Business Intelligence was macht Unternehmen intelligent? White Paper

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1 Business Intelligence was macht Unternehmen intelligent? White Paper Autor: Jens Blank Juli 2012 Wassermann AG Westendstraße München

2 Zusammenfassung Über traditionelle Ansätze des Business Intelligence (BI) hinaus erweitert die Wassermann AG BI zu einer Managementphilosophie. Erfolgreiche Unternehmen sammeln und visualisieren nicht nur Daten, sie denken intelligent. BI ist kein Selbstzweck. Es erweitert die unternehmerische Entscheidungsbasis und schafft Handlungsspielraum durch Flexibilität. Die Wassermann AG bietet einen pragmatischen und verständlichen Einstieg in die Unternehmenssteuerung mit einer Kombination aus einem ausgereiften Anforderungsmanagement, vordefinierte Kennzahlen, sogenannte Ready2Go Pakete, und einem schlanken Tool zur Umsetzung in der IT. 1 Business Intelligence in der Praxis Kommt Ihnen das bekannt vor? - Meeting des Führungskreises: 09.00h - Agenda: Zielerreichung des Unternehmens und weitere strategische Ausrichtung Leider ist es nach einem einvernehmlichen Guten Morgen mit der Harmonie vorbei. Jeder hat andere Kennzahlen und selbst wenn es die Kennzahlen die Gleichen sind, hat jeder einen anderen Wert in der Tasche. Noch schlimmer: Jeder sieht die Ausrichtung des Unternehmens mit seiner individuellen Bereichs- bzw. Abteilungsbrille. Wie kann ich dieses Szenario durchbrechen? Wie setzt man BI und Kennzahlensysteme zielgerichtet und prozessorientiert ein? 2 Business Intelligence ein Status Quo Traditionell ist BI ein Sammelbegriff für Methoden und Prozesse zur systematischen Analyse (Sammlung, Auswertung und Darstellung) von Daten. Unternehmen wollen mit diesem Instrument ihre Geschäftsabläufe sowie Kunden- und Lieferantenbeziehungen profitabler machen, Kosten senken, Risiken minimieren und die Wertschöpfung vergrößern. Dies geschieht mit Hilfe analytischer und organisatorischer Konzepte, sowie entsprechender Systeme. Seite 2 von 7

3 In vielen Fällen versteht man unter Business Intelligence die reine Automatisierung des Berichtswesens (Reporting). In diesem Sinne ist BI nur eine Methodik zur Datenerfassung und zur Visualisierung von Zusammenhängen im Unternehmen. Das Institut für Business Intelligence erweitert BI zur Gesamtheit von Managementgrundlagen und somit als die Integration von Strategien, Prozessen und Technologien, um aus verteilten und inhomogenen Unternehmens-, Markt- und Wettbewerberdaten erfolgskritisches Wissen über Status, Potentiale und Perspektiven zu erzeugen. Abb.1 verdeutlicht BI als gesamtunternehmerische Gestaltung des Informations- und Berichtswesens. Auf allen Ebenen dienen Kennzahlen (KPIs) der Steuerung der Unternehmensprozesse. Abb. 1: BI als Managementfunktion 3 Business Intelligence mit viel Intelligenz, wenn ich bitten darf Erfolgreiche Unternehmen verstehen und nutzen BI noch über den o.g. skizzierten Ansatz hinaus. Sie konkretisieren Ihre BI-Strategie und schaffen Handlungsspielräume einfach intelligent. Insofern manifestiert BI für die Wassermann AG eine Managementphilosophie zur Unternehmensführung und zur Evaluierung strategischer Wettbewerbsvorteile. Diese integriert traditionelle BI-Ansätze zur Datenbereitstellung und Visualisierung, integriert ganzheitliche unternehmerische Sichtweisen und erweitert BI zum Treiber von Handlungsspielräumen und strategischer Wettbewerbsvorteile. Abb. 2 verdeutlicht dies am Beispiel der Schaffung von Handlungsspielräumen in der Supply Chain: Seite 3 von 7

4 Abb.2: Handlungsspielräume schaffen und nutzen 4 Umsetzung Der Weg zum Erfolg Praktische Erfahrungen der Wassermann AG zeigen, dass die erfolgreiche Umsetzung auf drei konzeptionellen Säulen (vgl. Abb. 3) baut: 1. Strategische Ausrichtung Klare, robuste und praxiserprobte Methodiken zur Evaluierung und Definition von Kennzahlen und der notwendigen Datenbasis. 2. Management der BI-Initiativen Ohne IT geht es nicht! Ohne die richtige Systemarchitektur ist jedes BI-Projekt zum Scheitern verurteilt. Folgende Grundprinzipien sollten hierbei beachtet werden:» Performance» Systemunabhängigkeit» Daten in Echtzeit» Reporting mit vordefinierten Templates 3. Best Practice IT-Lösungen Im Fokus steht der Endanwender der Information. Medienübergreifend und flexibel müssen die Datenverarbeitung, deren Speicherung und Reportingtools auf dessen Informationsbedarf ausgerichtet werden. Seite 4 von 7

5 Abb. 3: Beispiel: Umsetzung BI Säulen des Erfolgs 5 Realisierungsbeispiel Ready2Go - Pakete Zum Einstieg in die Welt des BI hat die Wassermann AG sogenannte Ready2Go Pakete entwickelt (vgl. Abb. 4 Ready2Go by Wassermann AG). Losgelöst vom reinen Abteilungsdenken und unabhängig der vorhandenen Systemlandschaft sind diese einfachen Kennzahlen dazu geeignet, ein Unternehmen in der Gegenwart zu steuern und für die zukünftige Ereignisse bestmöglich vorzubereiten. Beispiel: Originäre Aufgabe des Managements ist die Überwachung und Steuerung des Umsatzes und des Auftragseingangs im Zielkorridor. Für künftigen Umsatz und EBIT sind Kundentermintreue und Wertschöpfung wichtige Faktoren. Seite 5 von 7

6 Abb. 4: Ready2Go by Wassermann AG 6 Realisierungsbeispiel Bestandsmonitor Intelligente Unternehmenssteuerung bedeutet für die Wassermann AG auch die einfache und vor allem auch standardisierte Lösung spezieller Fragestellungen und Geschäftsfälle. Basierend auf einemeinheitlichen Datenmodell sind differenzierte Analysen möglich. Wichtig: Jeder kommt hierbei zum selben Ergebnis. Ein Beispiel hierfür ist das Tool Bestandsmonitor. Ziel ist die Bestandsminimierung bzw. das Vorhalten optimaler Bestandsmengen (vgl. Abb. 5 Bestandsmonitor). Innerhalb eines kurzen Implementierungszyklus können auf Artikelebene einheitliche Bewertungen durchgeführt werden und das komplette Maßnahmencontrolling durchgeführt werden. Seite 6 von 7

7 Abb. 5 - Bestandsmonitor Hauptvorteile im Einzelnen sind:» Schnelle Ermittlung der Top-Bestandstreiber» Ad-Hoc Analyse der Top-Bestandstreiber» Reichweitenanalyse» ABC /XYZ Analyse» Definition geeigneter Maßnahmen/Abbildung des Verbesserungszyklus in einem einzigen Tool (Bestandsziel, Ist-Bestand, Ableitung von Maßnahmen etc.)» Kurze Implementierungsphase 7 Fazit Erfolgreiche Unternehmen erweitern vorherrschende BI-Ansätze und steuern intelligent mit Kennzahlen. Ohne unnütze Datenfriedhöfe ist BI immer zielorientiert und darauf ausgelegt künftige Wettbewerbsvorteile zu reüssieren. Es ist kein Selbstzweck. durch ein State-of-Art-Reporting und einer Best-in-Class-Systemarchitektur mit vordefinierten Kennzahlen bzw. einer praxiserprobten Methodik zur Kennzahlendefinition. Somit bietet die Wassermann AG einen pragmatischen und verständlichen Einstieg in die Unternehmenssteuerung mit BI der nächsten Generation. Seite 7 von 7

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