Leistungsbeschreibung SIPnal Hosted PBX

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1 Leistungsbeschreibung SIPnal Hosted PBX Inhaltsverzeichnis 1. Kurze Beschreibung Voraussetzungen Verfügbare Bereitstellungsarten Installationsvarianten und Ablauf Diensteumfang Leistungsmerkmale der Endgeräte Konfiguration der Anlage Komponenten des Basissystems Endgeräte WLAN und Sicherheit Wartung und Support Technische Parameter Kurze Beschreibung Mit SIPnal Hosted PBX erhalten Sie eine auf Ihre Bedürfnisse adaptierbare Telefonanlage. Die Nebenstellenanlage wird Ihnen als betriebsfertiges System auf einem virtuellem Server übergeben, die Konfiguration der Anlage sowie der Endgeräte erfolgt über ein umfangreiches Webinterface in dem Sie bis auf File-Ebene die Bedienung der Anlage vornehmen können. Der Zugang zum System erfolgt ausschließlich verschlüsselt über den mitgelieferten Router der sich bei Ihnen im Büro für Sie wie eine Telefonanlage vor Ort verhält und somit auch dementsprechend integrierbar ist. Ein Grundsetup ist dank des optimierten Aufbaues und der mitgelieferten Beispielkonfigurationen in wenigen Minuten erfolgt, der Betrieb aufgrund der Verschlüsselung und der integrierten automatischen Backups sicher. Im Paket sind enthalten: Router für Vorort-Installation VoIP-Account inklusive österreichischer Festnetznummer abgeschlossene virtuelle Serverumgebung mit 1GB Speicher monatlich 500 Freiminuten ins österreichische Fest- und Mobilnetz Die Anlage kann auf mehrere Standorte verteilt betrieben werden, hierfür ist in den meisten Fällen zentral lediglich eine hosted PBX erforderlich, pro Standort jedoch jeweils ein Router mit individuellen Zugangsberechtigungen. Dieses Szenario kann für Homeoffices, temporäre Installationen wie zb Messen oder auch für Standortvernetzungen angewandt werden. 2. Voraussetzungen Internet-Anschluss Für den Anschluss von aktiven Nebenstellen (VoIP-Endgeräten) ist am Kundenstandort ein unterbrechnungsfreier Zugang zum Internet erforderlich. Als Mindestvoraussetzung sollte ein Breitbandanschluss mit einen Bandbreite von mindestens 1024/256 kbit vorliegen, nach dieser verfügbaren Bandbreite richtet sich auch die Anzahl der verfügbaren Kanäle und somit die Anzahl an gleichzeitig durchführbaren Gesprächen. Ein weiteres Qualitätsmerkmal ist die Latenz der Internetanbindung, dies ist ein Maß für die mittlere Laufzeit einer Datenübertragung, diese sollte zwischen dem Endgerät am Standort des Kunden und der Leistungsbeschreibung SIPnal Hosted Stand Jänner 2012 Seite 1 von 11

2 Telefonanlage im Rechenzentrum nicht über 30ms betragen. Auf Kundenwunsch kann dies gerne vorab von unserem Serviceteam überprüft werden. LAN-Infrastruktur Von SIPit gelieferte oder vom Kunden bereitgestellte VoIP-Endgeräte können direkt am Router oder über einen vom Kunden zu stellenden LAN-Switch angeschlossen werden. Die LAN- Verkabelung sowie für das LAN notwendige Switche sind vom Kunden zu stellen. Zu beachten ist, dass nicht alle VoIP-Endgeräte über einen GBit-Anschluss verfügen und daher ein reines GBit-Netz zu Problemen führen kann. Für jedes VoIP-Endgerät muss ein Ethernet-Anschluss zur Verfügung gestellt werden. Eine vorhandene LAN-Infrastruktur die bereits mit einem lokalen DHCP-Server betrieben wird, kann nicht mit der LAN-Infrastruktur des zur Verfügung gestellten Routers gemischt werden, die VoIP-Endgeräte können somit nur an den LAN-Ports des Routers selbst oder über eine getrennte LAN-Infrastruktur betrieben werden. In diesem Fall können bestehende Arbeitsplatzrechner nicht über eventuelle PC-Ports an den VoIP-Endgeräten betrieben werden. Die Aufspaltung des Netzes mittels VLANs oder die Integration der Zugangsdaten in einen bestehenden Router sind gesondert zu beantragen und werden in einer erweiterten Installation realisiert (hierbei entstehen Extrakosten) Stromversorgung Zumindest eine Stromsteckdose für jedes gelieferte Gerät in einem maximalen Abstand zum Aufstellungsort von einem Meter. Für eine Stromversorgung der VoIP-Endgeräte via Power over Ethernet (PoE) sind vom Kunden entsprechende PoE geeignete Switche oder PoE- Injektoren zu stellen. Umgebung Eine übliches Raumklima im Bereich von +5 C bis +40 C und eine relative Luftfeuchtigkeit von 35 bis 75% (nicht kondensierend) Die Realisierung des Internet-Zugangs, der LAN-Infrastruktur sowie der lokalen Infrastruktur ist, soweit nicht anders vereinbart, nicht Bestandteil von SIPnal Hosted PBX, sollte eine Störung in diesen Bereichen auftreten, ist diese gegebenenfalls dem entsprechenden Lieferanten zu melden. 3. Verfügbare Bereitstellungsarten Analoge Anschlüsse Der Anschluss an von SIPit bereitgestellten Analogadaptern erfolgt an den RJ11-Buchsen des Gerätes. Wie im analogen Bereich üblich erfolgt die Speisung des Endgerätes über den Anschluss. Die bereitgestellten Spannungen und Frequenzen entsprechen den europäischen Normen. Es kann keine Funktionsgarantie für vom Kunden beigestellte analoge Endgeräte übernommen werden. An den Analogports wird ausschließlich Tonwahl (DTMF) unterstützt. VoIP-Anschluß Dies ist die gängigste Art der Bereitstellung und wird mittels den SIP-Standard unterstützende VoIP-Telefonapparate realisiert. Pro aktiver Nebenstelle kann ein VoIP-Endgerät eingerichtet und direkt über das Bedienfeld der Anlage konfiguriert werden. Derzeit werden über 90 Modelle verschiedener Hersteller unterstützt und sind somit Plug and Play kompatibel mit der Anlage. Eine aktuelle Liste der unterstützen Endgeräte wird Ihnen bei Anfrage gerne kurzfristig zugesandt. Selbstverständlich können auch andere, nicht in der Liste aufgeführte, mit dem SIP-Standard kompatible Endgeräte, an der Anlage betrieben werden, die Konfiguration des Endgerätes kann jedoch nicht über das Bedienfeld der Anlage sondern muss über das des Endgerätes selbst erfolgen, es kann weiters nicht garantiert werden, daß diese Geräte in vollem Umfang mit der Anlage funktionieren. Die von SIPit im Rahmen des Produktes Hosted PBX bereitgestellten Endgeräte können ebenfalls über das Bedienfeld der Anlage konfiguriert werden, diese Geräte wurden jedoch zusätzlich auf das reibungslose Zusammenspiel mit den Leistungsmerkmalen der Anlage geprüft. Leistungsbeschreibung SIPnal Hosted Stand Jänner 2012 Seite 2 von 11

3 ISDN-Anschluss Die Bereitstellung von ISDN-Anschlüssen ist optional und wird mittels ISDN-Gateways realisiert. Da dies jedoch ausschließlich im Rahmen eines Projektauftrages erfolgt, wird hierauf in der allgemeinen Leistungsbeschreibung nicht näher eingegangen. Der ISDN-Anschluss kann nicht als lokaler Fallback ins öffentliche Telefonnetz verwendet werden, sondern kann lediglich für den Anschluss digitaler Endgeräte, wie zb ISDN-Telefone, verwendet werden. 4. Installationsvarianten und Ablauf Für den Anschluss und Betrieb der Komponenten (Router, Endgeräte) muss beim Kunden eine entsprechende Basisinfrastruktur vorhanden sein, diese umfasst zumindest eine ausreichende Stromversorgung sowie eine funktionierende LAN-Verkabelung und ein geswitchtes Netz. Weiters muss ein vom Kunden zur Verfügung gestellter Internetanschluss über die entsprechenden Kapazitäten und Ressourcen verfügen um den darüber abzuwickelnden VoIP- Traffic ordnungsgemäß und störungsfrei zu übertragen. Selbstinstallation Im Basispaket ist keine Vorabkonfiguration der Telefonanlage und Vorort-Installation enthalten, dem Kunden wird ein Router samt Installationsanleitung sowie eventuell bestellter VoIP-Endgeräte zugesandt. Der Router wird vom Kunden mit den per Mail zugesandten Zugangsdaten in Betrieb genommen, nach Abschluss der im Quick-Setup-Guide beschriebenen Schritte können vom Kunden die VoIP-Endgeräte und die Anlage in Betrieb genommen werden. Vor-Ort Installation (optional) Ein Mitarbeiter von SIPit oder eines seiner Partnerunternehmen ist Vorort zur Stelle um den Router und eventuell mitgelieferte Endgeräte für den Kunden in Betrieb zu nehmen und eine Erstüberprüfung durchzuführen. Weitere Tätigkeiten, insbesondere bezüglich der LAN- Infrastruktur oder Schulungen sind nicht enthalten und werden dem Kunden gegen gesondertes Entgelt von SIPit verrechnet. Vorabkonfiguration (optional) Auf Kundenwunsch wird gegen Aufpreis optional eine Konfiguration der Anlage anhand des vom Kunden ausgefüllten Konfigurationsblattes samt eventueller Beilagen durchgeführt und auf der Anlage hinterlegt. Die Konfiguration wird nach erfolgter Selbstinstallation durch den Kunden selbst oder durch einen Mitarbeiter vor Ort aktiviert. In Folge wird die Konfiguration vom Kunden überprüft und abgenommen. Funktionstest Nach erfolgter Inbetriebnahme durch den Kunden oder eines Mitarbeiters Vorort gilt das System als funktionsfähig sobald über ein Endgerät jeweils mindestens ein eingehender sowie ausgehender Anruf durchgeführt werden konnte bzw. die im Konfigurationsblatt angeführten und optional zusätzlich angeforderten Features vom Kunden als vorhanden und verwendbar bestätigt wurden. Eventuelle Mängel sind dem Serviceteam binnen einer Woche mitzuteilen, hernach gilt die Anlage als abgenommen. In Folge wird jede Änderung der Konfiguration durch SIPit dem Kunden als Zusatzentgelt im Rahmen der geltenden Stundensätze in Rechnung gestellt. Standortgebundenheit Der Zugangsrouter darf ausschließlich nur an dem bei der Anmeldung als Standort des Betriebs bzw. der dafür vorgesehen Internetanbindung betrieben werden. Änderungen sind SIPit unverzüglich zu melden und können bei Nichtbeachtung zu einer Sperre führen. Störungs- und Mängelmeldung SIPit hat nach erfolgter Meldung der Störung zwei Werktage Zeit die Störung zu überprüfen und drei Werktage diese zu beheben (ein Ausnahme bilden hier schwer behebbare oder Mängel deren Ursprung nicht eindeutig dem System zuzuordnen sind). Leistungsbeschreibung SIPnal Hosted Stand Jänner 2012 Seite 3 von 11

4 Verrechnungsbeginn Der Beginn der Leistung und somit der Verrechnung erfolgt mit Zusendung der Zugangsdaten an die -Adresse des Kunden bzw. bei einer Vor-Ort Installation nach deren Durchführung. Die monatlichen Entgelte werden jeweils im Vorhinein in Rechnung gestellt. 5. Diensteumfang Folgende Dienste sind im Produkt Hosted PBX enthalten: VoIP-Account VoIP-Account auf Basis eines Einzel- oder PBX-Accounts für lokale, nationale und internationale Telefonverbindungen. Einzelaccounts dienen der Darstellung von Einzelanschlüssen (Analoganschlüssen), PBX-Accounts dienen der Darstellung von Digitalanschlüssen für die Erreichbarkeit aller definierten Nebenstellen der Anlage über die Kopfnummer. Der Umfang der Leistungsmerkmale entspricht den aus der ISDN-Telefonie bekannten. Auf Basis dieses VoIP- Accounts wird der Telefonanlage mindestens eine Rufnummer zugewiesen und der Zugang zum öffentlichen Telefonnetz bereitgestellt. Monatliche Rechnungslegung Monatliche Rechnungslegung mit Gliederung nach Zonen. Optional erfolgt die Zusendung eines Einzelgesprächsnachweises (EGN) im csv-format. Dem konsumierten Telefonumsatz wird das monatliche Freiminutenkontingent abgezogen, der restliche Umsatz wird nach dem vereinbarten Tarifmodell abgerechnet. Provisioninginterface Das Provisioninginterface des VoIP-Accounts für die Verwaltung der Rufumleitungen nach Klingeldauer und Status, bei einem PBX-Account kann dies zusätzlich per definierter Nebenstelle und/oder für die gesamte Anlage eingerichtet werden. Voice Mail Der Kunde kann pro aktiver Nebenstelle eine Sprachbox aktivieren, sie dient dazu Anrufe bei Unerreichbarkeit einer Nebenstelle anzunehmen, den Anrufer zu begrüßen und Nachrichten entgegen zu nehmen. Die Nachrichten können entweder auf der Hosted PBX direkt abgelegt und/oder dem Kunden per Mail zugestellt werden. Für den Zugriff auf die Sprachbox steht per default der Accesscode 9999 zur Verfügung. Konfigurationsinterface des Routers Das Webinterface des Routers dient vorrangig der Eingabe der Zugangsdaten die dem Kunden nach Vertragsabschluss per zugesandt werden. Weiters können hier auch Einstellungen bezüglich der Netzwerktopologie und des WLAN-Dienstes am Router getroffen werden. Aus Sicherheitsgründen ist das Webinterface des Routers lediglich über die LAN-Schnittstelle erreichbar. Konfigurationsinterface der Telefonanlage Das Webinterface der Telefonanlage ist aus Sicherheitsgründen nur über die LAN-Seite des Routers erreichbar und daher nur nach erfolgreicher Installation des Routers samt Eingabe der Zugangsdaten verfügbar. Über das Interface können sämtliche Einstellungen der Anlage und Endgeräte sofern diese Plug and Play kompatibel sind getroffen werden. Der Zugang steht zwei Benutzern zur Verfügung, einem Administrator mit vollen Zugriffsrechten und einem Gastzugang der auf Kontrollfunktionen eingeschränkt ist. Portierung (optional) Möglichkeit der Rufnummernübernahmen (Portierung) bestehender Rufnummern. Pro Anlage können beliebig viele Rufnummern eingetragen werden, pro Rufnummer muss jedoch ein VoIP- Account eingerichtet werden der monatlich zusätzlich in Rechnung gestellt wird. Leistungsbeschreibung SIPnal Hosted Stand Jänner 2012 Seite 4 von 11

5 Geheimnummer (optional) Nichteintragung im Teilnehmerverzeichnis: Die Rufnummer des Kunden wird nicht ins öffentliche Telefonbuch eingetragen Fax2Mail (optional) Beim Kunden eingehenden Faxe werden nicht wie üblich über ein Faxgerät sondern per Mail als pdf-datei zugestellt. 6. Leistungsmerkmale der Endgeräte Folgende Leistungsmerkmale werden von den von SIPit angebotenen VoIP-Telefonen (außer Analogadapter und ISDN-Gateways) bereitgestellt, andere Endgeräte können unter Umständen nur einen Teil der genannten Funktionen abbilden. Adressenverzeichnis lokal inklusive Import/Export Anrufabweisung (Sperrliste) Anzeige von gehaltenen Verbindungen Automatische Rufannahme automatische Zeitumstellung Berechtigungsklassen Direkte Weiterleitung und Transfer mit Rückfrage Dreierkonferenz auf dem Telefon Einbindung eigener Klingeltöne Freisprechen (Vollduplex) Gesprächsdaueranzeige Gruppenrufdurchsagen Haltemusik (nur wenn in PBX eingerichtet) Halten Kurzwahl Listen der verpassten, angenommenen und gewählten Anrufe Lokaler Wählplan Makeln Parken, Heranholen (nur wenn in PBX eingerichtet) Rückruf bei besetzt/nicht erreichbar Ruhefunktion Sperrung anonymer Anrufer Tastensperre Umleitung Vervollständigung der Nummerneingabe 7. Konfiguration der Anlage Die Konfiguration der Anlage erfolgt im Basispaket durch den Kunden selbst. Dies umfasst die Änderung der Zugangsdaten zum Administrationsinterface der Anlage, die Konfiguration und Inbetriebnahme der Endgeräte inklusive Zuordnung der Nebenstellen zu Namen, der Vergabe von Amtsberechtigungen und Gruppenzuordnungen sowie der Aktivierung und Konfiguration weiterer Leistungsmerkmale. Als Hilfestellung verfügt jedes Eingabefeld über umfangreiche Hilfetexte die den Sinn und den Kontext der Eingabe erklären, weiters ist in einem eigenen Menüpunkt eine umfangreiche Gebrauchsanweisung hinterlegt in der Schritt für Schritt alle wesentlichen Leistungsmerkmale beschreiben und deren Konfiguration erklärt werden. Bei Bedarf können folgende Einstellungen vom Kunden anhand des Konfigurationsblattes im Rahmen der optional verfügbaren erweiterten Installation ausgewählt werden, die in Folge von unserem Serviceteam dem Kundenwunsch entsprechend vorkonfiguriert auf der Anlage zur Übernahme durch den Kunden bereitgestellt werden. Leistungsbeschreibung SIPnal Hosted Stand Jänner 2012 Seite 5 von 11

6 Nebenstellen und Gruppen Im Basispaket sind bis zu 5 aktive Nebenstellen und bis zu 15 weitere Nebenstellen oder Gruppen enthalten. Aktive Nebenstellen sind Durchwahlen an denen Endgeräte betrieben werden, im Basispaket können somit bis zu 5 VoIP-Endgeräte eingerichtet und betrieben werden. Die Anlage kann optional um jeweils weitere 20 Nebenstellen (5+15) erweitert werden. Vermittlungsplatz Je nach VoIP-Endgerät, ob dies über den entsprechenden Funktionsumfang (Im Allgemeinen programmierbare Funktionstasten) verfügt, kann darauf ein Vermittlungsplatz eingerichtet werden. In der Regel ist ein Vermittlungsplatz pro PBX ausreichend, es können aber auch mehrere gleiche oder unterschiedliche Vermittlungsplätze eingerichtet und parallel betrieben werden. Individuelle Ansagetexte/Warteschleifenmusik Im Basissetup werden dem Kunden keine Ansagetexte oder Begrüßungsszenarien bereit gestellt. Wenn der Kunde aber über eigene Ansagetexte oder über eine Warteschleifenmusik verfügt, richtet SIPit dieses Feature gerne ein und importieren für den Kunden die bereit gestellten Musik- und Sprachdateien. Wichtig ist in diesem Zusammenhang, dass der Kunde über die notwendigen Rechte an den eventuell urheberrechtlich geschützten Werken verfügt bzw. die Abgaben an die ÖKM entrichtet. Interaktive Rufannahme Diese besonders kundenfreundliche Form der Begrüßung eingehender Anrufe kann auf unterschiedlichste Arten realisiert werden. Meist werden dem Anrufer verschiedene Kategorien angeboten die in Folge intern dann an Gruppen weiter geleitetet werden. Weiterleitungen nach Tageszeiten und Wochentagen sowie außerhalb der Geschäftszeiten sind von Vorteil. Nachtschaltung Es besteht die Möglichkeit zeitabhängiges Routing zu aktivieren. Dies kann verwendet werden um unterschiedliche Weiterleitungen für unterschiedliche Tageszeiten oder Wochentage einzurichten. Gängig ist eine unterschiedliche Behandlung nach Bürozeiten und Feiertagen. Diese Schaltungen können auch individuell per Fernzugang de- bzw. aktiviert werden. Durchwahlen nicht anzeigen Es besteht die Möglichkeit per Durchwahl zu bestimmen ob die entsprechende Nummer mitgesendet wird. Dies kann aus unterschiedlichsten Gründen gewünscht sein, zb für Gruppen um nur teilweise erreichbare Nebenstellen nicht weiter zu geben oder eventuelle Rückrufe nicht direkt entgegennehmen zu müssen. Pickup Der Pickup dient dazu innerhalb einer Gruppe Anrufe zu anderen Teilnehmern der Gruppe auf dem eigenen Apparat entgegen nehmen zu können. Pro Anlage können mehrere Pickup- Gruppen definiert werden. Ringruf Der Ringruf wird meist als Folge einer überschrittenen Klingeldauer angewandt. Der Ringruf kann seriell aber auch parallel eingerichtet werden und wird in Ringrufgruppen definiert. Faxversand Das Versenden von Faxen kann optional über ein Webinterface, einen Druckertreiber oder über einen weiteren Adapter und der Option Fax-Relay realisiert werden. In all diesen Varianten wird die Zustellung der Faxe über einen dazwischen geschalteten Faxserver durchgeführt und die Ergebnisse der Übertragung am Server gespeichert sowie per Mail zugestellt. Rufweiterleitung bei technischer Nichterreichbarkeit Diese Funktion kann im Falle eines Ausfalls der Internetanbindung und der damit verbundenen Nichterreichbarkeit der Arbeitsplätze angewandt werden. Im Allgemeinen wird eine Weiterleitung per Nebenstelle auf ein Mobiltelefon eingerichtet Leistungsbeschreibung SIPnal Hosted Stand Jänner 2012 Seite 6 von 11

7 Weitere Leistungsmerkmale Folgende Leistungsmerkmale sind nicht Bestandteil des Konfigurationsblattes und werden daher bei Bedarf als Zusatzleistung konfiguriert und nach Aufwand verrechnet. Anrufsperren, Text-vor-Melden, Anruferidentifizierung, Parkzonen, Paging, Intercom, Kurzwahl, Follow Me Funktion, Hotline Service (Agents), Rufnummernunterdrückung, Haltemusik, Nicht Stören Funktion, Unified Messaging, Konferenzräume, Directory Funktion, Time of day dialing, Warteschleifen, CTI-Funktion, mehrsprachige Ansagen, Agent-Verwaltung, sowie weitere Konfigurationswünsche des Kunden. Dedizierte Installationen Nach Ende der Mindestvertragslaufzeit kann die Anlage bei Bedarf auf einfache Weise auf eine konventionelle, dedizierte Vorort-Installation ( Embedded-System ) umgestellt werden. Die Konfiguration der Anlage muss nur bezüglich der geänderten örtlichen Umgebung und der eventuell hinzugekommenen Schnittstellen (Gatewaykomponenten) angepasst werden, alle anderen Konfigurationen können in der Regel nahtlos übernommen werden. 8. Komponenten des Basissystems Standardrouter für den Internetanschluss In der Standardausführung verfügt der Router über einen WAN-Port und 4 geswitchte LAN- Ports. Der WAN-Port unterstützt statische und dynamische IP-Adressen sowie die Protokolle L2TP, PPPoE und PPTP. LAN-seitig ist standardmäßig ein DHCP-Server aktiviert und die Adressen werden im Bereich bis vergeben. Am Router kann zusätzlich ein WLAN-Access-Point mit den Sicherheitsfunktionen WPA2-PSK, WPA-PSK und WEP und gängigen Zugangsbeschränkungen eingerichtet werden. Optionaler Router für den Internetanschluss In der optional verfügbaren Variante verfügt der Router zusätzlich über einen USB-Port für den Anschluss eines UMTS-Adapters. Über einen vom Kunden bereit gestellten Adapter samt entsprechender Daten-SIM-Karte können bei Ausfall des Internetanschlusses am Router in einer eingeschränkten Qualität ein- und ausgehend Telefonate geführt werden. Optionale Telefonapparate und Analogadapter Die VoIP-Endgeräte können optional auch von SIPit bezogen werden, in den Kosten ist bereits eine Supportpauschale enthalten. Die Endgeräte, die selbst - sowie deren Funktionen - jedoch nicht Bestandteil der SIPnal Hosted PBX sind, können auf Basis einer Einmalgebühr sowie in Form eines Mietkaufs erworben werden, zur Auswahl stehen derzeit folgende Modelle: Standard-Apparat Snom 300 Zweizeiliges Display (2x16 Zeichen) 27 Tasten, 7 LEDs 6 frei belegbare Funktionstasten Freisprechen 2 Ethernet-Ports Power over Ethernet möglich Headset-Anschluss Premium-Apparat Snom 320 Zweizeiliges Display (2x24 Zeichen) 47 Tasten, 13 LEDs 12 programmierbare Funktionstasten Freisprechen 2 Ethernet-Ports Leistungsbeschreibung SIPnal Hosted Stand Jänner 2012 Seite 7 von 11

8 Power over Ethernet möglich Erweiterungstastatur für Funktionstasten Premium-Apparat Snom 370 schwenkbares, grafisches Display (240 x 128 Pixel) Große LED-Anzeige (rot) für eingehende Anrufe 47 Tasten, 13 LEDs 12 programmierbare Funktionstasten Freisprechen 2 Ethernet-Ports Power over Ethernet möglich Erweiterungstastatur für Funktionstasten Erweiterungsmodul Snom Expansion Module V2.0 für Snom 320 und Snom Tasten für Zielwahl 42 Status LEDs Analogadapter Linksys SPA analoge Ports FXS 2 Ethernet-Ports Kann auch als Endgerät für FAX-Relay verwendet werden oder dient der Integration herkömmlicher Komponenten wie zb einzelnen analogen Telefonen oder analogen Schnurlostelefonen (DECT). 9. Endgeräte Für die Nutzung des Services werden dem Kunden zumindest ein Router und eventuell weitere Endgeräte auf Kaution zur Verfügung gestellt. Diese müssen nach dem Ende des Vertragsverhältnisses wieder an SIPit retourniert werden. Wir behalten uns das Recht vor Geräte in Rechnung zu stellen, die nicht retourniert werden oder deren Zustand nicht auf eine ordnungsgemäße Nutzung im Büroumfeld hinweist. Verwendung von Faxgeräten Es wird empfohlen Faxgeräte nicht direkt über analoge Adapter der Anlage sonder über die Fax2Mail-Lösung und einen FAX-Relay-Adapter zu betrieben. Der Grund ist die nicht vollständig abbildbare Kompatibilität der derzeit verfügbarer Analogadapter bezüglich des FAX-Protokolls und den damit verbunden möglichen Problemen. Andere Endgeräte und Soft Clients Bei SIPnal Hosted sind über 90 Modelle verschiedener Hersteller Plug and Play kompatibel, wodurch das Setup der Endgeräte, gegenüber der direkten Konfiguration am Endgerät, über die Weboberfläche der PBX um vieles vereinfacht wird. Darüber hinaus können auch Endgeräte die nicht Plug and Play kompatibel sind, den SIP-Standard jedoch unterstützen, als Endgeräte verwendet werden. Der Support für Endgeräte kann jedoch nur für von SIPit bezogene Geräte angeboten werden, alle anderen Geräte werden von SIPit nicht supportet. In jedem Fall befinden sich diese Geräte in der Verfügungsgewalt und im Verantwortungsbereich des Kunden und es kann daher keine Funktionsgarantie übernommen werden. Nicht standardkonforme Geräte können die Funktion der PBX und somit der übrigen Endgeräte auch die von SIPit bezogenen - mit unter stören, in diesem Fall kann auch für den Rest des Systems keine Funktionsgarantie mehr erfolgen. Weiters wird generell die Nutzung von Modems ausgeschlossen. Leistungsbeschreibung SIPnal Hosted Stand Jänner 2012 Seite 8 von 11

9 Anschluß kundeneigener Endgeräte Für kundeneigene Geräte, seien es VoIP-Geräte, analoge Endgeräte, klassische Telefonapparate, PC-Karten, Fax-Geräte usw. kann keine Funktionsgarantie übernommen werden. Eine Nichtverwendbarkeit eines kundeneigenen Endgerätes an einer SIPnal PBX begründet keinen Rücktrittgrund vom Vertrag. Nicht unterstützte Endgeräte Hier eine Liste an Geräte die nur eingeschränkt bzw. überhaupt nicht mit dem System funktionieren: Nicht den österreichischen Normen entsprechende analoge und digitale Endgeräte Endgeräte die ausschließlich Impulswahl verwenden oder auf Impulswahl konfiguriert sind bzw. mit einprogrammierten Carrier Access Code versuchen Verbindungen aufzubauen Analoge und digitale Modems und Least Cost Router Datenkanalmultiplexer Abrechnungssoftware basierend auf Impulsvorgaben VoIP-Endgeräte basierend auf H.323, IAX oder Skype Bankomatkassen und Bankomatterminals mit ISDN Einwahl Für Faxkarten in PCs (Faxserver) kann keine Funktionsgarantie gegebenen werden (außer mittels Faxrelay und einem einem entsprechenden Gateway). Frankiermaschinen Systemapparate von Telefonanlagen mit proprietären Protokollen Nebenstellenanlagen die auf eigene Durchwahlen weiter leiten 10. WLAN und Sicherheit Für den Betrieb von WLAN-fähigen VoIP-Endgeräten oder als zusätzlicher Access-Point ist der Router auch mit einem Wireless-Service ausgestattet. Da in den meisten Fällen der Zugang zum internen Netzwerk somit auch außerhalb der Büroumgebung des Kunden für Dritte möglich wäre, ist das Service im Standardsetup deaktiviert. Bei der Aktivierung des Services ist unbedingt darauf zu achten, dass die Sicherheitsbarrieren nach Möglichkeit voll ausgeschöpft werden. Folgende Sicherheitsmaßnahmen sollten in jedem Fall eingehalten werden. Ändern der SSID Die SSID, die Netzwerkkennung unter der das Wireless-Service erreichbar ist und die den Endgeräte bekannt gegeben werden muss um sich ins Netz ein buchen zu können, sollte unbedingt geändert werden. SSID verbergen Die SSID kann verborgen werden, somit können nur Teilnehmer denen die Bezeichnung des Netzwerks von vorn herein bekannt ist, sich ins Netzwerk ein buchen. WLAN-Verschlüsselung ändern Die Verschlüsselung und somit die Authentifizierung der Endgeräte am Accesspoint sollte nach Möglichkeit mit der höchsten Sicherheitsstufe ausgeführt werden, derzeit ist dies die WPA2- Methodik. Leider verfügen einige Endgeräte noch nicht über diese Methodik, es ist daher auch möglich weniger sichere Methoden wie etwa WPA oder WEP oder gar keine Verschlüsselung einzustellen. Die Reduktion der Sicherheit ist jedoch keinesfalls zu empfehlen. Verwendung von MAC-Adressfilter Als weitere Sicherheitsbarriere bieten sich MAC-Adressen-Filter an. MAC-Adressen sind herstellerabhängige IDs die ähnlich Seriennummern mit jeder IP-Kommunikation mit gesandt werden. Durch die Sperre aller außer derer für das Service zugelassener MAC-Adressen kann die Sicherheit weiter gesteigert werden. Leistungsbeschreibung SIPnal Hosted Stand Jänner 2012 Seite 9 von 11

10 11. Wartung und Support Unser Serviceteam steht dem Kunden für die Entgegennahme von Anfragen und Störungsmeldungen werktags Montag bis Donnerstag von 9 bis 17 Uhr und Freitag von 9 bis 14 Uhr zur Verfügung; außerhalb dieser Zeiten, sowie an Samstagen, Sonntagen und Feiertagen kann ein kostenpflichtiger 24x7 Bereitschaftsdienst kontaktiert werden. Unsere Supportleistung erstreckt sich ausschließlich auf Dienstleitungen und Geräte die von uns bereitgestellt werden sowie auf ein übliches anzunehmendes Ausmaß an Support im Rahmen der Installation und Konfiguration. Ein Support des Kunden-LANs sowie nicht von SIPit bereitgestellten Internetzugängen ist gänzlich ausgeschlossen (außer dies wurde gesondert vereinbart) Wird SIPit bzw. von ihr beauftragte Dritte zu einer Störungsbehebung gerufen und wird festgestellt, dass keine Störung bei der Bereitstellung des Service Hosted PBX vorliegt bzw. die Störung vom Kunden zu vertreten ist, hat der Kunde SIPit jeden ihr dadurch entstandenen Aufwand zu ersetzen. Der Nutzer erkennt an, dass aus technischen Gründen es nicht möglich ist, dass die Dienste ohne Unterbrechung zugänglich sind, dass die gewünschten Verbindungen immer hergestellt werden können, oder dass gespeicherte Daten unter allen Gegebenheiten erhalten bleiben. SIPit behält sich vor, aus Wartungs-, Sicherheits- oder Kapazitätsgründen die Dienstleistungen kurzzeitig auszusetzen oder zu beschränken. Der Kunde ist zur unbedingten Absicherung seines Anschlusses, seiner Endgeräte sowie seiner Zugangsdaten zum Schutz vor unbefugtem Zugriff verpflichtet. Der Kunde ist verpflichtet, jeden Verdacht, dass seine Zugangsdaten oder andere geheime Informationen unbefugten Dritten bekannt geworden sein könnten, unverzüglich SIPit zu melden. Jedenfalls haftet der Kunde für Schäden, die SIPit durch mangelhafte Geheimhaltung der Zugangsdaten durch den Kunden; durch Weitergabe an Dritte; durch nicht rechtzeitige Meldung eines entsprechenden Verdachtes, dass Daten unbefugten Dritten bekannt geworden sein könnten oder durch nicht erfolgte Absicherung seiner Endgeräte und Systeme entstehen. 12. Technische Parameter Nummernvergabe und Nummernlänge Prinzipiell ist die Länge als auch die Vergabe der Nummern von Durchwahlen frei wählbar, zu beachten ist jedoch, dass Notrufnummer, wie etwa 112, 122, 133, 144 und weitere nicht als Durchwahl vergeben werden und jederzeit von jedem Anschluss aus auch ohne Amtsholung erreichbar sein sollten. Als Standard ist eine 4-stellige Länge der Durchwahlen vorgesehen, diese kann in einem eigens dafür vorgesehenen Menüpunkt der Administrationsoberfläche festgelegt, unterteilt und für bestimmte Verwendungszwecke reserviert werden. Generell ist jedoch zu beachten, dass von Seiten SIPit eine Rufnummernlänge ( Kopfnummer + Durchwahl) von maximal 16 Stellen unterstützt wird, in Wien mit der Vorwahl 1 wären somit, mit einer allgemeinen Länge der Kopfnummer von 6 Stellen, 6-stellige Durchwahlen noch möglich, in Bezirksstädten wie zb Korneuburg mit der Vorwahl 2262 und einer allgemeinen Länge der Kopfnummer von 5 Stellen jedoch nur 4-stellige Durchwahlen. NAT und Firewalls Anders als üblich bedient sich das Tunneling der Hosted PBX nicht wie bei VoIP üblich des Übertragungsprotokolls UDP und des Ports 5060 für SIP bzw. RTP und einer Portrange >1024 für die Übertragung der Media-Daten über das Internet sondern lediglich TCP und dem einem (5-stelligen) Port der dem Kunden für die Aktivierung seines Routers bekannt gegeben wurde. In den meisten Fällen wird jedoch für ausgehenden Verkehr keine Einschränkung vorhanden sein und somit auch keine weitere Einstellung am Router/Firewall notwendig sein. Leistungsbeschreibung SIPnal Hosted Stand Jänner 2012 Seite 10 von 11

11 Requests for Comments (RFCs) zu SIPnal Hosted PBX SIPnal Hosted PBX verwendet als Kommunikationsbasis den allgemein gebräuchlichen Voice over IP Standard SIP (Session Initial Protokoll). Für den einwandfreien Betrieb von darüber betriebenen Endgeräten sind folgende Mindestanforderungen der in den RFCs erwähnten Definitionen durch diese zur erfüllen: Session Initiation Protocol (SIP), RFC 3261 (Obsoletes RFC 2543) Session Description Protocol (SDP), RFC 4566 (Obsoletes RFC 2327) Weitere SIP Methoden: INFO (RFC 2976), NOTIFY (RFC 3265), REFER (RFC 3515), SUBSCRIBE (RFC 3265) Rufnummernsignalisierung: P-Preferred und P-Asserted-Identity Header RFC 3325 Leistungsbeschreibung SIPnal Hosted Stand Jänner 2012 Seite 11 von 11

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