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1 mywms Vorlage Seite 1/5 mywms Datenhaltung von Haug Bürger Grundlegendes Oracle9i PostgreSQL Prevayler Memory mywms bietet umfangreiche Konfigurationsmöglichkeiten um die Daten dauerhaft zu speichern. Dieses Dokument gibt eine Übersicht über die Möglichkeiten und einige Beispielkonfigurationen. Grundlegendes Alle Geschäftsobjekte (BusinessObject) sind in der Datenhaltungsschicht gespeichert. Je nach Konfiguration dieser sind die Objekte dauerhaft (persistent) gespeichert oder gehen beim Beenden verloren. Letzteres ist zum Testen sehr praktisch da immer wieder die gleiche Umgebung hergestellt wird. Die dauerhafte Speicherung kann über eine relationale Datenbank erfolgen, als Beispiele gibt es Unterstützung für PostgreSQL und Oracle9i. In diesen Beispielen werden die Java-Objekte serialisiert und in einem Binärobjekt gespeichert. Eine andere Möglichkeit die Objekte dauerhaft zu speichern ist die Open Source Library Prevayler. Diese Bibliothek speichert die Daten dauerhaft im Dateisystem ab und ist Teil der mywms Bibliothek. Die Konfiguration der Datenhaltung gliedert sich in zwei Blöcke. Die bestimmt das Persistenzmedium und sein Verhalten. Für das jeweils gewählte Persistenzmedium gibt es dann noch eine spezielle Konfiguration. Persistenzmedium In der Konfiguration gibt es drei wichtige Schlüssel mit denen das Persistenzmedium der Datenhaltung festgelegt wird. Allen dreien gemeinsam ist, dass sie den voll qualifizierten Klassennamen einer Java Klasse enthalten müssen. Diese Klassen müssen bestimmte Schnittstellen implementieren. de..datastore.datastorefactory.storageclassname Storage ist die Klasse die dem Kern als Datenhaltung dient, sie speichert die Geschäftsobjekte. In vielen Fällen werden die Geschäftsobjekte in eine relationale Datenbank geschrieben. de..datastore.datastorefactory.handlefactoryclassname Die HandleFactory erzeugt und zerstört Handles, die eine Verbindungen zur unterlagerten Datenhaltung darstellen. Der Verbindungsauf- und Abbau zur unterlagerten Datenhaltung kann eine teure Operation sein. de..datastore.datastorefactory.handlepoolclassname Der HandlePool verwaltet die von der HandleFactory erzeugten Handles. Durch die Wiederverwendung von Handles kann der teure Verbindungsauf- und Abbau zur unterlagerten Datenhaltung vermieden und dadurch die Geschwindigkeit erhöht werden. Für das Verhalten des HandlePools ist entscheidend, ob er dynamisch Handles anfordert und frei gibt oder statisch beim Start eine vorgegebene Menge an Verbindungen aufbaut.

2 mywms Vorlage Seite 2/5 Caching Zur Geschwindigkeitsoptimierung können die Geschäftsobjekte im Hauptspeicher gepuffert werden. Zwei Schlüssel sind zur Konfiguration notwendig. de..datastore.businessobjectcache.caching Die Klasse BusinessObjectCache hält Kopien von schon verwendeten Objekten im Hauptspeicher (RAM). Um ihn zu aktivieren ist BusinessObjectCache.caching auf zu setzen, bei wird er deaktiviert. de..datastore.businessobjectcache.optimizearbitration Die Abfrageoptimierung kann mit BusinessObjectCache.optimizeArbitration= aktiviert und mit deaktiviert werden. Oracle9i Der Oracle Treiber setzt eine fertig eingerichtete Oracle9i Datenbank voraus. Ältere Versionen werden vermutlich auch funktionieren, sind aber derzeit noch nicht getestet worden. In der Datenbank muss ein Nutzer, z.b., eingerichtet sein, der Rechte zum Erzeugen und verändern von Tabellen hat. Als NetService wird in der Beispielkonfiguration ORCL verwendet. Der verwendete thin -Treiber kann keine BLOBs verwenden die größer als 4000Byte sind, daher muss als Spaltentyp das veraltete LONG RAW verwendet werden. Wer sich die Mühe macht einen Oracle-Client auf den Rechnern zu installieren auf denen die Kernel laufen, der sollte auch BLOBs verwenden können, sobald er den OCI-Treiber verwendet. Mehr Informationen gibt es unter default#de..datastore.datastorefactory.handlefactoryclassname= de..datastore.oracle.handlefactory default#de..datastore.datastorefactory.handlepoolclassname= de..datastore.transaction.handlepool default#de..datastore.datastorefactory.storageclassname= de..datastore.oracle.storage default#de..datastore.transaction.handlepool.handleondemand= 1 default#de..datastore.transaction.handlepool.maxhandles= 30 default#de..datastore.transaction.handlepool.maxpoolhandles= 20 default#de..datastore.transaction.handlepool.minpoolhandles= 1 default#de..datastore.transaction.handlepool.timeout= default#de..datastore.businessobjectcache.caching= default#de..datastore.businessobjectcache.optimizearbitration=

3 mywms Vorlage Seite 3/5 Oraclekonfiguration default#de..datastore.oracle.oracleconnectionfactory.database.account= default#de..datastore.oracle.oracleconnectionfactory.database.database= orcl default#de..datastore.oracle.oracleconnectionfactory.database.driver= oracle.jdbc.driver.oracledriver default#de..datastore.oracle.oracleconnectionfactory.database.drivertype= thin default#de..datastore.oracle.oracleconnectionfactory.database.host= database-hostname default#de..datastore.oracle.oracleconnectionfactory.database.password= default#de..datastore.oracle.oracleconnectionfactory.database.port= 1521 PostgreSQL Der PostgreSQL Treiber setzt eine fertig eingerichtete PostgreSQL 7.2 Datenbank voraus. In der Datenbank muss es einen Benutzer, z.b., und eine Datenbank, z.b., geben. Der Benutzer benötigt Rechte zum erzeugen und verändern von Tabellen. Den erfahrenen Datenbankadministrator wird die vom Treiber erzeugte Tabellenstruktur sicher verwirren. Die Objekte sind komplett in einem binären Feld gespeichert und können mit den herkömmlichen Datenbankwerkzeugen nicht bearbeitet werden. Mehr Informationen gibt es unter PostgreSQL-Textstorage Dieser Treiber benutzt ein Textfeld beliebiger Länge in dem das serialisierte Objekt base64-codiert abgelegt wird. default#de..datastore.datastorefactory.handlefactoryclassname= de..datastore.postgres.handlefactory default#de..datastore.datastorefactory.handlepoolclassname= de..datastore.transaction.handlepool default#de..datastore.datastorefactory.storageclassname= de..datastore.postgres.storage default#de..datastore.businessobjectcache.caching= default#de..datastore.businessobjectcache.optimizearbitration= Postgreskonfiguration default#de..datastore.postgres.postgresconnectionfactory.database.account= default#de..datastore.postgres.postgresconnectionfactory.database.database=

4 mywms Vorlage Seite 4/5 default#de..datastore.postgres.postgresconnectionfactory.database.host= database-hostname default#de..datastore.postgres.postgresconnectionfactory.database.password= default#de..datastore.postgres.postgresconnectionfactory.database.port= 5432 PostgreSQL-Storage Den PostgreSQL-Treiber gibt es in zwei Ausführungen. Textstorage benutzt ein Textfeld während die andere Variante ein BLOB nimmt. Bei der BLOB Variante wird das Postgres spezifische BLOB API verwendet. Diese Variante ist veraltet und wird nicht weiter verfolgt, da es Probleme mit PostgreSQL BLOBs gab. Prevayler Prevayler ist eine Speicherstrategie für Geschäftsobjekte. Alle Objekte werden in einem Objekt Container, auch PrevalentSystem genannt gehalten. Das PrevalentSystem befindet sich komplett im Arbeitsspeicher und wird in einem definierten Intervall über den Java Serialsierungsmechanismus persistiert. Alle Änderungen an Geschäftsobjekte werden im PrevalentSystem über sogenannte Commands ausgeführt. Die Commands werden in einem Journal gespeichert sodas zwischen den Sicherungen des PrevalentSystems keine Änderung verloren gehen! Ein Command entspricht hierbei einer Transaktion. Prevayler als Speicherstrategie hat einen hohen Arbeitsspeicherbedarf, ist dafür aber verhältnismäßig schnell. Mehr Informationen gibt es unter default#de..datastore.datastorefactory.handlefactoryclassname= de..datastore.prevayler.handlefactory default#de..datastore.datastorefactory.handlepoolclassname= de..datastore.transaction.handlepool default#de..datastore.datastorefactory.storageclassname= de..datastore.prevayler.storage default#de..datastore.businessobjectcache.caching= default#de..datastore.businessobjectcache.optimizearbitration=

5 mywms Vorlage Seite 5/5 Prevaylerkonfiguration default#de..datastore.prevayler.handlefactory.snapshotintervall= default#de..datastore.prevayler.prevaylerfactory.repositorydatadir=..\..\data\prevayler Memory Memory ist kein persistenter Datenspeicher sondern verliert seine Information beim beenden des Kernels. Memory ist der voreingestellte Datenspeicher, es erfordert keine externe Datenbank und ist deshalb zum Testen hervorragend geeignet. default#de..datastore.datastorefactory.handlefactoryclassname= de..datastore.memory.handlefactory default#de..datastore.datastorefactory.handlepoolclassname= de..datastore.transaction.handlepool default#de..datastore.datastorefactory.storageclassname= de..datastore.memory.storage default#de..datastore.businessobjectcache.caching= default#de..datastore.businessobjectcache.optimizearbitration= Letzte Änderung dieses Dokuments: :01

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