Datareport. Karriere bei Dataport. Ausbildung und Qualifizierung. Web 2.0 Verwaltung zum Mitmachen

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1 Datareport Ausbildung und Qualifizierung Karriere bei Dataport Web 2.0 Verwaltung zum Mitmachen Dienstleistungsrichtlinie Direkter Draht zur Verwaltung Datensicherheit Vertrauen im Internet aber wie? 1

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3 Editorial Kurs halten in Sturm- und Informationsfluten Wir haben eine Banken-, Wirtschafts- und Arbeitsmarktkrise. Die Ursache wird in amerikanischen Subprime-Krediten gesehen, die Auswirkungen sehen wir weltweit. Unternehmenswerte purzeln, Aktienkurse stürzen ab, die Börsen fahren Achterbahn. Was hat die Nordsee damit zu tun? Im Herbst des Jahres 1134 tobte eine Sturmflut an der Küste der Grafschaft Flandern. Als sich die Fluten wieder zurückzogen, blieb der Zwin zurück und machte Brügge überraschend zur Hafenstadt. Das Provinznest stieg dadurch zum Handelszentrum der Hanse auf, und bereits im 13. Jahrhundert wurde in der heutigen Vlamingstraat mit Wertpapieren gehandelt. Robert van der Beurse hatte begonnen, Wechsel italienischer Kaufleute meistbietend zu vermarkten. Dessen Familie führte bezeichnenderweise einen Bursa, einen ledernen Geldbeutel, im Wappen! Aus Beurse und Bursa wurde unsere Börse und die schwankt heute in der Krise zwischen Hungertuch und Bonuszahlung. Börsen können ihre Kurse nur mit Informationstechnik zeitnah berechnen; Sturmflutwarnungen sind nur mit modernen Rechnern möglich und auch die Verwaltung wäre ohne IT nicht arbeitsfähig. Falls doch mal ein Rechner ausfällt oder ein Drucker seine Dienste verweigert, ist der User Help Desk von Dataport erster Ansprechpartner. Mit welchen Hilfsmitteln die Kolleginnen und Kollegen dort arbeiten, wie sie die Informationsflut beherrschen und weshalb sie trotz aller technischen Unterstützung stressresistent sein müssen, das lesen Sie ab Seite 34. Stressresistent müssen auch die Broker an den modernen Börsen sein. Nachdem die Verenigde Ostindische Compagnie (VOC) am 20. März 1602 die erste Aktie auf den Markt brachte, hat sich viel getan. Allein an der Frankfurter Börse werden Anteile von mehr als Unternehmen gehandelt. Nichts für Anfänger: In der Hektik des täglichen Geschäfts müssen An- und Verkaufspreise fehlerfrei verfolgt werden, Nennwertaktien dürfen nicht mit Quotenaktien verwechselt werden, und wer in Nonvaleurs investiert, hat entweder ein schönes Hobby oder einen Fehler gemacht. Eine gute Ausbildung brauchen auch die Kolleginnen und Kollegen, die bei Dataport arbeiten und damit als Dienstleister für unsere Kunden tätig sind. Und weil es bei der absehbaren demographischen Entwicklung immer schwieriger werden wird, gutes Personal zu rekrutieren, hat sich Dataport viel einfallen lassen, um auch künftig gute Leistungen mit qualifiziertem Personal anbieten zu können. Der Schwerpunkt dieser Ausgabe beschäftigt sich mit diesem Thema; Sie finden Artikel dazu auf den Seiten 10 bis 21. Gutes Personal ist das Kapital eines jeden Dienstleisters. Der monetäre Unternehmenswert richtet sich aber, zumindest bei Gesellschaften, die an der Börse gehandelt werden, nach dem aktuellen Aktienkurs. Und der ist gesunken. Nach einer Commerzbank-Studie kostet die Krise insgesamt über 10 Billionen Dollar. Das sind Euro von jedem Erdenbürger. Wer die nicht hat, zahlt anders: Die WHO rechnet mit einem Anstieg der Kindersterblichkeit um bis Kinder pro Jahr; mindestens 53 Millionen Menschen mehr werden unter die absolute Armutsgrenze fallen. Vielleicht denken Sie auch daran, wenn Sie den fröhlichen Weihnachtsgruß auf Seite 6 lesen. Spendenkonten können Sie der Tagespresse entnehmen. Holger Förster Holger Förster, Pressesprecher. 3

4 Inhalt Titel Schon heute das Know-how von morgen fördern Der demographische Wandel trifft auch die IT-Branche: Ein Fachkräftemangel ist absehbar. Wer heute nicht gegensteuert, handelt zu spät. Wir fördern Nachwuchs Verschiedene Wege führen zu einem Einstieg ins Berufsleben bei Dataport. Die Förderung von Nachwuchskräften ist ein wichtiges Element der Unternehmensstrategie. Karriere bei Dataport Carsten Fehse hat nach seiner Ausbildung bei Dataport berufsbegleitend seinen Bachelor of Science an der FH Kiel absolviert. Wettbewerb um die besten Köpfe Welche Strategien ergreifen IT-Unternehmen beim Kampf um die Köpfe? Datareport hat IBM, Microsoft und SAP dazu befragt. Dataport steht auf dem Stundenplan Die Fachhochschule für Verwaltung und Dienstleistung in Schleswig-Holstein (FHVD) und Dataport kooperieren beim Bachelor-Studiengang Allgemeine Verwaltung/Public Administration. Studieren für den IT-Transfer Ab dem Wintersemester 2010/2011 kann man an der Universität Hamburg IT-Management und -Consulting studieren. Mit anderen IT-Unternehmen unterstützt Dataport diesen Master-Studiengang. Auskommentiert 9 Bei E-Government bleibt noch viel zu tun von Manfred Klein Mit Sicherheit 22 Vertrauen aber wie? Warum sind Internet-Nutzer bereit, persönliche Daten preiszugeben? Und warum vertrauen sie kaum staatlichen Online-Angeboten? ISPRAT-Forscher untersuchen Vertrauensfaktoren im Internet. Unternehmen 25 Rückenwind aus Brüssel Eine Entscheidung der EU-Kommission bestätigt die vergaberechtskonforme Organisationsstruktur von Dataport. Modern verwalten 26 Türen öffnen, mehr miteinander reden! Alle reden von Web 2.0. Doch was bedeutet das Internet zum Mitmachen für die Verwaltung? 4

5 Inhalt Unter Partnern IT-Partner auf Augenhöhe Die Bechtle AG ist seit Oktober 2009 neuer Hardware-Partner von Dataport in den Bereichen IT-Arbeitsplätze und Rechenzentrum. Ein Unternehmensportrait. 28 E-Government Der Countdown läuft Spürbar weniger Bürokratie für Unternehmer: Das ist die Zielsetzung bei der Umsetzung der EG-Dienstleistungsrichtlinie in Schleswig-Holstein. Draht zum Einheitlichen Ansprechpartner In Schleswig-Holstein sorgt ein Kommunalprojek dafür, dass die Zusammenarbeit der Verwaltungen mit dem in der EG-Dienstleistungsrichtlinie geforderten Einheitlichen Ansprechpartner klappt Mittendrin Bei Anruf störungsfrei Der Drucker oder eine Fachanwendung funktioniert nicht: ein Fall für den User Help Desk von Dataport. Ein Besuch bei den Helfern im Fall der Fälle. 34 TechnoLogisch Netzsteckerwechsel für mehr Leistung Die Landesnetze von Hamburg und Schleswig-Holstein sind von Dataport an das neue bundesweite Verwaltungsnetz Deutschland- Online Infrastruktur angeschlossen worden. 37 Querbeet Kinder für Kultur begeistern Kulturelle Bildung erweitert den Horizont. Dataport unterstützte auch in diesem Jahr eine Reihe ausgewählter kultureller Veranstaltungen. 38 Impressum Herausgeber: Dataport Anstalt des öffentlichen Rechts Altenholzer Straße Altenholz Telefon (0431) Telefax (0431) Internet: Redaktion: Holger Förster (v.i.s.d.p.) Redaktionsleitung: Kirsten Wohlfahrt Redaktionsbeirat: Hubertus Fiedler, Ulrich Meyer, Michael Müller, Sabine Szillat, Anina Trautermann, Jannina Pohlenz. Reproduktion: Freie und Hansestadt Hamburg, Landesbetrieb Geoinformation und Vermessung Layout: Rüdiger Krull Auflage: 4 500, Ausgabe: 4 / Dezember 2009 Fotos: alle nicht näher bezeichneten Fotos Dataport, Titelbild: Tristan Vankann Die einzelnen Beiträge sind urheberrechtlich geschützt. Ein Nachdruck auch auszugsweise ist nur nach Genehmigung der Redaktion gestattet. 5

6 Unternehmen Gruß des Vorstandes zum Jahreswechsel Liebe Leserinnen, liebe Leser, mit den weihnachtlichen Terminen ist es so eine Sache: Standardisiert sind sie nicht. In Deutschland wird am Heiligen Abend das Fest eingeläutet. Für viele Niederländer hingegen hat der Sinterklaasavond Nikolausabend mehr Bedeutung. Zumindest bringt der Sinterklaas unseren westlichen Nachbarskindern schon am 6. Dezember die Geschenke. In Island wiederum spielen dreizehn Trolle weihnachtliche Hauptrollen. Einer nach dem anderen kommen die Weihnachtstrolle an den Tagen vor Heiligabend aus ihrer Heimat in den Bergen hervor und besuchen die Kinder. Sie bringen kleine Geschenke, treiben aber auch Schabernack, so wie Trolle es nun einmal tun. In Spanien wiederum ist der 6. Januar, der Dreikönigstag, der Höhepunkt des Festes. Wir sind der Meinung, dass sich der Norden mit Dataport gut aufgestellt hat für gemeinsame Standards und IT-Strategien und das über mehrere Bundesländer hinweg. Als Erfolg dafür werten wir zum Beispiel, dass Dataport bald eine Fünfländeranstalt ist: 2010 wird Niedersachsen beitreten und sich am gemeinsamen Steuerrechenzentrum unserer derzeit noch vier Trägerländer Bremen, Hamburg, Schleswig-Holstein und Mecklenburg- Vorpommern beteiligen. Ein spannendes Projekt, bei dem es nicht nur mit Blick auf Standards noch etliches zu tun gibt. Die Modernisierung der Verwaltungs-IT ist nun einmal ein Dauer-Prozess. Gemeinsam mit Ihnen, unseren Kunden, Geschäftspartnern und Eigentümern, werden wir deshalb auch im kommenden Jahr unsere konsequente Strategie der Harmonisierung und Konsolidierung unserer IT-Infrastrukturen verfolgen. Dr. Johann Bizer, Matthias Kammer, Andreas Reichel Ob Sinterklaas, Weihnachtsmann, Christkind oder Weihnachtstroll wie gut, dass es solche unterschiedlichen Brauchtümer gibt, nicht nur an Weihnachten. Brauchtum ist immerhin ein Ausdruck regionaler Identität. Bei der Modernisierung der öffentlich-rechtlichen IT-Infrastrukturen sind regionale Brauchtümer indes mehr Hindernis als Segen. Sie erschweren das Erarbeiten und Setzen von gemeinsamen Standards. Verbindliche IT-Standards aber sind die Voraussetzung dafür, dass Verwaltungen und ihre IT-Dienstleister nachhaltig zusammenarbeiten können. Ihnen wünschen wir nun aber erst einmal ein schönes Weihnachtsfest wann auch immer Sie es persönlich feiern und einen guten Start in ein erfolgreiches Jahr Ihre Matthias Kammer, Johann Bizer, Andreas Reichel 6

7 In Kürze Carsten Stanek in Ruhestand gegangen Der langjährige Leiter des Rechenzentrums von Dataport, Carsten Stanek, ist Ende Oktober in den Ruhestand gegangen. Stanek begann seine berufliche Laufbahn 1964 bei der Deutschen Bundespost, konzentrierte sich aber schnell auf den noch jungen EDV-Sektor. Bereits 1969 wechselte er in die damalige Datenverarbeitungszentrale der Freien und Hansestadt Hamburg. Mit diesem Wechsel fiel der Startschuss für eine schnelle Karriere. Leitungspositionen in unterschiedlichen Aufgabenbereichen wie Produktionssteuerung und Betriebsunterstützung folgten. In Ruhestand gegangen: Carsten Stanek, Leiter des Dataport-Rechenzentrums. Doch auch als Projektleiter, nicht zuletzt für den Neubau des Landesamtes für Informationstechnik (LIT) in Hamburg, hat sich Carsten Stanek einen Namen gemacht holte ihn Hartmut Niesing, der damalige Leiter des LIT, an das neugegründete Landesamt. Seit 1998 war Stanek Leiter des Rechenzentrums, erst im LIT, dann bei Dataport. In dieser Rolle hat sich Stanek nie von technologischen Entwicklungen einfach nur mitreißen lassen. Er hatte immer nur eines im Blick die Kunden. Hamburg: neuer Behördenfinder Hamburg hat einen neuen Behördenfinder. Von A wie Abbruch bis Z wie Zwischenbeglaubigung informiert die neue Anwendung tagesaktuell über Leistungen der Hamburger Verwaltung, Zuständigkeiten, Öffnungszeiten, Gebühren oder erforderliche Unterlagen. Bezirksstaatsrat Dr. Manfred Jäger: Mit dem neuen Behördenfinder wurde ein weiterer Baustein für mehr Service und Bürgernähe gesetzt. Dieses Internet-Angebot komplettiert die bestehenden behördlichen Telefonangebote des Telefonischen HamburgService unter und der Behörde in Hamburg gesucht? Dazu gibt es in der Hansestadt jetzt den neuen Behördenfinder. einheitlichen Behördenrufnummer D115. Der Behördenfinder ersetzt das Vorgänger-System Direktes Bürger-Informationssystem (DiBIS). Die neue Anwendung ist technisch, optisch und inhaltlich vollständig überarbeitet worden. Die Nutzer können nun zum Beispiel aus der Anwendung heraus per direkt Kontakt zur zuständigen Stelle aufnehmen und in vielen Fällen auch online Anträge als PDF-Formulare ausfüllen und ausdrucken. behoerdenfinder EU: ÖPP für das Internet der Zukunft Die EU-Kommission will das Internet der Zukunft mit einer öffentlich-privaten Partnerschaft (ÖPP) fördern. Sie soll von 2011 bis 2013 ausgewählte Projekte zur Erforschung grundlegender Internet- Technologien fördern. Die Kommission will dafür 300 Mio. Euro zur Verfügung stellen, ergänzt um den gleichen Betrag der privaten Partner aus der Informations- und Kommunikationstechnologie- Branche. Ziel ist, wichtige IT-Infrastrukturen aus dem Gesundheits-, Verkehrs- oder Energiebereichs intelligenter zu gestalten. Die Infrastrukturen sollen leistungsfähiger werden. Bereits heute nehme der Datenverkehr im Internet jedes Jahr um sechzig Prozent zu, so die Kommission. Internet der Zukunft, eine neue industrielle Revolution, so die Kommission, bedeutet, dass der Grad der Vernetzung steigt. Autos werden zum Beispiel mit IT-Inrastrukturen wie Verkehrsleitsystemen verbunden, um das Verkehrsmanagement zu verbessern. foi/library 7

8 In Kürze Immer mehr Bürger gehen online zum Amt 26 Mio. Bundesbürger nutzen Online-Angebote der Behörden. Das sind 52 Prozent der deutschen Internet-Nutzer über vierzehn Jahren. So lautet das Ergebnis einer Befragung, die der Branchenverband Bitkom in Auftrag gegeben hat. Die meisten Nutzer suchten zwar lediglich nach Informationen, aber bereits jeder sechste nehme über das Internet Kontakt mit seiner Verwaltung auf. 84 Prozent der Nutzer seien mit Staatsvertrag für IT-Zusammenarbeit Der Bund hat den Entwurf eines Gesetzes über die Bund-Länder- Zusammenarbeit im Bereich der öffentlichen Informationstechnik und die Errichtung des IT-Planungsrates beschlossen. Mit dem Gesetz soll der im Zuge der Föderalismusreform II beschlossene IT-Staatsvertrag zur Ausführung von Artikel 91c des Grundgesetzes umgesetzt werden. Der IT-Staatsvertrag soll am in Kraft treten. Mit ihm wird ein IT-Planungsrat als neues IT-Steuerungsgremium von Bund und Ländern eingerichtet. Der IT-Planungsrat wird als ein zentrales Gremium der föderalen IT-Steuerung die Zusammenarbeit von Bund und Ländern in IT-Fragen koordinieren, IT-Interoperabilitäts- und Sicherheitsstandards beschließen und E-Government-Projekte steuern. Der Planungsrat soll IT- Standards durch Mehrheitsentscheidung (Mehrheit vom Bund und elf Ländern) beschließen. Die Beschlüsse sollen anschließend in allen deutschen Behörden Bindungswirkung entfalten. Der IT-Planungsrat löst den Arbeitskreis der Staatssekretäre für E-Government in Bund und Ländern und den Kooperationsausschuss von Bund und Ländern für automatisierte Datenverarbeitung (KoopA) sowie deren Untergremien ab. Landkreise: vernetzen statt zentralisieren Bei der künftigen Gestaltung von E-Government soll die föderale Struktur Deutschlands stärker berücksichtigt werden. Das fordert der Deutsche Landkreistag (DLT) in einem Positionspapier zur Nationalen E-Government-Strategie. Er kritisiert darin Zentralisierungsbestrebungen von Bund und Ländern bei IT-Vorhaben und empfiehlt Vernetzung statt Zentralisierung. Neben verfassungsrechtlichen Gründen sprächen dafür vor allem Sicherheitsaspekte. Zentralisierung entspreche nicht den Reaktionszeiten der Behörden zufrieden, lautet ein weiteres Ergebnis der Umfrage. E-Government sei noch sehr uneinheitlich ausgebaut, kritisiert der Verband der föderalen Struktur und sei wegen der Komplexität zentraler IT-Systeme nicht sinnvoll. Zwecks ebenenübergreifender Kommunikation fordert der DLT produktneutrale, gemeinsam entwickelte Standards für Kommunikationsprozesse. Der DLT richtet sich an den geplanten IT-Planungsrat von Bund und Ländern. Hintergrund ist die Verankerung der öffentlich-rechtlichen IT im Grundgesetz. dennoch. Insgesamt gebe es in Deutschland rund öffentliche Online-Portale mit unterschiedlichem Entwicklungsgrad. Auch dort, wo Interaktivität zum Beispiel durch Kontaktformulare möglich sei, stimmten die dahinterliegenden Prozesse oft nicht. So hätten zwei Prozent der Antragsteller überhaupt keine Antwort auf ihre Online-Anfrage erhalten. Bürger sollen E-Card-Lesegeräte nutzen Der Bund will die Ausgabe von Lesegeräten für elektronische Chipkarten an Bürgerinnen und Bürger fördern. Die Förderung erfolgt im Rahmen des IT-Investitionsprogramms aus dem Konjunkturpaket II. Die Bundesregierung stellt 24 Mio. Euro als Zuschuss bereit, damit so genannte IT-Sicherheitskits an die Bürger ausgegeben werden können. Der Bund bezweckt damit, dass den Bürgern Lesegeräte zur Verfügung stehen, mit denen sie zum Beispiel den elektronischen Personalausweis nutzen können, der ab November 2010 ausgegeben wird. Der Zuschuss solle darüber hinaus Impulse für die Umsetzung neuer Anwendungen setzen, die sich aus den Möglichkeiten einer sicheren Authentisierung auf Basis elektronischer Chipkarten ergäben, so das Bundesministerium des Innern. 8

9 Auskommentiert E-Government Es bleibt noch viel zu tun Nimmt man den Koalitionsvertrag beim Wort, dann ist E-Government eigentlich kein Thema mehr. Denn das Vertragswerk befasst sich nicht nur mit E-Government, sondern verspricht auch in den Themenbereichen Informationsgesellschaft, Informations- und Kommunikationstechnologie und Internet zahlreiche konkrete Maßnahmen und weiterführende Projekte. So heißt es dazu im Koalitionsvertrag der neuen Bundesregierung: In der Informationsgesellschaft liegen große Chancen auch für die öffentliche Verwaltung. Wir werden daher E-Government weiter fördern und dazu wo und soweit notwendig, rechtliche Regelungen anpassen (E-Government-Gesetz). Besonderes Augenmerk werden wir dabei auf die Schaffung der Voraussetzungen für sichere Kommunikation zwischen Bürgerinnen und Bürgern sowie Unternehmen mit der Verwaltung legen. So gesehen scheint E-Government zumindest auf Bundesebene in den Köpfen der Verantwortlichen angekommen zu sein. Doch zu einem glücklichen Ende ist E-Government damit noch lange nicht gekommen. Das zeigt sich insbesondere am Diskussionsstand zur nationalen E-Government-Strategie. Manfred Klein, Redaktionsleiter der Fachzeitschrift egovernment Computing. Foto: egovernment Computing Der Deutsche Landkreistag nimmt dazu in einem jüngst veröffentlichten Positionspapier wie folgt Stellung: Die Landkreise sprechen sich gegen in der Vergangenheit zu beobachtende Zentralisierungsbestrebungen bei IT-Vorhaben aus, da diese weder der föderalen Struktur der Bundesrepublik entsprechen noch technisch sinnvoll sind. Um die erforderliche Kommunikation ebenenübergreifend sicherstellen zu können, ist allerdings eine weitgehende Standardisierung von Kommunikationsprozessen unumgänglich. Dabei ist Hersteller- und Produktneutralität von großer Bedeutung. Aus sicherheits- wie aus verfassungsrechtlichen Gründen ist zudem ein vernetztes Vorgehen anzustreben. Eine Vernetzung von dezentralen Systemen hat den Vorteil, dass Ausfälle einzelner Systeme nicht den Ausfall des Gesamtsystems bedeuten. Auch die Kommunen werden um eine Zentralisierung ihrer IT und Zusammenarbeit in Shared Service Centern nicht herumkommen. Letztlich wendet sich der Landkreistag damit nicht nur gegen ein zentrales Verwaltungsnetzwerk. Eine solche Haltung, die übrigens nicht nur dort vorzufinden ist, ist auch Ausdruck eines überholten Verständnisses föderaler Selbstständigkeit. Auch die Kommunen werden um eine Zentralisierung ihrer IT und eine Zusammenarbeit in Shared Service Centern oder vergleichbaren Organisationsformen nicht herumkommen, wenn sie sich weiterhin politischen Gestaltungsspielraum erhalten wollen. Es bleibt also doch noch einiges zu tun. 9

10 10 Schon h

11 Titel Kommentiert eute das Know-how von morgen fördern Salvador Dalí soll einmal gesagt haben: Am liebsten erinnere ich mich an die Zukunft. Mit dieser Einstellung sollten wir vor dem Hintergrund des demographischen Wandels schon heute die Personalfragen von morgen anpacken. Denn es sage später niemand, er habe es nicht gewusst! Die Dimensionen der demographischen Entwicklung sind hinlänglich bekannt, heute schon. Wir wissen, dass die Bevölkerung Deutschlands seit 2003 schrumpft. Wir wissen, dass es künftig immer mehr Ältere und immer weniger Jüngere geben wird. Wir wissen, dass diese Entwicklungen sich auf den Arbeitsmarkt auswirken. Es wird schlicht weniger Nachwuchs da sein, der in Berufe hineinwachsen kann. Das Statistische Bundesamt geht davon aus, dass die Zahl der jungen Menschen im ausbildungsrelevanten Alter von derzeit rund vier Millionen auf etwa drei Millionen im Jahr 2012 sinken wird (2050: voraussichtlich 1,8 Millionen). menden Jahren fortsetzen werde, unabhängig von konjunkturellen Schwankungen. Um mit Dalí zu sprechen: Wir müssen den personellen Engpässen jetzt entgegensteuern. Wer heute nicht handelt, handelt zu spät. Gut ausgebildete IT-Kräfte fallen nicht vom Himmel. Sie müssen ausgebildet und qualifiziert werden. Diese Strategie verfolgen wir für Dataport: Wir fördern Nachwuchs. Denn wir brauchen junge Leute. Bis 2020 wird uns ein Drittel unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus Altersgründen verlassen haben! Mit ihnen geht Wissen und Erfahrung. Schon heute müssen wir deshalb das Know-how von morgen aufbauen. Matthias Kammer, Vorstandsvorsitzender von Dataport. Wir müssen den personellen Engpässen entgegensteuern. Wer heute nicht handelt, handelt zu spät. Diese Entwicklungen treffen auch unsere Branche. Derzeit fehlt es den deutschen IT-Unternehmen nach Angaben des Branchenverbandes BITKOM an rund Fachkräften. Das Bundeswirtschaftsministerium konstatiert in seinem E-Performance-Bericht 2009 zum IT-Standort Deutschland, dass sich der IT-Fachkräfte-Engpass in den kom- Es geht hier übrigens nicht darum, ältere Beschäftigte zugunsten der Jüngeren zu vernachlässigen. Eine ausgewogene Personalstrategie muss alle Altersgruppen im Blick haben. Wir brauchen für Dataport alle Erfahrungsstufen: von den ganz Jungen bis zu den alten Hasen. Morgen und übermorgen aber brauchen wir die Mitarbeiter, die heute jung sind, da die gegenwärtigen erfahrenen Leistungsträger dann altersbedingt nicht mehr da sein werden. Deshalb müssen wir den Transfer von Wissen organisieren, damit es Kollegen jung wie alt und Kunden auch übermorgen und in den nächsten Dekaden zur Verfügung steht. 11

12 Titel Ausbildung und Studium bei Dataport Wir fördern Nach Verschiedene Wege führen bei Dataport zu einem Einstieg ins Berufsleben: die klassische Ausbildung, ein berufsbegleitendes Studium oder ein Trainee-Programm. Dataport bildet derzeit rund hundert junge Leute aus. Die Förderung von Nachwuchskräften ist ein wichtiges Element der Personalrekrutierungsstrategie. Was willst du mal werden, wenn du groß bist? Eine Frage, die Kindern gerne gestellt und häufig mit Prinzessin oder Astronaut beantwortet wird. Doch wie wäre es stattdessen mit Antworten wie Anwendungsentwickler, IT-Systemelektroniker, Elektroingenieur oder Wirtschaftsinformatiker? Das sind einige der Berufsfelder, die für eine Karriere bei Dataport gefragt sind. Wie viele Unternehmen in der IT-Branche sucht und fördert Dataport qualifizierte Nachwuchskräfte. In gut zehn Jahren verlässt uns fast ein Drittel unserer Mitarbeiter und mit ihnen geht ihre Qualifikation. Es gibt verschiedene Gründe für diese Strategie: Dataport ist ein wachsendes Unternehmen, das den Anteil der IT-Dienstleistungen, den es für die Trägerländer erbringt, stetig steigern will. Außerdem müssen, wie in jedem Unternehmen, Stellen nachbesetzt werden, die durch die natürliche Personalfluktuation (Wechsel in den Ruhestand oder zu einem anderen Arbeitgeber) frei geworden sind. Das sind die kurz- bis mittelfristigen Motive, warum Dataport junge Fachkräfte sucht. Es gibt aber auch langfristige Gründe: nämlich die demographische Entwicklung der Gesellschaft und der damit verbundene Personal- bzw. IT-Fachkräftemangel. Das Bekenntnis Wir fördern Nachwuchs ist deshalb seit zwei Jahren ein Unternehmensziel. Die IT-Branche wächst, aber es fehlen ihr schon seit Jahren Fachkräfte: Stellen blieben 2009 in der IT-Wirtschaft unbesetzt, meldete der Branchenverband BITKOM im November. Die Finanzkrise hat nicht dazu geführt, dass sich dieser Fachkräftemangel entspannt. Arbeitsmarktforscher gehen davon aus, dass er sich in speziellen Bereichen des Arbeitsmarktes künftig noch verschärfen wird und das unabhängig von konjunkturellen 12

13 Titel wuchs Ausbildung bei Dataport 55 Auszubildende 37 Studierende 5 Trainees Mitarbeiter insgesamt:

14 Titel Bettina Lentz, Leiterin des Bereichs Finanzen und Personal bei Dataport. Duales Studium bei Dataport Studiengang Informatiker Kooperation mit der Hochschule Bremen. Studium, Ausbildung im Unternehmen zum Fachinformatiker, Fachrichtung Systemintegration, sowie Berufsschule wechseln sich im Semester ab. Studiengang Wirtschaftsinformatiker Kooperation mit der Wirtschaftsakademie Schleswig-Holstein in Kiel. Studiengang Public Administration, früher Diplom-Verwaltungswirt Kooperation mit der Fachhochschule für Verwaltung und Dienstleistung in Schleswig- Holstein, Altenholz. Industriebegleitendes Studium bei Dataport Ingenieur für Elektrotechnik Kooperation mit der Fachhochschule Kiel. Im Semester Studium, in den Semesterferien Ausbildung im Unternehmen. Schwankungen, wie das Institut für Arbeitsmarktund Berufsforschung (IAB) betont. Als Grund nennt das IAB die demographische Komponente : Es scheiden immer mehr Ältere aus dem Erwerbsleben aus, als jüngere Fachkräfte in den Arbeitsmarkt nachrücken. Diese Faktoren bestimmen auch die demographische Entwicklung bei Dataport: Bis 2020 werden über 500 Beschäftigte das Unternehmen aus Altersgründen verlassen. Derzeit haben wir Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. In gut zehn Jahren wird uns also fast ein Drittel des Personals verlassen haben und mit ihnen geht ihre Qualifikation, beschreibt Bettina Lentz, Leiterin Finanzen und Personal bei Dataport, die Situation. Und ab 2020 geht es dann rasant weiter: Verließen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus Altersgründen das Unternehmen, so werden es 46 im Jahr 2025 sein, 2030 dann 75. Wir haben ein Durchschnittsalter von 45 Jahren. In zwanzig Jahren wird uns das Probleme bereiten, da uns dann jedes Jahr sehr viele Kollegen aus Altersgründen verlassen werden, sagt Lentz. Wir brauchen deutlich mehr Kollegen, die jünger als 35 Jahre sind, damit wir den demographischen Faktor langfristig ausgleichen können. Denn der Anteil der jüngeren Kollegen kann, perspektivisch gesehen, nicht jeden der in den kommenden Jahren ausscheidenden Kollegen ersetzen. einem demographischen Blick betrachten und schon jetzt aktiv Nachwuchskräfte qualifizieren. Bettina Lentz ist es übrigens wichtig, zu betonen, dass es bei der Nachwuchsstrategie nicht darum ginge, ältere Mitarbeiter zu vernachlässigen. Aber die Zahlen sind glasklar, wenn man sie sich genauer anschaut: Es werden viele Kollegen in den Ruhestand gehen. Wir können dagegen nur erfolgreich ansteuern, wenn wir schon jetzt junge Leute einstellen. Es werden viele Kollegen in Ruhestand gehen. Um den demographischen Faktor auszugleichen, müssen wir jetzt junge Leute einstellen. Derzeit zählt das Unternehmen rund hundert Nachwuchskräfte in Ausbildung: 55 Auszubildende, 37 Studenten sowie fünf Trainees. Lentz bemerkt kritisch: Das hat noch nicht die Schlagkraft, die wir benötigen, um dem demographisch bedingten Fachkräftemangel entgegenzuwirken. Wir müssten die Zahl unserer Nachwuchskräfte eigentlich noch verdoppeln, um die gesamte Fluktuationsrate auszugleichen. Soweit der Personalbedarf nicht mit Kollegen aus dem internen Arbeitsmarkt gedeckt werden kann, rekrutiert Dataport auch externe Fachkräfte. Demographisch gesehen federn die externen Neueinstellungen die personelle Situation allerdings nicht ab: Das Durchschnittsalter der 2008 direkt am Arbeitsmarkt eingestellten Kollegen betrug 35 Jahre. Doch natürlich zählt bei Einstellungen die Qualifikation nicht das Alter. Bestimmte Qualifikationen, die das Unternehmen vom Profil her benötigt, zum Beispiel ein abgeschlossenes Studium und mehrjährige Berufserfahrung, können von unter Dreißigjährigen zudem meist kaum erbracht werden. Wie aber soll dann der Rest der Belegschaft die zu erledigenden Aufgaben schultern? Die Antwort der Dataport-Personalstrategen: das Unternehmen mit Es gibt jedoch Möglichkeiten, die Qualifizierung in der Ausbildung zu beschleunigen, zum Beispiel mit einem dualen oder industriebegleitenden Studium, 14

15 Titel Ausbildungsleiterin Stefanie Schiering. das Berufsausbildung und Hochschule synchronisiert. 37 junge Leute nutzen bei Dataport derzeit dieses Angebot. Der Vorteil für die Studenten: Sie bekommen neben der Theorie an der Hochschule bei uns im Unternehmen eine praktische Ausbildung. Der Vorteil für uns: Wir binden die qualifizierten Fachkräfte langfristig ans Unternehmen, erklärt Stefanie Schiering, Ausbildungsleiterin bei Dataport. Wer hätte nicht gerne nach erfolgreichem Studium gleich einen Arbeitsvertrag in der Tasche das duale Studium macht dies möglich. Ebenfalls attraktiv für junge Leute: Das Unternehmen übernimmt die Studiengebühren. Qualitativ gesehen rechnet sich das: Dataport hat schon jetzt steigenden Bedarf an Mitarbeitern, die ein Fachstudium absolviert haben. Eine weitere Möglichkeit, binnen kurzer Zeit qualifizierten Nachwuchs auszubilden und ans Unternehmen zu binden, ist das IT-Trainee-Programm, das Dataport 2009 zum ersten Mal angeboten hat. Hier durchlaufen Hochschulabsolventen in verschiedenen Unternehmensbereichen ein achtzehnmonatiges Training on the job. Die Resonanz auf das im Sommer 2009 ausgeschriebene Programm war mehr als erfolgreich: 174 junge Leute bewarben sich auf fünf Trainee-Stellen. Bislang haben wir uns am Trainee-Programm der Hamburger Verwaltung beteiligt, die in jedem Jahr fünf bis sechs Trainees ausbildet, sagt Schiering. Mit unserem Programm wollen wir der Hamburger Verwaltung keine Konkurrenz machen, können aber dadurch besser unseren internen Arbeitsmarkt bedienen. Junge Leute für den eigenen Bedarf qualifizieren diese Strategie verfolgt Dataport auch bei der Ausbildung. 24 Auszubildende und 16 Studierende haben hier in diesem Jahr ihren Start ins Berufsleben begonnen; insgesamt bildet das Unternehmen derzeit 55 Azubis in fünf Berufen (vier davon IT-Berufe) aus. Zu wenig Bewerber wegen mangelnden Interesses der Schüler an Mathematik, Informatik und Technik? Stefanie Schiering kann diesen bei privaten IT-Unternehmen spürbaren Trend noch nicht feststellen. Im Gegenteil: Die Zahl der Bewerbungen steige, erzählt sie. Ein Knick werde aber kommen, da in den nächsten Jahren die Kinder der geburtenschwachen Jahrgänge ins Ausbildungsalter kommen. Für Schiering ist damit klar: Auch wenn wir derzeit noch keine Probleme haben, unsere Ausbildungsplätze zu besetzen, müssen wir aktiv bleiben und Dataport bei jungen Leuten als interessanten Arbeitgeber bekannt machen. So trommelt sie zum Beispiel bei Jobmessen für berufliche Perspektiven bei Dataport. In der IT-Welt gibt es viele interessante Berufe. Die aber sind bei den jungen Leuten noch nicht unbedingt immer bekannt. In der IT-Welt gibt es viele interessante Berufe. Sie sind bei den jungen Leuten nicht unbedingt bekannt. Dabei bietet Dataport als ein in mehreren Bundesländern tätiger öffentlich-rechtlicher IT-Dienstleister interessante Möglichkeiten, um in einen technischen oder verwaltungsbezogenen Beruf einzusteigen. Die Mitarbeiter haben die Chance, ein noch junges Unternehmen mit wachsenden Aufgaben mitzuprägen. Auch sechs Jahre nach seiner Gründung spiegelt Dataport die Dynamik der IT- und Verwaltungswelt wieder. Deshalb heißt ein weiteres Unternehmensziel für 2010: Wir fordern und fördern die Entwicklung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bedarfsorientiert. Denn die Notwendigkeit, sich weiter zu qualifizieren gemäß dem Prinzip des lebenslangen Lernens gilt für jede Altersstufe: für den Nachwuchs und die erfahrenen alten Hasen. Dataport für Schulen Dataport bietet Schulpraktika im Unternehmen an. Ein Angebot, das auf gute Resonanz stößt: 2009 haben insgesamt 59 Schülerinnen und Schüler an allen vier Dataport- Standorten durch ein Praktikum Einblicke in die IT- und Berufswelt bekommen. Neu ist eine im November 2009 von der Industrie und Handelskammer Schleswig-Holstein (IHK) initiierte Kooperation mit der Integrierten Gesamtschule Wedel (IGS) vor den Toren Hamburgs: Für Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 9 stellt Dataport zwei Plätze für Langzeitpraktika (20 Wochen) zur Verfügung. Zusätzlich bietet Dataport der IGS fünf Plätze für Berufsorientierungspraktika der 10. Klassen an. Zwei weitere Plätze werden für Wirtschaftspraktika in der 12. Jahrgangsstufe eingerichtet. 15

16 Titel Karriere bei Dataport Alles, nur kein Streber Carsten Fehse schrieb schon als Kind Computer-Programme. Nach einer Ausbildung bei Dataport zum Fachinformatiker der Fachrichtung Systemintegration hat er jetzt erfolgreich seinen Bachelor of Science im Studienfach Informationstechnologie und Internet absolviert. Während seines Studiums arbeitete er weiterhin bei Dataport. Sein Blick wandert aufmerksam durch den Raum. Das dunkelblau karierte Hemd hat er akkurat in die Jeans gesteckt. Carsten Fehse strahlt Ruhe und Selbstsicherheit aus. Der 27-Jährige ist der Erste seines Faches, der bei Dataport im Rahmen eines industriebegleitenden Studiums seinen Bachelor-Abschluss erlangt hat. Neben seiner Arbeit als Netzwerkdesigner studierte Fehse an der Fachhochschule Kiel Informationstechnologie und Internet. Die Bezeichnung des Studienganges findet er unpassend, schließlich würde er niemals von sich behaupten, er studiere das Internet. Das klingt, als würde ich den ganzen Tag nur im Netz surfen! Eigentlich beinhaltet der Studiengang vor allem angewandte Informatik, erklärt er mit einem Augenzwinkern. Seine Leidenschaft für das Programmieren hat er bereits in seiner Kindheit entdeckt. Elf Jahre war er alt, als er sich seinen ersten gebrauchten Computer in einem Systemhaus kaufte, das auch Software entwickelte. Dort lernte er einen Software- Entwickler kennen. Diesen Entwickler habe ich dann immer angerufen und mit meinen Fragen bombardiert: Was machst du da? Wie macht man das? Kann ich das auch machen?, lacht Fehse und lehnt sich entspannt zurück. Von diesem Zeitpunkt an begann er, zu Hause kleine Programme zu schreiben. Das Programmieren wurde zu seinem Hobby. Hat bei Dataport eine Ausbildung absolviert und anschließend parallel zum Beruf studiert: 16

17 Titel Carsten Fehse. Irgendwann stellte er fest, dass sein Vater, Besitzer einer kleinen Firma, alle Rechnungen per Hand verfasste. Ich habe mir einfach einen Spaß daraus gemacht und mich ein wenig mit dem Thema beschäftigt, erzählt Fehse und lächelt verschmitzt. Herausgekommen ist ein Programm für die Auftrags- und Kundenverwaltung, mit dem sein Vater von da an arbeitete. Damals wurde Fehse klar, dass er mit diesem Hobby später auch mal sein Geld verdienen könnte. Bewusst für Dataport entschieden Carsten Fehse bezeichnet sich selbst eher als Spätzünder. Während seiner Schulzeit Lieblingsfächer: Englisch und Physik fiel ihm das Lernen nicht immer leicht. Ich wusste damals noch nicht, wofür ich lerne, erzählt er. Das änderte sich erst, als er 2003 seine Ausbildung bei der damaligen Datenzentrale Schleswig-Holstein (DZSH) zum Fachinformatiker begann. Denn von diesem Zeitpunkt an hatte er ein Ziel. Er wollte gut sein in seinem Beruf. Für die DZSH bzw. Dataport als Arbeitgeber hatte er sich ganz bewusst entschieden. Fehse wollte eine fundierte Ausbildung und die Möglichkeit, in möglichst viele Bereiche reinschnuppern und sich ständig weiterbilden zu können. Diese Chance bot ihm Dataport. Direkt im Anschluss an seine Ausbildung, die er als landes- bester Prüfungsteilnehmer abschloss, begann Fehse 2006 an der Fachhochschule Kiel Informationstechnologie und Internet zu studieren. Bei Dataport arbeitete er auf Stundenbasis weiter. Ich hatte bei Dataport viel gelernt, wollte mich jedoch noch weiter qualifizieren, beschreibt Fehse seinen Entschluss und fügt hastig hinzu. Aber ich bin auf keinen Fall ein Streber! Ich habe einfach nur Spaß an dem, was ich tue. Um die Theorie des Studiums mit der Praxis bestmöglich zu vereinen, entwickelte die Personalabteilung gemeinsam mit Carsten Fehse ein auf Dataport abgestimmtes Modell für den praktischen Teil des industriebegleitenden Studiums. Nicht nur Theorie, sondern auch Praxis Seine Bachelor-Thesis, also die Abschlussarbeit, hat Fehse bei Dataport entwickelt: Compliance Management von Netzwerkkomponenten. Bei Dataport habe ich gelernt, dass die Themen Sicherheit und die Überprüfung deren Einhaltung, auch Compliance genannt, gerade im Bereich der Informationstechnologie einen hohen Stellenwert einnehmen, berichtet Fehse. Er beschäftigte sich zunächst theoretisch mit den Themen Corporate Governance und Compliance und entwickelte bei Dataport ein Programm, das automatisiert die Konfigurationen der bereits ausgelieferten Router überprüft. Sollten deren Konfigurationen Fortsetzung auf Seite 18 Informationstechnologie und Internet Der Schwerpunkt des industriebegleitenden Studienganges Informationstechnologie und Internet liegt auf IT und Software-Engineering. Er beinhaltet neben mathematischund elektrotechnischen Grundlagen auch Themen wie Netzwerk- Technologien und Projektmanagement. Die praktischen Teile Praktika und Bachelor- Thesis werden in einem fachlich geeigneten Unternehmen absolviert. Zurzeit studieren drei Mitarbeiter von Dataport nach dem Modell des industriebegleitenden Studiums. 17

18 Titel IT-Fachkräftemangel Wettbewerb um die besten Der IT-Fachkräftemangel geht alle etwas an die öffentliche Verwaltung ebenso wie den privaten Sektor. Welche Strategien ergreifen IT-Unternehmen beim Kampf um die Köpfe? Datareport hat sich bei IBM, Microsoft und SAP umgehört. Heino Schrader, Direktor SAP University Alliances EMEA (Europe, Middle East, Africa), SAP AG. Foto: SAP Software für und in der Lehre Wie wird bei Ihnen der Kampf um die Köpfe angegangen, und welche Qualifikationen benötigen die Mitarbeiter von morgen? Mit ihrem University Alliances (UA) Programm fördert SAP eine praxisnahe und zukunftsorientierte Ausbildung, indem sie Lehrenden und Studierenden weltweit Zugang zu neuesten SAP-Technologien ermöglicht. Das Programm richtet sich an Hochschulen sowie Berufliche Schulen, die SAP-Software aktiv in die Lehre integrieren wollen. Dabei werden die Lehrenden beim Einsatz der Software in der Lehre professionell unterstützt. University Competence Center (UCC) übernehmen den kompletten Betrieb und die Wartung der SAP-Lösungen. Sie fungieren als Anwendungsdienstleister, auch Application Service Provider genannt. Die Lehrenden können sich somit auf die Vermittlung des Lehrstoffs und ihre Fortsetzung von Seite 17 jeweiligen Kernkompetenzen konzentrieren. Darüber hinaus unterstützt SAP die Lehrkräfte durch das Angebot von lehrespezifischen Trainings und das Bereitstellen von Lehrmaterialien für die Nutzung in Lehrveranstaltungen. Ein weiterer Schwerpunkt des Programms liegt in der Förderung der Zusammenarbeit zwischen Bildungsinstitutionen, Industriepartnern und Interessierten rund um das Thema Einsatz von SAP-Software in der Lehre. Weltweit profitieren mehr als Studierende an über 900 Hochschulen und Schulen von SAP University Alliances davon 256 in Deutschland. Ziel ist es, jungen Menschen eine moderne, praxisnahe Ausbildung zu ermöglichen. Für Studierende ist es ein enormer Vorteil, wenn sie nach ihrem Abschluss auf dem Arbeitsmarkt mit SAP-Software-Kenntnissen punkten können. Des Weiteren bietet die University Alliances Community (UAC) ein globales Netzwerk, um Hochschullehrern, Studenten und SAP-Kunden die Möglichkeit zu geben, sich auszutauschen. nicht mehr dem neuesten Stand entsprechen, wird, ebenfalls automatisch, Alarm ausgelöst und der zuständige Mitarbeiter benachrichtigt. Auf diese Weise wird sichergestellt, dass auch die vor beispielsweise zwei Jahren ausgelieferten Geräte noch den neuesten Sicherheitsanforderungen genügen. Ich wollte unbedingt etwas selbst entwickeln, erklärt Fehse, Bei einer rein theoretischen Arbeit ist es schwierig, hinterher seine Eigenleistung zu erkennen! Fehses Kolleginnen und Kollegen bei Dataport haben ihn von Anfang an auf seinem Ausbildungsweg unterstützt. Fehse ist ein geselliger Mensch. In seiner Freizeit trifft er sich gerne mit Freunden oder schwitzt zusammen mit seinen Trainingspartnern im Fitnessstudio. Ich bin kein Kellerkind, das den ganzen Tag alleine vor dem Computer hängt!, räumt er mit einem gängigen Klischee auf, Ich bin kein Einzelgänger und würde zum Beispiel niemals alleine auf dem Sportplatz meine Runden drehen. Ich habe gerne andere Menschen um mich! Als nächstes will Fehse sich für den Master einschreiben. Und danach? Fehse wird auch während seines Masterstudiums weiterhin bei Dataport arbeiten und sieht auch seine Zukunft im Unternehmen. Der perfekte Arbeitsplatz für ihn wäre eine verantwortungsvolle Position, die Führung und technische Entwicklung verbindet. Fehse möchte praxisnah arbeiten und sich ständig weiterbilden. All das kann Dataport ihm auch in Zukunft bieten. 18

19 Titel Köpfe Attraktive Unternehmenskultur Die IT-Branche sucht händeringend junge Nachwuchskräfte. Gilt das auch für Microsoft? Welche Strategien empfehlen Sie der IT-Branche, um den Fachkräftemangel entgegenzuwirken? Im Wettbewerb um die besten Köpfe muss selbst ein globales Unternehmen mit einer starken Marke wie Microsoft einiges bieten und neue Wege gehen, um die High Potentials für sich zu gewinnen. Deshalb haben wir zusammen mit anderen Unternehmen eine Erklärung unterzeichnet, in der wir uns verpflichten, MINT-Absolventen (MINT steht für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft, Technik) attraktive Karrieremöglichkeiten zu bieten. Damit wollen wir hohen Abbrecherquoten in diesen Stu- Durch die Modernisierung der öffentlichen Verwaltung steigt der Bedarf an IT-Fachkräften. Öffentlich-rechtliche Dienstleister müssen sich dabei gegenüber der Wirtschaft im Wettbewerb um die besten Köpfe behaupten und ihre Personalstrategien neu überdenken. Wichtig ist, die Attraktivität von IT-Berufen und entsprechenden Ausbildungs- sowie Studienangeboten im öffentlichen Dienst zu vermitteln. Zudem sollte die Bedeutung des lebenslangen Lernens als entdiengängen entgegenwirken. Auch mit unserem MACH -Traineeprogramm (MACH = Microsoft Academy for College Hires) und dem weltweiten Technologiewettbewerb Imagine Cup investieren wir in die Ausbildung von talentiertem Fachkräftenachwuchs. Langfristig können die branchenweit begehrten High Potentials jedoch nur gehalten werden, wenn die Unternehmenskultur als mitarbeiter- und werteorientiert wahrgenommen wird. Denn für die Generation Y, die jetzt auf den Arbeitsmarkt drängt, stehen Werte wie Freunde und Familie und Toleranz für Vielfalt im Mittelpunkt. Neben attraktiven Vergütungspaketen und Sozialleistungen sollten IT-Unternehmen deshalb ihren Mitarbeitern flexible Arbeitsbedingungen sowie Entwicklungsmöglichkeiten bieten. Auch die Schaffung eines familienfreundlichen Arbeitsumfelds sollte in den Mittelpunkt rücken. Brigitte Hirl-Höfer, Director Human Ressources, Microsoft Deutschland. Foto: Microsoft Lebenslanges Lernen Was bedeutet der IT-Fachkräftemangel für die Verwaltung in Deutschland, in der kaum noch etwas ohne IT möglich ist? Und welche Strategie verfolgt IBM, um Nachwuchskräfte für die Lösungen von morgen zu finden und zu fördern? scheidender Bestandteil einer nachhaltigen Personalpolitik nicht unterschätzt werden. Auf der Suche nach den IT-Experten von morgen setzt IBM ebenfalls auf die genannten Aspekte: Mit verschiedenen Förderprogrammen wie zum Beispiel MentorPlace und Connect to School oder der Engineers Week will IBM das Interesse an IT-Berufen frühzeitig wecken und junge Menschen in Kooperation mit den Schulen fördern. Abiturienten bieten wir die Möglichkeit, im Rahmen eines dualen Studiums einen Bachelor-Titel zu erwerben und später berufsbegleitend ein Masterstudium zu absolvieren. IBM arbeitet zudem intensiv mit Hochschulen und Forschungseinrichtungen zusammen. Durch ein internes Weiterbildungsprogramm können unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ihre Expertise ausbauen und sich weiter qualifizieren. Michael A. Maier, Geschäftsbereichsleiter Öffentlicher Dienst, IBM Deutschland GmbH. Foto: IBM 19

20 Titel Bachelor-Studiengang Allgemeine Verwaltung/Public Administration Fachhochschule und Dataport kooperieren Dataport steht auf dem Stundenplan. Und zwar an der Fachhochschule für Verwaltung und Dienstleistung in Schleswig-Holstein (FHVD) in Altenholz bei Kiel. Public Administration Der Bachelorstudiengang Allgemeine Verwaltung / Public Administration ist ein dualer Studiengang. Die Ausbildung erfolgt sowohl an der Hochschule als auch beim Dienstherren. Theorie und Praxis sind deshalb besonders eng miteinander verbunden: Studium und Ausbildung werden synchronisiert. Am Ende der Studienzeit die das Unternehmen mit einem Au s b i l d u n g s g e h a l t vergütet können die Absolventinnen und Absolventen in ihrem Unternehmen sogleich als Nachwuchskräfte im bekannten Arbeitsumfeld durchstarten. Besiegelten im Sommer eine Partnerschaft: die Fachhochschule für Verwaltung und Dienstleistung in Schleswig- Holstein (FHVD) und Dataport. Von links nach rechts Vertreter der Kooperationspartner. Dataport: Anke Brügmann, Leiterin der Abteilung Training, Vorstand Dr. Johann Bizer, Bettina Lentz, Leiterin Finanzen und Personal sowie Ausbildungsleiterin Stefanie Schiering. FHVD: Präsident Karl Wagner, Silke Lautenbach Dekanin des Fachbereichs Allgemeine Verwaltung, Bernd Ziegler, Leiter Stabstelle Steuerung und Controlling, IT-Leiter Karsten Knuth. IT und E-Government kann man in Altenholz bei Kiel nun auch mit Unterstützung Dataports studieren. Die Fachhochschule für Verwaltung und Dienstleistung in Schleswig-Holstein (FHVD) und Dataport kooperieren seit diesem Studienjahr beim neuen Bachelor- Studiengang Allgemeine Verwaltung/Public Administration. Mit diesem dualen Studiengang wird bei der Qualifizierung der Nachwuchskräfte für die schleswig-holsteinischen Verwaltungen ein stärkerer Fokus auch auf IT-Kompetenz gelegt. Der Bachelorstudiengang Allgemeine Verwaltung/Public Administration löste im August 2009 im Zuge der Umstellung der Hochschulen auf Bachelor- und Master-Abschlüsse den Diplom- Studiengang Allgemeine Verwaltung ab. Dataport beteiligt sich auf mehrfache Weise an den Lerneinheiten. Im Pflichtmodul E-Government (2. Trimester) übernimmt ein Mitarbeiter des Unternehmens einen Teil des Unterrichts und bringt Erfahrungen aus der praktischen Umsetzung ein. Im 9. Trimester können sich die Studierenden für das Wahlpflichtmodul IT-Strategien und -Methoden in der praktischen Umsetzung bei Dataport entscheiden. Es umfasst Inhalte wie IT-Sicherheit, Dokumentenmanagement oder E-Government- Lösungen. Zudem steht Projektmanagement bei Dataport im Studienplan. 85 Studierende zählt der Studiengang Allgemeine Verwaltung / Public Administration für das Studienjahr 2009 bis 2012, davon sind acht Nachwuchskräfte von Dataport. Höhere Semester studieren noch den alten Diplom-Studiengang; bei Dataport sind das sechzehn angehende Diplom-Verwaltungswirte. Die partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen der FHVD und Dataport entwickelte sich auf der Basis einer Rahmenvereinbarung und regelmäßiger Kooperationsgespräche auf Führungsebene. Neben einer Reihe von punktuellen, organisatorischen Verabredungen entstand das Format einer ganztägigen Lehrveranstaltung. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Dataport vermitteln in diesem Rahmen den Studieren- den des Abschluss-Semesters auf eine praxisnahe und handlungsorientierte Weise das Leistungsspektrum moderner IT. Seit 2006 finden diese IT-Werkstätten und persönlichen Begegnungen einmal jährlich im Auditorium der Fachhochschule statt. Mit der im Sommer 2009 vereinbarten Kooperation im Bachelor- Studiengang haben beide Partner ihre Zusammenarbeit noch einmal verfestigt. Dr. Johann Bizer, Dataport-Vorstandsmitglied für den Bereich Lösungen, vertritt das Unternehmen bei der Kooperation und sagt: Die öffentliche Verwaltung braucht qualifizierte Nachwuchskräfte, die wissen, welche Gestaltungsmöglichkeiten die IT für die Entwicklung einer dienstleistungsorientierten und effizienten modernen Verwaltung bietet. Die Fortschreibung und Erweiterung des Curriculums der FHVD um das Modul E-Government ist ein zukunftsweisender Schritt in die richtige Richtung, den wir gerne unterstützen. Karl Wagner, Präsident der FHVD, ergänzt: Mit unserem neuen Bachelorstudiengang Allgemeine Verwaltung/Public Administration sind wir in der schleswig-holsteinischen Hochschullandschaft zukunftsfähig aufgestellt. Wir freuen uns, dass auch im Studienjahr 2009 wieder Nachwuchskräfte von Dataport als Studierende zu uns gekommen sind und die Kooperation mit Dataport insofern auch ganz konkrete Früchte trägt. 20

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