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2 BESTELLFAX an +49 (0)7254 / oder ONLINE: Leitfaden -Marketing 2.0 Hrsg.: T. Schwarz, 500. S. geb Das wichtigste Argument für -Marketing ist dessen Effizienz. In kritischen Zeiten zählt einzig das Kosten-Nutzen-Verhältnis von Werbung. Während klassische Werbebudgets gekürzt werden, erhöhen 60 Prozent der US-Marketer ihre Ausgaben für - Marketing. In diesem Buch erfahren Sie, wie Unternehmen -Adressen gewinnen, Versandsysteme integrieren und Kampagnen entwerfen. Leitfaden Integrierte Kommunikation Hrsg.: T. Schwarz & G. Braun, 324 S., geb, 2. Aufl., 2006 Schon heute produzieren Verbraucher mehr Marketinginformationen, als die Unternehmen selbst. In Weblogs, Communities und Video- Plattformen wird fleißig kommentiert. Integrierte Kommunikation gerät zum Vabanquespiel: Wer Kritik unterdrücken will, fordert diese heraus. In diesem Buch erläutern ausgewiesene Experten, wie Unternehmen eine einheitliche Außendarstellung erreichen. Leitfaden Online Marketing Hrsg.: T. Schwarz, 858 S., geb., 2. Aufl., 2008 In diesem Buch erläutern die einhundert renommiertesten deutschsprachigen Online- Marketing-Experten, was sich bewährt hat. Es bündelt das aktuelle Wissen einer jungen Branche. Von Affiliate- über Suchmaschinenmarketing bis zum Web 2.0 werden Strategien erläutert und praktische Tipps gegeben. Leitfaden Permission Marketing Hrsg.: T. Schwarz, 285 S., geb., 2005 Die Zeiten sind vorbei, als Unternehmen es sich leisten konnten, Werbung zu verbreiten, die keiner beachtet. Deshalb setzen Firmen heute auf den vom Verbraucher erwünschten Dialog. Das ist preiswerter, belästigt niemanden und bringt besseres Image sowie mehr Umsatz. Leitfaden Dialogmarketing Hrsg.: T. Schwarz, 536 S., geb., 2008 Dialogmarketing ist mehr als nur der Dialog mit dem Kunden per Brief. Neue digitale Technologien bringen Veränderung. In diesem Leitfaden berichten renommierte Experten des deutschsprachigen Dialogmarketing auf welche Veränderungen sich Marketer einstellen müssen. Leitfaden -marketing und Newslettergestaltung Autor: T. Schwarz, 194 S., geb., 3. Aufl., 2004 Trotz Spam und Viren: seriöse Newsletter boomen. Wer seinen Kunden etwas zu sagen hat, erreicht zweistellige Reaktionsraten und spart Mailingkosten. Wie Sie dieses Ziel in zwölf Schritten erreichen, verrät Deutschlands - Profi in seinem Standardwerk. JA, ich bestelle: Leitfaden -Marketing ,90 Euro Leitfaden Online Marketing 39,90 Euro Leitfaden Dialogmarketing 29,90 Euro Leitfaden Integrierte Kommunikation 24,90 Euro Leitfaden Permission Marketing 24,90 Euro Leitfaden Marketing und Newsletter-Gestaltung 20,00 Euro Die Preise enthalten 7% MwSt., hinzu kommen pro Lieferung 3,- Euro Versandkosten. Bei internationalem Versand werden die tatsächlichen Portokosten in Rechnung gestellt. Datum/Unterschrift Vor-/Nachname Straße Firma PLZ/Ort Telfon / Fax / Telefon marketing-börse GmbH, Melanchthonstr. 5, Waghäusel, Tel / ,

3 INHALT Einleitung... 9 Torsten Schwarz 1. Grundlagen Die ist tot es lebe die Maya Reinshagen -Nutzung und Newsletter-Akzeptanz Susanne Fittkau -Marketing im Marketing-Mix Martin Aschoff ing oder Briefmailing Oliver Reinke Einen -Adressverteiler rechtssicher aufbauen René Kulka Konzeption und Realisierung eines Newsletters Yvonne Perdelwitz Wichtige Grundlagen: Format und Gestaltung Sebastian Badenberg Zusammenarbeit mit einer Full-Service-Agentur Yvonne Perdelwitz Kenngrößen im -Marketing Britta Queda Kennzahlen optimieren Optimierung von Multichannel-Kampagnen Steffen Stahl, Karsten Winkler Newsletter-Reporting: Von der Zahl zum Wissen Frank Strzyzewski Key-Performance-Indicators im -Marketing Olav A. Waschkies Webanalyse und -Marketing verbinden Ralf Haberich Die Rolle von im Performance-Marketing Burkhard Köpper 3. Adressen gewinnen und pflegen Gewinnung und Anmietung von -Adressen Stefan Appenrodt

4 T. Schwarz: Leitfaden -Marketing 2.0 / Inhaltsverzeichnis Co-Sponsoring und Co-Registrierung Jan-Philip Ziebold Optimale Maßnahmensteuerung in der Lead-Generierung Daniel Augustin Adressbestand analysieren und bereinigen Gregor Abt Listenpflege durch Rückläuferbearbeitung Sebastian Böttger Digitale Körpersprache für die Neukundengewinnung nutzen Uwe-Michael Sinn 4. s gestalten Usability Stolpersteine im Posteingang wegräumen Maya Reinshagen Erfolgsfaktor Betreffzeile Swen Krups Gestaltung erfolgreicher Verkaufsmails Uwe-Michael Sinn Segmentierung und Personalisierung Dirk Ploss Gestaltung der Anrede Nicola Battistini, Joana Kruse Mit Videomails Response steigern René Kulka Kampagnenoptimierung durch selbstlernende Systeme Marcus Mende, Christina Rasimus-Aust 5. Versand optimieren Den richtigen Versandzeitpunkt wählen Michael Kornfeld Vergleich verschiedener Versandzeiten Nicola Battistini, Joana Kruse Werbedruck intelligent steuern Frank Strzyzewski Testen des Newsletters vor dem Versand Jörg Arnold Spamfilter vermeiden Zustellung sichern Britta Queda Relevanz herstellen Segmentierung von Verteilerlisten Frank Strzyzewski, Fabio Tripicchio Gender Marketing Frauen lesen anders als Männer Maya Reinshagen 4

5 T. Schwarz: Leitfaden -Marketing 2.0 / Inhaltsverzeichnis Lifecycle -Marketing Ulf Richter Triggered s mehr Umsatz durch Relevanz Volker Wiewer Anstoßketten und Nachfassmails Frank Strzyzewski, Tobias Pfeifer Die Begrüßungsmail ungenutztes Potential Daniel Harari Lead-Warming und Reaktivierung inaktiver Leser Saskia Blume 7. Trends erkennen 2.0: Twitter und Social Media Messaging Christoph Salzig -Marketing mit Social Media verbinden William Schnabel Weiterempfehlungen in die sozialen Netzwerke René Kulka -Marketing-Wissen: Inbound- s Frank Strzyzewski, Anouar Haha Mobile -Marketing Stefan von Lieven Technische Anforderungen an mobil empfangene s Thomas Göring RSS die neue Form des Dialogmarketings Stefan von Lieven RSS als Syndication-Technik Jörg Rensmann Reichweite von Newslettern im Web erhöhen Martin Philipp Newsletter-Management in einer Filialorganisation Andreas Landgraf Rechtslage beachten Rechtliche Rahmenbedingungen im -Marketing Jens Eckhardt Eine rechtssichere Einwilligung gewinnen Martin Schirmbacher 9. Fallbeispiele Adressdatenbanken aufbauen, verwalten und nutzen So optimiert INTEWA die Adressdatenbank Ralph Kreuzer 5

6 T. Schwarz: Leitfaden -Marketing 2.0 / Inhaltsverzeichnis Der Wert aktiver Abonnenten bei RTL Stefan von Lieven TMG steigert Ertrag durch Segmentierung William Schnabel mymuesli: Mass-Customization per Ulf Richter Transaktionsmails erhöhen die Kundenbindung Jörn Grunert -Kampagnen einbinden, gestalten und optimieren Multichannel -Marketing bei Verlagen Sebastian Böttger Energie Start-up setzt auf Online-Power Christoph Morach Telekommunikationsanbieter steigert Konversion Sebrus Berchtenbreiter Opodo erhöht Zustellqualität beim Versand Kati Schulze Versandsysteme auswählen, integrieren und automatisieren Deutsche Welle bietet internationale Themenvielfalt Volker Wiewer Individuelle, effiziente Newsletter für Lehrkräfte Claudia Joest Dezentrale ings in der Automobilbranche Andreas Landgraf Leica Geosystems steuert Redaktions-Workflow Jan-Philip Riehle Maschinenhersteller Weinig AG bietet B2B-News Britta Queda Professionelle Software für Agentur-Kunden Martin Philipp Neue Kunden gewinnen und bestehende halten Schlecker gewinnt neue Kunden per Newsletter Michael Mohr Touristik nutzt erfolgsbasiertes -Marketing Thomas Vetter DHL bindet Kunden per Widget Jörg Rensmann Kunden-Feedback per im Kommen Frank Prenninger 10. Anhang Autorenverzeichnis Stichworte

7 T. Schwarz: Leitfaden -Marketing 2.0 / Vorwort Vorwort Erstmals seit dem zweiten Weltkrieg sind letztes Jahr in den USA die Ausgaben für Werbebriefe nicht gestiegen, sondern gesunken. Über die Hälfte der US- Unternehmen baut dagegen ihre -Marketing-Aktivitäten aus. Mit weniger Budget mehr erreichen, lautet die Devise. Seit zehn Jahren gibt es nun schon professionelles -Marketing. Waren es damals noch ein Viertel der unter Vierzigjährigen, die das Medium nutzten, sind es heute neunzig Prozent. Damals war es durchaus möglich, mit selbstgestrickter Software Serienmails zu versenden. Heute haben die Anbieter professioneller -Marketing-Systeme jeweils über hundert Mannjahre Erfahrung. Damit stehen unzählige Möglichkeiten bereit, -Kampagnen zu optimieren. Die meisten Versandhändler nutzen die Palette der Instrumente, und sie wissen warum: Über ein Viertel des Online-Versandhandelsumsatzes sind auf einen Anstoß per zurückzuführen. Obwohl inzwischen knapp fünf Milliarden Euro E-Commerce-Umsatz auf -Marketing zurückgeführt wird, gibt es drei Hürden: 1. Die meisten Manager können sich nicht vorstellen, dass Newsletter funktionieren. Warum? Weil sie an sich selbst beobachten, dass sie die meisten ungelesen löschen. Susanne Fittkau hat auf Seite 25 Zahlen, die das Gegenteil beweisen. 2. Die meisten -Marketing-Abteilungen leiden unter mangelnder Aufmerksamkeit, weil sie fast kein Budget haben. Klar, dass die Kollegen, die für Tausende von Euro Werbebriefe versenden, mehr Beachtung erhalten Marketing wird meist nebenher erledigt. Selten ist die Zeit da, all die Optimierungsmöglichkeiten auch zu realisieren, die in diesem Buch beschrieben werden. Und dann gibt es noch eine vierte Hürde: Vielen Marketern ist noch nicht bewusst, wie weit inzwischen der Wissensstand im -Marketing fortgeschritten ist. Genau das war der Grund für dieses Buch. Den letzten Leitfaden -Marketing konnte ich noch selbst schreiben. Inzwischen ist das Fachwissen dermaßen spezialisiert, dass die einzelnen Detailbereiche nur noch von Spezialisten überblickt werden können. Mein großer Dank geht daher an all die Autoren, die viel Zeit und Mühe investiert haben, um den Stand des Wissens zu ihren jeweiligen Themen zu dokumentieren. 7

8 T. Schwarz: Leitfaden -Marketing 2.0 / Vorwort Das erste Kapitel dieses Buchs richtet sich an diejenigen, für die - Marketing noch Neuland ist. In den Folgekapiteln werden einzelne Detailaspekte vertieft. Das letzte Kapitel umfasst eine Reihe von Praxisbeispielen. Möge dieses Buch dazu beitragen, dass Unternehmen mehr interessante und relevante s schreiben. Denn auch im Zeitalter von Twitter und Social Web kommt kein Unternehmen darum herum, mit seinen Kunden auch per zu kommunizieren. Torsten Schwarz Waghäusel im September

9 MIT VIDEOMAILS 4 RESPONSE STEIGERN RENÉ KULKA Wie wäre es mit Öffnung- oder Click-Through-Raten von hundert Prozent und mehr? Möglich ist dies zum Beispiel durch Video- s, die eine besonders hohe Aufmerksamkeit erzeugen und sich zudem über Mund-zu- Mund-Empfehlungen viral verbreiten können. Mit Videos ist eine effiziente Verknüpfung vieler Informationen durch Bilder, Text und Audio auf engstem Betrachtungsraum möglich. Ideal für s also, die meist nicht breiter als 600 bis 700 Pixel sind und oft im kleinen Vorschaufenster betrachtet werden. Ob 360-Grad-Ansicht eines Artikels oder Präsentation des Produktes in Aktion ein Videoclip erzeugt viel Aufmerksamkeit, leistet Überzeugungsarbeit und stößt mit überdurchschnittlicher Klickrate auf eine vergleichsweise hohe Werbeakzeptanz [1]. Wirkten bis vor wenigen Jahren noch zu geringe Bandbreiten als Hemmschuh beim Video-Advertising, besitzen heute bereits 58 Prozent der deutschen Haushalte einen Breitbandanschluss [2]. Im -Marketing standen zudem vor allem die trotz Komprimierung noch großen Gewichte von Videos sowie die restriktiven Sicherheitseinstellungen bei Fre ern und -Clients einer breiten Nutzungsmöglichkeit entgegen, aber auch mangelndes Wissen über verschiedene Workarounds. Welche Möglichkeiten derzeit technisch verfügbar und welche davon bei Ihnen wann zum Einsatz kommen können, zeigen die folgenden Ausführungen. Dabei werden unter Video- s solche s verstanden, die ohne zusätzliche Downloads Animation mit und ohne Ton abspielen können, oder zumindest einen statischen Video-Hinweis enthalten. Abspielen von Videos sollte keine Spezialsoftware erfordern Video im -Anhang Videoclips könnten prinzipiell als -Anhang der hinzugefügt und so im -Marketing berücksichtigt werden. Dies ist allerdings aus mehreren Gründen ein nicht zu empfehlender Ansatz. Zum einen werden Anhänge vielfach beim Empfänger geblockt und sind daher ohne Umwege nicht aufrufbar. Ferner ist das Video nicht im -Inhalt integriert und verfehlt somit möglicherweise die beabsichtigte Aufmerksamkeitswirkung. Die erreicht daneben durch die Dateigröße des Videos schnell ein sehr hohes Gewicht. Dies führt beim Empfänger zu einer langen Ladezeit für die . Beim Internet Service Provider (ISP) beansprucht der Versand großer s sehr viele Ressourcen, was sich negativ auf die Zustellungsrate der E- Mails auswirken kann. Und schließlich entstehen Ihnen je nach Aussendungsmenge schnell prohibitiv hohe Kosten für das entstandene -Versand- Dateianhänge sind nicht zu empfehlen 233

10 T. Schwarz: Leitfaden -Marketing 2.0 / Kap. 4 s gestalten Volumen bei Ihrem Dienstleister. Videos in Anhängen sind daher insgesamt für professionelles -Marketing keine sinnvolle Option. Vorgetäuschtes Abspielgerät ist am verbreitetsten Fake-Player Die bis heute am weitesten verbreitete Methode, Videos im -Marketing zu nutzen, ist die Platzierung eines Bildes, das einen Videoplayer inklusive Bedienelemente vortäuscht ( Fake-Player ). Im Fake-Player wird ein aufmerksamkeitsstarkes Standbild aus dem Videoclip mit einem Abspielknopf darüber abgebildet. Dies erweckt beim -Empfänger den Eindruck, als wäre der Clip in der eingebunden und dort direkt abspielbar (daher Fake ). Beim Klick auf den Abspielknopf beziehungsweise auf das Bild wird der Clip dann auf der Landing-Page oder in der Webansicht abgespielt. Das Video kann auf Basis gängiger Technologien (zum Beispiel Flash, Quicktime, Windows Media) gestreamt und wie beim Nutzer gewohnt vor- oder zurückgespult werden, sodass eine optimale Usability stets gewährleistet ist. Bei vielen Webmailern und -Clients werden standardmäßig externe Bilder unterdrückt. Daher sollte unterstützend zum Fake-Player-Bild eine Handlungsaufforderung ( Videoclip anschauen ) im Alt-Attribut der Grafik sowie eine unterhalb der Grafik platziert werden. Die Vorteile des Fake-Players liegen in der hohen Effizienz. Die Kosten sind denkbar gering. Selbst etwaige Ausgaben für das Hosting des Video-Clips können eingespart werden, wenn hierfür auf den kostenlosen Service gängiger Video-Netzwerke wie YouTube zurückgegriffen wird. Und auch sonst ist diese Variante sehr praktikabel: zwar wird das Video nicht direkt in der abgespielt, kann aber allein als Screenshot im vorgetäuschten Player die Click- Through-Rate bereits dauerhaft vervielfachen, da solche interaktiv anmutenden (Video-)Elemente sehr viel häufiger angeklickt werden, als ein entsprechender Text-Link [3]. Abspielen innerhalb der nur bei Outlook möglich Dynamic-Source-Attribut im Image-Tag Mit dem dynsrc (Dynamic-Source)-Attribut im IMG (Image)-Tag ist es möglich, Videos im Rahmen von Standard-Hypertext Markup Language (HTML) zu nutzen. Einerseits erfreulich ist, dass hiermit theoretisch auch in s die Einbindung vollwertiger Videoclips in gängigen Kodierungen mit hoher Kompression und mit Klanguntermalung möglich ist. Andererseits ernüchternd ist dagegen die Tatsache, das sich die Unterstützung des Attributs hauptsächlich auf -Clients beschränkt, die den Internet Explorer 2 bis 7 zum Darstellen der s nutzen. Dies sind vornehmlich Outlook Express sowie Outlook 2000, 2002 und Die allermeisten Webmailer dürften das dynsrc-attribut automatisch entfernen, sodass hier unabhängig vom verwendeten Betriebssystem und Browser kein Clip abgespielt wird. 234

11 René Kulka: Mit Videomails Response steigern Wird Dynamic Source nicht unterstützt oder ausgeblendet, ist dennoch die Darstellung einer Fallback-Grafik bei den meisten -Clients (außer etwa Outlook 2007, das stattdessen ein rotes Kreuzchen anzeigt) möglich. Die Fallback-Grafik ist im src (Source)-Attribut des IMG-Tags wie üblich zu spezifizieren. Gerade im Consumer-Bereich genießen die älteren -Clients von Microsoft noch eine hohe Verbreitung [4], [5]. Trotz insgesamt mangelhafter Unterstützung werden somit noch relativ viele -Empfänger einen derart eingebunden Clip zu sehen bekommen. Animierte GIF-Grafiken Graphics Interchange Format (GIF)-Grafiken ermöglichen Animationen, also Aneinanderreihungen einzelner Bilder (so genannte Frames ), die sequentiell ( Daumenkino ) abgespielt werden. Nach einzelnen Frames können Pausen in hundertstel Sekunden und am Ende der Animation kann ein Stop oder eine Wiederholung gesetzt werden. Mit animierten GIFs ist es durch viele Einzelbilder und kurze Pausen also möglich, stumme Videoclips abzuspielen. Der Hauptvorteil dabei ist, dass diese in allen gängigen -Clients und Webmailern dargestellt werden. Einzige Ausnahme bildet Outlook 2007, das nur das erste Frame der Animation darstellt sowie Apple Mail 3 [8]. Für - Marketing-Zwecke kann ein gegebener Videoclip (zum Beispiel ein YouTube- Video) so umgewandelt werden, dass die resultierende GIF-Animation wie ein Video-Clip wirkt. Die Herausforderung bei der Umwandlung und Optimierung liegt bei der Erzielung einer möglichst geringen Dateigröße der Grafik bei gleichzeitiger Erhaltung einer passablen Bildqualität. Gerade bei größeren - Aussendungen und vielen -Öffnungen und damit Grafikabrufen innerhalb kürzester Zeit kann der Server-Upstream schnell zum Engpassfaktor werden. Dies kann dazu führen, dass das Video nicht flüssig geladen und abgespielt wird. Daher ist es unumgänglich, die Dateigröße zu optimieren. Zur Reduzierung der Dateigröße gibt es vier Hauptansatzpunkte: Länge Die Länge des Videos: Je kürzer der Clip, desto geringer ist die resultierende Dateigröße. Binden Sie bei längeren Videos statt des kompletten Clips einen Teaser mit wenigen Sekunden Spielzeit ein. Dieser kann zum Beispiel mit einem halb gefüllten Fortschrittsbalken und einem Abspielknopf enden, um zu signalisieren, dass per Mausklick das komplette Video abrufbar ist. Pixel Je weniger Pixel pro Einzelbild gespeichert werden, desto geringer ist die Dateigröße. Es empfiehlt sich, die Standardmaße für Videos (zum Beispiel 640 x 480) um den Faktor ein Drittel also auf circa 210 x 160 zu skalieren. Daumenkino als Videoersatz und Blickfänger 235

12 T. Schwarz: Leitfaden -Marketing 2.0 / Kap. 4 s gestalten Hohe Traffic- Last nach der Aussendung beachten Bilder pro Sekunde Je weniger Bilder pro Sekunde dargestellt werden, desto geringer ist die Dateigröße. Nach rein optischen Gesichtspunkten reicht meist eine halbierte Rate von zwölf bis dreizehn Bildern pro Sekunde aus, um den Eindruck einer flüssigen Bewegung beizubehalten. Allerdings bilden zehn Bilder pro Sekunde das technisch bedingte Limit, da im Internet Explorer sonst Berichten zufolge Darstellungsprobleme auftreten können [6]. Farben Sowohl die Anzahl der Farben als auch die Zusammenstellung der Farbpalette kann zur Optimierung genutzt werden. In der Regel reichen 128 oder 64 Farben für eine ordentliche Darstellung des Clips aus. Falls möglich, sollte eine optimierte Farbpalette genutzt werden, bei der für jedes Frame die optimale Anzahl Farben gesetzt wird. Weitere Dinge, die es zu beachten gilt: Die Einbindung von Sound ist technisch nicht möglich. Platzieren Sie unter den Clip eine Grafik mit einem durchgestrichenen Lautsprecher-Symbol. So signalisieren Sie, dass es sich nicht etwa um einen Fehler in der handelt und dass gegebenenfalls per Mausklick auf das Video der Clip mit Sound im Webbrowser geladen werden kann. Im Ergebnis schlägt der Video-Clip pro -Öffnung beziehungsweise pro Abruf mit circa einhundert Kilobyte pro Sekunde zu Buche. Je nach Aussendungsvolumen kann so zu Stoßzeiten eine sehr hohe Traffic-Last von einem Abruf pro Sekunde oder mehr entstehen. Die Last sollte nach Möglichkeit auf mehrere Server verteilt werden. Auch wenn GIF keine Pufferung unterstützt, sollte so dennoch in der Regel ein flüssiges Abspielen sichergestellt sein. Bedenken Sie, dass ältere Rechner und gerade mobile -Clients die hohe Central Processing Unit (CPU)-Last, die bei der Dekomprimierung und Anzeige der Einzelbilder entsteht, mitunter schlecht verarbeiten können. Outlook 2007 stellt nur das erste Frame des Videos dar. Als erstes Bild empfiehlt sich daher die Darstellung eines Fake-Players mit kurzer Einblendzeit von zum Beispiel ein Hundertstel Sekunde. So weisen Sie darauf hin, dass gegebenenfalls per Mausklick auf das Bild ein Videoclip aufrufbar ist. YouTube-Videos in Googl Seit April 2009 bietet der Webmailer Googl Nutzern die Möglichkeit, YouTube-Videos in s anzuzeigen und abzuspielen. Bislang ist das Feature allerdings experimentell und muss vom Googl -Nutzer in den Gmail Labs- Einstellung zunächst aktiviert werden. Danach werden bei der -Ansicht alle erkannten YouTube-Videolinks unterhalb des -Körpers als direkt abspielbare Clips eingebunden. Beachten Sie, dass Videolinks derzeit nicht erkannt werden, wenn sie zum Beispiel durch ein -Versandsystem als Tracking-Links maskiert wurden. YouTube-Links müssen beim Versand also 236

13 René Kulka: Mit Videomails Response steigern vom Click-Tracking ausschließbar sein. Je nach Verbreitung von Googl - Nutzern im -Verteiler kann es sinnvoll sein, eine entsprechende Segmentierung durchzuführen. Bitten Sie die Googl -Nutzer zum Beispiel im Pre-Header der darum, die Funktion zu aktivieren, um fortan Ihre (YouTube-)Video-Botschaften zu erhalten. Eingebettete Objekte und zertifizierte s Direkt in die eingebettete Objekte von Video-Technologien wie Adobe Flash, Apple Quicktime oder Java galten für -Marketing bislang als ungeeignet. Die Inhalte werden aus Sicherheitsgründen (außer Apple Mail, das Flash-Filme darstellt) vom -Client oder Webmailer unterdrückt. Eventuell werden die s aufgrund eines höheren Spamscorings vom Mailserver aber auch gar nicht erst im Posteingang zugestellt. Der -Service Provider Campaign Monitor hat in diesem Zusammenhang im Januar 2009 eine Untersuchung bezüglich der Unterstützung der Video-Technologien durch die -Clients durchgeführt [7]. Im Ergebnis stand fest: eine Unterstützung ist nach wie vor fast flächendeckend nicht gegeben und die Nutzung daher keine sinnvolle Option. Anfang April 2009 stellte der Authorisations-Dienstleister Goodmail einen Zertifizierungsservice vor, deren Versender gewissen Qualitätsstandards genügen und somit als vertrauensvoll eingestuft werden können. Diese CertifiedVideo (CeV)- s sind in der Lage, echte Videos inklusive Audio, hoher Kompression, Streaming und mit den üblichen Funktionalitäten wie Pause oder Vor- und Zurückspulen direkt in s einzubetten. Die Streaming- Technik für das Video basiert dabei auf Adobe Flash. Derzeit ist der Service noch beschränkt auf die Nutzung von AOL-Konten, wobei für 2009 das Angebot über weitere Internet Service Provider in der Planung ist. Es bleibt abzuwarten, wie der Service sich verbreitet. Dies wird nicht zuletzt eine Frage des Preises sein: zum Start fallen pro tausend versandter Mails fünf US-Dollar an. Zertifizierte Videos können ein Weg sein Fazit Im Rahmen des Beitrags sollte deutlich geworden sein, dass die Möglichkeiten der Nutzung von Videos im -Marketing durch technische Restriktionen immer noch stark beschränkt sind, sich aber derzeit einiges bewegt. Quasi aus der Not heraus entwickelten sich mit Fake-Playern, Dynamic Source und animierten GIFs einige Ansätze, mit denen Videos trotz der Restriktionen Response-steigernd im -Marketing eingesetzt werden können. Wer Videos im -Marketing nutzen möchte, sollte den Einsatz von animierten GIFs oder eines Fake-Players prüfen. Gerade Letzterer besticht durch eine sehr hohe Effizienz und sollte nach Möglichkeit immer berücksichtigt werden. Im Einzelfall kann auch die Einbindung eines Videos mittels Dynamic Source und zum Beispiel einem animierten GIF als Fallback-Grafik sinnvoll sein. Animiertes GIF oder Fake-Player 237

14 T. Schwarz: Leitfaden -Marketing 2.0 / Kap. 4 s gestalten Auf jeden Fall dürfen wir erwartungsvoll in die Zukunft blicken um zu schauen, welche Steine mit der Anzeige von YouTube-Videos bei Google und nicht zuletzt mit der Einbindung von vollwertigen Video-Playern als CertifiedVideos für die nahe Zukunft ins Rollen gebracht wurden... Literatur [1] The Latest Ad Click Count. [2] Große Marktpotenziale für Breitband. [3] Video current practices. [4] client popularity. [5] client market share. [6] The intersection of online video and marketing. [7] The current state of video in . [8] Are video GIFs used in marketing campaigns really video? 238

15 Das Dienstleisterverzeichnis F Unternehmen I Experten I Ausschreibungen Termine I News I Jobangebote I Fachartikel Das Dienstleisterverzeichnis marketing-börse ist das größte deutschsprachige Spezialverzeichnis für Marketing. Dort finden Sie: Unternehmen, Agenturen und Experten rund um Marketing und Vertrieb Einen umfangreichen Branchenkatalog von Außenwerbung über Suchmaschinen-Optimierung bis Zielgruppenanalyse Pressemeldungen und Fachartikel Messen, Kongresse und Seminare Projektausschreibungen und Stellenangebote Marktübersichten und Webinare Branchenverbände, Downloads und ein umfangreiches Newsletterarchiv Kommen Sie aus dem Bereich Marketing? Dann tragen Sie sich gleich ein.

16 Praxis-Ratgeber für Online-Marketing Leitfaden Dialogmarketing T. Schwarz, 536 Seiten, Preis: 29,90 Euro, gebunden, 2008 ISBN: Dialogmarketing ist mehr als nur der Dialog mit dem Kunden per Brief. Das Mailing braucht Ergänzung, denn erst der richtige Medienmix bringt nachhaltige Wirkung. Zudem eröffnen digitale Technologien neue Wege. Relevanz heißt das Zauberwort für den erfolgreichen Kundendialog. Die Themen reichen von der Werbewirkung über Texten bis zum Aufbau einer Kundendatenbank. Der Einsatz von Dialogmarketing in den verschiedenen Branchen wird detailliert beschrieben. Leitfaden Online Marketing T. Schwarz, 858 Seiten, Preis: 39,90 Euro, gebunden, 2. Auflage, 2008 ISBN: Online-Werbung wächst derzeit zehnmal schneller als alle anderen Werbemedien. Dieses Buch bündelt erstmals das aktuelle Wissen einer jungen Branche. Die Autoren sind die führenden Köpfe der Online-Branche. Die Beiträge enthalten Umsetzungsvorschläge, die sich in der Praxis bewährt haben. Von Affiliate-Marketing über Suchmaschinen-Optimierung bis zum Web 2.0 werden Strategien erläutert und praktische Tipps gegeben. Leitfaden Integrierte Kommunikation T. Schwarz & G. Braun, 324 Seiten, Preis: 24,90 Euro, gebunden, 2. Auflage, 2008 ISBN: Schon heute produzieren Verbraucher mehr Marketing-Informationen als die Unternehmen selbst. In Weblogs, Communities und Video-Plattformen wird fleißig kommentiert. Integrierte Kommunikation gerät zum Vabanquespiel: Wer Kritik unterdrücken will, fordert diese heraus. In diesem Buch erläutern ausgewiesene Experten, wie Unternehmen eine einheitliche Außendarstellung erreichen. So können Kontakte erhöht und Budget gespart werden. Leitfaden Marketing und Newsletter-Gestaltung T. Schwarz, 194 Seiten, Preis: 20,00 Euro, gebunden, 3. Auflage, 2005 ISBN: Trotz Spam und Viren: seriöse Newsletter boomen. Wer seinen Kunden etwas zu sagen hat, erreicht zweistellige Reaktionsraten und spart Mailingkosten. Wie Sie dieses Ziel in zwölf Schritten erreichen, verrät Deutschlands -Profi in seinem Standardwerk. Das Buch ist seit seinem Erscheinen unter den Top 20 der Online-Marketing-Bücher bei Amazon. shop.marketing-boerse.de

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LEITFADEN E-Mail Marketing 2.0

LEITFADEN E-Mail Marketing 2.0 Torsten Schwarz Herausgeber LEITFADEN E-Mail Marketing 2.0 marketing BÖRSE www.marketlng-boerse.de Kommentieren Sie dieses Buch. Verwenden Sie dazu in Twitter den Hashtag #LFEMM Einleitung Torsten Schwarz

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