Modernes Forderungsmanagement für Steuerkanzleien

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Modernes Forderungsmanagement für Steuerkanzleien"

Transkript

1 September 2008 PraxisRatgeber Eine Sonderveröffentlichung von SteuerConsultant und Deutsche genossenschaftliche Verrechnungsstelle für Steuerberater e.g. Modernes Forderungsmanagement für Steuerkanzleien

2 VBS Agrosoft GmbH

3 PRAXISRATGEBER Editorial Honorare managen lassen INHALT Steuerberater sind Macher und genießen ein ganz besonderes Vertrauen ihrer Mandanten. Verständlich, dass für Steuerberater die Vorstellung, ausgerechnet das sensible Honorarmanagement einem externen Factoring-Dienstleister anzuvertrauen, auf den ersten Blick befremdlich ist. Zu sehr geistert das Bild vom Verkauf der Mandantenbeziehung zu Gunsten einer kurzfristigen Liquiditätssteigerung noch durch die Köpfe. Doch es lohnt sich, genauer hinzusehen. Vorurteilsfrei betrachtet zeigt sich, dass die Mandantenbeziehung bei einem guten externen Forderungsmanagement nicht be- sondern vielmehr entlastet wird. Nicht nur, weil der böse Mahnende nicht mehr der Freiberufler, sondern ein neutraler Dritter ist. Das seit Jahrzehnten bewährte Modell der privatärztlichen Verrechnungsstellen illustriert diesen Umstand anschaulich. Hinzu kommt, dass sich durch die Auslagerung der Honorarverwaltung der Steuerberater und sein Personal besser um das Kerngeschäft kümmern können. Steuerkanzleien, die bereits mit einem externen Forderungsmanagement arbeiten, berichten von einer hohen Akzeptanz bei den Mandanten und einer Verbesserung der Mandantenbeziehung. Dies belegt eindrucksvoll der Erfahrungsbericht zweier Steuerkanzleien, den Sie auf Seite 12 finden. Dieser Praxisratgeber möchte Sie einladen zu prüfen, ob ein externes Forderungsmanagement eine Bereicherung für Sie und Ihre Kanzlei sein kann. Eine ausführliche Checkliste (ab Seite 13) hilft Ihnen, alle Aspekte zu bedenken. Ihre Anke Kolb-Leistner RAin/FAStR 04 Hintergrund Fakten zum Forderungsmanagement Die verschiedenen Formen des Forderungsmanagements sollten Steuerberater kennen, um für sich das optimale Modell zu finden. 06 Steuerberater im Fokus Modernes Forderungsmanagement in Steuerkanzleien Steuerberater haben andere Bedürfnisse und Anforderungen an ein Forderungsmanagement als mittelständische Unternehmen. RA Hans-Günther Gilgan 11 Die wichtigsten Fragen Ein externes Forderungsmanagament bietet zahlreiche Vorteile. Die Degev steht Rede und Antwort. IMPRESSUM Redaktionsanschrift: Rudolf Haufe Verlag GmbH & Co. KG Hindenburgstraße 64, Freiburg Tel.: 07 61/ Redaktion: RAin/FAStR Anke Kolb-Leistner (Chefredakteurin), Tel.: -213, Fax: , Rüdiger Frisch, Tel.: -214, Fax: , Cecilia Hardenberg, Tel.: -950, Fax: , Haufe Fachmedia GmbH & Co. KG Im Kreuz 9, Würzburg Geschäftsführer: Reiner Straub Herstellung: Grafik/Layout: Maria Nefzger, Hanjo Tews Druck: Echter Druck, Würzburg Anzeigen: Anzeigenverkaufsleiter: Bernd Junker, Tel.: 09 31/ , verantwortlich für Anzeigen, Fax: -477, Anzeigendisposition: Yvonne Göbel, Tel.: 09 31/ , Fax: -477, 12 Erfahrungsbericht Mehr Zeit für Mandaten Einige Steuerkanzleien lassen sich bereits durch einen externen Dienstleister bei der Honorareintreibung unterstützen. Zwei Steuerberater berichten über ihre Erfahrungen und die Reaktionen ihrer Mandanten. 13 Checkliste: Auswahl eines Factoring-Dienstleisters Wichtige Aspekte, auf die Steuerberater achten sollten, bevor sie sich für die Auslagerung ihres Honorarmanagements entscheiden. 9 _ 08 PraxisRatgeber 3

4 PRAXISRATGEBER Modernes Forderungsmanagement Hintergrund Fakten zum Forderungsmanagement Als alternative Finanzierungsform ist Factoring im Mittelstand längst bewährt. Es zielt darauf ab, Forderungsausfälle so gering wie möglich zu halten und die Liquidität zu verbessern. Weniger bekannt ist, dass ein externes Forderungsmanagement (Full-Service-Factoring) bei Steuerberatern eine erhebliche Zeitentlastung und Verbesserung der Mandantenbeziehung bewirken kann. Verrechnung und Full-Service-Factoring kombinieren Um alle Vorteile optimal zu nutzen, ist eine Kombination von reiner Verrechnung und Full-Service-Factoring sinnvoll. Leistung Reines Factoring Reines Forderungsmanagement Full- Service- Factoring Reduzierung der Außenstände X X Höhe der Auszahlung von Anbieter zu Anbieter unterschiedlich Zinsersparnis X X Höhe der Auszahlung von Anbieter zu Anbieter unterschiedlich Opportunitätsertrag X X Höhe der Auszahlung von Anbieter zu Anbieter unterschiedlich Ausfallschutz durch X X Delkredereschutz sollte 100 Prozent der Forderung betragen Kreditversicherung Zeitersparnis und Entlastung X X Konzentration auf Kernkompetenz Produktivitätsgewinn X X Konzentration auf Kernkompetenz Liquiditätssicherheit X X Zahlungsströme sind planbar Bonitätstransparenz des Mandantenportfolios Entspannung des Mandantenverhältnisses Info X X Objektive Ableitung von Handlungsweisen und Argumentation gegenüber Mandanten X X durch die Trennung zwischen dem Mandantenverhältnis und dem Forderungsmanagement Ohne Mandanteneinwilligung X Durchgängigkeit in Kanzleiorganisation Bearbeitung und Abwicklung X Durchgängigkeit in Kanzleiorganisation von Vorschüssen Zertifizierungsvorteil X X X Dokumentation vorhanden Ratingvorteile (Basel II) X X Höhere EK-Quote durch Bilanzverkürzung 4 PraxisRatgeber 9 _ 08

5 Man unterscheidet in Deutschland das im Markt angebotene echte Factoring (Kauf der Forderung und Übernahme des kompletten Ausfallrisikos durch den Factor) vom unechten Factoring (Beleihung der Forderung, wobei der Ausfall, das Delkredererisiko, beim Factoring-Nehmer (Steuerberater) verbleiben würde). Ein Forderungskauf des echten Factoring bedeutet, dass der Factoring-Nehmer (Steuerberater) dem Factor eine (Honorar-) Forderung andient. Daraufhin prüft der Factor die Bonität des Mandanten und informiert den Steuerberater über das Ergebnis. Falls die Bonitätsauskunft negativ ist, ist dies für den Steuerberater ein wichtiger Hinweis und gibt ihm eine Argumentationsgrundlage, für diesen Mandanten eventuell nur noch gegen Vorschuss tätig zu werden. Bei positiver Bonität wird der Factor die Forderung kaufen und sie dem Steuerberater auszahlen, grundsätzlich abzüglich eines Sicherungseinbehalts. Hier lohnt sich ein Vergleich der Factoringanbieter, da nicht jeder einen solchen Sicherungseinbehalt verlangt und die Schnelligkeit der Zahlung durch den Factor und die Gebühren für das Factoring erheblich schwanken. Der Factor übernimmt dann das Mahnwesen. Erst wenn der Mandant an den Factor gezahlt hat oder die Kreditversicherung einspringt, erhält der Steuerberater die Restzahlung. Forderungsmanagement: mehr als nur Forderungsverkauf Ein externes Forderungsmanagement kann mehr bedeuten als ein bloßer Forderungsverkauf. Es gibt verschiedene Ausprägungen. So können lediglich einzelne Forderungen an einen Factor abgetreten werden, die dieser dann einzieht. Es kann aber auch die komplette Honorarabrechnung und -verwaltung an ein externes Forderungsmanagement delegiert werden. Unterschieden wird beim echten Factoring zwischen dem Full-Service-Factoring und dem Inhouse-Factoring. Beim Inhouse-Factoring, auch Eigen-Service oder Bulk-Factoring genannt, verbleibt die Debitorenbuchhaltung bei der Steuerkanzlei.» Vorteile des Full-Service-Factorings Wer das gesamte Honorarmanagement durch einen externen Dienstleister organisieren lässt, erzielt viele positive Effekte. Reduzierung der Außenstände Reduzierung der durchschnittlichen Forderungslaufzeit Zinsersparnis von Kontokorrentzinsen Opportunitätsertrag aus möglichen Investitionen Wegfall von Forderungausfällen Zeitersparnis und Nervenschonung für Inhaber und Angestellte Steigerung der Honorarumsätze, da sich Inhaber und Personal auf das Kerngeschäft konzentrieren können Verbesserung des Ratingergebnisses Wertsteigerung der Kanzlei durch transparente und gesicherte Zahlungsströme Wertsteigerung der Kanzlei durch nachweisbare Bonität der Mandanten Erreicht wird so in erster Linie eine Verbesserung der Liquidität. Denn der Factor zahlt sofort nach dem Kauf der Rechnung und nicht erst Wochen später, wenn der Mandant das Geld überweist. Beim Full-Service-Factoring übernimmt das externe Forderungsmanagement zusätzlich den Druck und Versand der Rechnungen, prüft Zahlungseingänge und führt das komplette Mahnwesen durch. Dies gilt bei eini- Entspannung des Mandantenverhältnisses, da bei Zahlungsverzögerung der Factor der Mahnende ist und nicht der Steuerberater. Wird die Bonität eines Mandanten durch den Factor verneint, so hat der Steuerberater ein objektives Argument, um einen Vorschuss zu fordern Qualitätssiegel: Eine feste Zusammenarbeit mit einem Factor dokumentiert nach außen, dass die Kanzlei über eine gute Bonität verfügt Professionelles Auftreten dem Mandanten gegenüber durch genaue Zahlungsziele und akkurates Mahnwesen Zertifizierungsmerkmal: Wird eine Zertifizierung der Kanzlei angestrebt, so ist beim Full-Service-Factoring der Bereich Forderungsmanagement bereits optimal aufgestellt. gen Anbietern auch für Forderungen, die der Factor nicht ankauft, etwa aus Gründen fehlender Bonität. Dies führt zusätzlich, neben einer Verbesserung der Liquidität, auch zu einer erheblichen Zeitersparnis. Einen derartigen Service, wie auch den Rechnungsdruck und Versand bieten nicht alle Factoring-Unternehmen an auch hier lohnt ein Vergleich (Siehe Checkliste S. 13).» InternetTipp: Dass ein externes Forderungsmanagement jeder Kanzlei Zeit und Geld sparen kann, liegt auf der Hand. Eine Kanzleiexpertise, die dokumentiert, wie hoch die Effizienzvorteile für Ihre Kanzlei sind, können Sie unter anfordern. 9 _ 08 PraxisRatgeber 5

6 PRAXISRATGEBER Modernes Forderungsmanagement in Steuerkanzleien Hintergrund Honorare effizient einziehen Gerade in Zeiten sinkender Zahlungsmoral ist ein gutes Forderungsmanagement besonders wichtig. In einer Steuerkanzlei stellt es sicher, dass die Honorare möglichst effizient, schnell und sicher eingetrieben werden. Die Neufassung des 64 Abs. 2 StBerG ermöglicht es Steuerberatern, sich für das Honorarmanagement eines professionellen Forderungsmanagement-Dienstleisters zu bedienen. Ein modernes Forderungsmanagement erspart dem Steuerberater Kosten, die durch Mahnungen oder Zahlungsausfälle entstehen können. 6 PraxisRatgeber 9 _ 08

7 Das Zahlungsverhalten der Auftraggeber von Steuerberatern verschlechtert sich zunehmend. Zahlungsfristen zwischen 30 und 60 Tagen sind in Deutschland die Regel, im europäischen Ausland gar bis zu 100 Tagen. Die Position Forderung aus Lieferung und Leistung macht in mehr als 30 Prozent den größten Posten der Bilanzsumme aus. Das EU-Parlament schätzt, dass gut 25 Prozent aller Insolvenzen auf verspätete Zahlungen zurückzuführen sind. Die EU plant daher, die Zahlungsfristen im privaten Handel künftig auf 21 Tage zu beschränken. Die Gründe für die abnehmende Zahlungsmoral, auch gegenüber dem Steuerberater, sind vielfältig. Ein wesentlicher Grund, neben der angespannten wirtschaftlichen Situation des Auftraggebers, ist vor allem die Scheu des Steuerberaters, seine berechtigten Forderungen und Verzugszinsen einzutreiben aus Angst, er könnte den Auftraggeber verlieren. Vielfach sind es aber auch die Skrupel des Steuerberaters, einem Auftraggeber, den man seit Jahren kennt und betreut hat, durch konsequentes Eintreiben der Rückstände schlimmstenfalls den Rest zu geben. Gleichwohl gerät der Steuerberater zunehmend unter Handlungsdruck, will er nicht in Hinblick auf sein ausstehendes Honorar selbst in eine Krisensituation schlittern. Davor kann jedoch ein konsequent betriebenes Forderungsmanagement schützen. Ziel eines modernen Forderungsmanagements ist es, das Risiko von Forderungs- und damit Liquiditätsausfällen bereits von vornherein zu minimieren. Dabei sind folgende Phasen zu unterscheiden: 1. Auftrag nachweisbar dokumentieren Grundlage des Honoraranspruchs ist nicht die Berechnung, sondern der Steuerberatungsvertrag. Er ist zwar an keine besondere Form gebunden, jedoch empfiehlt es sich dringend, den Vertrag schriftlich zu dokumentieren, damit auch nach längerer Zeitspanne noch klar nachvollziehbar ist, worin die gegenseitigen Verpflichtungen und Rechte der Vertragsparteien bestehen. Der BGH hat geurteilt, dass der Abschluss mündlicher Verträge angesichts der Bedeutung und des Vertrauens, das durch den Vertrag begründet wird absolut unüblich ist. Neben der vertraglich zu erbringenden Dienstleistung ist zugleich nach Möglichkeit auch das Honorar zu regeln. So lassen sich unliebsame Überraschungen nach längerer Bearbeitungsdauer von vornherein vermeiden. Nach 8 StBGebV kann der Steuerberater für seine Dienstleistung jederzeit bis zur Erledigung oder Beendigung der Angelegenheit einen Vorschuss (Abschlag nach Bearbeitungsfortschritt, monatliche Abschlagszahlung) fordern. Hiervon sollte unbedingt Gebrauch gemacht werden (zu den Besonderheiten siehe Punkt 10, Seite 10). Zur Erleichterung des Zahlungsvorgangs ist die Erteilung einer Einzugsermächtigung durch den Mandanten ratsam. 2. Planung von Einnahmen und Ausgaben im Rahmen eines Finanzplans Es empfiehlt sich, die zu erwartenden Einnahmenzuflüsse in realistischer Einschätzung in der Finanzplanung für die Kanzlei zu berücksichtigen. Forderungsausfälle können die wirtschaftliche Existenz des Steuerberaters gefährden. Die zunehmende Anzahl der Verfahren auf Widerruf der Bestellung wegen Vermögensverfalls belegen dies eindrucksvoll. Davor kann eine fundierte Bonitätsprüfung der Mandanten schützen (siehe unten, Punkt 3). Steuerberater, die diese Arbeit nicht selbst übernehmen möchten, sollten über die Zusammenarbeit mit einem Factorer nachdenken. Denn dann prüft der Factorer automatisch die Bonität. Auch bieten einige Factorer eine Kreditausfallversicherung an. 3. Bonität der Auftraggeber prüfen Bereits vor Annahme eines Auftrags sollte der Steuerberater die Bonität des Auftraggebers prüfen. In dieser Phase kann er dabei im Wesentlichen nur auf externe Informationsquellen wie z.b. Auskünfte von Wirtschaftsauskunfteien, Banken und der Schufa zurückgreifen oder Einsicht in veröffentlichte Jahresabschlüsse nehmen, soweit es sich beim Auftraggeber um eine Kapitalgesellschaft handelt. Für Kanzleien, die mit einem Factorer zusammenarbeiten, übernimmt dieser die Bonitätsprüfung. Im Rahmen eines bereits bestehenden Mandats stehen dem Steuerberater darüber hinaus auch interne Informationsquellen zur Verfügung. Insbesondere aus dem Rechnungswesen des Auftraggebers lassen sich Gründe für dessen Liquiditätsprobleme ableiten. Dabei handelt es sich insbesondere um die Zahlungsfähigkeit und das Zahlungs-... von Steuerberatern für Steuerberater Auszahlung 36 h nach Rechnungstellung 100 % Auszahlung 100 % Ausfallschutz Forderungsmanagement auch für nicht angekaufte Rechnungen Abwicklung von Vorschüssen Rechnungsdruck und Versand Ankauf Altforderungen bis 180 Tage Reine Verrechnung inkl. Rechnungsdruck, Versand und komplettem Forderungsmanagement auch ohne Mandanteneinwilligung Sensibles Forderungsmanagement mit mündlichen Mahnstufen Digitale Abwicklung mehr? Infoveranstaltungen auf

8 PRAXISRATGEBER Modernes Forderungsmanagement in Steuerkanzleien Blick in die Praxis Wie oft im Jahr werden Honorarsenkungen angesprochen? Einzelkanzlei Sozietät Partnerschaft StB-Gesellschaft verhalten der Kunden des Auftraggebers: Welches vereinbarte Zahlungsziel nehmen sie in Anspruch? Wird das Zahlungsziel überschritten und wenn ja, wie oft? Beantragt der Kunde Zahlungsaufschub? Waren oder sind Inkasso-Maßnahmen notwendig? Hinzu kommen Erkenntnisse aus dem Unternehmen selbst, etwa Auftragsrückgang (Frühindikator) Umsatzrückgang (daraus folgend) Ertragsrückgang (z.b. Kostenanstieg) Liquiditätsengpass (Zahlungsstockung, Zahlungsunfähigkeit) Quelle: Autor Honorarpolitik Einwand Entgegnung Zu teuer Gegenfragen: Warum? Welche Leistungen? Grund der Unzufriedenheit erforschen Nutzen der Dienstleistung für Mandant verdeutlichen Ratenzahlung anbieten Auftrag neu bestimmen Entwicklung und Darstellung eines Leistungskatalogs Woanders ist es billiger Leistungspaket erläutern Leistungsvergleich Qualitätsvergleich Qualifikationsvergleich Haftung Das ist doch Service Fremdvergleich mit anderen Branchen Hinweis auf Beratungsvertrag Bonbons Das macht alles der PC Leistung aktiv darstellen Hinweis, dass PC nur Routinearbeiten übernimmt und Freiräume für wichtige Arbeiten schafft Honorar höher als Steuererstattung Klarstellen, dass die Dienstleistungen und nicht der Erfolg honoriert werden Eigenerstellung anbieten Mandat kündigen Es ist also ratsam, die Entwicklung in den vorgenannten Bereichen kontinuierlich zu beobachten. Als Frühindikator für die Bonitätssituation könnte eine eigene Analyse im Rahmen der Finanzbuchhaltung durch die Mitarbeiter dienen. Zum Beispiel bietet es sich an, nicht nur die vergangenheitsbezogenen Status der Buchhaltung zu analysieren, sondern auf Entwicklungen und Trends zu achten. Hier sind insbesondere Änderungen im Zahlungsverhalten des Mandanten gegenüber dessen Lieferanten interessant (Ausweitung von Zahlungszielen, Anstieg der Verbindlichkeiten etc.). Auch ist die Liquiditätsentwicklung des Mandanten zu beobachten. Dies und weiteres kann z.b. einer Auswertung des Controlling-Reports (Datev) turnusmäßig entnommen werden. 4. Leistung strukturiert erfassen Als eine Voraussetzung für die ordnungsgemäße Abrechnung einerseits und die Kalkulation des Auftrages andererseits ist eine strukturierte Leistungserfassung durchzuführen. Zur evtl. erforderlichen Begründung von Ein-Zehntel-Sätzen im Rechtsstreit ist dies unerlässlich. Es bietet sich daher an, eine Zeiterfassung für alle Aufträge und von allen Mitarbeitern (möglicherweise beschränkt auf die Leistungsersteller excl. Sekretariat o. Ä.) durchzuführen. Eine Strukturierung könnte sich an den gemäß StBGebV abzurechnenden Gebührenpositionen orientieren. Weiterhin könnte eine Aufteilung in Hauptleistungen, Vorarbeiten etc. und ggf. nicht abrechenbare Zeiten vorgenommen werden. Je nach Art und Umfang des Auftrages einerseits sowie der Anzahl der mit dem einzelnen Auftrag befassten Mitarbeiter andererseits, bieten sich rein handschriftlich erfasste Daten-, Mandatsblätter oder EDV-gestützte 8 PraxisRatgeber 9 _ 08

9 Systeme an. Diese wiederum haben den Vorteil, dass eine spätere Auswertung ebenfalls per EDV erfolgen kann (Kalkulation, Faktura, Zeitnachweis zur Rechnung etc.). 5. Rechnung zeitnah und ordnungsgemäß erstellen Sobald die vertraglich geschuldete Leistung erbracht ist, sollte sie in Rechnung gestellt werden. Dabei ist insbesondere auf die Einhaltung der Formvorschriften der StBGebV und des UStG zu achten. Jede Ungenauigkeit, jeder formale Fehler kann vom Mandanten dazu genutzt werden, die Zahlung hinauszuzögern oder zu verweigern. Dies gilt vor allem, wenn der Mandant im Rahmen eines Beitreibungsverfahrens anwaltlich vertreten wird. Letztlich können solche Verzögerungen sogar die Gefahr der Verjährung heraufbeschwören. Folgende Angaben gehören in eine Rechnung: a) Pflichtangaben nach 14 Abs. 4 UStG sind: Name und Anschrift von Kanzlei und Auftraggeber, Steuer- oder Umsatzsteuer-Identifikationsnummer der Kanzlei, Ausstellungsdatum, fortlaufende, einmalig vergebene Rechnungsnummer, Art der erbrachten Leistungen, Zeitpunkt der Leistung, Honorar, aufgeschlüsselt nach Steuersätzen und einzelnen Steuerbefreiungen, Steuersatz und Steuerbetrag oder Hinweis auf eine Steuerbefreiung. b) Pflichtangaben nach 9 StBGebV: Berechnung und Spezifikation der Leistung, insbesondere Beträge der einzelnen Gebühren, Auslagen und Vorschüsse Bezeichnung des jeweiligen Gebührentatbestandes, der Auslagen sowie der angewendeten Vorschriften der StBGebV Bei Wertgebühren die Angabe des Gegenstandswertes Angabe des (Gesamt-) Betrags der Entgelte für Post- und Telekommunikationsleistungen Unterschrift des Steuerberaters c) Zweckmäßige Angaben Bezug zu Auftrag vom... Das Wort Rechnung in der Betreffzeile Rechnungsbetrag (Brutto) Angabe eines konkreten Zahlungsziels Angabe der Bankverbindung 6. Vereinbarung kurzer Zahlungsziele Bei der Bestimmung des Zahlungsziels sollte sich der Steuerberater an die gesetzlichen Vorgaben halten. Die Honorarforderung des Steuerberaters ist eine Entgeltforderung i.s.d. 286 Abs. 3 BGB. Dies hat zur Folge, dass der Auftraggeber u. a. dann ohne Mahnung in Verzug gerät, wenn für die Leistung eine Zeit nach dem Kalender bestimmt ist oder der Auftraggeber nicht innerhalb von 30 Tagen nach Fälligkeit und Zugang einer Rechnung oder einer gleichwertigen Zahlungsaufforderung leistet. Ist der Auftraggeber Verbraucher i.s.d. 13 BGB, gilt dies nur, wenn auf diese Folgen in der Rechnung bzw. Zahlungsaufstellung besonders hingewiesen worden ist. Deshalb ist es ratsam, die Zahlung zu einem bestimmten Termin zu verlangen oder den Zugang der Rechnung nachweisbar zu gestalten. In jedem Fall ist die Fälligkeit der Rechnung Voraussetzung, d.h. der Auftrag muss erledigt oder die Angelegenheit beendigt sein, 7 StBGebV. Das Zahlungsziel sollte 30 Tage nicht überschreiten. 7. Zahlungseingänge kontrollieren Der Steuerberater muss sicherstellen, dass Zahlungstermine und Zahlungsbeträge im Rechnungswesen genauestens überwacht werden. Der Auftraggeber erwartet von seinem Berater zu Recht pünktliche und einwandfreie Dienstleistung. Im Gegenzug darf der Berater die Einhaltung der vereinbarten Zahlungsziele erwarten. Deshalb sollte er den Zahlungseingang regelmäßig anhand der Kontoauszüge kontrollieren. 8. Organisation des Mahnwesens Steuerberater scheuen sich vielfach, ihre Honorare beizutreiben. Dahinter steht die Angst, Mandanten zu verlieren. Umgekehrt gilt aber: Fehlt ein effektives Mahnwesen oder werden die Zahlungsaufforderungen sehr zurückhaltend gehandhabt, geht das Honorar leicht endgültig verloren. Es sollte in den Verträgen eindeutig geregelt werden, wann

10 PRAXISRATGEBER Modernes Forderungsmanagement in Steuerkanzleien die Zahlungen fällig sind (siehe Punkt 6, Seite 9) und welche Folgen die Nichtzahlung bei Fälligkeit hat (Verzugszinsen). Die Rechnungen sollten auf Wiedervorlage gelegt werden, um rechtzeitig reagieren zu können. Folgender Ablauf empfiehlt sich: Zahlungserinnerung Erste, zweite und dritte Mahnung Gerichtlicher Mahnbescheid Vollstreckungsbescheid Dem Steuerberater wird empfohlen, sein Vorgehen danach zu differenzieren, ob der Auftraggeber zahlungsunfähig oder -unwillig ist. Im Falle der Zahlungsunfähigkeit kann es angebracht sein, das Honorar zu stunden oder Ratenzahlung zu vereinbaren, notfalls aber auch schriftlich auf die insolvenzrechtliche Rechtslage hinzuweisen. Ist der Auftraggeber dagegen zahlungsfähig, aber zahlungsunwillig, ist für ein Entgegenkommen durch den Steuerberater kein Raum. Er sollte sein Honorar notfalls auf dem Rechtsweg geltend machen und durchsetzen. 9. Abtretung / Factoring 64 Abs. 2 StBerG erlaubt dem Steuerberater unter Beachtung der Schweigepflicht die Abtretung von Forderungen an die in 3 Abs. 1 Nr. 1 bis 3 StBerG genannten Personen, also vor allem an andere Steuerberater und Rechtsanwälte, ohne dass der Mandant zustimmen muss (s. auch BGH, Urteil v , IX ZR 189/05). Soweit der Steuerberater aber seine Honorare über eine Verrechnungsstelle einziehen lassen möchte, die nicht zu den in 3 Abs. 1 Nr. 1 bis 3 StBerG genannten Personen gehört, muss die Forderung entweder tituliert sein (Urteil oder Vollstreckungsbescheid) oder der Mandant hat der Abtretung vorher ausdrücklich zugestimmt. Bisher konnten Steuerberater ihre Honorarforderungen nur dann an Dritte abtreten, wenn die Forderung rechtskräftig festgestellt war und der Mandant der Abtretung zugestimmt hatte. Durch eine Neuregelung des 64 Abs. 2 Satz 1 im Rahmen des 8. StBÄndG ist seit April dieses Jahres die Abtretung und die Übertragung der Einziehung von Honorarforderungen möglich. In Kenntnis dieser durch das 8. StBÄndG geplanten Anpassung hat sich am 24. Mai 2006 die Deutsche Genossenschaftliche Empfehlungen 1. Abrechnungsgrundlagen klären (StBGeBV oder Vereinbarung) 2. Honorar vorkalkulieren, ggf. Vorschuss vereinbaren 3. Honorarfrage vor Aufnahme der Tätigkeit besprechen 4. Leistung erfassen und Fakturierungsprogramm einsetzen 5. Eintritt der Fälligkeit sicherstellen 6. Zeitnah und ordnungsgemäß abrechnen 7. Zahlungseingang überwachen 8. Klären, ob Mandant zahlungsunwillig oder zahlungsunfähig ist 9. Stundung/Ratenzahlung prüfen 10. Schuldanerkenntnis einholen (Verjährungsunterbrechung) 11. Mandatskündigung prüfen 12. In Krisensituationen Bargeschäfte vereinbaren 13. Bei Insolvenz Kontakt mit Insolvenzverwalter aufnehmen Alternative: Auslagerung an einen professionellen Dienstleister Verrechnungsstelle für Steuerberater (Degev eg) gegründet (vergl. BBKM 7/2006, S. 184 ff ). Damit besteht für die Berufsangehörigen jetzt die Möglichkeit, ihre Honorare über die Degev abzuwickeln. Angesichts von Erhebungen über Honorarrückstände im Berufsstand und der nicht unbeträchtlichen Inanspruchnahme von Arbeitszeiten in der Kanzlei für das Betreiben eines effektiven Forderungsmanagements stellt diese Neuregelung einerseits eine wesentliche zeitliche Entlastung dar. Andererseits handelt es sich um ein interessantes Finanzierungsinstrument für die Berufsangehörigen, auch wenn es zunächst ein ungewohnter Gedanke sein mag. 10. Forderungsbesicherung Der Steuerberater sollte seine Forderungen mit den ihm zur Verfügung stehenden Mitteln sichern. Hier kommt insbesondere der Vorschuss in Betracht. Steuerberater, die ihr Forderungsmanagement auslagern möchten, sollten beachten, dass im Rahmen des Factorings nur Rechnungen gefactort werden können, bei denen die Leistung erbracht und abgerechnet wurde. Somit sind Vorschüsse grundsätzlich bei Factoringgesellschaften von der Bearbeitung ausgeschlossen. In manchen Fällen, etwa bei Buchführungsvorschüssen, kann im Rahmen einer monatlichen Pauschalgebühr die erbrachte Leistung abgerechnet und somit factorbar gemacht werden. Dies ist jedoch nicht immer möglich, etwa bei Vorschüssen für die Bilanzerstellung. Bei einem reinen Factoring verbleibt deswegen der Aufwand für die Überwachung der Vorschüsse in der Kanzlei. Nur Anbieter, die über das Factoring hinaus auch reine Verrechnungsleistungen erbringen, etwa die Degev, entlasten die Kanzlei auch in diesen Fällen und erstellen die Vorschussrechnungen, überwachen sie und mahnen sie, soweit erforderlich. Damit liegen dem Steuerberater alle notwendigen Daten auf Abruf zur Erstellung seiner Rechnung vor, deren Restbetrag zum Factorn angedient werden kann. Hans-Günther Gilgan Der Autor ist Rechtsanwalt und Geschäftsführer des Steuerberaterverbands Westfalen-Lippe. 10 PraxisRatgeber 9 _ 08

11 Externes Forderungsmanagement Die wichtigsten Fragen Auch wenn steuerliche Berater durch ihre Mandanten mit dem externen Forderungsmanagement vertraut sind, ist vielen Beratern unklar, wie ein Forderungsmanagement aussehen kann, das auf die speziellen Bedürfnisse von Steuerkanzleien zugeschnitten ist. Exemplarisch beantwortet die Deutsche genossenschaftliche Verrechnungsstelle für Steuerberater e. G. (Degev) die häufigsten Fragen. 1. Wie werden die Rechnungsdaten übertragen? Mithilfe einer Schnittstelle werden die Rechnungsdaten digital übermittelt. Alternativ lassen sich über unser Web-Portal und das Rechnungsschreibungsprogramm die Rechnungsdaten direkt eingeben. Da dort eine Gebührentabelle hinterlegt ist, ist eine Kanzleisoftware nicht zwingend notwendig. 2. Wie wird durch das Factoring die Kanzleiliquidität optimiert? Modernste Software und Technik ermöglichen eine rasche Auszahlung. Grundsätzlich wird der Gegenwert 36 Stunden nach Eingang der Rechnungsdaten in voller Höhe dem Kanzleikonto gutgeschrieben. Die Degev verzichtet auf den sonst marktüblichen Sicherheitsabschlag von bis zu 30 Prozent, somit verbleiben keine Außenstände. Das erspart den Abstimmungsprozess in der eigenen Finanzbuchhaltung und Opportunitätskosten in Form entgangener Zinsen auf den Sicherungseinbehalt. Gleichzeitig ist die Forderung zu 100 Prozent vor dem Ausfall geschützt. Hierzu wird die Bonität der Mandanten geprüft. Das Ergebnis wird dem Steuerberater mitgeteilt: Ist die Bonitätsprüfung negativ, kann er noch rechtzeitig Maßnahmen ergreifen. 3. Was ist, wenn die Forderung nicht angekauft wird, weil die Bonitätsprüfung eines Mandanten negativ ist? Selbst dann übernimmt die Degev das gesamte Forderungsmanagement und zahlt nach Geldeingang sofort an den Steuerberater. Das ist im Wert der Degev-Dienstleistung bereits enthalten. 4. Wie kommt die Rechnung zu meinem Mandanten? Er erhält sie von der Degev auf deren Briefpapier, inklusive aller Angaben wie in der Ursprungsrechnung. Auf Wunsch kann die Steuerkanzlei Einfluss auf die Gestaltung des Rechnungsformulars nehmen. Sie kann aber auch die Rechnungen weiterhin selbst stellen, dann bleibt das Forderungsmanagement in der Kanzlei (Inhouse-Factoring). 5. Was ist am Forderungsmanagement der Degev das Besondere? Das von der Degev entwickelte Sensible Forderungsmanagement schützt das Vertrauensverhältnis zum Mandanten. Deshalb kontaktiert die Degev während des außergerichtlichen Mahnverfahrens telefonisch den Mandanten im Rahmen der zweiten Mahnstufe. Ziel ist es, herauszufinden, warum die Zahlung nicht erfolgt ist und eventuell eine gestaffelte Ratenzahlung zu vereinbaren. Sollte ein Einwand vorliegen (z.b. Rechnungshöhe), erfährt der Steuerberater sofort davon. Nach dem Rechnungsankauf kann dieser noch bestimmen, was passiert und bis zum Schluss eingreifen. Der Stand des Forderungsmanagements kann jederzeit online eingesehen werden, der Steuerberater hat Zugang zu allen relevanten Informationen. 6. Müssen die Mandanten dem Factoring zustimmen? Ja, das regelt der neue 64 (2) StBerG. Unabhängig von der Kanzleigröße und der Region beträgt die Mandantenakzeptanz über 90 Prozent. Die Degev unterstützt die Einholung der Mandanteneinwilligung, etwa durch Musterschreiben und Leitfäden. 7. Müssen die Mandanten der reinen Verrechnungsleistung zustimmen? Nein, die Degev hat dies rechtskonform gelöst. Das Forderungsmanagement ohne Ankauf unterscheidet sich vom Full-Service-Factoring dahingehend, dass zwar kein Ankauf erfolgt und die Rechnung nicht kreditversichert ist, doch dafür können auch Vorschüsse abgewickelt werden. Der Mandant muss nicht zustimmen, die Kosten sind geringer. 8. Ist das Full-Service-Factoring mit der Verrechnungsleistung kombinierbar? Ja, nur bei Degev. 9. Erwirbt Degev Altforderungen? Ja, bis zu einem Alter von 180 Tagen. Für ältere Forderungen kann das Forderungsmanagement übernommen werden. Zudem werden auf Wunsch auch titulierte Bestandsforderungen sowie Forderungen gegen Mandanten im Ausland abgewickelt. 10. Muss eine Kanzlei einen Jahresmindestumsatz oder eine Mindestrechnungsgröße haben, um von der Degev akzeptiert zu werden? Gründungsgedanke der Degev war es, jedem Steuerberater-Kollegen Zugang zum Factoring und Forderungsmanagement zu gewähren. Allen Steuerkanzleien steht das Angebot der Degev zur Verfügung, unabhängig vom Jahresumsatzes und der Rechnungshöhe. Erfahrungsgemäß ist es aus gebühren- und liquiditätstaktischen Gründen sinnvoller, mehrere Rechnungen mit geringeren Beträgen als eine mit einem hohen Betrag zu stellen. 11. Worin unterscheidet sich Ihre Leistung von denen anderer Anbieter? Sensibles Forderungsmanagement Übernahme von Altforderungen bis zu einem Alter von 180 Tagen Verrechnungsstelle mit Forderungsmanagement, nicht nur Factoring Flexibilität und Produktkombinationsmöglichkeiten Digitale Übermittlung, unabhängig von der Kanzleisoftware 100 Prozent Auszahlung Kein Mindestjahresumsatz und keine Mindestrechnungshöhe 9 _ 08 PraxisRatgeber 11

12 PRAXISRATGEBER Erfahrungsbericht Forderungsmanagement Mehr Zeit für Mandanten Nicht bezahlte Rechnungen gehören zum Alltag vieler Steuerberatungskanzleien. Die Gründe dafür sind vielfältig, doch eines ist gewiss: Werden die Rechnungen nicht bezahlt, muss gehandelt werden, wobei auch viel Arbeitszeit für die entsprechenden Mahnungen auf der Strecke bleibt. Zeit, die auch gut in die Beratung der Mandanten investiert werden könnte. Durch eine entsprechende Auslagerung ersparen sich Steuerberater Stress und die Mandanten begleichen ihre Rechnungen schneller. Für Steuerberaterin Ulrike Gruszecki aus dem nordrhein-westfälischen Herford gehörte bis 2007 die Erstellung, der Versand und die Kontrolle von Rechnungen zum Alltagsgeschäft. Doch einige Mandanten ignorierten die Rechnung ihrer Steuerberaterin. Zahlungsverzögerungen waren alltäglich mit allen Konsequenzen. Hier musste Gruszecki nachhaken und schickte schriftliche Mahnungen an ihre Mandanten, teilweise hat sie mit ihnen auch telefoniert. Wenn ich sie angerufen habe, war ihnen das peinlich, so Gruszecki. Zwar zahlten einige der Mandanten nach der ersten Mahnung, doch oft sei das Geld erst nach sieben bis neun Monaten auf dem Geschäftskonto der Kanzlei eingetroffen. Aber das ist vorbei. Seitdem ist die Steuerberaterin Mitglied der Degev und hat das Komplettprogramm gebucht: Druck, Versand und Kontrolle der Rechnungen, die Abtretung der Altforderungen und die Übernahme des Risikos im Falle eines Totalausfalls. Versprochen hat sich Gruszecki von dem Degev-Beitritt eine Reduzierung der Forderungsausfälle. Ebenso wollte sie den Aufwand verringern, der mit der Rechnungserstellung und den Mahnungen einhergeht. Zudem beabsichtigte sie, sich verstärkt auf die Beratung der Mandanten zu konzentrieren. hat sich dies für die Kanzlei gerechnet. Zwar sei seit dem Beitritt die Wochenarbeitszeit nicht gesunken, allerdings haben Ulrike Grusicki und ihre Mitarbeiter mehr Zeit für die Mandanten. Auch Steuerberater Klaus Beyer aus Düren in Nordrhein-Westfalen wollte dem Forderungsmanagement seiner Kanzlei weniger Zeit opfern: Pro Monat habe ich zwischen fünf und sechs Stunden in das Forderungsmanagement investiert, heute sind es monatlich rund 30 Minuten, erklärt Beyer. Seit Mai 2008 nutzt er die Degev-Dienste Druck, Versand und die Kontrolle der Rechnungen sowie das Honorarmanagement. Die erwünschte Entlastung im Bereich der Verwaltung sei eingetreten, Beyer und seine Mitarbeiter können sich noch stärker um die Mandanten kümmern. Auch das Verhältnis zu seinen Mandanten habe sich seitdem positiv entwickelt. Beyer führt dies darauf zurück, dass seine Kanzlei den Mandantenservice verbessert habe. Früher waren Mahnungen Teil des Alltagsgeschäfts. Hier haben wir unsere Mandanten in die Kategorien A, B und C eingeteilt, erklärt Beyer. Meist war er auch erfolgreich, denn nach der ersten Mahnung überwiesen rund 60 bis 70 Prozent das Geld. Bei einigen Mandanten sei auch eine dritte Mahnung notwendig gewesen. Im Schnitt, so der Steuerberater, habe es zwischen 45 bis 60 Tage gedauert, bis das Geld auf dem Konto war. Manchmal musste Beyer Forderungsausfälle verkraften, die jährlich bei rund zwei Prozent lagen. Mit der Übernahme durch die Degev bewegen sie sich gegen Null, so der Steuerberater. Die Kollegen von Gruszecki und Beyer beobachten beide und warten ab. Doch eines sei klar, so Steuerberater Beyer: Unbezahlte Rechnungen sind ein Problem in der Branche. Keiner der Mandanten ist abgesprungen Nach ihrem Beitritt zur Degev hat Gruszecki ihre Mandanten darüber informiert. Mit ihrer Unterschrift erklärten sich die Klienten damit einverstanden, dass sie künftig die Kanzleirechnungen und Mahnungen von der Degev erhalten. Keiner ihrer Mandanten ist wegen ihres Beitritts zur Degev abgesprungen. Heute liegt der Anteil der Mandanten, die die Rechnungen von der Genossenschaft erhalten, bei 80 Prozent. Die restlichen 20 Prozent haben der Steuerberaterin eine Einzugsermächtigung erteilt. Obwohl nicht alle Klienten der Degev-Variante zugestimmt haben, Durch Auslagerung des Forderungsmanagements bleibt dem Steuerberater mehr Zeit für den Mandanten. 12 PraxisRatgeber 9 _ 08

13 Checkliste PRAXISRATGEBER Checkliste: Welche Punkte bei der Auslagerung des Honorarmanagements Ihrer Kanzlei zu beachten sind Steuerberater, die durch Einschaltung eines externen Dienstleisters ihre Produktivität und ihre Liquidität erhöhen wollen, sollten sorgfältig prüfen, welcher der Factoring-Anbieter ihren individuellen Bedürfnissen am besten gerecht wird. Diese Checkliste steht Ihnen in erweiterter Form zum Download als Arbeitshilfe unter zur Verfügung. Dort ist sie um Felder zur Eintragung der Leistungsmerkmale ergänzt, so dass Sie sie als Gesprächsgrundlage für Ihre Verhandlungen mit den Factoring-Anbietern nutzen können. 1. Zeitvorteil durch externes Forderungsmanagement In welchem Ausmaß möchten Sie durch den Dienstleister entlastet werden? Echtes Factoring / unechtes Factoring / Fälligkeitsfactoring Verrechnungsleistungen mit oder ohne Zustimmung des Mandanten Individuelle Kombination aus echtem Factoring und Verrechnungsdienstleistung Forderungsmanagement auch für nicht angekaufte Forderungen 2. Praktikabilität Wie lässt sich das externe Forderungsmanagement in die bestehenden, individuellen Kanzleiprozesse integrieren? Wird in Ihrer Kanzlei eine Leistungserfassungssoftware verwendet? Falls ja: Existiert beim Factoring-Partner eine Schnittstelle? Falls nein: Gibt es eine Möglichkeit, die Daten mittels einfacher Erfassung an den Factoring-Partner zu übermitteln? Wie erfolgt die Rechnungsübertragung (digital oder per Fax)? 3. Sensibles Forderungsmanagement Sind Sie nach wie vor Herr des Verfahrens und können in das Mahnverfahren eingreifen? Wie werden Sie über das Zahlungsverhalten Ihrer Mandanten informiert? Welche Maßnahmen zum sensiblen Forderungsmanagement werden eingesetzt (mündliche Mahnstufe usw.)? Ist ein Rückkauf der Forderung möglich? Falls ja: Ist der Rückkauf gebührenpflichtig? 9 _ 08 PraxisRatgeber 13

14 PRAXISRATGEBER Checkliste 4. Kostentransparenz Sind alle anfallenden Kosten vorab klar kalkulierbar? Ist die Grundgebühr fix oder variabel, z.b. abhängig von der Risikoeinschätzung des Anbieters? Was kostet die Bonitätsprüfung pro Mandant? Wann und wie oft fällt sie an? Nach welcher Methode und zu welchem Zinssatz werden zusätzlich Zinsen berechnet? Existiert eine Pauschale, die alle genannten Kosten beinhaltet, oder entstehen Zusatzkosten für A. die Prüfung der Limits, wenn das pauschal für den Mandanten vorgegebene Limit nicht reicht, da z.b. ein höheres Honorar abgerechnet werden soll. B. eine Kreditversicherung. C. den Rückkauf von Honorarrechnungen, weil z.b. ein gerichtliches Mahnverfahren vermieden werden soll. D. die laufende Bonitätsprüfung der Mandanten. Welche zusätzlichen Kosten entstehen für den Rechnungsversand und das Mahnwesen? 5. Verbesserung der Liquidität Inwieweit eine Verbesserung der Liquidität Ihrer Kanzlei erreicht wird, hängt davon ab, welche Auszahlungsmodalitäten Ihr Factoring-Partner anbietet, welche Zahlungsziele Ihren Mandanten gesetzt werden und ob Altforderungen akzeptiert werden. Auszahlungsmodalitäten Zu welchem Termin wird Ihnen die Auszahlung zugesichert? Erfolgt die Auszahlung unter Abzug eines Sicherheitseinbehalts oder erhalten Sie eine 100-prozentige Auszahlung? Zahlungsziele Erhalten die Mandanten ein Zahlungsziel, das über die gesetzliche Regelung hinausgeht? Verkauf von Altforderungen Besteht grundsätzlich die Möglichkeit, Altforderungen anzudienen? Bis zu welchem Alter können Altforderungen angedient werden? Sind auch Altforderungen gegen einen Kreditausfall versichert? Kreditausfallrisiko Wer trägt das Kreditausfallrisiko der verkauften Rechnungen? Wie hoch ist der durch eine Kreditausfallversicherung gedeckte Anteil? 6. Passt der Factoring-Partner zu meiner Kanzleistruktur? Viele Factoring-Gesellschaften machen die Zusammenarbeit vom Erreichen bestimmter Mindestumsätze abhängig. Gibt es Restriktionen beim Mindestumsatz? Gibt es Restriktionen bei der Rechnungshöhe (Mindestrechnungshöhe)? Gibt es Restriktionen in der Mandantenstruktur (gewerblich / privat)? 14 PraxisRatgeber 9 _ 08

15

16 Es gibt 2 Möglichkeiten, bei Finanzfragen das richtige Urteil zu fällen. 1. Sie bauen auf Fachliteratur. 2. Sie konsultieren Ihren MLP-Berater. MLP setzt seit über 35 Jahren Maßstäbe bei individuellen Finanz lösungen für Akademiker und andere anspruchsvolle Kunden: Als unabhängiger Makler handeln wir ausschließlich in ihrem Auftrag und überzeugen durch hohe Beratungsqualität sowie ein ganzheitliches Vorsorge- und Finanzmanagement. Stellen Sie uns auf die Probe: o18o3 5544oo* oder *9 ct/min. bei Anrufen aus dem Festnetz der DTAG/Mobilfunkpreise ggf. abweichend.

Deutsche Genossenschaftliche Verrechnungsstelle für Steuerberater eg

Deutsche Genossenschaftliche Verrechnungsstelle für Steuerberater eg 2014/2015 Deutsche Genossenschaftliche Verrechnungsstelle für Steuerberater eg Die innovative Verrechnungsstelle von Steuerberatern für Steuerberater *Factoring und Forderungsmanagement ohne Notwendigkeit

Mehr

Factoring für Steuerberater

Factoring für Steuerberater Factoring für Steuerberater bfd-online-seminar Dienstag, 18.11.2008 16:00 17:00 Uhr Referent: Michael Ratz, DEGEV Moderation: Stefan Wache, bfd Herzlich willkommen! Die ganze Welt der bfd-services Literaturberatung

Mehr

Leitfaden zum Forderungsmanagement

Leitfaden zum Forderungsmanagement Leitfaden zum Forderungsmanagement Bonitätsprüfung der Kunden Überprüfen Sie die Kreditwürdigkeit (Bonität) Ihrer Kunden, insbesondere von Neukunden. Aber auch langjährige Kunden sollten regelmäßig (alle

Mehr

1 Allgemeine Kennzeichnung Factoring

1 Allgemeine Kennzeichnung Factoring B FACTORING . 119 1 Allgemeine Kennzeichnung Factoring Beim Factoring verkauft ein Unternehmen seine Forderungen aus Warenlieferungen und Dienstleistungen gegen seine Kunden fortlaufend an ein Factoringinstitut.

Mehr

Finanzierungsalternative Factoring

Finanzierungsalternative Factoring Finanzdienstleistung Finanzierungsalternative Factoring von Laszlo Seliger 'Es gibt keine Kreditklemme!', heißt es. Doch so manch ein Unternehmer mag vor dem Hintergrund seiner aktuellen Erfahrungen dieser

Mehr

Vergrößern Sie Ihren Finanzierungsspielraum. Speziell für kleine und mittelständische Unternehmen

Vergrößern Sie Ihren Finanzierungsspielraum. Speziell für kleine und mittelständische Unternehmen Vergrößern Sie Ihren Finanzierungsspielraum. Speziell für kleine und mittelständische Unternehmen Mehr Flexibilität im Geschäftsleben. Wollen Sie Ihre offenen Forderungen sofort in Liquidität verwandeln?

Mehr

Unternehmensfinanzierung - Factoring

Unternehmensfinanzierung - Factoring Unternehmensfinanzierung - Factoring Vor dem Hintergrund der sich verändernden Rahmenbedingungen der Unternehmensfinanzierung durch Basel II und Rating gewinnen die Alternativen zur Fremdkapitalversorgung

Mehr

Liquidität und Schutz vor Forderungsausfällen für die Mitglieder und Kunden der. Maler-Einkauf Rhein-Ruhr eg

Liquidität und Schutz vor Forderungsausfällen für die Mitglieder und Kunden der. Maler-Einkauf Rhein-Ruhr eg Liquidität und Schutz vor Forderungsausfällen für die Mitglieder und Kunden der Maler-Einkauf Rhein-Ruhr eg Inhaltsverzeichnis 1) Factoring 2) Warenkreditversicherung 3) Wareneinkaufsfinanzierung 4) Forderungsmanagement,

Mehr

Modernes Forderungsmanagement in Steuerberatungskanzleien - Wie Sie sicher an Ihr Geld kommen -

Modernes Forderungsmanagement in Steuerberatungskanzleien - Wie Sie sicher an Ihr Geld kommen - In Kooperation mit: Modernes Forderungsmanagement in Steuerberatungskanzleien - Wie Sie sicher an Ihr Geld kommen - Aktuelle Situation: In Kooperation mit: Ausgangslage: Das Zahlungsverhalten der Auftraggeber

Mehr

Vergrößern Sie Ihren Finanzierungsspielraum.

Vergrößern Sie Ihren Finanzierungsspielraum. Vergrößern Sie Ihren Finanzierungsspielraum. Forderungsfinanzierung speziell für kleine und mittelständische Unternehmen Sofortige Liquidität 100%ige Sicherheit Kompetenter Service Für Unternehmen mit

Mehr

Honorar-Factoring Denn auch Steuerberater müssen um ihre Kontokorrentlinien kämpfen

Honorar-Factoring Denn auch Steuerberater müssen um ihre Kontokorrentlinien kämpfen Forderungsmanagement Honorar-Factoring Denn auch Steuerberater müssen um ihre Kontokorrentlinien kämpfen von Alexandra Buba, M. A., freie Wirtschaftsjournalistin, Nürnberg Nach Angaben des Deutschen Factoringverbandes

Mehr

Wie wäre es, wenn ich alle meine Forderungen immer sofort erhalten würde? Das wäre so wie Factoring.

Wie wäre es, wenn ich alle meine Forderungen immer sofort erhalten würde? Das wäre so wie Factoring. Wie wäre es, wenn ich alle meine Forderungen immer sofort erhalten würde? So funktioniert Factoring 3. Direktüberweisung der Rechnungssumme Händler 1. Lieferung der Ware und Erstellung der Rechnung 2.

Mehr

Deutsche Sachverständigen Abrechnung

Deutsche Sachverständigen Abrechnung Abrechnung Marketing Deutsche Sachverständigen Abrechnung Abrechnung für Kfz-Sachverständige DEUTSCHE SACHVERSTÄNDIGEN ABRECHNUNG Ein Dienst der opta data Gruppe Ein starker Partner für ein wirksames Finanzkonzept

Mehr

Factoring. Die Lösung, die unternehmerische Freiräume schafft. Im FinanzVerbund der Volksbanken Raiffeisenbanken

Factoring. Die Lösung, die unternehmerische Freiräume schafft. Im FinanzVerbund der Volksbanken Raiffeisenbanken Factoring die unternehmerische Freiräume schafft Im FinanzVerbund der Volksbanken Raiffeisenbanken Factoring Diese moderne Finanz-Dienst-Leistung der VR FACTOREM orientiert sich an den individuellen Bedürfnissen

Mehr

Ihr Ansprechpartner: Julia Kinzler, Marketing, Tel. 06196 / 802 1450, Fax 06196 / 802 1000, julia.kinzler@vr-factorem.de

Ihr Ansprechpartner: Julia Kinzler, Marketing, Tel. 06196 / 802 1450, Fax 06196 / 802 1000, julia.kinzler@vr-factorem.de Presseinformation Ihr Ansprechpartner: Julia Kinzler, Marketing, Tel. 06196 / 802 1450, Fax 06196 / 802 1000, julia.kinzler@vr-factorem.de Eschborn, 08. Juli 2008 VR FACTOREM kooperiert mit DATEV VR FACTOREM

Mehr

Von Factoring profitieren. Der frische Impuls für Ihr Unternehmen. Sichere Einnahmen statt unsicherer Forderungen. siemens.

Von Factoring profitieren. Der frische Impuls für Ihr Unternehmen. Sichere Einnahmen statt unsicherer Forderungen. siemens. Von Factoring profitieren Der frische Impuls für Ihr Unternehmen Sichere Einnahmen statt unsicherer Forderungen siemens.com/finance Wer wachsen will, muss liquide sein Verwandeln Sie Außenstände in Liquidität

Mehr

UNTERNEHMENSFINANZIERUNG FACTORING

UNTERNEHMENSFINANZIERUNG FACTORING UNTERNEHMENSFINANZIERUNG FACTORING Die sich verändernden Rahmenbedingungen der Unternehmensfinanzierung durch internationale Regulierungsmaßnahmen (Basel III) und bankinterne Ratingverfahren haben Auswirkungen

Mehr

Versicherungsmakler-Holding GmbH. Factoring = Liquidität und Sicherheit

Versicherungsmakler-Holding GmbH. Factoring = Liquidität und Sicherheit G V H Versicherungsmakler-Holding GmbH Factoring = Liquidität und Sicherheit Factoring ein wichtiger Baustein Ihrer Finanzierung Allein in Deutschland lag der durch Factoring finanzierte Umsatz in 2014

Mehr

einfach. mehr. privadis. Die neue Privatabrechnung

einfach. mehr. privadis. Die neue Privatabrechnung einfach. mehr. privadis. Die neue Privatabrechnung Mit weniger Aufwand schneller zum Geld: privadis die neue Privatabrechnung Eine moderne Software ist heute aus keiner erfolgreichen Zahnarztpraxis mehr

Mehr

Markt- und Kundenbeziehungen

Markt- und Kundenbeziehungen Fakturierung Fakturierung Zahlungsvorgänge Inhalte der Rechnung Mahnwesen 1 Fakturierung - Debitorenbuchhaltung Debitorenbuchhaltung wird jener Teil der Aufbauorganisation von Unternehmen genannt, der

Mehr

LIQUIDE BLEIBEN WACHSTUM SICHERN

LIQUIDE BLEIBEN WACHSTUM SICHERN FACTORING AUF SCHWEDISCH LIQUIDE BLEIBEN WACHSTUM SICHERN Selektives Factoring die neue Lösung mit der Sie gezielt, schnell und einfach an Ihr Geld kommen. www.parkerhouse.de ERFAHRUNG UND SICHERHEIT Parkerhouse

Mehr

Mit vereinten Kräften alles erreichen! Das Verbands-Factoring für die Fachhändler der NORDWEST Handel AG mit TeamFaktor NW

Mit vereinten Kräften alles erreichen! Das Verbands-Factoring für die Fachhändler der NORDWEST Handel AG mit TeamFaktor NW Mit vereinten Kräften alles erreichen! Das Verbands-Factoring für die Fachhändler der NORDWEST Handel AG mit TeamFaktor NW Grenzen überschreiten! TeamFaktor NW und Sie Ein starkes Team für mehr Liquidität

Mehr

Mit vereinten Kräften alles erreichen! Das Verbands-Factoring für die Lieferanten der NORDWEST Handel AG mit TeamFaktor NW

Mit vereinten Kräften alles erreichen! Das Verbands-Factoring für die Lieferanten der NORDWEST Handel AG mit TeamFaktor NW Mit vereinten Kräften alles erreichen! Das Verbands-Factoring für die Lieferanten der NORDWEST Handel AG mit TeamFaktor NW Grenzen überschreiten! TeamFaktor NW und Sie Ein starkes Team für mehr Liquidität

Mehr

Herzlich Willkommen. zur ExpoFin Quellen und Chancen der Mittelstandsfinanzierung in Augsburg vom 23.11. bis 24.11.2007.

Herzlich Willkommen. zur ExpoFin Quellen und Chancen der Mittelstandsfinanzierung in Augsburg vom 23.11. bis 24.11.2007. Herzlich Willkommen zur ExpoFin Quellen und Chancen der Mittelstandsfinanzierung in Augsburg vom 23.11. bis 24.11.2007 zum Thema: TEBA-FACTORING die Finanzierungsalternative für den Mittelstand Referentin:

Mehr

ANFORDERUNGEN AN EINE RECHNUNG. Inhaltsverzeichnis

ANFORDERUNGEN AN EINE RECHNUNG. Inhaltsverzeichnis ANFORDERUNGEN AN EINE RECHNUNG Inhaltsverzeichnis 1. ALLGEMEINES... 2 1.1. STEUERLICHE GRUNDLAGEN... 2 1.2. FORMANFORDERUNGEN... 2 1.2.1. E-Mail-Rechnungen... 2 1.2.2. Fa-Rechnungen... 2 2. FEHLERFOLGEN...

Mehr

Der gezielte Anstoß damit Sie zu Ihrem Geld kommen

Der gezielte Anstoß damit Sie zu Ihrem Geld kommen Der gezielte Anstoß damit Sie zu Ihrem Geld kommen Wir übernehmen Ihr Forderungsmanagement für mehr unternehmerischen Spielraum Finanzielle Schwierigkeiten trotz hervorragender Auftragslage? In Deutschland

Mehr

Beispiel: Darstellung des Ablaufs eines Zivilprozesses

Beispiel: Darstellung des Ablaufs eines Zivilprozesses Weblink zu Beispiel: Darstellung des Ablaufs eines Zivilprozesses Sehr geehrte Mandantin, sehr geehrter Mandant, viele Mandanten wissen nicht, was in einem zivilen Streitverfahren auf sie zukommt. Im Folgenden

Mehr

einfach. mehr. privadis. Die Privatabrechnung auf Knopfdruck direkt in TURBOMED

einfach. mehr. privadis. Die Privatabrechnung auf Knopfdruck direkt in TURBOMED einfach. mehr. privadis. Die Privatabrechnung auf Knopfdruck direkt in TURBOMED TURBOMED kann jetzt noch mehr! Eine moderne Software ist heute aus keiner erfolgreichen Arztpraxis wegzudenken. Als TURBOMED-Anwender

Mehr

Außenstände gehören auf Ihr Konto. Mit Recht.

Außenstände gehören auf Ihr Konto. Mit Recht. Außenstände gehören auf Ihr Konto. Mit Recht. DIE INKASSODIENSTLEISTUNG DER NRV Beispielrechnung Wissen Sie eigentlich, wie viel mehr Sie arbeiten müssen, wenn Ihnen eine Rechung von 3.00 nicht bezahlt

Mehr

einfach. mehr. privadis. Die Privatabrechnung auf Knopfdruck direkt in COMPUMED M1

einfach. mehr. privadis. Die Privatabrechnung auf Knopfdruck direkt in COMPUMED M1 einfach. mehr. privadis. Die Privatabrechnung auf Knopfdruck direkt in COMPUMED M1 COMPUMED M1 kann jetzt noch mehr! Eine moderne Software ist heute aus keiner erfolgreichen Arztpraxis wegzudenken. Als

Mehr

Liquidität und Sicherheit Factoring als Finanzierungsmodell für Baustoffproduzenten?

Liquidität und Sicherheit Factoring als Finanzierungsmodell für Baustoffproduzenten? Liquidität und Sicherheit Factoring als Finanzierungsmodell für Baustoffproduzenten? Fachtagung Gesteinsrohstoffe 28./ 29. Februar 2012, in Hannover vero der Baustoffverband Hanseatisch von Anfang an...

Mehr

Ein Dienst der opta data Gruppe. Factoring für Anwälte

Ein Dienst der opta data Gruppe. Factoring für Anwälte Ein Dienst der opta data Gruppe Factoring für Anwälte 3 Inhalt Die opta data Gruppe eine Erfolgsgeschichte 4 Schnell und sicher zu Ihrem Honorar 5 Klare Struktur und höchste Transparenz 6 Ihr einfacher

Mehr

Factoring - Finanzierungsalternative für mittelständische Unternehmen

Factoring - Finanzierungsalternative für mittelständische Unternehmen - Finanzierungsalternative für mittelständische Unternehmen GrECo International AG Versicherungsmakler und Berater in Versicherungsangelegenheiten 1191 Wien, Elmargasse 2-4 Reg.Nr. 13962G01/08 Tel. +43

Mehr

Full-ServiceFactoring. Ein Höchstmaß an Liquidität, Sicherheit und Service

Full-ServiceFactoring. Ein Höchstmaß an Liquidität, Sicherheit und Service Ein Höchstmaß an Liquidität, Sicherheit und Service Full-ServiceFactoring Als Unternehmer möchten Sie Ihren Kunden stets Top-Produkte und besten Service bieten. Ihre Energie wollen Sie auf Ihre Kernaufgaben

Mehr

KOSTEN SPAREN, ZEIT UND LIQUIDITÄT GEWINNEN

KOSTEN SPAREN, ZEIT UND LIQUIDITÄT GEWINNEN KOSTEN SPAREN, ZEIT UND LIQUIDITÄT GEWINNEN Die Verrechnungsstelle MIT UNS KÖNNEN SIE RECHNEN www.tvn-elze.de Erhalten Sie mehr Zeit für das Wesentliche durch Outsourcing von Rechnungen und Mahnungen.

Mehr

Informationen zum Treuhandservice der Anwaltskanzlei Böttcher, Roek, Heiseler für die Bioraum GmbH und ihre Kunden

Informationen zum Treuhandservice der Anwaltskanzlei Böttcher, Roek, Heiseler für die Bioraum GmbH und ihre Kunden Informationen zum Treuhandservice der Anwaltskanzlei Böttcher, Roek, Heiseler für die Bioraum GmbH und ihre Kunden Für die Abwicklung des Zahlungsverkehrs zwischen der Bioraum GmbH und ihren Kunden bieten

Mehr

Merkblatt. Anforderungen an eine Rechnung. Inhalt

Merkblatt. Anforderungen an eine Rechnung. Inhalt Anforderungen an eine Rechnung Inhalt 1 Allgemeines 1.1 Steuerliche Grundlagen 1.2 Formanforderungen 1.2.1 Elektronische Übermittlung von Rechnung 1.2.2 E-Mail-Rechnungen 1.2.3 Fa-Rechnungen 1.2.4 Online-Fahrausweise

Mehr

Factoring als alternative Finanzierungsform: Bedeutung und Eignung während der Finanzmarktkrise

Factoring als alternative Finanzierungsform: Bedeutung und Eignung während der Finanzmarktkrise Factoring als alternative Finanzierungsform: Bedeutung und Eignung während der Finanzmarktkrise von Niklas Knape Erstauflage Diplomica Verlag 2014 Verlag C.H. Beck im Internet: www.beck.de ISBN 978 3 95485

Mehr

Factoring ist der fortlaufende Ankauf Ihrer Forderung durch einen Dritten.

Factoring ist der fortlaufende Ankauf Ihrer Forderung durch einen Dritten. 1 Für Sie gelesen... Factoring Übersicht Begriffe Unterlagen Factoring ist der fortlaufende Ankauf Ihrer Forderung durch einen Dritten. Eingereichte und angekaufte Rechnungsbeträge werden innerhalb einer

Mehr

Verbesserung des Eigenkapitals durch Factoring

Verbesserung des Eigenkapitals durch Factoring Westfalen GmbH IHK-Forum Mittelstandsfinanzierung Achillesferse Eigenkapital 15:40 Uhr 16:00 Uhr Verbesserung des Eigenkapitals durch Factoring 1 Creditreform / Partner & Töchter Firmeninformationen /

Mehr

Merkblatt. Anforderungen an eine Rechnung. Inhalt

Merkblatt. Anforderungen an eine Rechnung. Inhalt Anforderungen an eine Rechnung Inhalt 1 Allgemeines 1.1 Steuerliche Grundlagen 1.2 Formanforderungen 1.2.1 Elektronische Übermittlung von Rechnung 1.2.2 E-Mail-Rechnungen 1.2.3 Fa-Rechnungen 1.2.4 Online-Fahrausweise

Mehr

BUNDESGERICHTSHOF BESCHLUSS

BUNDESGERICHTSHOF BESCHLUSS BUNDESGERICHTSHOF I ZR 137/05 BESCHLUSS vom 3. Mai 2007 in dem Rechtsstreit - 2 - Der I. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat am 3. Mai 2007 durch den Vorsitzenden Richter Prof. Dr. Bornkamm und die Richter

Mehr

IHR GEld. Factoring mit TEBA.

IHR GEld. Factoring mit TEBA. IHR GEld. unser service. Factoring mit TEBA. Freude & Erfolg: Factoring macht es möglich. Zuverlässigkeit Zuverlässigkeit TEBA Als Unternehmer sein Geld zu verdienen, kann traumhaft sein aber es kann auch

Mehr

Ein Unternehmen der Werhahn-Gruppe. Ihr Garant für Liquidität

Ein Unternehmen der Werhahn-Gruppe. Ihr Garant für Liquidität Ein Unternehmen der Werhahn-Gruppe Ihr Garant für Liquidität Ihre Vorteile Liquiditätsspielräume geben Ihnen Sicherheit. Und schaffen Wettbewerbsvorteile. Kurzfristige Kreditmittel Ihrer Hausbank stellen

Mehr

Checkliste 3 Vorbereitung auf ein Bankgespräch

Checkliste 3 Vorbereitung auf ein Bankgespräch Checkliste 3 Vorbereitung auf ein Bankgespräch Ganz egal ob Sie Startkapital für Ihr Unternehmen benötigen oder nur einen Kontokorrentkreditrahmen für die Abwicklung Ihrer laufenden Geschäfte benötigen,

Mehr

FACTORINGVERTRAG. zwischen. (nachstehend Factor genannt) und. (nachstehend Klient genannt) 1.1 Basierend auf folgenden Geschäftszahlen des Klienten:

FACTORINGVERTRAG. zwischen. (nachstehend Factor genannt) und. (nachstehend Klient genannt) 1.1 Basierend auf folgenden Geschäftszahlen des Klienten: FACTORINGVERTRAG zwischen ABC, (Strasse/Ort) (nachstehend Factor genannt) und XYZ, (Strasse/Ort) (nachstehend Klient genannt) 1. Vertragsgrundlage und -gegenstand 1.1 Basierend auf folgenden Geschäftszahlen

Mehr

Mandanten-Fragebogen

Mandanten-Fragebogen Mandanten-Fragebogen Kontaktdaten: Nachname Vorname Straße PLZ und Ort Telefon/Handy Email Informationen zur Abmahnung: Abmahnende Kanzlei Forderungshöhe Frist Unterlassungserklärung Vergleich: Wünschen

Mehr

Belege. Die Verwaltung stockt, wenn die Unterlagen nicht regelmäßig eingehen. Inhaltsverzeichnis

Belege. Die Verwaltung stockt, wenn die Unterlagen nicht regelmäßig eingehen. Inhaltsverzeichnis Inhaltsverzeichnis Belege Beleg müssen mindestens 2x die Woche an die Verwaltung geschickt werden: Post oder Tourenwagen Zum Beispiel: Kassen Rechnungen (Mahnungen sind teilweise früher im Haus) Pannenberechnungen

Mehr

Factoring Plus Bauen Sie Ihre eigene Lösung für Liquidität und sichere Debitoren. Debitoren Service AG. Ein Unternehmen der PostFinance AG

Factoring Plus Bauen Sie Ihre eigene Lösung für Liquidität und sichere Debitoren. Debitoren Service AG. Ein Unternehmen der PostFinance AG Factoring Plus Bauen Sie Ihre eigene Lösung für Liquidität und sichere Debitoren Debitoren Service AG Ein Unternehmen der PostFinance AG Suchen Sie günstige Liquidität? Bieten Sie Ihren Kunden attraktive

Mehr

Rechtsanwaltsgebühren was Sie darüber wissen sollten

Rechtsanwaltsgebühren was Sie darüber wissen sollten Welche Vorteile bringt die Inanspruchnahme eines Rechtsanwaltes für mich? 1 Auch wenn die Kosten auf den ersten Blick vielleicht hoch erscheinen mögen, können im Endergebnis in den meisten Fällen Kosten

Mehr

doppelt gut - einfach besser Leitfaden Online-Inkasso Inkasso Consulting Stumpf Kompetenz die sich auszahlt! www.iconss.de www.reko-software.

doppelt gut - einfach besser Leitfaden Online-Inkasso Inkasso Consulting Stumpf Kompetenz die sich auszahlt! www.iconss.de www.reko-software. Inkasso Consulting Stumpf Kompetenz die sich auszahlt! Leitfaden Online-Inkasso doppelt gut - einfach besser www.iconss.de www.reko-software.de Die Inkassoschnittstelle für das unkomplizierte Forderungs

Mehr

HANDWERK UND MITTELSTAND: BEI UNS IM MITTELPUNKT.

HANDWERK UND MITTELSTAND: BEI UNS IM MITTELPUNKT. HANDWERK UND MITTELSTAND: BEI UNS IM MITTELPUNKT. Ob als Handwerker, Dienstleister, Großhändler oder Chef eines produzierenden Betriebes jetzt können auch Sie von einem Angebot profitieren, das in Deutschland

Mehr

Zeitgemäße Unternehmensfinanzierung Warum gehört Factoring dazu?

Zeitgemäße Unternehmensfinanzierung Warum gehört Factoring dazu? Zeitgemäße Unternehmensfinanzierung Warum gehört Factoring dazu? Für: IHK Magdeburg Jens-Christian Eberhardt Magdeburg, 23. Oktober 2015 Inhaltsverzeichnis 1. Kurzvorstellung Referent und Dresdner Factoring

Mehr

Grundsatz zur Rechnungsausstellung; Vereinfachung bei der elektronischen Rechnung zum 1.7.2011

Grundsatz zur Rechnungsausstellung; Vereinfachung bei der elektronischen Rechnung zum 1.7.2011 Grundsatz zur Rechnungsausstellung; Vereinfachung bei der elektronischen Rechnung zum 1.7.2011 Grundsatz zur Rechnungsausstellung Damit eine Rechnung zum Vorsteuerabzug zugelassen wird, muss sie strenge

Mehr

Steuerliche Aspekte des Forderungsverkaufs

Steuerliche Aspekte des Forderungsverkaufs www.pwc.com Steuerliche Aspekte des Forderungsverkaufs 8. Mag. Daniela Stastny Agenda Steuerliche Aspekte des Forderungsverkaufs Funktionen des Factorings Ertragssteuerrecht Umsatzsteuerrecht Gebührenrecht

Mehr

Mit uns können Sie [ab]rechnen Ihr Kompetenzpartner für zahnärztliche und kieferorthopädische Abrechnung

Mit uns können Sie [ab]rechnen Ihr Kompetenzpartner für zahnärztliche und kieferorthopädische Abrechnung Ihr zahnärztlicher Abrechnungsservice Mit uns können Sie [ab]rechnen Ihr Kompetenzpartner für zahnärztliche und kieferorthopädische Abrechnung 4DENTA ABRECHNUNGSSERVICE Vollständige und korrekte Abrechnung

Mehr

VSL NRW Speditionskreis 26.01.2011

VSL NRW Speditionskreis 26.01.2011 VSL NRW Speditionskreis 26.01.2011 Liquidität garantiert: Factoring und Exportfactoring als flexible Finanzierungslösungen für den Mittelstand Jörg Freialdenhoven Agenda Kurzvorstellung Bibby Financial

Mehr

Sicherung und Optimierung der Liquidität in einem Unternehmen - Ergänzung zu Banklinien

Sicherung und Optimierung der Liquidität in einem Unternehmen - Ergänzung zu Banklinien Sicherung und Optimierung der Liquidität in einem Unternehmen - Ergänzung zu Banklinien Junge & Co Versicherungsmakler GmbH Fachbereich Kreditversicherung -Trade Credit Risks Jörg Peters Potsdam 12.11.

Mehr

Factoring für Schornsteinfeger. Fragen & Antworten

Factoring für Schornsteinfeger. Fragen & Antworten Factoring für Schornsteinfeger Fragen & Antworten Inhaltsverzeichnis WIE FUNKTIONIERT FACTORING?... 3 SEIT WANN GIBT ES FACTORING?... 3 WER IST MEIN FACTORINGPARTNER?... 3 UNTERLIEGT DIE PRO-FACTORING

Mehr

Unternehmensprofil. NPL Rechtsanwaltsgesellschaft mbh, München

Unternehmensprofil. NPL Rechtsanwaltsgesellschaft mbh, München Unternehmensprofil NPL Rechtsanwaltsgesellschaft mbh, München NPL- Forderungsmanagementleistungen NPL - Forderungsmanagementleistungen 1 + 2 = 3 Herausforderung Wie kann ich meine Außenstände effizient

Mehr

Fragen und Antworten zu JURCASH

Fragen und Antworten zu JURCASH Fragen und Antworten zu JURCASH Stand: Januar 2014 Was ist JURCASH? JURCASH ist eine Serviceleistung für Kunden der NRV mit einem Gewerbe-Rechtsschutzversicherungsvertrag oder einem Vermieter-Rechtsschutzversicherungsvertrag.

Mehr

Finanzierungsmöglichkeiten jenseits der Hausbank

Finanzierungsmöglichkeiten jenseits der Hausbank Supply-Chain-Finanzierung Finanzierungsmöglichkeiten jenseits der Hausbank 09.01.14 Autor / Redakteur: Otto Johannsen / Claudia Otto Der klassische Bankkredit ist des Mittelstands liebstes Finanzierungsinstrument

Mehr

EXISTENZ-RECHTSSCHUTZ

EXISTENZ-RECHTSSCHUTZ EXISTENZ- FÜR SELBSTSTÄNDIGE 2 FORDERUNGSAUSFÄLLE EIN EXISTENZIELLES RISIKO Als Unternehmer sind Sie es gewohnt, in Vorleistung zu treten. Problematisch wird es aber dann, wenn nach Ihrer Leistung keine

Mehr

Ergänzende Bedingungen (StromGVV-EB) der Gemeindewerke Hermaringen GmbH (Grundversorger)

Ergänzende Bedingungen (StromGVV-EB) der Gemeindewerke Hermaringen GmbH (Grundversorger) Ergänzende Bedingungen (StromGVV-EB) der Gemeindewerke Hermaringen GmbH (Grundversorger) zu der Verordnung über Allgemeine Bedingungen für die Grundversorgung von Haushaltskunden und die Ersatzversorgung

Mehr

Ganzheitliche Credit Management Services (CMS) im Gesundheitswesen

Ganzheitliche Credit Management Services (CMS) im Gesundheitswesen Ganzheitliche Credit Management Services (CMS) im Gesundheitswesen Unbezahlte Rechnungen vermeiden mit viel Vor- und Umsicht Immer mehr Patienten wollen oder können ihre Arztrechnung nicht bezahlen. Jedes

Mehr

MERKBLATT MITTELSTANDSFINANZIERUNG FACTORING. Starthilfe- und Unternehmensförderung

MERKBLATT MITTELSTANDSFINANZIERUNG FACTORING. Starthilfe- und Unternehmensförderung MERKBLATT Starthilfe- und Unternehmensförderung MITTELSTANDSFINANZIERUNG FACTORING Basel II und Rating Wie ändern sich die Finanzierungsvoraussetzungen und -möglichkeiten mittelständischer Unternehmen

Mehr

Sie in jedem Fall Ihre eigenen Kosten, die Ihnen durch den Lieferantenkredit entstehen, in den Angebotspreis ein.

Sie in jedem Fall Ihre eigenen Kosten, die Ihnen durch den Lieferantenkredit entstehen, in den Angebotspreis ein. Aktualisierte Ausgabe September 2009 Informationen zur Existenzgründung und -sicherung Mittelstandspolitik, Existenzgründungen, Dienstleistungen Nr. 18 Thema: Forderungsmanagement Mit spitzem Bleistift:

Mehr

Crefo Factoring. crefo. factoring westfalen. Die intelligente Finanzierung für den Mittelstand

Crefo Factoring. crefo. factoring westfalen. Die intelligente Finanzierung für den Mittelstand Crefo Factoring Die intelligente Finanzierung für den Mittelstand sofortige Liquidität Forderungsausfallschutz zu 100 % individueller Service schnell, unkompliziert und transparent crefo factoring westfalen

Mehr

Mit factoring.plus erreichen Sie mehr Liquidität für Ihr Unternehmen.

Mit factoring.plus erreichen Sie mehr Liquidität für Ihr Unternehmen. überreicht durch: Mit factoring.plus erreichen Sie mehr Liquidität für Ihr Unternehmen. Augustusplatz 7 (Europahaus) 04109 Leipzig Tel. 0341 14920-40 Fax 0341 14920-49 info@factoring-plus.de www.factoring-plus.de

Mehr

Workshop III Liquiditätssicherung und stärkung. Magdeburg, den 24.Juni 2010

Workshop III Liquiditätssicherung und stärkung. Magdeburg, den 24.Juni 2010 Workshop III Liquiditätssicherung und stärkung FACTORING Jörg Friedrich, Regionalleiter der VR FACTOREM GmbH Magdeburg, den 24.Juni 2010 Das erwartet Sie Der Factoringmarkt Funktionsweise und Nutzen von

Mehr

Merkblatt zur Umsatzsteuerpflicht der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg im Bereich der Entgelte aus Aufträgen Dritter (Auftragsforschung)

Merkblatt zur Umsatzsteuerpflicht der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg im Bereich der Entgelte aus Aufträgen Dritter (Auftragsforschung) Merkblatt zur Umsatzsteuerpflicht der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg im Bereich der Entgelte aus Aufträgen Dritter (Auftragsforschung) 1. Rechtliche Grundlagen Mit dem Steueränderungsgesetz vom

Mehr

Vertrag über die Koordinierung von Sicherheit und Gesundheitsschutz auf Baustellen. SiGeKo-Vertrag

Vertrag über die Koordinierung von Sicherheit und Gesundheitsschutz auf Baustellen. SiGeKo-Vertrag SiGeKo-Vertrag RifT-Muster L220 Land Fassung: August 2009 «Massnahme» «AktenzBez» «Aktenz» Vertrags-Nr.: «VertragNr» «SAPBez1» «SAP1» «SAPBez2» «SAP2» «SAPBez3» «SAP3» «SAPBez4» «SAP4» «SAPBez5» «SAP5»

Mehr

Benachteiligung des Versicherungsnehmers durch Verrechnungsklauseln

Benachteiligung des Versicherungsnehmers durch Verrechnungsklauseln Christian Becker Warenkreditversicherung Benachteiligung des Versicherungsnehmers durch Verrechnungsklauseln 1. EINLEITUNG Lieferanten gewähren ihren Kunden Kredite durch langfristige Zahlungsziele. Die

Mehr

Das Honorarrecht der Architekten u. Ingenieure, TU Dresden Prüfbare Abrechnung von Architekten- und Ingenieurleistungen

Das Honorarrecht der Architekten u. Ingenieure, TU Dresden Prüfbare Abrechnung von Architekten- und Ingenieurleistungen Prüfbare Abrechnung von Architekten- und Ingenieurleistungen 1/36 Prüfbarkeit einer Abrechnung ist Voraussetzung für die Fälligkeit des Honorars vgl. 15 Abs. 1 HOAI: Das Honorar wird fällig, soweit nichts

Mehr

Factoring Mit Sicherheit liquide

Factoring Mit Sicherheit liquide Mit Sicherheit liquide Mehr Flexibilität dank. Ihr Unternehmen soll aus eigener Kraft wachsen, Sie möchten ins Ausland expandieren oder einfach Ihren finanziellen Handlungsspielraum vergrössern? Dann ist

Mehr

Versicherungsvertragsgesetz (VersVG)

Versicherungsvertragsgesetz (VersVG) Versicherungsvertragsgesetz (VersVG) Sechstes Kapitel Haftpflichtversicherung I. Allgemeine Vorschriften 149. Bei der Haftpflichtversicherung ist der Versicherer verpflichtet, dem Versicherungsnehmer die

Mehr

Factoring die Alternative im Mittelstand

Factoring die Alternative im Mittelstand 1 Factoring die Alternative im Mittelstand Basel II und Rating Wie ändern sich die Finanzierungsvoraussetzungen und möglichkeiten mittelständischer Unternehmen und wie können Sie darauf reagieren? Wir

Mehr

Merkblatt. zur Erstellung eines Ausfallberichtes durch die Hausbank

Merkblatt. zur Erstellung eines Ausfallberichtes durch die Hausbank -1- Merkblatt zur Erstellung eines Ausfallberichtes durch die Hausbank Im Zusammenhang mit der Prüfung der Ausfallabrechnung der Hausbank wird um Stellungnahme zu den folgenden Fragen und Übersendung der

Mehr

Musterbriefe Kreditbearbeitungsgebühren

Musterbriefe Kreditbearbeitungsgebühren Musterbriefe Kreditbearbeitungsgebühren Über die Rechtslage informiert test.de unter www.test.de/kreditgebuehren. Für die folgenden Mustertexte gilt: Suchen Sie den für Ihren Fall passenden Mustertext

Mehr

Projektbericht Smart Factoring als Baustein für eine optimierte Unternehmensfinanzierung

Projektbericht Smart Factoring als Baustein für eine optimierte Unternehmensfinanzierung Projektbericht Smart Factoring als Baustein für eine optimierte Unternehmensfinanzierung Smart Factoring bei einem mittelständischen Industrieunternehmen Executive Summary Die Hauptkunden des mittelständischen

Mehr

Debitorenmanagement plus Zahlungsgarantie Wenn plus Sie Vorfinanzierung

Debitorenmanagement plus Zahlungsgarantie Wenn plus Sie Vorfinanzierung Factoring Plus Debitorenmanagement plus Zahlungsgarantie Wenn plus Sie Vorfinanzierung diesen Text lesen können, müssen Sie die Folie im Post-Menü mit der Funktion «Folie einfügen» erneut einfügen. Sonst

Mehr

PRESSEINFORMATION. Der Kontokorrent aus den eigenen Forderungen

PRESSEINFORMATION. Der Kontokorrent aus den eigenen Forderungen PRESSEINFORMATION Der Kontokorrent aus den eigenen Forderungen Der Vormarsch des Factorings ist nicht aufzuhalten, weil es in Zeiten von Basel II keine wirkliche Alternative zur Unternehmensfinanzierung

Mehr

Inkasso der Creditreform Luzern Vogel AG. Wir realisieren Ihre Forderungen.

Inkasso der Creditreform Luzern Vogel AG. Wir realisieren Ihre Forderungen. der Creditreform Luzern Vogel AG. Wir realisieren Ihre Forderungen. GEMEINSAM GEGEN VERLUSTE. Creditreform. Alles aus einer Hand. Mit den Besten an der Hand. Nur mit einem straffen Debitorenmanagement

Mehr

AUSSERGERICHTLICHE VOLLMACHT

AUSSERGERICHTLICHE VOLLMACHT AUSSERGERICHTLICHE VOLLMACHT Der Kanzlei wird hiermit von Vor-und Nachname Straße, PLZ, Ort wegen Abmahnung Vollmacht zur außergerichtlichen Vertretung erteilt. Diese Vollmacht erstreckt sich insbesondere

Mehr

Factoring Glossar. Quelle: Dresdner Factoring AG. Das Factoring Glossar stellt nicht den Anspruch auf Vollständigkeit Irrtum möglich

Factoring Glossar. Quelle: Dresdner Factoring AG. Das Factoring Glossar stellt nicht den Anspruch auf Vollständigkeit Irrtum möglich Asset Backed Finanzierung Grundlage dieser Finanzierungen ist der Verkauf von Forderungen aus Außenständen eines Unternehmens. Mit dieser Finanzierungsmethode kann man sowohl die Liquiditätsversorgung

Mehr

SO KALKULIEREN SIE IHREN STUNDEN- SATZ. Spezialausgabe 2015 MIT GEWINN BEISPIELRECHNUNG FÜR FREIBERUFLER & SELBSTSTÄNDIGE AUSGABE 1 / 2015

SO KALKULIEREN SIE IHREN STUNDEN- SATZ. Spezialausgabe 2015 MIT GEWINN BEISPIELRECHNUNG FÜR FREIBERUFLER & SELBSTSTÄNDIGE AUSGABE 1 / 2015 1 SO KALKULIEREN SIE IHREN STUNDEN- Spezialausgabe 2015 SATZ MIT GEWINN BEISPIELRECHNUNG FÜR FREIBERUFLER & SELBSTSTÄNDIGE AUSGABE 1 / 2015 2 01 EINEN ANGEMESSENEN STUNDENSATZ ALS DIENSTLEISTER KALKULIEREN

Mehr

Allgemeine Geschäftsbedingungen

Allgemeine Geschäftsbedingungen Allgemeine Geschäftsbedingungen Präambel aspiricus.ch ist eine Internet-Plattform der aspiricus ag, welche den kleinen und mittleren NPO s der Schweiz ein billiges, einfach zu bedienendes Portal, die einfache

Mehr

MICHEL-Online-Shop: Allgemeine Geschäftsbedingungen

MICHEL-Online-Shop: Allgemeine Geschäftsbedingungen MICHEL-Online-Shop: Allgemeine Geschäftsbedingungen Bitte lesen Sie diese Bedingungen aufmerksam, bevor Sie den MICHEL-Online-Shop benutzen. Durch die Nutzung des MICHEL-Online-Shops erklären Sie Ihr Einverständnis,

Mehr

Die gewerblichen Buchhalter wer kennt sie wirklich?

Die gewerblichen Buchhalter wer kennt sie wirklich? Die gewerblichen Buchhalter wer kennt sie wirklich? August 2003 Fachverband Unternehmensberatung und Informationstechnologie Berufsgruppe Gewerbliche Buchhalter Wiedner Hauptstraße 63 A-1045 Wien Tel.

Mehr

Dokumentation für die software für zahnärzte der procedia GmbH Onlinedokumentation

Dokumentation für die software für zahnärzte der procedia GmbH Onlinedokumentation Dokumentation für die software für zahnärzte der procedia GmbH Onlinedokumentation (Bei Abweichungen, die bspw. durch technischen Fortschritt entstehen können, ziehen Sie bitte immer das aktuelle Handbuch

Mehr

19 Abs. 1 Umsatzsteuergesetz (UStG)

19 Abs. 1 Umsatzsteuergesetz (UStG) 19 Abs. 1 Umsatzsteuergesetz (UStG) Kleinunternehmerinnen/ Kleinunternehmer Nach 19 Abs. 1 UStG wird die für Umsätze im Sinne des 1 Abs. 1 Nr. 1 UStG geschuldete Steuer von den Kleinunternehmern (vgl.

Mehr

Abrechnung von Pflegeleistungen. Wir kümmern uns. Und Sie können beruhigt weiterarbeiten.

Abrechnung von Pflegeleistungen. Wir kümmern uns. Und Sie können beruhigt weiterarbeiten. Abrechnung von Pflegeleistungen Wir kümmern uns. Und Sie können beruhigt weiterarbeiten. Mit der RZH habe ich ein Team für meine Abrechnung, das mir den Rücken freihält. Das hilft mir enorm und rechnet

Mehr

Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)

Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) Unsere Leistung wird nur aufgrund der nachfolgenden Bedingungen erbracht. Dies gilt auch, wenn im Einzelfall nicht gesondert auf die AGB Bezug genommen wird. Sie gelten

Mehr

Berufsbezeichnung und zuständige Kammer Die Rechtsanwälte der Kanzlei sind nach dem Recht der Bundesrepublik Deutschland zugelassen

Berufsbezeichnung und zuständige Kammer Die Rechtsanwälte der Kanzlei sind nach dem Recht der Bundesrepublik Deutschland zugelassen S C H W A R Z RECHTSANW ÄLTE SCHWARZ RECHTSANWÄLTE Postfach 2723 58477 Lüdenscheid BRUNO Q. SCHWARZ Rechtsanwalt Miet- und Wohnungseigentumsrecht Werkvertragsrecht Privates Baurecht ANETTE C. SCHWARZ Rechtsanwältin*

Mehr

BDPK Bundeskongress 2007 Forderungsmanagement in Kliniken - Factoring als Ausweg? Juni 2007

BDPK Bundeskongress 2007 Forderungsmanagement in Kliniken - Factoring als Ausweg? Juni 2007 BDPK Bundeskongress 2007 Forderungsmanagement in Kliniken - Factoring als Ausweg? Juni 2007 Konrad Bommas (BFS health finance) Alexander Ecker (PWC) Holger Stürmann (PWC) PwC Agenda Factoring wie und warum?

Mehr

Kreditversicherung. Zahlungsausfälle im Griff/

Kreditversicherung. Zahlungsausfälle im Griff/ Kreditversicherung Zahlungsausfälle im Griff/ Vertrauen zahlt sich oft nicht aus/ Das Risiko, Geld zu verlieren, lauert in jeder offenen Rechnung. Das kann lange gut gehen. So lange, bis ein Kunde nicht

Mehr

Ergänzende Geschäftsbedingungen für die Überlassung von VR-Web dsl Anschlüssen

Ergänzende Geschäftsbedingungen für die Überlassung von VR-Web dsl Anschlüssen Ergänzende Geschäftsbedingungen für die Überlassung von VR-Web dsl Anschlüssen Wichtiger Hinweis: Diese AGB regeln in Ergänzung bzw. Abänderung der Allgemeinen Geschäftsbedingungen VR-Web die vertraglichen

Mehr