15. Fortbildungskonzept

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1 15. Fortbildungskonzept Nach 51.2 sind die Lehrkräfte verpflichtet, sich zur Erhaltung der Unterrichtsbefähigung in der unterrichtsfreien Zeit fortzubilden. (NSchG vom 1998/2003) Sich immer wieder verändernde gesellschaftliche, bildungspolitische und auch persönliche Gegebenheiten machen es für eine anspruchsvolle funktionierende Arbeit in einem Kollegium unerlässlich, Fortbildungen zu einem wichtigen Element im Zusammenhang mit Schulleben zu sehen. Ein Fortbildungskonzept soll dabei helfen, die Entwicklungsziele der Schule mit den individuellen Fortbildungswünschen der einzelnen Lehrerinnen und Lehrer abzugleichen und eine gelingende Einbettung der Fortbildungsergebnisse in die Arbeit im Kollegium und vor allem im Unterricht zu sichern. Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen können auf Landesebene, durch regionale Fortbildung, sowie auf schulinterner Basis erfolgen. Unser Kollegium hat dementsprechend folgende Grundsätze erarbeitet: Fortbildungen sollen sowohl von einzelnen Lehrkräften als auch im Verbund des Kollegiums (durch so genannte schulinterne Lehrerfortbildung) wahrgenommen werden. Jeder Kollege ordnet sich mehreren Fachbereichen zu, die seinen individuellen Interessen und Fähigkeiten entsprechen. Jeder Kollege nimmt für diesen Fachbereich an geeigneten Fort- und Weiterbildungsveranstaltungen teil. Die dabei erworbenen Kenntnisse gibt er an das Kollegium weiter. (Multiplikator) Die Themen für die schulinternen Fortbildungsveranstaltungen werden im Kollegium auf Vorschlag erörtert und geplant. Um schulinterne Fortbildungen in unserem kleinen Kollegium zu finanzieren, können Kooperationen mit anderen Schulen eingegangen werden. (z.b. mit Clenze und Schnega) Eltern sollen die Möglichkeit erhalten, an geeigneten Fortbildungsveranstaltungen teilzunehmen

2 Fortbildungsergebnisse werden in Dienstbesprechung und Gesamtkon-ferenzen präsentiert und ausgewertet (Multiplikatorenprinzip). Das Fortbildungsbudget wird für die Umsetzung der Projekte zur Schulentwicklung verwendet Der Fortbildungsbedarf wird zu Anfang des Schuljahres ermittelt und die Fortbildung nach Vorrangigkeit und Nachhaltigkeit der Projekte festgelegt. In unserem Kollegium haben wir uns für das nächste Schuljahr (2008/2009) auf die folgenden Fortbildungsschwerpunkte geeinigt: Fortbildungen zur Umsetzung der neuen Kerncurricula Fortbildungen im Fach Deutsch Bereich Legasthenie Fortbildung im Fach Mathematik Bereich Dyskalkulie Fortbildung im Bereich Gewaltprävention (Faustlos) Fortbildung im Bereich - Umgang mit neuen Medien (schulintern) Fortbildung im Bereich Religion - Unterricht Bereits durchgeführte Fortbildungen in den letzten 3 Jahren ( ) Name Fortbildung Ingrid Redel Pfingsten Religionspädagogische Arbeitsgemeinschaft (Uelzen) PC-Kurs: Microsoft Word und Excel Christine Martens Von der Überprüfung der Kompetenzen zur Leistungsbewertung im Religionsunterricht Oh Heiland reiß die Himmel auf (Rel.U.) Musikpädagogisches Praktikum

3 Orffinstrumente Chorleiterfortbildung Workshop Simsalasing (Musik) Kursreihe Religion unterrichten (4 Kurse) Nadja Stoye Portfolioarbeit Medienerziehung Handlungsorientierte Mathematik Leistungsbewertung in Mathematik Gewaltprävention ADS-Fortbildung Einführung der Neuauflage Playway Umsetzung des Kerncurriculum in Sachunterricht Selbsteinschätzung der SchülerInnen Ronald Malek Differenzierter Mathematikunterricht (Schroedel) Lesen durch Schreiben Anfangsunterricht Deutsch Umsetzung des Kerncurriculum Mathematik, Deutsch Elke Kallfaß Christliche Rituale und religiöse Praxis Filzkurs in Lenzen PC-Kurs Textverarbeitung mit Word Wunder Biblisch Theologische Grundlagen und Didaktische Aspekte Sicherheitsbeauftragte für den inneren Schulbereich Bildungstage: Mit Grundschulkindern ins Internet

4 Rolf Sprockhoff Schulleiterqualifizierung Modul 2: Qualitätsentwicklung und Projektmanagement Qualifizierung für SchulleiterInnen im Rahmen der Einführung der Eigenverantwortlichen Schule Change-Management Eigenverantwortliche Schule Multiplikation und Division sinnvolle Übungen zum 1x1 Einführung in das Qualitätsmanagement Bereits durchgeführte schulinterne Fortbildung im Schuljahr 2007/2008 Erkennung von Legasthenie: Strategien, Diagnose, Erkennungshilfen, Beratungsstellen Noch in Planung befindliche Fortbildungsschwerpunkte: (im Kollegium) Medienerziehung Evaluation Eigene geplante Fortbildungen oder Fortbildungsthemen: Portfolioarbeit Differenzierung und Förderung

5 Leistungsbewertung im Sachunterricht, Mathematikunterricht, Englischunterricht Einbeziehung neuer Medien in den neuen Grundschulunterricht Wochenplanarbeit Stationsarbeit Neue Unterrichtsmethoden und entsprechende Medien Fordermöglichkeiten leistungsstarker Schüler

6 Fragebogen zur Fortbildungsplanung zur Erhebung individueller Kompetenzen und Qualifizierungswünsche 1 1. Name: 2. Lehrbefähigung in den Fächern: 3. Schwerpunktmäßiger Unterrichtseinsatz in den letzten Jahren: Gewünschter Einsatzbereich (evtl. zusätzlich): An welchen Fortbildungen haben Sie in den letzten 2 bis 3 Jahren teilgenommen? Zusätzlich erworbene Kompetenzen, Zusatzqualifikationen: 7. Besondere Interessen im Hinblick auf Schule und Unterricht: 8. Zu welchen Themen im Bereich Unterrichtsentwicklung möchten Sie mit dem Kollegium/Teilkollegium Fortbildungen haben? 9. Zu welchen Themen im Bereich Schulentwicklung möchten Sie mit dem Kollegium/Teilkollegium Fortbildungen haben? 10. Zu welchen Themen im Bereich Personalentwicklung möchten Sie mit dem Kollegium/Teilkollegium Fortbildungen haben? Zu welchen Themen möchten Sie sich selbst im pädagogischen Bereich fortbilden? 1 Dieser Fragebogen wird regelmäßig zur Erfassung der Fortbildungswünsche der Lehrkräfte verwendet.

7 Zu welchen Themen möchten Sie sich selbst im fachlichen Bereich fortbilden? Zu welchen Themen möchten Sie sich selbst zu Ihrer persönlichen Entwicklung im Bereich von Schule fortbilden? Könnten Sie im Rahmen Ihrer eigenen Schule selbst Fortbildungen anbieten? Zu welchen Themen? 15. Könnten Sie im Rahmen eines Netzwerks mehrerer Schulen oder der Regionalen Fortbildung selbst Fortbildungen anbieten? Zu welchen Themen? Das Fortbildungskonzept wurde in der gemeinsamen Sitzung des Schulvorstandes und der Gesamtkonferenz vom vorgestellt und beschlossen.

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