Spezielle BWL I / SS07 Roman Allenstein LEAN MANAGEMENT

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1 Spezielle BWL I / SS07 Roman Allenstein LEAN MANAGEMENT

2 GLIEDERUNG Über Lean Management Definition + Charakterisierung Leitgedanken 6 Strategien Beispiele aus der Praxis

3 ÜBER LEAN MANAGEMENT Ursprung 70er Jahre Inspiration durch Produktionsweisen Neuer Weltmarkt Japaner analysieren Industrie USA und Deutschland Schwachstellen im Management Taylor + Ford zu starr Wechselhafte Wettbewerbspositionen Verkürzung der Produktionszyklen zunehmender Innovationsdruck und starker Preis- und gleichzeitiger Kostendruck (Scherensituation)

4 DEFINITIONEN "Lean" bedeutet "mager" und wird im Zusammenhang mit der industriellen Produktion als schlanke Produktion übersetzt. Mit "schlank" ist gemeint, dass erheblich weniger an Personal, Zeit für die Entwicklung neuer Produkte, Produktionsfläche, Investitionskapital, Lagerbeständen und Nacharbeit aufgrund von Qualitätsmängeln als bei herkömmlichen Produktionsweisen benötigt werden. (Womack, 1992) Lean Management ist ein komplexes System, welches das gesamte Unternehmen umfasst. Es stellt den Menschen in den Mittelpunkt des unternehmerischen Geschehens. Seine Elemente sind fundierte geistige Leitlinien, Arbeitsprinzipien mit neuen Organisationsüberlegungen, integrierende Strategien zur Lösung der zentralen Unternehmensaufgaben, wissenschaftlich-ingenieurmäßige Methoden sowie eine Reihe pragmatischer Arbeitswerkzeuge für Mitarbeiter. (Weber, 1993) Lean Management ist die permanente, konsequente und integrierte Anwendung eines Bündels von Prinzipien, Methoden und Maßnahmen zur effektiven und effizienten Planung, Gestaltung und Kontrolle der gesamten Wertschöpfungskette von (industriellen) Gütern und Dienstleistungen. (Pfeiffer, 1994)

5 CHARAKTERISIERUNG Stammt aus der Automobilindustrie Besteht aus vielen Bausteinen Entschlackung und Verschlankung des Unternehmens allen Wirtschaftszweigen und mittelständische Unternehmen Produktion und Verwaltung

6 GEGENÜBERSTELLUNG Beispiele traditionell schlank (lean) Unternehmensziele Wettbewerber schlagen Kunden gewinnen Orientierung Produkte raus Markt rein Managementfokus Ergebnis Prozeß Mitarbeiter Kostenfaktor Potential Mitarbeiterbeurteilung Schwächen schwächen Stärken stärken Führung Boss Coach Fehler Ausfall/Verlust Lernquelle

7 DARAUS FOLGT Abschaffung von Hierarchien Selbständigeres Arbeiten Fortlaufende Verbesserungen (Kaizen) Steigerung der Qualität Steigerung der Motivation

8 Proaktives Denken Potenzialdenken Fünf Leit- Gedanken Sensitives Denken Ökonomisches Denken Ganzheitliches Denken

9 DIE STRATEGIEN - AUFGABEN Produktionskosten, Qualität, Zeit Markt- und Kundenorientierung Kapitalverwendung, Investitionen Beziehungen zu Mitarbeitern und Partnern

10 DIE 6 STRATEGIEN Kontinuierlicher Materialfluss und schlanke Fertigung. Qualitätsmanagement in allen Bereichen Schnelle, sichere Entwicklung und Einführung neuer Produkte Proaktives Marketing - Kunden gewinnen und erhalten Strategischer Kapitaleinsatz - Wachstums- und Eroberungsfähigkeit Unternehmen als Familie

11 BEISPIELE Volvo Saab-Scania Adam Opel AG Deutsche BP AG Carl Schenk AG Siemens Nixdorf

12 GEFAHREN Lähmung durch Übereffizienz Der Tunnelblick Zu wenig Spielraum

13 FAZIT Gut oder Schlecht? Japan großes Wir-Verständnis Europa viel Konkurrenz Lean bedeutet schlank im Sinne von leistungsfähig! Mitarbeitermotivation und Fortbildung

14 QUELLEN Maier. (1977). Teilautonome Arbeitsgruppen, Möglichkeiten und Grenzen. Maisenheim: Verlag Anton Hain. Pfeiffer, W. W. (1994). Lean Management: Grundlagen der Führung und Organisation. Berlin: E. Schmidt. Rupper. (1993). Lean Management in der Praxis. München: gfmt- Verlag. Weber, H. (1993). Die,,schlanke" Weiterbildung: Von der Weiterbildung in der Massenproduktion. Universität Kaiserslautern: FG Soziologie. Wiendick. (1993). Einführung in die Arbeits- und Organisationspsychologie. Fern-Universität Hagen. Wildemann. (1992). )Lean Management-Der Weg zur schlanken Fabrik. München: gfmt-verlag. Womack, J. P. (1992). Die zweite Revolution in der Automobilindustrie, 6. Auflage. Frankfurt/New York: Campus Verlag.

15 Fragen? Anmerkungen? VIELEN DANK FÜR DIE AUFMERKSAMKEIT!

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