Nutzung der Internettechnologie für die Automatisierungstechnik

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Nutzung der Internettechnologie für die Automatisierungstechnik"

Transkript

1 Nutzung der Internettechnologie für die Automatisierungstechnik Patrick Denu, Andreas Diehl, Georg Frey, Oliver Gabel, Lothar Litz, Kaiserslautern Der vorliegende Beitrag beschreibt neue Möglichkeiten der Nutzung des Internets in der Automatisierungstechnik. Sowohl für den Bereich des Engineerings als auch des Fernleitens und Ferninstandhaltens werden mögliche Konzepte vorgestellt und anhand von Beispielen illustriert. Diese Konzepte sollen hersteller- und technologieunabhängig sein und auf einer speziellen Auszeichnungssprache basieren. Internet in Automation In this contribution new ways for the application of internet technologies in automation are described. For the engineering process as well as for remote control and remote maintenance, several concepts are presented and illustrated. To be independent of today s technology and of today s producers they are based on a special mark-up language. 1. Einführung Die rasanten Fortschritte sowohl in der Computer- als auch in der Kommunikationstechnik haben im vergangenen Jahrzehnt das Internet zu einem weltumspannenden Informationsmedium heranwachsen lassen, dessen Möglichkeiten unsere Zukunft nachhaltig beeinflussen werden. Die zur Zeit geführten Diskussionen über E-Commerce lassen erwarten, dass das Internet zu einem bedeutenden Wirtschaftsfaktor im weltweiten Handel und auf dem Dienstleistungssektor aufsteigen wird. Für die Automatisierungstechnik eröffnen sich mit dem Internet völlig neue Formen der Dienstleistung, die insbesondere in den Bereichen des Fernleitens und Fernwartens sowie des dezentralen Engineerings anzusiedeln sind. Man rechnet hier damit, dass schon in den nächsten 2 3 Jahren internetbasierte Techniken einen großen Einfluss haben werden [1]. Um dieser Entwicklung gerecht zu werden, haben bereits viele Hersteller von Automatisierungsgeräten ihre Produkte mit Internetschnittstellen ausgestattet. Als Beispiele seien an dieser Stelle die Prozessleitsysteme PCS 7 der Fa. Siemens AG oder Symphony der Fa. ABB AG genannt. Ein Überblick über weitere aktuelle Produkte anderer Hersteller ist z. B. in [2] zu finden. Die meisten Hersteller verfolgen bei der Umsetzung dieser Schnittstellen jeweils eigene Philosophien, so dass eine Interoperabilität nur innerhalb einer Produktfamilie gewährleistet ist. Die Erforschung der Möglichkeiten und deren Entwicklung ist eindeutig praxisgetrieben und technologieabhängig. Trotz des großen Potentials gibt es bisher nur wenige methodenorientierte Forschungsaktivitäten auf dem Gebiet der gezielten Internetnutzung für die Automatisierungstechnik. Die zukünftigen Dienstleistungsformen der Automatisierungstechnik erfordern Ansätze, die Interoperabilität im Sinne eines geordneten Zusammenwirkens verschiedener Programme, auf unterschiedlichen Rechnersystemen, über große Entfernungen hinweg gewährleisten. Der hierbei im Wesentlichen verfolgte Gesichtspunkt besteht in der Schaffung eines Abstraktionsgrades, welcher die Heterogenität bezüglich der Hardware und der verwendeten Betriebssysteme verbirgt, so dass nur noch das Zusammenwirken der einzelnen Anwendungsprogramme im Vordergrund steht. Speziell für eine Internetnutzung in der Automatisierungstechnik sind daher die Forschungsergebnisse der Informatik im Bereich der verteilten Systeme von Bedeutung. Hierbei stellen Middleware-Konzepte eine wichtige Schlüsseltechnologie für die Interaktion von räumlich verteilten Anwendungsprogrammen in einer heterogenen Netzwerkumgebung dar. Unter Middleware versteht man eine Softwareschicht, die zwischen dem Betriebssystem und den Applikationen liegt. Ihre Aufgabe besteht in der Abstraktion von den komplexen Kommunikationsmechanismen, die in einem Rechnernetz notwendig sind und erleichtert somit die Entwicklung von räumlich verteilten Anwendungen. Durch die Middleware werden zudem Funktionen bereitgestellt, die eine Koordinierung von Abläufen auf verschiedenen Rechnern sowie das Auffinden und Vermitteln von Diensten im Netz ermöglichen. Der Begriff Middleware umfasst eine Vielzahl von unterschiedlichen Architekturen. Zur Zeit werden die sogenannten Object Request Broker (ORB) favorisiert, die auf dem Paradigma der Objektorientierung beruhen. Zu ihren wichtigsten Vertretern zählen CORBA [3] (Common Object Request Broker Association) und die Microsoft-Technologie DCOM (Distributed Component Object Model). So bestechend das Middleware-Konzept auf Basis von ORBs auch sein mag, der praktische Umgang bei der Entwicklung von Programmen gestaltet sich dennoch relativ komplex und erfordert von Seiten des Entwicklers einiges an Erfahrung. Ein weiterer und zudem wesentlicher Nachteil besteht darin, dass eine Interoperabilität zwischen ORBs mit unterschiedlichen Architekturen im Allgemeinen nicht gegeben ist.

2 Eine gewisse Sonderstellung nimmt der defacto-standard OPC (OLE for Process Control) ein, der in der Industrie auf eine wachsende Akzeptanz trifft. Mit OPC wird eine objektorientierte Kommunikationsplattform für räumlich verteilte Automatisierungsgeräte bereitgestellt, die auf den bekannten Microsoft-Technologien OLE (Object Linking and Embedding, jetzt Active X), COM (Component Object Model) und DCOM basiert. Durch die weite Verbreitung von Windows stellt dieser Ansatz in gewisser Weise eine offene Lösung dar. Die Beständigkeit von OPC hängt jedoch in erheblichen Maße davon ab, wie Microsoft die Architektur des Betriebssystems in Zukunft gestalten wird. Im Gegensatz zu den verschiedenen Middleware-Konzepten, die sehr stark technologie- und herstellerabhängig sind, werden in diesem Beitrag Ansätze vorgestellt, die auf der Browsertechnologie unter Verwendung spezieller Auszeichnungssprachen beruhen. Diese Ansätze sind sowohl plattform- als auch herstellerunabhängig und stellen damit tatsächlich offene Lösungen dar. 2. Auszeichnungssprachen Die zur Zeit wohl bekannteste und weit verbreitetste Auszeichnungssprache ist HTML. Es handelt sich hierbei um eine darstellungsorientierte Sprache, mit der HTML-Dokumente plattformunabhängig auf einem Webbrowser dargestellt werden können. Mit Hilfe von sogenannten Tags werden innerhalb eines HTML-Dokumentes Formatierungsanweisungen angegeben, welche den Inhalt hinsichtlich der beabsichtigten Darstellung strukturieren. Beispielweise bedeutet die Anweisung <B>Zeichenfolge</B>, dass Zeichenfolge in Fettdruck (bold) darzustellen ist. HTML ist jedoch nicht in der Lage die Inhalte in Bezug auf ihre Bedeutung zu strukturieren.selbst HTML-Tags wie <TITLE> oder <H1> (Überschrift erster Ordnung) legen nur die Darstellung des entsprechenden Textes fest und sagen nichts über die Inhalte aus. Einen Ausweg aus dieser Situation bietet die Auszeichnungssprache XML (extensible Markup Language) [4, 5, 6]. XML ist eine Metasprache, d. h. eine Sprache zur Definition von Auszeichnungssprachen. Diese Metasprache ermöglicht die Definition neuer deskriptiver Auszeichnungssprachen, mit deren Hilfe Informationsinhalte semantisch strukturiert werden können. D. h. XML wurde im Februar 1998 durch das World Wide Web Consortium (meist kurz W3C genannt) in einer ersten Version verabschiedet und ist mittlerweile mehrfach zur Defintion anwendungsspezifischer Auszeichnungssprachen verwendet worden. Als Beispiele seien die Sprachen MathML (Mathematical Markup Language), CML (Chemical Markup Language), AIML (Astronomical Markup Language) und BSML (Biosequence Markup Language) genannt. Im Rahmen der Entwicklung von technologie- und herstellerunabhängigen Lösungen für die Automatisierungstechnik stellen die Auszeichnungssprachen einen vielversprechenden Ansatz dar. Hauptaugenmerk liegt hierbei auf der Definition neuer deskriptiver Auszeichnungssprachen, die gezielt an die Bedürfnisse der Automatisierungstechnik angepasst sind. Im Folgenden sollen zwei mögliche Einsatzdomänen vorgestellt und anschließend anhand von Beispielen veranschaulicht werden. 3. Einsatzbereiche 3.1 Generische Client-Server-Modelle Die Internettechnologie wird viele Bereiche der Automatisierungstechnik beeinflussen. Dies gilt sowohl für die einzelnen Einsatzdomänen wie auch für die unabhängig von den Einsatzdomänen auftretenden Automatisierungsfunktionen. Bild 1 zeigt eine Matrix mit anwendungsbezogenen Spalten und aufgabenbezogenen Zeilen. Der Einsatz der Internettechnologien erfolgt demnach vorwiegend in zwei Aufgabenbereichen: Dezentrales Engineering sowie Fernleiten und Ferninstandhalten. Die beiden Bereiche werden in den folgenden Abschnitten 3.2 und 3.3 dargestellt. Abschnitte 4 und 5 zeigen die neuen Möglichkeiten am Beispiel. Sowohl beim dezentralen Engineering als auch beim Fernleiten und Ferninstandhalten wird eine Client-Server- Struktur [7] zugrunde gelegt. Aus Sicht der Informationsverarbeitung besteht der wesentliche Unterschied der beiden Bereiche in der Aufteilung der Aufgaben Datenhaltung und Datenverarbeitung zwischen den dezentralen und der zentralen Komponente. Dies führt zu einer unterschiedlichen Client-Server Zuordnung. Beim dezentralen Engineering (Bild 2) werden die relevanten Daten auf den Clientrechnern gehalten. Diese sind direkt den Automatisierungsgeräten zugeordnet oder z.b. im Falle eines IPC mit diesen identisch. Eine für das Engineering notwendige umfangreiche Datenverarbeitung (Abarbeitung von Algorithmen) findet auf dem Server statt, den ein Anbieter spezieller Engineeringdienste zentral vorhält. Fertigung Automatisierungs- Anwendung Prozess Gebäude Produkt Automobilbau Kraftwerke Chemie Wohngebäude Supermärkte Haushaltsgeräte Fahrstühle Aufgabe Entwurf 4 Analyse 4 Simulation 4 Dokumentation 4 Inbetriebnahme Betrieb 5 Diagnose 5 Wartung 5 Reparatur 5 Optimierung Dezentrales Engineering Fernleiten und Ferninstandhaltung Bild 1: Anwendungsdomänen und Aufgaben mit Einordnung der Beispiele aus den Abschnitten 4 und 5. atp 42 (2000) Heft 10

3 Engineering-Arbeitsplatz Engineering-Arbeitsplatz Engineering-Arbeitsplatz (Client) dezentrale Datenhaltung Dienstanforderung WWW Dienstlieferung Dienste-Abbieter (Server) zentrale Datenverarbeitung Init <place id= p1 > <name>init</name> </place> <transition id= t1 > <name>start</name> </transition> Bild 2: Generisches Modell der Kommunikationsstruktur beim dezentralen Engineering. Start <arc id= a1 source= p1 target= t1 > </arc> Im Gegensatz dazu stellen beim Fernleiten und Ferninstandhalten die den technischen Prozessen zugeordneten dezentralen Automatisierungsgeräte (Bild 3) die Server dar. Sie generieren sämtliche Daten, die zur Automatisierung und zur Instandhaltung notwendig sind. Eine zentrale Instanz kann diese für Zwecke der Ferninstandhaltung und des Fernleitens anfordern. Dies bedeutet prozessnahe Datenhaltung auf den Servern und prozessferne Datenauswertung auf dem Client. 3.2 Dezentrales Engineering Viele moderne Engineeringmethoden, wie beispielsweise Steuerungsverifikation oder modellbasierter Reglerentwurf, werden in der Praxis heute kaum eingesetzt. Als Gründe hierfür lassen sich einerseits die fehlende Akzeptanz beim Anwender (zum Teil aufgrund von fehlendem Know-how) andererseits aber auch gravierende praktische Probleme der Umsetzung angeben. Das Akzeptanzproblem lässt sich nur durch Erfolge in der Anwendung lösen. Gerade hierzu ist es aber erforderlich, den Einstieg durch die Beseitigung der praktischen Probleme zu erleichtern. Diese Probleme sind im Einzelnen: Engineeringsoftware, die moderne Methoden unterstützt, ist im Allgemeinen auf spezielle Dienste optimiert (beispielsweise die Analyse einer Steuerung eines bestimmten Typs). Daraus ergibt sich die Notwendigkeit, mehrere Programme zur Lösung einer Aufgabe einzusetzen. Die proprietären Dateiformate der einzelnen Werkzeuge führen dabei zu einem erheblichen Aufwand bei der jeweiligen (fehleranfälligen) Datenkonvertierung. Ein hoher finanzieller Aufwand beim Erwerb der Softwarelizenzen steht einem noch ungewissen Nutzen entgegen. Die Installation und der Betrieb komplexer Software auf dem eigenen Rechner verbrauchen Ressourcen (Plattenplatz, Prozessorzeit). (Server) dezentrale Datenhaltung Datenanforderung WWW Datenlieferung Fernleit- und Fernwartungssystem (Client) zentrale Datenverarbeitung Bild 3: Generisches Modell der Kommunikationsstruktur bei Fernleiten und Ferninstandhalten. Bild 4: Auszug aus einer Petrinetz-Beschreibung in PNML. Die Installation, die Pflege und das regelmäßige Update der gekauften Software bedingen einen zusätzlichen administrativen und finanziellen Aufwand. Die Lösung dieser Probleme scheint möglich, wenn nicht Engineering-Software sondern Engineering-Dienste bezogen werden. Durch den hohen Grad der Standardisierung, Stichworte IEC bzw. IEC , und die gestiegenen Anforderungen an das Engineering kann die Steuerungstechnik hier eine Vorreiterrolle annehmen. Im Bereich des formalen Steuerungsentwurfs mit Petrinetzen laufen bereits Bestrebungen, durch die Standardisierung einer Petri Net Markup Language (PNML) einen Austausch von Daten zwischen verschiedenen Werkzeugen zu erlauben [8, 9]. Ein Minimalbeispiel für die PNML zeigt Bild Fernleiten und Ferninstandhalten Die rasanten Fortschritte in der Informationstechnologie haben die Automatisierungstechnik in den beiden letzten Jahrzehnten nachhaltig verändert. Die Einführung der digitalen Kommunikation führte zunächst zu einer lokalen Vernetzung der einzelnen Automatisierungskomponenten untereinander und ermöglichte somit einen lokalen Informationsaustausch. Die Anbindung dieser lokalen Automatisierungseinheiten an das Internet stellt den gegenwärtigen Stand der Entwicklung dar und eröffnet der Automatisierungstechnik völlig neue Möglichkeiten. Im Zuge einer fortschreitenden Rationalisierung werden insbesondere Dienstleistungsformen wie das Fernleiten und das Ferninstandhalten in den Mittelpunkt des Interesses rücken. Unter dem Begriff des Fernleitens werden in diesem Zusammenhang sämtliche Funktionen zusammengefasst, die den Bereichen Fernbeobachten und Fernbedienen zugeordnet werden können. Neben Prozessvisualisierung beinhaltet dies Funktionen wie beispielsweise Automatik/Hand- Umschaltungen von Reglern, Sollwertvorgabe sowie die Vorgabe von Stellgrößen, Alarmgrenzen usw. Der Begriff Ferninstandhaltung wird dagegen als Oberbegriff für die drei Funktionen Ferndiagnose, Fernwartung und Fernreparatur verwendet. Während Ferndiagnose die Erfassung des Ist- Zustandes des Prozesses, der Anlage sowie der gesamten Technik inklusive des verwendeten Automatisierungssystems beinhaltet, umfasst Fernwartung Aufgaben und Funktionen zur Erhaltung des Soll-Zustandes. Typische Fernwartungsaufgaben sind sämtliche Systempflegefunktionen wie

4 <Alarm> <Time>08:33</Time> <Msg> Temperatur TIC 4711 überschreitet Schwellwert 17 C </Msg> </Alarm> Bild 5: Einsatz von AConML bei Alarmmeldungen auf unterschiedlichen Plattformen. Auslesen lokaler Daten und Datensicherungsfunktionen (Backups). Unter Fernreparatur sind Aufgaben und Funktionen zur Wiederherstellung des Soll-Zustandes zu verstehen. Neben dem Einspielen neuer bzw. fehlerbereinigter Software-Releases (Updating) für bestimmte Sub-Systeme, wie z. B. Kommunikationssysteme, Regler usw. beinhaltet dies die Bereitstellung geeigneter Routinen für den Neuanlauf der Anlage bei Systemabstürzen (Reset-Funktionen) sowie die Bereitstellung von Algorithmen für den Notbetrieb der Anlage bei Teilausfällen der Hardware bis zu deren Reparatur vor Ort. Im Rahmen der oben beschriebenen charakteristischen Eigenschaften und Funktionen wird eine deskriptive Auszeichnungssprache benötigt, die es erlaubt alle relevanten Aspekte für das internetbasierte Fernleiten bzw. Ferninstandhalten zu beschreiben. Eine Auszeichnungssprache mit der Bezeichnung AConML (Automatic Control Markup Language) befindet sich derzeit in der Planungsphase und soll in Zusammenarbeit mehrerer Institute auf Basis von XML entwickelt werden. Wesentlicher Gesichtpunkt ist hierbei der Informationsaustausch zwischen den Automatisierungskomponenten auf der einen Seite sowie Fernleit- und Ferninstandhaltungssystemen auf der anderen Seite. Der Austausch erfolgt mittels semantisch strukturierter Nachrichten, so dass die einzelnen Anwendungsprogramme in der Lage sind, die jeweiligen Inhalte hinsichtlich ihrer Bedeutung zu interpretieren und in entsprechender Weise zu verarbeiten. In Bild 5 wird dieses Konzept anhand eines einfachen Beispiels konkretisiert: Eine SPS sendet über den embedded Webserver eine AConML-Alarmmeldung über das Internet. Unterschiedliche Clients (Web-fähiges Handy bzw. PC) empfangen die Nachricht und erkennen anhand des Tags, dass es sich um einen Alarm handelt. Entsprechend ihren Möglichkeiten stellen sie den Alarm dar bzw. leiten Maßnahmen in die Wege. 4. Dezentrales Engineering am Beispiel einer Steuerung Der Einsatz internetbasierter Methoden kann die in Abschnitt 3.2 angesprochenen Probleme beim Engineering beseitigen helfen, wie das folgende Szenario zeigt: Eine neue Steuerung, z. B. für einen Fahrstuhl, soll implementiert werden. Der Entwickler beschließt, abweichend von der bisherigen Praxis, eine formale Entwurfsmethode auf der Basis von Petrinetzen auszuprobieren. Hierzu startet er seinen Web-Browser und besucht ein Engineering-Internetportal. Dort findet er einen Editor (Java- Applet), der ihm die Eingabe und die Simulation seines Steuerungsalgorithmus erlaubt. Die eingegebenen Daten kann er auf seinem lokalen Rechner oder auf dem Engineeringserver speichern und bei späteren Sitzungen zur Weiterbearbeitung laden. Die zentrale Speicherung bietet ihm dabei den Vorteil, dass die spätere Sitzung von einem anderen Arbeitsplatz aus gestartet werden kann. Nach erfolgreicher Eingabe des Algorithmus wechselt der Entwickler auf die Steuerungsanalyse-Seite des Engineeringportals, dort werden ihm mehrere Analysemethoden angeboten. Diese Methoden nutzen über Java-Applikation weitere Programme, die auf dem Server installiert sind (beispielsweise Matlab oder Mathematica). Die Analyseergebnisse werden dem Entwickler im Browser durch automatisch generierte HTML-Seiten angezeigt. Links auf diesen Seiten führen ihn zu weitergehenden Erklärungen. Nachdem der Algorithmus über mehrere Iterationen der Schritte Editieren und Analyse seine endgültige Form erreicht hat, stellt sich das Problem der Implementierung auf dem Zielsystem. Hierzu ruft der Entwickler die Implementierungsseite des Servers auf, die ihm in einem Formular die Angabe seiner Eingabedatei sowie verschiedener Optionen zur Code-Generierung anbietet. Das Ergebnis der Code-Generierung erhält er per in einem standardisierten Dateiaustauschformat. Im oben beschriebenen Szenario werden nur offene Standards als Basistechnologien eingesetzt. Diese Technologien haben sich bereits in verschiedenen Anwendungen bewährt. Deren nahtlose Integration und die Ausrichtung auf den Bereich des Engineerings sind Gegenstand aktueller Entwicklungsarbeiten. Die folgende Liste gibt jeweils ein Beispiel beziehungsweise eine Quelle für weitere Informationen zu den eingesetzten Technologien: Serverseitige Verarbeitung von Daten durch eine Verbindung zu weiteren serverseitig installierten Programmen: Unter [10] kann man durch eine Verknüpfung mit Mathematica Integrale symbolisch berechnen. Anspruchsvolle clientseitige Datenverarbeitung durch Java-Applets: Ein Petrinetz Editor und Simulator wird unter [11] zur Verfügung gestellt. Ablegen von Dateien auf dem Web-Server zur späteren Weiterbearbeitung: Diese (i. d. R. (in der Regel durch ein atp 42 (2000) Heft 10

5 Passwort gesicherte) Funktion wird in letzter Zeit für die Beitragseinreichung bei größeren Konferenzen genutzt, beispielsweise bei [12]. einer PC-basierten Plattform sind auf Grund der leistungsfähigeren Hardware anspruchsvollere Darstellungsformen denkbar. 5. Fernleiten und Ferninstandhaltung am Beispiel einer Supermarktautomation Dieses Beispiel ist dem Bereich der Gebäudeautomation zuzuordnen und beschreibt ein weiteres Anwendungsszenario für die Nutzung von Internettechnologien in der Automatisierungstechnik. In Großmärkten und Supermärkten (Discounter und Großmärkte der bekannten Marken) werden zur Automatisierung der Kälte-, Klima- und Heizungsanlagen, Kassenanlagen, Beleuchtung sowie zur Zugangskontrolle moderne dezentrale, busbasierte Automatisierungskomponenten spezieller Anbieter eingesetzt. Die zumeist Mikrocontrollerbasierten Einzelkomponenten verfügen über eine Reihe von Selbstüberwachungs- und Diagnosefunktionen. Da die einzelnen Komponenten zur Zeit meist noch nicht über eigene Internetschnittstellen verfügen, ist eine Anbindung der gesamten Automatisierungseinheit über einen zusätzlichen embedded Webserver denkbar. Dieser erfüllt zum einen die Aufgabe eines Datensammlers bzw. Datenfilters, der über alle relevanten Daten der unterlagerten Automatisierungskomponenten verfügt. Zum andern dient er als übergeordnetes Internetportal, welches einem Fernleit- und Fernwartungssystem den Zugriff auf die einzelnen Automatisierungsgeräte ermöglicht. Die Funktionalität des Webservers umfasst im Wesentlichen die Bereitstellung der wichtigen Prozessparameter (Temperaturen, Drücke usw.), Parametrierungsfunktionen (Sollwertvorgabe, Reglerparameter usw.), Diagnosefunktionen bezüglich der Feldkomponenten (Sensorik und Aktorik wie beispielsweise Druck- und Temperatursensoren, Ventile, Kompressoren, Lüfter usw.), Diagnosefunktionen bezüglich des Automatisierungssystems (Einzelkomponenten, Kommunikationssysteme usw.), Zugangsebenen, die je nach Autorisierung weitergehende Funktionalität, wie beispielsweise Parametrierung eines Einzelreglers, erlauben. Der Informationsaustausch zwischen dem Webserver sowie dem Fernleit- und Fernwartungssystem erfolgt durch Versendung von AConML-Nachrichten unter Nutzung von standardisierten Internetprotokollen (HTTP, SMTP, ). Die Technologieunabhängigkeit der Auszeichnungssprache AConML hat den wesentlichen Vorteil, dass auf verschiedenen Plattformen die Informationen entsprechend den Möglichkeiten der jeweiligen Plattform verarbeitet werden können.diese umfassen hierbei nicht nur PC-Systeme verschiedener Hersteller und Betriebssysteme, sondern auch neue Plattformen wie Handys, elektronische Organizer usw. Beispielsweise könnte die Darstellung einer Alarmmeldung auf dem Monochrom-Display eines Handys aus der Angabe über Art, Zeitpunkt und eventueller Ursache bestehen. Auf 6. Zusammenfassung Im vorliegenden Beitrag wurden neue Möglichkeiten der Nutzung des Internets in der Automatisierungstechnik vorgestellt. Es zeigt sich, dass auf Auszeichnungssprachen basierende Konzepte einen vielversprechenden Ansatz sowohl im Bereich des Engineerings als auch des Fernleitens und Ferninstandhaltens darstellen. Die wesentlichen Vorteile dieser Konzepte sind ihre Hersteller- und Technologieunabhängigkeit. Anhand eines Szenarios wurde der Einsatz der Petri Net Markup Language (PNML) beim dezentralen Engineering einer Steuerung illustriert. Ein zweites Beispiel zeigte die Einsatzmöglichkeiten der Automatic Control Markup Language (AConML) beim Fernleiten und Ferninstandhalten eines Supermarktautomatisierungssystems. Beide Sprachen befinden sich derzeit in der Definitionsphase, in die bei AConML auch das DIN involviert ist. Das wachsende Interesse an Internet-basierten Lösungen lässt in beiden Fällen auf eine intensive Beteiligung von Experten an der Standardisierungsarbeit und einen baldigen Abschluss hoffen. Literatur [1] Arbeitskreis Systemaspekte des ZVEI: Die Prozessleittechnik im Spannungsfeld neuer Standards und Technologien. atp Automatisierungstechnische Praxis 41 (1999) 1, S [2] IEE Automatisierung und Datentechnik 44 (1999) 11, Sonderausgabe SPS/IPC/Drives 99. [3] The OMG s CORBA Website: [4] Bosak, J., Bray, T.: Mehr Tempo auf der Datenautobahn: Neue Web- Sprache XML. Spektrum der Wissenschaft (1999) 7, S [5] W3C s XML home page: [6] Behme, H., Mintert, S.: XML in der Praxis. Addison-Wesley, München, [7] Björnsson B.: Bussysteme in der Automatisierungstechnik. In Zacher, S. (Hrsg) Automatisierungstechnik kompakt. Vieweg-Verlag Braunschweig, [8] Website of the Meeting on XML/SGML based Interchange Formats for Petri Nets, (held during the 21 st International Conference on Application and Theory of Petri Nets Aarhus, Denmark, June 26 30, 2000): [9] Frey, G., Litz, L.: XML Based Interchange Format for Petri Nets A Control Engineers Point of View. Meeting on XML/SGML based Interchange Formats for Petri Nets, International Conference on Application and Theory of Petri Nets, Aarhus, Denmark, June 26-30,2000. [10] The Integrator: [11] Esser, R.: Petri Net Browser (Java-Editor und Simulator) [12] Abstract Management System der Community of Science:

Client/Server-Systeme

Client/Server-Systeme Fachbereich Informatik Projektgruppe KOSI Kooperative Spiele im Internet Client/Server-Systeme Vortragender Jan-Ole Janssen 26. November 2000 Übersicht Teil 1 Das Client/Server-Konzept Teil 2 Client/Server-Architekturen

Mehr

Einführung in die OPC-Technik

Einführung in die OPC-Technik Einführung in die OPC-Technik Was ist OPC? OPC, als Standartschnittstelle der Zukunft, steht für OLE for Process Control,und basiert auf dem Komponentenmodel der Firma Microsoft,dem Hersteller des Betriebssystems

Mehr

Datenbank-basierte Webserver

Datenbank-basierte Webserver Datenbank-basierte Webserver Datenbank-Funktion steht im Vordergrund Web-Schnittstelle für Eingabe, Wartung oder Ausgabe von Daten Datenbank läuft im Hintergrund und liefert Daten für bestimmte Seiten

Mehr

Java und XML 2. Java und XML

Java und XML 2. Java und XML Technische Universität Ilmenau Fakultät für Informatik und Automatisierung Institut für Praktische Informatik und Medieninformatik Fachgebiet Telematik Java und XML Hauptseminar Telematik WS 2002/2003

Mehr

Remote-Administration von eingebetteten Systemen mit einem Java-basierten Add-On-Modell

Remote-Administration von eingebetteten Systemen mit einem Java-basierten Add-On-Modell Remote-Administration von eingebetteten Systemen mit einem Java-basierten Add-On-Modell F. Burchert, C. Hochberger, U. Kleinau, D. Tavangarian Universität Rostock Fachbereich Informatik Institut für Technische

Mehr

Ethernet basierendes I/O System

Ethernet basierendes I/O System Wachendorff Prozesstechnik GmbH & Co. KG Industriestraße 7 D-65366 Geisenheim Tel.: +49 (0) 67 22 / 99 65-20 Fax: +49 (0) 67 22 / 99 65-78 www.wachendorff-prozesstechnik.de Ethernet basierendes I/O System

Mehr

Webbasierte Automation auf Basis universeller Browsertechnik

Webbasierte Automation auf Basis universeller Browsertechnik Webbasierte Automation auf Basis universeller Browsertechnik Mit dem Browser surft der Anwender durch das World Wide Web, ruft neue Webseiten auf, klickt von Inhalt zu Inhalt und führt Anwendungen aus.

Mehr

Netzwerk Technologien in LabVIEW

Netzwerk Technologien in LabVIEW Netzwerk Technologien in LabVIEW von Dirk Wieprecht NI Germany Hier sind wir: Agenda Agenda Bedeutung des Ethernet für die Messtechnik Ethernet-basierende Technologien in LabVIEW Low Level- TCP/IP Objekt

Mehr

jet IDS HIGH-LEIT OPC-GATEWAY zur Anbindung von Automatisierungssystemen Ein offenes, skalierbares SCADA System für alle Infrastrukturanwendungen

jet IDS HIGH-LEIT OPC-GATEWAY zur Anbindung von Automatisierungssystemen Ein offenes, skalierbares SCADA System für alle Infrastrukturanwendungen jet IDS GmbH Nobelstraße 18 D-76275 Ettlingen Postfach 10 05 06 D-76259 Ettlingen Tel. +49 7243 218-0 Fax +49 7243 218-100 Email: info@ids.de Internet: www.ids.de IDS HIGH-LEIT Ein offenes, skalierbares

Mehr

Java Applet Alternativen

Java Applet Alternativen White Paper Java Applet Alternativen Version 1.0, 21.01.2014 Tobias Kellner tobias.kellner@egiz.gv.at Zusammenfassung: Aufgrund diverser Meldungen über Sicherheitslücken in Java haben in letzter Zeit Browser-Hersteller

Mehr

Anwendungen des Matlab-Webservers als Simulationstool für virtuelle Laborumgebungen

Anwendungen des Matlab-Webservers als Simulationstool für virtuelle Laborumgebungen Anwendungen des Matlab-Webservers als Simulationstool für virtuelle Laborumgebungen Michael E. Auer / Andreas Pester Carinthia Tech Institute, University of Applied Sciences Richard-Wagner-Strasse 19,

Mehr

Inhalt. 1 Übersicht. 2 Anwendungsbeispiele. 3 Einsatzgebiete. 4 Systemanforderungen. 5 Lizenzierung. 6 Installation.

Inhalt. 1 Übersicht. 2 Anwendungsbeispiele. 3 Einsatzgebiete. 4 Systemanforderungen. 5 Lizenzierung. 6 Installation. Inhalt 1 Übersicht 2 Anwendungsbeispiele 3 Einsatzgebiete 4 Systemanforderungen 5 Lizenzierung 6 Installation 7 Key Features 8 Funktionsübersicht (Auszug) 1 Übersicht MIK.bis.webedition ist die Umsetzung

Mehr

Smart Engineering. Perfection in Automation www.br-automation.com

Smart Engineering. Perfection in Automation www.br-automation.com Smart Engineering Perfection in Automation www.br-automation.com Smart Engineering Smart Engineering mit Automation Studio Mit der Einführung von Automation Studio im Jahr 1997 hat B&R einen weltweit beachteten

Mehr

Remote Communications

Remote Communications HELP.BCFESDEI Release 4.6C SAP AG Copyright Copyright 2001 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. Weitergabe und Vervielfältigung dieser Publikation oder von Teilen daraus sind, zu welchem Zweck und in welcher

Mehr

Guten Tag! CampusSource. Die CSE Integration Platform. CampusSource Engine. Christof Pohl Softwareentwicklung Medienzentrum Universität Dortmund

Guten Tag! CampusSource. Die CSE Integration Platform. CampusSource Engine. Christof Pohl Softwareentwicklung Medienzentrum Universität Dortmund Engine Die CSE Integration Platform Guten Tag! Christof Pohl Softwareentwicklung Medienzentrum Universität Dortmund Integriertes Informationsmanagement mit der Engine - A2A vs. EBI Folie 2 Integration

Mehr

Einsatz von Scalable Vector Graphics (SVG) zur Modellrepräsentation und -manipulation in Web-Anwendungen mit J2EE

Einsatz von Scalable Vector Graphics (SVG) zur Modellrepräsentation und -manipulation in Web-Anwendungen mit J2EE Einsatz von Scalable Vector Graphics (SVG) zur Modellrepräsentation und -manipulation in Web-Anwendungen mit J2EE www.arsnova.de ARS NOVA Technical Workshop, 24. Juni 2004 1 Agenda Motivation und Zielsetzung

Mehr

Scheinaufgabe im Fach Web Engineering

Scheinaufgabe im Fach Web Engineering Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg Fakultät für Informatik Institut für Verteilte Systeme Scheinaufgabe im Fach Web Engineering Thomas Thüm 07. August 2006 Matrikel: 171046 Lehrveranstaltung: Web

Mehr

Model Driven Architecture (MDA)

Model Driven Architecture (MDA) Model Driven Architecture (MDA) Vortrag im Fach Software Engineering II BA Mannheim / Fachrichtung Angewandte Informatik Torsten Hopp Gliederung Einleitung Motivation Grundzüge der MDA Ziele & Potenziale

Mehr

Collaborative Virtual Environments

Collaborative Virtual Environments Collaborative Virtual Environments Stefan Lücking Projektgruppe Kreativität und Technik AG Domik WS 02/03 09.01.2003 1/35 Was sind CVE? Versuch einer Definition : Ein CVE ist ein Programm, das eine virtuelle

Mehr

Glossar. SVG-Grafiken in Bitmap-Grafikformate. Anweisung Eine Anweisung ist eine Folge aus Schlüsselwörtern, Variablen, Objekten,

Glossar. SVG-Grafiken in Bitmap-Grafikformate. Anweisung Eine Anweisung ist eine Folge aus Schlüsselwörtern, Variablen, Objekten, Glossar Anweisung Eine Anweisung ist eine Folge aus Schlüsselwörtern, Variablen, Objekten, Methoden und/oder Eigenschaften, die eine bestimmte Berechnung ausführt, eine Eigenschaft ändert oder eine Methode

Mehr

HOB Remote Desktop VPN

HOB Remote Desktop VPN HOB GmbH & Co. KG Schwadermühlstr. 3 90556 Cadolzburg Tel: 09103 / 715-0 Fax: 09103 / 715-271 E-Mail: support@hob.de Internet: www.hob.de HOB Remote Desktop VPN Sicherer Zugang mobiler Anwender und Geschäftspartner

Mehr

0. Inhaltsverzeichnis

0. Inhaltsverzeichnis 0. Inhaltsverzeichnis 0. Inhaltsverzeichnis...1 1. Kurze Einführung WebService Architektur...2 1.1 Synchrones Modell:...2 1.2 Asynchrones Modell:...2 1.3 Vorteile:...3 1.4 Voraussetzungen...3 2. Testseite

Mehr

SOAP Integrationstechnologie für verteilte Middlewarearchitekturen?

SOAP Integrationstechnologie für verteilte Middlewarearchitekturen? SOAP Integrationstechnologie für verteilte Middlewarearchitekturen? Großer Beleg Christian Wurbs Zwischenbericht http://www.inf.tu-dresden.de/~cw6 cw6@inf.tu-dresden.de Überblick 2 Aufgabenstellung CORBA

Mehr

eclipse - Entwicklungsumgebung und mehr ETIS SS05

eclipse - Entwicklungsumgebung und mehr ETIS SS05 eclipse - Entwicklungsumgebung und mehr ETIS SS05 Gliederung Motivation Geschichte Architektur Platform Runtime Eclipse Platform Java Development Tools (JDE) Plugin Development Environment (PDE) Zusammenfassung

Mehr

Architekturen. DB-Anwendungen: Aufgaben. Aufteilung der Funktionen. ƒ Datenbankanwendungen

Architekturen. DB-Anwendungen: Aufgaben. Aufteilung der Funktionen. ƒ Datenbankanwendungen Architekturen ƒ Datenbankanwendungen Aufgaben und Komponenten Aufteilung ƒ Architektur Web-basierter Anwendungen HTTP-basierte Architekturen Applet-basierte Architekturen Vorlesung Internet-Datenbanken

Mehr

OPC UA und die SPS als OPC-Server

OPC UA und die SPS als OPC-Server OPC UA und die SPS als OPC-Server Public 01.10.2010 We software We software Automation. Automation. Agenda Firmenportrait Kurz-Einführung zu OPC Kurz-Einführung zu OPC UA (Unified Architecture) OPC UA

Mehr

Tier-Konzepte. Vertiefungsarbeit von Karin Schäuble

Tier-Konzepte. Vertiefungsarbeit von Karin Schäuble Vertiefungsarbeit von Karin Schäuble Gliederung 1. Einführung 3. Rahmenbedingungen in der heutigen Marktwirtschaft 3.1 Situation für Unternehmen 3.2 Situation für Applikationsentwickler 4. Lösungskonzepte

Mehr

@inproceedings{w2005kml, author = {Thomas Weise}, title = {Entwicklung eines WYSIWYG Editors f{\"{u}}r das Erstellen von Lehrmaterial im XML Format},

@inproceedings{w2005kml, author = {Thomas Weise}, title = {Entwicklung eines WYSIWYG Editors f{\{u}}r das Erstellen von Lehrmaterial im XML Format}, @inproceedings{w2005kml, author = {Thomas Weise}, title = {Entwicklung eines WYSIWYG Editors f{\"{u}}r das Erstellen von Lehrmaterial im XML Format}, booktitle = {Proceedings of Informatiktage 2005}, series

Mehr

Axel Haller, Symposium 25-26 März 2010 Engineering Workflow: Potential und Praxis bei der Integration von Verfahrenstechnik und Automation

Axel Haller, Symposium 25-26 März 2010 Engineering Workflow: Potential und Praxis bei der Integration von Verfahrenstechnik und Automation Axel Haller, Symposium 25-26 März 2010 Engineering Workflow: Potential und Praxis bei der Integration von Verfahrenstechnik und Automation March 25, 2010 Slide 1 Agenda Die Problematik Das Lösungsmittel

Mehr

Anforderungen und "state-of-the-art" bei embedded Web-Lösungen für Automatisierungsgeräte. André Hösel

Anforderungen und state-of-the-art bei embedded Web-Lösungen für Automatisierungsgeräte. André Hösel Anforderungen und "state-of-the-art" bei embedded Web-Lösungen für Automatisierungsgeräte André Hösel Gliederung I. Motivation II. embedded Webserver III. Möglichkeiten der Prozesskopplung IV. Beispiel

Mehr

Softwareschnittstellen

Softwareschnittstellen P4.1. Gliederung Rechnerpraktikum zu Kapitel 4 Softwareschnittstellen Einleitung, Component Object Model (COM) Zugriff auf Microsoft Excel Zugriff auf MATLAB Zugriff auf CATIA Folie 1 P4.2. Einleitung

Mehr

Herzlich willkommen im Modul Informatik Grundlagen

Herzlich willkommen im Modul Informatik Grundlagen Herbstsemester 2010/2011 Herzlich willkommen im Modul Informatik Grundlagen Wirtschaftsingenieurwesen: 1. Semester Dozent: Martin Hüsler Fachhochschule Nordwestschweiz FHNW / Martin Hüsler 1 Ablauf: 1.

Mehr

Einsatz von Applikationsservern. Untersucht am Beispiel des Sybase Enterprise Application Server

Einsatz von Applikationsservern. Untersucht am Beispiel des Sybase Enterprise Application Server Einsatz von Applikationsservern Untersucht am Beispiel des Sybase Enterprise Application Server Architektur von Datenbanksystemen Client / Server Modell (2 Schichten Modell) Benutzerschnittstelle Präsentationslogik

Mehr

Schulungsunterlagen CoDeSys V3 OPC Server

Schulungsunterlagen CoDeSys V3 OPC Server Impressum Copyright epis Automation GmbH & Co. KG 2013. Alle Rechte, auch der Übersetzung vorbehalten. Das Kopieren oder Reproduzieren, ganz oder auch nur auszugsweise, in irgendeiner Form (Druck, Fotokopie,

Mehr

TeleBuilder for Process Data

TeleBuilder for Process Data TeleBuilder for Process Data Komponenten für die Lean Web Automation - Benutzeranleitung Version: 1.0 / 15.11.005 Autoren: Dipl.-Ing. S. Karasik Prof. Dr.-Ing. R. Langmann 1. Allgemeine Information Der

Mehr

MO 27. Aug. 2007, 17:00 UHR JAVA FRAMEWORKS TIPPS VON PROFI-GÄRTNERN GEGEN WILDWUCHS

MO 27. Aug. 2007, 17:00 UHR JAVA FRAMEWORKS TIPPS VON PROFI-GÄRTNERN GEGEN WILDWUCHS 072 MO 27. Aug. 2007, 17:00 UHR JAVA FRAMEWORKS TIPPS VON PROFI-GÄRTNERN GEGEN WILDWUCHS Die Flut von Open Source Frameworks ist vergleichbar mit dem Markt von kommerziellen Produkten Es gibt eine Vielzahl

Mehr

atvise webmi atvise webmi Kurzeinführung Die weltweit erste professionelle 100% native Web-Visualisierung Kurzeinführung

atvise webmi atvise webmi Kurzeinführung Die weltweit erste professionelle 100% native Web-Visualisierung Kurzeinführung atvise webmi Die weltweit erste professionelle 100% native Web-Visualisierung 08.04.2009 Tel: 0043-2682-75799-0 Page 1 / 6 Inhalt: 1. Einleitung... 3 1.1. Professionelle Visualisierung von jedem Gerät

Mehr

Zugriff auf die Installation mit dem digitalstrom- Konfigurator mit PC und Mac

Zugriff auf die Installation mit dem digitalstrom- Konfigurator mit PC und Mac Zugriff auf die Installation mit dem digitalstrom- Konfigurator mit PC und Mac Zusatz zum digitalstrom Handbuch VIJ, aizo ag, 15. Februar 2012 Version 2.0 Seite 1/10 Zugriff auf die Installation mit dem

Mehr

09.06.2003 André Maurer andre@maurer.name www.andre.maurer.name Wirtschaftsinformatik FH 3.5 Fachhochschule Solothurn, Olten

09.06.2003 André Maurer andre@maurer.name www.andre.maurer.name Wirtschaftsinformatik FH 3.5 Fachhochschule Solothurn, Olten Aktuelle Themen der Wirtschaftsinformatik Zusammenfassung 09.06.2003 André Maurer andre@maurer.name www.andre.maurer.name Wirtschaftsinformatik FH 3.5 Fachhochschule Solothurn, Olten 1 Serverseitige Webprogrammierung

Mehr

SAP NetWeaver Gateway. Connectivity@SNAP 2013

SAP NetWeaver Gateway. Connectivity@SNAP 2013 SAP NetWeaver Gateway Connectivity@SNAP 2013 Neue Wege im Unternehmen Neue Geräte und Usererfahrungen Technische Innovationen in Unternehmen Wachsende Gemeinschaft an Entwicklern Ausdehnung der Geschäftsdaten

Mehr

Datenfernzugriff auf Schienenfahrzeuge mit dem Ferndiagnosesystem RDS. OSGi-Technologie Forum / EuroCargo 2004 Thomas Burri / PPC

Datenfernzugriff auf Schienenfahrzeuge mit dem Ferndiagnosesystem RDS. OSGi-Technologie Forum / EuroCargo 2004 Thomas Burri / PPC Datenfernzugriff auf Schienenfahrzeuge mit dem Ferndiagnosesystem RDS OSGi-Technologie Forum / EuroCargo 2004 Thomas Burri / PPC Inhalt! Bombardier Transportation! Datenfernzugriff mit RDS (Remote Diagnostic

Mehr

Konfiguration von Clients zur Kommunikation mit einem SUS-Server

Konfiguration von Clients zur Kommunikation mit einem SUS-Server Konfiguration von Clients zur Kommunikation mit einem SUS-Server Allgemeine Informationen Damit sich der Autoupdate-Client die Updates vom lokalen SUS-Server abholt, muss in seiner Registry die korrekten

Mehr

Vom HMI zum WebSCADA Portal

Vom HMI zum WebSCADA Portal Vom HMI zum WebSCADA Portal Teil 1. Skalierbare webbasierende Visualisierungsplattform: Das Bedienpanel als Basis Marcel Bühner Schlagworte wie Industrie 4.0, IoT (Internet of Things), Automation in the

Mehr

Software, Services & Success

Software, Services & Success Unser Team sucht für den Standort Stuttgart einen Diplomand Softwareentwicklung (m/w) Thema: Regelbasierte Messdatenauswertung Im Verlauf der Entwicklung und der Integration von neuen Automotive-Steuergeräten

Mehr

Ursprung des Internets und WWW

Ursprung des Internets und WWW Ursprung des Internets und WWW Ende der 60er Jahre des letzten Jahrtausends wurde in den USA die Agentur DARPA (Defense Advanced Research Projects Agency) gegründet, mit dem Ziel den Wissens und Informationsaustausch

Mehr

Webservices. 1 Einführung 2 Verwendete Standards 3 Web Services mit Java 4 Zusammenfassung. Hauptseminar Internet Dienste

Webservices. 1 Einführung 2 Verwendete Standards 3 Web Services mit Java 4 Zusammenfassung. Hauptseminar Internet Dienste Hauptseminar Internet Dienste Sommersemester 2004 Boto Bako Webservices 1 Einführung 2 Verwendete Standards 3 Web Services mit Java 4 Zusammenfassung Was sind Web Services? Web Services sind angebotene

Mehr

Workflow, Business Process Management, 4.Teil

Workflow, Business Process Management, 4.Teil Workflow, Business Process Management, 4.Teil 24. Januar 2004 Der vorliegende Text darf für Zwecke der Vorlesung Workflow, Business Process Management des Autors vervielfältigt werden. Eine weitere Nutzung

Mehr

1. Java Grundbegriffe

1. Java Grundbegriffe 1. Java Grundbegriffe Geschichte von Java Programmieren mit Java Interpretieren vs. Kompilieren Java Byte-Code Jave Virtual Machine Arbeitsmaterialien Allgemeine Informatik 2 SS09 Folie 1.1 Java, eine

Mehr

Gliederung. 1. Einleitung (1) 1. Einleitung (3) 1. Einleitung (2)

Gliederung. 1. Einleitung (1) 1. Einleitung (3) 1. Einleitung (2) Referat im Rahmen des Proseminars Internettechnologie WS 2007/2008 Thema: Web Services und serviceorientierte Architekturen (SOA) vorgelegt von: Intelligente Web Services sind für das Informationszeitalter,

Mehr

Wenn Sie Zug um Zug den künftigen Anforderungen gerecht werden wollen

Wenn Sie Zug um Zug den künftigen Anforderungen gerecht werden wollen Wenn Sie Zug um Zug den künftigen Anforderungen gerecht werden wollen Schleupen.CS 3.0 die neue prozessorientierte Business Plattform Geschäftsprozesse automatisiert und individuell Branchenfokus: CRM,

Mehr

Entwicklung von Web-Anwendungen auf JAVA EE Basis

Entwicklung von Web-Anwendungen auf JAVA EE Basis Entwicklung von Web-Anwendungen auf JAVA EE Basis Java Enterprise Edition - Überblick Prof. Dr. Bernhard Schiefer Inhalt der Veranstaltung Überblick Java EE JDBC, JPA, JNDI Servlets, Java Server Pages

Mehr

Enterprise Applikation Integration und Service-orientierte Architekturen. 08 Einführung Service-Orientierte Architekturen

Enterprise Applikation Integration und Service-orientierte Architekturen. 08 Einführung Service-Orientierte Architekturen Enterprise Applikation Integration und Service-orientierte Architekturen 08 Einführung Service-Orientierte Architekturen Ist SOA immer noch aktuell? Prof. Dr. Holger Wache http://bhc3.files.wordpress.com/2009/07/gartner-emerging-technologies-hype-cycle-2009.png?w=552&h=451

Mehr

Übungen zur Softwaretechnik

Übungen zur Softwaretechnik Technische Universität München Fakultät für Informatik Lehrstuhl IV: Software & Systems Engineering Markus Pister, Dr. Bernhard Rumpe WS 2002/2003 Lösungsblatt 8 10. Dezember 2002 www4.in.tum.de/~rumpe/se

Mehr

Proseminar Website-Management-Systeme ZOPE/CMF. Andreas M. Weiner

Proseminar Website-Management-Systeme ZOPE/CMF. Andreas M. Weiner Proseminar Website-Management-Systeme ZOPE/CMF Andreas M. Weiner Technische Universität Kaiserslautern Fachbereich Informatik Arbeitsgruppe Softwaretechnik Betreuer: Dipl. Inf. Christian Stenzel Überblick

Mehr

Newsletter 2011-4. Trend zur Integration Schnittstelle zur Prozessvisualisierung

Newsletter 2011-4. Trend zur Integration Schnittstelle zur Prozessvisualisierung Newsletter 2011-4 Trend zur Integration Schnittstelle zur Prozessvisualisierung SCADA-Systeme (Supervisory Control and Data Acquisition) sind aus der heutigen Automatisierungstechnik nicht mehr weg zu

Mehr

IT- und Medientechnik

IT- und Medientechnik IT- und Medientechnik Vorlesung 11: 19.12.2014 Wintersemester 2014/2015 h_da, Lehrbeauftragter Themenübersicht der Vorlesung Hard- und Software Hardware: CPU, Speicher, Bus, I/O,... Software: System-,

Mehr

... ECDL WEB-STARTER. 1. WAS IST DAS INTERNET...1 Überblick... 1

... ECDL WEB-STARTER. 1. WAS IST DAS INTERNET...1 Überblick... 1 INHALT 1. WAS IST DAS INTERNET...1 Überblick... 1 Entwicklung des Internet... 2 Von militärischer Notwendigkeit zum wirtschaftlichen Nutzen... 2 Wissenschaftliche Einrichtungen... 2 Private Nutzung...

Mehr

Entwurfsmethode für service-orientierte Architekturen im dezentralen Energiemanagement

Entwurfsmethode für service-orientierte Architekturen im dezentralen Energiemanagement Entwurfsmethode für service-orientierte Architekturen im dezentralen Energiemanagement Tanja Schmedes Betriebliches Informationsmanagement OFFIS Institut für Informatik tanja.schmedes@offis.de MKWI 2008

Mehr

Webbasierte Leittechnik vom Gerät zum System Dr. Michael Unkelbach, Energy Sector, PG LDE1

Webbasierte Leittechnik vom Gerät zum System Dr. Michael Unkelbach, Energy Sector, PG LDE1 WEBmation Presseworkshop 20022008 Siemens Power Plant Automation Webbasierte Leittechnik vom Gerät zum System Dr Michael Unkelbach, Energy Sector, PG LDE1 Generationen der Leittechnik Vier Generationen

Mehr

Einführung in Generatives Programmieren. Bastian Molkenthin

Einführung in Generatives Programmieren. Bastian Molkenthin Einführung in Generatives Programmieren Bastian Molkenthin Motivation Industrielle Entwicklung *!!*,(% % - #$% #!" + '( & )!* Softwareentwicklung Rückblick auf Objektorientierung Objektorientierte Softwareentwicklung

Mehr

COMMON OBJECT REQUEST BROKER ARCHITECTURE. Dmytro Pyvovar Otto-von-Guericke Universität Magdeburg

COMMON OBJECT REQUEST BROKER ARCHITECTURE. Dmytro Pyvovar Otto-von-Guericke Universität Magdeburg COMMON OBJECT REQUEST BROKER ARCHITECTURE Dmytro Pyvovar Otto-von-Guericke Universität Magdeburg Gliederung Motivation Was ist CORBA? Object Management Architecture (OMA ) Interface Definition Language

Mehr

Whitepaper Walkyre Enterprise Resource Manangement

Whitepaper Walkyre Enterprise Resource Manangement Whitepaper Walkyre Enterprise Resource Management Seite 1 Whitepaper Walkyre Enterprise Resource Manangement Stand 15.11.2004 Inhalt 1. Hinweis... 2 2. Grundsätzliches zur Funktionalität... 3 3. Der Walkyre-Client...

Mehr

Web 2.0 Software-Architekturen

Web 2.0 Software-Architekturen Web 2.0 Software-Architekturen Servlets als Controller einer MVC Web Architektur Prof. Dr. Nikolaus Wulff HTTP und HTML Das HyperText TransferProtokoll (HTTP) beschreibt eine einfache verbindungslose Kommunikation,

Mehr

Java 2, Enterprise Edition Einführung und Überblick

Java 2, Enterprise Edition Einführung und Überblick Universität aiserslautern AG Datenbanken und Informationssysteme Seminar Datenbank-Aspekte des E-Commerce Java 2, Enterprise Edition Einführung und Überblick m_husema@informatik.uni-kl.de Vortragsinhalte

Mehr

Autor: Peter Seemann Seminar: Softwarearchitekturen Betreuer: Benedikt Meurer

Autor: Peter Seemann Seminar: Softwarearchitekturen Betreuer: Benedikt Meurer Autor: Peter Seemann Seminar: Softwarearchitekturen Betreuer: Benedikt Meurer *Was sind Web Services? *Beispiele für Web Services *Web Service Architektur *Web Services Technologien *Fazit 2 *Übertragungsstandard

Mehr

Christian Glesmann. - Diplomarbeit -

Christian Glesmann. - Diplomarbeit - Vergleich der Implementierung der Sensorik und Aktorik des KNX/EIB-Gebäudebussystems in IEC 61131-basierte Gebäudeautomatisierungssysteme von WAGO und Beckhoff - Diplomarbeit - Christian Glesmann Inhalt

Mehr

XML basierte Middleware für. mobile Sensoren

XML basierte Middleware für. mobile Sensoren XML basierte Middleware für Markus Hillenbrand TU Kaiserslautern AG Integrierte Kommunikationssysteme Email: hillenbr@informatik.uni-kl.de mobile Sensoren Markus Hillenbrand Tom Koenig Paul Müller Berliner

Mehr

COSA. Portal Client Installation JAVA J2SE / JRE Version 1.4.2_09, Stand 01.08.2005-08-16. Copyright

COSA. Portal Client Installation JAVA J2SE / JRE Version 1.4.2_09, Stand 01.08.2005-08-16. Copyright Portal Client Installation JAVA J2SE / JRE Version 1.4.2_09, Stand 01.08.2005-08-16 Änderungen in Dokumentation und Software sind vorbehalten! Copyright Copyright 2005 COSA GmbH Alle Rechte vorbehalten.

Mehr

Web Services stellen eine Integrationsarchitektur dar, die die Kommunikation zwischen verschiedenen Anwendungen

Web Services stellen eine Integrationsarchitektur dar, die die Kommunikation zwischen verschiedenen Anwendungen 9 3 Web Services 3.1 Überblick Web Services stellen eine Integrationsarchitektur dar, die die Kommunikation zwischen verschiedenen Anwendungen mit Hilfe von XML über das Internet ermöglicht (siehe Abb.

Mehr

Softwareentwicklung mit Enterprise JAVA Beans

Softwareentwicklung mit Enterprise JAVA Beans Softwareentwicklung mit Enterprise JAVA Beans Java Enterprise Edition - Überblick Was ist J2EE Java EE? Zunächst mal: Eine Menge von Spezifikationen und Regeln. April 1997: SUN initiiert die Entwicklung

Mehr

Bilder im Internet. Hans Magnus Enzensberger

Bilder im Internet. Hans Magnus Enzensberger Kapitel 4 Alle reden von Kommunikation, aber die wenigsten haben sich etwas mitzuteilen. Hans Magnus Enzensberger Bilder im Internet Nach der etwas umfangreichen vorangehenden Lektion zum Ausklang der

Mehr

3 Anwendungsarchitektur und Entwicklungsumgebung

3 Anwendungsarchitektur und Entwicklungsumgebung 21 3 Anwendungsarchitektur und Bei den Entwicklern von Web-basierten Dialogsystemen hat sich im Laufe der Zeit eine Vorgehensweise im Design von Anwendungen entwickelt, dies es ermöglicht, flexible Web-Dialoge

Mehr

Das mobile Dokumentations- und Analyse-System. AC-STB Technische-Voraussetzungen. Akkaya Consulting GmbH. Robert-Perthel-Straße 3.

Das mobile Dokumentations- und Analyse-System. AC-STB Technische-Voraussetzungen. Akkaya Consulting GmbH. Robert-Perthel-Straße 3. AC-STB Das mobile Dokumentations- und Analyse-System AC-STB Technische-Voraussetzungen Akkaya Consulting GmbH Robert-Perthel-Straße 3 50739 Köln hilfe@akkaya.de www.ac-stb.de Dokumentversion 3.3 März 2015

Mehr

Arbeiten im Datennetz der Universität Regensburg

Arbeiten im Datennetz der Universität Regensburg Wiwi-Workshop Uni Regensburg April 2002 Arbeiten im Datennetz der Universität Regensburg - Einführung in HTML, Teil II Arbeiten mit AOLPress - Dr. Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät Universität Regensburg

Mehr

Java RMI, CORBA und Firewalls

Java RMI, CORBA und Firewalls Java RMI, CORBA und s Lehrstuhl für Datenverarbeitung falk@ei.tum.de Verteilte Objekte s Probleme Lösungsmöglichkeiten Konkrete Lösungen Verteilte Objekte Client mehrere Objekte Methoden-Aufruf Antwort

Mehr

XML-basierte Internetanbindung technischer Prozesse

XML-basierte Internetanbindung technischer Prozesse Universität Stuttgart Institut für Automatisierungs- und Softwaretechnik Prof. Dr.-Ing. Dr. h.c. P. Göhner XML-basierte Internetanbindung technischer Prozesse Fachtagung Softwaretechnik 2000 21. - 22.

Mehr

Mailrouter Dokumentation

Mailrouter Dokumentation Mailrouter Dokumentation Mailrouter Funktionen Der Mailrouter ist integraler Bestandteil des CT-PEN Systems und dient zur Verteilung und Konvertierung der Formulardaten. Einlesen der Formulardaten in einen

Mehr

Cloud Computing für die öffentliche Hand

Cloud Computing für die öffentliche Hand Hintergrundinformationen Cloud Computing für die öffentliche Hand Die IT-Verantwortlichen in allen Bereichen der öffentlichen Verwaltung Bund, Länder und Kommunen sehen sich den gleichen drei Herausforderungen

Mehr

Nutzung und Erweiterung von IT-Standards zur Realisierung von Authentifizierung und Zugriffsschutz für Geo Web Services

Nutzung und Erweiterung von IT-Standards zur Realisierung von Authentifizierung und Zugriffsschutz für Geo Web Services Nutzung und Erweiterung von IT-Standards zur Realisierung von Authentifizierung und Zugriffsschutz für Geo Web Services Universität der Bundeswehr München Was erwartet Sie in diesem Vortrag? Thema 4 Thema

Mehr

Praktikum aus Softwareentwicklung 2. Web Services. Java Praktikum SS 2010 Gerald.Ehmayer@borland.com

Praktikum aus Softwareentwicklung 2. Web Services. Java Praktikum SS 2010 Gerald.Ehmayer@borland.com Web Services Java Praktikum SS 2010 Gerald.Ehmayer@borland.com 1 Web Services Einführung Definition, Eigenschaften, Anwendungen... JAX-RPC Überblick, Architektur... JAX Übersicht, Architektur Java Praktikum

Mehr

Komponenten- und ereignisorientierte Softwareentwicklung am Beispiel von Borland-Delphi

Komponenten- und ereignisorientierte Softwareentwicklung am Beispiel von Borland-Delphi Komponenten- und ereignisorientierte Softwareentwicklung am Beispiel von Borland-Delphi Dr. Henry Herper Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg Institut für Simulation und Graphik Lisa-Weiterbildung -

Mehr

ObjectBridge Java Edition

ObjectBridge Java Edition ObjectBridge Java Edition Als Bestandteil von SCORE Integration Suite stellt ObjectBridge Java Edition eine Verbindung von einem objektorientierten Java-Client zu einer fast beliebigen Server-Komponente

Mehr

Internet/Intranet nutzbringend angewandt!?!

Internet/Intranet nutzbringend angewandt!?! Internet/Intranet nutzbringend angewandt!?! Maik G. Seewald Agenda 1. Einleitung und Ziel der Präsentation 2. Internet u. Web Based Computing eine Erfolgsgeschichte 3. Architektur web-basierter Anwendungssysteme

Mehr

3-schichtige Informationssystem-Architektur

3-schichtige Informationssystem-Architektur 3-schichtige Informationssystem-Architektur plattformunabhängig beliebige Endgeräte Client als Applikation & Applet XML über SOAP Standard plattformunabhängig objektorientierte Architektur multiuserfähig

Mehr

Verwendung des Terminalservers der MUG

Verwendung des Terminalservers der MUG Verwendung des Terminalservers der MUG Inhalt Allgemeines... 1 Installation des ICA-Client... 1 An- und Abmeldung... 4 Datentransfer vom/zum Terminalserver... 5 Allgemeines Die Medizinische Universität

Mehr

Soft-SPS - Was ist eine SPS?

Soft-SPS - Was ist eine SPS? Soft-SPS - Was ist eine SPS? SPS = Speicherprogrammierbare Steuerung PLC = Programmable Logic Control Ursprünglich elektronischer Ersatz von Relaissteuerungen (Schützsteuerung) 1 Soft-SPS - Relais-Steuerung

Mehr

CORBA. Systemprogrammierung WS 2006-2007

CORBA. Systemprogrammierung WS 2006-2007 CORBA Systemprogrammierung WS 2006-2007 Teilnehmer: Bahareh Akherattalab Babak Akherattalab Inhaltsverzeichnis: Verteilte Systeme Vergleich zwischen lokale und verteilte Systeme Verteilte Anwendungen CORBA

Mehr

Inhalt. 1 Übersicht. 2 Anwendungsbeispiele. 3 Einsatzgebiete. 4 Systemanforderungen. 5 Lizenzierung. 6 Installation.

Inhalt. 1 Übersicht. 2 Anwendungsbeispiele. 3 Einsatzgebiete. 4 Systemanforderungen. 5 Lizenzierung. 6 Installation. Inhalt 1 Übersicht 2 Anwendungsbeispiele 3 Einsatzgebiete 4 Systemanforderungen 5 Lizenzierung 6 Installation 7 Key Features 8 Funktionsübersicht (Auszug) Seite 2 von 14 1. Übersicht MIK.starlight bietet

Mehr

Marketing Update. Enabler / ENABLER aqua / Maestro II

Marketing Update. Enabler / ENABLER aqua / Maestro II Marketing Update Enabler / ENABLER aqua / Maestro II Quartal 01/2012 1 Kommentar des Herausgebers Liebe Kunden und Partner, dieser Marketing Update gibt Ihnen einen kurzen Überblick über die aktuell verfügbaren

Mehr

Smartphone-Anwendungen für den Einsatz im Bereich der Werkzeugmaschinen und Industrieroboter

Smartphone-Anwendungen für den Einsatz im Bereich der Werkzeugmaschinen und Industrieroboter Smartphone-Anwendungen für den Einsatz im Bereich der Werkzeugmaschinen und Industrieroboter Referent: Matthias Keinert Organisation: Institut für Steuerungstechnik der Werkzeugmaschinen und Fertigungseinrichtungen

Mehr

Status in Arbeit in Prüfung genehmigt zur Nutzung. Rudolf Rothenbühler, Peter Meyer, Jean-Pierre Bolli Stefan Greif, Antoine Buntschu

Status in Arbeit in Prüfung genehmigt zur Nutzung. Rudolf Rothenbühler, Peter Meyer, Jean-Pierre Bolli Stefan Greif, Antoine Buntschu Installationshandbuch MISTRA Remote Access Projektname: MISTRA Projektnummer: BZ07-00220 Version: 11.5.2 Status in Arbeit in Prüfung genehmigt zur Nutzung Beteiligter Personenkreis Autoren: Genehmigung:

Mehr

World Wide Mining mit dem AppDev Studio 2.0

World Wide Mining mit dem AppDev Studio 2.0 World Wide Mining mit dem AppDev Studio 2.0 Frank Rosner Technical Product Management Präsentationsüberblick AppDev Studio die SAS Entwicklungsumgebung Java erobert den Server Andere Möglichkeiten Anwendungsbeispiel:

Mehr

Glossar. KML TP2, Informationsdienste

Glossar. KML TP2, Informationsdienste KML TP2, Informationsdienste BaseEngine Die BaseEngine ist für die Darstellung der gesamten Webseite verantwortlich. Sie sorgt z.b. für den Aufbau der Navigationsmenüs. Jedes VIP-Objekt ist automatisch

Mehr

Webengineering II T2INF4202.1. Enrico Keil Keil IT e.k.

Webengineering II T2INF4202.1. Enrico Keil Keil IT e.k. Webengineering II T2INF4202.1 Enrico Keil Keil IT e.k. Übersicht Herzlich willkommen Enrico Keil Keil IT Oderstraße 17 70376 Stuttgart +49 7119353191 Keil IT e.k. Gegründet 2003 Betreuung von kleinen und

Mehr

Inhalt. 1 Übersicht. 2 Anwendungsbeispiele. 3 Einsatzgebiete. 4 Systemanforderungen. 5 Lizenzierung. 6 Installation.

Inhalt. 1 Übersicht. 2 Anwendungsbeispiele. 3 Einsatzgebiete. 4 Systemanforderungen. 5 Lizenzierung. 6 Installation. Inhalt 1 Übersicht 2 Anwendungsbeispiele 3 Einsatzgebiete 4 Systemanforderungen 5 Lizenzierung 6 Installation 7 Key Features 8 Funktionsübersicht (Auszug) 1 Übersicht MIK.starlight bietet individuelle

Mehr

Intrusion-Detection für Automatisierungstechnik

Intrusion-Detection für Automatisierungstechnik Intrusion-Detection für Automatisierungstechnik Franka Schuster Lehrstuhl Rechnernetze und Kommunikationssysteme Brandenburgische Technische Universität, Cottbus SPRING 7 GI SIDAR Graduierten-Workshop

Mehr

Dokumentation. juris Autologon-Tool. Version 3.1

Dokumentation. juris Autologon-Tool. Version 3.1 Dokumentation juris Autologon-Tool Version 3.1 Inhaltsverzeichnis: 1. Allgemeines... 3 2. Installation Einzelplatz... 3 3. Installation Netzwerk... 3 4. Konfiguration Netzwerk... 3 4.1 Die Autologon.ini...

Mehr

DCCS Lotusphere Nachlese 2012 Was sind XPages? Mobile Features für XPages

DCCS Lotusphere Nachlese 2012 Was sind XPages? Mobile Features für XPages Wir automatisieren und optimieren Ihre Geschäftsprozesse DCCS Lotusphere Nachlese 2012 Was sind XPages? Mobile Features für XPages Thomas Brandstätter 06.03.2012 www.dccs.at Agenda Theorie Was sind XPages

Mehr

Multiuser Client/Server Systeme

Multiuser Client/Server Systeme Multiuser /Server Systeme Christoph Nießner Seminar: 3D im Web Universität Paderborn Wintersemester 02/03 Übersicht Was sind /Server Systeme Wie sehen Architekturen aus Verteilung der Anwendung Protokolle

Mehr