Maßnahmen zur Markterschließung in Hamburg

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1 Maßnahmen zur Markterschließung in Hamburg Dr. Matthias Sandrock Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt Hamburg Reicht die Sonne in Hamburg aus?

2 80 % der Wohnungen in Mehrfamilienhäusern Wo stehen wir heute? Zahlen nach Landesprogramm HH Ca Anlagen insgesamt gefördert Ca m² Aperturfläche 100 Anlagen > 30 m² MFH 13% Sonstige 10% Aperturfläche in % Bäder 27% 160 Anlagen auf Mehrfamilienhäusern 12 gewerbliche Wohnungsunternehmen Davon 5 Unternehmen mit mehr als 3 Anlagen EFH 50%

3 Kooperation mit Marktpartnern... Kooperation der Stadt mit Marktpartnern Seit 1995: Themen: - Öffentlichkeitsarbeit - Information und Beratung - Schulung von Handwerksbetrieben Partner: ASRE, Architektenkammer, Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt, DGS, Eurosolar, HEW, Innung SHK, Verband norddeutscher Wohnungsunternehmen, ZEWU der Handwerkskammer Hamburg Seit 1998: Themen: - Wärmeschutz im Altbaubestand - Nutzung erneuerbarer Energien - Etablierung der Passivhaus-Bauweise Partner: 60 Organisationen aus Handwerk, Architekten und Ingenieuren, Wohnungswirtschaft, Hauseigentümern und Mietern, Behörden, Umweltverbänden und Bildungseinrichtungen

4 Werben, Informieren, Beraten...

5 PR-Kampagnen, Plakataktionen, events... PR-Kampagnen mit Aktionswochen Großflächenplakate Solarmarkt mit dem Handwerk in der Innenstadt Information Modellprojekte Weiterbildung Förderung Qualitätssicherung Ordnungsrecht Gedrucktes Material für Hausbesitzer und Wohnungsunternehmen Solar-Quartettt

6 SolarZentrum Hamburg individuelle Information Seminare für Hausbesitzer Expertenkreise Projektberatung vor Ort Monitoring Träger: DGS Deutsche Gesellschaft für Sonnenenergie ZEWU der Handwerkskammer Hamburg im Auftrag der Behörde SolarZentrum Hamburg Information Modellprojekte Weiterbildung Förderung Qualitätssicherung Ordnungsrecht Zeigen, dass es funktioniert...

7 150 solare Projekte auf öffentlichen Gebäuden Jede 4. Schule hat eine Solaranlage Solaranlagen auf Kindertagesstätten Freibäder werden solar versorgt Information Modellprojekte Deutschlands erste Solarsiedlung Hamburg-Karlshöhe Weiterbildung Förderung Qualitätssicherung Ordnungsrecht Solarsiedlung Karlshöhe Inbetriebnahme Reihenhäuser m² Kollektorfläche m³ saisonaler Erdspeicher

8 Information Modellprojekte EU-Solar-Bauausstellung 2005 Weiterbildung Förderung Qualitätssicherung Ordnungsrecht EU-Solar-Bauausstellung 2005 KfW-40 / Passivhaus-Standard mit Solarnutzung 150 Wohnungen in HH-Heimfeld und HH-Wilhelmsburg Information Modellprojekte Weiterbildung Förderung Qualitätssicherung Ordnungsrecht Hamburger Solarpreis seit 1999 Solarpreis 2000: Das sonnigste Wohnungsunternehmen Solarpreis 2004: Mietergenossenschaft Farmsen

9 Handwerk und Architekten qualifizieren... Information Modellprojekte Weiterbildung Förderung Qualitätssicherung Ordnungsrecht Schulungen und Expertenkreise Solarhandwerk Praxisorientierte Schulungen zur Aus- und Weiterbildung im Handwerk Monatliche Solar- Expertenkreise zum Erfahrungsaustausch und zur Vorstellung neuer Produkte, sowie Marketing und Kundenansprache

10 Information Modellprojekte Weiterbildung Förderung Qualitätssicherung Ordnungsrecht Fachtagungen, Exkursionen und Seminare für Architekten Information Modellprojekte Weiterbildung Förderung Qualitätssicherung Ordnungsrecht Finanzielle Anreize geben...

11 Information Modellprojekte Weiterbildung Förderung Qualitätssicherung Ordnungsrecht Förderprogramm Heizung + Solar direkte Förderung der Fachbetriebe 160 je m² Flachkollektor 180 je m² Vakuumkollektor Baden Baden- staatlich gefördert! Bewilligung durch Innung SHK einfache Formulare, schnelle und unbürokratische Abwicklung Kombination mit Bundesförderung Qualitätssicherung Information Modellprojekte Weiterbildung Förderung Qualitätssicherung Ordnungsrecht Solarwärme mit Garantie! für Anlagen ab 30 m²: Sonderförderung + 90 je m² Mindest-Ertrag 400 kwh/m²a Ausfallgarantie des Installateurs Monitoring durch SolarZentrum

12 Hamburger Solarprojekt Solaranlagen zum Festpreis: im Neubau im Gebäudebestand Kooperationsprojekt mit der Innung Sanitär Heizung Klempner 90 Fachbetriebe bieten die Anlagen den Kunden an zusätzliche Bundes-Förderung möglich Information Modellprojekte Weiterbildung Förderung Qualitätssicherung Ordnungsrecht die Qualität sichern...

13 Technische und gestalterische Qualität Prüfung jeder 10. geförderten Anlage des Klimaschutzprogramms vor Ort Wettbewerbe für Architekten -Architekturpreis - Passivhaus-Wettbewerb - Hamburger Solarpreis Information Modellprojekte Weiterbildung Förderung Qualitätssicherung Ordnungsrecht Architektonische Integration der Kollektoren

14 Fördern und fordern... Information Modellprojekte Weiterbildung Förderung Qualitätssicherung Ordnungsrecht Entwicklung Heizwärmebedarf HH ` EnEV NEH Passiv

15 Solares Ordnungsrecht in Hamburg Liegenschaftsvergabe nach ökologischen Kriterien Städtebauliche / Kommunale Verträge Solare Bauleitplanung Bauleitplanung ohne Solarenergie ist wie Segeln ohne Windenergie Information Modellprojekte Weiterbildung Förderung Qualitätssicherung Ordnungsrecht Solare Bauleitplanung Bebauungsplan St. Pauli 41 (Bavaria) Min. 30% Solarenergie bei Warmwasserbereitung 800 m² Solarkollektorfläche

16 Solare Bauleitplanung Bebauungsplan Hafen-City 1 Min. 30% Solarenergie bei Warmwasserbereitung m² Solarkollektorfläche Information Modellprojekte Qualifizierung Förderung Ordnungsrecht Solare Bauleitplanung Festsetzung - Gebäude mit zentraler Wärmeversorgung sind durch Anlagen erneuerbarer Energien zu versorgen, die mindestens 30 v.h. des zu erwartenden Jahreswarmwasserbedarfs decken. Anlagen erneuerbarer Energien sind beispielsweise thermische Solaranlagen, Biogasanlagen und Wärmepumpen. Elektrische Wärmepumpen sind nur zulässig, wenn sie mit regenerativem Strom betrieben werden. Dezentrale Warmwasseranlagen sind nur dort zulässig, wo der tägliche Warmwasserverbrauch bei 60 Grad C weniger als 1 Liter je m² Nutzfläche beträgt. Für die Beheizung und die Bereitstellung des übrigen Warmwasser-verbrauchs ist die Neubebauung an ein Wärmenetz in Kraft-Wärme-Kopplung anzuschließen.

17 Information Modellprojekte Qualifizierung Förderung Ordnungsrecht Rechtsgrundlage Hamburger Klimaschutzgesetz 4 Anschluss- und Benutzungsgebot (1) Der Senat wird ermächtigt, durch Rechtsverordnung für bestimmte Gebiete (...) die Nutzung bestimmter Arten und Techniken der Wärmebedarfsdeckung, insbesondere den Anschluss an ein Fernwärmenetz, vorzuschreiben. In der Rechtsverordnung ist das jeweilige Anschluss- und Benutzungsgebot für eine Wärmeversorgung aus Kraft- Wärme-Kopplung, aus Abwärmenutzung oder aus erneuerbaren Energien zu bestimmen. Information Modellprojekte Weiterbildung Förderung Qualitätssicherung Ordnungsrecht Solare Bauleitplanung..wie geht es weiter? Derzeit 4 Bebauungspläne rechtsgültig Rund m² Solarkollektorfäche festgesetzt 8 weitere Bebauungspläne sind in Vorbereitung 3 Bebauungspläne mit 100% Wärmedeckung aus EE Globalrichtlinie in Vorbereitung

18 Unser nächstes Projekt: Solarbunker Wilhelmsburg... Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit! Informationen im Internet unter

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