Daten in den Wolken. B MITTELSTAND Oktober Verlagsveröffentlichung 1 Million Auflage. Fluch oder Segen?

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1 BUSINESSFORBUSINESS. DAS ENTSCHEIDERMAGAZIN. B MITTELSTAND Oktober Verlagsveröffentlichung 1 Million Auflage Daten in den Wolken Fluch oder Segen? MobIlität Stolperstein Fuhrparkhaftung FinAnzen Kredit per Mausklick IT-Interview Neues Denken, neues Wachstum

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3 Editorial 3 Liebe Leserin, lieber Leser, in der zurückliegenden Ferienzeit waren Sie vielleicht während Ihrer Flugreise in den lang ersehnten Urlaub über den Wolken. Oder Sie kamen während einer Bergwanderung in Regionen oberhalb der weißen Watte. Doch Daten in den Wolken, wie es der Titel des vor Ihnen liegenden neuen B4B MITTELSTAND Magazins ankündigt, was mag damit wohl gemeint sein? Gut, wir geben es zu, es ist ein Wortspiel, das Sie neugierig machen soll. Immerhin stehen wir mit einer gewaltigen Kommunikationsflut, die jeden von uns in allen Lebensbereichen überschwemmt, in Konkurrenz. Da muss man sich anstrengen Sie kennen das ja Hinter unserem Titel verbirgt sich ein Beitrag, der Ihnen Vor- und Nachteile des cloud computing erläutert. Warum beschäftigen wir uns damit? Weil dieses Service-Konzept zur IT-Versorgung von Unternehmen via Internet für den Mittelstand rasant an Bedeutung gewinnt. Unter anderem aus Kostengründen. Und wir möchten, dass Sie darüber so früh und so umfassend wie möglich informiert sind. Mit demselben Anspruch wählen wir generell unsere Themen für Sie aus! Wir sind, um im meteorologischen Bild unseres Titelthemas zu bleiben, sozusagen Ihre Wetterstation: Wir warnen vor herannahenden dunklen Wolken, und wir sagen Ihnen, wo und wann Sie schöne Sonnentage erwarten können. Nur eins tun wir gewiss nicht: Sie im Regen stehen lassen! Herzlichst Ihr B4B Mittelstand Redaktionsteam Inhalt IT IT via Internet erfreut sich wachsender Zustimmung 4 Vorteile von IT-Dienstleistungen 7 IBM Mittelstands-Chefin im Interview über Wandel und neues Denken 8 Virtualisierung erfordert Wachsamkeit für IT Lizenzen 10 Software on demand steigert Effizienz und Transparenz 11 Finanzen Private Geldquellen für schnelle Kredite 12 Kurze Wege zur Liquiditätssicherung 14 Sicherer Anlageerfolg auch in turbulenten Zeiten 16 Mobilität Fuhrparkmanagement rechtlich absichern 18 Fahrzeugservice für kleine und mittlere Unternehmen 21 Peugeot Vertriebsleiter im Interview zur Fuhrparkstrategie 22 Sonderseiten Marketing: So funktionieren Social-Media-Projekte im Mittelstand 25 Gesundheit: Aktiv werden für das eigene Wohlbefinden 26 Meinung/Impressum 24 # B4B Mittelstand

4 4 IT IT vom Dienstleister Die weiteren Aussichten: Zunehmend wolkig Noch vor wenigen Jahren im Mittelstand eine unbekannte Größe, erfreut sich Cloud Computing wachsender Zustimmung auch in kleinen Betrieben. EXPERTENMEINUNG Die Sicherheit des Cloud-Angebotes muss durch einen Ende-zu- Ende-Security-Ansatz ergänzt sein. Peter Voß, Business-Manager HP Utility Services Fragt man einen deutschen Mittelständler, was denn seine Traumlösung für das Thema IT im Unternehmen sei, so ist zu vermuten, dass die Antwort in etwa so ausfällt: Mein Traum wäre, dass ich in jedem Moment genau die Leistung bekomme, die ich tatsächlich brauche. Genau so viel Rechenleistung, Bandbreite Speicherplatz und sonstige Ressourcen, wie es mein aktueller Bedarf erfordert. Keine ungenutzten Ressourcen und keine unnötigen Kosten. Abgerechnet wird exakt die Leistung, die ich gerade nutze. Die gute Fee, die diesen Wunsch erfüllt, will das sogenannte Cloud Computing sein. Was heißt eigentlich Cloud Computing? Ganz ohne denglischen Kauderwelsch bedeutet das Konzept Cloud Computing nichts anderes als die Lieferung von IT- Diensten durch einen Serviceanbieter über das Internet. Wie der Strom aus der Steckdose und das Wasser aus dem Hahn, so sollen IT-Leistungen wie Bandbreite, Speicherplatz und Rechnerleistung aus dem Internet fließen und bezahlt wird nur, was auch tatsächlich per DSL oder Datenleitung herauströpfelt. Abgewickelt werden die verschiedenen Aufgaben im Rechenzentrum des Anbieters. Was zunächst wie ganz normales Outsourcing klingt, entpuppt sich bei genauerer Betrachtung als eine vorteilhafte Erweiterung dieser Dienste. Neu ist vor allem die Nutzung des Internets für die Lieferung der IT-Services, aber auch die hoch virtualisierte Rechenzentrumsumgebung der Provider, wodurch eine besonders flexible und skalierbare Ressourcenzuteilung ermöglicht wird. Gerade das einfache Herauf- und Herunterska- Online- Tipps Mehr zum Thema unter: Ein Kommentar zum Thema Cloud oder nicht Cloud? von Christian Rogge, Chief Operating Officer (COO) bei Weiss IT Solutions Ein Kommentar von Peter Voß, Business-Manager HP Utility Services, zu den Voraussetzungen und Rahmenbedingungen der Cloud-Nutzung Ein exklusives Interview mit Alexander Wallner, Area Vice President Germany, NetApp, über die attraktivsten Möglichkeiten zur Optimierung der IT-Versorgung Ein Vergleich der großen Cloud-Anbieter des Analysten- und Consulting-Hauses Experton Group Stellungnahmen von führenden IT-Experten zur künftigen IT-Landschaft in mittelständischen Betrieben Anwenderberichte zu den Erfahrungen mittelständischer Unternehmen mit dem Konzept Cloud Computing Ergebnisse einer Studie zur Akzeptanz von Cloud Computing in europäischen Unternehmen Ergebnisse einer internationalen Studie zum Stand der Nutzung von Cloud-Services in KMU Informationen über einen Technologiewettbewerb des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie für sicheres Cloud Computing für den Mittelstand B4B Mittelstand #

5 IT 5 lieren der Leistungen macht die Attraktivität des Cloud Computing aus. Kostengünstig ist der Service deshalb, weil die gesamte Provider-Infrastruktur aus Servern, Speichersystemen und Business- Anwendungen von vielen Kunden gleichzeitig genutzt wird. Voraussetzung hierfür ist dabei, dass die verwendeten Lösungen standardisiert sind. Im Extremfall kann ein Betrieb ganz auf eine eigene IT-Infrastruktur verzichten. Genutzt werden Server, Netzlandschaft und Speichersysteme des Cloud-Providers, für die verschiedenen Anwendungsbereiche stellt der Anbieter marktgängige Lösungen zur Verfügung, die je nach Bedarf aufgerufen und abgerechnet werden. Die Leistungen sind per Service-Level- Agreement (SLA) geregelt, für die korrekte Prozessierung ist der Provider verantwortlich. Bei Bedarf genügt eine Mail oder ein Anruf und die angefragte Leistung steht in kurzer Zeit zur Verfügung. Alles paletti? Für ein Unternehmen, das keine eigene Kontrolle über die Datenverarbeitungsprozesse verlangt, ist dies in der Tat die einfachste Lösung. Doch dürfte das Vertrauen in den seltensten Fällen so weit gehen, dass ein Betrieb sein gesamtes Datenmaterial aus der Hand gibt. Meist wird es darum gehen, die geschäftskritischen Informationen im Haus zu behalten, Standardprozeduren aber extern betreiben zu lassen. Privat, öffentlich oder beides Angesichts der Sicherheitsbedenken haben sich Cloud-Modelle herausgebildet, die verschiedene Wahlmöglichkeiten zwischen den Extremen totaler Eigenbetrieb der IT und totale Vergabe an externe Dienstleister eröffnen: Bei einer Private Cloud werden die Services dem Unternehmen von der eigenen IT-Abteilung als Internetdienst zur Verfügung gestellt. Hierbei entfallen die wichtigsten Datenrisiken. Eine Public Cloud ist dagegen öffentlich, wird also von vielen Kunden des Providers genutzt. Hier ist die Kontrolle über die eigenen Daten sehr eingeschränkt. Eine Mischform stellt die Hybrid Cloud dar, bei der ein Unternehmen eine eigene Private Cloud (etwa für kritische Anwendungen) nutzt und gleichzeitig Dienste einer Public Cloud in Anspruch nimmt. Bei der Entscheidung für die jeweilige Form müssen Vorteile wie die kostengünstige Abrechnung, die Unabhängigkeit von bestimmten IT-Plattformen oder hohe Skalierbarkeit mit Nachteilen (etwa der Abhängigkeit von einem bestimmten Anbieter) sowie den Datensicherheitsanforderungen abgewogen werden. Bei vielen Anbietern ist nicht transparent, wo die Daten lagern oder prozessiert werden. Rechtlich ist der Nutzer der Dienste für den Schutz der eigenen Daten verantwortlich, aber er hat häufig keine Kontrolle darüber, ob nicht gerade diese Daten in Ländern gelagert werden, die lasche Schutzvorschriften haben. Klare Absprachen sind entscheidend Die Vorteile der Clouds sind so überzeugend, dass die meisten Betriebe über kurz oder lang dieses Modell in der einen oder anderen Form nutzen werden. Zunächst ist dabei festzulegen, welche Daten einem Betreiber anvertraut werden können. Entscheidend ist dann die Festlegung der SLAs, also der Vertragsdetails über die Servicebedingungen. Hier sollten alle Aspekte der Datensicherheit, der Zugriffsrechte, der Verfügbarkeitsansprüche und der Liefermodalitäten geklärt sein, bevor die Nutzung beginnt. Die meisten Experten raten Mittelständlern, geschäfts- und wettbewerbskritische Daten nicht in die Cloud zu geben. In die Liste der Cloud-geeigneten Anwendungen fallen dennoch so viele Applikati- EXPERTENMEINUNG Neu gegründete Firmen werden unter Umständen überhaupt keine hauseigene IT mehr haben und ganz auf ein Servicekonzept setzen. Alexander Wallner, Area Vice President Germany, NetApp

6 6 IT EXPERTENMEINUNG Bei Firmen mit bis zu 200 installierten Systemen geht der Trend sicherlich weg vom eigenen Rechenzentrum. Matthias Schindler, General Manager Corporate & Midmarket Business Germany, Fujitsu Technology Solutions onsbereiche, dass sich die hohen Kostenvorteile des Konzepts ausnutzen lassen: Office-Anwendungen, Systeme zu Messaging und Collaboration oder zur Mobilkommunikation, , CRM und Content Management. Hinzu kommen Standardprozesse des Personal- und Rechnungswesens wie Spesenabrechnung oder Rechnungsstellung. Zu den Cloud-Anbietern gehören Unternehmen wie Amazon, Deutsche Telekom, Fujitsu, Google, HP, IBM, Microsoft, Salesforce und T-Systems, aber auch eine wachsende Zahl kleinerer Anbieter. Jürgen A. Krebs, Director Business Development bei Hitachi Data Systems, empfiehlt Mittelständlern zunächst den Blick auf ihresgleichen: Es gibt immer mehr mittelständische regionale Cloud-Anbieter, die dem Nutzer gewährleisten, dass seine Daten nicht bei Engpässen schon mal bis nach Asien ausgelagert werden. Als vertrauenswürdige Partner könnten sie für den Mittelstand sehr interessant sein. Cloud-Services werden inzwischen von Betrieben aller Größen genutzt. So meldete Microsoft Mitte Juli 2010: Innerhalb von drei Monaten hat sich die Anzahl der Kunden in Deutschland, die die Microsoft Online Services (Exchange Online, Share- Point Online, Communications Online) verwenden, auf mehr als Unternehmen verdreifacht. Ähnliche Erfolgsmeldungen anderer Provider zeigen: Die Cloud-Dienste haben reale Vorteile und sind auch in kleinen Unternehmen angekommen. hdr Fazit Unter Cloud Computing (CC) versteht man die Lieferung von IT-Diensten (Bandbreite, Speicherplatz, Anwendungsprozessierung etc.) durch einen Serviceanbieter über das Internet. Vorteile sind die Nutzung des Internets, ein hoch virtualisiertes Rechenzentrum beim Provider (sorgt für große Flexibilität und schnelle Skalierbarkeit der Leistungen) und die verbrauchsgerechte Abrechnung (Beitrag zur Kostensenkung). Dem stehen mögliche Nachteile bei der Datensicherheit entgegen: Oft ist unklar, wo die Daten gelagert werden. Verschiedene CC-Modelle ermöglichen die unterschiedliche Behandlung von Daten: Eine Private Cloud liefert die Services über die eigene IT-Abteilung (für kritische Daten), eine Public Cloud nutzt den öffentlichen Internetdienst des Providers (für unkritisches Material), eine Hybrid Cloud ist eine Mischform von beiden. Entscheidend bei der Einführung des CC ist eine sorgfältige Formulierung der Service-Level-Agreements (SLAs), die die Providerleistung genau festlegen. Cloud-geeignete Anwendungen sind: Office, Messaging und Collaboration, Mobilkommunikation, , CRM, Content Management, Personal- und Rechnungswesen. B4B Mittelstand #

7 IT 7 Software aus dem Netz IT-Services flexibel nach Bedarf Mailserver, Speicherplatz oder CRM-Systeme Geschäftsanwendungen, die mittelständische Firmen benötigen, lassen sich auch aus dem Internet beziehen. Die Vorteile: kalkulierbare Kosten, mehr Flexibilität und sichere Datenlagerung. In vielen Branchen haben die Firmen mit mehr Wettbewerb zu kämpfen und es gilt, sich mit seinem Angebot von der Konkurrenz abzuheben. Insbesondere mittelständische Unternehmen müssen in der Lage sein, flexibel und schnell auf neue Geschäftsentwicklungen zu reagieren. Dabei hilft insbesondere eine optimierte IT. Zum Beispiel, indem Firmen Anwendungen wie -Systeme oder Speicherplatz netzzentriert, also über das Internet direkt aus dem Rechenzentrum eines Anbieters im Mietmodell (Software as a Service, SaaS) beziehen. Die Kosten dafür sind stets transparent und klar kalkulierbar. Der Nutzer zahlt nur die Leistung, die er tatsächlich benötigt. Außerdem kann er sich so wieder stärker auf seine Kernkompetenzen konzentrieren, die Administration übernimmt der IT- Dienstleister. Kommunikation und Zusammenarbeit im Fokus Die Telekom hat speziell auf die Anforderungen des Mittelstandes abgestimmte Produktpakete geschnürt, die sich auch mit bestehenden IT-Komponenten kombinieren lassen. Dabei profitieren Firmen insbesondere bei der Kommunikation und der Zusammenarbeit. Funktionen wie professionelles -Handling deckt die Telekom mit BusinessMail Exchange ab. Diese Lösung fördert auch das mobile Arbeiten, denn sie ist praktisch auf jedem Endgerät verfügbar. Speziell für kleinere Unternehmen eignet sich die SaaS-Suite (IT-SoftwareService), zu der ebenfalls eine Mail-Funktionalität (Microsoft Hosted Exchange) gehört. Wer nach einem sicheren virtuellen Datenraum sucht, kann auf Secure Dataroom zurückgreifen. Damit lassen sich vertrauliche Dokumente mit Kunden oder Partnern sicher austauschen und gemeinsam standortunabhängig bearbeiten. Daneben gibt es weitere Angebote, wie zum Beispiel in den Bereichen Kundenbeziehungsmanagement (CRM), Software zur Unternehmenssteuerung (ERP) und Kommunikation (Unified Communications). Sicherheit an erster Stelle Die Telekom stellt sicher, dass der Nutzer immer weiß, wo sich seine Daten befinden. Der Dienstleister lagert sie auf Servern in seinen hochsicheren Rechenzentren in Deutschland. Somit unterliegen die Daten den engen datenschutzrechtlichen Bestimmungen der Europäischen Union. Für maximale Sicherheit sorgen außerdem Überspannungs-, Einbruchund Brandschutzmaßnahmen. Darüber hinaus verhindern redundante Strukturen wie doppelte Datenspeicherung, dass keine Datei verloren geht. Um die Daten vor unbefugten Zugriffen zu schützen, kommen hochsichere Verschlüsselungstechnologien zum Einsatz. Dabei setzt der Dienstleister zum Beispiel auf ganzheitliche Sicherheitskonzepte mit 2-fach-Authentisierung. Telekom Deutschland GmbH Die Telekom Deutschland betreut rund 2,7 Millionen Geschäftskunden. Zum Angebot in der Geschäftskundensparte gehört ein integriertes Portfolio aus Festnetz-, Mobilfunk- und IT- Leistungen für das vernetzte Arbeiten. Entscheidend aus Sicht der Kunden: Sie haben stets nur einen Ansprechpartner für alle Anforderungen. Rund Mitarbeiter in Vertrieb, Kundenservice und technischem Service kümmern sich um die Betreuung. Weitere Informationen sind erhältlich unter: Advertorial # B4B Mittelstand

8 8 IT Das aktuelle Interview: Mittelstandsstrategie Keine Rückkehr ins alte Denken Fragen zur Zukunft des deutschen Mittelstands stehen im Fokus des B4B MITTELSTAND-Exklusivinterviews mit Martina Koederitz, Geschäftsführerin mit Ressort Mittelstand und Partnergeschäft bei IBM Deutschland. Martina Koederitz, Geschäftsführerin mit Ressort Mittelstand und Partnergeschäft bei IBM Deutschland ter mehr geben wird. Wir werden ein neues Normal erleben, eine neue Zukunft zu gestalten haben. Dabei geht es um drei Kernfelder. Wir müssen akzeptieren, dass wir in der globalen Wirtschaftswelt angekommen sind. Die Wachstumsraten in Zukunftsregionen wie China oder Brasilien entwickeln sich stärker als in Europa. Wir sehen eine große Chance für Mittelständler, von diesem Wachstum zu profitieren. Auch die Geschäftstätigkeit hat sich in den letzten Jahren deutlich verändert. Insgesamt ist die Welt vernetzter und verzahnter geworden. Daher stellt sich die Frage, wie wir intelligenter mit der gewachsenen Komplexität umgehen. Und die dritte Herausforderung besteht in den Anstrengungen der Unternehmen, ihre Innovationskraft zu steigern. Der Mittelstand hat sich in der Vergangenheit durch Innovation und Qualität ein hohes Ansehen, geradezu ein Wertprädikat erworben und sich so seine starke Position erarbeitet. Online- Tipp Das vollständige Interview finden Sie unter: B4B MITTELSTAND: Frau Koederitz, wie schätzen Sie die Situation der kleinen und mittleren Betriebe in Deutschland derzeit ein? Martina Koederitz: Soweit wir das aus IBM- Sicht beurteilen können, ist ihre Lage sehr gut. Wir leben als Wirtschaftsstandort von unseren Mittelständlern, die von sehr viel Kreativität und Innovation geprägt sind. Damit haben sie sich europaweit und international Spitzenplätze erobert. Aktuelle Wirtschaftsdaten und Stimmungsindikatoren zeigen wieder wachsende Zuversicht und Optimismus. B4B MITTELSTAND: Eine große Herausforderung für die Unternehmen ist der permanente Wandel. Wo sehen Sie die wichtigsten Herausforderungen in diesem Zusammenhang? Martina Koederitz: Ich bin überzeugt, dass es keine Rückkehr in alte Denkmus- B4B MITTELSTAND: Auf welche IT-Konzepte sollten denn Mittelständler künftig ihre Aufmerksamkeit richten? Martina Koederitz: Cloud Computing steht da sicherlich auf einem vorderen Platz. Es geht um die Frage: Wie kann ich IT-Dienste für mein Unternehmen schneller, flexibler, kostengünstiger und dynamischer beziehen entweder auf der Basis eigener IT-Strukturen oder durch Zusammenarbeit mit einem externen Partner. Weitere Themen drehen sich um die Frage, wie wir aus der vorliegenden Menge an Daten intelligent einen Mehrwert erzielen können und wie wir die wachsende Mobilität mit IT-Technologie sinnvoll unterstützen können. Das Gespräch führte B4B MITTELSTAND- Redakteur Dr. Hans-Dieter Radecke. B4B Mittelstand #

9 Anzeige Wasserkraft erzeugung in Österreich: Erneuerbare Energie ist der Zukunftsmarkt für innovative Unternehmen. Foto: Verbund AG Mit Wasser zur Weltspitze Österreich ist führend bei Umwelttechnologien und Dienstleistungen in diesem Bereich und Wasserkraft made in Austria ein echter Exportschlager. WASSER, SO WEIT DAS AUGE REICHT Österreichs Flüsse und Seen fas zinieren nicht nur zahlreiche Touristen, sondern bilden auch ein ökonomisches Schwergewicht. So ist Wasser zum Beispiel die wichtigste Energiequelle der Alpenrepublik: CO 2 -neutraler Ökostrom aus Wasserkraft deckt rund 60 Prozent des österreichischen Verbrauchs. INTERNATIONALER TECHNOLOGIETRANSFER Von der Expertise in puncto Wasser profitieren auch andere: Das österreichische Know-how ist weltweit anerkannt und gefragt, erläutert René Siegl, Geschäftsführer der Betriebsansiedlungsagentur Austrian Business Agency. In vielen Technologiebereichen von der Errichtung von Wasserkraftanlagen bis zur Abwasserreinigung zählt das Land zur Weltspitze. Der Tech nologie- und Wissenstransfer erfolgt derzeit über Europa hin aus vor allem in den Nahen und Mittleren Osten sowie Richtung Zukunftsmärkte in Südamerika und Südost asien. Beispiel Malaysia: Jüngst fertigte Andritz Hydro aus Graz einer der international führenden Lieferanten von maßgeschneiderten Anlagen, Systemen und Dienstleistungen für Wasserkraftwerke und Spezialindustrien sechs Dekanter zur Trinkwasserschlammaufbereitung für eine der größten Trinkwasseraufbereitungsanlagen Südostasiens in Sungai Semenyih nahe Kuala Lumpur. Strom aus Wasser Die zehn größten Wasserkrafterzeuger der Europäischen Union (Anteil an Bruttoelektrizitätserzeugung) Österreich Lettland Schweden Luxemburg Rumänien Finnland Portugal Italien Slowakei Frankreich 15,9 % 14,8 % 14,6 % 27,1 % 26,5 % 24,5 % 22,1 % 46,1 % 60,6 % 58,9 % Quelle: Eurostat 2008 WIRTSCHAFT TRIFFT WISSENSCHAFT Österreich hat ein gutes Gespür für zukünftige Entwicklungen. Bereits lange bevor die Verknappung fossiler Energieträger und die damit verbundenen steigenden Energiekosten ins allgemeine Bewusstsein vorgerückt sind, entstanden innovative Unternehmen, deren Produkte die Technologieführerschaft des Landes im Bereich Umwelttechnik begründeten. Die se können unter anderem auf ein wachsendes Netzwerk kompetenter Partner, eine zielgerichtete Forschungsförderung sowie ein güns tiges Steuersystem setzen und profitieren vom Potenzial hoch qualifizierter Arbeitskräfte und den angenehmen Lebens- und Sozialbedingungen in Österreich. Kein Wunder also, dass das Land nicht nur bei Wasserkraftprodukten, sondern auch bei Abfallwirtschaft, Abwasserreinigung, Altlastensanierung, Solar energie oder Technologien zur Reinhaltung der Luft weltweit führend ist.

10 10 IT it-lizenzen Reale Probleme in der virtuellen IT Die Virtualisierung der Rechnersysteme erfordert einen klaren Blick auf die IT-Lizenzen sonst droht ein juristisches Nachspiel. Online- Tipps Mehr zum Thema unter Ein Anwenderbericht, der die Vorteile des Virtualisierungskonzepts im Mittelstand verdeutlicht. Ein Beitrag der Sicherheitsspezialisten von Cyber-Ark zu den Sicherheitsrisiken der Virtualisierung. Ein Fachbeitrag von Hans Schramm, Field Product Manager Enterprise bei Dell, über die Vorteile der Virtualisierung für den Mittelstand. Der Mittelstand entdeckt die Virtualisierung für sich. Mit Recht, denn das Konzept hat enorme Vorteile: Während etwa eine physikalische Festplatte zuvor der Software, die darauf zugreift, als eine einzige Speichereinheit erschienen war, lässt sich der Speicherplatz der Platte mittels Virtualisierungstechnologie in mehrere Segmente unterteilen, denen unterschiedliche Adressen zugewiesen werden. Jedes dieser Segmente erscheint der Software dann als eigene Speicherplatte. Der Hauptvorteil ist eine hoch flexible Ressourcennutzung. Server- und Storage- Virtualisierung machen unabhängig von der Anzahl und Art der physikalischen Server/Speicher, so dass sich die Hardware sehr einfach bedarfsgerecht skalieren lässt. Doch das Konzept wirkt sich auch auf die Lizenzierungssituation im Unternehmen aus und damit auf die Haftung von Geschäftsführern und Mitarbeitern, wie Jörg Mecke, Serviceline-Manager IT-Consulting bei PC-WARE, erläutert: Ein Beispiel aus der Anwendungsvirtualisierung: Ein Mitarbeiter nutzt an seinem Rechner eine Stunde lang eine bestimmte Applikation über eine virtualisierte IT-Infrastruktur. Danach wird sie wieder komplett von seinem PC entfernt. Zwei Stunden später nutzt ein Kollege dieselbe Anwendung auf dem gleichen Weg, aber auf einem anderen Endgerät. Stellt sich die Frage: Wie viele Lizenzen werden benötigt und wie lässt sich sinnvoll nachvollziehen, ob, von wem und wann die Applikation genutzt wurde? Wie viele Lizenzen benötigt werden, hängt von den Bedingungen des jeweiligen Herstellers ab. Verbreitet ist eine Verweildauer von 30 oder 90 Tagen, das heißt: In dieser Zeit ist eine Weitergabe ausgeschlossen. In unserem Beispiel wären somit zwei Lizenzen erforderlich. Noch schwieriger wird aber die Nachvollziehbarkeit: Viele Unternehmen setzen Inventarisierungslösungen ein, um ihre Installationsbasis nachzuvollziehen. Allerdings erkennt diese mit hoher Wahrscheinlichkeit die einstündige Nutzung nicht. Abhilfe schafft hier nur eine Kombination verschiedener Lizenzmanagement-Lösungen. hdr Fazit Virtualisierung in ihren verschiedenen Formen (Server-, Speicher-, Desktop- Virtualisierung etc.) hat auch für kleine Installationen große Vorteile Bei der Nutzung virtualisierter Systeme ist es wichtig, die Lizenzbedingungen der Software im Unternehmen genau zu beachten und bei Bedarf Lizenzmanagement-Lösungen zu nutzen B4B Mittelstand #

11 IT 11 SAP Business ByDesign Vernetzt in die Zukunft Wir sind flexibler als jemals zuvor, freut sich Tim Best, Leiter Finanzen bei der Metropolregion Rhein-Neckar GmbH. Die Regionalentwicklungsgesellschaft und der Verein Zukunft Metropolregion Rhein-Neckar steuern ihr gesamtes Geschäft über einen herkömmlichen Internetbrowser dank einer On-Demand-Lösung, die über das Internet genutzt wird. Die Region bis 2025 an die Spitze Europas bringen das ist das Ziel der gemeinschaftlichen Regionalentwicklung in der Metropolregion Rhein-Neckar. Mit Standortmarketing, Projekten zur Wirtschaftsförderung oder sozialen Engagements tragen die Metropolregion Rhein-Neckar GmbH und der gemeinnützige Verein Zukunft Metropolregion Rhein-Neckar hierzu bei. Beide Institutionen setzen seit April 2010 auf SAP Business ByDesign, die On-Demand- Lösung der Walldorfer Softwareschmiede. Die Mitarbeiter nutzen die voll integrierte Anwendung über ihren Browser eine eigene IT-Landschaft ist nicht nötig, denn die Software läuft im hochverfügbaren Rechenzentrum von SAP. Wir benötigen keine IT-Experten im Haus und haben trotzdem alle Vorteile einer umfassenden ERP- Lösung, so Tim Best, Leiter für Finanzen und Controlling bei der Metropolregion Rhein-Neckar GmbH. Wichtige Daten werden nun nicht mehr in manuell verwalteten Tabellen gespeichert. Alle Mitarbeiter greifen auf eine zentrale Datenbank zu so verfügt jeder stets über aktuelle, einheitliche Informationen. Als Software as a Service (SaaS) ist SAP Business ByDesign zudem besonders flexibel und lässt sich schnell an individuelle Bedürfnisse anpassen. Flexible Software Die Software arbeitet für uns nicht umgekehrt: Wir brauchen uns keine Gedanken über Wartung oder Pflege zu machen. SAP hält die Lösung immer up to date, und das ohne Mehrkosten, sagt Best. Dabei wird auch die Sicherheit großgeschrieben. Alle Daten werden mehrmals täglich gesichert. Der Implementierungsaufwand ist gering: Nach kurzer Zeit lief das System in allen Arbeitsbereichen, berichtet Best. Rund 40 Anwender nutzen die Lösung bereits. Neue können jederzeit hinzukommen, denn das flexible Lizenzmodell erlaubt es, schnell und kostengünstig auf sich ändernde Anforderungen zu reagieren sei es bei der Nutzerzahl oder den gewünschten Funktionen. Projektmanagement im Griff In der kurzen Zeit seit der Einführung sind viele Prozesse im Alltagsgeschäft der GmbH und des Vereins schneller und einfacher geworden. Informationen sind nun zu jeder Zeit dort verfügbar, wo sie benötigt werden. Früher haben wir Kontaktinformationen lokal abgespeichert also auf jedem Rechner einzeln. Trägt heute jemand beispielsweise eine Telefonnummer ein, können das alle Mitarbeiter per Mausklick sehen, erklärt Best. Besonders beim Projektmanagement profitiert das Unternehmen. Dank einheitlicher Eingabemasken ist der Status jedes Projekts sofort ersichtlich: Sind die Budgets eingehalten? Ist die Deadline realistisch? Das und mehr sehen die Mitarbeiter auf einen Blick. So lässt sich fundierter und effizienter planen ein entscheidender Vorteil etwa beim Beantragen von Fördergeldern. Im Marketing unterstützt die SaaS- Lösung die Metropolregion unter anderem mit einer vollständigen Kontakthistorie: Welcher Mitarbeiter hat wann welche Vereinbarungen mit welchem Unternehmen getroffen? Diese Daten sorgen für mehr Transparenz und erleichtern so die Zusammenarbeit der beiden Institutionen mit ihren Partnern in der Region. Die Ergebnisse aller Unternehmensbereiche führt ein detailliertes Reporting zusammen. Es erlaubt einen schnellen Überblick über wichtige Kennzahlen und erzeugt auf Knopfdruck aussagekräftige Analysen. Einstiegspakete für den Mittelstand Schnell in SAP Business ByDesign einsteigen: Das gelingt mit den Starterpaketen von SAP. Unternehmen profitieren von einem klar definierten Funktionsumfang und halten die Kosten und den Zeitaufwand für die Einführung so gering wie möglich. Bewährte Geschäftsprozesse für die eigene Branche ab 79 Euro pro Monat und User runden das On-Demand-Angebot ab. Online- Kontakt Weitere Informationen: businessbydesign Advertorial

12 12 Finanzen Private Geldquellen Die Friends & Family-Bank 2.0 Weil die Banken keine Kredite mehr vergeben, boomen im Internet Marktplätze, bei denen sich Privatleute, Selbstständige und Freiberufler Geld von privaten Gebern leihen können. Online- Tipps Mehr zum Thema unter: Berichte der Zeitschrift Test über private Kreditvermittlerplattformen Links zu den größten Plattformen Um einen kurzfristigen Liquiditätsengpass zu überbrücken, gehen viele Unternehmer gar nicht erst zur Bank. Sie leihen sich das Geld über die Familie oder Freunde. Doch diese Friends & Family- Banken haben einen Nachteil: Sie sind nur begrenzt belastbar. Findige Unternehmer haben daher den Freundeskreis auf das Internet erweitert. Auf Marktplätzen vermitteln sie Kredite von Privatpersonen an Unternehmer. Schnell, doch nicht ganz preiswert Das Prinzip ist einfach: Wer Geld möchte, stellt seinen Wunschkredit und den Zins, den er zu zahlen bereit ist, online. Finden sich genügend Menschen, die bereit sind, ihm etwas Geld zu leihen, kommt der Kredit zustande. Der Kreditnehmer zahlt die Zinsen wiederum an den Marktplatz, der diese dann an die Kreditgeber verteilt. So suchte ein Unternehmer zum Zeitpunkt der Recherche einen Kredit über Euro. Seit 17 Jahren produziere er in seinem Unternehmen Feuerwehrfahrzeuge. Die Auftragslage ist sehr gut, daher möchte ich eine eigene Lackierkabine einbauen, um besser und schneller produzieren zu können. Einen Teil des Geldes habe ich bereits beisammen, den Rest möchte ich über Smava finanzieren, lässt er potenzielle Geldgeber via Internet wissen. Innerhalb von zwei Tagen fanden sich 53 private Geldgeber, die ihm zwischen 250 und Euro leihen. Ganz günstig ist diese Möglichkeit aber nicht. Für die Laufzeit von 60 Monaten muss der Unternehmer einen Zinssatz von 8,2 Prozent bezahlen. Gefragt bei Selbstständigen Nach Angaben der Betreiber nutzen immer mehr Selbstständige die Marktplätze, um einen kurzfristigen Liquiditätsbedarf zu decken. Beim Anbieter Smava werden fast ein Drittel der Kredite für gewerbliche Finanzierungen vergeben. Den Anteil der Selbstständigen, die einen Kredit suchen, B4B Mittelstand #

13 Finanzen 13 gibt Geschäftsführer Alexander Atropé mit 45 bis 50 Prozent an. Vor allem Handwerksbetriebe leihen sich auf diesem Wege Geld, um etwa ein neues Fahrzeug zu kaufen, einen Laden umzubauen oder den Geschäftsbereich des Onlineshops zu erweitern. Diese Selbstständigen stellen im Durchschnitt Euro als Kreditwunsch ins Internet. Atropé sieht aber bei den Summen ebenfalls eine steigende Tendenz. Nicht zuletzt wegen der großen Nachfrage hat Smava die Höchstsumme für einen Kredit auf Euro erhöht. Vertrauen statt Sicherheiten Vorteil für die Unternehmer: Sie müssen für ihren Kredit keine Sicherheiten stellen. Ein überzeugendes Konzept, in knappen Worten auf der Internetseite geschildert, reicht aus. Der Rest ist Vertrauen. Außerdem können sie ihre Schulden jederzeit zurückzahlen. Kündigungsfristen oder Vorfälligkeitsentschädigungen kennen die Plattformen nicht. Wer das Geld zur Verfügung hat, löst den Kredit einfach ab. Immer mehr Firmen nutzen daher die Plattform, um Aufträge vorzufinanzieren, beobachtet Smava- Chef Atropé. Sobald der Kunde gezahlt hat, bekommen die Gläubiger ihr Geld zurück. ah Fazit Selbstständige können sich über das Internet bei Privatleuten kurzfristig Liquidität verschaffen. Vorteil für die Unternehmer: Sie müssen keine Sicherheiten stellen und können ihre Schulden jederzeit zurückzahlen. geschäftstüchtich Kostenlose Kontoführung 0,00 Euro * Business Giro Bis zu 1,5 % p.a. ** Business SparCard Klasse, wie meine Bank ihr Geschäft versteht und auch meines! geschaeftskunden Postbank Business-Center, *** Postbank Finanzcenter, *Ab durchschnittlichem Habensaldo im Monat. **Ab , Zinssatz variabel. # B4B Mittelstand ***Mo. Sa Uhr: 20 Cent/Anruf aus dem dt. Festnetz; Mobilfunktarif max. 42 Cent/Minute.

14 14 finanzen Liquidität Immer schön flüssig bleiben Trotz Aufschwung droht kleinen und mittleren Unternehmen, das Geld auszugehen. Sie müssen sich in den kommenden Monaten vor allem um die Sicherung ihrer Liquidität kümmern. Online- Tipps Mehr zum Thema unter: Aktuelle Analyse zur Bonität deutscher Unternehmen von Creditreform Checkliste zum Factoring Checkliste mit Sofortmaßnahmen zur Liquiditätsverbesserung Ein kurzer Blick in die Kasse reicht oftmals aus, um dann festzustellen: Die Krise ist noch nicht vorbei. Galt es in den letzten Monaten noch, wegen der ausbleibenden Aufträge überhaupt Geld aufs Konto zu bekommen, so fehlt es jetzt an Liquidität, den Aufschwung zu finanzieren. Die Krise hat gute Teile des Eigenkapitals aufgefressen, sodass jetzt für das Wachstum das Kapital fehlt, beobachtet Patrick Weber, Mitglied der Geschäftsleitung der Vantargis-Gruppe, München. Nach der Einschätzung von Volker Ernst, Vorstandschef des Bundesverbands Factoring für den Mittelstand (BFM), werden sich die Liquiditätsprobleme für viele KMU weiter verschärfen, wenn sie ihrer Bank die letzte Bilanz vorlegen. Denn die Auswirkungen der Krise schlagen sich in den Jahresabschlüssen 2009 heftig nieder. Bis zu 80 Prozent der Firmen, die jedes Jahr in die Pleite schlittern, sterben aufgrund von Liquiditätsproblemen, weiß Christoph Nerke, selbstständiger Berater in Sachen Liquiditätsmanagement aus Freising. Darum heißt es, mit verschiedenen Maßnahmen das Geld im Unternehmen zu halten. Forderungen schneller eintreiben Einen entscheidenden Anteil an den Liquiditätsproblemen hat das schlechte Zahlungsverhalten der Firmen. Zwar hat sich das Zahlungsverhalten in den letzten Monaten nach der Krise etwas verbessert, laut Creditreform liegt der Verzug aber immer noch bei durchschnittlich 12,7 Tagen. Um offene Forderungen so schnell wie möglich beglichen zu bekommen, sollten Rechnungen gleich nach dem Abschluss der Leistung verschickt werden. Vor allem aber müssen Sie alle Nicht- Zahlungsgründe vermeiden!, sagt Berater Nerke. Ein falscher Betrag, der falsche Ansprechpartner oder die falsche Firmenbezeichnung des Kunden seien oft ein Grund, die Rechnung zurückgehen zu lassen. Auch ein Skonto als Bonus für eine schnellere Zahlung wirkt bei manchen Kunden Wunder, ebenso die Hilfe von außen. Knapp 90 Prozent der deutschen Firmen arbeiten beim Forderungseinzug mit Anwaltskanzleien, Mahn- oder Inkassounternehmen zusammen, stellt der Finanzdienstleister EOS fest. Jürgen Borgartz, Geschäftsführer der EOS Deutschland GmbH, erklärt: Das professionelle Forderungsmanagement hat sich in Deutschland bewährt. Es entlastet die Unternehmen und führt zu einer höheren Einzugsleistung. Factoring Zu den beliebtesten Instrumenten gehört seit Langem das Factoring. Dabei B4B Mittelstand #

15 Finanzen 15 verkauft ein Unternehmen seine offenen Forderungen an einen Finanzdienstleister. Dieser überweist meist rund 80 Prozent des Forderungsbetrages sofort. Den Rest gibt es abzüglich der Gebühren, wenn der Schuldner die Rechnung bezahlt hat. Die Liquidität steht also gleich zur Verfügung, und auch das Risiko eines Forderungsausfalls wird auf den Dienstleister verlagert. Dieser muss im Zweifel die Forderungen eintreiben. Billig ist das nicht. Die Finanzierungskosten können gerade bei kleineren Firmen mit wenigen Rechnungen den Vorteil schnell zunichtemachen. Daher sollte immer genau gerechnet werden, ob die Gebühren die Einsparungen bei der Buchhaltung und den Vorteil der schnelleren Liquidität übersteigen. Die meisten Unternehmensberater empfehlen aber, Factoring auf jeden Fall auszuprobieren. Sale-and-Lease-Back Bei dieser Sonderform des Leasing verkauft das Unternehmen zunächst besonders teure und lange werthaltige Maschinen oder Immobilien an einen Leasing-Geber. Dann mietet es das Gut sofort zurück. Der große Vorteil einer solchen Transaktion liegt in der sofortigen Verfügbarkeit von Bargeld. Vor allem bei Immobilien lassen sich damit oft erhebliche stille Reserven im Anlagevermögen aufdecken und sofort in Liquidität umwandeln. ah Fazit Nach den aktuellen Zahlen der Creditreform zeichnet sich aktuell zwar eine Verbesserung der Liquiditätssituation in den deutschen Unternehmen ab. Dennoch weisen bundesweit immer noch etwa Unternehmen eine sehr schwache Bonität auf. Bricht der Aufschwung ab, droht ihnen die Insolvenz mangels Liquidität. Mehr finanzielle Transparenz und Sicherheit für Ihr Unternehmen! Zahlt Ihr Kunde pünktlich seine Rechnungen? Wir sagen es Ihnen! Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten ist die eigene Liquidität entscheidend für den Erfolg Ihres Unter nehmens. Die BÜRGEL Bonitäts auskünfte helfen Ihnen, die Kreditwürdigkeit Ihrer Geschäfts partner und das Zahlungsausfallrisiko besser einschätzen zu können. Seit 1885 ist BÜRGEL eines der führenden Unternehmen für Wirtschaftsinformationen und Ihr Partner für sichere Entscheidungen. Zu jedem Informationsbedarf haben wir die maßgeschneiderte Lösung. Informieren Sie sich noch heute online und treten auf Wunsch gleich mit einem Ansprech partner in Ihrer Nähe in Kontakt!

16 16 finanzen Kontinuierlicher Anlageerfolg 151 Prozent Gewinn ohne ein einziges Verlustjahr! PSM Vermögensverwaltung Langen v.d. Goltz & Dr. Prinz der mehrfach ausgezeichnete Verwalter steht für Sicherheit; auch in turbulenten Zeiten. Die Partner der PSM (Portfolio Strategie Management), der ältesten bankenunabhängigen Vermögensverwaltung in Deutschland, seit 1965 p PSM Privatdepot Wachstum Gesamtwertentwicklung: 151 Prozent ohne ein einziges Verlustjahr! Die Kompetenz eines Vermögensverwalters zeigt sich nur in schwierigen, turbulenten Börsenzeiten. Schönwetter- Kapitäne gibt es in diesem Geschäft genug. Die Anleger der PSM konnten bislang selbst in stürmischen Zeiten stets ruhig schlafen und sollen dies auch in Zukunft können. Denn PSM hält es ganz mit Thomas Mann, der einmal gesagt hat: Mache mit Lust Geschäfte bei Tage, mache aber nur solche, bei denen Du nachts ruhig schlafen kannst. Der Report Die Elite der Vermögensverwalter in Zusammenarbeit mit dem Handelsblatt hat die PSM Vermögensverwaltung Langen v.d. Goltz, Dr. Prinz & Privatdepot Wachstum Partner für 2010 mit der Bestnote summa cum laude ausgezeichnet. Somit wurde die PSM seit 2005 nun schon das sechste Jahr in Folge in die Elite der besten Vermögensverwalter aufgenommen. Auch im Ranking der firstfive der besten Vermögensverwalter hat PSM in der Risikoklasse konservativ mit 37,23% Zuwachs die beste Performance im 5-Jahreszeitraum ( erzielt. (Die firstfive AG ist die führende Ratingagentur für Vermögensverwalter in Deutschland und wertet real existierende Kundendepots nach Kriterien wie Performance und Risiko aus). Das PSM Privatdepot Wachstum wird nach einheitlichen Kriterien strategisch verwaltet. Diese sogenannte standardisierte Vermögensverwaltung wird bereits ab Euro angeboten und macht so das exklusive Know-how der PSM auch kleineren Beträgen zugänglich. Die Strategie erzielte selbst in der weltweiten Börsen-Baisse 2001/2002 und auch während der Finanzkrise 2008/2009 jedes Jahr Gewinne und hat in der Variante Wachstum von 1999 bis heute einen Wertzuwachs von 151 % ohne ein einziges Verlustjahr erzielt. B4B Mittelstand # Advertorial

17 finanzen 17 joachim paul schäfer: Die hohe Kunst des Vermögenserhalts Die PSM Erfolgsstrategie für Ihr Vermögen in den kommenden Jahren. Schon lange vor Beginn des beispiellosen Einbruchs der Aktienmärkte erkannte PSM die Probleme an den Finanzmärkten. In den Jahren 2000 und 2007 haben wir in Vorträgen und Publikationen immer wieder rechtzeitig vor deren extremer Überhitzung gewarnt. Dank dieser Vorsicht entwickelten sich unsere Kundendepots auch in den Folgejahren einschließlich der Baisse in 2008/2009 erfolgreich. Kaufen und Halten ist vorbei - die Erfolgsstrategie muss heute mehr denn je lauten: Wer Aktien zum richtigen Zeitpunkt gekauft hat, muss sie auch rechtzeitig wieder verkaufen, selbst wenn die Titel noch so gut scheinen. Nur so kann man Vermögen dauerhaft mehren und die Früchte seiner Arbeit ernten. Ferner gilt: Verluste begrenzen, solange sie noch klein sind. Nur wer diszipliniert handelt und seine Entscheidungen laufend überprüft, wird langfristig erfolgreich sein. Joachim Paul Schäfer, Partner der PSM Vermögensverwaltung Das beste Beispiel ist die japanische Börse. Wer im Jahre 1989 bei rund Punkten eingestiegen ist und nicht rechtzeitig verkauft hat, konnte bei einem heutigen Stand von unter Punkten im Nikkei-Index über 20 Jahre hinweg nur gewaltige Verluste anhäufen. Auf der anderen Seite konnten erfahrene und disziplinierte Anleger mehrere starke Zwischenerholungen nutzen. Die PSM Erfolgsstrategie lautet daher schon immer: Es gibt Zeiten, in denen man voll in Aktien investieren darf, und es gibt Zeiten, in welchen man sich defensiv verhalten muss, um nicht Kopf und Kragen zu riskieren. Vorhandene Liquidität nicht zu investieren mag schmerzlich sein, aber noch schmerzlicher ist ein Investment zur falschen Zeit. Trotz Finanzkrise und gewaltigen Problemen in der Weltwirtschaft: mit einer guten Gesamtstrategie kann ein guter Verwalter auch in schwierigen Zeiten Geld verdienen. Ein guter Verwalter fährt mit dem Vermögen seiner Kunden jedoch keine Achterbahn. Denn was nützen die tollsten Gewinne in guten Zeiten, wenn sie in schlechten Zeiten wieder dahinschmelzen? Vergleichen Sie daher bei der Auswahl ihres Verwalters längere Zeiträume von zehn oder mehr Jahren. Sind größere Rückschläge und längere Verlustzeiträume dabei, so handelt es sich womöglich um eine zu risikoreiche Strategie. Die PSM ist als bankenunabhängiger Verwalter höchst flexibel und kann schnell agieren. Wenn wir meinen, dass Aktien stark überbewertet sind (wie z.b. 2000/2007), oder die weltwirtschaftliche Lage nicht für Aktien spricht, so können wir den Aktienanteil auf 0% senken und alternative Chancen an den Anleihenund Rohstoffmärkten nutzen. So können wir auf Werterhalt ausgerichtete strategische Entscheidungen treffen in jeder Marktlage! PSM will auch in den nächsten Jahren von Chancen profitieren, die sich aus Krisen und Problemen an den Finanzmärkten immer wieder neu ergeben. Hier wird es sowohl Zeiten geben, in welchen man nur erstklassige Anleihen und Gold im Depot haben sollte als auch Zeiten, in welchen man Erholungen an den Weltbörsen nutzen kann auch wenn diese nicht dauerhaft sein werden. Firmen- Kontakt PSM Vermögensverwaltung GmbH Langen v. d. Goltz, Dr. Prinz & Partner Hochleite 2, München Tel.: Fax: Besuchen Sie uns auch im Internet: kostenlose Informationsmappe bestellen Anmeldung zu einem PSM Vortrag in München, Stuttgart, Düsseldorf, Berlin oder Hamburg. Persönliches Gespräch mit einem Partner der PSM evtl. auch bei Ihnen vor Ort. Die PSM Vermögensverwaltung wurde 1965 gegründet und ist die älteste bankenunabhängige Vermögensverwaltung in Deutschland. Neben der individuellen Vermögensverwaltung ab einer Million Euro bietet sie auch eine einheitliche Verwaltung in den PSM Privatdepots Wachstum oder Rendite ab Euro an. Fazit Wer sein Vermögen möglichst ohne Verluste erhalten und langfristig mehren will, ist bei PSM goldrichtig. Auch in den bevorstehenden turbulenten Börsenjahren wird sich das Know-how der PSM aus 45 Jahren weiterhin voll für Sie bezahlt machen. Advertorial # B4B Mittelstand

18 18 Mobilität Fuhrparkmanagement Verantwortung Fuhrpark mit einem Bein im Gefängnis? Fuhrparkverantwortliche haben ein Aufgabenpotenzial zu bewältigen, das auf den ersten Blick als leichter Job angesehen werden könnte. Bei der Vielzahl von Vorschriften und Regelungen steckt aber eine Verantwortung dahinter, die oftmals jegliche Vorstellung übertrifft. Haftungsfragen Die Haftung eines Flottenverantwortlichen und die Konsequenzen daraus sind im Wesentlichen im Straßenverkehrsgesetz (StVG), der Straßenverkehrsordnung (StVO), der Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO), den Unfallverhütungsvorschriften, der Lenkzeitenverordnung sowie der Feinstaubverordnung geregelt. Um nicht Gefahr zu laufen, in gesetzliche Konflikte zu geraten, ist es daher für jeden Verantwortlichen eines Fuhrparks, und zwar unabhängig von dessen Größenordnung, unabdingbar, sich detailliert mit den Haftungsfragen zu beschäftigen. Bei Nichtbeachtung der Haftung drohen Bußgelder bis zu Euro, der Verlust des Versicherungsschutzes und in schwerwiegenden Fällen sogar Haftstrafen bis zu einem Jahr. Wie alle Fahrzeuge unterliegen auch Firmenfahrzeuge der Halterhaftung. Diese ist gesetzlich klar definiert. Dabei gilt als Halter immer derjenige, der ein Kraftfahrzeug auf eigene Rechnung in Gebrauch hat und die entsprechende Verfügungsgewalt besitzt. Das gilt nicht nur für Personen, sondern auch für Firmen und Gesellschaften. Da die Haftung immer den Halter trifft, ist das bei Firmenfahrzeugen zunächst die Firmenleitung. Wird von einem Unternehmen ein Fuhrparkverantwortlicher eingesetzt, so geht diese Haftung automatisch auf diesen über. Voraussetzung dafür ist allerdings, dass

19 seat.de FREIRAUM FÜR IHR BUSINESS DER NEUE SEAT IBIZA ST 1.2 TDI CR ECOMOTIVE BESTENS AUSGESTATTET FÜR NUR 182 * MONATLICH Mit bis zu Litern Gepäckraumvolumen schafft der neue SEAT Ibiza ST Ecomotive nicht nur berufliche Freiräume. Dank attraktiver Leasingkonditionen schafft er auch Freiraum fürs Budget. Und das auf außerordentlich hohem Qualitätsniveau. Inklusive komfortablem Businesspaket u.a. mit Klimaanlage und Audiosystem. Ebenso budgetfreundlich ist sein 1.2 TDI CR Motor. Ausgestattet mit moderner Start-Stopp-Automatik ist er mit nur 3,4 l/100 km* sowie 89 g CO 2 /km* einer der umweltfreundlichsten seiner Klasse.** Dies macht ihn auch zu einem echten Vorbild hinsichtlich Betriebskosten. Weitere Informationen zu unseren Flottenlösungen erhalten Sie telefonisch unter: oder per an: Kraftstoffverbrauch (l/100 km): innerorts 4,1, außerorts 3,0, kombiniert 3,4; CO 2 -Emissionswerte (g/km): kombiniert Cent/Min. aus dem Festnetz der Deutschen Telekom AG, maximal 42 Cent/Min. aus den Mobilfunknetzen. *Z. B. der SEAT Ibiza ST Reference 1.2 TDI CR Ecomotive, 55 kw (75 PS), auf Basis der unverbindlichen Preisempfehlung von ,65 zzgl. MwSt.: 182 monatl. Leasingrate bei 36 Monaten Laufzeit und jährlicher Laufleistung von km. Ein Angebot der SEAT Leasing für gewerbliche Kunden mit Großkundenvertrag, zzgl. Überführungskosten, gültig bis zum Das abgebildete Fahrzeug enthält Sonderausstattung gegen Mehrpreis. **Kombinierte Werte. EINE MARKE DER VOLKSWAGEN GRUPPE

20 20 Mobilität der Fuhrparkverantwortliche zuverlässig und sachkundig ist (Urteil des OLG Schleswig VRS Bd. 58, 384). Die Delegation muss dabei übrigens nicht unbedingt schriftlich festgelegt werden. Tipps zur Fuhrparkleiterhaftung Ein Verantwortlicher für einen Fuhrpark muss immer auf einer klaren schriftlichen Regelung der Rechte und Pflichten bestehen. Sachkundig ist man nur dann, wenn eine entsprechende Ausbildung und Erfahrung vorhanden sind. Zum Beispiel bietet die Dekra-Akademie bundesweit zertifizierte Lehrgänge zu diesem Themenkreis an. Zwei verschiedene Haftungsarten sind laut Straßenverkehrsrecht und dem BGB möglich: Die Verschuldungs- sowie die Gefährdungshaftung. Bei der Verschuldungshaftung muss ein direktes Verschulden nachgewiesen werden. Die Gefährdungshaftung greift dagegen viel stärker. nehmen wahrzunehmen, muss der Fuhrparkverantwortliche unter anderem das Budget des Fuhrparks und die Einsatzdauer der Fahrzeuge mitbestimmen können. Andernfalls können zum einen die Überalterung des Fuhrparks sowie der technisch einwandfreie Zustand nicht gewährleistet werden. Darüber hinaus muss man als Verantwortlicher für einen Fuhrpark bedingungslos über Einsatz, Zuordnung und Entziehung von Firmenfahrzeugen bestimmen können. Minimierung der Risiken Ein optimaler Versicherungsschutz ist ein wesentlicher Faktor für eine gute Vorsorge. Die Fahrzeugflotte muss daher ebenfalls immer optimal gewartet und auf ihre Verkehrssicherheit überprüft sein. Dazu gehört die Einhaltung von Wartungsintervallen genauso wie die richtige Reifenwahl. Auch im Flachland sollten Winterreifen von O bis O (Oktober bis Ostern) montiert sein. Online- Tipps Mehr zum Thema unter: Weiterführende Informationen zur Aus- und Weiterbildung zum Flottenbeauftragten Erläuterungen zur Verschuldungshaftung Erläuterungen zur Gefährdungshaftung Hier ist man als Fuhrparkverantwortlicher immer in der Haftung, weil diesem der Beitrag zur Entstehung eines Schadens zufällt. Die Haftung beinhaltet materielle sowie immaterielle Schäden! Wird beispielsweise bei einem Unfall mit einem Firmenfahrzeug jemand verletzt, kann dieser Schmerzensgeld beim Fuhrparkverantwortlichen einfordern. Arbeitsplatzbeschreibung Bei der Arbeitsplatzbeschreibung ist es wichtig, dass sich die einzelnen Aufgaben der Stellenbeschreibung und die Verantwortung aus der Delegationsvereinbarung in den Kompetenzen widerspiegeln. Um die Halterverantwortung im Unter- Fahrerinnen und Fahrer sollten schriftlich auf die Einhaltung der Verkehrsregelung hingewiesen sein. Diese Anweisung muss zusätzlich in jedem Fahrzeug liegen! Eine regelmäßige Prüfung der Fahrerlaubnis muss obligatorisch sein, damit niemand unberechtigterweise ein Fahrzeug bewegt. In regelmäßigen Abständen durchgeführte Schulungen zum Thema Ladungs- und Verkehrssicherheit sind sinnvolle Maßnahmen. Führerscheinkontrolle Neben der Fahrzeugsicherheit ist die Kontrolle der Fahrerlaubnis die wichtigste Pflicht eines Fuhrparkverantwortlichen. Vor der Überlassung eines Firmenfahrzeugs muss daher unbedingt die gültige Fahrerlaubnis geprüft werden. Dieser B4B Mittelstand #

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