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2 IMPRESSUM Herausgeber: Uwe Kekeritz, MdB Platz der Republik 1, Berlin (030) , Wahlkreisbüro Fürth Mathildenstr. 24, Fürth (0911) , Redaktion: Uwe Kekeritz (verantwortlich), Lisa Badum, Florian Braunreuther Gestaltung: Florian Braunreuther Völlig überarbeitete Neuauflage, September Gedruckt auf 100% Recyclingpapier.

3 GLOBAL DENKEN, LOKAL HANDELN Liebe Leserinnen und Leser, Liebe Freundinnen und Freunde, Global denken und lokal handeln, darum geht's bei der Fairen Kommune. Als VerbraucherInnen machen wir Politik mit dem Einkaufswagen. Bei unserem täglichen Konsum entscheiden wir, welche Produkte wir unterstützen wollen und welche nicht. Noch weitaus größere Handlungsmöglichkeiten hat die öffentliche Hand. Die Kommunen zum Beispiel kaufen jährlich für 180 Milliarden Euro ein. Dabei spielen ökologische und faire Aspekte leider noch kaum eine Rolle. Das soll in der Fairen Kommune anders werden. Gemeinsam können wir es schaffen, dass unsere Welt gerechter wird, und das fängt bei uns vor der Haustür an. Mit der Fairen Kommune können wir in unseren Städten und Gemeinden erreichen, dass wir hier vor Ort unserer Verantwortung für die Eine Welt gerecht werden. Faire Kommune gleich Fairtrade-Town? Seit 2009 können sich Städte, Gemeinden und Landkreise in Deutschland um den Titel Fairtrade-Town bewerben. Der Titel ist geschützt und wird vom Verein Transfair für zwei Jahre vergeben. Wer Fairtrade-Town werden will, muss daher vorgegebene Kriterien erfüllen. Die Fairtrade-Town ist also ein erster guter und wichtiger Schritt auf dem Weg zur Fairen Kommune. Dieser Prozess schafft öffentliches Bewusstsein für den fairen Handel. Die Faire Kommune geht allerdings noch weiter. Für mich beinhaltet sie auch: Faire Beschaffung Förderung regionaler und ökologischer Lebensmittel Bildungsarbeit Faires Miteinander der Kulturen Partnerschaft auf Augenhöhe Lasst es uns gemeinsam anpacken. Gerne komme ich auch zu Euch vor Ort, um die Idee der Fairen Kommune vorzustellen. Herzliche Grüße Uwe Kekeritz JETZT WIRD UNSERE KOMMUNE FAIR - SEITE 3

4 WAS WOLLEN WIR ERREICHEN? Erster Schritt: Fairtrade-Town Im Gegensatz zur Fairen Kommune ist die Fairtrade-Town ein geschützter Begriff des Vereins TransFair. Als Fairtrade-Town darf sich nur eine Stadt, eine Gemeinde oder ein Kreis bezeichnen, die/der fünf vorgegebene Kriterien erfüllt. Die Zertifizierung erfolgt durch TransFair und ist kostenlos. Fünf Kriterien sind für eine Fairtrade-Town zu erfüllen: Eine ausführliche Liste gibt es hier: 1. Es liegt ein Beschluss der Kommune oder des Kreistages vor, dass bei allen Sitzungen der Ausschüsse und des Rates sowie im Bürgermeister- bzw. Landratsbüro Fairtrade-Kaffee sowie ein weiteres Produkt aus fairem Handel verwendet werden. Es wird die Entscheidung getroffen, als Stadt, Gemeinde oder Landkreis den Titel Fairtrade-Stadt bzw. Fairtrade-Gemeinde oder Fairtrade-Landkreis anzustreben. 2. Es wird eine lokale Steuerungsgruppe gebildet, die auf dem Weg zur Fairtrade-Stadt bzw. zur Fairtrade-Gemeinde oder zum Fairtrade-Landkreis die Aktivitäten vor Ort koordiniert. 3. In lokalen Einzelhandelsgeschäften werden gesiegelte Produkte aus fairem Handel angeboten, und in Cafés und Restaurants werden Fairtrade-Produkte ausgeschenkt (jeweils mindestens zwei). Wie viele Geschäfte und Gastronomiebetriebe dabei sein müssen hängt von der Einwohnerzahl der Stadt bzw. der Gemeinde oder des Landkreises ab. Eine Liste gibt es hier: 4. In öffentlichen Einrichtungen wie Schulen, Vereinen und Kirchen werden Fairtrade-Produkte verwendet und es werden dort Bildungsaktivitäten zum Thema Fairer Handel durchgeführt. TransFair 1992 startete der gemeinnützige Verein TransFair seine Arbeit mit dem Ziel, benachteiligte Produzentenfamilien in Afrika, Asien und Lateinamerika zu fördern und durch den fairen Handel ihre Lebens- und Arbeitsbedingungen zu verbessern. Als unabhängige Initiative handelt TransFair nicht selbst mit Waren, sondern vergibt das Fairtrade-Siegel für fair gehandelte Produkte auf der Grundlage von Lizenzverträgen. SEITE 4 - JETZT WIRD UNSERE KOMMUNE FAIR

5 5. Die örtlichen Medien berichten über alle Aktivitäten auf dem Weg zur Fairtrade-Stadt bzw. zur Fairtrade-Gemeinde oder zum Fairtrade-Landkreis. Am Ziel: Nachdem alle Kriterien erfüllt sind und TransFair dies geprüft hat, wird der Titel Fairtrade-Stadt bzw. Fairtrade-Gemeinde oder Fairtrade- Landkreis für zunächst zwei Jahre vergeben. Danach erfolgt eine Kontrolle, ob die Kriterien weiterhin erfüllt sind. Momentan gibt es über 90 Fairtrade- Towns in Deutschland. Die Zertifizierung als Fairtrade-Town ist für Kommunen leicht machbar. Sie setzt ein sichtbares Bekenntnis zum Fairen Handel. Für die BürgerInnen ist dieser Prozess gut nachvollziehbar, und sie können selbst aktiv werden. Darin liegt die große Bedeutung dieser Entwicklung. In der Kommune wird über die Thematik des Fairen Handelns nachgedacht und diskutiert. Jede Veränderung der Verhältnisse beginnt in den Köpfen der Menschen. Langenzenn (Landkreis Fürth) ist Fairtrade-Town Fair Trade ist eine wirkungsvolle Alternative in der Entwicklungspolitik und gelebte Nachhaltigkeit. Deshalb wurde auf Initiative des Klimatisch Langenzenn die Fairtrade-Zertifizierung Langenzenns angestoßen. Die Herausforderungen für die Zukunft Langenzenns als Fairtrade-Town wird u.a. auch ein faires Beschaffungskonzept für die Kommune sein, nachdem alle grundlegenden Anforderungen für das Fairtrade-Zertifikat erfüllt sind. Marianne Schwämmlein, Mitglied Steuerungsgruppe Fairtrade-Town Langenzenn, Grüne Kreisrätin Fürth-Land Steuerungsgruppe Fairtrade-Town Langenzenn (Marianne Schwämmlein ganz rechts) JETZT WIRD UNSERE KOMMUNE FAIR - SEITE 5

6 FAIRE BESCHAFFUNG Beschluss gegen Kinderarbeit Fairtrade-Towns entscheiden sich zuerst einmal für Kaffee, Tee, Schokolade oder Orangensaft aus fairem Handel. Es gibt jedoch noch weitere Produkte, die eine Kommune aus den Ländern des globalen Südens beschafft. So werden etwa Fußbälle und Spielzeug für Kindergärten, Steine für die Fußgängerzone oder Grabsteine, Blumen für Glückwunschkörbe oder Arbeits- und Dienstkleidung für Feuerwehr, Krankenhäuser und die Müllabfuhr eingekauft. Bei allen diesen Produkten müssen wir uns fragen: Werden Kinder für unsere Kommune ausgebeutet? Wir wollen keine Produkte aus ausbeuterischer Kinderarbeit für unsere Städte, Gemeinden und Landkreise. Ein erster Schritt ist ein Ratsbeschluss gegen ausbeuterische Kinderarbeit. Sozial-ökologische Beschaffung Soziale Kriterien Ein Beschluss gegen Kinderarbeit ist ein sogenanntes soziales Kriterium bei einer öffentlichen Ausschreibung. Damit hat sich die Erkenntnis durchgesetzt, dass Steuergelder sinnvoll verwendet werden müssen. Immerhin kaufen die Kommunen jährlich für 180 Milliarden Euro ein. So sollen Produkte, die die Stadt kauft, nicht in ausbeuterischer Kinderarbeit hergestellt werden. Dass sich Kommunen auf die ILO-Konvention berufen dürfen, ist rechtlich abgesichert, zumal Deutschland diese schon seit langem ratifiziert hat. Ziel ist außerdem, dass bei in Deutschland erbrachten Dienstleistungen keine Löhne unter Tarif bezahlt werden. Grundsätzlich sind auch weitere Kriterien bei der Auftragsausführung wie Entgeltgleichheit von Männern und WEITERFÜHRENDE LINKS HIERZU: Munderkingen wird fair Die Stadt in Baden-Württemberg will die Anwendung sozialer Kriterien erproben. Der Stadtrat hat den Beschluss gefasst, bei künftigen Ausschreibungen folgende grundsätzliche Regelungen in den neuen zusätzlichen Bedingungen für die Ausführung des Auftrages aufzunehmen: Der Auftragnehmer verpflichtet sich, bei der Herstellung der Leistung die ILO-Kernarbeitsnormen zu beachten und die Einhaltung der Mindestentlohnung bei der Ausführung zu garantieren. Über die Aufnahme weitergehender zusätzlicher Bedingungen, zum Beispiel zugunsten bestimmter Personengruppen, kann dann jeweils im speziellen Einzelfall der Ausschreibung bzw. der Leistung entschieden werden. SEITE 6 - JETZT WIRD UNSERE KOMMUNE FAIR

7 Frauen und die Berücksichtigung der Ausbildungsleistung von Betrieben nicht nur möglich, sondern sie müssten für jede Kommune selbstverständlich sein. WEITERFÜHRENDE LINKS: Öko-soziale Beschaffung jetzt Deutscher Städtetag Internationale Arbeitsorganisation Überprüfung sozialer Verantwortung entlang der Zulieferkette. Rechtlicher Praxis-Leitfaden Ökologische Kriterien Schließlich sollte eine Anschaffung auch ökologisch sinnvoll sein. Jedes Amt sollte etwa Recyclingpapier verwenden oder energiesparende Computer einkaufen. Die Recyclingfähigkeit von elektronischen Komponenten sollte bei der Beschaffung ebenfalls eine zentrale Rolle spielen. Seit der Modernisierung des Vergaberechts vom April 2009 ist das grundsätzlich möglich. Bei der konkreten Auftragsvergabe gibt es zahlreiche Hilfestellungen. WEITERFÜHRENDE LINKS: umweltbundesamt.de/produkte/beschaffung/ Ökologische Kriterien sind leichter anzuwenden, da sie mit dem Produkt in direktem Zusammenhang stehen. Nichts desto trotz sind soziale Kriterien ebenfalls rechtlich zulässig. Uwe Kekeritz in einer Näherei in El Salvador. Auch wenn sich die Arbeitsbedingungen, dank internationalem Druck verbessert haben, reicht der Lohn immer noch nicht. JETZT WIRD UNSERE KOMMUNE FAIR - SEITE 7

8 DIE FAIRE KOMMUNE IST REGIONAL UND BIO Bewusster Einkauf geht nicht nur bei Lebensmitteln und anderen Produkten, die von weither kommen. Wie sind die Kreisläufe in einer Kommune angelegt? Gibt es ein reichhaltiges Angebot an Lebensmitteln und Produkten aus der Region? Ferner sollten sich die Stadt, die Gemeinde oder der Landkreis dafür stark machen, dass zum Beispiel bei der Schulernährung Obst und Gemüse aus der Region verwendet werden. Manche Städte führen auch den Titel Citta del Bio, so etwa Lauf an der Pegnitz mit dem grünen Bürgermeister Benedikt Bisping. Die Ziele der Bio-Städte sind insbesondere die Förderung des Bio-Landbaus und der regionalen Produktion (regionale Wirtschaftskreisläufe) sowie die Förderung einer nachhaltigen Verbrauchs- und Esskultur und des Verzichts auf Gentechnik in Lebensmitteln. Was haben faire und regionale Produkte gemeinsam? Produkte aus fairem Handel und Produkte aus der Region stehen nicht in Konkurrenz zueinander, wenn es Produkte wie zum Beispiel Kaffee betrifft. Beiden ist gemein, dass sie weltweit für menschenwürdige Arbeitsbedingungen stehen. Strukturen stärken: Ihr Einkauf ermöglicht gerechte Preise für gute und geschmackvolle Produkte und stärkt Strukturen vor Ort. Vertrauen: Vertrauen in Produkte wird im zertifizierten fairen Handel durch unabhängige Kontrollen gestärkt. Produktionsbetriebe aus der Region bieten häufig auch die Gelegenheit zur Betriebsbesichtigung. Kontrolle vor Ort: Die Wertschöpfung und Kontrolle liegt bei beiden in der Erzeugerregion. CO 2 -sparend: Ein wachsender Anteil von Fairtrade-Lebensmitteln ist mittlerweile bio-zertifiziert. In jedem Fall gelten faire und regionale Produkte als relativ klimafreundlich, da regionale Produkte nur kurze Transportwege zurücklegen und fair gehandelte Produkte nur in seltenen Ausnahmefällen per Flugzeug transportiert werden. Konsum zur richtigen Zeit: Die meisten Fairtrade-Produkte sind ganzjährig verfügbar. Produkte aus der Region sind wiederum den Jahreszeiten unterworfen und regen dazu an, saisonal und nachhaltig zu konsumieren. In Sonthofen bringen regelmäßig das Festival Afrika meets Allgäu und ein faires Frühstück mit leckeren regionalen Milchprodukten die Aspekte regional und fair zusammen. WEITERFÜHRENDE LINKS: SEITE 8 - JETZT WIRD UNSERE KOMMUNE FAIR

9 PARTNERSCHAFT AUF AUGENHÖHE Städtepartnerschaften Zu einer richtigen Partnerschaft mit den Ländern des Südens gehört ein Austausch auf Augenhöhe. Das kann etwa durch Städtepartnerschaften geschehen. Hier wird tatsächlich kommunale Entwicklungszusammenarbeit geleistet. Zugleich muss diese Arbeit natürlich abgestimmt sein mit der großen Entwicklungszusammenarbeit des Bundes und die multilateraler Organisationen. Solch eine Partnerschaft fördert nicht nur die Entwicklung in ärmeren Ländern, sondern ist immer auch ein gesellschaftliches Entwicklungsprogramm für die PartnerInnen in den entwickelten Ländern. Also auch wir profitieren und lernen von der gegenseitigen Beziehung. Ein gutes Miteinander Fairness ist aber nicht nur im grenzüberschreitenden Austausch wichtig. Wir sind eine bunte Gesellschaft geworden. In Nürnberg leben zum Beispiel Menschen aus über 165 Nationen friedlich miteinander. Auch im täglichen Umgang müssen wir eine faire Gesellschaft sein. Kommunale InteressensvertreterInnen wie der Integrationsbeirat spielen dabei eine große Rolle. Teilhabe an Bildung durch offene Kitas, Schulen und Jugendeinrichtungen sind wichtig. Teilhabe am Arbeitsmarkt kann durch Vorbildfunktion der Kommune gefördert werden. Kein Mensch ist illegal In letzter Zeit möchten immer mehr BürgerInnen Kontakt zu den Menschen aus der Aufnahmeeinrichtung in ihrem Ort bekommen: Hier warten Menschen auf den Fortgang ihres Asylverfahrens. Trotz Sprachbarriere kann die Kommunikation gelingen. Exemplarisch hierfür steht der Verein Freund statt Fremd, der in Bamberg und Forchheim aktiv ist. Studierende geben Deutschkurse und tauschen sich mit den Menschen in den Einrichtungen aus: JETZT WIRD UNSERE KOMMUNE FAIR - SEITE 9

10 WIE SCHAFFEN WIR ES? Andere begeistern Die Idee ist geboren und der Weg vorgezeichnet. Nur wie soll die Ratsmehrheit überzeugt werden? Eine Faire Kommune ist hervorragende Eigenwerbung und erhöht die Lebensqualität. Diese Argumente können breiten Anklang in der Stadt-Gesellschaft finden. Wichtig ist: Die Idee der Fairen Kommune braucht ein breites gesellschaftliches Bündnis. Dafür müssen möglichst alle Parteien, Kirchen, Umweltverbände, Agenda 21-Gruppen, Moscheegemeinden, die Israelitische Gemeinde, der Weltladen, Einzelhandel, Gastronomie, Jugendverbände und Sportvereine angesprochen werden. Das Wichtigste ist nicht die Antragstellung, sondern ein großes Netzwerk im Vorfeld. Erst wenn wichtige MultiplikatorInnen und EntscheidungsträgerInnen überzeugt sind, kann im Rat ein Antrag gestellt werden. Dabei empfiehlt es sich, nicht nur für das Projekt der Fairtrade-Town, sondern langfristig auch für die Faire Kommune eine Steuerungsgruppe einzurichten. Die TeilnehmerInnen sollten ebenfalls aus verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen kommen (Verwaltung, Verbände, Parteien, Wirtschaft, Kirchen etc.) Bewusstsein schaffen Faire Produkte sind lecker und machen Spaß, das zeigen viele Aktionsideen: Eine große öffentliche Kaffeepause, Bohnen rösten, Cocktails mixen, eine Probieraktion mit fairer Schokolade sind nur einige Möglichkeiten. So werden die BürgerInnen auf lockere Art an das Thema herangeführt. Weitere Anregungen finden sich in Uwes Aktionsreader: Gegenargumente entkräften Immer wieder sind wir auf dem Weg zur Fairen Kommune mit Einwänden konfrontiert. Die wichtigsten Gegenargumente sind häufig: O Hohe Kosten P Aber beim Kaffee zum Beispiel ist der preisliche Unterschied zwischen fair gehandeltem und konventionellem Kaffee in der Praxis nahezu unbedeutend. In der Stadtverwaltung Neuss machte der Unterschied einen Aufpreis von knapp drei Cent pro Tasse aus. P Außerdem ist Kaffee ein Luxusgut. Der konventionelle Handel verwendet Kaffee als Lockvogelprodukt und kann Kaffee nur so billig anbieten, weil er mit anderen Produkten Gewinn erzielt. Er erhofft sich, über den billigen Kaffee KundInnen anzulocken, die dann weitere Produkte kaufen. P Zudem sind in der Regel Qualität und Ergiebigkeit des fairen Produkts besser als bei konventionellem Kaffee. So können konventionelle Kaffeemischungen lediglich 88 Prozent Kaffee (somit 12 Prozent Zucker und Füllstoff) enthalten, was auf der Packung häufig nicht gleich ersichtlich ist. SEITE 10 - JETZT WIRD UNSERE KOMMUNE FAIR

11 P Auch für alle anderen fairen Produkte gilt: Faire Produkte sind meist nur unwesentlich teurer als konventionelle Produkte. Die Qualität ist besser, weil Gesundheit und die Lebensverhältnisse der ArbeiterInnen in Betracht gezogen werden. Darum wird auch mit anderen Ressourcen, wie Wasser, Energie und Boden sorgsamer umgegangen. Wenn beispielsweise weniger Pestizide versprüht werden, um die ArbeiterInnen zu schützen, bleiben nicht so viele Rückstände in den Waren zurück, die wir dann kaufen. Wenn Bäuerinnen und Bauern sich fortbilden können und auf Bioanbau umstellen, kommt uns das ebenfalls zugute. P Konventionelle Produkte sind eigentlich zu billig, als dass sie ohne Ausbeutung von Mensch, Tier und Umwelt hergestellt werden könnten. P Die Fairtrade-Organisation hat keinen Einfluss darauf, wie teuer ein Fairtrade Produkt über den Mindestpreis hinaus im Laden angeboten wird. Der Bezug über den Weltladen gewährleistet auf jeden Fall eine gemeinwohlorientierte Verwendung des Gewinns. Hier gibt es Schaubilder, wie sich der Preis für ein Produkt zusammensetzt: fairtrade-leipzig.de/preise-und-kosten O Rechtsunsicherheit P Unbestritten bleibt das Vergaberecht ein schwieriges Gebiet. Die Grundsätze der Wettbewerbsfreiheit und Diskriminierungsfreiheit müssen strikt eingehalten werden. Dennoch gibt es ausreichend Hilfestellungen (siehe Weiterführende Informationen ) für die öffentliche Hand und viele Praxisbeispiele für eine rechtssichere Ausschreibung. Uwe Kekeritz diskutiert über die Faire Kommune. JETZT WIRD UNSERE KOMMUNE FAIR - SEITE 11

12 P Die wichtigste Neuerung im Vergaberecht war die Änderung im Gesetz für Wettbewerbsbeschränkungen, sodass es unstrittig ist, dass soziale und ökologische Kriterien grundsätzlich zulässig sind. Große Kommunen wie Nürnberg haben auf dem Rechtsweg schon wichtige Entscheidungen vor dem Bayerischen Verfassungsgericht erstritten: So ist etwa zweifelsfrei festgestellt, dass Kommunen in ihrer Friedhofssatzung Steine aus ausbeuterischer Kinderarbeit verbieten können. O Regelungen können nicht garantiert werden P Klar gibt es keine hundertprozentige Garantie für faire Arbeitsbedingungen. Je mehr Privatpersonen, Verbände und Kommunen jedoch darauf drängen, je mehr die Öffentlichkeit kritisch über ungerechte Arbeitsbedingungen berichtet, desto größer wird der Druck auf die HerstellerInnen. Seriöse Siegel garantieren eine Rückverfolgbarkeit. P Fairtrade-Siegel (Fairtrade Labelling Organisations International, FLO): Das Siegel beinhaltet den di- rekten Handel mit den Produzentengruppen ohne ZwischenhändlerInnen, Vorfinanzierung und langfristige Lieferbeziehungen sowie ökologische Standards. Außerdem wird ein Mindestpreis garantiert, der die Lebenshaltungs- und Produktionskosten der Produzierenden decken soll. Zudem gibt es eine Sozialprämie für ökonomische und soziale Entwicklungsprojekte. P Siegel für Steine (XertifiX): Ein Importeur von indischen Natursteinen unterschreibt einen Lizenzvertrag mit XertifiX Deutschland und akzeptiert die darin enthaltenen Bedingungen. Der indische Exporteuer willigt schriftlich ein, dass Kontrolleure jederzeit und unangekündigt seine Steinbrüche, Fabriken und sonstige Stationen der Wertschöpfungskette betreten dürfen. Werden Kinder beschäftigt, organisiert XertifiX Rehabilitations- und Bildungsmaßnahmen. Nur wenn dauerhaft keine Kinder beschäftigt sind und der gesetzliche Mindestlohn gezahlt wird, erhält der Importeur das Siegel. Nichts überzeugt mehr als erfolgreiche Praxisbeispiele P Langenzenn und viele andere Fairtrade-Towns P Biometropole Nürnberg, P Soziale Vergabepraxis: Stadt Munderkingen, P Regional und Fair: Sonthofen, Festival Afrika im Allgäu, P Freund statt Fremd in Bamberg, P Städtepartnerschaft zwischen Nürnberg/Erlangen und San Carlos in Nicaragua. Seit 25 Jahren besteht die Partnerschaft. Der regelmäßige Jugendaustausch hat zu zahlreichen, engen persönlichen Beziehungen geführt. ww.nica-nuernberg.de SEITE 12 - JETZT WIRD UNSERE KOMMUNE FAIR

13 WAS GIBT ES POLITISCH NOCH ZU TUN? Nicht alles können Ehrenamtliche vor Ort allein leisten. Deshalb...fordern wir den gezielten Ausbau kommunaler entwicklungspolitischer Maßnahmen. Zugleich müssen zivilgesellschaftliche Organisationen auf regionaler Ebene in ihrem Engagement stärker unterstützt werden. Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) sollte sich hier ein Vorbild an Dänemark und den Niederlanden nehmen, wo dies seit Jahren gängige Praxis ist....müssen Bund, Länder und Kommunen Möglichkeiten zu einer verstärkten Kooperation in entwicklungspolitischen Fragen entwickeln. Nur durch eine gemeinsame, abgestimmte und kohärente Entwicklungszusammenarbeit kommen wir den gesteckten Zielen näher....müssen Bund und Länder eine detaillierte Abstimmung für mehr Bildung in Deutschland im Bereich der nachhaltigen Entwicklung erarbeiten und in ihrer Schulpolitik berücksichtigen....fordern wir einen internationalen Leitfaden der Kommunen, der auch die Verpflichtungen von Bund und Ländern bezüglich finanzieller Hilfen definiert. Dieser Leitfaden muss auch über die Beratungs- und Koordinationsleistungen von Bund und Ländern Auskunft geben....braucht es den Ausbau zentraler Servicestellen, um insbesondere kleinen Kommunen beim Start in das faire Beschaffungswesen behilflich zu sein....ist eine gezielte Unterstützung für eine intensive Zusammenarbeit von entwicklungspolitischen Organisationen mit MigrantInnen erforderlich....darf sich eine Integrationsstrategie nicht nur auf die Defizite und Probleme der MigrantInnen beziehen, sondern muss einen Fokus auf deren Potenziale setzen - insbesondere in entwicklungspolitischen Fragen. JETZT WIRD UNSERE KOMMUNE FAIR - SEITE 13

14 WEITERFÜHRENDE INFORMATIONEN Servicestelle Kommunen in der Einen Welt Umfangreiche Praxisleitfäden und Beratungsangebote insbesondere zum fairen Beschaffungswesen: Kampagne gegen ausbeuterische Kinderarbeit Übersicht aller Kommunen mit Beschlüssen gegen Kinderarbeit, Beschlussvorlagen und Infos zur ausbeuterischen Kinderarbeit: Internationale Arbeitsorganisation (ILO) Viele Infos zu den Arbeitsbedingungen weltweit, Übersicht über anerkannte Arbeitsrechte und zugehörige internationale Erklärungen: Kampagne für faire Kleidung Hintergrundinformationen zu den Arbeitsbedingungen in der Bekleidungsindustrie. Hinweise zur fairen Beschaffung von Textilien: Kampagne für fair produzierte elektronische Geräte Die Bedingungen der IT-Produktion sind schwer nachzuverfolgen. Informationen dazu und welche Möglichkeiten trotzdem bestehen: Berücksichtigung sozialer Belange im Vergaberecht Praxisleitfaden von BMZ und Städtetag zur Einführung eines fairen Beschaffungswesens für Länder und Kommunen: SEITE 14 - JETZT WIRD UNSERE KOMMUNE FAIR

15 Die Links zu hier den hier genannten Informationsmaterialien finden sich gesammelt unter: ICLEI Local Governments for Sustainability, weltweite Dachorganisation der Agenda 21-Initiativen. Aktuelle Informationen und Praxisbeispiele: Kompass Nachhaltigkeit Datenbank mit Informationen zu Produktsiegeln für soziale und ökologische Beschaffung: Kommunen und Eine Welt Veröffentlichung des Eine Welt Netzwerks Bayern mit Beispielen entwicklungspolitisch aktiver Kommunen in Bayern: Arbeitsgemeinschaft der Eine-Welt-Netzwerke Zusammenschluss der entwicklungspolitischen Netzwerke der Länder. Vernetzung und gemeinsame Aktionen von Kommunen und NGOs: Kommunale Partnerschaften und Netzwerke Veröffentlichungen der Heinrich Böll Stiftung mit vielen Praxisbeispielen und Hintergrundinformationen: Rat der Gemeinden und Regionen Europas Europaweiter Verband der Kommunen und Gebietskörperschaften. Ein Schwerpunkt ist die kommunale Entwicklungszusammenarbeit: JETZT WIRD UNSERE KOMMUNE FAIR - SEITE 15

16 JETZT WIRD UNSERE KOMMUNE FAIR TIPPS FÜR DIE PRAXIS DARUM GEHT ES Global denken und lokal handeln, darum geht's bei der Fairen Kommune. Die zum Beispiel Kommunen kaufen jährlich für 180 Milliarden Euro ein. Dabei spielen ökologische und faire Aspekte leider noch kaum eine Rolle. Das soll in der Fairen Kommune anders werden. Seit 2009 können sich Städte, Gemeinden und Landkreise in Deutschland um den Titel Fairtrade-Town bewerben. Die Fairtrade-Town ist ein erster guter und wichtiger Schritt auf dem Weg zur Fairen Kommune. Die Faire Kommune geht allerdings noch weiter. Sie setzt auf Faire Beschaffung, Förderung regionaler und ökologischer Lebensmittel, Bildungsarbeit, Faires Miteinander der Kulturen sowie Partnerschaft auf Augenhöhe. DAS IST DRIN IN DER BROSCHÜRE Was wollen wir erreichen? - Erster Schritt: Fairtrade-Town Faire Beschaffung - Beschluss gegen Kinderarbeit - Sozial-ökologische Beschaffung Die Faire Kommune ist regional und bio Partnerschaft auf Augenhöhe Wie schaffen wir es? - Andere begeistern - Bewusstsein schaffen - Gegenargumente entkräften Was gibt es politisch noch zu tun? Weiterführende Informationen

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