Eine Planung für den 6. Wiener Gemeindebezirk als dynamischer Spielraum für Kinder jeden Alters

Save this PDF as:
 WORD  PNG  TXT  JPG

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Eine Planung für den 6. Wiener Gemeindebezirk als dynamischer Spielraum für Kinder jeden Alters"

Transkript

1 Eine Planung für den 6. Wiener Gemeindebezirk als dynamischer Spielraum für Kinder jeden Alters Erläuterung zur Diplomarbeit von Paloma Schreiber Universität für angewandte Kunst, Juni 2013 Landschaftsdesign, Univ.-Prof. Mag. art. Mario Terzic

2

3 Thema: Bewegung = Spaß = Spiel Das Projekt handelt von der Symbiose aus Spiel und Bewegung bei Kindern, die ich uns Erwachsenen als Vorbild zeige. Sport fügt sich für gewöhnlich ganz von alleine in das Spiel der Kinder ein. Überall auf der Welt, ob arm ob reich. Bewegung ist Spaß, ist Spiel. Sport wird erst bei uns Erwachsenen zum Begriff und ein quälendes Mittel zum Zweck. Für die Gesundheit, zum Abnehmen, zum Erholen. Sport hat nicht mehr viel mit Spaß zu tun. Jedes Spiel, ob beim Sport, im Theater oder beim Kinderspiel, löst in uns eine besondere, unerklärliche Begeisterung aus, ein Aus-uns-Herausgehen, eine Konzentration, sogenannten Heiligen Ernst, wie Johan Huizinga ihn nennt. Dieser kommt schon immer in jeder Kultur vor und hat eine ganz intensive Energie, die ich am Spiel so faszinierend finde. Es scheint, als ob wir immer weniger spielten, je mehr wir wissen. Dabei könnten Erwachsene viel facettenreicher und fantastischer spielen als Kinder. Mit unserer Reife wächst auch das Spektrum an Spielmöglichkeiten um uns herum. Man hat viele Vorteile Kindern gegenüber. Man darf, kennt, sieht theoretisch viel mehr, man lebt dem Umfeld größenmäßig angepasst,... Der Mensch ist nie so ernst als wenn er spielt Friedrich Schiller Spiel ist die Basis der Zivilisation Johan Huizinga Kinderspiel ist die Quelle allen kreativen Denkens als Erwachsener Sigmund Freud Dennoch scheint genau das uns zu hemmen: Das Alltägliche, die Last der Gedanken, die längst gespeicherten, immer gleichen Wege, wohl auch steifere Bekleidung als sie Kinder tragen, machen unsere Wege durch die Stadt nicht zum Ziel oder Spiel, sondern zum leeren Tunnel. Ich glaube, es würde jedem von uns die Stadt neu eröffnen, würden wir versuchen von Kindern zu lernen, wie sie ihre Umgebung mit leuchtenden Augen und ganzem Körpereinsatz nutzen und spontan bespielen, oft auf komplett unerwartete Weise.

4 Kollergern Der Gedanke, vom dynamischen Spiel der Kinder zu lernen, war der ausschlaggebende Punkt, weshalb ich begonnen habe, mich mit diesem Thema zu beschäftigen. Als meine Vorbilder habe ich Kinder beobachtet und bewundert, wie sie sich ihrer Umgebung annehmen. Wie sie spontan, kreativ agieren und spielen, wo auch immer sie gerade sind. Im 6. Wiener Gemeindebezirk Mariahilf, einem der steilsten der Stadt, fiel mir dies besonders stark auf. Unzählige Spielorte sind hier bereits vorhanden. Diese werden von Kindern tagtäglich genützt. Sie müssen nur sichtbar gemacht und ausgebaut werden. So kam es zum ersten Teil meiner Diplomarbeit: Die Stadt als Spielplatz In der Folge dessen, entdeckte ich den Esterhazypark als einzige komplett waagrechte und größte Freifläche des Bezirks. Diese vorhandene Waagrechte, wird in meiner Arbeit betont und eine mögliche dynamische Leere geschaffen. Als Kontrast zum steilen Bezirk, der bereits so viele Hügel und Spielorte bergauf - bergab beinhaltet. Inmitten des dichten Bezirks und am Fuße der Konsumlandschaft Mariahilferstraße, wird der Platz zu einem großzügigen Erholungsraum, der durch die Flexibilität der waagrechten Leere, wiederum großes Spielpotential bietet. Die Neugestaltung dieses Platzes ist somit der zweite der Teil der Diplomarbeit.

5 Zwischen der Mariahilferstraße und dem Esterhazypark liegt bezeichnender Weise die Kollergerngasse. Der Name Kollergern, ein alter Riedname dieses ehemaligen Weinbaugebietes, sagt für mich aus, worum es in diesem Bezirk geht: Alles kollert, kugelt, rollt hinunter zum Wienfluss. (Und das gerne) KOLLERGERN

6 Das Spielen > griechische Mythologie: Hermes, Vater des Spielwürfels > 776 v.chr.: erstmals finden Olympische Spiele statt > Im Norden ging es bei Kraftspielen stets um körperliche Leistungsmessung > 1475: erste Wiener Lotterie wurde der italienische Zahlenlotto in Wien eingeführt. Die heutige Glücksspielindustrie ist alleine in Österreich 3,7 Milliarden Euro schwer. Das meiste Geld wird durch Spielsüchtige eingenommen. > 1840 der erste Spielplatz, Thüringen: Friedrich Fröbel: Spiel ist niemals Spielerei, sondern eine sittliche Betätigung von höchstem Ernst und tiefster Bedeutung Ausschnitt aus Kinderspiele, 1560 Pieter Bruegel - Spiel hat immer einen Spielraum, ob Schachbrett, Bühne oder Gedanken - Spiel hat einen offenen oder einen durch ein Regelwerk festgelegten Ablauf - Spiel ist an keine Kulturstufe oder Weltanschauung gebunden, nicht rational zu begründen - Spiel ist freiwillig und zwanglos (manches Spiel kann auch zur Sucht werden) - Spielen hängt nicht von unserer Freizeit ab - Im Spiel stellt man sich zur Schau, wie ein Pfau oder man verwandelt sich beinahe wirklich, wie ein Kind in eine Prinzessin. - Wir durchschauen während des Spiels, dass wir nur spielen. Es ist eine bewusste Illusion. - Die Spielstimmung ist ein labiler Zustand, den wir täglich erleben. Man denke an Situationen, in denen wir plötzlich mit Gegenständen sprechen, zum Beispiel den Computer beschimpfen... Durch die kleinste Störung fallen wir in den Alltag zurück. Spielen ist kreativ, schöpferisch und durchwegs positiv. Es ist vergleichbar mit der Arbeit eines Künstlers und der Spielplatz mit seinem Atelier. Es bedeutet spontan auszuprobieren, ohne Scheu, ohne hemmende Gedanken. Zwar ist es stets mit etwas Risiko verbunden, aber genau dieser Nervenkitzel macht den Reiz des Spiels aus. Ob bei jeglicher Bewegung, beim Sandspielen oder beim Zeichnen - Spiel kann überall im Spiel sein.

7 game play Unser wichtiger, dynamischer Spieltrieb, die Lust an der Bewegung, wäre ein natürliches Heilmittel für immer schwerer wiegende Kinder, Debatten um Schulturnstunden, sowie Ergometer-Klassen. Leider wird er aber stetig früher gestoppt durch Pflichten, Schule, Regeln, Technik,... Kinder spielen und sporteln von alleine, wo immer es möglich ist, wenn man sie nur lässt. Einige Orte der Stadt könnten einfach dafür optimiert werden. Das Thema wird immer wichtiger je mehr Kinder in der Stadt, ohne Bezug zum Spielplatz Natur aufwachsen. Spielen ist nur mehr am Spielplatz möglich. Im Käfig mit Inventar, das den Sicherheitsstandards entspricht und keine lebensnahen Erfahrungen oder Überraschungen bietet. Diese planierten Spielfelder und Spielinventar wie Leitern mit Sprossen im exakt gleichen Abstand sind kontraproduktiv. Der Käfig der Freiheit Es scheint als würde play mit game verwechselt werden. Beides bedeutet Spiel in den germanischen Sprachen. Der heutige Game-boy sitzt eher mit Gameboy auf der Couch, als dass er draußen spielen würde. 14% der (Stadt-)Kinder betreiben außerhalb der Schule gar keinen Sport mehr. 47% der Kinder verbringen ihre freie Zeit mit Fernsehen, Videospielen etc. Am Wochenende ist jedes 5. Kind komplett inaktiv. Stadtkinder brauchen mehr flexiblen, attraktiven Spielraum, angefangen beim Schulweg.

8 KOLLERGERN Spielplatz Stadt Die Stadt diente über lange Zeit allen Kindern als Spiel- und Begegnungsraum im Freien. Als aber der Verkehr nach 1945 immer dichter über den Straßenraum rollte, wurden tausende Quadratkilometer Spielplatz gelöscht und spielende Menschen zunehmend von der Straße vertrieben. Heute gibt es verschiedene Gruppen, die versuchen, sich den Spielplatz Stadt zurückzuerobern: Skater, die sich Betonkanten aller Art zu Nutzen machen, Freeruner, die jede Mauer als ihr Spielgerät sehen, BMX-Fahrer, Läufer, etc. Bei besonderen Ereignissen wie Marathons, Aufmärschen etc. werden Straßen kurzfristig umgedeutet. Man entdeckt durch die ungewohnte Nutzung- die andere Bespielung der Stadtplötzlich vollkommen neue Seiten seiner gewohnten Umgebung: Andere Blickwinkel, bergauf, bergab, Bodenbeläge, Raumverhältnisse,... Schöne Entdeckungen, neues Kennenlernen der Nachbarschaft durch fremde Art von Bewegung durch die Stadt. Körpererfahrung, wie ein Kind auf Entdeckungsreise. Schule, Alltag, Arbeit. Punkte, zwischen denen wir ständig hin-und herwandern. Die Wege zwischen diesen Punkten werden so schnell wie möglich bewältigt. Dabei wären sie eine Möglichkeit wo man Spiel und Bewegung als Kontrast zum Alltag integrieren könnte. Jeder von uns Stadtmenschen spielt auch noch als Erwachsener mehrmals täglich. Man versucht nicht auf die Linien der Pflasterung zu treten oder unbedingt der erste auf der Straße zu sein, wenn die Ampel grün wird und dann nur die weißen Zebrastreifen zu berühren... Spiel im Alltag, vor allem in der Stadt, ist wichtig und sollte ernster genommen werden.

9 Bewegungspotential Höhe Höhe hat vor allem für Kinder etwas Faszinierendes und viel dynamisches Potential. Hinunter zu schauen, größer zu sein als die Erwachsenen, hinunter zu rutschen, wieder hinaufzulaufen, zu klettern, wieder zu rutschen... Dieses kurze, faszinierende instabile Schwindelgefühl, das sich kurz Verlieren durch Bewegung, ist wie ein angenehmer Schock, der einen kurz aus der Realität wirft. Man erlebt es beim Springen, beim Schaukeln, Skifahren, Radfahren und Rutschen. China, Harbin, höchste Schaukel der Welt in 213m Höhe Rutsche von Miuccia Prada Auch Erwachsene könnten davon profitieren und mehr von diesem Gefühl in ihren Alltag integrieren. Zum einen als kurzes Vergnügen, Loslassen, Entspannen, zum anderen als Abkürzung, man denke an eine Rutsche. Wo es nur möglich ist, sollte es vor allem in der Stadt Spielraum für körperliche Aktivität geben0. Carsten Höller, London, Tate Modern, 2006 Das Spiel der Kinder ist Sinnbild sozialer Wünsche, Sehnsüchte und Ideale, die vom städtischen sichtbar und unsichtbar begrenzten Leben verhindert werden. Walter Benjamin

10 Der Ort: Spielplatz Wien, Mariahilf In meiner Arbeit behandle ich vor allem Schulwege im 6. Wiener Gemeindebezirk, der durch seine Steilheit unzählige Möglichkeiten bietet, Raum für Spiel in der Stadt zu ermöglichen. Steckbrief Mariahilf: Fläche: 1,48 km² 15 Schulen 11 Parkanlagen/9 Spielplätze 6 polysportive Hartplätze Alfred-Grünwald-Park 9000 m² Esterhazypark m² 1850: Die Vorstädte Gumpendorf, Mariahilf, Windmühle, Magdalenengrund und Laimgrube werden zum Bezirk Mariahilf eingemeindet. Ursprünglich war Mariahilf durch die Lage am Wienfluss und den lehmigen Boden ein Weinbaugebiet. Ende des 19. Jahrhunderts galt er bereits als wichtiger Geschäftsbezirk Wiens, vor allem die Mariahilferstraße. Bis 1960 wurden einige der abschüssigen Gassen Richtung Süden im Winter nicht von Schnee geräumt und dienten den Kindern als sogenannte Rodelstraßen. Bis zu 30m beträgt der Höhenunterschied von der Mariahilferstraße zum Wienfluss hinunter, der an sieben Stellen durch historische Stiegenanlagen ausgeglichen wurde. Es gab aber natürlich noch viele andere für Kinder attraktive Stiegen, in sämtlichen Höfen zu Wohnungen hinauf, die heute längst in die Häuser integriert sind : Wienflussregulierung. Der Wienfluss erhält ein gemauertes, eingewölbtes Bett und die Bahn wird gebaut, wo heute die U4 fährt : Wiener Flaktürme werden als Stadtmauern des 20. Jahrhunderts erbaut.

11 Es ergeben sich dadurch viele Spielorte, die rund um die zahlreichen Schulen und Schulwege besonders wichtig sind. Die meisten Schulkinder nützen dies auch täglich aus, sobald die Elternhand losgelassen ist: Sie laufen los, lassen ihre Roller rollen, rutschen die Stiegengeländer hinunter, die Skateboards fahren von alleine Vor und nach der Schule scheint sich der Bezirk in einen großen Spielraum zu verwandeln, der momentan nur von Kindern erkannt und benützt wird. Einige dieser Spielwege sind aber viel zu schnell vorbei. Der Weg von der losgelassenen Elternhand in die Schule schien mir ausbaufähig. KOLLERGERN

12 KOLLERGERN Der unsichtbare Spielplatz Anstatt einen neuen Spielplatz zu bauen, bei dem punktuelle Lautstärke für Unmut sorgen könnte, entschied ich mich, einen Parkour, einen Spielweg zu planen. Durch meine Beobachtungen kam ich außerdem zu dem Schluss, dass Kinder viele vorhandene Objekte der Stadt ohnehin ständig dynamisch nützen. Als Beispiel dienen die scheinbar wunderbaren Stiegengeländer, um die täglich ein Gerangel stattfindet, wer zuerst darf, wer der Schnellste unten ist. Im Winter werden extra Handschuhe angezogen um besser hinunter zu rutschen. Die Schräge, eigentlich für Fahrräder und Kinderwägen gedacht, eignet sich optimal für besonders schnelles Laufen. Das einfache Geländer der Stiegenanlagen gab mir den Anstoß, mich auf vohandene Alltagsobjekte und Stadtmobiliar Wiens zu beschränken. Sie werden aus dem gewohnten Kontext genommen und als ein Parkour aneinander gereiht, um den Schulweg zur Schule zu gestalten.

13 KOLLERGERN Für Erwachsene mag diese Ansammlung an Hydranten, Geländern und Fahrradständern auf den ersten Blick skurril wirken, gar unsichtbar sein, doch wird ihnen von Kindern gezeigt, wie man Objekte aller Art spielerisch und als Sportobjekte nutzen kann. Um den direkten Bezug zu gefährlichen Straßensituationen, auf denen sich derartige Gegenstände befinden können etwas abzuschwächen, werden sie alle im gleichen Farbton gehalten. Die tolle Form des Spielobjekts bleibt so erhalten.

14 Auf die Plätze, fertig, los! Esterhazypark: Fläche: m2 Der Flakturm wurde im 2. Weltkrieg als einer von 6 Schutzbunkern errichtet : Sternwarte 1957: Haus des Meeres 2001: Kletterwand des ÖAV Den Kontrast zum steilen Spielhügel bildet die einzige exakt waagrechte Fläche des Bezirks, der zentral gelegene Esterhazypark. Er liegt am Fuße der Mariahilferstraße und grenzt an den Sportplatz des Amerlinggymnasiums, wo sich über 270 Jahre bis 1970 das Gartenpalais Kaunitz (auch Esterhazy) befand. Der Park wird leergeräumt und mit einer vielseitigen Bodenoberfläche graphisch gestaltet. Im Entwurf wird mit Leere gespielt. Leere, die Spielraum gibt und einen dynamsichen Platz entstehen lässt. Eine ideale Bühne der Stadt, die anregt kreativ Raum zu nutzen, nicht alles vorgibt, was man tun könnte.

15 SPIEL PLATZ Esterhazypark Das Wort Spielplatz bekommt in meinem Entwurf eine neue Bedeutung, die viel mehr der Vorstellung von Luft, Freiheit und vor allem Spielraum für raumgreifende Bewegung entspricht, als es Spielplätze von heute tun. Die Leere ist meine Rache an den heutigen Spielplätzen, die Kindern beinahe vorgeben, was zu tun, wohin zu treten, wie zu spielen ist. Es bleibt kein Platz mehr für Kreativität oder raumgreifendes, freies Spiel und Bewegung. Durch die Leere entsteht ein shared space für jedermann. (Ein) Platz für Kreidezeichnungen, Spiele, eine Stadtbühne für Musiker und Tänzer, ein Ort zum Austoben für Kinder, ein Pausenraum für Schüler der Umgebung, ein Sportplatz für Läufer, Rollschuhfahrer, Skater,...etc. Spielraum und Luft für alle.

16 Der Platz Eine vielseitig gestaltete Bodenoberfläche eröffnet viele Möglichkeiten den Platz als Bühne oder Spielfeld zu nutzen: Zum Beispiel umrundet eine graue Tartanlaufbahn den Platz als Raum für Wettkämpfe oder Training. Rundherum gibt es einige schlichte Möbel, Quader aus Hartschaum, die flexibel nutzbar sind: Für den Aufenthalt im Zuschauerraum des Platzes, jedoch auch als Spiel- oder Sportobjekt. Der Flakturm wird als höchster Punkt des Bezirks auch zu einem Spiel- und Sportobjekt. Man kann ihn erklettern und ihn, wie auch den Bereich um ihn herum, wie eine Tafel mit Kreide bemalen. Die prächtigen, alten Bäume dienen dem leeren Platz als schattenspendendes Dach. Ihre Blüten und Blätter schmücken den Platz und dienen den WKindern als Spielmaterial. Die Architektur besteht aus Traum, Phantasie, Kurven und leeren Räumen. Oscar Niemeyer

17

18 Literaturverzeichnis > Stevens Quentin, The Ludic City, London: Routledge, 2007 > Huizinga Johan, Homo Ludens, Hamburg: Rowohlt 1981 > Bale John, Landscapes of modern Sport, Leicester: Univ. Press 1994 > Dudek Mark, Children s Spaces, Oxford: Architectural Press, 2005 > Strouhal Ernst, Zollinger Manfred, Felderer Brigitte (Hrsg.), Spiele der Stadt, Wien: Springer, Wien-Museum, 2012 > Informationsmaterial aus dem Bezirksmuseum Mariahilf