Steuerliche Fragen beim Markteinstieg in Großbritannien. RA/StB Joachim Breithaupt 22. Juni 2012

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Steuerliche Fragen beim Markteinstieg in Großbritannien. RA/StB Joachim Breithaupt 22. Juni 2012"

Transkript

1 Steuerliche Fragen beim Markteinstieg in Großbritannien RA/StB Joachim Breithaupt 22. Juni 2012

2 Inhaltsübersicht I. Grenzüberschreitendes Unternehmenssteuerrecht II. Grundformen Direktgeschäft in UK Betriebsstätte in UK Beteiligung an Personengesellschaft in UK Beteiligung an Tochter-Kapitalgesellschaft in UK Verrechnungspreise im internationalen Steuerrecht III. Verschiedene Verrechnungspreismethoden für ausgewählte Lieferungen und Leistungen 2

3 I. Grenzüberschreitendes Unternehmenssteuerrecht 3

4 Grundformen der grenzüberschreitenden Unternehmenstätigkeit Steueroptimale Gestaltung 1. Handelsbeziehungen ohne Stützpunkt in Großbritannien Direktgeschäft 2. Handelsbeziehungen mit Stützpunkt in Großbritannien Betriebsstätte Beteiligung an Personengesellschaft Beteiligung an einer Kapitalgesellschaft 4

5 Direktgeschäft in UK Auslandsaktivitäten beginnen in der Regel mit dem Aufbau von grenzüberschreitenden Handelsbeziehungen. Dabei erfolgt der Leistungsaustausch üblicherweise von Deutschland aus, ohne dass ein fester Stützpunkt in UK errichtet wird (Direktgeschäft/Export) Nach nationalem deutschen Steuerrecht unterliegt der Unternehmer mit seinem Welteinkommen der unbeschränkten Einkommen- oder Körperschaftsteuerpflicht Gem. 12 AO und Art. 5 DBA liegt keine Betriebsstätte vor (nur Repräsentanz) Gem. Art. 7 DBA werden alle in Deutschland und in UK erzielten Gewinne des deutschen Unternehmens nur in Deutschland besteuert. Vorteil: Verluste aus Direktgeschäft sind in Deutschland unbeschränkt berücksichtigungsfähig 5

6 Betriebsstätte in UK Nach nationalem deutschen Steuerrecht unterliegt der Unternehmer/das Unternehmen mit seinem Welteinkommen der unbeschränkten Einkommen- oder Körperschaftsteuerpflicht Prüfung, ob nach nationalen Steuerrecht eine Betriebsstätte in UK gegeben ist ( 12 AO) Sollte nach britischem Steuerrecht ebenfalls als Betriebsstätte vorliegen, könnte eine Doppelbesteuerung entstehen. Die Doppelbesteuerung soll durch das Abkommen zur Vermeidung der Doppelbesteuerung zwischen Deutschland und Großbritannien vom 30. März 2010 vermieden werden. 6

7 Betriebsstätte in UK Die Bundesrepublik Deutschland hat mit anderen Staaten Doppelbesteuerungsabkommen (DBA) geschlossen, um Besteuerungsrechte zuzuweisen und Doppelbesteuerungen zu vermeiden. Die Doppelbesteuerungsabkommen gehen innerstaatlichem Recht vor ( 2 AO). Sie begründen aber keine selbständigen (neuen) Steueransprüche, sondern engen lediglich nationale Ansprüche ein. Alle Doppelbesteuerungsabkommen orientieren sich am OECD Musterabkommen. 7

8 Betriebsstätte in UK Unternehmen sind nach Art. 1 DBA abkommensberechtigt, wenn sie in Deutschland, in UK oder in beiden Staaten ansässig sind. Ist eine Gesellschaft in beiden Staaten ansässig, so bestimmt Art. 4 DBA (tie breaker rule), dass die Gesellschaft in dem Staat als ansässig gilt, in dem sich der Ort der tatsächlichen Geschäftsleitung befindet. Art. 5 DBA (weitergefasst als 12 AO) bestimmt, ob eine Betriebsstätte vorliegt oder nicht 8

9 Betriebsstätte in UK Eine Betriebsstätte ist eine feste Geschäftseinrichtung, durch die die Tätigkeit eines Unternehmens ganz oder teilweise ausgeübt wird. Typische Betriebsstätten sind z. B. Ort der Geschäftsleitung, Zweigniederlassung, Geschäftsstelle oder Fabrikationsstätte Betriebsstätten sind gegeben, wenn ein abhängiger Vertreter die Vollmacht besitzt, im Namen der Unternehmens Verträge abzuschließen und diese Vollmacht auch gewöhnlich ausübt (gilt nicht für unabhängige Vertreter, wie Makler oder Kommissionäre) Keine Betriebsstätten liegen z. B. vor, wenn Einrichtungen ausschließlich zur Lagerung, Ausstellung oder Auslieferung benutzt werden, um Waren einzukaufen oder Informationen zu beschaffen oder andere Hilfstätigkeiten auszuüben 9

10 Betriebsstätte in UK Gem. Art. 7 DBA Deutschland/UK sind alle deutschen und britischen Gewinne eines deutschen Unternehmens nur in Deutschland zu besteuern, es sei denn, das Unternehmen übt seine Tätigkeit durch eine Betriebsstätte in UK aus. Ist dem so, können die Gewinne in UK besteuert werden, jedoch nur insoweit, als sie dieser Betriebsstätte zugerechnet werden können (beschränkte Steuerpflicht in UK). 10

11 Betriebsstätte in UK Einer Betriebsstätte werden die Gewinne zugerechnet, die sie hätte erzielen können, wenn sie die Tätigkeit als selbständiges Unternehmen ausgeübt hätte und im Verkehr mit dem Unternehmen, dessen Betriebsstätte sie ist, völlig unabhängig gewesen wäre (Dealing at arm's length). Bei der Ermittlung der Gewinne der Betriebsstätte werden die für die Betriebsstätte entstandenen Aufwendungen zum Abzug zugelassen, unabhängig davon, ob siein UK oder in Deutschland entstehen. 11

12 Betriebsstätte in UK Art. 23 DBA Bei einer in Deutschland ansässigen Gesellschaft mit einer Betriebsstätte, für die UK das Besteuerungsrecht zusteht, wird die Doppelbesteuerung durch Freistellung der Einkünfte erreicht. Deutschland dürfte die freigestellten Einkünfte bei der Festsetzung des Steuersatzes berücksichtigen. Bei Körperschaften ist dies nicht möglich, da kein progressiver, wie in der Einkommensteuer, sondern ein linearer Steuertarif existiert. Voraussetzung für die Freistellung ist, dass die Einnahmen der Betriebsstätte ausschließlich oder fast ausschließlich aus aktiven Tätigkeiten stammen. Als aktive Tätigkeiten gelten die Herstellung und der Verkauf von Gütern oder Waren, technische Beratung oder technische Dienstleistungen und Bank- und Versicherungsgeschäfte in UK. 12

13 Betriebsstätte in UK Insofern die Voraussetzungen für die Freistellung des Betriebsstättengewinnes nicht vorliegen, sind die Einkünfte der Betriebsstätte in Deutschland unter Anrechnung der in UK gezahlten Steuer zu besteuern. Wechsel gilt auch unabhängig vom DBA nach 20 AStG als Treaty Override. Werden Einkünfte in den Vertragsstaaten verschiedenen Bestimmungen des DBA oder verschiedenen Personen/Gesellschaften zugeordnet, muss Deutschland die Einkünfte unter Anrechnung (nicht Freistellung) besteuern. Die Rückfallklausel entspricht 50d Abs. 9 EStG. 13

14 Betriebsstätte in UK Methoden der Gewinnaufteilung Problem: Betriebsstättengewinn = Teil des Ergebnisses des Gesamtunternehmens Direkte Methode Aufteilung anhand gesonderter Buchführung Betriebsstätte wird für Gewinnabgrenzung als unabhängiges und selbständiges Unternehmen behandelt ("functionally separate entity approach"). DBA regelt nur bilaterale Gewinnaufteilung; Gewinnermittlung für Zwecke der Besteuerung erfolgt nach innerstaatlichem Recht 14

15 Betriebsstätte in UK Besonderheiten bei Gewinnaufteilung Überführung von Wirtschaftsgütern in UK Betriebsstätte Aufdeckung der stillen Reserven Zuordnung von Wirtschaftsgütern (Stammhaus oder Betriebsstätte?) Aufwands- und Ertragsaufteilung (z.b. Darlehenszinsen; Problem Zuordnung) Dienstleistungen zwischen Betriebsstätte und Stammhaus (Fremdvergleich) Betriebsstätte muss über das zur Erfüllung ihrer Funktion notwendige Eigenkapital verfügen (so. Dotationskapital) 15

16 Betriebsstätte in UK Buchführungspflicht in Deutschland Unabhängig von Freistellung durch DBA Grundsätzlich für das gesamte Unternehmen einschließlich UK Betriebsstätte Ausnahme: Buchführungspflicht für UK Betriebsstätte in UK Übernahme des Ergebnisses der britischen Buchführung in die Buchführung des Stammhauses in Deutschland Anpassung an deutsche Rechtsvorschriften müssen kenntlich gemacht werden ( 146 Abs. 2 AO) Erhöhte Mitwirkungspflichten bei Auslandssachverhalten, 90 Abs. 2 AO 16

17 Betriebsstätte in UK Berücksichtigung von Verlusten aus Betriebsstätte in UK Grundsatz: Welteinkommensprinzip Ausnahme: Aufgrund der Freistellung durch das DBA Deutschland/UK ist kein Ausgleich mit inländischen Einkünften oder Verlustvortrag in Deutschland möglich Lediglich negativer Progressionsvorbehalt unter Vorbehalt des 32b Abs. 1 Satz 2 EStG (Voraussetzung: aktive Tätigkeit der Betriebsstätte) Verluste werden ausschließlich in UK steuerlich berücksichtigt Möglicher Weise Verlustverrechnung möglich bei endgültigen Betriebsstättenverlusten (BFH-Urteile v und ) 17

18 Betriebsstätte in UK Art. 13 Abs. 3 DBA Gewinne aus der Veräußerung der in UK gelegenen Betriebsstätte können in UK besteuert werden. Art. 23 DBA Freistellung des Veräußerungsgewinn von einer Besteuerung in Deutschland, wenn die Einnahmen der Betriebsstätte ausschließlich oder fast ausschließlich aus aktiven Tätigkeiten stammen. Als aktive Tätigkeiten gelten die Herstellung und der Verkauf von Waren und Dienstleistungen, technische Beratung oder technische Dienstleistungen und Bank- oder Versicherungsgeschäfte in UK. Anrechnung des Veräußerungsgewinns in Deutschland, wenn keine aktive Tätigkeit der Betriebsstätte in UK gegeben ist. 18

19 Betriebsstätte in UK Besteuerungsgrundsätze in UK osborneclarke.com Besteuerung der Betriebsstätte in UK Allgemeine Grundlagen Abhängig von Rechtsform der Unternehmens in Deutschland Handelt es sich um eine Betriebstätte eines deutschen Einzelunternehmens oder einer deutschen Personengesellschaft unterliegt das Einkommen der Betriebsstätte der britischen Einkommensteuer Handelt es sich um eine Betriebstätte einer deutschen Kapitalgesellschaft unterliegt das Einkommen der Betriebsstätte der britischen Körperschaftsteuer 19

20 Betriebsstätte in UK - Besteuerungsgrundsätze in UK Besteuerung der Betriebsstätte in UK Allgemeine Grundlagen Wie das deutsche Steuerrecht kennt auch das britische Steuerrecht verschiedene Einkunftsarten. Dazu zählen gewerbliche Gewinne (Schedule D Case I 2). Die steuerliche Gewinnermittlung für Einkünfte aus Gewebebetrieb erfolgt nach dem Betriebsvermögensvergleich. Grundsätzlich besteht die Pflicht zur Erstellung einer Bilanz nebst GuV, Anhang, Lagebericht und Kapitalflussrechnung. Für KMUs gibt es jedoch Erleichterungen. Einzelunternehmen können unter bestimmten Voraussetzungen eine Einnahmen-/Ausgaben-Überschussrechnung erstellen. Der Jahresabschluss muss sich nach den UK-GAAP richten. Übergeordnetes Prinzip ist die wahrheitsgemäße Darstellung der wirtschaftlichen Lage des Unternehmens (True and Fair View). 20

21 Betriebsstätte in UK - Besteuerungsgrundsätze in UK Besteuerung der Betriebsstätte in UK Allgemeine Grundlagen Grundlage der steuerlichen Gewinnermittlung ist der aufgrund der Handelsbilanz (financial account) ermittelte Jahresüberschuss. Dieser ist aufgrund besonderer steuerlicher Regelungen zu modifizieren. Betriebsausgaben (business expenses oder trade expenses) müssen, damit sie steuerlich anerkannt werden, vollumfänglich und ausschließlich für betriebliche Zwecke getätigt werden. Bei Vermischung zwischen betrieblichen und privaten Aufwendungen ist ein steuerlicher Abzug nicht möglich, etwa bei Repräsentations- und Bewirtungskosten, Kosten für Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte, Unterhaltungskosten, Schmier- und Bestechungsgelder. 21

22 Betriebsstätte in UK - Besteuerungsgrundsätze in UK Besteuerung der Betriebsstätte in UK Allgemeine Grundlagen Abschreibungen erfolgen handelsrechtlich und steuerlich unterschiedlich. Steuerlich abschreibungsfähig sind Ausrüstungsgegenstände (machinery and plant): degressiv 20 % oder (bei Lebensdauer ab 25 Jahre) 10 % (Sammelposten), Gebäude und Aufbauten für bestimmte Zwecke, wie Produktion und Lagerung (industrial buildings and structures): linear 4 %, Anlagen für FuE, einschließlich Bauten (scientific research assets): 100 % Sofortabschreibung, Patente, Erfahrungen und Kenntnisse im gewerblichen Bereich: degressiv 25 %. Firmenwert, Handelsnamen und unbebaute Grundstücke sind nicht abschreibbar. 22

23 Betriebsstätte in UK - Besteuerungsgrundsätze in UK Besteuerung der Betriebsstätte in UK Allgemeine Grundlagen Kosten für FuE sind sofort als Betriebsausgaben abziehbar: Alle laufenden Ausgaben (Personal, Material, Lizenzen etc.) Kosten des Anlagevermögens (Gebäude, Laboreinrichtungen, Ausrüstungsgegenstände usw.) KMUs können ferner 125 % von laufenden FuE-Kosten steuerlich absetzen. Erfolgt hierdurch ein Verlust, ist dieser zeitlich unbefristet vortragbar oder auf ein anderes Mitglied der gleichen Unternehmensgruppe in UK übertragbar oder in Form einer Barleistung der Finanzverwaltung in Höhe von 24 % des Verlustes ausgleichbar (sog. "R&D tax credit") 23

24 Betriebsstätte in UK - Besteuerungsgrundsätze in UK Besteuerung der Betriebsstätte in UK Allgemeine Grundlagen Weitere Sonderabschreibungen Erstjahressonderabschreibung für KMUs von 40 % der Investitionen in Maschinen und Ausrüstungsgegenstände; ausgeschlossen sind langlebige Wirtschaftsgüter, PKW und Leasinggegenstände. Verlustnutzung (aus gewerblichen Einkünften) Ein Jahr Verlustrücktrag Unbeschränkter Verlustvortrag Bei Betriebsbeendigung können Verluste über 3 Jahre zurück getragen werden. 24

25 Betriebsstätte in UK - Besteuerungsgrundsätze in UK Besteuerung der Betriebsstätte in UK Steuersätze für Einzelunternehmen und Personengesellschaften Laufende Einkünfte: Steuerbares Einkommen Steuersatz 0 bis "Basic Rate": 20% bis "Higher Rate": 40% über "Additional 50% Rate": 50% Besteuerung von capital gains (Veräußerungsgewinnen): Capital gains Steuersatz 0 bis bei KMUs (Freibetrag: ) 10% über % Einmaliger Veräußerungsfreibetrag 10 Mio. 25

26 Beteiligung an Personengesellschaft in UK Beurteilungskriterien, ob eine UK Gesellschaft einer deutschen Personengesellschaft oder einer deutschen Kapitalgesellschaft entspricht: Britischer Gesellschaftsvertrag ist anhand der Kriterien des deutschen Gesellschaftsrechts zu beurteilen Gesamtbild der Verhältnisse maßgebend sog. Rechtstypenvergleich (vgl. BMF v sowie v ) Nach nationalem deutschen Steuerrecht unterliegt der Gesellschafter / Unternehmer mit seinem Welteinkommen der unbeschränkten Einkommen- oder Körperschaftsteuerpflicht; die Personengesellschaft ist grds. nicht abkommensberechtigt 26

27 Beteiligung an Personengesellschaft in UK Sowohl nach nationalem Steuerrecht ( 12 AO) als auch Art. 5 DBA Deutschland/ UK stellt die Beteiligung eines deutschen Unternehmers an einer britischen Personengesellschaft eine Betriebsstätte in UK dar. Ausnahme: lediglich vermögensverwaltende Tätigkeit der britischen Personengesellschaft Gem. Art. 7 DBA Deutschland/UK hat UK das Besteuerungsrecht für die Betriebsstätteneinkünfte. Deutschland hat die Einkünfte gem. Art. 23 DBA Deutschland/UK beim Gesellschafter von der Besteuerung freizustellen. Interpretiert UK die Bestimmung gem. Art. 5 DBA über Betriebsstätten dahingehend, dass die Einkünfte in UK nicht zu besteuern sind, würden weiße Einkünfte entstehen. 27

28 Beteiligung an Personengesellschaft in UK Besteuerung der Personengesellschaft in UK Es gelten die selben oben dargestellten Grundsätze für die Betriebsstättenbesteuerung 28

29 Beteiligung an einer Tochter- Kapitalgesellschaft in UK Gründung Tochter-Kapitalgesellschaft in UK Nach britischem Gesellschaftsrecht errichtete Kapitalgesellschaft mit Sitz / Geschäftsleitung in UK Steuersubjekt ist die Kapitalgesellschaft, d.h. die Gesellschaft ist ein von ihren Anteilseignern völlig unabhängiges steuerpflichtiges Gebilde, sowohl im deutschen als auch im britischen Steuerrecht. 29

30 Beteiligung an einer Tochter- Kapitalgesellschaft in UK Gründung Tochter-Kapitalgesellschaft in UK Besteuerungsrecht ausschließlich UK, da weder Sitz noch Geschäftsleitung oder Betriebsstätte im Deutschland Zuweisung Besteuerungsrecht durch DBA grundsätzlich nicht notwendig, da kein Fall der Doppelbesteuerung Möglichkeiten des Kapitaltransfers von der britischen Tochter-Kapitalgesellschaft zu der deutschen Muttergesellschaft: Gewinnausschüttungen schuldrechtliche Vereinbarungen (Dienstverträge, Lieferverträge, Übernahme Geschäftsführung) 30

31 Beteiligung an einer Tochter- Kapitalgesellschaft in UK Art. 10 DBA Dividenden Dividenden, die eine in UK ansässige Gesellschaft an eine in Deutschland ansässige Gesellschaft zahlt, können in Deutschland besteuert werden. UK ist aber berechtigt eine Quellenbesteuerung vorzunehmen: bei Schachteldividenden 5 % Quellensteuersatz; Gewinnausschüttung an eine in Deutschland ansässige Kapitalgesellschaft (gilt nicht bei Personengesellschaft), der unmittelbar über 10 % an der in UK ansässigen Kapitalgesellschaft gehören. In allen anderen Fällen 15 % Quellensteuersatz 31

32 Beteiligung an einer Tochter- Kapitalgesellschaft in UK Besteuerung von Gewinnausschüttungen (Dividenden) beim Anteilseigner in Deutschland gehalten im Besteuerungsverfahren Privatvermögen Betriebsvermögen einer PersG Abgeltungssteuer Teileinkünfteverfahren Betriebsvermögen einer KapG Freistellung 8b KStG Der Steuer zu unterwerfender Anteil 100% 60% 5% Steuersatz 25%, max. pers. Steuersatz + SolZ persönlicher Steuersatz 15% + SolZ + GewSt WK-Abzug unzulässig 60% 100% 32

33 Beteiligung an einer Tochter- Kapitalgesellschaft in UK Artikel 23 DBA Deutschland/UK Freistellung der Dividenden von der Besteuerung in Deutschland, wenn die deutsche Gesellschaft zu mindestens 10% unmittelbar der britischen Gesellschaft beteiligt ist Anrechnung der Dividenden auf die deutsche Besteuerung, wenn die deutsche Gesellschaft zu weniger als 10% unmittelbar an der britischen Gesellschaft beteiligt ist. Die Anrechnung läuft allerdings in Leere, da Dividenden gem. 8b KStG steuerfrei sind. Hinzurechnung der nicht abziehbaren Aufwendungen gem. 10 Nr. 2 KStG Auch kein Abzug als ausländische Steuer bei der Ermittlung des Einkommens gemäß 26 Abs. 6 KStG i.v.m. 34 c Abs. 3 EStG, weil die Einkünfte nicht der deutschen Steuer unterliegen 33

34 Beteiligung an einer Tochter- Kapitalgesellschaft in UK Art. 11 DBA Zinsen Zinsen, die aus UK stammen und an eine in Deutschland ansässige Gesellschaft gezahlt werden, können nur in Deutschland besteuert werden. UK ist nicht berechtigt eine Quellenbesteuerung vorzunehmen. Deutschland darf nicht besteuern und UK keine Quellensteuer einbehalten, wenn der Empfänger der Zinsen oder Lizenzgebühren in UK eine Betriebsstätte hat 34

35 Beteiligung an einer Tochter- Kapitalgesellschaft in UK Besteuerung von Zinserträgen aus Darlehen, die der deutsche Anteilseigner der britischen Kapitalgesellschaft zur Verfügung gestellt hat Anteile werden gehalten im Betriebsvermögen einer PersG einer KapG Beteiligungshöhe - - Stpfl. Anteil der Zinsen 100% 100% Besteuerungsart keine Abgeltungsteuer keine Abgeltungsteuer Betriebsausgaben 100% abzugsfähig 100% abzugsfähig Steuersatz persönlicher Steuersatz + SolZ 15% KSt + GewSt + SolZ 35

36 Beteiligung an einer Tochter- Kapitalgesellschaft in UK Art. 12 DBA Lizenzgebühren Lizenzgebühren, die aus UK stammen und an eine in Deutschland ansässige Gesellschaft gezahlt werden, können nur in Deutschland besteuert werden. UK ist nicht berechtigt eine Quellenbesteuerung vorzunehmen. Deutschland darf nicht besteuern und UK keine Quellensteuer einbehalten, wenn der Empfänger der Zinsen oder Lizenzgebühren in UK eine Betriebsstätte hat. 36

37 Beteiligung an einer Tochter- Kapitalgesellschaft in UK Art. 13 Abs. 5 DBA Gewinne aus der Veräußerung einer Beteiligung an einer Kapitalgesellschaft in UK können nur in Deutschland besteuert werden. 37

38 Beteiligung an einer Tochter- Kapitalgesellschaft in UK Gewinne aus der Veräußerung von Anteilen an Kapitalgesellschaften Anteile werden gehalten im einer PersG Betriebsvermögen einer KapG Besteuerungsverfahren Teileinkünfteverfahren Freistellung nach 8b KStG Stpfl. Anteil des Veräußerungsgewinns 60% 5% Werbungskosten 60% abzugsfähig 100% abzugsfähig Steuersatz persönlicher Steuersatz + SolZ 15% KSt + GewSt + SolZ 38

39 Beteiligung an einer Tochter- Kapitalgesellschaft in UK Berücksichtigung von Verlusten bei einer deutschen Mutter- Kapitalgesellschaft Nutzung von Verlusten nicht möglich durch Verrechnung mit inländischen Einkünften Abschirmwirkung von Körperschaften Verlusttransfer im Wege der Organschaft nicht zulässig Teilwertabschreibungen auf die Beteiligung gem. 8b Abs. 3 Satz 3 KStG nicht mehr steuerwirksam möglich Verlustverrechnung jedoch bei definitivem Untergang von ausländischen Verlusten auf Grundlage der Rechtsprechung des EuGH in Sachen Marks & Spencer (Urteil v ) 39

40 Beteiligung an einer Tochter- Kapitalgesellschaft in UK Besteuerung der UK-Kapitalgesellschaft Für die Gewinnermittlung gelten die bei der Betriebsstätte dargestellten allgemeinen Grundsätze. Die UK-Kapitalgesellschaft unterliegt mit ihren in- und ausländischen Gewinnen und mit ihren capital gains der britischen Körperschaftsteuer (corporation tax). Bei Gesellschafter-Fremdfinanzierung sind die britischen thin capitalisation rules zu beachten. Bei Geschäftsbeziehungen mit in- und ausländischen verbundenen natürlichen und juristischen Personen sind die Grundsätze über Verrechnungspreise (transfer pricing regime) zu beachten. 40

41 Beteiligung an einer Tochter- Kapitalgesellschaft in UK Besteuerung der UK-Kapitalgesellschaft Die Tarife Der allgemeine Körperschaftsteuerregelsatz: Steuerjahr (Beginn) Steuersatz 1. April % 1. April % 1. April % Für KMUs gibt es bei Gewinnen bis einen reduzierten Körperschaftsteuersätze von 20 % 41

42 II. Verrechnungspreise im internationalen Steuerrecht 42

43 Verrechnungspreise Potentielle Verrechnungspreis Sachverhalte Lieferungen von Waren Erbringung von Dienstleistungen Nutzungsüberlassungen von immateriellen Wirtschaftsgütern (z.b. Lizenzen/Patente, Markenrechte) Finanzierungsinstrumente Mitarbeiterentsendung Kostenumlageverträge (z.b. Forschung und Entwicklung, Managementvergütungen) 43

44 Verrechnungspreise Art. 9 DBA verbundenen Unternehmen Deutsche Unternehmen, die unmittelbar oder mittelbar an der Geschäftsleitung, der Kontrolle oder dem Kapital eines Unternehmens in UK beteiligt sind oder Anteilseigner, die unmittelbar oder mittelbar an der Geschäftsleitung, der Kontrolle oder dem Kapital eines deutschen und eines britischen Unternehmens beteiligt sind, gelten als verbundene Unternehmen. Verbundene Unternehmen haben den konzerninternen Leistungsverkehr zu Bedingungen abzurechnen, wie sie zwischen unabhängigen Unternehmen vereinbart worden wären (mit Verrechnungspreisen). Tun sie es nicht, dürfen die Gewinne, die eines der Unternehmen ohne diese Bedingungen erzielt hätte, den Gewinnen dieses Unternehmens zugerechnet und besteuert werden. 44

45 Verrechnungspreise Maßstab für die Gewinnanpassung ist der Fremdvergleich (betriebsinterner, betriebsexterner oder hypothetischer), da Lieferungen und Dienstleistungen nicht auf einem tatsächlichen Markt gehandelt werden. Fremdvergleich ist vorrangig mit Hilfe der sog. Standardmethoden zur Preisbestimmung zu führen: Preisvergleichsmethode Wiederverkaufspreismethode Kostenaufschlagsmethode Funktions- und Risikoanalyse ist Ausgangspunkt der Verrechnungspreisbestimmung Anwendbarkeit von Verrechnungspreismethoden bedarf der Verfügbarkeit von uneingeschränkt oder eingeschränkt vergleichbaren Fremdvergleichswerten 45

46 Verrechnungspreise Betriebsinterner Fremdvergleich Vergleicht eine Transaktion, die ein Konzernunternehmen mit einem anderen, zum gleichen Konzern gehörigen Unternehmen durchführt, mit einer Transaktion, die dasselbe Konzernunternehmen mit einem fremden Unternehmen ausführt. Diese Art des Fremdvergleichs liegt der verdeckten Einlage gem. 8 Abs. 1 KStG i.v.m. 4 Abs. 1 Satz 5 EStG und der verdeckten Gewinnausschüttung gem. 8 Abs. 3 Satz 2 KStG zugrunde. 46

47 Verrechnungspreise Betriebsexterner Fremdvergleich Vergleicht eine Transaktion zwischen zwei Konzernunternehmen mit einer zwischen zwei anderen, unabhängigen Unternehmen durchgeführten Transaktion. Bei dieser Art des Fremdvergleichs wird bei der Berichtigung von Einkünften nach 1 AStG und bei der Gesellschafter-Fremdfinanzierung abgestellt. 1 AStG lässt der verdeckten Einlage und verdeckten Gewinnausschüttung Vorrang! Die beiden Arten des Fremdvergleichs kommen in Verbindung mit den verschiedenen Methoden zur Verrechnungspreisbestimmung zu unterschiedlichen Ergebnissen. 47

48 Verrechnungspreise Hypothetischer Fremdvergleich Ein konkreter Fremdvergleich lässt sich nur durchführen, wenn Transaktionen nicht nur zwischen Konzernunternehmen selbst, sondern auch mit unabhängigen Dritten tatsächlich stattgefunden haben. Ist dies nicht der Fall, muss anhand einer hypothetischen Fremdvergleichs ermittelt werden, welchen preis unabhängige Unternehmen untereinander vereinbart hätten. 48

49 Verrechnungspreis-Dokumentation Verrechnungspreise sind zunehmend Schwerpunkt von Betriebsprüfungen Mit Hilfe von Verrechnungspreisen kann eine Gewinn- bzw. Verlustverlagerung von einem Konzernunternehmen zu einem anderen Konzernunternehmen herbeigeführt werden, so dass eine möglichst geringe Steuerbelastung für den gesamten Konzern entsteht. Informationsvorsprung der Finanzverwaltung auf Grund einer Vielzahl von Datenbeständen über den Leistungsaustausch führt regelmäßig zu Auseinandersetzungen über die konkrete Bemessung der Verrechnungspreise. 49

50 Verrechnungspreis-Dokumentation Erhöhte Mitwirkungspflichten des Steuerpflichtigen bei Auslandssachverhalten Verpflichtung Art und Umfang der Geschäftsbeziehungen mit nahestehenden Personen (Beteiligung über 25%) zu dokumentieren ( 90 Abs. 3 AO i.v.m. GAufZV v ) Die Aufzeichnungspflicht umfasst auch wirtschaftliche und rechtliche Grundlagen füreine den Grundsatz des Fremdvergleichs beachtende Vereinbarung von Preisen und anderen Geschäftsbedingungen mit Nahestehenden. Gilt auch zwischen deutschem Stammhaus und Betriebsstätte in UK Die Finanzbehörde soll die Aufzeichnungen i.d.r. nur für die Durchführung einer Außenprüfung verlangen. 50

51 Verrechnungspreis-Dokumentation Erhöhte Mitwirkungspflichten des Steuerpflichtigen bei Auslandssachverhalten Vorlage der Dokumentation innerhalb von 60 Tagen (!) auf Anforderung; bei außergewöhnlichen Geschäftsvorfällen 30 Tage) Verstoß gegen Dokumentationspflicht Schätzung + Strafzuschläge ( 162 Abs. 3 und 4 AO) 51

52 III. Verschiedenen Verrechnungspreismethoden für ausgewählte konzerninterne Lieferungen und Leistungen osborneclarke.com 52

53 Lieferungen von Gütern und Waren Der Austausch von Waren und Dienstleistungen hat den größten Anteil am konzerninternen Leistungsverkehr und ist daher für die Verrechnungspreisbestimmung der wichtigste Anwendungsbereich. Der Fremdvergleichspreis ist im Vergleich zu anderen Leistungen einfach zu ermitteln. Werden Güter von einem Eigenproduzent sowohl an verbundene als auch an fremde Dritte geliefert -> Preisvergleichsmethode Vertreibt der Eigenproduzent dagegen ausschließlich über verbundene Vertriebsgesellschaften -> Wiederverkaufspreismethode Sofern es sich bei der Produktionsgesellschaft um einen Lohnfertiger handelt -> Kostenaufschlagsmethode 53

54 Dienstleistungen Bei der Verrechnung von Dienstleistungen innerhalb eines Konzerns muss zwischen gesellschaftlich und betrieblich veranlassten Dienstleistungen unterschieden werden. Gesellschaftlich bedingte Dienstleistungen dürfen auf Grund des Fremdvergleichsprinzips grundsätzlich nicht verrechnet werden. Hierzu gehören z.b. Entgelte für: Rückhalt im Konzern Recht, den Konzernnamen zu führen Tätigkeiten des Vorstands, des Aufsichtsrates und der Gesellschafterversammlung der Muttergesellschaft rechtliche Organisation Produktions- und Investitionssteuerung des Gesamtkonzerns Falls Entgelte für solche Dienstleistungen Einkünftekorrektur 54

55 Dienstleistungen Für die Verrechnung betrieblich bedingte Dienstleistungen ist Voraussetzung, dass für die Leistung zwischen fremden Dritten ein Entgelt gezahlt worden wäre, die Leistung tatsächlich erbracht wurde, eindeutig abgrenzbar und messbar ist sowie im Interesse der empfangenden Gesellschaft liegt, z.b.: Übernahme der Buchführungsarbeiten Zeitlich begrenzte Überlassung von Arbeitskräften Aus- und Fortbildung von Mitarbeitern Bereitstellung von marktüblichen Dienstleistungen und Auftragsforschung 55

56 Dienstleistungen Die Verrechnung von Dienstleistungen kann nach den drei folgenden Alternativen erfolgen: Verrechnung zum Lieferpreis -> bei Nebenleistungen Kostenumlage -> bei pauschaler Abrechnung mit Aufteilungsschlüssel ohne Gewinnaufschlag Einzelabrechnung, die sich an den drei Standardmethoden orientiert. 56

57 Immaterielle Wirtschaftgüter Auch für die Gewährung und Veräußerung von Marken, Patenten, Knowhow ist ein angemessener Verrechnungspreis im Rahmen der Lizenzvereinbarung zu vereinbaren. Falls keine vergleichbaren Marktpreise zur Verfügung stehen, ist der Verrechnungspreis durch den Ansatz von Nutzungsentgelten auf der Basis einer sachgerechten Bemessungsgrundlage, z.b. Umsatz oder Menge, zu ermitteln. Für die Bewertung von Lizenzen sind Faktoren, wie Marktbedingungen, Geltungsbereich, Umfang, Gewinnerwartungen, Innovationsgrad und Gültigkeitsdauer der Lizenz heranzuziehen. Auf Grund der Individualität von immateriellen Wirtschaftsgütern sind die drei Standardmethoden nur bedingt geeignet, um einen angemessenen Verrechnungspreis zu ermitteln. 57

58 Kontakt Marketing > Fotos > PP_Pitch > CV Joachim Breithaupt Rechtsanwalt/Steuerberater Partner T +49 (0) Joachim Breithaupt leitet als Rechtsanwalt und Steuerberater die steuerrechtliche Practice Group von Osborne Clarke in Deutschland Neben der steueroptimierten Unternehmens- und Vermögensnachfolge befasst sich Joachim Breithaupt vor allem mit dem Kauf und Verkauf von Unternehmen sowie der Unternehmensrestrukturierung und Unternehmensgründung unter Berücksichtigung der jeweils geeigneten Rechtsform. Er berät dabei sowohl international tätige Unternehmen als auch mittelständische und größere nationale Unternehmen, begleitet aber gerade bei der Vermögensnachfolge auch Privatpersonen. Joachim Breithaupt ist u.a. Mitherausgeber des Kompendiums Gesellschaftsrecht, Mitautor zweier Großkommentars zum Bilanz- und Gesellschaftsrecht sowie zweier Handbücher zum Recht der Personengesellschaft und Unternehmensbeteiligungsgesellschaften. Zusätzlich ist er als Seminarleiter und Dozent in den genannten Rechts- und Steuergebieten tätig. 58

Steuerliche Fragen beim Markteinstieg in Frankreich. Dr. Gerd Hoor 22. Oktober 2012

Steuerliche Fragen beim Markteinstieg in Frankreich. Dr. Gerd Hoor 22. Oktober 2012 Steuerliche Fragen beim Markteinstieg in Frankreich Dr. Gerd Hoor 22. Oktober 2012 Inhaltsübersicht I. Grenzüberschreitendes Unternehmenssteuerrecht Direktgeschäft in Frankreich Betriebsstätte in Frankreich

Mehr

Basiswissen Vor den Klausuren noch einmal durcharbeiten! Kein Anspruch auf Vollständigkeit

Basiswissen Vor den Klausuren noch einmal durcharbeiten! Kein Anspruch auf Vollständigkeit Basiswissen Vor den Klausuren noch einmal durcharbeiten! Kein Anspruch auf Vollständigkeit Besteuerung von Dividenden gem. 20 Abs. 1 EStG 1 Bei natürlichen Personen 1.1 Im Privatvermögen Einkünfte aus

Mehr

Doppelbesteuerungsabkommen

Doppelbesteuerungsabkommen Doppelbesteuerungsabkommen Das Deutsch-Polnische DBA eine Übersicht. Die Bundesrepublik Deutschland eine Vielzahl an Doppelbesteuerungsabkommen und anderer Abkommen im Bereich der Steuern abgeschlossen

Mehr

DBA Finnland 1979 (Aktuelle Fassung)

DBA Finnland 1979 (Aktuelle Fassung) DBA Finnland 1979 (Aktuelle Fassung) Stefan Karsten Meyer TK Lexikon Arbeitsrecht 15. August 2014 DBA Finnland 1979 (Aktuelle Fassung) LI723856 Dokument in Textverarbeitung übernehmen Abkommen Fundstelle

Mehr

DBA Italien 1989 (Aktuelle Fassung)

DBA Italien 1989 (Aktuelle Fassung) DBA Italien 1989 (Aktuelle Fassung) Stefan Karsten Meyer TK Lexikon Arbeitsrecht 18. September 2013 DBA Italien 1989 (Aktuelle Fassung) HI1943541 Kurzbeschreibung HI1943541.1 Systematische Übersicht über

Mehr

Betriebsstätten in Russland Probleme aufgrund der neuen Betriebsstättengewinnaufteilungsverordnung

Betriebsstätten in Russland Probleme aufgrund der neuen Betriebsstättengewinnaufteilungsverordnung Betriebsstätten in Russland Probleme aufgrund der neuen Betriebsstättengewinnaufteilungsverordnung in Deutschland Andres Bitzi Director - Partner CFO-Konferenz des Komitees für Steuern, Rechnungslegung

Mehr

DBA Italien 1989 (Aktuelle Fassung) DBA Italien 1989 (Aktuelle Fassung)

DBA Italien 1989 (Aktuelle Fassung) DBA Italien 1989 (Aktuelle Fassung) DBA Italien 989 (Aktuelle Fassung) DBA Italien 989 (Aktuelle Fassung) Abkommen Fundstelle BStBl I Inkrafttreten BStBl I mit vom Jg. Seite Jg. Seite Italien 8.0.989 990 96 99 7 Besonderheiten: keine Geltungszeiträume

Mehr

Unternehmensbesteuerung bei Auslandsinvestitionen

Unternehmensbesteuerung bei Auslandsinvestitionen Unternehmensbesteuerung bei Auslandsinvestitionen TAX STEUER IMPUESTO IMPOT IMPOSTA Unternehmensbesteuerung bei Auslandsinvestitionen Impressum Herausgeber: F.A.Z.-Institut für Management-, Markt- und

Mehr

Besteuerung der Kapitalgesellschaft. Zusammenfassendes Beispiel. Lösung

Besteuerung der Kapitalgesellschaft. Zusammenfassendes Beispiel. Lösung Besteuerung der Kapitalgesellschaft Zusammenfassendes Beispiel Lösung 1. Ermittlung des zu versteuernden Einkommens der AGmbH für den Veranlagungszeitraum Vorläufiger Jahresüberschuss 600.000 Ermittlung

Mehr

Steuerliche Aspekte bei der Finanzierung von Auslandsaktivitäten.

Steuerliche Aspekte bei der Finanzierung von Auslandsaktivitäten. Steuerliche Aspekte bei der Finanzierung von Auslandsaktivitäten. Dr. Thomas Scheipers Partner Deloitte München 06.11.2008 1. Einleitung 1.1 Ausgangssituation Inländisches Unternehmen Kapital Deutschland

Mehr

Grundfälle zur Besteuerung grenzüberschreitender Aktivitäten von Personenunternehmen. Vortrag bei der IFA-Sektion Berlin/Brandenburg

Grundfälle zur Besteuerung grenzüberschreitender Aktivitäten von Personenunternehmen. Vortrag bei der IFA-Sektion Berlin/Brandenburg Grundfälle zur Besteuerung grenzüberschreitender Aktivitäten von Personenunternehmen Vortrag bei der IFA-Sektion Berlin/Brandenburg Berlin, 8. September 2010 Dr. Ragnar Könemann Rechtsanwalt/Steuerberater

Mehr

Gewinnaufteilung zwischen Unternehmen und ihren ausländischen Betriebsstätten

Gewinnaufteilung zwischen Unternehmen und ihren ausländischen Betriebsstätten Gewinnaufteilung zwischen Unternehmen und ihren ausländischen Betriebsstätten Dipl.-Fw. Bernhard Groß 5. Juni 2012 Themen Der Authorized OECD Approach - AOA OECD Betriebsstättenbericht 2008 & 2010 Artikel

Mehr

Das Doppelbesteuerungsabkommen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Russischen Föderation. Überblick und ausgewählte Rechtsfragen

Das Doppelbesteuerungsabkommen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Russischen Föderation. Überblick und ausgewählte Rechtsfragen Das Doppelbesteuerungsabkommen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Russischen Föderation Überblick und ausgewählte Rechtsfragen Prof. Dr. Lars Hummel Universität Hamburg Interdisziplinäres

Mehr

Internationale Steuerrisiken aus deutscher Sicht

Internationale Steuerrisiken aus deutscher Sicht Internationale Steuerrisiken aus deutscher Sicht Am Cham Germany Dienstag, 10. Mai 2011, 14:00 Uhr JörgKemkes, Geschäftsführer, BridgehouseTax, München- Atlanta 2 Übersicht Auslandsinvestments/ Überblick

Mehr

Anwendung des Teileinkünfteverfahrens in der steuerlichen Gewinnermittlung ( 3 Nummer 40, 3c Absatz 2 EStG)

Anwendung des Teileinkünfteverfahrens in der steuerlichen Gewinnermittlung ( 3 Nummer 40, 3c Absatz 2 EStG) Postanschrift Berlin: Bundesministerium der Finanzen, 11016 Berlin POSTANSCHRIFT Bundesministerium der Finanzen, 11016 Berlin Oberste Finanzbehörden der Länder HAUSANSCHRIFT TEL Wilhelmstraße 97, 10117

Mehr

Teil 6. Steuern und internationale Unternehmenstätigkeit. Inhalt:

Teil 6. Steuern und internationale Unternehmenstätigkeit. Inhalt: Teil 6 Steuern und internationale Unternehmenstätigkeit Inhalt: 1 Grundproblematik der Internationalen Unternehmensbesteuerung... 2 1.1 Rechtliche und wirtschaftliche Doppelbesteuerung... 2 1.2 Maßnahmen

Mehr

Grundlagen des belgischen Steuerrechts Frankfurt, 20 Februar 2013

Grundlagen des belgischen Steuerrechts Frankfurt, 20 Februar 2013 www.pwc.com Grundlagen des belgischen Steuerrechts Frankfurt, Hugo Verbist Director Steuerberatung Agenda 1. Körperschaftsteuer: allgemeine Prinzipien 2. Fiktiver Zinsabzug 3. Steuerabzug für Patenterträge

Mehr

Fallstudie zur steuerlichen Optimierung

Fallstudie zur steuerlichen Optimierung 5. INTERNATIONALER DEUTSCHER STEUERBERATERKONGRESS ITALIEN 2010 Fallstudie zur steuerlichen Optimierung Dr. Robert Frei Mayr Fort Frei Mailand Zivilrechtliche Aspekte Zur Ausübung einer gewerblichen Tätigkeit

Mehr

5.6 Internationales Steuerrecht. Folie 1 Stand 25.05.2013 Petra Grabowski, Steuerberaterin, Diplom-Betriebswirtin (FH)

5.6 Internationales Steuerrecht. Folie 1 Stand 25.05.2013 Petra Grabowski, Steuerberaterin, Diplom-Betriebswirtin (FH) 5.6 Internationales Steuerrecht Folie 1 Stand 25.05.2013 Petra Grabowski, Steuerberaterin, Diplom-Betriebswirtin (FH) 5.6.1 Drohende Doppelbesteuerung durch Territorialitätsprinzip und Universalitätsprinzip

Mehr

SEB Investment GmbH. Bekanntmachung der Besteuerungsgrundlagen gemäß 5 Abs. 1 Investmentsteuergesetz (InvStG)

SEB Investment GmbH. Bekanntmachung der Besteuerungsgrundlagen gemäß 5 Abs. 1 Investmentsteuergesetz (InvStG) PwC FS Tax GmbH Seite 1/6 SEB Investment GmbH Bekanntmachung der Besteuerungsgrundlagen gemäß 5 Abs. 1 Investmentsteuergesetz (InvStG) Die Investmentgesellschaft SEB Investment GmbH hat für den Investmentfonds

Mehr

Abgeltungssteuer Gestaltungsmöglichkeiten und Gestaltungschancen bei alternativen Kapitalanlagen

Abgeltungssteuer Gestaltungsmöglichkeiten und Gestaltungschancen bei alternativen Kapitalanlagen Abgeltungssteuer Gestaltungsmöglichkeiten und Gestaltungschancen bei alternativen Kapitalanlagen Verband unabhängiger Vermögensverwalter Deutschland e.v. Berlin, 9. November 2007 Dr. Andreas Richter, LL.M.

Mehr

Getrennt wird zwischen dem Gewinn der Kapitalgesellschaft und den Einkünften des einzelnen Gesellschafters.

Getrennt wird zwischen dem Gewinn der Kapitalgesellschaft und den Einkünften des einzelnen Gesellschafters. Die Besteuerung einer GmbH und ihrer Gesellschafter (Rechtsanwalt Valentin Schaffrath) Die wesentlichen Ertragssteuerarten sind auf Ebene der GmbH die Körperschaftsteuer und die Gewerbesteuer sowie auf

Mehr

Inhaltsübersicht. Vorwort...5. Abkürzungsverzeichnis...13. Literaturhinweise...15

Inhaltsübersicht. Vorwort...5. Abkürzungsverzeichnis...13. Literaturhinweise...15 Inhaltsübersicht Vorwort...5 Abkürzungsverzeichnis...13 Literaturhinweise...15 1. Einführung...17 a) Begriffsbestimmungen...17 b) Grundprinzipien der Besteuerung...18 (1) Transparenzprinzip...18 (2) Trennungsprinzip...19

Mehr

Mandanteninformation. Abgeltungssteuer. DR. NEUMANN SCHMEER UND PARTNER Rechtsanwälte Wirtschaftsprüfer Steuerberater

Mandanteninformation. Abgeltungssteuer. DR. NEUMANN SCHMEER UND PARTNER Rechtsanwälte Wirtschaftsprüfer Steuerberater Mandanteninformation Abgeltungssteuer Sehr geehrte Damen und Herren! Im Zuge der Unternehmensteuerreform 2008 wurde die Einführung der Abgeltungssteuer ab dem 01. Januar 2009 beschlossen. Die Abgeltungssteuer

Mehr

Doppelbesteuerungsabkommen mit Italien Überblick

Doppelbesteuerungsabkommen mit Italien Überblick Doppelbesteuerungsabkommen mit Italien Überblick Das Abkommen ist am 6. April 1985 in Kraft getreten. Persönlicher Anwendungsbereich des Abkommens Das Abkommen gilt für (natürliche und juristische) Personen,

Mehr

Steuerrecht 2008. Steuerarten Bilanzsteuerrecht Unternehmensteuerrecht Verfahrensrecht Glossar. von. Dr. Dietrich Grashoff

Steuerrecht 2008. Steuerarten Bilanzsteuerrecht Unternehmensteuerrecht Verfahrensrecht Glossar. von. Dr. Dietrich Grashoff Steuerrecht 2008 Steuerarten Bilanzsteuerrecht Unternehmensteuerrecht Verfahrensrecht Glossar von Dr. Dietrich Grashoff Wirtschaftsprüfer, Rechtsanwalt und Steuerberater Fachanwalt für Steuerrecht Lehrbeauftragter

Mehr

B. Körperschaftsteuer 1 Einführung in die Körperschaftsteuer Fall 1

B. Körperschaftsteuer 1 Einführung in die Körperschaftsteuer Fall 1 Lehrbuch 377 91 B. Körperschaftsteuer 1 Einführung in die Körperschaftsteuer Der Gewinn unterliegt nicht der Körperschaftsteuer, weil der Gewinn nicht von einer juristischen Person erzielt worden ist.

Mehr

Neue Besteuerungsform der Zinsen durch die Unternehmensteuerreform - Abgeltungsteuer

Neue Besteuerungsform der Zinsen durch die Unternehmensteuerreform - Abgeltungsteuer Neue Besteuerungsform der Zinsen durch die Unternehmensteuerreform - Abgeltungsteuer Der Steuerpflicht unterliegende Einnahmen Neben den bisher bereits nach altem Recht steuerpflichtigen Einnahmen wie

Mehr

Teil E: Laufende Besteuerung I. Betriebsvermögen

Teil E: Laufende Besteuerung I. Betriebsvermögen Arbeitsunterlagen zur Vorlesung Unternehmenssteuerrecht 2014 Teil E: Laufende Besteuerung I. Betriebsvermögen Dr. Paul Richard Gottschalk Rechtsanwalt, Wirtschaftsprüfer, Steuerberater und Fachberater

Mehr

1. Direktgeschäfte. 2. Unabhängige Vertreter. Steuerrecht

1. Direktgeschäfte. 2. Unabhängige Vertreter. Steuerrecht Dieses Dokument finden Sie unter www.ihk-berlin.de unter der Dok-Nr. 52943 Steuerliche Grundlagen für ausländische Unternehmer in Deutschland Das folgende Merkblatt informiert Sie als ausländischen Unternehmer

Mehr

Betreuung von Unternehmervermögen. März 2013. F r a n k f u r t S c h o o l. d e

Betreuung von Unternehmervermögen. März 2013. F r a n k f u r t S c h o o l. d e Betreuung von Unternehmervermögen März 2013 F r a n k f u r t S c h o o l. d e Agenda 1.) Betreuung von Unternehmervermögen und Vermögensnachfolge 2.) Ertragsbesteuerung von Unternehmervermögen 3.) Finanzprodukte

Mehr

Bulgarien Grundzüge des Rechtssystems Landeswährung Mattig Management Partners

Bulgarien Grundzüge des Rechtssystems Landeswährung Mattig Management Partners Gesellschaftsformen Sozialversicherungsrecht Steuerrecht Doppelbesteuerungsabkommen Grundzüge des Rechtssystems Stand Juni 2012 1 Lew (pl.: Lewa) = 100 Stotinki (ISO-Code: BGN) Landeswährung Mattig Management

Mehr

Immaterielle Wirtschaftsgüter (IP) Liechtenstein

Immaterielle Wirtschaftsgüter (IP) Liechtenstein Immaterielle Wirtschaftsgüter (IP) Liechtenstein I. Steuerregime in Liechtenstein (IP-Box) II. Immaterielle Wirtschaftgüter (IP) in Liechtenstein III. IP-Gesellschaft in Liechtenstein IV. Vorteile einer

Mehr

Studienarbeit KSt - 27 - Lösungshinweise

Studienarbeit KSt - 27 - Lösungshinweise Studienarbeit KSt - 27 - Lösungshinweise 1. Allgemeine Ausführungen: Die Sachsen-High-Tec GmbH (SHT GmbH) ist eine gem. 1 Abs.1 Nr.1 KStG unbeschränkt steuerpflichtige Kapitalgesellschaft, da sie ihre

Mehr

Abgeltungssteuer 2009

Abgeltungssteuer 2009 Abgeltungssteuer 2009 Referent Heiko Geiger Dipl.-Bw. (BA) Steuerberater 1 Es bliebe auch im Rahmen des gesetzgeberischen Einschätzungsspielraums, wenn der Gesetzgeber alle Kapitaleinkünfte an der Quelle

Mehr

Internationale Besteuerung I: Grundzüge der Internationalen Besteuerung

Internationale Besteuerung I: Grundzüge der Internationalen Besteuerung Professor Dr. Dietmar Wellisch, StB International Tax Institute (IIFS), Hamburg Internationale Besteuerung I: Grundzüge der Internationalen Besteuerung Sommersemester 2006 I.1 Einführung I.1.1 I.1.2 Zum

Mehr

Doppelbesteuerungsabkommen mit der Schweiz - Überblick

Doppelbesteuerungsabkommen mit der Schweiz - Überblick Doppelbesteuerungsabkommen mit der Schweiz - Überblick Mit der Schweiz gibt es zwei Doppelbesteuerungsabkommen (DBA): DBA Einkommensteuer, Vermögensteuer DBA Erbschaftssteuer Nachstehende Ausführungen

Mehr

Firmengründung in Österreich. Tax l Accounting l Audit l Advisory

Firmengründung in Österreich. Tax l Accounting l Audit l Advisory Tax l Accounting l Audit l Advisory Firmengründung in Österreich Bei der Errichtung einer Holdinggesellschaft sind Überlegungen in Zusammenhang mit Besteuerung von Gewinnausschüttungen und Veräußerungsgewinnen

Mehr

Private Veräußerungsgeschäfte im Einkommensteuerrecht Hans-Joachim Beck Leiter Abteilung Steuern IVD Bundesverband Veräußerung eines Grundstücks Grundstück gehört zu einem Betriebsvermögen Gewerbliche

Mehr

Gutachten. Betriebsstätten in Italien

Gutachten. Betriebsstätten in Italien Gutachten Betriebsstätten in Italien Definition Betriebsstätte Immer, wenn eine Verkaufstätigkeit über eine feste Geschäftseinrichtung oder einen abhängigen Mitarbeiter ausgeübt wird, liegt eine Betriebsstätte

Mehr

1. Teil: Umsatzsteuer (14 Punkte)

1. Teil: Umsatzsteuer (14 Punkte) BWL 3 STEUERN SS 05 ÜBUNGSKLAUSUR. Teil: Umsatzsteuer (4 Punkte).. Von der Elektrofuchs AG mit Sitz in Gießen werden IT-Beratungsdienstleistungen erbracht und Computerzubehör per Postversand verkauft.

Mehr

KEPLER-FONDS Kapitalanlagegesellschaft m.b.h. Linz, Österreich. Besteuerungsgrundlagen gem. 5 Abs 1 Nr. 1 InvStG

KEPLER-FONDS Kapitalanlagegesellschaft m.b.h. Linz, Österreich. Besteuerungsgrundlagen gem. 5 Abs 1 Nr. 1 InvStG KEPLER-FONDS Kapitalanlagegesellschaft m.b.h. Linz, Österreich Besteuerungsgrundlagen gem. 5 Abs 1 Nr. 1 InvStG Fondsname: PRIVAT BANK Global Aktienfonds (A) ISIN: AT0000986310 Ende Geschäftsjahr: 30.04.2009

Mehr

Anwendung des Teileinkünfteverfahrens in der steuerlichen Gewinnermittlung ( 3 Nummer 40, 3c Abs. 2 EStG)

Anwendung des Teileinkünfteverfahrens in der steuerlichen Gewinnermittlung ( 3 Nummer 40, 3c Abs. 2 EStG) Postanschrift Berlin: Bundesministeriu m der Finanzen, 11016 Berlin POSTANSCHRIFT Bundesministerium der Finanzen, 11016 Berlin Per E-Mail Oberste Finanzbehörden der Länder HAUSANSCHRIFT Wilhelmstraße 97,

Mehr

Handelsrechtliche und steuerliche Behandlung der Limited (Ltd.) und der Ltd. & Co. KG

Handelsrechtliche und steuerliche Behandlung der Limited (Ltd.) und der Ltd. & Co. KG Handelsrechtliche und steuerliche Behandlung der Limited (Ltd.) und der Ltd. & Co. KG Dipl.-Kfm. Matthias Witt Wirtschaftsprüfer/Steuerberater RWWD e-mail: matthias.witt@roggelin.de I. Aufbau und Gründung

Mehr

Steuerliche Fallstricke bei der Sicherheitengestellung im Konzern

Steuerliche Fallstricke bei der Sicherheitengestellung im Konzern #1899625 IfA Deutsche Vereinigung für Internationales Steuerrecht Regionalgruppe Berlin-Brandenburg Steuerliche Fallstricke bei der Sicherheitengestellung im Konzern Ministerialrat Manfred Naumann Bundesministerium

Mehr

REGIONALGRUPPE WESTFALEN. Das neue Doppelbesteuerungsabkommen Deutschland Niederlande. IFA Westfalen - Osnabrück 7. November 2013

REGIONALGRUPPE WESTFALEN. Das neue Doppelbesteuerungsabkommen Deutschland Niederlande. IFA Westfalen - Osnabrück 7. November 2013 Das neue Doppelbesteuerungsabkommen Deutschland Niederlande IFA Westfalen - Osnabrück 7. November 2013 Überblick Einführung Kürzübersicht des neuen DBA NL Sonderthemen: Hybride Gesellschaften / hybride

Mehr

Aktuelle ertragsteuerliche Brennpunkte bei der Strukturierung geschlossener Fonds

Aktuelle ertragsteuerliche Brennpunkte bei der Strukturierung geschlossener Fonds 8. Hamburger Fondsgespräche Aktuelle ertragsteuerliche Brennpunkte bei der Strukturierung geschlossener Fonds Hamburg, 10. November 2015 Dr. Helder Schnittker, LL.M. / Andreas Kortendick, LL.M. Ertragsteuerliche

Mehr

Besteuerung von Dividenden, Zinsen und Lizenzen aus der Schweiz

Besteuerung von Dividenden, Zinsen und Lizenzen aus der Schweiz Besteuerung von Dividenden, Zinsen Dieses Infoblatt informiert österreichische natürliche Personen und Kapitalgesellschaften, die in der Schweiz weder Wohnsitz, Sitz, Geschäftsleitung noch Betriebsstätte

Mehr

Go East Polen - Steuerliche Aspekte der Tätigkeit in Polen

Go East Polen - Steuerliche Aspekte der Tätigkeit in Polen Go East Polen - Steuerliche Aspekte der Tätigkeit in Polen Teterow/Teschow, 25. Mai 2011 Dr. Anja Wischermann Rechtsanwältin, Steuerberater Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft Übersicht

Mehr

2 GmbH und Steuern. 2.1 Welche Pflichten bestehen gegenüber dem Finanzamt?

2 GmbH und Steuern. 2.1 Welche Pflichten bestehen gegenüber dem Finanzamt? 2.1 Welche Pflichten bestehen gegenüber dem Finanzamt? GmbH ist Steuersubjekt Die Gesellschaft ist ein so genanntes eigenes Steuersubjekt. Sie zahlt unter anderem Körperschaftsteuer und Gewerbesteuer.

Mehr

Steuerrechtliche Aspekte der Europäischen wirtschaftlichen Interessenvereinigung (EWIV)

Steuerrechtliche Aspekte der Europäischen wirtschaftlichen Interessenvereinigung (EWIV) Steuerrechtliche Aspekte der Europäischen wirtschaftlichen Interessenvereinigung (EWIV) Alternatives Outsourcing im Konzern Susanne Schreiber, Lovells München 15. Juni 2004 Besteuerungskonzept Kein einheitliches

Mehr

Gewerbesteueränderungen im Rahmen der Unternehmensteuerreform 2008

Gewerbesteueränderungen im Rahmen der Unternehmensteuerreform 2008 Mercator Leasing Infobrief 2/2009 Gewerbesteueränderungen im Rahmen der Unternehmensteuerreform 2008 Die Unternehmensteuerreform 2008 wurde durchgeführt um Unternehmen zu entlasten. Die Körperschaftsteuer

Mehr

Internationale Unternehmensbesteuerung.

Internationale Unternehmensbesteuerung. Internationale. Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät Wintersemester 2013/14 Prof. Dr. Felix J. Wurm, LL.M. Deloitte & Touche GmbH Kontaktdaten: Prof. Dr. Felix J.

Mehr

KEPLER-FONDS Kapitalanlagegesellschaft m.b.h. Linz, Österreich. Besteuerungsgrundlagen gem. 5 Abs 1 Nr. 1 InvStG

KEPLER-FONDS Kapitalanlagegesellschaft m.b.h. Linz, Österreich. Besteuerungsgrundlagen gem. 5 Abs 1 Nr. 1 InvStG KEPLER-FONDS Kapitalanlagegesellschaft m.b.h. Linz, Österreich Besteuerungsgrundlagen gem. 5 Abs 1 Nr. 1 InvStG Fondsname: KEPLER US Aktienfonds (A) ISIN: AT0000825484 Ende Geschäftsjahr: 31.10.2008 Ausschüttung:

Mehr

DBA Deutschland - Luxemburg. 21. Mai 2012

DBA Deutschland - Luxemburg. 21. Mai 2012 DBA Deutschland - Luxemburg 21. Mai 2012 Agenda 1. Überblick über die wesentlichen Änderungen 2. Dividenden-Besteuerung in Luxemburg nach Mutter-Tochterrichtlinie und DBA 3. Hybride Instrumente 4. Informationsaustausch

Mehr

Brix + Partners LLC U.S. STEUERBERATUNG

Brix + Partners LLC U.S. STEUERBERATUNG 2013 U.S. Tax Reference Wichtige Abgabetermine Termin Steuerpflichtiger Form Beschreibung 31. Januar 2013 Alle Unternehmen 1099 Kontrollmitteilung an den Empfänger über bestimmte in 2012 geleistete Zahlungen.

Mehr

ABKOMMEN USA - SCHWEIZ

ABKOMMEN USA - SCHWEIZ ABKOMMEN USA - SCHWEIZ ABKOMMEN ZWISCHEN DER SCHWEIZERISCHEN EIDGENOSSENSCHAFT UND DEN VEREINIGTEN STAATEN VON AMERIKA ZUR VERMEIDUNG DER DOPPELBESTEUERUNG AUF DEM GEBIETE DER STEUERN VOM EINKOMMEN, ABGESCHLOSSEN

Mehr

Herzlich Willkommen 04.09.2012 1

Herzlich Willkommen 04.09.2012 1 Herzlich Willkommen 04.09.2012 1 Dr. Mary Lachmann, LL.M. Rechtsanwältin Relevante Steuern für Gründer 04.09.2012 2 Gliederung A. Besteuerungsgrundsätze B. Einkommensteuer C. Körperschaftsteuer D. Gewerbesteuer

Mehr

KEPLER-FONDS Kapitalanlagegesellschaft m.b.h. Linz, Österreich

KEPLER-FONDS Kapitalanlagegesellschaft m.b.h. Linz, Österreich KEPLER-FONDS Kapitalanlagegesellschaft m.b.h. Linz, Österreich Besteuerungsgrundlagen gem. 5 Abs 1 Nr. 1 bzw 2 InvStG Fondsname: KEPLER Dollar Rentenfonds (T) ISIN: AT0000722665 Ende Geschäftsjahr: 31.10.2011

Mehr

Besteuerung der Erträgnisse des Geschäftsjahres 2010/2011 30. September 2011 LBLux Fonds T.OP Zins TL LU0226340627

Besteuerung der Erträgnisse des Geschäftsjahres 2010/2011 30. September 2011 LBLux Fonds T.OP Zins TL LU0226340627 Besteuerung der Erträgnisse des Geschäftsjahres 2010/2011 30. September 2011 LBLux Fonds T.OP Zins TL LU0226340627 für die in der Bundesrepublik Deutschland unbeschränkt steuerpflichtigen Anteilinhaber

Mehr

Steuerrecht im Überblick

Steuerrecht im Überblick Steuerrecht im Überblick Zusammenfassungen und Grafiken von Otto von Campenhausen, Achim Grawert 2., überarbeitete und aktualisierte Auflage Steuerrecht im Überblick von Campenhausen / Grawert schnell

Mehr

KEPLER-FONDS Kapitalanlagegesellschaft m.b.h. Linz, Österreich

KEPLER-FONDS Kapitalanlagegesellschaft m.b.h. Linz, Österreich KEPLER-FONDS Kapitalanlagegesellschaft m.b.h. Linz, Österreich Fondsname: KEPLER Ethik Aktienfonds ISIN: AT0000675657 (Ausschüttungsanteile) AT0000675665 (Thesaurierungsanteile) Ende Geschäftsjahr: 30.6.2005

Mehr

Gesetz über die Besteuerung bei Auslandsbeziehungen (Außensteuergesetz AStG)

Gesetz über die Besteuerung bei Auslandsbeziehungen (Außensteuergesetz AStG) 9. Außensteuergesetz - Einführung Gesetzliche Vorschriften: Gesetz über die Besteuerung bei Auslandsbeziehungen (Außensteuergesetz AStG) Wichtige Verwaltungsanweisungen: Schreiben betreffs Grundsätze zur

Mehr

Einkünfte aus Kapitalvermögen I

Einkünfte aus Kapitalvermögen I Geschäftsführer GmbH Fremdgeschäftsführer: Einkünfte aus nichtselbständiger Tätigkeit bei Weisungsgebundenheit Dienstgeberbeitrag b i und Kommunalsteuer Einkünfte aus selbständiger Tätigkeit, wenn freier

Mehr

Know-how Finanzierung

Know-how Finanzierung Know-how Finanzierung Die Frage der Finanzierung ist für jeden Unternehmensgründer und bei jeder Unternehmensgründung von besonderer Bedeutung. Erst wenn die Finanzierung bis zu einem gewissen Grad gesichert

Mehr

2. Kapitel: Grenzüberschreitende Unternehmen

2. Kapitel: Grenzüberschreitende Unternehmen 2. Kapitel: Grenzüberschreitende Unternehmen Betrachtet man die Besteuerung grenzüberschreitender Unternehmen, bietet es sich an, die Geschäftstätigkeit in zwei große Kategorien einzuteilen: Direktgeschäfte

Mehr

3 Laufende Kosten des Firmenwagens... 26

3 Laufende Kosten des Firmenwagens... 26 Inhaltsverzeichnis 1 Planung/Überlegungen vor der Anschaffung eines PKW... 15 1.1 Zuordnung bei der Einkommensteuer... 15 1.2 Zuordnung bei der Umsatzsteuer... 16 1.2.1 Zuordnung zum umsatzsteuerlichen

Mehr

IMMER NOCH OHNE DBA. Die steuerlichen Folgen deutscher Investitionen in Brasilien. Prof. Dr. Luís Eduardo Schoueri

IMMER NOCH OHNE DBA. Die steuerlichen Folgen deutscher Investitionen in Brasilien. Prof. Dr. Luís Eduardo Schoueri IMMER NOCH OHNE DBA Die steuerlichen Folgen deutscher Investitionen in Brasilien Prof. Dr. Luís Eduardo Schoueri Vor und nach der Kündigung Ausgewählte Problemkreise Zinsen Das DBA (1975) sah für Brasilien

Mehr

selbstgenutzter Immobilien in Spanien

selbstgenutzter Immobilien in Spanien Asesoría Gestoría Steuerberatung Tax Accountancy Consulting Besteuerung selbstgenutzter Immobilien in Spanien Rechtsstand Oktober 2009 www.europeanaccounting.net Wir fühlen uns nicht nur verantwortlich

Mehr

Die deutsche Abgeltungsteuer Auswirkungen auf Expats in Hongkong

Die deutsche Abgeltungsteuer Auswirkungen auf Expats in Hongkong Die deutsche Abgeltungsteuer Auswirkungen auf Expats in Hongkong KONTAKT Claus Schürmann claus.schuermann@wts.com.hk +852 2528 1229 Michael Lorenz michael.lorenz@wts.com.hk +852 2528 1229 Wichtiges in

Mehr

Beteiligung ausländischer Investoren und Initiatoren an deutschen Fonds

Beteiligung ausländischer Investoren und Initiatoren an deutschen Fonds Beteiligung ausländischer Investoren und Initiatoren an deutschen Fonds Hamburg, 6. November 2014 Dr. Helder Schnittker, LL.M. / Timo Steinbiß, LL.M. Agenda Vermögensverwaltende Fonds Investoren Vermögensverwaltende

Mehr

Grundstruktur der Einkommensteuer

Grundstruktur der Einkommensteuer ESt / Grundlage der Einkommensteuer 1 Grundstruktur der Einkommensteuer A Wesen und Umfang der Einkommensteuer 1 Einordnung der Einkommensteuer 1A01 1A02 1A03 1A04 1A05 1A06 1A07 1A08 1A09 Die Einkommensteuer

Mehr

Maßgeblichkeitsprinzip und grundsåtzliche Unterschiede zwischen Handels- und Steuerbilanz*

Maßgeblichkeitsprinzip und grundsåtzliche Unterschiede zwischen Handels- und Steuerbilanz* Maßgeblichkeitsprinzip und grundsåtzliche Unterschiede zwischen Handels- und Steuerbilanz* O Sachverhalt H und W sind Gesellschafter einer OHG, die einen Großhandel mit Motorrad-Ersatzteilen betreibt.

Mehr

Herzlich willkommen zu

Herzlich willkommen zu Herzlich willkommen zu ERFOLG DURCH VORSPRUNG Nie mehr Mittelmaß! FACH-THEMENREIHE 2008 der Bezirksgruppe München-Südbayern Proaktives Vermögensmanagement Die wichtigsten Regelungen und Handlungsstrategien

Mehr

AKTUELL: EU-FREIZÜGIGKEIT AB 01.05.2011 SOWIE PFLICHTEN DES ARBEITGEBERS

AKTUELL: EU-FREIZÜGIGKEIT AB 01.05.2011 SOWIE PFLICHTEN DES ARBEITGEBERS AKTUELL: EU-FREIZÜGIGKEIT AB 01.05.2011 SOWIE PFLICHTEN DES ARBEITGEBERS Bezüglich der neuen EU-Freizügigkeit ab dem 01.05.2011 (wahrscheinlich relevant für polnische und tschechische Arbeitnehmer) stellen

Mehr

WTS Immobilien Summit Gewerbesteuerliche Chancen und Fallstricke sowie Besonderheiten bei Inbound Investitionen

WTS Immobilien Summit Gewerbesteuerliche Chancen und Fallstricke sowie Besonderheiten bei Inbound Investitionen WTS Immobilien Summit Gewerbesteuerliche Chancen und Fallstricke sowie Besonderheiten bei Inbound Investitionen Agenda Gewerbesteuerliche Rahmenbedingungen - Gewerbesteuersatz - Hinzurechnungstatbestände

Mehr

DOPPELBESTEUERUNGSABKOMMEN USA - DEUTSCHLAND

DOPPELBESTEUERUNGSABKOMMEN USA - DEUTSCHLAND DOPPELBESTEUERUNGSABKOMMEN USA - DEUTSCHLAND ABKOMMEN ZWISCHEN DER BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND UND DEN VEREINIGTEN STAATEN VON AMERIKA ZUR VERMEIDUNG DER DOPPELBESTEUERUNG UND ZUR VERHINDERUNG DER STEUERVERKÜRZUNG

Mehr

TaxFACTs Schriftenreihe Nr. 2013-2

TaxFACTs Schriftenreihe Nr. 2013-2 TaxFACTs Schriftenreihe Nr. 2013-2 Gewinnaufteilung im internationalen Einheitsunternehmen nach der Betriebsstättengewinnaufteilungsverordnung - Gemeinsamkeiten und Unterschiede gegenüber Tochterkapitalgesellschaften

Mehr

Aktuelles Steuerrecht 2015

Aktuelles Steuerrecht 2015 Aktuelles Steuerrecht 2015 Alle wichtigen Steuerarten Verfahrensrecht Aktuelle Gesetzesänderungen 2015 von Prof. Dr. Dietrich Grashoff Wirtschaftsprüfer, Rechtsanwalt und Steuerberater Fachanwalt für Steuerrecht

Mehr

Teil D Besteuerung von Beteiligungen an anderen Körperschaften und Personenvereinigungen ( 8b KStG)

Teil D Besteuerung von Beteiligungen an anderen Körperschaften und Personenvereinigungen ( 8b KStG) 40 KSt Teil D Besteuerung von Beteiligungen an anderen Körperschaften und Personenvereinigungen Teil D Besteuerung von Beteiligungen an anderen Körperschaften und Personenvereinigungen ( 8b KStG) I. Steuerliche

Mehr

Der unbeschränkten Steuerpflicht unterliegen im Inland ansässige Personen.

Der unbeschränkten Steuerpflicht unterliegen im Inland ansässige Personen. Kapitel 3 Ertragsteuern 3.1 Einkommensteuer 3.1.1 Vorbemerkungen Steuern, deren (Haupt-)Bemessungsgrundlage eine Ertragsgröße ist, haben wir in Abschnitt 2.4 auf S. 57 als Steuern auf das Einkommen bezeichnet.

Mehr

Informationen anlässlich des ersten Veranlagungsjahrs seit Inkrafttreten der Abgeltungsteuer

Informationen anlässlich des ersten Veranlagungsjahrs seit Inkrafttreten der Abgeltungsteuer Informationen anlässlich des ersten Veranlagungsjahrs seit Inkrafttreten der Abgeltungsteuer Stand: April 2010 Seit 01.01.2009 erfolgt die Besteuerung privater Kapitalerträge inklusive der Veräußerungsgewinne

Mehr

Investitionen und Steuern in Rumänien

Investitionen und Steuern in Rumänien Investitionen und Steuern in Rumänien Doing Business in Romania Herausgegeben von Mag. Harald Galla Dr. Franz Haimerl nwb lalde Vorwort 5 Abkürzungsverzeichnis 13 1. Der Wirtschaftsstandort Rumänien 15

Mehr

- 2 - Die nachfolgenden Überlegungen beziehen sich auf solche Fälle.

- 2 - Die nachfolgenden Überlegungen beziehen sich auf solche Fälle. - 2 - Aber selbst in solchen Fällen sollten polnische Unternehmen überlegen, ob für sie nicht eine deutsche Tochtergesellschaft eine zweckmäßigere und sinnvollere Alternative darstellt. Dies gilt insbesondere

Mehr

Int. Steuerrecht D-CH. Internationales Steuerrecht D-CH. Vortrag Deutsch-Schweizerische Marketingrunde. anhand ausgesuchter cross-border-strukturen

Int. Steuerrecht D-CH. Internationales Steuerrecht D-CH. Vortrag Deutsch-Schweizerische Marketingrunde. anhand ausgesuchter cross-border-strukturen Vortrag Deutsch-Schweizerische Marketingrunde Internationales Steuerrecht D-CH anhand ausgesuchter cross-border-strukturen Rechtsanwalt Rüdiger Bock LL.M. Internationales Wirtschaftsrecht Wagner & Joos

Mehr

Quellensteuereinbehalt bei Lizenzvergütungen aus dem Ausland

Quellensteuereinbehalt bei Lizenzvergütungen aus dem Ausland Quellensteuereinbehalt bei Lizenzvergütungen aus dem Ausland 1. Ausgangssituation 2. Quellensteuer - Was steckt dahinter? 3. Was folgt daraus für Staaten ohne Doppelbesteuerungsabkommen? 4. Was gilt im

Mehr

3. Behandlung der vom Vater des A übernommenen Schuldzinsen

3. Behandlung der vom Vater des A übernommenen Schuldzinsen 3. Behandlung der vom Vater des A übernommenen Schuldzinsen Fraglich ist, ob A die vom Vater übernommenen Schuldzinsen in Höhe von 3.000 steuerwirksam geltend machen kann. In Betracht käme ein Abzug als

Mehr

7. M hat am 22.12.01 einen Ledersessel für sein Wartezimmer angeschafft. Die Anschaffungskosten von 600 wurden am gleichen Tag bezahlt.

7. M hat am 22.12.01 einen Ledersessel für sein Wartezimmer angeschafft. Die Anschaffungskosten von 600 wurden am gleichen Tag bezahlt. Beispiel zur Gewinnermittlung nach 4 Abs. 3 EStG Sachverhalt: Dr. Thomas Müller (M) betreibt in Landshut eine Zahnarztpraxis. Er ermittelt seinen Gewinn nach 4 Abs. 3 EStG. Bei seiner nach 164 Abs. 1 AO

Mehr

Umwandlung von Unternehmen

Umwandlung von Unternehmen INSTITUT FÜR BETRIEBSWIRTSCHAFTLICHE STEUERLEHRE LEIBNIZ UNIVERSITÄT HANNOVER Umwandlung von Unternehmen - Aufgabensammlung - Umwandlung von Unternehmen - 1 - Aufgaben zur Umwandlung einer Kapitalgesellschaft

Mehr

Einkommensteuerliche Beurteilung der Vergütungen, die Gesellschafter und Geschäftsführer von einer GmbH erhalten (07.

Einkommensteuerliche Beurteilung der Vergütungen, die Gesellschafter und Geschäftsführer von einer GmbH erhalten (07. Einkommensteuerliche Beurteilung der Vergütungen, die Gesellschafter und Geschäftsführer von einer GmbH erhalten (07. Dezember 2009) Ingrid Goldmann WP/StB Gesellschafterin und Geschäftsführerin der Goldmann

Mehr

INFO. Mai/ Juni 2010. Steuer-News. Inhalt: Erlass zum Unternehmensteuergesetz Doppelbesteuerungsabkommen. Expo 2010

INFO. Mai/ Juni 2010. Steuer-News. Inhalt: Erlass zum Unternehmensteuergesetz Doppelbesteuerungsabkommen. Expo 2010 Mai/ Juni 2010 Inhalt: Erlass zum Unternehmensteuergesetz Doppelbesteuerungsabkommen Expo 2010 Steuer-News Erlass zum Unternehmensteuergesetz Umsetzungsrichtlinien Berücksichtigung von Einnahmen auf Grund

Mehr

Besteuerung der Privatstiftung

Besteuerung der Privatstiftung Besteuerung der Privatstiftung Überblick I Die Stiftung ist eine juristisch selbständige Vermögensmasse ohne Eigentümer, die vom Stifter mit Vermögen ausgestattet ist, um damit einem vom Stifter bestimmten

Mehr

Serbien. Mattig Management Partners. Grundzüge des Rechtssystems. Gesellschaftsformen Sozialversicherungsrecht Steuerrecht Doppelbesteuerungsabkommen

Serbien. Mattig Management Partners. Grundzüge des Rechtssystems. Gesellschaftsformen Sozialversicherungsrecht Steuerrecht Doppelbesteuerungsabkommen Gesellschaftsformen Sozialversicherungsrecht Steuerrecht Doppelbesteuerungsabkommen Grundzüge des Rechtssystems Stand Juni 2012 1 Dinar (pl. Dinara) = 100 Para (ISO-Code: RSD) Landeswährung Mattig Management

Mehr

Die Auswirkungen von Doppelbesteuerungsabkommen bei Auslandsinvestitionen

Die Auswirkungen von Doppelbesteuerungsabkommen bei Auslandsinvestitionen Die Auswirkungen von Doppelbesteuerungsabkommen bei Auslandsinvestitionen Unter besonderer Berücksichtigung der Staaten des Nahen und Mittleren Ostens NUMOV e.v. München, 30. Juni 2011 Dr. Thomas Wülfing

Mehr

Steuerliche Gewinnermittlung bei Unternehmen

Steuerliche Gewinnermittlung bei Unternehmen Steuerliche Gewinnermittlung bei Unternehmen Prof. Dr. Günther Strunk o. Professor für Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Steuerlehre und Prüfungswesen, an der Technischen Universität Ilmenau Priv.-Doz.

Mehr

RECHTSFORMWAHL UND STEUERLICHE RAHMENBEDINGUNGEN

RECHTSFORMWAHL UND STEUERLICHE RAHMENBEDINGUNGEN Eugen-Belz-Straße 13 83043 Bad Aibling 08061/4904-0 Orleansstraße 6 81669 München 089/41129777 kanzlei@haubner-stb.de RECHTSFORMWAHL UND STEUERLICHE RAHMENBEDINGUNGEN Existenz 2014, KU KO Rosenheim am

Mehr

Investments in Österreich

Investments in Österreich Investments in Österreich Lucie Vorlíčková, LL.M. Andreas Sauer, MAG Prag, am 15.3.2011 Themenübersicht 1. Warum in Österreich investieren? 2. Rechtsformwahl 3. Unternehmensbesteuerung 3.1 Highlights der

Mehr

Die Besteuerung von Dividenden, Zinsen und Lizenzen aus Deutschland

Die Besteuerung von Dividenden, Zinsen und Lizenzen aus Deutschland Die Besteuerung von Dividenden, Zinsen und Lizenzen aus Deutschland Dieses Infoblatt soll österreichische natürliche Personen und Kapitalgesellschaften, die in Deutschland weder Wohnsitz noch Betriebsstätte

Mehr

Montenegro. Mattig Management Partners. Grundzüge des Rechtssystems

Montenegro. Mattig Management Partners. Grundzüge des Rechtssystems Gesellschaftsformen Sozialversicherungsrecht Steuerrecht Doppelbesteuerungsabkommen Grundzüge des Rechtssystems Stand Juni 2012 1 Euro (pl.: Euro) = 100 Cent (ISO-Code: EUR) Landeswährung Mattig Management

Mehr