DEKORATIVE KOSMETIK GESICHTS- UND KÖRPERPFLEGE MUNDHYGIENE. ZWISCHENBERICHT Januar bis Juni 2006

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1 DEKORATIVE KOSMETIK GESICHTS- UND KÖRPERPFLEGE MUNDHYGIENE ZWISCHENBERICHT Januar bis Juni 2006

2 DR. SCHELLER COSMETICS AG auf einen Blick KENNZAHLEN zum 30. Juni in T Umsatzentwicklung Umsatzerlöse (netto) Kernländer (in %) Ertragslage Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit Jahresüberschuss/-fehlbetrag Umsatzrendite (netto, in %) -0,40-0,32 Personalaufwand Umsatz pro Mitarbeiter 97,79 96,10 Finanzlage Anlageinvestitionen Abschreibungen Flüssige Mittel Vermögens- und Kapitalstruktur Anlagevermögen Umlaufvermögen Bilanzsumme Eigenkapital Verbindlichkeiten Ergebnis nach DVFA / SG Gesamt Ergebnis je Aktie (in Euro) 0,00 0,02 Mitarbeiter im Durchschnitt (ohne Auszubildende) FINANZKALENDER 15. August 2006 Veröffentlichung 6-Monatsbericht November 2006 Veröffentlichung 9-Monatsbericht 2006 Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an: DR. SCHELLER COSMETICS AG Investor Relations Schillerstraße D Eislingen Telefon: +49(0) Telefax: +49(0) WKN ISIN DE Seite 2 von 8

3 GESCHÄFTSENTWICKLUNG KONZERN Die an sich positive Entwicklung der Firma aus dem Jahr 2005 setzt sich im zweiten Quartal 2006 grundsätzlich fort. Die Aufhellung des Konsumklimas hat den Trend etwas verstetigt, wenngleich keine Entspannung an der Preisfront zu erwarten ist und der Druck auf Margen und Innovationsraten anhält. Der Konzern-Umsatz liegt mit T um rd. 450 T über dem entsprechenden Wert des Vorjahres (+1,28%). Das verbesserte Bruttoergebnis ( T ) vom Umsatz ist vor allem auf den Rückgang des Materialeinsatzes zurückzuführen. Dieser lag um 600 T unter dem des Vorjahres, in welchem deutliche Wertberichtigungen im Umlaufvermögen stattgefunden hatten. Die im Vergleich zum Vorjahr deutlich höheren Marketing- und Vertriebsaufwendungen (+837 T ) entsprechen den strategischen Schwerpunkten von Marketingaktivitäten vor allem im 2. Quartal. Sie sind daher als vorübergehend überproportional anzusehen. Im Jahresverlauf ist hier mit einer Reduzierung auf den langjährigen Schnitt zu rechnen. Das Finanzergebnis betrug -637 T und ist damit erheblich besser als im Vorjahr (-780 T ). Dies ist jedoch hauptsächlich auf Effekte aus dem ersten Quartal 2006 zurückzuführen, während im zweiten Quartal 2006 ein deutlich gegenläufiger Trend zu verzeichnen war: höhere Forderungen und Lagerbestände sowie signifikant gestiegenes Zinsniveau bei den kurzfristigen Bankverbindlichkeiten. Das operative Ergebnis des Konzerns (EBIT) liegt mit 489 T leicht unter dem des Vorjahres (503 T ). Allerdings ist dieses Ergebnis stark durch zusätzliche Wertberichtigungen in Lagerbestand und Forderungen sowie dem entstandenen Verlust der polnischen Tochterfirma (rd T ) geprägt. Das Ergebnis nach Steuern ist mit -154 T (Vorjahr: -118 T ) als unbefriedigend anzusehen. Das Ergebnis je Aktie beträgt -0,02. SEGMENTE IM ÜBERBLICK GESCHÄFTSENTWICKLUNG NACH UNTERNEHMENSBEREICHEN T T Nettoumsatz Dekorative Kosmetik Gesichts- und Körperpflege Zahn- und Mundpflege Operatives Ergebnis Dekorative Kosmetik Gesichts- und Körperpflege Zahn- und Mundpflege Ergebnis Dekorative Kosmetik Gesichts- und Körperpflege Zahn- und Mundpflege WKN ISIN DE Seite 3 von 8

4 GESCHÄFTSENTWICKLUNG NACH KERNLÄNDERN* / MÄRKTEN * Deutschland, Russland, Slowenien, Polen bis bis T T Nettoumsatz Kernländer Sonstige Ergebnis Kernländer Sonstige Dem Rückgang des Umsatzes in der dekorativen Kosmetik von rund 200 T standen Umsatzzuwächse in den Bereichen Mund- und Zahnpflege sowie Gesichts- und Körperpflege von rund 600 T gegenüber. Das stark negative operative Ergebnis im Bereich Gesichts- und Körperpflege ist stichtagsbezogen vorübergehender Natur. Der Anstieg bei den Marketing- und Vertriebskosten in den Bereichen Dekorative Kosmetik und Zahn- und Mundpflege ist im Wesentlichen auf saisonal bedingte Schwerpunkte in den Marketingaktivitäten zurückzuführen. Aufgrund der beschriebenen saisonalen Belastungen verbesserte sich das Ergebnis nur mäßig. Im Bereich der Kernländer konnte der Umsatz die Erwartungen aufgrund von Auftragsverschiebungen und Abbau von Lagerbeständen in Russland sowie ungenügendem Abverkauf in Polen bei weitem nicht erfüllen. VERMÖGENSLAGE KONZERN Die Vorräte stiegen im Vergleich zum Jahresanfang und zum entsprechenden Vorjahreswert auf 12,7 Mio.. Ebenso deutlich war der Anstieg bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (+4,9 Mio. ), was hauptsächlich darauf zurückzuführen ist, dass die Forderungen an einen Großkunden derzeit nicht an Factoring-Unternehmen verkauft werden. Die langfristigen Schulden haben sich gegenüber dem Vorjahr um rd. 2,8 Mio. verringert. Die kurzfristigen Schulden haben sich deutlich (+7,5 Mio. ) erhöht, was einerseits auf die Umschichtung langfristiger in kurzfristiger Bankschulden, zum anderen auf die geschilderten aktivischen Veränderungen und die Zunahme bei den Rückstellungen im Wesentlichen solche für Boni und Werbekostenzuschüsse - zurückzuführen ist. FINANZLAGE KONZERN Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit betrug -5,8 Mio.. Dies ist vor allem Folge der starken Zunahme von Vorräten und Forderungen (-7,3 Mio. ). Der Cashflow aus Investitionstätigkeit beträgt rund -3,8 Mio., der aus Finanzierungstätigkeit rund -1,6 Mio.. Dem stehen operative Zuflüsse von rund 500 T gegenüber. SONSTIGE ANGABEN INVESTITIONEN Im Berichtszeitraum wurden rund 3,8 Mio. in das Sachanlagevermögen und immaterielle Vermögensgegenstände investiert. MITARBEITER Der durchschnittliche Personalbestand ist gegenüber dem Jahr 2005 mit 398 Mitarbeitern konstant (inklusive 14 Auszubildender in 2005 und 16 Auszubildender in 2006). WKN ISIN DE Seite 4 von 8

5 BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN Für diesen Zwischenbericht wurden die Werte unter Anwendung der International Financial Reporting Standards (IFRS) ermittelt. Auf den Zwischenabschluss wurden die gleichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wie auf den Jahresabschluss 2005 angewendet. Der Zwischenbericht wurde von den Wirtschaftsprüfern nicht geprüft. CORPORATE GOVERNANCE Die Entsprechenserklärung von Aufsichtsrat und Vorstand für das Geschäftsjahr 2005 zu den Empfehlungen des Deutschen Corporate Governance Kodex gemäß 161 AktG wurde Ende Dezember 2005 abgegeben und ist über unsere Homepage dauerhaft zugänglich. AUSBLICK 2006 Wir erwarten für 2006 keine deutliche Änderung der gesamtwirtschaftlichen Situation gegenüber dem Vorjahr. Für unsere Einschätzung gehen wir weiter von insgesamt stagnierenden Märkten aus. Trotz einiger positiver Trends rechnen wir in den großen Märkten Westeuropas nicht mit einer nachhaltigen Belebung. Darüber hinaus ist davon auszugehen, dass das starke Wachstum Asiens weiterhin eine hohe Nachfrage nach Rohstoffen und Energie zur Folge haben wird. Wir erwarten daher auf dem gesamten Rohstoffmarkt keine grundlegende Entspannung der Preissituation. Der Vorstand Reinhold Schlensok Dr. Sebastian Feichtmair Dr. Ulrich Scheller Vorsitzender des Vorstands Mitglied des Vorstands Mitglied des Vorstands WKN ISIN DE Seite 5 von 8

6 KONZERN-GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG 1. Januar bis 30. Juni in T Umsatzerlöse Umsatzkosten Bruttoergebnis vom Umsatz Marketing- und Vertriebskosten Allgemeine Verwaltungskosten Operatives Ergebnis Sonstige Erträge Sonstige Aufwendungen Finanzerträge Finanzaufwendungen Anteile am Gewinn assoziierter Unternehmen 12 0 Ergebnis vor Steuern Ertragssteueraufwand Jahresüberschuss Ergebnis je Aktie -0,02-0,02 KONZERN-EIGENKAPITALVERÄNDERUNGSRECHNUNG zum 30. Juni Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklagen Sonstige Rücklagen Gewinnrücklagen Eigene Anteile Summe T T T T T T Saldo zum 01. Januar Jahresüberschuss Fremdwährungsumrechnung Saldo zum 30. Juni WKN ISIN DE Seite 6 von 8

7 KONZERN-BILANZ AKTIVA A. Langfristige Vermögenswerte T T T Sachanlagen Immaterielle Vermögensgegenstände Anteile an assoziierten Unternehmen B. Kurzfristige Vermögenswerte Vorräte Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Steuerforderungen Vorauszahlungen Sonstige Forderungen Zahlungsmittel und kurzfristige Einlagen Bilanzsumme PASSIVA A. Eigenkapital Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklagen Eigene Anteile Währungsumrechnung Gewinnrücklagen B. Langfristige Schulden Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten Pensionsrückstellungen Verbindlichkeiten aus Finanzleasingverträgen Passive latente Steuern C. Kurzfristige Schulden Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen Rückstellungen Verbindlichkeiten aus Steuern Verbindlichkeiten aus Finanzleasingverträgen Sonstige Schulden Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten Bilanzsumme WKN ISIN DE Seite 7 von 8

8 KONZERN-KAPITALFLUSSRECHNUNG 1. Januar bis 30. Juni T T 1. Jahresüberschuss vor Zinsen und Ertragssteuern /- Abschreibungen/Zuschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens /- Zunahme/Abnahme der Pensions-Rückstellungen /+ Gewinn/Verlust aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens /+ Zunahme/Abnahme der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind /- Zunahme/Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind /- Gezahlte Steuern = Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen Auszahlungen aus dem Erwerb von konsolidierten Unternehmen und sonstigen Geschäftseinheiten = Cashflow aus der Investitionstätigkeit Auszahlungen aus der Tilgung von Schulden aus Finanzierungsleasing Auszahlungen aus der Tilgung von Krediten Erhaltene Zinsen Gezahlte Zinsen = Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelfonds (Summe aus Zf. 8., 12., 17.) /- Wechselkursbedingte Änderungen der Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente Finanzmittelfonds zum = Finanzmittelfonds zum Zusammensetzung des Finanzmittelfonds Zahlungsmittel und kurzfristige Einlagen Kurzfristige Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten WKN ISIN DE Seite 8 von 8

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