Spiele und soziale Netze

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1 Spiele und soziale Netze Fakten Spiele Soziale Netzwerke - Chat Lösungsansätze

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4 Geschlechtsunterschiede beim Computerspielen Mädchen bevorzugen v.a. lustige, sozial eingefärbte Spiele, jump`n run Spiele, Lernund Kinderspiele, Jungen dagegen (wett-) kampfbetonte Spiele, Sportspiele, Strategiespiele

5 Geschlechtsunterschiede beim Computerspielen Jungen zeigen bereits im Grundschulalter dtl. höheres Interesse an Strategiespiele mit Wettkampfbetonung und an gewaltbesetzten Spielen als Mädchen, hier v.a. sogenannte Ego- Shooter Spiele (20 % vs. 7 %)

6 Es kommt zu einer altersabhängigen Veränderung der Spielgewohnheiten sowohl zeitlich als auch inhaltlich KIM-Studie (2005): Anstieg des Anteils von Kindern und Jugendlichen, die jeden Tag spielen: 6-7 J: 7% 8-9 J.: 10% J: 14 % J: 21 % -Danach wieder Rückgang! Aussteigeralter!!! -Durchschnittspielzeit von 1 h / Tag im Alter von 10 J auf 33 Min im Alter von J. rückläufig.

7 4.-Klässler geben im Durchschnitt 91 Minuten Medienkonsum an Werktagen an, an Wochenenden 133 Minuten davon 30 Min., bzw. 57 Min. Computer.

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10 Ursachen für Suchtentwicklung -Leistungs-, soziale Ängste -Einsamkeit -Selbstunsicherheit -Langeweile -Mangelnde Freizeitaktivitäten -Verfügbarkeit des Mediums und freier Internetzugang im eigenen Zimmer!!!!! -mangelnde Möglichkeit zur Wahrnehmung alternativer Freizeitbeschäftigungen -Vermeidung von unangenehmen und nicht erfolgreich zu bewältigenden Beschäftigungen, v.a. Lernen

11 Was tun im Sinne einer verantwortungsvollen Medienpädagogik? Interventionen müssen bereits in der Probierphase einer beginnenden Computerspielkarriere einsetzen vor der Verfestigung von schwer zu durchbrechenden Verhaltensmustern Die Zielsetzung besteht in einer angemessenen Medienkompetenz,nicht - abstinenz der Kinder und Jugendlichen! d.h. Bewahren durch die Eltern (zeitlich,inhaltlich), intelligente Nutzung, Programmieren statt Konsumieren, Diskussion von Spielen mit Erwachsenen.

12 Klare Abmachungen und Regeln zu Zeit und Inhalt von Computerspielen, v.a. um alternative Beschäftigungsmöglichkeiten zu erhalten und Gewohnheitsbildung zu vermeiden. Vereinbarungen von klar definierten und einzuhaltenden Mediennutzungsregeln mit den Kindern (Zeitbudgets: Dauer, Tageszeit!!!) Evtl. Kooperation mit Eltern von Freunden des eigenen Kindes suchen bei der Definition von Mediennutzungsregeln Angemessene Konsequenzen setzen bei Verstoß gegen Nutzungsregeln (Kein Alles-oder Nichts Prinzip) Auf keinen Fall internetfähiges Handy oder Internetanschluss im eigenen Zimmer des Kindes/Jugendlichen!!!

13 Soziale Netzwerke

14 Erlaubtes Eintrittsalter Facebook: Ab 13 Lokalisten: Ab 14 Myspace: Ab 13 Schüler CC: Keine Altersfreigabe/- beschränkung SchülerVZ: Ab 12 bis 21 StudiVZ: Ab 18 Twitter: Keine Altersfreigabe/- beschränkung Wer kennt Wen: Ab 14 Xing: Ab 18 Youtube: Ab 18 Stand:

15 Sozialen Netzwerke Chat MSN ICQ Skype

16 Chatsucht Anzeichen: - Allgemeinen Pflichten vernachlässigen - Keine sozialen Kontakte außerhalb des Chats pflegen - Wohnung/Zimmer nicht in Schuss halten Mobbing

17 Faker und Straftäter

18 Tipps for Kids - Nenne niemals persönliche Daten wie deinen Namen, Handynummer, Adresse, Infos über dich, deine Familie und Freundinnen im Internet - Such dir keinen Nicknamenaus, der Ähnlichkeiten mit deinem Namen oder Alter hat, wie»anna12«- Verschicke keine Fotos von dir im Internet, erst recht keine Strandfotos oder so ähnlich

19 - Verlasse den Chat, wenn dir etwas unangenehm wird oder dir ein schlechtes Bauchgefühl macht - Gehe nicht zu Treffen mit Chat- Bekanntschaften - Informiere andere und hole dir Hilfe, wenn du im Chat unangenehm belästigt wurdest - Speichere Chats als Beweis, wenn du sexuell belästigst wurdest

20 Tipps für Eltern und Lehrer - Informieren Sie sich über die Möglichkeiten und den Umgang mit dem Internet - Informieren Sie Ihre Kinder über die sichere Nutzung des Internets - Informieren Sie sich über das Chatverhalten und die Chats der Kinder - Stellen Sie gemeinsam Regeln für die Nutzung von Chats auf - Behalten Sie die Kontrolle über den Computer

21 - Sprechen Sie die Kinder an und stellen Sie sich als Ansprechperson zur Verfügung - Verbote helfen nicht weiter, Informationen und Vertrauen sind die Basis, damit sich die Kinder bei Ihnen Hilfe holen - Wenden Sie sich nach sexuellen Übergriffen und anderen Belästigungen an eine Beratungsstelle oder an die Polizei

22 Eltern und Schule - Reden Sie miteinander und mit den Kindern - Vereinbaren Sie Regeln - Schließen Sie Verträge ab - Akzeptieren Sie die Welt der Kinder - Machen Sie sich klug und lernen das, was Ihre Kinder schon können

23 Quellen - Jim Studie 2012 Medienpädagogischer Forschungsverbund Südwest - Klicksafe - Vortrag PD Dr. Dr. med. Jan Frölich Facharzt für Kinder und Jugendpsychiatrie und Kinderheilkunde -Psychotherapie

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