All IP Heute bereit für morgen

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1 All IP Heute bereit für morgen KZEI Fyrabig-Anlass 25. September 2014

2 Agenda 1. All IP Heute bereit für morgen 2. All IP Praxistips 3. Fragen/Diskussion

3 Alles über IP ab Ende Swisscom unterstützt die herkömmliche Festnetztechnolgie bis Ende 2017 Bis Ende 2017 findet der Wechsel von der analogen - / ISDN Technologie auf eine IP Technologie statt Ihr Nutzen > Der Wechsel zu All IP findet weltweit statt > Festnetz, TV, Mobiltelefonie und Internet kommunizieren durchgängig auf IP > Komplexität reduzieren > Betriebskosten senken > Garantierte Verfügbarkeit > Basis für die Arbeitsformen der Zukunft (UCC)

4 All IP Transformation Unsere gemeinsame Herausforderung Telefonie System SIP Ready > Upgrade des Telefonie Systems > Managed Service / Managed Service on Premise Nicht Ready > Managed Service / Managed Service on Premise > SIP taugliches System Einzelanschlüsse Analog > Migration auf ein IP fähiges Endgerät > Migration auf ein Endgerät mit Mobiltechnologie ISDN

5 All IP Transformation Migration Telefonie System & Business Anschlüsse (Basis/Primär) Alte Welt Neue Welt VoIP Gate (SIP Trunk) Ihre Vorteile Business Line (Basis/Primär) ALL IP Network SIP Trunk SIP Systeme Firmenstandort > Garantierte Verfügbarkeit > Kostenoptimierung > Self Service Portal Businessline PSTN Basis/Primär Firmenstandort Managed Service Ihre Vorteile > Komplexität reduzieren > Geringe Investitionskosten > Arbeitsform der Zukunft

6 All IP Transformation Migration Einzelanschlüsse Analog/ISDN Alte Welt Einzelanschlüsse (Analog/ISDN) Neue Welt Voip Multiline (Analog/IP) ab Q2 / 2015 PSTN PSTN Analog (a/b) ISDN NT 2a/b Migration All IP Network IP IP a/b > Voip Multiline ist die perfekte Ablösung für Ihre heutigen Einzelanschlüsse (analog/isdn) > Voip Multiline bietet künftig analog und IP Ports. ISDN wird nicht mehr zur Verfügung stehen > Es empfiehlt sich, wenn immer möglich, alle Geräte auf IP umzurüsten

7 Ihre Vorteile (1/2) 1 Garantierte Verfügbarkeit > IP Redundanz/Call Redundanz/SLA 2 Höhere Flexibilität dank Self Service Portal > Zuteilung von Nummern zu Standorten > Umleitungen selber konfigurieren 3 Komplexität reduzieren / Betriebskosten senken > Weniger Leitungen > Verwaltungsaufwand sinkt > Einheitliche Kommunikationssysteme

8 Ihre Vorteile (2/2) Zusammenarbeit mit Partnern und Kunden über Unternehmensgrenzen hinaus 4 Basis für die Arbeitsformen der Zukunft (UCC) > Collaboration/Video Conferencing/ Social Enterprise Sharing von Dokumenten, Applikationen und Desktop-Inhalten Presence Management mit Integration in Outlook Workspace im Intranet Videokonferenz starten Online-Sitzungen, grosse Online-Veranstaltungen und Trainings

9 Unsere gemeinsame Herausforderung Analog/ISDN Netz wird abgeschaltet Migrationsprojekte dauern bis zu 2 Jahren - Starten Sie jetzt

10 All IP Praxistips

11 Agenda Praxistips Wann bekommt der Kunde eine IP Lösung Die grundsätzlichen Unterschiede einer All IP Installation zu einer herkömmlichen Installation Kundeninstallationen mit Beispielen Beispiel von my KMU Office (aktueller Router und seine Möglichkeiten) Argumente zur Anpassung Hilfe und Unterlagen zum Thema, Links

12 Wann bekommt ein Kunde einen IP Anschluss? Neukunde Privat und bestellt ein Vivo Bundle Kunde wechselt Wohnort und Bundle Vivo Casa Änderung Business Connect oder Business Connect Trunk Ab November: my KMU Office Vorgehen Installation mit Kunde checken und Kunde beraten Überführen Router einstecken und ca. 30 Min warten Kontrolle (LED) Telefon direkt am Router, Breitband Ready Installation BBR Rückführung in Installation oder Anpassung der Installation (Details folgen in Präsentation)

13 Die wichtigsten Unterschiede bei der Inbetriebnahme Der Router ist der Anschluss, von ihm aus geht die ganze Verkabelung und Installation Am UP/Hausanschluss kann mit einem Testtelefon kein Summton detektiert werden. Für eine Messung wird ein xdsl Messgerät wie das Kurth 3600 benötigt: Es kann keine Spannung gemessen werden Achtung bei einer Störung, muss immer an Swisscom gemeldet werden, Ausnahme OSI-Partner oder SA- Partner. Es erfolgt keine Vergütung für eine Störungsbehebung

14 Überführung vom UP Damit Breitband Internet in der geforderten Qualität auf jeder drahtgebundenen analogen Netzschnittstelle erbracht werden kann, muss die Hausinstallation so ausgeführt werden, dass das DSL- Signal von der Eintrittspunkt direkt zum Router geführt wird und dabei nicht von Zweigleitungen (Nebenzweigen für weitere Steckdosen, schlechten Kontakten etc.; Bridge Taps) beeinflusst wird. Kabel ab UP mindestens U72 oder Kat 5e. Die Installation der RJ45 Steckdose für Breitband Internet (DSL) sorgt innerhalb der Hausinstallation für gute Signalführung.

15 Mehrfamilienhaus UP bis Wohnung Ein genügend grosser Anschlussverteiler mit vorbereitetem Stromanschluss für künftige Nachrüstung. Ein separates M25-Rohr vom Anschlussverteiler zu jeder Wohnung Ein Gigabit-Ethernet fähiges Kabel (mind. Kat. 5e) und ggf. ein Glasfaserkabel (oder eine zusätzliche Einzugsschnur vom Anschlussverteiler zu jedem Wohnungsverteiler Bei sehr grossen Gebäuden/Reihenhäusern braucht es pro 100m einen Zwischenverteiler mit mind. M32 erschlossen

16 Kundeninstallation Wohnungs- oder OfficeVerteiler Vom (Wohnungs-)Verteiler aus die weiteren Anschlüsse sternförmig planen. Diese sternförmigen Erschliessungsleitungen werden im Verteiler auf entsprechenden Dosen terminiert (DSL-Dose, Kabel-TV- Dose, Glasfaserdose). Zusätzlich befinden sich im Wohnungsverteiler die weiteren Geräte wie Switch, NAS, Netzteile usw., braucht also 230 V Anschluss, genug Platz und genügend Kühlung. Anmerkung: Ein WLAN Sender kann auch dezentral an einer beliebigen Dose angeschlossen werden.

17 Nachrüstungen Ist kein zentraler Wohnungsverteiler vorhanden, soll der OTO (oder RJ 45 für Router) im Wohnzimmer bei der existierenden Telefondose installiert werden resp. die existierende Telefondose durch eine DSL-Dose ersetzt werden. Befindet sich die Telefondose nicht im Wohnzimmer, dann soll der OTO bei der Kabel-TV-Dose (Abb. 3) im Wohnzimmer installiert werden und durch Nutzung der bestehenden Infrastruktur (Stromrohre, TV-Rohre) oder Aufputzinstallation erschlossen werden. 230 Volt Anschluss dort nicht vergessen.

18 Beispiel des aktuellen Routers mit MyKMU Office Transformation in die IP Welt

19 Argumente: Strukturierte Verkabelung 1/2 Mit einem zentralen kleinen Rack können alle zukünftigen Bedürfnisse gelöst werden wie ein zentrales Backup via NAS, WLAN Verteiler usw. Mit Minirack usw. kann im Bereich der Verkabelung ein grösserer Auftrag pro Wohnung generiert werden. Falls die Überführung vom UP in die Wohnung neu eingezogen werden muss, fallen sowieso Arbeiten an, es ist nie einfacher Nur mit einer sternförmigen universellen Gebäudeverkabelung können in Zukunft alle Multimedia Möglichkeiten (providerunabhängig) genutzt werden, selbst HDMI lässt sich über IP übertragen Die Anzahl Devices wird immer grösser, mit einer strukturieren Verkabelung kein Problem (Miniswitch)

20 Argumente: Strukturierte Verkabelung 2/2 Es gibt zusätzliche Produkte wie Streaming Musiksysteme von Sonos oder Bose, Babyphones usw. die sie zusätzlich verkaufen und installieren können UGV Verkabelungen sind weltweit normiert und somit extrem zukunftssicher UGV Systeme sind (ausgenommen Coaxialverkabelung) providerneutral Durch die Erweiterung wird das Gebäude insgesamt attraktiver für Vermietung oder Verkauf Für den Mehrfamilienhauseigentümer ergibt sich ein Marktvorteil durch Differenzierung gegenüber Mitbewerbern im Wohnungsmarkt

21 Achtung: Stolperfallen Achtung Ausnahme: Ist beim Kunde eine Telealarm, Liftalarm oder eine Alarmanlage installiert darf dieser Analoganschluss aktuell noch nicht in ein IP Produkt überführt werden. Ist vom UP noch ein I 51 zur Wohnung eingesetzt, muss dieser gewechselt werden. Vom UP zum Router muss eine unterbruchs- und abzweigungsfreie Leitung vorhanden sein. (Nach dem Router ist eine Rückspeisung in die bestehende Installation möglich).

22 Kritische Punkte Vorsicht bei folgenden Lösungen: Lifttelefone, Alarmanlagen, Modemanwendungen wir arbeiten mit den Herstellern zusammen, um sie bei der Entwicklung von Alternativlösungen zu unterstützen, grosse Anbieter verfügen bereits über IP fähige Lösungen, allerdings muss die Umstellung evtl. mit dem Hersteller geplant werden. Mehr dazu im Anschlussreferat der IG TUS Faxe und andere modulierte Dienste im Sprachübertragungsband erreichen im IP-Umfeld nicht mehr den gleichen Zuverlässigkeitsgrad. Zudem werden diese Services mittel-, langfristig vom Markt verschwinden. Ein Wechsel auf IP-basierte Lösungen ist deshalb angezeigt. Nichtsdestotrotz unternimmt Swisscom Anstrengungen um während einer Übergangsphase eine akzeptable Qualität zu erreichen. Eventuell muss die Verkabelung angepasst werden, näheres dazu erfahren Sie heute im Anschlussreferat Vermutlich können die meisten ISDN Geräte nicht mehr verwendet werden

23 Zusammenfassung der Argumente für All IP Technologiewechsel ist eine weltweite Entwicklung und deshalb unumgänglich. Wir können damit Kundenbedürfnisse schneller und effektiver lösen Höhere Sprachqualität und eine bessere Integration der Sprache, Daten und Bilder sowie der Mobilelösungen beim Endkunden, Geräte arbeiten besser untereinander Immer und überall mit jedem Gerät die benötigten Dienste Der Kunde kann neue Formen der internen und externen Zusammenarbeit nutzen, die neue Führungsgeneration will diese Möglichkeiten einsetzen und davon profitieren. Flatrate auf den meisten neuen All IP Angeboten ermöglichen Budgetierung Flexibilität bei der Anzahl Kanäle, Endgeräte und Standorte. Rufnummern werden standortunabhängig Zusätzliche Leistungsmerkmale wie z.b. Namensanzeige am Privatanschluss. Keine «harte» Umschaltung. Wir begleiten Sie in den nächsten drei Jahren bei der Umstellung und darüber hinaus beim Betrieb

24 Quellen und Unterlagen Technische Dokumente Swisscom unter finden Sie die technischen Anforderungen und die aktuellste Installationsguidelines Multimedia Installationen, bauliche Voraussetzungen (Electro Suisse): https://www.electrosuisse.ch/fileadmin/user_upload_electrosuisse/verband/verlag/verlag_d okumente/multimedia-broschuere_de_ pdf Swisscom Partner Extranet

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