Die Entwicklung eines systematischen. Lieferantenmanagements im Reha-Zentrum Lübben

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1 Bachelor-Arbeit zur Erlangung des akademischen Grades Bachelor of Arts (Gesundheitsförderung und management) Die Entwicklung eines systematischen Lieferantenmanagements im Reha-Zentrum Lübben Studentin: Katharina Greiner Matrikelnummer: Hochschule: Fachbereich: Studiengang: Erstgutachterin: Zweitgutachterin: Hochschule Magdeburg-Stendal Sozial- und Gesundheitswesen Gesundheitsförderung und -management (B.A.) Frau Dipl.-Ges.wirtin Katja Mann Frau Prof. Dr. Kerstin Baumgarten Abgabedatum:

2 Sperrvermerk Sperrvermerk Die vorliegende Bachelor-Arbeit beinhaltet interne, vertrauliche Daten und Informationen des Reha-Zentrums Lübben. In dieser Arbeit dürfen Dritte, mit Ausnahme der Gutachter und befugten Mitgliedern des Prüfungsausschusses, ohne ausdrückliche Zustimmung des Unternehmens und des Verfassers keine Einsicht nehmen. Eine Vervielfältigung und Veröffentlichung der Bachelor-Arbeit ohne ausdrückliche Genehmigung auch auszugsweise ist nicht erlaubt. I

3 Hinweis Hinweis Aus Gründen der sprachlichen Vereinfachung und der besseren Lesbarkeit wird lediglich die männliche Form verwendet. Die Ausführungen schließen gleichermaßen weibliche und männliche Personen ein. II

4 Zusammenfassung Zusammenfassung Lieferanten und Dienstleister tragen entscheidend zur Einhaltung der Qualitätsstandards und Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen bei, da sie wichtige Elemente innerhalb des Beschaffungsprozesses darstellen. Speziell in einer Rehabilitationseinrichtung, welche ebenfalls Produkte und Dienstleistungen von externen Partnerschaften bezieht, sind strenge Qualitätsvorschriften einzuhalten. Ziel dieser Bachelor-Arbeit ist es, herauszufinden, ob ein Lieferantenmanagement im Bereich der Rehabilitation zur Qualitätssicherung beiträgt. Des Weiteren wird ein systematisches Lieferantenmanagement im Reha-Zentrum Lübben unter Berücksichtigung der innerbetrieblichen Rahmenbedingungen und des Kriterienkatalogs des Integrativen Qualitätsmanagement Programms für Rehabilitation (IQMP-Reha) sowie der Bundesarbeitsgemeinschaft für Rehabilitation eingetragener Verein (BAR e.v.) entwickelt. Es soll ermittelt werden, ob die ausgewählten Lieferanten / Dienstleister den Anforderungen des Reha- Zentrums Lübben entsprechen und wie viele von ihnen über ein zertifiziertes Qualitätsmanagementsystem verfügen. Hierzu wird eine umfangreiche Lieferantenbewertung mit 194 ausgewählten Lieferanten und Dienstleistern durchgeführt. Von den befragten Unternehmen entsprechen 25,3 % den Anforderungen des Reha-Zentrums Lübben. 28,9 % der Lieferanten / Dienstleister geben an, ein Qualitätsmanagementsystem-Zertifikat zu besitzen. Diese Qualitätsmanagementsysteme variieren nach der Vielfältigkeit der befragten Branchen. Das systematische Lieferantenmanagement kann in einer rehabilitativen Einrichtung maßgeblich die Qualität der angebotenen Leistung beeinflussen, da diese zum Teil auf den Produkten und Dienstleistungen der zu beschaffenden Unternehmen basiert. III

5 Abstract Abstract Suppliers and service contractors crucially contribute to compliance of quality standards and competitiveness, because they present important elements within procurement process. Especially in a rehabilitative institution, which gets products and services from external commercial partnership, it has to comply with strict quality regulations. The intention of this bachelor thesis is to figure out, whether a supply chain management contributes to quality protection in the area of rehabilitation. Furthermore in Reha-Zentrum Lübben a systematic supply chain management is developed considering the interoffice conditions and the criteria cataloge of the integrated quality management programme in rehabilitation (IQMP-Reha) and the national association for rehabilitation registered society (BAR e.v.). It is to be determined, whether the chosen suppliers / service contractors are in conformity with the request of the Reha-Zentrum Lübben and how many of them have a certified quality management system at one s disposal. On this it is carried out a supplier valuation with 194 chosen suppliers and service contractors. 25,3 % of the asked companies are in conformity with the request of the Reha-Zentrum Lübben. 28,9 % of the suppliers / service contractors state to possess a quality management system certificate. These quality management systems vary in the diversity of the asked industries. The systematic supply chain management can essentially influence the quality of the offered achievements in a rehabilitative institution, because this is partially based on the products and services of the procuringed companies. IV

6 Inhaltsverzeichnis Inhaltsverzeichnis SPERRVERMERK... I HINWEIS... II ZUSAMMENFASSUNG... III ABSTRACT... IV INHALTSVERZEICHNIS... V ABBILDUNGSVERZEICHNIS... VII TABELLENVERZEICHNIS... IX ABKÜRZUNGSVERZEICHNIS... X 1 EINLEITUNG PROBLEMSTELLUNG ZIELSETZUNG UND WISSENSCHAFTLICHE FRAGESTELLUNGEN UNTERSUCHUNGSSCHRITTE INTEGRATIVES QUALITÄTSMANAGEMENT PROGRAMM FÜR REHABILITATION (IQMP-REHA) DEFINITIONEN QUALITÄTSMANAGEMENT UND QUALITÄTSSICHERUNG GESETZLICHE GRUNDLAGEN ZUR QUALITÄTSSICHERUNG DAS EFQM-MODELL ALS BASIS FÜR IQMP-REHA IQMP-REHA-KRITERIEN BEFÄHIGER-KRITERIEN ERGEBNIS-KRITERIEN BEWERTUNGS- UND ZERTIFIZIERUNGSVERFAHREN BUNDESARBEITSGEMEINSCHAFT FÜR REHABILITATION E.V. (BAR E.V.) AUFGABEN DER BAR E.V BAR KRITERIEN V

7 Inhaltsverzeichnis 4 LIEFERANTENMANAGEMENT BEGRIFFSDEFINITIONEN ZIELE & BEDEUTUNG FUNKTIONEN DES LIEFERANTENMANAGEMENTS LIEFERANTENBEWERTUNG BEDEUTUNG VERFAHREN ZUSAMMENFASSUNG UNTERSUCHUNGSMETHODIK: DIE SCHRIFTLICHE BEFRAGUNG DAS LIEFERANTENMANAGEMENT AM BEISPIEL DES REHA-ZENTRUMS LÜBBEN VORSTELLUNG DER ORGANISATION: REHA-ZENTRUM LÜBBEN AKTUELLES LIEFERANTENMANAGEMENTKONZEPT DARSTELLUNG DER FRAGEBOGENKRITERIEN UND FESTLEGUNG DES AUSWERTUNGSVERFAHRENS DURCHFÜHRUNG DER BEFRAGUNG ERGEBNISSE DARSTELLUNG DER ERGEBNISSE ERGEBNISDISKUSSION KRITIK SCHLUSSFOLGERUNG AUSBLICK LITERATURVERZEICHNIS... XII ANHANG... XVI EIDESSTATTLICHE ERKLÄRUNG... XXXIV VI

8 Abbildungsverzeichnis Abbildungsverzeichnis Abbildung 1: Untersuchungsschritte (Eigene Darstellung, 2015)... 3 Abbildung 2: Qualitätssicherung (Gemeinsamer Bundesausschuss, 2014 & Qualität im Gesundheitswesen, 2002)... 5 Abbildung 3: Die gesetzlichen Säulen zur Qualitätssicherung für eine Rehabilitationseinrichtung (modifiziert nach Reha-Zentrum Lübben, 2014e)... 6 Abbildung 4: EFQM-Kriterien (modifiziert nach Frodl, 2012, S. 189)... 8 Abbildung 5: Übersicht der IQMP-Reha-Kriterien (modifiziert nach IQMG GmbH, 2010, S. 10)... 9 Abbildung 6: IQMP-Reha Bewertungsverfahren (modifiziert nach IQMG GmbH, 2010, S. 10) Abbildung 7: Zeitlicher Ablauf einer Zertifizierung nach IQMP-Reha 3.0 (modifiziert nach IQMG GmbH, 2010, S. 17) Abbildung 8: Bereiche des Lieferantenmanagements (modifiziert nach Irlinger, 2012, S. 26) Abbildung 9: Verfahren der Lieferantenbewertung (modifiziert nach Janker, 2008, S. 102 & S. 115) Abbildung 10: Beispiel eines Polaritätenprofils (Janker, 2008, S. 141) Abbildung 11: Beispiel eines Polarprofils (Janker, 2008, S. 142) Abbildung 12: Beispiel einer Lieferanten-Gap-Analyse (Janker, 2008, S. 145) Abbildung 13: Relevante IQMP-Reha- und BAR-Kriterien für das Lieferantenmanagement (modifiziert nach IQMG GmbH, 2010, S & BAR, 2013, S. 23 & 29) Abbildung 14: Verteilung der Qualitätsmanagementsysteme (Eigene Darstellung, 2015) Abbildung 15: Klassifizierung - Gesamtbewertung (Eigene Darstellung, 2015)...XXVII Abbildung 16: Klassifizierung - Interne Bewertung (Eigene Darstellung, 2015)... XXVIII Abbildung 17: Ergebnisse der Qualitätsmanagement-Zertifikate (Eigene Darstellung, 2015)...XXIX Abbildung 18: Ergebnisse der Umweltmanagementsystem-Zertifikate (Eigene Darstellung, 2015)...XXIX Abbildung 19: Ergebnisse der Arbeitssicherheitsmanagementsystem-Zertifikate..XXX Abbildung 20: Ergebnisse der Zertifikate für Vereinbarkeit von Beruf und Familie.XXX Abbildung 21: Ergebnisse der sonstigen Zertifikate (Eigene Darstellung, 2015)...XXX VII

9 Abbildungsverzeichnis Abbildung 22: Klassifizierung - Selbstbewertungsbogen (Eigene Darstellung, 2015)...XXXI Abbildung 23: Verteilung der Qualitätsmanagementsysteme (Eigene Darstellung, 2015)... XXXIII VIII

10 Tabellenverzeichnis Tabellenverzeichnis Tabelle 1: Numerische Verfahren Tabelle 2: Marktmacht-Portfolio Tabelle 3: Versorgungsstörungen-Anfälligkeits-Portfolio Tabelle 4: Beschaffungsgüter-Portfolio Tabelle 5: Überblick der Lieferanten- und Dienstleisterverzeichnisse im Reha- Zentrum Lübben Tabelle 6: Übersicht der Kriterien der Internen Befragung - Lieferanten Tabelle 7: Übersicht der Kriterien der internen Befragung - Dienstleister Tabelle 8: Übersicht der Kriterien des Selbstbewertungsbogens Tabelle 9: Verteilung der Punkte für die Zertifikate Tabelle 10: Umrechnung der erreichten Punkte in Schulnote Tabelle 11: Klassifizierungen der Lieferanten und Dienstleister Tabelle 12: Zeitplan der Befragung Tabelle 13: Ergebnisse der Lieferantenbewertung Tabelle 14: Ergebnisse des Selbstbewertungsbogens Tabelle 15: Klassifizierung - Gesamtbewertung...XXVII Tabelle 16: Klassifizierung - Interne Bewertung... XXVIII Tabelle 17: Auswertung - Selbstbewertungsbogen...XXIX Tabelle 18: Klassifizierung - Selbstbewertungsbogen...XXXI Tabelle 19: Erfassung der einzelnen Qualitätsmanagementsysteme...XXXII Tabelle 20: Zusammenfassung der Qualitätsmanagementsysteme... XXXIII IX

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