Steueroptimierte Markenverwertung. Am Beispiel des Nidwaldner Lizenzbox-Regimes

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Steueroptimierte Markenverwertung. Am Beispiel des Nidwaldner Lizenzbox-Regimes"

Transkript

1 Steueroptimierte Markenverwertung Am Beispiel des Nidwaldner Lizenzbox-Regimes

2 1. Strategische Steuerplanung - Grundlagen Durch die Verlagerung von Wertschöpfungskomponenten in ein tiefer besteuertes Umfeld (national oder international) kann ein strategischer Steuervorteil erzielt werden Als Wertschöpfungskomponenten kommen grundsätzlich Funktionen, Risiken, Immaterialgüterrechte (IP) und Kapital in Frage, wobei dem Einsatz von Mitarbeitern für die einzelnen Komponenten ein mehr oder weniger hohes Gewicht zukommt FUNKTIONEN RISIKEN IP KAPITAL Ausgangslage der Steuerplanung ist die Identifikation standortgebundener (d.h. immobiler) und standortungebundener (d.h. mobiler) Komponenten in der Wertschöpfungskette Immaterialgüterrechte sind i.d.r. standortungebunden Mit zunehmendem Steuervorteil (insbesondere international) nimmt i.d.r. die Komplexität und der Aufwand bei der Umsetzung und dem Unterhalt einer Struktur zu 2

3 1. Strategische Steuerplanung - Grenzen Rechtliche Grenzen Steuerumgehung Allgemeine Voraussetzungen: Gewählte Rechtsgestaltung erscheint als ungewöhnlich, sachwidrig oder absonderlich, jedenfalls den wirtschaftlichen Gegebenheiten völlig unangemessen Gewählte Rechtsgestaltung lediglich deshalb getroffen, um Steuern einzusparen Vorgehen führt tatsächlich zu einer erheblichen Steuerersparnis Wirtschaftliche Grenzen Generelle Kosten-Nutzen-Abwägung inklusive Berücksichtigung der Kosten für die Implementierung, laufende Kosten sowie Kosten für den Ausstieg aus der Struktur Unternehmensspezifische Kosten (u.a.): Marketing Aspekte Reputationsüberlegungen 3

4 2. Nationale Steuerplanung - Rahmenbedingungen Steuerwettbewerb auf Kantons- und Gemeindeebene Steuersatzgefälle Unterschiedliche Auslegung der Voraussetzungen für privilegierte Gesellschaften durch die Kantone Spezielle kantonale Regelungen (z.b. Lizenzboxregelung im Kanton Nidwalden) Keine Steuerfolgen bei Sitzverlegung innerhalb der Schweiz Steuerneutrale Vermögensverlagerung innerhalb der Schweiz möglich Rechtssicherheit aufgrund langjähriger Gerichtspraxis zum interkantonalen Steuerrecht Interkantonale Doppelbesteuerung verfassungsmässig verboten Direkte Bundessteuer überall anwendbar (Steuerbelastung von 8%) 4

5 3. Marken als zentrale immaterielle Wertschöpfer Vorzüge von starken Marken Differenzierungsinstrument zur Erschliessung und Bearbeitung neuer Märkte Aufbau einer Vertrauensbeziehung mit den Konsumenten (Loyalität) Erhöhte Zahlungsbereitschaft bei den Konsumenten («Preispremium») Verringerung des Risikos eines Unternehmens Zentralisierung von Markenrechte Strategische und kosteneffiziente Markenführung Konsistente Umsetzung der Markenstrategie (wie Corporate Identity, Corporate Design etc.) Zentrales Organ für den weltweiten Markenschutz (wie Brand Controlling) Zentraler Ansprechpartner beim Einkauf (z.b. Werbeagentur) 5

6 4. Nidwaldner Lizenzbox (I) Art. 85 Abs. 3 StG/NW (= Nidwaldner IP-Box): Für Nettolizenzerträge aus der Nutzung von immateriellen Gütern beträgt die feste Gewinnsteuer 20 Prozent des ordentlichen Gewinnsteuersatzes gemäss Absatz 1. Der Regierungsrat kann die immateriellen Güter bestimmen, bei denen für die Lizenzerträge dieser Steuersatz anwendbar ist. Art. 12 Abs. 2 OECD-MA (= Nidwaldner Lizenzerträge [ 57a Abs. 2 StV/NW]): Der in diesem Artikel verwendete Ausdruck Lizenzgebühren bedeutet Vergütungen jeder Art, die für die Benutzung oder für das Recht auf Benutzung von Urheberrechten an literarischen, künstlerischen oder wissenschaftlichen Werken, einschliesslich kinematographischer Filme, von Patenten, Marken, Mustern oder Modellen, Plänen, geheimen Formeln oder Verfahren oder für die Mitteilung gewerblicher, kaufmännischer, oder wissenschaftlicher Erfahrungen gezahlt werden. 6

7 4. Nidwaldner Lizenzbox (II) Lizenzerträge = Art. 12 Abs. 2 OECD-MA (Patentrechte, Markenrechte, Muster- und Modellrechte, Urheberrechte, Know-how etc.) (Netto-)Lizenzerträge werden isoliert (Spartenrechnung erforderlich!) und mit einem reduzierten Satz besteuert (Steuersatz: 8,84 % [inkl. Bund]) keine Unterscheidung zwischen in- und ausländischen Lizenzerträgen (wie bei Verwaltungs- und gemischten Gesellschaften) auch Veräusserungsgewinne auch bestehende/konzerninterne Immaterialgüter Nettolizenzerträge (= abzüglich Verwaltungs-/Finanzierungskosten, Abschreibungen etc.) keine spezielle Gesellschaft erforderlich (wie Holdinggesellschaft) schliesst Besteuerung als Holding-, Verwaltungs- oder gemischte Gesellschaft aus Substanz erforderlich (Infrastruktur etc.) pauschale Steueranrechnung (wie bei Verwaltungs- und gemischten Gesellschaften) 7

8 5. Steueroptimierte Markenverwertung - Fallbeispiel (I) Holding Schritt 1: Gründung spezieller Objektgesellschaft für die Markenverwertung in steuergünstigem Kanton (z.b. NW mit «Lizenzbox»-Regime) OpCo I Markenver-wertungsGS Schritt 2: Übertragung der Markenrechte (Bewertung?) und der Markenverwaltung auf die Objektgesellschaft OpCo II Schritt 3: Lizenzverträge mit Gruppengesellschaften Bestimmung einer dem Drittvergleich standhaltenden Lizenzgebühr 8

9 5. Steueroptimierte Markenverwertung - Fallbeispiel (II) Möglichkeiten der Verlagerung von Markenrechte und entsprechende Aktivitäten auf Objektgesellschaft Steuerneutrale Vermögensübertragung (zu Buchwert) keine effektive Steuerbelastung Übertragung/Verkauf zu Verkehrswert Gewinnrealisation bzw. Verlustverrechnung bei der übertragenden Gesellschaft Zukünftige Lizenzzahlungen der Gruppengesellschaften für die Verwendung der Marken Lizenzzahlungen stellen bei den Gruppengesellschaften steuerlich abzugsfähigen Aufwand dar und reduzieren somit zukünftige Gewinne Gewinn aus der Markenverwertung bei der Objektgesellschaft unter dem Nidwaldner «Lizenzbox»-Regime zu 9% besteuert Steuervorteil aufgrund Steuersatzgefälle 9

10 5. Steueroptimierte Markenverwertung - Fallbeispiel (III) Annahmen: Umsatz Gruppengesellschaft (= Lizenznehmer) TCHF Steuersatz Gruppengesellschaft 22% Steuersatz Markenverwertungsgesellschaft (Lizenzbox NW) 9% Lizenzgebühr in Prozent vom Umsatz 3% Konsequenzen: Steuerlich abzugsfähiger Lizenzaufwand bei Gruppengesellschaft 3% von TCHF TCHF Steuervorteil aufgrund Steuersatzgefälle von 13% rund TCHF Kosten für die Gründung einer neuen Gesellschaft (Schätzung) TCHF 5-10 Laufende Kosten für Büromiete, Buchhaltung, etc. (Schätzung) TCHF p.a. 10

11 6. Zusätzliche Überlegungen betreffend Substanz Verlagerung der direkt mit den übertragenen Funktionen verbundenen Mitarbeiter und Schlüsselpositionen sowie Übertragung der entsprechenden Infrastruktur auf die Objektgesellschaft Tätigkeiten werden effektiv vor Ort durchgeführt Ausreichende Büroinfrastruktur, eigene Geschäftsräumlichkeiten Vor Ort durchzuführende Verwaltungsratssitzungen, Generalversammlungen Strategische Entscheidfällung 11

12 7. Ihre Ansprechpartner Kantonales Steueramt Nidwalden Dr. Karl Ebnöther, Stellvertretender Leiter der Nidwaldner Steuerverwaltung und Leiter Rechtsdienst Telefon: PrimeTax AG Stefan G. Widmer, Partner Telefon:

Unternehmenssteuerreform III (USR III)

Unternehmenssteuerreform III (USR III) Unternehmenssteuerreform III (USR III) Erich Ettlin Partner, Leiter Steuern und Recht BDO AG, Luzern Inhaltsübersicht Hintergrund Ziele Steuerliche Massnahmen Relevante Massnahmen für KMU-Betriebe Zeitplan

Mehr

USR lll - Sicht des Kantons Zug und des Steuerorgans von Bund und Kantonen

USR lll - Sicht des Kantons Zug und des Steuerorgans von Bund und Kantonen USR lll - Sicht des Kantons Zug und des Steuerorgans von Bund und Kantonen EY Tax Law Event, 15. Mai 2014, Casino Zug Peter Hegglin, Finanzdirektor, Regierungsrat Finanzdirektion 15. Mai 2014 2 Inhalt

Mehr

Unternehmenssteuerreform III: Anspruchsvoller Umbau des Steuersystems. Regierungsrätin Dr. Eva Herzog 16. April 2015

Unternehmenssteuerreform III: Anspruchsvoller Umbau des Steuersystems. Regierungsrätin Dr. Eva Herzog 16. April 2015 Kanton Basel-Stadt Unternehmenssteuerreform III: Anspruchsvoller Umbau des Steuersystems Regierungsrätin Dr. Eva Herzog 16. April 2015 Unternehmenssteuerreform III: Eckwerte des Bundesrates für die Botschaft,

Mehr

Steueroptimierungsmöglichkeiten im Rahmen der 2. Säule und der Säule 3a Feierabendseminar Vermögenssicherung im Alter Referentin: Franziska Spreiter

Steueroptimierungsmöglichkeiten im Rahmen der 2. Säule und der Säule 3a Feierabendseminar Vermögenssicherung im Alter Referentin: Franziska Spreiter Steueroptimierungsmöglichkeiten im Rahmen der 2. Säule und der Säule 3a Feierabendseminar Vermögenssicherung im Alter Referentin: Franziska Spreiter 8. September 2015 BEST WESTERN HOTELBERN Zeughausgasse

Mehr

Immaterielle Wirtschaftsgüter (IP) Liechtenstein

Immaterielle Wirtschaftsgüter (IP) Liechtenstein Immaterielle Wirtschaftsgüter (IP) Liechtenstein I. Steuerregime in Liechtenstein (IP-Box) II. Immaterielle Wirtschaftgüter (IP) in Liechtenstein III. IP-Gesellschaft in Liechtenstein IV. Vorteile einer

Mehr

Lizenzbox-Modell in Liechtenstein und der Schweiz

Lizenzbox-Modell in Liechtenstein und der Schweiz Lizenzbox-Modell in Liechtenstein und der Schweiz Im Fokus des Steuerstreits mit der EU stehen die Steuerregimes in der Schweiz. Sind «Boxenmodelle» ein Weg, die Attraktivität eines Steuerstandortes aufrechtzuerhalten?

Mehr

Merkblatt zum Beteiligungsabzug und Holdingprivileg

Merkblatt zum Beteiligungsabzug und Holdingprivileg Kanton Zürich Steueramt Merkblatt zum Beteiligungsabzug und Holdingprivileg Gültig ab der im Kalenderjahr 2011 endenden Steuerperiode 72, 72a, 73, 75, 79 und 82 Steuergesetz (StG) Vergleiche auch Änderung

Mehr

Kreisschreiben Nr. 31

Kreisschreiben Nr. 31 Eidgenössische Steuerverwaltung Administration fédérale des contributions Amministrazione federale delle contribuzioni Hauptabteilung Direkte Bundessteuer, Verrechnungssteuer, Stempelabgaben Division principale

Mehr

Doppelbesteuerungsabkommen mit der Schweiz - Überblick

Doppelbesteuerungsabkommen mit der Schweiz - Überblick Doppelbesteuerungsabkommen mit der Schweiz - Überblick Mit der Schweiz gibt es zwei Doppelbesteuerungsabkommen (DBA): DBA Einkommensteuer, Vermögensteuer DBA Erbschaftssteuer Nachstehende Ausführungen

Mehr

Doppelbesteuerungsabkommen mit Italien Überblick

Doppelbesteuerungsabkommen mit Italien Überblick Doppelbesteuerungsabkommen mit Italien Überblick Das Abkommen ist am 6. April 1985 in Kraft getreten. Persönlicher Anwendungsbereich des Abkommens Das Abkommen gilt für (natürliche und juristische) Personen,

Mehr

Unternehmer-Lebensphasen und Unternehmensnachfolge

Unternehmer-Lebensphasen und Unternehmensnachfolge Unternehmer-Lebensphasen und Unternehmensnachfolge Dienstag, 3. Juni 2014, Langenthal Mittwoch, 4. Juni 2014, Olten Donnerstag, 5. Juni 2014, Aetingen lemag treuhand & partner ag Thomas Ingold thomas.ingold@lemag-ag.ch

Mehr

Der Vorsteher der Steuerverwaltung des Kantons Schwyz,

Der Vorsteher der Steuerverwaltung des Kantons Schwyz, Schwyzer Steuerbuch Lieferung März 2011 70.10 Weisung zur Besteuerung von Beteiligungs-, Holding-, Domizil- und gemischten Gesellschaften (HDW) (Vom 25. Februar 2011) Der Vorsteher der Steuerverwaltung

Mehr

Unternehmenssteuerreform III: Anspruchsvoller Umbau des Steuersystems. Regierungsrätin Dr. Eva Herzog 29. Oktober 2014

Unternehmenssteuerreform III: Anspruchsvoller Umbau des Steuersystems. Regierungsrätin Dr. Eva Herzog 29. Oktober 2014 Kanton Basel-Stadt Unternehmenssteuerreform III: Anspruchsvoller Umbau des Steuersystems Regierungsrätin Dr. Eva Herzog 29. Oktober 2014 Agenda 1. Ausgangslage: Heutiges System 2. Internationale Entwicklung

Mehr

Merkblatt zur Besteuerung von Beteiligungs-, Holding-, Domizil- und gemischten Gesellschaften gültig ab 1. Januar 2011 / Steuerperiode 2011

Merkblatt zur Besteuerung von Beteiligungs-, Holding-, Domizil- und gemischten Gesellschaften gültig ab 1. Januar 2011 / Steuerperiode 2011 FINANZDIREKTION Merkblatt zur Besteuerung von Beteiligungs-, Holding-, Domizil- und gemischten Gesellschaften gültig ab 1. Januar 2011 / Steuerperiode 2011 1 Gesellschaften mit Beteiligungen... 2 1.1 Gesetzliche

Mehr

Kuriositäten zum Vorsorgebegriff im Steuerrecht

Kuriositäten zum Vorsorgebegriff im Steuerrecht Kuriositäten zum Vorsorgebegriff im Steuerrecht Franziska Bur Bürgin Ludwig + Partner AG, Advokaten, Basel 31.10.2011 Informationsveranstaltung der UGZ 1 Steuern sparen mit dem BVG: Grundlagen Waadtländer

Mehr

Verlustverrechnung ( 70 StG bzw. Art. 67 DBG) und Mantelhandel

Verlustverrechnung ( 70 StG bzw. Art. 67 DBG) und Mantelhandel Entscheid der kantonalen Steuerkommission / Verwaltung für die direkte Bundessteuer vom 4. Mai 2009 i.s. D. GmbH (StKE 64/06) Verlustverrechnung ( 70 StG bzw. Art. 67 DBG) und Mantelhandel Der sog. Mantelhandel

Mehr

Steuerplanung bei Bauprojekten. Dr. Conrad M. Walther, Rechtsanwalt

Steuerplanung bei Bauprojekten. Dr. Conrad M. Walther, Rechtsanwalt Steuerplanung bei Bauprojekten Dr. Conrad M. Walther, Rechtsanwalt Steuerplanung bei Bauprojekten Nötig oder nicht? Wie halte ich eine Liegenschaft? im Geschäftsvermögen - als Privatperson - in einer Gesellschaft

Mehr

der Stand ortattraktivität Reduktion der Steuer bemessungs - grundlage

der Stand ortattraktivität Reduktion der Steuer bemessungs - grundlage Förderung der Stand ortattraktivität durch Reduktion der Steuer bemessungs - grundlage Diskussionsgrundlage für eine Stärkung der Schweiz im internationalen Steuerwettbewerb I Einleitung Seit nun bereits

Mehr

www.ag.ch/steuern 1 von 13

www.ag.ch/steuern 1 von 13 Band / Register Bd. II Reg. 11 Ausgabedatum 1. Januar 2015 DEPARTEMENT FINANZEN UND RESSOURCEN Kantonales Steueramt Stand 31. Dezember 2014 Gültig ab 2015 Inhalt 1. Holdinggesellschaften... 3 1.1 Gesetzliche

Mehr

Steuerwettbewerb 2020 - Neue Rahmenbedingungen fordern heraus. Wirtschaftstagung der CVP Kanton Schwyz Peter Hegglin, Finanzdirektor, Regierungsrat

Steuerwettbewerb 2020 - Neue Rahmenbedingungen fordern heraus. Wirtschaftstagung der CVP Kanton Schwyz Peter Hegglin, Finanzdirektor, Regierungsrat Steuerwettbewerb 2020 - Neue Rahmenbedingungen fordern heraus Wirtschaftstagung der CVP Kanton Schwyz Peter Hegglin, Finanzdirektor, Regierungsrat Finanzdirektion 24.01.2014 2 Inhalt 1. Ausgangslage 2.

Mehr

Unternehmenssteuerreform

Unternehmenssteuerreform Unternehmenssteuerreform III Auswirkungen auf Unternehmen CEO-Talk Flughafenregion Zürich 16. September 2015 Agenda Aktuelle Entwicklung Öffentliches Bewusstsein und internationaler Druck Blick in die

Mehr

Besteuerung von Investmentfonds. Thomas Wilhelm, Partner Head of Asset Management Tax

Besteuerung von Investmentfonds. Thomas Wilhelm, Partner Head of Asset Management Tax Besteuerung von Investmentfonds Thomas Wilhelm, Partner Head of Asset Management Tax Grundlagen Investmentfonds werden weiterhin nach dem Transparenzprinzip besteuert ausschüttungsgleiche Erträge Man blickt

Mehr

Handelsgesellschaft in Liechtenstein

Handelsgesellschaft in Liechtenstein Handelsgesellschaft in Liechtenstein I. Begriff der Handelsgesellschaft in Liechtenstein 1. Gesellschaften mit Persönlichkeit (juristische Personen) 2. Gesellschaften ohne Persönlichkeit II. Gründung einer

Mehr

Steuerausscheidung von Versicherungsgesellschaften

Steuerausscheidung von Versicherungsgesellschaften Steuerausscheidung von Versicherungsgesellschaften Kreisschreiben 23 - vom 21. November 2006 1. Vorbemerkung Das vorliegende Kreisschreiben ist das Ergebnis einer von der Schweizerischen Steuerkonferenz

Mehr

Merkblatt zum Beteiligungsabzug und Holdingprivileg

Merkblatt zum Beteiligungsabzug und Holdingprivileg Kanton Zürich Merkblatt zum Beteiligungsabzug und Holdingprivileg Gültig ab Steuerperiode 2001-72, 72a, 73, 75, 79 und 82 Steuergesetz (StG) A. Grundlagen Im Steuergesetz vom 8. Juni 1997 in der Fassung

Mehr

Kollektive Kapitalanlagen mit direktem Grundbesitz. Zur steuerlichen Gleichstellung eines Sonderlings im Anlagemarkt

Kollektive Kapitalanlagen mit direktem Grundbesitz. Zur steuerlichen Gleichstellung eines Sonderlings im Anlagemarkt Kollektive Kapitalanlagen mit direktem Grundbesitz Zur steuerlichen Gleichstellung eines Sonderlings im Anlagemarkt Themenüberblick A. B. C. Bedeutung der Immobilienfonds Sonderfragen zur Gewinnbesteuerung

Mehr

UNTERNEHMENS-NACHFOLGE Steuerrechtliche Aspekte AGV-Anlass vom 19. Oktober 2010

UNTERNEHMENS-NACHFOLGE Steuerrechtliche Aspekte AGV-Anlass vom 19. Oktober 2010 UNTERNEHMENS-NACHFOLGE Steuerrechtliche Aspekte AGV-Anlass vom 19. Oktober 2010 Referent Stefan Hutter, Betriebsökonom HWV, dipl. Steuerexperte KS Treuhand AG, 9450 Altstätten Telefon 071 757 07 07 shutter@kstreuhand.ch

Mehr

Kapitalversicherung mit Einmalprämie

Kapitalversicherung mit Einmalprämie Praxisfestlegung Steuerverwaltung Graubünden StG 29 lit. b DBG 20 I lit. a Vgl. zum vorliegend behandelten Thema auch Kreisschreiben Nr. 24 betr. Kapitalversicherungen mit Einmalprämie (SP 1995/96). 1.

Mehr

Holding in Liechtenstein

Holding in Liechtenstein I. Begriff der Holding II. Holdinggesellschaft in Liechtenstein III. Formen von Holdinggesellschaften 1. Operative Holding bzw. Stammhauskonzern 2. Management-Holding bzw. Strategie-Holding 3. Finanzholding

Mehr

Steuerverwaltung. Merkblatt. Pauschalbesteuerung. 1. Gesetzliche Grundlagen

Steuerverwaltung. Merkblatt. Pauschalbesteuerung. 1. Gesetzliche Grundlagen Finanzdepartement Steuerverwaltung Bahnhofstrasse 15 Postfach 1232 6431 Schwyz Telefon 041 819 23 45 Merkblatt Pauschalbesteuerung 1. Gesetzliche Grundlagen Nach dem per 1. Januar 2014 geänderten Art.

Mehr

Übersicht über das deutsche Besteuerungsrecht an Lizenzgebühren nach Doppelbesteuerungsabkommen (DBA)

Übersicht über das deutsche Besteuerungsrecht an Lizenzgebühren nach Doppelbesteuerungsabkommen (DBA) Fachbereich Thematik Abzugsteuerentlastung Übersicht über das deutsche Besteuerungsrecht an Lizenzgebühren nach Doppelbesteuerungsabkommen (DBA) Bitte beachten Sie: - Diese Liste erhebt keinen Anspruch

Mehr

Merkblatt zum Beteiligungsabzug und Holdingprivileg

Merkblatt zum Beteiligungsabzug und Holdingprivileg Kanton Zürich Merkblatt zum Beteiligungsabzug und Holdingprivileg Gültig ab der im Kalenderjahr 2011 endenden Steuerperiode 72, 72a, 73, 75, 79 und 82 Steuergesetz (StG) Vergleiche auch Änderung gemäss

Mehr

1. Ist A in der Schweiz nach DBG steuerpflichtig? 2. Wenn ja, welches Einkommen muss A in der Schweiz deklarieren bzw. versteuern?

1. Ist A in der Schweiz nach DBG steuerpflichtig? 2. Wenn ja, welches Einkommen muss A in der Schweiz deklarieren bzw. versteuern? Bundessteuerrecht Credit-Prüfungen Febr. 06 Lösungen Fall 1 Sachverhalt A. A hat seinen Wohnsitz in Konstanz (BRD) und ist Inhaber einer Einzelfirma in der Schweiz. B. A hat seinen Wohnsitz in der Schweiz

Mehr

Interkantonale Vereinbarungen

Interkantonale Vereinbarungen Luzerner Steuerbuch Band 2, Weisungen StG: Steuerausscheidung, 179 Nr. 2 Datum der letzten Änderung: 01.01.2016 http://steuerbuch.lu.ch/index/band_2_weisungen_stg_steuerausscheidung_interkantonalevereinbarungen.html

Mehr

Unternehmenssteuerreform II Eine Reform auch für die Landwirtschaft

Unternehmenssteuerreform II Eine Reform auch für die Landwirtschaft Unternehmenssteuerreform II Eine Reform auch für die Landwirtschaft 1 Aufbau Wandel in der Landwirtschaft Auswirkungen der Unternehmenssteuerreform II (USTR II) Beispiele Gewinnbesteuerung Fazit 2 Die

Mehr

vom 12. August 2015 2015... 1

vom 12. August 2015 2015... 1 Erläuternder Bericht zur Vernehmlassungsvorlage zur Änderung des Bundesgesetzes über die Harmonisierung der direkten Steuern der Kantone und Gemeinden (Umsetzung der Motion 13.3728 Pelli Fulvio) vom 12.

Mehr

Aktuelle Entwicklungen im Unternehmenssteuerrecht. lic. iur. Martin Plüss, Rechtsanwalt, dipl. Steuerexperte

Aktuelle Entwicklungen im Unternehmenssteuerrecht. lic. iur. Martin Plüss, Rechtsanwalt, dipl. Steuerexperte Aktuelle Entwicklungen im Unternehmenssteuerrecht lic. iur. Martin Plüss, Rechtsanwalt, dipl. Steuerexperte Gliederung 1. Lohn oder Dividende 2. Unternehmensfinanzierung 2 Ausgangslage Wie kann sich der

Mehr

Indirekte Teilliquidation und Transponierung. Newsletter August 2011

Indirekte Teilliquidation und Transponierung. Newsletter August 2011 Indirekte Teilliquidation und Transponierung Newsletter August 2011 1. Einleitung 2. Ausgangslage (unzulässige Steueroptimierung) 3. Die indirekte Teilliquidation 4. Die Transponierung 5. Nachfolge und

Mehr

Die interkantonale Ausscheidung bei Änderungen der Steuerpflicht während der Steuerperiode im System der einjährigen Postnumerandobesteuerung

Die interkantonale Ausscheidung bei Änderungen der Steuerpflicht während der Steuerperiode im System der einjährigen Postnumerandobesteuerung Schweizerische Steuerkonferenz Die interkantonale Ausscheidung bei Änderungen der Steuerpflicht während der Steuerperiode im System der einjährigen Postnumerandobesteuerung mit Gegenwartsbemessung (Juristische

Mehr

Aktuelles für Unternehmer und Unternehmerinnen

Aktuelles für Unternehmer und Unternehmerinnen Aktuelles für Unternehmer und Unternehmerinnen Adrian Tschanz Betriebsökonom FH Eidg. dipl. Treuhandexperte Inhaber / Geschäftsführer adrian.tschanz@tschanz-treuhand.ch Seminarpartner: Inhalt Steuern,

Mehr

Steuerliche Gestaltungsoptionen bei einer Praxisübergabe an Familien angehörige

Steuerliche Gestaltungsoptionen bei einer Praxisübergabe an Familien angehörige Steuergestaltung Steuerliche Gestaltungsoptionen bei einer Praxisübergabe an Familien angehörige von Steuerberater Dr. Rolf Michels, Laufenberg Michels und Partner, Köln Die spätere Praxisübergabe an den

Mehr

TAXeNEWS. Corporate Tax. Sanierung

TAXeNEWS. Corporate Tax. Sanierung Sanierung TAXeNEWS Corporate Tax Aufgrund der gegenwärtigen Wirtschaftslage sehen sich Gesellschaften, darunter auch Gruppengesellschaften etablierter Schweizer Konzerne, zunehmend in finanzieller Schieflage

Mehr

Änderungsanträge der vorberatenden Kommission vom 12.1.2015 und 23.2.2015

Änderungsanträge der vorberatenden Kommission vom 12.1.2015 und 23.2.2015 Zweiter Nachtrag zum Steuergesetz per 1. Januar 2016 22.14.07 Vorlage des Regierungsrats vom 9. Dezember Art. 16a Besteuerung nach dem Aufwand b. Bemessung und Berechnung 1 Die Steuer, die an die Stelle

Mehr

Fallstudie: Bewertung von Aktien ohne Kurswert für die Vermögenssteuer

Fallstudie: Bewertung von Aktien ohne Kurswert für die Vermögenssteuer Thema Dokumentart Fallstudie: Bewertung von Aktien ohne Kurswert für die Vermögenssteuer Übungen Theorie im Buch "Integrale Betriebswirtschaftslehre" Teil: Kapitel: D1 Finanzmanagement 4 Unternehmensbewertung

Mehr

Dauerbrenner Vorsorge und Steuern

Dauerbrenner Vorsorge und Steuern Dauerbrenner Vorsorge und Steuern Vorsorgeplanung erfordert Steuerplanung PETER VOLLENWEIDER / CYRILL HABEGGER 23. Juni 2015 Page 1 Eines Tages wachst Du auf, und es gibt keine Zeit mehr all das zu tun,

Mehr

Medienmitteilung BAK Taxation Index: Simulation Patentbox / Update 2015 Die Patentbox: Kein Patentrezept, aber wichtiger Baustein

Medienmitteilung BAK Taxation Index: Simulation Patentbox / Update 2015 Die Patentbox: Kein Patentrezept, aber wichtiger Baustein Medienmitteilung BAK Taxation Index: Simulation Patentbox / Update 2015 Die Patentbox: Kein Patentrezept, aber wichtiger Baustein Die im Rahmen der USR III geplante Schweizer Patentbox würde die Steuerbelastung

Mehr

Grundsätzlich ist der Staatsrat mit einer Erhöhung der Pauschalabzüge, welche den Durchschnittsprämien im Wallis entsprechen, einverstanden.

Grundsätzlich ist der Staatsrat mit einer Erhöhung der Pauschalabzüge, welche den Durchschnittsprämien im Wallis entsprechen, einverstanden. ANTWORT auf die Motion 1.073 der Grossräte Pascal Luisier, PDCB, und Xavier Moret, PLR, betreffend vollumfänglicher Steuerabzug für Krankenkassenprämien (10.03.2010) Die Motionäre weisen darauf hin, dass

Mehr

Schuldzinsen. Fremdfinanzierte Einmalprämienversicherung

Schuldzinsen. Fremdfinanzierte Einmalprämienversicherung Schuldzinsen Fremdfinanzierte Einmalprämienversicherung Entscheid der Steuerrekurskommission des Kantons Basel-Stadt Nr. 32/1999 vom 29. April 1999 Wird eine Einmalprämienversicherung zur Hauptsache fremdfinanziert,

Mehr

Steuerdialog mit der EU Auswirkungen und Lösungen. Regierungsrätin Dr. Eva Herzog

Steuerdialog mit der EU Auswirkungen und Lösungen. Regierungsrätin Dr. Eva Herzog Steuerdialog mit der EU Auswirkungen und Lösungen Regierungsrätin Dr. Eva Herzog Regio Plattform 22. August 2013 Kanton Basel-Stadt 1 Agenda 1. Innovation wird immer wichtiger 2. EU-Steuerdialog: Gefahr

Mehr

M e r k b l a t t. bei Lizenzgebühren und ähnlichen Vergütungen

M e r k b l a t t. bei Lizenzgebühren und ähnlichen Vergütungen Bundesamt für Finanzen Steuern und zentrale Dienste Bundesamt für Finanzen Friedhofstraße 1 53225 Bonn Tel. 01888 406 2669 Fax 01888 406 4264 Gleitende Arbeitszeit Kernzeit: MoDo 9.0015.00 Uhr Fr 9.0013.00

Mehr

PricewaterhouseCoopers S E C A. Swiss Limited Partnership. Swiss Limited Partnership Steuerliche Auswirkungen

PricewaterhouseCoopers S E C A. Swiss Limited Partnership. Swiss Limited Partnership Steuerliche Auswirkungen S E C A Swiss Limited Partnership Neuerungen durch das Kollektivanlagengesetz *connectedthinking Swiss Limited Partnership Steuerliche Auswirkungen Victor Meyer AG Birchstrasse 160 8050 Zürich 058 792

Mehr

Merkblatt Holdinggesellschaften

Merkblatt Holdinggesellschaften Finanzdepartement des Kantons Basel-Stadt Steuerverwaltung Steuern von juristischen Personen Merkblatt Holdinggesellschaften vom 3. Januar 2011 (ersetzt Fassung vom 20. Januar 2009) gilt für Kanton gültig

Mehr

Steuern im Kanton Zürich

Steuern im Kanton Zürich Kantonales Steueramt Konsulent Unternehmenssteuern Steuern im Kanton Zürich Ansprechpartner: bei Steuerfragen Kantonales Steueramt Fachsupport Unternehmenssteuern (oder zuständige Division) Bändliweg 21

Mehr

TBO Revisions AG Steinstrasse 21 8036 Zürich. TBO Treuhand AG Steinstrasse 21 8036 Zürich. www.tborevision.ch info@tborevision.

TBO Revisions AG Steinstrasse 21 8036 Zürich. TBO Treuhand AG Steinstrasse 21 8036 Zürich. www.tborevision.ch info@tborevision. TBO Treuhand AG Steinstrasse 21 8036 Zürich www.tbo.ch info@tbo.ch 044 457 15 15 TBO Revisions AG Steinstrasse 21 8036 Zürich www.tborevision.ch info@tborevision.ch 044 457 15 55 Themen FABI Finanzierung

Mehr

Innovative Ansätze der finanziellen Markenführung

Innovative Ansätze der finanziellen Markenführung Innovative Ansätze der finanziellen Markenführung Erste Schweizerische Fachtagung für Markensteuerung und Markenschutz Max Meister Dozent für Markenführung und Strategische Kommunikation HWZ Hochschule

Mehr

KANTONSWECHSEL VON QUELLENSTEUERPFLICHTIGEN PER- SONEN NEUER BUNDESGERICHTSENTSCHEID BETREFFEND DIE ZUWEISUNG DES STEUERBAREN EINKOMMENS/VERMÖGENS

KANTONSWECHSEL VON QUELLENSTEUERPFLICHTIGEN PER- SONEN NEUER BUNDESGERICHTSENTSCHEID BETREFFEND DIE ZUWEISUNG DES STEUERBAREN EINKOMMENS/VERMÖGENS KANTONSWECHSEL VON QUELLENSTEUERPFLICHTIGEN PER- SONEN NEUER BUNDESGERICHTSENTSCHEID BETREFFEND DIE ZUWEISUNG DES STEUERBAREN EINKOMMENS/VERMÖGENS Am 29. Januar 2014 fällte das Bundesgericht ein Urteil

Mehr

Vorwort 10. Wahl der Unternehmensform 13

Vorwort 10. Wahl der Unternehmensform 13 Vorwort 10 Wahl der Unternehmensform 13 Mogliche Gesellschaftsformen 13 Personen- vs. Kapitalgesellschaften 15 Personengesellschaften 17 Einzelkaufmann / Einzeluntemehmen 17 Kollektivgesellschaft 19 Kommanditgesellschaft

Mehr

Sanierung von Kapitalgesellschaften

Sanierung von Kapitalgesellschaften Steuerseminar 2009 Sanierung von Kapitalgesellschaften Praxisfälle mit den steuerrechtlichen Grundsätzen Dienststelle Steuern des Kantons Luzern Josef Habermacher 24. September 2009 Vorbemerkung 2 Neues

Mehr

Unternehmenssteuerreform III. Urs Kreiliger 6./11./12. November 2014

Unternehmenssteuerreform III. Urs Kreiliger 6./11./12. November 2014 Unternehmenssteuerreform III Urs Kreiliger 6./11./12. November 2014 USR III - Themen 2 Ausgangslage Inhalt der Vernehmlassungsvorlage Zeitplan Umsetzung Handlungsbedarf Kanton Luzern USR III - Aktuelle

Mehr

Deutschland oder Schweiz: Steuergesetze, ein Faktor in der Firmenstandortwahl?

Deutschland oder Schweiz: Steuergesetze, ein Faktor in der Firmenstandortwahl? Deutschland oder Schweiz: Steuergesetze, ein Faktor in der Firmenstandortwahl? Vortrag I., Peter Muri Steuersituation Schweiz Steuergestaltungsvarianten inkl. Gesellschaftsrecht Cross-Border -Strukturen

Mehr

StB 92 Nr. 1. Holdinggesellschaften

StB 92 Nr. 1. Holdinggesellschaften Holdinggesellschaften Kapitalgesellschaften oder Genossenschaften können das sogenannte Holdingprivileg nach Art. 92 StG beanspruchen, sofern sie die entsprechenden Voraussetzungen dazu erfüllen. Dies

Mehr

Bundesgesetz über die Besteuerung von Mitarbeiterbeteiligungen

Bundesgesetz über die Besteuerung von Mitarbeiterbeteiligungen Bundesgesetz über die Besteuerung von Mitarbeiterbeteiligungen Entwurf vom Die Bundesversammlung der Schweizerischen Eidgenossenschaft, gestützt auf die Artikel 128 und 129 der Bundesverfassung 1 nach

Mehr

Abgrenzung Lohn - Dividende (unter Einbezug verdeckter Kapitaleinlagen) Theorie und Praxis. Josef Habermacher 18. September 2013

Abgrenzung Lohn - Dividende (unter Einbezug verdeckter Kapitaleinlagen) Theorie und Praxis. Josef Habermacher 18. September 2013 (unter Einbezug verdeckter Kapitaleinlagen) Theorie und Praxis Josef Habermacher 18. September 2013 2 Inhalt Grundproblematik Betrachtung aus Sicht der Sozialversicherungen (Beispiele) aufgrund des aktuellen

Mehr

Anwaltskanzlei als AG Möglichkeiten und Grenzen der Steuer- und Vorsorgeoptimierung

Anwaltskanzlei als AG Möglichkeiten und Grenzen der Steuer- und Vorsorgeoptimierung Luzerner Anwaltsverband Anwaltskanzlei als AG Möglichkeiten und Grenzen der Steuer- und Vorsorgeoptimierung Luzern, 2. März 2010 weibel, müller + partner ag Marc Weibel, lic.oec. HSG Inhalt Anwaltskanzlei

Mehr

Tel. +41 61 279 97 14 Tel. +41 61 279 97 06

Tel. +41 61 279 97 14 Tel. +41 61 279 97 06 Medienmitteilung BAK Taxation Index: Schweizer Patentbox im europäischen Vergleich Patentbox und moderate Gewinnsteuersätze machen die Schweiz attraktiv Die im Rahmen der Unternehmenssteuerreform III (USR

Mehr

Netzwerk regional. vom 10. Juni 2013. Herzlich willkommen!

Netzwerk regional. vom 10. Juni 2013. Herzlich willkommen! Netzwerk regional vom 10. Juni 2013 Herzlich willkommen! 2 VON GRAFFENRIED HOLDING AG Dienstleistungen für das Vermögen PRIVATBANK LIEGENSCHAFTEN RECHT TREUHAND Vermögensverwaltung Verwaltung Recht Anlageberatung

Mehr

Unternehmenssteuerreform II. Urs Huser / Beat Ledermann. Einleitung. Einleitung. Partner UTA Treuhand AG Lenzburg. Urs Huser / Beat Ledermann

Unternehmenssteuerreform II. Urs Huser / Beat Ledermann. Einleitung. Einleitung. Partner UTA Treuhand AG Lenzburg. Urs Huser / Beat Ledermann Unternehmenssteuerreform II Urs Huser / Beat Ledermann Partner UTA Treuhand AG Lenzburg 1 Einleitung 2 Einleitung 3 1 Unternehmenssteuerreform II Übersicht Unternehmenssteuerreform II Seit 01.01.2009 geltende

Mehr

Einführungsgesetz zum Bundesgesetz über die Landwirtschaft (Kantonales Landwirtschaftsgesetz)

Einführungsgesetz zum Bundesgesetz über die Landwirtschaft (Kantonales Landwirtschaftsgesetz) Fassung zur Vernehmlassung, 14. November 2006 821.1 Einführungsgesetz zum Bundesgesetz über die Landwirtschaft (Kantonales Landwirtschaftsgesetz) Änderung vom 1 Der Landrat von Nidwalden, gestützt auf

Mehr

Gesetz über die Planung, den Bau und die Finanzierung des Projekts Hochwassersicherheit Sarneraatal

Gesetz über die Planung, den Bau und die Finanzierung des Projekts Hochwassersicherheit Sarneraatal Abstimmungsvorlage Gesetz über die Planung, den Bau und die Finanzierung des Projekts Hochwassersicherheit Sarneraatal vom 16. April 2014 Der Kantonsrat des Kantons Obwalden, gestützt auf Artikel 31 Absatz

Mehr

Aktuelle Steuerfragen berufliche Vorsorge. Max Ledergerber, Leiter Unterabteilung Veranlagung

Aktuelle Steuerfragen berufliche Vorsorge. Max Ledergerber, Leiter Unterabteilung Veranlagung Aktuelle Steuerfragen berufliche Vorsorge Max Ledergerber, Leiter Unterabteilung Veranlagung Themenübersicht Aufgaben der Steuerbehörden im Zusammenhang mit der beruflichen Vorsorge Umsetzung von Art.

Mehr

Milderung der wirtschaftlichen Doppelbelastung und ihre Auswirkungen auf die interkantonale Steuerausscheidung

Milderung der wirtschaftlichen Doppelbelastung und ihre Auswirkungen auf die interkantonale Steuerausscheidung SCHWEIZERISCHE STEUERKONFERENZ KS 32 Milderung der wirtschaftlichen Doppelbelastung und ihre Auswirkungen auf die interkantonale Steuerausscheidung Kreisschreiben 32 vom 01. Juli 2009 Dieses Kreisschreiben

Mehr

Auslandsimmobilienfonds versus Deutsche Immobilienfonds

Auslandsimmobilienfonds versus Deutsche Immobilienfonds Auslandsimmobilienfonds versus Deutsche Immobilienfonds Dipl.-Kfm. Hans-Georg Acker H.F.S. HYPO-Fondsbeteiligungen für Sachwerte GmbH Funds & Finance 2006 1 Wirtschaftliche Entwicklung der H.F.S. Platziertes

Mehr

Fallstudie zur steuerlichen Optimierung

Fallstudie zur steuerlichen Optimierung 5. INTERNATIONALER DEUTSCHER STEUERBERATERKONGRESS ITALIEN 2010 Fallstudie zur steuerlichen Optimierung Dr. Robert Frei Mayr Fort Frei Mailand Zivilrechtliche Aspekte Zur Ausübung einer gewerblichen Tätigkeit

Mehr

Art des Rechtes Titel des Werkes c. Inhaber des gewerblichen Schutzrechtes laut Register bzw. Urheber / originärer Inhaber des Rechtes

Art des Rechtes Titel des Werkes c. Inhaber des gewerblichen Schutzrechtes laut Register bzw. Urheber / originärer Inhaber des Rechtes 1. Ausfertigung - für die Steuerbehörde des Antragstellers / Kenn-Nummer Hinweis nach 13 des Bundesdatenschutzgesetzes: Die Erhebung der Daten erfolgt nach den 149 ff. der Abgabenordnung Antrag nach 50d

Mehr

Interpellation Luca Tenchio und Mitunterzeichnende betreffend. Auswirkungen der neuen Steuergesetzgebung

Interpellation Luca Tenchio und Mitunterzeichnende betreffend. Auswirkungen der neuen Steuergesetzgebung Stadt Chur Antwort des Stadtrates an den Gemeinderat Nr. 4/2007 523.00 Interpellation Luca Tenchio und Mitunterzeichnende betreffend Auswirkungen der neuen Steuergesetzgebung Wie der Interpellant zu Recht

Mehr

- Bitte Kopie beifügen - c. Inhaber des gewerblichen Schutzrechteslaut Register bzw. Urheber/originärer Inhaber des Rechtes

- Bitte Kopie beifügen - c. Inhaber des gewerblichen Schutzrechteslaut Register bzw. Urheber/originärer Inhaber des Rechtes 1. Ausfertigung - für die Steuerbehörde des Antragstellers / Kenn-Nummer Hinweis nach 13 des Bundesdatenschutzgesetzes: Die Erhebung der Daten erfolgt nach den 149 ff. der Abgabenordnung Antrag nach 50d

Mehr

Reform des russischen gewerblichen Rechtsschutzes

Reform des russischen gewerblichen Rechtsschutzes Reform des russischen gewerblichen Rechtsschutzes Wirtschaftspolitische Gespräche des Ostinstitutes Wismar am 20. Juni 2014 Prof. Dr. jur. Andreas Steininger, Dipl.-Ing. bisheriger Stand des russischen

Mehr

Info-Blatt Fünftel-Regelung (mit Berechnungsbogen)

Info-Blatt Fünftel-Regelung (mit Berechnungsbogen) st 265204 + st 345004 Info-Blatt (mit Berechnungsbogen) Inhalt 1. im Überblick 2. Steuerlicher Vorteil der 3. Berechnungsbogen zur Ermittlung des Vorteils durch Tarifermäßigung mit Muster-Beispiel 4. Gesetzeswortlaut

Mehr

Unternehmenssteuerrecht / Verrechnungssteuer

Unternehmenssteuerrecht / Verrechnungssteuer II Christoph Niederer, Rechtsanwalt und dipl. Steuerexperte Beatrice Klaesi, Rechtsanwältin und dipl. Steuerexpertin A Unternehmenssteuerreform III 1 Stand der Unternehmenssteuerreform III (UStR III) Der

Mehr

Jürgen Schneider. Die Aktiengesellschaft im schweizerischen Recht Ein Überblick unter Berücksichtigung der steuerrechtlichen Grundlagen

Jürgen Schneider. Die Aktiengesellschaft im schweizerischen Recht Ein Überblick unter Berücksichtigung der steuerrechtlichen Grundlagen Jürgen Schneider Die Aktiengesellschaft im schweizerischen Recht Ein Überblick unter Berücksichtigung der steuerrechtlichen Grundlagen PETER LANG Europäischer Verlag der Wissenschaften Inhalt Geleitwort

Mehr

ABKOMMEN USA - SCHWEIZ

ABKOMMEN USA - SCHWEIZ ABKOMMEN USA - SCHWEIZ ABKOMMEN ZWISCHEN DER SCHWEIZERISCHEN EIDGENOSSENSCHAFT UND DEN VEREINIGTEN STAATEN VON AMERIKA ZUR VERMEIDUNG DER DOPPELBESTEUERUNG AUF DEM GEBIETE DER STEUERN VOM EINKOMMEN, ABGESCHLOSSEN

Mehr

Unternehmenssteuerrecht

Unternehmenssteuerrecht II Christoph Niederer, Rechtsanwalt und dipl. Steuerexperte Melanie Knüsel, Rechtsanwältin Thomas Würsten, MLaw A Reform der Unternehmensbesteuerung Eidgenössische Finanzdepartement beauftragen, eine Vernehmlassungsvorlage

Mehr

Merkblatt. Expatriates. Inhalt STEUERAMT DES KANTONS AARGAU. www.ag.ch/steuern

Merkblatt. Expatriates. Inhalt STEUERAMT DES KANTONS AARGAU. www.ag.ch/steuern STEUERAMT DES KANTONS AARGAU Bd. I Reg. 5.1 www.ag.ch/steuern Merkblatt Ausgabedatum: 30. Juni 2008 Stand: 30. Juni 2008 Gültig ab: 2007 Inhalt 1. Gegenstand...2 2. Gesetzliche Grundlagen...2 3. Anwendungsbereich...2

Mehr

Umfassende Kompetenzen, vernetztes Denken, persönliches Engagement

Umfassende Kompetenzen, vernetztes Denken, persönliches Engagement Treuhand Truvag Impuls und Immobilien Umfassende Kompetenzen, vernetztes Denken, persönliches Engagement Truvag Impuls Kloster St. Urban, St. Urban, 5. Juni 2014 René Kaufmann CEO / Gesamtleitung - 2 -

Mehr

StB 50 Nr. 2. Halbsatzverfahren. 1. Rechtsgrundlage

StB 50 Nr. 2. Halbsatzverfahren. 1. Rechtsgrundlage Halbsatzverfahren 1. Rechtsgrundlage Zur Milderung der wirtschaftlichen Doppelbelastung von Gesellschaft und Beteiligungsinhabern werden ab 1.1.2007 ausgeschüttete Gewinne von Kapitalgesellschaften und

Mehr

Steuerliche Auswirkungen der Zahnarztpraxisabgabe

Steuerliche Auswirkungen der Zahnarztpraxisabgabe Steuerliche Auswirkungen der Zahnarztpraxisabgabe Seitenzahl: 11 Simrockstraße 11 53113 Bonn T +49 (0) 2 28.9 11 41-0 F +49 (0) 2 28.9 1141-41 bonn@viandensommer.de Sachsenring 83 50677 Köln T +49 (0)

Mehr

Unternehmenssteuern es besteht Handlungsbedarf

Unternehmenssteuern es besteht Handlungsbedarf STANDORT SCHWEIZ GROSSE HERAUSFORDERUNGEN NEUER FOKUS OSEC Unternehmenssteuern es besteht Handlungsbedarf Die Schweiz ist im globalen Steuerwettbewerb nach wie vor gut positioniert, kommt jedoch zunehmend

Mehr

Leitfaden Steuererleichterung

Leitfaden Steuererleichterung Leitfaden Steuererleichterung Ihr Kontakt: Wirtschaftsförderung Kanton Solothurn Tel. 032 627 95 23 wifoe@awa.so.ch www.standortsolothurn.ch Sie haben die Möglichkeit 1, ein Gesuch um Steuererleichterung

Mehr

Anhang 2 Verwaltungsgesellschaften mit Hilfsfunktionen (Hilfstätigkeiten für In- und ausländische Konzerngesellschaften)

Anhang 2 Verwaltungsgesellschaften mit Hilfsfunktionen (Hilfstätigkeiten für In- und ausländische Konzerngesellschaften) Finanzdepartement des Kantons Basel-Stadt Steuerverwaltung Steuern von juristischen Personen Merkblatt Besteuerung von Domizilgesellschaften Anhang 2 Verwaltungsgesellschaften mit Hilfsfunktionen ) vom

Mehr

Entscheide. Berufliche Vorsorge. Einkauf und Kapitalbezug bei mehreren Vorsorgeplänen

Entscheide. Berufliche Vorsorge. Einkauf und Kapitalbezug bei mehreren Vorsorgeplänen Entscheide Berufliche Vorsorge Einkauf und Kapitalbezug bei mehreren Vorsorgeplänen Entscheid des Steuergerichts des Kantons Basel-Landschaft Nr. 99/2006 vom 18. August 2006 Bei verschiedenen Vorsorgeplänen

Mehr

STEUERVERWALTUNG DES KANTONS GLARUS. Besteuerung der Holding und Verwaltungsgesellschaften. (Domizilgesellschaften) sowie gemischten Gesellschaften

STEUERVERWALTUNG DES KANTONS GLARUS. Besteuerung der Holding und Verwaltungsgesellschaften. (Domizilgesellschaften) sowie gemischten Gesellschaften STEUERVERWALTUNG DES KANTONS GLARUS der Holding und Verwaltungsgesellschaften (Domizilgesellschaften) sowie gemischten Gesellschaften (Artikel 73 und 74 StG) Holdinggesellschaften Eine Holdinggesellschaft

Mehr

Informationen anlässlich des ersten Veranlagungsjahrs seit Inkrafttreten der Abgeltungsteuer

Informationen anlässlich des ersten Veranlagungsjahrs seit Inkrafttreten der Abgeltungsteuer Informationen anlässlich des ersten Veranlagungsjahrs seit Inkrafttreten der Abgeltungsteuer Stand: April 2010 Seit 01.01.2009 erfolgt die Besteuerung privater Kapitalerträge inklusive der Veräußerungsgewinne

Mehr

Die rechtlichen Grundlagen der Übertragung virtueller Güter

Die rechtlichen Grundlagen der Übertragung virtueller Güter Thomas Büchner Die rechtlichen Grundlagen der Übertragung virtueller Güter Nomos Inhaltsverzeichnis Erstes Kapitel. Einführung 17 1. Problemstellung 17 2. Untersuchungsgegenstand und Gang der Darstellung

Mehr

Steuerbuch, Erläuterungen zu 19 Erträge aus beweglichem Vermögen

Steuerbuch, Erläuterungen zu 19 Erträge aus beweglichem Vermögen Finanzdirektion Steuerverwaltung Steuerbuch, Erläuterungen zu 19 Erträge aus beweglichem Vermögen 19 - Stand Februar 2012 1 Inhalt 1. Erträge aus rückkaufsfähiger Kapitalversicherung (Lebensversicherung)

Mehr

EXIT FORUM. Strategien & Gestaltungen für Unternehmer und Investoren. Ausstieg aus einer Unternehmensbeteiligung

EXIT FORUM. Strategien & Gestaltungen für Unternehmer und Investoren. Ausstieg aus einer Unternehmensbeteiligung Eine gemeinsame Veranstaltung von Konferenzzentrum der WTS AG mit den Erfahrungen und dem Wissen der Experten: Lothar Härteis, Steuerberater, Vorstand und Niederlassungsleiter, WTS AG, München Falk Müller-Veerse,

Mehr

Berufliche Vorsorge. Einkauf als Steuerumgehung. Entscheid des Steuergerichts des Kantons Basel-Landschaft Nr. 70/2006 vom 30.

Berufliche Vorsorge. Einkauf als Steuerumgehung. Entscheid des Steuergerichts des Kantons Basel-Landschaft Nr. 70/2006 vom 30. Berufliche Vorsorge Einkauf als Steuerumgehung Entscheid des Steuergerichts des Kantons Basel-Landschaft Nr. 70/2006 vom 30. Juni 2006 Bei einem Einkauf in die berufliche Vorsorge zur Schliessung von Deckungslücken

Mehr

Toni s. Nutzungsbedingungen 1/4. 1. Annahme und Änderung der Nutzungsbedingungen

Toni s. Nutzungsbedingungen 1/4. 1. Annahme und Änderung der Nutzungsbedingungen 1/4 1. Annahme und Änderung der 1.1. Ihr Zugang und Ihre Benutzung der Website der Toni s Handels GmbH unterstehen den vorliegenden. Durch den Zugriff, die Erkundung und Benutzung unserer Website anerkennen

Mehr

Unternehmensverkauf die wichtigsten Steuerfallen VOSER RECHTSANWÄLTE

Unternehmensverkauf die wichtigsten Steuerfallen VOSER RECHTSANWÄLTE Unternehmensverkauf die wichtigsten Steuerfallen VOSER RECHTSNWÄLTE lic. iur. Joachim Huber Rechtsanwalt, dipl. Steuerexperte Stadtturmstrasse 19, 5401 Baden j.huber@voser.ch 1. genda und Einleitung Seite

Mehr

VERKAUF EINER BETEILIGUNG AN EINER KAPITALGESELL- SCHAFT ( SHARE DEAL )

VERKAUF EINER BETEILIGUNG AN EINER KAPITALGESELL- SCHAFT ( SHARE DEAL ) VERKAUF EINER BETEILIGUNG AN EINER KAPITALGESELL- SCHAFT ( SHARE DEAL ) STEUERFREIER KAPITALGEWINN? JA, ABER! (Serie Nachfolgeplanung Teil 6) Bei Nachfolgeplanungen wird vom Verkäufer bevorzugt ein Share

Mehr