Klausur. im Fach Allgemeine Betriebswirtschaftslehre bzw. Betriebswirtschaftslehre

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1 Fachhochschule Südwestfalen Abteilung Meschede Dipl.-Kfm. C. Klett Prof. Dr. P. Gronau Klausur im Fach Allgemeine Betriebswirtschaftslehre bzw. Betriebswirtschaftslehre Datum: XX.XX.XXXX Name: Uhrzeit: Uhr, Dauer 60 min. Hilfsmittel: Taschenrechner Matrikelnummer: Note: (1) Bitte prüfen Sie die Klausurunterlagen zu Beginn auf Vollständigkeit (8 Seiten). (2) Beachten Sie, dass falsche Antworten im Teil A: Multiple Choice zu Punktabzug führen. (3) Benutzen Sie keine zusätzlichen Blätter. Sie können auch die Rückseiten der beigefügten Blätter benutzen. Nehmen Sie die Seiten bitte nicht auseinander. (4) Schreiben Sie deutlich und machen Sie eindeutig kenntlich (klare Streichung), welcher Text nicht gewertet werden soll bzw. welcher Text zu welcher Aufgabe gehört. (5) Bei der Beantwortung der Aufgaben sind auch Stichworte ausreichend (soweit damit der Sinnzusammenhang deutlich wird). (6) Bitte schreiben Sie leserlich; nicht lesbare Antworten werden nicht berücksichtigt (7) Die Benutzung von Bleistiften sowie Rotstiften ist unzulässig. (8) Bitte denken Sie daran, dass wir im Interesse einer fairen Prüfung gezwungen sind, Täuschungsversuche (Abschreiben vom Nachbarn, unerlaubte Hilfsmittel) bis hin zum Ausschluss aus der Klausur (Klausur nicht bestanden!) zu ahnden. (9) Falls Sie in der letzten Viertelstunde vor Ende der Klausur fertig werden, sollten Sie auf Ihrem Platz sitzen bleiben, um Ihre Kommilitonen nicht in der Endphase der Klausur zu stören. Viel Erfolg!! 1

2 Teil A: Multiple-Choice (0,5 Punkte je Aussage) Achtung: Falsche Beantwortung führt zu Punktabzug! Aussage richtig falsch Die Betriebswirtschaftslehre ist eine Ingenieurwissenschaft. Maximum-Prinzip bedeutet: vorgegebener Einsatz, maximaler Nutzen! Unternehmen verfolgen das sog. Erwerbswirtschaftliche Prinzip, wenn sie wirtschaftlich handeln. Kleine und mittlere Unternehmen haben laut Definition der EU bis zu 49 Mitarbeiter und bis zu 50 Mio. Euro Umsatz pro Jahr. Industrieunternehmen sind sog. Sachleistungsbetriebe. Unternehmen sind durch folgende Merkmale gekennzeichnet: Erwerbswirtschaftliches Prinzip, rganprinzip und Privateigentum. Business Intelligence bedeutet systematisches Sammeln und Analysieren von Informationen. In der Gewinn- und Verlustrechnung werden von den Aktiva die Passiva abgezogen. Sekundärkosten entstehen durch den Verbrauch innerbetrieblicher Leistungen. Auf der Kostenstelle Material werden die Materialeinzelkosten erfasst. Im sog. Break-Even-Point gilt: Umsatz = fixe Kosten + variable Kosten Dieses Ziel ist operational definiert: Ich möchte in der ABWL-Klausur als Note mindestens eine 2,0! Die Eigenkapitalrentabilität ist wie folgt definiert: Eigenkapital / Gesamtkapital * 100 Der Shareholder Value-Ansatz ist darauf ausgerichtet, ein Unternehmen so zu führen, dass es den Gewinn kurzfristig maximiert. Ein Zielsystem als geordnete Gesamtheit von Zielen bedeutet Zielgewichtung und Zielhierarchie. 2

3 Aussage richtig falsch Gegenstand der perativen Planung ist die Vollzugsplanung in den Funktionsbereichen. Auf der x-achse der Kostenerfahrungskurve werden die Kosten pro Jahr angezeigt. Auf der x-achse der Kostenerfahrungskurve wird die kumulierte Menge in Stück angezeigt. Die Festlegung von Losgrößen erfolgt in der Produktionsdurchführungsplanung. In der Investitions- und Kapitalbedarfsplanung arbeitet man mit Plan- Erträgen und Aufwendungen. Eine Prioritätenmatrix dient der Bewertung von Handlungsoptionen im Hinblick auf die Erreichung von quantitativen und qualitativen Zielen. Steigt der Kalkulationszins beispielsweise von 5 auf 10%, bewirkt dies grundsätzlich einen höheren Kapitalwert. Die Erstellung eines Scoring-Modells beginnt mit der Ermittlung der (mit der Entscheidung verbundenen) Ziele. Produktivität ist grundsätzlich definiert als das Verhältnis von utput zu Input. Die Differenz zwischen Ausgabekurs und Nennwert einer Aktie bezeichnet man als Disagio. Die Differenz zwischen Ausgabekurs und Nennwert einer Aktie bezeichnet man als Agio. Factoring bedeutet Beschaffung von Produktionsfaktoren. Management by Exception : Führung durch Zielvereinbarung. Die Matrixorganisation ist ein Einliniensystem. Financial-, perational-, Management-, Compliance- und Systemaudits sind Instrumente des Controllings. 3

4 Teil B: Fragen (je 2 Punkte) Bitte beantworten Sie die folgenden Fragen jeweils in kurzer Form. 1. Welche absatzpolitischen Instrumente kennen Sie? 2. Wann wird eine sog. Äquivalenzziffernkalkulation eingesetzt? 3. Was verstehen Sie unter Beschäftigungsabweichung und Verbrauchsabweichung? 4. Wie ist das sog. Boston-Portfolio aufgebaut? 5. Welche Funktionen umfasst der sog. Managementkreis? 4

5 6. Worin besteht der Unterschied zwischen Einzel- und Gemeinkosten? 7. Wodurch ist Fremdfinanzierung charakterisiert? 8. Wozu dient die sog. GAP-Analyse? 9. Welche kalkulatorischen Kostenarten kennen Sie? 10. Wie ist der sog. Kapitalwert definiert? 5

6 11. Definieren Sie Liquidität. 12. Was verstehen Sie unter Produktion? 13. Was besagt das Maximum-Prinzip? 14. Was ist eine Preisuntergrenze? 15. Was bedeutet Structure follows Strategy? 6

7 Teil C: Rechenaufgabe (15 Punkte) Die GuV einer Schreinerei (Rechtsform: GmbH & Co. KG) weist zum folgende Daten auf: Gewinn und Verlustrechnung 2008 (in T ) Umsatz - Materialaufwand - Personalaufwand - Abschreibungen - sonstiger betrieblicher Aufwand - Zinsaufwand = Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 100 Das Unternehmen wird von einem Meister und einem Gesellen geführt, die beide Gesellschafter sind und im Betrieb mitarbeiten. Der Meister entnimmt sich für seinen Lebensunterhalt 4,0 T, der Geselle 3,5 T monatlich. Nach ihrer Ansicht sollte dies auch in der Gewinnermittlung berücksichtigt werden. Zudem ist der Maschinenpark weitestgehend abgeschrieben. Bei Ansatz von künftigen Wiederbeschaffungswerten müssten jährlich etwa 80 T zurücklegt werden, um den Wertverlust auszugleichen. Das Unternehmen ist in einer eigenen Immobilie untergebracht. Bei Anmietung einer vergleichbaren Immobilie wären ca. 3,0 T monatliche Miete fällig. Als kalkulatorische Zinsen wären 7% auf das betriebsnotwendige Vermögen von 600 T anzusetzen. 1. Berechnen Sie das Betriebsergebnis anhand einer kurzfristigen Erfolgsrechnung auf Gesamtkostenbasis für 2008 unter Ansatz entsprechender kalkulatorischer Kosten. 2. Wie stünde das Unternehmen bei Betrachtung in Form einer Kapitalflussrechnung auf Basis der gegebenen Daten da? 3. Diskutieren Sie die Wirtschaftlichkeit des Unternehmens vor dem Hintergrund der Ergebnisse aus 1 und

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