Connect-Veranstaltung 24. Juni 2003 Eröffnungsvortrag

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1 Titel Connect-Veranstaltung 24. Juni 2003 Eröffnungsvortrag e-logistics goes Collaborative Business Prof. Dr. Jürgen Treffert Fachleiter Wirtschaftsinformatik / BA-Lörrach Leiter STZ IT-BusinessConsulting

2 Kernaussagen Im konsequenten Ausbau unternehmensgrenzenübergreifender Partner-Netze liegen erhebliche Erfolgspotentiale Um in Partner-Netzen mitzuwirken, müssen hochflexible Geschäftsprozesse kurzfristig mit Partner-Prozessen verzahnt werden können Geschäftsprozess-Flexibilität erfordert einen Weggang von zentralistischer IT-Strukturen hin zu hochflexiblen IT-Systeme

3 Erfolgspotentiale Formen des Partner-Netz-Ausbaus Technische + organisatorische Anforderungen Stufe 4 Stufe 3 Integration kompletter Partner- Netze Bilaterale Integration zwischen Unternehmen Stufe 2 Einseitige Integration in Inhouse-Transaktionsverarbeitung Stufe 1 No Integration: Unternehmens-/Produkt-Präsentation und Information Dienste-Spektrum

4 Erfolgspotentiale Gründe für den Partner-Netz-Ausbau Vor-/ nachgelagerte Wertschöpfungsstufen, die von anderen effizienter durchgeführt werden können, werden ausgelagert Kernkompetenz-Effizienz Je mehr out-gesourced wird, desto mehr muss wieder integriert werden Integrationszwang Zusammengehen mit Partnern, um ganz neue gemeinsame Aufgaben zu bewältigen Snaptogehter

5 Erfolgspotentiale Gründe für den Partner-Netz-Ausbau Kosteneinsparungen durch Straffung der partnerübergreifenden operativen Geschäftsprozesse Weisse Rationalisierungsflecke Beschleunigung der Abwicklung partnerübergreifender Geschäftsvorfälle Durchlaufzeiten Aber: Hoher Aufwand für Aufbau und Pflege geeigneter Kommunikations- und Koordinationssysteme Neue Kosten

6 Erfolgspotentiale Ausbaustufe 1: Einseitig Integration in Inhouse-Transaktionsverarbeitung

7 Erfolgspotentiale Ausbaustufe 2: Bilateral Verbreitete Partnerkonzepte

8 Erfolgspotentiale Ausbaustufe 3: Multi-Partnernetz Network Manager (Planung/Steuerung) optimiert übergeordnet ein komplexen Logistiknetzes

9 Geschäftsprozess- Flexibilität Das Prinzip Nomadentechnik Statt zementierter Abläufe einfacher Ab- und Aufbau von Geschäftsprozessen Schnellst mögliche Integration in die logistische und informations-technische Supply-Chain der "community-of-interest

10 Geschäftsprozess- Flexibilität Nahtloser Informationsaustausch Permanenter Zugriff der Partner auf gemeinsam genutzte Daten und Informationen Zugriff Nahtlose Weiterverarbeitung der Informationen in den Anwendungen der Partner-Unternehmens Interprozess-Kommunikation IT-Anfo: Standardisierung der Datenformate und gemeinsame, offene IT-Plattform auf Basis von Internet-Technologien

11 Geschäftsprozess- Flexibilität Partnerübergreifende Koordination Verteile Leistungserbringung in Multi-Partner- Netzen erfordert effizientes Projektmanagement Kernaufgabe: Frühzeitiges Erkennen von Abweichungen und deren Auswirkungen sowie der zu informierenden Kooperationspartner

12 Auswirkungen auf IT-Systeme Anforderungen an zukunftsfähige IT-Systeme IT-Systeme müssen ohne Re-Implementierung der Software an Veränderungen der Geschäftsprozesse angepasst werden können Schnelle Verknüpfung der eigenen Anwendungssysteme mit denen der Kooperationspartner Einfache Möglichkeiten zum Mappen der Dateninhalte auf Basis standardisierter Datenformate

13 Auswirkungen auf IT-Systeme IT-Systeme im Rahmen des e-business

14 Auswirkungen auf IT-Systeme (e-) ERP-Systeme: Einschätzung Wegen der dedizierten Schnittstellen in Form von Punkt-zu-Punkt-Verbindungen zwischen den beteiligten Applikationen ziehen Änderungen an den Geschäftsprozessen immer einen Rattenschwanz an Änderungen in den IT-Systemen nach sich. Das führende System übermittelt die geänderten Daten entweder automatisiert über eine Online- Schnittstelle oder in einem Batch-Lauf an die im Geschäftsvorfall nachgelagerte Anwendung.

15 Auswirkungen auf IT-Systeme (e-) ERP-Systeme: Einschätzung Deshalb Anfangs 2000: "ERP is dead, long live ERP II" oder "What will be of ERP Gartner Group entwickelte im Oktober 2002 ein neues Lösungskonzept und nannte es ERP II

16 Auswirkungen auf IT-Systeme IT-System auf Basis der ERP-II-Architektur

17 Auswirkungen auf IT-Systeme ERP-II-Architektur: Einschätzung Die Programmierung von Schnittstellen ist trotz bereitgestellten Methoden und Technologien noch immer sehr komplex und aufwendig Releasewechsel stellen eine Fehlerquelle dar und schränken die geforderte Flexibilität in der Gestaltung der Arbeitsabläufe sehr stark ein. Im Fokus steht die unternehmensinterne Integration von Anwendungen

18 Auswirkungen auf IT-Systeme Objekorientierte ECA-Architektur

19 Auswirkungen auf IT-Systeme ECA-Architektur: Einschätzung Komponentenbasierten Anwendungsarchitekturen und Web-Services erfüllen die Anforderungen des c- Business besser als ERP II-orientierte Lösungen ECA schafft das, was man sich während des Internetbooms der 90er im B2B-Bereich erhofft hatte.

20 Auswirkungen auf IT-Systeme ECA-Architektur: Reaktion der SW-Hersteller Die großen Software-Hersteller gehen alle in Richtung komponentenbasierter Architekturen und Ausrichtung auf die Web-Services Dies gilt insbesondere für die ERP-Hersteller

21 Barrieren und Risiken Im Umfeld der IT Konsequente Überführung der Anwendungslogik der Software-Lösungen in objektorientierte Funktionsbausteine, die eine Kapselung in Komponenten ermöglichen Definition verbindlicher technischer Standards, die eine herstellerübergreifende Verwendung von Komponenten- und Web-Service-Technologien ermöglichen

22 Barrieren und Risiken Im Umfeld der IT Bereitstellung einer zuverlässigen Internetbasierter Netzinfrastruktur (Internet, Extranet) Bereitstellung der erforderlichen Sicherheitstechnologien Definition verbindlicher Semantiken für die inhaltliche Beschreibung von Business-Objekten Entwicklung ausgereifter Konzepte für die Entwicklung, Bereitstellung, Nutzung von Web-Services

23 Barrieren und Risiken Im Umfeld der Unternehmenskultur IT als Teil des Geschäftes

24 Barrieren und Risiken Im Umfeld der Unternehmenskultur Ausschöpfung aller Vorteile der value chain Offene Informationspolitik Kooperation statt Einzelkampf

25 Barrieren und Risiken Kultur-Umfeld Die Anforderungen an Mitarbeiter

26 Barrieren und Risiken Literatur Dieser Präsentation liegt u.a. die hervorragende Detecon-Studie ERP-Strategien im collaborative Business vom März 2003 zugrunde Die Präsentation darf auch nicht in Auszügen veröffentlicht oder weiter verbreitet werden

27 Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit

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