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1 Hier hat ExOS gespendet: Nicola Weis Donnerstag, 8. März :28 Walter Tritt Re: [avh] Afrika Lieber Fuß, Eure Spende ist angekommen, vielen herzlichen Dank! Beste Grüße, AlpinA Original-Nachricht Datum: Sat, 3 Mar :11: Von: "Walter Tritt" An: "Nicola Weis" Betreff: Re: [avh] Afrika Hallo Nicola, haben soeben 300 E gespendet, viele Grüße Walter Tritt Dr.-Ing. Walter Tritt Tel.: (0049) (0) Fax: (0049) (0) Mobil: (0049) (0) Mail: Original Message From: Nicola Weis To: Walter Tritt Sent: Wednesday, February 29, :24 PM Subject: Re: [avh] Afrika Lieber Tritt, danke der Nachfrage! Ich hatte die Daten bewusst nicht gleich dazugeschrieben, denn ich wollte eine kurze direkte Kommunikation und ich freue mich sehr über deine Rückmeldung! Mit den besten Grüßen, AlpinA Weis 1

2 Original-Nachricht Datum: Wed, 29 Feb :20: Von: "Walter Tritt" An: "Nicola Weis" Betreff: Re: [avh] Afrika Auf welches Konto könnte man eine Spende einzahlen? Viele Grüße Fuß Tritt Dr.-Ing. Walter Tritt Tel.: (0049) (0) Fax: (0049) (0) Mobil: (0049) (0) Mail: Original Message From: Nicola Weis To: Sent: Tuesday, February 28, :51 PM Subject: [avh] Afrika Liebe Hüttenbrüder, ich werde dieses Jahr meinen "Urlaub" Äthiopien verbringen und dort bei einem von den Salesianern/Don Bosco geführten Waisenhaus, Schule und Krankenstation für einen Monat mithelfen. Der Ort heißt Dilla und liegt etwa 300 km südlich von Addis Abeba. Los gehts am und wenn jemand Interesse hat, die Kinder dort über eine Spende zu unterstützen, würde es mich sehr freuen. Ich kann zwar keine Spendenquittung ausstellen, aber persönlich dafür garantieren, das das Geld genau dort ankommt und dafür verwendet wird, wo es nötig sein wird. Mit den besten Grüßen, AlpinA Weis Infos zu Don Bosco: avh mailing list 2

3 Nicola Weis Sonntag, 6. Mai :07 Äthiopien - vielen Dank!!!! Liebe Hüttenbrüder! Ich möchte mich auf diesem Wege bei Euch noch einmal ganz herzlich für Eure Spendenbereitschaft und Großzügigkeit bedanken! Mittlerweile hat mich der Alltag wieder, dieser Monat in Äthiopien hat mich jedoch nachdrücklich beeinflusst. Ich konnte auf dem Gelände von Don Bosco in Dilla, gute 400km südlich und damit eine anstrengende Tagesreise entfernt zusammen mit den Fathers, die dort zum Teil über 20 Jahre leben und arbeiten, wohnen. Damit hatte ich das Privileg, in einem gemauerten Haus mit einer quasi westlichen sanitären Einrichtung sowie oft dem Zugang zu Strom und Wasser versorgt zu sein. Es hatte bereits mehrere Wochen nicht mehr geregnet vor meiner Ankunft und der Bevölkerung ging es daher recht schlecht, da sie nun das Wasser aus dem Fluss verwenden müssen, welches sicherlich nicht der deutschen Trinkwasserverordnung genügen würde. Die Armut der Menschen ist nicht zu übersehen, es herrscht Überbevölkerung, Unterernährung, Arbeitslosigkeit, es fehlt an absoluten Basishygienemaßnahmen, selbstverständliche Dinge wie Wasser/Abwasser- und Müllsysteme gibt es nicht, ebenso kaum sanitäre Einrichtungen. Dafür um so mehr Anophelesmücken, die die Malaria übertragen und viele parasitäre Erkrankungen, Tollwut und Tuberkulose. Auf dem Don Bosco- Gelände befindet sich ein Waisenhaus, ein Kindergarten, eine Vorschule, eine Schule, eine Halle, in der täglich über 300 Kinder gespeist werden sowie einige Sportanlagen und auch Obstund Gemüseanbauflächen. Von den Schwestern, die in dem benachbarten Gebäude leben, wird eine Klinik unterhalten, die jedoch kaum mit einer Klinik in unserem Sinne vergleichbar ist. Die Kinder haben somit einen geschützten Raum, in dem sie sich aufhalten, lernen und spielen können und insbesondere die ganz armen zumindest eine Mahlzeit am Tag erhalten und am Wochenende sich und ihre Kleidung waschen können. Auch die medizinische Versorgung der 3

4 Kinder wird von Don Bosco getragen. All dies finanziert sich über Spenden. Und Eure Spenden haben einen großen Beitrag geleistet, dass es diesen wirklich armen und kranken Kindern besser geht! Dank Euch hat jedes der 300 Kinder, die zu den Ärmsten eingestuft wurden, ein paar Schuhe bekommen, eine für diese schier unerschwingliche Sache, die jedoch bei den herrschenden hygienischen Zuständen und dem Vorkommen des Hakenwurmes wirklich wichtig sind! Ich habe eine große Kiste Medikamente und Desinfektionsmittel mitbringen können, Medikamente sind dort nicht uneingeschränkt zu bekommen und man kann sich auch nicht darauf verlassen, dass sie enthalten, was auf der Packung aufgedruckt ist. Desweiteren habe ich Buntstifte, Mandala Vorlagen, Spitzer und Radiergummis mitgebracht, was für die Kinder eine völlig neue Erfahrung war. Zudem gab es bisher in der Vorschule keinen einzigen Spitzer, um die stumpfen Bleistifte, mit denen die Kinder Schreiben lernen sollten, zu spitzen. Außerdem habe ich eine Zwei-Kilo-Packung Lollies zu Ostern verteilen können und einen neuen Fußball, was für die Kinder ein besonderes Highlight war. Die übrigen Spendengelder habe ich der Volontärin weitergegeben, mit der ich mich die meiste Zeit zusammen um die Kinder gekümmert habe, denn diese bringt jeden Morgen alle kranken Kinder in die Klinik und sorgt dafür, dass die eine Behandlung und Medikamente bekommen. Die meisten Kinder kommen morgens mit Fieber und haben Typhus oder Malaria. Die komplette Behandlung und Medikamente für ein Kind kostet umgerechnet keine drei Euro. Ich hoffe, Euch einen kleinen Einblick gegeben haben zu können und ich werde versuchen, bis zum Stiftungsfest ein Photobuch zu erstellen. Auch werde ich bei Gelegenheit einen Reisebericht-Vortrag halten, den Termin lasse ich Euch dann gerne wissen. Ich stehe weiterhin in Kontakt mit den tollen Menschen, die ich dort kennenlernen durfte, die dort unter schweren Bedingungen für die Kinder arbeiten und Sie haben beste Grüße von den Kindern geschickt, die sich unendlich über all die Dinge, die Eure Spenden ermöglicht haben, gefreut haben. Ich danke Euch von Herzen dafür und wünschte, Ihr hätte einmal diese strahlenden Kinderaugen selbst sehen können! Mit den allerbesten Grüßen, Eure AlpinA 4

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