Tutorium Klinische Psychologie I. Psychopharamkotherapie

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1 Tutorium Klinische Psychologie I Psychopharamkotherapie

2 Letzte Prüfungsinformationen 37 MC-Fragen (37 Punkte) davon: 8 Fragen aus dem Tutorium/ zusätzlichen Vorlesungsinhalten 1 Langfrage (3 Punkte) Bonussystemteilnahe: 2 Punkte erreicht: 2 Fragen 4 Punkte erreicht: 4 Fragen

3 Kontaktmöglichkeiten zu Klinische Psychologie I Bitte ab 1. Februar nur noch an Oswald D. Kothgassner:

4 Psychopharamkotherapie Renée Manon Massoth

5 Definition alle Substanzen, für die nach kurzfristiger oder langfristiger Verabreichung in methodisch einwandfreien Untersuchungen an Tieren und Menschen ein psychotroper Zieleffekt nachgewiesen worden ist. (nach Szegedi, Müller & Benkert, 2003)

6 Bedeutung von Psychopharmaka: In der Psychiatrie spielen sie eine zentrale Rolle (Akuttherapie und Rezidivprophylaxe). Psychopharmaka haben zu allgemeinen Veränderungen im stationären Bereich geführt: geringerer Bettenbedarf kürzere Aufenthaltszeit Reduzierung von Langzeitunterbringung

7 Klassifikation nach Wirkung und Indikation: 1. Antidepressiva 2. Phasenprophylaktika 3. Neuroleptika 4. Anxiolytika 5. Hypnotika 6. Antidementiva 7. Medikamente zur Behandlung von Entzugssymptomen

8 1. Antidperessiva (AD) Klassen: Tri- und tetrazyklische AD Monoaminoxidase Hemmer (MAO) Selektive Serotonin Wiederaufnahmehemmer (SSRI) sonstige (zb Johanniskraut) Indikation: Depression Angststörungen Zwangsstörungen Essstörungen Schmerzstörungen

9 Wirkung: stimmungsaufhellend, antriebsverbessernd Nebenwirkungen: Mundtrockenheit Gewichtszunahme Schwitzen Blutdrucksenkung verminderter Libido Müdigkeit Schwindel

10 2. Phasenprophylaxe (Stimmungsstabilisierer) Häufigste: Lithium, neuere: Valproinsäure, Carbamazepin Indikation: Phasenprophylaxe bei affektiven Psychosen Behandlung von Manie (Lithium als Akuttherapie) Wirkung: Weitgehend ungeklärt; bei Lithium Interaktionen mit G-Proteinen und Second-messenger-Systemen vermutet Nebenwirkungen: Konzentrationsstörungen Gewichtszunahmen Übelkeit Tremor (Zittern) Müdigkeit

11 3. Neuroleptika (=Antipsychotika) Klassen: Niedrigpotentente Neuroleptika (stärker sedierend, weniger antihalluzinatorisch) Hochpotente Neuroleptika (weniger sedierend, stärker antihalluzinatorisch) Atypische Neuroleptika (weniger sedierend, stärker antihalluzinatorisch, geringere Nebenwirkungen)

12 Indikation: Schizophrene Psychose: - antipsychotische Wirkung v.a. positive Symptomatik (z.b. Halluzinationen) - Atypische: negative Symptomatik (z.b. Affektverflachung, Anhedonie, Antriebsstörung), Residualzustände Paranoide Störungen Organisch bedingte Störungen Manie Wahnhafte Depression Akuttherapie: psychomotorischer Erregtheit aggressiven Verhalten affektiver Gespanntheit

13 Wirkung: Reduzierung von: psychomotorischer Erregung Halluzinationen Wahn aggressivem Verhalten Nebenwirkungen: ältere NL : EPMS (extrapyramidal-motorische Nebenwirkungen), atypische verursachen diese in geringerer Form/nicht mehr, -> bessere Compliance. EPMS: Frühdyskinese (Bewegungsstörungen, krampfartiges Herausstrecken der Zunge, Blickkrämpfe, ), Spätdyskinese (zb Züngeln, Murmeln) parkinsonähnliche Symptome Akathisie, Tasikinesie (quälende Bewegungsunruhe,...) Mundtrockenheit

14 4. Anxiolytika (=Psychosedativa, =Tranquillizer): Klassen: angstlösende Substanzen; in diese Gruppe fallen verschiedenen, chemisch unterschiedliche Substanzen: Benzodiazepine Buspiron andere Substanzgruppen (zb Antidepressiva) Indikation: v.a. bei Angst- und Unruhezuständen generalisierte Angststörung Akutbehandlung bei Panikattacken Hypervigilanz

15 Wirkungsweise: anxiolytisch schlafanstoßend antiaggressiv muskelrelaxierend krampflösend Nebenwirkungen: Aufmerksamkeitsstörung (Autofahren!) Übermäßige Muskelrelaxation Müdigkeit, Schläfrigkeit, Konzentrationsschwäche Benzodiazepine: längerer Anwendung: kann es zu Abhängigkeit kommen für akute Situationen

16 5. Hypnotika (= Schlafmitel, = Antiinsomnika) Schlafanstoßende Wirkung Vorsicht wegen Abhängigkeit Veränderung der Schlafqualität: es wird REM-Schlaf und Tiefschlaf unterdrückt. 7. Antidementiva (= Nootropika) Demenz (v.a. kognitive Leistung) 6. Medikamente zur Behandlung von Entzugssymptomen

17 Literatur: Szegedi, A., Müller, M.J. & Benkert, O. (2003). Psychopharmakotherapie. In M.T. Gastpar, S. Kasper & M. Linden (Hrsg.), Psychiatrie und Psychotherapie (2., vollständig neu bearbeitete Auflage). Springer: Wien.

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