WIRTSCHAFTSFORUM FHNW

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1 WIRTSCHAFTSFORUM FHNW Alexander Zschokke, CEO Holding AG FHNW - Olten, Group consolidated performance Good organic growth in difficult market environment EBIT margin of 5.7% * Net sales (in TCHF) , % Organic growth 5.5% 5.9% EBIT % Equity (in TCHF) in% total assets Total investments (in TCHF) thereof operational investments thereof acquisitions *excluding discontinued operations 1

2 The strategic playground of Categories and markets we address Commercial Residential Food & beverage preparation Water management & hygiene Restaurant Kitchen Foodservice Revenues by activity H % Beverage Kitchen Kitchen 46% 5% Coffee Washroom 49% 10% Washroom Coffee Bath 6% 32% Beverage 5% Washroom Andere KWC 1% 7% Foodservice 32% Professional 6% Landlord Business owner Home Owner Landlord Professional Professional Landlord Business owner Home Owner Landlord Professional Global footprint: is present in over 100 countries Future growth expected in Eastern Europe, China & SEA, Americas Employees 8,800 Companies 68 Countries with > 100 market presence Production Sites 40 Revenues by region Europe North America 8.0 Africa, Middle East 51.7 Asia 25.6 Other countries 2

3 ERGEBNISDRUCK: SIND KNOW-HOW & PRODUKTIVITÄT GENUG? Alexander Zschokke, FHNW - Olten, Die guten Ergebnisse der Schweizer Wirtschaft basieren auf soliden Werten und einer leistungsorientierten Kultur Stetige Investitionen in Bildung und Forschung Unternehmen investieren direkt in F&E oder profitieren von vorhandenen Strukturen (ETH/EPFL, Universitäten, KTI, etc.) Massnahmen zur Rationalisierung und Produktivitätssteigerung stehen ganz oben auf VR- und Konzernleitungs-Agenda Die Schweiz belegt international eine Spitzenposition beim Ranking der Arbeitsmotivation Schweiz im internationalen Vergleich mit grosser Anzahl an Patenten pro Anzahl Einwohner Quelle: OECD, IMD World Competitiveness Yearbook, McKinsey, Innovation Union Scoreboard, NZZ, Avenir Suisse 3

4 Ausgaben in F&E in % des GDP im internationalen Vergleich Quelle: Eurostat Wir verlieren jedoch im globalen Kontext an Wettbewerbsfähigkeit Schweizer Lohnstückkosten in EUR sind seit 2000 um 45% angestiegen Arbeitsproduktivität hat sich im internationalen Vergleich unterdurchschnittlich entwickelt In der Schweiz hat es relativ wenig Unternehmer, wenig Firmengründungen und kaum innovative Business Modelle Die steigende Komplexität und Regulierung absorbiert vermehrt Ressourcen und Managementkapazität F&E Ausgaben werden wegen schwindenden Margen im Kerngeschäft gekürzt Risikobereitschaft von Unternehmen nimmt stetig ab Ergebnisdruck nimmt stetig zu und wird kurzfristiger Quelle: OECD, IMD World Competitiveness Yearbook, McKinsey, Innovation Union Scoreboard, NZZ, Avenir Suisse 4

5 Firmengründungen pro 1000 Einwohner im europäischen Vergleich Quelle: Eurostat Exogene politische und gesellschaftliche Faktoren schwächen zusätzlich unsere Wettbewerbsvorteile Progressive Verlagerung der Absatzmärkte Abnehmende Relevanz des europäischen Wertesystems Demografische und kulturelle Veränderung von Konsumenten und Konkurrenz Homogenisierung der politischen Rahmenbedingungen und Verlust der traditionellen Standortvorteile Zunehmende Geschwindigkeit von Innovationszyklen und Verfügbarkeit von Knowhow (open Innovation open Sources) Kürzere Technologie- und Produktlebenszyklen Quelle: OECD, IMD World Competitiveness Yearbook, McKinsey, Innovation Union Scoreboard, NZZ, Avenir Suisse 5

6 GIBT ES FÜR ERFOLG REZEPTE? Ein oft zitiertes Rezept für Erfolg lautet... Success is 10% inspiration and 90% perspiration Thomas Edison ( ) Ist dieses Verhältnis heute noch aktuell? Haben wir es nicht mit der Transpiration vielleicht doch übertrieben? Perspiration Inspiration 6

7 Fähigkeiten die es zum Erfolg braucht Inspiration: Kreativität, unternehmerisches Denken Intuition, Empathie, Voraussehen von Trends Verstehen von Kundenbedürfnissen und wünschen Fähigkeit, Ambitionen und Visionen zu strukturieren Transpiration: Fleiss, Ehrgeiz, Resilience, Durchhaltevermögen Drang nach kontinuierlicher Verbesserung Effizienz, Produktivität, Zielorientierung, Risikobereitschaft Fähigkeiten, welche heute nicht genügend gefördert werden Inspiration: Kreativität, unternehmerisches Denken Intuition, Empathie, Voraussehen von Trends, Kunden Bedürfnisse und Wünsche verstehen Die Fähigkeit Ambitionen & Visionen zu strukturieren Transpiration: Resilience, Durchhaltevermögen Risikobereitschaft 7

8 Der Ergebnisdruck muss durch eine ausgeglichene, defensive und offensive Spielweise angegangen werden Unternehmen, welche global an der Spitze mithalten wollen, können sich nicht nur defensiv verhalten und müssen die Zukunft mitgestalten. Voraussetzung dafür ist der Aufbau und die Pflege von strategischen Kompetenzen: 1 Unternehmerisches Denken, Vertrauen, Offenheit 2 Diversität, Interdisziplinarität, Kreativität 3 Networking, offene Kommunikation, Feedback Kultur 4 Empathie und Motivation, Kundenbedürfnisse zu eruieren Danke für Ihre Aufmerksamkeit! 8

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