Werte sichern durch Informationssicherheit. Wege zum ISMS nach ISO Dr. Bodo Glaser, Michael Nett, Hans Schmitz November 2013

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1 Werte sichern durch Informationssicherheit Wege zum ISMS nach ISO Dr. Bodo Glaser, Michael Nett, Hans Schmitz November 2013

2 Agenda Information und Informationssicherheit Die Normfamilie ISO 2700x Was ist eigenlich das Informationssicherheitsmanagementsystem GAP- und Basisrisikoanalyse Umsetzen - Business Continutiy Management ISMS als laufender Prozess Kommunikation Werkzeug DocSetMinder 2

3 Information und Informationssicherheit 3

4 Über was wir heute reden? 'Failing to plan means planning to fail.' 4 of 17

5 Schutz von Informationen Informationen sind Werte, die (wie auch die übrigen Geschäftswerte) wertvoll für eine Organisation sind und deshalb in geeigneter Weise geschützt werden müssen. sollten deshalb - unabhängig von ihren Erscheinungsform sowie Art der Nutzung und Speicherung - immer angemessen geschützt werden. Quelle: ISO/IEC 17799:2005, Einleitung 5

6 Was bedeutet Informationssicherheit Was ist Informationssicherheit gem. ISO 27000ff? Informationssicherheit gewährleistet folgende Grundwerte für alle schutzwürdigen Informationen und informationsverarbeitenden Systeme : glaserbo SAP: Lotus: hasi123 Die Vertraulichkeit stellt sicher, dass bestimmte Informationen, d.h. geschäftskritische Informationen und Know How, personenbezogene Daten (MA, Kunden, Partner), nur durch berechtigte Personen, Instanzen oder Prozesse eingesehen werden können. Die Integrität sorgt für vollständige und unversehrte Daten (korrekt, unveränderbar oder unleugbar geloggt), Daten tragende Systeme und Daten verarbeitende Prozesse. Die Verfügbarkeit garantiert berechtigten Nutzern den Zugriff auf Informationen und Daten tragende Systeme zum jeweils erforderlichen Zeitpunkt. Kurz gesagt: Alle Geschäftsdaten und Systeme müssen zum erforderlichen Zeitpunkt ausschließlich den berechtigten Nutzern vollständig und unbeschädigt zur Verfügung stehen! 6

7 Informationssicherheit ist mehr wie IT-Sicherheit 7

8 IT Sicherheit ist ein Bestandteil der Informationssicherheit Sicherheitspolitik Sicherheitsprozesse Sicherheitsmanagement Firewalls / Virenschutz Informationssicherheit IS-Risikomanagement Secure Coding IT- Sicherheit Sicherheitsrichtlinien & -standards Security-Awareness Security-Audits 8

9 Informationssicherheit fängt beim Mensch an und zieht immer weitere Kreise Clear Desk Clear Screen Kommunikation Beauftragung Externer / Internet Mobiles Arbeiten Umgang mit Systemen und Passwörtern Home Office Verantwortung hasc SAP: Lotus: hansi123 Soziale Netzwerke Hochgradige Interaktion von Menschen und Technologie: Informationssicherheit ist mehr als nur IT-Sicherheit! Den Menschen als verantwortlichen Entscheider sehen: Informationssicherheit durch Aufklärung und geeignete Prozessgestaltung stärken, statt immer mit teuren technischen Maßnahmen zu bevormunden und die betriebliche Flexibilität unnötig einzuschränken. 9

10 Sicherheit manchmal führen auch andere Wege zum Ziel 10

11 Informationssicherheit schützt die Wertschöpfungskette Schutzbedarf der Wertschöpfungskette Wertschöpfungs-Management INPUT Transformation Output Hohe IT-Durchdringung Authentisierung Autorisierung Verbindlichkeit schützen Vertraulichkeit Integrität Verfügbarkeit 11

12 Hoher Schaden bei den Betroffenen 2011: Umfang und Schäden werden immer größer. Juli: REWE-Kunden müssen schnell prüfen, ob sie zu Hause oder im Büro andere Passwörter nutzen, als auf der REWE Seite April: Identitätsdiebstahl bei ca SONY-Kunden. Ihnen werden und Postadressen sowie Kreditkarten-Informationen gestohlen. Nicht nur die Kunden sind geschädigt, auch die Anleger: - der Börsenwert bricht nachhaltig ein. Gesamtschaden ca. 1,2 Mrd. US$ März: Social Engineering bringt die IT-Sicherheitsfirma RSA ins Wanken. Mittels 4 s verschaffen sich Hacker Zugang auf die Algorithmen der SecurID-Token von Kunden. Schaden: ca. 40 Mio Token werden weltweit ausgetauscht und ein angekratztes Image. 13

13 Nicht immer sind es Computer, die angegriffen werden 15

14 NSA und Informationssicherheit hat das was miteinander zu tun? 16

15 DIE NORMFAMILIE ISO 2700X 17

16 ISO 2700x Historie Thomas Wennemer & Dr. Bodo Glaser GLS-Vorstellung ISO Projekt August

17 ISO/IEC 2700x im Überblick 19

18 Aufbau der ISO

19 Anforderungskatalog der ISO (Anhang A) 21

20 ISO <-> ISO

21 Die neue ISO 27001:

22 Rahmenwerke & Standards im Bereich Informationssicherheit ISO / ISO Internationaler Informationssicherheitsstandard Fokus: Etablierung eines ISMS BSI IT-Grundschutz Nationaler Sicherheitsstandard Empfehlung für (technische) Basis-Sicherheitsmaßnahmen COBIT Control Objectives for Information & related Technologie Modell zur Überwachung & Prüfung der IT ITIL / ISO Sicherheitsmanagement Sammlung von Best Practices Betrieb von IT-Infrastrukturen 24

23 WAS IST EIGENTLICH DAS INFORMATIONS-SICHERHEITS- MANAGEMENTSYSTEM 26

24 ISMS als Bestandteil des Managementsystems ISO :2011 Service Management ISO Information Security Management System ISO 9001: 2008 Quality Management System Management Systems ISO Business Continuity Management ISO Risk Management 27

25 IS-Grundwerte Geschäftsprozesse und Projekte Nutzer der Informationssicherheit Wertschöpfungs-Management Input Transformation Output Vertraulichkeit Authentisierung Integrität Autorisierung Verfügbarkeit Verbindlichkeit Geschäftsanforderungen IS- Governance IS-RMS IS-Richtlinien Allgem. IS-RiLi Spezielle IS-RiLi für Prozesse Konzept IS-Leitbild Definiert den Selbstanspruch an Informationssicherheit und enthält Vorgaben für die Regeln und Verantwortungen zur Implementierung von Informationssicherheit. IS-Risiko- Management Beschreibt das IS-Risiko- Management System (IS-RMS) als Bestandteil des allgem. Qualitäts- und Risiko- Managements IS-Regeln Beschreibt (1) die allgem. gültigen IS-Regeln und (2) die Sicherheitsanforderungen und die daraus resultierenden, systemunabhängigen Regelungen je Prozess 28

26 Von der Risikoerkenntnis zum Maßnahmenplan aber wie? Schadenhöhe in Mio existenzbed rohend > 50 Mio. schwerwiegend Mio. mittel 2,5-10 Mio. gering 0,5-2,5 Mio. unbedeutend < 0,5 Mio. Operatives Geschäft: ReWe Integrität durch Umlenkung von Zahlungen verletzbar Strateg. Projekt: XXX Bruch der Vertraulichkeit Vertrag kommt nicht zustande oder Erlös wird stark reduziert Strateg. Projekt: ZZZ Bruch der Vertraulichkeit Vertrag kommt nicht zustande oder Wertsteigerung wird stark reduziert Strateg. Projekt: YYY Bruch der Vertraulichkeit Vertrag kommt nicht zustande oder Wertsteigerung wird stark reduziert Reporting fast close Verfügbarkeit der zentralen Systeme unterbrochen Operatives Geschäft: Verfügbarkeit der zentralen Systeme unterbrochen Produktivitätsverlust, Work-arounds und Nebenbuchhaltung sind ca. Z Tage ertragbar hoch Nutzen niedrig Ableitung von Maßnahmen zur Risikoreduzierung? hoch Kosten? niedrig sehr unwahrscheinlich < 10 % unwahrscheinlich 10 % - 20 % möglich 20 % - 50 % wahrscheinlich 50 % - 90 % Eintrittswahrscheinlichkeit sehr wahrscheinlich > 90 % 29

27 DAS PROJEKT GAP- UND BASISRISIKOANALYSE 30

28 Vorgehensmodell gemäß Projekt-Standard in folgenden Phasen Projekt- Initiierung Risiko- Analyse durchführen Maßnahmen umsetzen IS-Konzept leben IS-Audit durchführen Welche Ziele sollen mit dem Projekt erreicht werden (Reputation, Werte, Compliance, Leib & Leben)? Rahmen - bereits existierende Strukturen und Projekte Was ist gehört zum Umfang und was definitiv nicht? Beteiligte: Sponsor und Stakeholder Interne Verantwortliche Ist-Situation: bekannte oder potenielle Risiken qualitativ und quantitativ erfassen Ziel-Situation: tragbares Risiko- Niveau beschreiben Ziel-Ist-Lücke: Design von Maßnahmen zur Reduktion der Risiken Beschluß des umzusetzenden Maßnahmenkatalogs Richtlinie entwerfen, von der Geschäftsleitung beschließen und kommunizieren Organisatorische Lösungen umsetzen: (1) IS-Rollen (2) Fachbereiche Technische und organisatorischtechnische Lösungen umsetzten Aufmerksamkeit erzeugen durch Kommunikationsplan IS-Maßnahmen eingebettet in Geschäftsleben einschwingen : Monitoring, Nachhalten und Korrigieren Aufmerksamkeit hoch halten durch Kommunikationsplan Audit-Vorbereitung: (1) Umfang definieren: IS-Management System als Teil des IKS vs. IS- Niveau (2) IS-Rollen bereiten Unterlagen vor (3) Sensibilisierung der Mitarbeiter auf Real-life Stichproben Begleitung des Audits durch IS- Rollen Externe Unterstützung 31

29 Transparenz durch GAP-Analyse Regelwerk und Policy (was möchten wir?) Organisation (wer ist verantwortlich?) Assetmanagement (was wird geschützt?) Personelle Sicherheit (wer verarbeitet Informationen) Physische Sicherheit (wie werden sensible Bereiche geschützt?) Betriebsmanagement (welche Abläufe und Vorgehensweisen gibt es? Prozesse, Veränderungen usw.) Beschaffung, Entwicklung und Wartung von IT-Systemen (wo werden IT- Systeme bezogen und entwickelt?) Management von Sicherheitsvorfällen (wie wird mit Sicherheitsvorfällen umgegangen?) Business Continuity Management ( wie werden bei mangelnder Verfügbarkeit von Informationssystemen die Geschäftsprozesse aufrecht erhalten) Compliance (wie werden Verstöße gegen Gesetze, Verträge oder Sicherheitsregeln vermieden) 32

30 Das Risikomanagement initiieren 1 1.PRIORISIERUNG: relevante Geschäftsprozesse auswählen 2 Risk Assessment + 2. PRIORISIERUNG: relevante Risiken auswählen Risiken 5 Aggregation der Maßnahmen über alle Risiken: - Kosten der Maßnahmen (in $) vs. - Reduktion des Risikoerwartungswertes (in $) + 3. PRIORISIERUNG: Kosten-Nutzen geeignete Maßnahmen auswählen 3 elementare Verletzlichkeiten 4 für Risiken ableiten ökonomisch sinnvolle Maßnahmen erarbeiten 33

31 Die 2 Wege in das IS-Risk Management 1. Systematische Erfassung und Bewertung von potentiellen IS-Risiken IS-Risk Potentials Matrix IS-Risk Potentials Evaluation Risiken und Risiko- Ursachen identifizieren Existierende Controls erfassen Risiko-Register & Controls-Register IS-Risk Register Risiko- Identifikation Risiko- Bewertung Wahrscheinlichkeit und Schadenhöhe bewerten (quantitativ und qualitativ) Akzeptanz-Niveau feststellen 2. Prozess orientierte Erfassung und Bewertung von IS-Risiken durch Interviews Risiko- Bewältigung Risiko- Controlling IS-Measures Register IS-Risiko Steckbrief Überwachung und Reporting von Risiken und Maßnahmen Maßnahmen zur Risikosenkung festlegen und umsetzen 34

32 Basisrisikoanalyse 35

33 Schade n Risikoanalyse durch Prozessinterviews Gespräch mit Experten? Analyse der Arbeitsweise? Wie fließen die Informationen? Welche IT-Systeme gibt es? Gefahren im Prozess identifizieren! W kei t kritisch wichtig moderat niedrig 36

34 Nicht erfüllte Anforderungen werden zu Maßnahmen Anforderungen Maßnahmen % % % 20 0 ISO- Anforderungen gesamt davon nicht relevant für UD Relevante Anforderungen für UD davon bereits erfüllt 35 davon noch zu schließen 35 Gaps konsolidiert in 11 Maßnahmen 3 Muss - Maßnahmen 8 Sollte - Maßnahmen 37

35 Maßnahmen sind konkret IS Risiko-Management-System (exemplarisch) Präambel Bezug auf Konzernziele und Werte Stellenwert der IS zur Erreichung der Konzernziele Definition Informationssicherheit Erklärung der Grundwerte Begriffseinführung IS-Konzept Konkrete Ziele des IS-RMS (mit Bezug auf Konzernziele und -werte) gem. SMART formulieren Konkrete Aufgaben URENCO IS-RMS Struktur des IS-RMs - Regelungsheriarchie: IS-Gov -> RiLi IS-RM -> IS-RiLi Allgem und IS-RiLi für spezielle Prozesse - Verantwortung: zentrales IS-RM Controlling und operatives IS-RM in den Prozessen IS-RM Prozess-Zyklus & Verantwortlichkeiten - Prozessphasen und Objekte bzw. Ergebnistypen - Roles & Responsibilities (IS Management, Rollen und Funktionen für IS, Organisatorische Umsetzung) IS-RM Ausnahme bzw. Notfall-Prozesse: - Incident & Problem Management - Eskalationsphasen - Kommunikation (intern / extern) Technische Umsetzung Tool-Unterstützung des Prozesses Anhänge Rahmen: in existierendes Konzept Integriertes Manangement Handbuch integrieren Adressaten: GF, Process-Owner Stabilität des Dokuments: 3-5 Jahre 38

36 Rollen und Verantwortungen im ISMS GF delegiert Verantwortung für ISMS und IS-Transparenz Gesamtverantwortung für Ergebnis, Risken und Compliance delegiert Prozessverantwortung ISM IS-Board Verantwortung für Funktionieren des ISMS Operative Verantwortung für Durchführung des IS-RMS-Zyklus fordert Mitwirkung im IS-RMS ein macht IS- Vorgaben für Prozesse Repräsentanten der Funktionen Security IT (Plant, Non-Plant) non-it basierte Informationen QM & Internal Audit HR & Kommunikation (incl. Datenschutz und Betriesrat) Exportkontrolle Beratung des ISM IS-Vorgaben Prozesse Begleitung von Change Management: Anforderung, Abnahme von Konzepten und Kontrolle der Umsetzung LPOs LPOs LPOs Verantwortung für Ergebnis, Risken und Compliance des delegierten Prozesses IS-Aufgaben (UA): Bewertung von Risiken, Überwachung der Controls im Prozess, Maßnahmen zur Risiko-Mitigation 39

37 UMSETZEN IT-CONTINUITY MANAGEMENT

38 IT-Continuity ist Bestandteil eines Systems VA ISMS (IS-RMS) Informationen & Nutzer IS als Teil der Kontinuität IS bei Veränderungen VA mm Regelungen zum Geheimschutz und zur Vertraulichkeit VA nn Continuity Management VA nn Change Management VA nn intern eingestufte Dokumente und Verschlußsachen VA aa Backup Richtlinie VA nn Zeit-Synchronisation VA nn Allgem. Anwender Richtlinie VA nn IT-Security Monitoring & Log-Analyse VA nn IT-Maintenance, Monitoring & Revision IS-Vorsorge 41

39 IT Continuity ist Teil der Business Continuity Definitionen: Business Continuity: strategische und taktische Fähigkeit der Organisation zur Planung und Reaktion auf Zwischenfälle und Betriebsstörungen zur Fortsetzung der Geschäftstätigkeiten auf einer als akzeptabel vordefinierten Stufe. (BS 25999) IT-Continuity: Strategische und taktische Fähigkeit der Organisation zur Planung und Reaktion auf Zwischenfälle und Betriebsstörungen, die eine Auswirkung auf die Bereitstellung von IT-Services für geschäftskritische Prozesse haben, damit diese auf einer als akzeptabel vordefinierten Stufe fortgesetzt werden können. (MBa & BGr) 42

40 Vorbereitung auf Ereignisse EREIGNIS Wertschöpfungs-Management Anlieferung Anreicherung Auslieferung Hohe IT-Durchdringung 3. REAKTION planen und üben 43

41 Die zwei wesentlichen Aktivitäten des IT-Continuity Managements 1. Widerstandsfähigkeit planen und prüfen 2. Reaktion planen, schulen und üben 44

42 Voraussetzungen für das IT-Continuity Management 1. Priorisierung der Prozesse bzgl. Kritikalität für Business Continuity 3. BIA 2. Aktueller Katalog der IT (IT-Architecture) Matthias Buschmann & Dr. Bodo Glaser IT-Continuity - Vorbereitung des Konsens ISO Projekt Mai

43 Ablauf der Planung der Widerstandsfähigkeit eines IT-Services Geschäftsprozesse: BK 5 WF- Konzept Nutzen- Kosten- Abnahme IT-Services: fordern unterstützen ermöglichen Fachlichtechnische Abnahme IT-Service BK 5 WF- Konzept IT-Systeme: besteht aus IT-System i.w.s. Herunterbrechen der Anforderungen Zusammenfassen IT-Komponenten: IT-System: Anwendung von an IT-System: Interface Herunterbrechen der Anforderungen WF- Pläne Zusammenfassen Hardware sonstige IT-Infrastruktur Betriebs- system- Software Applika- tions- Software Netzwerk- Komponenten WF- Pläne 46

44 Was bringt Business Continuity-Planung über die Notfall-Planung hinaus? Notfallplan: beendet die betroffenen betrieblichen Aktivitäten schnell und sicher Notfallplan mit Business Continuity Plan: hält den Kern des Geschäftes am Laufen (Produktion & Auslieferung ggf. in reduziertem Umfang) sorgt für schnelle und koordinierte Wiederherstellung Abschaltung nur als Ultima Ratio Widerstandsfähigkeitsplan Kontinuitätsplan Notfallplan Reaktionsplan Notbetrieb Wiederher- stellung Notfallplan 47

45 ITSM ALS LAUFENDER PROZESS

46 ITSM ist ein laufender Prozess und kein Zustand 49

47 Umsetzen der Anforderungen Laufende Umsetzung der Anforderungen GAP Analyse Risikoanalyse Audits Umsetzung nach Vorgehensmodell aus der Planungsphase Klares Zuordnen von Verantwortungen Schulung der Mitarbeiter 50

48 Überprüfung und Überwachung Wurden die Maßnahmen wie geplant umgesetzt? Wurden die Zielstellungen erreicht? Wurde das gewünschte Sicherheitsniveau erreicht? Haben sich Anforderungen geändert? Gibt es weiteres Verbesserungspotential? Sind alle Feststellungen dokumentiert? 51

49 Verbesserung Welche Ergebnisse hat die Überwachungsphase hervorgebracht? Wo sind kleine Feineinstellungen erforderlich? Gibt es Quickwins? Welche größeren Aufgaben müssen über eine Planungsphase neu bearbeitet werden? Erneuter Start in die Planungsphase 52

50 KOMMUNIKATION

51 Informationssicherheit für jedermann lebbar machen IS Richtlinien Clear Desk Clear Screen Verantwortung Kommunikation Teil I. Allgemeine IS-Anweisung: Verhalten am Arbeitsplatz (Tisch, PC, Papier, Fax, Telefonie) mit Bezug auf allgem. Vertraulichkeitseinstufung Einbindung von Geschäftspartnern Verhalten in der Öffentlichkeit (z.b. Sportverein, Kneipe und Parties, Internet und Social-Media) Value Chain Management Process-Owner Teil II. Spezielle IS-Richtlinien für Prozesse: unterhalb der Allgem Arbeitsplatz RiLi als Spezialisierung oder Konkretisierung für bestimmte Prozesse je Prozess: schutzwürdige Objekte, Verletzlichkeiten bzw. Schutzziele, Controls, Control-Manager, Prüfung der Control- Effektivität, Verweis auf Prozess- und Betriebshandbücher (dort mit jew. aktuellem Systembezug!), etc. Control Manager 1 Control Manager 2 Process Step Control Step Adressaten: alle Mitarbeiter sowie Externe (Teil I. und ggf. Ausschnitte von Teil II.) Stabilität der Dokuments: 2-3 Jahre 54

52 Informationssicherheit ist vom Menschen abhängig 55

53 Mit den Mitarbeitern in Kommunikation treten Informationskanäle Adressaten Bemerkung A. Anprache im URENCO -Dialog B. Information im about U C. Information im Intranet von UD Alle Mitarbeiter Zuerst direkte Ansprache im URENCO -Dialog Dann einleiten der Info- Kampagne im Intranet durch aboutu IS-Verpflichtung durch HR ausrollen Abschluß der Kampagne durch Auflösen des Gewinnspiels D. Live-Demo (ggf. im Rahmen des URENCO-Dialog) E. Information in gedruckter Form F. Individuelle Anprache Selektive Gruppen von Mitarbeitern Ausgewählte Mitarbeiter der Gruppe Geschäftspartner Für Maßnahmen aus Datensicherung, Zeitsynch., IT- Wartung, etc Für Mitarbeiter, die von anderen StdO kommen und hier mit Informationen oder IT umgehen Für Geschäftspartner, die für oder bei UD mit Informationen oder IT umgehen. 56

54 Warten Sie nicht auf den Bildschirmschoner! Sie wollen schnell mal weg von Ihrem Schreibtisch... 2 Tasten schaffen Sicherheit + L Fragen oder Informationen zum Thema Informations-Sicherheit: Intranet Site Security oder fragen Sie ISM (- 200) oder BIM (-222).... soviel Zeit muss sein!

55 Wie Ihre Unterwäsche ist Ihr Benutzer-Passwort Je länger desto sicherer Schützen Sie sich und unsere Daten 2. Regelmäßig wechseln Fragen oder Informationen zum Thema Informations-Sicherheit: Intranet Site Security oder fragen Sie den ISM (- 200) oder den BIM (- 222).

56 Da wird der Drucker zum Schwarzen Brett! Sie wollen das Need-to-know- und Need-to-use-Prinzip leben und niemanden in Versuchung führen... Nichts im Drucker oder Kopierer vergessen? Fragen oder Informationen zum Thema Informations-Sicherheit: Intranet Site Security oder fragen Sie den ISM (- 200) oder den BIM (- 222).... soviel Zeit muss sein!

57 DEN PROZESS MIT WERKZEUGEN UNTERSTÜTZEN DOCSETMINDER

58 DocSetMinder ISMS / Prozesse 61

59 DocSetMinder - Netzwerkkomponente 62

60 DocSetMinder Risikoanalyse / Personalausfall 63

61 Ihre Ansprechpartner Hans Schmitz Sen. Management Consultant T: +49 (0) F: +49 (0) M: +49 (0) E: Michael Nett Bereichsleiter Managementsysteme T: +49 (0) F: +49 (0) M: +49 (0) E: AKRA Business Solutions GmbH Domstraße Hamburg Germany HRB

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