Photovoltaik-Anlagen von Störi Die Sonne als unerschöpflichen Energielieferanten

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1 Creating atmosphere. Photovoltaik-Anlagen von Störi Die Sonne als unerschöpflichen Energielieferanten nutzen und den eigenen Naturstrom erzeugen. Solarenergie

2 Solarenergie Photovoltaik-Anlagen Die grösste Energiequelle zum Nulltarif. Mit ihrer Strahlung ist die Sonne die grösste Energiequelle unseres Planeten. Sie liefert täglich mehr als das zehntausendfache des Weltenergieverbrauchs und dies erst noch kostenlos. In nur einer Stunde deckt die Sonne damit den Energiebedarf der gesamten Weltbevölkerung für ein ganzes Jahr. Bereits heute liefern in der Schweiz Solaranlagen mit einer Fläche von m 2 Strom für Haushalte. Doch das Potenzial ist noch lange nicht ausgeschöpft. Mit guten Einstrahlungsverhältnissen eignet sich die Schweiz ganz besonders als Photovoltaik-Land. 02

3 Wie funktioniert Photovoltaik? Solarzellen bestehen aus Halbleitern, welche unter Lichteinstrahlung das Sonnenlicht in elektrische Energie umwandeln. Diesen physikalischen Vorgang, der völlig emissionsfrei also ohne Lärm und Schadstoffe geschieht, nennt man Photovoltaik. Die zur Stromerzeugung benötigten Solarzellen bestehen in der Regel aus mehreren dünnen Schichten von Halbleitermaterialien. Als Basismaterial dient fast immer Silizium, welches als zweithäufigstes Element der Erdkruste nahezu unbegrenzt verfügbar und zudem umweltverträglich ist. 03

4 Solarenergie Photovoltaik-Anlagen Die Silizium-Solarzellen-Typen Die Silizium-Solarzellen werden nach Herstellungsverfahren in drei Gruppen gegliedert, welche sich auch nach Farbe und Erscheinungsbild unterscheiden: 1 Monokristalline Zellen Derzeit höchster Modulwirkungsgrad** von 16 18% Wegen der energieaufwendigen Herstellung jedoch teurer als polykristalline Zellen 2 Polykristalline Zellen Modulwirkungsgrad** ca. 2% niedriger als bei monokristallinen Zellen Bestes Preis/Leistungs-Verhältnis, da die Herstellung mit weniger Energieaufwand erfolgt Amorphen- oder Dünnschichtzellen Tiefe Produktionskosten, da das Material nur aufgedampft wird Zur Zeit noch sehr tiefer Modulwirkungsgrad** i Für die Herstellung kristalliner Zellen wird ein Silizium- Kristal in dünne Scheiben gesägt. Während monokristalline Zellen ein homogenes Erscheinungsbild aufweisen (gleichmässige, satte Farbe), sind bei der polykristallinen Oberfläche Kristalle zu erkennen. Bei den Dünnschichtzellen wird das Trägermaterial aufgedampft, wodurch die Materialkosten sinken. Diese Technologie ist wegen der tiefen Wirkungsgrade heute jedoch noch nicht marktfähig. ** Der Modulwirkungsgrad gibt an, welcher Anteil des darauf treffenden Sonnenlichts in elektrische Energie umgewandelt wird. Das Photovoltaik-Modul Die Verschaltung und witterungsbeständige Verpackung von mehreren Solarzellen miteinander wird Solarmodul genannt. Auf der Vorderseite kommen als Verpackungsmaterial meist Glas, zum Teil auch Kunststoff-Folien zum Einsatz. 04 Die Rückseite wird oftmals mit Kunststoff-Folie, teilweise aber auch aus Glas gefertigt. Dazwischen befinden sich die Solarzellen, welche in einem transparenten Material eingebettet werden.

5 le du mo lar So 2 1 mo du le Inselanlage 1 Laderegler 2 Batterie lar Wo das öffentliche Stromnetz nicht verfügbar ist, also etwa in Berghütten und Ferienhäusern, erfolgt die Stromversorgung durch autonome Solarsysteme, sogenannte Inselanlagen. Diese Inselanlagen sind meist teurer als netzgekoppelte Anlagen, welche die erzeugte Energie in das Stromnetz zurückspeisen. Dies deshalb, weil für die Energiespeicherung Akkumulatoren (Batterien) benötigt werden. Der Betrieb einer Inselanlage erfolgt in der Regel mit 12 oder 24 V Gleichstrom, was bedeutet, dass spezielle Geräte und Leuchten zum Einsatz kommen. Inselanlagen lohnen sich daher nur, wenn ein Anschluss an das Stromnetz nicht möglich ist. Bei netzgekoppelten Anlagen muss der erzeugte Gleichstrom für die Rückspeisung ins Stromnetz in jedem Fall in Wechselstrom umgewandelt werden. Daher enthält eine netzgekoppelte Anlage nebst den Photovoltaik-Panelen auch einen oder mehrere Wechselrichter und Schaltgeräte für Betrieb, Unterhalt und Schutz im Störungsfall. So Anschlussarten Inselanlagen oder netzgekoppelt? Netzgekoppelte Anlage ohne zusätzlichen Stromzähler (ohne KEV) 1 Wechselrichter DC/AC 2 Stromzähler 3 Überschuss Wird die Solaranlage an das Stromnetz gekoppelt, ergeben sich zwei Möglichkeiten: du mo lar Der Solarstrom wird für den Eigengebrauch genutzt. Die überschüssige Energie wird in das Stromnetz zurückgespiesen (Stromzähler läuft rückwärts). So le Anlage ohne zusätzlichen Stromzähler 3 Anlage mit zusätzlichem Einspeisungs-Stromzähler Der gesamte produzierte Solarstrom wird in das Stromnetz zurück gespiesen. 2 1 Netzgekoppelte Anlage mit zusätzlichem Stromzähler (mit KEV) 1 Wechselrichter DC/AC 2 Einspeisungs-Stromzähler 3 Verbrauchs-Stromzähler Da der Erhalt von Fördergeldern des Bundes (KEV) nur mit der zweiten Variante möglich ist, sind Anlagen ohne Einspeisungs-Stromzähler kaum sinnvoll. 05

6 Solarenergie Photovoltaik-Anlagen KEV Kostendeckende Einspeisevergütung Förderung durch den Bund Mit der KEV (kostendeckende Einspeisevergütung) ermöglicht der Bund einen wirtschaftlichen Betrieb der eigenen Solaranlage bzw. deren Amortisation inklusive Verzinsung des investierten Kapitals. Der Vergütungssatz ist abhängig von Grösse und Art der Anlage und wird über 25 Jahre ab Anmeldung durch den Bund garantiert. So können private Photovoltaikanlagen langfristig gesichert amortisiert werden. Die Wartefrist bis zum Erhalt der KEV beträgt momentan rund 2 Jahre. Während dieser Zeit wird der produzierte Strom dem energieliefernden Werk verkauft. Die Entschädigung des rückgespiesenen Stromes ist je nach EW unterschiedlich und oftmals auch Verhandlungssache. Die KEV-Vergütungssätze sinken jährlich um ca. 8%, je nach Preisentwicklung der Photovoltaik-Module. Die Vergütung erfolgt jedoch während der gesamten Dauer (25 Jahre abzüglich Wartefrist) zum bei der Fertigstellung gültigen Satz. Weitere Informationen sind auf folgenden Webseiten zu finden: Informationen zu Anmeldung, Warteliste, Vergütungssätze Bundesamt für Energie i Schweizerischer Fachverband für Sonnenenergie Langfristig gesicherter Ertrag 06 Sonnenenergie ist eine sichere Ertragsquelle: sie bietet langfristig gesicherte Erträge. Nebst geringem Wartungsaufwand werden Photovoltaik-Betreiber mit einer nachhaltigen Wertsteigerung der Immobilie und der Unabhängigkeit von Atomstrom belohnt. Zudem profitieren sie von Steuervergünstigungen: Investitionen in Solarstrom sind in fast allen Kantonen abzugsfähig. Auch bei der Lebensdauer überzeugen die Photovoltaik-Module: Je nach Hersteller beträgt die Leistungsgarantie Jahre und die Lebensdauer sogar bis zu 30 Jahre.

7 Bauliche Voraussetzungen für die Installation einer Photovoltaik-Anlage Für die Installation einer Photovoltaik-Anlage eignen sich gegen Süden gerichtete Flächen mit Neigungen von (ideal sind 28 ). Grundsätzlich können Module auch auf nicht gegen Süden gerichtete Dächer montiert werden, jedoch bei niedrigeren Leistungsabgaben. Störobjekte wie Dachfenster, Kamine und Entlüftungen sind wegen den Verschattungen und dem dadurch verursachten Leistungsabfall zu vermeiden. Photovoltaik-Panelen können sowohl auf Flach- und Schrägdächern, wie auch im Freien montiert werden. Bei Schrägdächern kann der Aufbau sowohl auf das bestehende Dach (meist bei Ziegeldächern) als auch in das bestehende Dach erfolgen. Der Dacheinbau ist dabei kostenintensiver und empfiehlt sich nur, wenn der Dachaufbau (ca. 10 cm) vom zuständigen Amt nicht bewilligt wird. In beiden Fällen ist auf eine gute Hinterlüftung der Module zu achten, da hohe Temperaturen zu erheblichen Ertragsverlusten führen. Für die Anmeldung zum Erhalt der KEV (kostendeckende Einspeisevergütung) werden benötigt: Fertig geplante Anlage Eingereichtes Anschlussgesuch beim energieliefernden Werk Anmeldeformular auf Webseite Nach Erhalt der Anmeldung sendet Swissgrid einen provisorischen Wartelistebescheid Wie dimensioniere ich meine PV-Anlage? Ein durchschnittlicher Haushalt benötigt ca bis kwh Strom im Jahr (ohne Warmwasseraufbereitung) und dementsprechend eine installierte Leistung von ca. 3-4 KWp (Kilowatt Peak maximale Leistung einer Solarstromanlage). Dies entspricht einer installierten Photovoltaik-Fläche von ca m 2. Die Spezialisten bei Störi beraten Sie gerne bei der richtigen Auslegung einer Photovoltaik-Anlage. Nach Fertigstellung der Anlage sendet das zuständige EW die Fertigstellungs- / Installationsanzeige direkt an Swissgrid (Nationale Netzgesellschaft). Das Datum der Fertigstellungsanzeige ist dabei relevant für die Höhe des Vergütungssatzes. Die Bewilligungen Für Photovoltaik-Anlagen wird meist eine Baubewilligung des zuständigen Amtes benötigt. In einzelnen Kantonen kann für Anlagen ausserhalb der Ortskernzone sogar gänzlich auf eine Bewilligung verzichtet werden. Zudem muss auch der Anschluss an das elektrische Netz geregelt werden. Das energieliefernde Werk verlangt dafür ein Anschlussgesuch. Überschreitet die Anlageleistung 3 kw pro Phase bzw. 10 kw dreiphasig, ist zusätzlich eine Planvorlage an das Eidgenössische Starkstrominspektorat ESTI einzureichen. 07

8 Installation einer Photovoltaik-Anlage So produzieren Sie schon bald ihren eigenen Solarstrom: Kostenlose Grundberatung durch Störi Konkrete Offertstellung Entscheid und Anmeldung bei Swissgrid (KEV) und dem energieliefernden Werk Einholung der Baubewilligung Materialbestellung (4 6 Wochen) Montage und Anschluss (2 Wochen) Fertigstellungsanzeige an das energieliefernde Werk Die gesamte Durchlaufzeit für die Neuinstallation einer Photovoltaik- Anlage beträgt inklusive Bewilligungen und Montage rund 3 Monate. Die Photovoltaik-Spezialisten Jede Photovoltaikanlage ist so individuell wie die Umgebung, in der sie realisiert wird. Verlassen Sie sich mit Störi an Ihrer Seite auf einen Spezialisten in allen Bereichen erneuerbarer Energiequellen. Unsere Fachkräfte analysieren genau und beraten verständlich. Wir berechnen je nach Verbrauch, Dachneigung und geografischer Ausrichtung die ideale Grösse der Anlage in Quadratmetern und wählen die passenden Komponenten. Bei Störi erhalten Sie eine Photovoltaik- Lösung ganz nach Ihren individuellen Ansprüchen und mit garantierter Energieeffizienz. Rechenbeispiel Kostenrechnung und Amortisation einer Photovoltaik-Anlage Annahme Anmeldung KEV (Kostendeckende Einspeisevergütung) Wartefrist bis Teilnahme an KEV ca. 3 Jahre Stromverkauf an EW bis mögliche Teilnahme an KEV Grundlagen KEV-Vergütungssatz 2011: 48,3 Rp. / kwh max. Laufzeit ab Inbetriebnahmedatum: 25 Jahre Vergütungssatz EW bis Teilnahme an KEV 15,0 Rp. / kwh (gem. Angabe Kunde / Energielieferndes Werk) Photovoltaikanlage: 4.14 kwp Voraussichtlicher Jahresertrag: ca. 3'700 kwh Berechnung Bau 2011, 3 Jahre Stromverkauf an EW, anschliessend 22 Jahre KEV Vergütung: EW 3 Jahre x 3'700 kwh zu 15 Rp. / kwh Fr KEV 22 Jahre x 3'700 kwh zu 48,3 Rp. / kwh Fr Total Vergütung EW und KEV Fr Steuereinsparung: Annahme Grenzsteuer-Satz 20% auf Anlagekosten Fr Fr. 5'200. TOTAL Vergütung mit Steuereinsparung Fr. 46'181. Abzüglich Anlagekosten Fr. 26'000. Total Überschuss Fr Service und Beratung Alle Angaben basieren auf Annahmen und sind ohne Gewähr. Änderungen jederzeit vorbehalten. level-east.ch Störi AG Wärmepumpen & Wärmetechnik Moosacherstr. 14 CH-8804 Au ZH Tel Fax Bronschhoferstrasse 44 CH-9500 Wil Tel Fax

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