PFiFF. Pool zur Förderung innovativer Fußball- und Fankultur

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1 PFiFF Pool zur Förderung innovativer Fußball- und Fankultur

2 Was ist PFiFF? Mit dem Pool zur Förderung innovativer Fußball- und Fankultur (PFiFF) intensivieren der Ligaverband und die DFL Deutsche Fußball Liga die Aktivitäten zur Stärkung der Fußballkultur und zur präventiven Fanarbeit. Hierzu wird von 2014 bis 2016 ein jährlicher Förderbeitrag in Höhe von Euro zur Verfügung gestellt. PFiFF zielt insbesondere auf die Unterstützung von Projekten für Toleranz und die Stärkung zivilgesellschaftlichen Engagements sowie gegen Ausgrenzung und Diskriminierung. Des Weiteren stehen die Förderung von Prävention und Sicherheit rund um den Fußball sowie von Initiativen zur Entwicklung einer positiven Fankultur bzw. zur Selbstregulierung der DFL-Geschäftsführer Andreas Rettig (M.) und Nordrhein- Fanszenen im Zentrum. Westfalens Innenminister Ralf Jäger (3. v. l.), überreichen einen Scheck an das Fanprojekt Mönchengladbach Mit PFiFF übernimmt die DFL verstärkt Verantwortung für soziale und gesellschaftliche Fragen im Zusammenhang mit dem Profifußball. Der Pool ist für uns ein wichtiges Instrument zur Verstärkung der Fanarbeit. Wir wollen damit gezielt und unbürokratisch Initiativen und Projekte zur Entwicklung der Fankultur sowie zur Prävention unterstützen, sagt DFL-Geschäftsführer Andreas Rettig.

3 Zieldimensionen und Förderschwerpunkte PFiFF fördert Initiativen, Vorhaben und Projekte mit folgender Zielrichtung: Selbstvergewisserungsprozesse in den Fanszenen zu fußballbezogenen Kernthemen wie Fußballkultur, Geschichte des Fußballs, Fanarbeit etc. Selbstregulierungsprozesse in den Fanszenen zu den Leitideen der Toleranzentwicklung, Antidiskriminierung, Inklusion/Integration, Gewaltprävention etc. Bildungs-/Qualifizierungsvorhaben, Vernetzungsaktivitäten, Veranstaltungen, Medien, Arbeitsmaterialien, wissenschaftliche Studien etc. zu den Kernthemen und Leitideen Interkulturelle Begegnungen, Jugend- bzw. Fanaustausch national und international Präventiv orientierte Beeinflussung von frustrations- und aggressionsfördernden Verhaltensorientierungen etwa durch fanbezogene Unterstützung in der Alltagsbewältigung im Zusammenhang mit den Problembereichen Freizeitverhalten, Arbeit, Schule, Sucht, Wohnen etc. Veranstaltungen und Prozesse zur Dialogförderung zwischen Fans, Ordnungsbehörden, Polizei und Justiz Initiativen zur Verbesserung des Verhältnisses zwischen dem Fußball (Ligaverband, Clubs) und den Fanszenen

4 Fördervoraussetzungen Förderfähig sind Projekte aus dem skizzierten Zielspektrum mit Bezug zu Clubs aus der Bundesliga und der 2. Bundesliga. Ein Eigenmittelanteil von mindestens 20 Prozent (monetär/unbare Eigenleistung etc.) ist in der Regel erforderlich. Die maximale Fördersumme beträgt Euro. Antragsberechtigt sind insbesondere Fanprojekte, Fanclubs, Fanorganisationen, Vereine und andere Organisationen/Initiativen mit thematischem Bezug. Institutionen aus dem öffentlichen Trägerbereich (z. B. kommunale/staatliche Einrichtungen) werden jedoch nur im Rahmen von Kooperationsprojekten mit zuvor genannten Akteuren unterstützt. Die Vorhaben sollen sich durch folgende Charakteristika auszeichnen: innovativ ergebnis orientiert nachhaltig breiten-/öffentlichkeitswirksam. Antragsverfahren und Entscheid Anträge sind schriftlich an den Ligaverband zu stellen mit einem standardisierten Antragsformular (online unter dort finden sich auch weitere Details zu Fördervoraussetzungen und Antragsverfahren). Nach Antragseingang begutachten die unabhängigen Kooperationseinrichtungen Fachhochschule Potsdam sowie Gesellschaft Demokratische Kultur (ZDK)/EXIT den Antrag. Über den Antrag entscheidet die DFL. Das Ministerium für Inneres und Kommunales des Landes Nordrhein-Westfalen und der Nationale Ausschuss Sport und Sicherheit (NASS) beraten bei der Förderentscheidung. Bewilligte Projekte werden von der Fachhochschule Potsdam evaluiert.

5 Anliegen von PFiFF Erweiterung der Finanzierung von Fankultur und Fanarbeit über die Fanprojekte hinaus für Fanbetreuer der Clubs, aktive Fangruppen, Fans usw. um Euro jährlich Unmittelbare Unterstützung positiver Fußballfankultur durch den Ligaverband als Zusammenschluss aller Clubs der Bundesliga und der 2. Bundesliga Förderung und unbürokratische Unterstützung zukunftsweisender, kreativer Aktivitäten wie Kampagnen gegen rechte Gewalt, für Vielfalt, Inklusion usw. auch direkt in den Fanszenen Klare Absage an Versuche rechter Gruppierungen, den Fußball und seine Fankurven zu instrumentalisieren Unterstützung der Selbstregulierung der Fanszenen gegen Gewalt im Fußball Verbesserung des Verhältnisses von Fans und Polizei Qualifizierte Dokumentation von Best-Practice-Ansätzen und Leuchtturmprojekten, die vorbildhaft und impulsgebend wirken könnten Öffentlichkeitswirksame Bündelung verstreuter, in ihrer Vielfalt und Breite bisher kaum wahrgenommener Einzelaktivitäten Aufbau eines Netzwerks zwischen innovationsorientierten Einzelprojekten/ Experten

6 Antragstellung an Die Liga Fußballverband e. V. z. Hd. Herrn Thomas Schneider Guiollettstraße Frankfurt/Main Informationen und Kontakt DFL Deutsche Fußball Liga GmbH Abteilung Fan-Angelegenheiten Guiollettstraße Frankfurt/Main

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