Erfolgreiche CMDB-Projekte aber wie? Was vorab zu klären ist

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1 1/ JAHRGANG Die Kundenzeitschrift der SHD System-Haus-Dresden GmbH SHD.TecHNOLOGY Erfolgreiche CMDB-Projekte aber wie? Was vorab zu klären ist SHD.NeWS SHD erweitert Portfolio Neue Managed Services SHD.TecHNOLOGY Exchange 2013 Warum Sie migrieren sollten SHD.SucceSS NetApp vs. EMC Speicherlösung bei IPH

2 NetApp Clustered ONTAP Unendlicher Speicher für Ihr Unternehmen Zu all den Vorzügen, die die NetApp Storage-Systeme bieten, ist nun ein entscheidender Vorteil hinzugekommen: der Betrieb im Cluster Mode. Damit können Sie in Ihrem Data Center Ihre Storage-Ressourcen nahezu unendlich skalieren bis zu 20 PB in einem Volume. Und das ohne jemals den Betrieb unterbrechen zu müssen. Auch wenn Sie mal einen Controller auswechseln möchten keine Unterbrechung. Firmware-Upgrades ohne Unterbrechung. Damit wird die hundertprozentige Verfügbarkeit im Data Center sichergestellt, egal was passiert. Weitere Informationen zu Clustered ONTAP erhalten Sie von SHD NetApp. Alle Rechte vorbehalten. Änderungen vorbehalten. NetApp, das NetApp Logo und Go further, faster sind Marken oder eingetragene Marken von NetApp Inc. in den USA und/oder anderen Ländern. Alle anderen Marken oder Produkte sind Marken oder eingetragene Marken der jeweiligen Rechtsinhaber.

3 INHALT SHD.NeWS Managed Services SHD erweitert Portfolio 04 Termine Verstärkung bei SHD Umfrageergebnisse 05 Synergien durch einheitliche Kommunikationsplattform NetApp vs. EMC: Neue zentrale Speicherlösung 06 SHD erweitert Managed Services Portfolio 08 Erfolgreiche CMDB-Projekte aber wie? 10 Exchange 2013: Warum Sie migrieren sollten Beginnend mit dem Jahr 2013 haben wir unser Angebot an Managed Services umfangreich erweitert. Mit der Schaffung eines ganzheitlichen prozessorientierten Modells stellen wir sicher, dass unsere Services den Kunden zielgerichtet in It-gestützten Geschäftsprozessen entgegenkommen. Prozessorientierte Beratung, zyklisches Screening It-basierter Geschäftsprozesse, Verbesserung der Effizienz und weitere Aspekte wie Erhöhung der Stabilität oder der Datensicherheit tragen als wesentlicher Wertbeitrag zum gesamten Unternehmenserfolg unserer Kunden bei. Darüber hinaus werden im Rahmen der Serviceerbringung kontinuierlich Optimierungen durchgeführt mit dem Ziel, die Kosten und Systemkomplexität zu verringern. Den Erfordernissen nach Individualität, Qualität und Erfüllung aller wichtigen Datensicherheitsanforderungen wird selbstverständlich ebenfalls Rechnung getragen. Hierbei setzt SHD auf die langjähri- gen Erfahrungen ihrer hochspezialisierten Mitarbeiter. Unser neues Angebot besteht aus modularen Bausteinen, welche sich einzeln oder in Kombination zu Serviceszenarien verbinden lassen. Neben dem bereits bestehenden Angebot im Bereich Desaster Recovery kommen nunmehr Module im Bereich ecommerce und Collaboration/Communication hinzu. Weitere Module wie z.b. Mobile Device Management, Security und BPM sind in Vorbereitung. SHD hat im letzten Jahr die personellen und organisatorischen Voraussetzungen geschaffen, um mit einer leistungsfähigen Mannschaft aus qualifizierten und erfahrenen Mitarbeitern die Erbringung von Services aus dem SHD-Datacenter heraus oder vor Ort beim Kunden in hoher Qualität gewährleisten zu können. Erfahren Sie mehr dazu auf Seite 6 und unter n Dr. Falk Ambos» SHD.NeWS SHD gewinnt den NetApp Innovation Award 2012 v.l.n.r.: Udo Böhm, Roland Sagan, Ralf Pollak, David Ganßauge, Thomas Beckert Die NetApp Innovation Awards honorieren Unternehmen und Einzelpersonen, die technologien innovativ einsetzen, um die It deutlich proaktiver, leistungsfähiger und damit unerlässlich für den Geschäftserfolg zu gestalten. Dass SHD als Vorreiter in Sachen Cloud-technologie und Managed Services die Jury überzeugen konnte, zeigte die Auszeichnung beim NetApp Innovation Award in Bonn. NetApp zeichnete sechs Unternehmen in den Kategorien Wachstum, technologie, Innovation und Service aus. Udo Böhm, teamleiter für strategische technologien bei SHD und Hauptansprechpartner für NetApp, nahm vor 500 teilnehmern in feierlichem Rahmen den NetApp Award im Bereich Innovation entgegen. In der laudatio wurde hervorgehoben: Während die Cloud erst langsam am Himmel aufzog, hatte SHD schon ein Businessmodell dafür parat. Heute bietet das Unternehmen nicht nur Backup-as-a- Service, sondern auch Desaster-Recovery-as-a-Service inklusive Wiederherstellung einer virtuellen Instanz beim Kunden an. Bereits seit 2009 nutzen unsere Kunden die Möglichkeit, ihr Backup automatisiert und ohne Investitions- und Betriebskosten durch SHD durchführen zu lassen. Im darauf folgenden Jahr begannen die ersten Kunden, ihre Server im SHD Rechenzentrum betreiben zu lassen und nutzten den schnellen und skalierbaren Speicher von SHD. Besonders schätzen die Kunden dabei die Möglichkeit, dynamisch zu wachsen und nur das zu bezahlen, was tatsächlich an Speicherplatz belegt wurde. In den letzten beiden Jahren hat SHD die Entwicklung in Richtung Notfall-Rechenzentrum für mittelständische Kunden gelenkt. Viele Unternehmen haben die Anforderung, im Falle eines Ausfalls ihrer It-Umgebung innerhalb weniger Stunden wieder produktiv zu gehen, dem gegenüber steht aber nicht das Budget für den Aufbau und den Betrieb eines zweiten lokal entfernten Standortes. Der ausschlaggebende Punkt für die Verleihung des Preises war letztendlich die von SHD entwickelte lösung zur Replikation kritischer Applikationen und Systeme, dem automatischen Hochfahren im Desaster-Fall inkl. des Nachbildens der Kundennetze und des Aufbaus eines geschützten Zugangssystems für die Kunden. n Roland Sagan» SHD.NEWS

4 TeRMINe 2013 Mobiles Arbeiten mit Windows Server 2012 und Exchange Herzogenaurach/ Franken Backup, Restore, Failover & Desaster Recovery Hamburg VMware Seminarreihe DDSS Berlin Hamburg Herzogenaurach/ Franken SM-VIEW Herzogenaurach/ Franken Dresden Leipzig BYOD - Bring Your Own Device Berlin Hamburg Dresden Leipzig SM-BOX für Stammkunden Berlin SHD.NeWS Verstärkung bei SHD Uwe Würzberger ACCOUNt MANAGER GESCHÄFtSStEllE DRESDEN Sein Aufgabenschwerpunkt wird in der Gewinnung von Neukunden für die SHD liegen. Nach einem Informatik-Studium an der tu Dresden arbeitete er 18 Jahre für Microsoft in Unterschleißheim. Seine Aufgaben entwickelten sich vom technischen Support und Systems Engineer hin zum Vertrieb als Partner Account Manager. Oliver Koepp SYStEM CONSUltANt GESCHÄFtSStEllE HAMBURG Bei Quirus Deutschland AG Hamburg und zuletzt bei SMP Management Hamburg war Herr Koepp seit 1996 als Projektleiter und It Consultant tätig. Er verfügt über umfangreiches Planungs- und Projektierungs-Know-how in den Bereichen It-Infrastruktur und Systemlösungen. Christian Schmidt SYStEM ENGINEER GESCHÄFtSStEllE DRESDEN Herr Schmidt studierte zunächst Wirtschaftsinformatik an der Universität Rostock und fand seinen Berufseinstieg als Service Spezialist bei Siemens Enterprise Communications GmbH in Berlin. Seine Erfahrungen reichen heute von Aufbau, Betrieb und Betreuung von Enterprise-Netzwerken bis hin zu komplexen Securitylösungen. SHD.NeWS Umfrage So zufrieden sind Sie mit SHD serer Kunden gefreut. Erwähnenswert ist in diesem Zusammenhang Ihr Feedback in den Bereichen Beratungsleistung und Fachkompetenz der SHD. Beide Bereiche wurden zu 89% mit sehr gut bewertet. Ebenso erfreulich ist, dass 78% unserer Kunden mit dem Service und Support sehr zufrieden bzw. zufrieden sind. Wir danken Ihnen aber auch für Ihre kritischen Anmerkungen und Hinweise, die für unsere zukünftige Arbeit sehr wichtig sind. Im Detail sehen wir noch Verbesserungspotenzial in teilbereichen der Kundenkommunikation. Insbesondere werden wir daran arbeiten, Sie schneller über Neuigkeiten zu informieren. Der persönliche Dialog mit Ihnen ist uns wichtig, deshalb möchten wir Sie ermutigen, uns Ihr Feedback auch nach Abschluss der Umfrage nicht vorzuenthalten. Wir wünschen Ihnen viel Erfolg und freuen uns auf eine weitere gute Zusammenarbeit! n Julia Garten» Themenschwerpunkte 2013 V or einigen Wochen informierten wir Sie über unsere bevorstehende Befragung zur Kundenzufriedenheit mit SHD, die vom durchgeführt wurde. Die Umfrage ist nun abgeschlossen und für die zahlreiche teilnahme möchten wir Ihnen ganz herzlich danken! Demnach haben 2013 vor allem die themen Storage-Optimierung, It-Security sowie Virtualisierung und It-Automatisierung bei Ihnen oberste Priorität (siehe Grafik). Nach Auswertung der Umfrage haben uns besonders die vielen positiven Rückmeldungen und informativen Anregungen un- Storage- Optimierung Virtualisierung und IT- Automatisierung Bring Your Own Device 23,9% Data Center Services (z.b. Hosting von Systemen und Applikationen 20,4% Desaster Recovery Lösungen 25,7% 51,3% Business Process Management- Lösungen 15,9% IT-Security 40,7% 45,1% Terminal-Services und virtuelle Desktops 29,2% Risikomanagement / Compliance 12,4% anderes Thema, und zwar: 7,1% 4 SHD.NEWS

5 Prevent data breaches before they occur Ever sent an to the wrong person by accident? Check Point makes DLP work by combining technology and processes for effective and immediate data loss prevention. PREVENT data loss EDUCATE users ENFORCE data policies Check Point Software Technologies Ltd. All rights reserved. Check Point, the Check Point logo, and Software Blade are trademarks or registered trademarks of Check Point Software Technologies Ltd. or its affiliates.

6 SHD.TecHNOLOGY SHD erweitert Managed Services Portfolio IT Service neu definiert SERVICE IT-GESTÜTZTE KOMPETENZ te Hard- oder Softwaretechnologie entscheidend ist, sondern dass unsere Kunden einen Service benötigen, der sie in ihren wichtigen Geschäftsprozessen unterstützt und ihnen dabei hilft, ihre individuellen, spezifischen Herausforderungen zu lösen. G E S C H Ä In vielen Unternehmen ist alles gut geregelt. Von der Produktentwicklung über den Vertrieb bis hin zur letztendlichen Abrechnung. Alles ist genau definiert, in Prozesse gegossen und dokumentiert. Aber das Wichtigste wird mehr oder weniger dem Zufall überlassen, abhängig von persönlich motiviertem Verhalten der Mitarbeiter und nicht zuletzt auch von der tagesform. Die Rede ist von Service. Vorbei die Zeiten, da Service als Beigabe betrachtet wurde. Service ist für viele Unternehmen heute der entscheidende Faktor, wenn es um Erfolg oder Misserfolg geht. Produkte und Preise werden in vielen Branchen immer vergleichbarer. Welches Unterscheidungsmerkmal ist aus Sicht der Kunden also an erste Stelle getreten? Eindeutig der Service. Gerade im It-Umfeld spielt er mehr denn je eine Rolle, denn viele Firmen setzen auf Grund der rasant wachsenden Komplexität von It-gestützten Prozessen auf Dienstleister, welche F T S P R O Z E S S E ERFAHRUNG ihnen Unterstützung in genau diese Prozessen geben können. CLOUD COMPUTING WAS IST DAS? Seien wir ehrlich: Inflationär verwendete Schlagwörter wie Cloud Computing gehen wenig bis gar nicht auf konkrete Anforderungen der Kunden ein und sorgen eher für Verwirrung statt für Klarheit. Das belegt allein schon die tatsache, dass trotz des Hypes immer noch keine allgemein gültige Definition existiert und stattdessen mit vagen Worten ein Allheilmittel propagiert wird, ohne den konkreten Nutzen für Unternehmen darzustellen. Wir ändern das, indem wir unseren Kunden keine wolkigen Versprechungen liefern, sondern eine klare Beschreibung des Service und des daraus resultierenden Wertbeitrages für ihre Unternehmen. Im Zentrum der Überlegungen steht der Gedanke, dass nicht die verwende- MODULARE BAUSTEINE SHD bietet allerdings keine vorgefertigten lösungen an. Unsere Services genießen in ihrer Ausprägung Alleinstellungsmerkmale, unterstützen die Kunden gezielt und liefern ihnen in allererster linie Stabilität und Datensicherheit in der von ihnen gewünschten Verfügbarkeit. Dabei sind wir flexibel in der leistungserbringung diese kann sowohl bei den Kunden vor Ort als auch in unseren zertifizierten Rechenzentren stattfinden. Unser Serviceangebot ist entsprechend der It-basierten Geschäftsprozesse modular aufgebaut: ECOMMERCE Für viele Unternehmen ist der Vertrieb ihrer Produkte und leistungen über das Internet ein existenzieller Bestandteil. Wir beraten unsere Kunden zu ihrer geplanten oder existierenden ecommerce-strategie, entwerfen Szenarien zum Einsatz der entsprechenden Plattformen, verantworten den Betrieb und das Management sowie die kontinuierliche Verbesserung ihres Service. COMMUNICATION UND COLLABORATION Kommunikation ist mittlerweile geschäftskritisch: Unternehmen müssen ihre Kommunikationsprozesse und -technologien an die Erfordernisse der modernen Arbeitswelt anpassen. Wir beraten unsere Kunden zu al- 6 SHD.NEWS

7 len Fragen der Zusammenarbeit und Kommunikation, entwerfen eine Strategie für eine integrierte toollandschaft, betreiben diese und entwickeln sie nach ihren Anforderungen weiter. SICHERHEIT VON DATEN Um unsere Kunden im Fall von Katastrophen aus äußerer Gewalt wie Stromausfall, Brand, Hochwasser oder auch Zerstörung durch schwerwiegende logische Fehler dauerhaft und zuverlässig abzusichern, bieten wir Beratung zu Desaster Recovery, Backup und Wiederherstellung geschäftskritischer Daten sowie die anschließende Realisierung und den Betrieb als Service an. SECURITY Sicherheitsszenarien werden auf Grund von geschäftlichen und Gesetzesanforderungen immer komplexer. Wir beraten Unternehmen zu Sicherheitsstrategien wie Firewall, Authentifizierung und Zugangskontrollen für Netzwerke, entwickeln individuelle Einsatzszenarien, implementieren und betreiben diese anschließend im Rahmen eines abgestimmten Service. Weitere Module, beispielsweise zum Management mobiler Endgeräte oder zum Business Process Management im HR-Umfeld, sind in Vorbereitung. Nehmen Sie Kontakt zu uns auf, wenn Sie wissen wollen, wie individueller Service Sie gezielt in Ihrem Unternehmen unterstützen kann. n Jochen Dedek» Die Globalisierung des Wettbewerbs und die sich dynamisch verändernden Arbeitswelten machen den Einsatz neuer Technologien erforderlich. Bei der Erschließung dieses Potenzials stellen Sicherheit und Prozesseffizienz wesentliche Aspekte dar. Unsere Kunden bei der Entwicklung und Umsetzung unternehmensspezifisch passender Lösungen zu unterstützen ist für uns Anspruch und Herausforderung zugleich. Freiheit für Anwender - unter Ihrer Kontrolle. Nutzen Sie die Desktop- Virtualisierung mit VMware, um die Anwendererfahrung im Post-PC-Zeitalter zu optimieren. Dr. Falk Ambos GESCHÄFtSFÜHRER SHD SHD.NEWS

8 SHD.TecHNOLOGY Erfolgreiche CMDB- Projekte aber wie? Was vorab zu klären ist Die zwei wichtigsten Fragen zum thema CMDB lauten: Welches Ziel soll mit der Einführung einer CMDB erreicht werden? und Welche Fragen soll die CMDB beantworten. An den Antworten richtet sich das komplette Projekt aus. Die Definition der messbaren bzw. erlebbaren Ziele ist der erste Schritt. Danach wird festgelegt, in welchen Stufen dies erreicht werden soll und welche Methoden angewendet werden. Erst dann kann die Konzeptionsphase starten. Die Antworten auf die Fragen sollen Sicherheit geben. Sie sollen dafür sorgen, dass in Stress- und Planungssituationen schnell die richtigen Entscheidungen getroffen werden Das Metamodell beruht vor allem auf den Fragen, die zukünftig beantwortet werden sollen. Es ergeben sich die Objekte, die verwaltet werden müssen, deren Eigenschaften und die Beziehungen zwischen ihnen. Weiterhin hat es sich als nützlich erwiesen, die zukünftigen Nutzer zu fragen, in welchen Situationen sie welche Informationen benötigen. Eine CMDB (Configuration Management Database) oder ein Configuration Management System (CMS) beantwortet Fragen, die beim Erbringen von It-Diensten bzw. in den einzelnen It-Prozessen entstehen. Für das Störungs- bzw. Incident Management können das folgende sein: Wer ist der zuständige Administrator? Wie erreiche ich den Support des Herstellers? Welche IT-Dienste sind von der Störung betroffen? Wo finde ich die Disaster- Recovery Anleitung? Das Änderungs- bzw. Change Management fragt nach ähnlichen, aber auch ganz anderen Informationen: Was passiert, wenn wir das Gerät außer Betrieb nehmen? Kann der Change in der geplanten Zeit durchgeführt werden? Wer muss über den Change informiert werden? Welche Störungen oder Probleme werden durch den Change gelöst? Abbildung 1: Datenintegration über universelle Schnittstellen können. Möglich wird dies durch eine auf die eigene Situation zugeschnittene CMDB. Dazu gehört das individuelle Metamodell, also die Kategorien, in denen die It- und nicht-it-objekte verwaltet werden, die zugehörigen Attribute sowie die Beziehungen zwischen den Objekten. Diese festzulegen ist der erste Schritt im Konzept. DATEN- UND PROZESSINTEGRATION Dabei stellt man fest, dass viele Informationen notwendig sind, die zusätzlich gepflegt werden müssten. Beispielsweise die Serviceverträge, Kontaktdaten der Hersteller oder Mitarbeiter bzw. Seriennummern oder installierte Software. Häufig sind es Informationen, die bereits in Systemen im Unternehmen automatisiert erfasst (Inventarisierung) oder gepflegt (Bestandsführungssystem) werden. Der zweite Schritt im Konzept ist die Identifikation dieser Informationen und Ihrer 8 SHD.NEWS

9 Quellen. Diese Erfassung ist die Grundlage für eine Datenintegration (vgl. Abbildung 1) oder einen regelmäßigen Abgleich der Informationsquellen. Damit wird unnötiger Pflegeaufwand vermieden und die Aktualität der Daten gewährleistet. Nur so kann sichergestellt werden, dass die Fragen tatsächlich beantwortet werden können. Mit einer manuellen Pflege wäre der Einsatz einer CMDB in den meisten Fällen wirtschaftlich sinnlos. Erst mit der Integration der CMDB in die einzelnen Prozesse kann das Potenzial wirklich entfaltet werden. Es gibt eine Vielzahl von Abläufen im Unternehmen (vgl. Abbildung 2), die auf verlässliche Daten angewiesen sind: It-Prozesse, Risiko- oder lizenzmanagement. Im dritten teil des Konzeptes sollte betrachtet werden, wie diese auf die CMDB zugreifen können, um Daten zu konsumieren. Wann immer möglich, sollte ein direkter Zugriff aus dem entsprechenden Managementwerkzeug realisiert werden. So können die Informationen genutzt werden, ohne kopiert werden zu müssen. Sie sind dadurch immer aktuell in der Arbeitsumgebung der jeweiligen Experten vorhanden. Eine Verknüpfung der einzelnen Vorgänge mit den Objekten der CMDB (vgl. Abbildung 3) wird dadurch ermöglicht. Ein CI kann so befragt werden, welche aktuellen und früheren Störungen es zu ihm gibt bzw. gab. Gleiches gilt für Änderungen oder Sicherheitsvorfälle. Damit lässt sich auch die Frage Wie haben wir das denn das letzte Mal gelöst? beantworten. Es ist Grundlage für weitere Prozesse wie das Problem Management, aber auch für Auswertungen jeglicher Art. SERVICESICHT Am Ende des Konzeptes steht die Modellierung von Diensten: Die Abbildung der Abhängigkeiten der Objekte zu konkreten Dienstleistungen der It- Abteilung. Dazu gehört die Anreicherung mit notwendigen Daten: Nutzer, Servicelevel oder verantwortliche Mitarbeiter. Abbildung 2: Viele Prozesse profitieren von den CMDB-Daten Abbildung 3: Verknüpfung von Vorgängen und CIs bringt viele Vorteile Auch hier geht es darum, so schnell wie möglich Fragen zu beantworten: Welche Auswirkung und Ursache hat eine Störung? Wer muss informiert werden? Wer muss dem Change zustimmen? Die Einführung einer CMDB ist ein klassisches Projekt. Von entscheidender Bedeutung sind die definierten Ziele, die erlebbar oder messbar sein müssen. Es hat sich bewährt, diese in einzelne Stufen zu tei- len, um nicht lange auf den ersten positiven Effekt zu warten. Die Reihenfolge der dargestellten Schritte kann variieren. Es ist wichtig, mit einem Konzept zu beginnen und dieses im Projekt fortzuschreiben. Neben erfahrenen Consultants hat SHD mit SM-VIEW als teil der SM-SUItE das richtige Werkzeug, um eine sinnvolle und angemessene CMDB-Implementierung bei Ihnen im Haus zu realisieren. Kommen Sie einfach auf uns zu! n Robert Sieber» SHD.NEWS

10 SHD.TecHNOLOGY Exchange 2013 Warum Sie migrieren sollten Microsoft Exchange ist für viele Unternehmen das Rückgrat ihrer Kommunikationsinfrastruktur. Das neue Release bringt neben Windows 2012-Unterstützung eine Optimierung in der Stabilität und eine Vereinfachung des Rollenkonzeptes. Aus Benutzersicht fällt die Oberfläche schnell auf. Doch lohnt sich eine Migration auf Exchange 2013? Was ändert sich für die Anwender? Welchen Nutzen hat die neue Architektur? Um Exchange 2013 produktiv betreiben zu können, wird eine Windows 2008 R2 SP1 oder Windows 2012 Domain benötigt. Für die Migration ist das Service Pack 3 für Exchange 2010 oder 2007 mit Koexistenz Rollup nötig. Diese sind für das erste Quartal 2013 angekündigt. Bei der Migration kann immer nur eine Version übersprungen werden. Unternehmen mit Exchange 2003 müssen den Weg über Exchange 2007 oder 2010 gehen. Die Grafik zeigt den Migrationsweg in einer Exchange 2010 Umgebung. Hierbei wird im ersten Schritt die Umgebung auf SP3 angehoben und im Anschluss kann Exchange 2013 installiert sowie Zertifikate auf die CAS Rolle aufgebracht werden. Als vierter Schritt werden die Namespaces auf Exchange 2013 geschwenkt, um im fünften Schritt die Mailboxen auf die Exchange 2013 Umgebung zu verschieben. Clients Wem nutzt Exchange 2013? Für Unternehmen mit Exchange 2003 und 2007 ist ein Umstieg empfohlen, da der Mainstream Support für die Produkte bereits abgekündigt wurde. Ab Exchange 2010 sind rudimentäre Sicherheitsfunktionen zur Synchronisation von Smartphones und tablets verfügbar. Beispiele hierfür sind das Prüfen einer PIN-Abfrage oder das löschen eines Gerätes aus der Ferne. Zur einfacheren Bereitstellung einer hochverfügbaren Umgebung, wurden mit der 2010er Version sogenannte Database Availablilty Groups eingeführt, mit der Version 2013 verbessert und stärker automatisiert. Hierbei werden Postfächer in Datenbanken abgelegt und diese, über mehrere Server verteilt, redundant abgelegt. Die neueste Version bietet ferner eine optimierte Oberfläche für touchscreens. Hier sind je nach Gerät unterschiedliche Ansichten möglich. Die maximale Größe einer Mailbox ist über die Editionen hinweg ebenfalls sukzessiv gewachsen und unterstützt im aktuellen Release über 100 GB je User. Dies erfordert dann aber eine entsprechende Backup- und Wiederherstellungsstrategie. Unternehmen in Besitz einer aktiven Software Assurance mit Exchange Enterprise CAls stehen ferner Funktionen wie Archivierung und Data lost Prevention zur Verfügung. Je nach Einsatz-Szenario ist es jedoch empfehlenswert, derartige Anforderungen mit anderen Herstellerlösungen zu realisieren. Ob eine Migration sich lohnt, ist in jedem Einzelfall zu prüfen. Welche Änderungen gibt es bei der Architektur? Das Rollenkonzept wurde in der neusten Version stark vereinfacht. Es gibt noch zwei statt fünf Rollen. Die Mailbox Rolle stellt hier das Backend der Infrastruktur dar und übernimmt die komplette Datenhaltung und Verarbeitung. Der Zugriff auf die Daten erfolgt über die Client Access Rolle. Diese fungiert wie ein reverse Proxy und verbindet das Endgerät mit dem Mailboxserver. Die Grafik auf Seite 11 zeigt ein einfaches Szenario mit einer Geo-Redundanz. Die Installation ist physisch als auch virtuell supported. Bei virtuellen Umgebungen sind einige Richtlinien zu beachten, z.b. Überbuchungsverhältnis vcpu zu CPU Core maximal 2:1, um den Support nicht zu verlieren. Wenn es keine Anforderungen zur Hochverfügbarkeit gibt, können beide Rollen auf einer Maschine installiert werden. Eine weitere Änderung gab es bei den Public Foldern. Diese werden nun als Mailbox zur Verfügung gestellt und beim Einsatz einer DAG auch so repliziert. e2010 HuB e2010 cas 3 e2013 cas FAZIT SP3 e2010 MBX 5 Exchange Umgebung e2013 MBX Das neue Exchange Release bietet einige Optimierungen innerhalb der Hochverfügbarkeit und Administration. Dem Nutzer fällt als Erstes die Optimierung von Online-Zugriffen mittels Outlook Web Apps auf, welche nun besser an die unterschiedlichen Gerätetypen angepasst ist. Nehmen Sie mit uns Kontakt auf, wenn Sie wissen wollen, ob sich eine Migration auf Exchange 2013 lohnt. n Migration Exchange 2010 nach 2013 Christian Müller» 10 SHD.NEWS

11 Client Zugriff SHD. ALLGEMEIN DAG Replikation Site Dresden Site Berlin 1990 in Dresden gegründet ca. 90 Beschäftigte 23 Mio. EUR Umsatz 2012 Stammhaus in Dresden Geschäftsstellen in Berlin, leipzig, Hamburg, Nürnberg und Schwarze Pumpe AUTORISIERUNGEN Astaro Preferred Partner Frontend Server Frontend Server Check Point Gold Partner CCSP Partner DAG Cisco Premier Certified Partner Advanced Data Center Architecture Citrix Gold Solution Partner Data Domain Premier Focus Partner Backend Server Backend Server Fujitsu Technology Select Expert for Server&Storage Expert Storage Infrastructures Select Expert Server Infrastructures HP Preferred Partner IBM Premier Business Partner DAG A DAG A DAG A macmon Secure Gold Partner B B B Microsoft Gold Certified Partner Authorized Education Reseller IMPRESSUM Exchange-Architektur mit Geo-Redundanz NetApp Platinum Partner Registred Service Provider (RSP) Contracted Delivery Partner (CDP) Authorized Professional Service Partner (APSP) SHD System-Haus-Dresden GmbH Drescherhäuser 5b Dresden Tel.: +49.(0) Fax: +49.(0) Geschäftsstelle Hamburg Frankenstraße Hamburg Tel.: +49.(0) Fax: +49.(0) Chefredakteur Dr. Frank Karow Redaktion Bettina Schneider Overland Business Partner PEARSON VUE VUE Authorized testing Center Prometric Authorized testing Center Geschäftsstelle Berlin Fanny-Zobel-Straße Berlin Tel.: +49.(0) Fax: +49.(0) Geschäftsstelle Leipzig Prager Straße Leipzig Tel.: +49.(0) Fax: +49.(0) Geschäftsstelle Nürnberg Südwestpark Nürnberg Tel.: +49.(0) Fax: +49.(0) Geschäftsstelle Schwarze Pumpe An der Heide Spremberg Tel.: +49.(0) Fax: +49.(0) Layout, Grafik, Produktion Andreas Gableske 5gradsued.de Bildnachweis titelseite: 5 sued Yuri Arcurs / Fotolia.com Picture-Factory / Fotolia.com IPH GmbH, SHD GmbH Auflage Exemplare Druck SDV AG, Dresden SHD System-Haus-Dresden GmbH Alle Rechte, auch auf Übersetzungen, sind vorbehalten. Reproduktionen jeglicher Art (Fotokopie, Nachdruck, Mikrofilm oder Erfassung auf elektronischen Datenträgern) nur mit schriftlicher Genehmigung des Herausgebers. Jegliche Software auf Begleit-CD unterliegt den Bestimmungen des jeweiligen Herstellers. Eine Haftung auf Richtigkeit der Veröffentlichung kann trotz Prüfung durch die Redaktion des Herausgebers nicht übernommen werden. Honorierte Artikel gehen in das Verfügungsrecht des Herausgebers über. Mit der Übergabe der Manuskripte und Abbildungen erteilt der Verfasser dem Herausgeber das Exklusivrecht zur Veröffentlichung. Für unverlangt eingesendete Manuskripte, Fotos und Abbildungen keine Gewähr. Produktnamen sind in der Regel eingetragene Warenzeichen der jeweiligen Hersteller und Organisationen. Quantum Authorized Service Partner Rittal Service Partner RSA SecurWorld Affiliate Partner Safenet etoken Gold Partner SNIA Member of SNIA Europe Symantec Silver Partner (Enterprise Vault) Specialist Partner Archiving & ediscovery Solitions) Telecom Business Vertriebspartner T-Systems Business Partner VMware Enterprise Partner SHD.NEWS

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