Digitale Moderation in verteilten Echtzeit-Kollaborationswerkzeugen

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Digitale Moderation in verteilten Echtzeit-Kollaborationswerkzeugen"

Transkript

1 Digitale Moderation in verteilten Echtzeit-Kollaborationswerkzeugen Claudia Leeb DIPLOMARBEIT eingereicht am Fachhochschul-Masterstudiengang Digitale Medien in Hagenberg im Juni 2010

2 Copyright 2010 Claudia Leeb Alle Rechte vorbehalten ii

3 Erklärung Hiermit erkläre ich an Eides statt, dass ich die vorliegende Arbeit selbstständig und ohne fremde Hilfe verfasst, andere als die angegebenen Quellen und Hilfsmittel nicht benutzt und die aus anderen Quellen entnommenen Stellen als solche gekennzeichnet habe. Hagenberg, am 24. Juni 2010 Claudia Leeb iii

4 Inhaltsverzeichnis Erklärung Vorwort Kurzfassung Abstract iii viii x xi 1 Einleitung Motivation Zielsetzung Ausgangssituation Begrifflichkeiten Aufbau der Arbeit Computerunterstützte Zusammenarbeit Grundlegende Begriffe Virtuelles Team CSCW Erfolgsfaktoren virtueller Teams Wissen Kommunikation Medienkompetenz Zusammenfassung Awareness Einführung Definition Problematik Arten von Awareness Situation Awareness Workspace Awareness Situational Awareness in kollaborativem Kontext Activity Awareness iv

5 Inhaltsverzeichnis v 3.3 Awarenessunterstützungstechniken WYSIWIS Awareness vs. Privatsphäre Anforderungen an die Awarenessunterstützung Arbeitsbereich Präsenz Privatsphäre Zusammenfassung Moderation Klassische Moderation Entwicklung der Moderation Tätigkeiten des Moderators Klassische Moderationsmethoden Moderationsmethoden für Standardgruppen Moderationsmethoden für Großgruppen emoderation Grundlagen Aufgaben des emoderators emoderationsmethoden Salmons 5-Stufen-Modell Prozedurale Moderation Zusammenfassung State of the Art Einführung Übersicht der Werkzeugkategorien Virtuelle Meetingräume / virtuelle Offices Virtuelle Klassenzimmer Digitale Moderationswerkzeuge Weitere Werkzeugkategorien Untersuchte Kriterien Awareness Gruppenunterstützung und Raumgefühl Organisation, Planung, Steuerung Usability und Anpassbarkeit Ergebnisse Virtuelle Meetingräume, Offices und Klassenzimmer Digitale Moderationswerkzeuge Zusammenfassung und Trends

6 Inhaltsverzeichnis vi 6 teambits:vote teambits GmbH teambits:vote ein Überblick Funktionsweise Technische Details Projektablauf Eingrenzung der Problematik Konkrete Problemzonen Konzeption Feedback Umsetzung Technologien Szenarien Prozessansicht Einladungen und Protokollversand Meeting-Player Endergebnis ein Nutzungsszenario Evaluierung Organisatorische Unterstützung Szenarien Versand Meeting Verwaltung Meeting Player Usability Prozessansicht und Wording Zusammenfassung und Ausblick Schlusswort 99 A Systemdokumentation 102 A.1 Systemüberblick A.1.1 Übersicht A.1.2 Client Server Architektur A.1.3 Server Architektur A.1.4 Daten Backend A.1.5 Beteiligte Clients A.2 Komponenten des Portalservers A.2.1 Client-Management A.2.2 Objekt-Replikation A.2.3 Backend-Zugriff A.2.4 Meeting-Management A.2.5 Mandanten- und Benutzermanagement A.3 Komponenten der Meetingserver

7 Inhaltsverzeichnis vii A.3.1 ClientRegistry A.3.2 AuthenticationManager A.3.3 MessageHandler A.4 Web Frontend A.4.1 Frontend vor Projektstart A.4.2 Frontend IST-Zustand B Zusammenfassungen der Feedbackgespräche 108 B.1 Gespräch B.2 Gespräch B.3 Gespräch B.4 Gespräch B.5 Gespräch C Erläuterungen zur State of the Art Übersichtstabelle 115 D Inhalt der CD-ROM 117 Literaturverzeichnis 120

8 Vorwort Es gibt Dinge im Leben und damit auch im Internet die unbemerkt an einem vorbeiziehen, wenn man nicht genau danach sucht. Auch auf Webkonferenzsysteme etc. trifft dies zu Otto Normalverbraucher, wie auch ich einer bin, findet gewöhnlich mit bewährten Kommunikationsmöglichkeiten wie Skype, sozialen Netzwerken usw. sein Auslangen wozu also überhaupt nach noch ausgefeilteren Produkten suchen, wenn bereits auf so vielen Wegen schnell, unlimitiert und vor allem kostenlos kommuniziert werden kann? Als Resultat eines lästigen Kommunikationsproblemes reifte in mir der Gedanke, dass es doch toll wäre, während der Diskussion über Screenshots etc. gleichzeitig auf diesen, für alle Gesprächsteilnehmer sichtbar, herum zeichnen zu können, um die eigenen Vorschläge besser zu vermitteln. Eine Recherche in Bezug auf meinen innovativen Gedanken belehrte mich binnen kürzester Zeit eines Besseren die Auswahl an Anwendungen, die dergleichen bereits bieten, ist schier unüberschaubar und fast wöchentlich kommen neue Produkte bzw. verbesserte Produktreleases von Webkonferenzsystemen, online Whiteboards, Flowcharts usw. zur verteilten Zusammenarbeit und Kommunikation auf den Markt. Stichprobenartige Tests mit Freunden ergaben jedoch, dass diese Art der Zusammenarbeit um vieles komplizierter ist, als die oft stylishen Benutzeroberflächen vermuten lassen auch wenn man sich gut kennt, ist die ausschließliche Kommunikation via Chat schwierig, und auch Audiounterstützung hat ihre Tücken, wenn beispielsweise alle gleichzeitig los plaudern oder der Moderator wieder mal vergisst, die Mikrofone der anderen Teilnehmer freizuschalten. Technische Probleme, sei es durch das Unvermögen der Teilnehmer oder durch Software-Inkompatibilitäten, spielen ebenfalls oft eine Rolle, vor allem bei kostenlosen Produkten. Aufgrund all dieser Entdeckungen entstand die Idee zu der vorliegenden Diplomarbeit nämlich dass Moderatoren von online Konferenzen etc. optimale Unterstützung benötigen, damit sie mehr Zeit für ihre eigentlichen Aufgaben, wie Steuerung der moderierten Gruppe und Kommunikation, zur Verfügung haben. An dieser Stelle möchte ich auch die Gelegenheit wahrnehmen, einige Menschen, die für das Gelingen dieser Arbeit viel beigetragen haben, ins Rampenlicht zu holen: viii

9 Vorwort ix Meinem Diplomarbeitsbetreuer, Prof. (FH) DI Rimbert Rudisch, danke ich für sein beständiges, kritisches Feedback und viele Anregungen zu meiner Arbeit, sowie für das sehr entspannte und konstruktive Arbeitsklima. Besonderer Dank gebührt auch Dr. Peter Tandler von der Firma teambits GmbH, der mir die Möglichkeit bot, an einem spannenden Projekt mitzuarbeiten und mir auch viele interessante Kontakte im Moderationssektor vermittelte. Auch bei Dipl.-Inform. Axel Guicking, der immer zur Stelle ist, wenns brennt, möchte ich mich herzlich für den tollen Support in technischer Hinsicht bedanken. Großer Dank gebührt auch den Moderationsexperten und -expertinnen, die sich freundlicherweise wiederholt für Feedbackgespräche zu meinem Projekt zur Verfügung gestellt haben. Bei meinem Lebensgefährten, Mag. (FH) Ewald Prochiner bedanke ich mich für seine immerwährende Unterstützung und aufmerksames Korrekturlesen des Weiteren für zahlreiche Einsätze als Versuchskaninchen sowie unzählige Portionen Spaghetti Bolognese und Motivationsdrinks. :) Bei meiner Familie, die immer an mich geglaubt hat, möchte ich mich für die Unterstützung während der gesamten Studienzeit bedanken. Auch bei meinen zahlreichen Freunden und Studienkollegen, die sich während des letzten Jahres immer wieder als Versuchskaninchen für mal mehr, mal weniger unterhaltsame Softwaretests mit unbekanntem Ausgang zur Verfügung stellten, bedanke ich mich sehr herzlich.

10 Kurzfassung Verteilte, synchrone Kollaborationswerkzeuge wie Webkonferenzsysteme, digitale Moderationswerkzeuge und Whiteboards gewinnen zunehmend an Beliebtheit. Durch den Ausbau der technischen Infrastruktur sowie den vereinfachten Zugang zu derlei Systemen werden diese auch für Kleinunternehmen und Endverbraucher immer interessanter. Jedoch sind mit der Nutzung neben meist von den Herstellern zu überwindenden technischen Hürden auch neue Herausforderungen an die Moderatoren bzw. Leiter von verteilten Veranstaltungen verbunden. Dazu gehören Einbußen in der Kommunikationsqualität, technische Probleme einzelner Teilnehmer während der Sitzung, erhöhtes Konfliktpotenzial... um nur einige der Risikofaktoren zu nennen. Die vorliegende Arbeit untersucht qualitätssteigernde Kriterien für synchrone Kollaborationswerkzeuge. Diese Kriterien werden zuerst aus aus Mediennutzungs- und Awarenesstheorien sowie Erkenntnissen zur emoderation abgeleitet. Anschließend wird mit Hilfe einer Untersuchung moderner kollaborationsorientierter Werkzeuge überprüft, ob und wenn ja, wie diese Kriterien bereits umgesetzt werden. Zuletzt wird die praktische Umsetzung einiger dieser Kriterien im Rahmen einer Kooperation mit der teambits GmbH vorgestellt und evaluiert. Die so gewonnenen Erkenntnisse fließen in eine Empfehlung zur Optimierung von synchronen Kollaborationswerkzeugen ein, mit dem Ziel, den organisatorischen Aufwand bei Echtzeitsitzungen sowie die Einstiegshürde in digitale Moderationstechniken zu minimieren. x

11 Abstract Tools for synchronous, distributed collaboration have continuously gained in popularity. The use of these tools has caused new challenges for moderators, including poorer quality of communication and technical problems as well as increased potential for conflicts. This thesis develops quality criteria for distributed collaboration tools, based on media use theories and research results concerning e-moderation. Based on the results, an analysis of existing solutions shows whether modern tools have already implemented these criteria. Finally, the practical implementation of several criteria into a project in cooperation with teambits GmbH is evaluated. The gained insights result in a recommendation with the objective to optimize synchronous collaboration tools. The goal is minimizing the organizational effort within synchronous sessions as well as reducing the initial hurdle of digital moderation skills. xi

12 Kapitel 1 Einleitung 1.1 Motivation Die Nutzung von netzgestützten Kommunikationswerkzeugen wie Skype 1 und ICQ 2 ist seit Jahren gang und gäbe seit einiger Zeit kommen auch Anwendungen zur gleichzeitigen (synchronen) verteilten Zusammenarbeit immer mehr in Mode. Derlei Anwendungen stehen schon seit einigen Jahren zur Verfügung, da die Forschungen im Bereich CSCW 3 bereits seit über zwei Jahrzehnten 4 betrieben werden. Im Zuge des technologischen Fortschritts und der zunehmenden Globalisierung entscheiden sich immer mehr Unternehmen dazu, Firmenstandorte in anderen Ländern zu gründen, Teile der Produktion auszulagern oder Kooperationen mit anderen Unternehmen einzugehen. Gleichzeitig steigen die Ansprüche an Bildung und Flexibilität der Mitarbeiter. Für private Personen bzw. Lernwillige ist es heutzutage ebenfalls sehr wichtig, unkompliziert und schnell an Informationen gelangen und das am besten jederzeit und an jedem Ort, damit jedermann in seinem Rhythmus leben bzw. problemlos mehrere Verpflichtungen wie Schule, Arbeit und Kurse miteinander in Einklang bringen kann. Besonders im Bildungssektor und zum Teil auch in der Arbeitswelt bietet es sich unter bestimmten Gesichtspunkten an, Teile der Tätigkeiten oder auch ganze Projekte in den virtuellen Raum zu verlagern, um zeit- und ortsunabhängig zu sein. Die Verbreitung von kollaborationsorientierten Anwendungen hat allerdings erst in den letzten Jahren stark zugenommen, Tendenz weiterhin steigend. Dies ist zum einen durch verbesserte Infrastruktur sowie optimierte (Web-) Technologien zu begründen, zum anderen durch wirtschaftliche Faktoren. Viele Anbieter von Webkonferenzsystemen, online Whiteboards etc. 1 Skype: 2 ICQ: 3 CSCW = Computer Supported Cooperative (Collaborative) Work 4 Die erste CSCW-Konferenz fand 1986 in Texas, USA statt. 1

13 1. Einleitung 2 bieten kostenlose Basisversionen an, was den Zugang für die breite Masse wesentlich attraktiver macht. Des Weiteren werden auch soziale Netzwerke zunehmend als Vertriebs- und Einsatzplattform für kollaborative Anwendungen verwendet. Steigende Treibstoffpreise sowie unvorhergesehene Naturphänomene wie die Aschewolke aus Island 5 im April 2010 und die damit verbundenen Schwierigkeiten bei Flugreisen, erhöhen ebenfalls die Bereitschaft vieler Unternehmen und auch Einzelpersonen, bestimmte Treffen bzw. Seminare online durchzuführen. Darüber hinaus sind auch Zeitersparnis und Umweltschutz (durch entfallende Reisetätigkeit) gute Gründe für den Einsatz von Webkonferenzsystemen, Internet-Telefonie und Co. Viele Gründe sprechen also für den Einsatz von verteilten Echtzeitanwendungen, was jedoch nicht heißt, dass sich auf diesem Sektor keine Problemstellungen ergeben würden. Zum einen bestehen immer gewisse technische Hürden, von Bandbreitenbeschränkungen und unterschiedlichsten Hard- und Softwareumgebungen der Teilnehmer bis hin zu Herausforderungen bei der Verwendung von komplexen Anwendungen. Zum anderen ist bei Echtzeitveranstaltungen nicht nur auf die Technik, sondern in erster Linie auf die Teilnehmer zu achten, da diese klar angeleitet und auch motiviert werden müssen, damit sie während der Veranstaltung nicht inhaltlich verloren gehen. Des Weiteren ist die Gefahr von Missverständnissen und damit das Konfliktpotenzial in verteilten Veranstaltungen höher, da die Kommunikation auch bei Video- und Audioübertragung nicht die von Präsenzveranstaltungen gewohnte Qualität bietet. 1.2 Zielsetzung Wie bereits erwähnt, bestehen im Falle verteilter Kommunikation und Zusammenarbeit sowohl Vor- als auch Nachteile. Der Moderator muss zudem ständig einen Überblick über die anwesenden Teilnehmer und die Gesamtsituation haben, um beispielsweise zaghafte Teilnehmer zur aktiven Mitarbeit animieren oder in Konfliktsituationen möglichst schnell angemessen reagieren zu können. Gleichzeitig ist er aber dafür verantwortlich, dass die Veranstaltung auch in organisatorischer Hinsicht wie vorgesehen läuft. Ziel der Arbeit soll es nun sein, auf Basis theoretischer Grundlagen, Untersuchung bestehender Werkzeuge sowie des praktischen Projektes zu erarbeiten, inwieweit der organisatorische Aufwand von verteilten Echtzeitveranstaltungen sinnvoll minimiert, sowie die Wahrung des Überblicks über die Gesamtsituation erleichtert werden kann, damit sich der Moderator einer virtuellen Gruppe mehr auf das Wesentliche die Moderation konzentrieren kann. 5 Auswirkung der Aschewolke auf Webconferencing: kommunikation/telekommunikation/artikel html

14 1. Einleitung Ausgangssituation In der Zeit, als das Moderationswerkzeug teambits:vote, welches vor allem in Kapitel 6 behandelt wird, noch am Fraunhofer Institut entwickelt wurde, entstanden einige Diplomarbeiten, welche Moderation, emoderation sowie natürlich das erwähnte Produkt behandeln. Der Schwerpunkt der Arbeiten [5, 33, 40, 45] liegt zumeist auf implementierten klassischen Moderationstechniken und elearning, während in der vorliegenden Arbeit der Fokus auf allgemeineren Faktoren wie Awareness, Konfliktpotenzial und Organisation von Webkonferenzsystemen, Moderationswerkzeugen etc. liegt. 1.4 Begrifflichkeiten In der vorliegenden Arbeit ist oft von Moderation bzw. emoderation die Rede. Moderation ist ein sehr weites Feld, von Fernsehmoderation, Businessmoderation bis hin zur Leitung von Podiumsdiskussionen kann hier alles gemeint sein. Diese Arbeit beschäftigt sich jedoch ausschließlich mit Moderation in kollaborativem Zusammenhang, nicht mit unterhaltungsorientierter Moderation. Eine wesentliche Erschwernis beim Verfassen dieser Arbeit stellten die häufig sehr unklaren Begriffsdefinitionen dar, da die Tätigkeit des emoderators sowie alle zugehörigen Begriffe, Technologien etc. noch relativ jung sind. Es gibt kaum Literatur, die sich explizit mit emoderation befasst, außer im Zusammenhang mit elearning. Dies führt jedoch dazu, dass alle Betroffenen ein anderes Verständnis von Begriffen wie Veranstaltung, Webinar, emoderation usw. haben. Im Rahmen einer Veranstaltungsreihe mit mehreren Moderationsexperten der Xing-Gruppe Digitale Moderation 6 wird mittlerweile versucht, allgemeingültige Begriffsdefinitionen für dieses Themengebiet festzulegen. In der vorliegenden Arbeit werden die relevanten Begriffe also nach bestem Wissen und Gewissen verwendet sowie bei Mehrdeutigkeit erklärt. Um gute Lesbarkeit zu gewährleisten, werden Personenbezeichnungen ausschließlich in ihrer männlichen Form wiedergegeben und sind stets geschlechtsneutral zu verstehen. 1.5 Aufbau der Arbeit In Kapitel 2 werden wesentliche Begriffe, welche für das Verständnis virtueller Zusammenarbeit von Bedeutung sind, erläutert, des Weiteren erfolgt ein Vergleich relevanter Mediennutzungstheorien im Zusammenhang mit Medienkompetenz. Letztere wird sowohl von emoderatoren als auch von den 6 Digitale Moderation: https://www.xing.com/net/prie98cf0x/digitalemoderation

15 1. Einleitung 4 Teilnehmern gefordert, um einen reibungslosen Ablauf verteilter Zusammenarbeit zu ermöglichen. Einen weiteren Aspekt, ohne welchen keine effektive (online) Zusammenarbeit möglich ist, stellt Awarenessunterstützung dar. Awareness bedeutet in diesem Zusammenhang zu wissen, wer im virtuellen Raum anwesend ist und was diese Personen machen. In Kapitel 3 werden daher relevante Awarenesstheorien sowie unterstützende Konzepte vorgestellt. Die beiden vorangehenden Kapitel bilden die Grundlagen für die Durchführung von emoderation. In Kapitel 4 werden zuerst klassische Moderation und ihre Methoden vorgestellt, um darauf aufbauend anschließend näher auf emoderation und deren Aufgaben sowie Herausforderungen einzugehen. Aufbauend auf diesen Fakten werden in Kapitel 5 Kriterien definiert, welche unabhängig von der Art des Werkzeugs für eine gut bedienbare, übersichtliche Anwendung sprechen. Einige Werkzeuge aus dem Bereich der Webkonferenzsysteme sowie Moderationswerkzeuge, welche aktuelle Trends setzen, werden dahingehend näher untersucht und beschrieben. Kapitel 6 geht schließlich näher auf die Realisierung des Projektes teambits:vote ein, welches in Kooperation mit dem Unternehmen teambits GmbH durchgeführt wurde und Verbesserung der Benutzbarkeit sowie Verringerung der Einstiegshürde des Moderationswerkzeugs zum Ziel hatte. In Kapitel 7 werden die erreichten Ergebnisse unter Berücksichtigung von Expertenfeedback sowie der Ergebnisse aus Kapitel 5 kritisch betrachtet.

16 Kapitel 2 Computerunterstützte Zusammenarbeit Nachdem Vorteile, aber auch Herausforderungen in Bezug auf die Nutzung synchroner, verteilter Kollaborationswerkzeuge bereits im einleitenden Kapitel dargestellt wurden, sollen im Folgenden die begrifflichen Grundlagen für den wissenschaftlichen Diskurs im Rahmen der vorliegenden Arbeit geschaffen werden. Dieses Kapitel gibt daher Aufschluss über Grundlagen und Kriterien, die wichtig sind, um virtuelle Zusammenarbeit, in welchem Kontext auch immer, zu verstehen und ermöglichen. 2.1 Grundlegende Begriffe Bevor auf spezifischere Theorien eingegangen wird, sollen zentrale Begrifflichkeiten, deren Verständnis für die folgenden Abschnitte notwendig ist, näher erläutert werden. Zum einen ist es wichtig, verteilte bzw. virtuelle Teams zu definieren, zum anderen soll ein globaler Überblick über das übergeordnete Forschungsgebiet CSCW und im Speziellen über Groupware gegeben werden Virtuelles Team Für den Terminus virtuelles Team existieren in der Literatur zahlreiche Definitionen. Eine etablierte Definition stammt von Hertel und Konradt aus [17, S. 18]: Als virtuelle Teams werden flexible Arbeitsgruppen standortverteilter und ortsunabhängiger Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bezeichnet, die auf der Grundlage von gemeinsamen Zielen bzw. Arbeitsaufträgen ergebnisorientiert geschaffen werden und informationstechnisch vernetzt sind. 5

17 2. Computerunterstützte Zusammenarbeit 6 Von einem virtuellen Team 1 wird also immer dann gesprochen, wenn zwei oder mehr Personen einen gemeinsamen Auftrag erledigen und dazu über analoge sowie digitale Medien miteinander in Verbindung treten. Dies ist notwendig, da die Teammitglieder sowohl räumlich als auch zeitlich voneinander getrennt sein können. Die Art bzw. der Einsatz der Kommunikationsmedien und weiterer technischer Hilfsmittel hängt dabei vom jeweiligen Auftrag sowie von der Teamstruktur ab. Hertel und Konradt stellen in [18, S. 9] jedoch auch fest, dass virtuelle Teams selten alle typischen Merkmale gemeinsam aufweisen CSCW CSCW steht für Computer-Supported Cooperative Work und bezeichnet ein verschiedenste wissenschaftliche Disziplinen umfassendes Forschungsgebiet, das sich mit der Unterstützung der Zusammenarbeit von Menschen durch Computertechnologien beschäftigt. Disziplinen der Arbeitspsychologie, Ethnologie, Soziologie und Informatik nehmen Einfluss auf die CSCW-Forschung (vgl. [13, Abschnitt 3.1]). Groupware Computergestützte Gruppenarbeit kann natürlich nur mit entsprechender Hard- und Software funktionieren. Dies wird unter dem Oberbegriff Groupware zusammengefasst, welche Gerlicher in [13, Abschnitt 3.3.1] wie folgt definiert: Der Begriff Groupware bezeichnet ein aus Software und eventuell spezifischer Hardware bestehendes System, das die Zusammenarbeit im Team durch die Schaffung von Kommunikationsund/oder Koordinationslösungen unterstützt oder ermöglicht. Groupware funktioniert nur, wenn sie von der benutzenden Gruppe akzeptiert wird. Ein wesentlicher Faktor für die Benutzerakzeptanz ist, dass die Teilnehmer den Nutzen, den die Groupware im konkreten Fall bringt, wahrnehmen. Der Nutzen kann beispielsweise in Zeit- und Reisekostenersparnis, Verbesserung der Kommunikation oder Interessensgemeinschaften bestehen (vgl. [13, S. 149]). Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Anpassbarkeit von Groupware. Heutzutage umfassen viele Groupwareapplikationen schon viel mehr Funktionalität als die meisten Teams tatsächlich brauchen, oft sind auch für ein konkretes Team bzw. eine konkrete Aufgabenstellung spezielle Einstellungen zu treffen. Daher ist es von großer Bedeutung, ein System zu wählen, das die Bedürfnisse des jeweiligen Teams optimal abdeckt (vgl. [44]). 1 Der Begriff des Virtuellen Teams wird oft auch im Zusammenhang mit computerunterstütztem Lernen (CSCL) verwendet, so auch in der vorliegenden Arbeit.

18 2. Computerunterstützte Zusammenarbeit 7 Zeit Synchron Asynchron Gleicher Ort Moderationswerkzeuge, Präsentationsunterstützung geteilte PC- Arbeitsplätze R a u m Verschiedene Orte Konferenzsysteme, Chats, Moderationswerkzeuge, virtuelle Offices , Newsgroups, Wikis, Foren Abbildung 2.1: Raum-Zeit-Matrix der Groupware-Systeme, aus [13, Abschnitt 3.3]. Die Werkzeugbeispiele wurden aktualisiert. Abbildung 2.1 zeigt eine grobe Einteilung diverser Groupware Systeme. Die Beispiele dienen lediglich der Erklärung der entsprechenden Eigenschaften, es wird kein Anspruch auf Vollständigkeit erhoben. Besondere Bedeutung kommt der Synchronität von Werkzeugen zu: Asynchrone Systeme müssen keine Echtzeitanforderungen erfüllen, was bedeutet, dass die einzelnen Teammitglieder zeitlich nacheinander auf die Daten zugreifen. Synchrone Systeme stellen das Gegenteil dar: in diesem Fall können die Teammitglieder gleichzeitig auf die Daten zugreifen und in Echtzeit miteinander kommunizieren müssen aber nicht. Viele synchrone Systeme können auch asynchron verwendet werden. 2.2 Erfolgsfaktoren virtueller Teams Die Faktoren, die ein virtuelles Team beeinflussen sind so zahlreich, dass es unmöglich ist, alle in dieser Arbeit zu berücksichtigen. Für die vorliegende Arbeit sind vor allem die Aspekte Wissen, Kommunikation und Medienkompetenz relevant, welche in den folgenden Abschnitten behandelt werden. Jene Aspekte, die in erster Linie den Leiter/Moderator eines virtuellen Teams betreffen, werden nachfolgend im Abschnitt 4.3 näher erläutert.

19 2. Computerunterstützte Zusammenarbeit Wissen Ein virtuelles Team lässt sich flexibel zusammenstellen. Es ist jederzeit möglich, neue Teammitglieder aufzunehmen oder bestehende Mitglieder aus der Verantwortung zu entlassen. Dies hat zum einen den Vorteil, dass Experten von Beginn an ohne Rücksicht auf ihren derzeitigen Aufenthaltsort mit einbezogen werden können, zum anderen können Experten bei akutem Bedarf spontan konsultiert werden (vgl. [17, S. 30]). Dadurch kann leicht ein heterogenes Team mit Spezialisten aus verschiedenen Bereichen zusammengestellt werden. Des Weiteren wird der Zugang zu bestehendem Wissen für alle Beteiligten vereinfacht, wenn die Daten in einem zentralen, allen Beteiligten zugänglichen Bereich ( Gruppengedächtnis, vgl. [37]) abgelegt werden Kommunikation Kommunikation ist ein Thema, dem in Zusammenhang mit dem Internet oft wenig Bedeutung beigemessen wird. Dennoch ist optimale Kommunikationsunterstützung ein zentraler Aspekt netzgestützter Zusammenarbeit. Die Gründe dafür werden in den folgenden Abschnitten dargelegt, ebenso wie die Unterschiede zur Face-to-Face 2 Kommunikation. Sach- und Beziehungsebene Da Menschen, egal wie sehr sie sich um Sachlichkeit bemühen, immer emotionale Aspekte in die Kommunikation mit einbringen, sollten sich Mitglieder einer Arbeitsgruppe immer auch um das emotionale Geschehen Gedanken machen. Dies wird damit erklärt, dass menschliche Kommunikation immer auf zwei Ebenen stattfindet: auf der Sach- und der Beziehungsebene. So schreibt Schulz von Thun in [36], dass wir immer, wenn wir etwas über eine Sache sagen (ES-Botschaft), gleichzeitig auch Informationen auf Beziehungsebene versenden (ICH- bzw. DU-Botschaft) oder empfangen. Die von einer Person gesendete Information wird aber vom Gegenüber nicht zwingend in der vom Sender beabsichtigten Weise interpretiert. Dies kann die Wirkung der Aussage verändern, was sich auf den Verlauf einer Diskussion unter Umständen ungünstig auswirkt (vgl. [36, S. 28]). Ein Beispiel hierfür ist in Abbildung 2.2 gegeben. Gleichzeitig erhält der Sender (in Abbildung 2.2 der Moderator 3 )vom Empfänger eine Rückmeldung sogenanntes Feedback ob und wenn ja, wie die Nachricht aufgenommen wird. 2 Face-to-Face Personen befinden sich in einem Raum 3 Da die vorliegende Arbeit das Thema digitale Moderation behandelt, wird in veranschaulichenden Szenarien auch von Moderation etc. gesprochen.

20 2. Computerunterstützte Zusammenarbeit 9 Moderator: Es ist gut, dass alle erschienen sind! ES Sach-Botschaft Worüber ich informiere Sachebene ICH Ich-Botschaft Was ich von mir kundgebe Ich bin der, der die Gruppe leitet! oder Bin ich froh, dass alle kommen konnten! Beziehungsebene DU Du-Botschaft Was ich von dir halte Ihr seid die Teilnehmer! oder Ihr seid mir eine freundliche Begrüßung wert! Abbildung 2.2: Kommunikativer Eisberg nach [41, S. 18], Ergänzungen nach [36, S. 25ff]. Fazit: Es kommt nicht nur darauf an, was gesagt wird, sondern auch wie etwas gesagt wird. Besonderheiten virtueller Kommunikation Menschen kommunizieren nicht nur über Sprache, sondern über viele verschiedene Kommunikationskanäle wie z. B. Körpersprache, Tonfall, Mimik, Gestik (vgl. [46, S. 51]). Bei elektronischer Kommunikation sei es nun per Chat, Audio- oder Videokonferenz ist die Übermittlung der korrekten bzw. vollständigen Botschaft erschwert, weil den Teilnehmern üblicherweise nicht alle Kommunikationskanäle zur Verfügung stehen (vgl. [16, S. 22]). Bei einer Audiokonferenz stehen beispielsweise nur stimmbezogene Kanäle zur Informationsübermittlung zur Verfügung 4, was heißt, dass die Zuhörenden keine weiteren Informationen durch Mimik, Gestik etc. erhalten können jedoch haben genau diese nonverbalen Kommunikationsformen oft 4 Des weiteren ist zu beachten, dass es obwohl die Qualität übertragener Audio- und Videodaten heutzutage allgemein schon sehr gut ist vor allem durch Bandbreitenunterschiede etc. zu unvollständiger Übertragung von Informationen kommen kann.

14.11.08 11.00-12.00 Uhr. Online-Betreuung. Wie betreut und moderiert man einen Online-Kurs? Webinar. Stephan Clemenz. Dr.

14.11.08 11.00-12.00 Uhr. Online-Betreuung. Wie betreut und moderiert man einen Online-Kurs? Webinar. Stephan Clemenz. Dr. 14.11.08 11.00-12.00 Uhr Online-Betreuung Wie betreut und moderiert man einen Online-Kurs? Webinar Dr. Sabine Hemsing Stephan Clemenz Themen-Überblick Begriff, E-Learning-Kontext, synchron asynchron Betreuungskategorien

Mehr

Interaktives E-Learning mit virtuellen Klassenzimmern unterstützen

Interaktives E-Learning mit virtuellen Klassenzimmern unterstützen Interaktives E-Learning mit virtuellen Klassenzimmern unterstützen ILIAS-Konferenz 2007, Bozen QUALITUS GmbH Dr. Jens Breuer 05. Oktober 2007 Übersicht Interaktives E-Learning mit virtuellen Klassenzimmern:

Mehr

E-Collaboration und E-Projektmanagement. Prof. Dr. Susann Kowalski

E-Collaboration und E-Projektmanagement. Prof. Dr. Susann Kowalski E-Collaboration und E-Projektmanagement E-Collaboration und E-Projektmanagement Virtuelle Teams Begriff Notwendigkeit, Möglichkeit Anforderungen an die Mitglieder virtueller Teams E-Projektmanagement Begriff

Mehr

Räumlich getrennt und dennoch ein Team?

Räumlich getrennt und dennoch ein Team? Räumlich getrennt und dennoch ein Team? Zusammenfassung einer empirische Studie über virtuelle Teamarbeit und die Groupware teamspace Von Oktober 2001 bis Mai 2002 untersuchte die 5 POINT AG in Kooperation

Mehr

Präsenzunterricht, E-Learning, Blended Learning ein Vergleich Präsenzunterricht, E-Learning, Blended Learning - ein Vergleich

Präsenzunterricht, E-Learning, Blended Learning ein Vergleich Präsenzunterricht, E-Learning, Blended Learning - ein Vergleich Präsenzunterricht, E-Learning, Blended Learning - ein Vergleich von Patrick Pietsch Thorsten Vogt 1 Präsenzunterricht E-Learning Blended Learning Versuch Einleitung 2 Präsenzunterricht örtlich und zeitlich

Mehr

Kundenservice nonstop - Chancen und Nutzen von UC im Callcenter

Kundenservice nonstop - Chancen und Nutzen von UC im Callcenter Kundenservice nonstop - Chancen und Nutzen von UC im Callcenter Was ist überhaupt dieses Unified Communications und wie kann mir das helfen? Was ist überhaupt dieses Unified Communications und wie kann

Mehr

Coaching als Führungsaufgabe

Coaching als Führungsaufgabe 1. Coaching ist ein besonderer Teil der Führungsrolle. Der Begriff Coaching stammt aus dem Sport. Die Rolle ähnelt dem eines Trainers. Es geht hier darum einzelne Sportler oder eine Mannschaft zu dauerhaften

Mehr

Gruppen, Teams und Gremien leiten und leiten lassen: eine Online-Sequenz im Rahmen des CAS Schulmanagement. Moodlemoot München 2013

Gruppen, Teams und Gremien leiten und leiten lassen: eine Online-Sequenz im Rahmen des CAS Schulmanagement. Moodlemoot München 2013 Gruppen, Teams und Gremien leiten und leiten lassen: eine Online-Sequenz im Rahmen des CAS Schulmanagement Moodlemoot München 2013 Ablauf und Inhalt PHZ Luzern und WBZA MAS/CAS Schulmanagement Blended-Learning

Mehr

Home Office 2.0 - Computer Supported Cooperative Work. HAW Hamburg AW1 Benjamin Kirstgen

Home Office 2.0 - Computer Supported Cooperative Work. HAW Hamburg AW1 Benjamin Kirstgen Home Office 2.0 - Computer Supported Cooperative Work HAW Hamburg AW1 Benjamin Kirstgen 1 Einleitung Hey Bob. Do you know the bug last year.. I fixed it using... Today I need the alternate solution. Do

Mehr

Interkulturelles Projektmanagement in internationalen Projekten am Beispiel von afghanischen Mitarbeitern. Bachelorarbeit

Interkulturelles Projektmanagement in internationalen Projekten am Beispiel von afghanischen Mitarbeitern. Bachelorarbeit Interkulturelles Projektmanagement in internationalen Projekten am Beispiel von afghanischen Mitarbeitern Bachelorarbeit zur Erlangung des akademischen Grades,,Bachelor of Science (B.Sc.) im Studiengang

Mehr

SSC Basismodulprüfung Stufe Berufsprüfung Musterprüfung. Fach: Selbstmanagement und Mitarbeiterführung

SSC Basismodulprüfung Stufe Berufsprüfung Musterprüfung. Fach: Selbstmanagement und Mitarbeiterführung SwissSupplyChain SSC Basismodulprüfung Stufe Berufsprüfung Fach: Selbstmanagement und Mitarbeiterführung 6 Aufgaben Mögliche Gesamtpunkte: 60 : Kandidat/in: Ausgangslage Schnellpack AG Sie arbeiten als

Mehr

Was bedeutet Online-Moderation eigentlich? Seite 9. Welche Aufgaben hat ein Online- Moderator zu erfüllen? Seite 16

Was bedeutet Online-Moderation eigentlich? Seite 9. Welche Aufgaben hat ein Online- Moderator zu erfüllen? Seite 16 Was bedeutet Online-Moderation eigentlich? Seite 9 Welche Aufgaben hat ein Online- Moderator zu erfüllen? Seite 16 Was unterscheidet ein Online- Meeting von einem persönlichen Meeting? Seite 18 1. Online-Moderation:

Mehr

Zielvereinbarung. Team JAMT.

Zielvereinbarung. Team JAMT. Ziele des Projektes. Wer benötigt das Ergebnis des Softwareprojektes? Gruppenprozessleiter, welche keine Expertise auf dem Gebiet der Gruppenprozesserstellung haben Teams, die computergestützte Gruppenarbeit

Mehr

Wirtschaftlichkeitsanalyse von Cloud Computing aus der Sicht internationaler Unternehmen. Masterarbeit

Wirtschaftlichkeitsanalyse von Cloud Computing aus der Sicht internationaler Unternehmen. Masterarbeit Wirtschaftlichkeitsanalyse von Cloud Computing aus der Sicht internationaler Unternehmen Masterarbeit zur Erlangung des akademischen Grades Master of Science (M.Sc.) im Masterstudiengang Wirtschaftswissenschaft

Mehr

Online Collaboration. Zusammenarbeit im globalisierten Team

Online Collaboration. Zusammenarbeit im globalisierten Team Online Collaboration Zusammenarbeit im globalisierten Team Online Collaboration wird heute durch zahlreiche Tools unterstützt. Alle grossen IT und Software Anbieter haben dazu etwas in ihrer Kollektion.

Mehr

Berufsprüfung Detailhandelsspezialist/in Gruppendiskussion

Berufsprüfung Detailhandelsspezialist/in Gruppendiskussion Berufsprüfung Detailhandelsspezialist/in Gruppendiskussion Status: 0-Serie (Beispiel) Stand: 2015 Ausgangslage In der Gruppendiskussion haben Sie den Auftrag, über ein vorgegebenes Problem zu diskutieren

Mehr

Handbuch Notruf. Notrufe über Voice over IP: Grundlagen und Praxis. www.handbuch-notruf.at. Karl Heinz Wolf nic.at GmbH. Ausschnitt aus dem

Handbuch Notruf. Notrufe über Voice over IP: Grundlagen und Praxis. www.handbuch-notruf.at. Karl Heinz Wolf nic.at GmbH. Ausschnitt aus dem Karl Heinz Wolf nic.at GmbH Ausschnitt aus dem Handbuch Notruf Notrufe über Voice over IP: Grundlagen und Praxis www.handbuch-notruf.at Handbuch Notruf 3 4 IETF-Notrufarchitektur Bei der IETF wird derzeit

Mehr

Soziale Netzwerke. Prof. Dr. Walter Dettling 10.6.2010

Soziale Netzwerke. Prof. Dr. Walter Dettling 10.6.2010 Soziale Netzwerke Prof. Dr. Walter Dettling 10.6.2010 Agenda Was sind soziale Netzwerke Enterprise 2.0 Fazit Diskussion Seite 1 Einführung Definition Soziale Netzwerke (www.harvardbusinessmanager.de) Soziale

Mehr

KERNFACHKOMBINATION ICT-Projektmanagement und Organisationsentwicklung Für das Magisterstudium der Wirtschaftsinformatik (Stand: 21.

KERNFACHKOMBINATION ICT-Projektmanagement und Organisationsentwicklung Für das Magisterstudium der Wirtschaftsinformatik (Stand: 21. KERNFACHKOMBINATION ICT-Projektmanagement und Organisationsentwicklung Für das Magisterstudium der Wirtschaftsinformatik (Stand: 21.10 2002) Allgemeines: Koordination: Renate Motschnig, Uni-Wien ab WS

Mehr

6 Zusammenfassende Bewertung und Ausblick

6 Zusammenfassende Bewertung und Ausblick 437 6 Zusammenfassende Bewertung und Ausblick Immer wieder scheitern Projekte zur Software-Gestaltung im Öffentlichen Dienst bzw. sie laufen nicht wie geplant ab. Dies ist für sich genommen nicht weiter

Mehr

Tele-Kommunikation. 18. Juni 2011 1/20

Tele-Kommunikation. 18. Juni 2011 1/20 Tele- 18. Juni 2011 1/20 Zum Begriff Was ist neu bei computergestützter und Regeln für computergestützter 18. Juni 2011 2/20 Definition: Was ist? (Latein.) communicare = teilen, mitteilen, teilnehmen lassen

Mehr

Risikomanagement für IT-Projekte: Vergleich von Risiken und Methoden

Risikomanagement für IT-Projekte: Vergleich von Risiken und Methoden Sperrvermerk Risikomanagement für IT-Projekte: Vergleich von Risiken und Methoden Bachelorarbeit Zur Erlangung des akademischen Grades Bachelor of Science (B.Sc.) im Studiengang Wirtschaftswissenschaft

Mehr

3. Durchführung einer Online-Moderation Die Werkzeuge der Online-Moderation Der Moderationszyklus in 6 Phasen

3. Durchführung einer Online-Moderation Die Werkzeuge der Online-Moderation Der Moderationszyklus in 6 Phasen Inhalt Vorwort 6 1. Online-Moderation: worauf es dabei ankommt 8 Meetings im virtuellen Raum Die Aufgaben des Online-Moderators Die Besonderheiten eines Online-Meetings 2. Vorbereitung einer Online-Moderation

Mehr

Befragung und empirische Einschätzung der Praxisrelevanz

Befragung und empirische Einschätzung der Praxisrelevanz Befragung und empirische Einschätzung der Praxisrelevanz eines Vorgehensmodells zur Auswahl von CRM-Systemen D I P L O M A R B E I T zur Erlangung des Grades eines Diplom-Ökonomen der Wirtschaftswissenschaftlichen

Mehr

Vermarktung von TV-Formaten: Informative und unterhaltende TV-Formate

Vermarktung von TV-Formaten: Informative und unterhaltende TV-Formate Vermarktung von TV-Formaten: Informative und unterhaltende TV-Formate von Julia Becker Erstauflage Diplomica Verlag 2015 Verlag C.H. Beck im Internet: www.beck.de ISBN 978 3 95850 860 6 schnell und portofrei

Mehr

Online-Marketing von Destinationen am Beispiel der Nordeifel Tourismus GmbH

Online-Marketing von Destinationen am Beispiel der Nordeifel Tourismus GmbH Fachbereich VI Geographie/Geowissenschaften Freizeit- und Tourismusgeographie B a c h e l o r a r b e i t zur Erlangung des akademischen Grades Bachelor of Science [B.Sc.] Online-Marketing von Destinationen

Mehr

Groupware Anwendungen am Beispiel der Geschichte der Printmedien. Einsatz www-basierter Groupware Anwendungen, Dana Sprunk

Groupware Anwendungen am Beispiel der Geschichte der Printmedien. Einsatz www-basierter Groupware Anwendungen, Dana Sprunk Einsatz www-basierter Groupware Anwendungen am Beispiel der Geschichte der Printmedien Abschlusspräsentation Lehrgang Mediendidaktik SoSe 04 - WiSe 04/05 Betreuer: Dr. H. Sack Dana Sprunk 1 Gliederung

Mehr

Was sind Online-Seminare?

Was sind Online-Seminare? Was sind Online-Seminare? und wie kann man sie erfolgreich umsetzen? Dr. Sabine Hemsing Themen-Überblick Online-Seminare Kennzeichen Entwicklung von Online-Seminaren Online-Seminare und Hochschullehre,

Mehr

Maintenance & Re-Zertifizierung

Maintenance & Re-Zertifizierung Zertifizierung nach Technischen Richtlinien Maintenance & Re-Zertifizierung Version 1.2 vom 15.06.2009 Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik Postfach 20 03 63 53133 Bonn Tel.: +49 22899 9582-0

Mehr

1 Einleitung. 1.1 Motivation und Zielsetzung der Untersuchung

1 Einleitung. 1.1 Motivation und Zielsetzung der Untersuchung 1 Einleitung 1.1 Motivation und Zielsetzung der Untersuchung Obgleich Tourenplanungsprobleme zu den am häufigsten untersuchten Problemstellungen des Operations Research zählen, konzentriert sich der Großteil

Mehr

Risikomanagement in der Softwareentwicklung

Risikomanagement in der Softwareentwicklung Informatik Hakan Öztas Risikomanagement in der Softwareentwicklung Diplomarbeit Hakan Öztas Risikomanagement in der Softwareentwicklung Bibliografische Information der Deutschen Nationalbibliothek: Die

Mehr

a) Erläutern Sie drei Möglichkeiten, wie Sie als Abteilungsleiter die Kommunikationsfähigkeit

a) Erläutern Sie drei Möglichkeiten, wie Sie als Abteilungsleiter die Kommunikationsfähigkeit Fragen IKP Kommunikation Aufgabe 1: Sie haben in einem mittelständischen Unternehmen eine Stelle als Abteilungsleiter angetreten. Bereits nach kurzer Einarbeitungszeit stellen Sie fest, dass in der Abteilung

Mehr

Der Electronic Meeting Room. EMR -Grundlagen und Konzepte zum erfolgreichen Einsatz

Der Electronic Meeting Room. EMR -Grundlagen und Konzepte zum erfolgreichen Einsatz Der Electronic Meeting Room Grundlagen und Konzepte zum erfolgreichen Einsatz Groupware-Anwendungen Group Decision Support Systeme (GDSS) Teamware Computer-Aided Team (CATeam) Phasen eines Meetings Vorbereitungsphase

Mehr

Checkliste zur Durchführung von Videokonferenzen und Internet- Meetings

Checkliste zur Durchführung von Videokonferenzen und Internet- Meetings Checkliste zur Durchführung von Videokonferenzen und Internet- Meetings von Gerhard Schwed, Zentrum für Bildung und Medien, Donau-Universität Krems Vorbemerkung: Neue Techniken und Tools üben anfangs oft

Mehr

Grob- und Detailplanung bei der Implementierung nutzen

Grob- und Detailplanung bei der Implementierung nutzen Softwarearchitektur Grob- und Detailplanung bei der Implementierung nutzen Bereich Realisierung Aktivität Softwareinkrement realisieren Ziele Vermitteln einer Orientierungshilfe für alle Entwickler Etablierung

Mehr

Konzepte von Betriebssystem-Komponenten: Mehrkern-Echtzeitsysteme

Konzepte von Betriebssystem-Komponenten: Mehrkern-Echtzeitsysteme Konzepte von Betriebssystem-Komponenten: Mehrkern-Echtzeitsysteme Peter Ulbrich Lehrstuhl für Informatik 4 Verteilte Systeme und Betriebssysteme Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg Wintersemester

Mehr

Aktuelle Themen der Informatik

Aktuelle Themen der Informatik Aktuelle Themen der Informatik Change Management Michael Epple AI 8 Inhalt: 1. Einführung 2. Begriffsbestimmungen 3. Ablauf des Change Management Prozesses 4. Zusammenhang zwischen Change Management, Configuration

Mehr

iflat: Vision of Computer Supported Cooperative Work in Home Environment

iflat: Vision of Computer Supported Cooperative Work in Home Environment iflat: Vision of Computer Supported Cooperative Work in Home Environment - - - AW2 - - Master Informatik HAW Hamburg Wintersemester - 03. Dezember 2008 Folie 1 AGENDA Kurzvorstellung iflat Kontext und

Mehr

Agile Software-Entwicklung: Vom Hype zum Daily Business

Agile Software-Entwicklung: Vom Hype zum Daily Business Agile Software-Entwicklung: Vom Hype zum Daily Business Prof. Dr. Sven Overhage Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik, insb. Industrielle Informationssysteme Otto-Friedrich-Universität Bamberg sven.overhage@uni-bamberg.de

Mehr

Scheinaufgabe im Fach Web Engineering

Scheinaufgabe im Fach Web Engineering Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg Fakultät für Informatik Institut für Verteilte Systeme Scheinaufgabe im Fach Web Engineering Thomas Thüm 07. August 2006 Matrikel: 171046 Lehrveranstaltung: Web

Mehr

Kollegiale Praxisberatung (Intervision)

Kollegiale Praxisberatung (Intervision) Kollegiale Praxisberatung (Intervision) Das Prinzip Intervision ist eine Form der kollegialen Praxisberatung. Die Mitglieder einer Intervisionsgruppe stehen in einem kollegialen Verhältnis zu einander

Mehr

SELBSTREFLEXION. Selbstreflexion

SELBSTREFLEXION. Selbstreflexion INHALTSVERZEICHNIS Kompetenz... 1 Vergangenheitsabschnitt... 2 Gegenwartsabschnitt... 3 Zukunftsabschnitt... 3 GOLD - Das Handbuch für Gruppenleiter und Gruppenleiterinnen Selbstreflecion Kompetenz Die

Mehr

Hilfe, mein SCRUM-Team ist nicht agil!

Hilfe, mein SCRUM-Team ist nicht agil! Hilfe, mein SCRUM-Team ist nicht agil! Einleitung: Laut unserer Erfahrung gibt es doch diverse unagile SCRUM-Teams in freier Wildbahn. Denn SCRUM ist zwar eine tolle Sache, macht aber nicht zwangsläufig

Mehr

Teletutoring im DistancE-Learning:

Teletutoring im DistancE-Learning: Teletutoring im DistancE-Learning: Wo stehen wir, welche Wege gehen wir? * Tutorielle Begriffswelten Qualifizierungsanforderungen im Fernunterricht Konrad Fassnacht FCT Akademie GmbH Vorsitz AK emedien

Mehr

Handbuch. zur Teilnahme am Online Teaching. der CRM Centrum für Reisemedizin GmbH

Handbuch. zur Teilnahme am Online Teaching. der CRM Centrum für Reisemedizin GmbH Handbuch zur Teilnahme am Online Teaching der CRM Centrum für Reisemedizin GmbH mit Adobe Acrobat Connect Version 2.5 Stand: August 2014 Seite 1 von 11 1. Inhalt 1. Inhalt...2 2. Einleitung...3 3. Systemvoraussetzungen...4

Mehr

"Präsentieren in Studium und Beruf" Referent: Dipl.-Psych. Holger Walther

Präsentieren in Studium und Beruf Referent: Dipl.-Psych. Holger Walther "Präsentieren in Studium und Beruf" Referent: Dipl.-Psych. Holger Walther In dem 3-stündigen Vortrag wird Ihnen ein Grundmodell einer Rede/Präsentation vorgestellt, mit dessen Hilfe Sie jeden Vortrag professionell

Mehr

Einführung zum Seminar 12672: Methoden des Konfliktmanagement im Vergleich Konfliktmoderation. 13.12.2007 Beitrag von U. Schraps

Einführung zum Seminar 12672: Methoden des Konfliktmanagement im Vergleich Konfliktmoderation. 13.12.2007 Beitrag von U. Schraps Einführung zum Seminar 12672: Methoden des Konfliktmanagement im Vergleich Konfliktmoderation 13.12.2007 Beitrag von U. Schraps Konflikte Konflikte enthalten ein hohes Maß an Energie, die meist blockiert

Mehr

Finaler Testbericht. Finaler Testbericht. 1 Einführung 2. 1.1 Warum Softwaretests?... 2

Finaler Testbericht. Finaler Testbericht. 1 Einführung 2. 1.1 Warum Softwaretests?... 2 Inhaltsverzeichnis 1 Einführung 2 1.1 Warum Softwaretests?.................................... 2 2 Durchgeführte Tests 2 2.1 Test: allgemeine Funktionalität............................... 2 2.1.1 Beschreibung.....................................

Mehr

Zuhörer muss mit Thema vertraut werden Zuhörer müssen inhaltlich und logisch folgen können

Zuhörer muss mit Thema vertraut werden Zuhörer müssen inhaltlich und logisch folgen können Inhalt 2/17 Hinweise zur Präsentationsausarbeitung und zu Vorträgen Die folgenden Folien sollen für die Vorbereitung von Präsentation eine einführende Hilfe darstellen. Es werden Hinweise zur Strukturierung

Mehr

Wie sollte ein Manager coachen?

Wie sollte ein Manager coachen? COACHING Als Führungskraft sind Sie da um mit Menschen mit vielen verschiedenen Fähigkeiten zu arbeiten, und Ihre Rolle als Coach ist eine solche Funktion. Coaching ist eine Gelegenheit um zur Entwicklung

Mehr

Information zu den Studienleistungen Projektplanung (SPO 1: 111232, SPO 2: 112232 ) und Bachelor Thesis (SPO 1: 111241, SPO 2: 112251)

Information zu den Studienleistungen Projektplanung (SPO 1: 111232, SPO 2: 112232 ) und Bachelor Thesis (SPO 1: 111241, SPO 2: 112251) Fakultät Technik 1 Studiengang Maschinenbau Prodekan Prof Dr-Ing W Elmendorf Information zu den Studienleistungen Projektplanung (SPO 1: 111232, SPO 2: 112232 ) und Bachelor Thesis (SPO 1: 111241, SPO

Mehr

Präsentationsvorlage Wie präsentiere ich richtig mit Powerpoint

Präsentationsvorlage Wie präsentiere ich richtig mit Powerpoint Präsentationsvorlage Wie präsentiere ich richtig mit Powerpoint Masterseminar Sommersemester 2012 Lehrstuhl für BWL, Controlling und Interne Unternehmensrechnung, Prof. Dr. Szczesny von: Christian Schuhwerk

Mehr

DISKUSSIONSBEITRÄGE DER FAKULTÄT FÜR BETRIEBSWIRTSCHAFTSLEHRE MERCATOR SCHOOL OF MANAGEMENT UNIVERSITÄT DUISBURG-ESSEN. Nr. 348

DISKUSSIONSBEITRÄGE DER FAKULTÄT FÜR BETRIEBSWIRTSCHAFTSLEHRE MERCATOR SCHOOL OF MANAGEMENT UNIVERSITÄT DUISBURG-ESSEN. Nr. 348 DISKUSSIONSBEITRÄGE DER FAKULTÄT FÜR BETRIEBSWIRTSCHAFTSLEHRE MERCATOR SCHOOL OF MANAGEMENT UNIVERSITÄT DUISBURG-ESSEN Nr. 348 Konzeption eines Projektvorgehensmodells für die Business-Intelligence-Strategieberatung

Mehr

Produktphilosophie erstellen

Produktphilosophie erstellen User Experience Produktphilosophie erstellen Bereich Anforderungen Aktivität Ziele Erleichterte Kommunikation zwischen Stakeholdern Designentscheidungen erleichtern/rechtfertigen schnell durchführbar einfach

Mehr

Microsoft Lync 2013 und Unified Communication

Microsoft Lync 2013 und Unified Communication SITaaS Kooperationsevent: Microsoft Lync 2013 und Unified Communication Idstein, 22. November 2013 Peter Gröpper. Lösungsberater Hosting Service Provider - Application Solution Agenda Trends, Fakten, Herausforderungen

Mehr

ISO 5500x-Normenfamilie

ISO 5500x-Normenfamilie ISO 5500x-Normenfamilie 5 Fakten zur ISO 5500x-Normenfamilie ISO 55000 - Overview, principles and terminology ISO 55001 - Requirements ISO 55002 - Guidelines on the application of ISO 55001 Generelles

Mehr

1 Einleitung. 1.1 Motivation

1 Einleitung. 1.1 Motivation 1 Einleitung 1.1 Motivation Eine zunehmende Globalisierung in Verbindung mit der Verbreitung des elektronischen Handels, stets kürzer werdende Produktlebenszyklen und eine hohe Variantenvielfalt konstituieren

Mehr

Kommunikationsstörungen

Kommunikationsstörungen Kommunikationsstörungen Kommunikationsstörungen werden häufig durch folgende Annahmen des Sprechers verursacht: die Empfängerin hat die Mitteilung so verstanden wie der Sender dies gemeint hat. komische

Mehr

Internet und WWW. 8 Anwendungen rund ums Internet [WEB8] Rolf Dornberger

Internet und WWW. 8 Anwendungen rund ums Internet [WEB8] Rolf Dornberger Internet und WWW 8 Anwendungen rund ums Internet [WEB8] Rolf Dornberger 1 06-11-12 8 Anwendungen rund ums Internet 8.1 Informations- und Kommunikationstechnologie 8.1.1 Asynchrone IKT 8.1.2 Synchrone IKT

Mehr

Didaktik des On-Line Lernens

Didaktik des On-Line Lernens Didaktik des On-Line Lernens Prof. Dr. Debora Weber-Wulff FHTW / VFH - Projektgruppe TFH 2002-04-23 1/27 Gliederung Was ist On-line Didaktik? Virtuelle Lehr-/Lernszenarien Methodische Aspekte virtueller

Mehr

VOM CMS ZUR SOCIAL BUSINESS LÖSUNG

VOM CMS ZUR SOCIAL BUSINESS LÖSUNG CMS goes Social VOM CMS ZUR SOCIAL BUSINESS LÖSUNG Lars-Thorsten Sudmann lars@unoso.de Do IT with a smile. Wie kam unoso zu Social Business? Die ITProtect und seit 2009 unoso arbeiten bereits seit 16 Jahren

Mehr

Teletutoring im DistancE Learning Wo stehen wir, welche Wege gehen wir?

Teletutoring im DistancE Learning Wo stehen wir, welche Wege gehen wir? Teletutoring im DistancE Learning Wo stehen wir, welche Wege gehen wir? Tutorielle Begriffswelten Qualifizierungsanforderungen im Fernunterricht Konrad Fassnacht, FCT Akademie GmbH Forum DistancE Learning,

Mehr

Kommunikationstheorie nach Schulz von Thun

Kommunikationstheorie nach Schulz von Thun Kommunikationstheorie nach Schulz von Thun Seminar Informationsfluss: Kommunikation und Dokumentation im Unternehmen Marc Christoph Vollmer Marc.Vollmer@t-online.de Übersicht 1. Einleitung 2. 3. Vier-Seiten-Modell

Mehr

Unified Communications die Grundlage für kollaboratives Arbeiten. Mag. Peter Rass Telekom Austria Projektleiter Unified Communications 13.10.

Unified Communications die Grundlage für kollaboratives Arbeiten. Mag. Peter Rass Telekom Austria Projektleiter Unified Communications 13.10. Unified Communications die Grundlage für kollaboratives Arbeiten Mag. Peter Rass Telekom Austria Projektleiter Unified Communications 13.10.2009 0 Agenda Was ist Unified Communications? Die Herausforderungen

Mehr

Führung auf Distanz Mitarbeiter aus der Ferne erfolgreich führen

Führung auf Distanz Mitarbeiter aus der Ferne erfolgreich führen Unternehmensführung / Management Unternehmensführung Ursula della Schiava-Winkler Führung auf Distanz Mitarbeiter aus der Ferne erfolgreich führen Verlag Dashöfer Ursula della Schiava-Winkler Führung auf

Mehr

Herzlich Willkommen - TeleSys!

Herzlich Willkommen - TeleSys! Strategische IT-Trends 2012-2014 Unified Communications Herbert Müller Herzlich Willkommen - TeleSys! Über uns! TeleSys Referenzen Auszug aus denreferenzen 3/3 Unified Communications Trend Gestern und

Mehr

Phrasensammlung für wissenschaftliches Arbeiten

Phrasensammlung für wissenschaftliches Arbeiten Phrasensammlung für wissenschaftliches Arbeiten Einleitung In diesem Aufsatz/dieser Abhandlung/dieser Arbeit werde ich... untersuchen/ermitteln/bewerten/analysieren... Um diese Frage zu beantworten, beginnen

Mehr

Workflow Systeme mit der Windows Workflow Foundation

Workflow Systeme mit der Windows Workflow Foundation Studiengang Electronic Business (EB) Diplomarbeit (280000) Workflow Systeme mit der Windows Workflow Foundation externe Betreuung durch Christoph Müller vorgelegt bei Prof. Dr. Michael Gröschel von Hans-Martin

Mehr

APPS für ios 9 professionell entwickeln

APPS für ios 9 professionell entwickeln thomas SILLMANN 2. Auflage APPS für ios 9 professionell entwickeln // Sauberen Code schreiben mit Objective-C und Swift // Stabile Apps programmieren // Techniken und Methoden von Grund auf verstehen Inkl.

Mehr

ICT und Medien fächerübergreifend und kompetenzorientiert unterrichten

ICT und Medien fächerübergreifend und kompetenzorientiert unterrichten Pädagogische Tagung «Kompetenzorientierte Förderung und Beurteilung» Workshop 3: ICT und Medien - fächerübergreifend und kompetenzorientiert unterrichten Basel, Mittwoch, 11. September 2013 ICT und Medien

Mehr

Mehrsprachige Telekooperation die int.unity Plattform BSCW

Mehrsprachige Telekooperation die int.unity Plattform BSCW Mehrsprachige Telekooperation die int.unity Plattform BSCW OrbiTeam Software GmbH Abschlusssymposium int.unity Brüssel, 28. Januar 2004 CSCW Computer Support for Cooperative Work! Computergestützte Gruppenarbeit

Mehr

Personalführung: Aufgabensammlung II. Lösungen. F3 Personalführung. Stil IV. Stil III. Autoritärer Führungsstil

Personalführung: Aufgabensammlung II. Lösungen. F3 Personalführung. Stil IV. Stil III. Autoritärer Führungsstil Thema Dokumentart Personalführung: Aufgabensammlung II Lösungen Theorie im Buch "Integrale Betriebswirtschaftslehre" Teil: F3 Personalführung Personalführung: Aufgabensammlung II Aufgabe 1 1.1 Zeichnen

Mehr

Computer Assisted Audit Techniques and Tools in der Wirtschaftsprüfung. Bachelorarbeit

Computer Assisted Audit Techniques and Tools in der Wirtschaftsprüfung. Bachelorarbeit Computer Assisted Audit Techniques and Tools in der Wirtschaftsprüfung Bachelorarbeit zur Erlangung des akademischen Grades Bachelor of Science (B.Sc.) im Studiengang Wirtschaftswissenschaft der Wirtschaftswissenschaftlichen

Mehr

Der neue persönliche Benutzerbereich auf der etwinning-plattform

Der neue persönliche Benutzerbereich auf der etwinning-plattform etwinning Live Der neue persönliche Benutzerbereich auf der etwinning-plattform etwinning Live ist eine weiterentwickelte Version des ehemaligen etwinning- Desktops. In diesem brandneuen persönlichen Benutzerbereich

Mehr

Anforderungen und Auswahlkriterien für Projektmanagement-Software

Anforderungen und Auswahlkriterien für Projektmanagement-Software Anforderungen und Auswahlkriterien für Projektmanagement-Software Anika Gobert 1,Patrick Keil 2,Veronika Langlotz 1 1 Projektmanagement Payment Giesecke &Devrient GmbH Prinzregentenstr. 159, Postfach 800729,

Mehr

Version 8.0 Brainloop Secure Dataroom Artikel Serie - Folge 3

Version 8.0 Brainloop Secure Dataroom Artikel Serie - Folge 3 Version 8.0 kommt in Kürze! Was ändert sich? Lesen Sie Folge 3 unserer Serie: Zusammenarbeit im Datenraum Lesen Sie in der dritten Folge unserer Artikel-Serie, wie Sie effizient über den Datenraum mit

Mehr

CA Business Service Insight

CA Business Service Insight PRODUKTBLATT: CA Business Service Insight CA Business Service Insight agility made possible Mit CA Business Service Insight wissen Sie, welche Services in Ihrem Unternehmen verwendet werden. Sie können

Mehr

Intranet. Erfolg. Was die Zukunft bringt. Digital Workplace. Namics.

Intranet. Erfolg. Was die Zukunft bringt. Digital Workplace. Namics. Intranet. Erfolg. Was die Zukunft bringt. Digital Workplace. Benjamin Hörner. Senior Manager. 21. März 2013 Der digitale Arbeitsplatz. Connect Collaboration Social Networking and instant Collaboration,

Mehr

Security Patterns. Benny Clauss. Sicherheit in der Softwareentwicklung WS 07/08

Security Patterns. Benny Clauss. Sicherheit in der Softwareentwicklung WS 07/08 Security Patterns Benny Clauss Sicherheit in der Softwareentwicklung WS 07/08 Gliederung Pattern Was ist das? Warum Security Pattern? Security Pattern Aufbau Security Pattern Alternative Beispiel Patternsysteme

Mehr

Was ist ein Compiler?

Was ist ein Compiler? Was ist ein Compiler? Was ist ein Compiler und worum geht es? Wie ist ein Compiler aufgebaut? Warum beschäftigen wir uns mit Compilerbau? Wie ist die Veranstaltung organisiert? Was interessiert Sie besonders?

Mehr

PerformanceGroup. www.unternehmensberatung-mueller.at. Seite 1

PerformanceGroup. www.unternehmensberatung-mueller.at. Seite 1 PerformanceGroup unter dieser Brand bündeln wir die Kompetenzen von Experten mit langjähriger Managementerfahrung in unterschiedlichen fachlichen Spezialgebieten und mit unterschiedlichem Background. Das

Mehr

Auswirkungen des technologischen Fortschritts auf die Kommunikation im Organisationskontext. Enterprise 2.0

Auswirkungen des technologischen Fortschritts auf die Kommunikation im Organisationskontext. Enterprise 2.0 Auswirkungen des technologischen Fortschritts auf die Kommunikation im Organisationskontext Instrumente, Anwendungsfelder und Herausforderungen für die Organisation Was ist? Definition Methoden und Instrumente

Mehr

Die Cloud, die für Ihr Unternehmen geschaffen wurde.

Die Cloud, die für Ihr Unternehmen geschaffen wurde. Die Cloud, die für Ihr Unternehmen geschaffen wurde. Das ist die Microsoft Cloud. Jedes Unternehmen ist einzigartig. Ganz gleich, ob im Gesundheitssektor oder im Einzelhandel, in der Fertigung oder im

Mehr

Mehr Interaktion! Aber einfach und schnell!

Mehr Interaktion! Aber einfach und schnell! Mehr Interaktion! Aber einfach und schnell! Dirk Böning-Corterier, Oliver Meinusch DB Systel GmbH Frankfurt am Main Schlüsselworte Interaktion, Umfrage, Wand, Impulse, Voting, Abfrage, APEX Einleitung

Mehr

Nutzungsanleitung - CME Videokonferenz über Teamviewer. Erstellt Fachprüfung QM-Prüfung Freigabe Abteilung CME Projekt GmbH

Nutzungsanleitung - CME Videokonferenz über Teamviewer. Erstellt Fachprüfung QM-Prüfung Freigabe Abteilung CME Projekt GmbH von 9 Dokument Nr.: Dokument Titel: Nutzungsanleitung - Erstellt Fachprüfung QM-Prüfung Freigabe Abteilung CME Projekt GmbH Name G. Heyn Datum.02.204 Unterschrift Rev. Seite/Abschn. Art der Änderung und

Mehr

Annexe No 10. Selbsteinschätzungsbogen Medienkompetenz

Annexe No 10. Selbsteinschätzungsbogen Medienkompetenz Annexe No 10 Selbsteinschätzungsbogen Medienkompetenz Selbsteinschätzungsbogen - Medienkompetenz Dieser Einschätzungsbogen geht auf 4 Bereiche der Medienkompetenz (nach Dieter Baacke) ein: Medienkunde,

Mehr

Mögliche Unterrichtsstunden: Eine Auswahl

Mögliche Unterrichtsstunden: Eine Auswahl Arbeitsblätter Internauten Erklärungen zu den Arbeitsblättern/ Aufarbeitung Lehrerheft Mögliche Unterrichtsstunden: Eine Auswahl Im Folgenden werden einige Varianten vorgeschlagen, um eine oder mehrere

Mehr

Ein Beispiel könnte sein: Umsatzrückgang im stationären Handel da Kunden vermehrt online einkaufen

Ein Beispiel könnte sein: Umsatzrückgang im stationären Handel da Kunden vermehrt online einkaufen Finden eines Themas: Ideal ist es, wenn Sie in Ihrer Präsentation den Bezug zur Praxis herstellen können. Gehen Sie also zu Ihrem Vorgesetzten und fragen Sie nach einer konkreten Problemstellung, die in

Mehr

Twittern statt Mailen? Können uns neue Dienste von der Email-Flut befreien?

Twittern statt Mailen? Können uns neue Dienste von der Email-Flut befreien? Twittern statt Mailen? Können uns neue Dienste von der Email-Flut befreien? 3. Fachtagung Dynamisierung des Mittelstands durch IT 8.09.2009 Wolfgang Prinz Fraunhofer FIT RWTH Aachen University Fraunhofer

Mehr

Die richtige Cloud für Ihr Unternehmen.

Die richtige Cloud für Ihr Unternehmen. Die richtige Cloud für Ihr Unternehmen. Das ist die Microsoft Cloud. Jedes einzelne Unternehmen ist einzigartig. Ob Gesundheitswesen oder Einzelhandel, Produktion oder Finanzwesen keine zwei Unternehmen

Mehr

Wie ticken meine Mitarbeiter?

Wie ticken meine Mitarbeiter? 1 Wie ticken meine Mitarbeiter? Vorspann: Führungskräfte in Callcentern stehen immer wieder vor Aufgaben, bei denen sie wissen müssen: Wie ticken meine Mitarbeiter als Person? Und: Über welchen Kanal kann

Mehr

Verzeichnisse. Inhaltsverzeichnis

Verzeichnisse. Inhaltsverzeichnis I Inhaltsverzeichnis Inhaltsverzeichnis...I Abbildungs- und Tabellenverzeichnis... III Abkürzungsverzeichnis... VI 1 Einleitung... 8 1.1 Ausgangssituation Wissensintensive Dienstleistungen in Deutschland...

Mehr

Kommunikation. Schulungsflyer

Kommunikation. Schulungsflyer Kommunikation Schulungsflyer Praxisorientiertes Kommunikationstraining für Führungskräfte Das praxisorientierte Kommunikationstraining für Führungskräfte basiert auf den Anwendungsmöglichkeiten und Prinzipien

Mehr

E-Learning leicht gemacht! Überblick und Einstieg

E-Learning leicht gemacht! Überblick und Einstieg 1 E-Learning leicht gemacht! Überblick und Einstieg WORKSHOP Hans Dietmar Jäger LMU München 2 Übersicht: Workshop Vorstellungsrunde / Erwartungen Input: Kurze Einführung zu E-Learning Gruppenarbeit: Szenarien

Mehr

von Tobias Decker Tobias Spöcker

von Tobias Decker Tobias Spöcker Kommunikationsmittel in internationalen Projekten von Tobias Decker Tobias Spöcker Michael Kloppenborg Inhalt 1. Kommunikation in internationalen Projekten 2. Synchrone Kommunikationsmittel 3. Asynchrone

Mehr

DOWNLOAD. Sachtexte: E-Mails schreiben. Ulrike Neumann-Riedel. Downloadauszug aus dem Originaltitel: Sachtexte verstehen kein Problem!

DOWNLOAD. Sachtexte: E-Mails schreiben. Ulrike Neumann-Riedel. Downloadauszug aus dem Originaltitel: Sachtexte verstehen kein Problem! DOWNLOAD Ulrike Neumann-Riedel Sachtexte: E-Mails schreiben Sachtexte verstehen kein Problem! Klasse 3 4 auszug aus dem Originaltitel: Vielseitig abwechslungsreich differenziert Eine E-Mail schreiben Wie

Mehr

Wie schreibt man eine Ausarbeitung?

Wie schreibt man eine Ausarbeitung? Wie schreibt man eine Ausarbeitung? Holger Karl Holger.karl@upb.de Computer Networks Group Universität Paderborn Übersicht Ziel einer Ausarbeitung Struktur Sprache Korrektes Zitieren Weitere Informationen

Mehr

Activity Based Working denkt Bürokonzepte weiter

Activity Based Working denkt Bürokonzepte weiter Pressemitteilung, 25.04.2012 Activity Based Working denkt Bürokonzepte weiter Der Schreibtisch ist nicht der einzige Ort, an dem Arbeit geschieht. Der Trend geht in Richtung Activity Based Working: Je

Mehr

Modul 1: Kommunikation

Modul 1: Kommunikation Modul 1: Kommunikation 1. Einleitung Index 2. Contents 2.1 What is communication? 2.2 Elements of the process 2.3 Barriers to effective communication 2.4 Tips for effective communication 3. Übung 3.1 Verkehren!

Mehr

Projektmappe 1. Titelblatt (Cover Page) (1 Seite) 2. Kurzdarstellung (Executive Summary) (empfohlene Länge: eine halbe Seite)

Projektmappe 1. Titelblatt (Cover Page) (1 Seite) 2. Kurzdarstellung (Executive Summary) (empfohlene Länge: eine halbe Seite) Projektmappe 1. Titelblatt (Cover Page) (1 Seite) Die Titelseite enthält den Namen deines Teams, die Namen der einzelnen Teammitglieder, den Namen der Bildungseinrichtung (Universität, Hochschule etc.)

Mehr