Unternehmen in Bewegung - BGM aus Sicht einer Krankenkasse

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1 Unternehmen in Bewegung - BGM aus Sicht einer Krankenkasse BARMER GEK Hauptverwaltung Gottlieb-Daimler-Straße Schwäbisch Gmünd Datum: Ansprechpartner: Michael Hübner Telefon 07171/

2 Agenda Vorstellung Fakten zu Gesundheit und Arbeit Der Handlungsrahmen für Betriebliche Gesundheitsförderung Angebotspaket Psychische Gesundheit Wie sehen Firmenkunden unser Angebot? BGM aus Sicht einer Krankenkasse Michael Hübner Hamburg 30. November 2011 Seite 2

3 Die BARMER GEK Ihr erstklassiger Partner Mit 8,6 Millionen Versicherten die größte deutsche Krankenkasse Branchenübergreifende Zusammenarbeit mit über Unternehmen ca Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an mehr als 800 Standorten Für die Gesundheitsförderung in Unternehmen bundesweit 70 Beraterinnen und Berater im Einsatz Umfangreiches Expertennetzwerk Spezielle AG-Services: z.b. Arbeitgeberportal, Magazin NAHDRAN, Newsletter, Seminare etc. BGM aus Sicht einer Krankenkasse Michael Hübner Hamburg 30. November 2011 Seite 3

4 Fakten: Lebensstil als Gesundheitsrisiko Die fundamental veränderten Lebensumstände und die damit verbundenen Verhaltensweisen haben biologische Grundmuster des Menschen vielfach verändert. BGM aus Sicht einer Krankenkasse Michael Hübner Hamburg 30. November 2011 Seite 4

5 Fakten: Prävention als ein Schlüssel für mehr Lebensqualität und (volks-)wirtschaftliche Leistungsfähigkeit Die Deutschen könnten 5-10 Jahre länger gesund bleiben, wenn sie sich mehr bewegten bzw. gesünder ernährten. Quelle: Weltgesundheitsbericht % der Gesundheitsausgaben könnten durch gezielte Prävention eingespart werden. Quelle: Sachverständigenrat im Gesundheitswesen BGM aus Sicht einer Krankenkasse Michael Hübner Hamburg 30. November 2011 Seite 5

6 Fakten: Gesundheit am Arbeitsplatz Ca. 43 Milliarden Euro krankheitsbedingte Produktionsausfallkosten jährlich Ca. 456 Millionen Arbeitsunfähigkeitstage im Jahr Ca. 400 Euro Kosten je Ausfalltag Quelle: BAuA 2010 BGM aus Sicht einer Krankenkasse Michael Hübner Hamburg 30. November 2011 Seite 6

7 Fakten: Handlungsfeld Psychische Gesundheit Psychische und Verhaltensstörungen Anteil in Prozent 18 17, ,8 16,8 16, ,8 14, Anteil an der Erkrankungsdauer (AU-Tage) Anteil an den jährlichen AU-Fällen 6 4 5,3 5,6 5,6 5,8 5,8 5,8 5, Quelle: BARMER GEK Gesundheitsreport 2011 BGM aus Sicht einer Krankenkasse Michael Hübner Hamburg 30. November 2011 Seite 7

8 Fakten: Krankengeldausgaben* Krankengeld - Ausgaben Mio. Anteil psychische Erkrankungen 33,3 % 249 Mio. Anteil Muskel/Skelett/Bindegewebe 25,97 % 194 Mio. Krankengeld - Ausgaben Mio. Anteil psychische Erkrankungen 35,1 % 219 Mio. Anteil Muskel/Skelett/Bindegewebe 25,3 % 197 Mio. * ehemalige BARMER Versicherte BGM aus Sicht einer Krankenkasse Michael Hübner Hamburg 30. November 2011 Seite 8

9 Handlungsrahmen: Leitfaden Prävention definiert einheitliche Präventionsziele und Handlungsfelder definiert Anforderungen an Anbieter und Inhalte definiert die Rolle der GKV in der betrieblichen Gesundheitsförderung definiert Schnittstellen zu anderen Akteuren BGM aus Sicht einer Krankenkasse Michael Hübner Hamburg 30. November 2011 Seite 9

10 Handlungsrahmen: Rolle der GKV in BGM u.a. Impulsgeber und Initiator Konzeptentwicklung und Beratung Moderation von Projektgruppen Durchführung einzelner Bausteine innerhalb komplexer Programme Dokumentation und Erfolgskontrolle BGM aus Sicht einer Krankenkasse Michael Hübner Hamburg 30. November 2011 Seite 10

11 Handlungsrahmen: Prozessbeteiligte in der BGF im Unternehmen Personalbereich Geschäftsführung/Vorstand Betriebsrat Behindertenvertreter Ziele festlegen Vorschläge erarbeiten Ergebnisse bewerten Planen und Steuern Maßnahmen auswählen Veränderungen vorantreiben Beschäftigte Arbeitsmediziner Krankenversicherung Rentenversicherung Unfallversicherung BGM aus Sicht einer Krankenkasse Michael Hübner Hamburg 30. November 2011 Seite 11

12 Beispiel: Angebot Psychische Gesundheit 1. Analyse der betrieblichen Situation unter besonderer Berücksichtigung psychosozialer Ressourcen und Belastungen am Arbeitsplatz 2. Förderung individueller Kompetenzen zur Bewältigung von Belastungen am Arbeitsplatz Verhaltensprävention 3. Angebote zur Sensibilisierung und Befähigung von Führungskräften zur gesundheitsgerechten Mitarbeiterführung Workshops zum Thema: Führen und Gesundheit 4. Maßnahmen zur besseren Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben BGM aus Sicht einer Krankenkasse Michael Hübner Hamburg 30. November 2011 Seite 12

13 Angebot Psychische Gesundheit: Ursachen für gestiegene Arbeitsbelastung erhöhte Konzentrationsanforderungen häufiger Wechsel von Aufgaben und Zuständigkeiten, Arbeitsunterbrechungen durch wichtige Zwischenaufgaben erhöhtes zwischenmenschliches Konfliktpotenzial durch hohe Anforderungen an Flexibilität und kommunikative Kompetenz gestiegene Qualitätsanforderungen, hohe Informationsdichte, Umgang mit neuen Medien Stichwort: flut BGM aus Sicht einer Krankenkasse Michael Hübner Hamburg 30. November 2011 Seite 13

14 1. Angebot Psychische Gesundheit: Analyse der Arbeitsunfähigkeitsdaten der BARMER GEK Gesundheitsreport Zusammenstellung der häufigsten Krankheitsarten pro Bundesland Differenzierung nach Alter, Geschlecht, Berufsgruppen Jährlich aktuelle Themen zu Gesundheit und Personalentwicklung Psychische Gesundheit 2009 Gesundheitskompetenz in Unternehmen stärken, Gesundheitskultur fördern 2010 Vereinbarkeit von Pflege und Beruf 2011 Speziell für Unternehmen Umfassende Analyse - der Unternehmensreport Gesundheit BGM aus Sicht einer Krankenkasse Michael Hübner Hamburg 30. November 2011 Seite 14

15 2. Angebot Psychische Gesundheit: Stärkung der individuellen Kompetenzen In Kurs- und Seminarangeboten der BARMER GEK werden individuelle Kompetenzen zur Verarbeitung von Belastungen oder Vermeidung von stressbedingten Gesundheitsrisiken vermittelt Entspannungstraining Stressbewältigung Bewegungsprogramme gesundheitsgerechter Umgang mit Suchtmitteln BGM aus Sicht einer Krankenkasse Michael Hübner Hamburg 30. November 2011 Seite 15

16 3. Angebot Psychische Gesundheit: Führung und Gesundheit Gesunde Haltungen der Führungskräfte sind entscheidend für die Gesundheit und die Leistung der Beschäftigten. Das Impulsseminar FÜHRUNGAKTIV der BARMER GEK vermittelt die Kompetenz für leistungs- und gesundheitsgerechte Führung (In Kooperation mit Uni Essen Duisburg) Zusammenhang von Führungsverhalten und Gesundheit der Beschäftigten Psychosoziale Belastungen und Ressourcen am Arbeitsplatz Integration des Themas Gesundheit in den Führungsauftrag Ergänzungsmodul: Das anlassbezogene Mitarbeitergespräch BGM aus Sicht einer Krankenkasse Michael Hübner Hamburg 30. November 2011 Seite 16

17 Angebot Psychische Gesundheit: Zielgruppe Führungskraft sich selbst gesund führen hoher Arbeitsanfall Termin- und Leistungsdruck Versagensangst Sandwich Position Rollenstress Burnout Problematik eigenverantwortliche gesunde Lebensführung Selbstmanagement gesunde Ernährung körperliche Aktivität Steigerung der Kommunikationskompetenz und Gesprächsführung Erfahrungsaustausch BGM aus Sicht einer Krankenkasse Michael Hübner Hamburg 30. November 2011 Seite 17

18 4. Angebot Psychische Gesundheit: Handlungsfeld: Work-Life-Balance Das BARMER GEK Seminarangebot WORK-LIFEAKTIV stärkt die persönlichen Ressourcen und vermittelt Handlungskompetenz zur Prävention von Burnout Stress, Erschöpfung und Burnout als Phänomene unserer Zeit begreifen Persönliche Belastungen erkennen und Ressourcen aktivieren Spielräume entwickeln und Kraftquellen erkennen Motivation und Engagement steigern BGM aus Sicht einer Krankenkasse Michael Hübner Hamburg 30. November 2011 Seite 18

19 Wie sehen uns unsere Firmenkunden? Referenzen eine Auswahl BGM aus Sicht einer Krankenkasse Michael Hübner Hamburg 30. November 2011 Seite 19

20 Wie sehen uns unsere Firmenkunden? Der Firmenkundenmonitor Gesundheit Wie sehen uns unsere Firmenkunden? Grundgesamtheit Unternehmen, die BGM der BARMER GEK nutzen Anschreiben 1674 Unternehmen, die im Zeitraum von Januar 2010 März 2011 BGM in Anspruch genommen haben Methode Online-Befragung Zeitraum der Befragung Mitte November bis Mitte Dezember 2010 und Mai 2011 Rücklaufquote 31 % dies entspricht 520 Fragebögen BGM aus Sicht einer Krankenkasse Michael Hübner Hamburg 30. November 2011 Seite 20

21 Wie sehen uns unsere Firmenkunden? Unternehmensgröße der eigenständigen Betriebe Hat Ihr Unternehmen Filialen? Wie viele Mitarbeiter hat Ihr Unternehmen? bis 200 MA MA MA 15 ja nein über 1000 MA 19 alle Angaben in % BGM aus Sicht einer Krankenkasse Michael Hübner Hamburg 30. November 2011 Seite 21

22 Wie sehen uns unsere Firmenkunden? Bedeutung der Gesundheitsförderung in Unternehmen steigt sehr wichtig wichtig teils / teils eher unwichtig unwichtig alle Angaben in % 1 Entwicklung der Mittelwerte 1,63 1,57 1, Quelle: BARMER GEK, Firmenkundenmonitor Gesundheit BGM aus Sicht einer Krankenkasse Michael Hübner Hamburg 30. November 2011 Seite 22

23 Wie sehen uns unsere Firmenkunden? Aktuell gewählte Angebote in Unternehmen Welche gesundheitsfördernden Aktionen werden in Ihrem Unternehmen angeboten bzw. sind in Planung? Gesundheitstag Betriebssport Rückenschule Führungskräftetrainings Stressbewältigung Gesunde Ernährung Hautschutz Lärmschutz Raucherentwöhnung wird bereits angeboten ist in Planung alle Angaben in % BGM aus Sicht einer Krankenkasse Michael Hübner Hamburg 30. November 2011 Seite 23

24 Wie sehen uns unsere Firmenkunden? Perspektivisch interessante Angebote in Unternehmen Welche Angebote der BARMER GEK wären für Ihr Unternehmen außerdem von Interesse? Demografischer Wandel Angebote zur Reduktion körperlicher Belastungen Angebote zum Thema Führung und Gesundheit Firmenfitness Work-Life-Balance Gesundheitsgerechte Verpflegung am Arbeitsplatz Umgang mit Genuss- und Suchtmitteln Angebote zum Thema Ausbildung und Gesundheit Analyseinstrumente (Analyse der Arbeitsunfähigkeitsdaten) Weitere Analyseinstrumente (Beschäftigtenbefragung etc.) Gender/Diversity Betriebliche Wiedereingliederung Sonstiges n= 520 Mehrfachantworten möglich alle Angaben in % BGM aus Sicht einer Krankenkasse Michael Hübner Hamburg 30. November 2011 Seite 24

25 Wie sehen uns unsere Firmenkunden? Arbeitskreise und Mitarbeiterbefragungen auf dem Vormarsch Verankerung des Betrieblichen Gesundheitsmanagements im Betrieb Existiert in Ihrem Betrieb eine schriftliche Unternehmensleitlinie zu gesundheitsfördernden Aktionen? Gibt es in Ihrem Unternehmen einen Arbeitskreis zum Thema Gesundheit? Werden in Ihrem Betrieb sog. Gesundheitsreports eingesetzt, die Sie bei der Analyse des Arbeitsunfähigkeitsgeschehens unterstützen? % von einer Krankenkasse 24% von mehreren Krankenkassen Werden in Ihrem Betrieb Mitarbeiterbefragungen durchgeführt, die auch auf Gesundheitsfragen und das Wohlbefinden Ihrer Kolleginnen und Kollegen eingehen? ja nein bislang noch nicht, ist aber in Planung es besteht Interesse alle Angaben in % BGM aus Sicht einer Krankenkasse Michael Hübner Hamburg 30. November 2011 Seite 25

26 Wie sehen uns unsere Firmenkunden? Arbeitgeber schätzen unsere Angebote Quelle: BARMER GEK, Firmenkundenmonitor Gesundheit 1/2011 BGM aus Sicht einer Krankenkasse Michael Hübner Hamburg 30. November 2011 Seite 26

27 Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit! BGM aus Sicht einer Krankenkasse Michael Hübner Hamburg 30. November 2011 Seite 27

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