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1 hi tech Berner Fachhochschule Haute école spécialisée bernoise Technik und Informatik Technique et informatique 3/2012 Das Magazin Le Magazine ICT-Based Management Von der Excel-Flut zur nationalen Führungsinfrastruktur Vision oder Traum? Projets ehealth Suisse : coordination par évaluations PoSecCo More security and compliance for IT systems

2 Focus 3 EDITORIAL Zusammenarbeit zwischen Fachhochschule und Wirtschaft als Winner! Collaboration gagnante entre hautes écoles spécialisées et économie! ICT Based Management Zusammenarbeit zwischen Fachhochschule und Wirtschaft als Winner! Collaboration gagnante entre hautes écoles spécialisées et économie! 4 Institute for ICT-Based Management (ICTM) Impressum 7 Projets ehealth Suisse : coordination par évaluations 8 Spitallogistik Effizienter dank Prozessorientierung 10 The Virtual Skeleton Database 12 Von der Excel-Flut zur nationalen Führungsinfrastruktur Vision oder Traum? 14 Semantic Web für die Praxis 17 A Day at the Museum 18 Suisse Trust IAM 20 PoSecCo More security and compliance for IT systems 22 «Nous travaillons toujours avec de nouvelles technologies c est très motivant!» 24 Informatik und Frauen Das passt zusammen! Success Story 24 Schneller an Bord dank Xovis. Event 29 Diplomfeier 2012 Cérémonie de remise des diplômes News Redaktion Diego Jannuzzo, Patrick Studer Übersetzungen Gabriella Scorrano, Christiane Vauthier Adresse BFH-TI, hitech-redaktion, Postfach, 2501 Biel, Redaktion Homepage hitech.bfh.ch Adressänderungen und Inserate , Inseratenschluss für die nächste Ausgabe: Auflage 7500 Exemplare, erscheint 3x jährlich Fotos Wenn nicht anders erwähnt: Anna-Lena Holm Grafik, Layout Ingrid Zengaffinen Druck Stämpfli Publikationen AG, Wölflistrasse 1, Postfach CH-3001 Bern hitech 3/2012: November 2012 Sie finden das Magazin in deutscher und französischer Übersetzung auf: ImpressuM Dr. Fridolin Marty Leiter Gesundheitspolitik economiesuisse Responsable politique de la santé economiesuisse Foto : economiesuisse Rédaction Diego Jannuzzo, Patrick Studer Traductions Gabriella Scorrano, Christiane Vauthier Adresse HESB-TI, Rédaction hitech, Case postale, 2501 Biel/Bienne Rédaction Homepage hitech.bfh.ch Changement d adresses et acquisition d annonces date butoir pour les annonces du prochain hitech : Tirage 7500 exemplaires, paraît 3x par année Graphisme, mise en page Ingrid Zengaffinen Photos Sauf indication contraire : Anna-Lena Holm Imprimerie Stämpfli Publikationen AG, Wölflistrasse 1, Postfach CH-3001 Bern hitech 3/2012 : November 2012 Ce magazine existe en version française et alle mande à l adresse : Titelbild: Mitglieder des ICTM-Leitungsteams: die Professoren Urs Sauter, Jürgen Holm, Rolf Jufer Das duale Bildungssystem der Schweiz hat eine lange Tradition und ist ein eigentlicher Wettbewerbsvorteil für die Wirtschaft. Die Fachhochschulen haben gegenüber den Universitäten den wesentlichen Vorteil, Praxis und Theorie zu verbinden. Eine Umfrage von economiesuisse bei den Unternehmen hat dies gezeigt. Die Unternehmen sind insgesamt zufrieden mit den Fachhochschulen. Eine verstärkte Zusammenarbeit zwischen Privatwirtschaft und Fachhochschulen wird aber ausdrücklich gewünscht. Nicht immer braucht es für eine solche Zusammenarbeit öffentliche Gelder. Ein interessantes Beispiel dafür ist die von economiesuisse und GS1 Schweiz auf privater Basis lancierte Studie im Gesundheitswesen. Im Dreiklang von analysieren verstehen verbessern, sollen Jürgen Holm und sein Team (Forschungsgruppe Gesundheitsinformatik) anhand eines Referenzspitals die logistischen Abläufe unter die Lupe nehmen und Einsparungspotenziale in der Wertschöpfungskette im stationären Bereich ausloten. Die Logistikprozesse sind im Gesundheitswesen viel zu wenig im Fokus. Letztes Jahr präsentierte darum der Projektpartner GS1 Schweiz eine breit angelegte Umfrage über das Sparpotenzial im Gesundheitswesen durch eine optimierte Wertschöpfungskette. Die Erkenntnisse sind ernüchternd: Es fehlt vor allem das gegenseitige Prozessverständnis der Akteure im Gesundheitswesen und am Willen, die Zusammenarbeit zu optimieren. Dabei könnten nur schon durch technische und strukturelle Massnahmen jährlich Beträge in Milliardenhöhe eingespart werden. Beispielsweise durch globale Standards für die Identifikation und den Informationsausausch oder eine gegenseitige Prozessabstimmung. economiesuisse und GS1 Schweiz wollen mittels dieser gemeinsamen Initiative ihre Vision eines effizienten und leistungsfähigen Gesundheitswesens vorantreiben. In Zusammenarbeit mit dem Institute for ICT-Based Management der Berner Fachhochschule soll ein Modell für die Wertschöpfungskette in der stationären Versorgung erarbeiten und so das «Spital der Zukunft» konkretisieren. Daran können sich künftig stationäre Einrichtungen orientieren, um ihre eigene Wertschöpfungskette zu optimieren. Dies ist ein wichtiger Schritt hin zu einer effizienteren, gleichzeitig aber auch qualitativ besseren Gesundheitsversorgung. Dr. Fridolin Marty Leiter Gesundheitspolitik economiesuisse En Suisse, le système de formation duale est riche d une longue tradition et représente un avantage concurrentiel véritable pour l économie. Par rapport aux universités, les hautes écoles spécialisées ont l avantage d associer pratique et théorie. C est ce qu un sondage effectué par economiesuisse a bien montré : les entreprises sont globalement satisfaites des hautes écoles spécialisées. Toutefois, une collaboration encore plus étroite entre économie privée et hautes écoles spécialisées est expressément souhaitée. Il n est pas toujours nécessaire de puiser dans des fonds publics pour favoriser une telle collaboration. L étude lancée sur une base privée par economiesuisse et GS1 Suisse dans le domaine de la santé publique en constitue un exemple intéressant. Analyser comprendre améliorer, tel est le triple mandat de Jürgen Holm et de son équipe ( team de recherche en informatique médicale ) pour examiner les processus logistiques d un hôpital de référence et établir les potentiels d économie dans la chaîne de création de valeur dans le domaine stationnaire. L attention portée jusqu à présent aux processus logistiques du système de santé a été insuffisante. C est ce qui a poussé GS1 Suisse, partenaire de projet, à présenter l an dernier une vaste enquête sur le potentiel d économies que l optimisation d une chaîne de création de valeur pouvait apporter au système de santé. Les enseignements sont stupéfiants : il manque aux différents acteurs du système la compréhension des processus et la volonté d optimiser la collaboration. Des mesures purement techniques et structurelles pourraient déjà permettre d économiser des milliards par année, par exemple en utilisant des standards globaux pour l identification et l échange d informations ou une coordination des processus. Par cette initiative commune, economiesuisse et GS1 Suisse entendent contribuer à concrétiser leur vision d un système de santé efficace et performant. La collaboration avec l Institute for for ICT-Based Management de la Haute école spécialisée bernoise devrait aboutir à l élaboration d un modèle de chaîne de création de valeur dans le segment stationnaire et, ainsi, à la réalisation de l «hôpital de demain». À l avenir, des services de soins stationnaires pourront s y référer pour optimiser leur propre chaîne de création de valeur. Il s agit d un pas important vers un système de santé plus efficace et, en même temps, de meilleure qualité. Dr Fridolin Marty Responsable politique de la santé economiesuisse 2 hitech 3 /2012 3/2012 hitech 3

3 Institute for ICT-Based Management (ICTM) Institute for ICT-Based Management der Name ist Programm. Im Zentrum unserer Aktivitäten steht die Frage: Wie können Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT, engl. ICT) eingesetzt werden, um Führungskräfte bei der Erfüllung ihrer Aufgaben zu unterstützen? Prof. Dr. Urs Sauter Leiter Institute for ICT-Based Management (ICTM) Multidisziplinarität Kompetente Antworten auf die oben aufgeführte zentrale Fragestellung können nur in multidisziplinären Teams erarbeitet werden. Um zu guten Problemlösungen zu kommen, müssen Know-how über Technologien, fundierte Branchenkenntnisse und ein breites Methodenwissen miteinander verbunden werden. Die Dozierenden des Instituts decken deshalb eine grosse Palette von Disziplinen ab. Der Bogen spannt sich von verschiedenen Gebieten der Informatik über Betriebswirtschaftslehre, Recht, Mathematik, Statistik bis zur Medizin. Entsprechend gut verknüpft ist das ICTM auch mit den verschiedenen Lehrangeboten des Departements Technik und Informatik, von den Bachelorund Masterstudiengängen bis zu den Angeboten der Weiterbildung im Managementzentrum Bern. Schlüsselkompetenzen Für die Entwicklung von Führungsinstrumenten sind keine spektakulären Labors erforderlich. Virtuelle Server, PCs und einige mobile Endgeräte verbunden über leistungsfähige Netze genügen. Wichtiger sind die Fokussierung auf bestimmte Fragestellungen und Branchen sowie der langfristige Aufbau von Know-how über die relevanten Schlüsseltechnologien. Im Zentrum steht der Umgang mit grossen Datenmengen von der Übernahme aus verschiedenen Datenquellen über die Datenintegration und Auswertung bis zur Präsentation auf verschiedenen Endgeräten. Ein wichtiger Punkt ist dabei auch die Beachtung der Sicherheitsaspekte in diesen verteilten Systemen. Deshalb konzentriert sich das ICTM auf folgende Technologiefelder: Datenbanken, Business Intelligence, Apps und Web Entwicklung sowie Identity und Access Management. Die Forschungsgruppen des ICTM richten sich auf vier Aktivitätsfelder aus: E-Government, Gesundheitsinformatik, Identity und Access Management sowie KMU / Verbände. Durch die klare Fokussierung und den Aufbau verschiedener Partnerschaften ist es in den letzten Jahren gelungen, Mittel verschiedener Förderinstitutionen zu erhalten (EU, SNF, KTI, Gebert Rüf Stiftung usw.). Dazu kommt eine wachsende Zahl von Direktaufträgen aus Wirtschaft und Verwaltung. Projekte werden immer von Menschen gemacht. Für den Erfolg unseres Instituts ist die Entwicklung der Forschungsteams von zentraler Bedeutung. Die Zahl der am Institut tätigen Dozierenden ist zwischen 2009 und 2012 von 6 auf 14 gestiegen. Parallel dazu wurde auch der Mittelbau verstärkt. Hier bietet das Institut vom Praktikumsplatz für Absolvierende der Passerelle (siehe bis zum erfahrenen Projektleiter eine breite Palette von Stellen an. Erfreulicherweise konnte in diesen Jahren auch der Frauenanteil von 0 auf 15% erhöht werden. Auf Berufschancen von Frauen im ICT-Umfeld weist ein Artikel von Prof. Dr. Annett Laube-Rosenpflanzer (S. 22) hin. Eine weitere wichtige Schlüsselkompetenz ist die Fähigkeit, mit Partnern aus Wirtschaft, Verwaltung und anderen Hochschulinstituten rasch intensiv zusammenzuarbeiten und diese Kooperation über Folgeprojekte langfristig zu festigen. Besonders eng ist die Zusammenarbeit mit dem Institut E-Government des Fachbereichs Wirtschaft. Gemeinsam mit diesem Institut haben wir ständig mehrere Projekte am Laufen. Aktuell sind darunter auch zwei EU- Projekte. E-Government Die E-Government-Gruppe konzentriert sich auf die Entwicklung von Führungsinstrumenten für den föderalen Staat (S.12). Im laufenden Jahr haben wir damit begonnen, klassische Business Intelligence Ansätze wie Data Warehousing, Reporting, Data Mining mit Semantic Web- Ansätzen ( Data / RDF) zu ergänzen. In der Forschungsgruppe arbeitet auch Adrian Gschwend, ehemaliger Absolvent des Informatik-Studiengangs der BFH und Gründer der Netlabs (S. 14). Gesundheitsinformatik Seit Herbst 2011 bietet die Berner Fachhochschule den ersten Bachelorstudiengang der Schweiz in Medizininformatik an. Neben dem Lehrangebot wird für diesen Bereich auch ein Team für angewandte Forschung und Entwicklung sowie Dienstleistungen aufgebaut. Im hitech 1/2011 wurde bereits umfassend über die Medizininformatik-Aktivitäten an der Berner Fachhochschule informiert. Diese Ausgabe enthält Berichte über drei aktuelle Projekte aus dem Bereich Gesundheitsinformatik (Prof. Dr. Jürgen Holm, S. 6 und 8; Prof. Marcel Pfahrer, S. 10). Identity und Access Management (IAM) In der heutigen Welt der vernetzten Systeme stellen sich in sehr vielen Anwendungen komplexe Anforderungen an die Identifizierung der Benutzer und die Regelung der Benutzerrechte. Dieser Problematik widmet sich unsere IAM-Gruppe. Ihr ist es gelungen, innerhalb weniger Jahre interessante schweizerische und europäische Projekte zu akquirieren. Einen Einblick in zwei dieser Projekte geben Prof. Gerhard Hassenstein (S. 18) und Prof. Dr. Annett Laube-Rosenpflanzer (S. 20). KMU / Verbände Diese Gruppe bietet ein breites Angebot von Beratung und Unterstützung bei der Softwareentwicklung. Sie verfügt über ein beträchtliches Know-how zur Entwicklung von Apps für Apple- und Android-Geräte. Im hitech 3/2011 berichtete Prof. Dr. Michael Röthlin bereits über die mybfh-app. Spezielle Anforderungen stellten sich bei der Entwicklung einer App für das Naturhistorische Museum Bern. Näheres dazu erfahren Sie im Artikel von Prof. Rolf Jufer (S.17). Kontakt: > > Infos: ictm.ti.bfh.ch Das ICTM-Team von links nach rechts: Gina-Maria Musaelyan, Patrick Haring, Annett Laube-Rosenpflanzer, Hanspeter Zimmermann, Marx Stampfli, Sylvia Locher, Christoph Schaller, Gerhard Hassenstein, Frédérique Giuliano, Luca Bösch, Urs Sauter, Hansjürg Wenger, Jürgen Holm, Rolf Gasenzer, Jouri Semenov, François von Kaenel Institute for ICT-Based Management (ICTM) Mit unseren ICT-basierten Lösungen unterstützen wir unsere Kunden und Partner dabei, auf allen Stufen effizient zu arbeiten. Unsere Kernkompetenzen sind: Entwicklung von ICT-Lösungen für das Management von Unternehmen und Verwaltungen, auch im Gesundheitswesen Auf- und Ausbau von E-Business-Strukturen, -Konzepten und -Anwendungen Umsetzung von Wissen im Bereich von Identity und Access Management (insbesondere SuisseID) Verknüpfung klassischer Business Intelligence Methoden mit Semantic Web Technologien In ausgeprägt interdisziplinären Gruppen bestehend aus Forschenden des Instituts und anderer Departemente der Berner Fachhochschule sowie externen Fachpersonen lösen wir komplexe technische Probleme unter Beachtung betriebswirtschaftlicher, sicherheitstechnischer und juristischer Aspekte. 4 hitech 3/2012 3/2012 hitech 5

4 Projets ehealth Suisse : coordination par évaluations Index décentralisé des Patients I-P Canton A I-P Canton B I-P Plateform I-P Org. 1 R-D Canton A Registre décentralisé des Documents Plateforme Réferences Données R-D Réseau de médecins R-D Grp. Hôpitaux Index décentralisé des Fournisseurs de Prestations I-FP I-FP Médecins Médecins I-FP Plateforme I-FP I-FP Hôpitaux Hôpitaux Il s agit de l un des plus grands projets informatiques de Suisse: la «stratégie Cybersanté ( ehealth ) Suisse», formulée en 2007 par le Conseil fédéral, veut sur une base délibérée interconnecter des données pertinentes sur la santé et garantir une assistance médicale optimale grâce à des informations digitales accessibles exclusivement aux personnes habilitées. Entre 2008 et 2012, diverses spécifications ont été publiées comme recommandations ; entre-temps, elles sont devenues opérationnelles. Identification Population / Patient p.ex. carted assuré - lire - écrire - accorder des droits Portal d accès pour les citoyens/patients Pi Principes de la cybersanté et lignes directrices Infrastructure informatique pour la sécurité des échanges de données et du rattachement au sytème Système d autorisation Interface processus administratifs et médicaux Identification fournisseurs de prestations p.ex. Health Professional Card -lire -écrire Clinique A Spitex B Réseau médecins C Pharmacie D Archivage décentralisé des documents Figure 1: Composantes de base de l architecture ehealth Suisse. Graphique : ehealth Suisse 2 Processus administratif avec agents payeurs, index des agents payeurs, documents de santé commerciaux etc Normes et architecture. [Online] 3 Manuel d évaluation des essais pilote ehealth Suisse. Holm J., Gasenzer R., Maier E., 2011: umsetzung/00146/00147/index.html?lang=de 6 hitech 3/2012 Prof. Dr Jürgen Holm Responsable des études Informatique médicale HESB-TI À l ère digitale, le «patient émancipé, mobile» a le vent en poupe: les personnes déménagent, voyagent, changent de médecin et de caisse maladie et veulent l autonomie informative. Afin de disposer en tout temps et au bon endroit des informations pertinentes sur la santé et de permettre un traitement optimal de ces dernières, le pas vers la santé publique digitale est incontournable. REGIONAL Strategiekonform eine Gemeinschaft Enregistrement centralisé au lieu de dispersion Le mot-clé est «2011 ehealth» 1 : les données médicales pertinentes du patient doivent pouvoir être échangées par voie électronique entre les différents spécialistes traitant le patient ( médecins, thérapeutes, assurances, laboratoires, pharmacies, hôpitaux, etc. ) et ce, exclusivement sur ordre du patient. Un grand nombre de processus de la santé publique y gagneront en efficacité, en sécurité et seront plus avantageux. C est un revirement de tendance du statu quo : actuellement, les informations sur les patients sont dispersées dans les cabinets médicaux et cliniques. Lors d une visite médicale ou à l hôpital, les informations importantes concernant d anciennes maladies, thérapies ou médications ÜBERREGIONAL font souvent défaut au médecin. Des erreurs peuvent intervenir dans le traitement. En revanche, un dossier électro- Strategiekonform mehrere Gemeinschaften nique du patient donne un aperçu de ses données médicales les plus importantes. Ceci concerne les rapports sur 2011 des interventions chirurgicales, des résultats de laboratoire, des radiographies, la médication actuelle ou d autres données digitales d examens médicaux. Le médecin traitant peut ainsi se faire une idée claire et ordonner la thérapie adaptée. Si les dossiers de patient ou de malade ne sont plus exclusivement disponibles chez certains médecins ou hôpitaux, mais saisis et enregistrés virtuellement de manière standard, les personnes concernées ont elles-mêmes accès à leurs données et décident d elles-mêmes à qui accorder le droit de les consulter. Concevoir systématiquement les déroulements de manière électronique améliore les processus entre tous les acteurs. Il en résulte sécurité et qualité accrues dans le secteur de la santé publique ainsi que des coûts plus stables à long terme. Dossiers de santé plus sûrs? Cette procédure coordonnée REGIONAL au niveau national offre la sécurité au patient. conforme Selon la Constitution à la stratégie fédérale, chaque citoyen a le droit d être une protégé communauté d un usage abusif de ses données. Les données 2011 sur la santé sont très personnelles, c est pourquoi l application fédérale de la Stratégie Cybersanté se fait de manière coordonnée, sur la base de directives uniformes sur la sécurité. Le secret médical reste intact. Des dispositions techniques et organisationnelles très pointues sur la sécurité font que personne n a accès au dossier électronique du patient, à part les personnes directement responsables du traitement et qui en ont reçu l autorisation du patient lui-même. L employeur ou le chef du personnel ne peut, par exemple, pas en prendre INTERREGIONAL conforme à la stratégie plusieurs communautés 2011 connaissance. En raison de structures décentralisées et de mesures de sécurité élevées, le «piratage informatique» est rendu très difficile. Un code de sécurité et une signature digitale ou des signes biométriques distinctifs protègent l accès au dossier personnel de santé. Précurseurs en ehealth En Suisse, la cybersanté est déjà appliquée ou en préparation dans différentes régions. Le système fédéral présente le risque que différents environnements système se développent de manière propre, ce qui irait à l encontre d un échange de données fiable et indispensable sur l ensemble du territoire suisse. Par conséquent, l organe de coordination ehealth Suisse de l Office fédéral de la santé publique a eu recours à des spécialistes comme le groupe de recherche REGIONALE conforme alla strategia una comunità 2011 «Gesundheitsinformatik» de la HESB-TI. Ce groupe a été mandaté pour élaborer un concept d évaluation, qui détermine le degré de compatibilité des différents projets ehealth qui voient le jour au sein de la Stratégie Cybersanté Suisse. Les critères à évaluer se rapportent à des recommandations techniques, mises au point par des experts et largement approuvées 2. Celles-ci concernent, entre autres, la protection des données, les droits d accès aux données, ainsi que leur échange entre projets ehealth voyant le jour de manière autonome. Le groupe de recherche a, tout d abord, rassemblé toutes les directives dans un manuel compréhensible également pour les «profanes» 3. Ensuite, une première évaluation effectuée selon le concept qui venait d être développé a montré que les INTERREGIONALE conforme alla strategia diverse comunità 2011 pionniers suisses le canton de Genève présentaient une forte compatibilité avec la stratégie Cybersanté Suisse. Dans leur projet «e-toile», les Genevois ont appliqué de manière exemplaire les recommandations d ehealth Suisse. Une deuxième évaluation s est penchée sur la procédure d organisation du projet tessinois «Rete sanitaria», suite à la demande des responsables tessinois de «préévaluer» leur projet avant sa mise en application. Cette façon d agir permet aux exploitants de ces projets ehealth de recevoir un feedback d experts externes avant même de démarrer le projet et d implanter une aide d orientation durable et la protection des investissements. De plus, les résultats détaillés et les «Lessons Learned» sont mis à la disposition des personnes intéressées dans le sens d un cycle d apprentissage. Mots-clés: Infographie, traitement d'images, réalité augmentée, simulation, algorithmes génétiques, biométrie, intelligence artificielle, logique floue, interfaces haptiques, jeux vidéos, réseaux neuronaux,... Plusieurs autres régions ont déjà annoncé leur intérêt pour une évaluation. Ainsi, ehealth Suisse prend concrètement forme. Contact : > > Infos: Les composantes de base de l architecture ehealth Infrastructure informatique pour la sécurité des échanges de données: l espace ehealth dit de confiance : interconnexion de toutes les personnes impliquées dans le système, divers services de registre et transmission sécurisée des informations. Index des patients : les patients sont enregistrés ici pour leur identification sans ambigüité indépendamment de leurs données médicales. Index des professionnels de la santé: les professionnels de la santé qui désirent accéder aux données d un patient ( et qui ont reçu son autorisation ) sont enregistrés ici pour une identification sans ambigüité. Archivage des documents : les véritables informations médicales sont enregistrées ici et ce, de manière décentralisée dans les institutions (hôpital, réseau des médecins etc.), où les documents ont été établis. Registre des documents : ce registre contient des informations sur le lieu précis ( institution ) de l enregistrement des informations médicales. Système d autorisation : pour garantir la protection des données, il faut appliquer un système d autorisation général, basé sur les rôles. Les instruments suivants peuvent être utilisés dans le cadre de cette architecture : - Carte d assuré ( CA ) ou un autre instrument : comme moyen d identification et d authentification pour les patientes et patients ; - «Health Professional Card ( HPC )» ou un autre instrument : comme moyen d identification et d authentification pour les professionnels de la santé pour crypter et signer les documents. Portail d accès : possibilité décentralisée d accès pour que les patients puissent consulter leurs données et gérer les accès. Point de transfert du système: point d intersection central donnant droit aux composantes et services en dehors de l architecture considérée.

5 Spitallogistik Effizienter dank Prozessorientierung Das Schweizer Gesundheitswesen ist weltweit mit führend, aber teuer und nicht durchgehend effizient. Das Projekt «Spital der Zukunft» von GS1 1 und economiesuisse 2 will mit einer prozessorientierten Reorganisation die Wirksamkeit, aber auch die Patientensicherheit steigern und klare Zuständigkeiten und Verantwortlichkeiten schaffen. Mit von der Partie ist die Forschungsgruppe Gesundheitsinformatik am Institute for ICT Based Management der Berner Fachhochschule, Technik und Informatik. Prof. Dr. Jürgen Holm Studienleiter Medizininformatik BFH-TI 1 GS1 Schweiz: Kompetenzpartner der Wirtschaft für Standards, Logistik, Supply- und Demand-Management 2 economiesuisse: Dachverband der Schweizer Wirtschaft In den Jahren 2006 und hatten OECD und WHO das Schweizer Gesundheitssystem analysiert und festgestellt: Die Kosten sind zu hoch. Darauf startete die GS1 4 eine Umfrage und kam 2011 zum Schluss, dass sich mit Prozessoptimierung und der dadurch verbesserten Kooperation zwischen den verschiedenen Akteuren bis zu 2,6 Milliarden Franken einsparen und damit auch die Patientensicherheit nachhaltig optimieren lassen. Start für das «Spital der Zukunft» Als gemeinsame Initiative mit economiesuisse entstand das Teilprojekt «Spital der Zukunft». Mit seiner Umsetzung sollen einfachere Geschäftsprozesse und durchgängige Informationsflüsse entlang der Spital-Behandlungskette Fehler reduzieren, Kosten senken und die Qualität verbessern. Das Interesse von economiesuisse ist rege, trägt doch der Schweizerische Gesundheitssektor mit einen Anteil von deutlich mehr als 10% am Bruttoinlandprodukt bei, woran der Anteil der Spitäler mehr als ein Drittel beträgt. Im Brennpunkt der Prozesse steht der Patient ab Spitaleintritt. Es gilt, die ganze Prozesskette interner Leistungen aus Sicht des Patienten zu untersuchen. Dabei sind Instrumente, Systeme und Vernetzungsmöglichkeiten im Spital zu nutzen, um eine sichere und nachhaltige Supply Chain eine Versorgungskette zu bilden. Dazu gehört die Analyse aller Prozesse vom Moment, wenn der Patient eintritt, bis er das Spital verlässt. Ebenso wichtig sind die Identifizierung des Patienten, die Abgabe von Medikamenten, die Benutzung medizinischer Kleingeräte sowie das verwendete Verbrauchsmaterial. Im nächsten Schritt geht es um das Verstehen: Das heisst, die in der Analyse identifizierten Prozesse werden auf Sicherheitsaspekte, Kosten- und Prozessoptimierung durchleuchtet und im Rahmen einer Wertschöpfungskette in ein Referenzmodell eingearbeitet. Damit lassen sich in der Supply Chain die logistischen Prozesse wie auch die relevanten Schnittstellen auf Stärken und Schwächen hinterfragen. Aufgabe der Berner Forschungsgruppe Gesundheitsinformatik ist es, gewisse Referenzmodelle und Prozessmatrices zu modellieren im Hinblick auf die nächsten Projektphasen «Konkrete Aspekte» und «Verbessern». Prozessübergreifend gleiche IT-Hilfsmittel Besonders in der Etappe Konkrete Aspekte ist zu bedenken, dass wir es mit historisch gewachsenen Strukturen zu tun haben, die von starker Aufgabenteilung geprägt sind. Nur wenn es gelingt, sinnvolle prozessorientierte Organisations- und Führungsmodelle zu entwickeln, lassen sich wesentliche Einsparungen erzielen. Es heisst deshalb genau abzuklären, wo sich Akteure koordinieren und Systembrüche überwinden lassen, was in einem klinischen Betrieb zum Beispiel einem Universitätsspital kein leichtes Unterfangen ist. So sind Listen mit Verbrauchsmaterial, verordneten Medikamenten oder anderen therapeutischen Massnahmen ganz klar einem spezifischen Patienten zuzuordnen, auch wenn dieser nicht ansprechbar ist. Alle Eingriffe sind genau und strukturiert zu dokumentieren. Das Zusammenspiel übergreifender Informationssysteme bis ans Patientenbett muss eine eindeutige Identifikation des Patienten ermöglichen, wodurch sich Verwechslungen und Fehlleistungen auf ein Minimum reduzieren lassen. Die Berner Medizininformatiker beschreiben die erarbeiteten konkreten Aspekte im Rahmen von praxisnahen Anwendungsfällen so genannte «Use Studies» prozessual und validieren sie auf ihre Praxistauglichkeit. Der letzte Schritt gilt dem Verbessern. Die in den vorangegangenen Arbeitsphasen gewonnenen Erkenntnisse zeigen den Handelsbedarf in vier Schwerpunkten: Transparenz ist gefragt, um trotz riesigen Datenmengen rasch abgestimmte Entscheidungen zu treffen. Ein wesentliches Augenmerk kommt der Risikominimierung und Sicherheit in der Prozesskette zu, denn auch minimale Fehler können sich dramatisch auswirken. Trotz knappen Budgets und Der Patient und seine Anliegen müssen auch im «Spital der Zukunft» stets im Brennpunkt sein. Sparwille müssen der Patient und seine Anliegen stets im Brennpunkt stehen. Die Kostenbegrenzung wird oft mit weniger Leistung und Qualität in Verbindung gebracht. Dieser Irrtum ist zu berichtigen und die Fähigkeit zur Kostenbegrenzung durch Effizienzsteigerung als Stärke einzustufen. Die «menschliche» Komponente Das Projekt «Spital der Zukunft» kommt anfangs 2013 zum Abschluss. In welchem Masse sich die erarbeiteten notwendigen Grundlagen für mehr Effizienz und Patientensicherheit bei gleichzeitiger Kostenreduktion umsetzen lassen, hängt ausser von den gesetzlichen Rahmenbedingungen weitgehend vom Faktor Mensch ab: Für den Erfolg in der Praxis braucht es das Engagement sämtlicher Akteure der Prozesskette, speziell auch des Personals in den betroffenen Spitälern, bei denen insbesondere auch die kulturellen Schnittstellen zu überbrücken sind. Von einer Gesamtsicht auf das Schweizer Gesundheitswesen kann festgehalten werden, dass die Kosten zwischen 1996 und 2010 um 67% angestiegen sind und sich die Prämien der Grundversicherung um über 80% erhöht haben 5. Damit dürfte allen klar sein, dass es höchste Zeit ist, entschlossen zu handeln. Kontakt: > > Infos: ictm.ti.bfh.ch > Projekte 8 hitech 3/ /2012 hitech 9

6 The Virtual Skeleton Database In vielen Bereichen der Medizin, insbesondere in der Biomedizin, werden zunehmend computergestützte Modelle menschlicher Körperteile und Organe verwendet. Diese basieren zu einem grossen Teil auf Abbildungen realer Körperteile (z.b. Tomografien, Röntgen- und Magnetresonanzbilder). Für die Entwicklung und Validierung der Modelle werden riesige Mengen an Bilddaten benötigt. Ziel des 2009 gestarteten Projektes «The Virtual Skeleton Database» (VSD) ist es, ein Informationssystem zu entwickeln, mit welchem Forschende ihre Bilddaten und Modelle effizient verwalten und untereinander austauschen können. Marcel Pfahrer Prof. für Informatik Foto: BFH-TI Zentrale Verwaltung von medizinischen Bilddaten In einer ersten Projektphase war das Ziel, bestehende Datenbestände zentral zu erfassen und in einer einheitlichen Struktur zu verwalten. In bisherigen Forschungsprojekten lag das Hauptaugenmerk naturgemäss auf den Resultaten. Die Ausgangs- oder Rohdaten wurden nach der Verwendung häufig vernachlässigt und verstauben heute auf Festplatten und CDs in den Archiven der Forschungsinstitute. Meist sind diese Daten zudem in spezifisch medizinischen Formaten gespeichert, und zusätzliche Informationen über Inhalte oder Herkunft sind nicht oder nur unstrukturiert vorhanden. Weiter ermöglichte eine erste Version von «Virtual Skeleton Database» das Erfassen und Verwalten zusätzlicher Informationen über Herkunft und Erfassungstechnik der Daten sowie über die Patienten. Teilweise können diese aus den Bilddaten extrahiert werden, da das in der Medizin meist verwendete Bildformat DICOM (Digital Imaging and Communication in Medicine) die Speicherung von Meta- und Zusatzinformationen ermöglicht. Ergänzend können Benutzer weitere Informationen manuell erfassen sowie die Dateien zusammenfassen und mit einer Wissensdatenbank über die menschliche Anatomie, eine sogenannte Ontologie, verknüpfen. Verwendung der Daten Bei medizinischen Bilddaten und Modellen sind häufig auch rechtliche Aspekte zu beachten. Dies betrifft einerseits das Persönlichkeitsrecht der Patienten und andererseits das Ur- heberrecht der Ersteller der Modelle. Um diese Rechte nicht zu verletzen, musste das System mit einer Rechteverwaltung ergänzt werden. Hier lässt sich genau spezifizieren, wer welche Daten für welche Zwecke verwenden darf. Damit man die verfügbaren Daten für spezifische Zwecke auch findet, beinhaltet das System eine ausgeklügelte Suchfunktion, welche hauptsächlich auf der erwähnten Anatomie-Ontologie basiert. Zudem können wir die Inhalte der meisten Bildformate visualisieren. Von zentraler Bedeutung für Forschungsprojekte ist die Datenqualität. Die resultierenden Modelle werden verfälscht und teilweise gänzlich unbrauchbar, wenn die zugrundeliegenden Daten unvollständige oder gar falsche Informationen enthalten. Deshalb können die Benutzer die Objekte in der VSD gegenseitig beurteilen, Notizen und Bemerkungen dazu erfassen und in einem Online-Forum Diskussionen führen, welche direkt mit den entsprechenden Objekten verknüpft sind. Integration von Modellen und Forschungsresultaten Aktuell geht es im Projekt VSD um die Integration von Modellen und Forschungsresultaten. In einigen Fällen sind die Modelle selbst die Resultate aus den Forschungsprojekten. So zum Beispiel statistische 3D-Modelle von Knochen, die insbesondere in der Entwicklung von Implantaten sowie in der plastischen Chirurgie Verwendung finden. In anderen Fällen werden mit fortschrittlichen Berechnungs- und Simulationsverfahren umfangreiche Modelle produziert, welche ebenfalls in die VSD integriert werden. All diesen Daten sind drei Problemstellungen gemeinsam, die im Rahmen des Projektes adressiert werden müssen: Erstens handelt es sich in den meisten Fällen um umfangreiche Modelle und entsprechend grosse Datenmengen, die gespeichert werden müssen. Zweitens sind die Strukturen der Modelle sehr vielseitig und vor allem nicht im Voraus bekannt. Somit existieren keine bereits definierten Speicherformate und entsprechende Funktionalitäten. Diese gilt es im Rahmen des Projektes zu entwickeln und zu realisieren. Und drittens muss man aus Gründen des Datenschutzes und der Qualitätssicherung jederzeit nachvollziehen können, welche Daten in welchen Modellen verwendet wurden. In VSD lassen sich deshalb zwischen beliebigen Objekten Verknüpfungen erstellen, wobei diese teilweise auch automatisch aus den Inhalten hergeleitet werden. Ausblick Das Projekt VSD wird im Rahmen des Kompetenznetzwerks CO-ME (www.co-me.ch) durch den Schweizerischen Nationalfonds gefördert. Bis Mitte 2013 liegt der Fokus deshalb auch auf den Bedürfnissen der anderen Forschungsprojekte innerhalb dieses Netzwerks. Mit verschiedenen Partnern im Bereich der biomedizinischen Forschung sind jedoch bereits Verhandlungen im Gange, um das Informationssystem auch längerfristig zu betreiben und weiter auszubauen. Eine andere langfristige Perspektive bietet die Verwendung der zugrundeliegenden Technologie für weitere Anwendungen. Dies einerseits in anderen medizinischen Bereichen, wie zum Beispiel für die Verwaltung von Modellen und Ich erzeuge Energie. Resultaten von computergestützten Simulationsexperimenten in der Krebsforschung. Andererseits sind aber auch Anwendungen ausserhalb der Medizin denkbar, da die Verwaltung von Multimedia-Daten in vielen Gebieten zunehmend an Bedeutung gewinnt. Kontakt: > > Infos: Von Windpark bis Fitnesscenter: Als Mitarbeitende/r der BKW-Gruppe fliesst Ihre Energie an vielen Orten. Mit klimafreundlichem Strom aus Wasser, Wind, Sonne und Kernkraft lassen Sie täglich mehr als eine Million Menschen daran teilhaben unterstützt von kompetenten Kolleginnen und Kollegen. Wir entwickeln und realisieren die Energieinfrastruktur von heute und morgen. Bei Ihrem Berufseinstieg in der BKW entdecken Sie Ihr eigenes Energiepotenzial und werden zum Fachspezialisten und Projektprofi, zum Beispiel als Teil unseres Engagements in der Windkraft. Für junge Ingenieurinnen und Ingenieure gibt es bei uns viel zu tun! Bewerben Sie sich jetzt Informationen und Einstiegsmöglichkeiten finden Sie auf der zentralen Stellenbörse unserer Webseite: VSD-Webinterface mit Vorschau eines 3D-Modells. Bild: BFH-TI 10 hitech 3 /2012

7 Von der Excel-Flut zur nationalen Führungsinfrastruktur Vision oder Traum? Führungskräfte versinken oft fast in einer Flut von Office-Dokumenten. Es gibt Alternativen: Eine Gruppe des ICTM entwickelt mit Business Intelligence-Technologien Lösungen, die Führungsprozesse effizient unterstützen. Prof. Dr. Urs Sauter Leiter Institute for ICT-Based Management (ICTM) Excel-Flut Wer kennt die Situation nicht? Ein Führungsgremium brütet über einer Excel-Tabelle und debattiert darüber, wie weit den darin enthaltenen Daten zu trauen sei. Keiner in der Runde ist in der Lage, über die Herkunft der Daten exakte Auskunft zu geben oder anhand der Rohdaten zu zeigen, wie eine Zahl im vorliegenden Report zustande gekommen ist. Dank der Benutzerfreundlichkeit der Office-Programme und der enormen Rechen- und Speicherkapazität der PCs kann sich jede Führungskraft ihr persönliches virtuelles Abbild der eigenen Organisation und ihrer Umwelt in den persönlichen Computer zaubern. Weitaus anspruchsvoller ist es, aus der Vielfalt der operativen Informationssysteme (ERP/Rechnungswesen, Geschäftsverwaltung, geographische Informationssysteme usw.) die relevanten Informationen für eine bestimmte Problemstellung herauszuholen und dem jeweiligen Entscheidungsgremium zeitgerecht zur Verfügung zu stellen. Deshalb ist es nicht verwunderlich, dass sich viele Unternehmungen und Verwaltungen dieser Herausforderung noch nicht gestellt haben und von einer Flut von Office- Dokumenten in unterschiedlichen, inkonsistenten Versionen überschwemmt werden. Ihre Geschäftsprozesse insbesondere Führungsprozesse leiden darunter. Alternativen Mit den verfügbaren Informations- und Kommunikationstechnologien (Netzwerke, Business Intelligence, Data usw.) können heute bessere Lösungen zur Unterstützung von Führungsprozessen bereitgestellt werden. Ihre Realisierung hängt in erster Linie vom Willen der zuständigen Führungskräfte ab. Zuständig sind die Unternehmungsleitungen und bei Gemeinden, Kantonen und Bund die Exekutiven, da nur sie eine einheitliche Lösung in der gesamten Organisation durchsetzen können. Eine Gruppe des ICTM beschäftigt sich seit Ende 2007 intensiv mit dem Einsatz von Business Intelligence Technologien im föderalen Staat. Im Zentrum stand bisher die Entwicklung von Gemeindecockpits. Zurzeit laufen Bestrebungen, unseren Lösungsansatz gemeinsam mit Wirtschaftspartnern und durch Publikationen im Rahmen von ech weiter zu entwickeln und zu verbreiten. Gemeindecockpits Wie im Cockpit eines Flugzeugs den Piloten werden im Gemeindecockpit der Exekutive und den Verwaltungskadern die für die Gemeindeführung relevanten Informationen zur Verfügung gestellt. Wie für die Piloten gelten auch für die Führungscrew der Gemeinde folgende Grundsätze: Über die zu erreichenden Ziele und den einzuschlagenden Weg herrscht Einigkeit. Das Gemeindecockpit wird korrekt bedient, und seine Informationen werden mit der erforderlichen Fachkenntnis interpretiert. teme der Gemeinde involviert sind. Datenbank-, Applikations- und Webserver des Cockpits werden in der Regel in einem Rechenzentrum betrieben. Die Daten stammen aus Systemen der Gemeinde, des Kantons (z.b. Steuern) und des Bundes. Der gestrichelte Pfeil weist darauf hin, dass Personendaten dank der Registerharmonisierung auch vom Bundesamt für Statistik (BFS) bezogen werden könnten. Entscheidend für den Erfolg von Führungsinstrumenten ist ihre intelligente Nutzung. Eng damit verknüpft ist eine sinnvolle Kopplung der Führungsinstrumente mit den Führungsprozessen. Führungskräfte tun gut daran, diesem Aspekt besondere Aufmerksamkeit zu schenken. Schritte in Richtung einer nationalen Führungsinfrastruktur Wir haben begonnen, unseren Fokus in verschiedene Richtungen zu öffnen. Zum einen geht es darum, die Führungssysteme der föderalen Ebenen besser aufeinander abzustimmen und eine nationale Führungsinfrastruktur bereitzustellen. Ähnlich wie beim Strassennetz mit Gemeinde-, Kantons- und Nationalstrassen soll zwischen den föderalen Stufen ein Netz für führungsrelevante Informationen entstehen. Wir lassen uns dabei von folgendem Prinzip leiten: Die zukünftigen Führungsinstrumente stellen den Führungsgremien aller föderalen Stufen zur rechten Zeit die für die jeweilige Fragestellung relevanten Daten aus den am Dies bedeutet, dass die Gemeinde eine Strategie mit überprüfbaren Zielen haben muss. Mithilfe des Cockpits kommuniziert die Exekutive die Strategie an die Verwaltung. Ampeln machen auf Abweichungen bei wichtigen Zielindikatoren aufmerksam. Zielabweichungen können dank OLAP (Online Analytical Processing) dynamisch in mehreren Dimensionen analysiert werden. Die Abbildung 1 zeigt am Beispiel von Einwohner- und Gebäudedaten eine stark vereinfachte und unvollständige Systemarchitektur. Es wird ersichtlich, dass nicht nur Sysbesten gepflegten Quellen zur Verfügung unabhängig davon, wo diese Daten physisch gespeichert sind und wer der Datenherr ist. Zum anderen ergänzen wir die bisher verwendeten klassischen Business Intelligence-Ansätze mit Semantic Web- Elementen. Dadurch können u.a. auch Government Data in Führungsprozesse integriert werden. Gemeinsam mit dem Institut E-Government der BFH und anderen Partnern (ech, Bund, Wirtschaft) arbeitet eine andere Gruppe unseres Instituts an einer umfassenden Lösung für das Identity und Access Management im E-Government einer wichtigen Voraussetzung für ein erfolgreiches E-Government und eine nationale Führungsinfrastruktur. Unser Institut wird sich mit kreativer Beharrlichkeit dafür einsetzen, dass die Vision einer nationalen Führungsinfrastruktur in der Schweiz nicht ein Traum bleibt, sondern dass sie mit einer wachsenden Zahl von Partnern Schritt für Schritt umgesetzt wird. Kontakt: > > Infos: Abb. 1: Vereinfachte, unvollständige Systemarchitektur des Gemeindecockpits Grafik: ICTM 12 hitech 3/2012 3/2012 hitech 13

8 CO2 FOCUS ICT-Based Management Semantic Web für die Praxis Seit mehr als 10 Jahren wird im akademischen Umfeld zum Thema Semantic Web sehr viel gearbeitet und publiziert. Konkrete praktische Anwendungen sind aber noch sehr selten. Das Institute for ICT-Based Management (ICTM) und netlabs.org wollen gemeinsam beitragen, dass Semantic Web Technologien vermehrt in der Praxis genutzt werden. Adrian Gschwend Wissenschaftlicher Mitarbeiter ICTM, BFH-TI 14 hitech 3/2012 Mit meiner Firma netlabs.org beschäftige ich mich seit 2009 mit dem Thema Semantic Web. Im Sommer 2011 bat mich Urs Sauter, an der BFH das Thema in einem Seminarvortrag vorzustellen. Nach dem Vortrag vor einigen Dozierenden und Mitarbeitenden des ICTM und des Instituts E-Government stellten wir schnell fest, dass es über Projekte an der BFH interessante Anwendungsfälle für diese Technologie gibt. Einige Wochen darauf beteiligte ich mich mit dem Institut E-Government an einem Antrag für ein Europäisches Forschungsprojekt und einer Ausschreibung der Gebert Rüf Stiftung. Gleichzeitig diskutierte ich mit Urs Sauter über eine mögliche Zusammenarbeit, speziell im Zusammenhang mit dem Gemeindecockpit und Business Intelligence (vgl. Artikel S.12). Einige Monate später gab es sowohl für das EU FP7 Projekt 1 wie für das Gebert Rüf Projekt ein positives Feedback. Darauf einigten sich Urs Sauter und ich, am ICTM gemeinsam eine Semantic Web Data Gruppe aufzubauen. Seit Februar 2012 habe ich eine Teilzeitanstellung an der BFH und koordiniere die Zusammenarbeit zwischen netlabs.org und dem Institut. Das 5-Sterne-Modell Der Vater des Web, Tim Berners-Lee, prägte den Ausdruck «5 stars of linked data», um bestehende Daten im Web zu kategorisieren: Stelle alles Mögliche im Web zur Verfügung (egal in welchem Format), unter einer offenen Lizenz, als offene Daten. Stelle es als strukturierte Daten zur Verfügung (zum Beispiel eine Excel-Datei statt einer gescannten Version eines Dokuments). Verwende nicht proprietäre Formate (zum Beispiel CSV statt Excel). Verwende Standards vom W3C wie RDF und SPARQL; die Dinge erhalten dadurch zur Identifikation URIs. Verlinke deine Daten mit Daten anderer Leute, um ihnen einen grösseren Kontext zu geben. Data Gov.ie Election Data Project EURES GovWILD Traffic Scotland CORDIS (FUB) ESD standards DB Tropes Hellenic FBD EUTC Hellenic Productions PD Crime Reports business Crime UK data.gov. (En- uk Ox AKTing) FanHubz Points Population (Enreegle research patents AKTing) data.gov. data.go NHS uk v.uk (En- AKTing) Mortality (En- AKTing) educatio Energy EI Emission n.data.g (En- (En- AKTing) ov.uk AKTing) legislation data.gov.uk EU Institutions Scotland Pupils & Exams CORDIS (RKB Explorer) reference data.gov. uk London Gazette Diseasome Finnish Municipalities GovTrack Italian public schools Linking Data cloud diagram, by Richard Cyganiak and Anja Jentzsch. Grafik: EEA FTS TWC LOGD US SEC (rdfabout) data.gov.uk intervals GeoWord Net El Viajero Tourism Turismo de Zaragoza statistics data.gov. uk Eurostat (Ontology Central) Ocean Drilling Codices ly Local transport data.gov. uk Eurostat US Census (rdfabout) SMC Journals Janus AMP LOIUS Sensor Data (Kno.e.sis) EUNIS Climbing AEMET Yahoo! Geo Planet Surge Radio Last.FM artists (DBTune) BBC Program mes Taxon Concept Geo Data riese Twarql GeoData Metoffice Weather Forecasts Weather Stations John Peel (DBTune) BBC Wildlife Finder GTAA Discogs (Data Incubator) BBC Music Fishes of Texas Last.FM (rdfize) Geo Names UMBEL WordNet (VUA) Cyc WordNet (W3C) Alpine Ski Austria EARTh Airports Moseley Folk Music Brainz (Data Incubator) Geo Species Sears Music Brainz (DBTune) YAGO GEMET Product DB Classical (DB Tune) New York Times World Factbook Lexvo Cornetto WordNet (RKB Explorer) Audio Scrobbler (DBTune) Uberblic Product Types Ontology Music Brainz (zitgist) Jamendo (DBtune) Event Media URI Burner lingvoj totl.net AGROV OC Pokedex LODE LOV Freebase Italian Museums Lotico RDF ohloh MDB dbpedia lite Enipedia Colors Affymetrix Amsterdam Museum SISVU Die E-Government Gruppe des ICTM will in Zukunft auch RDF-Daten 2 als Datenquellen für ihre Führungsinstrumente nutzen. Als erste RDF-Datenquelle soll das historisierte Gemeindeverzeichnis auf der Demo-Plattform data.gemeindezukunft.ch publiziert werden. Die Rohdaten werden vom Bundesamt für Statistik (BFS) als CSV- und XML-Daten veröffentlicht. Die aktuellen Daten des BFS sind momentan 3-Stern-Daten, da sie in einem nicht proprietären, strukturierten Format zur Verfügung gestellt werden. Durch das Datenformat RDF können wir daraus nun 4- und 5-Stern- Daten generieren. Den vierten Stern erreichen wir alleine durch das Datenformat RDF und das Bereitstellen derselben. Beim fünften Stern geht es darum, das Gemeindeverzeichnis mit Daten der Gemeinden (z.b. Einwohnerzahlen, Gemeindereglemente oder Wikipedia-Einträge) zu verlinken. Data In letzter Zeit war in der Schweiz das Thema Data prominent in den Medien vertreten. Der vor einigen Monaten gegründete Verein data.ch präsentierte in Zürich unter anderem die in Zusammenarbeit mit der BFH erstellte Government Data Studie Schweiz 3, welche das Potenzial von offenen Daten klar aufzeigt. Das Bundesamt für Statistik ist im Bereich Data ein Vorreiter. Alain Nadeau zeigte an der Konferenz auf, welche Daten das BFS bereits heute zur Verfügung stellt und wohin es in der Zukunft gehen soll. Dabei spielen 4- und 5-Stern-Daten für das Bundesamt künftig eine grosse Rolle. Aus diesem Grund ist das BFS an unseren Aktivitäten im Bereich Semantic Web sehr interessiert, und wir streben eine intensive Zusammenarbeit an. User Feedback gnoss Greek DBpedia Google Art wrapper CT Taxono my Smart Link Crunchbase Lichfield Spending Klappstuhlclub lobid Organisations Daily Med ChEMBL DBpedia Slideshare 2RDF flickr wrappr Calais KEGG Compound Numbers Semantic Tweet Ontos News Portal Revyu TCM Gene DIT Drug Bank UniProt (Bio2RDF) OMIM UniParc Didactal ia semantic web.org iserve tags2con delicious PubMed yovisto Source Code Ecosystem Data UniProt UniRef OS SW Dog Food RDF Book Mashup Goodwin Family National Radioactivity JP ISTAT Immigration Piedmont Accomodations Project Gutenberg Eurostat (FUB) Reactome data dcs Deutsche Biographie Magnatune Portuguese DBpedia dataopenac-uk InterPro Bricklink SSW Thesaur us SIDER Gene Ontology UniSTS OGOLOD Sussex Reading Lists Plymouth Reading Lists Sudoc DDC BNB PDB ProDom DBLP (FU Berlin) MGI ERA SGD Medi Care UniPath way Library theses. fr St. Andrews Resource Lists IdRef Sudoc data bnf.fr BibBase Pfam HGNC L CCN DBLP (L3S) UN/ LOCODE Pub Chem GeneID Chem2 Bio2RDF MARC Codes List Calames NTU Resource Lists Eurécom VIVO Indiana STITCH Library (Talis) UB Mannheim Thesaurus W P20 DBLP (RKB Explorer) KEGG Pathway Homolo Gene PSH UK Postcodes CiteSeer KEGG Drug ECS (RKB Explorer) VIVO Cornell NASA (Data Incubator) Chronicling America Brazilian Politicians PRO- SITE NDL subjects RAMEAU SH Ulm ACM eprints KEGG Enzyme LCSH ndlna VIVO UF KEGG Glycan t4gm info OAI RAE2001 LAAS ECCO- TCP LEM LIBRIS GND Wiki JISC bible ontology KEGG Reaction dotac Budapest IRIT KISTI PBAC ntnusc lobid Resources Rådata nå! VIAF Norwegian MeSH my Experiment meducator Manchester Reading Lists ECS Southampton Pisa IBM Roma IEEE NSZL Catalog NSF Courseware Ren. Energy Generators Rechtspraak. nl Poképédia Ordnance Survey Corporates Data Thesaurus STW RESEX DEPLOY Scholarometer Newcastle RISKS As of September 2011 Europeana Swedish Cultural Heritage NVD GESIS Telegraphis ECS Southampton EPrints EDGAR (Ontology Central) Semantic XBRL Scotland Geography LOCAH Media Geographic Publications User-generated content Government Cross-domain Life sciences Referenzprojekte für die Praxis Semantic Web wurde bisher in erster Linie im akademischen Umfeld gefördert. Durch die Zusammenarbeit der Berner Fachhochschule mit netlabs.org wollen wir anhand einiger Referenzprojekte zeigen, wie diese Technologie auch in der Praxis genutzt werden kann. Gemeinsam arbeiten wir an Werkzeugen, welche die Entwicklung solcher Lösungen stark vereinfachen. Das ICTM bringt dazu langjährige Erfahrung im Bereich Business Intelligence mit ein, netlabs.org Wissen und internationale Kontakte rund um Semantic Web und Data. Bisher wird die Technologie in erster Linie für offen zugängliche Daten, so genannte Data 4, verwendet. Es besteht aber auch ein riesiges Potenzial, bestehende Daten in diese Form zu bringen und somit intern bestehendes Wissen systemübergreifend zugänglich zu machen. RDF erleichtert die Wiederverwendbarkeit von Daten. Beliebige Beziehungen zwischen zwei Dingen können über weltweit eindeutige Begriffe, so genannte Vokabulare oder Ontologien, in einer formalen Semantik beschrieben werden. Je mehr bekannte, bestehende Ontologien verwendet werden, desto verständlicher werden Daten für externe und interne Datenkonsumenten. Zukünftige Business Intelligence Lösungen werden sinnvollerweise RDF nutzen, um bestehende Datensilos aufzubrechen und miteinander über eine formale Semantik zu verknüpfen. So kann vorhandenes, implizites Wissen explizit zugänglich gemacht werden. Auch in diesem Bereich sind wir mit Industriepartnern tätig und loten neue Möglichkeiten aus. Weitere Projekte sind willkommen! Kontakt: > > Infos: ictm.ti.bfh.ch Was ist neu an Semantic Web und Data? Mit Semantic Web Technologien und dessen Datenformat RDF (Resource Description Framework) kann Daten eine eindeutige Bedeutung in maschinenlesbarer Form gegeben werden. Um dies zu erreichen werden Aussagen in RDF immer in Form eines Tripels (Subjekt, Prädikat, Objekt) ausgedrückt. Beispiel: <Adrian Gschwend> (Subjekt) <ist Autor> (Prädikat) <dieses Textes> (Objekt). Subjekt, Prädikat und Objekt werden wie Links im Web als URI (Uniform Resource Identifier) dargestellt. Dadurch werden sie eindeutig. Subjekt und Objekt können weiter erklärt werden. Beispiel: <Adrian Gschwend> (Subjekt) <wohnt in> (Prädikat) <http://dbpedia.org/resource/biel/ Bienne> (Objekt). Durch die Verwendung gemeinsamer URIs können Daten weltweit miteinander verknüpft werden. Nicht schützenswerte Daten können auf diese Weise sehr einfach als Data der weltweiten Community von Softwareentwicklern zur Verfügung gestellt werden.

9 Institute for ICT-Based Management «Spannende technische Projekte» A Day at the Museum Der Besuch einer Schulklasse im Naturhistorischen Museum Bern muss keine trockene Angelegenheit sein. Eine am ICTM entwickelte App hilft den Lehrkräften dabei, den Museumsbesuch für die Jugendlichen lehrreich und spannend zu gestalten. Nora Kleisli, Wirtschaftsinformatik, Business Engineer Angenommen, dein Badezimmerspiegel sagt dir, wo und wann es heute regnen wird. Schon weisst du bevor du richtig wach bist welche Kleider du am besten anziehst. Noch kann das dein Spiegel nicht, aber vielleicht schon bald. Gestalte mit uns die Zukunft und entwickle innovative Lösungen, die unsere Kunden begeistern! Informationen zu Trainee-Programm, Praktika und Stellen: Rolf Jufer Prof. für Informatik Foto: BFH-TI Wie der Museumsbesuch mit einer Schulklasse sinnvoll und effizient von einer modernen mobilen Anwendung unterstützt werden kann, war Gegenstand eines gemeinsamen Projektes des Naturhistorischen Museums Bern, der Pädagogischen Hochschule PH Bern sowie dem Institute for ICT-Based Management ICTM der BFH-TI. Ausgangspunkt war die Masterarbeit eines PH-Absolventen, welcher das methodisch-didaktische Konzept für einen Klassenbesuch der Sonderausstellung «C est la vie» entwickelte. Das Projektteam des ICTM war für die Realisierung dieses Konzeptes verantwortlich und konnte dabei auf mehrmonatige Entwicklungserfahrungen im Zusammenhang mit der ios- Anwendung mybfh bauen. Umsetzung Das didaktische Konzept sieht vor, dass die Schüler während des Besuchs einer Ausstellung in Gruppen verschiedene Posten aufsuchen, wo sie jeweils eine oder mehrere Aufgaben zu lösen haben. Konkret besteht jeder Posten aus einer Kombination von Denkaufgaben, Frage-Antwort- Spielen, Erstellung von eigenen medialen Beiträgen (Text, Foto, Video) etc. Damit sich die Schüler auf die eigentliche Aufgabe konzentrieren können und nicht unnötig Zeit mit der Bedienung der Anwendung verlieren, sollte die Applikation auf mobilen Geräten laufen, die bei den Jugendlichen verbreitet sind und deren Handhabung ihnen vertraut ist. Das Projektteam entschied sich deshalb für das ipod touch als Client-Plattform. Damit die Resultate aus dem Museumsbesuch im Klassenzimmer ausgewertet und nachbearbeitet werden können, müssen diese auf einer geeigneten Server-Anwendung gespeichert und wieder verfügbar gemacht werden. Die Wahl fiel dabei auf die vielen Lehrkräften mittlerweile bekannte Unterrichtsplattform Moodle. Die Anwendung konnte rechtzeitig zum Abgabetermin der Masterarbeit des PH-Studenten fertiggestellt werden. Es folgten mehrere «Feldtest» mit ausgewählten Pilotklassen, welche durchwegs erfolgreich verliefen. Seit Jahresbeginn stellt das Naturhistorischen Museums Bern die Anwendung allen interessierten Lehrkräften zur Verfügung. Fazit Wir waren nicht die ersten, welche eine mobile Anwendung für ein Museum implementiert haben. Jedoch verfügt unsere Anwendung über diverse Eigenschaften, welche anderswo vergeblich gesucht werden. So werden die Schüler z.b. animiert, selber neue Inhalte zu erstellen, welche später im Klassenverband diskutiert und ergänzt werden können. Die Systemarchitektur wurde von Beginn weg so konzipiert, dass problemlos zusätzlich Bereiche des Museums abgedeckt werden können. Ein späterer Ausbau der Anwendung zu einer Publikumsapplikation ist angedacht. Es existieren bereits zahlreiche Erweiterungsideen, welche darauf warten, in einem Folgeprojekt umgesetzt zu werden. Kontakt: > > Infos: ictm.ti.bfh.ch Applikationsarchitektur App "C'est la vie" Applikationsarchitektur App «C'est la vie» REST (asynchronous) App "C est la vie" Moodle HTTP (synchronous) DB HTTP-POST (synchronous) Fileupload-Tool Abbildung 1: Systemarchitektur Grafik: BFH-TI Client Server Client Server 3/2012 hitech 17

10 Suisse Trust IAM Was in der schweizerischen Hochschullandschaft mit der «Authentication and Authorization Infrastructure» (AAI) schon seit Jahren umgesetzt und betrieben wird, soll mit SuisseTrustIAM nun schweizweit auch im behördlichen Umfeld und für private Organisationen bzw. Firmen realisiert werden. Damit wird künftig eine verbindliche Zuordnung von Rollen und Identitäten über Organisationsgrenzen hinweg ermöglicht, ohne vorgängig Identitäten und Berechtigungsnachweise zwischen beteiligten Parteien umständlich austauschen zu müssen. Gerhard Hassenstein Professor für Internet Security Was ist SuisseTrustIAM SuisseTrustIAM ist eine Plattform, welche einen generischen Identity & Access Management-Dienst für die Bereiche E-Government, E-Health, E-Education sowie für E-Economy in der Schweiz zur Verfügung stellt. Dies ermöglicht es einer Web-Anwendung einen ihr nicht bekannten Benutzer durch eine zentrale vertrauenswürdige Instanz (z.b. die SuisseID) authentifizieren zu lassen. Zusätzlich kann die Applikation von dieser nun authentifizierten Person bestimmte Benutzermerkmale (z.b. deren Rolle innerhalb einer Organisation oder Firma) bestätigen lassen. Der Nachweis eines solchen Merkmals soll dabei von der dazu zuständigen Quelle möglichst zeitnah erbracht werden. Beispiel Wohnortswechsel: Wenn ein Bürger sich bei einer Gemeinde anmelden will, benötigt er auch einen gültigen Krankenkassennachweis. Angenommen die Zuzugsgemeinde verfügt über ein Gemeindeportal (worüber sich Bürger online anmelden können) und die Krankenkassen sind in der Lage solche Nachweise online zu erbringen, so könnte künftig das Gemeindeportal über die Suisse Trust- IAM-Plattform den Bürger sicher authentifizieren und den notwendigen Nachweis der zuständigen Krankenkasse elektronisch bestätigen lassen. Die Berner Fachhochschule hat im Rahmen eines KTI-Projektes den Auftrag, diese generische Plattform aus technischer und organisatorischer Sicht unter Einbezug rechtlicher Rahmenbedingungen zu standardisieren. Und zwar soweit, dass sich Web-Applikationen als Lösungsanbieter wie auch Register, Organisationen und weitere Quellen als Datenlieferanten von Benutzermerkmalen einfach anbinden lassen. Das Konzept SuisseTrustIAM Eine SuisseTrustIAM-Community wird grob in die Bereiche Informationslieferanten für Benutzermerkmale (Attribute Authorities) oder für Benutzernachweise (Authentication Authorities) und in Informationskonsumenten (Service Provider) eingeteilt. Eine Organisation (beispielsweise ein Unternehmen) kann einzelne oder mehrere dieser Rollen einnehmen. Das Bindeglied zwischen diesen Entitäten ist die Vermittlerinfrastruktur. Funktionsweise von SuisseTrustIAM Das Kernstück dieser Vermittlerinfrastruktur ist der sogenannte Broker. Er verarbeitet die Anfragen der Informationskonsumenten (Service Provider) und stellt die Verbindungen zu den externen Authentisierungs- bzw. Attributsystemen über spezifische Schnittstellen her. Informationskonsumenten und -lieferanten müssen sich beim Broker im Vorfeld registrieren. Erst damit erhalten sie die Berechtigung einerseits Anfragen zu tätigen bzw. andererseits als autoritative Quellen für ein bestimmtes Set an Attributen auftreten zu können. Beim Registrierungsprozess einer Attribute Authority als Datenlieferantin gibt diese an, für welche Attribute (Rollen, Zugriffsrechte) sie zuständig ist und welche Qualität diese Attribute aufweisen. Zusätzlich gibt sie pro Attribut an, welcher Authentifizierungsgrad eines Benutzers erfüllt sein muss, damit dieses weitergegeben werden darf. Ein Service Provider wählt beim Registrieren einer von ihm kontrollierten Ressource aus den ihm zur Verfügung stehenden Attributen ein bestimmtes Set aus. Je nach Inhalt des Attributs kann er dann einem anfragenden Benutzer den Zugriff auf diese Ressource gewähren. Zusätzlich kann er angeben, mit welchem Authentifizierungsgrad sich der Benutzer authentisieren muss. In der Regel wird sich der Benutzer beim Broker ebenfalls registrieren müssen, um ein Benutzerkonto zu erstellen, in welchem er die Verbindungen (Links) zu seinen verschiedenen Authentisierungs- bzw. Attributquellen hinterlegen kann. Wenn sich ein Bürger bei einem Gemeindeportal anmelden will, so muss die Zuzugsgemeinde (nebst einigen anderen Informationen) die Identität des Bürgers und einen gültigen Krankenkassennachweis haben. Das Portal (Service Provider) wird den Bürger zunächst an den Broker weiterleiten, da es die Authentifikation des Bürgers und die Einholung der notwendigen Daten nicht selbst vornehmen kann. Anhand der anfragenden Ressource kann der Broker den minimalen Authentifizierungsgrad ermitteln und den Benutzer direkt zu der von ihm hinterlegten Authentifizierungsquelle (z.b. SuisseID-Provider oder einer äquivalenten Authentifizierungsstelle) weiterleiten. Nach erfolgter Authentifizierung durch die zuständige Stelle, muss der Broker die Krankenkasse als Datenlieferanten aus der vom Bürger unterhaltenen Verbindungsliste auslesen, um den Nachweis direkt bei dieser Quelle abfragen zu können. Der Broker wird selbst die von der Authentifizierungsstelle und vom Datenlieferanten erhaltenen Nachrichten auf Echtheit überprüfen und kann nun die vom Gemeindeportal gewünschten Informationen als neue Nachricht zusammenstellen und an dieses zurücksenden. Das Portal wird seinerseits die Antwort des Brokers verifizieren und kann anhand der vom Broker bestätigten Authentifizierung und des erhaltenen Krankenkassennachweises (Name der Krankenkasse und Police-Nummer) den Anmeldeprozess weiterverarbeiten. Die im Konzept beschriebene SuisseTrustIAM-Plattform beinhaltet nebst der Vermittlerinfrastruktur auch die Übergangskomponenten zu den Informationslieferanten und -konsumenten. Diese Komponenten sind die Kommunikationsendpunkte zum Broker und haben die Aufgabe, Applikationen, Register bzw. Verzeichnisse innerhalb der Organisationen weitestgehend von der SuisseTrustIAM-Umgebung zu entkoppeln. Eine spezielle Form eines Informationslieferanten ist das «User Data Repository» (UDR), in welchem der Benutzer seine persönlichen Attribute ablegen und verwalten kann. Dieser persönliche Attributspeicher befindet sich ausserhalb der Brokerinfrastruktur und kann damit von einem aussenstehenden Anbieter betrieben werden. Einige Designkriterien von SuisseTrustIAM SuisseTrustIAM setzt auf bestehende Standard-Protokolle auf (z.b. SAML V2.0). Die Informationskonsumenten (Service Provider) kommunizieren nur mit dem Broker. Die Kommunikation zwischen Service Provider und Broker ist immer benutzerzentriert. Der Broker speichert ausschliesslich Daten, welche für den Betrieb und Support zwingend notwendig sind. Projekthintergrund Das Projekt SuisseTrustIAM wird von der Berner Fachhochschule mit den Projektpartnern Kanton Thurgau, iweb, Atos und Swisscom durchgeführt und von der KTI (Kommission für Technologie und Innovation) gefördert. Die Projektmitglieder der Berner Fachhochschule kommen aus den beiden Forschungsbereichen Public Management und E-Government (Fachbereich Wirtschaft) und ICT-Based Management (Departement Technik und Informatik). Kontakt > Abbildung: Konzeptübersicht SuisseTrustIAM Grafik: BFH-TI 18 hitech 3/2012 3/2012 hitech 19

11 PoSecCo More security and compliance for IT systems The deficiencies of current IT processes and tools in managing security requirements, policies and configurations in a cost-efficient manner often force service providers to trade off profitability against security and compliance. The EU research project PoSecCo aims at supporting providers of IT services to achieve, maintain and prove compliance of system landscapes with security requirements stemming from internal needs, 3rd party demands and international regulations. Dr. Annett Laube-Rosenpflanzer Professor of Computer Science Today, service providers offer IT services on different levels, providing a broad diversity of functions from low-level infrastructure services for data storage or bandwidth up to high-level IT services that support common business processes such as invoicing or enterprise resource planning. A typical service provider employing a combination of inhouse and on-demand services has to deal with two interdependent challenges: to achieve, maintain and prove compliance with the security requirements from different internal and external sources and at the same time to manage requirements, policies and security configuration of the operational systems in a cost-efficient manner. The PoSecCo (Policy and Security Configuration Management) project takes the perspective of such a service provider. The overall project goal is to increase and prove system compliance and security at reduced costs. It supports service providers in the holistic design and enforcement of security policies down to the technical security settings in the systems. 1 The Information Technology Infrastructure Library (ITIL) is a set of practices for IT service management (ITSM) that focuses on aligning IT services with the needs of business. Challenges for IT service providers The challenges a typical service provider faces today are related to: the increasing number and complexity of regulatory requirements, multiplied by the number of countries a service provider and its customers are active in. For instance, a provider of an on-demand service for invoice management must consider country-specific requirements for digital signatures from all countries its customers have business partners. a multitude of organization-internal and -external stakeholders are involved in security management and operation of a landscape. In addition, the historical development of the IT and security domain as well as vendor or product specific languages and terminology often hinder the communication of stakeholders that work on different architectural layers. the steady evolution of a service provider s business and system landscape during operations time: The inefficiency of current processes lead to outdated security policies that are not aligned with current business requirements and to difficulties proving the enforcement of the security policy at reasonable costs. potential conflicts at different levels: Both the high-level policies as well as security configuration settings of the various applications and systems may overlap or conflict. For instance, invoice retention time requirements from different countries may conflict with each other, or the virus scanning of documents configured at a border firewall can fail due to the use of SSL/TLS when consumers of an invoice service exchange documents with business partners. To summarize, today s shortcomings with regard to policy and security configuration management i.e. the creation and maintenance of consistent security policies and their correct and traceable enforcement through security configurations of all infrastructure elements impact the trustworthiness, compliance and profitability of service providers. PoSecCo Scope Business Model IT Interaction Model Infrastructure Model Landscape Model Security & Compliance Requirements Business Policy IT Policy Security Configurations Policy Chain Establishing a policy-chain To meet these challenges, PoSecCo defines a policy chain, a reliable, sustainable and traceable chain of connected policies on three different abstraction levels: business policies, IT security policies, and security configurations. This connection is crucial to ensure that a system is compliant with its security requirements, but difficult to establish and maintain in today s practice. The construction of the policy chain relies on the presence of a landscape model, i.e., a comprehensive description of all functional aspects characterizing a service provider s business, systems and applications. Similarly structured as the policy chain, the landscape model distinguishes three layers (business, IT interaction, infrastructure as shown in Fig. 1), which are dealt with from top to bottom during the development of the policy chain. Crucial to the success of the PoSecCo approach is the automation of model generation; PoSecCo hereby depends strongly on Configuration Management databases (CMDB), a central concept of ITIL 1. Our research team from the Institute for ICT-Based Management focuses on these aspects. After its construction during the design phase, the policy chain can be leveraged to deal with ongoing changes to high-level security requirements as well as to low-level system configuration. On the level of security requirements, it facilitates the analysis of new security requirements imposed by, for inst ance, new customer contracts. Looking at comparable requirements and related IT security policies already being implemented in the landscape, the service provider can more easily determine to what extent the current security concept already covers the new requirements and what is missing respectively. Top-down, policy-driven: Requirements Capturing & Harmonization Develop a conflict-free set of IT policies Policy Refinement Find the best policy implementation, based on harmonized policies, updated landscape and configuration models Bottom-up, landscape driven: Operations Monitoring & Audit Monitor landscape evolution, push configurations into production and support internal and external audits On the level of the operational system landscape, it supports the impact analysis of configuration changes, an activity central to ITIL change management processes. By traversing the policy chain, change approvers can more easily determine the policies and requirements affected by a given change request. This application of the policy chain addresses a typical source of compliance and security issues, i.e., the ad-hoc change of low-level configuration settings in ignorance of security and compliance consequences. PoSecCo defines an architecture that embraces a number of infrastructure and application components to be deployed in the premises of the service provider. The infrastructure components mainly create and provide access to the functional system model stored in a central model repository. Application components use the functional system model to construct and leverage the policy chain. This architecture will be deployed and evaluated in a realistic landscape of a service provider in the second phase of the project. Contact: > > Infos: Figure 1 ThePoSecCo policy chain 20 hitech 3 /2012 3/2012 hitech 21

12 «Nous travaillons toujours avec de nouvelles technologies c est très motivant!» Christoph Schaller est collaborateur scientifique à l Institute for ICT-Based Management où il dirige le corps intermédiaire. hitech l a interviewé. Christoph Schaller collaborateur scientifique à l ICTM Monsieur Schaller, décrivez-nous votre parcours professionnel? J ai fait un apprentissage d informaticien dans une PME à Bienne, dans les domaines de l horlogerie et dentaire. Ensuite, j ai étudié à la Haute école spécialisée bernoise Technique et informatique à Bienne, où j ai obtenu mon diplôme d ingénieur en 2007 et enchaîné une année d assistanat. Puis j ai diminué mon taux d occupation à 50% pour me consacrer pendant cinq semestres au Master of Science in Engineering ( MSE ), que j ai obtenu l année dernière. Entretemps, la HESB-TI m a engagé comme collaborateur scientifique. Je travaille donc depuis cinq ans à la HESB. Comment avez-vous vécu vos études de Master? Les études MSE et le travail à l Institut se sont bien complétés. J ai suivi les modules principaux à Zurich, alors que la spécialisation professionnelle avait lieu à la HESB de Bienne. Mon travail dans le domaine de la Business Intelligence m a donné l occasion de transposer, pour mes études, de nouveaux prototypes destinés aux cockpits de gestion pour d autres secteurs de l administration publique. Tout ceci représentait une charge plutôt lourde, parce que, tous comptes faits, je travaillais à plus de 100% mais c est le seul moyen de terminer des études en un temps convenable. Pour moi, cet investissement en a vraiment valu la peine. De quels projets et tâches vous occupez-vous actuellement? J ai commencé comme développeur pour le projet «Cockpit de gestion pour les communes» ( article d Urs Sauter, p. 12). Ce projet fait encore partie intégrante de mes tâches. Je développe des solutions de Business Intelligence : il s agit d élaborer des instruments de gestion qui permettent de disposer d une vue d ensemble d informations essentielles, au bon moment et au bon endroit, pour faciliter les prises de décision. J avais déjà participé à l élaboration du projet et joué un rôle décisif dans le design initial. Maintenant, je collabore à la mise en place de cockpits de gestion pour de nouvelles communes, et ceci dans le cadre des prestations de service de l Institut. De plus, j exerce des fonctions opérationnelles directrices dans différents projets. Toutefois, c est Urs Sauter, professeur responsable, qui s occupe des tâches administratives. Ce travail vous plaît-il? Oui, il me convient très bien. Je suis particulièrement motivé par la nouveauté. Quand on travaille pendant un certain temps avec la même technologie ou sur le même thème, une certaine routine s installe. Mais quand un nouveau sujet se présente, cela devient passionnant. Par exemple : nous aimerions réaliser un projet dans le prolongement de notre concept du cockpit pour mettre en œuvre la gestion d infrastructures communales. Il s agit de réunir des données de différents systèmes existants ( systèmes d information géographiques, comptabilité etc. ) sur les rues, les eaux, les eaux usées, les bâtiments, etc., afin de créer des soutiens décisionnels. Professionnellement, certaines questions se posent, comme: quelles sont les données révélatrices pour évaluer l état des bâtiments, les canalisations des eaux usées etc.?; ou : quels sont les indicateurs pertinents? Techniquement, il faut arriver à représenter sur des cartes aussi bien la situation actuelle que des scénarios d avenir et c est là que cela devient intéressant, parce que nous pouvons élaborer et expérimenter des nouveautés. C est ce qui est particulièrement attrayant à la HESB : nous travaillons toujours sur de nouveaux thèmes et avec de nouvelles technologies. Vous êtes aussi directement en contact avec des clients? Je n ai pas l âme du «vendeur», c est surtout Urs Sauter qui s occupe de la vente. En fait, nous sommes très complémentaires. Je comprends ses exigences d économiste et je suis à même de les réaliser. De son côté, il est content d avoir quelqu un qui sache le faire. Toutefois, mes contacts avec les clients s intensifient lorsqu il s agit de réaliser une attente: je me rends sur place et discute avec les gens pour découvrir ce dont ils ont besoin. Vous dirigez aussi le corps intermédiaire. Qu est-ce que cela signifie? Depuis la fondation de l Institut, le corps intermédiaire s est fortement agrandi, ce qui nous a amenés à nous organiser. Nous avons donc décidé de diriger l équipe comme une sorte de pool. Avantage: les personnes ne sont pas engagées pour un projet particulier à la suite duquel elles doivent s en aller. J ai été nommé responsable de cette équipe et je coordonne certaines tâches entre celle-ci et les professeur-e-s. De cette manière, je participe aux séances de direction élargie de l Institut et transmets ensuite les informations essentielles à l équipe, au cours de séances régulières que j organise moi-même. Qu en est-il de l esprit d équipe? Actuellement, nous formons une équipe de 13 personnes, composée de collaborateur-trice-s scientifiques, assistant-e-s et stagiaires. Nous sommes arrivés à un point où nous pensons diviser l équipe en groupes de recherche, en veillant pourtant à ce que l échange entre les groupes soit assuré pour faciliter la résolution des problèmes. Réaliser un chef d œuvre, jour après jour. Harmoniser haute qualité et respect du budget dans la gestion de projet. Voilà ce qui m enthousiasme! cff.ch/jobs Généralement, l ambiance est très bonne. Nous nous retrouvons régulièrement à la pause café, où nous échangeons des idées aussi de manière informelle. L équipe est très variée et nous avons des intérêts très différents. Hanspeter Zimmermann travaille, par ex., aussi comme agriculteur. Au cours des dernières années, des nationalités très différentes ont été représentées actuellement, une Iranienne est en partie en stage ici. L équipe est aussi bilingue ; si maintenant il n y a qu une seule collaboratrice francophone, il y a eu une époque où il y avait trois Romands dans l équipe. Généralement, l Institut compte un très large éventail de personnes, ce qui est stimulant. Votre bilan? L Institut m offre un environnement qui me satisfait. J ai des possibilités et des ressources qui me permettent de me développer encore et de m épanouir. Nous profitons l un de l autre: moi de l Institut et l Institut de moi. Ceci m est très précieux car cela ne va pas de soi dans l économie. Interview : Diego Jannuzzo Traduction de l allemand: Gabriella Scorrano Contact : > > Infos: gemeindecockpit.ch 22 hitech 3/2012

13 Informatik und Frauen Das passt zusammen! Besonders in der Anfangszeit der Informatik waren viele Frauen aktiv in die Entwicklung und die Programmierung von Rechnern involviert. Später wurde diese Domäne fast ausschliesslich den Männern überlassen. Heute sieht man gewissen Anwendungen an, dass typisch weibliche Kompetenzen wie z.b. Einfühlungsvermögen und Intuition gefehlt haben. Hingegen ist die Informatik als zeitlich und örtlich flexibler Beruf sehr gut familiengeeignet. Nicht ohne soziale Kompetenzen Informatik ist eine sehr vielfältige Domäne. Um eine Anwendung zu entwickeln, welche die Anforderung der zukünftigen Benutzer zufriedenstellend erfüllt, sind nicht nur Kenntnisse der Informatik notwendig, sondern es braucht auch tiefgehendes Wissen über den Anwendungsbereich. Nicht umsonst werden verschiedene Vertiefungen im Informatikstudium angeboten (von Wirtschafts- über Medizin- bis zu Umweltinformatik), die auch diese Anwendungskenntnisse vermitteln. Informatik umfasst den gesamten Softwareentwicklungszyklus, von der Idee über die programmtechnische Umsetzung bis zur Kundenberatung und Schulung. Aspekte von Nutzerfreundlichkeit und Design sind ebenso gefragt, wie Sicherheit und Datenschutz. Neben technischen Kenntnissen sind daher auch soziale Kompetenzen wie Kommunikation und Einfühlungsvermögen gefordert. «Die Informatik zu beherrschen, bedeutet für mich ein Werkzeug in der Hand zu haben, das unendlich viele Anwendungsmöglichkeiten bietet.» Gina-Maria Musaelyan Praktikantin am Institute for ICT-Based Management Computer für alle Computer sind aus dem täglichen Leben nicht mehr weg- Wegbereiterinnen der Informatik zudenken. Sie begegnen uns sowohl im Beruf, wie auch Das war nicht immer so. Gerade in der Anfangszeit der zu Hause. Doch wer hat nicht schon mal gefragt: Welcher Informatik haben Frauen aktiv an der Entwicklung der ers- weltfremde Techniker hat sich das ausgedacht, als der ten Computer mitgewirkt. Die bekannteste von ihnen ist Online-Shop zum dritten Mal alle eingegebenen Daten wohl Ada Augusta Lovelace ( ), welche die ma- gelöscht hat, wenn der Rechner die Sanduhr seit Minuten «Die Informatik bietet ein spannendes, abwechslungsreiches Arbeitsumfeld mit vielen Herausforderungen, das sich auf Grund flexibler Arbeitszeiten und Onlinefähigkeit, gut mit den Aufgaben in der Familie und Kindern vereinbaren lässt.» Dr. Annett Laube-Rosenpflanzer Prof. für Informatik thematischen Grundlagen für die Programmierkonzepte «Schleife», «Unterroutine» und «bedingter Sprung» legte, die auch heute noch in jedem Programm verwendet werden. Nach der auch als «Mutter der Informatik» bezeichneten Mathematikerin wurde dann in den 1970er Jahren die Programmiersprache «ADA» benannt. In der ersten Phase der Computerprogrammierung waren es hauptsächlich Frauen, die neben der Überwachung und Bedienung der Rechenmaschinen auch für den Programm- zeigt oder der Fernseher sich nicht mit dem WiFi verbinden lässt. In solchen Momenten spürt man deutlich, dass Informatik heute zu oft eine Domäne technikbesessener Spezialisten ist, die sich nicht in Lage der Endbenutzer hineinversetzen können. Hier ist ein Wandel nötig. Viele Unternehmen sind sich bereits bewusst, dass Frauen eine Bereicherung wären: «Wir haben realisiert, dass, wenn wir nur Männer zwischen 20 und 30 Jahren Software entwickeln lassen, auch nur Software für Männer zwischen 20 «L informatique est pour moi un domaine si vaste qu il permet à chacune, à chacun de trouver ce qui le passionne, la voie à suivre sans pour autant ne travailler quand dans la technique qui peut, parfois, effrayer certaines personnes. Ce qui me plaît particulièrement dans cette profession, c est l alliance entre les compétences techniques et l échange avec les potentiels clients/utilisateurs des outils que l on imagine et développe.» Frédérique Giuliano Collaboratrice scientifique Division Technique et Informatique HESB entwurf und die Übersetzung in die Maschinensprache und 30 Jahren entwickelt wird 1.» Auf den ersten Blick scheinen Informatik und Frauen ein verantwortlich waren. Bekannt sind die «ENIAC-Frauen», Frauen haben dieselben Voraussetzungen wie Männer, sich Widerspruch zu sein. Schaut man sich zum Beispiel die die den ersten rein elektronischen Universalrechner pro- mit Informatik zu beschäftigen. Es fällt ihnen weder leichter Studierenden im Departement Informatik an, kann man grammierten und bedienten. Erst in den 1960er Jahren noch schwerer, sich mit technischen oder auch mathema- von Glück reden, wenn man eine Klasse mit ein oder zwei verschwanden die Frauen zunehmend aus dem Bereich tischen Problemen auseinanderzusetzen. Nur anerzogene weiblichen Studierenden findet. der Informatik. gesellschaftliche Vorurteile und der erschwerte Zugang Auch in der Wirtschaft sieht es nicht viel besser aus: So Die Ursachen dazu liegen zum einen in der Gesellschaft, von Frauen und Mädchen zu Technik und Computern stel- sind heute in der Schweiz nur etwa 13% der Beschäftigen die Mädchen und Frauen eher in soziale, nicht-technische len ein Hindernis dar. Frauen haben in der Anfangszeit der im Bereich ICT (Information and Communication Techno- Berufe drängt, aber zum anderen auch im Bild der Informa- Informatik geholfen, diese interessante Disziplin aus der logy) Frauen, trotz der relativ guten Entlohnung. tik, das in den Medien verbreitet wird. Jeder hat sicher Wiege zu heben, und sie haben jetzt die Gelegenheit, die schon die Karikatur eines Computer-Nerds gesehen, der Informatik durch den Einsatz ihrer speziellen Kompeten- bleich und unattraktiv, nächtelang vor dem Computer sitzt zen zu reformieren, mit dem Ziel Computer und Software 1 Judith Zimmermann: Warum braucht die Informatik mehr Frauen? und auch nur fähig ist, mit diesem zu kommunizieren. Dass Informatik viel mehr ist als das Bauen von Computern und Zusammenklicken von Apps, wird zu wenig betont. besser und intuitiver zu machen. Die Informatik und wir alle, die mit Computern arbeiten, würden davon profitieren. Kontakt: > > Infos: ictm.ti.bfh.ch «In meiner anwaltlichen Tätigkeit im Bereich des Informatikrechts treffe ich praktisch ausschliesslich auf Informatiker, fast nie auf Informatikerinnen. Schade eigentlich Ich würde es begrüssen, wenn es auch in diesem spannenden Gebiet zu einer Erhöhung des Frauenanteils käme.» Muriel Künzi Rechtsanwältin und Fachreferentin im Bereich des IT- und Datenschutzrechts 24 hitech 3/2012 3/2012 hitech 25

14 Success story Schneller an Bord dank Xovis Xovis hat einen Personenzählsensor entwickelt, der betriebliche Abläufe optimieren hilft: Er analysiert Bewegungen und rechnet Wartezeiten aus. Für diese Entwicklung hat das auch von der Stiftung STI geförderte Start-up-Unternehmen von der Vigier- Stiftung einen Preis von Fr erhalten. Von der innovativen Idee zum marktfähigen Produkt D une idée innovatrice à un produit compétitif STI - Wir unterstützen Innovationen Die Stiftung für technologische Innovation gewährt Gründern von Start-up-Firmen eine finanzielle Unterstützung in Form langfristiger zinsloser Darlehen. Gefördert werden technologische Innovationen mit wirtschaftlichem Potential. STI - Nous soutenons les innovations La Fondation pour l innovation technologique alloue aux créateurs d entreprises une subvention financière sous forme de crédits àlong terme exempts d intérêts. Les innovations technologiques économiquement prometteuses bénéficient de ce soutien. Das Passagierverfolgungs- und Zählsystem von Xovis (PTS) eröffnet Flughäfen neue Möglichkeiten in der Analyse des Passagierflusses und in der automatischen Passagierflusssteuerung. Nebst der normalen Passagierzählung können Prozess- und Wartezeiten in Wartebereichen präzise gemessen werden. Das Verhalten der Passagiere kann in Echtzeit analysiert und der Personenfluss durch Umschalten der entsprechenden Signalisationen gesteuert werden. Die Technologie besteht aus einer Serversoftware sowie dem Xovis PT1 Videosensor, welcher einen leistungsfähigen Videoprozessor auf einem FPGA-Chip beinhaltet. Dies ermöglicht eine individuelle Vollbild-Personenverfolgung auf dem Sensor selbst. Da die gesamte Videobildverarbeitung auf dem Sensor stattfindet sind kein Videostreaming und keine zusätzlichen Server nötig. Im datenschutzrechtlichen Modus liefert der Sensor nur anonyme Zähldaten, kein Video. Mehrere Sensoren mit überlappenden Bildbereichen können für die Abdeckung von grösseren Bereichen kombiniert werden. Die Verfolgung ist somit nicht auf den Sichtbereich eines Einzelsensors beschränkt. Passagierzählung Das PTS zählt Passagiere mit höchster Genauigkeit. Die Daten können vom Marketing, der Personalplanung sowie dem Terminal Management genutzt werden. Das PTS stellt alle nötigen Funktionalitäten wie die Visualisierung der Sensorpositionen im Flughafenplan, Erfassung und Speicherung der Sensordaten sowie die Generierung der entsprechenden Reports und Statistiken zur Verfügung. Wartezeitmessung Eine der Hauptfunktionen des PTS ist die zuverlässige und genaue Messung von Wartezeiten an Sicherheitskontrollstellen, Bordkarten- und Passkontrollen sowie an den Check-ins. Die Daten können für die Personalplanung und den Vergleich mit anderen Flughäfen genutzt werden. Der Personenzählsensor Xovis PT1 Foto: Xovis AG Passagierflusssteuerung Sämtliche ermittelten Daten können für die automatische Steuerung des Passagierflusses verwendet werden. Wenn eine bestimmte Zone belegt ist, können entsprechende Signalisationen geschaltet werden, sodass nachfolgende Passagiere in andere, noch freie Zonen umgeleitet werden. Rolltreppen können verlangsamt oder gestoppt werden, wenn der Ausgangsbereich der Rolltreppe überfüllt ist. Die Echtzeitdaten sind für das Terminal Management für die kurzfristige Personalplanung nutzbar. Analyse des Passagierverhaltens Durch die Möglichkeit der individuellen Personenverfolgung kann auch komplexes Passagierverhalten analysiert werden. Verweildauer, Prozesszeiten und Prozesserfolge sind messbar. Anspruchsvolle Wartezeiten bei der Gepäckaus- und Abgabe sowie beim Self Check-In und beim Boarding können gemessen und dargestellt werden. Kontakt: > > Infos: xovis.com 3/2012 hitech 27

15 events Diplomfeier 2012 Cérémonie de remise des diplômes 2012 Anlässlich der Diplomfeier in der neu gestalteten Arena des Kursaal Bern vom 22. September 2012 konnten 187 Bachelor und 10 Master of Science in Engineering ihr Diplom entgegennehmen. Sie feierten diesen Meilenstein in ihrem Leben mit Eltern, Angehörigen und Freunden. 187 Bachelor et 10 Master of Science in Engineering ont reçu leur diplôme lors de la cérémonie de remise des diplômes du 22 septembre 2012 à l Arena du Kursaal Bern fraîchement rénovée. Ils ont fêté cette étape de leur vie avec parents, proches et amis. Best choice. Karriere bei Bystronic. Laser Bending Waterjet career.bystronic.ch Stimmungsmoment der diesjährigen Diplomfeier Intermède récréatif Foto : R. Zehnder Herzlichen Dank an unsere Sponsoren: Un grand merci à nos sponsors : Diplomandinnen und Diplomanden stellen in den kommenden Jahren wichtige Weichen für die berufliche Zukunft. Dabei stehen Ihnen die Türen weit offen. Zum einen, weil die Ingenieurkunst eine zunehmend wichtigere Rolle spielt, etwa bei der Förderung von Innovationen. Zum andern, weil sie die BFH mit einem Rucksack voll praxisorientiertem Wissen, viel Kreativität und neuen Ideen verlassen das haben die Ausstellungen der Diplomarbeiten deutlich gezeigt. Ces prochaines années, les diplômées et diplômés préparent le terrain de leur avenir professionnel. Les portes leur sont grandes ouvertes. D une part parce que l art en ingénierie joue un rôle de plus en plus important pour la promotion des innovations. D autre part parce qu ils quittent la HESB avec une valise pleine de savoir orienté sur la pratique, beaucoup de créativité et de nouvelles idées les expositions de travaux de diplômes l ont clairement démontré. Auszeichnungen Distinctions BFH-TI Bester Le meilleur de la HESB-TI Sandro Steffen Abteilungsbeste Les meilleurs par division Peter Schilliger Sandro Steffen Philémon von Bergen Micha Güdel Michael Nyffeler Sprachpreis ABB und Boa Lingua Prix linguistique ABB et Boa Lingua Marco Dubach Spezialpreis Otto Wirz Stiftung Prix spécial Micha Güdel Innovativste Bachelor- Thesis in Elektrotechnik (Electrosuisse) Thèse de bachelor la plus innovante en Électricité Nicole Reber Beste Bachelor-Thesis in Elektrotechnik (IET Switzerland) Meilleure thèse de bachelor en Électricité Gabriel Da Silva Cardoso Master of Science in Engineering MSE Beste Master-Thesis Meilleure thèse de master Thomas Reber Hauptsponsoren Technik: Sputnik Engineering AG Hauptsponsor Informatik: Noser Engineering AG Co-Sponsor: Ziemer Group ABB Schweiz AG bbv Software Services AG Delta Energy Systems AG Ediprim Electrosuisse ETA SA IET Switzerland Intersys AG Mathys + Scheitlin AG Müller Martini Otto Wirz Stiftung Selectron Systems AG Swiss Engineering STV 3/2012 hitech 29

16 events News Wer heute Raum und Zeit revolutionieren möchte, startet seine Karriere bei Sensirion. Und wird Teil der Sensirion-Story: Sie stellen die höchs ten Ansprüche an sich selbst, weil Sie mehr aus Ihrem Le ben machen wollen. Sie machen Ihre Berufung zum Beruf, weil Sie nicht studiert haben, um nach dem Studium damit aufzuhören. Sie freuen sich auf Herausforderungen, bei denen Sie Ihr ganzes Wissen und Ihre ganze Persönlichkeit einbringen können. Dann heissen wir Sie herzlich willkommen bei Sensirion. Sensirion ist das weltweit führende und mehrfach preisgekrönte Hightech-Unternehmen auf dem Gebiet der Feuchtesensoren und Durchflusssensoren mit Niederlassungen in Übersee und im Fernen Osten. Dank unserer einzigartigen CMOSens Techno logie vereinen wir das Sensorelement mit der digitalen Auswerteelektronik auf einem winzigen Siliziumchip. Damit verschieben wir die Grenzen des Messbaren ins schier Unermessliche. Schreiben Sie Ihre eigenen Kapitel der Sensirion-Erfolgsgeschichte und übernehmen Sie Verantwortung in internationalen Projekten. Schicken Sie uns Ihre Bewerbungsunterlagen und stimmen Sie sich auf auf eine vielversprechende Zukunft ein. ALT'12 Konferenz ein voller Erfolg Hätten die Mitarbeiter des Institutes ALPS in Burgdorf und ihre Kollegen der Uni Bern gewusst, welch grosse Aufgabe auf sie mit der Organisation der internationalen wissenschaftlichen Konferenz «Advanced Laser Technologies» ALT 12 zukommt, dann hätten sie sich vielleicht nicht in dieses Abenteuer gestürzt. Nun, nach dem Ende der Tagung, welche im September während einer Woche rund 200 Forscher aus der ganzen Welt ins Gwattzentrum bei Thun gelockt hat, darf man sagen: Es hat sich gelohnt. Ausgezeichnete wissenschaftliche Beiträge, reger fachlicher Austausch bei schönem Wetter am Ufer des Thunersees und eine einmalige Postersession auf dem Motorschiff Stadt Thun haben bei allen Beteiligten einen hervorragenden Eindruck hinterlassen und eine gute Visitenkarte der BFH-TI abgegeben. Kontakt: Bahnsimulatoren im Trend Bahnsimulatoren aus Biel sind neu im Einsatz: Für Eisenbahnfreaks im Albula-Museum in Bergün auf einer Lok aus den Zwanzigerjahren des letzten Jahrhunderts; und zur Lokführerschulung bei der BLS in Bern ein 1:1-Führerstand samt kompletter Leittechnik der neuen Doppelstockzüge. An der weltgrössten Eisenbahnausstellung Innotrans in Berlin, die alle zwei Jahre stattfindet, waren die Bieler mit zwei Simulatoren vertreten, gemeinsam mit Stadler Rail und Selectron AG. Kontakt: Preise für Drucktechnologie Am 1. März 2012 wurde bereits Simon Zumbrunnen für seine Master-Thesis «Mikro-Dosiereinheit für Bioreaktoren» mit dem Burgdorfer Innopreis sowie dem Publikumspreis ausgezeichnet. Im September hat nun Micha Güdel nach dem Otto-Wirtz-Preis auch den Harry- M.-Greiner-Studienpreis des Vereins Deutscher Druckingenieure für seine Bachelor-Thesis «Simulation eines Druckkopfes für leitfähige Medien» erhalten. Beide Arbeiten werden vom Institut für Drucktechnologie IDT mit Industriepartnern weitergeführt. Kontakt: Going International Die Internationalisierung hat markant zugenommen. Das neue Buch von Paul Ammann «Going International. Konzepte und Methoden zur Erschliessung von ausländischen Märkten» (Versus Verlag 2012) zeigt konkret und praxisbezogen, wie KMU erfolgreich international tätig sein können. Kontakt: Collaboration avec L université de Toulouse III Trois étudiants de la HESB font un séjour de formation à l université de Toulouse III, en France. J. Jenni, HP. Hess et D. Kaufmann, étudiants en 2ème année de la division Microtechnique et technique médicale suivent les cours à l IUT Mesures & Physique dans le cadre d un échange Erasmus. Contact : Hightech-3D-Mikroskop Der Fachbereich Mikrotechnik konnte die Infrastruktur für die Mikro- und Nanomesstechnik markant ausbauen. Das top moderne 3D-Mikroskop von SENSOFAR vereint «Confocal scanning Microscopy» und «White Light Interferometry» im selben Messkopf. Damit konnte die Lücke zwischen den Kraftmikroskopen (Nanometer) und der traditionellen Mikroskopie (Mikrometer) geschlossen werden. Kontakt: Master-Thesis in Australien Alexander Holzer arbeitet zurzeit an der University of Western Australia in Perth an seiner Master-Thesis in biomedizinischer Optik. Als BSc in Mikro- und Medizintechnik hat er sich für ein vertiefendes Studium zum Master of Science in Engineering (MSE) entschieden ein Weg, der ihm jetzt ganz neue Horizonte eröffnet. Kontakt: Prof. Muntwyler im Grossen Rat Der Regierungsrat hat Urs Muntwyler, Prof. für Photovoltaik an der BFH-TI, in den Grossen Rat gewählt. Er ersetzt Kathy Hänni-Lehmann. Wir gratulieren! Kontakt: Business2School La HESB a un nouveau partenariat avec le portail B2S met en relation des étudiant-e-s avec des entreprises pour des stages et mandats, des travaux de bachelor et de master, ainsi que des premiers emplois ( First Jobs ). La plateforme B2S existe depuis 10 ans et a depuis 2005 une collaboration fructueuse avec la HES-SO. L utilisation de la plateforme est entièrement gratuite autant pour les entreprises que les étudiant-e-s. Pour les entreprises il existe la possibilité de devenir partenaires de l association B2S. Contact : MediaPRO Das Institut für Drucktechnologie der Berner Fachhochschule war dieses Jahr Gastgeber für das internationale Seminar MediaPRO, welches im Rahmen des ERASMUS-Programms stattfand. Kontakt: Infotage BFH-TI / / / / Infos und Anmeldung: ti.bfh.ch/infotage Infoveranstaltungen Master Master of Science in Engineering Master of Science in Biomedical Engineering Weiterbildungsanbegot (Executive Masters / EMBA) in Biel in Burgdorf Journées d info HESB-TI / / / / Informations et inscription: ti.bfh.ch/joursdinfo Séances d information Master Master of Science in Engineering Master of Science in Biomedical Engineering Weiterbildungsanbegot ( Executive Masters / EMBA ) à Bienne à Burgdorf 3/2012 hitech 31

17 Wer nichts Weiss, muss alles glauben. Vorsorge ist kein Glücksspiel und auch kein Thema für Astrologen. Wenn es um Ihre Absicherung geht, zählen nur Tatsachen. Wir haben in den vergangenen 50 Jahren das Wissen rund um Vorsorge gesammelt und wenden es tagtäglich für unsere Kunden erfolgreich an. Höchste Zeit, das auch für Sie zu tun. Damit Sie nicht an den Zufall glauben müssen, sondern sich auf Kompetenz verlassen können. Pensionskasse der Technischen Verbände SIA STV BSA FSAI USIC

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