Christiane Droste Fachgespräch Demografischer Wandel und Gender / Überparteiliche Fraueninitiative Berlin

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1 Christiane Droste Fachgespräch Demografischer Wandel und Gender / Überparteiliche Fraueninitiative Berlin

2 Pilotprojekt Rahmenbedingungen Historie Projektkontext ExWoSt Forschungsfeld Modelle genossenschaftlichen Wohnens / Gender Mainstreaming Koalitionsvereinbarungen 2001 /2006 Gender Mainstreaming Strategie seit 2000 Gleichstellungspolitisches Rahmenprogramm Demografiekonzept seit 2009 seit 2009 Vielfalt fördern in Wohnungsbaugenossenschaften Qualitätssicherung durch Gender Mainstreaming Ziele: Kompetenzbildung + Qualitätsentwicklung Public-Private-Partnership Dokumentation/Wissenstransfer

3 Ergebnisse der ExWoSt Studie allgemein Bestand Attraktivität genossenschaftlichen Wohnens für Frauen traditionelle Anpassungsfreudigkeit von Genossenschaften an neue Lebensstile Raumstrukturen für Gemeinschaftsorientierung Gestaltungsqualität des direkten Wohnumfeldes Organisations - struktur Bundesweiter Vergleich: Dominanz von Männern in Vorständen /Aufsichtsräten Quartier Service, kurze Wege, quartiersorientierte Bestandspflege im Wohnumfeld Zielgruppen Gremien Transparenz von Budgets, Mitbestimmung Bewusstsein für Gender + Diversity / Leitbild / Marketing begrenzt Datengrundlagen für systematisches Handeln fehlen weitgehend Differenzen: Dimension von Genossenschaften / Repräsentation von Frauen / Altersgruppen in den verschiedenen Gremien Zeitstrukturen von Gremienarbeit Geschlechter- und kulturelle Differenz in Ehrenamtsstrukturen bildet sich ab

4 Projektstruktur I AUFTAKTWORKSHOP Juni 2008 Gute Gründe, Gender in den Mainstream genossenschaftlichen Handelns zu bringen JULI DEZEMBER 2009 II PROJEKTPHASE Pilotprojekt I Pilotprojekt II Pilotprojekt III Pilotprojekt IV Etablierung einer Steuerungsrunde / Vermittlung Fachwissen Gender Orts- und Zielgruppenanalyse Handlungsfeld Interkulturelle Kommunikation Etablierung einer Steuerungsrunde / Vermittlung Fachwissen Gender Orts- und Zielgruppenanalyse, Handlungsfeld Wohnumfeld Etablierung einer Steuerungsrunde / Vermittlung Fachwissen Gender Orts- und Zielgruppenanalyse Handlungsfeld Alternsgerechte Bestandsanpassung Etablierung einer Steuerungsrunde / Vermittlung Fachwissen Gender Orts- und Zielgruppenanalyse Handlungsfeld Marketing / Gender Diversity gerechtes Wohnen Recherche in ausgewählten europäischen Ländern: Integration und Beteiligung von MigrantInnen Wissenstransfer in die Genossenschaft, die zu diesem Handlungsfeld arbeitete III Projektintegrierende interne Fachtagung Dez 2010 IV ÖFFENTLICHE FACHTAGUNG Mai 2010 Genossenschaftliches Wohnen als selbstbestimmte Wohn- und Lebensform: Innovation durch Gender sensible Praxis und Reflektion internationaler Erfahrungen

5 Gender Bau- und Wohnungsgenossenschaft 1892 eg Ausgewählte Handlungsfelder I Interkulturelle Kommunikation

6 Ausgewählte Handlungsfelder I Interkulturelle Kommunikation Zielgruppen: ältere deutschstämmige Mitglieder, Familien anderer Herkunftsländer, Kinder + Jugendliche unterschiedlicher Kulturen Hamam statt Waschhaus? Waschcafé am Spielplatz? Bildquellen 1892 eg: gender+ / 1892 eg/boek

7 Einführungsworkshop Gender-Aspekte in der Freiraumgestaltung Zielvereinbarungen Ortsbegehung Zielgruppenanalyse "Bewohnerschaft" Steuerungsrunden Zukunftswerkstatt I Kritik und Visionen Gender Charlottenburger Baugenossenschaft eg Ausgewählte Handlungsfelder II Wohnumfeld Zukunftswerkstatt II Was ist möglich, was nicht? Realisierung Auswertung des Prozesses Evaluation 2011? Aktivierende Befragung? Fotos/ Grundmodelle gender+

8 Ausgewählte Handlungsfelder II Wohnumfeld Fotos: gender+ Plan: Katharina Niproschke

9 Bildquellen: BWV Gender Gender Verteilung nach Altersgruppen und Geschlecht 20 15,4 14,3 15 Prozent Beamten-Wohnungs-Verein zu Köpenick Ausgewählte Handlungsfelder III Service 15,5 12,6 14,2 11, ,9 4,9 4,9 1, Altersgruppen in Jahren 80+ N= M N= F

10 Gender Ausgewählte Handlungsfelder III Service Bildquelle gender+

11 Ausgewählte Handlungsfelder IV Marketing Einführungsworkshop Gender-Aspekte in Architektur und Wohnen frauengerechtes Wohnen +alternsgerechtes Wohnen - technisch / sozial Zielgruppenanalyse Workshop II - Gender-Marketing Kriterien gendergerechten Marketings Bevölkerungsentwicklung +Zielgruppe Frauen Exkursion generationenübergreifende und frauengerechte Wohnprojekte in Berlin Workshop III + IV Beteiligungskonzept generationenübergreifendes und frauengerechtes Wohnen Beteiligungsstruktur generationenübergreifender Service Bildquellen: Marzahner Tor eg Auswertung des Prozesses Gender Marzahner Tor eg Ortsbegehung

12 Stolpersteine / Erfolgsfaktoren /Ausblick Raum finden für Dialog/Lernprozesse unternehmensintern Qualitätsdifferenz Beratung zu vs Durchführung für Risiko Senatsverwaltung: führt offener Beratungsprozess zu Produkt? - Projektorientierung + WS-Struktur / Sichtbarkeit Ergebnisse Commitment der Vorstände / Senatsverwaltung + Einbindung Externer (ergänzendes Fachwissen) Auswertung der Prozesse / Fachtagung Wissenstransfer in die Praxis / Arbeitshilfen / Folgeprojekte Übertragung auf andere Wohnungsmarktsegmente Bindende Kriterien entwickeln für aktuelle wohnungspolitische Konzepte/Fördermaßnahmen >>

13 Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit! Christiane Droste Sie finden die Projektdokumentation und weitere Informationen zum download unter:

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