KONTAKT. Wohnen im Alter. Mehr Orientierung. Reisen mit Rolli. Wohnformen für Menschen, die auch im Alter mobil bleiben wollen

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1 D A S M A G A Z I N F Ü R K O N E K U N D E N KONTAKT Wohnen im Alter Wohnformen für Menschen, die auch im Alter mobil bleiben wollen Seite 6 Mehr Orientierung Mit der richtigen Ausstattung werden Aufzüge zum Wegweiser Seite 16 Reisen mit Rolli Angenehmer Aufenthalt: Hotels stellen sich auf Gäste mit Handicap ein Seite 23

2 2 V O R G E S T E L LT B A R R I E R E F R E I E H O T E L S Unterwegs mit Ada Regelmäßig bereist Magnus Berglund die Scandic-Hotels, um sie auf Barriere - freiheit, vor allem aber auf den Umgang des Personals mit den Gästen zu prüfen. Der 45-Jährige, dessen Hände seit einem Schlaganfall teilweise gelähmt sind, spürt, wenn die Kommunikation nicht stimmt. Doch wenn eine Mitarbeiterin im Haus am Potsdamer Platz Kollegen in der Gebärden sprache schult, stößt er an Grenzen. Da muss ich passen, sagt er, der immer mit Begleithündin Ada unterwegs ist. Sie trägt seinen Computer. Lesen Sie mehr ab Seite 23

3 I N H A LT E D I T O R I A L 3 E D I T O R I A L A K T U E L L KONE MonoSpace 500 ist Produkt des Jahres Arbeitsstättenregel ASR A1.7: Handeln Sie jetzt! T I T E L Nur mit Aufzug: Weichen auf Mobilität gestellt Aktiv Wohnen mit Service P R O J E K T E Wohnsiedlung Winnenden: Toskana mit Aufzug P R O D U K T E Schnell und sicher ans Ziel T Ü R U N D T O R Barrierefrei mit Automatiktüren I N T E RV I E W Orientierung mit Gefühl P R A X I S Barrierefreie Hotels: Reisen mit Rolli G L O B A L Melbourne: Grünes Krankenhaus für Kinder Impressum Herausgeber KONE GmbH Aufzüge, Rolltreppen und Automatiktüren Vahrenwalder Straße Hannover Chefredaktion und Kontakt Nicole Köster (v.i.s.d.p.) Leiterin Marketing & Kommunikation Telefon: 0511/ Telefax: 0511/ Redaktion und Gestaltung MT-Medien, Hannover Abbildungsnachweise KONE: 1, 3, 5, Scandic Hotels: 2, 25 Paul-Gerhard Loske: 4 C. von Sass: 6 7, 9 Macina: 10 Johanniter: 11 M. Miltzow: Fotolia: 20 21, 23 G. Marquardt: 21 oben E. Feddersen: 21 unten Zorggroep regio Weesp: 22 Arcotel Hotels: 24 Royal Children s Hospital: Liebe Leser, liebe Kunden, beim Demographiegipfel, der im vergangenen Oktober in Berlin stattfand, wies die Bundesregierung einmal mehr darauf hin: Berechnungen zufolge wird im Jahr 2060 jeder dritte Bürger Deutschlands 65 Jahre oder älter sein. Indes ist die Tatsache, dass wir in einer älter werdenden Gesellschaft leben, nicht neu. Mehr als 90 Prozent der über 65-Jährigen leben in ganz normalen Wohnungen und nehmen dabei zumeist Barrieren in Kauf. Da ist die nicht bodengleiche Dusche im Badezimmer. Die Schwelle zur Balkontür. Und Stufen, die überwunden werden müssen, um überhaupt in die Wohnung zu gelangen. Ein Aufzug allein schafft zwar noch keine Barriere freiheit. Wenn die Beweglichkeit nachlässt, ist er aber eine große Erleichterung. Eines steht fest: Senioren wollen in den heimischen vier Wänden alt werden und möglichst lange unabhängig leben. Beispiele zeigen, wie Wohnkonzepte für die Generation 50+ aussehen können: vom altersgerechten Neubau über Modernisierungen im Bestand mit nachträglichem Aufzugseinbau bis hin zu Wohneinrichtungen, in denen haushaltsnahe und gesundheitsfördernde Dienst - leistungen angeboten werden. Welches Konzept das richtige ist, lässt sich nicht pauschalisieren denn so unterschiedlich die Lebensmodelle sind, so unterschiedlich sind auch die Wohnvorstellungen. Doch das Thema Barrierefreiheit fängt nicht erst bei Senioren an. Personen mit motorischen, sensorischen oder geistigen Einschränkungen sind in jeder Altersklasse zu finden. Unser Anspruch ist, ein funktionelles Verkehrs - mittel zur Verfügung zu stellen, das alle Nutzer ob mit oder ohne Handicap schnell und sicher ans Ziel bringt. Gerade in öffentlichen Gebäuden wie Bahnhöfen, Be - hörden und Schulen, aber auch in Einkaufszentren und Ärztehäusern sind Aufzüge sinnvoll, die nicht nur den Transport gewährleisten, sondern durch entsprechende Ausstattungsdetails auch für mehr Orientierung sorgen. Ich wünsche Ihnen viel Freude beim Lesen und Blättern in der neuen KONE kontakt. Ihr Titelabbildung: KONE MonoSpace 500, Kabinentableau KSC D20 Axel Berkling Vorsitzender der Geschäftsführung

4 4 A K T U E L L A U S Z E I C H N U N G A L S R I C H T U N G S W E I S E N D E S P R O D U K T KONE MonoSpace 500 ist Produkt des Jahres 2012 Ausgezeichnet: Für den 2012 eingeführten Aufzug MonoSpace 500 hat KONE den World Architecture News (WAN) Product of the Year Award 2012 gewonnen. Die Jury würdigte den MonoSpace 500 als richtungsweisendes Produkt, das bei Fahrkomfort, Design sowie Raum- und Energieeffizienz neue Maßstäbe setzt. Besonders beeindruckt zeigte sich die Jury von letzterem Faktor: Der neue MonoSpace erzielt eine um bis zu 35 Prozent höhere Energieausbeute als sein Vorgänger und erreicht standardmäßig die Energieeffizienzklasse A nach VDI- Richt linie Die Auszeichnung wurde am 17. Januar 2013 im Rahmen der BAU in München an Ari Lehtoranta, Vice President CNE, überreicht. Die Entwicklung des KONE MonoSpace 500 basiert auf jahrelanger, intensiver Forschung. Unser Ziel war, die Nutzerfreundlichkeit durch den Einsatz modernster Technologie noch weiter zu verbessern. Wir sind stolz, dass unser Engagement für mehr Ökoeffizienz und Nachhaltigkeit mit dem WAN Product of the Year Award 2012 gewürdigt wurde, sagte Lehtoranta in seiner Ansprache. Die WAN ist ein globales Netzwerk und Medium, das von mehr als Archi tekten aktiv verfolgt wird. Das Product of the Year wird jährlich von der WAN gekürt, um die besten architektonischen Produkte zu würdigen und zu empfehlen. Ari Lehtoranta, Executive Vice President KONE Mittel- und Nordeuropa (2.v.r.), und Axel Berkling, Vorsitzender der Geschäftsführung KONE Deutschland (Mitte), freuten sich über den WAN Product of the Year Award. KONE unter den Top 50 bei Forbes Auf der im Herbst 2012 veröffentlichten Forbes-Liste der 100 weltweit innovativsten Unternehmen hat KONE den 42. Platz erreicht. Damit war KONE auch 2012 das einzige Auf zug- und Rolltreppen - unternehmen unter den Top 50. Die Forbes-Liste basiert auf der Ein - schät zung von Investoren, wie sich das Geschäft eines Unter neh mens aufgrund zukunftsweisender neuer Pro dukte und Techno logien entwickeln wird. Ausgaben für Forschung und Entwicklung gelten als entscheidende Faktoren. KONE investiert systematisch auf diesem Gebiet: Das Unternehmen hat seine entsprechenden Ausgaben in den zurückliegenden Jahren kontinuierlich gesteigert, zuletzt auf rund 71 Millionen Euro. Weltweit hält KONE mehr als Patente, dabei ist das Unterneh men mit all seinen Produkten der Zeit stets weit voraus: 1996 war der MonoSpace der erste maschinenraumlose Aufzug weltweit. Heute ist die dritte Generation des Mono Space bei Ausstattungs möglich keiten, Fahrkomfort, Energie- und Raumeffizienz führend. TERMINE KONE Veranstaltungen 19. März 2013 Hannover-Forum des Bundesverbandes Freier Immobilienund Wohnungsunternehmen e.v. Das Hannover-Forum findet in diesem Jahr bereits zum 31. Mal statt und bietet der niedersächsischen Immobilienwirtschaft aktuelle Informationen. KONE ist beim diesjährigen Hannover- Forum mit einem eigenen Stand vertreten. 25. April 2013 Fachplaner-Dialog, Hannover. Informationen zu technischen Details des neuen MonoSpace - Aufzugs, der neuen TravelMaster 110 Rolltreppe und zur Modernisierung von Bestands gebäuden sowie Informationen zu aktuellen Normen und Gesetzen. 14. Mai 2013 Innovationsforum Wohnungswirtschaft, Hannover. Das Innovationsforum Wohnungs wirt - schaft verschafft durch Präsentationen der Zulieferindustrie einen Überblick über die wesentlichen Bereiche der Gebäu demoder - nisierung. Weitere Infos auf

5 A K T U E L L 5 Schulungen in der KONE Academy Die KONE Grundlagenschulungen zur Planung von Aufzügen richten sich an Architekten, Bauingenieu - re, Planer und Betreiber. Während sich die 14. Schulung in erster Linie um Energieeffizienz dreht, liegt der Schwerpunkt des 15. Seminars auf dem Thema Brandschutz. A R B E I T S S T Ä T T E N R E G E L A S R A 1. 7 : S C H L I E S S K R A F T M E S S U N G Handeln Sie jetzt! Bereits seit Dezember 2009 gilt die Ar - beits stättenregel ASR A1.7, die Anforde - rungen zum Schutz von Personen beim Umgang mit automatischen Türen und Toren definiert. Um Doppelregelungen zu vermeiden, wurde die bis März 2012 gültige betriebsgenossenschaftliche Regel BGR 232 zurückgezogen. Im Unterschied zur BGR 232 schreibt die ASR A1.7 Betrieben eine sicherheitstechnische Prüfung vor: Wenn Flügel von Türen und Toren Personen berühren, stoßen oder quetschen können, müssen Schließkräfte so begrenzt werden, dass im Falle eines Falles niemand verletzt wird. KONE bietet daher die Schließkraft - messung nach ASR A1.7 an. Werden zulässige Werte überschritten, schlägt KONE Maßnahmen zur Minimierung von Gefährdungen vor und setzt diese um. Betreiber kommen damit ihrer Prüfpflicht nach und sind im Regressfall auf der sicheren Seite! Wie kann man Betriebskosten und Energieverbrauch senken, wie den Geräuschpegel in Aufzugkabinen und angrenzenden Räumen minimieren? Diese Fragen werden beim 14. KONE Grundlagenseminar am 20. und 21. März erörtert. Die 15. KONE Grundlagenschulung, die am 10. und 11. Juni stattfindet, gibt Aufschluss über Betreiberpflichten. Dem Thema Brandschutz kommt dabei eine besondere Rolle zu. Beide Veranstaltungen finden in der KONE Academy in Hannover unter der Leitung von Thomas Lipphardt, Manager Technische Regelwerke, statt. Sie werden von vielen Architektenkammern anerkannt. Anmeldung: Weitere Termine März 2013 MIPIM Inter na - tionale Immobilienmesse, Cannes. Mit rund Teilnehmern aus über 80 Ländern ist die MIPIM Treffpunkt für Architekten, Planer, Ingenieure, Makler und Berater aus aller Welt. Global herausragende Immobilien projekte aus fünf Kategorien werden mit den MIPIM Award prämiert März 2013 Wohnen mit Zukunft in neuen Wohnformen und lebendigen Nachbarschaften, Hanno ver. Bundesweite Fachtagung für Kommunen und Wohnungsunternehmen zu Potenzialen von neuen Wohn formen für Menschen mit Unterstützungsbedarf. In Fachforen werden Aspekte der Bau-, Stadt- und Raum forschung erörtert April 2013 Gebäude. Ener - gie. Technik., Freiburg. Erneuerbare Energien und technische Lösungen für energieeffizientes Bauen, Modernisieren und Sanieren. Neben Vortrags- und Seminarveranstaltungen für Bauherren und Modernisierer werden auch Veranstaltungen für die interessierte Fachwelt angeboten.

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7 T I T E L 7 Nur mit Aufzug Nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes wird im Jahr 2060 ein Drittel der deutschen Bevölkerung über 65 Jahre alt sein. Bedingt wird diese Entwicklung durch die anhaltend niedrige Geburtenrate und die steigende Lebenserwartung. In den kommenden Jahrzehnten wird sich der demographische Wandel noch stärker bemerkbar machen. Schon heute planen Architekten daher vermehrt Wohnformen für Menschen, die auch im Alter mobil bleiben wollen. Aufzügen kommt dabei eine entscheidende Rolle zu.

8 8 T I T E L W O H N E N I M A LT E R Weichen auf Mobilität gestellt Der Forschungsbericht Wohnen im Alter Marktprozesse und wohnungspolitischer Handlungsbedarf des Kuratoriums Deutsche Altenhilfe zeigt auf, dass rund 90 Prozent aller Senioren in ihrer Mobilität eingeschränkt sind, da sie mit Barrieren in ihren Wohnungen zu kämpfen haben. Nur rund Wohnungen in Deutschland sind altersgerecht das ist gerade einmal ein Prozent des hiesigen Bestands. Krankheit, Bedürftigkeit? Das homogene Bild vom Alter trügt: Dank besserer medizinischer Versorgung bleiben Senioren immer länger geistig und körperlich fit. Mehr als 90 Prozent der über 65-Jährigen leben in ganz normalen Wohnungen und Häusern und zwar gewollt. Sie möchten möglichst lange in ihrer gewohnten Umgebung bleiben, selbstbestimmt leben und nicht von Hilfe und Pflege abhängig sein. In einem dieser Häuser lebt das Ehepaar Adam in Alfeld. Einzug nur mit Aufzug Das Jahr, in dem das Haus in der Winde 15 errichtet worden ist, kann nicht mit Sicherheit genannt werden. Die Jahreszahl auf dem Grundstein weist auf die 20er-Jahre des 18. Jahrhunderts hin. Man kann ahnen, welch bewegte Geschichte das Haus im historischen Stadtkern Alfelds aufweist. Wir wissen mit ziemlicher Sicherheit, dass das Haus um 1760 herum bei einem Brand stark beschädigt wurde und anschließend zu großen Teilen neu errichtet werden musste viel mehr geben die Chroniken der Stadt Alfeld allerdings nicht her, sagt Helmut Adam, der das Haus mit seiner Frau Lore bewohnt. Wie die Inschrift auf dem Torbogen belegt, ist das Haus spätestens seit 1761 im Familienbesitz. Alte Fotografien zeugen davon, dass im jetzigen Garten der Adams einst die Werkstatt des Schmie - de meisters Kreibohm stand, des Groß - vaters von Lore Adam. Der Betrieb geht nach dessen Tod an seinen älteren Sohn über, Lores Vater beschlägt hier noch Pferde bis zur Währungsreform Die Winde 15 fügt sich perfekt in die Altstadt Alfelds ein. Die elf Meter breite Klinkerfront des zweistöckigen Baus weist auf der linken Seite eine ungefähr drei Meter breite Durchfahrt auf, die in den Innenhof führt. Hier ist ein kleiner Park angelegt. Über den Innenhof erfolgt auch der Zugang zu einem Anbau, der schon etwa 100 Jahre alt sein dürfte. Hier leben, lieben und streiten sich Lore und Helmut Adam. Als die ehemaligen Mieter 2011 ausziehen, beschließt Lore Adam, dass sie gern wieder im Haus ihrer Eltern leben möchte. Ihr Gatte ist davon zunächst wenig begeistert: Das Obergeschoss des Anbaus wird durch eine lange, schmale Treppe erschlossen, erklärt Adam. Ich habe zu meiner Frau gesagt, da schleppe ich keine Einkäufe hoch. Also entschieden wir uns dafür, einen Aufzug zu installieren. Turmbau zu Alfeld Da das Gebäude aufgrund seiner Architektur keinen innenliegenden Aufzugschacht zuließ, musste eigens hierfür ein Schachtturm errichtet werden. Das war ein aufwendiges Unterfangen, aber letztlich der einzige Weg, unser Vorhaben zu realisieren, sagt Adam. Da der hier eingebaute KONE MonoSpace keinen Maschinenraum benötigt, ist der Schachtkopf verkürzt, der Turm passt sich somit der Höhe des Gebäudes an. Der Aufzug führt vom Erdgeschoss ins 1. OG, genauer: direkt ins Wohnzimmer der Familie Adam komfortabler geht s nicht. Unsere Freunde und Bekannten sind begeistert, sagt Adam nicht ohne Stolz. Ein Punkt war den Adams bei der Wahl des Aufzugs besonders wichtig: Ich bin 68 Jahre alt, meine Frau ein Jahr jünger, erklärt Adam. Nicht, dass derzeit Bedarf bestünde, aber wer kann schon in die Zukunft schauen und sagen, ob wir nicht doch irgendwann einen Gehwagen oder gar einen Rollstuhl benötigen? Insofern sollte der Aufzug auf jeden Fall rollstuhlgerecht sein. Und das ist er: Mit einer Breite von einem Meter und einer Tiefe von 1,25 Metern entspricht der Fahrkorb exakt den Mindestmaßen eines rollstuhlgerechten Aufzugs gemäß DIN Adam erklärt auch die Entscheidung für KONE: KONE war der einzige Aufzugsbauer, der mir auf Anhieb einen Preis nennen konnte das hat mir gefallen. Bei allen anderen Anbietern hatte ich das Gefühl, dass sie

9 T I T E L 9 kein wirkliches Interesse an der ja doch recht kleinen Aufzugsanlage hatten. Vollständig barrierefrei ist das Haus der Adams indes nicht: An das Wohn - zimmer schließen sich in offener Bau - weise Küche, Esszimmer sowie ein Balkon an. Dieser ist über eine dreiflügelige nicht schwellenlose Terrassen tür begehbar. Auch findet man im Bad beispielsweise keine bodengleiche Dusche noch nicht. Diese Maßnahmen sind momentan nicht notwendig, erklärt Helmut Adam. Doch die Weichen sind auf Mobilität gestellt, wobei der Aufzug auch für einen so hohen Wohnkomfort sorgt, dass wir ihn nicht mehr missen möchten. vers in Garbsen einen dreistöckigen Neubau mit insgesamt 25 altersgerechten Wohnungen errichtet hat. Alle Wohnungen sind barrierefrei, fünf davon auf die speziellen Bedürf nisse von Rollstuhlfahrern zugeschnitten, sagt Cord Holger Hecht, Vorstand der Heimatwerk Hannover eg. Räumliches Gesamtkonzept Die Anlage liegt in der Mozartstraße 18 in Garbsen. Hier stand bis 2007 die katholische St.-Johannes-Kirche, die vom Bistum Hildesheim profaniert und anschließend zurückgebaut wurde. Die Heimatwerk Hannover eg kaufte das Grundstück und erarbeitete zusammen mit der Stadt Garbsen und dem Bistum Hildesheim das altersgerechte Wohn - konzept, um eine Nutzung unter sozialen Gesichtspunkten zu gewährleisten. Die Lage ist optimal: In der Nähe be - finden sich ein großes Lebensmittel - geschäft sowie ein Ärztehaus, zudem besteht Anschluss an den öffentlichen Nahverkehr. Wir betreiben rund 80 Seniorenwohnungen in Garbsen, davon zwölf in direkter Nach barschaft, erklärt Hecht. Bei der Bebauung der Mozartstraße 18 haben wir uns für ein räumliches Gesamt konzept entschieden, das sich an der Nutzung der Bestandswohnungen orientiert. Beim Rückbau der Kirche blieben einige Elemente erhalten, die in den Neubau integriert worden sind und so erin- Das Haus in der Winde 15 in Alfeld ist ein gutes Beispiel dafür, wie man historische Altbauten nachträglich mit einer Aufzugsanlage versehen kann mit überschaubaren finanziellen Mitteln und auch dann, wenn das Gebäude - innere nicht genügend Platz für einen Aufzugschacht hergibt. Doch nicht nur Objekte im Bestand, auch Neubauten müssen mehr auf die Anforde rungen einer zunehmend alternden Bevölke - rung zugeschnitten werden, weshalb Architekten vermehrt Wohn formen für Menschen planen, die auch im Alter mobil bleiben wollen. Neubau für die Generation 50+ Doch wie sehen diese aus? Das lässt sich beispielsweise an dem Projekt Generation 50+ der Wohnungs - genossen schaft Heimatwerk Hannover eg ablesen, die vor den Toren Hanno - Sind stolz auf ihr Haus mit nachträglich eingebautem Aufzug: Lore und Helmut Adam.

10 1 0 T I T E L nert das Gebäude architektonisch durch die Eingangstür und das Kreuz an die ursprüngliche Bebauung. Zentral durch einen Treppen- und Aufzugsturm erschlossen, gliedert sich ein Mittelbau mit einem 60 Quadratmeter großen Gemeinschaftsbereich an, der den Bewohnern als Ort der Zusammenkunft dienen soll. In den Seitenflügeln befinden sich die Wohnungen, die über gebäudeinterne Flure zugänglich sind. Bedürfnisse der Bewohner im Fokus Die Wohnungen 18 Zwei-, sechs Drei- und eine Vierzimmerwohnung sind zwischen 55 und 110 Quadrat - meter groß und verfügen jeweils über einen Balkon, eine Loggia oder eine Terrasse. Dabei haben wir darauf geachtet, dass die Zugänge schwellenlos sind, sagt Hecht. Tatsächlich sind Schwellen beim Betreten der Außen - bereiche einer Wohnung eine häufige Unfallursache, da hier Stolpergefahr besteht. Die Bäder sind barrierefrei mit bodengleichen Duschen ausgestattet, die rollstuhlgerechten Wohnungen zu - dem mit unterfahrbaren Waschtischen. Damit die Bewohner in ihre Wohnun - gen gelangen können, ohne Stufen zu überwinden, ist auch ein Aufzug eingebaut worden. Die Heimatwerk Hanno - ver eg hat sich dabei für den maschinenraumlosen KONE MonoSpace entschieden, in dem bis zu 13 Personen Platz haben. Wichtig war uns vor allem, dass der Aufzug nach DIN EN rollstuhlgerecht ist, sagt Hecht. Da das Gebäude nach den Anforde - rungen des Niedrigenergiehaus - standards KfW 70 errichtet worden ist, hat der MonoSpace auch wegen seines getriebelosen, regenerativen und damit sparsamen EcoDisc -Antriebes überzeugt. Die Verwendung energieeffizienter LED-Spots für die Kabinen be - leuchtung trägt ebenfalls dazu bei, dass möglichst wenig Energie verbraucht wird. Die Entscheidung für KONE hatte aber auch weitere Gründe, wie Hecht erklärt: Die bestehende Ge schäfts - beziehung gleicht einem partnerschaftlichem Miteinander, zudem war das Angebot von KONE gegenüber dem Wettbewerb auch preislich attraktiv. Wert- und Komfortzuwachs Die beiden vorgestellten Objekte zeigen deutlich, wie unterschiedlich Wohnformen für Senioren aussehen können: hier das historische Haus, das seinen Aufzug erst nachträglich erhalten hat, da der Neubau, der eigens für die Generation 50+ errichtet wurde. Die Gemeinsamkeit der beide Objekte besteht darin, dass sie ihren Bewohnern ein hohes Maß an Mobilität gewährleisten und das bis ins Alter. Am Beispiel der Adams lässt sich ablesen, dass sich ein Aufzug auch nachträglich in die individuelle Architektur eines Hauses einfügen lässt. Die Inves - titionssumme hält sich dabei in überschaubaren Grenzen und zahlt sich gleich doppelt aus, denn neben dem Zugewinn an Wohnkomfort steigt auch der Wert der Immobilie. Umbau willige können hierzu zinsgünstige Darlehen in Anspruch nehmen, wie sie beispielweise die KfW-Bank mit ihrem Programm Altersgerecht Umbauen anbietet. Denn eines ist klar: Die Wohnqualität bestimmt die Lebensqualität. Das gilt gerade dann, wenn die Beweglichkeit nachlässt und die eigenen vier Wände immer mehr zum Lebensmittelpunkt werden. Was aber hat es mit dem Begriff auf sich, was ist Alter und ab wann ist man eigentlich alt? Diese Frage kann kaum beantwortet werden, schon gar nicht aus biologischer oder medizinischer Sicht. Denn im wissenschaftlichen Sinn bedeutet altern, die Lebensspanne von der Geburt bis zum Tod zu durchlaufen. Wenn die Wissenschaft also keine Antwort weiß, halten wir es doch einfach mit dem Volksmund und der weiß bekanntlich: Man ist so alt, wie man sich fühlt. Der dreistöckige Neubau in Garbsen bietet 25 altersgerechte Wohnungen.

11 T I T E L 1 1 J O H A N N I T E R - Q U A R T I E R K I R C H R O D E Aktiv wohnen mit Service Wohnen mit Service im Südosten Hannovers: Im Kirchroder Stadtviertel Seelhorster Garten entsteht das Johanniter-Quartier Kirchrode mit 57 barrierefreien Wohneinheiten. Mitte Januar haben die Johanniter den Grundstein gelegt, bereits zum Jahres ende soll der Neubau bezugsfertig sein. Um das Wohnen im Alter so angenehm wie möglich zu gestalten, bieten die Johanniter ein umfangreiches Service - angebot an. Es reicht vom Menüdienst über die Organisation von Botengängen und Begleit diensten bis hin zum standardmäßig in jeder Wohnung installierten Hausnotrufsystem. Die Services können je nach Bedarf von den Bewohnern in Anspruch genommen werden. Darüber hinaus ist auch das Umfeld ideal zum Wohnen im aktiven Ruhe - stand geeignet: Einkaufs möglich keiten, Arztpraxen und Apotheken sind zu Fuß erreichbar, mit der Stadtbahn ist man in 15 Minuten im Stadtzentrum Hannovers. Zur barrierefreien Ausstattung des Gebäudes gehören auch zwei KONE MonoSpace. Diese sind rollstuhlgerecht, mit Handläufen, halbhohen Spiegeln und Sprachansage entsprechen sie der DIN Beide Aufzüge haben eine Tragkraft von kg und Das Johanniter-Quartier Kirchrode bietet ideale Voraussetzunge für aktives Wohnen bis ins hohe Alter. können bis zu 13 Personen befördern. Sie sind so großzügig dimensioniert, dass im Falle eines Falles auch Krankentrage transporte möglich sind. Weitere Infos gibt es bei den Johannitern im Internet unter wohnkultur

12 1 2 P R O J E K T E W O H N S I E D L U N G A R K A D I E N, W I N N E N D E N Toskana mit Aufzug Mit den Arkadien-Siedlungen verwirklicht der baden-württembergische Bauträger Strenger ein wegweisendes, inzwischen mehrfach ausgezeichnetes Konzept für nachhaltigen Wohn- und Städtebau. Wir stellen das jüngste der Arkadien-Projekte in Winnenden vor, knapp 25 S-Bahn-Minuten von Stuttgart entfernt. 25 Jahre lebte Familie Sukowski in der Doppelhaushälfte in Nellmersbach. Dann machte der Tod der Mutter von Andrea Sukowski den Umzug unvermeidlich. Die Kinder waren schon ausgezogen. Das Haus war zu groß für uns, sagt die examinierte Alten pflege - rin Andrea Sukowski (52). Vor allem hatte mein Vater Probleme mit den Stufen zum Hochparterre. Er leidet an Arthrose. Und auch wir werden einmal älter. So zog sie im Oktober 2011 mit ihrem Mann Hans (55) und dem Vater (86) in die Erdgeschosswohnung in der Arkadien-Siedlung Winnenden. Die Wohnung ist stufenfrei über eine flache Rampe erreichbar. Will der Vater das Auto nehmen, fährt er mit dem Auf - zug in die Tiefgarage. Für den Fall, dass ihm der Gehstock nicht mehr reichen sollte, ist vorgesorgt: Die Tür breiten sind rollstuhlgerecht. Die Stufe zur Terrasse könnte mit einer Rampe überbrückt werden. Die Familie ist zufrieden. Kriterium Barrierefreiheit Barrierefreiheit wird zunehmend zu einem Kriterium für die Wohnungswahl deutscher Mittelstandsfamilien. Die Wohnungswirtschaft hat die Entwick - lung erkannt, doch die Umsetzung in die Praxis geht nur allmählich voran Barrierefreiheit kostet. Bei der Planung des Quartiers wollten wir auch älteren, behinderten und kranken Menschen ermöglichen, ihre Pflegekraft bei sich wohnen zu lassen, sagt Rolf-Dieter Fuchs, Projektleiter des Ludwigsburger Bauträgers Strenger. Also wurden für die Mehrgeschosser Wohnungen mit angeschlossenem Einzimmerapparte - ment entworfen, eigenes Bad inklusive. Leider fanden sich kaum Interessenten. Bei den Käufern der Gartenhofhäuser

13 P R O J E K T E 1 3 fand das Konzept deutlich mehr An - klang. Allerdings sind diese nicht stufenfrei erreichbar. Und ein Aufzug fehlt. Auch in den Mehrfamilienhäusern der Arkadien-Siedlungen sind Aufzüge bis heute nicht selbstverständlich. In Winnenden erhielten allerdings sechs von acht Mehrgeschossern maschinenraumlose Anlagen. Nach wie vor, sagt Fuchs, ist die Bereitschaft, die Mehrkos ten für einen Aufzug zu tragen, nicht generell vorhanden. Dabei richten sich die Arka - dien-projekte an eher gut situierte Fami - lien. Im Falle von Winnenden lag der Quadratmeterpreis um die Euro. Das Vorzeigekonzept Das Konzept der Arkadien-Siedlungen wurde Ende der 1990er-Jahre von Architekten, Bauingenieuren, Land - schafts architekten und Verkehrsplanern entwickelt. Es zielt nicht auf einzelne Häuser, sondern auf die Gesamtanlage eines Quartiers ab, dem wir einen dörflichen und nachbarschaftlichen Charak - ter geben wollen, erläutert Fuchs, der bereits das erste, 2002 fertiggestellte Projekt in Asperg betreute. Was Fuchs meint: eine übersichtliche, in sich abgeschlossene Siedlung mit kleinräumigen Strukturen, viel Grün und Wasser als belebenden Elementen, und das alles ausgerichtet auf Fußgänger und Rad - fahrer, eingebunden in die Umge bung. Schulen, Einkaufsmöglich keiten und öffentliche Verkehrsmittel sollen alle möglichst ohne Auto zu erreichen sein. Man könnte von einer Gartenstadt sprechen, wären die bisherigen drei Arka dien-projekte vor allem der Grund stücks preise wegen nicht eher im kleinstädtischen Rahmen entstanden: Asperg ( Einwohner), Steinheim a.d. Murr ( Einwohner) und eben Winnenden ( Einwohner), alle im Einzugsbereich der Landeshauptstadt Stuttgart gelegen. Rolf-Dieter Fuchs spricht daher lieber von ganzheitlichen Siedlungen, die neben ökonomischen Kurz und bündig Bauträger: Strenger Bauen und Woh nen, Ludwigsburg. Grün-, Wasser- und Freiflächen planung: Atelier Dreiseitl, Überlingen. Städtebaulicher Entwurf: Joachim Eble Architektur, Tübingen. Auszeichnung: Green Dot Award 2012 für das nachhaltigste Bauvorhaben weltweit. Bauzeit: Wohneinheiten, u.a. in 8 Mehrfamilienhäusern, davon 6 mit je 1 MonoSpace (630 kg/8 Pers., Designpaket R3 Spring 0011) mit energieeffizientem Antrieb. Aufzugfachplanung, Wartung & Notrufsystem: KONE. auch ökologische, architektonische und soziale Aspekte miteinander ins Gleich - gewicht bringen sollen. Die auf die

14 1 4 P R O J E K T E Italienliebe der Deut schen zielende Werbung liegt dabei gar nicht mal falsch: Zuhause in der Toskana, heißt es in den Broschüren über Winnenden. Gemeinschaftsleben Denn was die Dörfer und Städte Italiens für Deutsche so anziehend macht, ist ja nicht zuletzt ihr geschlossenes Erschei - nungsbild: eine Vielfalt in der Einheit, die Strenger in den Arka dien-projekten mit deutscher Gründ lichkeit als Grund - buchlast rechtlich absichert. So soll das Bild der Siedlung auf Dauer erhalten werden. Das betrifft etwa das ausgeklügelte Farbkonzept, das sich an aufeinander abgestimmten mediterranen Tönen orientiert. Die Mineralfarben verhalten sich dabei um gekehrt zum Wetter: Bei Sonnen schein mildern sie das grelle Licht, während sie auch bei trübem Licht intensiv wirken. Das Gestaltungskonzept beschränkt sich dabei nicht auf die Gebäude, sondern schließt Wege und Straßen mit ein. Gepflasterte Rinnen zur Ableitung des Regenwassers trennen die wahlweise mit Bitumen, Ziegeln und Granitsteinen belegten und daher aufgelockert wirkenden Verkehrsflächen. Straßenaufweitungen schaffen kleine Plätze zum Spielen und Schwätzen. Die sozialen Kontakte zwischen den rund 400 Einwohnern zu fördern, ist unser Ziel, sagt Fuchs. Das geschieht auch, indem öffentliche und private Flächen zwar klar im Raum ablesbar sind, aber nicht durch hohe Zäune, Hecken oder Mauern getrennt werden. Die Menschen sollen nicht voneinander abgeschottet werden. Dazu steht auch ein Gemeinschaftsraum zur Verfügung, der für Feste und Feiern genutzt werden kann. Dieses Konzept scheint aufzugehen. Jährlich treffen sich die Anwohner zum Sommerfest am See. Da es im vergangenen Jahr wegen eines Sturms abgebrochen werden musste, holte man es im Januar bei Schnee und Glühwein nach. Da waren sicher mehr als 100 Leute dabei, freut sich Mitorganisa - torin Andrea Sukowski. Integrierte Ökologie 2012 wurde Arkadien Winnenden mit dem Green Dot Award ausgezeichnet. Ein Grund war die umfassende ökologische Planung des Quartiers, bei der die Folgen des Klimawandels Starkregen - fälle und steigende Durchschnitts tem - peraturen besonders berücksichtigt wurden. So liegt der Versiegelungsgrad durch viele Grünflächen sowie den Einsatz wassergebundener Decken auf Wegen und Parkplätzen bei gerade einmal 30 Prozent der 3,4 Hektar großen Gesamt fläche. Aber auch die versiegelten Be reiche sind nur in Teilen an die Misch kanalisation der Stadt angeschlossen. Insgesamt sind 90 Prozent des Ge ländes mit einem mehrstufigen Wasser rückhaltesystem verbunden, um die städtische Kanalisation punktuell zu entlasten und Überflutungen im Stadt - gebiet vorzubeugen, sagt Rudolf Mager, Projektleiter vom Landschafts - planungsbüro Dreiseitl. Dabei wird das Regenwasser zunächst über sichtbare Rinnen im Straßenraum und begrünte Mulden, anschließend über zwei Seeflächen in den örtlichen, entlang des Arkadien-Gebietes renaturierten Wasserlauf abgeleitet. Der neu angelegte Park entlang des Zipfelbaches dient als ausgedehnte Sickerfläche. Bei Starkregen helfen er und zwei kleine Seen, das Wasser von den Häuser fernzuhalten, so Mager. Die Grün- und Wasserflächen haben noch einen weiteren Effekt: Sie beugen der Aufheizung des Quartiers in den Sommermonaten vor und schaffen so ein mildes Kleinklima. Wir stellen uns mittel- und langfristig auf steigende Durchschnittstemperaturen ein, sagt Projektleiter Mager. Bevor 2007 der erste Bauabschnitt in Angriff genommen werden konnte, musste das Gelände einer früheren Holzfabrik von giftigen Rückständen im Boden befreit werden. Kubikmeterweise wurde belastetes Erdreich ausgetauscht. Glücklicherweise waren die Gebäude selbst unbelastet, sodass wir die Mate - rialien recyceln und damit für Boden - austausch und Straßenunterbau verwenden konnten, sagt der Projekt - leiter. Auch auf den Straßenoberflächen kam wiederverwendetes Material zum Einsatz. Wir haben Pflastersteine ehemaliger Kasernenflächen erwerben können. Wo früher marschiert wurde, spielen heute Kinder, sagt Fuchs mit einem Lächeln. Bei der Materialauswahl wurde auf umweltfreundliche Materialien geachtet. Das reichte vom mineralischen Putz über Wasserlacke und -lasuren im Innen- und Außenbereich bis zu Muschel kalkmauern, die See- und Mitte und rechts: Familie Sukowski schätzt ihr neues Zuhause. Die Wohnung liegt ebenerdig, die Tiefgarage ist mit dem Aufzug bequem erreichbar. Unten: Arkadien Winnenden zeigt, das sich nachhaltiges Bauen auch wirtschaftlich lohnt.

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