Faktoren der Akzeptanz für Cloud Computing eine Analyse von Case-based Evidences. Prof. Dr. Georg Rainer Hofmann Dipl.-Bw.

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1 Faktoren der Akzeptanz für Cloud Computing eine Analyse von Case-based Evidences Prof. Dr. Georg Rainer Hofmann Dipl.-Bw. Meike Schumacher

2 Autoren des Beitrags Information Management Institut Leitbilder und Strategien in und für Datenverarbeitung und Unternehmensführung Informations- und Wissensbewertungssysteme E-Commerce, Cloud Computing, Prof. Dr. Georg Rainer Hofmann Dipl. Bw. Meike Schumacher Page 2

3 ESF-Projekte im Information Management Institut Akzeptanz von Systemen - der Informationstechnologie (IT) - und anderen technischen Systemen Projektpartner: ESF-Projekte im Information Management Institut http//www.mainproject.eu Angewandte Forschung des Europäischen Sozialfonds in Bayern (ESF) Page 3

4 Der Begriff Akzeptanz Akzeptanz: lat: acceptare : annehmen, sich gefallen lassen aktiv passiv Bejahung, Zustimmung Toleranz, Duldung aktiv/passiv Entgelt, Aufwand Zuzahlung, Entschädigung Kontext Individuen Personen Ideelle: Konzepte Regelungen Prozesse Gruppen Organisationen materielle: Produkte Verfahren Vorrichtungen Subjekt Objekt ESF-Projekt KontAkS Wissenstransfer von Methoden nicht-technischer Innovationsforschung zur Ermittlung von Kontext und Akzeptanz von Systemen Page 4

5 Akzeptanz und Vertrauen Akzeptanz braucht Vertrauen Jede Kooperation, jedes Agieren braucht Vertrauen. Rational-ökonomisch ist Vertrauen (viel) billiger und natürlicher als Misstrauen, weil es die Komplexität der Umwelt reduziert. Wie können vertrauensbildende Maßnahmen konstruiert werden? Niklas Luhmann: Vertrauen Michael Tomasello: Warum wir kooperieren Martin Hartmann: Die Praxis des Vertrauens Page 5

6 Aufgabenstellung Die Unsicherheit bei der Anwendung von Cloud Computing ist nach wie vor sehr groß und das notwendige Vertrauen ist nicht vorhanden. Wie kann dieser problematischen Situation begegnet werden? Georg Rainer Hofmann, Meike Schumacher: Untersuchungen zur Akzeptanz von Cloud Computing Page 6

7 Methodischer Ansatz 1 Identifikation relevanter sozio-ökonomischer Kontexte 2 Analyse von akzeptanz- und vertrauensbildenden, aber auch gegenläufiger Mechanismen aus anderen diversen Kontexten und Branchen ( Case-based Evidence ) 3 Evaluation der Übertragbarkeit und Priorisierung der gefundenen Faktoren 4 Erarbeitung von Empfehlungen Page 7

8 Themenabgrenzung Keine repräsentative Untersuchung der Akzeptanz Prioritätssetzung auf (reale) Fallbeispiele Keine Untersuchung der Informationstechnischen Mechanismen Page 8

9 Case based Evidence Die Untersuchung von akzeptanz- und vertrauensbildenden Faktoren soll in den folgenden vier Branchen und Produkten bzw. Dienstleistungen durchgeführt werden: PKW: Auftrags-DV: Banken: Blindes Vertrauen in die Technik Cloud Computing bspw.: DATEV, DE-CIX Akzeptanz trotz Krise der Finanzmärkte Kraftstoff E10: Fehlschlag der Akzeptanz des Produkts Page 9

10 Fallbeispiel PKW langer Zeitraum zum Erproben und Testen von Fahrzeugen und Systemen TÜV-Sicherheitszertifikat für Fahrzeuge, Durchführung von Verkehrskontrollen durch die Polizei, Sicherheit kann quasi physisch gespürt werden umfassende Mobilitätsgarantie und Haftungstransfer Verkaufspsychologie: Sympathie Begeisterung Fakten und Preise Page 10

11 Fallbeispiel Auftrags-DV Marktführender IT-Dienstleister in speziellen Bereichen, wie Rechnungswesen und Buchführung, oder P2P-Exchange Anbieter von Cloud-Diensten siehe DATEV oder DE-CIX Berufsständische Genossenschaft (eg) oder Verein (e.v.) erhöht die Kontroll- und Überwachungsmöglichkeiten und -pflichten Experten unter sich z.t. lange Tradition der Kooperation Qualifizierter Dienst, hohe Preise Page 11

12 Fallbeispiel Bank Persönlicher Kontakt durch Bankberater sozialer Kredit Gesetzliche Bestimmungen (Einlagensicherungsfonds) und politische Einflüsse, öffentliche Kontrollorgane (BaFin) Tresor, Bankgebäude, Infrastruktur, Umgangsformen der Mitarbeiter, etc., als vertrauensbildende Symbole Page 12

13 Fallbeispiel E10 Technische Warnung am POS: Garantie? Informationsdefizite beim prospektiven Kunden, Abgrenzung zu E5, internationale Erfahrungen? Preissenkungen sind faktisch wirkungslos. Einbindung von Herstellern und Verbänden Diskussion im politischen Raum: Ökologie, Ethik der Lebensmittelverwendung, etc. Page 13

14 Ergebnisansätze Page 14

15 Ergebnisansätze Potenzielle(!) Informationstransparenz Aufklärung der Kunden zum Reifegrad der Technik Aufbau von Geschlossenen Kundengruppen Einrichtung öffentlicher(!) Gewährleistungen Übernahme von Haftungstransfer Psychologie der Sympathie, Vermittlung von Seriosität Diskussion im politischen Raum: Big Brother Award Preise und technische Details im Hintergrund Page 15

16 Praxispartner EuroCloud Deutschland_eco e.v. Ansprechpartner: Herr Bernd Becker, Vorstandsvorsitzender Herr Andreas Weiss, Geschäftsführer Dokumentation erscheint im Herbst 2012 Page 16

17 Kontakt Dipl. Bw. Meike Schumacher Prof. Dr. Georg Rainer Hofmann Page 17

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