2.8. Business Intelligence

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1 2.8. Zulieferer BeschaffungProduktion Kunde E-Procurement Customer Relationship (CRM) Supply Chain (SCM) Enterprise Resource Planning (ERP) Executive Information (EIS) Executive Support (ESS) Chef-Informations- (CIS) Top Führungs-Informations- (FIS) Top- Information (Top- - MIS) Unterstützu - Decision Support (DSS) Unterstützu Middle ngs- Entscheidungs-Unterstützungs- ngs- (EUS) (MUS) -Information (MIS) (MUS) Lower Operative Informations- (OIS) Support Support Operative DV- (MSS) (MSS) Ziel: Vermittlung des Ansatzes und Erläuterung der Komponenten Gliederung: E-Business 3. Rahmenkonzept 4. Einsatz Literatur: Stahlknecht/Hasenkamp S. 410 ff. Hansen S. 261 ff. 2

2 1. Vorbereitung eines Projektes ESS OIS MUS Info-Pool ERP SCM CRM FIS Top-MIS E-Procurement SCM DSS EIS EUS CIS MIS 3 1. Traditionelle -Unterstützungs- Dispositive Middle- Top- Executive Information Decision Support Einfache, berichtsorientierte (hochverdichtete interne und externe Daten) Modellgestützte Analysen (algorithmische Ausrichtung) Lower- Managem. Information Berichtsorientierte (schwach verdichtete interne Daten) Operative Transaktionsorientierte Administrations-, Dispositions- und Abrechnungssysteme 4

3 1. Information Top Middle Lower Operative DV- Information (MIS) synonym (für tiefere Hierarchieebenen) Operative Informations- (OIS) Information sind Informationssysteme, die Mitarbeiter bei der Erledigung ihrer täglich anfallenden Fachaufgaben unterstützen (Routineaufgaben). Orientierung auf operative, meist interne Informationen (harte Informationen) Berichtsorientierung mit Standardberechnungen (z.b. Summen-, Durchschnittsbildung) Basis für DSS (Desision Support ) und EIS (Executive Information ) 5 1. Decision Support Top Middle Lower Decision Support (DSS) synonym Entscheidungs-Unterstützungs- (EUS) Operative DV- Decision Support sind Informationssysteme, die Entscheider in semi- oder schlechtstrukturierten Entscheidungssituationen unterstützen. Algorithmische Orientierung Integration von Modell- und Methodenbanken Sensitivitätsbetrachtungen und Zielwertberechnungen Entwickler und Benutzer meist identisch (qualifizierte IDV) 6

4 1. Executive Information Top Middle Lower Executive Information (EIS) synonym Executive Support (ESS) Chef-Informations- (CIS) Führungs-Informations- (FIS) Top- Information (Top-MIS) Operative DV- Executive Information sind unternehmensindividuelle Informationssysteme, die speziell die höheren ebenen mit führungsrelevanten Informationen versorgen sollen Spannweite der benötigten Informationen Steuerbare Einheit Spannweite der benötigten Informationen Zulieferer Beschaffung Unternehmen Produktion Kunde 8

5 1. Abgrenzung Führungssystem des Business Intelligence TOP MIDDLE LOWER Externe Information Planen Steuern Überwachen Kontrollinfo. Ausführungssystem Wertschöpfende Prozesse 9 1. Begriff (BI) ist nicht nur ein Sammelbegriff für Frontend- Werkzeuge wie OLAP (OnLine Analytical Processing), MIS ( Information ), DSS (Decision Support ) etc. In der Literatur entwickelt sich BI als eigenständiger Begriff heraus, in dem das speziell durch das Internet entstandene E-Business integriert ist und eine Entscheidungsfundierung über Unternehmensgrenzen hinweg unterstützt wird. 10

6 2. E-Business Horizontale Integration Durch E-Business erfolgt eine horizontale Integration auf der operativen Ebene. Zulieferer Kunde Beschaffung E-Procurement Produktion Customer Relationship (CRM) Supply Chain (SCM) Enterprise Resource Planning (ERP) E-Business Externe Prozessverkettung Unternehmensinfrastruktur Personalwirtschaft Technologieentwicklung Beschaffung Unternehmensinfrastruktur Personalwirtschaft Technologieentwicklung Beschaffung Marketing und Marketing und Eingangslogistik Operationen Ausgangslogistik Kundendienst Eingangslogistik Operationen Ausgangslogistik Kundendienst 12

7 2. E-Business Typische Intra-Business- Unterstützung des innerbetrieblichen Leistungsaustausches. Integrierte Produkte, die meist als Standardsoftware angeboten werden (SAP, People Soft). Business-to-Business- (B2B) Unterstützung des Leistungsaustausches zwischen Unternehmen. Hierunter fallen zur Unterstützung der gesamten Lieferkette (Supply Chain Mangement) und der elektronischen Beschaffung (E-Procurement, Desktop Purchasing ) Business-to-Consumer- (B2C) Unterstützung des Leistungsaustausches zur Kundenseite. E-Commerce, Call- Center-Konzepte sind zu den traditionellen Absatzkanälen dazugekommen. Diese unter dem Begriff Multi-Channel bekannte Phänomen hat eine neue Klasse von n erzeugt, die eine kanalübergreifende Pflege und Kontrolle der Kundenbeziehungen erlauben (Customer-Relationship--). Business-to-Employee (B2E) Unterstützung des Leistungsaustausches zwischen Mitarbeitern und Unternehmen Business-to-Administration (B2A) Unterstützung des Leistungsaustausches zwischen Unternehmen und öffentlicher Verwaltung Rahmenkonzept Übersicht Wissenszugriff BUSINESS INTELLIGENCE (BI) BI-Portal (Single Point of Access) Wissensgenerierung/ -speicherung/ -distribution Analysesysteme: BSC, Value-based Mgmt, Risk Mgmt, Target Costing OLAP, Data Mining MIS, EIS, DSS... Knowledge Sharing & Distribution Content Metadaten Datenbereitstellung Data Marts Core Data Warehouse ETL Operative SCM ERP CRM E-procurement 14

8 3. Rahmenkonzept Data Warehouse / Data Marts / Metadaten Ein Data Warehouse ist i.d.r. eine relationale Datenbank, in der die Daten aus den operativen n abgelegt und gepflegt werden. Die Selektion aus den opera-tiven n erfolgt mit sog. Extraktions-, Lade- und Transformations- Werk-zeugen (ETL). Ein Data Warehouse setzt sich somit aus betriebswirtschaftlich harmonisierten Daten zusammen. Data Marts sind spezialisierte Datenpools, die bereits auf bestimmte Verwendungszwecke abgestimmt sind. Sie enthalten berechnete betriebswirtschaftliche Kennzahlen, Aggregationen etc. und sind nur für eine definierte Klasse von Anwendungen anwendbar. Metadaten sind Daten über die in der Datenbank enthaltenen Nutzdaten (z.b. aus welchem operativen System die Daten stammen oder die betriebswirtschaftliche Definition). Die Metadaten unterstützen somit die Datenintgrität Rahmenkonzept OLSP / Data Mining Der Begriff OLAP wurde 1993 von Codd geprägt. Der wesentliche Inhalt wird durch den Ausdruck Fast Analysis of Shared Multidimensional Information beschrieben. Führungskräfte sollen einen schnellen, im Mehrbenutzerbetrieb nutzbaren Zugriff haben, so dass umfassende, mehrdimensionale Analysen möglich sind. Betriebwirtschaftlich wichtig ist die Mehrdimensionalität, die es ermöglicht bestimmte Grössen in verschiedenen Perspektiven (Gesamtunternehmen, Filiale, Kunde;Drill Down) und Dimensionen (Kunden, Produkte, Zeit; Slice and Dice) zu analysieren. Der Begriff Data Mining entstammt der Mustererkennung und meint Verfahren (meist induktive Statistik), die Datenbestände auf bisher unbekannte Zusammenhänge untersuchen. Insbesondere ist es im sbereich verwendbar (Data Base Marketing), um Verhaltenweisen der Kunden zu analysieren. 16

9 3. Rahmenkonzept Content / BI-Portal Durch die Analysesysteme in Zusammenhang mit der Auswertung der Daten ergibt sich explizites Wissen, was elektronisch abspeicherbar ist. Für diese Zwecke sind sog. Content (CMS) einsetzbar. Für die Akzeptanz solcher ist der einfache und komfortable Zugriff entscheidend. Diesen Anspruch erfüllt das BI-Portal. Portale sind in den meisten Fällen web-basierte und damit virtuell zentralisierte Zugänge, die den Zugang der unter ihnen liegenden BI-Anwendungen bündelt Einsatz Closed-Loop-Ansatz OLAP, Date Mining, Modellierung und Segmentierung Data Warehousing / ETL Extraktion operativer Daten Herstellung von Datenkonsistenz Anwendung der BI Category Campaign Operative SCM ERP CRM E-procurement 18

3. Integrationsdimensionen, u. a. Integrationsrichtungen (vgl. 1 und 2) 4. Vertikale und horizontale Integrationsrichtung (vgl.

3. Integrationsdimensionen, u. a. Integrationsrichtungen (vgl. 1 und 2) 4. Vertikale und horizontale Integrationsrichtung (vgl. Anwendungssysteme 1. Vertikal: unterstützte organisationale Ebene Informationsdichtegrad 2. Horizontal: unterstützter Funktionsbereich betriebliche Grundfunktion 3. Integrationsdimensionen, u. a. Integrationsrichtungen

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