Von Ajax bis GRAILS Neue Techniken im Web-Engineering. W3L AG

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1 1 Von Ajax bis GRAILS Neue Techniken im Web-Engineering W3L AG 2008

2 2 Inhaltsverzeichnis Was ist Web 2.0? Praxisprobleme AJAX Entwurfs- und Implementierungsmuster State-Of-The-Art Web-Frameworks Fazit zurück

3 3 Roter Faden Domänen- und Applikations-Engineering Domänen-Engineering Vortragsgegenstand Domänen- Wissen Domänen-Analyse Domänen-Entwurf Domänen- Implementierung Anforderungen Web 2.0 Konzepte & Referenz- Architektur LPM/ASE AJAX/RIA Komponenten & Frameworks GRAILS DWR Produktspezifische Anforderungen Applikations- Analyse Applikations- Entwurf Applikations- Implementierung Applikations-Engineering

4 4 Was ist Web 2.0? Historisch Begriff wurde von Dale Dougherty und Craig Cline 2004 als Konferenztitel entwickelt Tim O Reilly und John Battele fassten 2005 erstmals Web 2.0 Schlüsselprinzipien zusammen Schlüsselprinzipien Beteiligung statt Verbreitung User-Generated-Content Das Web als eine Plattform Software als Dienstleistung Verbreitungsmedium Web mit seinen Protokollen und Standards Software-Lebenszyklus Veröffentliche früh und veröffentliche oft Time-To-Market Leichtgewichtige Programmiermodelle RIA (Rich Internet Applications) Desktop-ähnliche GUI's für Web-Applikationen

5 5 Client-Seite Server-Seite Architektur einer Web-Anwendung XHTML, CSS, XML, XSLT, AJAX JSF, JSP, XML, XSLT, ASP.NET Benutzungsoberfläche DWR (Direct Web Remoting) Präsentationsschicht Web Services (SOAP, WSDL) Dienste GRAILS J2EE, POJO s, COM+,.NET Fachkonzept / Geschäftslogik Hibernate, Language Integrated Queries Datenzugriff / Datenabstraktion

6 6 AJAX Asynchronous Javascript And XML Clientseitige Technik Keine zusätzliche Softwareinstallation notwendig Funktionsweise XHTML und CSS Darstellung und Formatierung der Inhalte DOM (Document Object Model) Dynamische Darstellung der Inhalte und Interaktion XML und XSLT Datenaustausch und Transformation XMLHTTPRequest-Objekt Asynchrone Datenabfrage Javascript Klebstoff zwischen den o.g. Techniken

7 7 "Web 1.0"-Anwendung synchrone Kommunikation! Client Server Web-Browser Web-Server GUI HTTP-Request HTTP-Response «uses» Applikations- Server Legende HTTP-Request Aufruf einer URL mit optionalen Parametern «uses» Datenbank HTTP-Response HTTP-Antwort des Web-Servers bestehend aus XHTML-, CSS-, JS-Dateien sowie weiteren Medien

8 8 "Web 1.0"-Anwendung synchrone Kommunikation! Client Aktivität Δt keine Aktivität Δt keine Aktivität Zeit Server Aktivität

9 9 AJAX-Web-Anwendung Client Server Web-Browser Web-Server AJAX-Engine HTTP-Request HTTP-Response GUI «uses» Applikations- Server Legende HTTP-Request Anfrage mittels des XMLHTTPRequest-Objekts. Erfolgt optional auch asynchron im Hintergrund GUI friert nicht ein «uses» Datenbank HTTP-Response HTTP-Antwort des Web-Servers bestehend aus einer XHTML-, XML-, CSS-, JS-Datei

10 10 Asynchrone Kommunikation einer AJAX-Web-Anwendung Client «GUI» Aktivität «AJAX-Engine» XMLHTTP- Request- Objekt «AJAX-Engine» XMLHTTP- Request- Objekt asynchroner Callback (onreadystatechanged) asynchroner Callback Zeit Server Aktivität Aktivität

11 11 Einsatz-Potenzial am Beispiel eines Online-Shops

12 12 Analyse des Datentransfervolumens: Online-Katalog besteht aus ca. 43KB Daten Request für "In den Warenkorb legen" ca. 80 Bytes Response des Web-Servers W3L-Gesamtkatalog (43KB) + Hinweis Artikel im Warenkorb (32 Bytes) Roundtrip-Datenvolumen: ~ 43KB Verbesserung durch AJAX-Einsatz Request für "In den Warenkorb legen" mittels XMLHTTPRequest Response besteht lediglich aus der Anzahl der Artikel Roundtrip-Datenvolumen: 112 Bytes! Vorteile Server-Hardware-Ausnutzung Steigerung der möglichen Benutzerzahlen

13 13 Verwendung des XMLHTTPRequest-Objekts Initialisierung unter Berücksichtigung verschiedener Browser var xmlhttp = null; if (typeof XMLHttpRequest!= 'undefined') xmlhttp = new XMLHttpRequest(); if (!xmlhttp) { try {xmlhttp = new ActiveXObject("Msxml2.XMLHTTP");} catch(e) { try {xmlhttp = new ActiveXObject("Microsoft.XMLHTTP");} catch(e) {xmlhttp = null;}} } Asynchroner Aufruf über Callback-Schnittstelle xmlhttp.onreadystatechange = meinecallbackfunktion; xmlhttp.open('get', '<url>', true); xmlhttp.send(); Auslesen der Web-Server-Response-Daten function meinecallbackfunktion() { if (xmlhttp.readystate == 4) { alert(xmlhttp.responsetext); alert(xmlhttp.responsexml); }}

14 14 Fallbeispiel

15 15 Zusammenfassung HTTP-Requests werden im Hintergrund abgesetzt Benutzeroberfläche blockiert nicht Desktop-ähnliches Erlebnis Laden bestimmter Inhalte reduziert den Netzwerkverkehr Verbesserung der Serverauslastung Steigerung der parallelen Zugriffe Was ist bei der Umstellung zu beachten? HTTP-Antwort enthält nur noch Rohdaten Darstellung durch Javascript-Programme

16 16 Praxisprobleme Latenzzeit des Internets bei asynchroner Kommunikation berücksichtigen Web-Server darf sich nicht auf die ankommende Reihenfolge der Requests verlassen! Sequenzierung! Sicherheitsbarrieren der Web-Browser berücksichtigen Kein Zugriff außerhalb einer Domäne! Skriptblocker bei langen Operationen! Objektorientierte Implementierung Objekterzeugung per new-operator in Javascript vermeiden. Objektpool benutzen! Kein Prototype für Member-Operationen verwenden Browserkompatibilität beachten DOM / XSLT Speichermanagement Lösung? Entwurfs- und Implementierungsmuster State-Of-The-Art Web-Frameworks

17 17 State-Of-The-Art Web-Frameworks Vorteile von Frameworks Frameworks bieten implementierte Lösungen für bestimmte Problembereiche Steigerung der Software-Qualität durch Wiederverwendung Nachteile von Frameworks Framework-Dschungel Decken meist nicht 100% aller Anforderungen Kompromissbereitschaft: Abstriche oder Nachbesserungen Open-Source oder proprietär Allgemein nicht zu beantworten

18 18 State-Of-The-Art Web-Frameworks DWR (Direct Web Remoting) RPC (Remote Procedure Call) Generiert Javascript-Stellvertreter für Java-Klassen Schnittstelle einer Java-Bean lässt sich über Javascript aufrufen Abstrahiert über XMLHTTPRequest-Objekt Client-zu-Server-Kommunikation Erlaubt der serverseitigen Präsentationsschicht Zugriff auf GUI- Elemente Server-zu-Client-Kommunikation Vorteil Technische Details und Probleme sind für den Entwickler transparent Berücksichtigt Sequenzierung und Zeichencode-Umwandlung

19 19 State-Of-The-Art Web-Frameworks GRAILS Hintergründe Inspiration von Groovy und Ruby on Rails Full Stack Web-Framework Präsentationsschicht: Groovy Server Pages, SiteMesh Fachkonzept: Groovy, Quartz Datenhaltung: Hibernate, HSQLDB Konzepte Agile Software-Entwicklung durch Groovy-Code Hoher Abstraktionsgrad Convention-over-Configuration MVC-Architektur Für Java-Entwickler flache Lernkurve Zusammengefasst Groovy für kleinere Web-Projekte

20 20 Fazit Domänen- und Applikations-Engineering Domänen-Engineering Praxis-Probleme Frameworks Domänen- Wissen Domänen-Analyse Domänen-Entwurf AJAX Domänen- Implementierung Web 2.0 Bedarf & Anforderungen für Web- Anforderungen Anwendungen Konzepte & Referenz- Architektur Komponenten & Frameworks Produktspezifische Anforderungen Applikations- Analyse Applikations- Entwurf Applikations- Implementierung Applikations-Engineering

21 Vielen Dank! 21

22 Inhouse-Schulungen W3L-Akademie Flexibel online lernen und studieren! Wir bieten Inhouse-Schulungen und Beratung durch unsere IT-Experten und Berater. Schulungsthemen Softwarearchitektur (OOD) Requirements Engineering (OOA) Nebenläufige & verteilte Programmierung Gerne konzipieren wir auch eine individuelle Schulung zu Ihren Fragestellungen. In Zusammenarbeit mit der Fachhochschule Dortmund bieten wir zwei Online-Studiengänge B.Sc. Web- und Medieninformatik B.Sc. Wirtschaftsinformatik und 7 Weiterbildungen im IT-Bereich an. Sprechen Sie uns an! Tel. 0231/ , Besuchen Sie unsere Akademie!

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