Besteuerung von Unternehmen in Frankreich einschließlich Unternehmenskauf

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Besteuerung von Unternehmen in Frankreich einschließlich Unternehmenskauf"

Transkript

1 Besteuerung von Unternehmen in Frankreich einschließlich Unternehmenskauf François Hellio und Julia Schloesser 6. Internationaler Deutscher Steuerberaterkongress 27. und 28. September 2012 in Nizza

2 1. Steuerliche Rahmenbedingungen

3 1. Steuerliche Rahmenbedingungen 1.1. Quellen des Steuerrechts Nationales Recht : Verfassung : u.a. Art. 55, danach haben von Frankreich abgeschlossene Abkommen Vorrang gegenüber dem nationalen Gesetz. Entscheidungen des Verfassungsrats (u.a. Question Prioritaire de Constitutionnalité ) Steuergesetze Code général des impôts (CGI) Livre des procédures fiscales (LPF) Stellungsnahmen der Finanzverwaltung, u.a. : - Verwaltungsanweisungen ( instructions administratives ) - Ministerielle Stellungsnahmen ( réponses ministérielles ) Nationale Rechtsprechung Verwaltungsgerichte Zivilgerichte 10/10/2012 3

4 1. Steuerliche Rahmenbedingungen 1.1. Quellen des Steuerrechts Internationales Recht, u.a. : EU-Vertrag und EU-Richtlinien und Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofs Europäisches Abkommen über Menschenrechte und Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte Doppelbesteuerungsabkommen 10/10/2012 4

5 1. Steuerliche Rahmenbedingungen 1.2. Rechtsformen Unterscheidung zwischen Personen- und Kapitalgesellschaften Kapitalgesellschaften Aktiengesellschaften (société anonyme: S.A. ; société par action simplifiée : SAS) Kommanditgesellschaften auf Aktien (société en commandite par actions: S.C.A.) Gesellschaften mit beschränkter Haftung (société à responsabilité limitée: S.A.R.L.). 5

6 1. Steuerliche Rahmenbedingungen 1.2. Rechtsformen Personengesellschaften Kommanditgesellschaft ( société en commandite simple : S.C.S) Offene Handelsgesellschaft ( société en nom collectif : S.N.C.) BGB-Gesellschaft ( société civile : SC ; société civile immobilière : SCI) Wirtschaftliche Interessengemeinschaft ( Groupement d intérêt économique : G.I.E. bzw. G.E.I.E.) Faktische Gesellschaften ( société en participation : SP bzw. société de fait ) und die Gesellschaft Bürgerlichen Rechts (société civile : SC). Nota : Anders als im deutschen Recht haben frz. Personengesellschaften (wie Kapitalgesellschaften) eine eigene Rechtspersönlichkeit, sobald sie ins Handelsregister eingetragen werden. A1 6

7 Folie 6 A1 gleiches gilt in D: Personengesellschaften haben zivilrechtlich eine eigene Rechtspersönlichkeit Author;

8 1. Steuerliche Rahmenbedingungen 1.3. Wesentliche steuerliche Anreize Crédit Impôt Recherche Förderung von Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten Steuergutschrift i.h.v. 30 % der Forschungsausgaben bis zu einem Betrag von 100 Mio. zuzüglich 5 % für die den Betrag der Forschungsausgaben, der 100 Mio. übersteigt. Fördersatz wird im 1. Jahr auf 40 % und im 2. Jahr auf 35 % erhöht, wenn das Unternehmen zum ersten Mal seit fünf Jahren die Steuergutschrift beansprucht (Ausnahme : nahestehende Unternehmen). Bemessungsgrundlage im Gesetz abschließend aufgezählte Aufwendungen; 50% der Personalausgaben und 75% der Abschreibungen können pauschal als solche Aufwendungen in die Bemessungsgrundlage einbezogen werden Steuergutschrift ist im Prinzip mit der im selben Jahr vom Unternehmen geschuldeten Steuer verrechenbar. Ein Überschuss wird über die 3 folgende Jahre vorgetragen und danach erstattet. 7

9 1. Steuerliche Rahmenbedingungen 1.4. Besonderheiten bei Betriebsprüfungen Verjährungsfristen : Drei Jahre im Regelfall, bis zu 10 Jahren bei nicht offengelegter/nicht deklarierter Tätigkeit Artikel L16B Livre des Procédures Fiscales, LPF: Durchsuchungen am Sitz des Unternehmens bzw. am Wohnsitz des Unternehmers/Geschäftsführers mit vorheriger gerichtlicher Genehmigung Besteuerung von Amtswegen: z.b. bei nicht-erklärter Betriebstätte Steuerbussgelder: bis 80% der berichtigten Steuer bei einem Rechtsmissbrauchsfall (Artikel L64 LPF) Säumniszuschläge: 0,4% pro Monat 8

10 2. Besteuerung von Kapitalgesellschaften bzw. KSt-pflichtige Gesellschaften

11 2. Besteuerung von KSt.-pflichtigen Gesellschaften 2.1. Anwendungsbereich und wesentliche Grundlagen Territorialitätsprinzip (Art. 209 I des CGI) der frz. Körperschaftsteuer unterliegt nur der Gewinn, der von einem Unternehmen aus seiner Tätigkeit in Frankreich erzielt wird. + bestimmte Einkünfte (Art. 164 B Buchst. a), e) e bis), e ter) des CGI) + Gewinne, die dem Unternehmen nach einem Doppelbesteuerungsabkommen ( DBA ) zugewiesen werden. umgekehrt: Abzugsverbot für Verluste / Aufwendungen im Zusammenhang mit Auslandstätigkeit; davon betroffen: Kapitalgesellschaften, die ihren Sitz in Frankreich unterhalten; ausländischer Unternehmen, die in Frankreich eine unternehmerische Tätigkeit ausüben. 10

12 2. Besteuerung von Kapitalgesellschaften 2.1. Anwendungsbereich und wesentliche Grundlagen Körperschaftsteuer Normaler KSt-Satz : 33,1/3 % (Art. 219, I des CGI) Besondere KSt-Sätze (u.a.) für KMU : 15 % bis zu einem Gewinn i.h.v. EUR langfristige Veräußerungsgewinne aus SIIC / OPCI (ImmoblienGes.) : 19 % Einnahmen aus der Lizenzvergabe bzw. Unterlizenzvergabe von Patenten etc: 15% Gewinne aus der Veräußerung von Anteilen an Venture Capital Fonds sowie an Wagniskapitalgesellschaften (SCPR / SCR) : 15% Gewinne aus der Einbringung in bzw. (vor dem ) aus der Veräußerung von Grundvermögen an bestimmten Immobiliengesellschaften (Art. 210 CGI) : 19% 11

13 2. Besteuerung von Kapitalgesellschaften 2.1. Anwendungsbereich und wesentliche Grundlagen Zuschläge Sozialabgabe (contribution sociale) : 3,3% der zu zahlenden Körperschaftsteuer betroffen sind Kapitalgesellschaften, deren KSt-Schuld über EUR liegt. Sonderabgabe : 5% der zu zahlenden Körperschaftsteuer betroffen sind Kapitalgesellschaften, deren Umsatz über EUR 250 Mio. liegt. Diese Zuschläge sind keine abzugsfähige Betriebsausgaben Zuschlag auf Ausschüttungen (Art. 235 ter ZCA CGI n.f.) 3 % auf Ausschüttungen lt. G ter-beschluss, vga, nicht auf Rückzahlung Kapitaleinlage; Ausnahme: Ausschüttungen an Gruppenmitglieder (Organschaft).

14 2. Besteuerung von Kapitalgesellschaften 2.2. Bemessungsgrundlage Ermittlung der Bemessungsgrundlage : Ermittlung der Einkünfte aus Gewerbebetrieb durch Bestandsvergleich (Art. 38 CGI) maßgebend: handelsrechtl. Ergebnis des Geschäftsjahres (Art. 36 CGI) außerbilanzielle Anpassung des handelsrechtl. Jahresergebnisses um steuerliche Hinzurechnungen bzw. Kürzungen ( détermination du résultat fiscal ). besondere Vorschriften gelten u.a. für: Gründungs- und Errichtungsaufwendungen geringwertige Wirtschaftsgüter Bewertung von Anlagevermögen bzw. Umlaufvermögen; Rückstellungen / steuerfreie Rücklagen. 10/10/

15 2. Besteuerung von Kapitalgesellschaften 2.2. Bemessungsgrundlage Abzugsregelungen für Zinsaufwendungen Gesellschafterdarlehen und Darlehen nahestehender Personen 1) Gesetzlich zulässiger Zinssatz (Art. 39, 1-3 -al. 2, 212 I CGI) : 3,99 % (2011) 2) Zinsschranke / Unterkapitalisierungsregelung (Art. 212, II CGI) : Fremdkapital übersteigt das 1,5-fache des Eigenkapitals des Darlehensnehmers Zinsaufwendungen übersteigen 25 % des EBITDA an verbundenen Unternehmen zu zahlenden Zinsen übersteigen die Zinseinnahme aus Darlehen an verbundene Unternehmen. Þ Abzugsverbot (Zinsen, die die höchste der drei Grenzen übersteigen); Þ Zinsvortrag (ab 2. Jahr Verringerung jährlich um 5 %); Þ Übergang Zinsvortrag bei Umwandlungen (siehe Verlust). NB: Änderung geplant für 2013: pauschale Abzugsbeschränkung auf 85 % / 75 %, wenn Zinsen > EUR 3 Moi? 10/10/

16 2. Besteuerung von Kapitalgesellschaften 2.2. Bemessungsgrundlage Zinsaufwendungen im Zusammenhang mit Erwerb einer Beteiligung (Art. 209, IX CGI) Abzugsverbot, sofern es innerhalb eines bestimmten Zeitraums nicht gelingt zu zeigen, dass Entscheidungen betreffend die erworbenen Anteile von der frz. Gesellschaft, ihrer frz. Mutter oder einer frz. Schwestergesellschaft getroffen werden; Kontrolle bzw. der beherrschende Einfluss auf die Gesellschaft, deren Anteile erworben wurden, tatsächlich von der betroffenen frz. Gesellschaft, ihrer frz. Mutter oder einer frz. Schwestergesellschaft getroffen werden; Nachweis der Erfüllung der bezeichneten Bedingungen ist im Prinzip im Geschäftsjahr der Anschaffung zu erbringen (Sonderfall : Erwerb seit 2005). Bei Nichtgelingen des Nachweises: Hinzurechnung eines pauschal ermittelten Zinsaufwands bis zum Ende des 8. Jahres, das dem Jahr der Anschaffung folgt. 15

17 2. Besteuerung von Kapitalgesellschaften 2.2. Bemessungsgrundlage Forderungsverzicht (bzw. Subventionen) Voraussetzung der ordnungsmäßigen Entscheidung der Geschäftsführung zwischen Mutter- und Tochtergesellschaft bzw. Enkelgesellschaft : Unterscheidung zw. kaufmännischen und finanziellen Interessen auf Ebene der Muttergesellschaft : kaufmännische Gründe => FV ist steuerlich abzugsfähig finanzielle Gründe => FV ist nicht abzugsfähig (Ausnahme: Insolvenzverfahren) auf Ebene der Tochtergesellschaft FV ist als Ertrag zu erfassen Ausnahme (sofern bei Muttergesellschaft nicht abzugsfähig, Art. 216 A CGI) : Muttergesellschaft hält seit 2 Jahren mindestens 5% der Tochtergesellschaft Verpflichtung der Tochtergesellschaft zur Erhöhung ihres Nennkapitals innerhalb von zwei Jahren. 16

18 2. Besteuerung von Kapitalgesellschaften 2.2. Bemessungsgrundlage Steuerliche Verluste - Verlustrücktrag (Art. 220 quinquiès CGI) - Wahlrecht für Verlustrücktrag, - Verlust des laufenden Geschäftsjahres ist in das vorangegangene Geschäftsjahr bis zum Höchstbetrag von EUR 1 Mio. rücktragsfähig, - Erstattungsanspruch aus Verlustrücktrag ist mit Körperschaftsteuer der folgenden fünf Jahre zu verrechnen; Erstattung Überschuss erst nach 5 Jahren; - Verlustvortrag (Art. 209, I Abs. 3 CGI) - zeitlich unbeschränkt; - der Höhe nach können Verluste in jedem der Verlustentstehung folgenden Geschäftsjahr bis zu EUR 1 Mio. unbeschränkt und darüber hinaus i.h. von 60 % des steuerpflichtigen Einkommens abgezogen werden. 17

19 2. Besteuerung von Kapitalgesellschaften 2.2. Bemessungsgrundlage Steuerliche Verluste - Untergang stl. Verluste bei Änderung Geschäftstätigkeit (Art. 221, 5 CGI) U.a. angenommen bei - Verschwinden von wesentlichen Betriebsmitteln - über einen Zeitraum von mehr als 12 Monaten* oder; - gefolgt von Übertragung der Mehrheit der Anteile; -Hinzufügung* von Geschäftstätigkeit mit Folge der Erhöhung um mind. 50 % der Umsatzerlöse, des Personal oder des Aktivvermögens; -Aufgabe / Übertragung von Geschäftstätigkeit mit Folge der Minderung um mind. 50 % der Umsatzerlöse, des Personal oder des Aktivvermögens; -Ausnahme (*): ministerielle Erlaubnis. - Zur Behandlung stl. Verluste bei Umwandlung siehe unten. 18

20 2. Besteuerung von Kapitalgesellschaften 2.2. Bemessungsgrundlage Acte anormal de gestion (Verstoß gegen den Grundsatz der ordnungsmäßigen Geschäftsführung) - Definition: Unternehmen hat durch ein Rechtsgeschäft oder einen Geschäftsvorfall Verluste oder Aufwendungen zu tragen bzw. ihm entgehen dadurch Erträge und dieser Sachverhalt verstößt gegen die Interessen der Gesellschaft bzw. ist als fremdwürdig anzusehen (Schlussfassung M. Poussière ss CE, 9e ss-sect., 5 Jan. 1965, req. n 62099, préc. n 5). - Rechtsfolgen: -Ebene der benachteiligten Gesellschaft: (i) stl. Ergebnis um den betreffenden Nachteil zu berichtigen und (ii) ggf. eine verdeckte Gewinnausschüttung (distribution officieuse / occulte) zu versteuern. -Ebene des Begünstigten : (ggf.) Einkünfte aus Kapitalvermögen. 19

21 2. Besteuerung von Kapitalgesellschaften 2.3. Besteuerung nahestehender Unternehmen Beteiligungsprivileg Dividenden und ähnliche Bezüge (Mutter-Tochter-Privileg Art. 145 i.v.m. Art. 216 CGI) Wahlrecht zur Befreiung von KSt unter folgenden Voraussetzungen Beteiligung an ausschüttender Gesellschaft i.h. von mind. 5% des Kapitals; volles rechtliches Eigentum an den Anteilen, Namensanteile bzw. Anteile in einem Depot eines von der frz. Finanzverwaltung akkreditierten Finanzinstituts; Mindesthaltedauer 2 Jahre; bei Ausübung Wahlrecht: Hinzurechnung pauschaler Kostenzuschlag von 5 %. Ausnahme von Beteiligungsprivileg: nicht begünstigt sind Ausschüttungen von Gesellschaften mit Sitz in nichtkooperativen Staaten (Art A CGI); börsennotierten Immobiliengesellschaften bzw. Risikokapitalgesellschaften. 20

22 2. Besteuerung von Kapitalgesellschaften 2.3. Besteuerung nahestehender Unternehmen Veräußerung von Anteilen an Kapitalgesellschaften Anteile mit Beteiligungscharakter (Art. 219, I-a quinquies des CGI.) Beteiligungscharakter: Herstellung dauerhafter Geschäftsbeziehung ; Ausweis als Beteiligung in Handelsbilanz; gleichgestellte Anteile; Langfristige Veräußerungsgewinne bzw. Veräußerungsverluste (Mindesthaltedauer: 2 Jahren) Lfr. Veräußerungsgewinne : Steuerbefreiung, Hinzurechnung pauschaler Kostenzuschlag i.h.v. 10%; Lfr. Veräußerungsverluste: kein Abzug vom steuerlichen Ergebnis Keine Verrechnung mit lfr Veräußerungsgewinne anderer Anteile ; Kurzfristige Veräußerungsgewinne bzw. Veräußerungsverluste : im Prinzip stl. berücksichtigungsfähig (Ausnahmen). 21

23 2. Besteuerung von Kapitalgesellschaften 2.3. Besteuerung nahestehender Unternehmen Veräußerung von Anteilen an Kapitalgesellschaften (Fortsetzung) Börsennotierte Anteile an Immobiliengesellschaften Gesellschaften, deren Aktivvermögen zu mehr als 50 % aus Immobilienvermögen besteht; Mindesthaltedauer: 2 Jahre (= langfristige Veräußerungsgewinne bzw. Veräußerungsverluste) Lfr. Veräußerungsgewinne: KSt-Satz : 19 % Lfr. Veräußerungsverluste : Vortrag über 10 Jahre und Verrechnung mit künftigen langfristigen Veräußerungsgewinnen. 22

24 2. Besteuerung von Kapitalgesellschaften 2.3. Besteuerung nahestehender Unternehmen Intégration fiscale (Organschaft) Voraussetzungen (Art. 223 A CGI) Unternehmen, die der frz. Körperschaftsteuer unterliegen; Obergesellschaft wird nicht zu 95 % von einer frz. Gesellschaft gehalten; Mindestbeteiligung von 95% an den Tochtergesellschaften; Ausübung des Wahlrechts zur Gruppenbesteuerung (kein GAV erforderlich); Mindestdauer: 5 Jahre; Besteuerung des Gruppenergebnis : Gruppenergebnis: Verrechnung Gewinne und Verluste sämtlicher einbezogener Unternehmen; Neutralisierung bestimmter Geschäftsvorfälle; Besteuerung auf Ebene der Obergesellschaft. Behandlung der Verluste (Vortrag / Rücktrag). 23

25 2. Besteuerung von Kapitalgesellschaften 2.3. Besteuerung nahestehender Unternehmen Intégration fiscale (Organschaft) (Fortsetzung) Besondere Regelungen bei der Ermittlung des Gruppenergebnisses; Zinsschranke/Unterkapitalisierungsregelung: modifizierte Anwendung; Ausschüttungen zwischen den Gruppenmitgliedern : 100 % Steuerbefreiung AMENDEMENT CHARASSE (Art. 223 B, 7, CGI) Erwerb Beteiligung an einer anderen Gesellschaft, die in die Gruppenbesteuerung einbezogen wird, von qualifiziertem Personenkreis; Ersatztatbestände zur Vermeidung v. Umgehungen; Pauschaliertes Abzugsverbot (Jahr des Erwerbs + 8 Folgejahre) für Finanzierungsaufwendung (Verhältnis der Anschaffungskosten für die Beteiligung zum Durchschnittsbetrag der Schulden der Gruppe im betreffenden Geschäftsjahr); Ausnahme: Veräußerung innerhalb der Gruppe. 24

26 2. Besteuerung von Kapitalgesellschaften 2.3. Besteuerung nahestehender Unternehmen Verrechnungspreise Kontrolle u. Berichtigungsgrundlage von Verrechnungspreisen (Art. 57 CGI) Abhängigkeit zw. einem frz. Unternehmen und einem ausländischen Unternehmen; Einräumung eines Vorteils zugunsten des ausländischen Unternehmens. Nachweis- und Dokumentationspflichten (Art. 13 AA LPF) - für große frz. Unternehmen (Umsatz (vor USt) oder Aktivvermögen > EUR 400 Mio.); - bei nicht Vorlage : Strafe i.h.v. 5% der Steuererhöhung, Umkehrung Beweislast. Konsequenzen der Berichtigung unangemessener Verrechnungspreise Erhöhung des Einkommens der leistenden G. bei Verrechnung zu niedriger Preise; Erhöhung des Einkommens der Leistungsempfängerin bei zu hohen Preisen für die empfangene Leistung; Annahme einer verdeckten Gewinnausschüttung. Advance Pricing Agreement (Art. L 80 B, 7 LPF) 25

27 3. Besteuerung von Personengesellschaften

28 3. Besteuerung von Personengesellschaften 3.1. Steuerpflicht von Personengesellschaften Personengesellschaften (soweit sie nicht der KSt. unterliegen) gelten in der frz. steuerlichen Betrachtungsweise als translucides ( durchlässig ). Frz. Personengesellschaften verfügen über eine eigene Rechtspersönlichkeit, sobald sie im Handelsregister eingetragen sind. (also kein Unterschied zu Kapitalgesellschaften). Das Steuerergebnis wird zunächst auf ihrer Ebene bestimmt und die Steuer von den Gesellschaften gezahlt. Bedeutung des Translucidité -Begriffs besonders in grenzüberschreitenden Fällen Bestimmte Gesellschaften (insbesondere sog. société d attribution z.b. Time-Sharing -Gesellschaften) gelten als völlig transparent (Art ter CGI). 27

29 3. Besteuerung von Personengesellschaften 3.1. Steuerpflicht von Personengesellschaften Grundsätze der translucidité (Art. 8 und 238 bis K CGI) Gewinne und Verluste von Personengesellschaften unterliegen nicht bei der Gesellschaft der Besteuerung, sondern werden den Gesellschaftern entsprechend ihrem Anteil zugerechnet und gehen in deren steuerpflichtiges Einkommen bzw. steuerpflichtigen Gewinn ein. Ausnahme : KSt.-Pflicht Personengesellschaften können zur Körperschaftsteuer optieren (unwiderrufliche Option). BGB-Gesellschaften unterliegen per Gesetz zwingend der Körperschaftsteuer, wenn sie eine gewerbliche Tätigkeit ausüben. Ergebnisanteile von Kommanditisten (in einer SCS) unterliegen per Gesetz der KSt. (Für den Anteil der Komplementäre bleibt die SCS translucide ). 28

30 3. Besteuerung von Personengesellschaften 3.1. Steuerpflicht von Personengesellschaften Die Bedeutung des Transludicité -Begriffs, wurde im internationalen Zusammenhang von der Rechtsprechung mehrmals bekräftigt. ü Conseil d Etat, , Kinggroup / und , Quality Invest Streitfall: frz. Gesellschaft + in Frankreich nicht ansässige Gesellschafter ü Conseil d Etat, , Diebold Courtage Streitfall: Zahlungen durch ein frz. Unternehmen an eine holländische CV die von zwei BVs gehalten wurde. Frage : Anwendung des DBA F/NL. Verwaltungsanweisung 4 H-5-07 vom bzgl. passiver Einkünfte (Dividenden, Zinsen, Lizenzgebühren) aus französischen Quelle von ausländischen Personengesellschaften. Einfluss der DBA: u.a. F-USA, F-Japan, F-Deutschland. 29

31 3. Besteuerung von Personengesellschaften 3.2. Zurechnung des Gesellschaftsergebnisses Ermittlung des steuerpflichtigen Veräußerungsgewinns ü Rechtsprechung : Conseil d Etat, , Quémener Anschaffungskosten sind zu erhöhen zum einen um den anteiligen nicht ausgeschütteten Gewinn des Gesellschafters, der bei diesem bereits der Besteuerung unterlegen hat, und zum anderen um Verluste der Gesellschaft, die diese aus dem Betrieb von Unternehmen in Frankreich erlitten und die der Gesellschafter ausgeglichen hat. Anschaffungskosten zu vermindern zum einen um den anteiligen Verlust der Gesellschaft, den der Steuerpflichtige bereits steuermindernd berücksichtigt hat, und zum anderen um die Gewinne der Gesellschaft, die aus in Frankreich betriebenen Unternehmen stammen und die an den Gesellschafter ausgeschüttet worden ist. Bei KSt.-pflichtigen Anteilseignern sind langfristige Veräußerungsgewinne zu 90 % steuerfrei, soweit die Anteile als Titres de participation qualifizieren. 30

32 3. Besteuerung von Personengesellschaften 3.2. Zurechnung des Gesellschaftsergebnisses Bei natürlichen Personen als Anteilseignern : Der zuzurechnende Anteil am steuerlichen Ergebnis der Personengesellschaft ist nach den Regeln der Einkunftsart zu ermitteln, die der Geschäftstätigkeit der Gesellschaft entspricht (Art. 238 bis K). Besteuerung der Veräußerungsgewinne zum Satz von 19% (zuzüglich Sozialabgaben) wenn die Anteile der Personalgesellschaft kein berufliches Vermögen darstellen. Bei beruflicher Tätigkeit in der Personengesellschaft gilt die Beteiligung als berufliches Vermögen : Finanzierungskosten sind für den Gesellschafter steuerlich abzugsfähig; Besteuerung als kurz- oder langfristiger betrieblicher Veräußerungsgewinn (zuzüglich Sozialabgaben) zum Satz von 16% (Art. 39 quindecies CGI); Aufschub der Besteuerung bei Umwandlung der Personengesellschaft bzw. wenn der Gesellschafter seine berufliche beruflichen Tätigkeit in der Personengesellschaft aufgibt (Art. 151 nonies). 31

33 3. Besteuerung von Personengesellschaften 3.3. Faktische und stille Gesellschaften Société en participation: Ein Gesellschaftsvertrag im Sinne des Code Civil liegt vor, ohne dass die Eintragung im Handelsregister vorgenommen wird (art bis 1873 Code Civil ). Eine société de fait ist gegeben, wenn ein Gesellschaftsvertrag vorliegt, jedoch die rechtlichen Voraussetzungen für insb. den Erwerb der Rechtspersönlichkeit nicht erfüllt sind. Eine société créée de fait liegt vor, wenn trotz fehlendem Gesellschaftsvertrags zwei oder mehr Personen sich so verhalten, als hätten sie eine Gesellschaft gründen wollen (Einlagen, Teilung von Gewinnen bzw. Verlusten..) Steuerlich: Wird die Identität der Gesellschafter der Finanzverwaltung offengelegt, werden die Gesellschaften nach den für Personengesellschaften geltenden Grundsätzen besteuert. Anderenfalls ist der Gewinnanteil eines nicht offengelegten Gesellschafters körperschaftsteuerpflichtig. 32

34 4. Auslandsaktivitäten

35 4. Auslandsaktivitäten 4.1. Quellensteuern (Zinsen, Dividenden, Lizenzgebühren) Quellensteuern auf Zahlungen an Nichtansässige Zinsen : kein Abzugssteuer bzw. Quellensteuer (Ausnahme : 50% bei in einem nichtkooperativen Staat ansässigem Empfänger) Dividenden (unter Vorbehalt eines DBA bzw. EU-Richtlinien): 21 % (natürliche Personen in EU / EWR-Staaten) 15% (ordentliche Ausschüttungen an bestimmte gemeinnützige Einrichtungen) 55 % (Ausschüttungen an in einem nichtkooperativen Staat ansässige Person) 30 % (in allen anderen Fällen) Lizenzgebühren (unter Vorbehalt eines DBA bzw. EU-Richtlinien) 33,1/3 % (normaler Satz) 50 % (Empfänger in einem nicht kooperativen Staat ansässig) 34

36 4. Auslandsaktivitäten 4.2. Betriebstätten Frz. Territorialitätsprinzip: Unterhaltung einer Betriebstätte Definition : mit einer gewissen Fortdauer versehene und mit einer gewissen Selbständigkeit ausgestattete materielle Einrichtung, die für die Verfolgung bestimmter wirtschaftlicher Zwecke und zur Leitung von normalerweise gewinnerzielenden Tätigkeiten geeignet ist Bestellung eines ständigen Vertreters oder Ausübung von Tätigkeiten, die einen vollständigen Geschäftszyklus darstellen. Ggf. Überlagerung des Territorialitätsprinzips bei Bestehen eines DBA Frankreich hat das Besteuerungsrecht für die Gewinne, deren Besteuerung ihm nach einem DBA zugewiesen wird, Art. 209, I des CGI Branch Tax 35

37 4. Auslandsaktivitäten 4.3. Bekämpfung von Gewinnverlagerung in Niedrigsteuerländern Zahlungen an Personen mit Sitz in Niedrigsteuergebiet (Art. 238 A CGI) Abzugsfähigkeit bestimmter Aufwendungen: Nachweis der Angemessenheit sowie des tatsächlichen Geschäftsvorfalls; Niedrigsteuergebiet (i) ausländische Staat erhebt keine Steuern oder (ii) Diff. Von mind. 50 % zwischen im Ausland erhobener Steuer und Steuer, die die ausländische Person in Frankreich nach geltendem Recht zu entrichten hätte. Hinzurechnungsbesteuerung (Art. 209 B CGI) Besteuerung des Gewinns eines ausländischen Unternehmens, das durch eine in Frankreich körperschaftsteuerpflichtige Gesellschaft kontrolliert bzw. betrieben wird Ausnahme: EU / EWR, außer bei missbräuchl. Gestaltungen; Verlagerung von Wirtschaftsgütern ins Ausland (Art. 238 bis-0 CGI) Besteuerung in Frankreich der mittels eines Wirtschaftsguts erzielten Einkünfte, wenn sich das Unternehmen dieses Wirtschaftsguts nicht endgültig begeben hat. Trust (Art AB CGI) Erklärungspflichten des Verwalters; Nichterklärung: Strafe mind. EUR bzw. 5 % des Trustvermögens. 36

38 5. Umwandlungssteuerrecht

39 5. Umwandlungssteuerrecht Bei Gesellschaften sind die wesentlichen Fälle der vollständigen oder teilweisen Betriebsaufgabe : (i) die vollständige oder teilweise Aufgabe der Tätigkeit (ii) die Auflösung der Gesellschaft (iii) die Verlegung des Sitzes der Gesellschaft in das Ausland ü Ausnahmen : (i) Art. 221, 2 CGI : Verlegung des Sitzes einer KSt.-pflichtigen Gesellschaft in die EU und (ii) Art. 221, 3 CGI : Verlegung des Sitzes bzw. Änderung der Nationalität einer SA bzw. SAS (iv) Rechtsformwechsel bzw. Änderung der steuerlichen Behandlung wobei die steuerliche Konsequenzen sich i.d.r. auf die Besteuerung des laufenden Gewinns beschränken, soweit keine neue Rechtsperson entsteht und die Buchwerte unverändert bleiben. (v) die wesentliche Änderung des Gesellschaftszwecks oder der tatsächlichen Geschäftstätigkeit der Gesellschaft 38

40 5. Umwandlungssteuerrecht 5.1. Körperschaftssteuer Steuerliche Behandlung der Betriebsaufgabe Allgemeine Regeln (d.h. ohne Vorzugsbehandlung) Laufende Gewinne des Geschäftsjahres bis zum Zeitpunkt der Betriebsaufgabe, die bislang noch nicht besteuert wurden, unterliegen der sofortigen Besteuerung. Zum laufenden Gewinn gehört auch der Ertrag aus der Auflösung von Rückstellungen, die infolge der Aufgabe des Betriebs gegenstandslos geworden sind. Stille Reserven werden nach den allgemeinen Regelungen besteuert. Verluste und Verlustvorträge gehen mit sofortiger Wirkung unter. Zweck der steuerlichen Vorzugsbehandlung ist es, bei Verschmelzungen bzw. ähnliche Vorgängen diese steuerlichen Konsequenzen zu vermeiden (vgl. Folgende Folien). 39

41 5. Umwandlungssteuerrecht 5.1. Körperschaftssteuer Steuerliche Vorzugsbehandlung (Art. 210 A ff. CGI) Voraussetzungen der (weitgehenden) Steuerneutralität : Die Gesellschaften, die am Umstrukturierungsvorgang teilnehmen, müssen KSt.- pflichtig sein und Ihren Sitz in der EU (+ Island und Norwegen) bzw. in einem Staat haben, mit dem Frankreich ein Abkommen zur Amtshilfe abgeschlossen hat. Wahlrecht für die Vorzugsbehandlung muss in den relevanten Verträgen ausdrücklich ausgeübt werden. Gegenleistung für den Vermögensübergang muss aus neuen Anteilen der aufnehmenden Gesellschaf bestehen (Barausgleich bis 10% des Nominalwertes zulässig). 40

42 5. Umwandlungssteuerrecht 5.1. Körperschaftssteuer Betroffene Umstrukturierungsvorgänge (Art. 210 A ff. CGI) : 1. Verschmelzungen («fusions») Das frz. HGB (Art. L Code de Commerce) kennt : die Verschmelzung zur Neugründung ( création d une société nouvelle ) die Verschmelzung zur Aufnahme ( absorption ). Art BGB sieht die Übertragung des gesamten Vermögens einer Gesellschaft im Wege der Gesamtrechtsnachfolge ohne Liquidation ( fusion par confusion de patrimoine bzw. transmission universelle de patrimoine d.h. TUP, Anwachsung) vor. Voraussetzung : die aufnehmende Gesellschaft (i) ist Alleingesellschafter (Gesamthand), (ii) ist eine juristische Person und (iii) hat die Auflösung der übertragenden Gesellschaft beschlossen. 41

43 5. Umwandlungssteuerrecht 5.1. Körperschaftssteuer 2. Ausgliederung («Apport partiel d actif») bzw. Einbringung eines Betriebs bzw. Teilbetriebs. Definition : Übertragung eines Teils des Gesellschaftsvermögens auf eine andere Gesellschaft gegen Gewährung von neuen Anteilen. Der Teilbetrieb wird als die Gesamtheit der in einem Unternehmensteil vorhandenen aktiven und passiven Wirtschaftsgüter definiert, die in organisatorischer Hinsicht einen selbstständigen Betrieb darstellen, d.h. es handelt sich um eine Einheit, die aus eigenen Mitteln funktionsfähig ist. Im Gegenteil zur Verschmelzung erlischt die übertragende Gesellschaft dabei nicht. Die Vorzugsbehandlung setzt voraus, dass die Gesellschafter sich verpflichten, die im Gegenzug der Einbringung erhaltenen Anteile für eine Zeitperiode von mindestens 3 Jahre zu halten. 42

44 5. Umwandlungssteuerrecht 5.1. Körperschaftssteuer Die Einbringung einer Beteiligung wird der Einbringung eines Teilbetriebs gleichgestellt, soweit diese Beteiligung (i) mehr als 50% des Kapitals der Gesellschaft darstellt, deren Anteile eingebracht werden (30% bei börsennotierten Gesellschaften), bzw. (ii) dem Empfänger unmittelbar mehr als 30% der Stimmrechte verschafft, bzw. (iii) dem Empfänger den höchsten Stimmrechtsanteil in der Gesellschaft verschafft. ü Bei Nichterfüllung der genannten Bedingungen ist eine vorherige ministerielle Erlaubnis notwendig, um in den Genuss der steuerlichen Vorzugsbehandlung zu kommen. 43

45 5. Umwandlungssteuerrecht 5.1. Körperschaftssteuer 3. Aufspaltung («scission») Voraussetzung : Die zu spaltende Gesellschaft verfügt über mindestens zwei Teilbetriebe und jede (schon bestehende bzw. neugegründete) aufnehmende Gesellschaft erhält mindestens einen Teilbetrieb. ü Bei Nichterfüllung der genannten Voraussetzungen: Erfordernis einer vorherige ministerielle Erlaubnis. Wichtig zu beachten : ü Das frz. Recht kennt die Abspaltung ( scission partielle ) nicht. Der Vorgang kann dennoch in zwei Schritten durchgeführt werden : (i) Einbringung eines Teilbetriebs gegen Gewährung von neuen Anteilen, (ii) anschließend (innerhalb von 12 Monaten) «Ausschüttung» der einbringungsgeborenen Anteile an die Gesellschafter der einbringenden Gesellschaft ü Steuerneutralität von einer vorherigen ministeriellen Erlaubnis abhängig. 44

46 5. Umwandlungssteuerrecht 5.1. Körperschaftssteuer Verlustvortrag : Verluste der aufnehmenden Gesellschaft gehen unter, wenn nach der Umstrukturierung deren Tätigkeit wesentlich geändert wird. ü Bei einer Verschmelzung bzw. einem ähnlichen Vorgang darf mit vorheriger ministerieller Erlaubnis der Verlustvortrag der übertragenden Gesellschaft auf die übernehmende Gesellschaft übertragen werden (Art. 209 II CGI). Bedingungen: Vorgang unterliegt Art. 210 A und ist durch wirtschaftliche Gründe gerechtfertigt Tätigkeit, aus der der zu übertragende Verlustvortrag stammt, von der übernehmenden Gesellschaft über mindestens drei Jahre fortgeführt wird. Weitere Bedingungen seit August 2012 (gemäß dem 2.Finanzberechtigunggesetz 2012) Stabilität des Betriebszwecks (d.h. keine wesentliche Änderung in Bezug auf die Tätigkeit, Kundenstamm, Mitarbeiterbestand, Umsatz, usw.) Die übertragende Gesellschaft ist keine Holding bzw. keine reine Immobiliengesellschaft. 10/10/2012 Titre de la présentation 45

47 5. Umwandlungssteuerrecht 5.1. Körperschaftssteuer Aufnehmende Gesellschaft mit Sitz im Ausland (Art. 210 B Abs. 3 CGI) Umwandlung erfordert eine vorherige ministerielle Erlaubnis Voraussetzungen Umstrukturierung ist wirtschaftlich gerechtfertigt die Umstrukturierung führt nicht zur Steuerumgehung bzw. -hinterziehung eine spätere Besteuerung der durch die Umstrukturierung festgestellten aber nicht aufgedeckten stillen Reserven bleibt in Frankreich möglich. Bei einer grenzüberschreitenden Verschmelzung wird die Erlaubnis unter der Bedingung erteilt, dass durch die Umstrukturierung eine französische Betriebsstätte entsteht und diese das sämtliche Vermögen (d.h. Aktiva und Passiva) der übertragenden französischen Gesellschaft übernimmt. 46

Private Vermögensverwaltungsgesellschaft

Private Vermögensverwaltungsgesellschaft Private Vermögensverwaltungsgesellschaft (SPF) Luxemburg I. Begriff der privaten Vermögensverwaltungsgesellschaft (SPF) II. Juristische Struktur der privaten Vermögensverwaltungsgesellschaft (SPF) 1. Rechtsform

Mehr

Fallstudie zur steuerlichen Optimierung

Fallstudie zur steuerlichen Optimierung 5. INTERNATIONALER DEUTSCHER STEUERBERATERKONGRESS ITALIEN 2010 Fallstudie zur steuerlichen Optimierung Dr. Robert Frei Mayr Fort Frei Mailand Zivilrechtliche Aspekte Zur Ausübung einer gewerblichen Tätigkeit

Mehr

Basiswissen Vor den Klausuren noch einmal durcharbeiten! Kein Anspruch auf Vollständigkeit

Basiswissen Vor den Klausuren noch einmal durcharbeiten! Kein Anspruch auf Vollständigkeit Basiswissen Vor den Klausuren noch einmal durcharbeiten! Kein Anspruch auf Vollständigkeit Besteuerung von Dividenden gem. 20 Abs. 1 EStG 1 Bei natürlichen Personen 1.1 Im Privatvermögen Einkünfte aus

Mehr

Know-how Finanzierung

Know-how Finanzierung Know-how Finanzierung Die Frage der Finanzierung ist für jeden Unternehmensgründer und bei jeder Unternehmensgründung von besonderer Bedeutung. Erst wenn die Finanzierung bis zu einem gewissen Grad gesichert

Mehr

Inhaltsverzeichnis. Geleitwort... 5 Vorwort... 6 Abkürzungsverzeichnis... 15. Teil I: Das Gesellschaftsrecht der kleinen AG

Inhaltsverzeichnis. Geleitwort... 5 Vorwort... 6 Abkürzungsverzeichnis... 15. Teil I: Das Gesellschaftsrecht der kleinen AG Geleitwort... 5 Vorwort... 6 Abkürzungsverzeichnis... 15 Teil I: Das Gesellschaftsrecht der kleinen AG 1. Kapitel: Überblick... 19 I. Das Wesen der kleinen AG... 19 II. Die Rechtsform der (kleinen) AG

Mehr

Hubert Ballreich FALLKOMMENTAM. Umwandlungs recht. Umwandlungsgesetz Umwandlungssteuergesetz. Dritte vollständig überarbeitete Auflage II LUCHTERHAND

Hubert Ballreich FALLKOMMENTAM. Umwandlungs recht. Umwandlungsgesetz Umwandlungssteuergesetz. Dritte vollständig überarbeitete Auflage II LUCHTERHAND Hubert Ballreich FALLKOMMENTAM Umwandlungs recht Umwandlungsgesetz Umwandlungssteuergesetz Dritte vollständig überarbeitete Auflage II LUCHTERHAND Vorwort Literaturverzeichnis Abkürzungsverzeichnis 1.

Mehr

Immobiliengesellschaft Luxemburg

Immobiliengesellschaft Luxemburg Immobiliengesellschaft Luxemburg I. Begriff der Immobiliengesellschaft 1. Rechtsform 2. Gründung II. Steuerliche Aspekte 1. Besteuerung der Erträge aus Immobilienveräußerungen 2. Besteuerung von Anteilveräußerungsgewinnen

Mehr

Handelsgesellschaft in Liechtenstein

Handelsgesellschaft in Liechtenstein Handelsgesellschaft in Liechtenstein I. Begriff der Handelsgesellschaft in Liechtenstein 1. Gesellschaften mit Persönlichkeit (juristische Personen) 2. Gesellschaften ohne Persönlichkeit II. Gründung einer

Mehr

Besteuerung der Kapitalgesellschaft. Zusammenfassendes Beispiel. Lösung

Besteuerung der Kapitalgesellschaft. Zusammenfassendes Beispiel. Lösung Besteuerung der Kapitalgesellschaft Zusammenfassendes Beispiel Lösung 1. Ermittlung des zu versteuernden Einkommens der AGmbH für den Veranlagungszeitraum Vorläufiger Jahresüberschuss 600.000 Ermittlung

Mehr

Immobiliengesellschaft Luxemburg

Immobiliengesellschaft Luxemburg Immobiliengesellschaft Luxemburg I. Begriff der Immobiliengesellschaft 1. Rechtsform 2. Gründung II. Steuerliche Aspekte 1. Besteuerung der Erträge aus Immobilienveräußerungen 2. Besteuerung von Anteilveräußerungsgewinnen

Mehr

Entscheidungsparameter für die Rechtsformwahl. Dipl. Kfm. Jörg Bringmann Wirtschaftsprüfer/Steuerberater

Entscheidungsparameter für die Rechtsformwahl. Dipl. Kfm. Jörg Bringmann Wirtschaftsprüfer/Steuerberater Entscheidungsparameter für die Rechtsformwahl Dipl. Kfm. Jörg Bringmann Wirtschaftsprüfer/Steuerberater 1. Haftung Entscheidungsparameter für die Rechtsformwahl 2. Gewinn- bzw. Verlustbeteiligung 3. Entnahmerechte

Mehr

Bulgarien Grundzüge des Rechtssystems Landeswährung Mattig Management Partners

Bulgarien Grundzüge des Rechtssystems Landeswährung Mattig Management Partners Gesellschaftsformen Sozialversicherungsrecht Steuerrecht Doppelbesteuerungsabkommen Grundzüge des Rechtssystems Stand Juni 2012 1 Lew (pl.: Lewa) = 100 Stotinki (ISO-Code: BGN) Landeswährung Mattig Management

Mehr

Merkblatt Gewerbesteuer

Merkblatt Gewerbesteuer Merkblatt Gewerbesteuer Stand: Juni 2011 Mit der Unternehmensteuerreform 2008 wurde die Gewerbesteuer zum 1.1.2008 grundlegend geändert. Dieses Merkblatt erläutert die wichtigsten Elemente der Gewerbesteuer.

Mehr

Getrennt wird zwischen dem Gewinn der Kapitalgesellschaft und den Einkünften des einzelnen Gesellschafters.

Getrennt wird zwischen dem Gewinn der Kapitalgesellschaft und den Einkünften des einzelnen Gesellschafters. Die Besteuerung einer GmbH und ihrer Gesellschafter (Rechtsanwalt Valentin Schaffrath) Die wesentlichen Ertragssteuerarten sind auf Ebene der GmbH die Körperschaftsteuer und die Gewerbesteuer sowie auf

Mehr

Mandanteninformation. Abgeltungssteuer. DR. NEUMANN SCHMEER UND PARTNER Rechtsanwälte Wirtschaftsprüfer Steuerberater

Mandanteninformation. Abgeltungssteuer. DR. NEUMANN SCHMEER UND PARTNER Rechtsanwälte Wirtschaftsprüfer Steuerberater Mandanteninformation Abgeltungssteuer Sehr geehrte Damen und Herren! Im Zuge der Unternehmensteuerreform 2008 wurde die Einführung der Abgeltungssteuer ab dem 01. Januar 2009 beschlossen. Die Abgeltungssteuer

Mehr

Entscheidungsparameter für die Rechtsformwahl. Rechtsanwalt Dr. Fritz Westhelle Fachanwalt für Insolvenz- u. Arbeitsrecht

Entscheidungsparameter für die Rechtsformwahl. Rechtsanwalt Dr. Fritz Westhelle Fachanwalt für Insolvenz- u. Arbeitsrecht Entscheidungsparameter für die Rechtsformwahl Rechtsanwalt Dr. Fritz Westhelle Fachanwalt für Insolvenz- u. Arbeitsrecht 1. Haftung 2. Gewinn- bzw. Verlustbeteiligung 3. Entnahmerechte 4. Leitungsbefugnis

Mehr

Fragen und Antworten zur GmbH und zu Personengesellschaften

Fragen und Antworten zur GmbH und zu Personengesellschaften Rechtsformenvergleich: Merkblatt Fragen und Antworten zur GmbH und zu Personengesellschaften Inhalt 1 Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH) 1.1 Fragen und Antworten zu den gesetzlichen 1.2 Fragen

Mehr

COFFRA. Zinsabzugsbeschränkungen in Frankreich. Compagnie Fiduciaire Franco-Allemande

COFFRA. Zinsabzugsbeschränkungen in Frankreich. Compagnie Fiduciaire Franco-Allemande COFFRA Compagnie Fiduciaire Franco-Allemande Deutsch-Französische Wirtschaftsprüfungsund Steuerberatungsgesellschaft Zinsabzugsbeschränkungen in Frankreich Neue Bestimmungen durch das Finanzgesetz 2014

Mehr

Doppelbesteuerungsabkommen

Doppelbesteuerungsabkommen Doppelbesteuerungsabkommen Das Deutsch-Polnische DBA eine Übersicht. Die Bundesrepublik Deutschland eine Vielzahl an Doppelbesteuerungsabkommen und anderer Abkommen im Bereich der Steuern abgeschlossen

Mehr

Investments in Österreich

Investments in Österreich Investments in Österreich Lucie Vorlíčková, LL.M. Andreas Sauer, MAG Prag, am 15.3.2011 Themenübersicht 1. Warum in Österreich investieren? 2. Rechtsformwahl 3. Unternehmensbesteuerung 3.1 Highlights der

Mehr

Die deutsche Abgeltungsteuer Auswirkungen auf Expats in Hongkong

Die deutsche Abgeltungsteuer Auswirkungen auf Expats in Hongkong Die deutsche Abgeltungsteuer Auswirkungen auf Expats in Hongkong KONTAKT Claus Schürmann claus.schuermann@wts.com.hk +852 2528 1229 Michael Lorenz michael.lorenz@wts.com.hk +852 2528 1229 Wichtiges in

Mehr

ABKOMMEN USA - SCHWEIZ

ABKOMMEN USA - SCHWEIZ ABKOMMEN USA - SCHWEIZ ABKOMMEN ZWISCHEN DER SCHWEIZERISCHEN EIDGENOSSENSCHAFT UND DEN VEREINIGTEN STAATEN VON AMERIKA ZUR VERMEIDUNG DER DOPPELBESTEUERUNG AUF DEM GEBIETE DER STEUERN VOM EINKOMMEN, ABGESCHLOSSEN

Mehr

GESELLSCHAFTSRECHT. 6. Internationaler Deutscher Steuerberaterkongress. 27. September 2012

GESELLSCHAFTSRECHT. 6. Internationaler Deutscher Steuerberaterkongress. 27. September 2012 GESELLSCHAFTSRECHT 6. Internationaler Deutscher Steuerberaterkongress 27. September 2012 Thomas Jahn Avocat à la Cour (Paris), Rechtsanwalt (Hamburg) Attorney-at-Law (New York) 1 Inhalt 1. Gesellschaftsformen

Mehr

Gewerbesteueränderungen im Rahmen der Unternehmensteuerreform 2008

Gewerbesteueränderungen im Rahmen der Unternehmensteuerreform 2008 Mercator Leasing Infobrief 2/2009 Gewerbesteueränderungen im Rahmen der Unternehmensteuerreform 2008 Die Unternehmensteuerreform 2008 wurde durchgeführt um Unternehmen zu entlasten. Die Körperschaftsteuer

Mehr

Handelsrechtliche und steuerliche Behandlung der Limited (Ltd.) und der Ltd. & Co. KG

Handelsrechtliche und steuerliche Behandlung der Limited (Ltd.) und der Ltd. & Co. KG Handelsrechtliche und steuerliche Behandlung der Limited (Ltd.) und der Ltd. & Co. KG Dipl.-Kfm. Matthias Witt Wirtschaftsprüfer/Steuerberater RWWD e-mail: matthias.witt@roggelin.de I. Aufbau und Gründung

Mehr

Rechtliche Rahmenbedingungen für Geschäftsaktivitäten in Ägypten, Algerien, Marokko

Rechtliche Rahmenbedingungen für Geschäftsaktivitäten in Ägypten, Algerien, Marokko Rechtliche Rahmenbedingungen für Geschäftsaktivitäten in Ägypten, Algerien, Marokko RA Wolf R. Schwippert Berlin, 28. Mai 2014 Ägypten Unabhängigkeit 1946 Republik Verfassung 2014 Algerien Gründung /Unabhängigkeit

Mehr

Ertragsteuer in Italien Teil 2

Ertragsteuer in Italien Teil 2 5. INTERNATIONALER DEUTSCHER STEUERBERATERKONGRESS ITALIEN 2010 Ertragsteuer in Italien Teil 2 Dr. Robert Frei Mayr Fort Frei Studio Tributario Associato Mailand Die wesentlichen Inhalte Internationale

Mehr

Abgeltungssteuer 2009

Abgeltungssteuer 2009 Abgeltungssteuer 2009 Referent Heiko Geiger Dipl.-Bw. (BA) Steuerberater 1 Es bliebe auch im Rahmen des gesetzgeberischen Einschätzungsspielraums, wenn der Gesetzgeber alle Kapitaleinkünfte an der Quelle

Mehr

B. Körperschaftsteuer 1 Einführung in die Körperschaftsteuer Fall 1

B. Körperschaftsteuer 1 Einführung in die Körperschaftsteuer Fall 1 Lehrbuch 377 91 B. Körperschaftsteuer 1 Einführung in die Körperschaftsteuer Der Gewinn unterliegt nicht der Körperschaftsteuer, weil der Gewinn nicht von einer juristischen Person erzielt worden ist.

Mehr

DOPPELBESTEUERUNGSABKOMMEN USA - DEUTSCHLAND

DOPPELBESTEUERUNGSABKOMMEN USA - DEUTSCHLAND DOPPELBESTEUERUNGSABKOMMEN USA - DEUTSCHLAND ABKOMMEN ZWISCHEN DER BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND UND DEN VEREINIGTEN STAATEN VON AMERIKA ZUR VERMEIDUNG DER DOPPELBESTEUERUNG UND ZUR VERHINDERUNG DER STEUERVERKÜRZUNG

Mehr

Grundlagen des belgischen Steuerrechts Frankfurt, 20 Februar 2013

Grundlagen des belgischen Steuerrechts Frankfurt, 20 Februar 2013 www.pwc.com Grundlagen des belgischen Steuerrechts Frankfurt, Hugo Verbist Director Steuerberatung Agenda 1. Körperschaftsteuer: allgemeine Prinzipien 2. Fiktiver Zinsabzug 3. Steuerabzug für Patenterträge

Mehr

AUSARBEITUNG. Besteuerung von Einkünften und Maßnahmen zur Einschränkung der Steuergestaltung im Zusammenhang mit Beteiligungen an Fondsmodellen

AUSARBEITUNG. Besteuerung von Einkünften und Maßnahmen zur Einschränkung der Steuergestaltung im Zusammenhang mit Beteiligungen an Fondsmodellen AUSARBEITUNG Thema: Besteuerung von Einkünften und Maßnahmen zur Einschränkung der Steuergestaltung im Zusammenhang mit Beteiligungen an Fondsmodellen Fachbereich IV Haushalt und Finanzen Verfasser/in:

Mehr

Immaterielle Wirtschaftsgüter (IP) Liechtenstein

Immaterielle Wirtschaftsgüter (IP) Liechtenstein Immaterielle Wirtschaftsgüter (IP) Liechtenstein I. Steuerregime in Liechtenstein (IP-Box) II. Immaterielle Wirtschaftgüter (IP) in Liechtenstein III. IP-Gesellschaft in Liechtenstein IV. Vorteile einer

Mehr

Umwandlung von Unternehmen

Umwandlung von Unternehmen INSTITUT FÜR BETRIEBSWIRTSCHAFTLICHE STEUERLEHRE LEIBNIZ UNIVERSITÄT HANNOVER Umwandlung von Unternehmen - Aufgabensammlung - Umwandlung von Unternehmen - 1 - Aufgaben zur Umwandlung einer Kapitalgesellschaft

Mehr

5.3.7.3 Rechtsformen. 3.3.7.3.1 Rechtsformen im Überblick 3.3.7.3.2 Entscheidungskriterien 3.3.7.3.3 Einzelunternehmen. Businessplanung Seminar

5.3.7.3 Rechtsformen. 3.3.7.3.1 Rechtsformen im Überblick 3.3.7.3.2 Entscheidungskriterien 3.3.7.3.3 Einzelunternehmen. Businessplanung Seminar 5.3.7.3 Rechtsformen 3.3.7.3.1 Rechtsformen im Überblick 3.3.7.3.2 Entscheidungskriterien 3.3.7.3.3 Einzelunternehmen 3.3.7.3 Rechtsformen 3.3.7.3.4 Personengesellschaften Gesellschaft bürgerlichen Rechts

Mehr

Fall 36 a)/ b)/ c) BRD. Holland

Fall 36 a)/ b)/ c) BRD. Holland Fall 36 a)/ b)/ c) A-AG a) Die A-AG ist seit 1988 mit 15 % an der B-N.V. in den Niederlanden beteiligt, die umfangreiche Lizenzen verwaltet und Lizenzeinnahmen erzielt. In 2013 verkauft die A-AG ihre Beteiligung

Mehr

Teil D Besteuerung von Beteiligungen an anderen Körperschaften und Personenvereinigungen ( 8b KStG)

Teil D Besteuerung von Beteiligungen an anderen Körperschaften und Personenvereinigungen ( 8b KStG) 40 KSt Teil D Besteuerung von Beteiligungen an anderen Körperschaften und Personenvereinigungen Teil D Besteuerung von Beteiligungen an anderen Körperschaften und Personenvereinigungen ( 8b KStG) I. Steuerliche

Mehr

Firmengründung in Österreich. Tax l Accounting l Audit l Advisory

Firmengründung in Österreich. Tax l Accounting l Audit l Advisory Tax l Accounting l Audit l Advisory Firmengründung in Österreich Bei der Errichtung einer Holdinggesellschaft sind Überlegungen in Zusammenhang mit Besteuerung von Gewinnausschüttungen und Veräußerungsgewinnen

Mehr

Internationale Besteuerung I: Grundzüge der Internationalen Besteuerung

Internationale Besteuerung I: Grundzüge der Internationalen Besteuerung Professor Dr. Dietmar Wellisch, StB International Tax Institute (IIFS), Hamburg Internationale Besteuerung I: Grundzüge der Internationalen Besteuerung Sommersemester 2006 I.1 Einführung I.1.1 I.1.2 Zum

Mehr

Steuerliches Einlagekonto. (Anwendung der 27 und 28 KStG 2002 )

Steuerliches Einlagekonto. (Anwendung der 27 und 28 KStG 2002 ) Oberste Finanzbehörden der Länder DATUM 4. Juni 2003 GZ IV A 2 - S 2836-2/03 (bei Antwort bitte angeben) Steuerliches Einlagekonto (Anwendung der 27 und 28 KStG 2002 ) Unter Bezugnahme auf das Ergebnis

Mehr

Die richtige Rechtsform im Handwerk

Die richtige Rechtsform im Handwerk Die richtige Rechtsform im Handwerk Welche Rechtsform für Ihren Betrieb die richtige ist, hängt von vielen Faktoren ab; beispielsweise von der geplanten Größe des Betriebes, von der Anzahl der am Unternehmen

Mehr

Besteuerung der Erträgnisse des Geschäftsjahres 2010/2011 30. September 2011 LBLux Fonds T.OP Zins TL LU0226340627

Besteuerung der Erträgnisse des Geschäftsjahres 2010/2011 30. September 2011 LBLux Fonds T.OP Zins TL LU0226340627 Besteuerung der Erträgnisse des Geschäftsjahres 2010/2011 30. September 2011 LBLux Fonds T.OP Zins TL LU0226340627 für die in der Bundesrepublik Deutschland unbeschränkt steuerpflichtigen Anteilinhaber

Mehr

Inhaltliche Übersicht - Grobgliederung

Inhaltliche Übersicht - Grobgliederung Gewerbesteuer 0 Inhaltliche Übersicht - Grobgliederung Einführende Grundlagen der Besteuerung und des deutschen Steuersystems Einkommensteuer Körperschaftsteuer Gewerbesteuer* S. Tetzlaff, Gunnar/Weichhaus,

Mehr

Teil 2: Fälle zum Körperschaftsteuergesetz

Teil 2: Fälle zum Körperschaftsteuergesetz Unbeschränkte Steuerpflicht Teil 2: Fälle zum Körperschaftsteuergesetz 1) Die A GmbH unterhält in einer Steueroase eine Tochtergesellschaft (B GmbH), die kein eigenes Personal hat ( Briefkastenfirma ).

Mehr

Inhaltsübersicht. Vorwort...5. Abkürzungsverzeichnis...13. Literaturhinweise...15

Inhaltsübersicht. Vorwort...5. Abkürzungsverzeichnis...13. Literaturhinweise...15 Inhaltsübersicht Vorwort...5 Abkürzungsverzeichnis...13 Literaturhinweise...15 1. Einführung...17 a) Begriffsbestimmungen...17 b) Grundprinzipien der Besteuerung...18 (1) Transparenzprinzip...18 (2) Trennungsprinzip...19

Mehr

Grundlagen der Besteuerung Pioneer Funds Austria - Garantiebasket 3/2019 Miteigentumsfonds gemäß 20 InvFG Rechnungsjahr: 31.03.2011-29.03.

Grundlagen der Besteuerung Pioneer Funds Austria - Garantiebasket 3/2019 Miteigentumsfonds gemäß 20 InvFG Rechnungsjahr: 31.03.2011-29.03. Grundlagen der Besteuerung Pioneer Funds Austria - Garantiebasket 3/2019 Miteigentumsfonds gemäß 20 InvFG Rechnungsjahr: 31.03.2011-29.03.2012 Die nachstehenden Ausführungen beziehen sich ausschließlich

Mehr

KEPLER-FONDS Kapitalanlagegesellschaft m.b.h.

KEPLER-FONDS Kapitalanlagegesellschaft m.b.h. KEPLER-FONDS Kapitalanlagegesellschaft m.b.h. Bekanntmachung der Besteuerungsgrundlagen gemäß 5 Abs. 1 InvStG für das am 23. April 2015 endende Geschäftsjahr (Verschmelzungsstichtag) Die KEPLER-FONDS Kapitalanlagegesellschaft

Mehr

STEUERLICHE BEHANDLUNG

STEUERLICHE BEHANDLUNG STEUERLICHE BEHANDLUNG Die nachstehenden Ausführungen beziehen sich ausschließlich auf in Österreich unbeschränkt steuerpflichtige Anleger (Anleger mit Sitz, Wohnsitz oder gewöhnlichem Aufenthalt in Österreich).

Mehr

Investitionsgesellschaft SICAR Luxemburg

Investitionsgesellschaft SICAR Luxemburg Investitionsgesellschaft SICAR Luxemburg I. Juristische Struktur der Luxemburger Investitionsgesellschaft SICAR 1. Begriff 2. Zweck 3. Anlagepolitik 4. Anleger 5. Gründung 6. Mindestkapital 7. Sitz der

Mehr

Steuerliche Behandlung je Thesaurierungsanteil des Apollo Ausgewogen

Steuerliche Behandlung je Thesaurierungsanteil des Apollo Ausgewogen Steuerliche Behandlung je Thesaurierungsanteil des Apollo Ausgewogen Alle Zahlenangaben beziehen sich auf die am Abschlussstichtag in Umlauf befindlichen Anteile und auf inländische Anleger, die unbeschränkt

Mehr

Grundlagen der Besteuerung (Steuerlicher Zufluß ab 1.4.2012)

Grundlagen der Besteuerung (Steuerlicher Zufluß ab 1.4.2012) Grundlagen der Besteuerung (Steuerlicher Zufluß ab 1.4.2012) Die nachstehenden Ausführungen beziehen sich ausschließlich auf in Österreich unbeschränkt steuerpflichtige Anleger (Anleger mit Sitz, Wohnsitz

Mehr

GLG Grenke-Leasing GmbH Baden-Baden. Jahresabschluss. 31. Dezember 2008

GLG Grenke-Leasing GmbH Baden-Baden. Jahresabschluss. 31. Dezember 2008 GLG Grenke-Leasing GmbH Baden-Baden Jahresabschluss 31. Dezember 28 GLG GRENKE-LEASING GMBH BADEN-BADEN Bilanz zum 31. Dezember 28 AKTIVA EUR EUR 31.12.27 TEUR PASSIVA EUR EUR 31.12.27 TEUR A. ANLAGEVERMOEGEN

Mehr

Besteuerung von Investmentfonds. Thomas Wilhelm, Partner Head of Asset Management Tax

Besteuerung von Investmentfonds. Thomas Wilhelm, Partner Head of Asset Management Tax Besteuerung von Investmentfonds Thomas Wilhelm, Partner Head of Asset Management Tax Grundlagen Investmentfonds werden weiterhin nach dem Transparenzprinzip besteuert ausschüttungsgleiche Erträge Man blickt

Mehr

Ihr Steuerberater in Luxemburg. Steuerprüfung - Wirtschaftsberatung Buchführung Gehaltsabrechung

Ihr Steuerberater in Luxemburg. Steuerprüfung - Wirtschaftsberatung Buchführung Gehaltsabrechung Ihr Steuerberater in Luxemburg Steuerprüfung - Wirtschaftsberatung Buchführung Gehaltsabrechung VEREINIGUNG DER STEUERBERATER (OEC) Eingetragenes Mitglied I. Definitionen 11. Mai 2007: Gesetz über die

Mehr

Grundlagen der Besteuerung Pioneer Funds Austria - Flex React 3/2018 Miteigentumsfonds gemäß 20 InvFG Rechnungsjahr: 28.09.2011-27.03.

Grundlagen der Besteuerung Pioneer Funds Austria - Flex React 3/2018 Miteigentumsfonds gemäß 20 InvFG Rechnungsjahr: 28.09.2011-27.03. Grundlagen der Besteuerung Pioneer Funds Austria - Flex React 3/2018 Miteigentumsfonds gemäß 20 InvFG Rechnungsjahr: 28.09.2011-27.03.2012 Die nachstehenden Ausführungen beziehen sich ausschließlich auf

Mehr

Steuergestaltung durch Rechtsformwahl, WS 2014/2015, neue PO Musterlösung

Steuergestaltung durch Rechtsformwahl, WS 2014/2015, neue PO Musterlösung Steuergestaltung durch Rechtsformwahl, WS 2014/201, neue PO Musterlösung 1. Aufgabe Pkt. a) Ermittlung der Steuerbelastung für die GmbH & Co. KG (Gewerbesteuer) Aufgrund der Tatsache, dass bis zum 30.12.14

Mehr

Grundfälle zur Besteuerung grenzüberschreitender Aktivitäten von Personenunternehmen. Vortrag bei der IFA-Sektion Berlin/Brandenburg

Grundfälle zur Besteuerung grenzüberschreitender Aktivitäten von Personenunternehmen. Vortrag bei der IFA-Sektion Berlin/Brandenburg Grundfälle zur Besteuerung grenzüberschreitender Aktivitäten von Personenunternehmen Vortrag bei der IFA-Sektion Berlin/Brandenburg Berlin, 8. September 2010 Dr. Ragnar Könemann Rechtsanwalt/Steuerberater

Mehr

2 GmbH und Steuern. 2.1 Welche Pflichten bestehen gegenüber dem Finanzamt?

2 GmbH und Steuern. 2.1 Welche Pflichten bestehen gegenüber dem Finanzamt? 2.1 Welche Pflichten bestehen gegenüber dem Finanzamt? GmbH ist Steuersubjekt Die Gesellschaft ist ein so genanntes eigenes Steuersubjekt. Sie zahlt unter anderem Körperschaftsteuer und Gewerbesteuer.

Mehr

Steuerberater Das Original Klausur aus dem Gebiet Körperschaftsteuer

Steuerberater Das Original Klausur aus dem Gebiet Körperschaftsteuer GFS Seite 1 Steuerberater Das Original Klausur aus dem Gebiet Körperschaftsteuer (aktualisiert für Steuerberaterprüfung / Steuerberaterexamen 2016) A. Allgemeines Die 2014 gegründete A-UG (haftungsbeschränkt)

Mehr

Besteuerung bei Gründung der Societas Europaea (SE) durch Verschmelzung

Besteuerung bei Gründung der Societas Europaea (SE) durch Verschmelzung Freiburger Steuerforum 13 Besteuerung bei Gründung der Societas Europaea (SE) durch Verschmelzung Vorgaben der Fusionsrichtlinie und des Primärrechts, des deutschen Rechts de lege lata und die de lege

Mehr

Grundlagen der Besteuerung Pioneer Funds Austria - Energy Stock Miteigentumsfonds gemäß 20 InvFG Rechnungsjahr: 16.04.2011-15.04.

Grundlagen der Besteuerung Pioneer Funds Austria - Energy Stock Miteigentumsfonds gemäß 20 InvFG Rechnungsjahr: 16.04.2011-15.04. Grundlagen der Besteuerung Pioneer Funds Austria - Energy Stock Miteigentumsfonds gemäß 20 InvFG Rechnungsjahr: 16.04.2011-15.04.2012 Die nachstehenden Ausführungen beziehen sich ausschließlich auf in

Mehr

A. GRUNDLAGEN...1. Tatsächliche Grundlagen...12 1. Saldenbilanz als Ausgangspunkt...12 2. Bestandsaufnahme des Vorratsvermögens...

A. GRUNDLAGEN...1. Tatsächliche Grundlagen...12 1. Saldenbilanz als Ausgangspunkt...12 2. Bestandsaufnahme des Vorratsvermögens... Inhaltsübersicht A. GRUNDLAGEN...1 I. Rechtliche Grundlagen...1 1. Rechtsnormen...1 2. Personenkreis...1 3. Übungsfälle zur Buchführungs- und Bilanzierungspflicht...5 4. Jahresabschlusspflicht nach Handelsrecht...7

Mehr

Studienarbeit KSt - 27 - Lösungshinweise

Studienarbeit KSt - 27 - Lösungshinweise Studienarbeit KSt - 27 - Lösungshinweise 1. Allgemeine Ausführungen: Die Sachsen-High-Tec GmbH (SHT GmbH) ist eine gem. 1 Abs.1 Nr.1 KStG unbeschränkt steuerpflichtige Kapitalgesellschaft, da sie ihre

Mehr

Grundlagen der Besteuerung des Investmentfonds A. Daten für Steuererklärungen und sonstige Eingaben bei Finanzämtern

Grundlagen der Besteuerung des Investmentfonds A. Daten für Steuererklärungen und sonstige Eingaben bei Finanzämtern Grundlagen der Besteuerung des Investmentfonds A. Daten für Steuererklärungen und sonstige Eingaben bei Finanzämtern Die nachstehenden Ausführungen beziehen sich ausschließlich auf in Österreich unbeschränkt

Mehr

Herzlich willkommen zu

Herzlich willkommen zu Herzlich willkommen zu ERFOLG DURCH VORSPRUNG Nie mehr Mittelmaß! FACH-THEMENREIHE 2008 der Bezirksgruppe München-Südbayern Proaktives Vermögensmanagement Die wichtigsten Regelungen und Handlungsstrategien

Mehr

A. Daten für Steuererklärungen und sonstige Eingaben bei Finanzämtern

A. Daten für Steuererklärungen und sonstige Eingaben bei Finanzämtern A. Daten für Steuererklärungen und sonstige Eingaben bei Finanzämtern Die nachstehenden Ausführungen beziehen sich ausschließlich auf in Österreich unbeschränkt steuerpflichtige Anleger (Anleger mit Sitz,

Mehr

Grundlagen der Besteuerung des Investmentfonds A. Daten für Steuererklärungen und sonstige Eingaben bei Finanzämtern

Grundlagen der Besteuerung des Investmentfonds A. Daten für Steuererklärungen und sonstige Eingaben bei Finanzämtern Grundlagen der Besteuerung des Investmentfonds A. Daten für Steuererklärungen und sonstige Eingaben bei Finanzämtern Die nachstehenden Ausführungen beziehen sich ausschließlich auf in Österreich unbeschränkt

Mehr

Holding in Liechtenstein

Holding in Liechtenstein I. Begriff der Holding II. Holdinggesellschaft in Liechtenstein III. Formen von Holdinggesellschaften 1. Operative Holding bzw. Stammhauskonzern 2. Management-Holding bzw. Strategie-Holding 3. Finanzholding

Mehr

Informationsbrief. zum 3. November 2009. Inhalt

Informationsbrief. zum 3. November 2009. Inhalt Informationsbrief zum 3. November 2009 Inhalt 1. Allgemeines 5. Geschenke 2. Verluste aus typisch stillen Beteiligungen a) Geschenkegrenzen a) Allgemeines b) Steuerpflicht der Geschenke b) Verlustausgleich

Mehr

BUDGETENTWURF 2013. Besteuerung der Gesellschaften KÖRPERSCHAFTSTEUER / VERMÖGENSTEUER

BUDGETENTWURF 2013. Besteuerung der Gesellschaften KÖRPERSCHAFTSTEUER / VERMÖGENSTEUER KÖRPERSCHAFTSTEUER / VERMÖGENSTEUER BUDGETENTWURF 2013 Der am 7. November diesen Jahres vom Finanzminister Luc Frieden in der Abgeordnetenkammer hinterlegte Budgetentwurf für 2013 (Gesetzentwurf Nr. 6497)

Mehr

Praxisfälle zum Umwandlungssteuerrecht

Praxisfälle zum Umwandlungssteuerrecht Stand: Oktober 2013 Referent: Dr. Christian Levedag, LL.M. (London) Richter am BFH ASW Akademie für Steuerrecht und Wirtschaft des Steuerberaterverbandes Westfalen-Lippe e.v. Gasselstiege 33, 48159 Münster

Mehr

A. Daten für Steuererklärungen und sonstige Eingaben bei Finanzämtern

A. Daten für Steuererklärungen und sonstige Eingaben bei Finanzämtern A. Daten für Steuererklärungen und sonstige Eingaben bei Finanzämtern Die nachstehenden Ausführungen beziehen sich ausschließlich auf in Österreich unbeschränkt steuerpflichtige Anleger (Anleger mit Sitz,

Mehr

Steuerliche Aspekte bei der Finanzierung von Auslandsaktivitäten.

Steuerliche Aspekte bei der Finanzierung von Auslandsaktivitäten. Steuerliche Aspekte bei der Finanzierung von Auslandsaktivitäten. Dr. Thomas Scheipers Partner Deloitte München 06.11.2008 1. Einleitung 1.1 Ausgangssituation Inländisches Unternehmen Kapital Deutschland

Mehr

Teil E: Laufende Besteuerung I. Betriebsvermögen

Teil E: Laufende Besteuerung I. Betriebsvermögen Arbeitsunterlagen zur Vorlesung Unternehmenssteuerrecht 2014 Teil E: Laufende Besteuerung I. Betriebsvermögen Dr. Paul Richard Gottschalk Rechtsanwalt, Wirtschaftsprüfer, Steuerberater und Fachberater

Mehr

SEB Investment GmbH. Bekanntmachung der Besteuerungsgrundlagen gemäß 5 Abs. 1 Investmentsteuergesetz (InvStG)

SEB Investment GmbH. Bekanntmachung der Besteuerungsgrundlagen gemäß 5 Abs. 1 Investmentsteuergesetz (InvStG) PwC FS Tax GmbH Seite 1/6 SEB Investment GmbH Bekanntmachung der Besteuerungsgrundlagen gemäß 5 Abs. 1 Investmentsteuergesetz (InvStG) Die Investmentgesellschaft SEB Investment GmbH hat für den Investmentfonds

Mehr

SEB Investment GmbH. Bekanntmachung der Besteuerungsgrundlagen gemäß 5 Abs. 1 Investmentsteuergesetz (InvStG)

SEB Investment GmbH. Bekanntmachung der Besteuerungsgrundlagen gemäß 5 Abs. 1 Investmentsteuergesetz (InvStG) PwC FS Tax GmbH Seite 1/6 SEB Investment GmbH Bekanntmachung der Besteuerungsgrundlagen gemäß 5 Abs. 1 Investmentsteuergesetz (InvStG) Die Investmentgesellschaft SEB Investment GmbH hat für den Investmentfonds

Mehr

Merck-Finanz AG, Luxemburg

Merck-Finanz AG, Luxemburg Merck-Finanz AG, Luxemburg HALBJAHRESFINANZBERICHT ZUM 30. Juni 2012 INHALT Bilanz zum 30. Juni 2012...3 Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 30. Juni 2012 4 Anhang zum 30. Juni 2012.5

Mehr

Die Aufnahme des Partners als Anwendungsfall von 24 UmwStG

Die Aufnahme des Partners als Anwendungsfall von 24 UmwStG 4 1 Die Aufnahme des Partners als Anwendungsfall von 24 UmwStG 1.1 Die Partneraufnahme als begünstigter Einbringungsvorgang (1) Der Tatbestand des 24 UmwStG ist erfüllt, wenn ein Betrieb oder Teilbetrieb

Mehr

Grundlagen der Besteuerung des VOLKSBANK-TOTAL-RETURN-CASH+. A. Daten für Steuererklärungen und sonstige Eingaben bei Finanzämtern.

Grundlagen der Besteuerung des VOLKSBANK-TOTAL-RETURN-CASH+. A. Daten für Steuererklärungen und sonstige Eingaben bei Finanzämtern. Grundlagen der Besteuerung des VOLKSBANK-TOTAL-RETURN-CASH+. A. Daten für Steuererklärungen und sonstige Eingaben bei Finanzämtern. Die nachstehenden Ausführungen beziehen sich ausschließlich auf in Österreich

Mehr

Grundlagen der Besteuerung des VOLKSBANK-EUROPA-RENTENFONDS. A. Daten für Steuererklärungen und sonstige Eingaben bei Finanzämtern.

Grundlagen der Besteuerung des VOLKSBANK-EUROPA-RENTENFONDS. A. Daten für Steuererklärungen und sonstige Eingaben bei Finanzämtern. Grundlagen der Besteuerung des VOLKSBANK-EUROPA-RENTENFONDS. A. Daten für Steuererklärungen und sonstige Eingaben bei Finanzämtern. Die nachstehenden Ausführungen beziehen sich ausschließlich auf in Österreich

Mehr

AKTUELL: EU-FREIZÜGIGKEIT AB 01.05.2011 SOWIE PFLICHTEN DES ARBEITGEBERS

AKTUELL: EU-FREIZÜGIGKEIT AB 01.05.2011 SOWIE PFLICHTEN DES ARBEITGEBERS AKTUELL: EU-FREIZÜGIGKEIT AB 01.05.2011 SOWIE PFLICHTEN DES ARBEITGEBERS Bezüglich der neuen EU-Freizügigkeit ab dem 01.05.2011 (wahrscheinlich relevant für polnische und tschechische Arbeitnehmer) stellen

Mehr

Bayerisches Landesamt für Steuern 13a n. F. ab 2009 ErbSt-Kartei Datum: 26.11.2013 Karte 3 Az.: S 3812a.1.1 13/6 St 34

Bayerisches Landesamt für Steuern 13a n. F. ab 2009 ErbSt-Kartei Datum: 26.11.2013 Karte 3 Az.: S 3812a.1.1 13/6 St 34 Bayerisches Landesamt für Steuern 13a n. F. ab 2009 ErbSt-Kartei Datum: 26.11.2013 Karte 3 Az.: S 3812a.1.1 13/6 St 34 Ermittlung der Lohnsummen in Umwandlungsfällen Gleich lautende Erlasse vom 21. November

Mehr

initplan GmbH Karlsruhe Jahresabschluss und Anhang

initplan GmbH Karlsruhe Jahresabschluss und Anhang initplan GmbH Karlsruhe Jahresabschluss und Anhang 31. Dezember 2012 initplan GmbH, Karlsruhe Anhang für das Geschäftsjahr 2012 I. Allgemeine Angaben Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2012 wurde

Mehr

Ausbildung im Steuerrecht 4. Körperschaftsteuer. mit Grundzügen der Besteuerung von Personengesellschaften und Umwandlungen

Ausbildung im Steuerrecht 4. Körperschaftsteuer. mit Grundzügen der Besteuerung von Personengesellschaften und Umwandlungen Ausbildung im Steuerrecht 4 örperschaftsteuer mit Grundzügen der Besteuerung von Personengesellschaften und Umwandlungen von Dipl.-Finanzwirt Helmut Haas 8., neubearbeitete Auflage örperschaftsteuer Haas

Mehr

Gernot Brähler. Umwandlungssteuerrecht. Grundlagen für Studium. und Steuerberaterprüfung. 9., vollständig überarbeitete Auflage

Gernot Brähler. Umwandlungssteuerrecht. Grundlagen für Studium. und Steuerberaterprüfung. 9., vollständig überarbeitete Auflage Gernot Brähler Umwandlungssteuerrecht Grundlagen für Studium und Steuerberaterprüfung 9., vollständig überarbeitete Auflage unter Mitarbeit von: Dipl.-Kfm. Markus Bensmann Dr. Andreas Krenzin, StB Springer

Mehr

Steuerliche Auswirkungen der Zahnarztpraxisabgabe

Steuerliche Auswirkungen der Zahnarztpraxisabgabe Steuerliche Auswirkungen der Zahnarztpraxisabgabe Seitenzahl: 11 Simrockstraße 11 53113 Bonn T +49 (0) 2 28.9 11 41-0 F +49 (0) 2 28.9 1141-41 bonn@viandensommer.de Sachsenring 83 50677 Köln T +49 (0)

Mehr

Grundlagen der Besteuerung (Steuerlicher Zufluß ab 1.4.2012)

Grundlagen der Besteuerung (Steuerlicher Zufluß ab 1.4.2012) Grundlagen der Besteuerung (Steuerlicher Zufluß ab 1.4.2012) Die nachstehenden Ausführungen beziehen sich ausschließlich auf in Österreich unbeschränkt steuerpflichtige Anleger (Anleger mit Sitz, Wohnsitz

Mehr

Information zur Einführung der Kursgewinnbesteuerung auf Wertpapiere

Information zur Einführung der Kursgewinnbesteuerung auf Wertpapiere Information zur Einführung der Kursgewinnbesteuerung auf Wertpapiere Nachstehend eine Übersicht über die wichtigsten Eckdaten des Budgetbegleitgesetzes/Abgabenänderungsgesetzes 2011, mit welchem u.a. die

Mehr

Als Veräußerung gilt nach 16 Abs. 3 EStG auch die Aufgabe eines Betriebs/Teilbetriebs/Mitunternehmeranteils.

Als Veräußerung gilt nach 16 Abs. 3 EStG auch die Aufgabe eines Betriebs/Teilbetriebs/Mitunternehmeranteils. 156 17. Betriebsveräußerung/Betriebsaufgabe ( 16 E StG) 17. Betriebsveräußerung/Betriebsaufgabe ( 16 EStG) 17.1 Einführung Veräußert ein Steuerpflichtiger seinen Betrieb oder gibt er diesen auf, so werden

Mehr

RECHTSFORMWAHL UND STEUERLICHE RAHMENBEDINGUNGEN

RECHTSFORMWAHL UND STEUERLICHE RAHMENBEDINGUNGEN Eugen-Belz-Straße 13 83043 Bad Aibling 08061/4904-0 Orleansstraße 6 81669 München 089/41129777 kanzlei@haubner-stb.de RECHTSFORMWAHL UND STEUERLICHE RAHMENBEDINGUNGEN Existenz 2014, KU KO Rosenheim am

Mehr

KEPLER-FONDS Kapitalanlagegesellschaft m.b.h. Linz, Österreich

KEPLER-FONDS Kapitalanlagegesellschaft m.b.h. Linz, Österreich KEPLER-FONDS Kapitalanlagegesellschaft m.b.h. Linz, Österreich Fondsname: KEPLER Österreich Aktienfonds ISIN: AT0000647680 (Ausschüttungsanteile) AT0000647698 (Thesaurierungsanteile) Ende Geschäftsjahr:

Mehr

Serbien. Mattig Management Partners. Grundzüge des Rechtssystems. Gesellschaftsformen Sozialversicherungsrecht Steuerrecht Doppelbesteuerungsabkommen

Serbien. Mattig Management Partners. Grundzüge des Rechtssystems. Gesellschaftsformen Sozialversicherungsrecht Steuerrecht Doppelbesteuerungsabkommen Gesellschaftsformen Sozialversicherungsrecht Steuerrecht Doppelbesteuerungsabkommen Grundzüge des Rechtssystems Stand Juni 2012 1 Dinar (pl. Dinara) = 100 Para (ISO-Code: RSD) Landeswährung Mattig Management

Mehr

Entwurf. Gesellschafter-Fremdfinanzierung ( 8a Abs. 6 KStG) IV B 7 - S 2742a - 3/05 (bei Antwort bitte angeben)

Entwurf. Gesellschafter-Fremdfinanzierung ( 8a Abs. 6 KStG) IV B 7 - S 2742a - 3/05 (bei Antwort bitte angeben) Postanschrift Berlin: Bundesministerium der Finanzen, 11016 Berlin Entwurf POSTANSCHRIFT Bundesministerium der Finanzen, 11016 Berlin Oberste Finanzbehörden der Länder nachrichtlich: Vertretungen der Länder

Mehr

Oberste Finanzbehörden 26. August 2003 der Länder

Oberste Finanzbehörden 26. August 2003 der Länder Oberste Finanzbehörden 26. August 2003 der Länder GZ IV A 2 - S 2770-18/03 Körperschaftsteuerliche und gewerbesteuerliche Organschaft unter Berücksichtigung der Änderungen durch das Steuersenkungs- (StSenkG)

Mehr