Kernthemen und Entschließungen des Gewerkschaftstages. Bericht der 'Delegierten Susanne Grzonka

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1 Kernthemen und Entschließungen des Gewerkschaftstages Bericht der 'Delegierten Susanne Grzonka

2 Kernthemen und Entschließungen des Gewerkschaftstages Jugend Frauen Leiharbeit Gerechtes Einkommen Rente 67 Arbeitszeit Arbeitsdruck Flächentarifvertrag Mitbestimmung bei wirtschaftlichen Entscheidungen

3 Jugend Detlef Wetzel: Jugend ist unsere Zukunft. Wir müssen hören was sie sagt, mit ihnen diskutieren und die Themen aufgreifen mehr junge Menschen in die IG Metall Berthold Huber: "wer Bildung verwehrt, verwehrt das Recht auf ein freies und selbstbestimmtes Leben" Schulbildung mit gleichen Chancen für alle unbefristete Übernahme bessere Chancen für benachteiligte Jugendliche auf eine qualifizierte Berufsausbildung

4 Frauen Berthold Huber: "Der Kampf um die Gleichberechtigung hat sich nicht erledigt", Gewerkschaftstag hat Quote übererfüllt 17,7 % der IGM-Mitglieder sind Frauen Aber: 27% der Delegierten sind Frauen Forderungen: Gleiches Geld für gleiche Arbeit Gleiche Aufstiegschancen

5 Leiharbeit: Mehr Mitbestimmungsrechte für BR s beim Einsatz von LAN Leiharbeit und andere Formen prekärer Arbeit eindämmen bei den Verbänden der Zeitarbeit gleiches Geld für gleiche Arbeit erreichen das AÜG zu korrigieren Studenten und Praktikanten für Gleiche Arbeit - gleiches Geld Mindestlohn von 8.50 Euro als Einstieg

6 Gerechtes Einkommen: gerechter Lohn : Angleichung der Entgelte Ost an West Eintreten gegen Niedriglöhne und prekäre Arbeit Ziel : ein gerechter Anteil der Beschäftigten am ( maßgeblich von ihnen) erwirtschafteten Volkseinkommen bleibt das oberste Ziel der Tarifpolitik Abweichungen sind im TV nur möglich, wenn betriebliche Tarifkommissionen bestehen. Sie müssen zustimmen.

7 Rente 67: Arbeitszeitverkürzung für Ältere Flexible Übergänge in die Rente Detlef Wetzel: Humanisierung der Arbeit - keiner darf krank in Rente gehen Berthold Huber: Etwa 80 Prozent der Beschäftigten schaffen es ja nicht einmal bis zum aktuellen Renteneintrittsalter von 65 Jahren zu arbeiten, weil die Bedingungen für altersgerechtes Arbeiten fehlen.

8 Arbeitszeit: Berthold Huber : keine Stunde darf verfallen. Betriebsvereinbarungen, die dem widersprechen, müssen gekündigt werden. Beschäftigte sollen Arbeitszeiten stärker individuell gestalten können Die Wahl, die Arbeitszeit nach eigenen Wünschen gestalten ( z.b. Sabbatical ) Über 50-Jährige sollen nach 15 Jahren Schichtarbeit in andere ( altersgerechte) Arbeitszeitmodelle wechseln können Mehrarbeit einschränken, besser die Arbeit aufteilen

9 Arbeitsdruck / Leistungsverdichtung: Für Beschäftigte in Projektarbeit Einfluss auf Termin- und Kapazitätsplanung geben Für besonders belastete Arbeitnehmer ( Akkordarbeiter ) tarifvertraglich bezahlte Erholpausen Tätigkeiten in taktgebundenen Prozessen auf 80% beschränken 20% Umfeldtätigkeiten Taktuntergrenze von 1,5 Minuten neues Konzept für Gruppenarbeit, in dem ältere und leistungseingeschränkte integriert werden können

10 Flächentarif: Immer weniger Betriebe im Arbeitgeberverband - dadurch mehr tariflose Betriebe. Der Vorstand soll Strategien entwickeln, den Flächentarifvertrag zu stärken - vor allem im Osten

11 Mitsprache bei wirtschaftlichen Entscheidungen: Berthold Huber: Die IG Metall fordert noch mehr Mitsprache, Mitbestimmung und Beteiligung. Die Demokratie muss wiederbelebt werden in den Betrieben, Berthold Huber zu Angela Merkel: Heuschrecken schaffen keine politische Mehrheit, sondern verschrecken die Wähler.

12 Schlußwort Die Junge Generation ist der aktuelle Schwerpunkt der gewerkschaftlichen Aktivitäten. Ausbildung und eine Perspektive für die Zukunft, durch Unbefristete Übernahme Faires Einkommen. Auch bei den Vertrauensleutewahlen und den Organisationswahlen müssen wir die Jugend einbinden.

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