Maximalrabatt bei der Franchise zu senken. Damit werden jene Versicherten «bestraft», die mit der Wahl einer hohen Franchise zur Kostenreduktion beitragen Jahresfranchise für Erwachsene (bei Krankheits- und Unfallereignissen) Maximalrabatt für Wahlfranchisen wird per 1. Januar 2010 gesenkt Um die Solidarität zwischen den Versicherten im Hinblick auf die Prämien 2010 zu stärken, hat das BAG den Rabatt für wählbare Franchisen von 80 % auf 70 % gesenkt. Erwachsene, die eine höhere Franchise als Fr wählen, beteiligen sich im Leistungsfall stärker an den verursachten Kosten. Sie erhalten für dieses höhere Risiko einen Prämienrabatt. Bisher durfte diese Ermässigung maximal 80 % des erhöhten Risikos betragen, neu nur noch 70 %. Für eine Franchise von Fr , konnte bisher ein Rabatt von höchstens Fr pro Jahr gewährt werden (80 % von Fr. 700., der Differenz zwischen der höheren Franchise von Fr und der ordentlichen Franchise von Fr ). Neu beträgt der Rabatt höchstens Fr (70 %). Wahlfranchise zulässiger Maximalrabatt pro Jahr (gegenüber Grundprämie mit ordentlicher Franchise von Fr ) Fr Fr (bisher Fr ) Fr Fr (bisher Fr ) Fr Fr (bisher Fr ) Fr Fr (bisher Fr ) Fr Fr (bisher Fr ) in jedem Fall darf die reduzierte Prämie nicht kleiner sein als 50 % der Grundprämie (bei Franchise Fr ) seit dem 1. Januar 2005 sind die KK nicht mehr verpflichtet sämtliche Franchisestufen anbieten zu müssen Einheitliche Versichertenkarte ab 2010 Bis Ende Jahr müssen sämtliche KK ihren Versicherten eine neue Versichertenkarte abgeben, auf die sich auch medizinische Daten speichern lassen können. Die neue Karte im Kreditkartenformat enthält einen elektronischen Chip mit administrativen Angaben zur Person sowie zur Versicherungsdeckung. Freiwillig lassen sich auf diesem Chip auch medizinische Daten wie Allergien, Krankheiten oder Blutgruppe speichern. Ärzte sind aber nicht verpflichtet diese Dienstleistung anzubieten weil dazu spezielle Lese- und Schreibgeräte benötigt werden. 16

17 Krankheitsfall in der Schweiz Versicherte haben diese Karte zwingend vorzuweisen wenn sie Leistungen bei Ärzten, Spitälern oder Apotheken beziehen und über ihre KK abrechnen wollen. Dank der elektronischen Erfassung der Daten der Versicherten (Name, Sozialversicherungsnummer, KK) wird die Abrechnung von Leistungen in der Grundversicherung wesentlich vereinfacht und die Effizienz erhöht. Krankheitsfall im EU-Raum Diese Karte ist zugleich die europäische Versichertenkarte. Diese ersetzt das «Formular E111» respektive die bisherigen KK-Karten. Wenn man in einem EU-Staat einen Arzt aufsucht, sichert die Karte die Kostengutsprache der Grundversicherung Revision der Formel für den Risikoausgleich unter den KK Der BR hat am 26. August 2009 die Revision der Verordnung über den Risikoausgleich (VORA) auf 2012 gutgeheissen. Der Risikoausgleich soll neben Alter und Geschlecht künftig auch das erhöhte Krankheitsrisiko der Versicherten berücksichtigen. Als Kriterium hierfür gilt ein Spital- oder Pflegeaufenthalt von mehr als drei Tagen im Vorjahr. Über den Risikoausgleich fliesst jährlich ca. Fr. 1 Mrd. von den KK mit vielen männlichen und jungen Versicherten in jene KK mit vielen weiblichen und älteren Versicherten. Durch diese Anpassung sollte sich der Dschungel der Billigkassen etwas lichten Verfasser der Informationen zu den Personen-Versicherungen Für zusätzliche Informationen können Sie sich direkt an den Verfasser, Herr Sandro Rietmann c/o RVA wenden; Tel: oder 17

18 4. Informationen zu verschiedenen Beilagen 4.1 Lohnsummen- und Umsatzdeklarationen: Datenerhebung mittels dem farbigen RVA-Formular («flsd 2009») Sie erhalten die durch die RVA ausgefertigte «flsd 2009». Sie müssen somit die gleichen Angaben nicht mehrmals in verschiedene VG-Formulare eintragen. Diese Arbeit übernimmt die RVA nebst der Deklaration der Lohnsummen und der Umsätze müssen Sie noch verschiedene Fragen beantworten. Dank den Antworten ist die RVA anschliessend in der Lage, Ihren Versicherungsbedarf zu überprüfen und die Policen den aktuellen Gegebenheiten anzupassen die RVA ist Ihnen dankbar, wenn Sie die «flsd 2009» so rasch wie möglich ausgefüllt zurücksenden Originalformulare der einzelnen VG verlangt Ihre VG weitere oder andere Abrechnungsangaben stellt die RVA Ihnen das Originalformular zu. Ebenfalls erhalten die der SUVA unterstellten Mandanten das Originalformular der VG dieser Broschüre kann die RVA nur Originalformulare beilegen, welche bis zum 12. Dezember 2009 bei ihr eingetroffen sind, d. h., es ist möglich, dass die RVA Ihnen zu einem späteren Zeitpunkt noch Originalformulare zustellen wird BVG-Lohnlisten Die Listen betreffend Meldung der Löhne 2010 wurden Ihnen bereits zugestellt oder werden Ihnen umgehend nachgeliefert. 4.2 «VH»-Listen (vorhandene Fahrzeuge ohne eigene Haftpflicht-Versicherung) Diese Liste liegt der «flsd 2009» bei. Auf der Liste sind die der RVA bekannten Fahrzeuge aufgeführt. Es handelt sich z. B. um Hubstapler sowie Arbeits maschinen ohne Kontrollschilder bzw. um Anhänger mit Kontrollschildern. Sind weitere solche Fahrzeuge in Ihrem Betrieb vorhanden, müssen Sie diese der RVA unbedingt melden, damit der Sach-Versicherungsschutz überprüft werden kann. 4.3 RVA-Excel-Tabellen für Mandanten mit einer grösseren Anzahl Gebäude Es handelt sich um eine Zusammenfassung der einzelnen Gebäude mit dem vorhandenen Versicherungsschutz. Diese Listen genau überprüfen und der RVA zurücksenden. 4.4 Prämienrechnungen für das Jahr Generelles die Prämienrechnungen wurden von der RVA kontrolliert die RVA stellt Ihnen mit dieser Broschüre nur diejenigen Rechnungen zu, welche bis zum 12. Dezember 2009 bei ihr eingetroffen sind. Rechnungen, welche später bei der RVA eintreffen werden Ihnen umgehend zugestellt es gibt VG, welche die Mahngebühren auch nachträglich in Rechnung stellen, obschon der «ordentliche» Rechnungsbetrag in der Zwischenzeit beglichen wurde Prämienrechnungen Fahrzeugflotten für viele Mandanten können die Fahrzeug-Flotten- Rechnungen 2010 noch nicht zugestellt werden, da diese bei der RVA noch nicht eingetroffen sind wenn Sie die Fahrzeug-Flotten-Rechnungen bereits mit dieser Broschüre erhalten, beachten Sie, dass es sich im Normalfall um eine Vorausprämie handelt und die Fahrzeug-Mutationen aus dem Jahr 2009 noch nicht berücksichtigt sind. Die Mutationen werden erst im Verlauf des ersten Quartals 2010 durch die VG vorgenommen und abgerechnet Prämienrechnungen der kantonalen Gebäudebrand-VG die meisten Prämienrechnungen sind bei der RVA noch nicht eingetroffen Prämienrechnungen für Verträge, bei welchen die Prämien für 2010 aufgrund der Prämienanpassungsklausel (PAK) erhöht werden die betroffenen Mandanten haben diese Prämienrechnungen bereits erhalten Verfallprämienrechnungen betreffend den Monat Juli 2010 werden gesammelt und Ihnen in der zweiten Hälfte des Monats Juni zugestellt Prämienrechnungen, welche die übrigen Monate betreffen, werden Ihnen jeweils mit der Wochenpost sofort zugestellt VG, welche mit dem Versand der Januar- Verfall-Rechnungen 2010 Probleme machen die Allianz-Suisse hat sämtliche Rechnungen direkt den Mandanten zugestellt die AXA-Winterthur erhöhte zum Teil die Prämien, ohne die Versicherungsnehmer speziell darauf aufmerksam zu machen 18

19 5. RVA-Dauerbrenner füllen Sie bei Autohaftpflicht-Schäden das «Europäische Unfallprotokoll» aus (Vor- und Rückseite) bestellen Sie oder Ihr Garagist bei einer Fahrzeug- Neueinlösung oder bei einem Fahrzeugwechsel den Versicherungsnachweis direkt bei der RVA und nicht bei der VG wenn Sie Kontrollschilder deponieren, informieren Sie die RVA, sonst könnten Ihnen ungerechtfertigte Prämienrechnungen zugestellt werden bei Neuanschaffungen oder Mutationen von Fahrzeugen ohne eigene Haftpflicht-Versicherung die RVA benachrichtigen, damit der nötige Sachversicherungsschutz beschafft werden kann die RVA informieren, wenn bei einem Fahrzeugwechsel das bisherige Fahrzeug noch in Ihrem Besitz verbleibt (Abschluss einer Stillstands-Teilkasko- Ver sicherung) wenn Sie mehrwertsteuerpflichtig sind, bezahlen Sie die Reparaturrechnung direkt und stellen der RVA eine Rechnungskopie ohne Einzahlungsschein zu. Die VG wird ihnen anschliessend den Betrag abzüglich Mehrwertsteueranteil überweisen die RVA informieren, wenn ein Fahrzeug geleast oder ein Leasingvertrag aufgehoben wird bei Glasschäden an Fahrzeugen nebst der Reparaturrechnungen auch den Lieferschein der neuen Scheibe der RVA zustellen (plus eventuell vorhandene Fotos der beschädigten Scheibe) stellen Sie der RVA die Reparaturrechnungen so rasch als möglich zu, damit die Schadenerledigung speditiv abgewickelt werden kann bringen Sie bei grösseren Schadenfällen mit mehreren Rechnungen beim Zustellen der letzten Rechnung an die RVA einen Hinweis an, dass es sich um die letzte Rechnung zu diesem Schadenfall handelt die «Grüne Karte» ist nur noch in wenigen Ländern obligatorisch. Deshalb verzichten die VG in der Regel auf eine Ausfertigung derselben die «Grüne Karte» jedoch bei Bedarf rechtzeitig bei der RVA bestellen (vorher konsultieren) 6. RVA-Eigenes 6.1 Zuständigkeiten der RVA-Mitarbeiter Gesamt-Verantwortung Kurt Leuenberger Geschäftsführer und Inhaber Tel Personen-Versicherungen Sandro Rietmann BVG, Pensionskassen, Einzelleben Tel Fedora Bakii UVG / SUVA, übrige Unfallversicherungen, Kollektiv- Krankentaggeld, Personenschäden, BVG-Mutationen Tel Nicht-Personen-Versicherungen (Sach-, Vermögens-, Fahrzeug- und übrige Versicherungen) Nadia Probst Auto-, Hausrat- und Gebäude- Versicherungen Tel Ruba Kamalendran Geschäftsversicherungen (wie Fahrhabe, Betriebsunterbruch, Transport, Betriebshaftpflicht etc.) Tel Administrative Arbeiten (wie Kontrolle der Verfall-Prämienrechnungen, der definitiven Abrechnungen, der Überschussbeteiligungsabrechnungen etc.) Mit diesen Tätigkeiten befassen sich bis zu sechs Teilzeitangestellte. 6.2 Informations-Austausch und Anregungen stellen Sie der RVA Ihre Firmeninformationen / Zeitschriften / Publikationen zu. Fügen Sie bitte die RVA zu diesem Zweck Ihrer Verteilerliste bei unterbreiten Sie uns Verbesserungsvorschläge betreffend die Zusammenarbeit suchen Sie den Kontakt zu uns wenn Sie Reklamationen anzubringen haben, teilen Sie uns diese mit 19

20 6.3 Nützlich zu wissen und zu kennen Zusammenarbeit mit anderen Firmen Die RVA arbeitet mit verschiedenen Firmen aus anderen Dienstleistungsbereichen zusammen. Es handelt sich um Juristen, Steuerberater, Unternehmensberater sowie Manager auf Zeit. Auf Ihren Wunsch hilft die RVA Ihnen gerne, zu diesen Firmen Kontakt aufzunehmen Gegengeschäfte von VG Erhoffen Sie sich Gegengeschäfte so informieren Sie die RVA, damit wir die nötigen Kontakte mit den VG herstellen können Hypotheken von VG Die RVA kann Ihnen durch verschiedene VG Hypotheken vermitteln Zustellung der Überschussbeteiligungsabrechnungen Diese werden von den VG frühestens im Juni des Folgejahres erstellt. Vorerst müssen die definitiven Prämienabrechnungen erstellt und sämtliche Schäden in der Abrechnungsperiode erledigt sein IBAN-Nummer Zukünftig wird die 21-stellige IBAN-Nummer (International Bank Account Number) die herkömmliche Bankkontonummer vollständig ersetzen. Die Vor - teile der IBAN-Nummer liegen in der erhöhten Sicher heit dank Prüfziffer, einer Beschleunigung der Zahlungsabwicklung und tieferen Prozesskosten. Die Nichtverwendung der IBAN-Nummer kann zu erhöhten Transaktionskosten führen. Geben Sie deshalb Ihre IBAN-Nummer in der «flsd 2009» unter der Rubrik «Bankverbindung / eigenes Postcheck - konto» an Nützliche Web-Seiten (alphabetisch aufgelistet) / ch / d / sr / sr Systematische Sammlung des Bundesrechts AHV/ IV Vereinigung der Strassenverkehrsämter Prämienvergleiche KK Bundesamt für Sozialversicherungen Informationsplattform zur elektronischen Abrechnung im Gesundheitswesen Prämienvergleiche KK Finanzmarktaufsicht Eidgenössische Koordinationskommission für Arbeitssicherheit Informationen zum Thema Hagel, insbes. Hagel-Gefahrenkarte Hagelschutzregister Alles im Zusammenhang mit Gebäuden Gesundheitsförderung für KMU Nationales Versicherungsbüro Schweiz / Nationaler Garantiefonds (Fahrzeugbereich) Ombudsstelle der Privatversicherung Ombudsstelle der sozialen KK Prämienvergleiche KK vom (BAG) Informationen zu Rauchwarnmeldermodellen Internet-Marktplatz für Sicherheitsprodukte Steuerfragen im Zusammenhang mit Fahrzeugspesen Informationen zur SUVA Schweizerischer Versicherungsverband Gemeinschaftsprojekt für Lohnbuchhaltungssysteme Vorsorgeforum der 2. Säule RVA-Versicherungsphilosophie Glas-Versicherung ohne Selbstbehalt abschliessen Fahrzeug-Versicherung mit «Bonusschutz» und «Verzicht Geltendmachung des Grobfahrlässigkeits-Abzuges» abschliessen in der Regel keine Autoinsassen-Versicherung abschliessen Glasversicherung lediglich für Front-, Heck- und Seitenscheiben sowie Dachverglasung abschliessen Geschäftsfahrhabe-Versicherung Werke auf dem Areal (von Menschenhand geschaffen und mit dem Erdboden fest verbunden) wie Fahnenstangen, Einfriedungen / Abschrankungen, Skulpturen immer mitversichern 20

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