Breitbandversorgung in Ebermannstadt. Ergebnis der Infrastruktur- und Versorgungsuntersuchung, Vorgehensweise im neuen Breitbandförderprogramm

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1 Breitbandversorgung in Ebermannstadt Ergebnis der Infrastruktur- und Versorgungsuntersuchung, Vorgehensweise im neuen Breitbandförderprogramm Präsentation für Sitzung des Stadtrates Ebermannstadt, den

2 Technische Entwicklung Irrtümer und Prognosen Thomas J. Watson (CEO IBM, 1943): I think there is a world market for maybe five Computers Ken Olson (CEO DEC, 1977): There is no reason for any individual to have a computer in his home Bill Gates (Microsoft 1981): 640K ought to be enough for anybody Innovationsmanagement Deutsche Telekom, 2005: Kein Kunde braucht mehr als 3 Mbit/s Tatsache Der Bandbreitenbedarf verdoppelt sich alle 20 Monate! In Kooperation mit:

3 Entwicklung des Bandbreitenbedarfs Haupttreiber der Entwicklung Post Fotografie Musik TV Radio Zeitung Digitale Bilder CD/MP3 IP TV WebRadio epaper Mobile Payment Zunehmend mehr Upload!

4 Breitbandversorgung in Ebermannstadt Wie kommt Breitband zum Kunden? Kabelgebunden Ü-Medium /Technologie Reichweite vom Verteilpunkt Übertragungs-Rate Kupferkabel DSL (ADSL2+) Glasfaser / Kupfer VDSL (FTTC, Glasfaser bis zum "Bürgersteig") 5 km 1-16 Mbit/s 1,5 km Mbit/s Down 1,6 10 Mbit/s Up Kupfer-Koaxialkabel Kabel-TV-Technik 2-6 km je nach Technik und Kanalbelegung Mbit/s Down bis 6 Mbit/s Up Abhängig von der Nutzeranzahl und Kanalbelegung Glasfaser (FTTH, Glasfaser bis zur Wohnung) 20 km 2,5 Gbit/s Down 1,25 Gbit/s Up 4 von 36

5 Breitbandversorgung in Ebermannstadt Alternative: Internet über Funk Technologie Satelliten- Technik Mobilfunk: UMTS/ HSDPA WLAN/ WIMAX Reichweite vom Sender Flächendeckend, Nutzerkapazität begrenzt Je nach Topografie bis 2 5 km Je nach Topografie bis zu 15 km Übertragungs-Rate bis 10 Mbit/s Down bis 387 kbit/s Up pro Ausleuchtzone 7,2 Mbit/s Down pro Zelle bis 1 Mbit/s Up 54 Mbit/s pro Zelle 1-2 Mbit/s pro Kunde, LTE (ehemals freie TV- Frequenzen) Je nach Topografie bis 10 km Max 50 Mbit/s pro Zelle (bei LTE 800) Funkmedien sind stark lastabhängig (shared Medium)! 5 von 36

6 Technische Entwicklung Fibre-to-the-Curb (VDSL); Glasfaser bis zum Kabelverzweiger A-Dorf B-Dorf KVz und DSLAM KVz VSt DSLAM KVz und DSLAM Anbindung eines abgesetzten DSLAMs über: Glasfaser Richtfunk VSt: Vermittlungsstelle; KVz: Kabelverzweiger; DSLAM: DSL-Anschlussmodul

7 Technische Entwicklung Fibre-to-the-Home (FTTH) COI COE Verzweiger COI: Central Office Infrastruktur; COE: Central Office Equipment

8 Übersicht Vorwahlbereiche Die Realisierung einer DSL-Versorgung kann den Vorwahlbereichen folgen, sie muss es nicht.

9 Versorgung und Netzstruktur von Telekom im Gemeindegebiet West

10 Versorgung und Netzstruktur von Telekom im Gemeindegebiet Ost

11 Versorgung von Kabel Deutschland

12 Sonstige Netzstruktur (Stadtwerke)

13 Versorgung UMTS Telekom

14 Versorgung UMTS Vodafone

15 Versorgung UMTS O2

16 Versorgung LTE, alle Betreiber

17 Fazit Versorgungsituation Derzeit ist, auch unter Berücksichtigung aller Technologien nicht einmal eine flächendeckende Grundversorgung von 2 Mbit/s ist im Gemeindegebiet gegeben. Eine Versorgung von über 50Mbit/s weisen die Umkreise der VSt in Ebermannstadt und desdslams in Gasseldorf sowie die Kabel-Deutschland-Gebiete in Ebermannstadt, Rüssenbach und Niedermirsberg auf.

18 Breitbandversorgung in Ebermannstadt Die Bayerische Förderrichtlinie (BbR) 2014 Verfahrensschritte Grobermittlung Versorgung Festlegung vorläufiges Erschließungs -gebiet Markterkundung Vergabeverfahren Förderantrag Förderbescheid Kooperations vertrag von 36

19 Technische Lösungsmöglichkeiten FTTC, Vorschlag für Erschließungsgebiet Nach Vorgabe der neuen Förderrichtlinie (BBR) können Erschließungsgebiete gefördert werden, bei denen mindestens eine Verdopplung der aktuellen Bitraten erzielt werden kann. Im Erschließungsgebiet müssen mindestens 30 Mbit/s an jedem Anschluss möglich sein. Förderfähige Gebiete sind prinzipiell alle Bereiche außerhalb der Umkreise der VSt in Ebermannstadt und des DSLAMs in Gasseldorf sowie der Kabel- Deutschland-Gebiete in Ebermannstadt, Rüssenbach und Niedermirsberg

20 Erschließungsgebiet vor Markterkundung Dezember2014

21 Markterkundung Das Gebiet muss um die bereits vorhandene Versorgung mit schnellem Internet (Telekom und Kabel Deutschland reduziert werden Weiterhin muss es um den Telekom- Eigenausbau reduziert werden

22 Erschließungsgebiet nach Markterkundung Dezember2014

23 Kosten Die Investitionen incl. Aufbau von DSLAMs und Grabarbeiten für den gesamten Bereich ohne Burg Feuerstein werden bei Realisierung mit FTTC auf geschätzt. Dabei wurde die jeweils günstigste Variante (Nutzung der Infrastruktur der StW, Anschluss von Windisch- und Burggaillenreuth aus Gößweinstein) gerechnet. Bei einer geschätzten Deckungslücke eines potentiellen Netzbetreibers von 80% verbleiben ca als Rechnung an die Kommune; durch den für Ebermannstadt für das neue Förderverfahren festgelegten Fördersatz von 80% würden für die Gemeinde Kosten in Höhe von ca entstehen, Staatlicher Anteil wäre Der Höchstbetrag der staatlichen Förderung läge bei , zuzüglich wegen interkommunaler Zusammenarbeit. Der Anteil wird also um überschritten.

24 Kosten Der Anschluss von Burg Feuerstein würde alleine ca Mehrkosten verursachen; Dies ginge voll zu Lasten der Kommune. Ein vollständiger FTTB-Ausbau der förderfähigen Gebiete würde ca Mio kosten.

25 Weitere Vorgehensweise 1. Veröffentlichung des Ergebnisses der Markterkundung 2. Anpassung des Erschließungsgebietes 3. Bekanntmachung des Auswahlverfahrens (Formulierung der Ausschreibung in Abstimmung mit der Gemeinde) 4. Wertung der Bewerbungen im Teilnehmerwettbewerb. Sichtung der Angebote 5. Technisches Gutachten mit Vergabeempfehlung 6. Stellung des Förderantrags incl. Unterstützung führt Zusammenstellung aller Unterlagen 7. Abstimmung und Abschluss des Kooperationsvertrags 8. Fördersteckbrief/Dokumentation

26 Danke für Ihre Aufmerksamkeit! Dipl. Ing. Roland Werb Fritz-Müller-Straße 3a Seefeld Geschäftsführer GmbH Home:

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