6. Ausblick: Mobilität per Elektroauto

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1 6. Ausblick: Mobilität per Elektroauto Quelle Photon, 4/2007

2 6. Ausblick: Mobilität per Elektroauto Quelle Photon, 4/2007

3 6. Ausblick: Mobilität per Elektroauto Vergleich Jahresertrag Regenerativer Energie pro 1 ha Feld Art der Regenerat iven Energie Brutto Ertrag to liquid Biogas (aus Silomais) Brutto Energie- StromErtrag in kwh Ertrag in kwh (Heizwert nutzbar z.b. mit BHKW) (neben Wärme aus BHKW mit 35% Wirkungsgrad) % km Autofahrt mit erzeugter Energie Verbrauch pro 100 km % % Brutto Strom- Autofahrt Energie (über NAWARO zu PVFeldanlage BHKW) zu PVFeldanlage zu PVFeldanlage ,5 Liter 2,96 1,03 0, ,4 Liter 3,52 1,23 0, Liter ,5 Liter 8,25 2,89 1, m ,4 Liter 10,49 3,67 2,06 100,00 100,00 100,00 Bio-Diesel Liter Bio-Ethanol (aus Weizen) Liter Biomass Brutto PV-Feldanlage kwh kwh Quelle Photon, 4/2007

4 Vergleich Ertrag Regenerativer Energien pro Feldfläche im Vergleich zu Photovoltaik-Feldanlagen % Quelle Photon, 4/2007 % Bruttoertrag Energie (Heizwert) , % Bruttoertrag Elektroenergie (über BHKW mit 35% Wirkungsgrad) 80,00 % Mögliche Strecke Autofahrt 60,00 40,00 20,00 10,49 8,25 2,96 0,00 1,03 0,66 Bio-Diesel 3,52 1,23 0,69 Bio-Ethanol (aus Weizen) 2,89 Biomass to liquid 1,85 3,67 2,06 Biogas (aus Silomais) PV-Feldanlage

5 6. Ausblick: Mobilität per Elektroauto Quelle Photon, 4/2007

6 6. Ausblick: Mobilität per Elektroauto Mobilität kann zukünftig noch flexibler durch Strom erreicht werden. Bahn und Busse laufen heute bereits elektrisch In USA und Japan laufen Versuche mit komfortablen Plug-in-Elektroautos, die neu entwickelte Akkus mit einer Kapazität für ca. 100 km reinem EelktroBetrieb haben. Der Verbrauch liegt bei ca. 16 kwh/ 100 km (entspr. ca. 1,5 Liter Diesel). Mit 5000 Elekto-PKW in Puchheim, die jeweils km / Jahr gefahren werden, entsteht ein Jahresbedarf von 80 GWh für den Betrieb dieser PKW. Dieser könnte durch PV-Feldanlagen mit 132 ha Fläche und / oder WKA gewonnen werden. Auch dies wäre notfalls in Puchheim möglich.

7 6. Ausblick: Mobilität per Elektroauto PV-Feldanlage 1,6 ha für ca. 1 GWh PV-Feldanlage 29 für 18 GWh E-Auto PV-Feldanlage für 51 GWh PV-Feldanlage für 80 GWh 262 Silomaisfeld Biogas für 5 GWh mit BHKW

8 6. Ausblick: Mobilität per Elektroauto PVQuelle Photon, 4/2007

9 7. Fazit: Puchheims Jahres-Strombedarf kann technisch bereits mit heutiger Technologie alleine durch regenerative Energiequellen gedeckt werden!

10 7. Fazit: Deckung des Strombedarfs gemäß ZIEL 21 Reduzierung des Stromverbrauchs um 50% (gemäß ZIEL 21) Mit Biogas betriebener Generator des BHKW: 5 GWh Nutzung geeigneter Dachflächen für PV-Anlagen: ca. 3 GWh PV-Feldanlage mit 29 ha liefert: 18 GWh Selbst der heutige Strombedarf (51 GWh) ließe sich notfalls mit einer PV-Flächenanlage von ca. 80 ha decken

11 7. Fazit: Mögliche zusätzliche Stromquellen: Zusätzliche Dachflächen wären zukünftig nutzbar, wenn bei deren Bau auf Statik, Ausrichtung (Neigungsdächer) und geringe Verschattung geachtet wird. Windkraftanlagen könnten leicht weitere Sicherheiten bieten. Ob sie bei uns gebaut werden dürfen, ist derzeit fraglich.

12 7. Fazit: Zur Energiegewinnung verfügbare Flächen werden am weitaus effizienstesten durch PV-Feldanlagen genutzt. Windkraftanlagen haben extrem kleinen Flächenbedarf. Beide Energiequellen schonen die Natur durch Vermeidung jeglicher Schadstoff-Emissionen und lassen der Natur und der Landwirtschaft optimale Bedingungen. Der großflächige Anbau von Bio-Energie-Pflanzen verursacht dagegen gravierende ökologische und wirtschaftliche Schäden und kann zur Energiewende nur minimal beitragen.

13 7. Fazit: Es gibt keine Alternative zur Nutzung der regenerativen Energiequellen, wenn die fossilen Energieträger knapp und sehr teuer werden bzw. deren CO2-Emissionen zu meiden sind. Noch lassen sich der Strom nur schlecht direkt speichern. Technische Lösungen (Akkus) sind noch nicht in Sicht. Zur Strom-Vollversorgung sind deshalb weiterhin Reservekraftwerke erforderlich. Trotzdem schonen die PV- und Windkraftanlagen fossile Brennstoffe und reduzieren die CO2-Emission Die Einsicht in die Notwendigkeit der Akzeptanz von PV-Feldanlagen und Windkraftanlagen muss deshalb auch bei uns geweckt werden.

14 7. Fazit: Die Akzeptanz regenerativer Energien ist generell vorhanden. Doch die Konsequenzen sollen (oft) lieber andere tragen.. Photovoltaik-Feldanlagen und Windkraftanlagen verändern das natürliche Landschaftsbild, so wie bisher auch andere Industriebauten. Schmerzhafte Zielkonflikte zwischen Landschafts- und Klimaschutz. Letztere werden zukünftig jedoch eine immer höhere Priorität erhalten. Was nutzt die schönste Landschaft, wenn sie durch den Klimawandel nicht mehr überleben kann?

15 7. Fazit: Strom lässt sich relativ sicher und sauber regenerativ erzeugen Viele Bereiche ließen sich relativ leicht auf die Nutzung von Strom umstellen: Neben bisheriger Nutzung auch: Heizung (Wärmepumpen), Verkehr (Schienenverkehr, Elektroautos), Land- und Baumaschinen, etc. Die fossilen Brennstoffe werden als Rohstoffe für die Chemieindustrie dringend benötigt und sind viel zu wertvoll für die Verbrennung

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