Konzept zur Kinderschutzberatung

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Konzept zur Kinderschutzberatung"

Transkript

1 Konzept zur Kinderschutzberatung Beratung durch eine Insoweit erfahrene Fachkraft in der Beratungsstelle für Kinderschutz (BfK) gem. 8a SGB VIII, 8b SGB VIII bzw. 4 KKG Fachbereich Jugendhilfe 1

2 Herausgeber Landratsamt Neckar-Odenwald-Kreis Fachbereich Jugend und Soziales Neckarelzer Straße Mosbach 2014 Ansprechpartner: Beratungsstelle für Kinderschutz Zentrale Anlaufstelle für alle, die mit Kindern und Jugendlichen arbeiten. Landratsamt Neckar-Odenwald-Kreis Renzstr. 12, Mosbach Gebäude 3, Zimmer 105 Tel.: Tel.: mailto: Stand: Juli

3 Kapitelübersicht: 1. Vorbemerkungen S Kompetenzen der Insoweit erfahrenen Fachkraft S Die Beteiligung von Eltern und Kindern S Die Schritte des Beratungsprozesses der Kinderschutzberatung S. 7 nach 8a SGB VIII und 8b SGB VIII 5. Dissens zwischen anfragender Person oder Institution S. 12 und der Insoweit erfahrenen Fachkraft 6. Qualitätssichernde Elemente der Kinderschutzberatung durch die BfK S Qualitätsentwicklung in der Kinderschutzberatung durch die BfK S. 13 Schematischer Handlungsablauf S. 14 3

4 1. Vorbemerkungen Mit der Einführung des 8a SGB VIII und dessen Novellierung im Rahmen des Bundeskinderschutzgesetzes ( ) wurde der Schutzauftrag für die Jugendhilfe und die Einbeziehung der Fachkräfte der freien Träger der Jugendhilfe konkretisiert und die Wahrnehmung des Schutzauftrages für deren Fachkräfte nachbearbeitet. In den entsprechenden Vereinbarungen zwischen der öffentlichen Jugendhilfe und den freien Trägern der Jugendhilfe besteht der Schutzauftrag aus mehreren Merkmalen: o Gewichtige Anhaltspunkte für eine mögliche Kindeswohlgefährdung erkennen o Einschätzung des Gefährdungsrisikos im Zusammenwirken mehrerer Fachkräfte und unter Hinzuziehen einer Insoweit erfahrenen Fachkraft o Thematisierung, Beteiligung und aktive Gestaltung der Situation mit Eltern und Kindern, sowie anbieten und hinwirken auf die Annahme von Hilfen o Einbeziehung des Jugendamtes, wenn die Gefährdung nicht anders abzuwenden ist Weiter wurden durch das Bundeskinderschutzgesetz die Berufsgeheimnisträger ( 203 StGB) in den aktiven Kinderschutz miteinbezogen ( 4 KKG). Ausgestattet mit weniger Verpflichtung als die Leistungserbringer nach dem SGB VIII, jedoch mit folgenden Merkmalen des Wahrnehmens von und Handelns bei gewichtigen Anhaltspunkten für eine Kindeswohlgefährdung: o Gewichtige Anhaltspunkte erkennen und verantwortungsvoll handeln o Einschätzung des Gefährdungsrisikos (siehe 4, Abs. 2 KKG) o Thematisierung, Beteiligung und aktive Gestaltung der Situation mit Eltern und Kindern, sowie das Hinwirken auf die Annahme von Hilfen o Befugnis zur Datenübermittlung an das Jugendamt, wenn eine Abwendung der Gefährdung ausscheidet oder im Rahmen der eigenen Handlungsmöglichkeiten für erfolglos gehalten wird Zur Einschätzung des Gefährdungsrisikos und Leistungsfähigkeit eines möglichen Hilfesystems besteht gegenüber der öffentlichen Jugendhilfe ein Anspruch auf Beratung durch eine Insoweit erfahrene Fachkraft ( 4, Abs. 2 KKG, 8b SGB VIII). Dieser Beratungsanspruch erstreckt sich auch auf alle weiteren sogenannten kinder- und jugendnahen Berufsgruppen so zum Beispiel Übungsleiter in Verein etc.. Die vom Gesetzgeber vorgesehene Verantwortungsgemeinschaft im Kinderschutz (Jugendhilfe und die Person, die gewichtige Anhaltspunkte feststellt) soll durch die Begleitung durch eine Insoweit erfahrene Fachkraft ergänzt werden. 4

5 Die Kinderschutzberatung basiert auf dem frühen Erkennen gewichtiger Anhaltspunkte, dem frühen Einschätzen des Gefährdungsrisikos, dem frühen Thematisieren der Sorge um das Kind mit den Eltern und dem Kind, und dem möglichst frühen Anbieten von Hilfen. Gelingen die einzelnen Schritte möglichst zeitnah gemessen an einer entstehenden Gefährdung, ist die Chance für ein gemeinsames Verbessern der Situation für das betroffene Kind unter Wahrung des Vertrauensverhältnisses zu Eltern und Kind sehr viel höher. Zur sicheren Gestaltung dieser Prozesse bietet die Beratungsstelle für Kinderschutz ihre Unterstützung an. Wir verstehen die Kinderschutzberatung nach 8a und 8b SGB VIII als Hilfe für Fachkräfte bei der Vermeidung und dem Abbau von Gefährdung in Zusammenarbeit mit Eltern und Kindern. Einer der viel zitierten Leitsätze Vielleicht gegen den Willen der Eltern, jedoch nicht ohne ihr Wissen ist auch für uns eines der höchsten Güter. Betrachtet man den präventiven Gedanken des Bundeskinderschutzgesetzes ist es wünschenswert, dass Kinderschutzberatungen zu einem frühen Zeitpunkt im Hilfeverlauf beginnen und dadurch Prozesse tatsächlich zu gestalten sind. Eltern sollen in ihrer Verantwortung gestärkt werden. 2. Kompetenzen der Insoweit erfahrenen Fachkraft Folgende Kompetenzen der Insoweit erfahrenen Fachkraft sind für die Kinderschutzberatung nach 8a SGB VIII und 8b SGB VIII nach Ansicht der BfK notwendig: o Formen und Ursachen von Kindeswohlgefährdung kennen o Formen und Dimensionen von Gewalt gegen Kinder kennen o Erziehungskompetenzen und Veränderungsfähigkeit von Eltern einschätzen können o Die Wirksamkeit und das Leistungsspektrum verschiedener Hilfen kennen und beurteilen können o Über Erfahrung in konfrontierenden Gesprächen mit Eltern und Kindern verfügen, um andere in Vorbereitung auf solche Gespräche anleiten zu können o Über Kenntnisse des rechtlichen Rahmens von Kindeswohlgefährdung und Datenschutz verfügen o Hohe persönliche Belastbarkeit o Mehrjährige Berufserfahrung o Mehrtägige zertifizierte Weiterbildung zur Insoweit erfahrenen Fachkraft 5

6 3. Die Beteiligung von Eltern und Kindern Sowohl im 8a, Abs. 4 SGB VIII, als auch im 4, Abs. 1 KKG ist vorgesehen Eltern und Kinder zu einem möglichst frühen Zeitpunkt in die Prozesse mit einzubinden sofern der Schutz des Kindes dadurch nicht gefährdet ist. Hier ist zwischen der Einbeziehung in die Gefährdungseinschätzung und einer praktisch durchgeführten Erörterung der zur Gefährdung führenden Merkmale zu unterscheiden. Eine Gefährdungseinschätzung ohne die Einbeziehung von Eltern ist nicht möglich. Problemakzeptanz, Problemkongruenz und Hilfeakzeptanz sind wesentliche Teile der Einschätzung und nur durch die Einbeziehung von Eltern und Kind zu eruieren. Dies bedeutet jedoch nicht zwangsläufig eine direkte Beteiligung an der Einschätzung, sondern mehr ein Einbeziehen im Sinne einer vollständigen Betrachtung der Situation, auch der Ressourcen der Eltern, besonders unter den drei Gesichtspunkten Problemakzeptanz, Problemkongruenz und Hilfeakzeptanz. Die Einbeziehung von Eltern und Kindern ist der erste Schritt in einer Hilfebeziehung, die für einen wirksamen Schutz unerlässlich ist. Gefährdungsmerkmale müssen mit Klarheit, Respekt und Ehrlichkeit mit den Eltern und den Kindern erörtert werden. Die Durchführung dieser Erörterung mit Eltern und Kindern wird im Rahmen der Kinderschutzberatung mit Abschluss jedes Schrittes betrachtet. Sollte die Information der Eltern nicht durchgeführt werden, muss dies begründet werden. In der Praxis bedeutet dies für die zuständigen Fachkräfte, dass enorm schwierige Gespräche zu führen sind, die einem sehr viel abverlangen, aber wichtig sind um das Vertrauen der Eltern und Kinder zu erhalten. Diese Gespräche, in denen Eltern auf Beobachtungen hingewiesen, sowie um ihre Problemsicht und um ihre Mitwirkung gebeten werden, müssen in der Regel durchgeführt werden. Nur in Ausnahmefällen nämlich, wenn der Schutz des Kindes dadurch in Frage gestellt würde kann das im Grundgesetz festgeschriebene Transparenzgebot unbeachtet bleiben. Um diese Gespräche möglichst in einen Rahmen zu bringen, der sowohl von der zuständigen Fachkraft, als auch von den Eltern und Kindern angenommen werden kann, wird meist im Rahmen der Beratung gemeinsam vereinbart, wie ein solches Gespräch geführt werden kann. Vor- und Nachbereitung dieser Gespräche sind auf Wunsch Teil des Beratungsprozesses. 6

7 4. Die Schritte des Beratungsprozesses der Kinderschutzberatung nach 8a SGB VIII und 8b SGB VIII Zur besseren Erklärung des sehr individuellen und komplexen Beratungsprozesses wird dieser im Rahmen der Kinderschutzberatung durch die BfK in mehrere Schritte eingeteilt: Schritt 1: Anfrage Schritt 2: erste Einschätzung Schritt 3: ausführliche Einschätzung Schritt 4: weiterführende Beratung Schritt 5: Abschluss der Beratung Jeder Schritt des Beratungsprozesses ist grundsätzlich durch die anfragende Person oder Institution zu dokumentieren. Jedoch wird im Sinne einer Rahmendokumentation der Ablauf und somit auch die Qualität des Beratungsprozesses durch die Insoweit erfahrene Fachkraft selbst dokumentiert. Die Rahmendokumentation stellt sicher, dass in der Regel zu jedem späteren Zeitpunkt nachvollziehbar ist, wie, aus welchem Grund, und an welcher Stelle des Prozesses die gemeinsame Einschätzung getroffen wurde und welche weiteren Schritte vereinbart wurden. Die Rahmendokumentation verbleibt im Original bei der anfragenden Institution und ist im Bedarfsfall zur Übermittlung an das Jugendamt geeignet. Die Rahmendokumentation wird von allen an der Beratung beteiligten Personen unterzeichnet nicht im Sinne einer daraus entstehenden Verpflichtung, sondern zur Sicherstellung des erarbeiteten Konsenses. Jede Beratung wird anonymisiert durchgeführt und die Erfassung und Speicherung der Daten findet nur unter zugeteilten Fallnummern statt. Anfragende Personen oder Institutionen und die Insoweit erfahrene Fachkraft stehen im Sinne einer Rückkopplungsschleife im Austausch. Die fallverantwortliche Fachkraft prüft, ob Hilfen angenommen werden, während die Insoweit erfahrene Fachkraft in Zusammenarbeit mit dieser prüft (und diese Prüfung steuert), ob die Hilfen ausreichend sind. Die Rückkopplungsschleife bleibt bis zum Abschluss der Beratung aktiviert und dient als Element der Qualitätssicherung für den Beratungsprozess und für den Schutz des Kindes. Mit dem Ende eines jeden Schrittes wird grundsätzlich vereinbart und in der Rahmendokumentation festgehalten, ob, wann und warum Eltern und Kinder über die Beratung, deren Ergebnisse und mögliche weitere Vorgehen informiert wurden beziehungsweise werden. 7

8 4.1 Schritt 1 Anfrage Am Anfang der Kinderschutzberatung steht immer eine Anfrage von Seiten der fallverantwortlichen Fachkraft. Diese kann telefonisch, persönlich oder schriftlich erfolgen. Es wird festgehalten, welche Institution die Anfrage stellt (mit direktem Ansprechpartner), das Alter des Kindes, das Geschlecht des Kindes, Geschwister, Sorgeverhältnisse (soweit bekannt), Beteiligung anderer Institutionen, Situationsbeschreibung / gewichtige Anhaltspunkte für eine Kindeswohlgefährdung sowie einen konkreten Auftrag. Dieser könnte beispielsweise sein: o Klärung ob gewichtige Anhaltspunkte vorliegen o Einschätzung von Kindeswohlgefährdung o Perspektivenklärung o Unterstützungsrahmen klären o Vorbereitung und Nachbereitung der Einbeziehung von Eltern und Kind o Erarbeiten weiterer Handlungsschritte Sollten von der anfragenden Seite oder von der Insoweit erfahrenen Fachkraft gewichtige Anhaltspunkte für eine Kindeswohlgefährdung wahrgenommen werden, wird im Sinne eines gemeinschaftlichen Entschlusses die Kinderschutzberatung nach 8a oder 8b SGB VIII definiert. Kurze allgemeine, in der Regel fallunabhängige Anfragen, können telefonisch bearbeitet werden. Diese werden nicht durch die Rahmendokumentation erfasst. Am Ende der Anfrage und mit Eintritt in den Beratungsprozess wird vorerst nur der nächste Schritt geplant. Mögliche Vorgehensweisen sind: o Es findet ein gemeinsamer Beratungstermin in der anfragenden Einrichtung statt o Es wird ein gemeinsamer Beratungstermin in der BfK vereinbart o In manchen Situationen macht es Sinn, dass die anfragende Fachkraft bis zum Beratungstermin weitere Informationen beim Kind oder den Eltern einholt ohne einen Ermittlungsauftrag zu bedienen o Wenn sich durch die Schilderungen innerhalb der Anfrage auf eine erhebliche Gefahr für Leib und Leben eines Kindes schließen lässt ( 1666 Abs. 1 BGB), werden unverzüglich das Jugendamt und/oder die Polizei durch die anfragende Person oder Institution einbezogen. 8

9 4.2 Schritt 2 - Erste Einschätzung Gefährdung von Kindern überdeckt oft viele Informationen und Facetten der Situation von Kind und Familie. Daher ist es in der ersten Einschätzung wichtig, die vorhandenen Informationen aus den unterschiedlichen Blickwinkeln zusammenzutragen und zu sortieren. Da dies für die Helfer, die sich meist in einer hoch belastenden Situation befinden, oft schwierig ist, bedarf dieser Teil eines ruhigen und organisierten Abfragens der aktuellen Situation und der gewichtigen Anhaltspunkte. Eine Dokumentation und Einordnung der Informationen in Tatsachen, subjektive Wahrnehmung, Wissen über Dritte, Vermutungen und dem Bauchgefühl des Helfers wird durch die Insoweit erfahrene Fachkraft in der Rahmendokumentation sichergestellt. Neben der Darstellung von Gefährdungsmerkmalen geht es um das Verstehen von Beziehungen zwischen der Familie, Kind und den Helfern. Im Einzelnen sollten folgende Informationen gesammelt werden: o Die Problemsicht des ratsuchenden Helfers o Sammlung der gewichtigen Anhaltspunkte, kategorisiert in die Bereiche Vernachlässigung, körperliche Misshandlung, emotionale Misshandlung und sexuelle Misshandlung o Bisherige Problemakzeptanz, Problemkongruenz und Hilfeakzeptanz der Eltern o Sowie deren bisherige Kooperationsbereitschaft Die gesammelten und sortierten Informationen werden gemeinsam ausgewertet und es wird gemeinsam die Gefährdung eingeschätzt. Hierbei erfolgt die Einordnung der aktuellen Situation in die Bereiche: o Keine Gefährdung, Falschmeldung o Keine Gefährdung, Erziehungsdefizit Hilfebedarf gegeben o Latente Gefährdung o Akute Gefährdung Es folgt die Begründung für die erste Einschätzung aus der auch die Entwicklung der Einschätzung ersichtlich sein soll. Am Ende des Schritts 2 werden konkrete Handlungsleitlinien erarbeitet. Diese können beispielsweise sein: o Abschluss der Beratung, da keine Gefährdung festgestellt wurde o Vermittlung möglicher Hilfsangebote ohne Aktivierung der Rückkopplungsschleife (nur außerhalb des Gefährdungsbereiches), sowie Abschluss der Beratung 9

10 o Vermittlung möglicher Hilfsangebote, Vereinbaren von mit den Eltern zu thematisierenden Auflagen (von den Eltern und Kind dringend durchzuführende nächste Schritte) mit Aktivierung der Rückkopplungsschleife o Ausführliche Gefährdungseinschätzung (sofort oder nach Elterngespräch, Kindgespräch) o Information an Eltern und/oder Kind im Sinne des Starts eines gemeinsamen Hilfeprozesses o Vorbereitung auf Elterngespräche o Vorbereitung auf Kindergespräche o Terminierung weiterer Beratungsgespräche Es ist unverzichtbar, dass mit dem Austritt aus diesem Beratungsschritt ein Maximum an möglicher Handlungssicherheit erreicht wird. Jede an der Beratung beteiligte Person soll einen im Konsens vereinbarten Handlungsleitfaden zur Verfügung haben, der sie befähigt die Situation einer Kindeswohlgefährdung möglichst erfolgreich zu bearbeiten. Wird in der ersten Einschätzung eine akute Gefährdung im Sinne einer Gefahr für Leib und Leben ( 1666 Abs. 1 BGB) festgestellt, werden unverzüglich Jugendamt und/oder Polizei durch die anfragende Person oder Institution einbezogen. 4.3 Schritt 3 - ausführliche Einschätzung Die ausführliche Einschätzung ist als optionaler Schritt im Beratungsprozess zu sehen optional, da einer ausführlichen Einschätzung bestimmte Ergebnisse im vorherigen Beratungsprozess zu Grunde liegen müssen (siehe Schritt 1 und Schritt 2). Sie wird in der Regel dann durchgeführt, wenn Fallkonstellationen von besonderer Unübersichtlichkeit geprägt sind oder ein Abwenden der Gefährdung ohne Übermittlung der Daten (Meldung) an das Jugendamt unwahrscheinlich wird. Zur ausführlichen Einschätzung wird grundsätzlich ein Einschätzungsbogen als Hilfsmittel genutzt. Folgende Bereiche genau betrachtet: o Häusliche und soziale Situation der Familie o Persönliche Situation und Problemeinschätzung des jungen Menschen o Persönliche Situation und Problemeinschätzung der Sorgeberechtigten o Erfüllung der kindlichen Bedürfnisse (altersabhängig gestaffelt von 0-3, 3-6, 6-14 und über 14) Grundsätzlich ist ein Einschätzungsbogen nur als Hilfsmittel oder Orientierungshilfe zu sehen. Auch wenn Teile der abgefragten Informationen nicht vorhanden sind, sollen diese nicht im Sinne einer Ermittlung beschafft werden. 10

11 Wie bereits im Rahmen der ersten Einschätzung werden Problemakzeptanz, Problemkongruenz und Hilfeakzeptanz betrachtet und aus dem Zusammenwirken der gesamten Gegebenheiten dann eine Gefährdungseinschätzung im Ergebnis festgehalten und begründet. Hierbei erfolgt erneut die Einteilung in o Keine Gefährdung, Falschmeldung o Keine Gefährdung, Erziehungsdefizit Hilfebedarf gegeben o Latente Gefährdung o Akute Gefährdung Auch bei Austritt aus Schritt 3 ist es unverzichtbar, dass ein Maximum an möglicher Handlungssicherheit erreicht wird. Jede an der Beratung beteiligte Person soll einen im Konsens vereinbarten Handlungsleitfaden zur Verfügung haben, der sie befähigt die hochbelastende Situation einer Kindeswohlgefährdung möglichst erfolgreich zu bearbeiten. Besonderheit am Ende der Schritte 2 und 3 ist, dass sich zu einer zweiten Einschätzung (Sekundärbewertung) verabredet werden kann. Dies ist aber nur dann sinnvoll, wenn es sich beispielsweise um eine latente Gefährdung handelt und sich die Eltern und das Kind kooperativ zeigen und Hilfsangebote annehmen. 4.4 Schritt 4 - weiterführende Beratung Die weiterführende Beratung ist dann notwendig, wenn sich die anfragende Person oder Institution und die Familie in einem gemeinsamen Prozess befinden um die Gefährdung abzuwenden. Dies ist in der Regel dann der Fall, wenn nach der Einschätzung einer latenten Gefährdung Elterngespräche, Angebote oder Auflagen besprochen wurden, deren Umsetzung durch die anfragende Fachkraft überprüft werden. Vor allem in dieser Phase der Beratung zeigt sich die qualitative Auswirkung der Rückkopplungsschleife auf den Prozess und die tatsächliche Verbesserung der Situation des Kindes. In der Rahmendokumentation wird festgehalten: o Aktuelle Situation o Sich daraus ergebende nächste Schritte o Die Frage der Information von Eltern und Kind o Gegebenenfalls die Vereinbarung eines weiteren Beratungsgesprächs Schritt 4 kann so oft wiederholt werden, wie die individuelle Situation dies erfordert und zulässt. Auch ein erneutes Einsteigen in den Beratungsprozess zu einem späteren Zeitpunkt nach Abschluss der Beratung ist denkbar. 11

12 4.5 Schritt 5 - Abschluss der Beratung Das Ende der Kinderschutzberatung ist in der Regel ein gemeinschaftlicher Beschluss der anfragenden Fachkraft und der Insoweit erfahrenen Fachkraft im Konsens. Auch der Abschluss der Kinderschutzberatung wird in der Rahmendokumentation festgehalten. Für den Fall der Notwendigkeit einer Meldung beim Jugendamt gegen den Willen der Eltern, steht ein entsprechender Vordruck zur Verfügung, der die Meldung vereinfachen soll. 5. Dissens zwischen anfragender Person oder Institution und Insoweit erfahrenen Fachkraft Ziel der Kinderschutzberatung ist eine Problemsicht über den Grad der Kindeswohlgefährdung, der Leistungsfähigkeit von Eltern und Hilfesystemen sowie über notwendige Handlungsschritte im Konsens zu finden. Im Falle eines Dissenses zwischen anfragender Person oder Institution und Insoweit erfahrener Fachkraft ist dieser zu benennen und zu dokumentieren. Beide sollten sich um eine Klärung bemühen. Die Fallverantwortung liegt und verbleibt bei der anfragenden Fachkraft und nicht bei der Insoweit erfahrenen Fachkraft. Sollte ein unlösbarer Dissens bestehen, dessen Klärung eine weitere Gefährdung eines Kindes zur Folge hätte, ist im unwahrscheinlichen Ausnahmefall ein Verlassen der Rolle der Insoweit erfahrenen Fachkraft denkbar. Praktisch bedeutet dies nicht etwa eine eigenständige Meldung der Insoweit erfahrenen Fachkraft beim Jugendamt, sondern ein Einbeziehen der Leitung, oder des Trägers der anfragenden Person oder Institution. Die Leitung der Insoweit erfahrenen Fachkraft wird ebenfalls anonymisiert über den Ablauf informiert. 6. Qualitätssichernde Elemente der Kinderschutzberatung durch die BfK Im Sinne des Gesetzgebers obliegt die Verantwortung für die Qualität des Beratungsprozesses der Insoweit erfahrenen Fachkraft. Folgende Elemente der Qualitätssicherung sind Teil der Kinderschutzberatung durch die BfK: o Rahmendokumentation bestehend aus folgenden Dokumenten Anfragebogen Erste Einschätzung Ausführliche Einschätzung Weitere Beratung Abschluss der Beratung Meldebogen Kindeswohlgefährdung o Rückkopplungsschleife o Vorgehen bei Dissens 12

13 7. Qualitätsentwicklung in der Kinderschutzberatung durch die BfK Jährlich durchgeführte Fallwerkstätten unter Beteiligung der Mitarbeiter der BfK, der Fachgebietsleitung und Mitarbeitern aus anderen Abteilungen der Jugendhilfe. Die Ergebnisse werden dokumentiert und sich daraus ergebende Veränderungen werden zeitnah in die Prozesse eingearbeitet. 13

14 Der Handlungsablauf in der Übersicht Anhaltspunkte für eine Kindeswohlgefährdung liegen vor Leistungserbringer nach dem SGB VIII 8a Abs. 4 Berufsgeheimnisträger nach 4 KKG Einschätzung des Gefährdungsrisikos unter beratender Hinzuziehung einer insoweit erfahrenen Fachkraft Einschätzung des Gefährdungsrisikos - Anspruch auf Beratung durch eine insoweit erfahrene Fachkraft Einbeziehung der Erziehungsberechtigten und des Kindes/Jugendlichen Erörterung der Situation mit den Personensorgeberechtigten und dem Kind/Jugendlichen Lösungsversuch mit der Familie (Hinwirken auf die Inanspruchnahme von Hilfen) Hinwirken auf die Inanspruchnahme von Hilfen Ggf. Einschaltung des Jugendamtes wenn die Gefährdung nicht anders abwendbar ist Einschaltung des Jugendamtes wenn erforderlich (i.d.r. nicht ohne Wissen der Betroffenen) Fälle von akuter Kindeswohlgefährdung können immer eine sofortige Übermittlung der Daten an das Jugendamt erfordern. 14

15 Neben der eigenen Haltung und eigenen Erfahrungen, wirkte sich auch die nachfolgende Literatur besonders auf die Inhalte der Konzeption aus: Sozialgesetzbuch VIII auf dem Stand des Bundekinderschutzgesetzes Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe AGJ (Hg.) 2012 Das neue Bundeskinderschutzgesetz Meysen / Eschelbach, 2012 Fachberatung nach 8a SGB VIII in den Kinderschutz-Zentren Bundesarbeitsgemeinschaft der Kinderschutz-Zentren, Ralf Slüter, 2009 Die insoweit erfahrene Fachkraft nach dem Bundeskinderschutzgesetz Diakonie Texte Arbeitshilfe Kindeswohlgefährdung Erkennen und Helfen Kinderschutz-Zentrum Berlin, 2009 Wiesner, SGB VIII, BKiSchG Einf. Rn. N 3 Nachtragskommentierung zum Bundeskinderschutzgesetz BKiSchG Beratungsstelle für Kinderschutz, Pascal Heffner 15

Aufgaben und Inanspruchnahme einer insofern erfahrenen Fachkraft Art der Meldung Schutzplan Datenschutz

Aufgaben und Inanspruchnahme einer insofern erfahrenen Fachkraft Art der Meldung Schutzplan Datenschutz Informationen zum Verfahren bei Kindeswohlgefährdung in Einrichtungen Vereinbarung gem. 8a Sozialgesetzbuch VIII zur Wahrnehmung des Schutzauftrages bei Kindeswohlgefährdung Aufgaben und Inanspruchnahme

Mehr

Die insoweit erfahrene Fachkraft Gemäß 8a, Abs. 2 SGB VIII

Die insoweit erfahrene Fachkraft Gemäß 8a, Abs. 2 SGB VIII Die insoweit erfahrene Fachkraft Gemäß 8a, Abs. 2 SGB VIII Verortung Qualifikation Aufgaben Lotte Knoller, Diplom Psychologin, Kinderschutz-Zentrum Berlin 8a Schutzauftrag bei Kindeswohlgefährdung (1)

Mehr

Fachnachmittag Sexuelle Grenzüberschreitung Impulse zum professionellen Umgang in der Kita Bürgerhaus Zähringen 16. Mai 2013

Fachnachmittag Sexuelle Grenzüberschreitung Impulse zum professionellen Umgang in der Kita Bürgerhaus Zähringen 16. Mai 2013 Fachnachmittag Sexuelle Grenzüberschreitung Impulse zum professionellen Umgang in der Kita Bürgerhaus Zähringen 16. Mai 2013 Kirstin Lietz, Dipl. Sozialpädagogin (BA) Die Aufgaben der insoweit erfahrenen

Mehr

Geschäftsbereich Familie, Soziales, Gesundheit. Fachdienst - Wirtschaftliche Jugendhilfe/ Sozialpädagogische Hilfen

Geschäftsbereich Familie, Soziales, Gesundheit. Fachdienst - Wirtschaftliche Jugendhilfe/ Sozialpädagogische Hilfen Geschäftsbereich Familie, Soziales, Gesundheit Fachdienst - Wirtschaftliche Jugendhilfe/ Sozialpädagogische Hilfen 1 1 Trägervereinbarungen 8 a, 72 a SGB VIII Tagesordnung 1. Begrüßung und Einführung in

Mehr

Bundeskinderschutzgesetz (BKiSchG) Gesetz zur Kooperation und Information im Kinderschutz (KKG) Sozialgesetzbuch VIII (SGB VIII)

Bundeskinderschutzgesetz (BKiSchG) Gesetz zur Kooperation und Information im Kinderschutz (KKG) Sozialgesetzbuch VIII (SGB VIII) Gerd Steiner Fachbereich Familie und Jugend Bundeskinderschutzgesetz (BKiSchG) Gesetz zur Kooperation und Information im Kinderschutz (KKG) Sozialgesetzbuch VIII (SGB VIII) Wesentliche Neuerungen / Änderungen

Mehr

Zwischen der Stadt Kempten (Allgäu) - Stadtjugendamt - vertreten durch Herrn Thomas Reuß (Jugendamtsleiter) im folgenden Jugendamt.

Zwischen der Stadt Kempten (Allgäu) - Stadtjugendamt - vertreten durch Herrn Thomas Reuß (Jugendamtsleiter) im folgenden Jugendamt. Zwischen der Stadt Kempten (Allgäu) - Stadtjugendamt - vertreten durch Herrn Thomas Reuß (Jugendamtsleiter) im folgenden Jugendamt und dem - Bezeichnung des Trägers - im folgenden Träger wird zur Sicherstellung

Mehr

-Kindeswohlgefährdung? - Kontaktaufnahme zum Jugendamt. wann dürfen wir uns melden?

-Kindeswohlgefährdung? - Kontaktaufnahme zum Jugendamt. wann dürfen wir uns melden? -Kindeswohlgefährdung? - Kontaktaufnahme zum Jugendamt wann dürfen wir uns melden? Gliederung 1. Einstieg ins Thema 2. 8a SGB VIII, 4 KKG Meldung einer Kindeswohlgefährdung 3. Beratung zur Einschätzung

Mehr

wenn Angebote und Hilfen nicht zum Ziel führen, erfolgt Information des Jugendamtes (Datenschutzregelungen gem. 62 SGB VIII beachten)

wenn Angebote und Hilfen nicht zum Ziel führen, erfolgt Information des Jugendamtes (Datenschutzregelungen gem. 62 SGB VIII beachten) Handeln bei Anzeichen für eine mögliche Kindeswohlgefährdung (Umsetzung des 8a SGB VIII durch freie Träger) 1 Verfahrensablauf für Kindertageseinrichtungen Hinweis: Es besteht grundsätzlich die Notwendigkeit,

Mehr

Kindeswohlgefährdungen. Landkreis Vorpommern-Rügen. 24. August 2015

Kindeswohlgefährdungen. Landkreis Vorpommern-Rügen. 24. August 2015 Kindeswohlgefährdungen Landkreis Vorpommern-Rügen 24. August 2015 8a Schutzauftrag bei Kindeswohlgefährdung (1) Werden dem Jugendamt gewichtige Anhaltspunkte für die Gefährdung des Wohls eines Kindes oder

Mehr

Herzlich Willkommen. Deutscher Kinderschutzbund, Landesverband Sachsen e.v.

Herzlich Willkommen. Deutscher Kinderschutzbund, Landesverband Sachsen e.v. Herzlich Willkommen Elternrecht und Kindesgrundrechte Verfassungsrechtliche Vorgaben Art. 6 Abs. 2 Satz 1 GG Recht und Pflicht der Eltern zur Pflege und Erziehung des Kindes (Elternrecht) Art. 2 Abs. 1

Mehr

Verfahrensanleitung / Arbeitshilfe

Verfahrensanleitung / Arbeitshilfe Verfahrensanleitung / Arbeitshilfe Dokumentationssystem zu 8a SGB VIII -Schutzauftrag bei Kindeswohlgefährdung- Ausgangslage: In 8a SGB VIII, Abs. 2 heißt es In Vereinbarungen mit den Trägern von Einrichtungen

Mehr

Umgang mit Verdacht auf Kindeswohlgefährdung

Umgang mit Verdacht auf Kindeswohlgefährdung Umgang mit Verdacht auf Kindeswohlgefährdung Gesetzliche Bestimmungen: Für alle, die nach SGB VIII / KJHG arbeiten gilt $ 8 a SGB VIII Für alle, die nach SGB V arbeiten gilt der $ 4 KKG des Bundeskinderschutzgesetztes

Mehr

Datenschutz versus Kinderschutz (Aus-) Wege aus dem Dilemma

Datenschutz versus Kinderschutz (Aus-) Wege aus dem Dilemma Berliner Beauftragter für Datenschutz und Informationsfreiheit Datenschutz versus Kinderschutz (Aus-) Wege aus dem Dilemma Dr. Claudia Federrath Berlin, den 14. März 2015 Aufgaben Der Berliner Beauftragte

Mehr

Anforderungen des BKiSchG für Tageseinrichtungen und Überblick zum Verfahrensablauf 8a

Anforderungen des BKiSchG für Tageseinrichtungen und Überblick zum Verfahrensablauf 8a Anforderungen des BKiSchG für Tageseinrichtungen und Überblick zum Verfahrensablauf 8a Gesetz zur Stärkung eines aktiven Schutzes von Kindern und Jugendlichen Ziel des BKiSchG ist es die Kooperation im

Mehr

Rahmenkonzept zur Tätigkeit der insoweit erfahrenen Fachkraft (iefk)

Rahmenkonzept zur Tätigkeit der insoweit erfahrenen Fachkraft (iefk) Rahmenkonzept zur Tätigkeit der insoweit erfahrenen Fachkraft (iefk) Landkreis Märkisch-Oderland Fachbereich II / Jugendamt Klosterstraße 14 15344 Strausberg Inhalt 1. Allgemeines... 3 2. Rechtliche Grundlagen...

Mehr

Kinderschutz in der Kinder- und Jugendarbeit Gemeinsam auf den Weg machen. Kreis Rendsburg-Eckernförde Fachbereich Jugend und Familie

Kinderschutz in der Kinder- und Jugendarbeit Gemeinsam auf den Weg machen. Kreis Rendsburg-Eckernförde Fachbereich Jugend und Familie Kinderschutz in der Kinder- und Jugendarbeit Gemeinsam auf den Weg machen Warum sitzen wir heute hier? Im Rahmen der Novellierung des SGB VIII (KICK) zum 01.10.2005 wurde der 8a SGB VIII neu eingeführt.

Mehr

8a SGB VIII Schutzauftrag bei Kindeswohlgefährdung erkennen - beurteilen - handeln

8a SGB VIII Schutzauftrag bei Kindeswohlgefährdung erkennen - beurteilen - handeln 8a SGB VIII Schutzauftrag bei Kindeswohlgefährdung erkennen - beurteilen - handeln Krisenmanagement beim Jugendamt der Stadt Heilbronn 1 Gefährdung Die Rechtsprechung versteht unter Gefährdung eine gegenwärtig

Mehr

Kooperationsvereinbarung zum Kinderschutz

Kooperationsvereinbarung zum Kinderschutz Regionales BildungsNetzwerk Kreis Steinfurt Kooperationsvereinbarung zum Kinderschutz zwischen der Schulaufsicht im Kreis Steinfurt und den Jugendämtern im Kreis Steinfurt Regionales BildungsNetzwerk Kreis

Mehr

Bundeskinderschutzgesetz: Seit 1. Januar 2012 in Kraft

Bundeskinderschutzgesetz: Seit 1. Januar 2012 in Kraft Gesetz zur Stärkung eines aktiven Schutzes von Kindern und Jugendlichen (Bundeskinderschutzgesetz BKiSchG) Bundeskinderschutzgesetz: Seit 1. Januar 2012 in Kraft Die insoweit erfahrene Fachkraft Bedeutung/Aufgaben/Rolle/Anforderungen

Mehr

Mitteilung bei Verdacht auf Kindeswohlgefährdung an das Jugendamt des Landkreises Teltow-Fläming

Mitteilung bei Verdacht auf Kindeswohlgefährdung an das Jugendamt des Landkreises Teltow-Fläming Mitteilung bei Verdacht auf Kindeswohlgefährdung an das Jugendamt des Landkreises Teltow-Fläming Eingangsbestätigung Datum:... Uhrzeit:... aufgenommen von:... persönlich anonym telefonisch schriftlich

Mehr

Schutzauftrag bei Kindeswohlgefährdung

Schutzauftrag bei Kindeswohlgefährdung Schutzauftrag bei Kindeswohlgefährdung Kinder- und Jugendhilfeweiterentwicklungsgesetz (KICK) Schutzauftrag bei Kindeswohlgefährdung, ( 8a) (1) Werden dem gewichtige Anhaltspunkte für die Gefährdung des

Mehr

Kindeswohl und Kinderschutz in der Erziehungsberatung. Fachtag der LAG Schleswig-Holstein 12.11.2015

Kindeswohl und Kinderschutz in der Erziehungsberatung. Fachtag der LAG Schleswig-Holstein 12.11.2015 Kindeswohl und Kinderschutz in der Erziehungsberatung Fachtag der LAG Schleswig-Holstein 12.11.2015 1 Kindeswohl und Kindeswohlgefährdung Kindeswohl und Kindeswohlgefährdung sind unbestimmte Rechtsbegriffe.

Mehr

Arbeitshilfen zum Umgang mit Kindeswohlgefährdung für ehrenamtliche Mitarbeiter in der Jugendarbeit

Arbeitshilfen zum Umgang mit Kindeswohlgefährdung für ehrenamtliche Mitarbeiter in der Jugendarbeit SJR Stuttgart e.v. - Kindeswohlgefährdung (F1) Schutzauftrag in der Jugendverbandsarbeit Arbeitshilfen zum Umgang mit Kindeswohlgefährdung für ehrenamtliche Mitarbeiter in der Jugendarbeit - Grundlagen

Mehr

Relevanz des Bundeskinderschutzgesetzes für die Praxis von Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten

Relevanz des Bundeskinderschutzgesetzes für die Praxis von Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten Relevanz des Bundeskinderschutzgesetzes für die Praxis von Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten Matthias Fink Die dramatischen Kindstötungen u.a von Kevin in Bremen führten 2005 zu der Reformierung

Mehr

Meldung einer Kindeswohlgefährdung an das Referat Jugendhilfe

Meldung einer Kindeswohlgefährdung an das Referat Jugendhilfe Meldung einer Kindeswohlgefährdung an das Referat Jugendhilfe Inhalt Seite 1) Meldung an das Referat Jugendhilfe 2 2) Verfahrensweise im Referat Jugendhilfe nach Eingang einer Meldung 4 3) Erläuterungen

Mehr

Vereinbarungen. zum Schutzauftrag der. 01.10.2014 SpOrt Stuttgart

Vereinbarungen. zum Schutzauftrag der. 01.10.2014 SpOrt Stuttgart Vereinbarungen zum Schutzauftrag der Jugendhilfe 01.10.2014 SpOrt Stuttgart Vorgesehener Ablauf Ziele der Vereinbarung Adressaten der Vereinbarung Bestandteile der Vereinbarung Interpretationshilfen zur

Mehr

Prof. Dr. Rolf Jox Prof. Dr. Michael Klein

Prof. Dr. Rolf Jox Prof. Dr. Michael Klein Gliederung zur Veranstaltung Aktuelle Gesetzesänderungen im Familienrecht und Kinder- und Jugendhilferecht und ihre Auswirkungen auf die Suchthilfe im Rahmen der Suchttherapietage 2014 in Hamburg am 12.6.2014,

Mehr

Vereinbarung zur Sicherstellung des Schutzauftrages bei Kindeswohlgefährdung gem. 8a SGB VIII

Vereinbarung zur Sicherstellung des Schutzauftrages bei Kindeswohlgefährdung gem. 8a SGB VIII Die Senatorin für Bildung und Wissenschaft Vereinbarung zur Sicherstellung des Schutzauftrages bei Kindeswohlgefährdung gem. 8a SGB VIII zwischen dem Amt für Soziale Dienste / Jugendamt und der Senatorin

Mehr

Jahrestagung Schulsozialarbeit Baden-Württemberg

Jahrestagung Schulsozialarbeit Baden-Württemberg Jahrestagung Schulsozialarbeit Baden-Württemberg 14. - Pforzheim-Hohenwart 1Michael Winkler 2Michael Winkler Datenschutz, Rechtsfragen in der Schulsozialarbeit Vertraulichkeit und Schweigepflicht Voraussetzung

Mehr

Fenestra-Projekt, Fachtag am 10.02.09 an der KSFH Benediktbeuern. Beitrag Kreisjugendamt Garmisch-Partenkirchen, Dipl. Sozialpäd.

Fenestra-Projekt, Fachtag am 10.02.09 an der KSFH Benediktbeuern. Beitrag Kreisjugendamt Garmisch-Partenkirchen, Dipl. Sozialpäd. Fenestra-Projekt, Fachtag am 10.02.09 an der KSFH Benediktbeuern Beitrag Kreisjugendamt Garmisch-Partenkirchen, Dipl. Sozialpäd. (FH) Walter Appel Für die heutige Veranstaltung wurde ich gebeten, den Aufgabenbereich

Mehr

Statistiken der Kinder- und Jugendhilfe

Statistiken der Kinder- und Jugendhilfe Statistisches Bundesamt Statistiken der Kinder- und Jugendhilfe 2013 Erscheinungsfolge: jährlich Erschienen am 14.08.2014 Artikelnummer: 5225123137004 Ihr Kontakt zu uns: www.destatis.de/kontakt Telefon:

Mehr

LRG15016. Mitteilungsbogen zur Meldung einer möglichen Kindeswohlgefährung FÜR KOKI NETZWERKPARTNER

LRG15016. Mitteilungsbogen zur Meldung einer möglichen Kindeswohlgefährung FÜR KOKI NETZWERKPARTNER LRG15016 r ng Mitteilungsbogen zur Meldung einer möglichen Kindeswohlgefährung FÜR KOKI NETZWERKPARTNER Sie haben gewichtige Anhaltspunkte für eine mögliche Kindeswohlgefährdung wahrgenommen und am Ende

Mehr

Arbeitshilfe (Checkliste) zur Umsetzung des Schutzauftrags bei Kindeswohlgefährdung im Jugendamt ( 8a Abs.1 SGB VIII)

Arbeitshilfe (Checkliste) zur Umsetzung des Schutzauftrags bei Kindeswohlgefährdung im Jugendamt ( 8a Abs.1 SGB VIII) Arbeitshilfe (Checkliste) zur Umsetzung des Schutzauftrags bei Kindeswohlgefährdung im Jugendamt ( 8a Abs.1 SGB VIII) Vorbemerkung: Durch die Einfügung des 8a in das erste Kapitel des SGB VIII wird der

Mehr

Der Schutzauftrag von Lehrer/innen und anderen pädagogischen Fachkräften an Schulen

Der Schutzauftrag von Lehrer/innen und anderen pädagogischen Fachkräften an Schulen Der Schutzauftrag von Lehrer/innen und anderen pädagogischen Fachkräften an Schulen Berufsgeheimnisträger nach 4 KKG, Bundeskinderschutzgesetz und die Kinderschutzfachkraft als Vermittlerin zwischen den

Mehr

Handlungssicherheit bei Kindeswohlgefährdung Fach-Informationstag Prävention an Schulen Mi., 03. Februar 2016

Handlungssicherheit bei Kindeswohlgefährdung Fach-Informationstag Prävention an Schulen Mi., 03. Februar 2016 Handlungssicherheit bei Kindeswohlgefährdung Fach-Informationstag Prävention an Schulen Mi., 03. Februar 2016 Jens Hudemann www.kinderschutz-ol.de info@kinderschutz-ol.de Was Sie erwarten dürfen Wie sind

Mehr

Datenschutz als Schutz der Vertrauensbeziehung bei Frühen Hilfen

Datenschutz als Schutz der Vertrauensbeziehung bei Frühen Hilfen Datenschutz als Schutz der Vertrauensbeziehung bei Frühen Hilfen Fachtagung Kooperation bei Frühen Hilfen im Spannungsfeld zwischen Informationsbedarf und Datenschutz Bonn-Bad Godesberg, 16. März 2009

Mehr

Münchner Grundvereinbarung zu 8a und 72a SGB VIII

Münchner Grundvereinbarung zu 8a und 72a SGB VIII Münchner Grundvereinbarung zu 8a und 72a SGB VIII Die Landeshauptstadt München, Sozialreferat/Stadtjugendamt, vertreten durch die Jugendamtsleiterin, Frau Dr. Kurz-Adam, (bei Kindertagesbetreuungseinrichtungen

Mehr

Vereinbarung. zum Schutzauftrag der Jugendhilfe

Vereinbarung. zum Schutzauftrag der Jugendhilfe (Mustervereinbarung des Landkreises Ludwigburg mit freien Trägern der Jugendhilfe, z.b. Kindertageseinrichtung nach 22a SGB VIII- außer Träger von Erziehungshilfeleistungen) Vereinbarung zum Schutzauftrag

Mehr

Zusammenarbeit von Schulen und Institutionen der erzieherischen Hilfen (HzE)

Zusammenarbeit von Schulen und Institutionen der erzieherischen Hilfen (HzE) Landschaftsverband Rheinland Dezernat Schulen und Jugend Landesjugendamt Zusammenarbeit von Schulen und Institutionen der erzieherischen Hilfen (HzE) Klaus Nörtershäuser (Wesel, 25. Oktober 2007: Hans

Mehr

Datenschutz, Strafrecht und Kooperation ein Widerspruch?

Datenschutz, Strafrecht und Kooperation ein Widerspruch? Datenschutz, Strafrecht und Kooperation ein Widerspruch? Gelingende Kooperation im Kinderschutz Fachtagung des JA Mannheim Dr. Thomas Meysen Deutsches Institut für Jugendhilfe und Familienrecht (DIJuF)

Mehr

Sozialpädagogische Diagnostik. im interdisziplinären Kontext

Sozialpädagogische Diagnostik. im interdisziplinären Kontext Kooperativer Kinderschutz Sozialpädagogische Diagnostik im interdisziplinären Kontext Britta Discher Erfahrungen und Erkenntnisse Fehler Kooperativer im Kinderschutz In der Kinderschutzpraxis stehen sich

Mehr

Kinderschutz bei häuslicher Gewalt in Frankfurt am Main

Kinderschutz bei häuslicher Gewalt in Frankfurt am Main Kinderschutz bei häuslicher Gewalt in Frankfurt am Main - Fachtag am 03. Juli 2013 - Jugend- und Sozialamt Stadt Frankfurt am Main Daniela Geyer 51.51 Grundsatz Kinder- und Jugendhilfe Jugend- und Sozialamt,

Mehr

Kinderschutz aus schulischer Sicht

Kinderschutz aus schulischer Sicht Kinderschutz aus schulischer Sicht Allgemeines und Ablaufschema Grundlagen Regelung im Schulgesetz: 85 Abs. 3 und 4 SchG Bundeskinderschutzgesetz 2012 Demzufolge hat die zuständige Lehrkraft und somit

Mehr

Dokumentation Verdacht auf Kindeswohlgefährdung 8 a KJHG (SGB VIII)

Dokumentation Verdacht auf Kindeswohlgefährdung 8 a KJHG (SGB VIII) Deckblatt Einrichtung:.. Abteilung:.. Gruppe:.. Verantwortliche/r Mitarbeiter/in:. Telefon:.. Dokumentation Verdacht auf Kindeswohlgefährdung 8 a KJHG (SGB VIII) Name des Kindes / der Kinder: geb. am:

Mehr

Kinderschutz. in Monheim am Rhein. Monheim. am Rhein. Stadt

Kinderschutz. in Monheim am Rhein. Monheim. am Rhein. Stadt Leitfaden Kinderschutz in Monheim am Rhein Mo am nheim Rhe ptst in adt für K Hau inde r Monheim Stadt am Rhein Leitfaden Kinderschutz in Monheim am Rhein Impressum Herausgeber: Stadt Monheim am Rhein Der

Mehr

STATISTIK AKTUELL KINDESWOHLGEFÄHRDUNG 2013. 620 Verfahren zur Einschätzung der Kindeswohlgefährdung in Karlsruhe

STATISTIK AKTUELL KINDESWOHLGEFÄHRDUNG 2013. 620 Verfahren zur Einschätzung der Kindeswohlgefährdung in Karlsruhe Stadt Karlsruhe Amt für Stadtentwicklung STATISTIK AKTUELL KINDESWOHLGEFÄHRDUNG 2013 620 Verfahren zur Einschätzung der Kindeswohlgefährdung in Karlsruhe 2 STATISTIK AKTUELL KINDESWOHLGEFÄHRDUNG 2013 IMPRESSUM

Mehr

Der Kinderarzt im Spannungsverhältnis der Strafnormen

Der Kinderarzt im Spannungsverhältnis der Strafnormen Der Kinderarzt im Spannungsverhältnis der Strafnormen Einerseits besteht die Pflicht zur Verschwiegenheit; 203 StGB Andererseits kann er sich aber auch dann strafbar machen, wenn er nicht handelt. Strafnormen,

Mehr

Weiterbildung im Kinderschutz Curriculum Beratende Fallkoordination bei Kindeswohlgefährdung Kooperation in Krise und Konflikt

Weiterbildung im Kinderschutz Curriculum Beratende Fallkoordination bei Kindeswohlgefährdung Kooperation in Krise und Konflikt Weiterbildung im Kinderschutz Curriculum Beratende Fallkoordination bei Kindeswohlgefährdung Kooperation in Krise und Konflikt München 2012 BBerufsbegleitende Weiterbildung Beratende Fallkoordination bei

Mehr

MARIA KÜHME 04.12.2014 WAS SIND DIE AUFGABEN DES JUGENDAMTES BEI EINER MELDUNG ZUR KINDESWOHLGEFÄHRDUNG (KWG)?

MARIA KÜHME 04.12.2014 WAS SIND DIE AUFGABEN DES JUGENDAMTES BEI EINER MELDUNG ZUR KINDESWOHLGEFÄHRDUNG (KWG)? MARIA KÜHME 04.12.2014 WAS SIND DIE AUFGABEN DES JUGENDAMTES BEI EINER MELDUNG ZUR KINDESWOHLGEFÄHRDUNG (KWG)? Arbeitsbereiche der Jugendhilfe Freiwilligkeit Zwangskontakt Leistungsbereich Unterstützungsmanagement

Mehr

STATISTIK AKTUELL KINDESWOHLGEFÄHRDUNG 2012. Neue Statistik zur Einschätzung der Kindeswohlgefährdung in Karlsruhe

STATISTIK AKTUELL KINDESWOHLGEFÄHRDUNG 2012. Neue Statistik zur Einschätzung der Kindeswohlgefährdung in Karlsruhe Stadt Karlsruhe Amt für Stadtentwicklung STATISTIK AKTUELL KINDESWOHLGEFÄHRDUNG 2012 Neue Statistik zur Einschätzung der Kindeswohlgefährdung in Karlsruhe 2 STATISTIK AKTUELL - KINDESWOHLGEFÄHRDUNG 2012

Mehr

Kinderschutz und Datenschutz

Kinderschutz und Datenschutz Berliner Beauftragter für Datenschutz und Informationsfreiheit Kinderschutz und Datenschutz Dr. Claudia Federrath Berlin, den 24. August 2011 Aufgaben Der Berliner Beauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit

Mehr

RECHTLICHE VORGABEN BEIM KINDERSCHUTZ. RAin Claudia Dittberner

RECHTLICHE VORGABEN BEIM KINDERSCHUTZ. RAin Claudia Dittberner RECHTLICHE VORGABEN BEIM KINDERSCHUTZ RAin Claudia Dittberner 15.05.2014 Überblick Bundeskinderschutzgesetz In Kraft seit 1. Januar 2012 Artikelgesetz Einführung/Änderung mehrerer Gesetze: Neu: Gesetz

Mehr

Die insoweit erfahrene Fachkraft nach 8a und 8b SGB VIII: Ein neues Aufgabengebiet für Erziehungsberatungsstellen

Die insoweit erfahrene Fachkraft nach 8a und 8b SGB VIII: Ein neues Aufgabengebiet für Erziehungsberatungsstellen Die insoweit erfahrene Fachkraft nach 8a und 8b SGB VIII: Ein neues Aufgabengebiet für Erziehungsberatungsstellen Mit der Einführung des Bundeskinderschutzgesetzes zum 01.01.2012 und den damit verbundenen

Mehr

Struktur Soziale Dienste

Struktur Soziale Dienste Struktur Soziale Dienste Leiter Soziale Dienste Herr Trümper Erziehungs- und Familienberatungsstelle Frau Hainke Allgemeiner Sozialdienst Frau Schloßhauer Jugendgerichtshilfe (noch zu klären) Adoptions-

Mehr

Christine Gerber - NZFH/DJI Gelsenkirchen, 29.11.2013

Christine Gerber - NZFH/DJI Gelsenkirchen, 29.11.2013 Vielfalt im Kinderschutz 7. Jahrestagung für Kinderschutzfachkräfte 29.11.2013 Die Kinderschutzfachkraft - mehr als eine Unterstützerin bei der Risikoeinschätzung! Christine Gerber Nationales Zentrum Frühe

Mehr

Datenschutz im Kinderschutz

Datenschutz im Kinderschutz Datenschutz im Kinderschutz Dr. Claudia Federrath Berlin, den 24. Februar 2010 Aufgaben Der Berliner Beauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit kontrolliert die Einhaltung der datenschutzrechtlichen

Mehr

Kinderschutz bei Concordia Albachten

Kinderschutz bei Concordia Albachten Kinderschutz bei Concordia Albachten (Stand 08.04.2013) Präambel: Jeder junge Mensch hat ein Recht auf Förderung seiner Entwicklung und auf Erziehung zu einer eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen

Mehr

Kooperation und Datenschutz im Kontext des Bundeskinderschutzgesetzes Drogenberatung Westvest 14. Mai 2014

Kooperation und Datenschutz im Kontext des Bundeskinderschutzgesetzes Drogenberatung Westvest 14. Mai 2014 Kooperation und Datenschutz im Kontext des Bundeskinderschutzgesetzes Drogenberatung Westvest 14. Mai 2014 Prof. Dr. jur. Kerstin Feldhoff FH Münster Fachbereich Sozialwesen Datenschutz in möglichen Schnittstellen

Mehr

Was tun, was lassen?

Was tun, was lassen? Was tun, was lassen? Umgang mit Verdacht auf Kindeswohlgefährdung Teil I Rechtliche Grundlagen Ute Mendes SPZ; Vivantes-Klinikum im Friedrichshain; Berlin Warum schwierig? Unsicherheit! Was darf ich? Was

Mehr

SICHERUNG DER RECHTE VON KINDERN IN KINDERTAGESEINRICHTUNGEN

SICHERUNG DER RECHTE VON KINDERN IN KINDERTAGESEINRICHTUNGEN SICHERUNG DER RECHTE VON KINDERN IN KINDERTAGESEINRICHTUNGEN Ziel meines Inputs ist es, unseren Trägern und Einrichtungen einen ersten Anschub zu geben, damit die praktische Verwirklichung der Rechte von

Mehr

Vereinbarung zum Schutz von Kindern und Jugendlichen gemäß 8 a Sozialgesetzbuch VIII und 3 Abs. 10 Hessisches Schulgesetz

Vereinbarung zum Schutz von Kindern und Jugendlichen gemäß 8 a Sozialgesetzbuch VIII und 3 Abs. 10 Hessisches Schulgesetz Vereinbarung zum Schutz von Kindern und Jugendlichen gemäß 8 a Sozialgesetzbuch VIII und 3 Abs. 10 Hessisches Schulgesetz zwischen der Schule: und - nachfolgend Schule genannt - dem Landkreis Offenbach,

Mehr

Netzwerk Kinderschutz. Workshop zum Datenschutz HERZLICH WILLKOMMEN!!

Netzwerk Kinderschutz. Workshop zum Datenschutz HERZLICH WILLKOMMEN!! Workshop zum Datenschutz HERZLICH WILLKOMMEN!! Andreas Gagelmann, Datenschutzbeauftragter Der Datenschutzbeauftragte der LH kontrolliert die Einhaltung der datenschutzrechtlichen Vorschriften in der Stadtverwaltung

Mehr

Fachtagung Irre gut aufwachsen

Fachtagung Irre gut aufwachsen Fachtagung Irre gut aufwachsen Kindesschutz in Wolfsburg Referenten: Anne-Regine Halbes Hartmut Engelland Formen der Kindeswohlgefährdung Vernachlässigung Körperliche Gewalt / physische Misshandlung Seelische

Mehr

hrdung was ist zu beachten?

hrdung was ist zu beachten? Kindeswohlgefährdung hrdung was ist zu beachten? Fachtag des lokalen Netzwerkes für Kinderschutz Dessau-Roßlau November 2012 Heinz Kindler Jenny - in Fallbeispiel Jenny (5 J.) ist in der Kita gegenüber

Mehr

Kindeswohl aus Sicht des Jugendamtes in der Arbeit mit Kindern drogengebrauchender Eltern

Kindeswohl aus Sicht des Jugendamtes in der Arbeit mit Kindern drogengebrauchender Eltern Kindeswohl aus Sicht des Jugendamtes in der Arbeit mit Kindern drogengebrauchender Eltern 30.11.2007 Birgit Averbeck Jugendamt Dortmund 1 2 Hilfen für Kinder drogengebrauchender Eltern in Kooperation Jugendhilfe,

Mehr

Die insoweit erfahrene Fachkraft

Die insoweit erfahrene Fachkraft Dieser Text ist erschienen in Das Jugendamt, Zeitschrift für Jugendhilfe und Familienrecht, Heft 11 / 2007, S. 515-520, Hg.: Deutsches Institut für Jugendhilfe und Familienrecht e.v. Ralf Slüter * Die

Mehr

Leitfaden. zur Erstellung eines Schutzkonzepts in katholischen Kindertageseinrichtungen der Diözese Augsburg. Stand 1/2015

Leitfaden. zur Erstellung eines Schutzkonzepts in katholischen Kindertageseinrichtungen der Diözese Augsburg. Stand 1/2015 Leitfaden zur Erstellung eines Schutzkonzepts in katholischen Kindertageseinrichtungen der Diözese Augsburg Stand 1/2015 Referat Kindertageseinrichtungen Caritasverband für die Diözese Augsburg e. V. Inhalt

Mehr

Schriftliche Kleine Anfrage

Schriftliche Kleine Anfrage BÜRGERSCHAFT DER FREIEN UND HANSESTADT HAMBURG Drucksache 20/6586 20. Wahlperiode 25.01.13 Schriftliche Kleine Anfrage der Abgeordneten Christiane Blömeke (GRÜNE) vom 17.01.13 und Antwort des Senats Betr.:

Mehr

Datenschutz und Kinderschutz - Einheit oder Gegensatz?

Datenschutz und Kinderschutz - Einheit oder Gegensatz? Datenschutz und Kinderschutz - Einheit oder Gegensatz? Dr. Claudia Federrath Berlin, den 11. März 2009 Aufgaben Der Berliner Beauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit kontrolliert die Einhaltung

Mehr

Fragen und Antworten zu den Zertifikatskursen für Kinderschutzfachkräfte

Fragen und Antworten zu den Zertifikatskursen für Kinderschutzfachkräfte Fragen und Antworten zu den Zertifikatskursen für Kinderschutzfachkräfte Interview mit Katrin Tönnissen, Leiterin der BiS-Bildungsakademie in Wuppertal, die die Zertifikatskurse für Kinderschutzfachkräfte

Mehr

Gewalt und Vernachlässigung in Familien Problemlagen und Präventionsstrategien 3. Symposium der Sozialen Arbeit 06.04.2006 Siegen

Gewalt und Vernachlässigung in Familien Problemlagen und Präventionsstrategien 3. Symposium der Sozialen Arbeit 06.04.2006 Siegen Prof. Dr. Reinhold Schone FH Münster, FB Sozialwesen Gewalt und Vernachlässigung in Familien Problemlagen und Präventionsstrategien 3. Symposium der Sozialen Arbeit 06.04.2006 Siegen Gewalt und Vernachlässigung

Mehr

Kinderschutz im Ehrenamt

Kinderschutz im Ehrenamt Kinderschutz im Ehrenamt Die Umsetzung des Bundeskinderschutzgesetzes im Rems-Murr-Kreis Kreisjugendamt, Referat Jugendarbeit 11.09.2015 Inhalte - Allgemeine Informationen - Schutzbedürfnis - Sensibilisierung

Mehr

Der Schutzauftrag bei Kindeswohlgefährdung

Der Schutzauftrag bei Kindeswohlgefährdung Der Schutzauftrag bei Kindeswohlgefährdung - 8a SGB VIII - 1. Zum gesetzlichen Rahmen Zunächst stellt sich die Frage ob und in welcher Art und Weise sich die Neufassung des Kinder- und Jugendhilfegesetzes

Mehr

Nach Beratung in der Steuerungsgruppe 79a am 10.06.2015 und dem Jugendhilfeausschuss am 29.06.2015 in Kraft getreten.

Nach Beratung in der Steuerungsgruppe 79a am 10.06.2015 und dem Jugendhilfeausschuss am 29.06.2015 in Kraft getreten. (Allgemeine Beschreibung, Kernprozess) Art des Angebotes / der Hilfe / Tätigkeit / Leistung (Allgemeine Beschreibung, Kernprozess) Nach Beratung in der Steuerungsgruppe 79a am 10.06.2015 und dem Jugendhilfeausschuss

Mehr

3 Handlungsschritte bei Verdacht auf Kindeswohlgefährdung 3.1 Handlungsschritte bei Verdacht auf Kindeswohlgefährdung im Sinne des 8a SGB VIII

3 Handlungsschritte bei Verdacht auf Kindeswohlgefährdung 3.1 Handlungsschritte bei Verdacht auf Kindeswohlgefährdung im Sinne des 8a SGB VIII 3 Handlungsschritte bei Verdacht auf Kindeswohlgefährdung 3.1 Handlungsschritte bei Verdacht auf Kindeswohlgefährdung im Sinne des 8a SGB VIII Der 8a SGB VIII und die abgeschlossenen Vereinbarungen zum

Mehr

AMT FÜR SOZIALE DIENSTE

AMT FÜR SOZIALE DIENSTE Anlage 7 AMT FÜR SOZIALE DIENSTE Fachliche Weisung /2008 Stand: 24. Januar 2008 Handlungsorientierung zur Umsetzung des Schutzauftrages des 8a SGB VIII Qualitätssicherung zur Anwendung fachlicher Standards

Mehr

Kindeswohlgefährdung. Schutzauftrag bei Kindeswohlgefährdung.

Kindeswohlgefährdung. Schutzauftrag bei Kindeswohlgefährdung. Kindeswohlgefährdung Schutzauftrag bei Kindeswohlgefährdung. Kindeswohlgefährdung Leitgedanken Jedes Kind oder jeder Jugendlicher soll vor Gefahren für sein Wohl wirksam geschützt werden. Jeder Hinweis

Mehr

Bundeskinderschutzgesetz und die Auswirkungen auf Dienste und Einrichtungen der Erziehungshilfe

Bundeskinderschutzgesetz und die Auswirkungen auf Dienste und Einrichtungen der Erziehungshilfe Bundeskinderschutzgesetz und die Auswirkungen auf Dienste und Einrichtungen der Erziehungshilfe - ein Überblick - 1 Artikelgesetz (BGBl 2011, Teil I, Nr. 70 vom 28.12.2011, S. 2975 ff.) Art. 1 KKG Art.

Mehr

Kinderschutz macht Schule. Kindeswohlgefährdung im Kontext rechtlicher Rahmenbedingungen

Kinderschutz macht Schule. Kindeswohlgefährdung im Kontext rechtlicher Rahmenbedingungen Kinderschutz macht Schule Kindeswohlgefährdung im Kontext rechtlicher Rahmenbedingungen Kindeswohl und Kindeswohlgefährdung als unbestimmte Rechtsbegriffe Auslegung ist abhängig von Kulturell Historisch

Mehr

Beschwerde und Ideenmanagement im Kinderschutz beim Sozialen Dienst

Beschwerde und Ideenmanagement im Kinderschutz beim Sozialen Dienst Beschwerde und Ideenmanagement im beim Sozialen Dienst Von der Entstehung bis zur ersten Umsetzung -Zwischenergebnis- 24.04.2013 06.05.2013 Sozialer Dienst Qualitätsentwicklung 1 Projektauftrag Von der

Mehr

Verfahrensanweisung zur Sicherung des Wohles von Kindern und Jugendlichen

Verfahrensanweisung zur Sicherung des Wohles von Kindern und Jugendlichen Jugend- und Behindertenhilfe Sicherheit und Gefährdung Version: 1 DP 2.13 SGef Verfahrensanweisung zur Sicherung des Wohles von Kindern und Jugendlichen 1. Zweck Als freier Träger der Jugendhilfe und somit

Mehr

AFET Stellungnahme zur Evaluation Bundeskinderschutzgesetz

AFET Stellungnahme zur Evaluation Bundeskinderschutzgesetz AFET Stellungnahme zur Evaluation Bundeskinderschutzgesetz Der AFET bedankt sich für die Einladung im Rahmen der Evaluation des Bundeskinderschutzgesetzes eine Stellungnahme zur Vorbereitung des Berichts

Mehr

Kindeswohlgefährdungen und 8a SGB VIII

Kindeswohlgefährdungen und 8a SGB VIII Kindeswohlgefährdungen und 8a SGB VIII Ablauf 1. Rechtliche Grundlagen 2. Definition 3. Verfahren Rechtliche Grundlagen Art 1 (1) Würde GG Art 2 (1, 2) Entfaltung/Unversehrtheit Art 6 (2) Pflege und Erziehung

Mehr

Kinderschutz in der Schule

Kinderschutz in der Schule Kinderschutz in der Schule Peter-Christian Kunkel Vorbemerkung: Der nachstehende Artikel bezieht sich teilweise auf Landesrecht (Baden- Württemberg). Die Aussagen lassen sich aber auf andere Bundesländer

Mehr

Weiterbildung im Kinderschutz Curriculum Die Fachkraft gemäß 8a SGB VIII

Weiterbildung im Kinderschutz Curriculum Die Fachkraft gemäß 8a SGB VIII Weiterbildung im Kinderschutz Curriculum Die Fachkraft gemäß 8a SGB VIII Berufsbegleitende Weiterbildung: Fachkraft gemäß 8a SGB VIII und beratende Fallkoordination als Methode der Jugendhilfe bei Kindeswohlgefährdung

Mehr

Kindeswohlgefährdungen Jugendämter und Schulen: Leitfaden für eine verbesserte Zusammenarbeit der Schnittstelle

Kindeswohlgefährdungen Jugendämter und Schulen: Leitfaden für eine verbesserte Zusammenarbeit der Schnittstelle Kindeswohlgefährdungen Jugendämter und Schulen: Leitfaden für eine verbesserte Zusammenarbeit der Schnittstelle Bearbeitet von Barbara Wunder 1. Auflage 2015. Taschenbuch. 120 S. Paperback ISBN 978 3 95935

Mehr

Kindeswohlgefährdung

Kindeswohlgefährdung Bochum Kindeswohlgefährdung nach 8a SGB VIII Vereinbarungen für Bochumer Einrichtungen Stand August 2010 Unterlagen: 1. Kriterienkatalog zur Gefährdungseinschätzung von Kindeswohlgefährdung in Kindertagesstätten

Mehr

Kindeswohlgefährdung

Kindeswohlgefährdung 11. Wissenschaftliche Fortbildung Notfallseelsorge, RUB Bochum, 16.10.13 Kindeswohlgefährdung Merkmale und Handlungsmöglichkeiten Anke Heucke Gliederung Vorstellung Neue Wege Kindeswohl/ -schutz/ ~-gefährdung

Mehr

Rechtsansprüche auf Beratung nach 8b SGB VIII und 4 Abs. 2 S. 1 KKG und Einwilligungsfragen im Kinderschutz

Rechtsansprüche auf Beratung nach 8b SGB VIII und 4 Abs. 2 S. 1 KKG und Einwilligungsfragen im Kinderschutz Rechtsansprüche auf Beratung nach 8b SGB VIII und 4 Abs. 2 S. 1 KKG und Einwilligungsfragen im Kinderschutz Professor Dr. Ludwig Salgo / Dr. Katrin Lack Goethe Universität, Frankfurt am Main Fachbereiche

Mehr

Bundeskinderschutzgesetz

Bundeskinderschutzgesetz Bundeskinderschutzgesetz Der Inhalt in Kürze 1 Stand: 06.03.2012 Eckpfeiler des Bundeskinderschutzgesetzes Aktiver Kinderschutz durch Frühe Hilfen und verlässliche Netzwerke Aktiver Kinderschutz durch

Mehr

s neue ndeskinderschutzgesetz

s neue ndeskinderschutzgesetz homas Meysen sches Institut für Jugendhilfe und Familienrecht e.v. F), Heidelberg a Eschelbach sches Institut für Jugendhilfe und Familienrecht e.v. F), Heidelberg s neue ndeskinderschutzgesetz Vorwort

Mehr

Gefährdungseinschätzung von Jugendämtern bei Verdacht auf Kindeswohlgefährdung

Gefährdungseinschätzung von Jugendämtern bei Verdacht auf Kindeswohlgefährdung www.akjstat.tu-dortmund.d Gefährdungseinschätzung von Jugendämtern bei Verdacht auf Kindeswohlgefährdung Forschungskolloquium Erziehungshilfen 2014 von IGFH und ISS 07. März in Frankfurt a.m., Sandra Fendrich

Mehr

Risikoabschätzung bei Kindeswohlgefährdung anhand des Falls von Kevin K. unter Berücksichtigung von 8a und 42 SGB VIII

Risikoabschätzung bei Kindeswohlgefährdung anhand des Falls von Kevin K. unter Berücksichtigung von 8a und 42 SGB VIII Geisteswissenschaft Tatjana Tomic Risikoabschätzung bei Kindeswohlgefährdung anhand des Falls von Kevin K. unter Berücksichtigung von 8a und 42 SGB VIII Studienarbeit Inhaltsverzeichnis: Einleitung:...3

Mehr

Kindeswohlgefährdung

Kindeswohlgefährdung Kindeswohlgefährdung Was ist Kindeswohl? Kinder haben Grundbedürfnisse. Werden diese befriedigt, ist ihr Überleben und ihre gesunde Entwicklung also ihr Wohl gesichert. Physiologische Bedürfnisse Bedürfnis

Mehr

Das neue Bundeskinderschutzgesetz. Die Umsetzung in Kitas und Kindertagespflegestellen

Das neue Bundeskinderschutzgesetz. Die Umsetzung in Kitas und Kindertagespflegestellen Das neue Bundeskinderschutzgesetz Die Umsetzung in Kitas und Kindertagespflegestellen Jörg Maywald, Köln, 24.6.2013 Kinderschutz in Deutschland: rechtspolitische Entwicklungen 1989: Verabschiedung der

Mehr

Familie zwischen Wandel und Persistenz Chancen und Probleme

Familie zwischen Wandel und Persistenz Chancen und Probleme Familie zwischen Wandel und Persistenz Chancen und Probleme Ringvorlesung Kollegiengebäude der Universität Basel 8.11.11 (Über) Behütung und Verwahrlosung von Kindern Beate Köhn Berliner Notdienst Kinderschutz

Mehr

Arbeitshilfe. Kinderschutz in Einrichtungen. DER PARITÄTISCHE HAMBURG www.paritaet-hamburg.de

Arbeitshilfe. Kinderschutz in Einrichtungen. DER PARITÄTISCHE HAMBURG www.paritaet-hamburg.de Arbeitshilfe Kinderschutz in Einrichtungen DER PARITÄTISCHE HAMBURG www.paritaet-hamburg.de IMPRESSUM BESTELLADRESSE Der PARITÄTISCHE Wohlfahrtsverband Hamburg e.v. Wandsbeker Chaussee 8 22089 Hamburg

Mehr

Verantwortlich Input Verfahrensablauf Output E D M I. vor. Neben der Definition

Verantwortlich Input Verfahrensablauf Output E D M I. vor. Neben der Definition 1.3 Kinschutz - Verfahren bei Kindeswohlgefährdung Verantwortlich Team Zweck Alle Das Verfahren beschreibt grundlegende Abläufe um den Schutzauftrag bei Kindeswohlgefährdung in Kineinrichtungen sicherzustellen

Mehr

Handlungsleitfaden für den Umgang mit Kindeswohlgefährdung für Kindertagesstätten nach 8a SGB VIII (Stand 14.10.2013)

Handlungsleitfaden für den Umgang mit Kindeswohlgefährdung für Kindertagesstätten nach 8a SGB VIII (Stand 14.10.2013) Handlungsleitfaden für den Umgang mit Kindeswohlgefährdung für Kindertagesstätten nach 8a SGB VIII (Stand 14.10.2013) Handlungsleitfaden KiTa 8a Landkreis Friesland 1 Grundlage für das Handeln in Fällen

Mehr

1 Beobachtungen Begründeter Verdacht. Information der Leitung/des Dienstvorgesetzten. Siehe I. und II. der Dokumentationsvorlage

1 Beobachtungen Begründeter Verdacht. Information der Leitung/des Dienstvorgesetzten. Siehe I. und II. der Dokumentationsvorlage Handeln bei Anzeichen für eine mögliche Kindeswohlgefährdung (Umsetzung des 8a SGB VIII durch freie Träger) 1 Verfahrensablauf für Kindertageseinrichtungen vom 4. Juni 2007 Hinweis: Es besteht grundsätzlich

Mehr