Vom Dunkel ins Licht. Sammlung Alte Meister in der Johanniterhalle Schwäbisch Hall

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1 Vom Dunkel ins Licht Sammlung Alte Meister in der Johanniterhalle Schwäbisch Hall FOTOS: Jochen Stüber, Philipp Schönborn Ein neues Domizil haben die Werke aus dem ehemaligen Kunstschatz des Fürstenhauses zu Fürstenberg als Alte Meister in der Sammlung Würth in der Johanniterhalle in Schwäbisch Hall gefunden. Das säkularisierte Kirchengebäude aus dem 12. Jahrhundert wurde nun nach umfangreicher Renovierung als würdiger Ausstellungsort seiner Bestimmung übergeben.

2 Glänzende VERBINDUNG Wo kämen die Alten Meister der Sammlung Würth besser zur Geltung als in einer ehemaligen Kirche? Die kunstvoll restaurierte Johanniterhalle in Schwäbisch Hall gibt der spätmittelalterlichen Kunst einen glänzenden Rahmen. Der Auftakt war beeindruckend, die Resonanz der ersten Wochen vielversprechend. Die in der aufwändig und kunstvoll renovierten ehemaligen Johanniterkirche in Schwäbisch Hall gezeigten Alten Meister aus der Sammlung Würth haben für deutschlandweites Aufsehen gesorgt. Überall in der Republik wurde über die für mehr als drei Millionen Euro sanierte Johanniterhalle mit dem ältesten gotischen Dachstuhl Süddeutschlands und den reichen Kunstschatz, der seit der Wiedereröffnung der Halle darin gezeigt wird, berichtet. Neben der Kunsthalle Würth mer Begeisterung. Alle waren sich einig, dass das säkularisierte Kirchengebäude aus dem 12. Jahrhundert als ideale Heimstatt für die bedeutende Sammlung der spätmittelalterlichen Kunstwerke gelten kann. Dabei ist der Name der Ausstellung Vom Dunkel ins Licht im doppelten Sinne Programm. Programm zum einen für die Bilder und Skulpturen, die im ausgehenden Mittelalter an der Wende zur Neuzeit entstanden sind und damit den Aufbruch vom vermeintlich finsteren Mittelalter in das Licht der Moderne weisen. Zum zweiten im Hinblick auf die ehemalige Johanniterkirche, die nach ihrer Entweihung (Profanierung) im Jahr 1812 jahrzehntelang ein Schattendasein als Turnhalle, Lagerhalle und Proberaum führte und nun wieder in fast kirchlichem Glanze erscheint. Dazu passt, dass Reinhold Würth, der ja bekanntermaßen Sammler zeitin Schwäbisch Hall und dem Museum Würth sowie der Hirschwirtscheuer in Künzelsau ist die Johanniterhalle bereits das vierte Museum, das das Unternehmen Würth und der Kunstsammler und -mäzen Professor Dr. h.c. mult. Reinhold Würth in der Region Heilbron-Franken betreiben. Und schon bei der feierlichen Wiedereröffnung der Johanniterhalle und der Eröffnung der Ausstellung Vom Dunkel ins Licht Alte Meister in der Sammlung Würth am 20. November 2008 schwankte die Stimmung der Gäste und Besucher zwischen Ehrfurcht und stum- 48 PRO-MAGAZIN 1/2009

3 SPEZIAL JOHANNITERHALLE 1 2 FOTOS: Museum Würth/Eva Maria Kraiss 3 1: Das aufwändig dekorierte Heilige Grab wird auf das Jahr 1450 datiert. 2: Eine beschädigte Freske aus dem Jahr 1404 zeigt einen sterbenden Bischof. 3: Kunstsammler und Kunsthistorikerin: Prof. Dr. h.c. mult. Reinhold Würth mit der stellvertretenden Museumsleiterin der Kunsthalle Würth, Beate Elsen-Schwedler. 4: Strahlten bei der Wiedereröffnung der Johanniterhalle um die Wette: Carmen Würth und die Leiterin des Museums Würth, Sylvia C. Weber (l.). 5: Ausstellungsarchitekt Lun Tuchnowski legt bei der Riemenschneider-Skulptur Muttergottes mit Kind letzte Hand an. 4 5 PRO-MAGAZIN 1/

4 Viel Beachtung schenkten die Presservertreter beim Rundgang der Schmerzensmutter Maria. Die Plastik eines anonymen Münchener Künstlers aus der Zeit um 1480/90 ist in der Ausstellung Vom Dunkel ins Licht an herausgehobener Stelle platziert. FOTO: Museum Würth/Eva Maria Kraiss Alte Meister in der Johanniterhalle Die Ausstellung Vom Dunkel ins Licht Alte Meister in der Sammlung Würth zeigt den Kernbestand des Fürstlich Fürstenbergischen Bilderschatzes mit Werken von Lucas Cranach d. Ä., des Zürcher Veilchenmeisters, des Meisters von Messkirch und von Andreas Haider, den Reinhold Würth im Jahr 2003 erworben hat. Ergänzt wurde der Bestand durch insgesamt 26 Neuerwerbungen unter anderem von Lucas Cranach d. Ä. und Skulpturen von Tilman Riemenschneider. Insgesamt sind in der Johanniterhalle 135 Bilder und Skulpturen aus dem Südwesten Deutschlands vom ausgehenden Mittelalter bis zur beginnenden Neuzeit zu sehen. Die Ausstellung ist täglich von 11 bis 18 Uhr geöffnet, der Eintritt ist frei. Öffentliche Führungen werden jeweils sonntags um 14 Uhr angeboten. Zur Ausstellung sind im Swiridoff-Verlag erschienen: Neuerwerbungen. Alte Meister in der Sammlung Würth, Der Einzug der Alten Meister von Matthias Beckmann und Die Johanniterhalle in Schwäbisch Hall. Neue Nutzung alter Mauern. INFO: genössischer und avantgardistischer Werke des 20. Jahrhunderts ist, zum Kauf der damals noch unrestaurierten Kunstwerke aus der Fürstenbergischen Gemäldegalerie im Jahr 2003 eher gedrängt werden musste, als dass er sie aus Überzeugung erstand. Das Argument, sonst würde das wertvolle Kulturerbe aus Süddeutschland möglicherweise in alle Winde verstreut, wog damals mehr als die Anziehungskraft der ersten Begegnung. Doch nach der Restaurierung der Bilder war der Unternehmer plötzlich fasziniert von seiner neuen Sammlung: Als ich die Kunstwerke restauriert in ihrer ganzen Pracht sah, war ich fast erschlagen von dem wunderbaren Eindruck, so Reinhold Würth. Kein Wunder, betrachtet man allein die herausragenden Exponate der Sammlung. Dazu zählt das Bild Die Familie der Naturmenschen von Lucas Cranach dem Älteren, das um 1530 entstanden ist, und das um 1441 datierte Konstanzer Bildnis des Ehepaares Wilhem IV. Graf Schenk von Schenkenstein und Agnes Gräfin von Werdenberg-Trochtelfingen das früheste bekannte Doppelporträt der altdeutschen Tafelmalerei sowie zahlreiche Tafelbilder des Meisters von Meßkirch aus dem 16. Jahrhundert. Ergänzt wurde diese Sammlung in den vergangenen Jahren noch auf dem Gebiet der Tafelmalerei und der Skulptur, etwa mit Werken von Daniel Mauch, Tilman Riemenschneider oder aus dem näheren Umkreis des Hans Multscher. Als Höhepunkte dürfen jedoch zweifelsohne weitere Neuzugänge aus der Hand Lucas Cranachs d. Ä. gewertet werden. Es sind dies das 1530 entstandene Bildnis einer reich geschmückten und in idealer Schönheit erstrahlenden heiligen Barbara in einer bewaldeten Landschaft sowie seine um 1546 gemalte überaus lebendige Version des Motivs Christus segnet die Kinder. Ähnlich wie Reinhold Würth bei der erstmaligen Betrachtung der Bilder und Skulpturen dürfte es inzwischen den vielen Besuchern ergangen sein, die die Ausstellung Vom Dunkel ins Licht Alte Meister in der Sammlung Würth bereits in den ersten Wochen besichtigten. Schon in den ersten Tagen waren über 2500 Menschen in die Johanniterhalle gekommen, nach gut zwei Wochen hatten schon mehr 6000 Kunstinteressierte die Eingangstore der ehemaligen Kirche passiert. Wir sind sehr zufrieden mit dieser Resonanz, freute sich Beate Elsen- Schwedler, die stellvertretende Leiterin der Kunsthalle Würth, zu der die Johanniterhalle als Dependance gehört, über diesen großen Erfolg. Auch für Schwäbisch Hall stellt die Johanniterhalle einen Glücksfall dar. Damit hat die Stadt am Kocher unweit der Kunsthalle Würth ein weiteres Museum und Kulturdenkmal mit einer vielbeachteten Dauerausstellung, die Kunstliebhaber aus nah und fern anlocken wird. Thomas Zimmermann 50 PRO-MAGAZIN 1/2009

5 SPEZIAL JOHANNITERHALLE Einheit von Kunst und Kulturdenkmal Herausragendes Werk: Die Familie der Naturmenschen von Lucas Cranach d. Ä. FOTO: Sammlung Würth, Inv Den Kernbestand der in der Johanniterhalle in Schwäbisch Hall ausgestellten Kollektion bildet der 2003 von Reinhold Würth erworbene ehemals Fürstlich Fürstenbergische Bilderschatz Donaueschingen. Die Werke zeugen von der außerordentlichen Blüte der sakralen Malerei im späten Mittelalter im süddeutschen Raum. Die Retabeln, Tafelbilder und Skulpturen entstanden im Auftrag des Klerus, des Adels und der Bürger in den kulturellen und geistigen Zentren der Städte. Die kunst- und kulturgeschichtliche Bedeutung dieses Konvoluts ist alleine schon deswegen so hoch einzuschätzen, weil die meisten Tafelbilder einer Zeit entstammen, aus der aufgrund des in Schwaben besonders radikal durchgeführten Bildersturmes nur äußerst selten Bilddokumente überliefert sind. Erhalten haben sich aber zum Beispiel die phänomenale Familie der Naturmenschen Lucas Cranachs d. Ä. und zahlreiche religiöse Szenen, profane Lehrstücke und Porträts aus seiner Werkstatt. Hervorzuheben sind aber auch die zahlreiche Tafelbilder des Meisters von Meßkirch oder die Tafeln des Antonius- Retabels des Zürcher Veilchenmeisters. Nachdem der Bereich spätmittelalterlicher und frühneuzeitlicher Kunst auf dem Markt zunehmend an Gewicht gewann, erwarb das Unternehmen Würth über den Kunsthandel und verschiedene Auktionen noch einige herausragende Werke vor allem aus dem Umfeld von Lucas Cranach d. Ä. Weiterhin konnte der Bestand auf dem Gebiet der Tafelmalerei sowie der Skulptur, etwa mit herausragenden Beispielen von Daniel Mauch, Tilman Riemenschneider oder dem näheren Umkreis des Hans Multscher, noch sinnstiftend ergänzt werden. So Altdeutsche Tafelmalerei des Züricher Veilchenmeisters. wurde die Bedeutung der Sammlung Alter Meister noch einmal deutlich aufgewertet. Gemeinsam mit den Werken des ehemals Fürstlich Fürstenbergischen Bilderschatzes bilden die Neuerwerbungen nun eine geschlossene Sammlung, die mit der aufwändig sanierten säkularisierten Johanniterkirche aus dem 12. Jahrhundert eine glanzvolle Einheit eingeht. (red) FOTO: Sammlung Würth, Inv BERATUNGPLANUNG PFÄHLER +RÜHL GMBH Ingenieurbüro für Technische Gebäudeausrüstung Bismarckstraße Heilbronn Tel / Fax / Beratung+Planung Sanitärtechnik Heizung Lüftung Klima Medienversorgung Feuerlöschsysteme Gebäudeautomation Landratsamt Heilbronn Schulzentrum Güglingen SE-Zentrum Neckarsulm Kreissparkasse Heilbronn WG-Lauffen Landespolizeischule Wertheim Unsere Stadtwerke Referenzen Tauberfranken in der Lauda Region HN-Franken Hohenlohehalle Öhringen Hochschloss Bad Mergentheim Industriepark Bad Mergentheim WE-Niedernhall Stahl AG Waldenburg Hermann Köhl Kaserne Niederstetten Freie Schule Anne-Sophie Künzelsau Schulzentrum West Schwäb. Hall CISfab Schwäb. Hall JVA Schwäb. Hall PRO-MAGAZIN 1/

6 Meisterhafte SANIERUNG Die aufwändige Sanierung der Johanniterhalle aus dem 12. Jahrhundert war eine besondere Herausforderung für alle Beteiligten. Nach einigen Überraschungen beim Umbau entspricht die Johanniterhalle nun höchsten musealen Standards. Die unter Denkmalschutz stehende Johanniterhalle, die einst als Kirche erbaut wurde, diente in ihrer wechselvollen Geschichte vielfältigen Zwecken wurde die Kirche für die katholische Messe geschlossen und 1812 entweiht. Zuletzt diente sie als Ausstellungshalle. Aufgrund der unterschiedlichen Nutzungen gab es auch immer wieder Eingriffe in die Bausubstanz, und das Gebäude war vor dem Beginn der Sanierungsarbeiten im Jahr 2007 in einem sehr renovierungsbedürftigen Zustand. Nach dem Verkauf des Gebäudes 2004 an die Firma Würth sollte der Bau als Museum für die Sammlungen Würth genutzt werden. Beim Umbau gab es einige Überraschungen. Unter dem Dach wurde ein gotischer Dachstuhl aus dem Jahre 1400/01 entdeckt, der älteste seiner Art in Süddeutschland. Besonders marode Teile dieses Dachstuhls mussten durch Stahlträger gestützt werden. Knapp einen Meter unter dem Fußboden tauchten Gräber aus dem 13. und 14. Jahrhundert auf, der Denkmalschutz intervenierte und der Plan, Räumlichkeiten unter der Kirchenhalle einzubauen, war damit hinfällig. Als Lösung bot sich ein Anbau an, der sich der kleinteiligen städtebaulichen Situation anpasst. Gewählt wurde ein Kubus, der mit einer transparenten Fuge aus Glas an die Fassade des Kirchenschiffs anschließt. Darin wurden ein Foyer mit Museumsshop, Garderobe, eine Teeküche und ein behindertengerechtes WC eingebaut. Die Technikräume für die Klimatisierung der Ausstellungshalle wurden für den Besucher unsichtbar ins Untergeschoss der Außenfläche gelegt. Bei der Sanierung der Kirchenwände wurde die Substanz erhalten, und die durch frühere Eingriffe entstandenen Schäden restauriert. In der Kirchenhalle musste eine neue Treppe gebaut werden, die sowohl zur neuen Empore als auch in das Untergeschoss mit den Technik- und Toilettenräumen führt. Bei den vorhandenen Wänden wurde der bestehende Putz ausgebessert, die Oberflächen wurden leicht weiß abgetönt. Für die Fassade des Anbaus wurde ein Naturstein verwendet, die transparenten Teile bestehen aus einer Stahl- Glas-Konstruktion. Das Material der neuen Bauteile wurde behutsam als Ergänzung der bestehenden Bausubstanz ausgewählt, sodass der ursprüngliche architektonische Charakter der Johanniterhalle erhalten bleibt. Erich H. Fritz Erich H. Fritz (53) betreibt ein Architekturbüro in Stuttgart. Der renommierte Architekt hatte die Bauleitung der Kunsthalle Würth in Schwäbisch Hall. Ab 2007 plante und restaurierte er die Johanniterhalle in der Salzsiederstadt. 52 PRO-MAGAZIN 1/2009

7 SPEZIAL JOHANNITERHALLE FOTOS: Museum Würth/Eva Maria Kraiss Die Generalsanierung der Johanniterhalle bestand aus der denkmalgerechten Restaurierung des Gebäudes, dem Einbau modernster Technik und dem Museumsanbau. Baugeschichte 1228: Neustiftung des Haller Spitals 1249: Übernahme des städtischen Spitals durch Johanniter 1298: Erste urkundliche Erwähnung der Kirche 1398: Errichtung des Dachstuhls im Chor (laut dendrochronologischer Datierung, Auswertung der Jahresringe des verwendeten Holzes) 1401: Errichtung des Dachstuhls über dem Längsschiff (laut dendrochronologischer Datierung) 1404: Weihe des Erweiterungsbaus der Johanniterkirche 1418: Errichtung des Glockentürmchens (laut dendrochronologischer Datierung) 1534: Schließung der Kirche für die katholische Messe 1812: Profanierung der Kirche 1816: Verkauf an die Stadt 1846: Nutzung als Turnhalle 1924: Anbau für den Turnlehrer 1950: Wechselvolle Nutzung für Veranstaltungen, Turnunterricht, später für unter anderem auch Nutzung als Probenraum der Freilichtspiele Schwäbisch Hall 2001: Erste Präsentation von Antony Caros The Last Judgement in Schwäbisch Hall 2004: Verkauf an das Unternehmen Würth 2007: Beginn der Sanierungsarbeiten November 2008: Einzug der Alten Meister 20. November 2008: Wiederöffnung der Johanniterhalle und Ausstellung Vom Dunkelns ins Licht. Alte Meister in der Sammlung Würth Ihr Partner mit handwerklichem Geschick und Fingerspitzengefühl! Wir gratulieren zum gelungenen Umbau und neuen Nutzung in den historischen Mauern der Johanniterhalle in Schwäbisch Hall. Leonhard-Weiss-Str. 2, Satteldorf, Tel /4 89-0, Fax / Ausführung der Natursteinsanierung an der historischen Aussenfassade, der Natursteinarbeiten an der Neubaufassade und am Fußboden im Innenraum. Wir danken für das entgegengebrachte Vertrauen. DENKMAL PRO-MAGAZIN 1/

8 SPEZIAL JOHANNITERHALLE BRÜCKE zur Gegenwart Die Johanniterhalle blickt auf eine reiche Geschichte zurück. Nach wechselvollen Jahren als Kirche, Turnhalle und Veranstaltungssaal erstrahlt sie nun als Museum in neuem Licht. St. Johann entstand wohl in den letzten Jahrzehnten des 12. Jahrhunderts als Kirche des Ritterordens der Johanniter in Schwäbisch Hall. Die Johanniter waren als Krankenpflegeorden entstanden, hatten sich aber mit dem Beginn der Kreuzzüge 1095 zu einem Militärorden entwickelt, dessen Hauptaufgabe im Kampf gegen die Moslems im Heiligen Land lag. Niederlassungen in Europa dienten der Finanzierung des Krieges und weiterhin der Pflege von Kranken. Deshalb erstaunt es nicht, dass 1249 die Haller Johanniter das 1228 erstmals erwähnte städtische Hospital übernahmen. Die Ritter verpflichteten sich zur Aufnahme von maximal 20 Kranken, die Stadt übergab ihnen im Gegenzug das bis dahin vorhandene Vermögen des Spitals unter anderem zwei Siederechte. In der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts erhielten die Haller Johanniter zahlreiche Stiftungen und erwarben einen beachtlichen Besitz, dessen Schwerpunkte um Affaltrach und im Haller Umland in Gottwollshausen, Gliemen und Eltershofen lagen. Die Johanniterkirche wurde zu einem bevorzugten Begräbnisplatz des Haller Stadtadels nahm die Reichsstadt Schwäbisch Hall das Spital wieder zurück in die eigene Regie. In den Jahren vor 1404 wurde die Kirche, die eine Filialkirche von Gottwollshausen blieb, gotisch erneuert. Immer zu Johannis am 24. Juni sollen große Prozessionen von St. Johann nach Gottwollshausen gezogen sein. Einen tiefen Einschnitt bedeutete die Reformation, die ab 1522 mit der Berufung von Johannes Brenz zum Prediger der Stadt begann. In St. Johann allerdings wurde bis 1534 noch Messe gelesen, was auf große Resonanz bei Vertretern der stadtadligen Familien stieß. Erst dann verbot der evangelische Rat den katholischen Gottesdienst auch in St. Johann. Die ehemalige Johanniterkirche in der Weiler Vorstadt von Schwäbisch Hall blickt auf eine äußerst wechselvolle Geschichte zurück. Für die Johanniter war das inakzeptabel: Sie hielten 1541 fest, dass die lutherische Sekte die Kirche geschlossen habe wurde sie von den genannten Lutheranern allerdings wieder eröffnet, nun aber als evangelische Pfarrkirche für das Stadtviertel Weiler und als Mutterkirche für Gottwollshausen. Um 1600 verlegten die Johanniter den Sitz ihrer Kommende (Verwaltungsbezirk) nach Affaltrach. In Schwäbisch Hall blieb nur ein Verwalter zurück, der sich um die verbliebenen Vermögenswerte und Einkünfte zu kümmern und die Rechtspositionen des Ordens aufrecht zu erhalten hatte, was zu endlosen Streitigkeiten mit der nicht weniger rechthaberischen Reichsstadt führte. Im Dreißigjährigen Krieg drohte eine gewaltsame Lösung des Konflikts: 1633 schenkte der schwedische König Gustav II. Adolf die FOTOS: Museum Würth/Eva Maria Kraiss Kommende an seinen Gefolgsmann Philipp Heinrich von Hohenlohe-Waldenburg. Nun war den Hallern der katholische (und machtlose) Vertreter des Komturs (Statthalters) als Mitbewohner plötzlich lieber als der evangelische Graf, und der Rat der Reichsstadt half den Johannitern den Hohenloher zu vertreiben. Um 1700 wurde die Kirche renoviert und erhielt 1734 eine neue Orgel. Mit dem Ende der Reichsstadt (1802) und der Säkularisierung der Besitzungen des Johanniterordens (1805) verlor auch die Kirche ihre Bedeutung hob König Friedrich von Württemberg die Pfarrei St. Johann-Gottwollshausen auf. Die Kirche wurde 1816 für 2300 Gulden an die Stadt verkauft, die sie bis 1846 als Lagerraum nutzte. Immerhin blieb ihr dadurch der Abriss erspart, dem beispielsweise die Schuppachkapelle zum Opfer fiel. Danach wurde sie der Turngemeinde als Turnhalle zur Verfügung gestellt. Überlegungen in den 1870er-Jahren, St. Johann wieder als Kirche zu nutzen und der wachsenden katholischen Gemeinde der Stadt zur Verfügung zu stellen, führten zu nichts. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Johanniterhalle zum Veranstaltungssaal umgebaut. Auch Sport wurde dort weiter getrieben. Die Nutzung wurde aber von Ausstellungen, Konzerten und Vorträgen dominiert, auch Proben der Freilichtspiele fanden in der Johanniterhalle statt, bis sie 2001 von der Kunsthalle Würth für Sonderausstellungen angemietet wurde. Zum 1. Januar 2005 ging die Johanniterhalle in den Besitz der Würth-Gruppe über. Andreas Maisch Dr. Andreas Maisch (48) studierte Geschichte und Germanistik und machte eine Ausbildung zum höheren Archivdienst. Seit 1993 ist er Leiter des Stadtund Hospitalarchivs Schwäbisch Hall. 54 PRO-MAGAZIN 1/2009

9 SPEZIAL JOHANNITERHALLE Zimmereiarbeiten Altbaurenovierung Asbestsanierung Holzrahmenbau Dachausbau Holzkonstruktionen Wir zimmern mit Hand und Verstand Streitbühlweg Bühlerzell Tel /10 39 Fax /10 63 Weber Sichtbetonkosmetik Wir gratulieren der Johanniter-Halle zur gelungenen Restauration. Gaukel GmbH Otterbacherstraße Schwäbisch Hall Tel /2812 Fax 07907/2514 Putz Stuck Gerüstbau Die Hilfe bei Verfärbungen, Rostläufern, Ausbrüchen, Spachtelstellen, Ausblutungen u.a. Retuschierung Konservierung Betonimitation farbl. Angleichung Ulf Weber Sichtbetonkosmetik Am Kreuz 2, Windhagen Tel./Fax: / Mobil: 01 62/ Wir gratulieren der Johanniter-Halle zur gelungenen Restauration. Bahnhofstraße Aalen Telefon: / Telefax: / Ihr zuverlässiger Partner für: Kommunikations- und Gebäudetechnik Mittel- und Niederspannungsschaltanlagen Fernwirk- und Prozessleitsysteme PRO-MAGAZIN 1/

10 :22 Uhr Seite 56 Zürcher Veilchenmeister, Der Heilige Antonius Abbas, um 1505, Sammlung Würth Inv (Detail) 56_57.Johanniter+Mosaik Neueröffnung der Johanniterhalle in Schwäbisch Hall Alte Meister in der Sammlung Würth ab 21. November 2008 täglich 11 bis 18 Uhr Im Weiler Schwäbisch Hall Alle Aktivitäten der Johanniterhalle sind Projekte der Adolf Würth GmbH & Co. KG.

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