Der Abschnitt A) enthält allgemeingültige Vorschriften, der Abschnitt B) enthält die individuellen gesetzlichen Vorgaben. Inhaltsverzeichnis

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Der Abschnitt A) enthält allgemeingültige Vorschriften, der Abschnitt B) enthält die individuellen gesetzlichen Vorgaben. Inhaltsverzeichnis"

Transkript

1 Realkredite Im Realkreditbereich bestehen nach wie vor unterschiedliche gesetzliche Regelungen. Die nachfolgenden Ausführungen wollen einen Überblick über den aktuellen Stand der Vorschriften geben. Dabei handelt es sich nicht um ein umfassendes Kompendium, sondern um eine Übersicht unter Berücksichtigung von Einzelproblemen. Der Abschnitt A) enthält allgemeingültige Vorschriften, der Abschnitt B) enthält die individuellen gesetzlichen Vorgaben. Inhaltsverzeichnis Abschnitt A) Allgemeingültige Vorschriften A) Wertermittlungsverfahren A.1) Einteilung der Immobilien A.2) Unabhängiger Gutachter (Sachverständiger) A.3) Sachkundiger Mitarbeiter (Kleindarlehngrenze) A.4) Dokumentation Abschnitt B) Individuelle gesetzliche Vorgaben B) Gesetzliche Regelungen B.1) Realkredite und Bilanzausweis B.2) Befreiung von der Offenlegungspflicht nach 18 KWG B.2.1) Auf der Grundlage des 21 Abs. 3 KWG B.2.2) Auf der Grundlage des 18 Satz 3 KWG B.3) Realkredite gemäß SolvV und GroMiKV B.3.1) Rechtliche Durchsetzbarkeit ( 35 Abs. 2 SolvV, 25 Abs. 1 GroMiKV, 20a Abs. 4 KWG) B.3.2) Überwachung und Überprüfung des Beleihungswertes ( 35 SolvV, 25 Abs. 1 Gro- MiKV, 20a Abs. 6 KWG) B.3.2.1) Überwachung B.3.2.2) Überprüfung B.3.2.3) Neubewertung B.3.2.4) Sonderfall revolvierende Realkredite B.3.3) Arbeitsanweisungen ( 35 Abs. 2 SolvV, 25 Abs. 1 GroMiKV, 20a Abs. 7 KWG) B.3.4) Angemessene Versicherung ( 35 Abs. 2 SolvV, 25 Abs. 1 GroMiKV, 20a Abs. 8 KWG) B.3.5) Zusätzliche Anforderungen an Realkredite ( 25 GroMiKV, 35 Abs. 2,3,4 SolvV) B.3.5.1) Drittverwendungsfähigkeit B.3.5.2) Meldung der Verlustraten aus gewerblichen und landwirtschaftlichen Realkrediten B.3.6) Gleichlauf zwischen GroMiKV und Solvabilitätsverordnung beim Realkredit B.3.7) Auswirkungen der Bestimmungen bei der Solvabilität und beim Großkredit B.4) Befreiung von den Organkreditvorschriften nach 15 KWG auf der Grundlage des 21 Abs. 3 KWG B.5) Berücksichtigung der Realkredite bei den MaRisk B.5.1) Erstellung von Wertgutachten B.5.2) Überwachung und Überprüfung des Beleihungswertes bei Realkrediten B.5.3) Offenlegung der wirtschaftlichen Verhältnisse B.5.3.1) Generelle Offenlegung bei Krediten über 750 TEUR B.5.3.2) Offenlegung unterhalb der Betragsgrenze des 18 KWG Erstelldatum 15. Juni 2009 Seite 1 von 10

2 Abschnitt A) Allgemeingültige Vorschriften A) Wertermittlungsverfahren Grundlage eines jeden Realkredites ist ein Wertermittlungsverfahren nach dem Pfandbriefgesetz ( 16 PfandBG). Die Bewertung einer Immobilie muss in jedem Fall nach dem Pfandbriefgesetz, der Beleihungswertverordnung oder einer gleichwertigen Regelung erfolgen. Die Wertermittlungsrichtlinie im Finanzverbund erfüllt die Anforderungen an eine alternative Wertermittlung, kann also herangezogen werden. Die Wertermittlungsrichtlinien sind abgedruckt im Handbuch der Volksbanken und Raiffeisenbanken unter Ziff. 5.1 oder können als Sonderdruck beim DG Verlag bezogen werden. Folgende Grundsätze sind aufgrund der Wertermittlungsrichtlinie des Verbundes in jedem Fall einzuhalten: A.1) Einteilung der Immobilien Die für einen Realkredit zur Verfügung stehenden Immobilien werden in drei Gruppen eingeteilt: wohnwirtschaftlich genutzte Immobilien gewerblich genutzte Immobilien landwirtschaftlich genutzte Immobilien Für die landwirtschaftlich genutzten Immobilien gelten die Bestimmungen für gewerblich genutzte Immobilien. Beleihungswert und Verkehrswert Eine eigenständige Ermittlung des Marktwertes (=Verkehrswert) neben dem Beleihungswert ist nicht erforderlich. Die BaFin weist in einem Auslegungsschreiben zu 16 Abs. 2 PfandBG darauf hin, dass nur in Zweifelsfällen ein Marktwert neben dem Beleihungswert zu ermitteln ist. Sofern im Rahmen der SolvV oder GroMiKV Vergünstigungen für Realkredite in Anspruch genommen werden, die durch gewerblich genutzte Immobilien abgesichert sind, ist neben dem Beleihungswert auch der Marktwert zu ermitteln. Gemischte Objekte Immobilien können zum Teil wohnwirtschaftliche und zum Teil gewerblich genutzt werden. Solange die Nettomiete aus dem gewerblichen Teil 1/3 der Gesamtnettomiete nicht übersteigt, ist eine Immobilie im Rahmen der Kleindarlehengrenze (siehe unten) insgesamt als Wohnimmobilie anzusehen. Übersteigt die Nettomiete aus dem gewerblichen Teil 1/3 der Gesamtnettomiete, darf der sachkundige Mitarbeiter die Immobilie nicht im Rahmen der Kleindarlehngrenze bewerten. Die Bewertung fällt dann in den Zuständigkeitsbereich eines internen oder externen Gutachters. Bewertet ein interner oder externer Gutachter ein gemischtes Objekt, wird die Immobilie als Wohnobjekt angesehen, solange weniger als die Hälfte der Fläche gewerblich genutzt wird. Wird mehr als die Hälfte der Fläche gewerblich genutzt, wird die gesamte Immobilie als Gewerbeobjekt angesehen. A.2) Unabhängiger Gutachter (Sachverständiger) Nach der Wertermittlungsanweisung des Verbundes muss die Immobilie von einem unabhängigen Gutachter bewertet werden. Der Gutachter muss sowohl vom Kreditakquisitions- und Kreditentscheidungsprozess als auch hinsichtlich Objektvermittlung, -verkauf und vermietung unabhängig sein. Er darf nicht in einem verwandtschaftlichen, einem sonstigen rechtlichen oder einem wirtschaftlichen Verhältnis zum Darlehensnehmer stehen und darf kein eigenes Interesse am Ergebnis des Gutachtens haben. Große Kreditinstitute Gutachten von bei der Bank angestellten Gutachtern dürfen nur dann der Beleihungswertermittlung zugrunde gelegt werden, wenn im Rahmen der Aufbauorganisation der Bank die betreffenden Gutachter nur der Geschäftsleitung verantwortlich sind oder ausschließlich Teil einer Gutachtereinheit sind, die unmittelbar der Geschäftsleitung unterstellt ist. Kleine Kreditinstitute Für kleine Kreditinstitute gilt insoweit die Erleichterung, dass das Schätzwesen nicht als eigenständige, nur der Geschäftsleitung verantwortliche Organisationseinheit ausgestaltet sein muss; die Wertermittlung und festsetzung kann bei diesen Instituten auch dem Kreditbereich, namentlich dem Marktfolgebereich, zugeordnet sein. Erstelldatum 15. Juni 2009 Seite 2 von 10

3 Funktionstrennung Dessen ungeachtet muss allerdings sichergestellt sein, dass der Gutachter in keinem Stadium an der Bearbeitung des Kreditengagements, für das er die Immobilienbewertung durchführt, noch anderer Immobiliarkredite desselben Kreditnehmers beteiligt war oder ist. Abgrenzung Hinsichtlich der Abgrenzung zwischen großen und kleinen Banken bestehen keine konkreten Größenmerkmale. Volks- und Raiffeisenbanken können sich in der Regel als kleines Institut einstufen. Interne Gutachter Gutachter, die bankinterne Mitarbeiter sind, müssen über den erforderlichen Sachverstand verfügen und langjährige Erfahrungen auf dem Grundstücks- und Baumarkt und bei der Wertermittlung von Immobilien nachweisen können. Nach dem Schreiben der BaFin vom ist die Qualifikation als Gutachter gegeben, wenn die Voraussetzungen für eine Zertifizierung vorliegen oder wenn eine mindestens fünfjährige Tätigkeit auf dem Gebiet der Wohnungswirtschaft nachgewiesen wird. Zudem muss sich diese Person in dieser Zeit mindestens drei Jahre intensiv auf dem Sachgebiet Bewertung von bebauten und unbebauten Grundstücken betätigt haben und die erstellten Gutachten müssen nach Anzahl, Art, Umfang und Qualität die Gewähr dafür bieten, dass der Gutachter für die in Rede stehende Beleihungs- und Verkehrswertermittlung geeignet ist. Erstellt ein Mitarbeiter, der nicht die Qualifikation als Gutachter wegen der fehlenden fünfjährigen Tätigkeit auf diesem Gebiet besitzt, das Gutachten, so wird mit der sachlichen und rechnerischen Überprüfung und verantwortlichen Unterzeichnung des Inhaltes durch einen die Funktionstrennung beachtenden qualifizierten Gutachter dieses Wertgutachten den Realkreditanforderungen gerecht. Auf diese Weise kann im Laufe der Zeit eine fünfjährige Praxistätigkeit von jüngeren Mitarbeitern angeeignet (Dokumentation) werden. A.3) Sachkundiger Mitarbeiter (Kleindarlehengrenze) Bei sogenannten Kleindarlehen (Beleihungsauslauf unter Einbeziehung aller Vorlasten bis 306 T ) kann eine vereinfachte Wertermittlung erfolgen. Die Person, die die Wertermittlung vornimmt, darf allerdings nicht identisch sein mit der Person, die die abschließende Kreditentscheidung trifft oder den Beleihungswert festsetzt. Der sachkundige Mitarbeiter kann dem Markt oder der Marktfolge zugeordnet sein. Die für den internen Gutachter erforderliche Funktionstrennung ist für den sachkundigen Mitarbeiter nicht erforderlich. Er kann an der Bearbeitung des Kreditengagements, für das er die Immobilienbewertung durchführt, teilnehmen. Die Ordnungsmäßigkeit der Wertermittlungen ist in regelmäßigen Abständen (jährlich) durch eine hinreichend große Zahl repräsentativer Stichproben durch Gutachter sicherzustellen. Der Beleihungswert kann laut BaFin-RS vom aus dem Kaufpreis abgeleitet werden (10 % Abschlag auf Kaufpreis und Plausibilitätsprüfung). Bei Anwendung der BelWertV ist das Vergleichswertverfahren anzuwenden. Ggf. kann auch auf die Besichtigung verzichtet werden, wenn ein vergleichbares Objekt bereits besichtigt wurde (Einzelheiten regelt die Wertermittlungsrichtlinie des Verbundes Version 2.0 im Abschnitt 7.6). Die Kleindarlehensgrenze umfasst alle inländischen wohnwirtschaftlichen oder gemischt genutzten Objekte mit einem gewerblichen Anteil von untergeordneter Bedeutung (Mietertrag max. 1/3 der Jahresnettokaltmiete). Die Kleindarlehensgrenze ist objektbezogen. Maßgeblich ist der Beleihungsauslauf, d. h. der Betrag, bis zu dem das Grundstück nach Eintragung des Grundpfandrechts einschließlich der Vorlasten belastet ist. Beispiele Kleindarlehensgrenze Darlehensbetrag Grundschuld Sonstiges Kleindarlehensgrenze einschlägig? 400 T 300 T Keine Vorlasten ja Erstelldatum 15. Juni 2009 Seite 3 von 10

4 250 T 350 T Keine Vorlasten nein 150 T 200 T 300 T 650 T Gesamtgrundschuld nein A.4) Dokumentation Der Immobilienwert muss transparent und klar dokumentiert werden. Diesbezüglich können die bisherigen Regelungen (Dokumentation des verwendeten Beleihungswertes bzw. Verkehrswertes im Kreditprotokoll / Beschlussprotokoll) nach heutigem Stand unverändert Anwendung finden. Abschnitt B) Individuelle gesetzliche Vorgaben B) Gesetzliche Regelungen Im Realkreditbereich bestehen nach wie vor unterschiedliche gesetzliche Regelungen. Insbesondere ist zu unterscheiden zwischen einem Realkreditausweis hinsichtlich B.1) B.2) B.3) B.4) B.5) den Vorschriften über den Bilanzausweis, der Befreiung von der Offenlegungspflicht nach 18 KWG, der Befreiung von den Großkredit-Obergrenzen gemäß 13 Abs. 3 KWG und der günstigen Anrechnung bei der Berechnung nach der Solvabilitätsverordnung, der Befreiung von den Organkreditvorschriften nach 15 KWG auf der Grundlage des 21 Abs. 3 KWG und der Berücksichtigung bei den MaRisk. B.1) Realkredite und Bilanzausweis Bei dem Ausweis im Unterposten Nr. 4 auf der Aktivseite der Bilanz ist 15 Abs. 2 RechKredV zu beachten. Als durch Grundpfandrechte gesichert sind nur Forderungen zu vermerken, für die dem bilanzierenden Institut Grundpfandrechte bestellt, verpfändet oder abgetreten worden sind und die den Erfordernissen des 14 Abs. 1 und 16 Abs. 1 und 2 des Pfandbriefgesetzes entsprechen. Damit ist neben den Vorgaben unter Abschnitt A) nur noch vorgegeben, dass der Kredit 60 % des Beleihungswertes der Immobilie nicht überschreiten darf. Eine Überwachung und Überprüfung des Beleihungswertes entfällt bei dieser gesetzlichen Vorschrift. Zur Zeit werden die in der Bilanz ausgewiesenen Realkredite bei der Berechnung des Beitrags zur Sicherungseinrichtung nur zur Hälfte berücksichtigt. In absehbarer Zeit ist eine Änderung der Beitragsberechnung zu erwarten. B.2) Befreiung von der Offenlegungspflicht nach 18 KWG B.2.1) Auf der Grundlage des 21 Abs. 3 KWG Kredite fallen nicht unter die Vorschrift des 18 KWG sofern sie den Erfordernissen des 14 Abs. 1 und 16 Abs. 1 und 2 des Pfandbriefgesetzes entsprechen. Damit ist neben den Vorgaben unter Abschnitt A) nur noch vorgegeben, dass der Kredit 60 % des Beleihungswertes der Immobilie nicht überschreiten darf. Eine Überwachung und Überprüfung des Beleihungswertes entfällt bei dieser gesetzlichen Vorschrift. Erstelldatum 15. Juni 2009 Seite 4 von 10

5 Die wirtschaftlichen Verhältnisse eines Kreditnehmers sind offenzulegen, wenn der Kredit unter Berücksichtigung von Kreditnehmereinheiten gemäß 19 Abs. 2 KWG insgesamt 750 TEUR oder 10 % des haftenden Eigenkapitals des Instituts überschreitet. Bei der Berechnung der Kredithöhe bleiben diese Realkredite unberücksichtigt. Beispiel Gesamtkredite T Realkredit T Kredithöhe gemäß 18 KWG 500 T 18 KWG findet keine Anwendung, die Offenlegungsgrenze ist nicht überschritten. B.2.2) Auf der Grundlage des 18 Satz 3 KWG Das Institut kann von der laufenden Offenlegung absehen, wenn der Kredit in voller Höhe durch Grundpfandrechte auf Wohneigentum, das vom Kreditnehmer selbst genutzt wird, gesichert ist und den Erfordernissen des 16 Abs. 1 und 2 des Pfandbriefgesetzes entsprochen wird. Eine Überwachung und Überprüfung des Beleihungswertes entfällt bei dieser gesetzlichen Vorschrift. Damit ist neben den Vorgaben unter Abschnitt A) vorgegeben, dass der Kredit 80 % des Beleihungswertes der Immobilie nicht überschreiten darf. Beispiel Gesamtkredite 800 T Realkredit 800 T Ungesicherter Kreditteil 0 T Gemäß 18 KWG ist nur die Erstoffenlegung zu beachten, nicht die laufenden Offenlegung, sofern der Kapitaldienst ordnungsgemäß erbracht wird und kein Blankoanteil besteht. B.3) Realkredite gemäß SolvV und GroMiKV Neben den Vorgaben unter Abschnitt A) sind zusätzlich folgende Vorschriften einzuhalten. B.3.1) Rechtliche Durchsetzbarkeit ( 35 Abs. 2 SolvV, 25 Abs. 1 GroMiKV, 20a Abs. 4 KWG) Gemäß 35 Abs. 2 SolvV i. V. m. 20a Abs. 4 KWG muss das Grundpfandrecht rechtlich durchsetzbar sein. Ferner muss die zeitnahe Realisierungsmöglichkeit gegeben sein. Wir gehen davon aus, dass die Genossenschaftsbanken von der rechtlichen Durchsetzbarkeit ausgehen dürfen, wenn die aktuellen, durch den Formularausschuss geprüften Sicherheitenformulare Verwendung finden. Zu achten ist auf Informationen über Änderungen der betreffenden Formulare oder auf neue Rechtsprechungen, die zur Unwirksamkeit der in den Sicherheitenformularen verwendeten Klauseln führen können. Die Möglichkeit der Verwertung in angemessener Zeit ist in Deutschland grundsätzlich gegeben. Feste zeitliche Vorgaben bestehen hierzu nicht. B.3.2) Überwachung und Überprüfung des Beleihungswertes ( 35 SolvV, 25 Abs. 1 GroMiKV, 20a Abs. 6 KWG) B.3.2.1) Überwachung Der Wert der belasteten Immobilie muss in regelmäßigen Abständen überwacht werden. Dieser Abstand darf für Gewerbeimmobilien nicht größer als 1 Jahr und für Wohnimmobilien nicht größer als 3 Jahre sein. Die Überwachung muss häufiger vorgenommen werden, wenn der Markt für die belastete Immobilie starken Wertschwankungen ausgesetzt ist. Der Einsatz statistischer Methoden zur Identifizierung von Neubewertungserfordernissen ist möglich (Marktschwankungskonzept). Das bestehende ZKA-Marktschwankungskonzept für Gewerbeimmobilien wird auf Wohnimmobilien erweitert und soll die Institute bei der Entwicklung einer eigenen Systematik unterstützen. Für landwirtschaftliche Realkredite wird voraussichtlich kein Marktschwankungskonzept bereitgestellt. Für diese Kredite müssen die Institute eine eigene Systematik entwickeln. Erstelldatum 15. Juni 2009 Seite 5 von 10

6 Das Überprüfungserfordernis soll durch Hinweis des ZKA ausgelöst werden. Zu den Einzelheiten vgl. BVR- Rundschreiben vom Nach 339 Abs. 18 SolvV sind Altrealkredite aus Wohnbaukrediten generell von der neuen Überwachungspflicht ausgenommen. Für Institute, die die Übergangsregelung in Anspruch nehmen, läuft die Frist für die Einordnung der Kredite als Altrealkredite bis Laut Basel II Fachgremium bei der BaFin sind diese Altrealkredite künftig nur dann in die Überwachung einzubeziehen, wenn kreditnehmerbezogene oder vertragsbezogene Änderungen (betrifft nicht Zinsanpassungen, aber z. B. Tilgungsstreckung) Anlass zur Neubehandlung des Kredits geben. B.3.2.2) Überprüfung a) Marktschwankung Die Überwachung dient dem Ziel, die Objekte mit signifikanter Abweichung (Preisverfall der Vergleichsmarktwerte innerhalb eines Zeitraumes von einem bis drei Jahre von mindestens 10 % bei Gewerbeimmobilien bzw. eines Zeitraumes von 3 Jahren von mindestens 20 % bei Wohnimmobilien) zu identifizieren, deren Bewertung dann anschließend durch einen unabhängigen internen oder externen Gutachter überprüft wird. b) 3 Jahres Frist Eine gesonderte turnusmäßige 3-jährige Wertüberprüfung wurde - unabhängig von der Objektart eingeführt. Übersteigt der Kredit (Realkreditanteil) und zusätzlich die Beleihungsgrenze (50 % bzw. 60 % des Beleihungswertes) das kleinere von drei Millionen Euro oder fünf Prozent des haftenden Eigenkapitals des Instituts nach 10 Abs. 2 Satz 2 KWG ist die Bewertung der belasteten Immobilie zumindest alle drei Jahre durch einen unabhängigen internen oder externen Gutachter zu überprüfen. B Neubewertung Sofern sich im Rahmen der Überprüfung ergibt, dass die ursprünglichen Annahmen nicht mehr zutreffend sind, muss eine Neubewertung durchgeführt werden. Diese kann auch dadurch erfüllt werden, dass die Bewertung aller betroffenen Wohnimmobilien pauschal um die beobachtete Marktschwankung abgesenkt wird. Darüber hinaus besteht bei Wohnimmobilien eine generelle Bagatellgrenze von 40 % des Beleihungswertes (Beleihungsauslauf) oder Euro (14. Sitzung Basel II-Fachgremium). B.3.2.4) Sonderfall revolvierende Realkredite Tilgungsfreie und unbefristete ständig wieder auffüllbare Kredite (z. B. Kontokorrent) können als Realkredite ausgewiesen werden. Um die Wertminderung des Beleihungsobjektes zu berücksichtigen fordert die BaFin, den Beleihungswert in regelmäßigen Abständen zu überprüfen (z. B. im Abstand von 5 Jahren). Für Realkredite innerhalb der Bagatellgrenzen für Wohneigentum (Beleihungsauslauf von weniger als 40 % oder 30 T ) kann die Überprüfung unterbleiben. B.3.3) Arbeitsanweisungen ( 35 Abs. 2 SolvV, 25 Abs. 1 GroMiKV, 20a Abs. 7 KWG) Ein Institut muss schriftliche Anweisungen zur Kreditvergabe gegen grundpfandrechtliche Besicherung, insbesondere zu den Arten von Wohnimmobilien und Gewerbeimmobilien besitzen, bei denen Grundpfandrechte akzeptiert werden. B.3.4) Angemessene Versicherung ( 35 Abs. 2 SolvV, 25 Abs. 1 GroMiKV, 20a Abs. 8 KWG) Im Regelfall ist eine Versicherung gegen Feuerschäden ausreichend. Bei Objekten, die in potenziellen Überschwemmungsgebieten liegen, ist allerdings eine weitergehende Versicherung notwendig, um die Realkreditprivilegierung zu erreichen. Falls Versicherer eine solche ablehnen, ist in der Regel kein Realkreditausweis möglich. B.3.5) Zusätzliche Anforderungen an Realkredite ( 25 GroMiKV, 35 Abs. 2,3,4 SolvV) B.3.5.1) Drittverwendungsfähigkeit Erstelldatum 15. Juni 2009 Seite 6 von 10

7 Der Wert der Immobilie darf nach 25 GroMiKV i. V. mit 35 SolvV nicht erheblich von der Bonität des Schuldners abhängig sein. Ein Nachweis der Unabhängigkeit wird bei Wohnimmobilien wegen der untergeordneten Bedeutung im Regelfall nicht gefordert, da diese in der Regel drittverwendungsfähig sein dürften. Bei Gewerbeimmobilien ist zwar eine Selbstnutzung oder Vermietung durch den Kreditnehmer nicht erforderlich, es darf jedoch auch hier der Wert der Immobilie nicht erheblich von der Bonität des Schuldners abhängig sein. Dieses Erfordernis kann meist nur erfüllt sein, wenn die Immobilie drittverwendungsfähig ist. Dementsprechend werden als Gewerbeimmobilien nur Büroräume und vielseitig nutzbare Geschäftsräume anerkannt. Hinsichtlich der Auslegung, welche Immobilien unter vielseitig nutzbare Geschäftsräume fallen, kann weiterhin auf das Schreiben der BaFin vom zurückgegriffen werden. In jedem Fall hat aber das Institut interne Prozesse vorzuhalten, um zu prüfen, ob dieses Kriterium auch im Einzelfall erfüllt ist. Ferner darf bei Gewerbeimmobilien sowohl bei inländischen als auch bei ausländischen Immobilien die Zahlungsfähigkeit des Schuldners nicht erheblich von der wirtschaftlichen Entwicklung von verpfändeter Immobilie oder Projekt, insbesondere dessen Zahlungsströmen abhängig sein ( 35 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 SolvV). Vielmehr muss die Zahlungsfähigkeit aus anderen Quellen gegeben sein. Aus diesem Grund scheiden Bauträgerkredite als Realkredite aus. B.3.5.2) Meldung der Verlustraten aus gewerblichen und landwirtschaftlichen Realkrediten Die oben genannte Anforderung nach 35 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 SolvV kann auch dadurch erfüllt werden, indem die BaFin wenigstens jährlich öffentlich über Internet- bekannt gibt, dass die Höchstverlustraten nach 35 Abs. 4 SolvV ausreichend niedrig sind. Zum einen dürfen die jährlichen Verluste im Inland aus gewerblichen Immobilienkrediten im erststelligen Beleihungsrahmen (60 % des Beleihungswertes) bzw. innerhalb 50 % des Marktwertes bundesweit nicht höher als 0,3 % der ausstehenden Kredite sein, zum anderen darf der Verlust aus allen gewerblichen Hypothekarkrediten (bis 100 % des Beleihungswertes) 0,5 % der ausstehenden Kredite nicht überschreiten (sog. Hard-Test bezüglich der Verlustraten aller Kreditinstitute bei gewerblichen Immobilienfinanzierungen in Deutschland). Die Institute haben der Bundesanstalt jährlich die für diese Feststellung notwendigen Angaben einzureichen. Die Verluste für das Kalenderjahr 2008 sind nach einem einfachen Verfahren bis spätestens zum 15. Geschäftstag im Juli 2009 zu melden. B.3.6) Gleichlauf zwischen GroMiKV und Solvabilitätsverordnung beim Realkredit Zwischen den Anforderungen an den Realkredit nach der GroMiKV und Solvabilitätsverordnung besteht grundsätzlich Gleichlauf. Ein wesentlicher Unterschied besteht allerdings darin, dass nach 35 SolvV die Wohnimmobilie vom Eigentümer gegenwärtig oder künftig selbst bewohnt oder vermietet werden muss. Hingegen ist eine Nullanrechnung auf die Großkreditobergrenzen nach 13 KWG gemäß 25 GroMiKV bei Wohneigentum nur möglich, wenn es vom Kreditnehmer bzw. der Kreditnehmereinheit nach 19 Abs. 2 KWG selbst genutzt oder vermietet wird. Nach den Regelungen der SolvV ist somit eine Privilegierung auch dann möglich, wenn beispielsweise der Eigentümer seine vermietete Immobilie für einen Kredit an einen Dritten als Sicherheit stellt. Nach den Regelungen der GroMiKV ist diese Privilegierung nicht möglich, es sei denn, dass der Dritte das Objekt nutzt. B.3.7) Auswirkungen der Bestimmungen bei der Solvabilität und beim Großkredit Sofern die Realkredite die Vorschriften des 35 SolvV bzw. 25 Abs. 1 Nr. 1 und 2 GroMiKV erfüllen, sind diese wie folgt privilegiert: Realkredite Risikogewicht Solvabilität 13 KWG Großkreditobergrenzen Erstelldatum 15. Juni 2009 Seite 7 von 10

8 Wohnimmobilien Risikogewicht für Kredite, die vollständig durch Grundpfandrechte auf Wohnimmobilien besichert sind und bestimmte Bedingungen erfüllen: SolvV: 60 % des Beleihungswertes GroMiKV: Methodenwahl zwischen 60% des Beleihungswertes oder 50 % Marktwert. 35 % KSA- Risikogewicht 0 % Anrechnung Gewerbeimmobilien Risikogewicht für Kredite, die vollständig durch Grundpfandrechte auf Gewerbeimmobilien besichert sind und bestimmte Bedingungen erfüllen: Niedrigerer Wert von 50 % Marktwert oder 60 % Beleihungswert. 50 % KSA- Risikogewicht 0 % Anrechnung Beispiel: Kredit: 1000 T für Wohnimmobilie. Beleihungswert: 800 T. Großkreditbereich: Anzuzeigender Betrag: 1000 T Anzurechnender Betrag: 520 T (1.000 T 60 % von 800 T ) Solvabilität: KSA-Risikogewicht Realkredit: 35 % von 480 T = 168 T KSA-Risikogewicht Retail 75 % von 520 T = 390 T EK-Unterlegung = 558 T * 8 % = Euro Hinweis Die in der Wertermittlungsrichtlinie des Verbundes aufgenommene allgemeingültigen Grundsätze, die bereits im Abschnitt A) erläutert wurden, sind in der SolvV, GroMiKV und der BelWertV ausdrücklich geregelt: Unabhängiger Gutachter (Sachverständiger): 35 Abs. 2 SolvV, 25 Abs. 1 GroMiKV, 20a Abs. 5 KWG Dokumentation: 35 Abs. 2 SolvV, 25 Abs. 1 GroMiKV, 20a Abs. 5 KWG Kleindarlehensgrenze: 24 BelWertV B.4) Befreiung von den Organkreditvorschriften nach 15 KWG auf der Grundlage des 21 Abs. 3 KWG Kredite fallen nicht unter die Vorschrift über Unternehmensorgankredite ( 15 Abs. 1 Satz 1 Nr. 6 bis 11 KWG), sofern sie den Erfordernissen des 14 Abs. 1 und 16 Abs. 1 und 2 des Pfandbriefgesetzes entsprechen. Damit ist neben den Vorgaben unter Abschnitt A) vorgegeben, dass der Kredit 60 % des Beleihungswertes der Immobilie nicht überschreiten darf. Eine Überwachung und Überprüfung des Beleihungswertes entfällt bei dieser gesetzlichen Vorschrift. Diese Realkredite sind von den Vorschriften über Unternehmensorgankredite freigestellt und unterliegen nicht den Beschlussfassungspflichten von Vorstand und Aufsichtsrat gemäß 15 KWG. Auch die Verpflichtung Organkredite nur zu marktgerechten Konditionen zu gewähren entfällt. Erstelldatum 15. Juni 2009 Seite 8 von 10

9 B.5) Berücksichtigung der Realkredite bei den MaRisk In den MaRisk gibt die BaFin den Instituten Hinweise zur Geschäftsorganisation im Hinblick auf 25a KWG. Die MaRisk sehen eine organisatorische Trennung innerhalb der Bank in die Bereiche Markt und Marktfolge vor. Bei kleinen Instituten sind Ausnahmen möglich (BTO 1.1 Tz 1). Ferner hat die Bank ihre Kreditgeschäfte in risikorelevante und nicht risikorelevante Geschäfte einzuteilen (BTO 1.1 Tz 4). Die organisatorischen Regelungen der MaRisk haben auch Einfluss auf das Realkreditgeschäft. B.5.1) Erstellung von Wertgutachten Nach den unter Abschnitt A) aufgeführten Bestimmungen kann der sachkundige Mitarbeiter im Bereich Markt oder im Bereich Marktfolge tätig sein. Der interne Gutachter ist vornehmlich dem Bereich Marktfolge zugeordnet. Für die Zuordnung zum Bereich Markt oder Marktfolge enthalten die MaRisk folgende Aussage: Die Erstellung von Wertgutachten für bestimmte Sicherheiten kann auch von fachlich geeigneten Mitarbeitern aus dem Bereich Markt durchgeführt werden, solange eine marktunabhängige Überprüfung der Wertansätze im Sinne einer materiellen Plausibilitätsprüfung gewährleistet ist (Erläuterungen zu BTO 1.1 Tz 7). Zu diesen Ausführungen nimmt die BaFin (Vorgang Nr.: BA 27-FR Entwurf - vom ) wie folgt Stellung: Dessen ungeachtet gelten selbstverständlich für alle Institute die Regelungen der MaRisk [...]. Demnach ist bei der Bewertung zwischen risikorelevanten und anderen Sicherheiten zu unterscheiden. In beiden Fällen kann die Beurteilung auch durch einen dem Marktbereich zugeordneten Gutachter (Sachverständigen) erfolgen, bei risikorelevanten Sicherheiten jedoch nur hinsichtlich konkreter Sicherheiten(arten) und unter der Voraussetzung einer marktunabhängigen Plausibilitätsprüfung. B.5.2) Überwachung und Überprüfung des Beleihungswertes bei Realkrediten Die Vorschriften über den Bilanzausweis, die Offenlegungspflicht gemäß 18 KWG und die Freistellung von den Unternehmensorgankreditvorschriften gemäß 15 KWG enthalten keine Bestimmungen über die Überwachung oder Überprüfung von Beleihungswerten. Eine Überwachung und Überprüfung des Beleihungswertes wird nur im Rahmen der SolvV und GroMiKV gefordert. Die Überprüfung bestimmter, unter Risikogesichtspunkten festzulegender Sicherheiten ist außerhalb des Bereichs Markt durchzuführen (BTO 1.1 Tz 7). Die Ausführungen der BaFin zur Erstellung von Wertgutachten gelten jedoch sinngemäß. Somit kann auch eine Überprüfung im Bereich Markt durchgeführt werden, soweit es sich um risikorelevante Sicherheiten handelt, ist eine marktunabhängige Plausibilitätsprüfung erforderlich. Die Werthaltigkeit und der rechtliche Bestand von Sicherheiten sind im Rahmen der Kreditweiterbearbeitung in Abhängigkeit von der Sicherheitenart ab einer vom Institut unter Risikogesichtspunkten festzulegenden Grenze in angemessenen Abständen zu überprüfen (BTO Tz 3). Soweit die Bank die Vorteile von Realkrediten in der SolvV und der GroMiKV nutzt, sind die dort einzuhaltenden Grenzen und zeitlichen Abstände zu beachten. B.5.3) Offenlegung der wirtschaftlichen Verhältnisse Die Vorschrift des 18 KWG ermöglicht den Verzicht auf die Offenlegung der wirtschaftlichen Verhältnisse der Kreditnehmer. Unter anderem ist bei der Gewährung von Realkrediten eine Offenlegung nicht erforderlich. Nach den MaRisk ist die Bank verpflichtet, Regeln für die Offenlegung der wirtschaftlichen Verhältnisse der Kreditnehmer festzulegen. Diese Unterlagen bilden die Grundlage für die jährliche Bonitätsüberwachung der Kreditnehmer. Die Ausgestaltung der Regeln erfolgt in den entsprechenden Arbeitsanweisungen. Die Berücksichtigung von Realkrediten in den MaRisk wurde in die in einem Arbeitskreis des Verbundes entwickelte Musterarbeitsanweisung zu 18 KWG wie folgt aufgenommen: 25a KWG Gemäß 25a KWG umfasst eine ordnungsgemäße Geschäftsorganisation insbesondere geeignete Regelungen zur Steuerung und Überwachung der Risiken sowie angemessene Regelungen, anhand derer sich die finanzielle Erstelldatum 15. Juni 2009 Seite 9 von 10

10 Lage des Instituts jederzeit mit hinreichender Genauigkeit bestimmen lässt. 18 KWG ist eine spezielle Ausprägung von 25a KWG. MaRisk Nach den MaRisk ist im Hinblick auf die erforderlichen Kreditunterlagen ein Verfahren einzurichten, das deren zeitnahe Einreichung überwacht und eine zeitnahe Auswertung gewährleistet. Für ausstehende Unterlagen ist ein entsprechendes Mahnverfahren einzurichten. Eine Beurteilung der Adressenausfallrisiken ist jährlich durchzuführen, wobei die Intensität der laufenden Beurteilungen vom Risikogehalt der Engagements abhängt (BTO 1.2 Tz 5 und Tz 8). B.5.3.1) Generelle Offenlegung bei Krediten über 750 TEUR Gemäß 18 KWG haben sich Kreditinstitute die wirtschaftlichen Verhältnisse bei allen Krediten an einen Kreditnehmer von mehr als 750 TEUR oder 10 % des haftenden Eigenkapitals der Bank (Zusage oder höhere Inanspruchnahme) offen legen zu lassen, soweit die Ausnahmeregelungen gemäß 18 Satz 2 bis 4 KWG nicht greifen. B.5.3.2) Offenlegung unterhalb der Betragsgrenze des 18 KWG Unabhängig von der Offenlegungspflicht des 18 KWG ist auch bei Krediten bis 750 TEUR von den Kreditnehmern die Offenlegung der wirtschaftlichen Verhältnisse zu verlangen. Dies gilt insbesondere für die Kredite im risikorelevanten Kreditgeschäft (im Sinne der MaRisk), da für diese Kredite ohnehin die Risikoklassifizierung mittels eines Risikoklassifizierungsverfahrens jährlich zu aktualisieren ist. Hier besteht ein größerer Auslegungsspielraum, soweit die Generalnorm erfüllt ist. Grundsätzlich findet diese Leitlinie jedoch auch bei diesen Engagements Anwendung. Detailregelungen sind einer Übersichtsmatrix, die Bestandteil einer Arbeitsanweisung ist, zu entnehmen. Im nicht-risikorelevanten Kreditgeschäft kommt eine nach Kredithöhe und Blankoanteil abgestufte Systematik unter Berücksichtigung der Risikogruppeneinstufung bzw. der Ergebnisse aus dem Risikofrüherkennungssystem (z.b. EDV-Tool) zum Einsatz. Detailregelungen sind ebenfalls einer Übersichtsmatrix zu entnehmen. Erstelldatum 15. Juni 2009 Seite 10 von 10

Beleihungswertermittlung von Kleindarlehen

Beleihungswertermittlung von Kleindarlehen Beleihungswertermittlung von Kleindarlehen Annett Wünsche Senior Manager Bewertung, Verband deutscher Pfandbriefbanken e.v. Seminar Beleihungswertermittlung im Kleindarlehensbereich Berlin, 25. November

Mehr

Wolfgang Crimmann. Der Beleihungswert

Wolfgang Crimmann. Der Beleihungswert Wolfgang Crimmann Der Beleihungswert Vorwort 5 Abkürzungsverzeichnis 15 Einleitung und Zielsetzung 17 1 Immobilienvermögen und Immobilienbewertung 19 1.1 Geschäftsfelder rund um die Immobilie 19 1.2 Bedeutung

Mehr

Immobilienbewertung im Bankwesen. Die Beleihungswertermittlung in Theorie und Praxis

Immobilienbewertung im Bankwesen. Die Beleihungswertermittlung in Theorie und Praxis Immobilienbewertung im Bankwesen Die Beleihungswertermittlung in Theorie und Praxis Barthels Hof in Leipzig Webers Hof in Leipzig Romanushaus in Leipzig Wertermittlungsrichtlinien und Verordnungen Verkehrswert

Mehr

Hinweise zur Umsetzung und den Obliegenheiten im Rahmen von Outsourcing in Kreditinstituten.

Hinweise zur Umsetzung und den Obliegenheiten im Rahmen von Outsourcing in Kreditinstituten. AT 9 der MaRisk Hinweise zur Umsetzung und den Obliegenheiten im Rahmen von Outsourcing in Kreditinstituten. MC-Bankrevision, www.mc-bankrevision.de Stand 18.04.2013 1 Outsourcing nach AT 9 der MaRisk

Mehr

KURZBEZEICHNUNG BESCHREIBUNG UMSETZUNG IN FL

KURZBEZEICHNUNG BESCHREIBUNG UMSETZUNG IN FL RICHTLINIE 2006/48/EG (es sei denn RL 2006/49/EG ist explizit genannt) KURZBEZEICHNUNG BESCHREIBUNG UMSETZUNG IN FL Standardansatz Art. 80 Abs. 3, Anhang VI, Teil 1, Ziff. 24 Art. 80 Abs. 7 Art. 80 Abs.

Mehr

Fachgremium (FG) Sicherungstechniken 2. Themengebiet: Realkredite Stand: 10.11.05

Fachgremium (FG) Sicherungstechniken 2. Themengebiet: Realkredite Stand: 10.11.05 Fachgremium (FG) Sicherungstechniken 2. Themengebiet: Realkredite Stand: 10.11.05 Gegenstand Aspekt Ergebnisse Allgemeine Anforderungen an Realkredite im KSA Zugrunde liegender Kredit Realkreditsplitting

Mehr

SOLVABILITÄTSVERORDNUNG (SOLVV) ERLÄUTERUNGEN ZU DER MELDUNG FÜR DIE ERMITTLUNG DER HÖCHSTVERLUSTRATEN NACH 35 ABS. 4 UND 159 ABS.

SOLVABILITÄTSVERORDNUNG (SOLVV) ERLÄUTERUNGEN ZU DER MELDUNG FÜR DIE ERMITTLUNG DER HÖCHSTVERLUSTRATEN NACH 35 ABS. 4 UND 159 ABS. SOLVABILITÄTSVERORDNUNG (SOLVV) ERLÄUTERUNGEN ZU DER MELDUNG FÜR DIE ERMITTLUNG DER HÖCHSTVERLUSTRATEN NACH 35 ABS. 4 UND 159 ABS. 2 SOLVV März 2010 DEUTSCHE BUNDESBANK Zentralbereich Banken und Finanzaufsicht

Mehr

(Stand: 06.12.2007) Werden von 20 Abs. 1 Nr. 3 KWG auch die direkt abgezogenen Kredite nach 10 Abs. 2a Satz 1 Nrn. 1 und 2 KWG erfasst?

(Stand: 06.12.2007) Werden von 20 Abs. 1 Nr. 3 KWG auch die direkt abgezogenen Kredite nach 10 Abs. 2a Satz 1 Nrn. 1 und 2 KWG erfasst? Auslegungsentscheidungen zu den Großkredit- und Millionenkreditvorschriften des KWG und der GroMiKV (Stand: 06.12.2007) Diese Auslegungsentscheidungen sollen der Kreditwirtschaft die Arbeit mit den Großkredit-

Mehr

Interpretationshilfen zur Solvabilitätsverordnung. Behandlung grundpfandrechtlich besicherter Kredite

Interpretationshilfen zur Solvabilitätsverordnung. Behandlung grundpfandrechtlich besicherter Kredite Interpretationshilfen zur Solvabilitätsverordnung Behandlung grundpfandrechtlich besicherter Kredite Stand: Dezember 2008 Interpretationshilfen zur Solvabilitätsverordnung Behandlung grundpfandrechtlich

Mehr

Dokumentation. zur. Instituts-Vergütungsverordnung. Stand: April 2011

Dokumentation. zur. Instituts-Vergütungsverordnung. Stand: April 2011 Dokumentation zur Instituts-Vergütungsverordnung Stand: April 2011 Seite 1 Dokumentation zur Instituts-Vergütungsverordnung Stand: April 2011 Beschreibung des Geschäftsmodells Die Raiffeisenbank Kaisersesch-Kaifenheim

Mehr

Anlage: Vorschlag des Deutschen Factoring-Verbandes e.v. für factoringspezifische Anpassungen der MaRisk AT 2.1 Anwenderkreis

Anlage: Vorschlag des Deutschen Factoring-Verbandes e.v. für factoringspezifische Anpassungen der MaRisk AT 2.1 Anwenderkreis Anlage: Die Formulierungsvorschläge des DFV sind zur besseren Erkennbarkeit in blauer, kursiver Schrift in die jeweiligen Auszüge der MaRisk-E in der Fassung vom 16.02.2009 eingefügt oder als neue Module

Mehr

Qualifizierungsmöglichkeiten der Wertermittler im Kleindarlehensbereich

Qualifizierungsmöglichkeiten der Wertermittler im Kleindarlehensbereich Beleihungswertermittlung im Kleindarlehensbereich Qualifizierungsmöglichkeiten der Wertermittler im Kleindarlehensbereich Dipl.- Kfm. Reiner Lux, Geschäftsführer HypZert GmbH Zentrale Unternehmensziele

Mehr

Offenlegung der wirtschaftlichen Verhältnisse (gemäß 18 KWG)

Offenlegung der wirtschaftlichen Verhältnisse (gemäß 18 KWG) Offenlegung der wirtschaftlichen Verhältnisse (gemäß 18 KWG) Nach 18 des Gesetzes über das Kreditwesen (KWG) sind Kreditinstitute verpflichtet, sich die wirtschaftlichen Verhältnisse ihrer Kreditnehmer

Mehr

Beleihungsgrundsätze für die Sparkassen

Beleihungsgrundsätze für die Sparkassen I. Realkredit A) Allgemeine Bestimmungen 1. 1 Begriff 2. Grundstücke 2 Begriff und Ermittlung des Beleihungswertes 3 Schätzung des es 4 estsetzung des Beleihungswertes 5 Beleihungsgrenze 6 Rangstelle 7

Mehr

Checkliste Kreditrisiko Der Standardansatz - Stand: 27.06.2005

Checkliste Kreditrisiko Der Standardansatz - Stand: 27.06.2005 I. Allgemeine Regeln 1 Gibt es Kredite, für die die gegenwärtigen Regeln der Eigenkapitalvereinbarungen von 1988 gelten? - welche sind das (z. B. Beteiligungen)? A Einzelne Forderungen A1 Forderungen an

Mehr

Grundlagen im Überblick

Grundlagen im Überblick Valjevo Serbien, 10.05.2012 Stärkung des kommunalen Landmanagements in Serbien Beleihungswertermittlung für Banken Grundlagen im Überblick Referentin Dipl.-Ing. Vermessungsassessorin Carla Seidel MRICS

Mehr

Vom Prüfer zum Risikomanager: Interne Revision als Teil des Risikomanagements

Vom Prüfer zum Risikomanager: Interne Revision als Teil des Risikomanagements Vom Prüfer zum Risikomanager: Interne Revision als Teil des Risikomanagements Inhalt 1: Revision als Manager von Risiken geht das? 2 : Was macht die Revision zu einem Risikomanager im Unternehmen 3 : Herausforderungen

Mehr

Beleihung u. Belastung von Immobilien, TU Dresden Beleihung und Belastung von Immobilien

Beleihung u. Belastung von Immobilien, TU Dresden Beleihung und Belastung von Immobilien Beleihung und Belastung von Immobilien 1/16 Die Besicherung von Krediten an Grundstücken im Rahmen der Immobilienfinanzierung erfolgt in der Regel durch die Verpfändung des Grundstücks im Wege der Eintragung

Mehr

Rechtliche Rahmenbedingungen zur Steuerung von Kreditinstituten auf Basis der Baseler Empfehlungen

Rechtliche Rahmenbedingungen zur Steuerung von Kreditinstituten auf Basis der Baseler Empfehlungen Rechtliche Rahmenbedingungen zur Steuerung von Kreditinstituten auf Basis der Baseler Empfehlungen Sophia Völkl 01.02.2010 1 / 19 Übersicht 1 Historische Entwicklung von Basel I zu Basel II 2 Ziele und

Mehr

Z ENTRALER K REDITAUSSCHUSS. Januar 2003

Z ENTRALER K REDITAUSSCHUSS. Januar 2003 Z ENTRALER K REDITAUSSCHUSS MITGLIEDER: BUNDESVERBAND DER DEUTSCHEN VOLKSBANKEN UND RAIFFEISENBANKEN E.V. BERLIN BUNDESVERBAND DEUTSCHER BANKEN E.V. BERLIN DEUTSCHER SPARKASSEN- UND GIROVERBAND E.V. BERLIN-BONN

Mehr

Fachveranstaltung IHK: Kennen Sie Ihr Rating? Katrin Hummel Deutsche Bundesbank Hauptverwaltung HMS

Fachveranstaltung IHK: Kennen Sie Ihr Rating? Katrin Hummel Deutsche Bundesbank Hauptverwaltung HMS Fachveranstaltung IHK: Kennen Sie Ihr Rating? Deutsche Bundesbank Hauptverwaltung HMS Rating = Einschätzung der Bonität eines Schuldners Ratingerstellung Rating- Kredit- Deutsche agenturen institute Bundesbank

Mehr

Checkliste für Umsetzung der Auslagerungsregelungen der MaRisk

Checkliste für Umsetzung der Auslagerungsregelungen der MaRisk Checkliste für Umsetzung der Auslagerungsregelungen der MaRisk Diese Checkliste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Trotz der sorgfältigen Erarbeitung der Checkliste, kann eine Garantie nicht übernommen

Mehr

vpe WertpapierhandelsBank AG Offenlegungsbericht gemäß 26a Kreditwesengesetz (KWG) i.v.m. 319 ff. Solvabilitätsverordnung (SolvV) für das Jahr 2013

vpe WertpapierhandelsBank AG Offenlegungsbericht gemäß 26a Kreditwesengesetz (KWG) i.v.m. 319 ff. Solvabilitätsverordnung (SolvV) für das Jahr 2013 vpe WertpapierhandelsBank AG Offenlegungsbericht gemäß 26a Kreditwesengesetz (KWG) i.v.m. 319 ff. Solvabilitätsverordnung (SolvV) für das Jahr 2013 Einleitung Mit der am 1. Januar 2007 in Kraft getretenen

Mehr

Basel II - Die Bedeutung von Sicherheiten

Basel II - Die Bedeutung von Sicherheiten Basel II - Die Bedeutung von Sicherheiten Fast jeder Unternehmer und Kreditkunde verbindet Basel II mit dem Stichwort Rating. Dabei geraten die Sicherheiten und ihre Bedeutung - vor allem für die Kreditkonditionen

Mehr

Anzuwendende Vorschriften

Anzuwendende Vorschriften Anzuwendende Vorschriften Solvabilitäts- und Mindestkapitalanforderung, Eigenmittel Anlagegrundsätze 124 VAG n.f. Es sind die Vorschriften für kleine Versicherungsunternehmen ( 212 ff VAG n.f.) anzuwenden,

Mehr

Checkliste zum Datenschutz

Checkliste zum Datenschutz Checkliste zum Datenschutz Diese Checkliste soll Ihnen einen ersten Überblick darüber geben, ob der Datenschutz in Ihrem Unternehmen den gesetzlichen Bestimmungen entspricht und wo ggf. noch Handlungsbedarf

Mehr

4. Grundlagen einer Kreditentscheidung das måssen Sie wissen

4. Grundlagen einer Kreditentscheidung das måssen Sie wissen 4. das måssen Sie wissen DOWNLOAD: Begleitblåtter Grundlagen Kreditentscheidung Teil 1: Jahresabschluss Ihr Kreditwunsch wird in der Bank gepråft und anschließend wird ein Beschluss gefasst. Welche Informationen

Mehr

Solvabilitätsbericht nach 26a KWG (i. V. m. 319 ff. SolvV) zum 31.12.2008 der Gabler-Saliter Bankgeschäft KG

Solvabilitätsbericht nach 26a KWG (i. V. m. 319 ff. SolvV) zum 31.12.2008 der Gabler-Saliter Bankgeschäft KG Solvabilitätsbericht nach 26a KWG (i. V. m. 319 ff. SolvV) zum 31.12.2008 der Gabler-Saliter Bankgeschäft KG Beschreibung Risikomanagement Unser Risikomanagment haben wir im Lagebericht dargestellt. Eigenmittel

Mehr

Editorial. JÜRGEN APP Wirtschaftsprüfer Steuerberater. Sehr geehrte Damen und Herren,

Editorial. JÜRGEN APP Wirtschaftsprüfer Steuerberater. Sehr geehrte Damen und Herren, Newsletter Spezial Jahresende 2011- OFFENLEGUNGSANFORDERUNGEN Editorial JÜRGEN APP Wirtschaftsprüfer Steuerberater Sehr geehrte Damen und Herren, bei den im Bundesanzeiger veröffentlichten Jahresabschlussinformationen

Mehr

Softwarelösungen für die Immobilienbewertung in der Kreditwirtschaft

Softwarelösungen für die Immobilienbewertung in der Kreditwirtschaft Softwarelösungen für die Immobilienbewertung in der Kreditwirtschaft Sprengnetter Softwarekompetenz Innovationen entstehen aus Erfahrung. Durch das Know-How aus über 30 Jahren in der Immobilienbewertung

Mehr

Die neuen Eigenkapitalanforderungen der Banken BASEL II

Die neuen Eigenkapitalanforderungen der Banken BASEL II Die neuen Eigenkapitalanforderungen der Banken BASEL II Ein Thema für das Gesundheitswesen? 26.07.2004 2004 Dr. Jakob & Partner, Trier www.dr-jakob-und-partner.de 1 Was bedeutet Basel II? Nach 6-jährigen

Mehr

DAS KREDITWESENGESETZ

DAS KREDITWESENGESETZ Prof. Dr. Rudolf Nirk DAS KREDITWESENGESETZ Achte, völlig neubearbeitete und stark erweiterte Auflage Jüristiscne üe»amidiöliothek der Technischen H c h ^ n* Oarmstadt FRITZ KNAPP VERLAG TZ FRANKFURT AM

Mehr

Standards BVSV 0001 Sachverständiger (Entwurf bis 15 Juni 2016)

Standards BVSV 0001 Sachverständiger (Entwurf bis 15 Juni 2016) Standards BVSV 0001 Sachverständiger (Entwurf bis 15 Juni 2016) Inhaltsangabe 1. Anwendung der Standards... 2 2. Aufgaben des Sachverständigen... 2 3. Persönliche Voraussetzungen des Sachverständigen...

Mehr

Offenlegungsbericht im Sinne der Institutsvergütungsverordnung in der Fassung vom 16. Dezember 2013 für das Kalenderjahr 2014:

Offenlegungsbericht im Sinne der Institutsvergütungsverordnung in der Fassung vom 16. Dezember 2013 für das Kalenderjahr 2014: Offenlegungsbericht im Sinne der Institutsvergütungsverordnung in der Fassung vom 16. Dezember 2013 für das Kalenderjahr 2014: Grundsätzliche Anwendung der Institutsvergütungsverordnung: Die Volksbank

Mehr

Offenlegung Vergütungssystem. gemäß 7 InstitutsVergV

Offenlegung Vergütungssystem. gemäß 7 InstitutsVergV Offenlegung Vergütungssystem gemäß 7 InstitutsVergV 2 Inhalt INHALT... 3 PRÄAMBEL... 5 1 GRUNDSÄTZE DER VERGÜTUNG... 7 2 GOVERNANCE STRUKTUREN... 7 3 FIXE VERGÜTUNG... 8 4 VARIABLE VERGÜTUNG... 8 5 VERGÜTUNGSSYSTEM

Mehr

Anwendung des Teileinkünfteverfahrens in der steuerlichen Gewinnermittlung ( 3 Nummer 40, 3c Absatz 2 EStG)

Anwendung des Teileinkünfteverfahrens in der steuerlichen Gewinnermittlung ( 3 Nummer 40, 3c Absatz 2 EStG) Postanschrift Berlin: Bundesministerium der Finanzen, 11016 Berlin POSTANSCHRIFT Bundesministerium der Finanzen, 11016 Berlin Oberste Finanzbehörden der Länder HAUSANSCHRIFT TEL Wilhelmstraße 97, 10117

Mehr

10.07.2014 GZ: BA 52-FR 2402-2014/0001 (Bitte stets angeben) 2014/0907950. Rundschreiben 5/2014 (BA) An alle Kreditinstitute und

10.07.2014 GZ: BA 52-FR 2402-2014/0001 (Bitte stets angeben) 2014/0907950. Rundschreiben 5/2014 (BA) An alle Kreditinstitute und BaFin Postfach 12 53 53002 Bonn 10.07.2014 GZ: BA 52-FR 2402-2014/0001 (Bitte stets angeben) 2014/0907950 Bankenaufsicht Hausanschrift: Besanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht Graurheindorfer Str.

Mehr

Handelsgesetzbuch (HGB), 10. Mai 1897

Handelsgesetzbuch (HGB), 10. Mai 1897 3. Buch "Handelsbücher" 2. Abschnitt "Ergänzende Vorschriften für Kapitalgesellschaften (Aktiengesellschaften, Kommanditgesellschaften auf Aktien und Gesellschaften mit beschränkter Haftung) sowie bestimmte

Mehr

DEUTSCHE BUNDESBANK Frankfurt am Main, 29. September 2003 Zentrale Tel. 069 9566-2478 S 1-1. Rundschreiben Nr. 44/2003

DEUTSCHE BUNDESBANK Frankfurt am Main, 29. September 2003 Zentrale Tel. 069 9566-2478 S 1-1. Rundschreiben Nr. 44/2003 DEUTSCHE BUNDESBANK Frankfurt am Main, 29. September 2003 Zentrale Tel. 069 9566-2478 S 1-1 Rundschreiben Nr. 44/2003 An alle Kreditinstitute Bankenstatistik Sehr geehrte Damen und Herren, wir bitten,

Mehr

Technische Regeln für Betriebssicherheit TRBS 1111 Gefährdungsbeurteilung und sicherheitstechnische Bewertung

Technische Regeln für Betriebssicherheit TRBS 1111 Gefährdungsbeurteilung und sicherheitstechnische Bewertung Technische Regeln für Betriebssicherheit TRBS 1111 Gefährdungsbeurteilung und sicherheitstechnische Bewertung (Bekanntmachung des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales vom 15. September 2006; BAnz.

Mehr

Steuerrechtliche Anerkennung von Darlehensverträgen zwischen Angehörigen

Steuerrechtliche Anerkennung von Darlehensverträgen zwischen Angehörigen Postanschrift Berlin: Bundesministerium der Finanzen, 11016 Berlin POSTANSCHRIFT Bundesministerium der Finanzen, 11016 Berlin Vorab per E-Mail Oberste Finanzbehörden der Länder n achrichtlich: HAUSANSCHRIFT

Mehr

Orientierungshilfe. Datenschutz und Datensicherheit in Projekten: Projekt- und Produktivbetrieb

Orientierungshilfe. Datenschutz und Datensicherheit in Projekten: Projekt- und Produktivbetrieb Orientierungshilfe Datenschutz und Datensicherheit in Projekten: Projekt- und Produktivbetrieb Herausgegeben vom Arbeitskreis Technische und organisatorische Datenschutzfragen der Konferenz der Datenschutzbeauftragten

Mehr

Allgemeine Bedingungen

Allgemeine Bedingungen Clearing-Bedingungen der Eurex Clearing AG Seite 1 ********************************************************************************** KAPITEL I WIRD GEÄNDERT. ÄNDERUNGEN SIND WIE FOLGT KENNTLICH GEMACHT:

Mehr

Risikogrundsätze Version 2, Stand 10/2011

Risikogrundsätze Version 2, Stand 10/2011 Version 2, Stand 10/2011 1. RISIKOGRUNDSÄTZE 1.1 Verantwortung des Vorstandes Der Vorstand der Schoellerbank Invest AG ist für die ordnungsgemäße Geschäftsorganisation und deren Weiterentwicklung verantwortlich.

Mehr

Datenschutzvereinbarung

Datenschutzvereinbarung Datenschutzvereinbarung Vereinbarung zum Datenschutz und zur Datensicherheit in Auftragsverhältnissen nach 11 BDSG zwischen dem Nutzer der Plattform 365FarmNet - nachfolgend Auftraggeber genannt - und

Mehr

Formulierung des Bestätigungsvermerks gemäß 274 UGB des Abschluss/Bankprüfers zum Rechenschaftsbericht

Formulierung des Bestätigungsvermerks gemäß 274 UGB des Abschluss/Bankprüfers zum Rechenschaftsbericht Richtlinie des Instituts Österreichischer Wirtschaftsprüfer zur Formulierung des Bestätigungsvermerks gemäß 274 UGB des Abschluss/Bankprüfers zum Rechenschaftsbericht einer Verwaltungsgesellschaft (Kapitalanlagegesellschaft

Mehr

Fachgremium IRBA Portfolioabgrenzung Stand:29.11.2005

Fachgremium IRBA Portfolioabgrenzung Stand:29.11.2005 Im Hinblick auf die Regelungen nach Art. 86, Tz. 4 und Anhang VII, Teil 1, Tz. 9 bis 11 des EU-Richtlinienvorschlages hat das FG IRBA folgende präzisierungsbedürftige Fragestellungen identifiziert: 1.

Mehr

Anlage zur Konditionenübersicht für Endkreditnehmer

Anlage zur Konditionenübersicht für Endkreditnehmer Unternehmen stehen wirtschaftlich sehr unterschiedlich da; ebenso gibt es vielfältige Besicherungsmöglichkeiten für einen Kredit. Risikogerechte Zinsen berücksichtigen dies und erleichtern somit vielen

Mehr

Rundschreiben 2008/7 Outsourcing Banken

Rundschreiben 2008/7 Outsourcing Banken Häufig gestellte Fragen (FAQ) Rundschreiben 2008/7 Outsourcing Banken (Letzte Änderung vom 6. Februar 2015) 1. Nach welchen Kriterien beurteilt sich die Anwendbarkeit des Rundschreibens 2008/7? Ein Outsourcing

Mehr

Verteuerung der Mittelstandsfinanzierung durch das Granularitätskriterium der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht

Verteuerung der Mittelstandsfinanzierung durch das Granularitätskriterium der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht Verteuerung der Mittelstandsfinanzierung durch das Granularitätskriterium der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht Positionspapier des Rheinisch-Westfälischen Genossenschaftsverbandes e.v. Januar

Mehr

Carl Schenck Aktiengesellschaft Darmstadt. Testatsexemplar Jahresabschluss 31. Dezember 2012. Ernst & Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Carl Schenck Aktiengesellschaft Darmstadt. Testatsexemplar Jahresabschluss 31. Dezember 2012. Ernst & Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Carl Schenck Aktiengesellschaft Darmstadt Testatsexemplar Jahresabschluss 31. Dezember 2012 Ernst & Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Inhaltsverzeichnis Bestätigungsvermerk Rechnungslegung Auftragsbedingungen,

Mehr

KEPLER-FONDS Kapitalanlagegesellschaft m.b.h. Linz, Österreich. Besteuerungsgrundlagen gem. 5 Abs 1 Nr. 1 InvStG

KEPLER-FONDS Kapitalanlagegesellschaft m.b.h. Linz, Österreich. Besteuerungsgrundlagen gem. 5 Abs 1 Nr. 1 InvStG KEPLER-FONDS Kapitalanlagegesellschaft m.b.h. Linz, Österreich Besteuerungsgrundlagen gem. 5 Abs 1 Nr. 1 InvStG Fondsname: PRIVAT BANK Global Aktienfonds (A) ISIN: AT0000986310 Ende Geschäftsjahr: 30.04.2009

Mehr

Interpretationshilfen zur EU-Bankenverordnung (CRR) Behandlung grundpfandrechtlich besicherter Kredite

Interpretationshilfen zur EU-Bankenverordnung (CRR) Behandlung grundpfandrechtlich besicherter Kredite Interpretationshilfen zur EU-Bankenverordnung (CRR) Behandlung grundpfandrechtlich besicherter Kredite Vorwort Vorwort Der Rat der Wirtschafts- und Finanzminister der EU (ECOFIN) und das Europäische Parlament

Mehr

Konformitätsbewertung 3.9 B 13

Konformitätsbewertung 3.9 B 13 Antworten und Beschlüsse des EK-Med Konformitätsbewertung 3.9 B 13 Voraussetzungen für die Anerkennung der vom Hersteller vorgelegten Prüfberichte durch Benannte/Zugelassene Stellen 1 Vorbemerkungen Der

Mehr

Wie Ihre Bank faire Kreditentscheidungen trifft. Antworten zum Scoring

Wie Ihre Bank faire Kreditentscheidungen trifft. Antworten zum Scoring Wie Ihre Bank faire Kreditentscheidungen trifft Antworten zum Scoring Unsere Verantwortung Die Mitgliedsbanken des Bankenfachverbandes sind die Experten für Finanzierung. Sie vergeben Kredite verantwortungsvoll,

Mehr

Bericht über die gesetzliche Prüfung der. Bauverein Schweinfurt eg

Bericht über die gesetzliche Prüfung der. Bauverein Schweinfurt eg Bericht über die gesetzliche Prüfung der Bauverein Schweinfurt eg Schweinfurt Jahresabschluss: Berichtsnummer: Ausfertigung: 31.12.2014 10266-14G 4 H. Zusammengefasstes Prüfungsergebnis/Bestätigungsvermerk

Mehr

Immobilienfinanzierung......die Grundlagen. Sparkasse Bodensee Dietmar Späth Konstanz, 05.Juni 07

Immobilienfinanzierung......die Grundlagen. Sparkasse Bodensee Dietmar Späth Konstanz, 05.Juni 07 Immobilienfinanzierung......die Grundlagen Sparkasse Bodensee Dietmar Späth Konstanz, 05.Juni 07 Inhalt der nächsten 1,5 Stunden 1. Die Suche nach der passenden Immobilie 2. Überblick Immobilienfinanzierung

Mehr

Qualifikation von Sachverständigen im Akkreditierungsverfahren

Qualifikation von Sachverständigen im Akkreditierungsverfahren Qualifikation von Sachverständigen im Akkreditierungsverfahren Inhalt: 1. Allgemeines... 2 2. Einteilung von Sachverständigen... 2 3. Definitionen... 3 4. Allgemeine Anforderungen... 4 4.1 Allgemeine Anforderungen

Mehr

Gemeinsame Stellungnahme des Vorstands und des Aufsichtsrats. der. Curanum AG Engelbertstraße 23-25 81241 München Deutschland

Gemeinsame Stellungnahme des Vorstands und des Aufsichtsrats. der. Curanum AG Engelbertstraße 23-25 81241 München Deutschland Pflichtveröffentlichung gemäß 27 Abs. 3 Satz 1, 14 Abs. 3 Satz 1 des Wertpapiererwerbsund Übernahmegesetzes (WpÜG) Gemeinsame Stellungnahme des Vorstands und des Aufsichtsrats der Engelbertstraße 23-25

Mehr

Offenlegung von Abschlussunterlagen. I. Größenklassen und Offenlegungspflichten

Offenlegung von Abschlussunterlagen. I. Größenklassen und Offenlegungspflichten Offenlegung von Abschlussunterlagen I. Größenklassen und Offenlegungspflichten Der Umfang der offenzulegenden Abschlussunterlagen hängt von der Größenklasse eines offenlegungspflichtigen Unternehmens ab.

Mehr

KEPLER-FONDS Kapitalanlagegesellschaft m.b.h. Linz, Österreich

KEPLER-FONDS Kapitalanlagegesellschaft m.b.h. Linz, Österreich KEPLER-FONDS Kapitalanlagegesellschaft m.b.h. Linz, Österreich Fondsname: KEPLER Ethik Aktienfonds ISIN: AT0000675657 (Ausschüttungsanteile) AT0000675665 (Thesaurierungsanteile) Ende Geschäftsjahr: 30.6.2005

Mehr

Offenlegungsbericht der. Stadtsparkasse Porta Westfalica. per 31.12.2008

Offenlegungsbericht der. Stadtsparkasse Porta Westfalica. per 31.12.2008 Offenlegungsbericht der Stadtsparkasse Porta Westfalica per 31.12.2008 gemäß den Anforderungen der Solvabilitätsverordnung (SolvV) Inhaltsverzeichnis 1. ALLGEMEINES... 3 2. RISIKOMANAGEMENT... 3 3. ANWENDUNGSBEREICH...

Mehr

Fels in der Brandung oder überregulierter Ballast?

Fels in der Brandung oder überregulierter Ballast? Der deutsche Beleihungswert Fels in der Brandung oder überregulierter Ballast? Insbesondere im deutschsprachigen Raum hat sich der Beleihungswert, im Zusammenhang mit der hypothekarischen Besicherung von

Mehr

(Text von Bedeutung für den EWR) (2014/908/EU)

(Text von Bedeutung für den EWR) (2014/908/EU) 16.12.2014 L 359/155 DURCHFÜHRUNGSBESCHLUSS R KOMMISSION vom 12. Dezember 2014 über die Gleichwertigkeit der aufsichtlichen und rechtlichen Anforderungen bestimmter Drittländer und Gebiete für die Zwecke

Mehr

Verfahrensordnung für die Durchführung der Compliance-Zertifizierung der ICG

Verfahrensordnung für die Durchführung der Compliance-Zertifizierung der ICG Verfahrensordnung für die Durchführung der Compliance-Zertifizierung der ICG 1 Allgemeines (Stand 17.04.2015) (1) Der Vorstand führt die Geschäfte der ICG nach Maßgabe der Gesetze, der Satzung und der

Mehr

Christian Fuchs. Christian Fuchs. Für Ihre Sicherheit. Immobilienbewertung

Christian Fuchs. Christian Fuchs. Für Ihre Sicherheit. Immobilienbewertung Christian Fuchs Von der Industrie- und Handelskammer öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger Christian Fuchs Von der Industrie- und Handelskammer öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger

Mehr

Konsultation 1/2007 - erster Entwurf der überarbeiteten Outsourcing-Regelungen

Konsultation 1/2007 - erster Entwurf der überarbeiteten Outsourcing-Regelungen Seite 1 von 5 Konsultation 1/2007 - erster Entwurf der überarbeiteten Outsourcing-Regelungen Sehr geehrte Damen und Herren, nachdem ich im Anschreiben zur Veröffentlichung der MaRisk vom 20.12.2005 eine

Mehr

Anlage III. Grundsätze zu den Vergütungssystemen. der. VR-Bank Passau eg. Volksbank-Raiffeisenbank

Anlage III. Grundsätze zu den Vergütungssystemen. der. VR-Bank Passau eg. Volksbank-Raiffeisenbank Anlage III Grundsätze zu den Vergütungssystemen der VR-Bank Passau eg Volksbank-Raiffeisenbank Offenlegungsbericht i. S. Instituts-Vergütungsverordnung Beschreibung des Geschäftsmodells Wir sind eine regional

Mehr

Immobilienbewertung. Vortrag für Haus- und Grund am 28. November 2013

Immobilienbewertung. Vortrag für Haus- und Grund am 28. November 2013 Immobilienbewertung November 2013 1 Inhalt Anlässe für eine Verkehrswertschätzung Begrifflichkeiten Wahl der Wertermittlungsverfahren Beispiel für eine Sachwertermittlung Beispiel für eine Ertragswertermittlung

Mehr

Risiko- und Kapitalsteuerung in Banken. MN-Seminar 12.05.2009 Martina Böhmer

Risiko- und Kapitalsteuerung in Banken. MN-Seminar 12.05.2009 Martina Böhmer Risiko- und Kapitalsteuerung in Banken MN-Seminar 12.05.2009 Martina Böhmer Risiko- und Kapitalsteuerung in Banken Basel II Risiko- und Kapitalsteuerung in Banken 25 a Absatz 1 KWG Kreditinstitute sind

Mehr

Richtlinie über die Stundung von Erschließungs-, Straßen- und Abwasserbeiträgen. Kapitel 1 Zinslose Stundungen

Richtlinie über die Stundung von Erschließungs-, Straßen- und Abwasserbeiträgen. Kapitel 1 Zinslose Stundungen 1 Richtlinie über die Stundung von Erschließungs-, Straßen- und Abwasserbeiträgen Die Stadtverordnetenversammlung hat gemäß 135 Abs. 6 BauGB, 4 Abs. 1 Ziffer 5 KAG in Verbindung mit den 222, 234 Abs. 1

Mehr

Internes Audit. Länderübergreifende Verfahrensanweisung. Inhalt. 1 Zweck, Ziel

Internes Audit. Länderübergreifende Verfahrensanweisung. Inhalt. 1 Zweck, Ziel Datum des LAV-Beschlusses: 05.11.2012 Seite 1 von 9 Inhalt 1 Zweck, Ziel... 1 2 Geltungsbereich... 2 3 Begriffe, Definitionen... 2 4 Verfahren... 2 4.1 Planung der Audits... 5 4.2 Vorbereitung des Audits...

Mehr

BVS: Der Energieausweis gut gemeint und doch nicht nützlich

BVS: Der Energieausweis gut gemeint und doch nicht nützlich PRESSEMITTEILUNG BVS: Der Energieausweis gut gemeint und doch nicht nützlich Der Energieausweis verspricht mehr Transparenz für den Verbraucher. Doch was als gute Idee eingeführt wurde, weist in der Praxis

Mehr

Grundsätze für die Durchführung von Umschulungs- und Rehabilitationsmaßnahmen

Grundsätze für die Durchführung von Umschulungs- und Rehabilitationsmaßnahmen Seite 1 von 5 Merkblatt Grundsätze für die Durchführung von Umschulungs- Eine Umschulung, die zu einem anerkannten Berufsabschluss führt und zu einer anderen als der erlernten und bisher ausgeübten Tätigkeit

Mehr

GUERDAN HATZEL & PARTNER

GUERDAN HATZEL & PARTNER DARMSTADT GRIESHEIM Europahaus Marie-Curie-Straße 1 Schöneweibergasse 8+10 64293 Darmstadt 64347 Griesheim Tel. 0 61 51 95 11 0 Tel. 0 61 55 84 79-0 Fax 0 61 51 95 11-123 Fax 0 61 55 84 79-79 GUERDAN HATZEL

Mehr

Finanzierung für den Mittelstand. Leitbild. der Abbildung schankz www.fotosearch.de

Finanzierung für den Mittelstand. Leitbild. der Abbildung schankz www.fotosearch.de Finanzierung für den Mittelstand Leitbild der Abbildung schankz www.fotosearch.de Präambel Die Mitgliedsbanken des Bankenfachverbandes bekennen sich zur Finanzierung des Mittelstands mit vertrauenswürdigen,

Mehr

GKV-Spitzenverband 1. Vereinigungen der Träger der Pflegeeinrichtungen auf Bundesebene

GKV-Spitzenverband 1. Vereinigungen der Träger der Pflegeeinrichtungen auf Bundesebene Vereinbarung nach 115 Abs. 1a Satz 6 SGB XI über die Kriterien der Veröffentlichung sowie die Bewertungssystematik der Qualitätsprüfungen nach 114 Abs. 1 SGB XI sowie gleichwertiger Prüfergebnisse in der

Mehr

Neuerungen in den Großkreditvorschriften

Neuerungen in den Großkreditvorschriften Neuerungen in den Großkreditvorschriften Michael Mertens Der nachfolgende Beitrag führt die geplanten wesentlichen Änderungen zu den neuen Großkreditvorschriften im Rahmen der CRD II Änderungsverordnung

Mehr

Bestellungsvertrag für eine(n) externe(n) Datenschutzbeauftragte(n)

Bestellungsvertrag für eine(n) externe(n) Datenschutzbeauftragte(n) Bestellungsvertrag für eine(n) externe(n) Datenschutzbeauftragte(n) Vertrag über Dienstleistungen einer/eines externen Datenschutzbeauftragten nach 4f Bundesdatenschutzgesetz -"BDSG"- zwischen vertreten

Mehr

KWG Kommunale Wohnen AG, Berlin

KWG Kommunale Wohnen AG, Berlin Berlin, den 14. April 2016-5779/B - KWG Kommunale Wohnen AG, Berlin Bericht über die Prüfung der Angemessenheit des im Beherrschungs-und Gewinnabführungsvertrag festgesetzten Ausgleichsanspruchs nach 304

Mehr

Melderecht. Mehrere Wohnungen/Nebenwohnung

Melderecht. Mehrere Wohnungen/Nebenwohnung Melderecht Mehrere Wohnungen/Nebenwohnung Art. 15 Mehrere Wohnungen (1) Hat ein Einwohner mehrere Wohnungen im Inland, so ist eine dieser Wohnungen seine Hauptwohnung. (2) 1 Hauptwohnung ist die vorwiegend

Mehr

Bundesgesetz über die Krankenversicherung

Bundesgesetz über die Krankenversicherung Bundesgesetz über die Krankenversicherung (KVG) Entwurf Änderung vom... Die Bundesversammlung der Schweizerischen Eidgenossenschaft, nach Einsicht in die Botschaft des Bundesrates vom 1, beschliesst: I

Mehr

* gilt nicht für die private Arbeitsvermittlung bag cert 312-T-A-V3-130909 Seite 1 von 9

* gilt nicht für die private Arbeitsvermittlung bag cert 312-T-A-V3-130909 Seite 1 von 9 TEIL I: Übergreifende Fragen zur Funktionsweise der Einrichtung 1. Leitbild der Einrichtung 1 Verfügt die Einrichtung über ein dokumentiertes Leitbild? 4.1 AB (4) 1 2 Enthält das Leitbild Aussagen zur

Mehr

Offenlegung von Abschlussunterlagen. I. Größenklassen und Offenlegungspflichten

Offenlegung von Abschlussunterlagen. I. Größenklassen und Offenlegungspflichten Offenlegung von Abschlussunterlagen I. Größenklassen und Offenlegungspflichten Der Umfang der offenzulegenden Abschlussunterlagen hängt von der Größenklasse eines offenlegungspflichtigen Unternehmens ab.

Mehr

PRÜFMODUL D UND CD. 1 Zweck. 2 Durchführung. 2.1 Allgemeines. 2.2 Antrag

PRÜFMODUL D UND CD. 1 Zweck. 2 Durchführung. 2.1 Allgemeines. 2.2 Antrag 1 Zweck PRÜFMODUL D UND CD Diese Anweisung dient als Basis für unsere Kunden zur Information des Ablaufes der folgenden EG-Prüfung nach folgenden Prüfmodulen: D CD Es beschreibt die Aufgabe der benannten

Mehr

Maintenance & Re-Zertifizierung

Maintenance & Re-Zertifizierung Zertifizierung nach Technischen Richtlinien Maintenance & Re-Zertifizierung Version 1.2 vom 15.06.2009 Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik Postfach 20 03 63 53133 Bonn Tel.: +49 22899 9582-0

Mehr

Grundsteuer in Berlin

Grundsteuer in Berlin Dieses Dokument finden Sie unter www.ihk-berlin.de unter der Dok-Nr. 22679 Grundsteuer in Berlin Die Gemeinden (in Berlin: das Land Berlin) erheben von den Grundstückseigentümern zur Finanzierung ihrer

Mehr

VQZ Bonn. Neues SCC-Regelwerk (Version 2011) in Kraft!

VQZ Bonn. Neues SCC-Regelwerk (Version 2011) in Kraft! Neues -Regelwerk (Version 2011) in Kraft! VQZ Bonn Im Laufe des Jahres ist eine neue Version des -Regelwerkes, die Version 2011, veröffentlicht und in Kraft gesetzt worden. Mit der neuen Version ist eine

Mehr

Mitgliedschafts- und Beitragsrecht. Holger Eckhardt / Irina Riesen. holger.eckhardt@gkv-spitzenverband.de irina.riesen@gkv-spitzenverband.

Mitgliedschafts- und Beitragsrecht. Holger Eckhardt / Irina Riesen. holger.eckhardt@gkv-spitzenverband.de irina.riesen@gkv-spitzenverband. Rundschreiben Laufende Nummer RS 2009/284 Thema: Anlass: Für Fachbereich/e: Bemessung der Beiträge zur freiwilligen Krankenversicherung und Höhe des Beitragszuschusses während des Bezuges von Kurzarbeitergeld

Mehr

Brandenburgisches Oberlandesgericht. Beschluss

Brandenburgisches Oberlandesgericht. Beschluss 9 WF 255/07 (PKH) Brandenburgisches Oberlandesgericht Brandenburgisches Oberlandesgericht Beschluss In der Familiensache der Frau S P, - Verfahrensbevollmächtigte: Rechtsanwältin Antragstellerin und Beschwerdeführerin,

Mehr

Stellungnahme. des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft zum Entwurf des CRD IV Umsetzungsgesetzes (Drucksache 17 / 10974)

Stellungnahme. des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft zum Entwurf des CRD IV Umsetzungsgesetzes (Drucksache 17 / 10974) Stellungnahme des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft zum Entwurf des CRD IV Umsetzungsgesetzes (Drucksache 17 / 10974) Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e. V. Wilhelmstraße

Mehr

Prüfungsbericht. IDEAL Lebensversicherung a.g. Berlin

Prüfungsbericht. IDEAL Lebensversicherung a.g. Berlin Prüfungsbericht IDEAL Lebensversicherung a.g. Berlin Prüfungsbericht zur Angemessenheit des Compliance-Management- Systems der IDEAL Lebensversicherung a.g. zur Umsetzung geeigneter Grundsätze und Maßnahmen

Mehr

Stellungnahme im Rahmen der Konsultation 05/2015: Entwurf eines Rundschreibens

Stellungnahme im Rahmen der Konsultation 05/2015: Entwurf eines Rundschreibens Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht Referat WA 41 Marie-Curie-Straße 24-28 60439 Frankfurt Düsseldorf, 18. Mai 2015 598/579 [per-e-mail an: Konsultation-05-15@bafin.de] Stellungnahme im Rahmen

Mehr

Projektentwicklung heute: Schach oder Poker?

Projektentwicklung heute: Schach oder Poker? Projektentwicklung heute: Schach oder Poker? Finale Entscheidung: Rot oder Grün? ROTONDA Business-Club Köln 23. Oktober 2012 1 Fragestellung Funktion des Sachverständigen in der Kreditentscheidung Entwickler

Mehr

Volksbank Hohenlimburg eg Offenlegung gemäß 7 Instituts- Vergütungsordnung. per 31.12.2011

Volksbank Hohenlimburg eg Offenlegung gemäß 7 Instituts- Vergütungsordnung. per 31.12.2011 Offenlegung gemäß 7 Instituts- Vergütungsordnung per 31.12.2011 Inhaltsverzeichnis 1 Beschreibung des Geschäftsmodells... 3 2 Einhaltung der Anforderungen der Instituts-Vergütungsordnung... 4 3 Daten zur

Mehr

6.4.5 Compliance-Management-System (CMS)

6.4.5 Compliance-Management-System (CMS) Seite 1 6.4.5 6.4.5 System (CMS) Grundlage eines CMS ist die Compliance. Ein CMS enthält jene Grundsätze und Maßnahmen, die auf den von den gesetzlichen Vertretern festgelegten Zielen basieren und ein

Mehr

Rundschreiben der Eidg. Bankenkommission: Aufsichtsreporting nach Jahres- und Halbjahresabschluss

Rundschreiben der Eidg. Bankenkommission: Aufsichtsreporting nach Jahres- und Halbjahresabschluss EBK-RS 05/4 Aufsichtsreporting Seite 1 Rundschreiben der Eidg. Bankenkommission: Aufsichtsreporting nach Jahres- und Halbjahresabschluss (Aufsichtsreporting) vom 24. November 2005 Inhaltsverzeichnis I.

Mehr

KEPLER-FONDS Kapitalanlagegesellschaft m.b.h. Linz, Österreich. Besteuerungsgrundlagen gem. 5 Abs 1 Nr. 1 InvStG

KEPLER-FONDS Kapitalanlagegesellschaft m.b.h. Linz, Österreich. Besteuerungsgrundlagen gem. 5 Abs 1 Nr. 1 InvStG KEPLER-FONDS Kapitalanlagegesellschaft m.b.h. Linz, Österreich Besteuerungsgrundlagen gem. 5 Abs 1 Nr. 1 InvStG Fondsname: KEPLER US Aktienfonds (A) ISIN: AT0000825484 Ende Geschäftsjahr: 31.10.2008 Ausschüttung:

Mehr

DG-Verlag -Muster- Betrag/Währungseinheit. Betrag/Währungseinheit. Betrag/Währungseinheit

DG-Verlag -Muster- Betrag/Währungseinheit. Betrag/Währungseinheit. Betrag/Währungseinheit Bürgschaft Ausfallbürgschaft (enge Zweckerklärung) Für bankinterne Bearbeitung, bitte bei Schriftwechsel angeben. Bürge (Name, Anschrift, Geburtsdatum) Bank Der Bürge übernimmt gegenüber der Bank folgende

Mehr

Checkliste 3 Vorbereitung auf ein Bankgespräch

Checkliste 3 Vorbereitung auf ein Bankgespräch Checkliste 3 Vorbereitung auf ein Bankgespräch Ganz egal ob Sie Startkapital für Ihr Unternehmen benötigen oder nur einen Kontokorrentkreditrahmen für die Abwicklung Ihrer laufenden Geschäfte benötigen,

Mehr