STAGES. Broadcast, Theater, Film und mehr. Frischer Wind für Chinas TV: CCTV erneuert Audiotechnik

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1 STAGES Broadcast, Theater, Film und mehr Frischer Wind für Chinas TV: CCTV erneuert Audiotechnik Genfer Audio-Konventionen: Einheitliches TV-Sendetonformat Baukastenprinzip für den Ton: Modul-Mischpult für -Netze NR. 14/2011 DEUTSCH

2 Zum Titel: Er ist zwar der kleinste Kontinent der Erde, aber gewiss nicht der uninteressanteste, zumindest nicht für die MEDIAGROUP: Die Rede ist von Australien oder Down Under, wie es aus europäischer MEDIAGROUP- Sicht wohl eher heißt. Wahrlich weit ist der Weg von Berlin bis Sydney, und so hat es auch geraume Zeit gedauert, bis die MEDIAGROUP ihre erste Niederlassung in Australien eröffnen konnte. Doch nun ist es soweit, genau zum richtigen Zeitpunkt, um in dem audiotechnisch außerordentlich anspruchsvollen Land die erste Generation von Digital technik abzulösen. Sei es im Broadcast, in der Durchsage- und Evakuierungstechnik oder natürlich in Oper und Theater nahezu in allen Bereichen der professio nellen Audiotechnik steht in Australien eine Umstellung auf neueste Digitalsysteme unmittelbar bevor. Digitale Systeme, die selbstverständ lich besonders betriebs- und zukunftssicher sein und audioseitig höchsten Qualitätsansprüchen genügen sollen. Es liegt auf der Hand, dass dies die idealen Voraussetzungen für eine Markteinführung von und AURUS, von oratis und MediaControl sind. Die neue Niederlassung im Herzen von Sydney wird von Treva Head geleitet, der in Australiens Pro-Audio-Business und besonders in dessen Broadcast seit Beginn seiner beruflichen Laufbahn zu Hause ist. Sein erstes Projekt hat bereits das Potenzial, weit über den Kontinent hinaus Einfluss auf die Systemtechnik der MEDIAGROUP zu nehmen: Es ist die Integration einer DANTE-Audioverbindung in eine DELEC- Durchsageanlage. In enger Zusammenarbeit mit der ebenfalls in Sydney ansässigen Firma Audinate entwickelt die MEDIAGROUP Australia dazu einen Stand-Alone-Verstärker mit DANTE-Protokoll, der sich als Audioverzweigung in nahezu jede DELEC-Installation einweben lassen wird. Ein Wegweiser in die Zukunft, in Australien und darüber hinaus. Treva Head Kompetenz weltweit Die Globalisierung ist zu einer Herausforderung auf vielen Ebenen geworden. Wir sehen dies immer dann, wenn wir unsere Produkte in neuen Märkten vorstellen. Wie zum Beispiel jetzt, denn neben starken Standbeinen in Europa, Asien und den USA ist die SALZBRENNER STAGETEC MEDIAGROUP nun auch im flächenmäßig sechstgrößten Land der Welt mit einer eigenen Niederlassung präsent: in Australien. Auch dort setzt man auf höchste Funktionalität und neueste Technologien, auf Kriterien also, die für unsere Produkte selbstverständlich sind. Eine erfreuliche Entwicklung, die sich in vielen anderen internationalen Projekten fortsetzt. Die prominentesten unserer aktuellen Anwendungsbeispiele haben wir für Sie auf den folgenden Seiten zusammengestellt. Mehr zu diesen und anderen Projekten finden Sie übrigens wie immer direkt auf unserer Website. Technologie ist für uns der Schlüssel zum Erfolg. Daher investieren wir permanent in die Entwicklung neuer Produkte wie das aktuelle ON AIR 24 und in innovative Systeme wie zum Beispiel in einen Gbit-Intcom-Router oder in virtuelle Raumakustik. Internationalisierung, Innovationsvorsprung und Diversifizierung, zu der das 3-D-Video ein gutes Beispiel abgibt mit diesem strategischen Dreiklang sehen wir uns bestens aufgestellt, Ihnen auch künftig das bieten zu können, was Sie erwarten: nämlich höchste Qualität. Dr. Helmut Jahne Dipl. Ing. Wolfgang Salzbrenner Dr. Klaus-Peter Scholz Die Geschäftsführer der STAGETEC Entwicklungsgesellschaft Impressum: Herausgeber: STAGETEC Entwicklungsgesellschaft für professionelle Audiotechnik mbh, Tabbertstrasse10, Berlin (verantwortlich für den Inhalt) Redaktion: Medientechnik Presseservice, Köln Grafik und Bildbearbeitung: art & craft [design worx], Köln Lektorat: Betz Lektorat und Redaktion, Tübingen Druck: CE DE Druck, Köln Fotos: Titel: B. Leitner, digitalstock.de; S. 4: links unten: Caro, Riedmiller; S. 7: Hoang Anh Vu, sxc.hu; S. 9: Arno Declair; S. 14: Pascal Cribier, Fotolia.com; S. 17: Cegelec; S. 18: Ribkov Dagim, depositphotos.com; Mile Jerkovic, sxc.hu; S. 20 ff: Yuri Bogomaz, Stage Entertainment, RU; S. 23: Videohouse, BE; Grafiken S. 11, 13, 16, 19, 23: Stephanie Körver, art & craft [design worx], Köln; Dieter Kahlen, Neukirchen-Vluyn; Medienagentur Jahreiss, Hohenberg; Bildarchiv der SALZBRENNER STAGETEC MEDIAGROUP, Berlin, Stefani Renner, Köln Dolby und das Doppel-D-Symbol sind eingetragene Warenzeichen von Dolby Laboratories.

3 Zorro kämpft für die Rechte der Unterdrückten auch im gleichnamigen Musical im MDM-Palace-Theater in Moskau Kurzmeldungen 4 Frischer Wind für Chinas TV CCTV erneuert die Audiotechnik seiner wichtigsten Fernsehstudios Virtuelle Jahrhundert-Akustik Passionsspiele mit Beschallung in virtuellem Raum Genfer Audio-Konventionen unterstützt die Automation im sendenahen TV-Workflow Baukastenprinzip für den Ton Genial einfaches Modul-Mischpult für -Netze Blick in die Zukunft DELEC stellt oratis Netzwerkknoten mit Gbit-Ethernet-Anschluss vor Tief unter der Elbe Evakuierungsanlage in Unterwasser-Autobahntunnel Die dritte Dimension im Blick MEDIAGROUP geht neue Wege in der 3-D-Videodarstellung Zorro reitet wieder Musical mit Flamencomusik und perfektem Sound-Design Auf der ganzen Welt: Die Niederlassungen der SALZBRENNER STAGETEC MEDIAGROUP

4 Kurzmeldungen Einfach abgehört Unter dem Namen SAM als Akronym für Stagetec Audio Monitor bietet STAGETEC für seine Audiorouter eine neue, intuitiv zu bedienende Abhörsteuerung an. Sie ermöglicht die direkte Quellenanwahl über 16 Tasten und, realisiert über vier verschiedene Layer, die Quellenanwahl von bis zu 64 Quellen. Dabei können sowohl jede Quelle in ihrer Lautstärke eingestellt als auch bei mehrkanaligen Signalen die individuellen Audiokanäle getrennt justiert werden. SAM stellt zudem ein Beispiel für eine gelungene Kooperation innerhalb der Mediagroup dar: Es basiert auf einer 1-HE-Sprechstelle aus der oratis-intercomlinie von DELEC. Da diese Sprechstellen eine vorbildliche Benutzerführung aufweisen, kompakt und zudem preislich attraktiv sind, bot sich diese außergewöhnliche Nutzung an. Das oratis-derivat wird in Kürze mit einem an angepassten Design erhältlich sein. Die Konfiguration von SAM erfolgt über die optionale Steuersoftware XGUI, einer Entwicklung der MEDIAGROUP-Niederlassung in Malaysia. Sie wird häufig als Touch-Screen-Bedienung für verwendet und eignet sich dank ihrer klaren Benutzerführung ebenfalls sehr gut für die neue Aufgabe der SAM-Tastenkonfiguration. 4 Staatsvernetzung Mitten in Rom liegt der kleinste Staat der Welt: die Vatikanstadt, Sitz des Oberhauptes der katholischen Kirche. Schon seit mehr als zwölf Jahren ist hier auch ein -Audionetzwerk zu Hause, das die Produktion des staatseigenen Rundfunkprogrammes unterstützt. Radio Vatikan selbst ist dabei alles andere als klein, denn schließlich produziert der Sender in 21 Sprachen, sendet in vier verschiedenen terrestrischen Netzen, in DAB und ist über Satellit sowie Internet weltweit zu empfangen. Nicht nur die Aufgabenstellung und Verbreitung von Radio Vatikan unterscheidet sich von denen anderer Sender; auch die Produktionssituation ist sehr spezifisch. Ein Großteil der Produktionsräume des Radios liegt nämlich aus schlichtem Platzmangel etwa 3 km außer halb des Vatikans im Palazzo Pio in Rom. Der Hauptschaltraum, einige der Produktionsregien sowie wichtige Produktionsplätze für Live-Aufnahmen befinden sich jedoch innerhalb des Vatikans. Bestand die Aufgabe des -Systems anfangs nur darin, eine Verbindung zwischen der Vatikanstadt und dem externen Produktionsstandort herzustellen, so soll es heute auch innerhalb der Vatikanstadt eine umfassende Audiovernetzung bieten. Aus diesem Grund wurde dem bestehenden im vergangenen Jahr eine umfangreiche Erweiterung zuteil. Ein sternförmiges und in vielen Teilen redundant ausgelegtes Audionetz mit zwei STARs und 15 Basisgeräten erschließt nun das vatikanische Kongresszentrum, das Segnungszimmer des Papstes und sogar den Petersdom für Tonaufnahmen. Unterstützt wird die Rundfunkproduktion durch ein DELEC Intercomsystem mit Sprechstellen in allen Produktionsräumen. Die neueste Erweiterung stellt CRESCENDO dar, das bald im Hauptschaltraum mitten im Herzen von Vatikanstadt seinen Dienst antreten wird. And 12 points go to 28 Jahre ist es her, dass Deutschland Austragungsort eines Eurovision Song Contests ESC gewesen ist. Dieses Jahr ist es nun wieder soweit dank Lena, die den Titel 2010 für ihr Heimatland ersang, und einer Regel, die besagt, die nächste Entscheidung habe im Land des Vorjahressiegers stattzufinden. Im Lauf seiner über 50-jährigen Geschichte hat sich der ESC als populäres Event und Publikumsmagnet etabliert. Hier wurden Weltkarrieren gestartet unter anderem die von Udo Jürgens, Céline Dion und natürlich von ABBA, die 1974 mit ihrem Siegertitel Waterloo und schrillem Outfit Musikgeschichte schrieben. Bis zu Zuschauer können dieses Jahr in Düsseldorf live dabei sein, wenn Interpreten aus 43 Ländern bei den Vorentscheidungen und dem Finale am 14. Mai gegeneinander antreten. Eigens zu diesem Zweck wurde die Düsseldorf-Arena, sonst Heimstatt des Zweitligisten Fortuna Düsseldorf, für eine sechswöchige, aufwändige Vorbereitungsund Probenzeit ausgeliehen. Die Übertragung erfolgt in über 50 Länder; erstmals wird dabei der Sendeton für alle angeschlossenen TV-Stationen von AURUS-Regien produziert. Dafür erhält der NDR als Host-Broad caster drei AURUS-Pulte aus dem Hause STAGETEC für sein mobiles Sendezentrum, das er auf dem Gelände der Düsseldorf-Arena unterhält. Ein weiteres AURUS ist im HD-Übertragungswagen des NDR installiert, der ebenfalls vor Ort sein wird. Für guten Ton ist also gesorgt mitreißende Melodien müssen die anderen liefern.

5 AVB-Standard mit Audinate STAGETEC und das in Australien beheimatete Unternehmen Audinate haben eine Zusammenarbeit im Bereich der Audioübertragung über IP-Netzwerke beschlossen. Audinate gilt heute mit seiner Dante - Produktlinie weltweit als erste Adresse für Hochleistungsnetzwerke zur Übertragung unkomprimierter Audiodaten über Standard-IP- Verbindungen. Die Audio-over-IP-Technologie wird für uns in Zukunft enorm wichtig, erläutert Dr. Klaus-Peter Scholz, Geschäftsführer von STAGETEC in Berlin, die Kooperation. Wir haben schon eine Weile Ausschau nach einer integrierten Lösung gesucht und Dante ist für uns die ideale Antwort! Auch für Audinate stellt die interkontinentale Zusammenarbeit eine echte Bereicherung dar. Wir fühlen uns geehrt, dass STAGETEC unser Dante als Netzwerkstandard gewählt hat, meint dazu John Mc Mahon, Vizepräsident von Audinate für weltweiten Vertrieb und Kundenbetreuung. Dante bietet die Möglichkeit, die synchron getaktete Welt des klassischen Routingsystems mit der IP-Welt zu kombinieren und gleichzeitig eine Erweiterung auf neue Standards wie das Audio Video Bridging AVB sicherzustellen. Gesammelte Musik Es ist der Traum eines jeden Musikliebhabers: das Deutsche Musikarchiv mit Sitz in Leipzig. Hier hinterlegt jeder professionell Musikschaffende je zwei Tonträger seiner Werke. Das Musikarchiv bietet damit eine vollständige Sammlung aller deutschen Tonträger! Eines der beiden Exemplare dient der Ausleihe, denn jedermann kann sich im Musikarchiv eine eigene Auswahl an Aufnahmen anhören. Der zweite Tonträger wird archiviert ein Vorgang, der in naher Zukunft rein digital erfolgen soll, unabhängig vom Originalträger der Aufnahme. Es liegt auf der Hand, dass dazu schon aus rein archivarischen Über legungen Audiotechnik auf höchstem Niveau benötigt wird. Die Planung und Installation des Tonstudios im neuen Erweiterungsbau des Deutschen Musikarchivs war eine spannende Herausforderung für die MEDIAGROUP, die hier auf ein AURUS mit -Netzwerk und einer Abtastrate von 96 khz setzt. Ganz ungewohnt in dieser Umgebung muten die teilweise museumsreifen Abspielgeräte an, die von heutiger Technik wie BlueRay-Spielern bis zurück zum guten alten Wachswalzen- Phonographen reichen. Schließlich muss für jede Musikaufnahme auch das passende Abspielgerät vorhanden sein! Darüber hinaus entspricht das Studio heutigen Surround-Standards und hat, ebenfalls unter der Federführung der MEDIAGROUP, eine von amb Thomas Behr geplante, optimale Abhörakustik integriert. Die Kunden können sich somit ganz allein auf das Wichtigste konzentrieren auf die Musik! Loudness-Metering in -Netzen Wenige Themen im Umfeld der TV-Produktion oder -Sendung sind momentan aktueller als die Umstellung von Peakmessung auf Loudness-Metering. Dies manifestiert sich auch in der Verabschiedung der europäischen Empfehlung EBU-R 128 in der zweiten Jahreshälfte Der Hintergrund: Statt dem Fernsehzuschauer zu Hause ein Programm mit immer weniger Dynamik und immer lauteren Inhalten zu präsentieren davon sind vor allem Werbeblocks und Trailer betroffen soll durch eine Umstellung der Audiomessung eine höhere Dynamik und ein gleichbleibenderer Lautheitseindruck transportiert werden. Auch die MEDIAGROUP engagiert sich aktiv an der Entwicklung der Loudness-Messung. Mit der neuen Generation von CPU-Karten, der XCPU09 für -Basisgeräte, sind sogar einige der neuen Messmethoden direkt im implementiert! Gemessen wird in der neuen Einheit LU, bezogen auf Fullscale LUFS. Die neue Karte stellt drei unterschiedliche Messungen zur Auswahl: eine Momentanmessung mit einer einstellbaren Integrationszeit zwischen 100 ms und 400 ms, eine Kurzzeitmessung mit dreisekündiger Integrationszeit sowie die Dialog-Level-Messung mit manuellem Reset. Das Konfigurationsfenster bietet noch zahlreiche weitere Einstellmöglichkeiten für Experten und stellt auch zukünftige Funktionserweiterungen in Aussicht. Die XCPU09 kann in einem -Netzwerk mit Basisgeräten betrieben werden, die noch teilweise mit der Vorgängerkarte XCPU08 bestückt sind. Außerdem lässt sich ein Basisgerät mit der neuen Karte in bereits bestehende -STAR-Netzwerke einfügen. Neben der Loudness-Messung bietet die XCPU09 als weitere Neuerung einen Ethernet-Anschluss an. Er ermöglicht zum Beispiel den Anschluss eines Bedienrechners mit dem -Matrix-5-Programm direkt über TCP/IP ohne die bisher notwendige XCI-Karte. Dadurch wird auch die Fernwartung einer -Anlage weiter vereinfacht. Mit der neuen XCPU09 beweist STAGETEC einmal mehr, dass ihre Systeme stets die aktuellen Standards aufgreifen und somit technologisch zukunftssichere Investitionen darstellen. Darüber hinaus zeigt diese Neuvorstellung den Entwicklungstrend aller STAGETEC-Produktlinien, konsequent so viele Peripheriegeräte wie möglich einzusparen und deren Funktionalität direkt im Audionetzwerk zu integrieren. 5

6 Frischer Wind für Chinas TV CCTV erneuert die gesamte Audiotechnik seiner beiden wichtigsten Fernsehstudios in Peking Sollten Sie jemals Gelegenheit haben, mit chinesischen TV-Profis über Einschaltquoten zu sprechen, machen Sie sich auf Zahlen gefasst, die unser europäisches Vorstellungsvermögen sprengen. So erreichte die vierstündige Live-Übertragung der TV-Gala zum chinesischen Neujahrsfest von CCTV aus Peking weit mehr als 400 Millionen Zuschauer. Die Show, die traditionell zu den wichtigsten TV-Events in China gehört, war in diesem Jahr gleichzeitig die Bewährungsprobe für eine umfangreiche Audio- Neuinstallation in zwei großen CCTV-Studios mit AURUS und in den technischen Hauptrollen Der staatliche chinesische Fernsehsender China Central Television, kurz CCTV, ist mit rund Mitarbeitern und derzeit 43 Kanälen der größte TV-Anbieter des Landes. Verschiedene der von CCTV produzierten Programme können in englischer und chinesischer Sprache auch außerhalb Chinas empfangen werden. Breite internationale Aufmerksamkeit wurde CCTV spätestens durch die Übertragung der Olympischen Sommerspiele 2008 aus Peking zuteil, sowie durch den spektakulären Bau seines neuen, architektonisch außergewöhnlichen Hauptquartiers. Die neue Sendezentrale im Osten der Stadt sollte ursprünglich bereits zu den Olympischen Spielen fertiggestellt sein, wird nun aber im Laufe dieses Jahres schrittweise in Betrieb genommen. wichtige Events waren die Militärparade sowie die Gala anlässlich der Sechzigjahrfeier der Volksrepublik China. Nicht weniger oft fungiert der Wagen auch als stationäre Regie für HDTV-Übertragungen aus den CCTV-Studios in Peking. Schon im Frühjahr 2008 erfolgte die Lieferung von drei CRESCENDO- Konsolen für die Übertragung der Olympischen Spiele. Ihren endgültigen Bestimmungsort finden diese Mischpulte nach der Fertigstellung der neuen CCTV-Zentrale in den dortigen Sendestudios E14, E15 und E17, wo sie vorwiegend für Sport übertragungen eingesetzt werden sollen. 6 Erfolgsgeschichte Für die chinesische Niederlassung der SALZBRENNER STAGETEC MEDIAGROUP unter der Leitung von Zeng Dong ist der Zuschlag im Ausschreibungsverfahren für die Neuinstallation der Audiotechnik in den beiden Studios aufgrund des beträchtlichen Auftragsvolumens ein besonders wichtiger Erfolg. Wenn auch bei Weitem nicht der erste: Seit ihrer Gründung 2005 konnte die chinesische Dependance insgesamt bereits knapp 30 STAGETEC-Konsolen bei Broadcastern und in Theatern in China platzieren. Und auch für CCTV ist die Entscheidung für STAGETEC kein Sprung ins kalte Wasser bereits im Herbst 2007 wurde der neue HDTV-Übertragungswagen des Senders mit einer AURUS-Konsole mit 48 Kanalstreifen, vier -Basisgeräten und einem -Router ausgerüstet. Das Fahrzeug ist der größte HDTVfähige Ü-Wagen in China und dementsprechend häufig bei wichtigen Events im Einsatz nach den Olympischen Spielen beispielsweise bei den National Games, den Asian Games in Guangzhou oder für die Eröffnungs- und Abschlusszeremonie der Expo in Shanghai. Weitere Die beiden Teams von STAGETEC China und CCTV haben den Umbau der Tonregie und der beiden FoH-Plätze in Rekordzeit bewältigt, so dass man nahtlos in die Proben zur großen Neujahrsfest-Gala einsteigen konnte. Von links nach rechts: Izzy Wang (STAGETEC China), Zhou Fan (CCTV), Ren Gang (CCTV), CCTV Audio Supervisor Chen Chen, Mr Jing (CCTV Vize Manager Audio), Zeng Dong, (Geschäftsführer der STAGETEC China), Mr Xu (CCTV), Miss Liu (CCTV), Yao Ma (STAGETEC China).

7 Audio Supervisor Chen Chen, zuständig für die aktuelle Audio-Installation, lernte digitale Audiotechnik von STAGETEC allerdings schon viel früher kennen: Anlässlich einer Studienreise zum Thema Music-Recording hatte ich im Jahr 2003 Gelegenheit, verschiedene Sendeanstalten und Aufnahmestudios in Deutschland und Österreich zu besuchen. Die meisten dieser Studios arbeiteten mit einem CANTUS, dessen hoch entwickelte Technologie mich damals tief beeindruckt hat. Ich bin deshalb von dieser Reise mit dem festen Vorsatz zurückgekehrt, mich auch bei meinem Sender für die Einführung von STAGETEC-Konsolen zu engagieren. Ausschlaggebend für eine Auftragsvergabe ist beim staatlichen CCTV allerdings das beste Angebot im Rahmen eines Ausschreibungsverfahrens, an dem mindestens drei konkurrierende Anbieter teilnehmen müssen. Rundum neu Die neue Audiotechnik im alten CCTV-Hauptsitz zählt derzeit wohl zu den größten zusammenhängenden Audio-Installationen in ganz Asien. Sowohl in dem rund Quadratmeter großen Sendesaal, Hall 1 genannt, als auch im etwas kleineren Studio 9 ist jeweils ein AURUS mit 56 Kanalbedienstreifen installiert; beide Konsolen werden primär für Saalbeschallungen eingesetzt. Ein drittes Pult gleicher Konfiguration ersetzt in der Surround-Senderegie von Studio 9 ein zehn Jahre altes Digitalpult. Ein studioübergreifendes Audionetz für Beschallung und Sendung verbindet zwei -STAR-Router, die in der Senderegie installiert sind, sowie jeweils zwei -Basisgeräte an den drei Standorten. Die gesamte analoge und digitale Audioverkabelung sowie alle Glasfaserverbindungen wurden neu installiert. Die Erneuerung der gesamten Audiotechnik beider Studios war vor allem deshalb unumgänglich, weil das bisherige Broadcast-Pult, das in der Regie für die Sendemischungen aus beiden Studios zuständig war, den steigenden Anforderungen der dort durchgeführten, großen Produktionen immer weniger gerecht werden konnte. Das lag zum einen an fehlenden Kapazitäten, zum anderen an dessen starrer Bus-Struktur. Das neue AURUS löst dagegen mit bis zu 300 Eingangskanälen, 128 Bussen und hochflexiblem Routing alle denkbaren Engpässe und Konfigurationsprobleme elegant und schnell. Zudem waren die FoH-Pulte beider Studios bislang noch in Analogtechnik ausgeführt, so dass nur sehr mühsam zwischen mehreren Produktionen gewechselt werden konnte. Dabei mussten alle Parameter der Mischpultoberfläche und das gesamte Routing manuell auf die bevorstehende Produktion abgestimmt werden. Dank der modernen Datenverwaltung der beiden AURUS-FoH-Pulte sind solche Aufgaben künftig mit dem Laden eines neuen Presets erledigt ganz zu schweigen von den Vorzügen, die das neue Audiosystem hinsichtlich Signalqualität, Stromverbrauch, Abwärme, Vernetzbarkeit und genereller Flexibilität mit sich bringt. Dabei steht für CCTV allerdings die hohe Zuverlässigkeit, die AURUS und weltweit auszeichnet, an erster Stelle. Dreifach abgesichert Die Hall 1 ist Schauplatz besonders wichtiger und repräsentativer TV- Produktionen und Events in China mit zahlreichen prominenten Persönlichkeiten und durchweg hohen Zuschauerzahlen. Absolute Ausfallsicherheit und Redundanz der verwendeten Audiotechnik stand deshalb für Chen Chen, Leiter der Audiotechnik in Hall 1 und Studio 9, bei der Systemplanung an oberster Stelle: Wir nutzen bei Live-Übertragungen zwei identische AURUS-Konsolen in der Regie und im Studio eine für den Sendeton und eine für die Saalbeschallung. Diese beiden Pulte bilden gemeinsam bereits ein perfektes Redundanzsystem, da jedes einzelne dank eines möglichen Zweimann-Betriebs notfalls auch beide Aufgabenbereiche abdecken kann. Bei so wichtigen Produktionen wie der Gala zum Neujahrsfest würden wir allerdings auch auf unsere dritte Konsole zurückgreifen; sie kann im Notfall als Backup entweder das Beschallungspult oder die Konsole zur Sendetonmischung ersetzen. Natürlich sind auch alle Glasfaserverbindungen sowie die Stromversorgungen redundant ausgeführt. Zeng Dong, Leiter der chinesischen STAGETEC-Niederlassung: Für einen solchen Havariefall wurden spezielle Konfigurationen vorprogrammiert, die bei Bedarf ein blitzschnelles und unterbrechungsfreies Umschalten einer Konsole mit nur einem Tastendruck gestatten. Effiziente Bedienung Bei komplexeren Installationen, sprich, beim Betrieb mehrerer STAGETEC- Mischpulte in einem gemeinsamen -Audionetzwerk, kommt eine technisch sehr interessante Option zum Tragen: die Splitfunktion der Mikrofon-Eingangskarte XMIC+ von STAGETEC. Sie ermöglicht es, pro Mikrofoneingang bis zu vier unabhängige Digitalausgänge zu ver- Mit Feuerwerk und Drachentänzen ins neue Jahr Das chinesische Neujahrsfest ist der wichtigste chinesische Feiertag, der sich am Mondkalender orientiert und auf einen Neumond zwischen dem 21. Januar und dem 21. Februar fällt. Mindestens eine Woche lang, vielfach auch deutlich länger, ruht nahezu das gesamte Arbeitsleben in China und man feiert im Kreis der Familie und Verwandtschaft. Ein wichtiger Programmpunkt ist für die meisten Familien dabei die große TV-Gala des CCTV, die am Abend des chinesischen Neujahrsfestes aus dem großen CCTV-Sendesaal live übertragen wird. Viele berühmte Künstler und Schauspieler des Landes reißen sich förmlich um einen Auftritt in dieser ungemein populären Unterhaltungsshow, die volle vier Stunden dauert. In diesem Jahr begannen die umfangreichen Bühnenproben unmittelbar nach der Installation des neuen STAGETEC-Audiosystems, also mehrere Wochen vor der Show. Der Produktionsaufwand ist beträchtlich; so bestanden sowohl die gesamte Rückfläche als auch die Seitenportale und der Boden des Bühnenbilds aus hochauflösenden LED-Displays. Mit rund 45 Drahtlos-Kanälen und Surround-Tonmisch ungen sowohl für die Saalbeschallung als auch für die Sendung über den HDTV-Kanal von CCTV wurde auch im Tonbereich hoher Aufwand betrieben. Bei rund 1,4 Milliarden Einwohnern und einer Sehbeteiligung von gut 31 Prozent wurde die TV-Gala 2011 von rund 434 Millionen Fernsehzuschauern verfolgt. 7

8 sorgen. Die Anlage wird dabei so konfiguriert, dass jeder Nutzer nur einen der vier Splitausgänge sehen und anwenden kann. Jeder Splitausgang ist hinsichtlich Trittschallfilter, Phasentausch, Übersteuerungsschutz und Verstärkungseinstellung völlig unabhängig von den anderen bedienbar, da diese Signalbearbeitungsfunktionen durchgängig auf der digitalen Ebene realisiert werden. In der Praxis bedeutet dies, dass sowohl der Beschallungsingenieur im Studio als auch der Sendeingenieur in der Regie an ihren beiden AURUS-Konsolen einen völlig unabhängigen Zugriff auf alle Mikrofoneingänge haben. Traditionellere Systemkonzepte würden für eine solche Arbeitsweise ein analoges Splitting der Quellen und getrennte Mikrofoneingänge für Beschallung und Sendung erfordern, was den Materialaufwand beträchtlich erhöhen würde. Installation in Rekordzeit Für die Installation des komplexen Gesamtsystems stand nur ein äußerst knapp bemessener Zeitrahmen von rund 20 Tagen zur Verfügung, da die umfangreichen Proben für die Neujahrs-Show fest Das AURUS in der neu aufgebauten Senderegie des CCTV-Studios 9 hat 56 Kanalstreifen und ist für den Surround- oder Stereo-Sendeton sowohl von Studio 9 als auch von Hall 1 zuständig. Es ist mit den beiden anderen AURUS-Pulten gleicher Größe an den FoH-Plätzen beider Studios über vernetzt und kann deren Aufgaben im Bedarfsfall ebenfalls übernehmen. terminiert waren. Chen Chen: Trotz der knappen Zeit wurde diese Aufgabe von STAGETEC China ausgezeichnet bewältigt, auch mit tatkräftiger Unterstützung durch den Hersteller in Deutschland. Die Racks und die Verkabelung waren zuvor von der STAGETEC-Niederlassung optimal vorbereitet worden, um die eigentliche Installationsphase so kurz wie möglich anzulegen. Wegen der gleichartigen Bedienoberfläche aller drei STAGETEC-Konsolen dieses Komplexes gestaltete sich zudem die Schulung der Mitarbeiter sehr einfach selbst dann, wenn zwei der Pulte für Produktionen benötigt wurden, stand für Trainingsläufe noch ein drittes mit identischer Oberfläche zur Verfügung. Lesen Sie mehr unter 8 Die neue CCTV-Zentrale Der spektakuläre Neubau des CCTV-Headquarters gehört mit mehr als Quadratmetern Nutzfläche zu den größten Bürogebäuden der Welt und rangiert nach dem Pentagon weltweit auf Platz 2. Das alte CCTV-Gelände im Westen der Stadt hat seine Kapazitätsgrenze längst erreicht, so dass bereits zahlreiche Immobilien in der Nachbarschaft als Ausweichfläche angemietet werden mussten. Auch nachdem das aufsehenerregende neue Hochhaus seinen Betrieb aufgenommen hat, soll der alte Gebäudekomplex weiterhin von CCTV genutzt werden. Der vom Niederländer Rem Koolhaas gemeinsam mit dem 37-jährigen deutschen Architekten Ole Scheeren entworfene Neubau in Form zweier über Eck verbundener, L-förmiger Türme hat 54 Stockwerke und ist 234 Meter hoch.

9 Virtuelle Jahrhundert-Akustik Gesucht: eine Beschallungsanlage. Geboten: ein 51 Meter langes und 47 Meter breites Tonnengewölbe mit 25 Metern Höhe. Eine Bahnhofshalle? Ein Autobahntunnel? Nein, ein Theater für 100 Vorstellungen und insgesamt Besucher. Oder anders ausgedrückt: der Albtraum eines jeden Raumakustikers. Es sei denn, Vivace ist mit im Spiel Schauplatz des Geschehens ist der kleine Ort Oberammergau in Bayern, wo im Jahre 1633 die Pest wütete. Um göttlichen Schutz vor der Seuche zu erhalten, gelobten damals einige Bürger, alle zehn Jahre Passionsspiele der Leiden Christi aufzuführen. Der Überlieferung nach waren ab da keine Todesopfer mehr zu beklagen, und bereits ein Jahr später, 1634, lösten die Dorfbewohner ihren göttlichen Schwur zum ersten Mal ein. Und so auch wieder im Jahr 2010, diesmal zum 41. Mal. Zeitgemäße Tradition Allerdings hat sich im Laufe der Jahrhunderte ein Schwerpunkt deutlich verändert: Nicht nur ER sollte den Passionsspielen folgen können, sondern auch knapp Zuschauer pro Aufführung. Damit gewannen Faktoren wie Sprachverständlichkeit und Klanggenuss zunehmend an Bedeutung angesichts der Raumdimensionen ein schwieriges Unterfangen. Der bisherige Ausweg, das durchaus übliche Mitlesen im Textbuch, war 2010 nicht mehr möglich, da die Aufführungen aus dramaturgischen Gründen bis in die späten Abendstunden verlegt worden waren. Gute Gründe also, die Passionsspiele erstmalig in ihrer Geschichte elektroakustisch zu unterstützen. Das Wie Dabei stellten nicht nur der riesige Zuschauerraum, sondern auch die Bühne mit immerhin noch 40 m Breite und der Orchestergraben die Akustiker auf eine harte Probe. Letzterer wird nämlich bei Regenwetter halb unter die Bühne gefahren, so dass die Höhen des Orchesters gar nicht mehr in den Publikumsraum gelangen. Die Lautstärke reichte ebenfalls nicht für den großen Zuschauerraum aus. Die Bühne selbst ist seit eh und je eine Open-Air-Bühne. Mit einer Kulisse aus Beton und einer Bodenfläche aus Estrich stellte sie nicht nur für die Schauspieler, sondern auch für die Akustik und Beschallung in vielerlei Hinsicht eine Heraus forderung dar. Während das Orchester klassisch mikrofoniert werden konnte, war für die Bühne ein ganz eigenes Konzept notwendig. Bei den 120 Sprechrollen erübrigte sich eine individuelle Mikrofonierung. Stattdessen kamen überwiegend Stage-Floor-Grenzflächenmikrofone und Bühnenrand-Mikrofone zum Einsatz. Es bedurfte einiger Experimente und kreativer Ideen, um die Mikrofone so zu platzieren, dass die Darsteller an allen Positionen sprachverständlich abgenommen werden konnten. Richtungsweisender Raumklang Um den damit recht aufwändigen Mix im Zuschauerraum in einen angenehmen Gesamtklang zu verwandeln, wurde die Raumakustik mit Hilfe eines digitalen Vivace-Systems und der darauf abgestimmten Beschallungsanlage virtuell in einen guten Vortragssaal verwandelt. Dazu analysierte und bearbeitete Vivace die gerade aktiven Mikrofonsignale und spielte sie über ein sorgfältig eingerichtetes Lautsprecher-Setup so wieder ein, dass aus dem Zusammenspiel von Sinfonieorchester, Chor und Solisten ein natürlicher Raumklang entstand. Normalerweise dient das Raumklangsystem Vivace in zu kleinen oder akustisch zu trockenen Räumen der Verbesserung der Konzertakustik. Bei den Passionsspielen lag die Absicht eher darin, überhaupt eine Raumakustik zu erzeugen, da der Zuschauerraum dafür viel zu groß war. Die akustische Ortung der gerade sprechenden Schauspieler war ebenfalls ein wichtiges Ziel, da man bei so vielen Menschen auf der breiten Bühne dem Geschehen sonst nicht hätte folgen können. Für die ganz neue Anforderung einer Richtungsbeschallung erhielt Vivace ein zusätzliches Funktionsmodul. Es ermöglicht, die Mikrofone und Lautsprecher individuell zu verzögern und im Pegel zu regeln. Über eine Fernbedienung wurden die Parameter teilweise dynamisch verändert, um auch bei den wenigen bewegten, drahtlosen Mikrofonen die für ein natürliches Klangbild wichtige, richtungsgetreue Verstärkung zu gewährleisten. Viele Experten verbessern den Klang Die Beschallung der Passionsspiele beschritt in vielerlei Hinsicht Neuland. Ihren Erfolg verdankt sie in erster Linie der engen Zusammenarbeit verschiedener Firmen: der Mediagroup als Lieferant des Vivace- Systems, Müller BBM als Raumakustik-Experten und Neumann & Müller als Beschallungsunternehmen, das auch den Sound-Designer für die Veranstaltung stellte. Inzwischen hat die Idee Nachahmer gefunden und so manche Open-Air-Beschallung sorgt nun dank Vivace für virtuelles Konzertsaal-Feeling! Lesen Sie mehr unter 9

10 Das Herzstück der neuen zentralen Technik bei RTS in Genf ist der Hauptschaltraum. Audioseitig basiert er auf einem großen -Netzwerk, das auch sämtliche SDI- Embedder und De-Embedder beinhaltet. Gebaut wurde er, wie auch die übrige neue Technik, von der BFE Studio und Medien Systeme GmbH als Generalunternehmer des Gesamtprojekts. Genfer Audio-Konventionen unterstützt die Automation im sendenahen TV-Workflow Zu Anfang war es nur ein Gedanke: eine rein File-basierte Produktion und Sendung mit durchgehendem Handling der beschreibenden Daten von der Aufnahme bis zum Archiv, kombiniert mit einer Datenbank-gesteuerten Konfektionierung aller senderelevanten Signale. Der Umstieg auf HD-Technik und die damit verbundene technische Neugestaltung gab schließlich den Ausschlag, dieses im TV einzigartige Konzept in die Tat umzusetzen mit als Garant für sendefähigen Ton 10 Nahezu in jeder Ausgabe der STAGES präsentiert mindestens ein Beitrag eine technologisch herausragende Installation in der Schweiz. Es scheint, als ob die äußeren Bedingungen in diesem vergleichsweise kleinen Land eine besonders innovative Herangehensweise an die professionelle Audio- und Videotechnik mit sich bringen. Vielleicht sind es die hohen Berge, die Richtfunk erschweren und daher zu einer sehr frühen Einführung von Glasfasernetzen führten, vielleicht sind es auch die vier Landessprachen, für insgesamt knapp acht Millionen Einwohner, die die Produktion und Sendung des öffentlich-rechtlichen Radios und Fernsehens zu einer komplexen Angelegenheit werden lassen. Auch dieser Beitrag rückt wieder eine Schweizer Installation in den Blickpunkt: die neue Zentral- und Sendeablauf-Technik des öffentlich-rechtlichen Radios und Fernsehens RTS (Radio Télévision Suisse) für den französischsprachigen Teil der Schweiz mit Sitz in Genf. Das Projekt RTS befindet sich gerade mitten in einem Modernisierungsprozess, bei dem die gesamte TV-Sende- und Produktionstechnik für das HD-Zeitalter fit gemacht wird. Bevor sämtliche Produktionsstätten, vom News- über Yannick Dumartineix hat bei der RTS das Konzept der digitalen Audiotechnik im neuen Produktions- und Sendekomplex in Genf entwickelt. Zu seinen Erfahrungen mit STAGETEC-Equipment stellt er fest: Wir setzen auf STAGETEC- Technologie und, weil dieses Equipment sehr betriebs sicher ist. Das ist uns für unsere Sendeabwicklung enorm wichtig! Ein weiteres Kriterium war natürlich die außerordentliche Audioqualität dieser Systeme. das Sportstudio bis hin zu den großen Produktionsstudios inklusive der dazugehörigen HD-Regie einer Erneuerung unterzogen werden, fand bereits die Implementierung der zentralen Technik in einem Neubau statt. Sie ist bereits teilweise auf Sendung, die Produktionsstätten werden peu à peu in den nächsten Jahren folgen. File statt Datenträger Hand in Hand mit dem Umstieg auf High Definition im Bild geht bei diesem Projekt die konsequente Umsetzung auf digitale, File-basierte Produktion. Als einen Teil des Projekts führt die SRG SSR (die Schweizerische Radio- und Fernsehgesellschaft, der RTS angehört) auch ein verbindliches Sendetonformat ein. Dieser SRG-weite Standard beschreibt sehr genau, welche Töne zu einem sendefähigen Video ge hören und wo sie in welchem Format gesendet werden. Die Festlegung besagt, dass zu jedem Video einerseits ein sendefähiger Ton in Stereo und 5.1 zur Verfügung stehen muss und andererseits auch ein IT-Ton, ebenfalls in Stereo und 5.1, abgelegt wird. Während der eigentliche Sendeton bei RTS in der Regel französisch ist, wird der IT-Ton für alle anderssprachigen Produktionen herangezogen. Zusammen ergeben sich nativ damit 16 Audiospuren, die grundsätzlich immer belegt sein müssen. Selbst wenn kein individueller IT-Ton vorhanden ist, muss die entsprechende Spur belegt werden. Das kann auch mit einem Duplikat der französischen Fassung sein, damit keiner der anderssprachigen TV- Kanäle stumm sendet. In diesem Format, mit zwei diskreten Stereosignalen und zwei Dolby-E -codierten 5.1-Signalen, wird das Audio zu dem dazugehörigen Video in einen SDI-Strom eingebettet und zur Aussendung zum Mutterhaus nach Zürich weitergeleitet. Eng verzahnt Der Ausgang des Sendestudios ist streng standardisiert, nicht so aber dessen Eingänge. Im Gegenteil: Eingangsseitig sind nahezu alle Audioformatkombinationen denkbar, da der Sender von eigenen Beiträgen

11 über externe Produktionen bis hin zu eingekauften Spielfilmen ein äußerst vielseitiges Programm sendet. In der Regel ist daher eine Audiokonvertierung auf das standardisierte Ausgangsformat notwendig. RTS setzt dafür ein einzelnes Basisgerät ein, das, mit einer cleveren Logikschaltung versehen, diese Aufgabe nahezu automatisch erledigt. Gesteuert wird dieses unabhängig betriebene Basisgerät, das intern den Namen Audio-Shuffler trägt, von dem Playout-Automationssystem des Senders, einem Produkt des französischen Herstellers SGT. Der interne Ablauf basiert auf einem hochgradig abgestimmten Zusammenspiel mehrerer Programme: Das zu sendende Material wird in der ebenfalls neu gebauten Qualitätskontrolle gesichtet. Dabei prüft ein Mitarbeiter unter anderem, welche Audio-Spurbelegung auf dem Quellband vorliegt sowie welche Mischungen, stereo oder 5.1 oder beides, vorhanden sind. Zusätzlich wird gemessen, mit welchem Loudnesspegel gemäß der EBU-Recommendation 128 die Mischungen gefahren wurden. Derzeit strebt RTS einen Loudnesspegel von minus 23 LUFS, gemessen in der neuen Loudness-Messeinheit, an. Abweichungen davon werden als positive oder negative Werte im hausinternen Media- Asset-Managementsystem abgelegt, in dem auch sämtliche anderen technischen Informationen über das Material erfasst werden. Anschließend wird das geprüfte Videoband ohne Veränderungen am Ton digitalisiert und als Datei in einem zentralen Sendespeicher abgelegt. Automatisch zum Standard Sobald eine Aufnahme konkret für eine Sendung eingeplant wird, überträgt das Media-Asset-Management-System die zur Aufnahme gehörenden beschreibenden Daten, unter anderem die Informationen über den Status quo der Tonspuren, an das Playout-Automationssystem. Zur Sendung liegen also dort einerseits alle vorproduzierten Materialien als Datei im direkten Zugriff, andererseits deren technische Informationen vor. Wird ein Beitrag in der Senderegie abgefahren, dann generiert das Playout-Automationssystem aus diesen Status-Informationen eine klare Anweisung für den Audio-Shuffler. Die Anweisung erfolgt in Form gesetzter -Koppelpunkte, und zwar dergestalt, dass im automatisch die benötigten Summierungen, Up- oder Downmixes, Verzögerungen, Dolby-E -Decodierungen und Pegelabsenkungen vorgenommen werden können. nimmt die notwendigen Bearbeitungen intern auf seinen DSP- und Dolby-E -Karten vor und kann dabei über ein maßgeschneidertes Bedienfeld notfalls auch manuell beeinflusst werden. Um darüber hinaus auch eine Blende von einem Videosignal zum nächsten zu ermöglichen, ist der Audio-Shuffler mit zwei parallelen, identischen Bearbeitungsstufen ausgestattet. Als Sicherung im Fall einer Havarie schließlich wird das System live unmittelbar in den Sendeweg eingeschliffen läuft ein zweiter Audio-Shuffler stets in einem Havarie-Sendeweg parallel mit. Die Idee zum Audio-Shuffler ist sicherlich einzigartig. Seine detailreiche Umsetzung verdankt er einem ganzen Team, in dem neben RTS als Auftraggeber, STAGETEC als Lieferant des eigentlichen Audio-Shuffler- und SGT als Hersteller des Playout-Automationssystems vor allem auch die BFE Studio und Medien Systeme GmbH als Generalunternehmer und Feinplaner richtungsweisend war. Übrigens: Inzwischen ist derselbe Ansatz bereits ein zweites Mal, beim Broadcaster der italienischsprachigen Schweiz RSI in Lugano, erfolgreich umgesetzt worden. Von der Produktion bis zum Archiv Bei den inzwischen immer häufiger bandlos produzierten Eigenbeiträgen wird von vorneherein gemäß dem standardisierten Audioformat gearbeitet. Eine nachträgliche Anpassung an den Standard ist dort nicht in diesem Maße notwendig. Ältere, eigenproduzierte Beiträge, die noch auf Band im Archiv vorliegen, müssen ebenso wie das extern produzierte, eingekaufte Material die gesamte Qualitätskontrolle, Digitalisierung und Formatanpassung Qualitätskontrolle und Digitalisierung Bandlose Produktion Live-Produktion Vorbereitung Media-Asset- Management Hauptschaltraum Playout- Automation SGT Veda Playout- Server (Audio-) Signalweg Sendung (Audio-) Standardisierung Shuffler On-Air Beschreibende Daten Funktionsweise des Audio-Shufflers Häufig liegt im Sendesystem eine Videodatei samt Audiodaten vor, die noch nicht den internen Standards zur Sendefähigkeit entspricht. Dies kann zum Beispiel ein Eingangssignal mit lediglich einer englisch sprachigen Stereomischung auf den Spuren 1 und 2 und einer französischsprachigen Mischung auf den Spuren 3 und 4 sein. Der Audio-Shuffler normalisiert dann den Loudnesspegel auf minus 23 LUFS, gesteuert (Audio-) Signal Flow Metadata von den beschreibenden Daten, die schon bei der Qualitäts kontrolle erstellt wurden. Zu diesem Zeitpunkt ist bereits bekannt, ob der Pegel abgesenkt oder erhöht werden muss. Statische Absenkungen nimmt der Audio-Shuffler direkt mit der -eigenen DSP vor. Für Pegelanhebungen wählt RTS eine andere Lösung. Dazu kann im Audio- Shuffler ein Audio-Leveller des Herstellers Jünger Audio eingeschleift werden, der auch einen Begrenzer als Übersteuerungsschutz bietet. Auch diese Einschleifung erfolgt automatisch, gesteuert vom Playout- Automationssystem, das vorab sämtliche dateibezogenen beschreibenden Daten vom Media-Asset-Management-System erhalten hat. In dem oben erwähnten Beispiel nähme der Audio-Shuffler außerdem aus beiden Stereomischungen noch einen Upmix auf 5.1 vor. Schließlich würden die Spuren umgeroutet, so dass am Ende die französische Stereomischung auf die Spuren 1 und 2 sowie deren 5.1-Mischung in Dolby E auf die Spuren 3 und 4 ausgespielt werden. Nach genau dem sel ben Schema erfolgt die Verteilung der englischsprachigen Mischungen auf die Spuren 5/6 und 7/8. Das Eingangssignal kann grundsätzlich jedes Format aufweisen und in verschiedenen Sprachen vorliegen. Das Ausgangs signal hingegen wird stets dem SRG-weit festgelegten Standard entsprechen. durchlaufen. Interessant ist hierbei, dass der digitalisierte Beitrag anschließend unverändert archiviert wird. Wer weiß schon, ob sich der Umgang mit Loudnesspegelung nicht eines Tages im Zuge des technischen Fortschritts ändert? Das Archivmaterial wird daher nach streng archivarischer Grundregel nicht im Pegel bearbeitet, sondern über die erfassten, beschreibenden Daten bei jeder Sendung an die derzeit geltenden Standards angepasst. Ein großer Verbund Der Audio-Shuffler ist nur ein winziger Baustein im großen Gesamtsystem der RTS. Ein -Basisgerät mit sechs Höheneinheiten plus identischem Backup-System reichen für seine komplexen Automatismen aus. Daneben nimmt sich der Umfang der sonstigen STAGETEC- Technik hier in Genf mit drei CRESCENDOs, mehreren AURUS in der großen Regie und den HD-Übertragungswagen, vor allem aber mit einem nahezu auf Koppelpunkte umfassenden - Audionetz im neuen Hauptschaltraum und der Regievernetzung wesentlich größer aus. Was jedoch den Grad der Automation, der Integration und Betriebsvereinfachung angeht, ist der Audio-Shuffler trotz seiner geringen Größe herausragend. RTS hat außerdem damit begonnen, die Funktionsvielfalt des Audio-Shufflers noch zu erweitern. Der Sender implementiert ein stringentes Handling der für den Endverbraucher erzeugten und gesendeten Dolby -Metadaten, die in gemäß festgelegter Profile in den SDI-Datenstrom eingebettet werden. So machen Zukunftsvisionen Spaß! 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12 Baukastenprinzip für den Ton Genial einfaches Modul-Mischpult für -Netze Man nehme einige Faderkassetten, baue sie in ein Studiomöbel ein, ergänze eine Abhörmöglichkeit und verbinde alles mit einem neuen oder bestehenden -Audionetz. Das Ergebnis? ON AIR 24, ein flexibles Kleinmischpult mit bewährter Audioqualität und variablem Nutzungskonzept nicht nur für das Rundfunk-Selbstfahrerstudio Die Produktpalette der STAGETEC-Mischpulte belegt im Premiumsegment des Marktes traditionell die vorderen Plätze. Gestartet sind wir vor über 15 Jahren mit großen Mischpulten. Die digitale Audiotechnik war sehr kostspielig und für kleinere Anwendungen wären unsere qualitativ hochwertigen Pulte damals schlichtweg zu teuer gewesen, erläutert Dr. Klaus-Peter Scholz die geschichtliche Entwicklung. Heute sieht dies anders aus. Die Prozessorleistung ist stetig gestiegen, bei stagnierendem, wenn nicht sogar fallendem Preis. Aus diesem Grund sind mittlere und kleine Audio mischpulte mit höchster Audioqualität und außerordentlich effektivem Audio-Prozessing heute in ein interessantes Preissegment gerutscht. Die Entwicklung hin zu kleinen Mischpulten nahm bereits im Jahr 2007 mit der Einführung des AURATUS ihren Anfang. Seit Ende 2010 bietet STAGETEC nun die gesamte Bandbreite digitaler Mischpulte an; vom großen AURUS über CRESCENDO und AURATUS bis hin zum neuesten und kleinsten Mischpult ON AIR 24. Pate für die Namensgebung stand der Bereich, in dem das Mischpult international vermutlich am häufigsten zum Einsatz kommen wird: die Live-Mischung von Radiosendungen. gekapselten Gehäuse und wird ohne Mischpultrahmen direkt in den Moderatorentisch ein gebaut ein Novum bei STAGETEC-Pulten. Bis zu sechs Faderkassetten mit insgesamt 24 Fadern können zu einem ON AIR 24 zusammengefasst und beliebig angeordnet werden. Der zweite Baustein ist eine Abhörkassette, die zum Abhören und Einspielen gedacht ist. Sie erlaubt die Umschaltung zwischen zwei Abhör - systemen, unterstützt zwei Gästekopfhörer, die mit unterschiedlichen Signalen gespeist werden können und verfügt über eine Reihe von Tastern, deren Funktionalität mit Hilfe der umfassenden Logikpro- 12 Vom Baustein zum Pult Die Bedienoberfläche des neuen Mischpults basiert auf einem Baukastenprinzip und unterscheidet sich damit grundsätzlich von denen seiner großen Geschwister. Gerade für kleine Mischpulte gilt, dass jede einzelne Anwendung anders ist, jeder Sendetisch andere Maße besitzt, jedes Konzept für Selbstfahrersendungen sich vom anderen unterscheidet. Deshalb setzt sich die Bedienoberfläche des ON AIR 24 aus unterschiedlichen Modulen zusammen, deren Anzahl der Kunde selbst bestimmt. Das wichtigste Modul des ON AIR 24 ist die Faderkassette. Sie ist vierkanalig ausgelegt und lediglich mit zwei Drehreglern ausgestattet, auf denen normalerweise das Panorama und die Gain-Einstellung aufgelegt sind. Mit ihrer kompakten Bauweise ermöglicht sie eine schnelle und einfache Bedienung. Die Faderkassette befindet sich in einem Dr. Klaus-Peter Scholz, einer der Geschäftsführer der STAGETEC Entwicklungsgesellschaft, über die Konfigurationsfähigkeit des neuen Mischpults: ON AIR 24 zielt auf den internationalen Markt. Deshalb spielen landestypische Gewohnheiten eine wichtige Rolle. Amerikanische oder australische On-Air-Mischpulte sollen beispielsweise mit einer On- und einer Off-Taste im Kanalzug ausgestattet sein. In unseren Sendestudios in Deutschland ist hingegen eine rastende Taste beliebt, die beim ersten Tastendruck öffnet und beim zweiten wieder schließt. Das ON AIR 24 bietet deshalb konfigurierbare Taster und Funktionen. Im Endeffekt wird schließlich jede Anlage einzigartig sein, in ihrem modularen Aufbau, ihrer Audiobestückung und ihrer werksseitigen Konfiguration.

13 grammierung individuell festgelegt werden kann. Da selbst dieser Funktions umfang den Rahmen mancher Anwendungen noch sprengt, wird die Abhörkassette in vier verschiedenen Ausbaustufen angeboten. Hörenswert Während die Fader- und Abhörkassetten lediglich die Bedienelemente des Mischpults zur Verfügung stellen, findet das eigentliche Audioprozessing auf einer Mischpultkarte statt, die von einem -Basisgerät gehostet wird. Die kleinste STAGETEC-Konsole arbeitet hier mit derselben XCMC-Karte, die ursprünglich für das AURATUS ent wickelt wurde. Diese Karte kann allerdings für ein kleines ON AIR 24 herunterskaliert, sprich, in einer niedrigeren Ausbaustufe beschafft werden, um den Preis in einem angemessenen Rahmen zu halten. Unabhängig von der Anzahl der verwendeten Faderzüge verarbeitet ein ON AIR 24 bis zu 40 Eingangskanäle. Die Mischpultstruktur bietet acht Gruppen, acht Summen, acht Aux-Wege und acht N-1-Wege. Die Ein- und Ausgangsanschlüsse stellt das -Netzwerk zur Verfügung, das von einem einzelnen, lokal installierten Basisgerät bis hin zu einem flächendeckenden Audionetz reichen kann. Durch dieses bewährte Prinzip offeriert das neue Mischpult dieselbe herausragende Audioqualität und Integrierbarkeit, die der Nutzer bereits von den größeren STAGETEC-Konsolen gewohnt ist. Zudem lässt sich das ON AIR 24 von nahezu allen relevanten Sendeablaufsystemen steuern und kann in fast jede beliebige Sendeumgebung eingebettet werden. Arbeitsteilung immer anders Die Einsatzmöglichkeiten des ON AIR 24 im Hörfunk reichen vom einfachen DJ-Pult über eine Selbstfahrerkonsole bis hin zum Werkzeug für komplexere, technisch unterstützte Sendungen. Allerdings sollen nicht alle dafür notwendigen Funktionen jedem Selbstfahrer an die Hand gegeben werden. Dr. Klaus-Peter Scholz: Wir wollen dem Moderator alle grundsätzlich notwendigen Bedienelemente, eingebaut in seinem Mode rationstisch, als echte Hardware zur schnellen und einfachen Bedienung zur Verfügung stellen. Für alle weiteren Bearbeitungen, die manche Moderatoren vornehmen möchten, lässt sich eine so genannte virtuelle Kassette installieren, ein Remote-Programm, das auf einem beliebigen PC oder Laptop betrieben werden kann. Dieses Programm erlaubt eine Fernbedienung des Pultes über Ethernet und macht weitere, über die Faderkassette nicht nutzbare Funktionen des Tonkanals wie Dynamikeinheiten oder Filter zugänglich. Damit unterstützt ON AIR 24 auch komplexe Sendeformen mit Doppelmoderation oder mit zeitweiser technischer Assistenz. Außerdem lassen sich die Bedienkassetten nahezu beliebig gruppiert im Moderatorentisch verteilen, also auch für eine Zweimann-Bedienung anordnen. Darüber hinaus dient das Programm dem technischen Supervisor als Konfigurationswerkzeug, um die sendungsspezifischen Mischpulteinstellungen vorzunehmen. Die Tasten des Monitormoduls lassen sich mit Abhörquellen belegen, logische Funktionen können programmiert und später auf Tastendruck ausgelöst werden, oder die Faderbelegung und das gesamte Routing geändert werden. In einem größeren Netzwerk mit mehreren ON-AIR-24-Konsolen kann die PC-Steuerung zentral sämtliche angeschlossenen Mischpulte konfigurieren, überwachen und bei Bedarf fernbedienen. Systemgedanke punktet In heutigen Hörfunkinstallationen wird das ON AIR 24 in reinem Stereobetrieb arbeiten. Dennoch ist es bereits mehrkanaltonfähig ausgelegt und damit schon für eine zukünftige Erweiterung des Hörfunks auf Surround-Ausstrahlung gerüstet. Doch es gibt heute schon Anwendungsgebiete für das neue Kleinmischpult, für die Mehrkanalton notwendig ist. Das reicht von Video-Schnitträumen bis hin zu kleinen Reportagewagen; alles Anwendungen, bei denen man nur eine kleine Anzahl von ON AIR ON AIR ON AIR ON AIR ON AIR AURATUS AURATUS AURATUS AURATUS AURATUS CRESCENDO CRESCENDO CRESCENDO CRESCENDO CRESCENDO Audio-I/O Audio-I/O Audio-I/O Audio-I/O Audio-I/O AURUS AURUS AURUS AURUS AURUS Audio-I/O Audio-I/O Audio-I/O Audio-I/O Audio-I/O Audio-I/O Audio-I/O Audio-I/O Audio-I/O Audio-I/O XCMC-Karte XCMC-Karte XCMC-Karte XCMC-Karte XCMC-Karte 8-24 Fader Bis Fader Audiokanäle 6 Bis 8-24 Doppeldrehgeber 54 Fader Audiokanäle Bis Doppeldrehgeber 54 Fader Audiokanäle 8-24 Bis 6 Doppeldrehgeber 54 Fader Audiokanäle Bis 6 Doppeldrehgeber 54 Audiokanäle AURATUS XCMC-Karte 6 Doppeldrehgeber AURATUS XCMC-Karte AURATUS XCMC-Karte AURATUS XCMC-Karte Audio-I/O AURATUS XCMC-Karte Audio-I/O Audio-I/O Audio-I/O Audio-I/O Audiomatrix-Leitung Audiomatrix-Leitung Audiomatrix-Leitung Audiomatrix-Leitung Audiomatrix-Leitung (skalierbar) (skalierbar) (skalierbar) (skalierbar) (skalierbar) 8-56 Fader Bis Fader Audiokanäle 6 Bis 8-56 Doppeldrehgeber 140 Fader Audiokanäle 6 Bis 8-56 Doppeldrehgeber 140 Fader Audiokanäle Bis Doppeldrehgeber 140 Fader Audiokanäle RMC-Mischpult-Steuerkarte Bis 6 Doppeldrehgeber 140 Audiokanäle RMC-Mischpult-Steuerkarte 6 Doppeldrehgeber RMC-Mischpult-Steuerkarte RMC-Mischpult-Steuerkarte RMC-Mischpult-Steuerkarte STAR STAR STAR STAR STAR 1 bis 7 RMD-Processingkarten 1 bis 7 RMD-Processingkarten 1 bis 7 RMD-Processingkarten 1 bis 7 RMD-Processingkarten 1 bis 7 RMD-Processingkarten 8-96 Fader Bis Fader Audiokanäle 11 Doppeldrehgeber Bis Fader Audiokanäle 11 Bis 8-96 Doppeldrehgeber 300 Fader Audiokanäle Bis Doppeldrehgeber 300 Fader Audiokanäle RMC-Mischpult-Steuerkarte 11 Bis Doppeldrehgeber 300 Audiokanäle RMC-Mischpult-Steuerkarte 11 Doppeldrehgeber RMC-Mischpult-Steuerkarte RMC-Mischpult-Steuerkarte RMC-Mischpult-Steuerkarte STAR STAR STAR STAR STAR 1 bis 7 RMD-Processingkarten 1 bis 7 RMD-Processingkarten 1 bis 7 RMD-Processingkarten 1 bis 7 RMD-Processingkarten 1 bis 7 RMD-Processingkarten Steuerleitung Steuerleitung Steuerleitung Steuerleitung Steuerleitung Fadern zum Kopieren oder Mischen benötigt. Bestes Beispiel sind die weltweit ersten Installationen des ON AIR 24, die schon im Februar 2011 in Betrieb genommen wurden: zwei technisch erneuerte SNG- Wagen des WDR in Köln. Ausschlaggebend für die Entscheidung zugunsten des Newcomers ON AIR 24 waren dessen Kompaktheit und die einfache Bedienbarkeit. Heute verlangen zahlreiche Broadcaster, bei einem Großprojekt viele ihrer technischen Komponenten von nur einem Hersteller beziehen zu können. Vereinfachte Ersatzteilhaltung, effektiver In-House-Service und eine standardisierte Bedienphilosophie sprechen für diesen Trend. Dank ON AIR 24 kann STAGETEC diesem Wunsch nun Rechnung tragen und das gesamte Portfolio vom Selbstfahrerpult bis zur Großkonsole komfortabel abdecken. Damit bereichert das jüngste Mitglied die Produktfamilie um ein wichtiges Segment und ebnet den Weg für neue, kreative Anwendungen. Lesen Sie mehr unter 13

14 Blick in die Zukunft Außergewöhnliche und spannende Innovationen sind längst zum Markenzeichen der MEDIAGROUP geworden. Dies gilt insbesondere für DELEC, den Hersteller digitaler Kommunikationssysteme aus Göllheim. Interessant sind dessen Produkte nicht nur, weil sie stets auf modernsten Bauteilen und zukunftsweisenden Technologien aufsetzen. Ihre Konzepte zeigen auch völlig neue Richtungen und Wege auf, die den Produktionsalltag enorm vereinfachen. Aktuellstes Beispiel: ein Netzwerkknoten für oratis 14 Das Anliegen, große Audionetze mit ihren verschiedenen, autark arbeitenden digitalen Inseln über einen zentralen Router miteinander zu verbinden, besteht schon geraume Zeit. Für -Installationen wurde dazu in 2002 der STAR eingeführt. Im Umfeld von Intercom- Installationen war eine solche Routing-Einheit bisher nicht gefragt, da die Intercom-Vernetzungen in der Regel nur einen klar umgrenzten Produk tionsbereich umfassten. Da bereits ein einzelnes oratis-mainframe eine Routing-Kapazität von 256 Signalen bietet, reichte diese häufig aus. Inzwischen sind die Systementwürfe allerdings komplexer geworden. Statt einzelne Produktionsbereiche zu planen, geht man mittlerweile dazu über, eine gesamte Funkhausvernetzung, idealerweise mit Anbindung an die Regionalstudios und Ü-Wagen, als eine Einheit zu sehen. Die Markteinführung des R4000 Jürgen Malleck, internationaler DELEC-Vertriebsmanager, ist maßgeblich für die Markteinführung des neuen Routers verantwortlich. Er stellt vor allem die Kompatibilität eines oratis-router-netzwerks in den Vordergrund: Die Anschlüsse am R4000 sind echte, über IT- Komponenten routbare Gbit-Ethernet-Ports. Sie können damit auch über bereits vorhandene IT-Infrastruktur genutzt werden. Das ist besonders bei einer nachträglichen Erweiterung einer oratis-anlage ein entscheidender Vorteil! Heutige Planungen verfolgen das Ziel eines großen Produktionsnetzes, in dem nicht nur Audiosignale frei verteilt, sondern auch Kommunikation zwischen nahezu allen Punkten jederzeit möglich ist. Um genau diese übergreifende Kommunikation zu realisieren, entwickelte DELEC für die oratis-plattform eine zentrale Routing-Einheit, die als Netzwerkknoten eine sternförmige Vernetzung der einzelnen oratis-mainframes ermöglicht. Technisch herausragend Dieser Router hat einiges vorzuweisen. Mit einer Abtastrate von 48kHz und einer internen Wortbreite von 32 Bit ergibt sich bei Ports ein Datendurchsatz auf dem Router-Bus von 6,3 Gbit/sec. Die gesamte Einheit ließe sich trotz der hohen Routing-Kapazität grundsätzlich in ein 19"-Gehäuse mit nur einer Höheneinheit einpassen. Dass daraus in der Serienproduktion wohl doch zwei Höheneinheiten werden, hat den einfachen Grund, mit größeren und besseren Lüftern auch in klimatisch nicht idealer Umgebung einen sicheren Betrieb gewährleisten zu können. Der Prototyp durchlief bereits im Herbst 2010 unter dem Namen oratis R4000 eine Testphase. Dieser hat eine Routingkapazität für x Ports und bietet eine Gleichzeitigkeit von insgesamt summierenden Koppelpunkten! Anschlussseitig präsentiert sich das Gerät sehr zeitgemäß: Die Vernetzung mit den oratis-mainframes, die jeweils bis zu 256 Ports bedienen können, erfolgt über herkömmliche Ethernet-Leitungen. Diese sind dünn, preisgünstig und häufig schon auf Vorrat in der Hausverkabelung eingeplant, so dass der zusätzliche Verkabelungsaufwand denkbar klein gehalten werden kann. Sogar die Verkabelung auf klassischen Cat-5- oder Cat-6-Kupferkabeln ist möglich dazu wählt man lediglich die passenden SFP-Module als Anschluss. Die konsequente Ethernet-Anbindung erlaubt zudem, externe Standorte auf einfachste Weise in das Intercomsystem im Haupthaus des Broadcasters zu integrieren. Damit bietet es überall qualitativ uneingeschränkten Zugriff auf das gesamte Haussystem und seine Funktionen.

15 Die ersten Renommierprojekte Der mehrstufige Umbau der gesamten Produktionstechnik der BBC in London soll unter anderem zwischen den einzelnen Produktionsbereichen eine übergreifende Kommunikation gestatten. Ermöglicht wird dies durch eine riesige oratis-installation, die im Laufe des Jahres 2011 mit bi-direktionalen Ports ihre zweite Ausbaustufe erreichen wird. Neben den klassischen Intercom-Aufgaben bewerkstelligt oratis dann zusätzlich das Produktions-Talkback ins Studio und zum Moderator. Diese zweite Projektphase sieht vor allem die Erneuerung der TV-Produktionsstätten für die nationalen und regionalen Nachrichten und den World-Service vor, während die erste, bereits abgeschlossene Ausbaustufe überwiegend die Hörfunk-Produktion umfasste. Nahezu zeitgleich erfolgt die Impementierung des neuen oratis R4000 in einem weiteren Großprojekt: im Bolschoi-Theater in Moskau. Hier übernimmt das Gesamtnetz, bestehend aus einem Router und 15 oratis-mainframes, neben Durchsage- und Gegensprechaufgaben auch das allgemeine Audio-Signalrouting. Software statt Kupfer Auch intern hat der Router einiges zu bieten. Wie bei der neuen oratis- Produktlinie üblich, basiert das gesamte Audio-Prozessing auf FPGAs (Field Programmable Gate Arrays), neun Stück an der Zahl, die eine immense Rechenleistung von etwa 50 x 10 9 (Giga) Rechenoperationen pro Sekunde zur Verfügung stellen. Anstatt die Audio-Signalführung über Kupferverbindungen einer Platine zu realisieren, berechnen die Logikbausteine der FPGAs den gewünschten Signalpfad. Dennoch kamen die Entwickler nicht umhin, sich noch viele Gedanken über die Signalführung zu machen, damit es auf dem Board nicht zu unterschiedlich langen Signallaufzeiten kommen kann. Man bedenke: Bei einem Daten durchsatz von 6,3 Gbit/sec dürfen die Laufzeitunterschiede zwischen den verschiedenen Wegen maximal drei Pikosekunden betragen. Das entspricht einer maximal erlaubten Längenabweichung von nur 0,5 mm auf der Leiterplatine! Die überragende Qualität der Layout- und Produktplanung zeigte sich bereits beim ersten Test des Prototyps. Das vorab produzierte 16-Lagen-Board, eine Einzelanfertigung, wurde mit den neun FPGAs bestückt, mit Versorgungsspannung und Ethernet versehen und lief auf Anhieb als Knoten in einem testweise aufgebauten oratis-netz. Audio, TCP/IP und Switches Verwendet man die IT-Terminologie, dann stellt der Router eingangsund ausgangsseitig einen großen Ethernet-Switch dar, der die Signale an die verschiedenen Netzwerksegmente sprich in die Intercom-Teilbereiche verteilt. Intern besteht er dazu aus acht Gbit-Switches und einem zusätzlichen Master-Switch, der das Zusammenspiel der acht Switches unterstützt. Über Ethernet-Leitung gelangt nun ein Signal aus dem Intercom-Segment an einen Switch, der es in Audio- und Steuerdaten auftrennt. Die Steuerdaten, die unter TCP/IP laufen, werden vom Master-Switch ausgewertet und an die CPU weitergeleitet. Die Audiodaten, die unter Ethernet Layer 2, also reinem Ethernet laufen, werden von dem Switch direkt an einen ihm zugewiesenen FPGA weitergegeben. Dieser nimmt, gesteuert von der CPU, die geforderte Summierung und damit auch das Audiorouting vor und gibt die bearbeiteten Audiodaten anschließend an den Switch zurück, der Audio- und Steuerdaten wieder auf Ethernet-Leitung ausgibt. Damit Audiodaten aus verschiedenen Intercom-Segmenten miteinander kombiniert werden können, sind auch die acht FPGAs untereinander verbunden und von einem Master-FPGA unterstützt. Durch den Einsatz der TCP/IP-Technologie bleibt die speziell für den Audio- und Intercom-Router notwendige Technik überschaubar, während die gesamten Steuerungsaufgaben auf Standard-Hardware realisiert werden. Der Einsatz von FPGAs macht zudem die Verlagerung des Audioroutings selbst auf Standardbausteine möglich. Entscheidend bei diesem Konzept ist nicht mehr die Hardware, sondern die darin implementierte Firmware, die sich wesentlich flexibler verändern lässt. Wie in der IT-Technik üblich, lassen sich mehrere der Router kaskadieren. Die BBC nimmt zum Beispiel vier Router für die Vernetzung von insgesamt 32 möglichen Intercom-Segmenten in Betrieb. Vom Eiland zum Großnetz Für den Anwender stellt sich das Intercom-System innerhalb seines Segments oder Studiobereichs als Insel dar, innerhalb derer er völlig frei alle Quellen abhören und alle Senken ansprechen kann. Über die Immense Rechenleistung auf einem 16-Lagen-Board: Neun FPGAs, davon acht Sub-FPGAs und ein großer Combiner-FPGA, auf dem die Subs zusammenlaufen. Jeder Sub sammelt 128 Kanäle und kann gleichzeitig Koppelpunkte schalten oder summieren. 15

16 CPU FPGA 1... FPGA 7 FPGA 8 Switch 1 Switch 7 Switch Audiodaten Steuerdaten Ethernet Audio-over- Ethernet plus Steuerdaten Das Prinzip des R4000 Das ankommende Ethernet-Signal wird im Switch in Audio- und Steuer daten aufgetrennt. Der Switch leitet die Steuerdaten an die CPU weiter, die Audiodaten an den FPGA. Die CPU steuert den FPGA, der daraufhin die gewünschten Summierungen vornimmt und das Audio wieder an den Switch zurückgibt. Da nicht nur ein Switch samt FPGA-Baustein, sondern acht solcher Kombinationen pro Router vorhanden sind, sind die Switches sowie die FPGAs untereinander verbunden. Je ein neunter, hier nicht eingezeichneter Master-Switch respektive Master-FPGA sorgt für ein reibungsloses Zusammenspiel der acht Subeinheiten. Vernetzung mit dem Router bietet das System einerseits den übrigen Teilbereichen des Hauses eine Auswahl seiner Produktionssignale an und kann andererseits mit Ansprechpartnern außerhalb seiner Produktionsinsel kommunizieren. Für diese Vernetzung, die auch zwischen verschiedenen Gebäuden oder sogar Städten erfolgen kann, sind lediglich dedizierte 1-Gbit-Leitungen notwendig. Sie lassen sich auch mit anderen Signalen innerhalb einer breitbandigeren Übertragungsstrecke bündeln, beispielsweise als reservierte Bandbreite auf einer 10-Gbit- Strecke. Eine Dark-Fibre, wie sie noch vor einiger Zeit für derartige Zwecke angemietet werden musste, erübrigt sich hiermit. Vielmehr fügt sich das oratis-kommunikationssystem in ein modernes Highspeed-Netz ein, das über die Telekom geschaltet werden kann. Der Netzwerkknoten wird bei weitem nicht die einzige Produktentwicklung bleiben, die DELEC 2011 auf den Markt bringt. Die Liste der Ideen und Entwicklungen ist lang und die Produkte werden die Leistungsfähigkeit und Vielseitigkeit von oratis auch in Zukunft weiter unterstreichen. Lesen Sie mehr unter 16 Sendeton oder Inspiziententechnik? Bindet man eine externe Installation, beispielsweise ein Regionalstudio, kommunikationsseitig über IP-Netzwerk an das DELEC-System des Mutterhaus an, wäre es schade, diese Verbindung lediglich zu Intercom-Zwecken zu nutzen. Schließlich bietet die oratis-anlage mit 24 bit externer und mindestens 32 bit interner Auflösung sowie einer Abtastrate von 48 khz eine Audioqualität, wie sie heute im Broadcast als guter Produktionsstandard angesehen werden kann. Über die digitalen Audio-Ein- und -Ausgänge kann man das System daher ohne Weiteres als Transportmedium für Sendeton verwenden: Ein fertig gemischter Beitrag ließe sich zum Beispiel vom Regionalstudio über die DELEC- Verbindung dem Mutterhaus zuspielen. Eine weitere Möglichkeit wäre der Aufbau einer Backup-Verbindung der Sendeleitung vom Ü-Wagen- Standort aus über das Kommunikationssystem bis hin zum Hauptschaltraum des Senders. Donald Dilocker, der kreative Kopf hinter den DELEC- Kommunikationsprodukten, ist ohnehin davon überzeugt, dass die Produktions- und Kommunikationsnetze in Zukunft enger zusammenwachsen werden. Diese Einstellung bildet sich in der aktuellen Produktentwicklung rund um die oratis-anlage ab. Ein weiterer Schritt war die Integration eines optional aufsteckbaren DSP-Moduls mit dem derzeit größten erhältlichen Shark-DSP in die Produktlinie. Dieses Modul kann in jede beliebige Audiokarte der Anlage eingefügt werden und stellt dort quasi als Plug-In alle möglichen Audiobearbeitungen wie etwa Equalizer oder eine Dynamik-Sektion zur Verfügung. Der DSP ist bei DELEC grundsätzlich immer in einen Einschleifweg direkt auf der Karte, zum Beispiel einer MADI-Karte, integriert und belegt damit keine zusätzlichen Zeitschlitze auf dem Bussystem. Dieses clevere Layout eröffnet wiederum neue Anwendungen. Neben Intercomoder Kommentatoren-Anwendung im Broadcast eignet sich oratis nun auch für Inspiziententechnik im Theater, bei der eine Entzerrung der Lautsprecherlinien und Rufkreise, und damit eine umfassende DSP- Audiobearbeitung, unerlässlich ist. Komfortable Sprechstelle Die aktuellen Sprechstellen der oratis Intercom-Linie zeichnen sich durch besondere Kompaktheit, einen günstigen Preis und eine intuitive Bedienung aus. Seit ihrer Einführung Ende 2009 haben sie schnell eine hohe Akzeptanz auf dem Markt erreicht. In manchen Einsatzfeldern benötigt man indessen noch umfangreichere Anzeigen und Bedienelemente, um selbst komplexeste Systeme komfortabel steuern zu können. Mit der neuen Sprechstelle TALK 12X (im Bild, oben) bietet DELEC dafür ab sofort eine maßgeschneiderte Lösung an. Dank ihrer geringeren Packungsdichte bleibt über jeder Taste Platz für einen Incrementalgeber, der zum Beispiel die Lautstärke im Koppelpunkt regeln kann. TALK 12X ist mit modernen, großen LCD-Tasten bestückt, die eine Beschriftung mit Text oder Grafik erlauben. Die RGB-Hinterleuchtung ermöglicht den Einsatz beliebiger Farben zur Signalisation. TALK 12X stellt auf einer Höheneinheit 12 Tasten samt Inkrementalgeber zur Verfügung. Sie ist in zwei Varianten erhältlich, die sich in Anzahl und Art der Schnittstellen unterscheiden. Erste Kunden der neuen Sprechstelle sind die englische BBC und das Schweizer tpc. DELEC bietet ein passendes Erweiterungsmodul zur neuen TALK 12X an (im Bild, unten). Es stellt auf einer Höheneinheit zusätzliche 16 LCD-Tasten samt Drehgeber zur Verfügung, so dass beide Einheiten kombiniert bis zu 28 Ziele ohne Layer-Umschaltung ansprechen können.

17 Tief unter der Elbe So neu ist er gar nicht mehr, der Neue Elbtunnel in Hamburg, der erstmals 1975 in Betrieb genommen wurde. Allerdings zählt dieses Bauwerk mit einer Gesamtlänge von Metern zu den längsten, mit mehr als Fahrzeugen pro Tag zu den bedeutendsten und mit einer -basierten Durchsageanlage zu den sicherheitstechnisch gesehen modernsten Unterwasser-Straßentunneln der Welt Will man aus Richtung Süden nach Hamburg hinein, so führt der Weg unweigerlich über die Elbe oder darunter hindurch. Die vielbefahrene A7, die Hauptschlagader in Richtung Norden, leitet den Verkehrsstrom durch einen vieradrigen Tunnel unter die große Wasserstraße der Hansestadt. Etwa jeden dritten Tag bleibt hier ein Auto liegen oder es ereignet sich ein Unfall; eine ganz normale Autobahnstatistik. Allerdings kann ein defektes Auto in der Tunnelröhre schnell gefährlich werden. In Autobahntunneln gelten daher erhöhte Sicherheitsvorschriften, unter anderem zur schnellen Evakuierung des Tunnels. Ein wichtiges Handwerkszeug im Gefahrenfall stellt dabei die Durchsageanlage dar, die in Deutschland strengen Richtlinien genügen muss. Damit lag der Einsatz von im Elbtunnel nahe. Akustisch schwierig Seit August 2010 ist in Röhre 2, einer der vier Tunnelröhren, eine CAS-300-Durchsageanlage mit als Audionetzwerk in Betrieb. Sie ermöglicht Lautsprecherdurchsagen, die Anweisungen an die Autofahrer im Tunnel weitergeben. Solche Systeme kämpfen in der Regel mit den typischen akustischen Gegebenheiten eines Tunnels. Reiht man die Lautsprecher längs der Röhre auf, so kommt es zwischen ihnen zu unerwünschten akustischen Überlappungen. Um einer dadurch hervorgerufenen, schlechten Verständlichkeit vorzubeugen, arbeitete die alte Durchsageanlage in einer einzigen Tunnelröhre mit der hohen Anzahl von insgesamt ca. 800 Lautsprechern, die in einem Abstand von je 3,75 Meter montiert waren. Auf diese Weise wurde erreicht, dass sich jeder Autofahrer in der Nähe eines Lautsprechers befand und möglichst Direktschall wahrnehmen konnte. Dennoch: Die hohe Lautsprecheranzahl regte das Nachhallfeld so stark an, dass die Sprachverständlichkeit immer noch extrem litt. Aus Schwächen werden Stärken Der Ansatz, den die -Durchsageanlage verfolgt, kämpft nicht gegen die Akustik des Tunnels, sondern nutzt sie. Eine Besonderheit liegt nämlich darin, dass sich der Schall im Tunnel mit einer so genannten synchronisierten Längsbeschallung nach dem SLASS-Konzept (Synchro n ised Longitudinal Announcement Speaker System) als kohärente Welle realisieren lässt. Dabei breitet sich der Schall mit Wellenfronten aus, die sich nicht chaotisch überlagern, sondern zeitlich synchronisiert wie eine einzelne Schallwelle durch den Tunnel bewegen. Mit nur 46 Lautsprechern das entspricht einem Lautsprecher pro 64 Meter Tunnellänge erzeugt die neue Anlage eine sich längs der Tunnelröhre fortsetzende Welle. Dazu wird jedes einzelne Lautsprechersignal dergestalt verzögert, dass ein Lautsprecher es genau dann phasenrichtig abstrahlt, wenn die entsprechende Schallwelle vom vorherigen Lautsprecher eintrifft. Nach diesem Prinzip entsteht über die gesamte Tunnellänge eine Signalverzögerung von etwa zehn Sekunden. Die Wahl fiel auf neuartige Grenzflächenhorn-Lautsprecher, die die Tunneldecke quasi als Hornverlängerung einsetzen. Sie regen eine stark gebündelte Welle auch dank ihrer hohen Rückwärtsdämpfung exakt in der gewünschten Schallrichtung an und sind darüber hinaus noch extrem flach. Ein nicht zu unterschätzender Vorteil, denn die Bauhöhe ist in einem Tunnel kostbar. Alles verstanden Der Tunnel ist mit drei Lüftungsbauwerken im Norden, Süden und in der Mitte ausgestattet und verfügt über eine Tunnelbetriebszentrale. In jeder dieser Stationen steht ein -Basisgerät bereit, das die Signale auf internen DSP-Karten akustisch korrekt verzögert und auf separate Endverstärkerkanäle routet. Neben der -eigenen Betriebssicherheit, die durch redundante Glasfaserstränge und Netzteile sowie ständige Systemkomponenten-Überwachung erzielt wird, übernehmen die Komponenten des CAS-300 die übrigen geforderten Sicherheitsprüfungen. Dazu gehört die Verstärkerüberwachung mit Havarieverstärkern, der überwachte Sprachspeicher, die komplette Überwachung der Lautsprecher-Stromkreise und aller Audiosignale bis hin zur Mikrofonkapsel. CAS-300 stellt außerdem die Sprechstellen, über die bei Bedarf eine Durchsage aufgesprochen werden kann. Das Ergebnis kann sich wirklich hören lassen: Die Sprachverständlichkeit hat ein bislang für Tunnel beispielloses Qualitätsniveau erreicht. Lesen Sie mehr unter 17

18 Die dritte Dimension im Blick MEDIAGROUP geht neue Wege in der 3-D-Videodarstellung Die Wahrnehmung von Dreidimensionalität, also das stereoskopische Sehen, entsteht nicht im Auge, sondern im Gehirn. Dazu reicht es aus, dem Sehzentrum die geeigneten Signale anzubieten. Die wiederum lassen sich heute aus nahezu jeder Bildvorlage berechnen. Was noch vor wenigen Jahren als reine Utopie erschien, ist heute das neueste Forschungsprojekt der Mediagroup: die dreidimensionale Darstellung von herkömmlich produziertem Video 18 Die räumliche Wiedergabe von Tonaufnahmen hat eine lange Tradition. Bereits 1940 lief der erste Film mit einer frühen Variante des Stereotons. Später folgten verschiedene Versuche, den Ton räumlicher darzustellen, die schließlich im 5.1-Mehrkanalton mündeten. Inzwischen wurde ihm in einigen Projekten eine zusätzliche Höheninformation hinzugefügt wir sind in der akustischen, virtuellen 3-D-Welt angekommen. Die dreidimensionale Wiedergabe von Videos gestaltet sich dagegen schwieriger. Die Entwicklung ist hier noch lange nicht so weit vorangeschritten wie im Ton, und das, obwohl die erste 3-D-Filmwiedergabe ebenfalls schon im Jahr 1940 stattfand. Während sich im Kino im Laufe der Jahrzehnte eine Sparte von hochwertig produzierten 3-D-Filmen mit aufwändigen Effekten etablieren konnte, bleibt die Akzeptanz von 3-D-Fernsehern bislang hinter den Erwartungen zurück. Bei einem Event im Kino eine 3-D-Brille aufzusetzen ist eben doch etwas anderes, als den kostspieligen neuen Fernseher nur in vorgegebenem Abstand, ohne sich zu bewegen und mit Spezialbrille bei einer der wenigen 3-D- Ausstrahlungen voll ausnutzen zu können. Autostereoskopie als Ausweg Soll sich die 3-D-Technologie im heimischen Wohnzimmer in breitem Rahmen durchsetzen, so muss zunächst die bislang noch notwendige, aber lästige Brille wegfallen. Es gibt inzwischen einige so genannte autostereoskopische, brillenlose Verfahren. Dies sind vor allem Systeme mit Barrierefilter vor oder Lenticularfolie direkt auf der Bildschirmoberfläche. Gemeinsam ist ihnen das Prinzip, das eine Auge des Betrachters auf einen anderen Bildpunkt zu lenken als das andere Auge. Dieses Verfahren funktioniert auch, aber eben immer. Es ist nicht abschaltbar, auch nicht beim Betrachten von 2-D-Inhalten. Diese sehen dann schlechter aus als bei klassischen HD-Fernsehern, Untertitelungen können unleserlich werden, zudem wird das Bild dunkler nicht die besten Voraussetzungen für die Einführung einer neuen Technologie. Die Problematik wäre entschärft, fände man einen Weg, auch 2-D-Inhalte auf einem autostereoskopischen 3-D-Bildschirm vernünftig darzustellen. Genau auf so ein Verfahren ist die MEDIAGROUP im Jahr 2010 gestoßen. Und das ivu des Herstellers Natural View Systems, dem jüngsten Mitglied der MEDIAGROUP, kann noch viel mehr: Es erstellt aus jedem Videobild ein plastisches Raumbild, sozusagen ein natürlich wirkendes 3-D-Bild. Räumliches Sehen Jeder Betrachter erkennt sofort, ob eine abgebildete Person im Vordergrund oder im Hintergrund steht. Das gilt selbst dann, wenn es sich bei der Vorlage um ein schlechtes Schwarzweißbild, beispielsweise aus einem stark gerasterten Zeitungsdruck handelt. Der Betrachter schließt die räumliche Anordnung nicht nur aus Größenunterschieden. Perspektivische Linien, Belichtungen, Schatten, Veränderungen der Farbigkeit, all das gehört ebenso zur unbewusst ablaufenden, räumlichen Wahrnehmung. Die Augen dienen dabei als Sensoren, deren Signale im Gehirn zu einem 3-D-Bild zusammengesetzt werden. Dabei wirken verschiedene Verdeckungs- und Verstärkungseffekte, die im Audio bereich vergleichbar mit den Gesetzen der Psychoakustik sind. Mit Hilfe einer geeigneten Bildanalyse, die die Wahrnehmungsregeln des Sehens berücksichtigt nennen wir sie hier in Analogie zur Psychoakustik einmal psychooptische Auswertung lässt sich aus jedem Bild wieder eine dreidimensionale Darstellung generieren; selbst aus dem Zeitungsbild. Dazu wird jeder einzelne Bildpunkt anhand der Vorgaben der Psychooptik mindestens zweimal räumlich getrennt und farblich differenziert bereitgestellt. Der ivu-algorithmus nimmt genau diese Bildanalyse samt Berechnungen vor. Psychooptische Herausforderung Für den Einsatz im heimischen Fernsehgerät müssen die Analyse und das Prozessing schnell sein. Jedes Pixel wird dazu in seine Grundfarben anteile (RGB) zerlegt, die auf dem Bildschirm als nebeneinander-

19 Originalszene Korrekte Darstellung, wenn sich der Betrachter nach links bewegt Fehlerdarstellung, wenn sich der Betrachter nach links bewegt Bildmitte In der Realität beobachten wir, dass der letzte sichtbare Hintergrund, zum Beispiel die Wand am anderen Ende eines Saals, sich mit dem Betrachter mitbewegt. Geht er mit Blick auf die Wand einen Schritt nach links, so erscheint es ihm, als würde sich die Wand auch nach Bildmitte Bildmitte links verschieben. Ein im Vordergrund zwischen ihm und der Wand stehender Tisch bewegt sich hingegen nach rechts, also gegenläufig zu seiner eigenen Bewegungsrichtung. Bei einer falschen 3-D-Darstellung verschieben sich Vorder- und Hintergrund gleichermaßen mit. liegende Subpixel dargestellt werden. Bei Full-HD mit einer Auflösung von x Pixeln ergibt dies gut sechs Millionen zu berechnende Subpixel, und das bis zu sechzig Mal pro Sekunde. Dies funktioniert nur mit schnellen Prozessoren und einem sehr effektiven Algorithmus. Er sollte allerdings sehr genau arbeiten, um die üblichen 3-D-Darstellungsprobleme zu vermeiden. Ein Effekt, der sehr störend auffällt, ist die räumliche Fehldarstellung, bei der sich Vorderund Hintergrund unnatürlich zueinander verschieben, wenn sich der Zuschauer bewegt. Schlägt die Analyse des Bildinhalts bei der Umrechnung auf 3-D-Darstellung fehl, dann verschiebt sich beispielsweise der Vordergrund nicht gegenläufig zur Bewegungsrichtung des Betrachters, sondern bewegt sich mit. Ein weiterer Fehler äußert sich darin, dass Elemente einer Tiefenebene, zum Beispiel die Steine einer absolut vertikal gemauerten Wand, unterschiedlich gedeutet werden und in der bearbeiteten Version plötzlich ein Stein optisch hervorsteht. Um all diese Fehlinterpretationen zu vermeiden, waren fast zehn Jahre Entwicklungsarbeit am ivu-algorithmus nötig. Heute präsentiert er dafür ein natürlich wirkendes, plastisches Videobild, das selbst im Standbild noch stabil erhalten bleibt. Freies Fokussieren? Der Effekt, den ein in 3-D-Qualität produziertes Videobild erzeugt, ist stark von der Aufnahmesituation abhängig. Um ein natürliches 3-D- Bild zu erzielen, müsste man mit zwei fest im Augenabstand montierten Kameras arbeiten. In der Realität werden die Kameras häufig in einem bestimmten Winkel auseinandergefahren, wodurch ein spektakulärer 3-D-Effekt entsteht. Allerdings ist der Zuschauer dabei gezwungen, genau das zu fokussieren, was auch die Kameras scharfgestellt haben. Im Gegensatz zum natürlichen 3-D-Sehen hat der Betrachter also nicht die Möglichkeit, individuell zu entscheiden, ob er den Vordergrund, den Hintergrund oder die Mitte scharf sehen möchte. Das führt auf Dauer beim Betrachten von derartigem 3-D-Material zu Irritationen; man fühlt sich leicht überanstrengt. Zieht man die beiden Kameras beim Dreh zu sehr auseinander und holt das fokussierte Objekt zu weit nach vorne, so entstehen darüber hinaus bei der Wiedergabe im Hintergrund Doppelbilder: Man sieht einen Gegenstand im Hintergrund einmal rechts und ein zweites Mal links vom eigentlichen Vordergrundobjekt. Hier fehlt sicherlich noch die Erfahrung, um dem recht neuen Feld der 3-D-Produktion zu einer guten Ästhetik und Verträglichkeit zu verhelfen. Michael Steglich, Entwickler und Gründer der Natural View Systems GmbH, und Rainer Weiß, Geschäftsführer der Natural View Systems GmbH, bei unserem Gespräch über die Grundprinzipien des dreidimensionalen Fernsehens und des ivu-algorithmus. Einer für alles Errechnet man mit Hilfe des ivu aus einem 2-D-Video einen 3-D-Inhalt, tritt keines dieser Probleme auf. Im Gegenteil, der Fernsehgenuss wird entspannter, da der Betrachter den Eindruck erhält, er könne sein Auge auf unterschiedliche Bildpunkte in unterschiedlichen Tiefenebenen scharfstellen! Das funktioniert nicht nur auf dem besten Platz mittig vor dem Fernseher, sondern in einem relativ breiten Bereich von etwa 160 vor dem Bildschirm. Doch damit nicht genug. Das ivu-system entledigt das 3-D-Fernsehen im Wohnzimmer seiner größten Nachteile: der sonst notwendigen Brille und der fehlenden 3-D-Inhalte. Schon in naher Zukunft kann man mit der gleichen Hardware sowohl aufwändig produzierte 3-D-Filme mit spektakulären Out-Screen-Effekten betrachten als auch 2-D-Inhalte augenfreundlich und unaufdringlich plastisch genießen. Wer unbedingt möchte, kann seinen Fernseher dann auch noch im klassischen 2-D- Modus betreiben. Aber wer hört schon mono über seine Stereoanlage? Lesen Sie mehr unter 19

20 Zorro reitet wieder Internationalität im besten Sinne: spanische Flamencomusik, russische Darsteller, amerikanisches Sound-Design und ein deutsches AURUS Gut fünf Jahre ist es her, dass sich AURUS erstmals als Musical-Mischpult beweisen konnte. Damals schickte die deutsche Stage Entertainment, der führende Musical-Veranstalter in Deutschland, seine Produktion Aida auf Tour, unterstützt von einem AURUS samt. Inzwischen genießt die STAGETEC-Technik auf internationalem Musical-Parkett einen exzellenten Ruf und ist bei hohem Qualitätsanspruch schlicht das Werkzeug der Wahl 20 Was sich zu Zeiten der Aida-Produktion noch nicht so klar abzeichnete: Der Einsatz von AURUS markierte auch den Anfang vom Ende der Ära der analogen Touring-Pulte im Musical-Business, zumindest in Deutschland. Erst vier Jahre später schwappt auch ein kleiner Teil dieser digitalen Welle in die USA: Im Zuge der Neuauflage der Musicalproduktion Wicked sollte die Touring-Anlage verkleinert werden. Die Lösung fand sich in Form eines digitalen -Audionetzes, das die bisher auf Kupfer basierte analoge Verkabelung ersetzte. Dazu der international angesehene Sound-Designer Kai Harada, der die Wicked-Tour betreute: Wicked Management said they want to make the second tour smaller. Compared to the first tour the only thing we could change was cabling. Because the theatres are the same, the cast are the same size, the orchestra is the same size, we couldn t take away speakers, we couldn t take away microphones. But we reduced cables by at least half by using the system. 1 Die Arbeit mit überzeugte Harada so sehr, dass eine weitere Zusammenarbeit nicht lange auf sich warten ließ. Seit Ende 2010 setzt eine gemeinsame Produktion der Stage Entertainment mit Harada als Sound Designer abermals auf STAGETEC-Technik auf: Das Musical Zorro im MDM-Palace-Theater in Moskau. Zorro had been produced in London and Paris with a different sound designer. The music was composed by the Gipsy Kings, and obviously the guitar was very important, but for the show in Russia they cut one of the guitars. It was quite a challenge to make the show sound big even though there were only seven people in the orchestra two keyboards, bass, drums, percussion, two guitars and a third guitar on stage. Im Gegensatz zum Broadcast, aber auch verglichen mit den klassischen Genres wie Oper, Konzert und Theater, fasst die digitale Audio technik bei Musical-Produktionen nach wie vor sehr spät Fuß. Die häufigen Spieltermine, hohe Eintrittspreise und natürlich die enorme Funktionsauslastung des Tonmischpults sind einige der Ursachen für den zögerlichen Start ins digitale Zeitalter. Aus gutem Grund: Ein unzuverlässiges Mischpult könnte den Veranstalter teuer zu stehen kommen, falls eine Vorführung abgebrochen oder ganz abgesagt werden müsste. Auf der anderen Seite haben die analogen Mischpulte inzwischen ein Alter erreicht, in dem ihr Ausfallrisiko weitaus höher ist als das ihrer längst etablierten, digitalen Pendants. Das trifft zumindest auf die STAGETEC-Pulte zu, deren Zuverlässigkeit einen sehr guten Ruf genießt. I found the system very easy to use; it was relatively easy to come up with a system for Wicked in America, and it was also easy to set up. It s been absolutely great; very stable, and I absolutely love the way it sounds. Die Tonmischung eines Musicals stellt außerordentlich hohe Anforderungen an ein Mischpult. In aller Regel laufen sehr viele Audiokanäle auf, eine Größenordnung von 100 bis 140 Kanälen auf dem Mischpult ist hier keine Besonderheit. Soll der Sound-Operator während der Show noch die Übersicht behalten, so muss das Mischpult nicht nur viele logische Kanalzüge, sondern auch vergleichsweise viele physikalische Bedienstreifen aufweisen. Dazu kommt die unerlässliche Bedingung, dass jeder Kanalzug den Zugriff auf die entscheidenden Funktionen bietet, also neben der Pegeleinstellung auch über Bedienelemente für 1 Um der Authentizität willen haben wir uns entschlossen, die Zitate des Sound-Designers Kai Harada im Original, sprich in Englisch, zu belassen. Auf der STAGES-Webseite finden Sie das Interview auch ins Deutsche übersetzt.

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